Nr. 28 13. Juli 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
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2INHALT UND EDITORIAL
Inhalt Nr. 28 vom 13. Juli 2018 Was für eine Freude!
Impressum6 Nicht weniger als 76 frischgeba-
Schlussfeier des BBZ Arenenberg ckene EFZ Landwirte/Landwirtinnen
Bäuerliche Berufe gefragter denn je 6 und 4 Attest-Absolventen durften
Die erfolgreichen Absolventen 11 letzte Woche ihren wohlverdien-
ten Berufsausweis in Empfang
Kanton Thurgau nehmen.
Einschätzung Trockenheitsrisiko 13 Mit einem lachenden und einem
Aktueller Pflanzenschutz weinenden Auge lassen wir Berufsbildnerfamilien
Erdmandelgras: Früh erkennen und handeln! 14 die jungen Bäuerinnen und Bauern ziehen. Wei-
nend, weil sich alle Beteiligten im letzten Jahr zu
1.-August-Brunch einem tollen Team zusammengefügt haben, und
1.-August-Brunch auf dem Bauernhof 16 dieser Lebensabschnitt nun zu Ende geht. Lachend,
Familienleben weil wir wissen, dass ihr eure eigenen Wege mit dem
Glacé – der kühle Sommerhit 17 erhaltenen Rüstzeug meistern werdet.
Beerenparfait17 Nach der Grundbildung empfehle ich allen, einen
Vanillecrème-Glacé mit Krokant 18 Auslandaufenthalt zu absolvieren. Ihr lernt dort auf
Kinderecke und Auflösung sowie Gewinner Rätsel 20 eigenen Beinen zu stehen, eine eigene Meinung zu
Rätseln und gewinnen 21 vertreten und euch selbst noch besser kennenzuler-
nen. Unser Berufsstand braucht willensstarke, weit-
Organisationen berichten sichtige, junge Berufsleute, die über den Tellerrand
Mutterkuh Schweiz weiter im Aufschwung 22 schauen wollen und offen für alles Neue und Frem-
10-Jahr-Jubiläum mit Hoffest gefeiert 23 de sind. Aufgaben sind da, um gelöst zu werden. Ihr
Nationaler Zukunftstag 2018 23 habt nun die Werkzeuge in der Hand und das Wis-
Aus- und Weiterbildung sen im Kopf, um an den Schrauben zu drehen und
Mit Milch in die Zukunft 24 das umzusetzen, was ihr erfahren durftet. Freut euch
Erfolgreiche Landmaschinenmechaniker 25 auf die Herausforderung, das Gelernte anzuwenden.
Neue Berufsleute der Weinbranche 27
Wir sind stolz auf euch und eure geleistete Arbeit
Veranstaltungen und Kurse29 und freuen uns mit euch über die Entwicklungs-
Agenda30 schritte in den letzten zwei/drei Lehrjahren hin zum
Kursagenda BBZ Arenenberg 31 Erwachsenendasein. Jetzt ist es an der Zeit, das Er-
Marktplatz 32 reichte gebührend zu feiern und zu geniessen.
Schlachtviehmarkt in Weinfelden 34 Freude herrscht!
(Die Berichterstattung dazu finden Sie ab Seite 6.)
Geri Wiesmann
Präsident Berufsfachschulkommission
BBZ Arenenberg
Titelbild:
Ein riesiger Traktorencorso bevölkerte den Arenenberg.
Die geschmückten und verzierten Traktoren mit ihren
Spruchbildern waren auch dieses Jahr eine Augenweide.
(Foto: Daniel Thür)
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5SCHLUSSFEIER DES BBZ ARENENBERG
Bäuerliche Berufe gefragter denn je
76 Landwirte und Landwirtinnen EFZ sowie erwiesen. Wegen Platzmangel wurde die diesjährige
vier Agrarpraktiker EBA wurden für das er- Schlussfeier von der Mehrzweckhalle des BBZ Are-
folgreiche Bestehen der Lehrabschlussprüfung nenberg in die Mehrzweckhalle Salenstein verlegt.
gefeiert.
Bei der Ausbildung muss vieles richtig
Lukas Maurer, Präsident der Berufsbildungskommis- gemacht werden
sion des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft, freute Ruedi Huber, Leiter Bildung/Stellvertretender Direk-
sich über die rund 450 Besucherinnen und Besu- tor am BBZ Arenenberg, stellte fest, dass Erziehung
cher, die den Landwirten und Landwirtinnen EFZ und Ausbildung junger Menschen viel Gemein
und vier Agrarpraktikern EBA, welche die Lehrab- samkeit mit dem Leben auf dem Bauernhof habe.
schlussprüfung mit Erfolg bestanden haben, die Ehre So müsse man bei der Ausbildung sehr viel richtig
(dt)
Impressum: Chefredaktion: Jürg Fatzer (jf)
Redaktion:
Daniel Thür (dt)
Esther Fuhrimann
Mitarbeit verschiedener landwirtschaftlicher
Institutionen und Organisationen.
(früher «Der Ostschweizerische Landwirt»)
165. Jahrgang. Verlag: Galledia Frauenfeld AG
Offizielles Organ des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft. Zürcherstrasse 310, 8500 Frauenfeld
Erscheint wöchentlich. Anzeigenberater: Peter Frehner
T 058 344 94 83, F 058 344 94 81
Redaktionsadresse: thurgauerbauer@galledia.ch
Verband Thurgauer Landwirtschaft
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8570 Weinfelden Abonnemente:
T 071 626 28 88 T 058 344 95 33, abo.tgbauer@galledia.ch
F 071 626 28 89
thurgauer.bauer@vtgl.ch Jahresabonnement inkl. MWST CHF 94.–
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6SCHLUSSFEIER DES BBZ ARENENBERG
Lukas Maurer, Präsident Berufsbildungskommission VTL; Ruedi Huber, Leiter Bildung BBZ Arenenberg;
Hansjörg Brunner, Nationalrat; Christof Baumgartner, Chefexperte BBZ Arenenberg. (dt)
machen, damit sie erfolgreich verläuft. Ein Verlust Chefexperte lobte die ausgezeichneten
der Motivation, Krankheiten oder Unfälle können Resultate
dazu führen, dass die «Ausbildungsernte» nicht ein- Christof Baumgartner (Chefexperte Landwirtschaft
gefahren werden kann, betonte Huber. Wenn einem und Agrarpraktiker) freute sich über die ausgezeich-
richtig bewusst werde, dass sowohl Weizenkörner neten Resultate der Absolventen. Er dankte allen
und Milch wie auch erfolgreich ausgebildete junge Lehrmeistern, ÜK-Instruktoren, Lehrkräften und
Menschen keine Selbstverständlichkeit sind, schätze Lehrmeisterfamilien herzlich, dass sie die jungen
man das Erreichte noch viel mehr. Menschen auf ihrem Ausbildungsweg begleitet und
an das Ziel herangeführt hatten. Der Chefexperte
Gratulation zu den guten Resultaten gratulierte den erfolgreichen Kandidatinnen und
In seiner Ansprache lobte Nationalrat Hansjörg Brun- Kandidaten zum Abschluss Landwirt/Landwirtin mit
ner, Präsident des Thurgauer Gewerbeverbandes, eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ und Agrar-
den grossen Einsatz und die guten Prüfungsergeb- praktiker EBA und wünschte ihnen alles Gute auf
nisse der Landwirtinnen und Landwirte sowie der dem weiteren Lebensweg.
