Pfarrverband Moosach Olympiadorf - Pfarrbrief Ostern 2019 Aufstehen und sich auf den Weg machen
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Pfarrverband
Moosach‐Olympiadorf
Frieden Christi St. Martin St. Mauritius
Aufstehen und sich auf den Weg machen
Pfarrbrief Ostern 2019Leben aus dem Glauben
Taufen und Trauungen
Für Taufen und Trauungen bleiben für Sie klären. Taufen, Trauungen und Ehe‐
die jeweiligen Pfarrbüros die ersten An‐ jubiläen können, für alle im Pfarrverband,
sprechpartner. Bitte vereinbaren Sie recht‐ nach Belegung und Möglichkeit in der
zeitig einen Termin, um alle Schritte zu Alten St. Martinskirche gefeiert werden.
Erstkommunion (3. Klasse) und Firmung (9. Klasse)
Die Kinder und Jugendlichen werden an‐ 12.05.19 und in St. Martin am 19.05.19
geschrieben, wenn sie auf dem Pfarrgebiet und am 26.05.19.
wohnen und als katholisch gemeldet sind. Die Firmung findet am Dienstag, den
Die Erstkommunionfeiern finden statt: in 23.07.19, um 10:00 Uhr in St. Martin statt.
Frieden Christi und in St. Mauritius am Firmspender ist Reinhard Kardinal Marx.
Besuchs‐ und Gesprächswunsch
Seelsorge‐ und Beichtgespräche, Kranken‐ von Häusern oder Wohnungen, Tieren und
besuche mit und ohne Krankenkom‐ Gegenständen können Sie jederzeit im
munion oder Krankensalbung, Gespräche Pfarrbüro vereinbaren.
zum Wiedereintritt in die Kirche, Segnung
Trauer und Tod
Die Bestattungsinstitute vergeben die Be‐ baren. Die Messfeiern für Verstorbene fin‐
erdigungstermine. Trauergespräche kön‐ den gewöhnlich am Beerdigungstag zu den
nen Sie jederzeit im Pfarrbüro verein‐ festen Gottesdienstzeiten statt.
Impressum
Herausgeber: Pfarrverband Moosach‐Olympiadorf
Redaktion: Claudia Deigele, Uschi Embacher, Markus Erfort, Rudolf Heilmeier,
Katrin Legner, Martin Pöller (verantwortlich), Barbara Volk
Nummer: 13; Auflage: 8.600
Druck: Der Dersch, 85457 Hörlkofen; Umweltschutzpapier Circle Offset white 70g/m²
Bilder: Titelseite Annette Erfort, S. 5, 37 pixabay.de, S. 16 OpenStreetMap
Texte, Bilder und Grafiken unterliegen dem Urheberrecht. Eine Vervielfältigung oder
Verwendung davon ist nur nach vorheriger Genehmigung gestattet.
Haftungsausschluss: Namentlich gezeichnete Beiträge geben nicht in jedem Fall die
Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder.Bis es zum Aufstehen kommt. Der Schlaf als Vorgeschichte.
Der Schlaf ist ein enger Verwandter des
Todes. Ohne Kontrolle über ihn zu haben,
erleben wir ihn. Ob wir uns des Lebens,
des Wachseins, immer bewusst sind, ist
eine ernste Frage; im Schlaf sind wir ohne
reales Bewusstsein. Der Schlaf ist Heraus‐
nahme aus der Erfahrungswelt und kommt
einer Vertrauensprobe gleich. Denn dass
wir wieder aufwachen, ist keineswegs si‐
cher. Der Schlaf und der Tod kennen sich
seit langem gut. Entschlafene sind jene, die
nicht mehr sie selber als uns Bekannte brechung, die zu einem neuen Aufstehen
sind; aber auch das Wort „entschlafen“ ist drängt. Die meisten Menschen wollen mit
schwierig: Eigentlich besagt es ja, dass man dem Leben fortfahren und sind nicht
dem Schlaf entkommen ist, dass man nicht lebensmüde. Wenn es dann weitergeht,
mehr schläft. Gehört also, könnte man wacht der Mensch auf. Alle kennen diese
fragen, der Schlaf eindeutig zur Welt der schlaftrunkenen Momente, diese bewusst‐
Lebenden? seinserweiternden Sekunden des Zu‐sich‐
„Schlaf´ gut!“ – sagen wir. Damit ist Kommens.
der Wunsch nach baldigem Weiterleben Ist das Dösen zu Ende, frisst allein das
inbegriffen. „Ruhe sanft!“ – sagen wir Aufstehen gerade frisch getankte Energie.
auch. Aber das rufen wir nicht ins Schlaf‐ Wach werden kostet Kraft. Wie das
zimmer, sondern in das Dunkel des ausge‐ Schlafen die tägliche Dosis Tod ist, so ist
hobenen Grabes. Der Schlaf hat mehrere das Aufstehen ein täglich erfahrbares
Dimensionen: Schlaf aus Müdigkeit, Schön‐ österliches Ereignis. „Ostern für zwischen‐
heitsschlaf, Mittagsschlaf, Gesundheits‐ durch“ – so möchte man meinen.
schlaf, Sekundenschlaf etc. Und eben In diesem Pfarrbrief geht es um das
Todesschlaf. „Die tägliche Dosis Tod“ ist „Aufstehen und Weitermachen“. Doch vor
der Schlaf, wenn er kommt. dem Artikel „auferstanden von den Toten“
Franz von Assisi spricht im Sonnen‐ heißt es im Apostolischen Glaubens‐
gesang vom leiblichen Tod als seiner bekenntnis „hinabgestiegen in das Reich
Schwester. Er gehört zur Welt‐Familie wie des Todes“. Alles hat seine Vorgeschichte,
die Sonne, wie Mond und Sterne, Wind, und die des Auf(er)stehens ist die des
Wasser und Feuer. Schlafen – auch als (Todes‐)Schlafes. Nichts gibt es ohne
Todesschlaf – geschieht dann, wenn die Zusammenhänge. Viel Erkenntnisgewinn
Energie ausgeht. Der Mensch ist tages‐ beim Lesen wünsche ich Ihnen!
müde und braucht den Schlaf als Unter‐ Björn Wagner
3Die Emmausgeschichte – eine Geschichte des Aufbruchs Unser Leben ist häufig geprägt von unter‐ einem Orts‐ und Tapetenwechsel, um nach schiedlichen Stimmungen, aber es unter‐ einem schlimmen Ereignis wieder klarer zu liegt auch Stimmungsschwankungen. Im sehen und zu Ruhe und innerem Frieden Alten und Neuen Testament herrscht an zurückzufinden? Dann sind Sie und ich der manchen Stellen Aufbruchstimmung. Im namenlose Jünger, der mit dem Kleopas Buch Exodus verbreitet Jahwe sie, als er aufbricht und sich auf den Weg macht. Die Mose beauftragt: „Sag den Israeliten, sie Jünger ziehen los, ohne zunächst recht zu sollen aufbrechen. Du aber heb deinen wissen, wohin die Reise geht. Sie reden Stab hoch.“ – Nimm die Führung des miteinander. Sie reden sich vielleicht das Volkes und der Menschen in meinem Belastende von der Seele. Allerdings Namen in die Hand, so dass das Volk den scheint es, als seien sie in ihrem Mitleid Weg in die Zukunft finden und gehen kann. füreinander und in ihrer Ratlosigkeit ge‐ Aufbrechen ist auch Thema bei Abraham fangen. Doch da kommt der unbekannte im Buch Genesis. Er erfährt von Gott: „Zieh Dritte hinzu. Er geht mit ihnen. Er fragt fort aus deinem Land, von deiner nach: „Was sind das für Dinge, über die ihr Verwandtschaft und aus deinem Vater‐ redet?“ – Er hört ihnen zu, zeigt Verständ‐ haus…“ Ich will dich zum Vater vieler nis für ihre innere Not…, er lenkt aber doch Völker machen. Die Aufbruchstimmung ist das Gespräch in eine ganz neue Richtung. positiv motiviert. Sie weist in Richtung Zu‐ Jesus zeigt Interesse. Das Wort Interesse kunft. Auch im Neuen Testament geht es ist dem lateinischen „inter esse“ sehr immer wieder um Aufbruch. Der Evangelist nahe. Das bedeutet übersetzt „darin sein, Lukas erzählt die Geschichte von den zwei dazwischen sein“. In allem, was die Jünger, Jüngern, die von Jerusalem nach Emmaus was uns heute beschäftigt, will der aufbrechen. In Israel sind uns drei Orte als Auferstandene „darin“ und „dazwischen“ „Emmaus“ bekannt. Der ältesten Tradition sein. Mit seiner Kraft. Mit seinem guten nach ist es in Nikopolis laut der Überlie‐ Geist. So können seine Freunde, so können ferung von Eusebius von Cäsarea. Es lässt wir den Aufbruch in die Zukunft gut sich aber nicht sicher festlegen. Bei Lukas gestalten. Die Erzählung fährt fort: „So ist der Aufbruch der Jünger in Richtung erreichten sie das Dorf, zu dem sie Emmaus eher eine Flucht. Nach dem Mot‐ unterwegs waren.“ to: Nichts wie weg von dem Furchtbaren, In Emmaus, im Haus am Weg bricht das am Karfreitag mit Jesus geschah. Jesus den Jüngern das Brot. Da geschieht Möglichst schnell das Ganze hinter sich der innere Aufbruch der Herzen der beiden lassen. Vielleicht wollten die Jünger Jünger. Sie erinnern sich an den Abend‐ einfach nach all dem einen Tapetenwech‐ mahlssaal, wo Jesus das Brotbrechen als sel, um auf andere Gedanken zu kommen. Zeichen seiner bleibenden Gegenwart Kennen Sie das auch, den Wunsch nach gedeutet hat. Durch diese heilsame 4
Die Emmausgeschichte – eine Geschichte des Aufbruchs
Erinnerung konnten die inneren Verhär‐ Im Frühling bricht die erstarrte Schöp‐
tungen der Angst und des Zweifels der fung und Natur wieder neu auf. Alle Knos‐
Freunde Jesu aufbrechen. Die Jünger pen springen auf, fangen an zu blühen.
