Märkteunteruns - Markteinschätzung Juli 2018 - Raiffeisen
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Editorial
Ein Halbjahr zum Vergessen
Für Anleger waren die vergangenen sechs Monate men und flexibel zu reagieren. Dies ist in der Taktischen Sehr positiv
schlicht ein Streichergebnis. Ob globale Aktien, Asset-Allocation gut gelungen. Der Beitrag zur Wertent- schlagen in
Anleihen in Lokalwährung, Euro-, Staats-, Unterneh- wicklung unserer Fonds ist positiv und gut im Plan, die unserer Beurteilung
mens- oder Wandelanleihen, alle bewegten sich an Ziele zu erreichen. die Daten aus dem
der Nulllinie – nach beträchtlichen Schwankungen Die Einschätzungen für die nahe Zukunft sind Unternehmenssektor
wohlgemerkt. Emerging-Market-Assets waren im uneinheitlich. Die Wirtschaftsdaten befinden sich auf zu Buche.
ersten Halbjahr noch schwächer. Aktien sowie Anlei- gutem Niveau, die Veränderung der letzten Monate ist
hen in Lokal- und Hartwährung haben zwischen drei aber negativ. Sehr positiv schlagen in unserer Beurtei-
und sechs Prozent verloren. Der einzige Lichtblick lung die Daten aus dem Unternehmenssektor zu Buche.
waren die Fremdwährungen, die zum Euro im Schnitt Gewinnwachstum und -revisionen sind unverändert
um etwa zwei Prozent aufgewertet haben. robust. Die bedenklichen Signale kommen zum Teil aus
Damit wurden die Jahreserwartungen noch nicht dem Markt selbst. Insbesondere die Tatsache, dass der
erfüllt. Wir sind zu Jahresbeginn von positiven Aktien- Aktienmarkt von immer weniger Aktientiteln getragen
märkten und steigenden Anleiherenditen ausgegangen. wird, ist ungesund. Auch aktuelle Themen wie Handel
Die Schwäche der Emerging Markets war nicht voraus- und EU belasten. Das mittelfristig jedoch wesentlich
zusehen. Lediglich den stärkeren US-Dollar hatten wir wichtigere Thema ist die Normalisierung der Geldpolitik,
auf der Rechnung. Insofern war das erste Semester durch die dem Finanzmarkt Liquidität entzogen wird.
auch eine Bestätigung dafür, dass man sich nicht allzu Auf Basis dessen wird die neutrale Haltung in Bezug
sehr auf die eigenen Prognosen verlassen sollte. Viel auf Aktien und Anleihen beibehalten. Rohstoffe werden
wichtiger ist, Veränderungen des Umfeldes wahrzuneh- weiterhin positiv gesehen, die Beimischung bestätigt.
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 2Inhalt
Marktumfeld Ausblick Asset Allocation Kennzahlen
4-6 7-8 13 14
Marktumfeld Juli Globale Konjunktur Strategische Asset Übersicht
Allocation Marktentwicklung
9
Geld-/Kapitalmarkt
10
Anleihen
11-12
Aktien
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 3Marktumfeld
Anleihen – Deutsche Bundesanleihen Mit der jüngsten – und in dieser Form auch erwar-
als sicherer Hafen teten – Leitzinserhöhung in den USA haben wir
mittlerweile bereits sieben Zinsschritte seit Dezember
2015 gesehen. Dennoch liegen die US-Märkte gut,
High Yield USA 2,8 %
zumindest relativ zu den übrigen Regionen. Das liegt
Staat USA 1,7 % hauptsächlich an der Währungsentwicklung und dem
Staat Deutschland 1,5 % 2018 wieder stärkeren Dollar. Aber auch generell ist
der US-Markt im sanften Renditeauftrieb recht stabil,
Staat UK 0,8 %
das gilt auch für Unternehmensanleihen.
