TECHNOLOGISCHE FACHOBERSCHULE BRUNECK BERICHT DES KLASSENRATES - KLASSE 5 ELB FACHRICHTUNG ELEKTRONIK UND ELEKTROTECHNIK - TFO BRUNECK
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TECHNOLOGISCHE FACHOBERSCHULE
BRUNECK
FACHRICHTUNG ELEKTRONIK UND ELEKTROTECHNIK
Schwerpunkt Automation
Klasse 5 ElB
STAATLICHE ABSCHLUSSPRÜFUNG 2017/18
BERICHT DES KLASSENRATES
(Gesetz Nr. 425/97 – D.P.R. Nr. 323/98, Art. 5.2)Inhaltsverzeichnis
1. KLASSENRAT......................................................................................................... 3
2. STUNDENTAFEL DES TRIENNIUMS .................................................................... 4
3. ZIELSETZUNGEN DER SCHULE ........................................................................... 5
4. KLASSENZUSAMMENSETZUNG .......................................................................... 7
5. KLASSENPROFIL ................................................................................................... 9
6. ORGANISATION DES UNTERRICHTS ................................................................ 11
7. FACHARBEITEN UND THESENBLÄTTER .......................................................... 13
8. BETRIEBSPRAKTIKUM ........................................................................................ 16
10. BEWERTUNGSKRITERIEN.................................................................................. 17
11. KRITERIEN FÜR DIE VERGABE DES SCHUL- UND BILDUNGSGUTHABENS . 19
12. VORBEREITUNG AUF DIE ABSCHLUSSPRÜFUNG .......................................... 21
13. BERICHTE DER FACHLEHRPERSONEN ........................................................... 23
RELIGION
DEUTSCH
GESCHICHTE
ITALIENISCH
ENGLISCH
MATHEMATIK
TECHNOLOGIE UND PROJEKTIERUNG ELEKTRISCHER UND
ELEKTRONISCHER SYSTEME
ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRONIK
AUTOMATION
BEWEGUNG UND SPORT
21. Klassenrat
Fächer Stunden Lehrpersonen
Religion 1 Sagmeister Veronika
Deutsche Sprache und Literatur 3 Ebenkofler Heidi
Geschichte 2 Ebenkofler Heidi
Italienisch 3 Belluzzi Milena
Englisch 3 Taschler Brigtte
Mathematik 3 Obwegs Ursula
Technologie und Projektierung
Niederkofler Manuel
elektrischer und elektronischer 6 (2)
(Recla Florian / Egger Philipp)
Systeme
Stricker Max
Elektrotechnik und Elektronik 5 (3)
(Egger Philipp)
Schneider Sabine - Klassenvorstand
Automation 7 (4)
(Niederkofler Armin)
Bewegung und Sport 2 Pramstaller Pirmin / Mairhofer Sandra
Der Direktor:
Dr. Siegfried Schrott
(Die Stundenzahlen in Klammern sind jene in Kopräsenz mit den technisch praktischen
Lehrpersonen.)
32. Stundentafel des Trienniums
Fächer Wochenstunden
Allgemeinbildende Fächer 3. Kl. 4. Kl. 5.Kl.
Religion 1 1 1
Italienisch 3 3 3
Deutsch 3 3 3
Geschichte 2 2 2
Englisch 3 3 3
Mathematik 4 4 3
Bewegung und Sport 2 2 2
Fachrichtungsspezifische
Fächer
Technologie und Projektierung
elektrischer und elektronischer 5(2) 5(2) 6(2)
Systeme
Elektrotechnik und Elektronik 7(4) 6(4) 5(3)
Automation 5(2) 6(3) 7(4)
Gesamtzahl 35(8) 35(9) 35(9)
(Die Stundenzahlen in Klammern sind jene in Kopräsenz mit den technisch-praktischen
Lehrpersonen.)
43. Zielsetzungen der Schule
Auszug aus dem Schulprogramm
Unsere Schule ist eine fünfjährige technisch ausgerichtete Oberschule, die sowohl einen
unmittelbaren Berufseinstieg als auch ein Weiterstudium ermöglicht. Nach Abschluss des
Bienniums, in dem sich sprachliche, allgemeinbildende und naturwissenschaftlich-technische
Fächer das Gleichgewicht halten, wird die Möglichkeit geboten, sich ein solides Fachwissen in den
Fachbereichen „Maschinenbau, Mechatronik und Energie“, „Chemie, Werkstoffe und
Biotechnologie“ sowie „Elektronik und Elektrotechnik“ anzueignen. Eine sehr gute Ausstattung der
Schule und die Bereitschaft zu Innovation sind die Grundlagen unserer Arbeit. Wir orientieren uns
an folgenden Leitsätzen:
1 AN UNSERER SCHULE HERRSCHT EIN VON GEGENSEITIGER WERTSCHÄTZUNG
GEPRÄGTES KLIMA
Schüler und Schülerinnen werden als junge Menschen mit ihrer eigenen Geschichte und in ihrer
Individualität ernst genommen. Wir begleiten Jugendliche auf ihrem Weg ins Erwachsen-Sein,
bestärken sie in ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten, suchen mit ihnen lebensfördernde
Werteinstellungen, sodass wir Schritt für Schritt eine menschenfreundliche Welt mitgestalten.
Schüler und Schülerinnen, Lehrpersonen, Schulleitung, nicht unterrichtendes Personal und
Eltern bemühen sich um ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und um einen
partnerschaftlichen Umgang miteinander. Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich
wollen wir mit Feingefühl, Verständnis und Geduld begegnen. Wir versuchen Werte wie soziale
Verantwortung, Solidarität und Fairness zu vermitteln.
2 WIR UNTERSTÜTZEN UNS BEI DER AUSÜBUNG UNSERER TÄTIGKEITEN
Die Lehrpersonen unterstützen die Schüler und Schülerinnen in ihrem individuellen
Lernprozess. Die Schule bietet im Rahmen der verfügbaren Ressourcen Förder- und
Unterstützungsmaßnahmen an. Die Schüler und Schülerinnen übernehmen ihren Teil der
Verantwortung. Ihre Rechte und Pflichten sind in der Schülercharta festgehalten.
3 EINE ENGE VERBINDUNG VON THEORIE UND PRAXIS IST UNS WICHTIG
In der Fachrichtung Maschinenbau, Mechatronik und Energie (Schwerpunkt: Maschinenbau und
Mechatronik) findet der technisch praktische Unterricht in den Werkstätten (Dreherei,
Spezialwerkzeugmaschinen, Schweißerei) und Labors (Mechanische Technologie, Systeme und
Automation, CAD/CAM) statt.
Den Schülern und Schülerinnen der Fachrichtung Chemie, Werkstoffe und Biotechnologie
(Schwerpunkt: Umwelt- und Biotechnologie) stehen die Labors für Allgemeine Chemie, Analytik,
Mikrobiologie und Biotechnologie, Verfahrenstechnische Pilotanlagen und die Computerräume
zur Verfügung.
In der Fachrichtung Elektronik und Elektrotechnik (Schwerpunkt: Automation) werden die Labors
für Elektronik und Elektrotechnik, für Systeme und Automation sowie die Computerräume
genutzt.
5Im Laufe des Trienniums wird für jede Klasse ein Betriebspraktikum organisiert. Die Schüler und
Schülerinnen haben die Möglichkeit, in ausgewählten Betrieben praktische Erfahrungen zu
sammeln. In den Klassen des Trienniums kann ein umfangreicheres Projekt aus dem
technischen Bereich durchgeführt werden. Der Projektunterricht kann bis zu 10% der
Gesamtstunden pro Jahr ausmachen. Um das vernetzte Denken zu fördern, unterstützen wir
alle Formen des fächerübergreifenden Arbeitens.