Agrarpraktiker. Er gab der Freude Ausdruck, mit
welcher Motivation, Willenskraft und Begeisterung
junge Leute für ihre Berufe einstehen. «Mit ihren er-
folgreichen Abschlüssen garantieren sie für den
Forstbestand ihrer Branche», sagte Hansjörg Brun-
ner. «Sie garantieren auch dafür, dass uns allen auch
in Zukunft das hohe Niveau der Thurgauer Wirt-
schaft und unsere überdurchschnittliche Lebensqua-
lität erhalten bleiben.» Hansjörg Brunner forderte die
jungen Leute auf, an sich zu glauben, die eigenen
Stärken und den eigenen Willen einzusetzen. «Mit
gesundem Selbstvertrauen und ständigem Bekennt-
nis zu bester Qualität werden Sie Ihren Weg erfolg-
reich gehen», so Brunner. Das Stubechörli brachte die Anwesenden mit ihren
lustigen Texten einige Male zum Lachen. (dt)
7SCHLUSSFEIER DES BBZ ARENENBERG EFZ-Absolventen mit Auszeichnung, Notendurchschnitt 5,3 und höher. Hintere Reihe von links: Tobias Frieden, Beat Schildknecht, Patrick Würth, Adrian Straub. Vordere Reihe: Silvan Moser, Adrian Irminger, Fritz Lorenz, Manuel Grundlehner, Matthias Knobel. (dt) Erfolgreiche Agrarpraktiker mit eidgenössischem Berufsattest EBA, von links: Andreas Hollenstein, Damian Schweizer, Marco Giger, Tesfu Adhanom. (dt) 10
SCHLUSSFEIER DES BBZ ARENENBERG
Erfolgreiche Agrarpraktiker mit eidgenössischem Berufsattest EBA
Absolvent Lehrbetrieb
Adhanom Tesfu, Illhart Markus Ramser, Illhart
Giger Marco, Bühler AR Hans Keller, Schocherswil
Hollenstein Andreas, Brülisau AI Lukas Maurer, Frauenfeld
Schweizer Damian, Neukirch an der Thur Ernst und Thomas Langenegger, Mattwil
Erfolgreiche Absolventen der Lehrabschlussprüfung Landwirt/Landwirtinnen mit
eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ, mit Anerkennungsurkunde
Absolvent Note Lehrbetrieb
Würth Patrik, Freidorf 5,7 Luzi Tanner, Winden
Straub Adrian, Roggwil 5,6 Reto Wohlfender, Roggwil
Frieden Tobias, Hohentannen 5,5 Rolf Lutz, Andwil
Moser Silvan, Dussnang 5,5 Felix Würth, Hagenwil b. Amriswil
Irminger Adrian, Mettendorf 5,4 Beat und David Schwager, Wängi
Knobel Matthias, Wängi 5,4 Thomas Boltshauser, Ottoberg
Grundlehner Manuel, Altnau 5,3 Peter Mauch, Braunau
Lorenz Fritz, Tägerwilen 5,3 Heinz Brauchli, Diessenhofen
Schildknecht Beat, Hagenwil b. Amriswil 5,3 Stefan Looser, Biessenhofen
Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Lehrabschlussprüfung Landwirt/Landwirtinnen,
mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ, alphabetisch:
Absolvent Lehrbetrieb
Alder Jonathan, Schwellbrunn AR BG Hörnlimann Schmucki, Eschlikon TG
Appert Kilian, Wiezikon b. Sirnach Simon Schönholzer, Schönholzerswilen
Bartholdi Stefan, Schönholzerswilen Ralph Gilg, Fruthwilen
Beeli Gian, Sagogn GR Fritz Stettler, Frauenfeld
Bösch Amanda, Sitterdorf Niklaus Schnetzer, Hohentannen
Breitenmoser Kurt, Sulgen Hansueli Knupp, Raperswilen
Breitenmoser René, Wängi Marc Raschle, Tuttwil
Bücheler Roman, Biessenhofen Mathias Roth, Herrenhof
Burger Fabian, Dussnang Philemon Stauffer, Rheinklingen
Daepp Marc, Sonterswil Aaron Milz, Amlikon-Bissegg
Dähler Alois, Raperswilen Niklaus Dähler, Lanzenneunforn
Dörig Nico, Braunau Franz Meier, Märstetten
Eberli Alex, Dussnang Markus Schmucki, Sirnach
Ehrbar Jan, Ricketwil (Winterthur) ZH Urban Schwager, Balterswil
Eigenmann Stefan, Schweizersholz Gerhard Wiesmann, Oberneunforn
Erni Michael, Tuttwil Kolumban Helfenberger, Tuttwil
Eugster Christof, Au SG Dionys Popp, Horn
Flammer Tobias, Bronschhofen SG Robert Engeli, Friltschen
Forster Luca, Pfyn Hans Dübendorfer, Frauenfeld
Fuster Christian, Appenzell Eggerstanden AI Felix Würth, Hagenwil b. Amriswil
Glaus Elias, Stein AR Hansueli Wolfender, Siegershausen
11SCHLUSSFEIER DES BBZ ARENENBERG Absolvent Lehrbetrieb Grutschnig Hannes, Eschenz Ueli Küng, Etzwilen Guarisco Patrick, Unterstammheim ZH Gerhard Wiesmann, Oberneunforn Haas Lukas, Weingarten-Kalthäusern Markus Baumann, Mauren Haffa Pascal, Andwil TG BG Meili Müller Forrer, Eschlikon Hagenbüchle Patrick, Weingarten-Kalthäusern Alexander Lüthi, Affeltrangen Haldemann Manuel, Raperswilen Hansueli Knupp, Raperswilen Hartmann Rico, Oberneunforn Christoph Schneider, Wallenwil Hartmann Ruedi, Bichwil SG Marcel Imhof, Balterswil Hausammann Linus, Neukirch (Egnach) Martin Müller, Kümmertshausen Hausammann Marco, Langrickenbach Aaron Milz, Amlikon-Bissegg Hertach Jorim, Hohentannen BG Studer-Erb, Schlatt Holdener Dominik, Illhart Daniel Holdener, Illhart Holdener Patrick, Illhart Grob Gemüse- und Landbau, Schlattingen Huber Lukas, Guntershausen b. Aadorf Michael Müller, Eschlikon Hübscher Adrian, Sulgen Peter Metzger, Wigoltingen Hugentobler Jessica, Hosenruck Markus Heeb, Güttingen Huggel Cyril, Bussnang Werner Schenk, Wäldi Inauen Ramon, Freidorf TG Markus Baumann, Mauren Indergand Mike, Altnau Albert Neuweiler, Kreuzlingen Küng Niklas, Etzwilen BG Studer-Erb, Schlatt Laimbacher Beat, Stehrenberg Andreas Stäheli, Tobel Lenz Michael, Uesslingen Ueli Küng, Etzwilen Leuzinger Katja, Nussbaumen Jürg Thalmann, Eschlikon Mani Kevin, Hüttwilen Urs Hartmann, Hüttwilen Messmer Ueli, Thal SG David Meister, Kefikon Moser Jeremias, Rothenhausen Urs Dietiker, Felben-Wellhausen Müller Daniel, Wängi Florian Dickenmann, Uesslingen Ottiger Tobias, Riedt b. Erlen Bruno Ottiger, Riedt b. Erlen Rutz Cédric Christopher, Stachen Andreas Herzog, Homburg Sager Mathias, Muolen SG Martin Müller, Kümmertshausen Schmid Marco, Scherzingen Hans-Ulrich Iseli, Scherzingen Schneider Domenic, Friltschen Stefan Hasler, Lommis Schweizer Köbi, Degersheim SG René Hugelshofer, Schönholzerswilen Senn Philipp, Niederhelfenschwil SG Jürg Schönholzer, Sulgen Spiri Reto, Ottoberg BG Stefan und Dominik Spring, Amlikon-Bissegg Steiger Claudio, Birwinken Benedikt Schnyder, Illighausen Stuber Kevin, Kradolf Christof und Ramona Anderes, Egnach Tanner Xaver, Stein AR Ruedi Daepp, Arbon Vögeli Thomas, Hüttlingen Richard Ammann, Sommeri Wägeli Flavio, Uesslingen Daniel Vetterli, Rheinklingen Waser Dominik, Neukirch an der Thur Markus Frei, Uesslingen Weber Patricia, Steckborn Marcel Frei, Illhart Wehrle Armin, Muolen SG Willi Vogt, Güttingen Wolfender Roman, Siegershausen Matthias Michel, Neukirch (Egnach) Zbinden Adrian, Diessenhofen Müller Christian, Thayngen SH Zehnder Philipp, Schönholzerswilen Jürg Sprenger, Wängi 12
SCHLUSSFEIER DES BBZ ARENENBERG
Verleihung des Förderpreises
Der Abschluss der Schlussfeier bildete die Verlei-
hung des Förderpreises der Stiftung für Jugendför-
derung Thurgau.
