KREISLÄUFER - FEBRUAR 2016 - Das offizielle Clubmagazin des HC Kriens - HC Kriens-Luzern

Die Seite wird erstellt Horst-Peter Lange
 
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KREISLÄUFER - FEBRUAR 2016 - Das offizielle Clubmagazin des HC Kriens - HC Kriens-Luzern
HC Kr
     iens-Luzern
                                                       2016
                                               FEBRUAR

                   KREISLÄUFER
                   Das offizielle Clubmagazin des HC Kriens
KREISLÄUFER - FEBRUAR 2016 - Das offizielle Clubmagazin des HC Kriens - HC Kriens-Luzern
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KREISLÄUFER - FEBRUAR 2016 - Das offizielle Clubmagazin des HC Kriens - HC Kriens-Luzern
O R I A L
                                                        EDIT

Spannung garantiert
                    Es wird ein ereignisreiches Jahr sein. Hoffentlich. In der Stadt Luzern steht
                    ein wichtiger Entscheid an in Sachen Pilatusarena. Wir liefern die Fakten
                    zu diesem Grossprojekt, damit Sie sich eine eigene Meinung bilden können.
                    Wir sind überzeugt, dass es für ein «Ja» deutlich mehr handfeste Vorteile
                    gibt. Der Ort stimmt, der Partner für die Realisierung stimmt, der Mehr-
                    nutzen für die gesamte Region (und damit unter anderem auch für den
                    Spitzenhandball in der Innerschweiz), der Imagegewinn. Die Region erhält
                    eine Eventarena mit nationaler Ausstrahlung – zum Nulltarif! Und
                    erhält darüber hinaus Millionen für das Bauland...

 Benedikt Anderes
                    Vor grossen Ereignissen steht auch unser NLA-Team. Finalrunde!
                    Das heisst unbeschwerten Tophandball – mit der Mission, die Playoffs
                    zu erreichen. Unser Team hat sich mit starken Leistungen diesen
                    nächsten Schritt verdient. Helfen wir alle mit, ihn auch zu schaffen.
                    Spannende Playoff-Atmosphäre als Sahnehäubchen? Das wär doch was.
                    Vor allem wenn schon die Finalrunde so etwas wie das Saisondessert ist...

                    In dieser Finalrunde hoffen wir alle auf ein Comeback von Hexer Roman
                    Schelbert. Er hätte einen glanzvollen Abschied verdient, bevor er im
                    Sommer dem Leistungshandball definitiv adieu sagt. Vaterpflichten statt
                    Krafttraining, Windelnwechseln statt Schusstraining ist dann angesagt.
                    Ein Portrait des dienstältesten NLA-Spielers der Region, der sich nach
                    einer Verletzung akribisch aufs Comeback vorbereitet – wegen Rücken-
                    problemen aber mit ungewissem Ausgang. Daumendrücken also!

                    Und auch sonst gibt es jede Menge Spannendes! Viel Spass beim Lesen.

                                                                                   Fe br u ar 20
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I N H A LT

V
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Roman Schelbert                              Handballer spielen Kubb
Das Interview mit dem NLA-Spielen er-        Der Kubb Klub Kriens ist der einzige seiner
fahrenste Spieler des aktuellen Kaders des   Art in der Zentralschweiz
HC Kriens-Luzern

 55
50 Jahre HCK
Die HCK-Familie traf sich am 24.01.2016
zum Eröffnungsevent in der Krauerhalle
                                                         Brennpunkt                                5–9
                                                         Menschen                               11 – 13
                                                         Teams                                  15 – 49
                                                         Sport                                  51 – 53
                                                         Club                                   55 – 67
59                                                       Events                                 69 – 75
Neue Stimmen                                             Schlusspfiff                                 76
Nach Hardy Konzelmann wurden drei
neue Stimmen gefunden, die sich das Amt
des Speakers teilen werden

                                                                         Fe br u ar 20
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hwarz

         Stadtluzerner Stimmvolk stellt wichtige Weichen  Am 28. Februar
         entscheidet das Luzerner Stimmvolk, ob das Hallenprojekt im Mattenhof
         einen grossen Schritt vorwärts kommt. Der Luzerner Stradtrat stimmte
         dem dafür nötigen Landverkauf im Mattenhof (bzw. einem Baurecht der
         Eberli Sarnen AG) für den Bau der Pilatus Arena überzeugt zu.
         Das Parlament empfiehlt damit zusammen mit dem Stadtrat von Luzern
         dem Stimmvolk, am 28. Februar ein Ja in die Urne zu legen.

                 BENEDIKT ANDERES                      Mit der Pilatus Arena im Krienser          Vereine und die Nachwuchsförde-
                                                        Mattenhof-Gebiet soll bis 2019 eine        rung schliessen.
                Beim Kreisel Mattenhof möchte die       Sport- und Eventarena mit nationa-
                Eberli Sarnen AG eine Erfolgsge-        ler und internationaler Ausstrahlung       Die Gesamtinvestitionen belaufen
                schichte wiederholen. Wie bei der       entstehen. Sie wird über modernste         sich nach heutigen Schätzungen auf
                swissporarena, soll im Rahmen eines     Sport- und Eventinfrastruktur ver-         über 200 Millionen Franken. Davon
                Gesamtprojektes Wohnungsbau und         fügen und Platz für 4000 Zuschauer         kostete die Pilatus Arena rund 30
                der Bau mit öffentlich nutzbarer In-    bieten. Das Projekt wird breit vom         Millionen Franken. Finanziert wird
                frastruktur kombiniert werden. Die      Bund, dem Kanton Luzern, Lu-               die Pilatus Arena durch Beiträge
                Pilatus Arena ist ein Teil des gesam-   zernPlus und den fünf Gemeinden            von Kanton (vier bis sechs Millionen
                ten geplanten Projektes. Und wie bei    sowie von mehreren Sportverbänden          Franken aus dem Swisslos-Sport-
                der Swissporarena geht das eine nicht   und Grossveranstaltern aus der gan-        fonds) und Bund (drei Millionen aus
                ohne das andere – oder umgekehrt,       zen Schweiz unterstützt.                   dem Nationalen Sportanlagenkon-
                der Wohnungsbau profitiert von der                                                 zept NASAK), durch private Investo-
                Kombination genauso wie der Hallen-     In der Pilatus Arena sollen künftig        ren sowie durch den Mehrwert, der
                bau. Konkret: Die Zonenplanung lässt    nationaler und internationaler In-         durch die Mantelnutzung auf dem
                einen höheren Bau des Wohngebäu-        doorsport wie Handball, Spitzenten-        Areal realisiert werden kann.
                des zu, wenn im Gesamtprojekt eine      nis, Hallenfussball, Volleyball, Basket-
                öffentlich nutzbare Infrastruktur       ball und andere Sportgrossanlässe
                integriert wird. Der höhere Ertrag      stattfinden. Zudem bietet die Infra-
                der Wohnbauten ermöglicht damit         struktur beste Voraussetzungen für
                den Bau der Event-Halle. Und von        Konzerte, Musicals, Fernseh-Shows,
                der optimalen verkehrstechnischen       Kongresse und Tagungen. Die
                Lage profitieren dann die dort Woh-     Pilatus Arena würde auch eine wich-
                nenden genauso wie die Betreiber der    tige infrastrukturelle Lücke für Schu-
                Eventhalle und die Besucher.            len, den Hochschulsport, für lokale

                                                                                                         Fe br u ar 20
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Wir bringen
Sie weiter.
Wir verbinden immer mehr Menschen. Nicht
nur an die Arbeit und wieder nach Hause. Auch
ins Einkaufszentrum und Freizeitvergnügen.

vbl verbindet Menschen.
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N N P U N K T
                                                                                  BRE

«Ein wichtiger Meilenstein»  Der grosse Stadtrat von
Luzern hat dem Landverkauf für die Pilatus Arena
zugestimmt. Was bedeutet das nun für das Projekt?
Und was für den HC Kriens-Luzern? Nick Christen,
Initiator des Projektes, nimmt dazu Stellung.

