JAHRESMAGAZIN 2020 - Kaufmännische Schule Schwäbisch ...
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3 Inhaltsverzeichnis Vorwort Schulleiterin Karin Wagner............................................................. 4 Vorwort Fördervereinsvorsitzender Markus Frei.......................................... 5 Bildungswege an der KS GD........................................................................ 6 Beitrittserklärung........................................................................................ 8 Förderverein................................................................................................ 9 + NEWS + NEWS + NEWS + ....................................................................... 10 Abschlüsse an der KS GD........................................................................... 12 Individuelle Förderung............................................................................... 18 Erasmus+ an der Berufsschule.................................................................. 26 Erasmus+ am Wirtschaftsgymnasium....................................................... 28 Wirtschaft, Praxisnah & International....................................................... 30 Unsere SMV............................................................................................... 42 Raus aus der Schule – Studienfahrten an der KS GD................................. 44 Begegnungen............................................................................................. 46
4
Schulleiterin Karin Wagner
Besonders gerne erinnere ich Darüber hinaus haben unsere
mich jedes Jahr an unsere Ein- Schüler*innen jedes Schuljahr
führungstage nach den Som- vielfältige Möglichkeiten, über
merferien. Endlich ist unser den schulischen und persön-
Schulhaus wieder mit Leben lichen Tellerrand zu schauen,
gefüllt! Neue Schüler*innen zum Beispiel im Rahmen von
streifen im Rahmen einer Veranstaltungen wie „Sparda-
Schulhausrallye durch unsere SurfSave“, d.h. wie schütze
Gänge und es entwickelt sich ich meine Daten im Netz, dem
insgesamt eine positive Auf- „Pink day“, d.h. wie gehe ich
bruchsstimmung mit dem Ziel mit Vielfalt um, dem Workshop
„Ich möchte dieses Schuljahr „Startup und KI“, dem Aktions-
erfolgreich beenden“. tag „Sicheres Fahren“ und
vielem mehr.
Auch wenn sich der Erfolg nicht
immer einstellt, bieten wir un- Ein großes Dankeschön geht
seren Schüler*innen außerhalb an die Redaktion, unsere beiden
Liebe Leserin, lieber Leser, ihres Fachunterrichts ein Un- Kolleginnen, Frau Abele und
terstützungsprogramm an, das Frau Fischer, sowie an alle
„ich hoffe, dass Sie gesund seinesgleichen sucht. Konkret Sponsoren dieser Ausgabe!
durch die letzten schwierigen denke ich hier an zusätzliche
Monate gekommen sind! Stützkurse z.B. in Mathematik,
an eine Hausaufgaben- und Stu- Herzliche Grüße und bleiben Sie
Gesellschaft, Wirtschaft und dienzeitstunde in der Mittel- gesund!
unser Bildungssystem verän- stufe, die von Schüler*innen der
dern sich immer schneller. Oberstufe betreut wird, an das
Umso wichtiger ist es, inne zu von Schülern organisierte
halten und Vergangenes zu re- Nachhilfeprojekt „Schüler hel- Karin Wagner
flektieren. Meine Reflektion für fen Schülern“, an unsere be- Schulleiterin
das Schuljahr 2019/2020 fällt liebte, von Kolleginnen und Kol-
dabei sehr positiv aus. Unsere legen durchgeführte,
Kolleginnen und Kollegen un- Sommerschule in der letzten
terrichten mit hoher Kompe- Ferienwoche, an Prüfungsvor-
tenz und großem Engagement, bereitungskurse, Sprachförder-
auch in Krisensituationen, und kurse und Ausbildungs- und
unserer Schüler*innen bringen Studienbotschafter. Für dieses
sich aktiv und eigenverant- Angebot sind wir auf das zu-
wortlich in unser Schulleben sätzliche Engagement unserer
mit ein. Alle zusammen sorgen Kolleginnen und Kollegen, un-
damit für einen lernförder- serer Schüler*innen, auf exter-
lichen und produktiven Lern- ne Nachhilfegeber, z.B. der PH
und Lebensraum. Schwäbisch Gmünd und auf die
Unterstützung unseres Schul-
trägers, dem Ostalbkreis, ange-
wiesen. Deshalb vielen Dank an
alle Unterstützerinnen und Un-
terstützer!5
Fördervereinsvorsitzender Markus Frei
Hinzu kommt aber eine weitere, machen als die Summe ihrer
vielleicht noch größere Kom- Einzelteile: Nämlich eine starke
ponente: die Solidarität! Die Gemeinschaft und die beste
Schulgemeinschaft, die Klas- Basis für eine dynamische Ge-
senverbünde, das Lehrerkolle- sellschaft!
gium – Schule funktioniert
nicht in Einzelteilen. Hier kom-
men Menschen zusammen, Ihr
die sich sonst vielleicht nie ge-
troffen hätten. Hier entstehen
Freundschaften fürs Leben.
Neben den Lerninhalten sind
vor allem diese Begegnungen Markus Frei
unterschiedlicher Menschen 1. Vorstand der „Freunde und
das, was eine Schule und letzt- Förderer“ der Kaufmännischen
lich unsere Gemeinschaft be- Schule Schwäbisch Gmünd e. V.
Liebe Schülerinnen und Schüler, reichert. Denn eine Klasse ist
sehr geehrte Leserinnen und nur so stark wie ihr schwäch-
Leser! ster Schüler. Rücksichtnahme,
Empathie und Verständnis
Als Vorsitzender des Förderver- werden selten im Leben wieder
eins bin ich besonders eng so stark gefördert wie in der
mit der Kaufmännischen Schule Schule. Dabei zeigt sich: Genau
verbunden und es freut mich das tut uns allen gut!
sehr, dass ich in diesem Vorwort
meine Gedanken mit Ihnen tei- Gerade in einer Zeit voller Un-
len kann. sicherheit, Schnelligkeit und
zunehmender Vernetzung sind
Schule war schon immer eine es soziale Fähigkeiten, die
wichtige Institution. „Wissen ist den Unterschied machen. Auch
Macht“ – das wussten schon mit Blick zurück auf die vergan-
Philosophen, Wissenschaftler genen Monate und damit auf
und Gelehrte weit vor unserer eine der schwersten Krisen un-
Zeit. Die Vermittlung von Inhal- serer Zeit zeigt sich, dass
ten, die Freiheit Neues zu ent- dieser Zusammenhalt eine Ge-
decken und den eigenen Hori- meinschaft erst wirklich stark
zont zu erweitern, ist auch heute macht.
noch zentraler Bestandteil und
ein bedeutendes Element un- Aus diesem Grund sage ich aus-
serer Gesellschaft. Denn: Know- drücklich Dankeschön an alle
how befähigt für den eigenen Lehrer*innen, Schüler*innen
Traumjob und legt nicht zuletzt und Unterstützer*innen der
auch den Grundstein für eine Kaufmännischen Schule Schwä-
zukunftsfähige, regionale Wirt- bisch Gmünd, die aus einer
schaft. Schule gemeinsam so viel mehr6
BIlduNGSWEGE AN dER KS Gd
Universität
Allgemeine Fachhochschulreife Fachhoch
Hochschulreife Wirtschaftsassistent Wirtscha
Wirtschafts- Berufskolleg II Beru
gymnasium Fremd
Profil: Wirtschaft
Profil: Internationale Wirtschaft
Berufskolleg I
Profil: Finanzmanagement
Gymnasium, Realschule, Gemeinschaf
Grun7
Duale Hochschule – Hochschule
Fachhochschulreife
Berufskolleg FH
hschulreife Kaufmännische Berufsausbildung
ftsassistent
Berufsschule
fskolleg • Bankkaufmann /-frau • Kaufmann /-frau im
• Kaufmann /-frau für Groß- und Außenhandel
sprachen Büromanagement • Sozialversicherungs-
• Industriekaufmann /-frau fach angestellte /-r
• Kaufmann /-frau im • Verkäufer /-in
Einzelhandel
Fachschulreife „Mittlere Reife“
Zweijährige Berufsfachschule
(Berufsfachschule für Wirtschaft „9+2“)
tsschule, Werkrealschule, Hauptschule
dschule8
BEItRIttSERKlÄRuNG
Hiermit erkläre ich meinen Beitritt zum Förderverein
„Freunde und Förderer der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd e.v.“
...................................................................................................................................................................................
