Limmat Verlag Herbst 2021
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«Alle, Männer, Frauen, Kinder,
Hunde, Katzen und andere
Tiere, Wild- oder Haustiere, starrten
mich an – die ganze Zeit!»
2→
«The first and only Negro in Town»
Vincent O. Carter
VINCENT O. DAS
→ CARTER BERNBUCH
Nach 50 Jahren erstmals auf Deutsch
1944/45 hatte er als umjubelter GI Europa befreit;
als er Jahre später wiederkommt, um sich in Paris als
Schriftsteller niederzulassen, will man ihm nicht
mal ein Zimmer vermieten. 1953 lässt er sich in Bern
nieder, wo er als Schriftsteller und Englischlehrer
arbeitet. Verlässt er das Haus, ist er jederzeit auf die
ihm verhasste Frage gefasst: Warum bist du nach
Bern gekommen? Und so macht sich Carter
in seinem Buch auf, diese Frage, die an seinen «Grund-
festen rüttelt», zu bewältigen. In immer neuen An
läufen erzählt er, warum er nicht in Paris, Amsterdam
oder München geblieben ist, erzählt aus seinem
Limmat
Leben in Bern, wo ihn alle anstarren, von Geldsor-
gen, Liebesgeschichten, Reisen, Wohnungssuche,
Kindheitserinnerungen aus Kansas City. Mit so unzer- Meine weisse Stadt und ich – A Record
of a Voyage of the Mind
störbarem Humor wie hartnäckigem Engagement Aus dem amerikanischen Englisch von
und voller Ambivalenz allem Menschlichen gegen- Pociao und Roberto de Hollanda
ca. 320 Seiten, Leinen bedruckt
über geht er dem Rassismus auf den Grund, der
ca. sFr. 34.– / € 29.–
Verschiedenheit der Menschen, dem Fremdsein des Titel der Originalausgabe: «The Bernbook.
A Record of a Voyage of the Mind»
Individuums in der Gesellschaft. Und zeichnet dabei
ISBN 978-3-03926-009-6
ein scharf beobachtetes Porträt seiner Zeit, seiner WG 1 112
Gesellschaft und seiner Stadt – ein schwarzer Ethno-
loge in einer weissen Stadt in einem weissen Land. Oktober
Pociao studierte Anglistik
Vincent O. Carter (1924–1983) und Germanistik, Aufenthalte
wuchs in bescheidenen Ver- in London und New York,
hältnissen in Kansas City auf. gründete einen eigenen Ver-
Foto Staatsarchiv des Kantons Bern, FN
1944 wurde er in die US-Armee lag. Sie übersetzte u.a. Paul
eingezogen und war in Frank- und Jane Bowles, Gore Vidal,
reich stationiert. Zurück in Zelda Fitzgerald, Patti Smith
den USA , studierte er mit Un und Evelyn Waugh. 2017 ge-
terbrüchen, in denen er als wann sie den DeLillo-Überset-
Baumann 229
Koch bei der Union Pacific zungswettbewerb.
Railroad und in Detroit in
einer Automobilfabrik arbei- Roberto de Hollanda wuchs
tete. Danach kehrte er nach in Südamerika und Europa
Europa zurück und liess sich auf, studierte Politikwissen-
nach Aufenthalten in Paris, schaften und Soziologie,
Amsterdam und München 1953 schreibt Drehbücher, macht
in Bern nieder, wo er Radio- Dokumentarfilme, übersetzte
sendungen schrieb und mode- u.a. Gonzalo Torrente Balles-
rierte, Englisch unterrichtete, ter, Rodrigo Rey Rosa und
malte und meditierte. Kent Haruf.
3→
50. Todestag am 4. Dezember 2021
MEINRAD →
Szenische Lesung auf Tournee
I N G LI N Schwyz – Einsiedeln – Altdorf – Wädenswil –
Schneesturm Stans – Luzern – Sarnen u. a.
im Hochsommer
Erzählungen
«Inglin ist seit Jahren genau der, von dem viele sagen,
man hätte ihn ‹nicht auf dem Schirm› und der deshalb
allen so präsent ist. Die Frage ist doch vielmehr: Was
macht den Kerl so interessant, dass er nicht verschwin-
det? Er hat nie auf Effekt geschrieben. Er hat versucht,
Verhältnisse zu beschreiben, wie sie SIND. Eine Haltung,
L I M M AT
die nach dem ganzen postmodernen Klimbim auf eine
neue Art interessant ist.» Peter von Matt Mein-
Herausgegeben von Ulrich Niederer rad Inglin ist einer der bekanntesten Unbekannten, sei-
Nachwort von Usama Al Shahmani
nen Namen kennen fast alle, seine Werke die wenigs-
ca. 240 Seiten, Leinen bedruckt
ca. sFr. 28.– / € 24.– ten. Dabei ist er ein grosser Könner in einem grossen
ISBN 978-3-03926-021-8
Spektrum unterschiedlicher literarischer Genres, stilis-
WG 1 111
tisch abwechslungsreich und sprachlich wohlkompo-
September niert. «Schneesturm im Hochsommer»
Meinrad Inglin, (1893–1971) versucht, sein vielfältiges Schaffen a bzubilden und da-
aus Schwyz zählt zu den bedeu mit einen literarisch hochinteressanten und oft überra-
tendsten Schweizer Schrift-
→ stellern. Für sein Werk (vor schend aktuellen Schweizer Klassiker wieder breiter
Szenische Lesung: a llem Romane und Erzählun-
noch Termine frei
bekanntzumachen.
gen, einzelne Aufsätze, Notizen
und eine Komödie) wurde
Inglin vielfach ausgezeichnet,
unter anderem mit dem
Grossen Schillerpreis und
Foto © Keystone / Photopress Archiv
dem Gottfried-Keller-Preis.
