Rderung Nachhaltige Stadtentwicklung mit EU Beispiel BUGA und URBAN in Gera
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Jahreskonferenz zum Stadtumbau Stadtumbau Ost 2002 bis 2009 – wie weiter? Nachhaltige Stadtentwicklung mit EU-Förderung Beispiel BUGA und URBAN in Gera Referent: Dezernent für Bau und Umwelt der Stadt Gera Ramon Miller
Räumliches Leitbild „Siedlungsstadt“
Heutige Situation Ziel „Siedlungsstadt“
Stadtumbau in Gera soll:
• Die Identität des einzelnen Stadtteils erhalten und die Innenstadt als
attraktiven Wohnstandort entwickeln
• Die Lebensqualität in den Kernbereichen sichern und naturnahe Erholung entwickeln
• Die sozialen und technischen Infrastrukturen zukunftsfähige erneuern
Ziel: Stadtumbau auf der Grundlage der „Entwicklungskonzeption Wohnen“Ufer-Elster-Park Entwicklung einer Bahnbrache zu einer BUGA-Zone
F lä c h e n b e z e ic h n u n g ha %
N e tto b a u la n d 6 ,3 46
Ö ffe n t lic h e V e r k e h r s flä c h e 1 ,2 9
Ö ffe n t lic h e G r ü n flä c h e 5 ,4 39 Strukturdaten Ufer-
F lä c h e f ü r S p o r ta n la g e n 0 ,8 6
Elster-Park
B a h n a n la g e n 0 ,0 2 0
B r u tt o b a u la n d 1 3 ,7 100
BUGA 2007 BrachflächenentwicklungFörderprogramme Anzahl der Anträge Gesamtkosten in €
1 Entwicklung ländlicher Raum 3 270.000
2 SAM/BSI 5 1.270.000
3 REM/REK 5 220.000
4 Straßenbau 2 14.380.000
5 Denkmalschutz 20 1.500.000
6 Sport 8 15.970.000
7 Gewässerentwicklung 4 1.470.000
8 ÖPNV 2 1.000.000
9 Nicht-Regel-Förderung 35 3.000.000
10 Dorferneuerung 1 10.000
11 GA - Wirtschaft 2 3.370.000
12 GA - Tourismus 3 2.290.000
13 Städtebauliche Planungsleistungen 19 1.000.000
14 URBAN 1 2.100.000
15 Städtebauförderung 49 22.650.000
Alle Zahlen sind gerundet
70.500.000
Beispiel BUGA-FinanzierungFinanzierungskonzept mit Darstellung von Projekten - zugeordnet
einzelnen Förderressorts
Grundsätzliche Zusage des Finanzierungskonzeptes in 2001 über
alle Förderressorts
Beantragungen sowie Bewilligungen erfolgen in normaler Form -
jeweils den Fördermittelbedingungen entsprechend
Grundsätzliche Förderfähigkeit der einzelnen Projekte offen.
„Schieben“ von Maßnahmen entsprechend freier Kapazitäten von
Budgets in den Ministerien (Zeitfaktor).
Hohe Bürokratie + verschiedenste Fördermittelbedingungen.
Fazit: Keine Planungssicherheit
Beispiel BUGA-FinanzierungskonzeptOberziele für das Programmgebiet
URBAN II Gera
Verbesserung der Umweltsituation
und Vitalisierung
Erhöhung der Wirtschaftsleistung
und Beschäftigung
Soziale Wiederbelebung
Verbesserung der
Kommunikationsstrukturen
Damit:
Komplexe
Stadtgebietsentwicklung
Programmgebiet im Stadtraum und OberzieleProjekt „Sachsenplatz-Bürgerplatz“ bürgerdominiertes Initiativprojekt „bottom-up-Ansatz“ • Umgestaltung Bahnhofsvorplatz • Schaffung eines modernen Grünbereiches mit Brunnen und Spielfläche • Familienfest am 10.09.2006 URBAN II
Oberziel
URBAN Wirtschaftliche und soziale Wiederbelebung der krisenbetroffenen Städte
und Stadtviertel zur Förderung einer dauerhaften Stadtentwicklung
Entwicklungsschwerpunkt 1
3 Entwicklungs- 1. 2. 3 Umwelt / Vitalisierung / Verkehr
schwerpunkte Umwelt / Wirtschaft und Soziales /
Vitalisierung / Beschäftigung Jugend / Bildung
Verkehr
1.1 2.1 3.1
9 Maßnahmen Ausbau der Bedarfsorientierte Stadtteilbezogene
verkehrlichen Weiterbildung, vorr. Kommunikations-
Infrastruktur im Bereich Umwelt/ einrichtungen, v.a.