                                                                                         Halle der Audi Aréna Györ

        Warum entscheidet eigentlich das       Wie sieht die Halle aus? Ein Bild sah     wichtigsten Meilenstein erreicht: Wir
        Stimmvolk der Stadt Luzern über ein    man bisher davon nirgends?                haben das Stadtluzerner Parlament
        Projekt in Kriens?                     Im Moment geht es darum, für ein          von einer Idee und für ein Projekt
        Das vorgesehene Land liegt zwar auf    Grossprojekt die Grundlagen zu schaf-     überzeugt.
        Krienser Gemeindegebiet, ist aber in   fen. Unser Partner, die Eberli Sarnen
        Besitz der Stadt Luzern. Also muss     AG, hat bereits sehr viel Zeit und Geld   Und sie haben das Land gekauft.
        am 28. Februar 2016 zuerst einmal      ins Projekt vorinvestiert. Mit dem        Was passiert damit, wenn da was
        das Stadtluzerner Stimmvolk darüber    Entscheid des Luzerner Stimmvolkes        schief geht?
        abstimmen. Später wird das eigent-     würde er sich nun das Land für das        Wir werden uns das Land für das Pro-
        liche Projekt dann in Kriens selber    Projekt sichern. In einem nächsten        jekt gesichert haben, wenn uns auch
        eine weitere politische Hürde neh-     Schritt geht es darum, die bisherigen     das Stadtluzerner Stimmvolk das
        men müssen, die Erteilung der Bau-     Berechnungen der Rentabilität zu ve-      Vertrauen gibt. Für diese Sicherung
        bewilligung und evtl. eine Anpassung   rifizieren. Und erst wenn wir wissen,     des Vorkaufsrecht, ist die Eberli Sar-
        der Bauzonenordnung, bevor effek-      dass auf dem Grundstück die Um-           nen AG bereit, jährlich einen stolzen
        tiv ans Bauen zu denken ist.           setzung des Projektes mit Halle und       Betrag zu überweisen. Gekauft wird
                                               Hochhaus auch wirklich möglich ist,       es aber erst dann, wenn das Projekt
        Wie sind die Aussichten?               gibt es einen Architekturwettbewerb.      baureif ist. Das ist ein an sich norma-
        Nun, im Stadtparlament war das Er-     Dort zeigen dann Architekten, wie         ler Vorgang bei solchen Projekten.
        gebnis sehr eindeutig. Das hat uns     man das bauen könnte, was wir zur
        darin bestärkt, dass wir das Projekt   Erreichung der Rentabilität an Gebäu-     Und wann spielen wir erstmals in
        mit allen beteiligten Partnern ver-    devolumen vorgeben. Folglich sieht        der neuen Halle?
        tieft und extrem seriös abgeklärt      man erst dann erstmals, wie das aus-      Wenn es gut läuft und keine
        haben. Standort und Idee stiessen      sehen könnte, was im Moment in un-        grossen Stolpersteine mehr auftau-
        auf breite, ja fast uneingeschränkte   seren Köpfen existiert und als Raum-      chen, könnte das im Jahr 2019 der
        Zustimmung. Das stimmt mich po-        programme schon mal skizziert ist.        Fall sein.
        sitiv, dass wir nun auch die Stimm-
        bevölkerung von den Projektfakten       Das tönt nach langem Weg…                Dann sind die Tage der Krauerhalle
        überzeugen können. Offenbar ver-       …eben: Wir sind bei Halbzeit ange-        oder der Maihofhalle gezählt?
        mögen unsere Argumente zu über-         langt. Aber wir haben eine gute Basis    Für die Spiele der NLA-Equipe wohl
        zeugen.                                 gelegt. Und wir haben den vielleicht     schon. Für den Rest des Vereins

                                                                                                Fe br u ar 20
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        wohl eher nicht, weil diese ihre           lichkeiten zur Entfaltung eröffnen.      seitig verwendbaren Eventhalle, in
        Spiele weiterhin in den heimischen         Dazu könnten wir den Aufwand bei         der unter anderem auch Handball
        Hallen austragen und auch dort ver-        der Spielorganisation deutlich redu-     gespielt werden kann. Im Moment
        ankert bleiben. Aber das NLA-Team          zieren. Es ist ja an sich unglaublich,   ist es eher umgekehrt: Die positive
        hätte dann in der neuen Halle sicher       wieviel Zeit und Manpower uns Frei-      Entwicklung des Hallenprojekts be-
        eine neue, fixe Heimat.                    willige heute zur Verfügung stellen      flügelt die sportliche Seite – aktuell
                                                   für unsere Heimspiele. Klar, ohne sie    genauso wie auch in der mittelfris-
        Und was würde die neue Halle               wird es auch in Zukunft nicht gehen.     tigen Kaderplanung. Und es gibt
        bringen?                                   Da werden wir drauf angewiesen           dem Verein HC Kriens vor seinem
        Perspektiven! Unglaubliche Perspek-        sein. Aber wir können das deutlich       50-Jahr-Jubiläum       unglaublichen
        tiven! Wir merken schon jetzt in           reduzieren.                              Schub.
        Gesprächen mit Partnern und Spie-
        lern, welche unglaubliche Wirkung          Welchen Einfluss hatten da die sport-    Dein Plädoyer für den 28.2.2016?
        es hat, wenn man mit einem solchen         lichen Leistungen der NLA-Mann-          Ich hoffe, dass die Stadtluzerner Be-
        Projekt an den eigenen Perspektiven        schaft auf den Entscheid?                völkerung die enorme Chance sieht,
        arbeitet. Da werden plötzlich Dinge        Nun, geschadet hat es sicher nicht,      mit dem Verkauf des Grundstückes
        möglich, die bisher undenkbar wa-          dass man uns zuletzt sehr positiv        13 Mio. Franken in die Stadtkasse
        ren. Schon alleine die Trainingsmög-       wahrgenommen hat. Aber im Mo-            zu bekommen, daneben aber für
        lichkeiten, die wir in der Halle hätten,   ment ist es ein politischer Entscheid    den Steuerzahler zum Nulltarif eine
        wären phänomenal. Und es würde             rund um einen Landverkauf – da           Eventarena zu realisieren, die für
        den Druck auf die heutigen Hallen          zählen andere Argumente. Dazu re-        Ausstrahlung weit über die Region
        deutlich abschwächen und auch für          den wir ja nicht von einer Hand-         hinaus sorgen wird.
        andere Vereine plötzlich neue Mög-         ball-Halle. Wir reden von einer viel-

Neue Webseite online
Die neue HCK-Webseite ist da!  Der HC Kriens-Luzern
(Leistungssport), die SG Pilatus Handball (Nachwuchs-
förderung) und der HC Kriens (Breitensport) sind mit je
einem eigenen Auftritt online.

        Der neue Auftritt wurde zusammen mit unserem            wie vor einfach erreichbar. Alle haben aber auch
        bewährten Webpartner oneweb AG in Luzern in             eine direkte Adresse, für die man sich je nach In-
        den letzten Monaten umgesetzt. Im Zentrum des           teresse auch eine direkte Bookmark setzen kann:
        Website-Relaunch stand die Absicht, die Website
        vollumfänglich für mobile Geräte wie Smartphones        HC Kriens-Luzern NLA Team:
        und Tablets zugänglich zu machen. Machen Sie den        hckriens-luzern.ch
        Test – die Verbesserung wird sofort sichtbar sein.
                                                                HC Kriens Stammverein:
        Dazu wurde die Seite «gedrittelt» (siehe rechts),       verein.hckriens.ch
        womit die Inhalte je Zielgruppe einfacher und
        schneller erreichbar sind. Unter der «Landingpa-        SG Pilatus Handball:
        ge» www.hckriens.ch sind alle drei Auftritte nach       sgpilatus-handball.ch

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                                                            MEN

Abschiedsrunde
Roman Schelbert  Im vergangenen April riss bei
Roman Schelbert das Kreuzband am linken Knie.
Die erste ernsthafte Verletzung in der 17-jährigen
Handballkarriere des mit 337 NLA-Spielen erfah-
rensten Spielers des aktuellen Kaders des HC Kriens-
Luzern. Einiges hat sich in der Zwischenzeit
verändert bei ihm – auch neben dem Handballfeld.