Obwohl der Schwerpunkt unserer Schule im naturwissenschaftlich-technischen Bereich liegt,
legen wir auch großen Wert auf fundierte Kenntnisse in den verschiedenen Sprachen (Deutsch,
Italienisch, Englisch).
4 WIR LEGEN WERT AUF SELBSTÄNDIGES ARBEITEN UND EIGENVERANTWORTLICHES
HANDELN
Selbstständigkeit ist eine Schlüsselqualifikation sowohl im schulischen Bereich als auch im
Berufsleben. In vielen Bereichen ist lebenslanges Lernen notwendig. Um dem Rechnung zu
tragen, fördern wir im Unterricht eine selbstständige Arbeitsweise und vermitteln den Schülern
und Schülerinnen verschiedene Arbeitstechniken und Lernmethoden. Die Unterrichtstätigkeit
zielt darauf ab, den Schüler, die Schülerin ins Zentrum zu stellen und verschiedenen Lerntypen
gerecht zu werden. Um Motivation, Eigenverantwortung und Teamfähigkeit der Schüler und
Schülerinnen zu fördern, werden vielfältige Lehr- und Arbeitsformen eingesetzt.
Der Einsatz des Computers und vielfältiger Medien ergänzt den Unterricht und vermittelt
Medienkompetenz. Handlungsorientierte Aufgaben, fächerübergreifende Projekte,
Leitprogramme und Fallbeispiele fördern das zusammenhängende Denken und die
Selbstständigkeit der Lernenden.
5 WIR PFLEGEN KONTAKTE ZU ELTERN, ARBEITSWELT, ANDEREN SCHULEN UND
AUSSERSCHULISCHEN INSTITUTIONEN
Um den Schülern und Schülerinnen den Einstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern, werden
Kontakte zu Firmen und öffentlichen Institutionen aufgebaut. Dazu dienen Betriebspraktika, der
Tag der Industrie und Lehrausgänge im In- und Ausland. In Zusammenarbeit mit anderen
Schulen werden verschiedene Aktivitäten durchgeführt, z. B. kulturelle Veranstaltungen,
Facholympiaden und Sportveranstaltungen. Zur Studien- und Berufsorientierung werden erste
Kontakte zu Hochschulen geknüpft.
6 WIR BEMÜHEN UNS UM TRANSPARENZ
Wir streben eine nachvollziehbare Bewertung an, deren Formen und Kriterien klar definiert und
den Schülern und Schülerinnen im Voraus bekannt gegeben werden. Die Bewertung stützt sich
auf vielfältige Beobachtungselemente, ist zeitlich ausgewogen verteilt und berücksichtigt den
individuellen Lernprozess. Die Schüler, Schülerinnen und Eltern haben das Recht, über die
individuelle Bewertung informiert zu werden. Die Schularbeiten werden in der Schule aufbewahrt,
die Eltern haben Recht auf Einsichtnahme.
64. Klassenzusammensetzung 5ELB
Nr. Name Vorname Geburtsdatum PLZ Wohnort
1 Daverda Max 22.06.1999 39030 Enneberg
2 Erlacher Johannes 15.03.1999 39031 Bruneck
3 Mayr Daniel 13.06.1999 39030 Percha
4 Mayrl Lukas 07.01.1998 39030 Kiens
5 Oberbacher Manuel 02.09.1999 39036 Abtei
6 Patzleiner Michael 16.07.1999 39030 Prags
7 Pflug Markus 12.05.1999 39031 Bruneck
8 Plaickner Peter 16.02.1999 39042 Brixen
9 Schönegger Larissa 02.06.1999 39034 Toblach
10 Schwingshackl Michael 23.07.1999 39030 Gsies
11 Svaluto Moreolo Luca 01.05.1999 39031 Bruneck
12 Unterpertinger Simon 02.08.1999 39030 Pfalzen
13 Vollmann Giulia 27.04.1999 39030 Enneberg
Zandonella
14 Alex 16.01.1999 39038 Innichen
Maiucco
7Daverda Erlacher Mayr Mayrl
Max Johannes Daniel Lukas
Oberbacher Patzleiner Pflug Plaickner
Manuel Michael Markus Peter
Schönegger Schwingshackl Svaluto Moreolo Unterpertinger
Larissa Michael Luca Simon
Vollmann Zandonella
Giulia Maiucco
Alex
85. Klassenprofil
Die Klasse 5ElB setzt sich aus zwei Schülerinnen und zwölf Schülern zusammen. In den letzten
drei Schuljahren ist es der Klasse großteils gelungen, gemeinsame Interessen zu vertreten und gut
miteinander auszukommen. Das Klassenklima war geprägt von Respekt und Hilfsbereitschaft
gegenüber Mitschülerinnen, Mitschülern und Lehrpersonen.
Die Schülerinnen und Schüler verfügen weitgehend über ein gutes Potential, welches sie leider
nicht immer voll ausschöpfen. Die Mitarbeit im Unterricht ist unterschiedlich. Die Vorbereitung zu
Hause wird von manchen Schülerinnen und Schülern sehr gewissenhaft, von anderen jedoch
weniger genau erledigt. Die Regelmäßigkeit im Schulbesuch war nicht immer von allen gegeben.
9Lehrpersonen
Die didaktische Kontinuität war in den letzten drei Jahren in folgenden Fächern nicht gegeben:
- Technologie und Projektierung elektrischer und elektronischer Systeme (Labor)
- Deutsch
- Geschichte
- Englisch
- Bewegung und Sport
- Automation - Labor
Allgemeinbildende Fächer 3. Kl. 4. Kl. 5.Kl.
Religion Sagmeister Veronika
Italienisch
Belluzzi Milena
Deutsch
Hofer Ursula Ebenkofler Heidi
Geschichte Hofer Ursula Ebenkofler Heidi
Englisch Main Kristena Taschler Brigitte
Mathematik Obwegs Ursula
Pramstaller Pirmin
Bewegung und Sport Mutschlechner Monika
/ Mairhofer Sandra
Fachrichtungsspezifische
Fächer
Technologie und
Recla Florian
Projektierung elektrischer Niederkofler Manuel
(Niederkofler
und elektronischer Systeme (Recla Florian / Egger Philipp)
Manuel)
(Labor)
Elektrotechnik und Stricker Max
Elektronik (Labor) (Egger Philipp)
Schneider Sabine Schneider Sabine
Schneider Sabine
Automation (Labor) (Niederkofler (Niederkofler
(Egger Philipp)
Armin) Armin)
106. Organisation des Unterrichts
Unterrichtsmethoden
Folgende Unterrichtsformen kamen im Laufe des Schuljahres zur Anwendung:
• Diskussion
• Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten
• Erarbeitendes Unterrichtsgespräch
• Frontalunterricht
• Praktischer Unterricht
• Projektarbeit
• Recherche (Internet)
• Textanalyse und Textproduktion
Am Nachmittag wurden Stütz- und Fördermaßnahmen in Form von Lernberatungsstunden – in den
meisten Fächern nach Bedarf – angeboten.
Fächerübergreifend gearbeitet wurde in:
Englisch – Geschichte – Deutsch – Italienisch
Italienisch – Englisch (Rechtskunde)
Details hierzu sind den einzelnen Prüfungsprogrammen zu entnehmen.