-0,5 % Unternehmensanleihen USA Anders in Europa: Ausgelöst durch die Regierungs-
-0,7 % Unternehmensanleihen Euro
bildung in Italien kam die „Euro-Peripherie“ im Mai
kräftig unter Druck. Wir erlebten deutliche Rendite-
-1,4 % EM Lokalwährung
ausweitungen, dabei erreichte Italien fast 3 Prozent
-1,5 % High Yield Euro Renditeabstand zu Deutschland bei den 10-jährigen
Staatsanleihen. Trotz anhaltender Diskussionen um
-2,8 % Staat Italien
das Ende der lockeren EZB-Politik kamen Deutsche
-3,4% EM Unternehmensanleihen Bundesanleihen auf Renditeniveaus um 0,3 Prozent
-6,6% EM Hartwährung zurück.
Diese Flucht in sichere Häfen ist aktuell verständlich,
-6 % -5 % -4 % -3% -2 % -1 % 0% 1% 2% 3%
darunter leiden aber Investments wie Unternehmens-
anleihen und vor allem Emerging-Market-Anleihen.
Erträge in Euro
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Raiffeisen KAG, 29/12/2017 – 29/6/18; Stand: 29/6/18
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 4Marktumfeld
Aktien – Der Motor läuft unrund Der vergangene Monat verlief an den Devisenmärkten
relativ ruhig. Der Dollar-Euro-Wechselkurs blieb trotz
Krisenzeichen in der EU und Handelskonflikt mit den
Russland 5,7% USA zuletzt recht stabil. Die übrigen Währungen verlo-
ren leicht. Einige Emerging-Market-Währungen wie
Nikkei 3,5 %
der Brasilianische Real oder der Südafrikanische Rand
MSCI World 3,3 %
gingen stark zurück.
China 1,1 % Seit Jahresbeginn bleibt somit das Bild wenig verändert:
Dow Jones Industrials 1,0 % weiterhin relativ starker Yen, wieder festerer Dollar und
-0,5 % MSCI Europa abdriftende Emerging-Market-Währungen.
-1,0 % Euro Stoxx 50
Auch die Rohstoffpreise gingen im Juni etwas zurück,
womit die Metalle – auch in Euro – wieder ins Minus
-2,4 % Asien
drehten. Eine Verschnaufpause legten auch die Ener-
-2,5 % ATX
giepreise ein, hier wurde zuletzt ja bereits von Überhit-
-4,0 % EM Global zung gesprochen. Dafür ist vor allem die Förderpolitik
-4,7 % DAX der OPEC verantwortlich, die seit Ende Mai wieder
-5,8 % Osteuropa etwas gelockert wurde, was die Ölpreise in der Folge
leicht sinken ließ. Geopolitische Spannungen (Iran!)
-8,6 % Lateinamerika
lassen die Ölpreise jedoch wieder weiter anziehen.
-8% -6% -4 % -2 % 0% 2% 4% 6%
Erträge in Euro
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Raiffeisen KAG, 29/12/2017 – 29/6/18; Stand: 29/6/18
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 5Marktumfeld
Währungen/Rohstoffe – wenig Bewegung Der Euro hat seine Stärke verloren und seit April fast
5 Prozent gegenüber dem US-Dollar abgegeben.
Überraschungswährung im Mai war der Rubel, der
JPY 4,6 % sogar gegen den starken Dollar ein wenig zulegen
konnte. Verlierer der letzten Monate waren der brasi
USD 2,7 %
lianische Real und vor allem die türkische Lira mit minus
CHF 1,1 % 10 Prozent seit Jahresbeginn. Der wieder aufwertende
Schweizer Franken ist ein Indikator der aufkommen-
CNY 1,0 %
den Krisenstimmung im Euroraum, verursacht durch
GBP 0,4 % das Regierungschaos in Italien.
-5,5 % RUB So schwach das erste Quartal verlief, so stark war bis-
her das Zweite. Die Rohstoffe – vor allem Energie- und
-12,2 % BRL
Industriemetalle – stiegen in den letzten beiden Mona-
-12 % -9 % -6 % -3 % 0% 3% 6%
ten mit zweistelligen Raten. Zusätzlich unterstützen
OPEC-Politik und auch geopolitische Spannungen den
Energie 14,8 %
Ölpreis, der mittlerweile seit fast einem Jahr kontinuier-
-3,2 % Edelmetalle lich steigt. Außerdem erhöhte der schwächere Euro die
Erträge für Euro-Investoren.