Martin Briner, Stiftung für Jugendförderung und
Hanspeter Keller, BBZ Arenenberg, ehrten Adrian Ir-
minger für seine Arbeit «Verantwortung im Klima-
wandel auf den landwirtschaftlichen Betrieben» mit
einem Diplom und 400 Franken.
Fritz Lorenz durfte für seine Arbeit «Geschichte im
Tägermoos» ein Diplom und 300 Franken entgegen
nehmen.
Mario Tosato
Förderpreis der der Stiftung für Jugendförderung,
von links: Martin Briner von der Stiftung für
Jugendförderung, Adrian Irminger, Fritz Lorenz,
Hanspeter Keller, Leiter Allgemeinbildung BBZ
Arenenberg. (Petra Kuhn)
KANTON THURGAU
Einschätzung Trockenheitsrisiko für
den Kanton Thurgau
Aufgrund der Wetterentwicklung, der heute gemes- z wischen 10 und 60 mm (Ostteil des Kantons). Das
senen Abflusswerte in den Thurgauer Oberflächen- Niederschlagsdefizit im Thurgau verbleibt über das
gewässern und unter Berücksichtigung der Jahres- Kalenderjahr betrachtet aber bestehen. Die Pegel-
zeit sowie der Langfristprognosen beurteilt der stände liegen allgemein auf sehr tiefem Niveau. Eine
Fachstab Trockenheit die Lage zum Trockenheitsrisi- dauerhafte Erholung ist nicht absehbar. Laut Daten-
ko für den Kanton Thurgau wie folgt: erhebung von 7.00 Uhr hat die Hälfte der Stationen
(Klassen: gering, mittel, erheblich, gross) im Kanton Thurgau mit Q347-Bestimmung diesen
• Region Thurgau West gross Wert unterschritten.
• Region Thurgau Ost gross
• Region Thurgau Nord und Seerücken gross Lage in den Regionen
• Einzugsgebiet Murg und Lauche gross Die 5-Tage-Prognose für den Abfluss zeigt, dass im
ganzen Thureinzugsgebiet im Laufe der Woche mit
Ein Entnahmeverbot für alle Oberflächenge- leicht zurückgehenden Abflussmengen zu rechnen
wässer, mit Ausnahme des Unter- und Obersees ist. Eine Übersicht zum Zustand der Pegel in Bezug
sowie Rheins ist vom Fachstab Trockenheit bean- auf den Q347-Wert ist unter www.hydrodaten.tg.ch
tragt worden und tritt mit Publikation im Amts- (Parameter: Abfluss) zu finden. Der 5-Tages-Ausblick
blatt vom 13. Juli 2018 in Kraft. für das pflanzenverfügbare Wasserangebot im Bo-
In der vergangenen Woche hat es im Thurgau zum den zeigt für das Thureinzugsgebiet eine ähnliche
Teil kräftig geregnet. Die Wochensummen lagen Tendenz wie für die Abflussprognose.
13KANTON THURGAU
Aufgrund dieser Daten wird das Trockenheitsrisiko Nutzung der Gewässer. Es soll nur noch aus den
aktuell für den Thurgau West, Thurgau Ost, den grossen Gewässern Wasser entnommen werden.
Thurgau Nord und Seerücken sowie das Ein- Bei Unklarheiten, ob eine Wasserentnahme noch
zugsgebiet Murg und Lauche als gross einge- möglich ist, können Sie uns anrufen (058 345 51
stuft. Der Fachstab Trockenheit erachtet es daher 51). Wenn möglich ausweichen auf Wasser ab Hyd-
als notwendig, ein Wasserentnahmeverbot für alle rant, vorausgesetzt, die Wasserversorgung hat aus-
Oberflächengewässer (mit Ausnahme des Boden- reichende Kapazitäten und die zuständige Stelle ist
sees, Untersees und Rhein) zu beantragen. damit einverstanden.
Privaten wird geraten, sparsam mit Wasser umzuge-
Aussichten für die nächsten 14 Tage hen. So sollen derzeit nicht unnötigerweise Pools mit
Aufgrund der Prognosen ist mit lokalen Niederschlä- Wasser gefüllt, Autos gewaschen oder Rasen und
gen zu rechnen, nicht aber mit einer dauerhaften Gärten bewässert werden.
Entspannung der Lage in den Gewässern.
Die nächste Aktualisierung dieses Bulletin erfolgt vo-
Weitere Massnahmen raussichtlich am 16.07.2018.
Die Landwirte, welche auf Bewässerungswasser an- Frauenfeld, 10. Juli 2018,
gewiesen sind, bitten wir weiterhin um schonende Amt für Umwelt und Landwirtschaftsamt
AKTUELLER PFLANZENSCHUTZ
Feldbau gebildet hat, sind die Aussichten für eine erfolgrei-
che Bekämpfung besser. Es ist deshalb wichtig, die
Erdmandelgras: Früh erkennen und sofort allerersten Pflanzen auf einer Parzelle zu erkennen
handeln! und sofort zu handeln. Die neue Befallsstelle muss
Das Erdmandelgras breitet sich – langsam, aber ste- markiert und ausgeschieden werden.
tig – seit 10 Jahren im Kanton weiter aus. Es kom- Bisherige Erfahrungen zeigen, dass zur Bekämpfung
men immer wieder neue Parzellen mit Befall dazu. des Erdmandelgrases die Schwarzbrache (auflau
Oft befinden sich diese im Umfeld bereits vorhande- fende Pflanzen laufend herauseggen) kombiniert
ner Herde. Das Erdmandelgras wird mit Bodenbe- mit dem Einsatz von Herbiziden am erfolgverspre-
arbeitungs-, Setz- und Erntemaschinen verschleppt. chendsten ist. Offen bleibt, ob dadurch auch die Bil-
Zuerst sind es nur einzelne Pflanzen in der Regel am dung neuer Knöllchen verhindert beziehungsweise
Feldrand. In wenigen Jahren kann sich das Erdman-
delgras dann zu flächendeckenden Befällen ausdeh-
nen, die schnell einmal die ganze Parzelle und Nach-
barschläge betreffen können.