11Lehrausgänge, Lehrfahrten und Vorträge:
In Form von Lehrausgängen, Lehrausflügen, Lehrfahrten und Vorträgen besuchten die
Schülerinnen und Schüler folgende Veranstaltungen:
Datum Programm
10.10.2017 Vortrag von Kurt Gritsch „Vom Kommen und Gehen – Migration in
Südtirol“
15.11.2017 Kino "Das System Milch"
20.11.2017 Lehrausgang nach Dachau - Gedenkstätte
27.11.2017 Lehrausgang nach Graz - Besichtigung TU
05.02.2018 Lehrausgang nach Brixen - Progress
20.02.2018 Vortrag "Veränderung in der Arbeitswelt"
23.02.2018 Theater "Wir. Heute! Morgen! Europa."
12.03.2018 Vortrag „myGekko“
25.03. - 28.03.2018 Maturareise nach Budapest
04.04.2018 Lehrausgang nach Sand i.T. - GKN, Expertenvortrag „Robotik“
05.04.2018 Vortrag „Kombinatorische Spieltheorie“
10.04.2018 Theater „Name: Sophie Scholl“
13.04.2018 Tag der Industrie
20.04.2018 Vortrag „Life is calling“: „Ich wär‘ so gern ein Stehaufmensch(?)“
127. Facharbeiten und Thesenblätter
Die Schülerinnen und Schüler erhielten in der 4. Klasse die Möglichkeit, im Rahmen der
Förderwoche einen Kurs zur Erstellung von Facharbeiten zu besuchen und im Laufe des
Schuljahres eine durch eine Lehrperson betreute Facharbeit zu erstellen. Die als Grundlage für die
Präsentation verwendeten Facharbeiten liegen mit ausführlicher Bewertung der
Prüfungskommission vor. Die Bewertung wurde bei der Vergabe der Schulguthaben in der 4.
Klasse berücksichtigt. Jene Schülerinnen und Schüler, die ihre Präsentation nicht auf der
Grundlage einer Facharbeit vorbereitet haben, legen der Prüfungskommission eine schriftliche
Ausarbeitung ihres Themas in Form eines Thesenblattes vor.
Leitfaden für die Erstellung einer Facharbeit (Kurzform)
Was ist eine Facharbeit?
Eine Facharbeit ist eine umfangreiche Hausarbeit, welche selbständig verfasst wird und die
Schüler mit den Prinzipien des selbständigen, wissenschaftlichen Arbeitens vertraut machen soll.
Gegenstand einer Facharbeit kann ein selbst gewähltes Thema oder ein im Laufe des Schuljahres
durchgeführtes Projekt sein, das ausführlich dargelegt und dokumentiert wird.
Folgende Aspekte sind zu berücksichtigen:
• Eine Lehrperson muss sich bereit erklären, die Betreuung der Facharbeit zu übernehmen.
• Das Thema soll möglichst einen Aktualitäts- bzw. Lokalbezug aufweisen.
• Die Themenstellung soll den Schülern die Möglichkeit geben, selbständig zu Ergebnissen zu
kommen (Fragebogen, Interview, Untersuchung, Experiment, …).
• Die Themenstellung soll nicht zu allgemein sein und den Inhalt der Facharbeit klar
widerspiegeln.
• Das Thema soll nicht zu umfangreich sein, um die Schüler angesichts der sonstigen
schulischen Aufgaben sowie der Zeitvorgaben nicht zu überfordern.
Betreuung der Facharbeit
Die Facharbeit wird von einer Lehrperson betreut, die im gewählten Themengebiet fachkundig ist.
In der Regel werden die betreuenden Lehrpersonen aus den Lehrpersonen der Klasse gewählt. Es
können aber auch andere Lehrpersonen die Betreuung übernehmen. Falls ein Thema mehrere
Fächer berührt, können auch mehrere Lehrpersonen den Schüler bei der Erstellung der Facharbeit
unterstützen, wobei aber eine Lehrperson die Hauptbetreuung übernimmt. Diese unterstützt und
begleitet den Schüler in den verschiedenen Phasen der Erstellung der Arbeit (Themenwahl,
Gliederung, Textaufbau usw.), korrigiert die Facharbeit und gibt am Ende auch eine
Gesamtbewertung ab, die der Facharbeit beigelegt und bei der Zuweisung des Schul- und
Bildungsguthabens berücksichtigt wird.
Formale Gestaltung der Facharbeit
Die Facharbeit hat folgenden äußeren Aufbau:
• Deckblatt
• Inneres Titelblatt
• Inhaltsverzeichnis
• Text (Einleitung, Hauptteil, Schluss)
13• Quellenverzeichnis (Literatur-, Abbildungs-, Tabellen-, Abkürzungsverzeichnis)
• Anhang (eventuell)
• Erklärung zur Urheberschaft (Erklärung der selbständigen Anfertigung)
Hauptteil der Facharbeit
Im Hauptteil der Facharbeit wird das Thema in der jeweiligen Fachsprache logisch einwandfrei und
präzise abgehandelt. Argumentationen und wissenschaftlich belegte Aussagen sind klar von
beschreibenden und berichtenden Teilen wie auch von Annahmen, Vermutungen usw. zu trennen.
Alle Stellen der Arbeit, die im Wortlaut oder im wesentlichen Inhalt aus anderen Werken
entnommen werden, müssen nach den Regeln des Zitierens kenntlich gemacht werden.
Zur Veranschaulichung der Ausführungen sollen Tabellen, Skizzen, Graphiken, Fotos,
Zeichnungen usw. eingesetzt werden.
Ist der Gegenstand der Facharbeit ein durchgeführtes Projekt, so werden im Hauptteil die
verwendeten Materialien und Methoden sowie die einzelnen Arbeitsschritte genau beschrieben
und dokumentiert. Außerdem wird das Endergebnis des Projekts (Produkt, Konzept) vorgestellt.
Leitfaden für die Erstellung eines Thesenblattes
Was ist ein Thesenblatt und was ist bei der Erstellung zu beachten?
Das Thesenblatt besteht aus Thesen (kurzen, prägnant formulierten Behauptungen oder
Aspekten), die den roten Faden der mündlichen Präsentation verdeutlichen und während des
Vortrags näher ausgeführt werden. Es hilft den Zuhörern, dem Vortrag besser zu folgen und die
Kernaussagen besser zu erfassen. Daher sollte es in derselben Reihenfolge wie das Referat
aufgebaut sein.
Das Thesenblatt ist weder ein Inhaltsverzeichnis noch eine Niederschrift des Referats. Es sollte
vielmehr alle wichtigen Aussagen und zentralen Fragestellungen, die im Vortrag entwickelt,
begründet und erläutert werden, in Kurzform wiedergeben.
Das Thesenblatt soll klar gegliedert sein. Die Überschriften werden durch Ausführungen in
vollständigen Sätzen ergänzt. Das Thesenblatt muss aus sich selbst heraus verständlich sein, d.h.
jemand, der den Vortrag nicht gehört hat, muss den Inhalt nachvollziehen können. Auf keinen Fall
darf es nur lose aneinandergefügte Stichwörter enthalten.
Zentrale Definitionen und Zitate, auf die während des Vortrags verwiesen wird, sind im Wortlaut
wiederzugeben. Im strengen Sinne gehören auf ein Thesenpapier keine Tabellen, Zeitreihen,
Grafiken usw.
Aufbau des Thesenblattes
· Schule / Fachrichtung / Klasse / Name des Schülers
· Nennung des Themas (Überschrift wird zentriert)
· Die konkrete Fragestellung, sofern eine solche vorliegt
· Die wichtigsten Inhalte/Thesen des Referats (klar gegliedert und in Textform ausgeführt)
· Literaturhinweise
14Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten für die Präsentation bei der Abschlussprüfung folgende
Themen:
Name Thema Art der Arbeit
Daverda Max Vietnam Krieg Thesenblatt
Kinect – Körpertracking und
Erlacher Johannes Facharbeit
Gestenerkennung
Nordkorea – Missstände in
Mayr Daniel Facharbeit
der Bevölkerung
Mayrl Lukas Elektronische Zigaretten Thesenblatt
Biometrische
Oberbacher Manuel Facharbeit
Zugangskontrollen
Fusionskraftwerke – Die
Patzleiner Michael Energie der nächsten Thesenblatt
Generation?