Name Vorname
...................................................................................................................................................................................
Straße PLZ, Ort
...................................................................................................................................................................................
Telefon E-Mail
Mein Jahresbeitrag :.......................................................................
(Mindestbetrag: 10 €; für Schüler/Studenten: 5 €; für Firmen: 50 €)
Der Mitgliedsbeitrag ist in voller Höhe steuerlich absetzbar. Die Satzung des Fördervereins erkenne ich hiermit an.
...................................................................................................................................................................................
Ort / Datum
...................................................................................................................................................................................
Unterschrift
Eine Einzugsermächtigung erspart Ihnen und uns Arbeit und Geld. Wenn Sie sich dazu entschließen,
füllen Sie bitte das folgende Formular aus.
Kontoinhaber: „Freunde und Förderer der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd e.v.“
Kreissparkasse ostalb (BlZ 614 500 50), Konto-Nr. 1000289040
IBAN: dE90 6145 0050 1000 2890 40, BIc: oASPdE6Axxx
Einzugsermächtigung:
Hiermit ermächtige ich widerruflich den Förderverein „Freunde und Förderer der Kaufmännischen Schule
Schwäbisch Gmünd e.V.“ meinen jährlichen Mitgliedesbeitrag zu Lasten meines Kontos per Einzugsermächtigung
einzuziehen.
...................................................................................................................................................................................
Name Vorname
...................................................................................................................................................................................
Straße PLZ, Ort
...................................................................................................................................................................................
Telefon E-Mail
...................................................................................................................................................................................
Bankverbindung Bankleitzahl
...................................................................................................................................................................................
Kontonummer Kontoinhaber
...................................................................................................................................................................................
Ort / Datum
...................................................................................................................................................................................
Unterschrift
„Freunde und Förderer der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd e.V.“
Heidenheimer Straße 1, 73525 Schwäbisch Gmünd, Telefon 07171 804200
Bitte das Formular in Druckschrift ausfüllen und an o.a. Adresse senden oder in der Kaufmännischen Schule abgeben.
Datenschutzerklärung: Die personenbezogenen Daten werden maschinell verarbeitet und lediglich zu vereinsinternen
Zwecken genutzt. Die Weitergabe der Daten an Dritte oder die Nutzung zu vereinsfremden Zwecken wird ausgeschlossen.9
FöRdERvEREIN
Freunde und Förderer der
Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd e. v.
Im Schuljahr 2019/20 unter-
stützte der Förderverein der
Kaufmännischen Schule Schwä-
bisch Gmünd wieder bei vie-
len Aktivitäten und Projekten.
Zu nennen ist hier besonders
das erfolgreiche EU Projekt Eras-
mus+ für Jugend und Bildung
unter der Beteiligung des Wirt-
schaftsgymnasiums und der
Berufsschule. Hier übernahm
der Förderverein die finanzielle
und organisatorische Unterstüt-
zung. Weitere Informationen
hierzu auf den Seiten 26 bis 29.
Ein voller Erfolg war auch wie-
der die Blutspendenaktion am fördert Schüler und Schülerin- Zu guter Letzt stiftete der För-
Berufsschulzentrum Schwä- nen beim Erwerb von Zusatz- derverein der Kaufmännischen
bisch Gmünd, welche finanziell qualifikationen wie dem Euro- Schule wie auch in den ver-
unterstützt wurde (S. 43). päischen Computerführer- gangenen Jahren Preise (jeweils
schein (ECDL). in Höhe von 100 Euro) für den
Der Förderverein machte es den besten Berufsschüler der Win-
Schülerinnen und Schüler der Jedes Frühjahr bietet der För- ter- und Sommerprüfung, den
Klasse 13 des Wirtschaftsgym- derverein verschiedene Prü- besten Berufsfachschüler, die Ab-
nasiums zudem möglich, im fungsvorbereitungskurse in den solventen des Berufskollegs II,
Rahmen der Veranstaltung Fächern Wirtschaft und Mathe- BKFR2 und BKFH sowie den be-
„Startup und Künstliche Intelli- matik an. Als Vorbereitung auf sten Abiturienten.
genz“, ihre eigenen Geschäftsi- die Abschlussprüfungen wurden
deen im Rahmen eines Pitches auch in diesem Jahr für das
vorzustellen. Ganz nach dem Wirtschaftsgymnasium Kurse in
Motto: Wirtschaft praxisnah er- der unterrichtsfreien Zeit an-
leben. geboten. An den vier Abiturvor-
bereitungskursen in Mathe-
Damit Lernen Freude macht, matik und Wirtschaft nahmen
Bildung und das schulische Le- 58 Schülerinnen und Schüler
ben besser funktionieren teil, davon 35 Teilnehmer in Ma-
können, engagiert sich der Ver- thematik und 23 Teilnehmer
ein unter anderem bei der in Wirtschaft. Bei Interesse an
Finanzierung und Umsetzung zukünftigen Kursen erhalten
des Weihnachtgottesdienstes, Sie nähere Informationen über
bezuschusst wegweisende Fort- das Sekretariat.
bildungen für Lehrkräfte und10
+ NEWS + NEWS + NEWS +
Die KSGD in Zeiten von Corona
Am Freitag, 13. März 2020 kam die Hiobsbot- Unsere Auszubildenden wurden in Vollzeit in den
schaft: Alle Schulen werden durch die Corona- Betrieb geschickt und wurden dazu noch mit
Pandemie bis auf Weiteres geschlossen. Lernaufträgen versorgt. Auch dies eine große
Herausforderung für die Betroffenen.
Diese Botschaft stellte uns vor eine nie zuvor
dagewesene Herausforderung. Innerhalb kurzer Alle Schüler, die vor einer Prüfung standen, hat-
Zeit musste alles organisiert und vorbereitet ten es besonders schwer. Die eigene Motivation
werden. Kollegium, Schüler, Eltern und Ausbil- und Konzentration so lange aufrecht zu erhalten
dungsbetriebe wurden informiert und auf das und sich immer wieder auf verschobene Prüfun-
nun beginnende Homeschooling vorbereitet. gen neu einzustellen, war nicht leicht!
Digital ist unsere Schule bereits seit längerem Das Homeschooling hat es letztendlich ermöglicht,
sehr gut aufgestellt. Mittlerweile haben wir Tablet- dass mittlerweile alle Schüler ihre digitalen
klassen, in denen jedem Schüler ein Tablet dauer- Kompetenzen erweitern konnten. Man war kreativ
haft zur Verfügung gestellt wird. und lernte verstärkt selbstorganisiert. Sogar die
Klassengemeinschaft konnte sich z. B. über Video-
Über unsere Kommunikationskanäle Untis Mes- konferenzen digital weiter entwickeln. Gerade
senger, WebUntis, Homepage, Instagram, Moodle, hier war es schön, sich einmal wieder zu hören
E-Mail, und den Filr konnten wir vom ersten Tag und zu sehen!