Da das Erdmandelgras zur Familie der Sauergräser
(Cyperaceae) und nicht zu den echten Gräsern (Gra-
mineae) gehört, wird es von den Herbiziden nur
ungenügend erfasst. Das Problemgras unterscheidet
sich von unseren Gräsern insbesondere durch den
dreikantigen Stängel ohne Knoten. Die Blätter sind
hellgrün, unbehaart, steif und V-förmig. Unterirdisch
bildet es Rhizome und Rhizomknöllchen (Erdman-
deln). Die Vermehrung des Erdmandelgrases erfolgt
hauptsächlich über diese Rhizomknöllchen (und in
kleinerem Ausmass auch über die Samen). Solange Eine lokale Befallstelle mit Erdmandelgras kann
sich noch kein grosser Vorrat an Knöllchen im Boden noch mit mässigem Aufwand saniert werden. (hb)
14AKTUELLER PFLANZENSCHUTZ
Streifenversuch der Agroscope Changins. Bild rechts, Verfahren Schwarzbrache: Das auflaufende
Erdmandelgras wird, sobald es das 2- bis 4-Blatt-Stadium erreicht hat, jeweils mechanisch (Kreiselegge)
zerstört (mehrere Durchgänge während Vegetation). (hb)
Links: Erdmandelgras, mit dem typischen Blütenstand, unterdrückt Zuckerrüben. Rechts: Sobald Licht auf
den Boden trifft, kann sich das Erdmandelgras in einem Stoppelfeld entwickeln. (hb)
das Aushungern vorhandener Knöllchen erreicht den typischen Blütenständen bemerkbar. Diese
wird. Die Agroscope Changins klärt die Frage gegen- müssen unbedingt entfernt werden, um wenigstens
wärtig ab. Sie hat dazu quer durch das Mittelland an die Versamung zu verhindern. Das Auftreten von
mehreren Standorten einen mehrjährigen Versuch Erdmandelgras oder von verdächtigen Pflanzen bitte
angelegt. Es werden vier verschiedene Verfahren dem Pflanzenschutzdienst melden (Telefon 058 345
(Kombinationen mechanisch-chemisch) getestet. 85 18; gregor.affolter@tg.ch). Zur Bestimmung von
Es lohnt sich die Stoppelfelder auf allfällige Herde zu Erdmandelgras und für Bekämpfungshinweise siehe
kontrollieren. Jetzt entwickeln sich die zuvor durch Broschüre «Pflanzenschutzmittel im Feldbau 2018»,
die Kultur unterdrückten Erdmandelgräser nämlich Seite 112/113.
sehr rasch. Auch in Zuckerrüben und Kartoffeln BBZ Arenenberg, Pflanzenschutzdienst,
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Fotos von www.brunch.ch
Ein üppiges, frisches Zmorge aus eigenen Pro- individuelle Art und Weise, was den Brunchbesuch
dukten vom Bauernhof in gemütlicher Atmos zu einem einmaligen Erlebnis macht.
phäre – wer kann da widerstehen?
Seit mehr als 25 Jahren bieten über 350 Bau- Neun Anbieter im Thurgau
ernfamilien aus allen Winkeln der Schweiz am Auch im Kanton Thurgau richten die neun Gastge-
Nationalfeiertag das an und laden zum Ge- berfamilien gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen
niessen ein. Brunch-Liebhaber melden sich am und Helfern alles liebevoll her, damit es für ihre Gäs-
besten heute noch beim Hof ihrer Wahl an. te perfekt ist – der Organisationsaufwand ist daher
nicht zu unterschätzen.
Ob direkt im Stall zwischen den Tieren oder auf dem Damit es weder an Platz noch an Käse, Fleisch oder
Vorplatz des Bauernhofs: Schweizer Bäuerinnen und Rösti mangelt, ist eine Anmeldung bis 30. Juli di-
Bauern öffnen am 1. August ihre Hoftüren und laden rekt bei der Bauernfa milie erforderlich. Möchten
die Bevölkerung zum «Buurezmorge» auf ihren Be- auch Sie am diesjährigen 1. August ein gluschtig-fri-
trieb ein. Sie bieten ein reichhaltiges Buffet an, das sches Zmorge auf dem Bauernhof geniessen? Dann
von Rösti über Bratspeck bis hin zur Konfitüre aus melden Sie sich jetzt an!
eigener Produktion oder der Region reicht. Daneben Alle Informationen zum 1.-August-Brunch 2018 un-
gewähren sie mit Hofbesichtigungen Einblicke in ter www.brunch.ch oder im BrunchMagazin (erhält-
ihr Arbeitsumfeld oder bieten mit Streichelzoos und lich in Migros- / Landi- / oder Post-Filialen).
Spielecken allerhand für die Jungmannschaft. Jede
Gastgeberfamilie empfängt die Besucher auf ihre Daniel Thür
16FAMILIENLEBEN
Ernährung und Rezepte
Glacé – der kühle Sommerhit
Glacé ist in der heissen Jahreszeit allgegen- vor dem Auftischen circa 20 Minuten akklimatisiert
wärtig. Vom hartgefrorenen Wassereis, über werden sollte, damit sie sich ohne grossen Aufwand
Rahmglacé, Softeis und Parfait bis zum arran- mit dem Löffel abstechen lässt.
gierten Coup ist alles anzutreffen. Eine kühle Eine andere Möglichkeit, um Glacé zu erhalten, wäre
Glacé an heissen Tagen ist immer willkom- das Rühren in Eiswasser, dessen Schmelzpunkt mit
men. Salz verzögert wird. Verhältnis: 2 Teile Eiswürfel: 1 Teil
Salz. Dies wird in einer grossen Schüssel vermischt
Glacé mit der Glacémaschine zubereitet und die Glacémasse, in einer kleineren Schüssel
Wer eine Glacémaschine besitzt, hat es in diesen Ta- darin, gerührt bis sie angedickt und eiskalt ist.
gen einfach. Aus allerlei Köstlichkeiten können mit
etwas Zeit, Energie und Mechanik feine kühle Glacés Tipp: Mit hausgemachten Glacés können wir die
gezaubert werden. Ein Schoggigetränk oder Frucht- lange Liste an Zusatzstoffen eliminieren, den Zucker-
püree wird innert 20 bis 30 Minuten zum Softeis, gehalt selber bestimmen und unsere eigenen Pro-
beziehungsweise Sorbet. Ob Fruchtsaft oder -püree, dukte wie Beeren, Rahm oder Eier zu einem kühlen
Milch, Rahm und andere Milchprodukte oder deren Sommerhit aufpeppen. Wichtig ist, dass die Glacé
Gemisch, mit etwas Fantasie und feinen Aromen innert 2 bis 3 Wochen serviert wird und wir uns be-
entstehen im Handumdrehen eisgekühlte Schlem- wusst sind, dass beim Gebrauch von rohen Eiern
mereien. Meistens ist die Portionengrösse auf circa gewisse Vorsicht geboten ist!