Der schwere
Pflug Markus Thesenblatt
Atemschutzeinsatz
Plaickner Peter Kuba Krise Thesenblatt
Industrie 4.0 – Wandel der
Schönegger Larissa Gesellschaft
Thesenblatt
Schwingshackl Michael Motorisierter Kamerakopf Thesenblatt
Svaluto Moreolo Luca Formula E Thesenblatt
Unterpertinger Simon Hanf als Nutzpflanze Thesenblatt
Ski Alpin – Gerätekunde und
Vollmann Giulia Thesenblatt
Gerätewartung
Die E-Gitarre – elektrische
Zandonella Maiucco Alex Komponenten und deren Thesenblatt
Funktionsweise
158. Betriebspraktikum
In der 5. Klasse absolvierte Schönegger Larissa ein zweiwöchiges, alle anderen Schülerinnen und
Schüler ein einwöchiges Praktikum (22.01. – 26.01.2018) in den unten angeführten Betrieben. Sie
wurden dabei von einer Fachlehrperson betreut. Die Bewertung des Praktikums erfolgte unter
Berücksichtigung des von den Schülerinnen und Schülern verfassten Praktikumsberichtes und des
Bewertungsbogens des Betriebes. Sie wurde im Zeugnis unter „fächerübergreifender Lernbereich
– Betriebspraktikum“ vermerkt.
Name Betrieb
Daverda Max Auroport, Bruneck
Erlacher Johannes Peret GmbH, Vahrn
Mayr Daniel Zirkonzahn GmbH, Gais
Mayrl Lukas Rubner Türen AG, Kiens
Oberbacher Manuel Adang Hometec, Stern
Patzleiner Michael Drei Zinnen AG, Innichen
Pflug Markus Elch OHG, Bruneck
Plaickner Peter Bergmeister GmbH, Vahrn
Schönegger Larissa Pentanova GmbH, Graz
Schwingshackl Michael Elektro Mairhofer, Welsberg
Svaluto Moreolo Luca Intercable GmbH, Bruneck
Unterpertinger Simon Elpo GmbH, Bruneck
Vollmann Giulia Seilbahnen St. Vigil in Enneberg AG, Enneberg
Zandonella Maiucco Alex Fuchs Technik, Innichen
169. Bewertungskriterien
Die Bewertung ist ein pädagogisches Fachurteil der jeweiligen Lehrperson, das den Kriterien der
Gleichbehandlung und Gerechtigkeit entspricht. Sie bringt zum Ausdruck, in welchem Ausmaß der
Schülerinnen und Schüler die Lernziele und Leistungsanforderungen, die im Fachcurriculum und
dem individuellen Jahresprogramm der Lehrperson vorgegeben sind, erreicht bzw. erfüllt hat. Sie
ist das Ergebnis eines kontinuierlichen Beobachtungsprozesses, in welchem das Lernverhalten,
die Lernfortschritte und Leistungen des einzelnen Schülers, der einzelnen Schülerin festgestellt
und mit einer Note der gesetzlich vorgesehenen Notenskala von 1 bis 10 beurteilt werden.
Alle Einzelnoten werden im digitalen Register (Bewertungen) eingetragen. Die Schülerinnen und
Schüler und die Eltern haben durch den persönlichen Zugriff aufs digitale Register jederzeit die
Möglichkeit, die eigenen Bewertungen zu sehen.
In den verschiedenen Fächern werden im jeweiligen Fachcurriculum Bewertungselemente
unterschiedlicher Art vorgesehen: z.B. schriftliche, mündliche, graphische, praktische u.a. Sie
dienen dazu, die Leistung beurteilen zu können bzw. um den Lernfortschritt zu erkennen.
Schriftliche Bewertungselemente sind z.B. Schularbeiten (Schularbeiten werden in der Schule
aufbewahrt, die Eltern haben Recht auf Einsichtnahme) und Tests, mündliche
Bewertungselemente können z.B. mündliche Prüfungen, Referate und Präsentationen sein.
Mögliche andere Bewertungselemente sind z.B. Projektarbeiten sowie die Bewertung der Mitarbeit.
Die Bewertung aller Fächer erfolgt mit einer einzigen Ziffernnote, welche auf einer angemessenen
Anzahl von Einzelbewertungen beruht. Jede Note der Schlussbewertung (Zeugnisnoten) wird
aufgrund des Vorschlages der betreffenden Fachlehrperson vom Klassenrat zugewiesen. Der
Klassenrat nimmt die Berichte über den Verlauf von Aufholmaßnahmen, die von der Schule
durchgeführt werden (Teilnahme, Lernbereitschaft und Lernerfolge) zur Kenntnis und
berücksichtigt sie bei der Bewertung.
Maßnahmen zum Aufholen von Lernrückständen
• Während des gesamten Schuljahres werden den Schülerinnen und Schülern, die in bestimmten
Fächern Schwächen zeigen, zusätzliche Hilfen außerhalb des regulären Unterrichts in Form
von Lernberatungsstunden angeboten. Der Besuch dieser Lernberatungsstunden ist freiwillig
und steht allen Schülerinnen und Schülern offen. Schülerinnen und Schülern mit besonderen
Schwächen wird der Besuch nahe gelegt.
• Allen Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen mit negativen Bewertungen im 1. Semester
werden Lernpakete angeboten. Sie sind verpflichtet, diese zu bearbeiten und haben innerhalb
Februar die Möglichkeit, im Rahmen einer Prüfung das Aufholen der Lernrückstände
nachzuweisen. Jede Lehrperson entscheidet autonom, ob die Überprüfung in schriftlicher,
grafischer, praktischer oder mündlicher Form bzw. in Form einer Kombination mehrerer
Prüfungsformen erfolgt. Die Überprüfung findet im Rahmen des Regelunterrichts statt und wird
entsprechend dokumentiert. Falls die Überprüfung ein positives Ergebnis bringt, gilt das 1.
Semester für das betreffende Fach als positiv abgeschlossen. Somit fließen die negativen
Bewertungen des 1. Semesters nicht mehr in die Schlussbewertung ein.
• Bei jenen Schülerinnen und Schülern, die innerhalb Februar das Aufholen der Lernrückstände
nicht nachgewiesen haben, beobachten und beurteilen die Lehrpersonen kontinuierlich im
17Laufe des 2. Semesters die diesbezüglichen Lernfortschritte und berücksichtigen dies bei der
Schlussbewertung am Ende des Schuljahres.
• Jenen Schülerinnen und Schülern, die nach Inanspruchnahme der Aufholmaßnahmen weiterhin
Lernrückstände aufweisen, wird der weitere Besuch von Lernberatungsstunden empfohlen.
Zuteilung der Verhaltensnote
Grundlagen für die Bewertung des Verhaltens eines Schülers, einer Schülerin sind das Gesetz Nr.
169 vom 30. Okt. 2008, die Schülercharta sowie die Schulordnung. Die Verhaltensnote wird vom
Klassenvorstand nach Rücksprache mit den Fachlehrern vorgeschlagen, durch
Mehrheitsbeschluss zugewiesen und zählt zum Notendurchschnitt.
Die Verhaltensnote 10 wird vergeben, wenn die folgenden Kriterien weitgehend erfüllt sind:
• Der Schüler, die Schülerin verhält sich in der Klasse und in allen Bereichen der Schule im
Sinne der Schulordnung und der Schülercharta angemessen.
• Bei unterrichtsbegleitenden Veranstaltungen leistet der Schüler, die Schülerin den
Anweisungen der Lehrpersonen Folge.
• Der Schüler, die Schülerin verfolgt den Unterricht aufmerksam und arbeitet regelmäßig mit.
• Der Schüler verhält sich Mitschülern, Lehrpersonen, Direktor und nicht unterrichtendem
Personal gegenüber höflich und hilfsbereit.
• Der Schüler, die Schülerin erscheint pünktlich zum Unterricht.
• Der Schüler, die Schülerin weist keine unentschuldigten Absenzen auf.
• Der Schüler, die Schülerin setzt sich für die Klassen- und Schulgemeinschaft ein.
• Gegen den Schüler, die Schülerin wurden keine Disziplinarmaßnahmen ergriffen.