der Schulschließung an Informationen und Unter-
richtsmaterialien allen Schülern, zum Teil tages- Erste Lockerungen ergaben ab dem 4. Mai. Alle
scharf nach Stundenplan, digital zur Verfügung Abschlussklassen durften zur Prüfungsvorbereitung
stellen. zurück an die Schule. Unter strengen Verhaltens-
und Hygieneregeln kehrte damit ein Stück Schulall-
Nur wenige Schüler hatten keine passende digi- tag zurück. Infotafeln über den einzuhaltenden
tale Infrastruktur zu Hause oder es fehlte an Mindestabstand sowie Desinfektionsmittel wurden
Kompetenzen, unsere Systeme auch nutzen zu überall im Schulhaus aufgestellt, Flure wurden
können. Glücklicherweise gab es jedoch die zu Einbahnstraßen und Schüler und Kollegium er-
Möglichkeit, eine Lizenz für Office 365 von der hielten vom Schulträger einen waschbaren Mund-
Schule zu erhalten. Kollegium und Schulleitung Nasen-Schutz gestellt. Dank dem verantwortungs-
haben sich zudem in außerordentlichem Maße be- bewussten Umgang mit all diesen Maßnahmen
müht, auch diesen Schülern Homeschooling zu konnte ein sicherer und geschützter Unterricht
ermöglichen. Im Bedarfsfall konnte der Schüler stattfinden.
jedoch seine Aufgaben an der Schule an einem
PC erledigen. Für alle Beteiligten keine leichte Zeit, Unser Fazit:
denn Sorgen innerhalb der Familie, der fehlende Das Homeschooling und die Kommunikation mit
direkte Austausch mit dem Lehrer und das ein- unseren Schülern über digitale Kanäle hat sehr
same Bearbeiten vieler Aufgaben über solch einen gut funktioniert. Ein engagiertes Kollegium und
langen Zeitraum hinweg machten die Zeit des verantwortungsbewusste Schüler haben den
Homeschoolings nicht gerade einfacher. Schulbetrieb aufrechterhalten und alle konnten
ihre digitalen Kompetenzen erweitern.11
+ NEWS + NEWS + NEWS +
die KSGd in Zeiten von corona
Homeschooling in Zeiten von corona - so habe ich es erlebt …
merkt
n b le ib t,
g e g e s c h lo ss e t u nd
la n K o n ta k
h u le s o r d ire k te
di es er K ri - We n n S c e m d e n s o n ste n
ön li ch e H el de n in , w ie s e h r e in h ü le r n, der a !
Ic h ha be vi
ele pe rs
en Vo ra us - ma n
n s e re n S
c ist, fe h lt
er , di e un te r di es ta u s c h m it u li c h gegeben
S ch ül d be - A u s
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se z. B . al le hr ie be n un rstä n d li
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be n (! ), S ch - c h u lle ite
de n ha si nd , K ol le a g n e r, S
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am B al l ge bl ie be n es ch - K a r in W
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H om es ch te nt im H
en ga gi er t un d ko m pe K in de r
ge n, di e E lter n, di e
ih re
en t w aren , be n, B et ri eb
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oo li ng präs un te rs tü tz t ha
oo li ng de n fü r
im H om es ch A us zu bi ld en
er m ög li ch te n, ih re frei zu stel le n
di e es es er S it ua ti on „Ic h hom e, die Ab sch
lusskl ass en sch ool .
in di ff t
H om es ch oo
li ng s es ge sc ha Hause aus unterrichtet Von zu
ch ul le it un gste am , da nt , e ich mit dem Tablet
S en ko m pe te und
un d un se r n M aß na hm
zei tgleic h sah en und
hör ten mi ch me ine Sch
fo rd er te . üle -
ha t, al le ge aren t um zu
se tz en rin nen und Sch üle rin
übe r den Be am er in
un d tran sp zwei
um si ch ti g Co mp ute rrä um en an
der Sch ule . Sie ant wo
ei te ri n auf me ine Fra gen per rte ten
n er, S ch u ll Mik ro und Ch at und sch
K ar in Wag ben me ine Au fsc hri ebe rie -
, die ich zu Ha use am
Wh ite boa rd erstel lte
, in der Sch ule live mi
wu rde n gem ein sam t. Wir
von heu te auf mo rge
ein e neu e dig ita le Un n in
ter ric hts we lt geb eam
t!“
Cla udi a Wil dne r, Leh
rer in
„B e im H o
meschoo
N a c h te ile li n g g a b e
. Manche s fü r u n s
Fä c h e r g Vo r- u n d
unterrich e sta lte te
tstechnis n s ic h
Te a m s ko ch einfacher
n n te n w ir als andere
je d o c h re g e . Durch
s ö n li c h e n lm ä ß ig p
K o n ta k t m e r-
nehmen it u n s e re n „Ich habe die neuen Um-
L e h re rn -
u n d g e zi e a u f- t! H a rd
lt Fra g e n stände nicht als Problem ti o n ie r
Pe li n Pa rl
ste lle n .“
L A N a n fu n k e r a u s fo r -
ak und M angenom men, sondern
ache da
sW ro ß e H
a d e le in e „ H a u p ts h a ls g
S c h ü le ri n
n e n im B Tri n k l, als Herausforderun g an e s te ll te n s ic r n g a lt .“
ft w a r m e iste
e ru fs ko ll
e g II der ich gewachs en bin. und So d ie e s z u
e n d a r, s le ite r in
Ich bin froh, dass ich die- derung , A b te il u n g
a tz
ste r - G r
se Erfahrung im Home- a Schu e r u fs ko
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Barbar c h u le / B
schooling machen durfte.“ fa c h s
B e r u fs
Clara Kirchho ff, Schüle-
rin im 3. Ausbildu ngs-
jahr Kauffrau für Büro-
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u c h z e it
n g g il t - e s ist a -
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Homesc
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n te n s iv :
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u c k e n , s ic h te n , a n c h - nken si nd da
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sdr d das m
n iss e a u nden un
M en sc he n, di be i al le n
le re rg e b r ü c k s e u n o c h e in di es er Kr
is e pe rs ön lic
nen und
zu enn daz er fa hren ha be he s Le id
e in s ca n g le ic h z e it ig . W u n d n!
n in g e n
4 K la ss e e in e s p r
mal bei u m d ie B e n s in d , Ka ri n Wag ne
5 e ig e n e
K in d e r m r b e it
A r, Sc hu lle ite ri
e r z u 100 % a in S o n -
n
e p a r tn erung. E
b e id e E h h te H e ra u s fo rd n Fra u , d ie
ist d a s e
in e e c e in e r li e b e
esha lb m te m -
ebührt d abe zu s Außergewöhnliche Zeiten erfordern
d e r lo b g e M a m m u ta u fg
ie s
h h il ft , d außergewöhnliche Maßnahmen!
a ll tä g li c
m e n !“ Was auch kommt, die KS Gd wird dies
e h re r
S ta r k , L GEMEINSAM meistern.
Thomas12
Abschlüsse an der Ks gd
Abschlussfeier KBS-Sommerprüfung
Etappensieg auf dem beruflichen Lebensweg
81 Schülerinnen und Schüler der Die Schulleiterin, Frau Karin Wagner gratulierte
Kaufmännischen Berufsschule den Absolventinnen und Absolventen zur be-
haben den Grundstein für ihre standenen Prüfung in Anwesenheit von Frau Marion
berufliche Laufbahn gelegt. Freytag (stellvertr. Geschäftsbereichsleiterin
Vom 02.05. bis 06.05.2019 haben Bildung und Kultur Ostalbkreis), Herrn André Louis
Bankkaufleute, Kaufleute für (Leitung Geschäftsbereich Ausbilung – IHK Ost-
Büromanagement, Kaufleute im württemberg) sowie Herrn Alexander Hamler
Einzelhandel, Kaufleute im (Kreishandwerksmeister – Kreishandwerkerschaft
Groß- und Außenhandel, Indus- Ostalb).
triekaufleute sowie Verkäufer/-
innen ihre Prüfungen erfolg- Folgende Schüler erhielten eine
reich absolviert. In einem feier-
Belobigung:
lichen Rahmen wurden die
Julian Wolf, Jaclin Gassner, Jessica Neumann, Sibel Yilmaz,
Zeugnisse an die Absolventinnen
Laura Morgendorf, Luca Nestola, Kathrina Meister, Denys Blei-
und Absolventen ausgegeben.
cher, Nadine Neska, Isabell Sapper, Eric Sigwart, Lydia
Der Chor „Voice up!“ unter der
Knödler, Alexander Zwillinger, Moritz Teuber, Marcel Wacker,
Leitung von Marcus Theinert
Isabel Denning, Sarah Burner, Marlon Roczen, Dominik Tabori
sorgte für die musikalische Be-
gleitung.