neueTechnologien auf Brachen
Entwicklungsschwerpunkt 2
1.2 2.2 3.2
Umweltvorsorge
und Beseitigung
Standort-
verbesserung
Bildungs- und
Beratungsein-
Wirtschaft und Beschäftigung
von Umwelt- richtungen zur
schäden Förderung der
Chancengleichheit
1.3 2.3 3.3
Vitalisierung von Unternehmens- Stadtteilbezogene
Brachflächen und netzwerk und Kinder- und
Schaffung von urbaner Nutzung neuer Jugendarbeit
Qualität Medien durch KMU
Horizontale
Maßnahmen Technische Hilfe Entwicklungsschwerpunkt 3
Jugend / Soziales / Bildung
Projekte
Grafik: © FIRU 2001
ProgrammstrukturProgramm URBAN II Gera 2000-2006
Finanztabelle für die Ergänzung zur Programmplanung, aufgeschlüsselt nach Schwerpunkten und Maßnahmen (in Euro) 03.06.08
Referenznumm er der Kom mission für die GI: 2000 DE 16 0 PC 104
Titel: Genehmigung des Programms im Rahmen der Gem einschaftsinitiative URBAN II für Interventionen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im städtischen Gebiet Gera in
Letzte Kommissionsentscheidung vom 29.01.2007 zur Änderung der Entscheidung K (2001) 2818
Öffentliche Ausgaben
Interventions- Förderfähige Förderfähige
Gemeinschaftsbeitrag Öff entliche nationale Ausgaben
bereich(e) Kosten Öffentliche Kosten privater
Struktur
insgesamt Gesamtkosten Träger
(Code + %) Gesamt EFRE Gesamt National Regional Lokal Sonstige
1=2+13 2=3+8 3 4 8=9to 12 9 10 11 12 13
Um w elt/Vitalisierung/Verkehr 6.107.000 6.107.000 4.580.250 4.580.250 1.526.750 0 0 1.526.750 0 0
1
Ausbau der verkehrlichen 3123 (77%);
1.1 Infrastruktur 3117(23%) 1.816.108 1.816.108 1.362.081 1.362.081 454.027 454.027
Umw eltvorsorge und Beseitigung 345 (99%);
1.2 von Umw eltschäden 342 (1%) 1.985.746 1.985.746 1.489.310 1.489.310 496.436 496.436
Vitalisierung von Brachflächen und 351 (70%);
1.3 Schaffung urbaner Qualität 352 (30%) 2.305.146 2.305.146 1.728.859 1.728.859 576.287 576.287
Wirtschaft und Beschäftigung 6.274.621 6.274.621 4.705.719 4.705.719 1.568.902 0 44.017 1.524.885 0 0
2
23 (70%);
2.1 Bedarfsorientierte Weiterbildung 22 (30%) 1.516.053 1.516.053 1.136.874 1.136.874 379.179 44.017 335.162
2.2 Standortverbesserung 161 (100%) 3.825.000 3.825.000 2.868.669 2.868.669 956.331 956.331
163 (70%);
2.3 Unternehmensnetzw erke 164 (30%) 933.568 933.568 700.176 700.176 233.392 233.392
Soziales/Jugend/Bildung 6.344.384 6.344.384 4.757.783 4.757.783 1.586.601 0 0 1.586.601 0 0
3
Stadtteilbezogene 36 (70%);
3.1 Kommunikationseinrichtungen 351 (30%) 1.655.210 1.655.210 1.241.404 1.241.404 413.806 413.806
Bildungs- und 22 (60%);
3.2 Beratungseinrichtungen zur 23 (20%); 821.314 821.314 615.902 615.902 205.412 205.412
Stadtteilbezogene Kinder- und 36 (20%);