Werden die Kriterien nur teilweise erfüllt, entscheidet der Klassenrat über die Vergabe der Noten
von 9 bis 6.
Die Noten 5 und darunter werden nur bei strafrechtlich relevanten und schwerwiegenden Vorfällen
vergeben. Grundlegende Voraussetzung für eine Zuteilung der Verhaltensnote in diesem Bereich
ist, dass die Eltern des betroffenen Schülers, der Schülerin durch den Direktor bzw. durch den
Klassenvorstand vom schwerwiegenden Verhalten ihres Kindes rechtzeitig informiert worden sind.
Laut Gesetz führen negative Verhaltensnoten zur Nichtversetzung des Schülers, der Schülerin.
1810. Kriterien für die Vergabe des Schul- und
Bildungsguthabens
Für die Bewertung der Schullaufbahn eines Schülers, einer Schülerin stehen maximal 25 Punkte
zur Verfügung, welche aufgrund der schulischen Leistungen im Triennium (3.-5. Klasse) sowie
weiterer sog. Bildungsguthaben zugewiesen werden.
Die Zuweisung des Schulguthabens erfolgt vor allem aufgrund des Notendurchschnitts M der
Abschlussbewertungen aller Fächer (außer Religion, aber einschließlich der Verhaltensnote)
entsprechend folgender Tabelle in ganzen Zahlen:
Notendurchschnitt Bewertung 3. Klasse Bewertung 4. Klasse Bewertung 5. Klasse
M= 6 3–4 3–4 4–5
6Ausbildungen und Tätigkeiten, die sich über mehrere Jahre erstrecken, können nur einmal
eingereicht werden. Grundsätzlich werden jene Bescheinigungen berücksichtigt, die nach dem
Abschluss der 2. Klasse erworben worden sind.
Werden von den Schülern und von den Schülerinnen Bescheinigungen über Tätigkeiten oder
Ausbildungen vorgelegt, die hier nicht angeführt sind, so werden diese vom Klassenrat je nach
Bedeutung für den Schultyp bzw. für die Entwicklung der Persönlichkeit und der Sozialkompetenz
des Schülers, der Schülerin berücksichtigt. Die Anerkennung der eingereichten Bildungsguthaben
liegt jedenfalls in der Kompetenz des jeweiligen Klassenrats.
2011. Vorbereitung auf die Abschlussprüfung
Es wurden folgende Prüfungsformen geübt:
Deutsch Textformen A-D, offene Fragen
Geschichte offene Fragen, Lückentext, Transferfragen
Italienisch Textproduktion laut Vorgaben des
Schulamtes
Englisch offene Fragen, Textproduktion, multiple choice
Mathematik offene Fragen, Problemlösungsaufgaben
Technologie und Projektierung elektrischer
und elektronischer Systeme offene Fragen, Problemlösungsaufgaben
Elektrotechnik und Elektronik offene Fragen, Problemlösungsaufgaben
Automation offene Fragen, Problemlösungsaufgaben
Schriftliche Vorbereitungsarbeiten (Maturaproben)
Donnerstag, 24.05.18 Deutsch (1. schriftliche Arbeit) 6 Stunden zu je 60 Min.
Freitag, 25.05.18 TPS (2. schriftliche Arbeit) 6 Stunden zu je 60 Min.
Montag, 28.05.18 Italienisch (3. schriftliche Arbeit, 1. Teil) 210 Min.
Dienstag, 29.05.18 Fächerbündel (3. schriftliche Arbeit, 2. Teil)
• Englisch 150 Min.
• Automation
• Elektronik und Elektrotechnik
Mündliche Vorbereitung
10 Min./Schüler und
Dienstag, 22.05.18 Probepräsentationen
Nachbesprechung
Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ihre Präsentation vor einigen Lehrpersonen
vorzutragen. Damit soll unter anderem erreicht werden, dass sie mehr Sicherheit im Auftreten
erlangen, ihre Körpersprache besser einsetzen und evtl. Verbesserungen ihrer Präsentation
anbringen können.
21Das Jahresprogramm der Klasse 5ELB für das Jahr 2017/18 wird vom Klassenrat bestätigt:
Klassenrat der Klasse 5ELB
Lehrperson Unterschrift
Schneider Sabine - Klassenvorstand
Belluzzi Milena
Ebenkofler Heidi
Egger Philipp
Niederkofler Armin
Niederkofler Manuel
Obwegs Ursula
Pramstaller Pirmin
Sagmeister Veronika
Stricker Max
Taschler Brigtte
Bruneck, 08.05.2018 Der Direktor
Siegfried Schrott
2212. BERICHTE DER FACHLEHRPERSONEN
23FACH: DEUTSCH
Fachlehrperson: Heidi Ebenkofler
A) Klassensituation
Die Klasse 5 ElB wurde von mir erst in diesem Schuljahr übernommen, da die
Lehrperson für Deutsch und Geschichte der dritten und vierten Klasse die Schule
gewechselt hat. Ich bitte darum, diesen Sachverhalt zu berücksichtigen, da die
Kontinuität in diesen beiden Fächern nicht gegeben war.
Die Klasse 5 ElB setzt sich aus 12 Schülern und 2 Schülerinnen zusammen.
Meistens gingen die Schüler freundschaftlich miteinander um und verhielten sich der
Lehrperson gegenüber respektvoll. Die Schüler/innen zeigten Interesse für die
Fächer Deutsch und Geschichte, verfolgten den Unterricht aufmerksam und
bereiteten sich auf Prüfungen und Schularbeiten verlässlich vor. Bei den schriftlichen
Arbeiten im Fach Deutsch konnten die Schüler/innen zufriedenstellende bis gute
Leistungen erzielen.
B) Fachspezifische Erziehungsziele
Die fachspezifischen Lern- und Erziehungsziele sind im Fachcurriculum für den
Deutschunterricht für die Abschlussklassen festgehalten und können dort nachgelesen
werden (Ordner: Allgemeinbildende Fächer).
C) Inhalte und Stoffverteilungsplan
Deutsch
Die Lerninhalte sind im Folgenden den drei literarischen Gattungen Epik – Drama – Lyrik
zugeordnet. Die Ganzlektüren sind nochmals gesondert angeführt. Einen eigenen Bereich
bilden die journalistischen Textformen sowie der Themenbereich „Manipulation von Bildern“.
Was die Biografien der Autoren anbelangt, wurde vor allem auf jene Aspekte eingegangen,
die mit dem besprochenen Werk in Beziehung stehen.