-3,5 % Industriemetalle
-6% -3% 0% 3% 6% 9% 12 % 15 %
Erträge in Euro
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Raiffeisen KAG, 29/12/2017 – 29/6/18; Stand: 29/6/18
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 6Ausblick
Globales Konjunkturbild – BIP Entwicklung 2017 – 2018
1,8 %
1,5 %
2,5 % 2,2 % Russland
2,9 % 2017 2018
2,3 %
6,9 % 6,5 %
Eurozone 1,6 %
2017 2018 1,1 %
USA
2017 2018 3,3% Japan
China
2,3 % 2017 2018
2017 2018
2,0 % 6,3 % 6,6 %
Afrika
1,0 % 2017 2018
Brasilien
2017 2018
Indien
3,6 % 3,8 % 2017 2018
Welt
2017 2018
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Stand: 29/6/18
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 7Ausblick
Globale Konjunktur – Während die Konjunkturdaten weiterhin eine positive
Höhepunkte hinter uns? globale Wirtschaftsentwicklung zeigen, ist bei immer
mehr vorauslaufenden Indikatoren eine nachlassende
60 Dynamik feststellbar (siehe Grafik). Insbesondere in
der Eurozone und den Emerging Markets überwiegen
58,7
zuletzt die negativen Abweichungen der veröffentlichten
Daten im Vergleich zu den Erwartungen der Analysten.
Auch in den USA konnten die Höchstwerte einiger
55,5 Wirtschaftsdaten zuletzt nicht mehr gehalten werden,
55
auch wenn die Bremsung sanft ausfällt. Der schwelende
Handelskonflikt der USA insbesondere mit China und
51,9 der Eurozone birgt weiteres Potential die bis dato gute
konjunkturelle Lage einzutrüben.
50
Auf Unternehmensebene dürfte die aktuelle Dynamik
Einkaufsmanagerindizes im US-Gewinnwachstum den Hochpunkt im aktuellen
Industrie: Rückgang, aber Wirtschaftszyklus darstellen. Die Gewinnmargen der
noch hohes Niveau Unternehmen verbleiben auf hohem Niveau, obwohl auf
der Kostenseite schon künftige Belastungsfaktoren –
8/2015 5/2018
45 wie etwa gestiegene Rohstoffpreise – absehbar sind.
Einkaufsmanagerindex Industrie USA
Einkaufsmanagerindex Industrie Eurozone
Einkaufsmanagerindex Industrie China
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Raiffeisen KAG
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 8Ausblick
Geld-/Kapitalmarkt – Zinsanhebungszyklus Wie schon erwähnt, enttäuschten die Konjunkturindika-
in den USA, doch EZB wartet toren in der Eurozone recht deutlich. Daher die etwas
überraschende Entscheidung der EZB, den Leitzins bis
300 voraussichtlich Herbst 2019 nicht anzuheben. Mit dem
Abschluss des EZB-Anleihekaufprogramms Ende 2018
wäre nun die europäische Politik gefragt, beruhigend auf
250
die Märkte einzuwirken.
Die Divergenz zwischen europäischen Peripherie-
200 208 Renditen und Kerneuropa-Renditen besteht nach wie vor
(siehe Grafik) und überstrahlt aktuell die Bedeutung der
Geldpolitik der EZB. Entsprechend kontraproduktiv sind
150
in der aktuellen Phase auch die Spannungen innerhalb
der deutschen Regierung zu werten, denn ein Wanken
100 der deutschen Regierung stellt abermals die Stabilität
88 des europäischen Währungsraums in Frage.
In den USA wird die Zinsstrukturkurve hingegen flacher.
50
Das ist im Wesentlichen dem starken Renditeanstieg
am kurzen Ende geschuldet. Die FED befindet sich
0
2/2016 6/2018 mitten im Zinsanhebungszyklus, das lange Ende macht
Italien Spanien diesen Renditeauftrieb jedoch nur sehr gedämpft mit.
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Raiffeisen KAG
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 9Ausblick
Staats- und Unternehmensanleihen – Die Risikoprämien italienischer Staatsanleihen befin-
Weiter Unsicherheit oder Normalisierung? den sich seit dem Sell-Off Ende Mai weiter auf hohen
Niveaus. Vor allem die widersprüchlichen Handlungen
120 380
376 der italienischen Regierung haben für Verunsiche-
Weiterer Anstieg der Credit-Spreads rung gesorgt: einerseits gab man ein Bekenntnis zur
110
(Unternehmensanleihen) Eurozone: 350
Euro-Zone ab, andererseits nehmen Euro-Skeptiker
Investment-Grade und High-Yield 109 parlamentarische Schlüsselrollen ein.