Usama Al Shahmani, geboren
1971 in Bagdad und aufgewach
sen in Qalat Sukar (Nasiriya),
hat arabische Sprache und
moderne arabische Literatur
studiert, bevor er 2002 wegen
eines Theaterstücks fliehen
musste. Sein erster Roman «In
der Fremde sprechen die Bäu-
me arabisch» wurde mehrfach
ausgezeichnet. Zuletzt erschien
sein Roman «Im Fallen lernt
Foto AyȘe YavaȘ
die Feder fliegen». Usama
Al Shahmani lebt in Frauen-
4 feld.→
Die Fiktion: Friedrich Glauser
trifft im Jahr 1937 Georges S
imenon in
Saint-Jean-de-Monts am Atlantik URSULA HASLER
D I E S C H I E R E WA H R H E I T
→ GL AUSER UND SIMENON
Die Fiktion in der Fiktion: Ein Kriminal SCHREIBEN EINEN
roman, der in jenem Ort spielt und den K R I M I N A L R O M A N L I M M AT
sie gemeinsam schreiben
→
«Ursula Hasler kann schreiben, fl
üssig,
schlackenfrei, elegant.» Tages-Anzeiger
In einem Seebad am Atlantik begegnen sich 1937
unverhofft zwei Meister: Friedrich Glauser, mit seinem
letzten Geld angereist auf der Suche nach einem Mor-
phiumrezept, und Georges Simenon, auf Urlaub im
noblen Grand Hôtel de la Plage in Saint-Jean-de-Monts.
Sie unterhalten sich, finden Gefallen aneinander – und ca. 340 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ca. sFr. 34.– / € 29.–
beschliessen, an Ort und Stelle gemeinsam einen ISBN 978-3-03926-020-1
Kriminalroman zu entwerfen. Simenon legt einen Toten WG 1 121
an den Strand, Glauser macht ihn zu einem Amerika-
schweizer, Grund genug, Wachtmeister Studer an den August
Atlantik abkommandieren zu lassen. Simenon lässt ihm
Amélie Morel, die Tante des lokalen Inspektors, in
die Quere kommen. Denn seinen Kommissar Maigret
hat er in den Ruhestand geschickt. Und so
spinnt der eine die Einfälle des andern weiter, nicht ohne
Debatten: wozu es das Verbrechen in der Geschichte
→
braucht, welche Indizien zum richtigen Zeitpunkt auf Bestellen Sie Ihr
Ursula Hasler Roumois ist in
den Weg der Ermittler und Leserschaft gestreut wer- elek tronisches Lese
Schaffhausen aufgewachsen
exemplar
den, wie man all die Fäden, Ficelles und Schnüre am und lebt in Baden. Sie studierte
in Zürich Germanistik und
Schluss richtig verknüpft. Als sich am Ende Recht und →
Psychologie. Nach einem Stu-
Die Autorin steht
Gerechtigkeit bekämpfen, gefällt die Auflösung weder gerne für Lesungen
dienjahr in Frankreich wurde
Paris der Lebensmittelpunkt
Studer noch Mlle Morel. Also finden Glauser und Sime- zur Verfügung. für fast zehn Jahre. Zurück
non eine Lösung, die so unberechenbar ist wie das in der Schweiz, arbeitete sie als
Übersetzerin und Dozentin
wirkliche Leben. Ursula Hasler gelingt es virtuos, an der Dolmetscherschule Zü-
sich in den Stil und die Vorgehensweise gleich zweier rich, danach als Professorin an
der Zürcher Hochschule für
Literaturgrössen einzufühlen und gleichzeitig mit Angewandte Wissenschaften.
2016 erschien im Limmat Ver-
Augenzwinkern das fundiert recherchierte Pastiche
lag ihr erster Roman «Blind-
Foto AyȘe YavaȘ
eines Wachtmeister-Studer-Romans zu erzählen. gänger».
5→
«Solange die Löwen nicht schreiben l ernen,
wird jede Geschichte die Jäger verherrlichen.»