           MONICA SCHNEIDER                    rem Arzt und wenn ich weiterhin so        Fall nochmals mein bestes Handball
                                                gut und schmerzfrei trainieren kann       zu zeigen. Ich freue mich auch sehr,
        Wie geht es Dir heute Roman? Dei-       wie die ersten Wochen im Janu-            wieder vermehrt Zeit mit der Mann-
        ne Genesung ging ja zügig voran.        ar, sollte ich ohne Bedenken wieder       schaft zu verbringen. Das habe ich in
        Bist Du wieder fit und stehst in der    vollen Einsatz geben können. Dann         den letzten Monaten sehr vermisst.
        Halle?                                  heisst es wieder Routine aufbauen         Natürlich war ich viel beim Team
        Seit dem 6. Januar kann ich wieder      und noch das eine oder andere Trai-       und war an den Spielen in der Halle
        mit der Mannschaft trainieren und       ningsspiel im Januar absolvieren,         anwesend und habe die Spieler und
        stehe im Tor. Natürlich muss ich die    damit ich nach dieser langen hand-        natürlich die Goalies versucht zu
        Trainings langsam angehen und ich       ballfreien Zeit gut vorbereitet für die   unterstützen. Aber es ist natürlich
        achte deshalb noch sehr auf meine       Finalrunde bin.                           nicht dasselbe, als wenn ich direkt
        Bewegungen. Die Reha-Phase war                                                    auf dem Feld dabei bin.
        lang und teilweise mühsam. Über         Die Finalrunde wird für Dich ja
        die Weihnachtstage musste ich mich      auch zur Abschiedsrunde !                 Im vergangen Juni heiratete Roman
        voll auf den Kraftbereich «Ober-        Der Abschied steht im Moment für          seine langjährige Freundin Ivana. Und
        schenkel» fixieren und arbeitete sehr   mich noch nicht im Vordergrund. Ich       wie schon im letzten Kreisläufer im
        hart dafür, da ich in diesem Bereich    möchte noch gelungene Spiele absol-       Bericht über Vukasin erwähnt, muss-
        enorme Defizite durch den Kreuz-        vieren und werde alles daran setzen,      te auch Roman seine Angetraute mit
        bandriss aufwies. Aber dank konse-      um die Mannschaft zu unterstützen,        Krücken in die Kirche begleiten. Wenn
        quenter Arbeit und guten Physios ist    sodass wir dieses Jahr eine erfolgrei-    das mal hoffentlich kein Omen für
        mir die Genesung gut gelungen. Der      che Finalrunde spielen – die ich aber     zukünftige Hochzeiten ist! Im März
        Krafttest gibt mir dann die Klärung,    auf jeden Fall auch geniessen möch-       werden die Frischvermählten Eltern
        ob und wie ich dann wieder Vollgas      te. Ich habe sehr hohe Ansprüche an       und freuen sich schon riesig auf den
        geben kann. Mit dem OK von unse-        mich selber und versuche auf jeden        Nachwuchs.

                                                                                                Fe br u ar 20
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gemerkt, dass die Belastung stren-      Man betitelt Dich als dienstältesten
                                         ger geworden ist. Körperlich arbeite    und erfahrensten Spieler des aktu-
                                         ich sehr viel und am Ende des Tages     ellen Kaders. Es gab sicherlich viele
                                         habe ich nicht mehr dieselbe Energie    Hochs und Tiefs. Was war Dein ab-
                                         fürs Training. In meinem Beruf ist      solutes Highlight?
                                         die Arbeit quasi eine Trainingsein-     Es gab sehr viele schöne Momente
                                         heit. Das vereinbarte sich vor ein      und ich hatte viele spezielle Spie-
                                         paar Jahren einfacher…                  le und auch interessante Europa-
                                         Auch das Pendeln zwischen mei-          cup-Spiele und Reisen erlebt. Ein
                                         nem Wohnort und Kriens wurde            Highlight war sicherlich der Aufstieg
                                         in den letzten Jahren aufgrund der      in die NLA. Das war legendär.
                                         Verkehrszunahme schwieriger. Zu         Und für mich immer noch in bester
                                         Beginn meiner Anstellung in Kriens      Erinnerung ist das Spiel in der Ab-
                                         fuhr ich die Strecke mit dem Auto       stiegsrunde: So viele Zuschauer habe
                                         jeweils in 30 Minuten, in der Zwi-      ich sonst noch nie in der Halle gese-
                                         schenzeit habe ich teilweise 1 Stunde   hen. In der Krauerhalle standen die
                                         dafür.                                  Zuschauer sogar direkt hinter mei-
                                                                                 nem Tor.
                                         Du warst ja in der Junioren-Natio-
                                         nalmannschaft und auch in der Na-       Du hast in den neun Jahren beim
Roman und Ivana bei der Hochzeit         tionalmannschaft. Wolltest Du nie       HC Kriens-Luzern so viele Gesich-
                                         ganz auf die Marke Handball set-        ter gesehen und sicherlich viele
                                         zen?                                    Freundschaften geschlossen.
Hast Du Dir schon Gedanken ge-           Ich spielte sehr gerne in der Natio-    Es gab sehr viele Spieler, bei denen
macht, was Du nach Deiner Aktiv-         nalmannschaft. Aber das nahe Um-        ich es immer schade fand, wenn
zeit machen möchtest? Die Vorstel-       feld war mir immer sehr wichtig.        sie weiter gezogen sind. Die Bege-
lung als Goalietrainer liegt ja nahe.    Familie, Kollegen und Mannschaft        gnungen, die ich in der Junioren-
Oder könntest Du dir vorstellen,         wollte ich in meiner Nähe wissen,       Nationalmannschaft, in der Na-
sonst eine Funktion beim Handball        sie waren enorm wertvoll für mich.      tionalmannschaft,        mit    meinen
zu übernehmen?                           Ich glaube, ich hätte zum Beispiel      Mannschaftskollegen oder mit den
Im Moment ist noch gar nichts ge-        nie nach Deutschland gehen und da       Zuschauern erlebt habe waren sehr
plant. Ich lasse das alles auf mich      alleine eine Wohnung beziehen kön-      schön und man hatte viele interes-
zukommen und schaue dann im              nen. Auch Zürich oder Schaffhausen      sante Gespräche. Aber beim Hand-
kommenden Sommer, ob sich da et-         haben mich nie gereizt. Für mich hat    ball ist es halt wie bei der Arbeit: Die
was ergibt und ob ich das überhaupt      meine Karriere so gestimmt und ich      einen kommen, andere gehen. Die
möchte, da ja dann auch das Baby da      bereue diese Entscheidung nicht.        Freundschaften aber bleiben.
ist. Es tut auch mal gut, nicht schon
alles im Voraus fix verplant zu haben.

Wie hast Du eigentlich Beruf und
Handball vereinbaren können?
Das ist immer alles sehr gut gegan-
gen. Die Mischung zwischen Beruf
und Handball stimmt bei mir. Mein
Arbeitgeber gibt mir immer sehr
viele Freiheiten und ich arbeite sehr
gerne als Netzelektriker. Es ist sogar
manchmal sehr gut, habe ich diesen
Ausgleich. Meine Arbeitskollegen
interessieren sich nicht so sehr, ob
ich nun am Wochenende gut oder
schlecht gespielt habe. Nach einem
Match sprechen sie mich gar nicht
immer darauf an. Und das ist auch
gut so. In den letzten Jahren und mit
zunehmendem Alter habe ich aber                                                     Roman Schelbert als Netzelektriker
E N S C H E N
                                                                                                M

Deine Fahrten Muotathal – Kriens
und zurück waren ja nicht wenige.
Was hast Du jeweils in diesen Zeiten
im Auto gedacht?
Vielfach war ich ja nicht alleine
unterwegs. Mit mir fuhren zeit-
weise Christoph Tschannen, Daniel
Schmid, Klaus Maul und jetzt Jan
Gwerder mit. Dabei ist Handball
nicht immer das Thema. Es ist aber
natürlich viel angenehmer nicht al-
leine fahren zu müssen. Aber es ist
schon so, wenn man gute Trainings
hatte und vor allem ein gewonne-
nes Spiel aufweisen kann, fährt man
viel relaxter und konzentrierter ins
Tal. Man kann dann alles nochmals
Revue passieren lassen. Bei einem
verlorenen Match hat man Zeit, die
Szenen nochmals durchzugehen
und diese zu verarbeiten oder man
macht sich Gedanken, was man
nächstes Mal besser machen könnte.

Warum bist Du Torhüter geworden?
Bei den Junioren habe ich zusam-
men mit meinem Bruder auf dem
Feld und im Tor gespielt. Als dann in
der höheren Stufe die Entscheidung       Roman Schelbert im Einsatz als Goalie beim HC Kriens-Luzern
kam, war für mich klar, dass ich ins
Tor möchte, da ich ein Einzelkämp-
fer bin. Das ist der Goalie. Natürlich   muss früh Verantwortung überneh-        Roman hat auch schon einige Trai-
gehört er zum Team und er braucht        men, damit er dann auch spielen         ner kommen und gehen sehen. Recht
das Team. Auf dem Spielfeld sehen        kann. Niederlagen oder Höhepunk-        unterschiedliche Menschen mit ver-
alle Zuschauer jede Bewegung von         te gibt es immer wieder. Dann muss      schiedenen Ansichten und Trainings-
mir und kommentieren dementspre-         man sich an den kleinen Fortschrit-     weisen. Da gab es auch Zeiten, in de-
chend auch meine Leistung. Wenn          ten erfreuen. An diesen muss man        nen enorm viel trainiert wurde und
wir einen Sieg nach Hause bringen        sich versuchen wieder raufzuziehen.     es zu viele Trainingseinheiten gab, so-
können und ich meinen Einsatz im         Wichtig ist es, dass man dranbleibt     dass er am Abend wirklich erschöpft
Goal leistete, ist es jeweils ein sehr   und dementsprechend härter trai-        war und der Spassfaktor somit nicht
schönes Gefühl.                          niert und arbeitet, dann kommt auch     mehr da war. Ein grosses Lob möchte
                                         die Motivation zurück.                  Roman an Heiko weitergeben. Er hat
Was würdest Du einem jungen Goa-                                                 ein sehr gutes Gespühr für die Mann-
lie auf den Weg mitgeben?                                                        schaft und für jeden einzelnen Spieler.
Das Wichtigste ist, dass man immer                                               Und obwohl der Goalie und der Trai-
spielen kann. Durch jedes Spiel wird                                             ner nicht so eng miteinander arbeiten
man besser. Man braucht Biss und                                                 wie es der Trainer mit einem Spieler
den Willen, dass man der bessere                                                 tut, haben sie doch das gegenseitige
Goalie sein möchte als dein Neben-            «Ich versuche                      Vertrauen und den nötigen Respekt.
mann. Immer der bessere Goalie
sein, immer dran bleiben und härter
                                              nochmals mein                      Einige Wochen nach diesem Interview
trainieren. Die Leistung wird klar            bestes Hand-                       hat sich Roman leider einen Bandschei-
gefördert, wenn das Vertrauen des                                                benvorfall geholt. Es steht zur Zeit
Trainers vorhanden ist und einem              ball zu zeigen»                    noch offen, wann und ob er nochmals
die Verantwortung übertragen wird.                                               zum Team zurückkehren kann. Wir
Schon ein junger Goalie oder Spieler                                             wünschen Roman gute Besserung.