5 Deziliter beschränkt und die Kühlelement müssen
vor einer weiteren Zubereitung wieder 12 Stunden in Beerenparfait
den Tiefkühler. Zutaten:
200 g Beerenpüree
Glacé ohne Glacémaschine zubereitet 1 bis 2 Esslöffel Zucker, je nach Beerenart
Wer ohne Glacémaschine zartschmelzende Glacés 1 Esslöffel Zitronensaft
zubereiten will, sollte möglichst viele Komponenten 2 Eiweisse
schaumig und luftig rühren. So zum Beispiel Eiweiss 1 Prise Salz
zu Eischnee und Rahm zu Schlagrahm. Aus Frucht- 50 g Zucker
püree hergestellte Sorbets werden zu einem «Eis- 2,5 dl Rahm
klotz», wenn wir sie nicht mit der Maschine rühren einige Beeren zum Ausgarnieren
oder während des Gefrierens 3- bis 4-mal durch
rühren und die Eiskristalle wieder zerkleinern. Zuviel
wasserhaltiger Fruchtanteil in einem Glacé, mit
Rahm und eventuell Eiern, sinkt auf den Boden und
gibt da eine farbige Eisschicht, während die leichtern
Zutaten darüber gefrieren. Eine einfache Möglichkeit
sind Parfaits mit schaumig gerührten Eiern, Schlag-
rahm und feinen Aromen oder wenig Spirituosen.
Dazu können Beerensaucen oder Früchtekompott
serviert werden, garniert mit Bretzeli (Biskuits), ge-
rösteten Nüssen und aromatischen Kräuterblättern
wie Pfefferminze, Zitronenmelisse, Basilikum, Ros-
marin und mehr.
Eine weitere Möglichkeit sind Glacé aus einer kaltge-
rührten oder gekochten Crème mit Schlagrahm ver-
feinert. Diese Art ergibt aber relativ feste Glacé, die Zutaten für Beerenparfait. (rh)
17FAMILIENLEBEN
Zubereitung: Eine runde Schüssel mit Klarsichtfolie steifschlagen und mit dem Eiweiss und dem Beeren-
auskleiden. Die Beeren, ob nur eine Art wie zum Bei- püree vorsichtig vermischen. Es darf auch noch et-
spiel Himbeeren oder eine Mischung aus roten und was marmoriert aussehen. Die Masse in die vorbe-
schwarzen Johannis-, Stachel-, Heidel- oder Brom- reitete Schüssel einfüllen und zugedeckt mindestens
beeren in einen Mixbecher geben und fein pürieren. 4 Stunden tiefkühlen.
(Zur guten Rotfärbung sind Him- oder Brombeeren
erwünscht!). Nach Wunsch die Masse durch ein Sieb Vanillecrème-Glacé mit Krokant
streichen, um die Kerne zu entfernen und mit Zucker Krokant:
und Zitronensaft aromatisieren. Die Eiweisse mit Salz 1 Bogen Blechreinpapier
zu steifem Eischnee rühren, den Zucker dazugeben 40 g Zucker
und weiterrühren, bis die Masse glänzt. Den Rahm 1 Esslöffel Wasser
75 g Mandelsplitter
Zutaten:
5 dl und 1 dl Milch
1 bis 2 Päckli Vanillezucker
60 g Zucker
2 Eier, 2 Eigelbe
2 dl Rahm
Zubereitung: Für den Krokant ein Backblech mit
Blechreinpapier belegen. Den Zucker mit einem Löf-
fel Wasser in eine Pfanne geben und auf höchster
Stufe erhitzen bis der Zucker schmilzt und hellbraun
ist. Dann von der Herdplatte wegziehen und die
Mandelsplitter dazugeben und mit einem Löffel ver-
mischen, damit sich das Karamell um die Nüsse legt.
Beerenparfait gestürzt. (rh)
Beerenparfait angerichtet mit Beerensauce. (rh)
18FAMILIENLEBEN
Sofort auf dem Blechreinpapier verteilen, erkalten
lassen und anschliessend grob hacken.
Für die Glacé eine gekochte Crème zubereiten: 5 dl
Milch in eine Pfanne geben und aufkochen. 1 dl
Milch, Vanillezucker und Zucker, Eier und Eigelbe
separat gut verrühren. Die kochende Milch unter
Rühren dazugiessen, zurück in die Pfanne geben
und kurz erhitzen. Anschliessend im Wasserbad und
dann im Kühlschrank ganz erkalten lassen.
Vanillecrème-Glacé mit Krokant und Aprikosen. (rh)
Zutaten für Vanillecrème-Glacé. (rh)
Vanillecrème-Glacé mit Krokant, Beerensauce und
Himbeeren. (rh)
Krokant fertig am Auskühlen. (rh)
Rahm steif schlagen und 4 bis 5 Esslöffel gehackten
Krokant vorsichtig unter die Crème ziehen. In eine
Form abfüllen und 4 Stunden tiefkühlen. Mindestens
eine Viertelstunde vor dem Servieren aus dem Tief-
kühler nehmen und etwas antauen lassen. Die Glacé
mit Beerensauce und Beeren, Schokoladefäden oder
Aprikosenstücken und dem restlichen Krokant gar-
niert servieren.
BBZ Arenenberg, Hauswirtschaft und Familie, Vanillecrème-Glacé mit Krokant Schokolade und
Rita Höpli Himbeeren. (rh)
19FAMILIENLEBEN
Kinderecke FINDE DIE WÖRTER Rund ums Thema Gemüse
Finde die Wörter ums Thema Gemüse
Die Wörter können von oben nach unten, rückwärts oder diagonal laufen.
Die Wörter können von A K Ü R B I S F G H J K L Ö P O S
oben nach unten, rückwärts Q A X C N E S B R E N V B C E R P
oder diagonal laufen. G A H J K L Ö M N B V C X H Y S A
W U R R G B Ü Q A S D F G I F T R
C B N T S D R T G H Z U M N V Q G
V E W S I X S D F V B N M A K L E
ARTISCHOCKE Ä R X C E S Q W E B V B N K J K L
AUBERGINE D G C V N M C V O F G H J O L P Ü
BLUMENKOHL T I W K Q E R H V B N M T H H J K
T N M O G B N C O V G Z U L I O P
BOHNEN R E C H S E Ö O U C F G H J K L V
CHINAKOHL J H G L N F D S A Y K X C V B N M
Z P T R E Z U I O H J E N M C E D
ERBSEN
T E R A Q S D F G G H J K L Ü T R
FENCHEL V P F B H J K U I O K F O P S T R
KAROTTE N E J I Z Z T R E A E S D F G O T
P R Q A Y X S W E N D C V F R R T
KOHLRABI P O L I U K M N C J U Z H N B A G
KÜRBIS L N M J Ä R T H S D F G H C V K B
N I B H G T E R C T V T B Z N I K
PEPERONI
Z U I O Ä L H O K N E M U L B V B
SPARGEL I U Z T R E W Q A S F F G H J K L
TOMATE O P Y E T A M O T C V B N M K U Z
A R T I S C H O C K E
Lösung von: A U B E R G I N E
Worträtsel aus Nr. 27: B L U M E N K O H L
Ferien B O H N E N
C H I N A K O H L
E R B S E N
F E N C H E L
K A R O T T E
K O H L R A B I
K Ü R B I S
P E P E R O N I
S P A R G E L
T O M A T E
Auflösung und Gewinner des Sudoku-Rätsels Nr. 27
vom 6. Juli 2018 Das Lösungswort heisst: COXORANGE
Die Gewinner der Frühstücksmesser, Best of Switzerland, Ost, von PanoramaKnife à CHF 49.– heissen:
Christel Signer, 9322 Egnach, und Jana Filippi, 8252 Schlatt. Wir gratulieren und wünschen viel Spass.
20FAMILIENLEBEN
Rätseln und gewinnen
Gewinnen Sie diese Woche einen Einkaufsgutschein für saisonale Produkte der Thurgauer
Landwirtschaft im Wert von 50 Franken. Den Gutschein können Sie in Ihrer Region einlösen.