1. Epische Texte
Stefan Zweig: Schachnovelle (Ganzlektüre) • Kurzbiografie
• Inhalt
• Interpretation (Zeit und Raum –
Erzählperspektive – Figuren (Czentovic,
Ich-Erzähler – Dr. B)
• Historischer Hintergrund: Auswirkungen
des Nationalsozialismus
• Erzählabsicht
• Literarische Gattung NovelleFranz Kafka: • Kurzbiografie
Parabeln: Gemeinschaft – Gib’s auf • „Gemeinschaft“ (Parabel): Inhalt – Bezug
zur aktuellen Flüchtlingsproblematik
• „Gib’s auf“ (Parabel): Inhalt – Deutung –
Textform Parabel
Brief an den Vater (Auszug) • Vater-Sohn-Konflikt
Die Verwandlung (Erzählung – Ganzlektüre) • Inhalt – Motiv der Verwandlung – Begriff
„kafkaesk“ – Analyse – Kontrast
Sprache/Inhalt
• - Kafkas geistige Nähe zum
Expressionismus
Erwin Koch: Niemandsmenschen • Kurzbiografie
(Erzählung) • Inhalt
• Historischer Hintergrund:
Anschläge auf das World Trade Center,
uigurische Minderheit in China,
Gefangenenlager Guantanamo (Film
unter www.weltspiegel.de 06.10.2013
„Besuch im Gefangenenlager
Guantanamo)
Franz Hohler: Walther von der Vogelweide • Kurzbiografie
(Erzählung) • Inhalt
• Entwicklung der Hauptfigur, ihre
Beweggründe für den Anschlag
• Autobiografische Elemente und
Erzählabsicht
• Historischer Bezug: Umgang mit
Denkmälern (Waltherdenkmal,
Siegesdenkmal, Mussolini-Relief)
• Bertolt Brecht: Vaterlandsliebe, der Hass
gegen Vaterländer (Keuner-Geschichte)
– Parallele zur Erzählung von Franz
Hohler
Jürg Amann: Die Reise zum Horizont • Kurzbiografie
(Novelle – Ganzlektüre) • Einleitung – Dädalus und Ikarus
• Aufbau, Inhalt und sprachliche
Gestaltung
• Textform Novelle
• Analyse (existenzielle Grenzerfahrung –
Kannibalismus)
• Film: ZDF-History „Schlimmer als der
Tod“Martin Schäuble: Zwischen den Grenzen. Zu • Reisemotiv und kurzer Überblick über die
Fuß durch Israel und Palästina (Reisebericht Reise
– Textauszug) • Wie lebt es sich in Israel und Palästina
unter der ständigen Bedrohung des
Nahostkonflikts? (Verknüpfung mit
Geschichte: Nahostkonflikt)
• Gelesene Auszüge: „Der junge
Mitarbeiter“ (Einleitung) und
„Deutschstunde“ (Ausschnitt)
Südtiroler Autoren:
Franz Thaler: Unvergessen (Ganzlektüre) • Inhalt
• Historischer Hintergrund/Lehrausgang
ins KZ Dachau
• Thalers Umgang mit seinen
Erinnerungen
Joseph Zoderer: Wir gingen (Ganzlektüre) • Inhalt
• Historischer und biografischer
Hintergrund
Claus Gatterer: Schöne Welt, böse Welt • „Über den Führer, der sich endlich unser
(Auszüge) erinnerte, und darüber, wie er dies tat“
(Inhalt, historischer Hintergrund)
Kurt Gritsch: Vom Kommen und Gehen • Südtirol als Auswanderungsland/Option
(Auszug und Autorenlesung)
2. Dramatische Texte
Name: Sophie Scholl (Theateraufführung) • Widerstand im Nationalsozialismus (Vgl.
Geschichte „Die weiße Rose“)
• Zivilcourage als Gewissensfrage
(Verknüpfung von historischen
Ereignissen um die
Widerstandskämpferin Sophie Scholl mit
den aktuellen Gewissensfragen einer
Studentin)
Wir. Heute! Morgen! Europa. • Dokumentartheater
(Theateraufführung) • Europa der Vielfalt/Minderheiten in
Europa
• Kann Theater etwas bewirken?
• Dokumentarfilm „Where to invade next –
Europäisch für Anfänger“ (Film von
Michael Moore)Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker • Kurzbiografie
(Ganzlektüre) • Inhalt
• Thema Wissenschaft und Verantwortung
• Entstehungszeit – Kalter Krieg –
Atomzeitalter
• Literarische Gattung (Tragikomödie –
Paradoxes/Groteskes)
Bertolt Brecht: Der gute Mensch von Sezuan • Kurzbiografie
(Auszug 8. Szene) • Inhalt und Thematik (gut sein in einer
schlechten Welt)
• Parabelstück
• Episches Theater (Unterschied zur
dramatischen/klassischen Form des
Theaters – Verfremdungseffekt – Rolle
des Zuschauers)
3. Lyrische Texte
Hinweis: Bei der Analyse der Gedichte wurde vorwiegend auf inhaltliche und weniger auf
formale Aspekte geachtet. Die Gedichte wurden im sozialhistorischen Kontext betrachtet.
• Paul Celan: Todesfuge
Lyrik im Krieg und nach 1945 • Ruth Klüger: Auschwitz
• Wolf Biermann: Stasi-Ballade
Lyrik nach der und vor der Wende
• Reiner Kunze: Die Mauer
• Ernst Jandl: wien:heldenplatz
Moderne und visuelle Poesie • N.C.Kaser: stegener markt ausgabe 77
4. Bilder, die lügen
„Wer die Bilder beherrscht, beherrscht die Köpfe“ (Bill Gates)
• Grundmuster der Manipulation von und mit Bildern:
- der direkte Eingriff
- der verfälschte Text- oder Kontextbezug
- das Lügen oder Manipulieren mit Bildern
• Wer hat Interesse an Manipulation?
- Bilder vom Krieg (Golfkrieg 1991, Irak 2003, Libanon 2003)
- Darf man das? (Lady Diana 1997, Angela Merkel 2005, Siemenschef mit
Rolex-Uhr, Beirut 2006)• Retuschieren (Lenin 1920 in Moskau)
• Xenophobie und Propaganda („Spiegel“-Titelbild, Bild aus Kindertagesstätte)
• Führermythos (Bild des „Führers“ aus einer Postkartenserie)
Die Macht der Worte und der Gesten
• Gespräch mit Durs Grünbein (aus: DER SPIEGEL, 35/2017)
- Verbale Kriegsführung
- Die Macht der Sprache/der Wörter
- Euphemismen und Schreckenswörter (z. B. Flüchtlingswelle)
• Karikatur von A. Paul Weber: Die Phrase
5. Ganzwerke
• Stefan Zweig: Schachnovelle
• Franz Kafka: Die Verwandlung
• Jürg Amann: Die Reise zum Horizont
• Franz Thaler: Unvergessen
• Joseph Zoderer: Wir gingen
• Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker
6. Journalistische Textformen
Folgende journalistische Textformen wurden im Unterricht behandelt:
• Erörterung
• Kommentar/Kolumne/Glosse
• Essay
Hinweis:
Diese Textformen wurden im Unterricht mit Hilfe zahlreicher Beispiele aus
verschiedenen Medien besprochen und eingeübt. Was die meinungsbetonten
Textsorten anbelangt, wurden den Schülern/innen keine sehr engen Grenzen zwischen
den einzelnen Textformen Kommentar, Kolumne, Glosse und Essay gesetzt, weil auch
in den Medien heutzutage diese Unterscheidung kaum mehr eine Rolle spielt.
Außerdem wurden die meinungsbetonten Textsorten mehr kreativ-persönlich als
wissenschaftlich abhandelnd definiert, aus dem Grunde, dass die Schüler/innen keine
Möglichkeit zu einer vertiefenden Recherche haben. Den Schülern/innen wurde bei
den Schularbeiten ein Dossier zur Verfügung gestellt, sie mussten die Unterlagen
allerdings nicht verpflichtend einsetzen, da dies bei der Abschlussprüfung auch nicht
verlangt wird. (Vgl. Rundschreiben von Gertrud Verdorfer, Inspektorin für den
sprachlich-expressiven Bereich)
Geschichte
Der Geschichteunterricht war nicht vordergründig auf die Vermittlung von Daten und
Detailwissen ausgerichtet, sondern die Schüler/innen sollten einen grundlegenden Einblick ingeschichtliche Entwicklungen erhalten und wichtige historische Zusammenhänge begreifen.
Die Schüler/innen sollten ein Geschichtsverständnis entwickeln, welches sich an den
Prinzipien der Demokratie, der Humanität, der Toleranz, der Solidarität und der Gerechtigkeit
orientiert.