spürten etwas wie ein neues inneres Feuer Ostern ist das Fest der Aufbrüche in
– neue Lebensenergie: „Brannte uns nicht unserem Leben. Es ist das Fest, an dem wir
das Herz in der Brust…?“ uns auf neue Wege begeben. Papst Fran‐
Der Ort Emmaus ist wie gesagt nicht ziskus ist kürzlich als erster Pontifex der
genau lokalisierbar. Emmaus ist daher Kirchengeschichte in die Vereinigten Ara‐
überall dort, wo österliche Aufbrüche der bischen Emirate aufgebrochen. Durch die
Hoffnung geschehen und wo Menschen Begegnung mit dem Imam ist viel an neuen
sich auf den „neuen Weg“ machen, der an Möglichkeiten für ein Miteinander der
Ostern begonnen hat. Mit Ostern haben Religionen auf‐ und angebrochen. Neue
die Jünger eine neue Aufgabe erhalten. Sie Wege dürfen wir im Pfarrverband gehen
haben miteinander etwas wichtiges, etwas mit dem Kinderbibelgarten und anderen
dringendes zu sagen. Sie haben einander. neuen Angeboten, die wir ausprobieren.
Zu zweit bekommt ihre Botschaft Gewicht. Die Emmausgeschichte ermutigt dazu,
So wird ihnen Glaube geschenkt. Die darüber nachzudenken, wo ein neuer
Emmausjünger sind Bilder für den öster‐ Aufbruch – wo ein neuer Weg in der
lichen Aufbruch und Weg, den die Kirche Kirche, in unseren Gemeinden – in unseren
geht, den wir in unseren Gemeinden Familien – in unserem je eigenen Leben
einschlagen dürfen. Wo geschehen heute sinnvoll wäre.
die österlichen Aufbrüche? Andreas Krehbiel, Pfarrvikar
5Auf(er)stehen – und das nicht nur als
Was hilft uns, nach dem Tod eines
geliebten Menschen nicht in der Trauer zu
erstarren, sondern nach vorne zu blicken?
Wie können wir mit einer Krankheit oder
einer Verletzung umgehen, die alle unsere
Pläne mit einem Schlag zunichte macht?
Was erweist sich rückblickend als persön‐
Tätig sein
Gott hilf mir!
Lebendig bleiben
licher „Auferstehungsmoment“?
Freuen, dankbar sein
Neue Sachen ausprobieren
Arbeiten, ankommen, heimkommen!
Aufstehen und sich auf den Weg machen
Nach vorne zu schauen und nicht zurück
A
fu
Nicht zurückblicken – immer weitergehen
Osterbotschaft.
ts
In die Zukunft blicken und meinen Weg gehen.
he
Neue Sachen ausprobieren. Neue Freunde finden
Nicht vergessen und verdrängen, sondern vergeben
ne Gegen den Strom zu schwimmen, um zur Quelle zu kommen
Eigene Sichtweisen erweitern – auch Umwege führen ans Ziel
Hören, hören, hören und mich wie Paulus vom Pferd fallen lassen
Vergangenes zurücklassen und mutig und offen nach vorne schauen
Aufstehen und Zeit verschenken und zuhören, wenn jemand das gerne hätte
Nach Niederlagen nicht den Mut sinken lassen, sondern wieder neu beginnen
Besinnen; mich erneut mit anderen Christen auf den Glaubensweg zu begeben
Neue Fragen stellen – neue Antworten erhalten, andere Ansichten kennenlernen
Über die Mauer steigen und schauen, was da draußen ist. Da ist Erstaunliches, Wunderbares
Fehler zu verzeihen, einen neuen Anfang wagen und in die Zukunft schauen, es besser machen
Meine Ängste und Sorgen ein Stück weit hinter mir lassen und darauf vertrauen, dass es gut wird
Immer hinterfragen, was das Wesentliche ist, damit man nicht im Alten, Traditionellen steckenbleibt
Dankbar zurückblicken, denn in jedem gelebten Moment ist etwas Schönes und jedes „Sein“ ist ein „Geworden sein“
Sich auch neue Dinge zu trauen, anderen zu vertrauen, alles auf eine neue, andere Weise betrachten, Dinge verändern
Zügig voranzuschreiten, von Zeit zu Zeit zu prüfen, ob man noch auf der richtigen Route ist – aber auch Variationen für
neue Wege auszuprobieren, damit der neue Weg nicht wieder in den längst ausgetretenen, vorherigen mündet
6Zuversicht!
So ist das Leben
Hoffnung haben
Ein neues Ziel erreichen
Neue Horizonte anstreben
nach oben weisend.
Sich nicht unterkriegen lassen
Sport, Freude, in die Zukunft blicken
Das zu tun, was Gott von mir erwartet Au
Dahin gehen, wo der Herr dich hinschickt
Alte ausgetretene Wege hinter sich lassen
fs t
Alte Zöpfe teils abschneiden, teils neue flechten
eh
Neue Wege entdecken, neue Erfahrungen machen
zulassen – auch in unserem Pfarrverband.
en Das Redaktionsteam
sondern vom tiefsten Punkt ausgehend,
Antworten – nicht thematisch sortiert,
nachgefragt. Hier finden Sie einige der
den Gemeinden unseres Pfarrverbands
Wir haben in den letzten Wochen in
bedeutet auch, sich auf neue Wege ein‐
Auf(er)stehen betrifft jeden von uns. Es
Zuversichtlich, mit Mut und Ausdauer das Neue wagen
Jeden Tag auf‘s Neue dankbar sein, einen neuen Tag erleben
Das annehmen lernen, was mir mein Altwerden schenkt und zumutet
Einen Schritt zurücktreten, durchatmen und einen anderen Weg gehen
bedeutet für mich...
Vorurteile wegpusten, offen sein für Neues, frischen Wind um die Nase wehen lassen
Immer wieder das tun, wohin man gestellt wird, auch wenn vorher etwas schiefgegangen ist
Menschen helfen und im Leben unterstützen und dabei Freunde und Familie nicht zu vergessen
Auf verkrusteten Strukturen ausbrechen – ohne Rücksicht, ob es für mich vorteilhaft ist oder nicht
Offen sein für Neues und Zuversicht haben – Veränderungen positiv entgegengehen – Neues erleben
Sakrament der Beichte empfangen, vor dem Allerheiligsten gewesen zu sein. Einen Wallfahrtsort besuchen.