(alle Laufzeiten, in BP) Mögliche Refinanzierungsschwierigkeiten für italieni-
100 320 sche Emittenten sind bislang jedoch ausgeblieben.
Der Risikoappetit gegenüber italienischen Staatsanlei-
hen scheint wieder etwas größer geworden. Wir erwar-
90 290
ten eine moderate Normalisierung im Sinne engerer
Renditeabstände.
80 260 Die Risikoprämien an den Euro-Kreditmärkten
(Unternehmensanleihen) sind abermals angestiegen.
Emittenten aus dem High-Yield-Segment sind mittler-
70 230
weile mit rund 100 BP höheren Refinanzierungskosten
konfrontiert als noch zu Jahresbeginn. Die Kreditmärkte
2017 2018 diskontieren damit unter den Erwartungen liegende
60 200
Investment-Grade Konjunkturdaten, politische Risiken und zuletzt nega-
High-Yield (rechte Skala)
tive Gewinnrevisionen deutlich stärker als die Aktien-
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Raiffeisen KAG
märkte.
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 10Ausblick
Aktien USA und Europa – Ausblick Die entwickelten Aktienmärkte präsentierten sich in
für Unternehmensgewinne unterstützend den letzten Wochen erneut schwächer. Ängste vor einer
weiteren Verschärfung im Handelskrieg mit den USA
belasteten die Stimmung. Wir sehen aber in der an-
18
stehenden Liquiditätsrückführung der Notenbanken
16 einen Faktor, der in den kommenden Monaten für mehr
14,66 % Volatilität an den Märkten sorgen wird. Der Unterneh-
14
mensbereich, etwa der Ausblick für Unternehmens
12
gewinne, erweist sich vorerst weiterhin als Unterstütz
ungsfaktor.
10 Die US-Aktienmärkte werden allerdings weiterhin
8,45 % hauptsächlich durch die Sektoren Technologie und
8
Öl/Energie getrieben, die zyklischen Werte fallen hin-
6
Gute Aussichten: Erwartetes gegen zurück. Ähnliches gilt für Europa, hier steigt die
Gewinnwachstum (nächste 5,19 % Nervosität aufgrund der politischen Lage und Handel-
4 12 Mon. in %) spolitik (Strafzölle). Der gefährdete Automobilsektor ist
noch stabil. Auch UK ist durch das Dauerthema Brexit
2
und dem schwächeren Pfund keine attraktive Alternative
0
6/2016 6/2018 zur Eurozone.
Europa USA Japan Wir haben die Gewichtung in Nordamerika nach der
zuletzt guten Performance etwas reduziert.
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Raiffeisen KAG
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 11Ausblick
Emerging Markets – Anfang des Jahres war das vorherrschende Narrativ,
Zukunftsvisionen und Realität dass die Emerging Markets wieder goldenen Zeiten
entgegengehen. Sechs Monate später ist die Geschichte
170 eine andere: der starke US-Dollar und die steigenden
Zinsen werden dafür sorgen, dass die Emerging Markets
150
154,1 in eine neue Krise schlittern. Beide Varianten sind aus
Sehr gute aktuelle Gewinnent- unserer Sicht Übertreibungen – aktuell herrscht jedoch
130
wicklung Emerging-Market-Aktien die negative vor.
nach Regionen
Sieht man sich die Gewinnentwicklung der einzelnen
110 Emerging-Market-Regionen an, so geht der Trend weiter-
hin den richtigen Weg. Insbesondere der asiatische Raum
90
zeigt eine sehr ansprechende Entwicklung. Gesamt blei-
82,8 ben die Emerging-Market-Aktien relativ attraktiv bewertet.