3.3 Jugendarbeit 35 (80%) 3.867.860 3.867.860 2.900.477 2.900.477 967.383 967.383
Technische Hilfe 1.435.000 1.435.000 1.076.001 1.076.001 358.999 0 0 358.999 0 0
4
TH 1 Projektsteuerung 411 (100%) 923.250 923.250 692.377 692.377 230.873 230.873
Gebietsbezogenes Leitbild / 411 (11,3%);
TH 2 Öffentlichkeitsarbeit / Kommunikation 412 (70,3%); 511.750 511.750 383.624 383.624 128.126 128.126
TOTAL 20.161.005 20.161.005 15.119.753 15.119.753 5.041.252 0 44.017 4.997.235 0 0
Beispiel URBAN II Programm in Gera 2000 - 2006EIN
Förderantrag (OP-Programm) mit Darstellung von
Entwicklungsschwerpunkten – herunter gebrochen auf eine
Projektstruktur
Beantragungen sowie Bewilligungen erfolgen intern mit deutlich
reduzierter Bürokratie
Fazit:
Hohe Planungssicherheit für einen
mittelfristigen Planungshorizont
(2000 – 2006/2008)
Beispiel URBAN II Programm in Gera 2000 - 2006STADTUMBAU GERA
Umsetzung des Stadtumbaus Rahmenplan Bieblach (Soziale Stadt)
Modernisierung 2002-2007
11.055.100 Euro / 390 Wohnungen
Rückbau (bewilligt) 2001-2008
3.475.800 Euro / 1298 Wohnungen
(Ziel bis 2020 ca. weitere 1000 WE)
Sanierungsgebiete
Modernisierung 2002-2007
Modernisierung bis 2007 16.071.140 Euro / 648 Wohnungen
60.022.440 Euro /
2223 Wohnungen Rückbau (bewilligt) 2001-2008
2.296.500 Euro / 503 Wohnungen
Rückbau (bewilligt) bis 2008
16.998.240 Euro /
5526 Wohnungen
(Ziel bis 2020 ca. weitere Rahmenplan Lusan (Stadtumbaugebiet)
9.000-13.000 WE)
Modernisierung 2001-2007
28.495.200 Euro/ 1029 Wohnungen
Rückbau (bewilligt) 2001-2008
9.662.652 Euro / 3357 Wohnungen
(Ziel bis 2020 ca. weitere 3800 WE)
Entwicklungskonzeption Wohnen
„Maßnahmenplan“
Stadtumbau Aktivierung leerstehender, innerstädtischer WohngebäudeSTADTUMBAU GERA
WOHNEN IN DER STADT
DAS ZIEL
ist die Mobilisierung von ungenutzten und untergenutzten
Grundstücken und Gebäuden, um exemplarisch das
Nutzungspotential von „Brachen“ zu verdeutlichen und notwendige
Stadterneuerungsprozesse an gesamtstädtisch bedeutsamen Orten
zu unterstützen.
DAS VORGEHEN
• Bestimmung der Objekte und Grundstücke in Abstimmung
mit der UDSB
• Kontaktaufnahmen mit den Eigentümern und Definition von
Nutzungsperspektiven
• Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit des AKI u.a. Informations-
und Kommunikationsplattformen für Eigentümer und
Nutzungsinteressenten (bisher Internetpräsentation,
Informationsveranstaltung „Wohnart“, Standortbeschilderung)
Stadtumbau Aktivierung leerstehender, innerstädtischer WohngebäudeSTADTUMBAU GERA Projekte: Stadterneuerung für die Innenstadt Ideenwettbewerb Blockkonzept Blockkonzept „Steinweg“ „Zsochernplatz“ „Greizerstraße“ Projekte Laufende und geplante Projekte