Wer an dem hängt, was er hat, um es nicht zu verlieren, wird nie das gewinnen, was woanders auf ihn wartet
Alles loslassen, nach vorne schauen, neugierig sein und darauf vertrauen, dass ich nie alleine unterwegs sein muss
Viel Gottvertrauen, viel Mut und mich nicht vom Berg vor mir abschrecken zu lassen, sondern einen kleinen Schritt nach
dem anderen zu tun
7Auferstehen zu einem menschenwürdigen Leben
Jeden kann es treffen: Drei Prozent der für Ersthilfe, Pässe, Hilfe bei finanziellen
Klienten, die an die Haustür an der Pilgers‐ Notlagen oder Bekleidung in besonderen
heimer Straße klopfen, haben einen Hoch‐ Größen. Ingrid Kipphardt, die stellvertre‐
schulabschluss. Und vor einer psychischen tende Leiterin des Hauses, berichtet von
Erkrankung ist niemand gefeit, ebenso we‐ einer ihrer vielen Erfolgsgeschichten, einer
nig wie vor Bluthochdruck. Wenn dann „Auferstehung“:
noch die Einkünfte nicht stimmen, ist man Ein 70‐jähriger Mann lebte viele Jahre
schnell wohnungslos. Im Haus an der Pil‐ auf der Straße, wo es täglich ums Überle‐
gersheimer Straße nahmen 2017 etwa ben geht. Eine Streetworkerin bemerkte
2000 Personen insgesamt 60.000 Über‐ seine erfrorenen Füße und konnte ihn
nachtungen in Anspruch. gegen seinen anfäng‐
Denn in München sind lichen Widerstand ins
Wohnungen rar und teuer, Krankenhaus bringen.
auf eine Sozialwohnung Dort besuchte ihn Frau
warten bis zu 1000 Bewer‐ Kipphardt und unter‐
ber. hielt sich geduldig und
Diese Not war schon einfühlsam mit ihm.
1950 groß, und deswegen Und sie schaffte das
richtete Pfarrer Adolf Ma‐ fast Unglaubliche:
thes Notunterkünfte in Er machte sich auf
leer stehenden Bunkern in die Pilgersheimer
ein. 2017 feierte das Haus Straße. Wegen seines
an der Pilgersheimer Straße einige Jubilä‐ schlechten Allgemeinzustandes erhielt der
en: 65 Jahre städtisches Unterkunftsheim – Bedürftige eines der acht Krankenbetten.
45 Jahre Sozialer Beratungsdienst – 30 Jah‐ Der soziale Beratungsdienst erledigte mit
re Arztpraxis für Wohnungslose und 20 Bravour seine Aufgabe. Kompetent wie
Jahre Münchner Straßenambulanz. Sie alle alle ihre Kollegen ermittelte Frau Kipp‐
erfüllen einen christlichen und humanitä‐ hardt die Geburtsurkunde des Wohnungs‐
ren Auftrag an Armen, von der Stadt Mün‐ und Hilflosen. Damit erwirkte sie einen
chen finanziell unterstützt. Die allgemein‐ Pass und eine amtliche Meldung in Mün‐
medizinische Arztpraxis benötigt zusätzlich chen, was ihren Klienten wiederum zur
noch Spenden. 2017 leistete sie dafür 1550 Krankenversicherung und zur Grundsiche‐
Behandlungen an ihren zum Teil schwer‐ rung berechtigte. Ihre Beratung und ihr
kranken Klienten mit dem Ziel, sie alle Engagement machten den Rentner erst
dauerhaft ans medizinische Versorgungs‐ sichtbar. Und Frau Kipphardt bemühte sich
system anzubinden. Auch der Soziale Bera‐ auch für sein Einverständnis in langen
tungsdienst nutzt seine Spenden gut: etwa Gesprächen: Sie machte aus dem Noma‐
8Auferstehen zu einem menschenwürdigen Leben
den einen Sesshaften. Er, der nie von öf‐ maßen stabilisiert, ließ er sich in einer
fentlichen Leistungen gelebt hatte, konnte Langzeiteinrichtung nieder, wo er nun in
diese annehmen und sich über seine er‐ Würde alt werden wird.
mittelte kleine Rente freuen. Solcher‐ Eva Speckner
Spendenkonto des Hauses an der Pilgersheimer Straße:
IBAN: DE41 7002 0270 6920 1777 68
Verwendungszweck: Fond/Arztpraxis
Die heilsame Kraft des Singens
Wenn einer aus seiner Seele singt, holenden Melodien entsteht eine Tiefe
heilt er zugleich seine innere Welt. und meditative Besinnung, die für mich
Wenn alle aus ihrer Seele singen immer einen besonderen Reiz hatte. Auch
und eins sind mit der Musik, das Singen in der Gruppe (auf dem Taizé‐
heilen sie zugleich die äußere Welt. Silvestertreffen mit tausenden Menschen)
Yehudi Menuhin hatte mich schon immer sehr angerührt
Das Thema „Auf(er)stehen“ hat sehr viel zu und auch hoffnungsvoll gestimmt.
tun mit dem Singen, so wie ich es verstehe. Alle Lieder werden von den Teilneh‐
Singen ist ein Sicherheben: erstens das der mern der Singgruppe (wenn möglich) ohne
Stimme – der Mensch richtet sich (optima‐ Text oder Notenblatt mitgesungen. Ihnen
ler Weise) auf – und zweitens kann es uns ist gemeinsam, dass sie sich auf die Erfah‐
in andere Dimensionen des Seins heben. rungswelt des Einzelnen richten, Lebendig‐
Gerade dies habe ich beim Singen schon keit wecken oder Gefühlsempfindungen
des Öfteren erfahren dürfen. zulassen und dadurch universell wirksam
Nach vielen Jahren des Studiums und sind. Oftmals werden sie mit Tanz‐ und Be‐
der Arbeit im Beruf der Sängerin und Chor‐ wegungselementen oder Kreis‐ und Begeg‐
leiterin lernte ich 2016 bei Internetrecher‐ nungsformen verbunden und erhalten da‐
chen das heilsame Singen und den Verein durch eine noch tiefere Wirkebene, indem
„Singende Krankenhäuser“ kennen. Die das eigene Erleben in der Gruppe spürbe‐
Lieder, die dort gesungen werden, stam‐ wusst wird und sich wechselseitig im
men aus allen Kulturen und Traditionen. gemeinschaftlichen Singen entfalten kann.
Sie sind einfach und melodiös und können Dieses in den „Flow“ kommen zeichnet das
im Gegensatz zu Strophenliedern meist heilsame Singen aus. Beim leistungsfreien
wiederholt gesungen werden. Eine ähnlich und erlebnisfokussierten Singen werden
große Anziehungskraft kannte ich aus mei‐ Körper, Geist und Seele verbunden und es
ner Jugend z.B. von Taizé‐Liedern. Beim verbindet uns mit den Menschen, denen
Mitsingen der sich minutenlang wieder‐ wir beim Singen begegnen.
9Die heilsame Kraft des Singens
Einheit in der Vielfalt lässt sich beim Mittlerweile ist nachgewiesen, dass
Eintauchen in diese heilsame Kraft des Sin‐ Singen unsere Gesundheit fördert: Die
gens immer wieder erleben und erneuern. Sauerstoffsättigung im Blut erhöht sich, die
2018 konnte ich die zweijährige Ausbil‐ Durchblutung wird angeregt und bereits
dung zum Singleiter für Gesundheitsein‐ nach 20 Minuten Singen ist darstellbar,
richtungen abschließen und freue mich, dass sich das Immunglobulin A erhöht,
diese Art des (Gemeinsam)singens nun sprich unser Immunsystem besser arbeitet.
weitergeben und teilen zu können. In Hormone, die unser Wohlbefinden stei‐
Workshops zu diesem Thema hat es die gern, werden produziert und die psychi‐
Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch be‐ sche Gesundheit verbessert sich, u.a.
eindruckt, über die Forschung im Bereich durch Verbundenheitserfahrungen.
„Heilsames Singen“ zu hören. Singen als Lebenselixier, das ist die für
mich immer wieder wesentliche Botschaft.
Und da bin ich wieder beim Anfang – das
Losgehen, das Sicherheben, das liegt bei
uns. Singgruppen gibt es in ganz München
und bei Interesse vielleicht auch bald in
Frieden Christi?
Wär´ schön, von Ihnen / euch zu hören.
Beate Winter
Titelbild
Jeder von uns kämpft jeden Tag seine
eigene kleine Schlacht. Ob es das Trauern
um einen geliebten Menschen oder das
Hinwegkommen über eine zerbrochene
Beziehung ist, oder nur das Aus‐dem‐Bett‐
Kriechen und Versuchen, die Kälte zu über‐
leben, die unser eigenes Herz uns antut.