77,7 Deutlich positive reale US-Renditen und ein starker
70
US-Dollar sorgen für eine Abwertung von Emerging-
Market-Währungen. Dementsprechend wird es für
50
diese Länder schwieriger, ihrem Schuldendienst –
insbesondere bei Hartwährungsanleihen – nachzukom-
30
2013 2018
men. Erschwerend kommt noch ein an Dynamik gewin-
EM Asien EM Lateinamerika EM Europa
nender Handelskonflikt zwischen den USA und dem Rest
der Welt hinzu. Ein Einschränken des globalen Freihan-
Quelle: Bloomberg Finance L.P., Raiffeisen KAG
dels würde die exportorientierten Emerging Markets
überproportional belasten.
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 12Strategische Asset Allocation
Unter der Strategischen Asset Allocation verstehen wir die mittel- bis langfristige
(3 bis 5 Jahre) Beurteilung der verschiedenen Anlageklassen.
Unternehmens- &
Aktien Staatsanleihen EM-Anleihen Reale Assets
wenig attraktiv attraktiv wenig attraktiv attraktiv wenig attraktiv attraktiv wenig attraktiv attraktiv
Wir sehen vor allem den wichti- Die Renditen der wichtigsten Trotz der Spreadanstiege sehen Im Rohstoffbereich unterstützen
gen US Aktienmarkt im histori- Staatsanleihenmärkte befinden wir High-Yield Anleihen als sehr die Maßnahmen auf der Angebots-
schen Vergleich als bereits sehr sich auf extrem niedrigen Niveaus. teuer bewertet. Nach den deutli- seite die Preisentwicklung. Die
teuer bewertet. Europäische Auf Sicht der nächsten 5 Jahre chen Renditeanstiegen haben wir starken Anstiege bei Energieroh-
Aktien sowie Emerging Markets erwarten wir sehr niedrige (bzw. EM Hartwährungsanleihen wieder stoffen haben wir aber im Dezem-
Aktien sind nach wie vor fair zum Teil negative) Erträge. Ende in das Portfolio aufgenommen. ber und Ende Juni zu Positions-
bewertet. Aus einem Modellsignal Juni haben wir von australischen Zugekauft haben wir Ende Juni reduktionen genutzt.
haben wir zuletzt europäische Anleihen in Richtung US-Anleihen auch EM Währungen. Wir erwarten auf unseren strategi-
Aktien leicht reduziert umgeschichtet. Die markanten Renditeanstiege bei schen Horizont weitere Anstiege
italienischen Anleihen haben wir zu bei den Inflationserwartungen.
einem Positionsaufbau genutzt.
Die vorliegende Prognose/Einschätzung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 13Kennzahlen
Übersicht Marktentwicklung
Aktienindizes 29.6.18 Diff. YTD Diff. YTD 5 Jahre p.a. Anleiherenditen 29.6.2018 Diff. YTD
in Lokalwährung in Euro in Euro 10Y, in % in BP
MSCI World 4.527 1,3 % 3,3 % 12,3 % USA 2,86 45
Dow Jones 24.271 -1,7 % 1,0 % 16,2 % Japan 0,04 -1
Nasdaq 100 7.041 10,7 % 13,7 % 23,4 % Großbritannien 1,23 9
Euro Stoxx 50 3.396 -1,0 % -1,0 % 8,3 % Deutschland 0,34 -13
DAX 12.306 -4,7 % -4,7 % 9,1 % Österreich 0,66 0
ATX 3.256 -2,5 % -2,5 % 10,8 % Schweiz -0,07 9
Nikkei 22.305 -1,0 % 3,5 % 12,2 % Italien 2,79 6
Hang Seng 28.955 -1,6 % 0,6 % 12,8 % Frankreich 0,67 -12
MSCI EM 572 -2,8 % -4,0 % 7,3 % Spanien 1,50 -25
Devisenkurse
EUR/USD 1,17 2,7 % – 2,2 % Geldmarktsätze 3M, in %
EUR/JPY 129,36 4,6 % – -0,1 % USA 2,34 64
EUR/GBP 0,88 0,4 % – -0,7 % Euroland -0,32 1
EUR/CHF 1,16 1,1 % – 1,2 % Großbritannien 0,67 15
EUR/RUB 73,34 -5,5 % – -10,2 % Schweiz -0,73 1
EUR/CNY 7,73 1,0 % – 0,7 % Japan -0,05 -2
Rohstoffe
Gold 1253 -3,9 % -1,2 % 5,7 % Leitzinssätze d. ZB in %
Silber 16 -4,8 % -2,2 % 1,3 % USA - Fed 2,00 50
Kupfer 6625 -8,1 % -5,5 % 5,1 % Eurozone - EZB 0,00 0
Rohöl 79 17,6 % 20,9 % 0,0 % UK - BOE 0,50 0
Quelle: Bloomberg Finance L.P., 29/6/2018, YTD = Veränderung im Vergleich zum Vorjahresultimo;
Schweiz - SNB -0,75 0
Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die künftige Japan - BOJ -0,10 0
Entwicklung zu.