Afrikanisches Sprichwort
→
11. Juli 2021: Verleihung Alemannischer
Literaturpreis
→
Auftritte im Literaturclub SRF und
am World Economic Forum WEF
→
Juni / Juli: Ausstellung Waldshut / Tiengen
ca. 128 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ca. sFr. 28.– / € 24.–
ISBN 978-3-03926-022-5
WG 1 112 Schriftsteller sein heisst, mit anderen Stimmen zu
reden. Zuerst aber heisst es zu lernen, mit der eigenen
August Stimme zu sprechen. Sonst geschieht, wovor das afri-
kanische Sprichwort warnt: Solange die Löwen nicht
schreiben lernen, wird jede Geschichte die Jäger ver-
herrlichen. Christoph Keller nimmt seine
drei Poetikvorlesungen an der Universität St. Gallen
vom Herbst 2020 zum Anlass, sein eigenes umfangrei-
ches, vielstimmiges Werk neu zu besichtigen. Dabei
geht es um schelmisches Erzählen, um das Sprechen mit
anderen Stimmen, darum, wer für einen spricht, wenn
Christoph Keller, geboren
man es nicht selbst tut. Und darum, was das Lesen
→ 1963, ist der Autor zahlreicher von Büchern für das Lesen der Welt bedeutet und wie
Der Autor steht preisgekrönter Romane, unter
gerne für Lesungen anderem «Gulp», «Ich hätte das Lesen der Welt zum Schreiben von Büchern wird.
zur Verfügung. das Land gern flach» und «Der Wie eine vierte Vorlesung fügt sich stimmig die Dankes-
beste Tänzer». Zuletzt erschie
nen von ihm «Jeder Krüppel rede für den Alemannischen Literaturpreis an.
ein Superheld: Splitter aus
dem Leben in der Exklusion»
(Limmat Verlag) sowie als Her
ausgeber (mit Jan Heller Levi)
«The Essential June J ordan»
(Copper Canyon Press). Keller,
Foto AyȘe YavaȘ
der über zwanzig Jahre in
New York gelebt hat, schreibt
6 auf Deutsch und Englisch.→
Eine fiktive Recherche von Niklaus
Meienberg zu historischen Tatsachen
Daniel de
→
Verfilmung von Werner Schweizer in Roulet
Arbeit
→
«Ein Roman über das Geheimnis,
das Geheimnis des Staates, aber auch
die Geheimnisse der Menschen. Und
ein Roman über die Macht der Fiktion.»
Le Matin Dimanche
Herbst 1977: Deutschland sucht fieberhaft nach dem
von der RAF entführten Arbeitgeberpräsidenten Hans-
Staatsräson
Roman
Martin Schleyer, im Jura rebellieren die Separatisten
für einen unabhängigen Kanton – da verschwindet der Aus dem Französischen von Yves Raeber
ca. 120 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Offiziersaspirant Flükiger bei einer Nachtübung und ca. sFr. 28.– / € 24.–
wird nach einem Monat in Frankreich tot aufgefunden. Titel der Originalausgabe: «L’Oiselier»
ISBN 978-3-03926-019-5
Selbstmord, wird erklärt, was kaum jemand glauben
WG 1 112
mag. In Paris erhält Niklaus Meienberg das
Angebot einer grossen deutschen Zeitung für eine August
Artikelserie. Beim «Tages-Anzeiger» hat er Schreibver-
→ Daniel de Roulet, geboren
bot. Meienberg fährt in den Jura. Auf dem Rücksitz Der Autor spricht 1944, war Architekt und arbei
seines Motorrads sitzt die Tochter des Bundespräsiden- Deutsch und steht tete als Informatiker. Seit 1997
gerne für Lesungen Schriftsteller. Autor zahlrei-
ten Kurt Furgler, der sich für einen Kanton Jura ein- zur Verfügung. cher Romane, für die er in
Frankreich mit verschiedenen
setzt. Meienberg will eine Artikelserie schreiben und Preisen ausgezeichnet wurde.
als Höhepunkt endlich Kurt Furgler interviewen. Aber Für sein Lebenswerk erhielt er
2019 den Grand Prix de Litté-
was war mit Flükiger? Wurde er von Schmugglern rature der Kantone Bern und
ermordet? Oder kam er der RAF in die Quere? Den Jura (CiLi). Zuletzt erschienen
von ihm «Zehn unbekümmer-
Separatisten? Dann werden nach einer Schiesserei im
Foto André Würgler
te Anarchistinnen» sowie
Jura zwei Mitglieder der RAF verhaftet, Polizist «Brief an meinen Vater». Da-
niel de Roulet lebt in Genf.
Heusler, der im Fall Flükiger ermittelt, wird erschos-
sen, und ein jurassischer Wirt an einer französischen Yves Raeber lernte Schau-
spiel bei Jacques Lecoq in
Autobahn tot aufgefunden. Mit Hilfe der fiktiven Paris, danach Engagements
Recherche Meienbergs erzählt Daniel de Roulet von am Théâtre Populaire Romand,
Théâtre de Vidy, Stadttheater
drei Todesfällen, die bis heute nicht überzeugend auf- Basel, Staatstheater Stuttgart,
Foto Sophie Kandaouroff
Theater am Neumarkt Zürich.
geklärt wurden und die im Dunkel der Geschichte zu Arbeitet als Regisseur, Spre-
versinken drohen. cher und Literaturübersetzer.