Manchmal fühlen wir uns unglaublich
allein. Aber jeden Tag, an dem wir auf‐
stehen und in die Kälte gehen, gewinnen
wir einen kleinen Kampf gegen uns selbst.
Nur um zu sehen, was da draußen ist. Annette Erfort
10Ergebnis Kirchenverwaltungswahl
Im Jahr 2018 wurde neu gewählt: neuer Verwaltung für die Kindergärten von
PGR (Pfarrgemeinderat) im Februar und insgesamt 7 Kirchenstiftungen aktiv (St.
neue KV (Kirchenverwaltung) im Novem‐ Johannes Evangelist, St. Peter und Paul
ber. Beide Gremien sind in neuer Feldmoching, St. Agnes, St. Matthäus, St.
Besetzung auf dem Weg, ihre Aufgaben zu Martin Moosach, St. Mauritius, Frieden
erledigen; der PGR kümmert sich dabei Christi); jede von ihnen ist durch ein KV‐
eher um das Spirituelle, die KV um das Mitglied im sogenannten KiTa‐Ausschuss
Materielle. In der KV geht es um Finanzen, vertreten. Ziel ist, wie schon im HuP, eine
Personal, Grundstücke und Gebäude. Im Bündelung der Verwaltungsaufgaben, um
Pfarrverband (PV) Moosach‐Olympiadorf die einzelnen Pfarreien zu entlasten und
übernimmt der HuP (Haushalts‐ und Per‐ um eine höhere Effektivität zu erreichen.
sonal‐Ausschuss), der aus 4 KV‐Mitgliedern In den konstituierenden Sitzungen von
von St. Martin, 2 von St. Mauritius und 2 KV und HuP im Januar 2019 wurden die
von Frieden Christi besteht, zentral die vielfältigen Aufgaben verteilt und Funk‐
Verwaltung und Bearbeitung der Bereiche tionsträger bestimmt, deren Aufzählung
Personal und Finanzen; der Bereich den Rahmen des Pfarrbriefs sprengen
Gebäude und Grundstücke ist weiter in der würde. Sie können die Details auf den
Verantwortung jeder einzelnen Kirchen‐ Internetseiten der einzelnen Pfarreien
stiftung. Seit 01.01.19 ist nun auch der bzw. auf der zukünftigen gemeinsamen
KiTa‐Verbund München‐Nord als zentrale Homepage des Pfarrverbandes finden.
Willi Bauer,
Verbundspfleger des PV
Frieden Christi St. Martin St. Mauritius
Markus Becherer Willi Bauer (Kirchenpfleger) Dr. Frank Tholl
Katharina Hertel Stefan Brandstetter (Kirchenpfleger)
Ursula Klein Matthias Dreßler Monika Pollerer
Carsten Nuber Robert Gill Martin Schwärzler
Erich Sedlmeier Rolf‐Peter Militz Peter Seebald
Martin Singer Thomas Pistner Siegfried Stadler
Barbara Volk Georg Scheuerer
Gerhard Schmitt
Die Stelle des Kirchenpflegers in Frieden Christ war zu Redaktionsschluss noch nicht
besetzt. Interessenten sind willkommen.
11Was der Pfarrer so gefragt wird
Warum steht in der Pfarrkirche der Treppen in den Oberen Saal und die frühe
Gabentisch so weit vorne? Uhrzeit. Deshalb haben wir uns entschlos‐
Das hat zwei Gründe: sen, die runden und halbrunden Geburts‐
Das Zeichen des Einlegens der Hostie tagskinder, aber auch „Jung und Alt“ aus
wird nicht mehr als innovativ verstanden. der ganzen Gemeinde drei Mal im Jahr
Leider kommen viele Gottesdienstbesu‐ nachmittags in den Pfarrsaal zu einem
cher sehr knapp und haben dann gar nicht „Geburtstagscafé“ einzuladen. Erstmalig
mehr Zeit zum Einlegen. am Montag, 27.05., um 14:00 Uhr. Herzlich
Der zweite Grund ist die Verkürzung willkommen!
des Weges: Erleichterung für unsere Minis‐ Warum werden die Namen der Verstor‐
tranten und Straffung des Gottesdienstes. benen und der Messstifter nicht mehr so
Warum ist in der Alten St. Martinskirche oft vorgelesen?
umgestellt worden? Der Ursprungssinn des „Mitbetens“ der
Der Blick auf die drei Altäre wurde berei‐ Gemeinde ist etwas aus dem Blick geraten.
nigt von Elementen, die dort nicht hinge‐ Wir beten in jeder Messe für die Verstor‐
hören bzw. die Sicht und die Wege dorthin benen – egal ob sie bekannt waren oder
behindern. Wir haben jetzt einen direkten nicht, egal ob es eine Festmesse mit Musik
Zugang zum Tabernakel. Der Priestersitz ist ist oder eine Werktagsmesse. Sie können
auf den Ambo ausgerichtet: Bei der Lesung auch in Zukunft „Messen lesen“ lassen,
soll der Pfarrer auch aufmerksam zuhören! aber im Hochgebet werden nur aktuell
Die „schwarze Madonna“ hat nun einen Verstorbene genannt. Von den Messinten‐
eigenen hervorgehobenen Ort. tionen leben vor allem Priester aus Län‐
Warum ist immer wieder der Kirchen‐ dern ohne Kirchensteuer. Deshalb werden
parkplatz abgesperrt? die meisten Messintentionen dorthin
Die Parksituation in Moosach hat sich dra‐ weitergeschickt, auch wenn sie bei uns im
matisch verschlechtert. Das beobachte ich Kirchenzettel drinstehen. Der Pfarrer darf
seit 15 Jahren. Ab und zu brauchen wir nur eine Intention annehmen. Der Haupt‐
Teile des Parkplatzes für den Einzug von gottesdienst um 10:30 Uhr muss ganz frei
Fahnenträgern oder bei der Erstkom‐ bleiben („Amt“), denn in dieser Messe ist
munion oder für Ausschank und Ausgabe der Pfarrer streng verpflichtet, für seine
von Glühwein oder Krapfen. Ich bitte um Gemeinde zu beten.
Verständnis und entsprechende Planung. Ein weiterer Grund ist der ständige
Warum gibt es kein Geburtstags‐ Ärger, wenn Fehler passieren, ein Name
Frühstück mehr? vergessen wird oder aktuelle Änderungen
Wir finden immer weniger Austräger der eintreten. Das Granteln gehört zwar zu
Glückwünsche und Einladungen. Außer‐ München, aber manchmal ist es des Guten
dem beklagen viele Jubilare die langen zu viel!
12Was der Pfarrer so gefragt wird
Was meinen Sie zum Thema „Aufstehen Sie sind größenwahnsinnig!
und sich neu auf den Weg machen“? Jawoll, ich will in den Himmel kommen!
Auf(recht)stehen und Wandern: Das ist die Größenwahn wurde mir schon bezüglich
Grundexistenz der Christenmenschen! der Orgel vorgeworfen. Wahrscheinlich
Die Entfernung des zementierenden kommt das anlässlich des Neubaus des
Grabdeckels an Ostern ist ein Skandal für Pfarrzentrums (in Vorplanung) auch. Aber
alle Ängstlichen und für viele extrem Kon‐ wenn wir nichts mehr gestalten wollen,
servative. „Halte mich nicht fest“, sagt der können wir einpacken und unsere Kultur
Auferstandene. vergessen.
Wandlung oder Verwandlung ist oft
schmerzhaft, aber auch heilsam.
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass
wir hier schon auf einem guten Weg sind;
allerdings scheint gelegentlich das anti‐
österliche Beharrungsprinzip („des war
schon immer so – des hamma noch nie
g‘habt – des wär ja noch schöner!“) durch.
Kannst du dein‘ Lautsprecher ned ein‐
schalt’n!? I hea‘ nix!