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 14Haftungsausschluss
Diese Unterlage wurde erstellt und gestaltet von der Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft Die Performance von Portfolios wird von der Raiffeisen KAG zeitgewichtet (Time Weighted
m.b.H., Wien, Österreich („Raiffeisen Capital Management“ bzw. „Raiffeisen KAG“). Die dar- Return, TWR) oder kapitalgewichtet (Money Weighted Return, MWR) [siehe die genaue
in enthaltenen Angaben dienen, trotz sorgfältiger Recherchen, lediglich der unverbindlichen Angabe im Präsentationsteil] auf Basis der zuletzt bekannten Börse- und Devisenkurse bzw.
Information, basieren auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen Marktpreise bzw. aus Wertpapierinformationssystemen berechnet. Performanceergebnisse
zum Zeitpunkt der Ausarbeitung und können jederzeit von der Raiffeisen KAG ohne weitere der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung
Benachrichtigung geändert werden. Jegliche Haftung der Raiffeisen KAG im Zusammen- eines Investmentfonds oder Portfolios zu. Wertentwicklung in Prozent (ohne Spesen) unter
hang mit dieser Unterlage oder der darauf basierenden Verbalpräsentation, insbesondere Berücksichtigung der Wiederveranlagung der Ausschüttung. Die veröffentlichten Prospekte
betreffend Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informatio- bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG sowie die Kundeninformationsdo-
nen bzw. Informationsquellen oder für das Eintreten darin erstellter Prognosen, ist ausge- kumente (Wesentliche Anlegerinformationen) der Fonds der Raiffeisen Kapitalanlage-Ge-
schlossen. Ebenso stellen allfällige Prognosen bzw. Simulationen einer früheren Wertent- sellschaft m.b.H. stehen unter www.rcm.at in deutscher Sprache bzw. im Fall des Vertriebs
wicklung in dieser Unterlage keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen von Anteilen im Ausland unter www.rcm-international.com in englischer (gegebenenfalls in
dar. Weiters werden Anleger mit einer anderen Heimatwährung als der Fondswährung bzw. deutscher) Sprache bzw. in Ihrer Landessprache zur Verfügung. Die veröffentlichten Ver-
Portfoliowährung darauf hingewiesen, dass die Rendite zusätzlich aufgrund von Währungs- kaufsprospekte des in dieser Unterlage beschriebenen Immobilienfonds stehen unter www.
schwankungen steigen oder fallen kann. rcm.at in deutscher Sprache zur Verfügung.