7→
Neue Gedichte 2010 – 2020
Fabio Pusterla →
«Seine eindrucksvollen Gedichte, die in d
ie
Unfassbarkeit der Existenz münden, entste-
In der vorläufigen
Ruhe des Flugs hen im Umfeld einer konkreten, fassbaren
Umwelt.» Neue Zürcher Zeitung
Nella quiete
provvisoria del volo
In seinen jüngsten Lyrikbänden «Argéman» (2014)
und «Cenere, o terra» (2018), die der Übersetzer
Christoph Ferber in einer umfassenden Auswahl vor-
stellt, lässt sich Fabio Pusterla von verschiedensten
Beobachtungen, Begegnungen, Stimmen, Gesprächen
oder Erinnerungen inspirieren. Seine Motive findet
er bald in der gesellschaftlichen Realität, in den
Ungereimtheiten des Alltags oder in der ihn stets aufs
Limmat
Neue herausfordernden Aktualität, bald in der Natur,
deren philosophisch vertiefte Betrachtungen um den
Gedichte italienisch und deutsch zentralen Gedanken von Zerstörung und Entstehung,
Ausgewählt und übersetzt von Christoph Ferber
Mit einem Nachwort von Georges Güntert
Leben und Tod kreisen. Pusterlas Gedichte
ca. 340 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag gehen den Weg zurück, gegen die Strömung, der
ca. sFr. 38.– / € 38.–
Quelle entgegen, um dem Vergessen zu trotzen, Erin-
ISBN 978-3-03926-023-2
WG 1 163 nerungen zu bewahren. Vor der Natur, vor dem Ge-
heimnis der Schönheit sind wir alle gleich, rufen uns
Oktober seine Gedichte zu, und sie rufen zugleich die Mög-
→
lichkeit in Erinnerung, dass wir uns der reinen Biolo-
Fabio Pusterla, geboren 1957
Der Autor steht in Mendrisio, lebt in Nord gie, dem Zufall und den blinden Kräften entziehen
gerne für Lesungen italien und unterrichtet in Lu-
zur Verfügung.
können und dass Frieden möglich ist auf einer Erde,
gano am Gymnasium sowie an
der Università della Svizzera die uns trägt und ernährt, sofern wir verantwortungs-
Italiana. Er ist Herausgeber
der Reihe «Le ali» im Verlag
voll mit ihr umgehen. Der Zyklus «Figurine
Marcos y Marcos, hat einen d’antenati» (2020), in dem Gestalten aus unserer Ver-
Grossteil des Werks von Phi-
lippe Jaccottet übersetzt.
gangenheit evoziert werden, rundet den Band ab.
2007 erhält Fabio Pusterla den
Foto Nina Pusterla
Gottfried-Keller-Preis und
2013 den Grand Prix Literatur
für sein Gesamtwerk.
Christoph Ferber, geboren
1954, wohnhaft auf Sizilien.
Übersetzt Lyrik aus dem
Italienischen, Französischen
und Russischen. Christoph
Ferber wurde mit dem Spezial-
Foto Yvonne Böhler
preis Übersetzung des Bundes-
amts für Kultur und mit
dem Paul-Scheerbart-Preis
8 ausgezeichnet.→
«Alberto Nessi nimmt einen ganz
eigenen Platz in der italienischsprachi-
gen Literatur der Schweiz ein und ist
einer der meistübersetzten und ange-
sehensten Schriftsteller in den anderen
Sprachregionen unseres Landes»
Jury Grand Prix Literatur
Das Frühjahr 2020, in Alberto Nessis melancholischen
Aufzeichnungen erhält es Kontur. Noch einmal tau-
chen die Stimmungen und kleinen täglichen Abenteuer
vor uns auf, die viele in diesem speziellen Jahr erlebt Aus dem Italienischen von Maja Pflug
ca. 100 Seiten
haben: Angst wechselt sich ab mit einer seltsamen
ca. sFr. 24.– / € 19.–
Euphorie, dem Bedürfnis nach Innenschau und nach Titel der Originalausgabe: «Corona blues.
Diario dell’anno 2020»
Austausch und Verbrüderung zugleich, dem Bewusst-
ISBN 978-3-03926-024-9
sein für die Zerbrechlichkeit des Lebens. Da sind WG 1 112
die Wartezeit im Supermarkt, die Spaziergänge im Wald,
das Lesen, die Begegnung mit einem Freund oder August
einem Wildkraut, Lobgesänge auf Einsamkeit und Alberto Nessi, geboren 1940
Geduld. Erinnerungen tauchen auf, die «bis anhin im → in Mendrisio, studierte an der
Grand Prix Literatur Universität Freiburg Literatur-
Nebel versunken waren», sogar die Vision einer indi- 2016
wissenschaft und Philosophie.