Das hat mich kürzlich ein (alkoholisierter)
Rentner beim Blasiussegen gefragt. Zu‐ Dieses Jahr werde ich 60 und komme
gegeben, unsere Lautsprecheranlage in dem Himmel täglich näher; zuvor gilt es
St. Martin ist nicht optimal. Sie hat an aber, noch ein paar Baustellen abzuarbei‐
jeder zweiten Säule eine Lücke. Wir arbei‐ ten: Neben dem Pfarrzentrum zählen dazu
ten daran. Aber Leutln: Dann setzt euch ein Pastoralkonzept (wie stellen wir uns in
doch bitte weiter nach vorne! Ich beiße der Zukunft auf, um die Menschen zu er‐
nicht! reichen – wie finden wir Wege vor Ort aus
Wofür soll ich spenden? der Gottvergessenheit und dem Kirchen‐
Neben den Sammlungen für die Hilfswerke verdruss?), eine verbesserte Öffentlich‐
freuen wir uns über Spenden für das Drei‐ keitsarbeit (gemeinsame Homepage,
fuß‐Projekt des Kindergartens (Spiel – Newsletter) und weiterhin ein vielfältiges
Sport – Musik für alle Kinder zur Förderung Angebot für alle Generationen.
der ganzheitlichen Persönlichkeit), aber Und ich hoffe, dass wir zwei Busse voll‐
auch für die Stiftung Mantel 2000 für alte, bekommen für unsere Pfarrwallfahrt nach
arme und kranke Menschen aus der Pfar‐ Rom!
rei. Sie können aber auch für die Jugendar‐ Martin Cambensy,
beit oder die Kirchenmusik spenden. Pfarrer
13Zukünftige Herausforderungen für unsere Verwaltung
Vor gut zwei Jahren wurde unser Haushalts‐ Verständnis, falls es durch die bereits
und Personalverbund gegründet. Seitdem umgesetzten bzw. die noch kommenden
hat sich einiges bewegt. Sehr erfreulich ist, Änderungen zu Unannehmlichkeiten
dass unsere drei Pfarrbüros immer mehr kommen sollte. Für die Pfarrsekretärinnen
zusammenwachsen. Leider müssen wir auf haben wir die Möglichkeit einer unge‐
einige nicht änderbare Einflüsse reagieren. störten Arbeitszeit eingerichtet, in der sie
Hierzu gehören unter anderem ein Mangel konzentriert und ohne Störungen Auf‐
an Personal im Bereich der Seelsorge, sin‐ gaben abarbeiten können. Während
kende Katholikenzahlen und damit verbun‐ unserer Öffnungszeiten kümmern wir uns
den geringere Kirchensteuereinnahmen. natürlich auch weiterhin gerne um Ihre
Des Weiteren verändert sich die Sichtweise Anliegen. Außerhalb dieser bitten wir Sie
von Staat und Behörden (z.B. Finanzamt) aber um Verständnis, dass trotz Anwesen‐
sowie der Rechtsprechung auf die Institution heit von Personal Ihre Anliegen nicht ent‐
„Katholische Kirche“. Wir werden immer gegengenommen werden können. Um
mehr wie ein Unternehmen der freien Ihnen aber einen bestmöglichen Service
Wirtschaft behandelt und entsprechend bieten zu können, haben wir die Öffnungs‐
sind wir verpflichtet, die nun geltenden zeiten unserer Pfarrbüros abgestimmt und
Vorgaben und gesetzlichen Bestimmungen seit 01.01.19 folgendes Öffnungszeiten‐
umzusetzen. Diese Einflüsse bedeuten für Modell eingeführt:
unsere Verwaltung einen deut‐
lich erhöhten Arbeitsaufwand.
Um diesen auch zukünftig stem‐
men zu können, arbeiten wir be‐
reits daran, unsere Strukturen
und Arbeitsabläufe effizienter zu
gestalten.
Was bedeutet dies nun für
Sie speziell? Bisher gewohnte
Vorgehensweisen in der Zusam‐
menarbeit mit unseren Büros
werden sich ändern. So werden
zum Beispiel Kosten, die von Ge‐
meindemitgliedern ausgelegt wur‐
den, nicht mehr vor Ort in bar
ausbezahlt, sondern per Über‐
weisung erstattet. Wir bitten be‐
reits an dieser Stelle um Ihr
14Zukünftige Herausforderungen für unsere Verwaltung
Somit ist sichergestellt, dass immer menarbeit der Verwaltung schneller erkannt
gleichzeitig zwei Büros im Pfarrverband und gemeinsam effizientere Abläufe
göffnet haben. Das heißt, im Fall einer erarbeitet werden. In den Ferienzeiten
Schließung eines Büros wegen Krankheit öffnen unsere Pfarrbüros einheitlich nur
oder Urlaub hat ein weiteres Pfarrbüro ge‐ vormittags, so dass in diesen ruhigen
öffnet, um Ihre Anliegen entgegenzuneh‐ Phasen aufgelaufene Überstunden abge‐
men. Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt baut werden können. Insgesamt sind wir
mit dem jeweilig geöffneten Pfarrbüro auf‐ sicher, dass durch die Einführung der
zunehmen. neuen Öffnungszeiten die Erreichbarkeit
Auch dort werden Sie den gewohnten auf Pfarrverbandsebene für unsere Ge‐
Service erhalten. Derzeit ist es allerdings meindemitglieder verbessert wird.
noch nicht möglich, jedes Anliegen in allen Sollten Sie Kontakt mit unserem
drei Büros sofort vollständig zu erledigen. Seelsorgeteam wünschen, bitten wir Sie,
Wir arbeiten auch hier an einer weiteren persönlich in den Pfarrbüros, gerne aber
Verknüpfung unserer Büros durch auch telefonisch oder per E‐Mail einen
einheitliche Abläufe. Ihre Anliegen werden Termin zu vereinbaren. In dringenden
aber auf jeden Fall entgegengenommen Fällen können Sie aber auch jederzeit vor
und entsprechend weitergeleitet. Sollte es bzw. nach den ausgeschriebenen Gottes‐
während der Umstellungsphase zu diensten Kontakt mit den Seelsorgern
Verzögerungen kommen, bitten wir Sie aufnehmen. Sprechen Sie hierzu bitte
herzlichst um Verständnis. Als weiteren unsere Mesner an, die bereits mindestens
Punkt haben wir bei dem neuen eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn
Öffnungszeiten‐Modell erstmals die in der jeweiligen Kirche tätig sind.
Möglichkeit geschaffen, bereits um 7 Uhr Abschließend will ich noch anmerken,
morgens persönlichen Kontakt mit uns dass wir einer spannenden Zukunft mit de‐
aufzunehmen. Lange Tage bis 18 Uhr ren speziellen Herausforderungen entge‐
können wir zukünftig an zwei, anstatt nur gengehen. Unsere grundlegende Aufgabe,
einem Tag zur Verfügung stellen. Somit „Die Verkündigung des Wortes Gottes“,
sollte sichergestellt sein, dass auch in wird hierbei im Vordergrund stehen. Mit
Vollzeit arbeitende Gemeindemitglieder diesem Vorsatz, der entsprechenden
die Möglichkeit haben, im Pfarrbüro Ihre Offenheit und etwas Verständnis füreinan‐
Angelegenheiten zu regeln. Um zusätzliche der werden wir gemeinsam die Herausfor‐
Büroschließungen weitgehend zu vermei‐ derungen annehmen und vor allem
den, wurden Zeiten geschaffen, in denen bewältigen können.
sich die Mitarbeiter aller drei Büros zu Ihre Simone Egner
Besprechungen treffen können. Hierdurch Verwaltungsleiterin
sollen auftretende Probleme in der Zusam‐
15Pfarrwallfahrten nach Julisch Venetien und Rom
Im Frühsommer findet vom 20.06. bis
25.06.19 eine der beiden Pfarrwallfahrten
für den Pfarrverband Moosach‐Olympia‐
dorf nach Julisch Venetien statt.
Die genaueren Daten entnehmen Sie
bitte den ausliegenden Ausschreibungen
zur Fahrt. Die geistliche Reiseleitung über‐
nimmt Andreas Krehbiel. Die technische
Reiseleiterin ist auch in diesem Jahr in be‐
währter Weise Brigitte Klitzner vom Baye‐
rischen Pilgerbüro. Bitte melden Sie sich
über das Pfarrbüro von St. Mauritius zu
dieser Wallfahrt an. Wir haben insgesamt
30 Plätze zur Verfügung. Es wäre schön,
wenn viele aus dem Pfarrverband an die‐
ser Wallfahrt teilnehmen.
Die zweite Wallfahrt führt von 06. bis
12.10. nach Rom, die Anmeldung hierfür
ist jedoch schon abgelaufen.