Folgende Schüler erhielten einen Preis:
Alena Auchter, Jule Ingerfurth, Noah Bader, Nina Windmüller,
Leonie Strübel, Jana Zaussinger, Gabriele Wirt, Aron Abele,
Sylvia Lukas, Anna Manz, Danny Spadaro, Silvia Zschoch, Verena
Schatz, Elisabeth Friesen, Aline Ruch, Mathias Dangelmayr
Aline Ruch, Industriekauffrau bei den Stadtwerken
Schwäbisch Gmünd GmbH sowie Mathias Dan-
gelmayr bei der Firma LEICHT Küchen AG in Wald-
stetten sind mit einem Schnitt von 1,2 die jahr-
gangsbesten Absolventen. Sie erhielten den
Preis des Fördervereins „Freunde und Förderer“
der Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gmünd
e. V. aus den Händen von Herrn Harsdorff.13
Abschlüsse an der Ks gd
Abschlussfeier KBS-Winterprüfung
Meilenstein für eine berufliche Zukunft gesetzt
43 Schülerinnen und Schüler der Kaufmännischen Folgende Schüler Manuel Hägele, Industriekauf-
Berufsschule haben den Grundstein für ihre be- erhielten einen Preis: mann bei Robert Bosch Auto-
rufliche Laufbahn gelegt. Vom 05.11. bis 08.11.2019 motive Steering GmbH war mit
haben Bankkaufleute, Kaufleute für Büromana- Lauren Nehring, Fabienne Claudia einem Schnitt von 1,4 der jahr-
gement, Kaufleute im Einzelhandel, Kaufleute im Bauer, Nadine Mietsch, Manuel Hägele gangsbeste Absolvent. Er erhielt
Groß- und Außenhandel sowie Sozialversiche- 13/3 (Profil Wirtschaft) den Preis des Fördervereins
rungsfachangestellte ihre Prüfungen erfolgreich Schayan Behzadi, Fatjona Brahimi, Emre „Freunde und Förderer der Kauf-
absolviert. In einem feierlichen Rahmen wur- Cikrikcioglu, Carina Di Filippo, Dilara männischen Schule Schwäbisch
den die Zeugnisse an die Absolventinnen und Ab- Ergin, Gizem Isik, Natalia Karamichai- Gmünd e. V.“ aus den Händen
solventen ausgegeben. Für die musikalische lidou (B), Can Kici, Nicole Kurtzrock, von Schulleiterin Karin Wagner.
Begleitung sorgte Bastian Lohrmann, Schüler des Albert Adrian Nebert, Gina Nowotny,
WGF (Wirtschaftsgymnasium, Profil Finanzma- Daniel Oetzel, Vanessa Potapenja (B),
nagement). Nicole Stotz, Kristina Uzdenev, Bojana
Veselinovic, Mark Josef Wagner (B)
Die Schulleiterin, Frau Karin Wagner gratulierte
den Absolventinnen und Absolventen zur bestan-
denen Prüfung in Anwesenheit von Frau Marion
Freytag (stellvertr. Geschäftsbereichsleiterin
Bildung und Kultur Ostalbkreis) und Herrn André
Louis (Leitung Geschäftsbereich Ausbildung -
IHK Ostwürttemberg) und wünschte Ihnen alles
Gute und viel Erfolg für ihre berufliche Zukunft.
Folgende Schüler erhielten eine
Belobigung:
Alexander Kreß, Nadine Lendzian, Sophia Mangold, Bjarne
Rösner, Sina Wahl, Sandra Girgis, Carolin Dreier, Parmida
Hosseinzadeh, Melanie Demurtas, Furkan Kara, Sofia Haas,
Yannic Abt, Lara Geißele, Anna-Maria Weik, Nastja Fengler,
Jonathan Barth, Robert Chiulli, Daniel Praschl14
Abschlüsse an der Ks gd
Abiturfeier
Abi-Traumnote 1,0 am Wirtschaftsgymnasium Schwäbisch Gmünd
90 Schülerinnen und Schüler haben die Prüfun- Julian Steeb (P), Stefanie Stierstorfer,
gen zur Allgemeinen Hochschulreife am Marc Wiedemann, Vanessa Melina
Wirtschaftsgymnasium erfolgreich bestanden. Wiedmann, Valentin Leopold Wiegand,
24 Schüler davon haben Internationales Abitur Tom Wohnus (B)
und 13 Schüler das Abitur im Profil Finanzen
erhalten. 13/2 (Profil Finanzen)
Im Rahmen der Abiturfeier im Stadtgarten Kerstin Bäder, Andjela Boskic, Felix
Schwäbisch Gmünd beglückwünschte die Schul- Elser (P), Melisa Filiz, Vincent Kolb, Lena
leiterin der Kaufmännischen Schule, Frau Ober- Kurz, Cornelius Langenbacher, Tara
studiendirektorin Karin Wagner die Schülerinnen Litschko-Schmid, Rebecca Ries, Mehmet
und Schüler zu ihrem bestandenen Abitur Alp Sahin, Alexandra Werner, Nicolai
Werner (P), Rumeysa Yilmaz
Bis zu einem Notendurchschnitt von
1,7 wurden diese mit einem Preis 13/3 (Profil Wirtschaft)
und bis zu einem Notendurchschnitt Helen Bühlmaier, Hanna Marie Elser, Ro-
von 2,2 mit einer Belobigung ausge- bin Fischer, Julia Geiger, Louise Gorbu-
zeichnet. nov, Miriam Hammoud, Jonas Valentin
Molzer, Mario Nell, Maren Paulin Quicker,
Lisa Riedel, Helen Joy Schauer, Lea Sch-
Julian Steeb erhielt als Jahrgangsbester mit eying, Marina Schöne, Paulina Josefine
einem Traumnotendurchschnitt von 1,0 den Schürle, Julia Miriam Stegmaier, Isabel
Preis des Fördervereins der Kaufmännischen Lina Steiger, Carla Franziska Sybel, Lena
Schule Schwäbisch Gmünd. Taschenberger, Max Wagner, Niclas
Zimmermann, Robin Zolnai
13/1 (Profil International)
Itxaso Arri Kunz (B), Fabian Bellmann (B), Max-Luca Bulling,
Marc Julian Croitor, Odette Luise Fuchs, Eileen Zoe Gold, Fran-
ziska Kathleen Graser, Sean Herkommer (B), Philipp Kluschke
(P), Alexa Apollonia Lang, Moritz Leander Madysa (B), Torben
Philipp Marques da Silva, Jakob Nagel, Micha Neufeld (B), David
Ohly, Edoardo-Ivan Orioni, Julia Reichl (P), David Schwarz,15
Abschlüsse an der Ks gd
Abiturfeier
13/4 (Profil Wirtschaft) (gestiftet von Scheffel Schul-
Janina Draskovits, Lena Vanessa Elstner, Blerim Gashi, Linda preis Stiftung): Julia Reichl;
Gisbrecht, Sophia Salome Krauß, Toni Luise Leffler, Mattheo Geschichte-Preis (gestiftet vom
May, Valentina Mijatov, Tanja Münnich (B), Anne Schirle, Nina Gmünder Geschichtsverein
Schmidtkonz (P), Lena Schoch, Vanessa Sela (B), Theresa e. V.): Fabian Bellmann; Ge-
Sonnentag (B), Aylin Yamac, Philipp Zehnder schichtspreis Landeszentrale
für politische Bildung: Erich
13/5 (Profil Wirtschaft) Fink; Sozialpreis für die Grün-
dung einer Schülernachhilfe:
Deran Alkan, Maximilian Barth, Pia Binder, Ina Dangelmaier, Julian Steeb,
Erich Fink, Elena Funk (P), Katrin Marie Grieser (B), Isabel
Henneken (B), Leonie Lange (B), Michelle Linke, Denis Özen, Diese tollen Leistungen der Abi-
Konrad Schuler, Katharina Steinhoff, Ileyna Tekdemir, turientinnen und Abiturienten
Melanie Wittek gaben Anlass zum Feiern. Neben
einem bunten Abendprogramm
Folgende Schüler erhielten einen von Oscarverleihungen für Leh-
rer, Reden, Tanzauftritten, Dj-
Preis:
Musik sorgte die Fotobox, die
Alena Auchter, Jule Ingerfurth, Noah Bader, Nina Windmüller,
Candybar sowie das Luftbal-
Leonie Strübel, Jana Zaussinger, Gabriele Wirt, Aron Abele,
lonsteigen für einen unvergess-
Sylvia Lukas, Anna Manz, Danny Spadaro, Silvia Zschoch,
lichen schönen Abend für alle
Verena Schatz, Elisabeth Friesen, Aline Ruch, Mathias
Beteiligten.