Er ist verheiratet und hat zwei
schen Prinzessin, die unerschütterlich durch das Töchter. Er unterrichtete ita-
Bergell spaziert. Jetzt, wo wir mit dem Virus lienische Literatur in Mendri-
sio, schrieb für Zeitungen und
leben lernen müssen, erscheinen uns diese Frühlings- verfasste Hörspiele. Sein Werk
monate als Zeit der Schwebe voller Spannung und wurde vielfach ausgezeichnet,
zuletzt mit dem Schweizer
Hoffnung. Sich mit Nessis Worten an sie zu erinnern, Grand Prix Literatur für sein
Foto AyȘe YavaȘ
bedeutet nicht nur, sie wieder zu erleben, sondern Lebenswerk. Alberto Nessi
lebt in Bruzella.
auch, sie besser zu verstehen, um sich für alles weitere
zu wappnen. Maja Pflug, geboren 1946 in
Bad Kissingen, übersetzt seit
über dreissig Jahren italie
nische Literatur ins Deutsche.
Sie lebt in München und Rom.
Vielfach ausgezeichnet, u. a.
mit dem Deutsch-Italienischen
Foto Georg Pflug
Übersetzerpreis für ihr
Lebenswerk.
9→
Hexenprozesse waren Teufelsprozesse,
denen fast ausschliesslich Frauen zum Opfer
Walter Hauser fielen. Im Endeffekt waren es Morde, die von
Anna Göldi –- staatlichen Gerichten an Frauen begangen
wurden: Frauenmorde, Femizide.
geliebt, verteufelt,
enthauptet →
Neue Schwerpunkte und Schlussfolgerungen
Im neuen Anna-Göldi-Buch spielt der Churer Priester
und Teufelsaustreiber Johann Joseph Gassner eine
einflussreiche Rolle. Die von ihm entfachte Satans-Hys-
terie befeuerte die letzten europäischen Hexenpro-
Der letzte Hexen- zesse: 1775 im süddeutschen Kempten, 1779 im bünd-
prozess und die nerischen Tinizong und 1782 in Glarus. Zwischen
diesen drei Prozessen gibt es deutliche Unterschiede,
Entdämonisierung
aber auch interessante Gemeinsamkeiten. Der
der Frau Limmat
Göldi-Hexenprozess wurde zu einem der allerersten
ca. 200 Seiten,
grossen «Whistleblowing»-Fälle in Europa. Die
20 Abbildungen, gebunden öffentliche Debatte, welche die Publikation geheimer
Überarbeitete und ergänzte Neuausgabe
Prozessdokumente entfachte, hatte eine heilsame
von «Der Justizmord an Anna Göldi»
ca. sFr. 34.– / € 29.– Wirkung. Sie ebnete den Weg zu einer vom Dämonen-
ISBN 978-3-03926-025-6
glauben befreiten Strafjustiz und besiegelte das Ende
WG 1 941
der Hexenverfolgung, die in erster Linie eine Frauen-
August verfolgung war. Was heute fast schon vergessen
ist: Während Jahrhunderten wurden Frauen im christ
lichen Europa kriminalisiert und dämonisiert, als
Übeltäterinnen und natürliche Verbündete des Teu-
fels. Als Jurist zeigt Walter Hauser die zeit
geschichtlichen und rechtlichen Zusammenhänge des
Dr. iur. Walter Hauser, gebo-
Anna-Göldi-Prozesses auf. Als Journalist vermittelt
ren 1957, aufgewachsen im er die dramatische und mysteriöse Schicksalsge-
→ Kanton Glarus. Der Ex-Kan-
Der Autor steht tonsrichter war auch journa-
schichte der Magd, die 1782 durch das Schwert hin
gerne für Lesungen listisch tätig, u. a. als Redaktor gerichtet und 2008 durch das glarnerische Parlament
und Vorträge bei der «Sonntagszeitung»
zur Verfügung. sowie beim «Sonntagsblick». rehabilitiert wurde. Eine Geschichte, die bis heute
Er initiierte die Anna-Göldi- bewegt, aufrüttelt, polarisiert.
Stiftung, die sich gegen Justiz-
und Behördenwillkür enga-
giert und 2017 das Anna Göldi
Museum in Glarus eröffnete.