Andreas Krehbiel, Pfarrvikar
Martin Cambensy, Pfarrer
Unsere Buchhalterin Frau Monir
Nach fast zweijähriger Tätigkeit als Buch‐
halterin in St. Mauritius bin ich seit
01.01.19 für die Buchhaltung der Kirchen‐
stiftung St. Martin zuständig. Mit dem
Wechsel des Aufgabengebietes befindet
sich nun mein Standort im Pfarrbüro
St. Martin. Ich freue mich auf die neuen
Aufgaben und Herausforderungen, die im
Pfarrverband Moosach‐Olympiadorf auf
mich warten.
Pamela Monir
16KDFB / Frauenbund
Durch die „Aktion Herzkissen“ für das Rot‐
kreuzklinikum München wollen Frauen
anderen Frauen helfen.
Mit dem Erlös aus dem Christkindl‐
markt‐Verkauf konnte der Frauenkreis die
Pfarrei St. Martin und das Herzkissen‐Pro‐
jekt des KDFB Diözesanverbandes „Frauen KDFB Stadtverband
für Frauen“ mit einer Geldspende unter‐
stützen. Di 21.05.19 18:00 Uhr
Maiandacht KDFB Stadtverband, AMK
Die Herzkissenaktion entstand, weil
anschl. Einkehr beim Alten Wirt
Frauen Solidarität mit an Brustkrebs er‐
krankten Frauen bekunden wollten. Die St. Martin
Herzform der angefertigten Kissen er‐ Ansprechpartnerin:
schien als passendes Symbol zur Beglei‐ Margareta Neumaier
tung durch die Operation und die Do 11.04.19 12:00 Uhr
Chemotherapie. Gleichzeitig hat sie eine Binden von Palmbuschen im Pfarrsaal
therapeutische Wirkung zur Lagerung so‐ 13./14.04.19
wie Vermeidung des Lymphstaus auf der Verkauf von Palmbuschen und Osterkerzen
betroffenen Seite. Do 18.04.19 21:00 Uhr
Mit viel Engagement – ob durch Nähen, Nachtwache AMK
Befüllen oder Spenden für das Material – Sa 11.05.19
haben viele Frauen im Diözesanverband Wallfahrt nach Maria Eich
zum Gelingen dieser Aktion mitgeholfen. Juni 2019
Frauen in dieser Krisensituation etwas hel‐ Exkursion (noch in Planung)
fen zu können, soll unser aller Motivation Do 04.07.19 20:00 Uhr
sein. Sommerfest
St. Mauritius
Ansprechpartnerin:
Margit Miehle
Do 11.04.19 14:30 Uhr
Palmbuschen‐Binden mit Kaffee, Kuchen
So 14.04.19 vor dem Gottesdienst
Verkauf der Palmbuschen
Di 18.06.19 15:00 Uhr
Kaffeeklatsch im Café Wimmer
Di 09.07.19 17:00 Uhr
Biergartenbesuch im Alten Wirt
17Emmausgang
Der diesjährige Emmausgang findet am
22.04.19 erstmals gemeinsam für den
Pfarrverband und die KAB statt. Der Weg
führt uns nach Maria Ramersdorf. In der
wunderschön neu renovierten Kirche
werden wir um 14 Uhr eine Osterandacht
feiern und dann anschließend miteinander
in einem örtlichen Gasthof einkehren. Zur
Teilnahme sind alle im Pfarrverband und
alle weiteren Interessenten herzlich einge‐
laden.
Sternsinger
Am Fest der Erscheinung des Herrn waren Wir Seelsorger danken unseren kleinen
in unseren Moosacher Pfarreien wieder die Königen, dass sie sich so begeistert auf den
Sternsinger unterwegs und haben für Weg gemacht haben. Es wurde ein schöner
Kinder in den Missionsländern gesammelt. Betrag von 8250,45 Euro eingesungen.
In diesem Jahr stand das Land Peru mit Wir hoffen sehr, dass es auch im
seinen Kindern im Vordergrund. kommenden Jahr die Aktion Dreikönigs‐
Viele Ministranten und andere unserer singen bei uns geben wird.
fleißigen Kinder und Jugendlichen sind als Andreas Krehbiel,
Sternträger und als Könige Caspar, Pfarrvikar
Melchior und Balthasar durch die Straßen
unserer Gemeinden gezogen und haben
den Menschen den Segen Gottes gebracht,
unter anderem durch den Spruch, den sie
über die Türen geschrieben haben:
„Christus mansionem benedicat – Christus
segne dieses Haus“.
Die Sternsinger bedanken sich bei allen
Familien und Haushaltungen, die ihnen die
Türe geöffnet und sie liebevoll aufge‐
nommen haben. Sie danken allen für ihre
Spenden und auch für die Bewirtung mit Sternsinger schreiben 20 * C + M + B * 19
Getränken und kleinen Süßigkeiten. an die Kirchentür von St. Martin
18Kommunionauftakt
Aufstehen und sich auf den Weg machen Das kleine Schutzengelchen erinnert
... das haben 76 Kommunionkinder aus daran, dass Gott immer bei uns ist, auch
St. Martin und St. Mauritius am Sonntag, wenn wir ihn nicht sehen können.
den 03.02., schon getan. Sie kamen mit El‐
tern und Geschwistern zur Martinskirche
und feierten zu Beginn der Vorbereitungs‐
zeit einen gemeinsamen Gottesdienst.
Unter dem Motto „Jesus segnet uns“
werden die Kinder bis zu ihrem Erst‐
kommuniontag im Mai bei vielen verschie‐
denen Veranstaltungen und Gruppentref‐
fen immer mehr über den Glauben, ihre
Kirche und wie man in Gemeinschaft beten
kann, erfahren. Dabei werden sie von Frau
Kammel und vielen Müttern und Vätern So lade ich Sie ein: Machen auch Sie
begleitet. sich am kommenden Osterfest neu auf den
Jemanden segnen heißt, ihm Gutes zu‐ Weg mit Gott. Entdecken Sie Seine Spuren
sprechen, und so durften alle sich am im Lächeln eines anderen Menschen, im
Schluss des Gottesdienstes noch den tradi‐ Lesen der Heiligen Schrift, die lebendig zu
tionellen Blasiussegen zusprechen lassen. uns spricht, oder im gemeinsamen Gebet
Besonders freuten sich die Kinder über mit anderen, wo Jesus schon mitten unter
eine Schutzengelfigur. Als kleinen Begleiter uns sein will.
für die Zeit der Vorbereitung durfte jedes Elisabeth Kammel,
Kind eine mit nach Hause nehmen. Gemeindereferentin
19Firmung 2019
Auch in diesem Jahr hat sich ziemlich zusammen essen, uns über den Glauben
genau die Hälfte der eingeladenen Jugend‐ Gedanken machen und im Anschluss die
lichen im Pfarrverband entschlossen, ihren Zeichen der Firmung näher kennenlernen.
Glaubensweg, den ihre Eltern mit der • Im Mai werden wir auf dem Firm‐
Taufe für sie begonnen haben, selbstver‐ wochenende in Benediktbeuern hoffent‐
antwortet fortzusetzen. In einer Zeit, in der lich viele Stunden Spaß haben und uns
Kirche keinen besonders guten Ruf in der richtig gut kennenlernen. Zwei Jugendrefe‐
Gesellschaft genießt und die Möglich‐ renten werden uns neue Themen erschließen.
keiten, das Leben zu gestalten, vielfältiger • Dass wir nicht allein unterwegs sind, soll
sind denn je, ist dies ein starkes Zeichen. auch der Open‐Air‐Gottesdienst am 30.06.
Wünsche der 54 Firmbewerber an die zeigen. Alle Firmlinge aus dem Dekanat
Vorbereitungszeit sind dabei vor allem: sind dazu eingeladen – eine große Schar
• Neue Jugendliche kennenlernen von jungen Menschen, die hoffentlich mit
• Spaß haben und ein cooles Wochenende Begeisterung diese Feier gemeinsam
• den Glauben aus der eigenen Sicht neu gestalten werden.
entdecken. Langsam arbeiten wir uns dann zum
Diese Wünsche wollen wir gemeinsam Höhepunkt vor: die Firmung am 23.07.19
umsetzen: um 10:00 Uhr. Sicher ist es
• Am Auftaktnachmittag für unseren Pfarrverband
haben wir uns schon etwas eine neue Situation, dass die
kennengelernt und uns über Firmung an einem Dienstag‐
den Schatz unseres Lebens vormittag stattfindet. Wir
Gedanken gemacht: Wer bin freuen uns aber alle sehr,
ich? Was hat mich geprägt? dass Kardinal Reinhard Marx
• Am 23.03. soll im in diesem Jahr unsere
Beichtgespräch all das im Gemeinde ausgewählt hat,
Mittelpunkt stehen, was mein um die Firmung zu spenden.