Dangelmayr
Sonderpreise:
Online-Stipendium e-fellow.net: Julian Steeb,
Julia Reichl, Felix Elser, Nicolai Werner; Preis im
Fach Wirtschaft (gestiftet von der Firma Leicht
Küchen AG): Julian Steeb, Felix Elser; Preis im
Fach Wirtschaft (gestiftet von Südwestmetall –
Schulpreis Ökonomie): Felix Elser; Scheffel-Preis16
Abschlüsse an der Ks gd
Abschlussfeier der Berufsfachschule, BKFH, BKFR II und BK II
Preisträger WS 2-1
WS 2-2
Auch dieses Jahr wurden die Abschlussprüfungen der
Berufsfachschule für Wirtschaft zur Fachschulreife
sowie des „Berufskollegs „zum Erwerb der Fachhoch-
schulreife“ (BKFH, BKFR II und BK II) durchgeführt.
In diesen Schularten wird den Schülern neben kauf-
männischen Bildungsinhalten auch eine breite All-
gemeinbildung vermittelt. Ins BK II aufgenommen
werden Bewerber mit einem schulischen Abschluss
(Mittlere Reife, Fachschulreife oder Versetzungs-
zeugnis in die Klasse 11 eines Gymnasiums); in das
BKFH gelangt man nur mit einem beruflichen Ab-
BKFR II schluss (abgeschlossene kaufmännische Berufsaus-
bildung), ins BKFR mit dem schulischen Abschluss
Mittlere Reife. Das BKFR dauert 2 Jahre mit den
Fremdsprachen Englisch und Spanisch. Das Ausbil-
dungsziel des einjährigen BKFH, zweijährigen BK
FR und BK II ist ein gemeinsames - die Fachhoch-
schulreife. Das BK FH ist berechtigt zum Studium
an sämtlichen Fachhochschulen in Deutschland, das
BK II und BKFR in Baden-Württemberg.
Viele freudige Gesichter gab es bei der Abschluss-
feier, die den entsprechenden Rahmen für die Zeug-
nisübergabe an die Absolventen bildete. Den musi-
BKFH kalischen Rahmen gestaltete die Schulband der
KS GD. Die Schulleiterin Frau Karin Wagner und die
Abteilungsleiterin der Berufsfachschule sowie des
Berufskollegs Frau Barbara Schuster-Gratz gratulier-
ten zusammen mit dem Klassenlehrern Herrn Rolf
Skalecki, Frau Melanie Saßmannshausen, Frau Ka-
tharina Kurz, Frau Diane Koch sowie Frau Monica
Hecker. 49 Schülerinnen und Schülern haben die Prü-
fung bestanden – 25 x Fachschulreife (6 davon mit
der Zusatzprüfung in Navision), 44 x Fachhochschul-
reife, 5 davon haben die Prüfung zum Staatlich ge-
prüften Wirtschaftsassistenten abgelegt. Dies zum
Teil mit herausragenden Leistungen.17
Abschlüsse an der Ks gd
BK II Schulband
Im Rahmen einer Abschlussfeier wurden diesen BKFR II: Lisa Diehl, Juliette
Schülern die Zeugnisse sowie Belobigungen (B) und Frietsch, Sophia Graf, (P + staatl.
Preise (P) überreicht. Im Folgenden die Namen gepr. Wirtschaftsassistentin),
der Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich die Leonard Hofelich, Jule Jung, Vivian
Prüfung zur Fachhochschulreife abgelegt haben: Serrano Kübler, (B + staatl. gepr.
Wirtschaftsassistentin), Melina
Weber, Aleyna Emine Yamac (+ staatl.
2BFW2/1: Eda Aksu, Ali Alharb, Adrian Barunovic, gepr. Wirtschaftsassistentin),
Silas Bebernik, Mohab Diab, Ömer Duman,
Christian Eichler, Deniz Göcmen, Özlem Kalkan, BKFH: Anja Bentz (P), Jonas Bohn
Ramandeep Kaur (P), Ebru Kaya, Vasileios (B), Julian Brech, Anica Daiß, Andrea
Kazazakis, Daniel Knödler (B) Eisenmann, Rene Fritz, Sabrina
Haslbauer, Lisa Langenströer, Kevin
Neumaier, Valentin Petricevic,
2BFW2/2: Julian Domhan, Jonas Domin, Nils Nathalie Reik, Philipp Röhrle (B),
Enderer, Mareike Enßle (P), Celina Finsinger, Anna-Sophie Schürle, Marcel Weller,
Kai Alexander Hölldampf, Mehmet Ibrim, Asya Stephanie Wilhelm, Selina Wölfl,
Semiya Kilinc (B), Shannon Roth, Sabrina Michelle Yelda Yazici (B)
Samuel-Gassner, Kevin Schmidt, Alina Schneider,
Sarah Servais (B), Furkan Tuna Den Preis des Fördervereins „Freunde
und Förderer der Kaufmännischen
Schule Schwäbisch Gmünd e. V.“,
BK II: Sarah Abele (B+ staatl. gepr. Wirtschafts- überreicht durch Herrn Studienrat
assistentin), Elvan Beyer, Samuel Fraidel, Leonie Philipp Straub in Höhe von 100 €
Ann Friedel (B), Emilio Giacchi, Lukas Gutwein (B), je Schulart als Anerkennung für
Maximilian Hegemann, The Long Huynh, Max herausragende Leistungen als
Junkind, Calvin Klause, Jan Klause, Jonas Koblisch- Jahrgangsbester erhielten Raman-
ke, Silas Koblischke, Anna Petricenko, Diana deep Kaur und Anja Benz.
Risch (B), Lukas Rohr, Dominik Stehle, Nikoleta
Vasarmidou (P), Katja Walter
Die Kaufmännische Schule
gratuliert auf diesem Wege nochmals
ihren erfolgreichen Absolventen.18
individuelle förderung
Motivation als Schlüssel zum Erfolg?
Motivations-Coaching zu Besuch in der Berufsfachschule
Was ist Motivation, wo kommt sie her und was
muss ich für meine Ziele tun? Diesen und
weiteren Fragen stellten sich die 26 Schüle-
rinnen und Schüler (SuS) der Berufsfach-
schule für Wirtschaft (Wirtschaftsschule)
der Klasse 2BFW1/1. Sie alle wollen in zwei
Jahren die Mittlere Reife erlangen. Doch
ohne wirkliches Ziel vor Augen, Motivation,
Ehrgeiz und Fleiß ist das nicht möglich.