                                                                                                    Fe br u ar 20
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OB TORWART ODER
FELDSPIELER –
DAS HCK NLA-TEAM
VERTRAUT AUF DAS
ST. ANNA MEDICAL-TEAM
Klinik St. Anna –
offizieller Medical Partner des HC Kriens-Luzern

Dr. med. Christian Ryf              Dr. med. Daniel Wegmann
Unfallchirurgie Klinik St. Anna     Sportmedizin St. Anna im Bahnhof
St. Anna-Strasse 32, 6006 Luzern    Zentralstrasse 1, 6003 Luzern
T 041 208 38 93                     T 041 556 61 80

KOMPETENZ, DIE VERTRAUEN SCHAFFT.
41
                                                                                    27        MU19 Elit
                                                                                                       e

                                   23
                                                                                                                                        f die
                                                                                                                           optimal au
                                                       . Liga
                                               Damen 2                                         Die Zei t n u tz en um sich
                                                                                                                          zubereite n .
                                                                            ion trotzen
                                                                                          .                   ufgaben vor
                                                                                               schweren A
H e r re n 3                               m    Der schwie
                                                             rigen Situat
                                 gehört zu
               und   verlieren
Gewinnen

                                                                                                    TEAMS
      d az u .
Sport

«Saisondessert»
               NLA  Die NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern starten in
               die Finalrunde. Der Auftritt unter den sechs besten Teams des
               Landes bringt Team und Fans zehn Topspiele. Und hoffentlich
               noch etwas mehr. Denn das Ziel ist klar: Das «erste» Saisondes-
               sert soll noch nicht das Ende sein, die Mannschaft will zum
               zweiten Mal in die Playoffs vorstossen.

                BENEDIKT ANDERES                         mit den beiden anderen Verfolgern         siv hingegen bedeuten 469 erhaltene
                                                          von Leader Kadetten Schaffhausen.         Gegentore in der Spitzengruppe einen
               Wer sich an den Spätsommer zurü-           Die Mannschaft hat sich entwickelt,       Minusrekord und bringt das Team le-
               ckerinnert, als die neue NLA-Sai-          hat an der eigenen Performance und        diglich auf Rang sieben… Womit auch
               son kurz bevor stand, wusste der           am eigenen Willen hart gearbeitet         klar ist, warum die Deckungsarbeit in
               HC Kriens-Luzern nicht so recht, wo-       und durfte in der Folge die Früchte       der Pause nach Weihnachten einen
               ran er war. Die Zielvorgabe war mo-        dieser Anstrengungen ernten. Sie          besonderen Ehrenplatz in der Trai-
               derat und vorsichtig, die Finalrunde       hat in mehr als einem Spiel mit Biss      ningsarbeit erhielt…
               das Ziel. Aber nach der Zittersaison       und Wille das bessere Ende für sich       Der Blick auf die Tabelle zeigt auch die
               14 / 15 wollte nirgends so richtig Über-   erzwungen, hat nur sehr wenige «un­       Ausgangslage für den Playoff-Kampf:
               zeugung aufkommen, dass die Mann-          nötigen» Punktverluste zugelassen         Drei Verfolger stehen hinter Kadet-
               schaft das auch sicher schaffen wür-       und sich so eine sehr gute Ausgangs-      ten Schaffhausen punktgleich mit
               de. Die Konkurrenz hatte an Muskeln        lage erarbeitet.                          25 Zählern in Lauerstellung (Pfadi,
               zugelegt, das eigene Team litt schon       Damit hat sich die Mannschaft das         Wacker und der HCK). Dahinter spielt
               bald an Langzeitverletzten. Und als        erste Saisondessert zweifellos ver-       St. Otmar St. Gallen den Heraus-
               dann aus den zwei Startspielen gegen       dient – mit zehn Topspielen gegen die     forderer mit lediglich drei Punkten
               Pfadi Winterthur und Liganeuling           besten Teams der Liga. Gleichzeitig       Rückstand auf einen Playoff-Rang,
               RTV Basel «nur» ein Punkt heraus-          hat sie sich aber auch die Chance er-     was sich natürlich noch wettmachen
               schaute, meldeten sich die ersten Kri-     arbeitet, an grossen Aufgaben weiter      lässt. Das sechste Finalrunden-Team,
               tiker zu Wort…                             zu wachsen. Und sie will das nicht        der BSV Bern Muri, liegt mit 17 Punk-
               Und was machte die Mannschaft? Sie         einfach tun – sondern mit klarem Ziel:    ten schon etwas zurück. Aber ab-
               arbeitete in Ruhe weiter, fand den         Die Playoffs!                             schreiben darf man die Stadtberner
               Tritt und meldete sich in einer Form       Der Blick auf die Tabelle zeigt, wo die   trotz Verletzungspech keinesfalls. Gut
               zurück, die selbst Optimisten über-        Mannschaft arbeiten muss. Offensiv        denkbar, dass sich dort der Knopf löst,
               raschte. 12 Siege, ein Unentschieden       gehört der HC Kriens-Luzern zu den        nachdem der Druck des Finalrun-
               und fünf Niederlagen waren es am           drei besten Teams der Liga und liegt      destrichs weg ist und die Mannschaft
               Schluss, Rang vier und punktgleich         mit 510 Toren auf Rang drei. Defen-       nun unbeschwert angreifen kann.

                                                                                                          Fe br u ar 20
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Wir drucken nicht nur. Wir beschriften.

                                                gammaprint ag
                                                reussinsel 28
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TEAMS

  Spannend zu sehen wird auch sein,        bis 2017 laufendem Vertrag) unbe-         Playoffs: Das Codewort wird damit
  wie weit die inzwischen geklärten        dingt vorziehen und seinem früheren       zum zweiten Mal zur grossen Mission
  Zukunftspläne auf die Teams wirken.      (und jetzt auch zukünftigen) Verein       für den HCK. Mit gleichen Vorzei-
  Denn bei fast allen Teams wurden in      aus der Verletzungsmisere helfen.         chen wie beim letzten Auftritt: Zu den
  der Winterpause wichtige Zukunfts-       Beim HCK legte man Tobi keine Stei-       Playoffs gehört schon mal die Aus-
  entscheide gefällt. Und da sieht es an   ne in den Weg, auch wenn man ihn          gangslage. Denn die Paarungen 1–4,
  einigen Orten nach einem gravieren-      anfangs unmissverständlich an die         2–3 lassen viel Spielraum, gegen wen
  den Umbau der Teams aus: Kadetten        Bedeutung eines laufenden Vertrages       man am Schluss anzutreten hätte.
  Schaffhausen mache per sofort in vie-    erinnert hatte. Denn wenn die Spie-       Zuerst aber muss der Platz in den Top
  len Bereichen Ernst (Trainerwechsel,     ler von den Vereinen richtigerweise       vier der Liga gesichert werden. Dass
  Rückraum mitte), bei St. Otmar und       das Einhalten von Verträgen fordern,      die Mannschaft das Potenzial dazu
  BSV Bern Muri sieht es für kommen-       so sollte das in die andere Richtung      hat, konnte sich in der Qualifikation
  de Saison nach grösseren Umbrüchen       ebenfalls so sein. Letztlich aber woll-   ein erstes Mal unter Beweis stellen.
  im Team aus.                             te man beim HCK einen «Reisenden»         Und sie ist fest entschlossen, diese
                                           nicht aufhalten. Um aber für die          Leistung zu bestätigen.
  Beim HCK wurde diese Saisonpla-          Playoff-Absichten keine Substanz
  nung ebenfalls vorangetrieben. Das       einzubüssen, hat der HCK bis im Som-
  gibt Sicherheit, Ruhe und Zuversicht.    mer den Deutschen Philipp Reuter
  Für die Finalrunde wirksam wird da-      verpflichtet. Er bringt eine gesunde
  bei aber lediglich ein Wechsel: Tobi     Physis, viel Erfahrung und viel Wil-
  Baumgartner wollte seinen vorzeiti-      len mit, dem HCK auf dem Weg in die
  gen Wechsel auf Sommer 2016 (trotz       Playoffs zu helfen.