Die Inhalte dieser Unterlage stellen weder ein Angebot, eine Kauf- oder Verkaufsempfeh-
lung noch eine Anlageanalyse dar. Sie dienen insbesondere nicht dazu, eine individuelle An- Quelle MSCI: Die MSCI-Informationen sind ausschließlich für Ihre interne Nutzung be-
lageodersonstige Beratung zu ersetzen. Sollten Sie Interesse an einem konkreten Produkt stimmt. Sie dürfen weder in irgendeiner Weise vervielfältigt oder verbreitet werden, noch
haben, stehen wir Ihnen gerne neben Ihrem Bankbetreuer zur Verfügung, Ihnen vor einem dürfen sie als Grundlage für Finanzinstrumente oder Produkte oder Indizes oder als ein
allfälligen Erwerb den Prospekt bzw. die Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG zur Bestandteil derselben verwendet werden. Die MSCI-Informationen stellen keinerlei Anlage-
Information zu übermitteln. Jede konkrete Veranlagung sollte erst nach einem Beratungs- beratung oder eine Empfehlung für (oder gegen) eine Anlageentscheidung dar und dürfen
gespräch und der Besprechung bzw. Durchsicht des Prospektes bzw. der Informationen für nicht als Grundlage für eine solche Entscheidung herangezogen werden. Historische Daten
Anleger gemäß § 21 AIFMG erfolgen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Wert- und Analysen sollten nicht als Anhaltspunkt oder Garantie für künftige Analysen, Vorher-
papiergeschäfte zum Teil hohe Risiken in sich bergen und die steuerliche Behandlung von sagen oder Prognosen hinsichtlich der Wertentwicklung dienen. Die MSCI-Informationen
den persönlichen Verhältnissen abhängt und künftigen Änderungen unterworfen sein kann. werden ohne Mängelgewähr bereitgestellt, und der Nutzer dieser Informationen trägt das
Die Performance von Investmentfonds wird von der Raiffeisen KAG bzw. von Immobilien- gesamte Risiko für jedwede Verwendung dieser Informationen. MSCI, seine verbundenen
Investmentfonds von der Raiffeisen Immobilien Kapitalanlage GmbH entsprechend der Personen und alle anderen Personen, die an der Zusammenstellung, Berechnung oder Er-
OeKB-Methode basierend auf Daten der Depotbank berechnet (bei der Aussetzung der stellung von MSCI-Informationen beteiligt sind oder damit in Verbindung stehen (zusammen
Auszahlung des Rückgabepreises unter Rückgriff auf allfällige, indikative Werte). Bei der die „MSCI- Parteien“), schließen ausdrücklich sämtliche Gewährleistungen (insbesondere
Berechnung der Wertentwicklung werden individuelle Kosten wie insbesondere die Höhe jedwede Gewährleistung der Echtheit, Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität, Nichtverletzung
des Ausgabeaufschlages bzw. eines allfälligen Rücknahmeabschlages sowie Steuern nicht von Schutzrechten Dritter, Marktgängigkeit und Eignung für einen bestimmten Zweck) in Be-
berücksichtigt. Diese wirken sich bei Berücksichtigung in Abhängigkeit der konkreten Höhe zug auf diese Informationen aus. Ohne Einschränkung des Vorstehenden haftet eine MSCI-
entsprechend mindernd auf die Wertentwicklung aus. Die maximale Höhe des Ausgabeauf- Partei unter keinen Umständen für direkte, indirekte, besondere oder beiläufig entstandene
schlages bzw. eines allfälligen Rücknahmeabschlages kann dem Kundeninformationsdo- Schäden, Schäden mit Strafcharakter, Folgeschäden (insbesondere entgangenen Gewinn)
kument (Wesentliche Anlegerinformationen) bzw. dem vereinfachten Prospekt (Immobilien- oder sonstige Schäden. www.msci.com)
Investmentfonds) entnommen werden.
Impressum:
Die Vervielfältigung von Informationen oder Daten, insbesondere die Verwendung Medieninhaber: Zentrale Raiffeisenwerbung
von Texten, Textteilen oder Bildmaterial aus dieser Unterlage bedarf der vorherigen Herausgeber, erstellt von: Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H.,
Zustimmung der Raiffeisen KAG. Mooslackengasse 12, 1190 Wien
Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie drucken. märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 15Kontakt
Team Private Banking Bruneck: Stefano Paccagnella, Robert Stifter, Hugo Passler, Martina Castlunger, Martin Hilber, Margot
Schöpfer, Manfred Seeber, Gerald Hopfgartner (Bereichsleiter), Micaela Andreolli, Benjamin Kostner, Gerlinde Gatterer, Norbert
Kofler, Werner Kammerer, Gabriele Marchetti.
Impressum Medieninhaber: Raiffeisenkasse Bruneck
Zentrale Raiffeisenwerbung, Am Stadtpark 9, Europastraße 19 I-39031 BRUNECK
1030 Wien
Tel: +39 0474 584 000
Herausgeber, erstellt von: Fax: +39 0474 584 593
Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft m.b.H. privatebanking.rkbruneck@raiffeisen.it
Mooslackengasse 12, 1190 Wien http://www.raiffeisen.it/bruneck/privatebanking
www.rcm-international.com/it
Member of RBI Group
märkteunteruns ⅼ Juli 2018 ⅼ 16Sie können auch lesen