Pädagogische Konzepte werden bereits seit
vielen Jahren in den Klassen der Berufs-
fachschule erfolgreich umgesetzt. Durch die
Initiative der Klassenlehrerinnen Ines
Abele und Sandra Blum erwartet die SuS
der Klasse 2BFW1/1 für die kommenden
zwei Jahre ein Pilotprojekt, aufbauend auf
das pädagogische Konzept der Berufsfach- Die SuS der 2BFW1/1 haben gleich zu Beginn gemerkt, dass sie es
schule. ernst meint und obwohl sie diese überhaupt nicht kennt, jeden
einzelnen von ihnen mit ins Boot holen möchte. Durch gezielte Übun-
An diesem Montag startete der Unterricht gen zeigte sie den SuS auf, wie man sich selbst motivieren kann.
für die SuS anders als wie vielleicht bis- Eine dieser Übungen bestand darin, sich einen Beruf auszusuchen
her gewohnt. Nach zwei Kennenlerntagen den man auf keinen Fall ausüben und einen, den man gerne aus-
sowie einem pädagogischen Waldtag üben möchte. Beide Berufe wurden virtuell nach 15 Jahren arbeiten
(ohne Smartphone), an dem Teambuilding- im einen und dann im anderen Beruf betrachtet. Die Motivation,
Maßnahmen im Vordergrund standen, wur- etwas zu tun um den Beruf zu erlernen, den man vielleicht ein Leben
de die Klasse von Kinder und Jugendcoach lang ausübt, war durch diese Veranschaulichung sofort höher als
Jessica Bisetto besucht um sie motiviert noch vor dieser Übung. Einen Beruf auszuüben den man gar nicht
und mit Zielen vor Augen ins Schuljahr zu möchte steht für die meisten nicht zur Option. Doch dafür muss
schicken. Möglich gemacht wurde dieser man ein Ziel bzw. Ziele vor Augen haben. Dies verdeutlichte Jessica
Tag durch ein Sponsoring der Kreisspar- Bisetto immer wieder.
kasse Ostalb, die auch Bildungspartner der
Kaufmännischen Schule Schwäbisch Gemeinsam wurden anschließend die Ziele der Klasse für die näch-
Gmünd ist. sten zwei Jahre erarbeitet. Allerdings mit vielen kleineren Zielen
auf dem Weg zum obersten Ziel - der Mittleren Reife. Zudem wurde
Jessica Bisetto arbeitet hauptberuflich bei gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, seine Ziele immer vor Au-
der Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd. gen zu haben - z. B. mit einem sogenannten Visionboard. Dort werden
Seit knapp drei Jahren arbeitet sie neben- Bilder von Zielen angebracht die erreicht werden möchten.
beruflich als Kinder und Jugendcoach.
Sie selbst ist durch ein Schlüsselerlebnis Jessica Bisetto stellte den SuS in Aussicht sie nach Erreichen des
während ihrer Zeit des Coachings der ersten Ziels nochmals zu besuchen. Dies kam bei den SuS sehr
Musical-Kids auf diese Möglichkeit gekom- gut an. Zum Schluss schenkte Jessica Bisetto jedem der SuS eine
men. Sie möchte Kindern und Jugend- Motivationskarte um immer seine eigenen Ziele und die Motivation
lichen helfen ihren Weg zu finden und sie dafür vor Augen zu halten. Sprüche wie „Scheitern ist nicht das
durch verschiedene Arten so zu motivieren, Gegenteil von Erfolg. Es ist ein Teil davon.“ verdeutlichten nochmals
sodass Versagensängste oder Sätze wie die Inhalte dieses Coachings.
„ich kann das nicht“ in den Hintergrund
rücken. Sie lebt für dieses Coaching und Für die SuS der Klasse 2BFW1/1 ein gelungener Start in die Woche
verkörpert dies in vollem Maße. aber vor allem auch ins Schuljahr. Alle waren sichtlich begeistert
und freuen sich, wenn Jessica Bisetto sie ein weiteres Mal besucht.
Zum einen um zu sehen, ob Ziele verfolgt und erreicht wurden oder
ob hier und da noch etwas Motivation erforderlich ist.19
individuelle förderung
Respekt und Wertschätzung in unserer Gesellschaft – Gutes Benehmen kommt an
Motivations-Coaching in Verbindung mit Respekt und Wertschätzung in der Berufsfachschule
Jessica Bisetto, Kinder- und Jugendcoach aus Schwä- verdeutlichte den Schülerinnen und Schüler an-
bisch Gmünd besuchte dieses Jahr zum zweiten hand vier verschiedener Modelle was Kommuni-
Mal die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2BFW1/1. kation bedeutet. Mit den Worten „man kann nicht
Sie knüpfte dabei an den ersten Motivationstag nicht kommunizieren“ zeigte Sie auf, dass wir
an. Sie betonte, wie wichtig es ist, Ziele zu verfolgen auch mit Gestik, Mimik und Körperhaltung dem
und diese nicht aus den Augen zu verlieren. Das anderen gegenüber kommunizieren – und Re-
tägliche Lernen ist ein Muss um sein Ziel eines gu- spekt funktioniert über Kommunikation. Wer an-
ten Schulabschlusses zu erreichen. deren Wertschätzung schenkt, profitiert selbst
davon. Mit einer Übung, bei der die Schülerinnen
Heute stand jedoch ein weiteres wichtiges Thema und Schüler einen Namen eines anderen ziehen
im Vordergrund: Respekt und Wertschätzung. musste und diesem sagen musste, warum er Re-
Zwei Worte, die die Kaufmännische Schule Schwä- spekt vor ihm hat wurde ihnen klar, wie gut die-
bisch Gmünd in einem ihrer Leitbildsätze nach se Worte des Respekts und der Wertschätzung tun.
außen trägt und im Schulalltag lebt: „Wir gehen Frau Bisetto betonte, dass nur durch gegensei-
respektvoll und wertschätzend miteinander um. tigen Respekt eine gute Klassengemeinschaft ent-
„Gutes Benehmen ist heutzutage mehr als „hallo“, stehen kann.
„bitte“, „danke“ und „Entschuldigung“. Auch Re-
spekt, Rücksichtnahme und Wertschätzung gehören Für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2BFW1/1
dazu. Wie wichtig gutes Benehmen im mensch- erneut ein gelungener Start in die Woche und
lichen Miteinander ist, merkt man spätestens dann, ein motivierender Schritt ins zweite Schulhalbjahr.
wenn man selbst erfährt, was das schlechte Ver- Frau Bisettos Worte zum Abschluss: „Wer Res-
halten eines anderen in einem auslöst. „Respekt- pekt zeigt kommt besser durchs Leben und ist
loses Verhalten von anderen ist keine Berech- auch oft erfolgreicher“.
tigung andere schlecht zu behandeln“, betont
Jessica Bisetto. Diesen Workshops gingen die Kennenlerntage zu
Beginn des Schuljahres voraus. Macht euch selbst
Freundliche Begegnungen beeinflussen unseren einen Eindruck. Scannt hierfür einfach den QR-
Selbstwert und das eigene Empfinden. Gesehen- Code.