Team nimmt Formen an
  NLA-Team 2016 / 2017  Es ist wie immer: Nach der Weihnachts­
  pause geht es hinter den Kulissen an die Planung der folgenden
  Saison. Auch beim HCK sind diesbezüglich verschiedene Entscheide
  gefallen. Dabei möchte der HC Kriens-Luzern an seiner Philoso-
  phie festhalten und junge, talentierte Spieler zu einem schlagkräfti-
  gen Team weiterentwickeln. So sieht der aktuelle Stand der Kader­
  planung für den kommenden Sommer aus.

  Vertragsverlängerungen                                                             Goalie-Neuzuzug: Paul Bar
                                                                                     Nach dem Rücktritt von HCK-Goalie
  Die auslaufenden Verträge mit wichtigen Leistungsträgern konnten ver-              Roman Schelbert hat der HC Kriens-
  längert werden. Im Zentrum standen vorerst die Vertragsverlängerungen              Luzern die Besetzung der Goalie-Po-
  mit den drei Nationalspielern Tom Hofstetter, Daniel Fellmann und Andi             sition ab Sommer 2016 geregelt. Der
  Portmann. Sie unterschrieben je einen Zweijahrevertrag bis zum Ende der            Deutsche Paul Bar (26) stösst im Som-
  Spielzeit 2017/18. Gleich lang laufen auch die neuen Verträge mit dem Rück-        mer zum Torhüterteam. Bar blickt
  raum-Duo Luca Spengler und Peter Schramm. Verlängert wurde zudem der               auf Bundesligaerfahrung zurück
  Vertrag mit Rechtsaussen Claudio Vögtli.                                           und spielte seit 2014 in der NLA für

                                                                                          Fe br u ar 20
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Dein Bier
für das Spiel!
Weil Siegen durstig macht
TEAMS

GC Amicitia Zürich. Das Keeper-Trio     nalmannschaft gehört, zusammen                   Tobi Baumgartner
mit dem Schweizer Nationaltorhüter      mit Adrian Blättler und Jan Gwerder
Andreas Portmann (29), mit Paul Bar     für eine starke Besetzung auf dieser             «Reisende soll man nicht aufhalten!»
(26) und Noah Ineichen (19) soll sich   Position sorgen.                                 Das Sprichwort macht durchaus
unter der Leitung von Goalietrainer                                                      Sinn – und trifft auch auf dem Ab-
Lubomir Svajlen gemeinsam weiter-       Linkshänderposition:                             gang von Tobias Baumgartner. «Tobi»
entwickeln. Über eine doppelte Spiel-   Stankovic mit «Göttifunktion»                    wollte trotz weiterlaufendem Ver-
berechtigung wird insbesondere bei      Die NLA-Handballer des HC Kriens-                trag auf die nächste Saison zum BSV
Noah Ineichen dafür gesorgt, dass       Luzern regeln die Zukunft bei der                Bern wechseln. Wegen der Berner
dieser zu möglichst viel Wettkampf-     Besetzung der Linkshänder-Position.              Personalnot wollte er das sogar per
praxis kommt.                           Der serbische Routinier Boris Stan-              sofort tun.
                                        kovic bleibt eine neunte Saison bei
Jost Brücker auf Rechtsaussen           den Zentralschweizern. Er bereitet               Tobias Baumgartner hatte die Team-
Mit dem Urner Jost Brücker kehrt        sich gezielt auf die Zeit nach seiner            leitung trotz weiterlaufenden Vertra-
auf nächste Saison ein Innerschwei-     Handball-Karriere vor und wird                   ges ersucht, auf die nächste Saison in
zer zurück. Der Linksaussen spielte     einer beruflichen Teilzeit-Tätigkeit             seine engere Heimat zurückzukehren
die letzten drei Saisons während        nachgehen. Mit dem 21-jährigen                   und sich dem BSV Bern Muri anzu-
seines Studiums beim TSV St. Otmar      Aleksandar Radovanovic erhält er                 schliessen. Grund für Baumgartners
St. Gallen. Der 24-jährige unter-       zudem ein Nachwuchstalent zur                    Wechselabsicht war, dass er mit sei-
zeichnete einen Zweijahresvertrag.      Seite gestellt, der ihn mittelfristig            ner Rolle in der aktuellen Mannschaft
Er ersetzt in der nächsten Saison den   ablösen soll. Er spielte in Serbien              des HC Kriens-Luzern nicht mehr
Serben Vukasin Stojanovic (34), der     bei Partizan Belgrad und zeigte in               zufrieden war und für seine weitere
den HC Kriens-Luzern am Ende der        der SEHA-League sehr überzeugen-                 Entwicklung angesichts der grossen
laufenden Saison nach drei Spielzei-    de Auftritte. Zuletzt wagte er den               Konkurrenz auf den Rückraumpositi-
ten verlassen wird. Am linken Flü-      Schritt ins Ausland und spielte in               onen zu wenig Perspektiven sah.
gel wird der Neonationalspieler, der    Frankreich in der zweiten Division.              Der BSV Bern Muri und Tobias Baum-
zum erweiterten Kader der A-Natio-                                                       gartner haben den HC Kriens-Luzern
                                                                                         letztlich um eine sofortige Freigabe
                                                                                         gebeten. Diesem Plan wollten die
                                                                                         Zentralschweizer nicht im Weg ste-
Der HCK ab der Saison 2016/17                                                            hen, auch wenn sie das vorzeitige
                                                                                         Beenden eines laufenden Vertrages
                                                                                         nicht gutheissen. Der HC Kriens-Lu-
                                                                                         zern geht aber davon aus, dass sich
                                                                                         nur restlos überzeugte Spieler vorbe-
                                                                                         haltlos mit der nötigen Leidenschaft
                                  Adrian Blättler                                        in den Dienst der Mannschaft stellen.
                                   Jost Brücker                                          Der HC Kriens-Luzern bedauert zwar
                                   Jan Gwerder
                                                                                         den Entscheid von Tobias Baumgart-
                                                                                         ner, dankt ihm aber ausdrücklich für
               Peter Schramm                                                             das grosse Engagement auf und ne-
                Luca Spengler                                                            ben dem Feld.

                                            Daniel Fellmann
                                             Fabio Baviera             Yves Mühlebach
                                                                       Boris Stankovic
                                                                        Claudio Vögtli
                        Thomas Hofstetter

                                                    Boris Stankovic
                                                Aleksandar Radovanovic

      Paul Bar
  Andreas Portmann
   Noah Ineichen

                                                                                              Fe br u ar 20
                                                                                                            16   | Kreisläufer | 19
ICH LEBE
 FÜR DEN
 GROSSEN
WURF.
JEDEN TAG.
TEAMS

Vom siebten Himmel
mitten aufs Spielfeld
Einlaufkids  Zu einem seltenen Erlebnis kamen die Kids der
U9/U11 des HC Kriens. Deren Trainer Willi Wicki hatte mit seinem
Coachingteam eine Aktion vorbereitet, bei der die Kids mit den
NLA-Cracks beim offiziellen Line-up dabei sein konnten.

                                         Bereits im Spielergang wurde nach dem persön-
                                         lichen Wunschspieler Ausschau gehalten. Und
                                         auch wenn im Handball vieles unkomplizierter
                                         läuft – an der Hand von Nationalspielern einzu-
                                         laufen, sorgt halt bei den jüngsten Handballern
                                         nach wie vor für bleibende Eindrücke.
                                         Mit Tom Hofstetter («Der hat den geilsten Schuss!»),
                                         mit Dani Fellmann («Der heisst Daniel wie ich –
                                         deshalb wollte ich mit ihm einlaufen!») oder Boris
                                         Stankovic («Ich bin sein Fan!») aufs Feld zu gehen
                                         ist halt doch eine sehr spezielle Erfahrung. Vom
                                         «siebten Handball-Himmel» des HCK quasi mitten
                                         auf die Spielfläche – unter dem Applaus von Fan-
                                         club und Fans...
                                         Der Abend jedenfalls war für die Kids völlig ge-
                                         lungen. Wären die Spiele nicht oft (zu) spät für die
                                         Kids – man müsste ähnliche Aktionen wohl fast
                                         bei jeden Heimspiel machen. An Interessenten da-
                                         für dürfte es kaum fehlen...