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So nehmen Sie teil: Senden Sie die richtige Lösung per E-Mail an: info@vtgl.ch
per Post an: Thurgauer Bauer, Rätselspass, Industriestrasse 9, 8570 Weinfelden oder per Fax an: 071
626 28 89. Absenderadresse nicht vergessen! Teilnahmeschluss: Mittwoch, 18. Juli 2018, 8.00 Uhr.
Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.
21ORGANISATIONEN BERICHTEN
Mutterkuh Schweiz weiter im Aufschwung
mung stehen – seien es Angus, Simmental, Limousin
oder andere Rassen. SwissPrimBeef wird von der
Traitafina, Premium Beef von Transgourmet in der
Gastronomie vermarktet.
Das Jubiläum «25 Jahre Naturaplan» hat im laufen-
den Jahr bereits viel Aufsehen erregt. Mutterkuh
Die Markenprogramme
Medienmitteilung von Mutterkuh
von Mutterkuh Schweiz Schweiz Schweiz hat mit Natura-Beef die Anfänge von Na-
vom 01.06.2016
entwickeln sich weiterhin sehr gut. Haupt- turaplan stark mitgeprägt. Für die Zukunft besonders
zugpferde sind Natura-Veal,
Mutterkuh Natura-Beef,
Schweiz lehntPre- vielversprechend ab
Hornkuhinitiative ist eine Kombination der Marken
mium Angus Beef und SwissPrimAngus. von
Der Vorstand von Mutterkuh Schweiz lehnt die Hornkuhinitiative Muttterkuh Schweiz mitab.
derNatürliche
Bio-Knospe, wie es
Hornlosigkeit ist bei Mutterkühen weit verbreitet. mit Natura-Beef-Bio
Für das Tierwohlbereits seit 2002 umgesetzt
ist Freilaufhal-
In den erstentung
fünf Monaten
mit Auslauf des amJahres 2018 sind die wird. Es ist gewünscht, dass der Bio-Anteil bei Natu-
wichtigsten.
Mengen in den DieMarkenprogrammen
Mutterkuhhalter in der vonSchweiz
Mutterkuh ra-Veal und Natura-Beef
sind Tierwohl-Pioniere. Seit den weiter
1970ergesteigert
Jahren set-werden
Schweiz bei ausgezeichneten Preisen umund
zen sie auf eine naturnahe 2000tierfreundliche
Tiere kann.Haltungsform: Das Kalb wächst bei der
Kuh auf,
(+ 5 %) gestiegen. DiediePerspektiven
Tiere bewegen sindsich
auchfreifür
in Gruppen,
Wer diehaben im Sommer auf
Schlachtviehpreise mitder Weide und
denjenigen des Vor-
im Winter im Laufhof täglich Auslauf und werden ganz oder fast ausschliesslich mit
die zweite Jahreshälfte sehr gut. Das hervorragende
Gras, Heu und Grassilage gefüttert. Mutterkuh Schweiz legt Wert auf eine intakte Niveau fest.
jahres vergleicht, stellt ein leicht tieferes
Fleisch aus Mutterkuhhaltung,
Mensch-Tier-Beziehung. das dieTausende
Bäuerinnen Der Grund
engagierter Bauernistzeigen,
die allgemeine
dass auch Situation auf dem
im Laufstall
und Bauern und mit mit
viel regelmässigem
Herzblut produzieren Weidegangund die zahme,Bankviehmarkt.
umgängliche Tiere möglich sind.
Die Produktion ist dieses Jahr noch
MarktpartnerFreilaufställe
engagiert verkaufen,
und Auslaufgeniesst
sindweiterhin
wichtig für daseinmal angestiegen
Tierwohl. (+ 11 % Tieren
Bei behornten für diebesteht
Monate Januar
die Gunst derjedoch
Konsumenten.
eine höhere Wichtig ist zu produzie- für Tier
Verletzungsgefahr bis April) und das Deshalb
und Mensch. generellewerden
Preisniveau tiefer als im
Kälber
ren, was am heute
Markt häufig
gefragtenthornt
ist. – und zwar ausschliesslich unter Betäubung. Weil es von Natur
Vorjahr. Für die Mutterkuhhalter sind die Perspekti-
aus Kühe ohne Hörner gibt, werden seit einiger Zeit vermehrt solche Tiere gezüchtet.
Am meisten Rinder,
Wachstumspotenzial
denen von Natur besteht
aus bei
keineNatu-
Hörnerven besser müssen
wachsen, als im Marktdurchschnitt.
nicht enthornt werden.
ra-Veal. Von Mitte Juni bis Mitte Oktober gilt für T3 Attraktive Markenprogramme sind wichtig für die
Von Natur aus gibt es Kühe mit und Kühe ohne Hörner. Tiere verschiedener Rassen
ein Mindestpreis
habenvon seit17 Franken
jeher keinepro kg Schlacht
Hörner Mutterkuhhaltung.
und sind trotzdem genauso gesund Man kann aberwie
und vital auch bei Mutter-
behornte
gewicht. In dieser Jahreszeit Schweiz
Kühe. Mutterkuh könnte Coop stellt bedeu-
es den Bauern kuh Schweiz
frei, ob sieMitglied
Kühe mit sein,oder
ohneohnein die Markenpro-
Horn
tend mehr halten wollen.
Natura-Veal So oder so
verkaufen alswird es weiterhin
bisher. Die grammeBauern zu geben, dieSei
liefern. mites,
Stolz
um und aus
die Abstammung sei-
Überzeugung behornte oder unbehornte Kühe halten.
Auswertungen der Schlachtkörperqualität im vergan- ner Tiere zu registrieren, für die Weiterbildung und
genen Jahr haben bestätigt, dass ist
Die Hornkuhinitiative aufausvielen Betrie- Gründen
mehreren den Austausch mit anderen
problematisch. So haben Mutterkuhhaltern
ihre Vertreter oder
ben auch im in der bisherigen
Sommer und Herbst Diskussion
ein guterdeutlich
Ausmast-gemacht, um die dassInteressenvertretung
die Initiative auch und für diesen Betriebs-
insbesondere für Kühe in Anbindehaltung gelten soll. Ein Hornbeitrag würde demzufolge
grad erreichtauchwerden kann.bezahlt,
für Kühe Jeder Betrieb,
die nachder denfür zweig zu unterstützen.
Minimalvorschriften Die Mitgliederbeiträge und
des Tierschutzgesetzes
Natura-Beef dauernd
anerkanntim ist,
Stallkann auch Natura-Veal
angebunden Tarife von
sind und lediglich Mutterkuh
90 Mal pro Jahr Schweiz
Auslaufsind
insabgestuft
Freie und wer-
erhalten.
liefern. Wer sich informieren möchte, darf gerne bei den je nach gewählten Mitgliedschafts- und Dienst-
der Geschäftsstelle,
Sorgen bei Vianco
bereitet oder Viegut
Mutterkuh nachfra-
Schweiz leistungsmodulen
die Finanzierung berechnet. EsSeit
des Hornbeitrags. dem die
besteht 1. Januar
gen. Gefahr, dass wegen der Horninitiative die Mittel 2018 istfürdie AnzahlTierwohlprogramme
andere der Mitglieder von 5643 auf 5707
gekürzt
Obwohl andere werden. Für das Tierwohl
Organisationen sind Rassen-
ebenfalls Freilauf- und Auslaufhaltung
gestiegen jedoch bedeutend
(+ 64 respektive wichtiger
1 %). Mutterkuh Schweiz
als die Hörnerfrage.