Im Limmat Verlag sind mehre-
Foto Ursi Schnyder-Mahr
re Sachbücher lieferbar, zuletzt
erschienen ist «Hoffen auf
Aufklärung: Ungelöste Morde
in der Schweiz zwischen Ver-
10 folgung und Verjährung».→
Werner Kriesi, Pfarrer, Freitodbegleiter
seit über 20 Jahren
Suzann-Viola
Renninger
→
Fallgeschichten, philosophische,
religiöse, rechtliche Hintergründe,
Geschichte des Freitods
WENN SIE
KEIN FEIGLING SIND,
Werner Kriesi, geboren 1932, lernt zuerst Schreiner,
wird zum evangelikalen Prediger ausgebildet und
H E R R P FA R R E R
arbeitet nach einem Theologiestudium dreissig Jahre Werner Kriesi hilft sterben
als reformierter Pfarrer. Kurz vor seiner Pensionie- Limmat
rung bittet ein Gemeindemitglied: «Nächste Woche
will ich sterben. Wenn Sie kein Feigling sind, Herr ca. 200 Seiten, Leinen bedruckt
ca. sFr. 34.– / € 29.–
Pfarrer …» Werner Kriesi sagt zu, und bald wird er ISBN 978-3-03926-017-1
Freitodbegleiter bei der Sterbehilfeorganisation Exit. WG 1 920
Seither hat Werner Kriesi hunderte Menschen
beim Sterben begleitet. Unheilbar Kranke, Lebenssat- September
te, Verzweifelte, Zufriedene. Von der jungen, an
Krebs erkrankten Mutter über den Wissenschaftler
mit beginnender Demenz bis zum katholischen Pries-
ter, der mit Gott im Reinen ist. In zahlreichen
Gesprächen hat Werner Kriesi der Philosophin Suzann-
Viola Renninger aus seinem Leben und von seinen
Freitodbegleitungen erzählt. Sie haben diskutiert
über das Sterbenwollen, Sterbenkönnen, Sterbendür-
fen. Eingeschoben sind Passagen über die morali- →
schen Dilemmas, über philosophische und theologi- Die Autorin steht
gerne für Lesungen
sche Fragen, über die Geschichte des Freitods und der und Vorträge
Schweizer Sterbehilfe und über den gesellschaftli- zur Verfügung. Suzann-Viola Renninger
chen Wandel im Umgang mit dem Sterbewillen kran- promovierte nach einem Stu-
dium der Naturwissenschaf-
ker und verzweifelter Menschen. Herausge- ten in Philosophie an der Lud-
kommen ist ein packendes, lebensnahes Buch, das wig-Maximilians-Universität
München. Heute arbeitet sie
sich von jeglichen Dogmatiken ab- und dem Erleben als Philosophin an der Univer-
Foto: Giorgio von Arb
sität Zürich und ist Leiterin
zuwendet: dem, was Menschen dazu bewegt, die
des Ressorts Philosophie der
Tür zum Freitod aufzustossen. Volkshochschule Zürich.
11→
«Die Bührle-Sage ist auch nach vier
Jahrzehnten brandaktuell. Wer dieses
Pionierwerk liest, versteht mehr vom
Zusammenspiel von Weltpolitik, Waffen
geschäft und kulturellem Mäzenaten-
tum in der neutralen Schweiz.»
Jakob Tanner
→
«Dass Emil Georg Bührle mit massiven
Waffenverkäufen an die Nazis seine Bilder
finanziert hat, ist bis heute ein absoluter
Skandal.» Jean Ziegler
Gewidmet dem Gründer der Werkzeugmaschinenfa-
brik Oerlikon und Kunstmäzen Emil Georg Bührle,
seinen Nachkommen in der dritten Generation sowie
allen Neidern und Kulturpilgern. Die Auto-
ca. 180 Seiten, etwa 75 Fotos und rin und Autoren der Saga gingen mit der Erstausgabe
Dokumente, Broschur
im Jahr 1981 ein publizistisches Wagnis ein. Eine
3., ergänzte Neuausgabe, Erstausgabe 1981
ca. sFr. 28.– / € 28.– Neubeurteilung von Dölf Duttweiler und Res Strehle
ISBN 978-3-03926-026-3
zeigt, dass die Saga noch heute ihre Berechtigung
WG 1 971
hat. Was, wenn Privatunternehmen und Topmanager
September von Krisen und Notlagen profitieren? Eine politisch
brisante Frage nimmt immer wieder aktuelle Formen
an. Der Fall Bührle bleibt in der Geschichte ein Arche-
typ. Zum hundertjährigen Jubiläum des
Oerlikoner Konzerns gab es keinen Anlass für Ova-
tionen: Der einstige Riese war geschrumpft, in viele
Teile zerlegt und hatte das Waffengeschäft anderen
Das Autorenkollektiv
überlassen. Aber im Herbst dieses Jahres – die Firma
Dölf Duttweiler, geboren
Res Strehle, geboren 1951.
1954. Der frühere Reporter,
wäre 115 geworden! – verlässt die Kunstsammlung
Der ehemalige Chefredaktor
des «Tages-Anzeigers» leitet
Korrespondent und Produ- Emil Georg Bührle ihre einsame Villa an der Stadtgren-
zent von SRF ist heute unab-
heute das Qualitätsmonito-
hängiger Filmemacher. ze, um mit ihren weltbekannten W erken in das mu-
ring der Tamedia.
seale Gebäude eines Stararchitekten einzuziehen. Die
Ruedi Christen, geboren
Jürg Wildberger, geboren
1952, war Frankreich- und Festschrift bleibt ein Präsent mit geschichtlichem
1950, war Chefredaktor von
«Facts» und der «Weltwo-
Bundeshaus-Korrespondent Tiefgang, elegant und mit feiner Ironie erzählt.
für SRF und ist heute Inhaber
che», gründete das SRF-Nach-
von Rudolf Christen Kommu-
richtenformat «10 vor 10».
nikation.
Heute ist er Kommunikations-
und Wirtschaftsberater bei
Rosa Lichtenstein (alias
Hirzel.Neef.Schmid.Konsu-
Isolde Schaad), geboren
lenten.