Werden, Wertschätzung, Respekt und Achtung an-
derer Menschen sind grundlegende Vorausset-
zungen für das Selbstwertgefühl, aber auch für
den achtsamen Umgang miteinander. Frau Bisetto20
individuelle förderung
Förderung der Konzentration durch Einsatz von Pezzi-Bällen
Firma Betzold aus Ellwangen sponsert 30 Pezzi-Bälle
Seit heute geht es im wahrsten Wissenschaftlich belegt ist, dass durch dyna-
Sinne des Wortes rund an der misches Sitzen die Wirbelsäule weniger belastet
Kaufmännischen Schule Schwä- wird als beim Sitzen und Verharren in einer Sitz-
bisch Gmünd. Die Schülerinnen haltung. Dynamisches Sitzen bedeutet einen
und Schüler der Klasse 2BFW1/1 steten Wechsel der Sitzposition und der Körper-
der Berufsfachschule erhiel- haltung.
ten einen Klassensatz Pezzi-
Bälle in den Farben blau und rot. Organisiert wurden die Bälle von den Klassenleh-
rerinnen Ines Abele und Sandra Blum für den
Hintergrund dieser Aktion: Kin- Pilotversuch eines pädagogischen Konzepts. Mög-
der haben ein Grundbedürfnis lich gemacht hat dies aber erst die Firma Betzold
nach ständiger Bewegung. aus Ellwangen. Sie sponserte der Kaufmän-
Langes Stillsitzen fällt ihnen nischen Schule Schwäbisch Gmünd 30 Pezzi-Bälle.
schwer. Die Bälle sind zum Die Schülerinnen und Schüler der Klasse freu-
zeitweisen Einsatz im Unterricht ten sich über diese Abwechslung im Schulalltag.
vorgesehen. Der Ball ist keine
Alternative zu einem Stuhl, son- Ob und inwiefern sich das Lernverhalten, die Kon-
dern nur eine Abwechslung. zentration und die Sitzhaltung sich verändern –
Bei gezielter und befristeter Ver- darüber kann erst in einigen Wochen berichtet
wendung des Balles als „Sitz- werden, wenn der Einsatz kontinuierlich erfolgt
möbel“ erfolgt eine gewünschte ist. Die beiden Klassenlehrinnen sind schon jetzt
Erhöhung der Muskelaktivität davon überzeugt, dass die Wirkung der Bälle
mit verbesserter Durchblutung positiv ausfällt. Auch für die Schülerinnen und
der Muskulatur. Diese Aktivi- Schüler der Klasse 1/1 ist klar, der Einsatz der
tätserhöhung begünstigt u. a. die Pezzi-Bälle ist toll und am liebsten möchten sie
Konzentrationsfähigkeit beim den Ball gar nicht mehr aus der Hand geben.
Lernen.21 individuelle förderung Lernförderung im Rahmen der Individuellen Förderung Winfried Klingler besucht zum wiederholten Male die Klassen der Berufsfachschule Winfried Klingler, Fachberater „Ohne Wiederholung kein Lernen und kein Abspeichern, das Gehirn am Regierungspräsidium und braucht Wiederholungen.“ Dieser Satz fiel auch in diesem Schuljahr selbst Lehrer in Heilbronn, ist häufig im Workshop. Anhand mehrerer Konzentrationsübungen an 80 bis 100 Schultagen im zeigte Herr Klingler auf, wie wichtig es ist, das Gedächtnis zu trai- Rahmen der Lernförderung in nieren. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1-2 der 2-jährigen allen Schularten in Baden- Berufsfachschule merkten schnell, dass es schon nach ein paar Württemberg unterwegs, um Wiederholungen viel schneller ging, sich Dinge zu behalten. Zudem Schülern in Workshops aufzu- wurde ihnen bewusst, dass das Gehirn zwar sehr aufnahmefähig zeigen, welchem Lerntyp man ist, es dennoch ausgedehnter Pausen mit Bewegung sowie Regene- entspricht, wie man komplexe rationsphasen bedarf, um die Informationen des Tages zu verar- Mengen an Lernstoff bewältigt beiten. Herr Klingler nutzte hierfür als Übertragung aufs Lernen und mit welchen Methoden eine Wäscheklammer. Ist die Klammer auf nimmt das Gehirn auf, man „richtig“ lernt. Eine seiner ist sie zu, ist auch das Gehirn nicht aufnahmebereit. Stationen war zum wiederhol- ten Male die 2-jährige Kauf- Auch das Thema Ablenkung durch Handys im Unterricht war ein männische Berufsfachschule, großes Thema. Er machte deutlich, dass das Gehirn nicht multi- die sog. Wirtschaftsschule. taskingfähig ist. Man solle sich einer Sache nach der anderen widmen. Eine gute Klassenatmosphäre Die Schülerinnen und Schüler waren sichtlich angetan vom Besuch, und Teamarbeit können dazu Herrn Klingler. Alle waren höchst motiviert dabei. Der ein oder beitragen, dass das Lernen viel andere wird sicherlich sein Lernen überdenken, um einen guten einfacher läuft und den Schü- Schulabschluss zu schaffen. lerinnen und Schüler auch Spaß macht. Zudem, da sind sich Lernforscher einig, spielt be- sonders die eigene Motivation der Schüler eine große Rolle.
22
individuelle förderung
Hausaufgaben- und Studienzeit/Schüler helfen Schülern
Hausaufgaben- und Studienzeit (HSZ)
Hausaufgaben ergänzen den
schulischen Unterricht und
tragen dazu bei, das Gelernte
selbstständig zu üben und
zu behalten. Evtl. Probleme und
Fragen sollen dabei aufge-
deckt werden, so dass diese
im Rahmen des Unterrichts
noch einmal besprochen und
gelöst werden können. Die
Aufgaben sollen dabei selbst-
ständig und konzentriert er-
ledigt werden. Dazu bedarf es
einer guten Arbeitsatmosphäre.
Leider zeigt die Erfahrung, dass Hausaufgaben machen und regelmäßiges Lernen zur Verbesserung der Noten beitra-
die Einsicht und Bedeutung gen und sie ein Stück ihrem Ziel „Mittlere Reife“ bestehen, entgegen bringen.
des Hausaufgabenmachens und
auch die räumlichen Vorausset- Im Schuljahr 2020/21 versuchen wir die HSZ noch zu erweitern und mehr Stunden
zungen bei Schülern häufig anzubieten. Herzlich bedanken wir uns für den tollen Einsatz der Schülerinnen aus
nicht gegeben ist. Deshalb ha- der Oberstufe, die durch Ihren Einsatz die HSZ erst ermöglichen.
ben wir im Schuljahr 2019/2020
ein eigenes Fach HSZ = Haus- Interview zur Hausaufgaben- und Studienzeit (HSZ)
aufgaben- und Studienzeit ein-
geführt. Dieses findet im Rah- 1. Ihr macht ein Jugendbegleiter-Angebot für jüngere Schülerinnen und
men des Unterrichtsprinzips der Schüler an eurer Schule. Wie sieht das Angebot konkret aus?
individuellen Förderung statt. Wir bieten den Schülern die Möglichkeit, nach der Schule ihre schulischen Auf-ga-
Unterstützt werden hierbei ins- ben unter Betreuung und mit unserer Hilfe zu erledigen. Dabei können diese uns
besondere Schüler und Schüle- bei jeder Betreuungsstunde jederzeit um Hilfe fragen. Das Angebot findet immer
rinnen der zweijährigen Berufs- zweimal pro Woche statt und die Klassen selbst sind unter uns aufgeteilt, sodass
fachschule, die gefährdet sind jedem Schüler geholfen werden kann. Die derzeitigen Schüler dieses Förderpro-
die Probezeit oder den Abschluss gramms sind Schüler der Wirtschaftsschule, die innerhalb von zwei Jahren ihren
nicht zu bestehen. Realabschluss absolvieren werden. - Lisa Vester
Zweimal wöchentlich erhalten 2. Wie ist es für euch, vorne vor den ganzen Jugendlichen zu stehen und selbst
Schüler und Schülerinnen die den Lehrer „zu spielen“?