Leitlinien der
Stadtentwicklung
1 Gera - der Traditionsstandort Zentrum der regionalen
industrieller Technik Wirtschaft
Bildungsangebote für
2 Gera - die Schule für alle Generationen „lebenslanges Lernen“.
Toleranz und Weltoffen-
3 Gera - die weltoffene, tolerante und heit, für ein friedliches
soziale Stadt Zusammenleben
Otto Dix findet im
4 Gera - die „Otto-Dix-Stadt“
öffentlichen
und kulturellen Leben
5 Gera - die Sportstadt Traditionen im Rad-
sport, Rollschnelllauf
und Boxen
LeitlinienLeitlinien der
Stadtentwicklung
6 Gera - die kompakte und grüne Stadt Grüne Stadt am Fluss mit
Erholungs- und Freizeit-
qualität
7 Gera - die Straßenbahnstadt ökologischer Mobilität
prägendem Straßenbahn-
verkehr
8 Gera - der bürgernahe Dienstleister Stadtverwaltung ist
Dienstleister für Bürger
und Gäste
9 Gera - der Partner in der Region und Zusammenarbeit mit
in Mitteldeutschland Gebietskörperschaften
der Region
10 Gera - die wiederkehrende Identität Erhöhung des Bekannt-
heitsgrades der Stadt
Gera
LeitlinienSTEP
Ableitung des Programmgebiets
Gaswerkstr
aße
• Identitätsträger der Stadt
Untermhaus
Brachenre- innen-
vitalisierung stadtnah • Mehrzahl der oberzentralen
Wohnen Wohnen
Wohnen Einrichtungen
Nord
• Knoten der Verkehrsinfra-
Nordwest im Grünen
Hauptbahnho Nord
f
Stadtentwicklungsprogramm
strukturen
Geltungsbereiche
Theater
Sanierungsrecht und
Kultur
Osterstein
innen-
stadtnah
• Mehrheit der Kultur- und
171b BauGB
Erholung Hofwiesenpar
Sport
k Wohnen Sozialeinrichtungen
• Nachbarschaft von Woh-
Ostviertel
Freizeit
Otto Dix Projektgebiet Salvatorkirche
Ostviertel
nen, Gewerbe und
Museumspl
Markt
Innenstadt
atz
Bildung
Erholung
Dienstleistung
Sport
Freizeit
• hohe Bedeutung des
Wohnens
Wohnen
im Grünen
Südbahnhof
Brachenre-
innenstadtnah
Wohnen
• gründerzeitliche
vitalisierung Quartiere mit hohem
Debschwitz
Süd
Süd
Leerstand
• baukultureller und
Ufer-Elster-
Park
Pforten
struktureller Bruch aus der
im Zeit von 1960 bis 1990STEP
Ableitung des Programmgebiets
Fördergebiet 1
Kernzone
• nach dem Ver-
ständnis des
Stadtentwicklungsprogramm
Stadtimages nach
Innen und Außen
• Ort der meisten
oberzentralen
Funktionen und der
wirtschaftlichen,
kulturellen und
bauhistorischen
Traditionen
• bestimmt das Bild
der Stadt GeraSTEP
Ableitung des Programmgebiets
Fördergebiet 2 –
Stadtentwicklungs-
zone / Stadtumbau-
gebiet
• städtebaulicher
Stadtentwicklungsprogramm
Kontext des
Fördergebiets 1
• enthät die
großen inneren
Entwicklungs-
räume der Stadt
Gera
• Schwerpunkte:
Bahnbrachen der
ehemaligen Güter-
bahnhöfe des
Hauptbahnhofes
und des
ehemaligen
SüdbahnhofesSTEP
Ableitung des Programmgebiets
Fördergebiet 3
Impulsprojekte
• jene nicht in den
Gebietskulissen 1
Stadtentwicklungsprogramm
und 2 verortbare
Projekte, die einen
unmittelbaren
Innenstadtbezug
haben oder
deren besondere
Ausstrahlung für
Thematisierungen
in der Innenstadt
akquiriert werden
sollen.Strategischer Ansatz: Innenstadt
als Impulsgeber und Imageträger
Aufwertung des Städtebaulichen
Entwicklungsziele Dynamisierung der Akteure
Rahmens
Vitalisierung der Innenstadt durch
Vitalisierung der Innenstadt durch:
Maßnahmen in den Bereichen
Handlungsfelder Wirtschaft, Bildung und soziale
Aufwertung von Infrastruktur,
Stadtraum, Gebäuden und Umwelt.
Dynamik
Stadtentwicklungsprogramm
Förderung von KMU Wohnen und
Maßnahmen
und Beschäftigung Stadtraumgestaltung
Vitalisierung Brach- und
Bildung und Innovation
Potentialflächen
Sozialwirtschaft und Infrastruktur und Verkehr
Gemeinwesen
Kultur, Sport und Freizeit
Innenstadtmarketing Kommunikationsstruktur
Integriertes
Schärfung des Innenstadtprofils, Aufbau der Kommunikation
Handlungsfeld
Vermittlung der QualitätenVielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und zum Schluss noch eine Landesimmobilie
Sie können auch lesen