1944, lebt als v ielfach ausge-
12 zeichnete Autorin in Zürich.→
22. Juli 2021 vor 150 Jahren:
Lucy Walker b esteigt mit Melchior Ander-
egg als e rste Frau das Matterhorn
NATASCHA
KNECHT
PIONIER
UND GENTLEMAN
DER ALPEN
Melchior Anderegg (1828 – 1914) war einer der be- DAS LEBEN DER
rühmtesten Bergführer des 19. Jahrhunderts. In Zaun BERGFÜHRERLEGENDE
bei Meiringen g eboren, wurde er Holzschnitzer, als MELCHIOR ANDEREGG
Gemsjäger erwarb er sich die Kletterfähigkeiten. (1828–1914) UND
Als Knecht des Grimsel-Hospiz begann er, englische
DIE BLÜTEZEIT DER
Alpinisten auf Bergspitzen zu leiten und glänzte
schon bald mit Erstbesteigungen im In- und Ausland.
ERSTBESTEIGUNGEN IN
Andereggs Können und Umsicht, seine Intelligenz
DER SCHWEIZ
und seine Herzlichkeit führten ihm eine Reihe von
Stammgästen zu, er prägte das Niveau für Bergfüh- L I M M AT
rer, drei Mal wurde er vom Alpine Club nach London
eingeladen. Auch lebenslange Freundschaften ent- 200 Seiten, gebunden, 54 Fotografien,
Karten und Abbildungen
standen, insbesondere zu Lucy Walker, die dank ihm Neuauflage, Erstausgabe 2014
als erste Frau auf dem Matterhorn stand, ihn gerne sFr. 36.– / € 36.–
ISNB 978-3-85791-751-6
geheiratet hätte und die er – verheiratet und Vater
WG 1 941
von zwölf Kindern – bis ins Alter von 73 Jahren
in die Berge begleitete. Natascha Knecht Lieferbar
erzählt mit dem Leben Andereggs gleichzeitig die
faszinierende Blütezeit des Alpinismus, als unter
nehmungslustige Engländer mit Hilfe der einheimi
schen Führer die Schweizer Bergspitzen eroberten.
«Natascha Knechts Buch über den berühmten
Bergführer erzählt viel über die Zeit, als ‹wie aus
heiterem Himmel› wohlhabende Städter ins Hoch
gebirge, diese ‹Stätten des Grauens›, vordringen →
Natascha Knecht arbeitet
seit 25 Jahren als Journalistin.
wollten.» Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Die Autorin steht Sie hat sich auf den Alpinis-
gerne für Lesungen mus spezialisiert und schreibt
und Vorträge für Publikationen wie Spiegel
zur Verfügung. Online, Tagesanzeiger oder
Schweizer LandLiebe. Als lei-
denschaftliche Bergsteigerin
kletterte sie bereits auf etliche
Gipfel, die Melchior A nderegg
als erster bestiegen, oder auf
die er neue Routen gefunden
hat. Aufgewachsen im Haslital
Foto Thomas Senf
im Berner Oberland, lebt sie
heute in Zürich.
13→
«Bardill hat sich in die Herzen
einer grossen Leserschaft geschrieben.»
LINARD BARDILL Schweizer Fernsehen SRF
DER
D KLEINE BUDDHA →
GESCHICHTEN, LIEDER UND GEDICHTE
Unveränderte Neuauflage des Bestsellers
von 2012
Über Jahre schrieb Linard Bardill in der ‹Coop
zeitung› eine Kolumne: über das Wetter, den Blick
aus seinem Fenster, seine Erfahrungen auf der Bühne,
über Politik. Das grösste Echo aber hatte er, wenn er
L I M M AT
AT
über den ‹kleinen Buddha› schrieb, so nennt er seinen
Sohn mit Downsyndrom. Dieser macht sein Leben
96 Seiten, gebunden anstrengend, weise und reich. «Der kleine
SFr. 29.80 / € 29.80
Buddha» versammelt den ganzen Kosmos rund um
ISBN 978-3-85791-686-1
WG 1 118 das Leben mit diesem ‹stillen Meister›. Die Kolumnen
erzählen die Geschichten und Erlebnisse mit dem
August besonderen Familienmitglied, das radikal im Jetzt
lebt und seine Umgebung mit grossen Momenten be-
schenkt. Die Gedichte sind seit seiner Geburt ent-
standen und antworten poetisch auf das Leben mit
ihm. Die beigelegte CD – eine Art Liederhörbuch,
aufgenommen an Bardills Ateliertisch in Scharans –
schliesst persönlich, lebenstief und klein-Buddha-
Linard Bardill, geboren 1956
in Chur. Nach der Matura
weise diesen Reigen aus Staunen, Leben und Begrei-
per Autostopp nach Indien, fen.
danach Theologiestudium.