                                                                         Fe br u ar 20
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TEAMS

Bier und rote Köpfe
Herren 3  Gewinnen und verlieren, beides
gehört zu unserem Sport. Umso schöner,
wenn gewinnen häufiger vorkommt als
verlieren. Wichtig ist aber, dass man auch in
der Niederlage kämpft. Das hat bis jetzt
ganz gut funktioniert. Natürlich wollen wir
weiterhin mehr gewinnen als verlieren,
aber wir wollen in schwierigen Spielen bis
ganz zum Schluss kämpfen.

           CYRILL SCHÄRLI                                   eigentlich ist das völlig egal. Wir müssen zuerst
                                                             gegen die «gleich starken» Teams bestehen und
        Die Vorrunde lief wie erwartet, es gab viele eben-   das wird genügend herausfordernd. Die Unter-
        bürtige Mannschaften, einige schwächere und          schiede in der Liga sind so gross, dass jedes Spiel
        zwei überlegene Mannschaften. Wir konnten            sich vollkommen vom vorherigen unterscheidet.
        uns im Mittelfeld festsetzen, was unser Ziel für     Mal geht es schneller zur Sache, manchmal läuft
        die Vorrunde war. Wir konnten einige schwierige      das Spiel sehr sehr langsam. Trotzdem, beides ist
        Spiele für uns entscheiden und einige gingen un-     nicht einfach zu spielen. Das glaubt man gar nicht,
        glücklich verloren.                                  wie schwierig langsame Mannschaften zu schla-
                                                             gen sind. Die meisten haben ihr langsames Spiel
        Wegen der Verkleinerung der oberen Ligen konn-       mit der Zeit – auch altersbedingt – perfektioniert.
        ten nur gerade zwei Mannschaften in die Auf- /       Ist nicht gerade berauschend zum zuschauen, aber
        Abstiegsrunde mit der 3. Liga. Diese zwei Plätze     immerhin nicht so streng… dagegen sind gerade
        waren schon bald reserviert, leider nicht für uns.   jüngere Teams ziemlich fit, damit gleicht es sich
        Trotzdem konnten wir uns deutlich verbessern         wieder aus und die Schmerzen sind nach diesen
        und unsere Mannschaft wuchs weiter in die Brei-      Spielen dafür umso grösser. Wer uns also mal lei-
        te. Neu dürfen wir sogar aus internationale Ver-     den sehen will, kommt in die Halle, gönnt sich ein
        stärkung aus Deutschland zählen.                     Bier und feuert uns an. Irgendwann, meist nach
                                                             10 Minuten, fangen die ersten Gesichter schon
        Die Rückrunde wird für uns die Möglichkeit unse-     ziemlich an rot zu leuchten. Wenn da die Un-
        re guten Leistungen zu bestätigen und konstanter     terstützung stimmt, drehen wir erst richtig auf…
        zu spielen. Natürlich besteht für uns nicht mehr     Manchmal… :-)
        die Möglichkeit zum Aufstieg oder ähnliches, aber

                                                                                            Fe br u ar 20
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TEAMS

Die Königsklasse
und ihr Trainingseifer
Königsklasse Ü30  Die gesellige Gruppe
der Ü30 sucht Nachwuchs. Ein Aufruf
zu mehr Spiel, Sport und Spass im Hinblick
auf die kommenden Sommermonate.

           HEINZ FLÜCKIGER                   Fenkernhalle gefunden haben. So        Auf der Website des HC Kriens –
                                              schnell geben wir allerdings nicht     Teams Ü30 – News befindet sich
        Das ist seit einiger Zeit ein Thema   auf und suchen auf diesem Wege         ein Doodle, wo sich jedermann und
        und die Mannschaft sucht deshalb      neue Mitspieler.                       auch jede Frau eintragen kann. Die
        Unterstützung. Durch Verletzungen                                            Spielregeln sind auf der gleichen Sei-
        und Veränderungen einiger Stamm-      Ob Unihockey oder Baskethandball,      te ersichtlich. Frauen und Männer,
        spieler wurde der Kreis immer klei-   Hauptsache wir bewegen uns, dies       gebt euch einen Schupf und kommt
        ner und es konnte im vergangenen      ist unsere Motivation. Jeden Freitag   jeweils am Freitag in eine gesellige
        Jahr als Glückstreffer bezeichnet     von 20.00 Uhr bis wir nicht mehr       Runde.
        werden, hatten sich mal vier Spie-    sprinten können, bewegen wir uns in
        ler eingetragen, welche am Freitag-   der Fenkernhalle und formen so un-
        abend den Weg in die neu renovierte   seren Body auf die Frühlingsmasse.

            Happy Birthday!

            10 Jahre                           40 Jahre
            25.02. Nikolai Illiev              10.02. Marco Schertenleib
            22.05. Matteo Bono
                                               50 Jahre
            20 Jahre                           04.01. Beat Hofstetter
            04.01. Robin Burch                 05.01. Thomas Helfenstein
            18.01. Exequiel Aregger            27.04. Jürg «Jogi» Erni
            02.02. Andri Lehmann               08.05. Thomas Häfliger
            17.03. Florian von Wyl             19.05. Thomas Spögler «Spögi»
            25.03. Jasmine Vonarburg
            31.03. Claudio Vögtli              60 Jahre
            03.04. Christian Büchler           13.06. Henry Mächler
            14.05. Jan Gwerder
            10.06. Luca Stadelmann             70 Jahre
            19.06. Nico Ehrler                 26.01 Hardy Konzelmann
            25.06. Christian Bäni

                                                                                         Fe br u ar 20
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Unsere Produkte sind innovativ und hochwertig. Unser Fokus auf
Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen und Menschen verschafft
uns einen weiteren Vorsprung im Markt – ökonomisch, ökologisch
und sozial. Bosshard bekennt Farbe.

Wir wünschen dem

eine erfolgreiche Saison in der Nationalliga A!

Verkaufsstelle Emmen
Mooshüslistrasse 32 B
6032 Emmen
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Bosshard + Co. AG   |   Ifangstrasse 97 |   Lack- und Farbenfabrik   |   8153 Rümlang, Schweiz   |   www.bosshard-farben.ch
TEAMS

Der schwierigen
Situation trotzen
Damen 2. Liga  Nach dem ersten Teil der Saison
haben die 2. Liga-Frauen das Minimalziel
«Finalrunde» geschafft. Aber auch (noch) nicht
mehr. Ernesto Piazza sah sich als neuer
Trainer teilweise mit schwierigen Situationen
konfrontiert.

           ERNESTO PIAZZA                        Wille, enge Partien noch für sich          Für die Krienserinnen gilt es also
                                                  zu entscheiden. Denn solche gab            die verfügbaren Ressourcen optimal
        Wenn man auf die Tabelle der              es mehrere: So verloren wir gegen          zu nutzen und das Beste aus der be-
        Vorrunde schaut, «überwintern» die        den aktuellen Leader Emmen mit             grenzten Kadersituation zu machen.
        2. Liga-Damen des HCK auf dem             einem Tor, gegen den Tabellenzwei-         Dies fängt beim Trainingseinsatz an
        fünften Tabellenplatz. Damit schaff-      ten Hochdorf mit zwei Treffern und         und endet bei der Einstellung jeder
        ten sie das primäre Ziel – ein Rang in    zogen in Willisau bei der Dreitorenie-     einzelnen Spielerin, wenn es um die
        den ersten Sechs. Die Platzierung be-     derlage unseren schwächsten Tag ein.       Punkte geht. Ganz wichtig ist eben-
        freit sie somit bereits früh von jegli-                                              falls: Der Spass am Handball soll
        chen Abstiegssorgen. Wir bestreiten       Dass einiges mehr drin liegen könn-        nicht zu kurz kommen. Und selbst-
        zusammen mit Hochdorf, Emmen,             te, zeigte das Team zum Beispiel           verständlich möchten wir noch so
        Willisau, Zug und Borba nun die Fi-       beim Sieg gegen ein starkes Zug. In        viele Punkte wie möglich gewinnen.
        nalrunde. Daraus wird der direkte         der zweiten Hälfte der Vorrunde            Gibt es doch die eine oder andere
        Aufsteiger in die 1. Liga ermittelt.      wurden aber gegen vermeintlich             Rechnung aus der Vorrunde zu be-
                                                  schwächer einzuschätzende Gegner           gleichen.
        Dennoch vermag der aktuell fünfte         wie Malters und Stans wiederum
        Platz nicht richtig zufriedenzustel-      wichtige Punkte verschenkt.                Und nicht zu vergessen: Im Re-
        len. Der HCK konnte nämlich wäh-                                                     gio-Cup sind wir weiter dabei. War-
        rend der ganzen Vorrunde kaum             Personell sieht es für die Finalrunde      um soll dieser Titel für einmal nicht
        einmal sein ganzes Potential abrufen.     nicht viel rosiger aus. Bereits sind di-   nach Kriens gehen?
        Schon früh sah sich die Mannschaft        verse Absenzen bekannt. Den einen
        mit verletzungsbedingten Ausfällen        oder andern Lichtblick gibt es aber
        konfrontiert. Oder Absenzen ver-          auch zu vermelden. Alle in der Vor-
        schiedener Spielerinnen dezimier-         runde verletzten Spielerinnen sind
        ten zusätzlich das ohnehin schon          nun wieder an Bord. Weiter wird
        schmale Kader.                            Loredana Schnider das Kader ver-
                                                  stärken. Zudem hat sich Trainer
        Fünf, sechs oder sieben Feldspie-         Ernesto Piazza entschieden, U18-Ju-
        lerinnen im Training waren keine          niorinnen mit ins Training zu in-
        Seltenheit. Dieser Umstand war dem        tegrieren. Schon beim letzten Vor-
        Kollektiv nicht unbedingt förderlich.     rundenspiel kamen vier davon im
        Auch in den Spielen konnte man            2. Liga-Team zum Einsatz. Und die
        kaum einmal komplett auftreten.           eine oder andere dieser Spielerinnen
        Und wenn, dann fehlte auch schon          dürfte wohl auch in der Finalrunde
        mal der letzte Biss, der unbändige        eine Einsatzmöglichkeit erhalten.