Leben ausmacht: Dinge, die Ich bin überzeugt, dass es
bisher gut gelungen sind, aber für alle Beteiligten ein großes
auch Erfahrungen, die mich Fest des Glaubens werden
zweifeln lassen und die mir wird und freue mich –
das Leben schwer machen. gemeinsam mit vielen Firmbegleitern – auf
• Am 07.04. werden wir mit den eine erfüllte und begeisternde Zeit.
Konfirmandinnen und Konfirmanden der
evangelischen Gemeinden über den Sabine Spangler
Tellerrand des eigenen Glaubens hinaus‐ Jugendseelsorgerin, Gemeindereferentin
schauen, miteinander Gottesdienst feiern,
20Predigt‐Slam
Der ökumenische Predigtslam im Novem‐
ber 2018 fand im Rahmen des ökume‐
nischen Buß‐ und Bettagsgottesdienstes
statt. Er wurde von Msgr. Martin Cam‐
bensy und Pfarrerin Dagmar Knecht
geleitet und stand unter dem Motto:
„Heute einen Krieg beenden“.
Die Beteiligten hatten 10 Minuten Zeit, zu
folgendem Bibelspruch eine fünfminütige
Kurzpredigt auszuarbeiten: Prof. Dr. Martin Wilks
Gott schuf den Menschen zu seinem von der Universität Basel
Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und
schuf sie als Mann und Frau. (1 Mose 1,27)
Fürbitten durch den Ökumenekreis
Hausherr Msgr. Martin Cambensy und
Pfarrerin Dagmar Knecht
Beteiligt waren:
Dr. Gertraud Burkert
(ehemalige Bürgermeisterin),
Prof. Dr. Martin Wilks (Wissenschaftler),
Julia Sollinger (Vikarin von HGK),
Msgr. Martin Cambensy (St. Martin), Ein weiteres Highlight waren die guten
Pfarrvikar Andreas Krehbiel (St. Mauritius). Gespräche bei Brot und Wein
Eine rundum gelungene Veranstaltung!
Regine Thiermann
21Vermieter mit Herz gesucht
Der Caritasverband München und Freising per E‐Mail an wohnen@caritasmuenchen.de
e.V. sucht bezahlbaren Wohnraum für sei‐
ne Mitarbeitenden. Weitere Informationen finden Sie unter
Sie besitzen eine Wohnung, die Sie www.herz‐fuer‐muenchen.de
gern an Caritas‐Mitar‐
beitende vermieten
möchten? Kontaktie‐
ren Sie den Vermie‐
terservice der Caritas
München unter
089 / 55169‐800 oder
Misereor
22Heiliges Grab in Frieden Christi
Am Ende der Liturgie des Gründonnerstags Die Verehrung des „Heiligen Grabes“
soll das Allerheiligste an einen Ort der hat ihre Wurzeln in der romanischen Zeit.
Verehrung gebracht werden. So sieht es In der Barockzeit kam – auch durch die
das Messbuch vor. In Frieden Christi war Jesuiten gefördert – diese besondere Fröm‐
dies vergangenes Jahr das erste Mal das migkeitsform der memoria mortis zur
Beichtzimmer im hinteren Bereich der Hochblüte. Es geht
großen Kirche. Von dort aus wurde es zur darum, mit dem
Kommunionfeier des Karfreitags zum Altar Lebensschicksal
gebracht. Im Anschluss an die Feier vom Jesu unser eige‐
Leiden und Sterben Christi wurde in nes Geschick zu
diesem Beichtzimmer ein „Heiliges Grab“ vereinen. Auf uns
eröffnet, in dem das Allerheiligste bis zur wartet viel, von
Osternacht aufbewahrt wurde. Eine dem wir noch
geschnitzte Jesusfigur aus dem Bestand nichts wissen.
von St. Martin Moosach bildete den Sicher ist aber,
Betrachtungsgegenstand. Die Figur wurde dass wir hinab‐
in eine Nische gelegt und mit Blumen und steigen „in das Jugendkreuzweg:
Kerzen geschmückt. Etliche Menschen Reich des Todes“, letzte Station „Das Kreuz“
kamen zur Anbetung am Abend des in das Grab. Dieser christliche Realismus ist
Gründonnerstags, am Karfreitag und vielen nicht geheuer. Gute Seelsorge
während des Karsamstags. besteht aber nicht in vager Vertröstung
oder Vernebelung gewisser Dinge, sondern
sie strebt eine behutsame und ange‐
messene Konfrontation mit der Wirklich‐
keit an. Das Heilige Grab ist die Möglich‐
keit, eindrücklich und in der Nähe des
Altarsakraments über die Vergänglichkeit
nachzudenken, auch über den christlichen
Umgang mit gegenwärtigen Bestattungs‐
formen. Denn – so hat mir einmal ein
Pfarrer gesagt – wie man mit den Toten
umgeht, so geht man auch mit den
Lebenden um.
Auch heuer wird das Heilige Grab in
Frieden Christi eröffnet und damit ein
Raum des Nachdenkens, des Gebets.
Jesusfigur des Heiligen Grabes Björn Wagner
23Projekt Zeugnisse 2019 – mein Nächster
Was sagst du dazu? Teilnehmen kann jeder – als Verfasser
eines oder mehrerer Beiträge, als Leser
Ein Thema – und jeder sagt, was er darü‐ oder beides. Wir laden auch die Gemein‐
ber denkt: Das ist das Prinzip des Projekts den St. Mauritius und St. Martin herzlich
„Zeugnisse“ in der Pfarrei Frieden Christi. ein, sich an dem Gedankenaustausch zu
Vor zwei Jahren ging es um den Heiligen beteiligen. Es geht darum, dass wir Gläu‐
Geist: Was bedeutet er für mich, wo treffe bigen unsere Erlebnisse und Gedanken
ich ihn an? Letztes Jahr waren wir auf der miteinander teilen, ohne theologischen
Suche nach dem Frieden: Wie und wo ist Anspruch und ohne einschlägiges Studium.
er zu finden, wie entsteht und wie Die Beiträge werden mit den Initialen des
zerbricht er? Verfassers oder auf Wunsch anonym
Das diesjährige Thema lautet „mein versandt.
Nächster“. Beiträge dazu können frei for‐
muliert werden oder es können folgende
Sätze vervollständigt werden: „Ich liebe
meinen Nächsten, wenn ...“, „Ein gutes
Beispiel für Nächstenliebe war ...“, „Ich
habe Nächstenliebe erfahren, als ...“,
„Kürzlich habe ich Nächstenliebe gesehen,
als ...“, „Mein Nächster ist auch ...“.
Ab Christi Himmelfahrt, dem Termin
unseres diesjährigen Pfarrfests, werden
wir die eingegangenen Glaubenszeugnisse
über den projekteigenen Verteiler allen
zusenden, die erfahren möchten, welche
Gedanken andere sich zu dem Thema
gemacht haben, und die vielleicht auch Unter briefkasten@glaubenszeugnisse.de
selber einen Gedanken beisteuern möch‐ sind Anmeldungen für den Verteiler ab
ten. Pro Tag wird ein Glaubenszeugnis sofort möglich, ebenso das Einsenden von
versendet und das, solange der Vorrat Beiträgen zum Thema „mein Nächster“.
reicht – vielleicht bis Pfingsten, vielleicht Machen wir uns gemeinsam auf die
bis Fronleichnam oder darüber hinaus. Die Suche nach unserem Nächsten und erzäh‐
Glaubenszeugnisse können für jede und len wir einander von dem, was wir glau‐
jeden von uns ein Impuls oder Denkanstoß ben, denken, erleben und was uns trägt.
sein, den Alltag aufbrechen und sie können
uns spüren lassen, wie sehr der Austausch Cordula Gantert
untereinander bereichern kann.
24Aus–Zeit
Schweigend Da‐sein vor Gott meditierend betrachten, der Musik lau‐
schen, beten, mit Gott ins Gespräch
kommen, den eigenen Gedanken / dem
Tag / dem Leben nachgehen, sich mit den
anderen im Gebet verbunden fühlen oder
einfach nur da sein und diese Zeit als
Geschenk erleben.
Wenn Sie möchten, zünden Sie eine
Kerze an und legen Weihrauchkörner ein.