Möglichkeit im Rahmen der HSZ Zunächst war es ungewöhnlich und man hat sich im Vorfeld Gedanken gemacht,
ihre Hausaufgaben zu erledigen ob die Schülerinnen und Schüler einen wie einen Lehrer behandeln oder wie
und Unterrichtsinhalte zu wie- einen normalen Mitschüler. Nach und nach wurde es dann einfacher und angeneh-
derholen, zu üben und zu lernen. mer, da die Schülerinnen und Schüler sehr nett und respektvoll mit mir umge-
Begleitet werden sie hierbei gangen sind. - Christiane Stickel
von Michelle, Christiane und Lisa
aus dem Wirtschaftsgymnasi- Am Anfang war es etwas komisch. Vor allem wenn ich mit „Sie“ angesprochen
um. wurde, da ich ja vorne auf dem Platz des Lehrers saß, fühlte ich mich auf einmal
sehr erwachsen. Aber es macht sehr viel Spaß die Schüler bei ihren Schwierig-
Die HSZ wird von einigen Schü- keiten unterstützen zu können, vor allem wenn sie das Thema danach verstanden
lern gut akzeptiert, so dass sie haben und die Aufgaben, die sie zur Korrektur bringen, dann richtig sind.
regelmäßig kommen. Denn Sie - Michelle Miller
merken, dass regelmäßiges23
individuelle förderung
Hausaufgaben- und Studienzeit/Schüler helfen Schülern
3. Lernt ihr auch selbst etwas bei eurem Angebot? Ich bin gerne Junior-Jugendbegleiter/in, weil es
Ja, ich habe Zeit, um den Unterrichtsstoff erneut nachzuholen wirklich Freude macht, den Schülern Hilfe an-
und ihn somit besser aufzunehmen. Aber ich lerne nicht zubieten, um ihren individuellen Lernprozess und
nur etwas für die Schule, sondern ich lerne auch, anderen Men- ihre schulischen Leistungen verbessern zu kön-
schen zu helfen und sie beim Lernen zu unterstützen. nen. - Lisa Vester
- Christiane Stickel
Ich bin gerne Junior-Jugendbegleiterin, weil ich
4. Seht ihr Fortschritte bei den Jugendlichen? gerne helfe, wenn ich kann und ich es schön
Man erkennt die Fortschritte im Laufe der Stunde bereits, denn finde, wenn andere durch meine Hilfe Fortschritte
die Jugendlichen kommen oft erstmals mit fragenden Gesich- machen können. - Christiane Stickel
tern auf einen zu, wenn sie ihre Hausaufgaben nicht verstehen
und verlassen den Raum dann mit richtig gemachten Aufgaben Schüler helfen Schülern
und mit der Erkenntnis, dass sie ihre Fehler verstanden haben.
Natürlich stellt sich der Langzeitfortschritt nicht sofort ein, Bereits im Schuljahr 2017/2018 wurde die Schüler-
aber bei einigen Schülern kann man schon erkennen, dass sie initative „Schüler helfen Schülern“ kurz SHS
ein besseres Verständnis für verschiedene Themen entwickeln. ins Leben gerufen. Christiane Stickel und Michelle
- Michelle Miller Willer aus der Klasse 12/1 des Wirtschaftsgym-
nasiums setzten dieses Schuljahr das Projekt fort
5. Was war die Ausgangssituation? Weshalb wurde das Ange- und übernahmen die Koordination und Orga-
bot ins Leben gerufen? nisation.
Die Ausgangssituation war die, dass viele Jugendliche ihre
Hausaufgaben kaum bis nie gemacht haben, oftmals weil ihnen Alle Schülerinnen und Schüler der KS GD haben
der Raum fehlt, konzentriert arbeiten zu können, aber auch die Möglichkeit, sich bei Bedarf bei den beiden
weil sie die Aufgabenstellung oder das Thema so schlecht ver- Schülerinnen zu melden – und zwar Jede/r, der
standen haben, dass sie sich nicht in der Lage gefühlt haben, Nachhilfe geben kann oder Nachhilfe erhalten
die Aufgaben selbstständig zu lösen. Das konnte man auch oft möchte. Ein entsprechendes Formular findet man
in den Noten der Schüler sehen. - Michelle Miller vor K 27/1. Christiane und Michelle nehmen
dann Kontakt zu Interessenten auf und verein-
6. Warum engagiert ihr euch ehrenamtlich? baren geeignete Termine. Die Nachhilfe kann
Im Mittelpunkt des Programmes steht natürlich der Wille zu einzeln oder in Gruppen stattfinden. Die Kosten
helfen. Es ist immer wieder schön, Menschen helfen zu können hierfür richten sich nach der Größe der Gruppe –
und Lob zu bekommen. Jeder Mensch braucht jemanden, der hierfür gibt es eine Preisliste.
ihm helfen kann. - Lisa Vester
Die Nachhilfe wurde von den Schülerinnen und
Meiner Meinung nach ist es toll, anderen helfen zu können. Schülern dankbar angenommen.
Durch dieses Projekt kann ich meine Mitschüler unterstützen, Auch im kommenden Schuljahr 2020/2021 soll
indem ich mein Wissen teilen kann und das erfreut mich. dieses Projekt weitergeführt werden. Sicherlich
- Christiane Stickel eine tolle Sache im Rahmen der „Individuellen
Förderung“.
Ich finde es wichtig, Menschen zu helfen, denen die Möglichkeit
fehlt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Viele realisieren
nicht, wie viel Glück sie damit haben, dass sie Themen auf An-
hieb verstehen können und selbst wenn nicht, Ansprechpartner
zu haben, die ihnen helfen können. Ich selbst hatte auch dieses
Glück. Deshalb möchte ich anderen Jugendlichen ebenso die
Chance bieten, einen Ansprechpartner und einen Bereich zu
haben, in dem sie ruhig lernen und arbeiten können, damit sie
beruflich später einmal das tun können, was sie sich wünschen
würden. - Michelle Miller
7. Bitte vervollständigt den Satz: Ich bin gerne Junior-
Jugendbegleiter/-in, weil ….24
individuelle förderung
Kompetent erarbeiten und präsentieren
Ingrid Künstler, Trainerin für
Gesundheit, Fitness und Tanz
und ehemalige Schülerin des
Wirtschaftsgymnasiums, ließ
den sogenannten „Projektkom-
petenz- Tag“ mit einem kurzen
Life- Kinetic- Workshop aktiv
beginnen. Danach übernahmen
Lehrerinnen und Lehrer der
kaufmännischen Schule das
Zepter und leiteten die Schüle-
rinnen und Schüler durch drei
weitere Module: Hannes Lakner
führte die Schülerinnen und
Schüler in die Welt der Rede-
kunst ein, indem ganz praktisch
das Zusammenspiel von Mimik,
Gestik, Stimme und Sprache
Eine ganz besondere Kompe- trainiert wurde. Gerhard Em-
tenz-Schulung stand für die menecker begleitete sie zu ei-
die Schülerinnen und Schüler ner Bibliotheksführung an der
des Berufskollegs 1 und des Pädagogischen Hochschule,
Berufskollegs Fremdsprachen wo ihnen die Grundlagen der
1 auf dem Programm. Recherche vorgestellt wurden.
Wie man diese Rechercheer-
Gleich zu Schuljahresbeginn gebnisse formal ansprechend
wurden die Schülerinnen und und vor allem mit der Fußnote
Schüler darin geschult, kom- richtig zitiert wiedergibt, ver-
petent und zielorientiert Referate mittelte Monica Hecker.
und schriftliche Ausarbeitungen
zu erstellen und zu präsentie- Nun gilt es, die neuen Erkennt-
ren. Die Erkenntnisse und Fähig- nisse und Kompetenzen, die an
keiten, die dieser Vormittag diesem aktiven und lehrreichen
wecken sollte, werden nicht nur Vormittag erlangt wurden, in
dem Schulischen zu Gute kom- den schulischen Alltag einflie-
men, sondern auch Eloquenz ßen zu lassen und damit auch
und Kompetenz auf der Suche eloquenter in der Suche nach
nach einer Ausbildungsstelle einem Ausbildungsplatz zu sein.
vermitteln.
Ein besonderer Fokus lag dabei
auf dem Zusammenspiel von
Körper und Geist, wie auch Bar-
bara Schuster- Gratz, Abtei-
lungsleiterin Berufskolleg, und
Katharina Lakner, Organisatorin
dieser Schulung, in ihren Eröff-
nungsreden betonten.Sie können auch lesen