                                                                                                 Fe br u ar 20
                                                                                                               16   | Kreisläufer | 27
GEMEINSAM GEWINNEN
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TEAMS

Ein neues Abenteuer
Damen FU15  Nachdem vor knapp 1 ½
Jahren das Abenteuer FU15 begann, starten
wir nun in ein neues Kapitel mit der Junior-
innen-Mannschaft des HC Kriens. Aber nun
einmal von Anfang an…

         GERALDINE MÜLLER

        Die Voraussetzungen für den Start
        in die Meisterschaft standen unter
        einem guten Stern. Es gab weni-
        ge personelle Veränderungen ge-
        genüber der letzten Saison und die
        Meisterschaftsvorbereitung verlief
        gut. Daher war das Trainergespann
        Müller / Dittrich gespannt, wie sich
        die Mädels in der Meisterschaft prä-
        sentierten.
        Der Start verlief dann aber nicht so
        wie gewünscht. Aus den ersten vier
        Spielen resultierten nur drei Punkte!
        Zu wenig für das ambitionierte Team
        und allen war klar, dass man etwas
        ändern musste. Die Drachengirls
        zeigten dann eine eindrückliche Re-
        aktion und gewannen die restlichen
        fünf Spiele und landeten schlussend-
        lich auf dem 3. Rang. Erfreulich war,
        dass alle Spielerinnen regelmässig
        spielen konnten und dass das To-
        re-schiessen auf mehrere Schul-
        tern verteilt war. Somit präsentierte    Die FU15 beim gemeinsamen Pizza-Essen.
        sich auch die Torschützenliste der
        HCK-Girls ausgeglichen.
        Highlight dieser Vorrunde war dann       die FU18 Stärkenklasse 2 eingeteilt.     Das Trainergespann ist überzeugt,
        sicher auch das Training mit dem         Dies aus dem Grund, da in der Vor-       dass die Juniorinnen mit Einsatz, Wil-
        2. Liga-Team. Daraus resultierte, dass   runde Spielerinnen mit Sonderlizen-      le und Motivation auch in der FU18 er-
        vier Juniorinnen bereits Einsatzzeit     zen eingesetzt wurde und das Regle-      folgreich sein können und freuen sich
        bei einem Meisterschaftsspiel des D1     ment daher eine Versetzung in die        mit dem motivierten Team das neue
        hatten. Diese Kooperation wird nun       nächst höhere Spielklasse vorsieht.      Kapitel in Angriff zu nehmen.
        auf die Rückrunde hin verstärkt und      Die Spiele werden nun physisch här-
        das Ziel ist es, ambitionierte und ta-   ter und daher legt das Trainerteam
        lentierte Spielerinnen langsam und       den Fokus auf eine harte, aber faire
        gezielt an das D1 heranzuführen.         Verteidigung. Ausserdem sollten die
        Mit dem traditionellen Pizzaessen        Spielerinnen mit Tempo und dem gu-
        vor Weihnachten endet für die Girls      ten Teamgeist den Altersunterschied
        die FU15, denn das Team wurde in         wettmachen.

                                                                                             Fe br u ar 20
                                                                                                           16   | Kreisläufer | 29
TEAMS

Nati-Stars hautnah
MU13  Die U13-Equipe des HC Kriens nutzte
die Gelegenheit, die Nationalspieler der
Schweiz in Aarau für einmal hautnah erleben
zu können. Der Event sorgte bei den jungen
Handballern für bleibende und unvergessliche
Momente.

                                                          Die Jungs der
                                                          MU13-Equipe mit den
                                                          Nationalspielern
                                                          Daniel Fellmann, Nico-
                                                          las Raemy, Dimitrij
                                                          Küttel, Thomas Hofstet-
                                                          ter und Andy Schmid.

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Fotostory
MU11  Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Unsere MU11 beim Training und im Spiel.
TEAMS

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              16   | Kreisläufer | 33
HC Kr
                                                                                                                                 iens-Luzern

             Die Kids von heute sind die Stars von morgen.

                                                             Das Team von Partnern des HC Kriens für die gemeinsame Idee:
www.amk.ch
TEAMS

Steigerungspotential
vorhanden
SG Pilatus Aktive  Die beiden Aktivmann-
schaften der SG Pilatus befinden sich nach der
ersten Halbzeit der Saison 15/16 im Abstiegs-
kampf. Dass es für die jeweiligen Teams nach
ihrem Aufstieg im Frühling eine schwierige
Saison geben würde, war klar. Jedoch in beiden
Fällen macht der bisherige Verlauf der Meis-
terschaft auch Mut.

           MANUEL GAUTSCHI                      Besondere Mühe bereitete dem Team      Kadetten Espoirs sowie der enorm
                                                 die Niederlage im vierten Spiel aus-   wichtige Sieg im Auswärtsspiel in
        Die NLB-Equipe erwischte im Herbst       wärts gegen den HC Wädenswil.          Winterthur gegen die SG Yellow/
        einen Kaltstart in die neue Saison.      Gegen den Mitaufsteiger rechnete       Pfadi brachten weitere Punkte. Mit
        Die ersten sechs Partien gingen alle-    die SG Pilatus mit den ersten beiden   dem Sieg in Winterthur konnten
        samt verloren. Das Trainer-Duo um        Punkten. Doch es kam anders. Die       sich die Luzerner gleichzeitig vom
        Headcoach Andy Gubler und Tom            Luzerner konnten besonders in der      Tabellenende lösen und die rote La-
        Helfenstein waren von Beginn an          Deckung – wie bereits in den vor-      terne direkt den Zürchern überlas-
        gefordert und ihre Motivationsküns-      herigen Partien – nicht überzeugen.    sen.
        te gefragt. Auch die Spieler mussten     Sowohl im vorhergehenden Spiel ge-
        lernen, mit dieser für sie neuen Situ-   gen den TV Birsfelden als auch gegen   Kaltblütigkeit verlangt
        ation umzugehen. Spiel für Spiel zu      den HC Wädenswil mussten die Hell-     Rückblickend mussten die Betei-
        verlieren waren sie bis anhin nicht      blauen 41 Gegentore hinnehmen.         ligten feststellen, dass in der ers-
        gewohnt. Das Fanionteam der SG Pi-                                              ten Saisonhälfte für die Luzerner
        latus mischte in den vorhergehenden      Rote Laterne abgegeben                 NLB-Equipe mehr Punkte möglich
        Saisons immer an der Tabellenspitze      Im Heimspiel gegen den TV Zofingen,    gewesen wären. Das Heimspiel ge-
        ihrer jeweiligen 1. Liga-Gruppe mit.     der in dieser Saison ebenfalls gegen   gen den TV Möhlin hätte die SG Pi-
        In der letzten Spielzeit kassierten      den Abstieg kämpft, erspielte sich     latus gewinnen können. Gegen die
        die Hellblauen dabei in 27 Meister-      die SG die ersten beiden Punkte in     Kadetten Espoirs wäre der Sieg in
        schaftspartien bekanntlich nur ge-       der NLB. Der Sieg in diesem wichti-    Horw sogar Pflicht gewesen. Und
        rade drei Niederlagen – zwei davon       gen Spiel zeigte, dass sich dem Team   im Innerschweizer Derby gegen den
        gegen den HC Einsiedeln.                 in dieser Saison durchaus Chancen      HC KTV Altdorf vergaben die Luzer-
                                                 bieten werden, die für den Ligaer-     ner den verdienten Ausgleich zehn
        Der Spielplan bescherte der SG da-       halt notwendigen Punkte zu sichern.    Sekunden vor Schluss, hatten aber
        bei zum Saisonstart zwei ganz har-       Es war bemerkenswert, welche           zuvor schon einmal die Chance, das
        te Brocken. Beide Gegner galten als      Ruhe Trainer, Spieler und Vorstand     Spiel zu drehen.
        Aufstiegsaspiranten und belegten         in dieser schwierigen Phase behiel-
        zur Halbzeit erwartungsgemäss die        ten und sich dabei immer wieder auf    Aufgrund der Resultate der SG Pila-
        beiden ersten Ränge. Sowohl der          ihre Stärken beriefen.                 tus sowie den Ausgängen verschie-
        TV Endingen als auch der HSC Suhr                                               dener anderer Partien zeigt sich
        Aarau waren für die SG Pilatus eine      Diese Geduld zahlte sich dann auch     auch in dieser Saison die Ausgegli-
        Nummer zu gross.                         aus. Das Unentschieden gegen die       chenheit der Mannschaften in der