Die Aus‐Zeit endet mit dem Choral
„Denn er hat seinen Engeln“ von Friedrich
…und spüren, dass ER trägt Mendelssohn‐Bartholdy, einem gemein‐
sam gebeteten Psalm und Segen.
Ein Angebot an alle, für eine Stunde am Kommen Sie – Sie sind herzlich ein‐
Abend in der kleinen Kirche Frieden Christi geladen!
innezuhalten und still zu werden. Die Aus‐Zeit findet in der Regel jeweils
Auf dem Altar stehen Kerzen und ein am dritten Dienstag im Monat von 19:00
Weihrauchgefäß, im Hintergrund läuft leise bis 20:00 Uhr statt – außer in den
Meditationsmusik. Schulferien.
Die Aus‐Zeit beginnt mit einem gemein‐ Nächste Termine:
samen Gebet, danach können Sie in dieser Dienstag, 21. Mai
Stunde schweigend zur Ruhe kommen, den Dienstag, 16. Juli
Raum wahrnehmen, die Wandteppiche Brigitte Schawohl
Aus der Kirchenverwaltung
Die Gebäude in Frieden Christi sind 1972 auf rund 350.000 Euro. Ein Meilenstein ist
erbaut. Die Kirche und das Pfarrhaus nun erreicht: Das Erzbischöfliche Ordi‐
wurden bereits saniert; über eine Sanie‐ nariat hat diese Sanierung im Dezember
rung bzw. Veränderung des Pfarrzentrums 2018 genehmigt. Nun sind die nächsten
wird seit Jahren diskutiert: Generalsanie‐ Planungsschritte zu beauftragen und
rung, Verkleinerung oder Fremdvermie‐ einzuleiten; Mitglieder der Kirchenver‐
tung? Am Ende wurde zwei Jahre lang eine waltung sind im Projektteam vertreten. Es
minimalinvasive Sanierung vor allem zur wird noch etwas dauern, bis die Baufirmen
Ertüchtigung des baulichen Brandschutzes anrücken. Daher: Fortsetzung folgt…
erarbeitet. Die Kosten hierfür belaufen sich Martin Singer
25MIOD‐Konzertreihe
So 19. Mai VON DER TABULATUR BIS ZUM CLUSTER
19:00 Uhr Orgelkonzert Winfried Englhardt
Kirche (Buxheimer Orgelbuch, Bach, Reger, Ligeti)
So 02. Juni MIOD FOR BABIES
16:00 Uhr Klassisches für die Jüngsten und ihre Begleiter
Saal Elisabeth Urban, Violine; Philipp Nitzl, Klavier
(Mozart, Beethoven, Debussy, Monti, Gershwin)
So 14. Juli KLANGRÄUME
19:00 Uhr Congas, Oceandrums, Xylophon, Tuba, Piano und mehr
Saal Eberhard Adamzig and friends
(Weltmusik aus Afrika und Südamerika – komponiert
und improvisiert)
Termine Seniorenclub
Jeweils Dienstag 14:30 bis ca. 16:30 Uhr im Pfarrsaal Frieden Christi
30.04. Gemütliches Beisammensein mit Bildvortrag von einer Pfarreifahrt
14.05. Geburtstagsfeier 2. Quartal
28.05. Seniorenfahrt nach Ottobeuren/Benediktinerabtei, Illerbeuren
25.06. Nachmittagsausflug in den Westpark oder Botanischen Garten
09.07. Gemeinsames Singen mit Herrn Englhardt
23.07. Sommerfest
Chronik
Taufen
Jakob Nepomuk Kleber 10.02.19
Verstorbene
Christa Achtziger; 84 06.11.18 Adolf Reitinger; 93 05.01.19
Stanislava Jezbec; 86 17.12.18
26Foto‐Rückblick
Einführung der neuen Ministranten Gottesdienst zum Jubiläum der
Pfarrverbandsgründung
Die Sternsinger von Frieden Christi bei ihrer Aussendung
Beginn der Erstkommunionvorbereitung Die Senioren feiern Fasching
an Mariä Lichtmess
27Welcome to fabulous Las Vegas – Jugendgroßevent 2019
Showeinlagen, die die Gastgeber kurzer‐
hand aus dem Ärmel gezaubert haben,
werden sie bei Laune gehalten. Ob
magische Zaubershow, musikalische
Glanzleistung am Saxophon oder eine
Tanzeinlage, für jeden ist etwas geboten.
Dieses Jahr ganz neu: Bei Poker, Blackjack
und Roulette in unserem hauseigenen
Casino konnten unsere Gäste selbst ihr
Pokerface und ihre Kartenzählfähigkeiten
Am 19.01.19 war es wieder soweit: Das unter Beweis stellen. Ihre Gewinne konn‐
Jugendgroßevent stand an und diesmal ten sie dann an der Bar bei unseren Bar‐
brachte die Jugend für einen Abend Las keepern einlösen, die uns einen fröhlichen
Vegas nach Moosach. Nachdem die Gäste Abend beschert und bis tief in die Nacht
am Eingang von den Casinoangestellten jeden Wunsch erfüllt haben. Gegen den
mit einem Aperitif begrüßt wurden, konnte Hunger hatte unsere Küche ein Ass im Är‐
der fabulöse Abend beginnen. Die Stim‐ mel: Das 4‐Gänge‐Menü, das uns durch
mung war ausgelassen, doch ein beunru‐ den Abend begleitet hat, war wieder mal
higtes Raunen ging durch den Raum, als fantastisch. An diesem Jugendgroßevent
der Casinobesitzer panisch verkündete, er mussten wir uns schweren Herzens von
hätte sein ganzes Geld verloren. unserem Jugendseelsorger Christian
Man sollte sich beim Glücksspiel eben Vidović verabschieden. Mit einem selbst
nie zu früh freuen und nie sein Pokerface umgedichteten Lied haben wir ihn in sein
verlieren. Wenn man zu selbstsicher ist, verdientes Sabbatjahr entlassen.
bringt man die Menschen eben leicht ge‐ Es war ein wundervoller Abend, der mit
gen sich auf. Wenn sich dann ein super‐ dem echten fabulous Las Vegas gut mithal‐
reicher Bankier, ein professioneller Poker‐ ten konnte. Vielen Dank an alle, die diesen
spieler, ein geschickter Kartenzähler, eine Abend möglich gemacht haben.
Schönheit, die mit Leichtigkeit alle um den
Finger wickeln kann und der eigene Crou‐
pier verbünden, stehen die Chancen natür‐
lich schlecht. Wirklich tragisch ist es, wenn
man sich seinen früheren Partner zum
Feind gemacht hat und der sich dann
rächen will. Aber the show must go on. Die
Gäste sollen schließlich von all dem Drama
nichts mitbekommen. Mit hollywoodreifen Stephanie Öllbrunner
28KAB schneidet Palmkätzchen
Auch dieses Jahr hat eine hilfsbereite Viele Gruppen aus der Pfarrei nutzen
Gruppe der KAB das Schneiden der Palm‐ gerne die Palmkätzchen. Unter anderem
kätzchen übernommen, natürlich mit offi‐ werden vom Frauenkreis Palmbuschen ge‐
zieller Genehmigung der Landeshauptstadt bunden und geschmückt und an den
München. Gottesdiensten zum Palmsonntag ange‐
Ein besonderer Dank dieser Aktion geht boten.
an Herrn Marzok – schon seit vielen Jahren
hilft er mit: Er kennt die Örtlichkeiten,
kennt die städtischen Vorgaben und ist der
wichtige Mann an der Säge.
Die fleißigen Helfer der KAB
12.04. 18:00 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche St. Martin
18.04. 20:30 Uhr Anbetung am Gründonnerstag in der AMK
22.04. 09:30 Uhr Gedenkgottesdienst in St. Mauritius für die verstorbenen
KAB‐Mitglieder
22.04. 14:00 Uhr Emmausgang mit Andacht in Maria Ramersdorf
27.04. 18:00 Uhr Arbeitnehmertag in St. Anton
10.05. 19:00 Uhr Alpenländische Maiandacht in der AMK
anschl. Maiwein mit Bayrischer Oper im Pfarrsaal
07.07. 12:00 Uhr Sommerfest des Pater‐Rupert‐Mayer‐Kreises im Pfarrgarten
07.07. Wallfahrt nach Maria Eich
Geplant: „Schöne neue Arbeitswelt“ – Veränderungen in der Arbeitswelt
durch die zunehmende Digitalisierung.
Referent: Hermann Federkiel, Informatiker
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