→ Ab 1986 folgen bis heute Büh-
Der Autor steht nenprogramme, CD s, Bücher
gerne für Lesungen und Tourneen in Schweizer-
und Konzerte deutsch, Hochdeutsch und Rä
zur Verfügung. toromanisch für Kinder
(z. B. «luege, was der Mond so
macht» oder «Was i nid weiss,
weiss mini Geiss») und Erwach
sene («1 Traum & 12 Lieder»,
«Labyr inth», «Han di gära wie
du wirsch»). Vielfach aus
gezeichnet, u. a. mit dem Deut-
Foto Toini Lindros
schen Kleinkunstpreis und
dem Salzburger Stier. Linard
Bardill hat fünf Kinder und
14 lebt in Scharans GR.Unser
literarischer Usama
Frühling Al Shahmani
Im Fallen
lernt die Feder
fliegen
Adelheid
Duvanel Fern
Limmat
von Sämtliche
Erzählungen 3. Auflage
ISBN 978-3-03926-002-7
hier
Limmat
Limm
Lim
Li mat
LI M M A T
ISBN 978-3-03926-013-3
DANIEL A KUHN
M I T D I R,
IMA
YUSUF
Y E ¸SŞ I LÖ Z
NELKEN
BLATT
ISBN 978-3-03926-012-6
L I M M AT
ISBN 978-3-03926-015-7
15→
125 Jahre Friedrich Glauser
→
2. Auflage Juni
→
Friedrich Glausers Zelle, 28. Mai – 10. Juli
Galerie Litar, Zürich, litar.ch
«Ein wunderbarer Thesaurus zu Glauser.» Thomas
Christa Baumberger Wörtche, Culturmag «Eine Fundgrube.» Man-
FRIEDRICH fred Papst, DLF Kultur «Ein gewichtiges
G LAUS ER Lebenslesebuch, ein reichhaltiges Panorama.» Alexan-
«jeder sucht sein paradies …» der Kluy, Buchkultur «Das fein gestaltete Buch
Briefe, Berichte, Gespräche
Limmat bietet einen beeindruckenden Zugang zum fragilen
wie faszinierend kreativen Leben eines Unbeugsamen,
dessen Charme und stilistischer ‹Klangreichtum› die
Lektüre besonders lohnend macht.» Michael Bor-
520 Seiten, gebunden, 85 Abbildungen rasch, Schwäbische Zeitung
und Dokumente
SFr. 64.– / € 58.–
ISBN 978-3-03926-005-8 «Ich habe Sehnsucht
nach Abwechslung, nach
WG 1 971 Unruhe und sonstigen →
romantischen Dingen.»
Werbemittel:
Plakat A3 125 Jahre
Lieferbar
Friedrich Glauser
Limmat Verlag
12 5 J A H R E
FRIEDRICH
Foto vermutlich Robert Binswanger
G LA U SER
Bildnachweis: Für den Umschlag dieser Vorschau
und der Essays «Solange die Löwen nicht schreiben
Schweiz lernen» von Christoph Keller wurde das Werk
«Pétales et jardins de la nymphe Ancolie» von Max
Auslieferung Ernst verwendet (© Pro Litteris). Die Fotografien
ava Verlagsauslieferung von Vincent O. Carter stammen von Margrit Bau-
Centralweg 16 mann (Staatsarchiv des Kantons Bern). Die Fotogra-
fie auf dem Umschlag von Meinrad Inglin hat Dino
8910 Affoltern a. A.
Reichmuth auf Unsplash zur Verfügung g estellt.
Telefon 044 762 42 00 Vertreter Deutschland Für den Umschlag von Ursula Hasler wurde das Ge-
Telefax 044 762 42 10 Hans Frieden mälde von René Levrel, «L’Hôtel de la Plage», ver-
Verlag avainfo@ava.ch Deutschland, Österreich c/o g.v.v. wendet. Von KEYSTONE stammt die Fotografie auf
& übrige Länder Groner Strasse 20 Daniel de Roulets Umschlag. Bei Fabio Pusterla
Limmat Verlag Vertreter 37073 Göttingen wurde das Gemälde «Paesaggio» von Sergio Emery
Quellenstrasse 25 Giovanni Ravasio Auslieferung Telefon 0551 797 73 90 verwendet (© Matteo Emery). Der Umschlag von
8031 Zürich Ravasio GmbH gva Gemeinsame Telefax 0551 797 73 91 Walter Hauser zeigt «Anna», Malerei in Wachs von
Telefon 0041 44 445 80 80 Patrick Lo Giudice. Natascha Knechts Umschlag
Verlagsvertretungen Verlagsauslieferung g.v.v@t-online.de
zeigt den Bergführer Melchior Anderegg und Leslie
Telefax 0041 44 445 80 88 Heliosstrasse 18 Postfach 2021 Stephen in London. Die Fotografie für Linard
vertrieb@limmatverlag.ch 8032 Zürich 37010 Göttingen Vertreterin Österreich Bardills «Der kleine Buddha» hat Sanna Wittwer-
presse@limmatverlag.ch Telefon 044 260 61 31 Telefon 0551 384 200 0 Anna Güll Bardill geschossen. Vermutlich von Robert
lektorat@limmatverlag.ch Telefax 044 260 61 32 Telefax 0551 384 200 10 Telefon 0043 699 19 47 12 37 Binswanger stammt die Fotografie von Friedrich
www.limmatverlag.ch g.ravasio@bluewin.ch bestellung@gva-verlage.de anna.guell@pimk.at Glauser auf dieser Seite.Sie können auch lesen