Die Einigung Europas – ein • Der Europarat – eine beratende Versammlung
Längsschnitt • Der Weg zur wirtschaftlichen Einigung
• Auf dem Weg zur politischen Einigung
• Die Erweiterung der EU
• Charta der Grundrechte
• „Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen
einander näher“, Gedanken von Jean Monnet,
einem der Väter der europäischen Einigung;
Der Zweite Weltkrieg • Außenpolitische Ziele Hitlers
(Friedensbeteuerungen und Kriegsvorbereitungen)
• Der Weg in den Zweiten Weltkrieg/Annexionspolitik
• Kriegsbeginn
• Kriegsverlauf (Blitzkriege; Kriegswende mit Eintritt
der USA und Stalingrad)
• Totaler Krieg und Goebbels Rede vom 18.02.1943
• Italien im Zweiten Weltkrieg
• Verfolgung und Vernichtung der Juden (Shoa) mit
Besuch des Konzentrationslagers Dachau
• Widerstand gegen den Nationalsozialismus
• Kriegsende/Bedingungslose Kapitulation
Deutschlands/Abwurf der Atombomben
• Die UNO
• Der Nürnberger Prozess/Entnazifizierung
Geschichte Südtirols von 1939 bis • Überblick über die Italianisierungsmaßnahmen
in die Gegenwart unter dem Faschismus
• Option und Umsiedlung
• Operationszone Alpenvorland: die NS-Zeit
• Opferbilanz und Widerstand
• Anschlag in der Via Rasella und Vergeltung in den
Ardeatinischen Höhlen
• Rattenlinie durch Südtirol
• Verbleib Südtirols bei Italien nach 1945
• Pariser Abkommen und Erstes Autonomiestatut
• Kundgebung auf Sigmundskron
• Südtirol vor der UNO
• Sprengstoffanschläge der 60er-Jahre
• Das Paket und das Zweite Autonomiestatut von
1972
• Streitbeilegungserklärung 1992
Der Kalte Krieg • Verbündete werden zu Feinden/Der Eiserne
Vorhang
• Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen
• Entstehung zweier deutscher Staaten
• Osteuropa wird kommunistisch
• Aufstände in einigen Ostblockstaaten (Ungarn,Tschechoslowakei, DDR)
• Kuba-Krise
• Vietnamkrieg
• Auflösung des Ostblocks/Fall der Berliner
Mauer/Ende des Kalten Krieges/Gorbatschow:
Glasnost und Perestroika
Der Nahost-Konflikt • Naher Osten – Konfliktfeld seit Jahrhunderten
• Die Gründung des Staates Israel
• Besatzungspolitik und Intifada
• Der Friedensprozess
D) Erreichte Ziele und Kompetenzen
Das Curriculum im Fach Deutsch sieht im Triennium nur drei Wochenstunden vor, so dass
sowohl im schriftlichen als auch im mündlichen Bereich eine bestimmte Auswahl getroffen
werden musste. Daher wurde im Deutschunterricht auf die Vermittlung einer chronologischen
Literaturgeschichte mit den einzelnen Strömungen verzichtet und mehr schwerpunktmäßig
gearbeitet. Auch im Bereich der Textanalyse konnten nur einige grundlegende Kenntnisse
vermittelt werden. Je nach persönlichem Einsatz, je nach der Bereitschaft zur Mitarbeit und
den individuellen Voraussetzungen konnten folgende Kompetenzen in den beiden Fächern
Deutsch und Geschichte erreicht werden:
• Vernetzt denken, Inhalte in einen historischen Kontext stellen;
• Merkmale der journalistischen Textformen erkennen und im Rahmen der individuellen
Möglichkeiten in eigenen Texten umsetzen;
• aufgeschlossen sein für Literatur und die Bereitschaft zeigen, mit Interesse am kulturellen
Leben teilzunehmen;
• Zugang zu anderen Denkweisen haben und andere Meinungen und Werte anerkennen;
• Lesen als Bereicherung erfahren und als Möglichkeit sehen, den eigenen Denkhorizont
zu erweitern.
E) Fächerübergreifende Themen – Koordinierung mit anderen Fächern
Die Inhalte der beiden Fächer Deutsch und Geschichte wurden meistens miteinander
verzahnt. Bezüge zwischen literarischen Werken und geschichtlichen Themen wurden
hergestellt, ein vernetztes Denken angestrebt. Vielfach wurden Texte ausgewählt, die mit
historischen und zeitgeschichtlichen Aspekten verknüpft werden konnten, um den Interessen
der Schüler entgegenzukommen.
Englisch: Vietnam-Krieg, Nationalsozialismus, Europa/Brexit (nur im Fach Englisch),
Migration/Option
Italienisch: Holocaust, Nationalsozialismus, hermetische Lyrik;
F) Methodisch-didaktische Hinweise
Grundlage für den Literaturunterricht bildeten die Primärtexte sowie die bereitgestellten
Unterlagen mit Arbeitsaufgaben. Schulbuch wurde im Deutschunterricht keines verwendet.
Zusätzlich wurden audiovisuelle Medien und Medientexte eingesetzt.Im Fach Geschichte wurden den Schülern/innen Lernmaterialien (Unterlagen mit Arbeitsaufträgen, Quellentexte und Karikaturen) zur Verfügung gestellt Auch Dokumentarfilme kamen zu jedem Thema zum Einsatz. Die Schüler/innen nahmen an folgenden unterrichtsergänzenden Tätigkeiten teil: • Lehrausgang in das Konzentrationslager Dachau • Theaterbesuche: „Name: Sophie Scholl“, „Wir. Heute! Morgen! Europa.“ • Essay-Workshop mit der Journalistin Nina Schröder • Autorenlesung mit Kurt Gritsch G) Leistungskontrolle und Bewertung Im Fach Deutsch wurden zwei bis drei Schularbeiten pro Semester geschrieben. Je nach Textsorte standen unterschiedliche Kriterien im Vordergrund der Bewertung. Grundsätzlich konzentrierte sich die Bewertung auf: • Inhalt (Erfassen der Aufgabenstellung, Gedankenvielfalt, Argumentation) • Textform (typische Merkmale) • Textzusammenhang, Aufbau • Sprache, Grammatik • Rechtschreibung Weitere Bewertungselemente waren: Mündliche Prüfungen nach Prüfungskalender, Testarbeiten, Übungen und Hausaufgaben. Im Fach Geschichte wurden mündliche Prüfungen nach Prüfungskalender, Testarbeiten und Arbeitsaufträge bewertet. Dabei wurde weniger auf detaillierte Daten und Fakten Wert gelegt, sondern auf grundlegende Informationen und Zusammenhänge.
MATERIA: ITALIANO
Insegnante: Belluzzi Milena
Presentazione della classe (5ELB):
La classe è formata da 14 studenti tra cui 2 ragazze. Provengono in 13 dalla precedente 4ELB ai
quali si è aggiunto un ripetente. Conosco gli alunni, alcuni da 5 anni e altri dal triennio.
In generale mostrano interesse per la materia, un comportamento corretto tra loro e anche nei
confronti dell’insegnante. Ho riscontrato nel corso degli anni molta serietà nell’approccio allo
studio, una continua maturazione e presa di coscienza sia personale che nei confronti della scuola.
Anche la partecipazione attiva e un approccio critico nelle discussioni sono via via migliorati nel
corso degli anni.
Il grado di preparazione dal punto di vista linguistico è eterogeneo, alcuni di loro posseggono un’
ottima conoscenza della lingua sia in ambito orale che scritto, la fascia intermedia ha una discreta
padronanza linguistica e gli studenti si impegnano a un miglioramento costante, mentre per 4
alunni si evidenziano ancora delle lacune sia morfosintattiche che linguistiche ma non così gravi da
pregiudicare un positivo esito finale dell’esame. Anche il ragazzo ripetente, grazie al suo impegno
soprattutto nel secondo quadrimestre, ha colmato in parte i suoi punti deboli.
Il programma è stato svolto secondo quanto programmato all’inizio dell’anno, consapevole delle
poche ore a disposizione e delle ripetute assenze per motivi strutturali.
Si è deciso inoltre di attualizzare il più possibile i temi proposti confrontando autori classici ed
autori moderni, inserendo anche articoli di giornale per ampliare il lessico e approfondire argomenti
tipici del loro indirizzo di studio.