Label lanciert haben, wachsen die entsprechenden sucht neue Betriebe. Wir bieten ein Erstberatungsge-
Programme Weiter trifft dasSchweiz.
bei Mutterkuh Argument des finanziellen spräch
SwissPrimBeef Mehraufwands für behornte
und verschiedene Kurse Tieren
an. in An-
bindeställen nicht zu. Die Haltung von behornten Kühen führt nur dann zu Mehrkosten,
und Premium wennBeefeinsind diejenigen
Auslauf oder einMarken in der gebaut
Freilaufstall Kontakt:
wird. Mathias Gerber, Präsident mathias.gerber
Schweiz, die für Qualitäts-Beef von Fleischrindern @sunrise.ch, 079 358 38 19 Urs Vogt, Geschäftsfüh-
mit offiziell Eine andere Überlegung ist, dass ein Beitrag für behornte Kühe und Stiere – wenn er
ausgewiesener, garantierter Abstam- rer, urs.vogt@mutterkuh.ch, 079 404 28 28.
denn eingeführt würde – auf Gesetzes- oder Verordnungsstufe geregelt werden müsste.
In eine Verfassung gehören keine so detaillierten Bestimmungen, wie sie die Hornkuhi-
nitiative vorsieht.
Der Vorstand von Mutterkuh Schweiz hat deshalb beschlossen, die Hornkuhinitiative
abzulehnen.
Kontakt: Urs Vogt, Geschäftsführer, 056 462 33 55,
Für die Landwirtschaft! 079Versicherungen
| Alle 404 28 28 aus einer Hand.
Daniel Flückiger, Leiter Kommunikation, 056 462 33 55, 079 226 52 76
22ORGANISATIONEN BERICHTEN
10-Jahr-Jubiläum mit Hoffest gefeiert
Am vergangenen Sonntag konnten Marianne Mettler mit dem Restaurant Kreuzstrasse sowie Thomas und
Katja Mettler mit Mettler Beef ihr 10-Jahr-Jubiläum feiern. Daraus entstand ein Hoffest mit Fleisch vom
eigenen Hochlandrind sowie genussvollen Leckereien aus der Kreuzstrasse. Das prächtige Sommerwetter
lockte über 900 Gäste an, welche gemütliche Stunden, umrahmt vom Alphorntrio Braun, der Jodelgruppe
Klancanto und den Alpenstadel Musikanten verbrachten.
Familie Mettler und Helfer bedanken sich bei allen Gästen für Ihren Besuch am Hoffest.
Nationaler Zukunftstag 2018 –
«Ein Tag als Landwirtin»
Am Zukunftstag vom 8. November 2018 wird das Spezialprojekt für Mädchen «Ein Tag als Landwirtin»
bereits zum vierten Mal durchgeführt. Mit grosser Begeisterung schnuppern die Schülerinnen jedes Jahr
Landluft: Sie packen auf dem Feld mit an, fahren mit dem Traktor, melken die Kühe und füttern die Tiere.
Der Verband Thurgauer Landwirtschaft VTL sowie die Geschäftsstelle des Nationalen Zukunftstags laden
die Betriebe im Kanton Thurgau dazu ein, die Hoftüren für interessierte Schülerinnen zu öffnen.
Wie funktioniert die Teilnahme?
• Der Betrieb plant ein Programm für Mädchen.
• Anmeldung bis Ende Juli auf der Website des Nationalen Zukunftstags: www.nationalerzukunftstag.ch/
de/betriebe/anmeldung ➝ Spezialprojekt.
• Das Programm wird auf der Website publiziert und der Zukunftstag übernimmt die Vermittlung der Plätze.
• Sobald das Angebot ausgebucht ist, erhält der Betrieb die Kontaktangaben der teilnehmenden Mädchen.
• Zukunftstag, 8. November 2018: Der Betrieb setzt das Programm mit den Schülerinnen um.
Programmideen und Informationen zur Anmeldung unter: www.nationalerzukunftstag.ch
Kontakt: Judith Schläppi, Projektmitarbeiterin, Telefon 041 710 40 06, j.schlaeppi@nationalerzukunftstag.ch
23AUS- UND WEITERBILDUNG
28 neue Fachkräfte produzieren in der Ostschweiz Genuss aus Milch
Mit Milch in die Zukunft
Die Ostschweiz freut sich über frische Fach- 25-Jährigen zeigt seit 1980 ebenfalls eine Abnahme
kräfte in der Milchwirtschaft. 24 Milchtech um die Hälfte. Und in den letzten zwei Jahrzehnten
nolog/-innen und vier Milchpraktiker/-innen ist der Anteil der rauchenden 12- bis 25-Jährigen um
haben am Mittwochabend, 4. Juli, ihr Lehrab- 60 % gesunken.
schlusszeugnis erhalten. Marcel Züger, Präsident der Bildungskommission,
forderte die frisch gebackenen Fachkräfte auf, trotz
Im Rahmen der Lehrabschlussfeier verwies Marco dieser guten Rahmenbedingungen auf der Hut zu
Frauchiger, Rektor des BZWU Berufs- und Weiterbil- sein und sich neuen Herausforderungen zu stellen,
dungszentrum Wil / Uzwil / Flawil in seiner Rede auf auch einmal gegen den Strom zu schwimmen. Er
die Bildungsentwicklung seit 1989. So hat sich seit- erklärte: «Beruflich kann das bedeuten: Erfahrungen
dem die Zahl der Personen mit Tertiärabschluss ver- im Ausland sammeln, oder sich weiterbilden mit al-
doppelt. Bei den Milchtechnologen umfasst dieser len Varianten, die für Sie als Persönlichkeit machbar
Bereich die Höhere Berufsbildung mit der Berufsprü- sind und mit allen Möglichkeiten, die Ihnen zur Ver-
fung und der Höheren Fachprüfung. In den vergan- fügung stehen. Lernen Sie mit Freude dazu. Vergra-
genen 20 Jahren hat sich zudem die Zahl der Perso- ben Sie auf keinen Fall Ihre Talente, Fähigkeiten und
nen ohne SEKII-Abschluss halbiert. Während bei Leidenschaften für bessere Zeiten. Dann können Sie
den 56- bis 65-Jährigen noch 16 % über keinen guter Zuversicht sein, dass weitere Erfolge in Ihrem
SEKII-Abschluss verfügen, sind es bei den 26- bis Berufsleben auf sie zukommen. Sie müssen aber
35-Jährigen nur noch 5 %. Diese guten Entwicklun- nicht unbedingt ein Kaninchen aus dem Hut zau-
gen aus dem Bereich der Bildung schlagen sich auch bern, um in unserer Branche erfolgreich zu sein. Sie
in anderen Zahlen der wirtschaftlichen und gesell- haben eine vorzügliche Ausbildung gemacht und
schaftlichen Entwicklung nieder: Seit 2009 waren sind eine begehrte Arbeitskraft im weiteren Bran-
22 % mehr Unternehmensgründungen zu verzeich- chenumfeld. Darum glauben Sie an sich und Ihre
nen. Seit 2006 hat der Energieverbrauch um 30 % Stärken. Das wird Ihnen helfen, wenn Sie den Hut in
abgenommen. Seit 2009 hat sich die Jugendkrimina- den Ring werfen und eine Herausforderung anneh-
lität mehr als halbiert, wie das Beispiel aus dem Kan- men.»