                                                                                           Fe br u ar 20
                                                                                                         16   | Kreisläufer | 35
HC Kr
     iens-Luzern

                                                                          5 | 16
                                                                 SAISON 1
                                                                                            ckriens
                                                                                   ook.com/h
                                                                   |   www.faceb
                                                     |   #hckriens
                                            ens.ch
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             www.maler-hodel.ch

        B R O N Z E
               O N S O R
           S P
TEAMS

Nationalliga B. Beinahe jedes Team kann gegen          zu erwähnen. Auf der anderen Seite verlor die
jeden Gegner punkten. Dies bedeutet für die SG         SG Pilatus aber das Spiel bei Aufsteiger HC Dieti-
aber, dass sie in der Rückrunde Spiele gegen Geg-      kon-Urdorf. Alles in allem ist dabei seit November
ner aus dem Mittelfeld, in welchen die Luzerner        ein deutlicher Aufwärtstrend sichtbar. Verlor die
als Aussenseiter antreten, gewinnen muss, um           1. Liga-Equipe ihre ersten vier Meisterschaftspar-
auch nächste Saison in der zweithöchsten Spiel-        tien, erkämpfte sie sich mittlerweile neun Punkte.
klasse anzutreten.
                                                       Die Lage der SG Pilatus in der 1. Liga ist insofern
 Trotz Verletzungen mitgehalten                        gemütlicher als jene der NLB-Equipe, als dass die
 Die erste Saisonhälfte hat gezeigt, dass die talen-   zweite Aktivmannschaft lediglich einen Punkt
 tierten jungen Luzerner trotz zum Teil schwer-        Rückstand auf das breite Mittelfeld hat. Die Rück-
 wiegenden verletzungsbedingten Absenzen in der        runde verspricht also einige Spannung, vor allem
 NLB bestehen können. Die Partien haben jedoch         auch deshalb, weil die SG noch für entscheidende
 auch deutlich gemacht, dass Talent alleine nicht      Spiele nach Einsiedeln und Frick fahren muss.
 mehr reicht. Es braucht Leidenschaft, eine kämp-
 ferische Mentalität gepaart mit kreativen und teil-   Die Rückrunde startet für beide Aktivmannschaf-
 weise überraschenden Ideen auf dem Spielfeld, um      ten bereits Ende Januar. Die verbleibenden Parti-
 gegen die oftmals erfahrenen Gegner zu punkten.       en versprechen Spannung und Emotionen. Die SG
 Und schliesslich sind auch Trainingsdisziplin und     Pilatus hofft besonders aufgrund der schwierigen
-fleiss unbedingt notwendig, denn wer nicht am         Tabellensituationen auf lautstarke Unterstützung
 Ball bleibt, wird den Anschluss schnell verlieren.    in den entscheidenden Partien. Die Mannschaften
                                                       werden versuchen, sich mit tollem Handball zu
In diesem Sinne wies ein gegnerischer Trainer zu       revanchieren.
Saisonbeginn aufmunternd darauf hin, dass diese
Meisterschaft kein Sprint, sondern ein Marathon
sei. Mit dem bisher gelernten wird die SG in die-
sem Sinne in der zweiten Hälfte noch den einen              Facts
oder anderen Rang gutmachen.
                                                            NLB
1. Liga hält Anschluss ans breite Mittelfeld                Dauerbrenner: Fabio Hess
Auch die 1. Liga-Equipe der SG Pilatus kämpft ge-                         (13 von 13 Spielen)
gen den Abstieg und startet im neuen Jahr von               Topskorer:    Jan Gwerder (58 Tore)
einem Barrage-Platz in die zweite Saisonhälfte.             Strafenkönig: Fabian Studer
In den bisherigen Partien überzeugte die Mann-                            (8mal 2-Minunten-Strafe)
schaft um Liga-Topskorer Samuel Stadelmann vor
allem gegen jene Teams aus der hinteren Tabellen-           1. Liga
region. Gegen den HC Einsiedeln, den TSV Frick              Dauerbrenner: Sebastian Hermann und
und die SG Magden/Möhlin konnten die Hellblau-                            Basil Bühler (11 Partien)
en gewinnen.                                                Topskorer:    Samuel Stadelmann
                                                                          (80 Tore)
Auch das Unentschieden gegen den favorisierten              Strafenkönig: Samuel Stadelmann
TV Pratteln oder der deutliche Sieg im Luzerner                           (14 Strafen)
Derby gegen den TV Dagmersellen sind positiv

                                                                                      Fe br u ar 20
                                                                                                    16   | Kreisläufer | 37
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TEAMS

Aller Anfang ist schwer
MU20 Reuss  Ja, die Vorrunde hatte es in sich…
Trotz intensiver Vorbereitung konnten wir das Team
nicht genügend schnell auf das MU20-Niveau trainie-
ren. Dies war deutlich auf unserem Punktekonto
zu sehen, welches mit zwei Punkten nach vier Spielen
ziemlich leer war.

          PIUS ZEIER                          gen immer mehr zu einer Einheit          ten drei Teams in der Tabelle haben.
                                               zusammengeschlossen. Auch die            Die Rückrunde wird nun zeigen, ob
       Doch der Schein trügt, denn wir         Akzeptanz, dass der Captain 15 Jahre     wir dies auch in die Realität umset-
       durften gerade zum Saisonstart ge-      jung ist, störte die 19-jährigen Team-   zen können.
       gen die favorisierten Teams antreten.   kollegen nicht. Schliesslich ist es      Damit uns dies gelingt, sind wir um
       Die Stimmung war nur leicht ange-       uns gelungen ehemalige Gegner            jede lautstarke Unterstützung froh
       schlagen und wir konnten uns kons-      oder Vereinskollegen zu einem            und würden uns freuen, wenn wir
       tant verbessern. Dies zeigten wir mit   Team zu formen und wir sind ge-          Sie an einem unseren nächsten Spie-
       einem hervorragenden Endspurt,          spannt was die Zukunft noch so mit       le begrüssen dürfen.
       bei welchem wir uns mit vier Sie-       sich bringt.
       gen in Serie, auf dem 4. Platz in die                                            Eines wissen wir jedoch schon jetzt,
       Weihnachtsferien verabschiedeten.       Detailliertere Berichte zu den Spie-     die Zusammenarbeit zwischen den
       Wir haben uns für die 1. Stärkeklas-    len finden Sie auf den Homepages         Vereinen, welche uns ermöglichte
       se qualifiziert, was unsere Erwartun-   der Vereine Borba Luzern, Handball       dieses Team zu stellen, hat Freund-
       gen bei weitem übertrifft.              Emmen und HC Kriens.                     schaften geschaffen, welche weit
                                                                                        über den Sport hinausgehen.
       Leider hatten sich diverse Spieler      Damit der Start in die nächste Saison
       verletzt, was in der Trainingspräsenz   einfacher verläuft, wird im März         Wir bedanken uns für das entge-
       stark zu spüren war. Dank der Zu-       ein Koordinationsmeeting einberu-        gengebrachte Vertrauen und die
       sammenarbeit mit der MU17 SG-Pi-        fen, an welchem die Stufen U15 bis       bleibenden Erinnerungen, welche
       latus, grossem Kader und schneller      U20 geplant werden. So soll jeder        wir bis jetzt in naher und hoffent-
       Heilung konnten wir immer ein star-     Spieler bereits vor Ablauf der Saison    lich auch in ferner Zukunft erleben
       kes Team auf die Beine stellen.         wissen, welche Möglichkeiten ihm         durften.
                                               für die kommende Saison offen ste-
       Der Teamgeist entwickelte sich          hen.
       Ob in Mannheim bei einem Spiel
       der Rhein-Neckar Löwen oder beim        Wo uns die Zukunft hinbringt
       gemeinsamen Pizza-Plausch zum           In den letzten Spielen der Vorrunde
       Vorrundenabschluss, das Team hat        wurde klar sichtbar, dass wir das Po-
       sich trotz diverser Zu- und Abgän-      tential auf einen Platz unter den ers-

                                                                                           Fe br u ar 20
                                                                                                         16   | Kreisläufer | 39
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