Quest’anno è stato possibile attuare un proficuo lavoro interdisciplinare vista la disponibilità
dell’insegnante di tedesco, d’inglese e di diritto ed economia.
Indicazioni metodologiche:
In quinta non è data per scontata la competenza comunicativa perciò la riflessione sulla lingua è
avvenuta ogni qualvolta se ne è presentata la necessità. Oltre ad alcune strutture linguistiche in cui
più evidenti si sono dimostrate le carenze, quali ad esempio l’uso dei modi e dei tempi in un
racconto al passato, si è cercato di operare in modo differenziato in base ai bisogni dei singoli. Il
punto di partenza per questo insegnamento differenziato è stato l’analisi e la correzione dei propri
errori analizzati durante il recupero pomeridiano, frequentato da alcuni studenti.
Gli obiettivi specifici del triennio, oltre ad approfondire le conoscenze già acquisite, riguardano
anche il discorso letterario ed in particolare la lettura di testi dei più significativi autori del
Novecento. Abbiamo perciò cercato di fornire una strumentazione di base che sia completamento
e coronamento al lavoro svolto nel secondo biennio affinché lo studente sia in grado di:
- comprendere, analizzare
- manipolare
- e "cooperare" con il testo letterarioDal momento che l'obiettivo è quello di creare un lettore maturo e soprattutto attivo che, attraverso
un lavoro analitico, entri nella vicenda e che si sappia muovere autonomamente nella produzione
letteraria, il criterio seguito nello studio della letteratura è quello del confronto diretto con i testi.
Partendo quindi dal testo si è proceduto nel seguente modo:
- lettura del testo e soluzione dei problemi di pura comprensione linguistica
- scomposizione del testo in sequenze e ricostruzione dello stesso
- identificazione dell'autore inserito nel periodo storico in cui il testo è stato ideato
- analisi delle tematiche affrontate nel testo
- attualizzazione, dove possibile, delle tematiche proposte nel testo
Quindi è partendo dai testi che siamo arrivati agli autori e alle problematiche generali di un’epoca
ed è sempre e solo partendo dal testo che si sono svolte le verifiche sia scritte che orali.
Il programma non è stato strutturato in modo cronologico, ma sono stati trattati alcuni generi: il
racconto / la novella, la poesia e articoli di giornali.
Verifiche:
Prove scritte:
Nel corso dell’anno sono stati assegnati diversi tipi di prove a seconda di ciò che si intendeva
verificare.
Date le direttive per lo svolgimento dell’esame conclusivo, si è cercato di focalizzare l’attenzione su
testi brevi di attualità reperiti da quotidiani e settimanali.
Nelle prove assegnate durante l’anno scolastico lo studente doveva dimostrare di:
· essere in grado di comprendere e riprodurre in modo sintetico un testo;
· essere in grado di manipolarlo, riscrivendolo cambiando il punto di vista, il tempo, il genere
testuale;
· partendo dal testo proposto, essere in grado di scrivere liberamente, di interpretare, di
attualizzare, personalizzare.
CRITERI DI VALUTAZIONE:
Prova scritta:
A. Coerenza del contenuto:
1) svolgimento attinente alla traccia
2) formulazione logica dei pensieri nello svolgimento dell’elaborato
3) qualità ed originalità delle idee
B. Espressione:
1) correttezza morfo-sintattica
2) competenza lessicale
3) correttezza ortografica
C. Struttura del testo:
1) puntualità ed attinenza nelle risposte del questionario, nella stesura del riassunto e
nell’argomentazione2) conformità alle strutture richieste (trasposizione dei tempi, formulazione d’ipotesi,
mantenimento della prospettiva richiesta, rispetto della tipologia testuale etc.)
3) la correttezza ortografica (a parte casi estremi o limite) non sarà discriminante rispetto
alla valutazione generale; la capacità critica, una personale esposizione, una particolare
ricchezza di idee, unite alla correttezza formale e ad una autonomia linguistica,
permetteranno valutazioni eccellenti
Test ed esercitazioni:
Nel fissare i criteri di valutazione di test ed esercitazioni entrano in gioco delle variabili che
dipendono: dalla difficoltà della prova, dal fatto che si tratti di una verifica intermedia o finale
riguardante un argomento trattato.
Produzione orale:
Controlli (orali e scritti) su argomenti di vario genere svolti in classe, non solo per verificare
l’avvenuto apprendimento degli stessi, ma anche per verificare la capacità critica e riflessiva,
nonché la capacità di interpretare, attualizzare e collegare in modo personale.
Altri tipi di prove orali:
1) verifica dell’apprendimento delle strutture e dei contenuti
2) verifica della competenza comunicativa (riesposizione, sintesi, commento etc.) raggiunta
attraverso l’interazione
3) test con prove articolate sulle strutture grammaticali e comunicative svolte
4) compiti di manipolazione testuale su modelli esercitati
Criteri di valutazione della prova orale:
1) pertinenza e qualità delle informazioni (contenuti e strutture assimilati)
2) capacità di sintesi e di approfondimento
3) scorrevolezza espositiva
4) proprietà linguistica e lessicale
Valutazione finale:
Per la valutazione finale oltre i criteri sopraindicati sia per l’orale che lo scritto si terrà conto anche:
a) dell’impegno e della partecipazione dimostrati nel corso dell’anno,
b) dei progressi evidenziati rispetto alle competenze iniziali.ARTICOLAZIONE DEL PROGRAMMA
Il programma non è stato strutturato in modo cronologico, ma sono stati trattati alcuni generi: il racconto / la novella, la poesia e articoli di
giornali.
COMPETENZE CONTENUTI/TESTI MODALITÀ DI LAVORO STRUMENTI
POSSIBILITÀ E PUNTI DI VERIFICA
COLLEGAMENTO ALTRE DISCIPLINE
I QUADRIMESTRE
Ciò che gli studenti sono in grado di fare 1) IL RACCONTO / LA NOVELLA Modalità di lavoro
con un testo in prosa: · Lezione frontale
a) Il Verismo, · Lavori di gruppo o a coppie
· sono in grado di svolgere tutte quelle - caratteristiche del Verismo; · Ricerca di informazioni su Internet
attività rivolte alla individuazione e alla - analogie e differenze con il Naturalismo (solo · Presentazione in plenum dei
comprensione dei nuclei principali che accennate) risultati e successiva eventuale
compongono il testo al fine di - inquadramento storico: situazione politico- discussione
riprodurlo o sintetizzarlo in modo sociale dell'Italia postunitaria con particolare Materiali
logico; riferimento alla questione meridionale. · Testi fotocopiati
· sono in grado di riconoscere il punto di · Schede di lavoro elaborate
vista; b) G. Verga dall’insegnante
· sono in grado di attualizzare la - Cenni biografici, solo le informazioni · Input per eventuale attualizzazione
vicenda necessarie per comprendere i testi (data e del tema
trasferendola al giorno d’oggi; luogo di nascita, soggiorno a Milano, contatti
· sanno riconoscere il tema/i dominanti con la letteratura francese ed infine il ritorno Verifica:
del testo e lo scopo dell’autore; nella sua terra d’origine)
· Presentazione in plenum
· riconoscono le scelte stilistiche e Interrogazioni individuali per
lessicali e le strategie della - Lettura della seguente novella:
verificare la conoscenza dei
narrazione; - “Rosso Malpelo”
contenuti, la capacità di stabilire
· identificano l'autore inserito nel collegamenti e di argomentare, e
periodo storico in cui il testo è stato - Il tema dello sfruttamento dei lavoratori
non da ultimo la correttezza
ideato; minorenni, trattato in “Rosso Malpelo” è stato
linguistica (vedi criteri di
attualizzato con la lettura del testo di
valutazione).
- Lettura articoli di giornale:
per approfondire il problema del lavoro
minorile in Italia e nel mondo sono stati letti eSie können auch lesen