ton Zürich zeigt. Der Alkoholkonsum der 16- bis milchtechnologe.ch
28 neue Fachkräfte produzieren in der Ostschweiz Genuss aus Milch. (zVg)
24AUS- UND WEITERBILDUNG
Zwölf Ostschweizer Milchtechnolog/-innen haben einen Betrieb die Automatisierung sehr weit fortge-
mit Leistungen über Note 5,0 geglänzt. Darunter schritten ist, pflegt der andere das ursprüngliche
ein Thurgauer Betrieb: Handwerk. Für die nächsten Monate plant Thomas
Thomas Egli: Milch im Blut Egli einen Aufenthalt in der Westschweiz, um zu
Milch liegt in der Familie von arbeiten und Französisch zu lernen. Den Beruf
Thomas Egli im Blut. Der Sohn empfiehlt er allen, die Freude an Chemie haben. Er
eines Käsermeisters und Bru- selber hat nun das Fähigkeitszeugnis in der Tasche.
der eines Milchtechnologen Thomas Egli, 8580 Amriswil, (Note 5,2)
ist bereits mit dem Beruf auf- Käserei Müller Thurgau, Amriswil
gewachsen. Trotzdem ist es
ihm damit nie langweilig da- Weitere erfolgreiche Lehrabschüsse in
mit geworden. «Ich finde es spannend, was man Thurgauer Betrieben:
aus Milch alles herstellen kann und wie die Produk- Milchtechnologen:
te aus Milch lange haltbar gemacht werden.» Er hat – Schreiber Jan, Schaffhausen, in der Stiftung
es sehr geschätzt, dass er in seinem Lehrbetrieb Kartause Ittingen, Warth TG.
bereits vieles selbstständig erledigen und Verant- – Vincenz Marc, Sirnach, bei Roland Egger,
wortung übernehmen konnte. Während der Lehre Fischingen TG.
lernte er den Beruf aus zwei Perspektiven bezie- Milchpraktikerin MIP2a:
hungsweise – unter dem Dach der Käserei Müller – Tavella Chiara, Sitterdorf, in der Molkerei
Thurgau – in zwei Betriebe kennen. Während im Biedermann AG, Bischofszell TG.
Erfolgreiche Landmaschinenmechaniker
17 Landmaschinenmechaniker EFZ, ein Bau- maschinen- und Motorgerätemechaniker der Kanto-
maschinenmechaniker EFZ und ein Motorge- ne Thurgau, St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden.
rätemechaniker EFZ durften im Zentrum LMB
Technik und Bildung in Weinfelden ihr Fähig- Ein wichtiger Tag im Leben
keitszeugnis für die Noten zwischen 4,0 und «Das Fähigkeitszeugnis soll der Lohn sein für ihre
5,2 entgegennehmen. Simeon Zaugg, Bischofs- Anstrengungen während ihrer Lehre, und an der
zell (Thoma Felix GmbH, Bischofszell), wurde Lehrabschlussprüfung mussten Sie Ihr Können nun
mit der Note 5.3 ausgezeichnet. unter Beweis stellen», wandte sich Anita Schnetzer,
Ausbildungsberaterin beim Amt für Berufsbildung
«Sie sind heute am Ziel ihrer Berufslehre angekom- des Kantons St. Gallen, an die jungen Berufsleute.
men und haben somit ein wichtiges Etappenziel er- Sie wies diese darauf hin, dass sie sich Kenntnisse
reicht, das mit dem gelben Tricot im Finale enden und Fähigkeiten angeeignet hätten, die sich nun in
wird», verglich Ludwig Keller, Präsident LMB Technik der Praxis umsetzen liessen. Lobende Worte fand
und Bildung, die abgeschlossene Prüfung mit der Schnetzer auch für die Ausbildner und drehte das
Tour de France. Er wies bei der Begrüssung der zahl- Rad zurück: «Früher gab es Berufe wie Bader, Flös-
reich erschienenen Eltern, Gäste, Ausbildner, Lehr- ser, Pulvermacher oder Spinner, unter denen wir uns
personen und Instruktoren im Zentrum LMB in heute nichts mehr vorstellen können, und auch Ihr
Weinfelden darauf hin, dass die jungen Berufsleute Beruf hat in den vergangenen 80 Jahren eine rasante
nun mit einem gut gefüllten Rucksack mit Können Entwicklung durchgemacht.» Die Ausbildungsberate-
und Wissen das Berufsleben beginnen könnten. «Ich rin zeigte am Beispiel einer Traktorenmarke auf, wel-
wünsche ihnen viel Erfolg und Zufriedenheit bei der che Entwicklung seit dem ersten Modell aus dem
Ausübung ihres Berufes», wandte sich der Präsident Jahre 1929 stattgefunden hat. «Sie müssen als Be-
an die insgesamt 54 neuen Landmaschinen-, Bau- rufsleute diesen Veränderungen standhalten und in
25AUS- UND WEITERBILDUNG Die erfolgreichen Landmaschinen-, Baumaschinen- und Motorgerätemechaniker aus dem Thurgau. (w l) 50 Jahren gibt es vielleicht mit künstlicher Intelligenz 19 waren erfolgreiche Thurgauer ausgerüstete Fahrzeuge und die Namen ihrer heuti- Aus den Händen von Christian Ruder, Chefexperte, gen Berufe verschwinden», blickte Schnetzer in die und Ivo Keller, Bildungsverantwortlicher, erhielten Zukunft, dies verbunden mit der Aufforderung an die 19 Absolventen für die Noten zwischen 4,0 und 5,3 Absolventen: «Bleiben Sie am Ball und gestalten Sie das eidgenössische Fähigkeitszeugnis. Ihren Beruf mit.» Werner Lenzin Landmaschinenmechaniker EFZ: Simeon Zaugg, Bischofszell 5,3 (Thoma Felix GmbH, Bischofszell). Weitere Absolventen in alphabetischer Reihenfolge sind: Lucas Artho, Güttingen (Aggeler AG, Steinebrunn); Adrian Betschart, Oberhallau (H.+E. Roth AG; Dettighofen); Remo Brühlmann, Neukirch-Egnach (Sonderer AG, Erlen); Robin Peter Hausammann, Neukirch-Egnach (Aggeler AG; Steinebrunn); Jonas Keller, Homburg (Germann Sanitär- und Landtechnik AG, Hörhausen); Raffael Kempf, Muolen (Schönenberger Landtechnik, Hagenwil bei Amriswil); Simon Kohler, Sulgen (Jakob Hofer AG, Oberaach); Mario Körner, Ossingen (Keller Technik AG, Hüttwilen); Lukas Langenegger, Langrickenbach (Schenk Technik AG, Andwil); Kevin Brian Ol- brecht, Müllheim (Schneider Landmaschinen AG, Matzingen); Kim Janic Silberer, Müllheim (LMK Technik AG, Altnau); Rolf Stacher, Uttwil (Eggmann Landmaschinen GmbH, Hefenhofen); Sulivan Thür, Altnau (LMK Technik AG, Altnau); Cedric von Büren, Bischofszell (Schönenberger Landtechnik, Hagenwil bei Amriswil); Nils Wöcke, Rossrüti (Brunner Spezialwerkstatt AG, Bleiken/Schwarzenbach); Lars Wälti, Schönholzerswilen (Ad. Bachmann AG, Tägerschen). Baumaschinenmechaniker EFZ: Fabrice Junker, Rickenbach bei Wil (Kuhn Schweiz AG, Lommis). Motorgerätemechaniker EFZ: Jakob Keller, Märstetten (Köchli Technik, Neukirch an der Thur). 26
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