Schülerzeitung der IGS Schillerschule Offenbach Juni 2017 Preis: 2,50 €
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Impressum
„Der Maulwurf“
Schülerzeitung der
Schillerschule Offenbach
(Integrierte Gesamtschule)
Goethestr. 109 - 111
63067 Offenbach
Telefon: 069/8065-2245
Fax: 069/80653426
Druck: DieDruckerei.de
Auflage: 1250 Exemplare
Inhalt
Chefredaktion: Wettbewerbe und Auszeichnungen
Jan Dominik Sonnenwald
Der Maulwurf: Wieder ein Preis! .................... 4
Vorlesewettbewerb 2016/17 .......................... 5
Redaktion Explore Science Wettbewerb .......................... 6
Platz 2 & 3 bei der Klimaralley ........................ 8
Jan Dominik Sonnenwald,
Mathematik-Wettbewerb .............................. 9
Yulia Leibmann, Adi Ratti
Assefa Mulugeta, Leo Behse,
Sarah Youssef, Jeroen Quartier Titel
Ich bin Offenbacher, aber kein Assi................. 11
Vorurteile....................................................... 12
Titelblattgestaltung:
GL-Projekt von Hr. Jung
Gesunde Schule
Beratungslehrerin: „Gesunder Start“ ins neue Schuljahr ............... 16
Andrea Schütze „Gesunde“ Sünde: Pizza selber machen .......... 17
Ein Monat ohne Smartphone.......................... 18
Hart aber fair—GuFi im Boxclub ..................... 19
Presserechtlich verantwortlich: Neues von den Schulmannschaften ................ 20
Andrea Schütze Skifahren in Neukirchen ................................. 22
Jan Dominik Sonnenwald Lehrer bei der Triathlon-Europameisterschaft 26
NEU: Diese Schülerzeitung Projekte
wurde klimaneutral gedruckt. Präventionstag im Ringcenter ........................ 27
3 Projekttage zum Nationalsozialismus Jg.9 .... 28
Themenwoche Nationalsozialismus Jg.10 ....... 29
Social Days: Besuch im Seniorenheim ............. 33
Projektwoche 2016 ........................................ 34
22Interessantes aus WPU, AGs und Co.
Abschaffung der Hausaufgaben? .................... 39
Welche Lippenpflege ist ungefährlich? ........... 40
Neues aus der Schulimkerei ........................... 41
Schnecken-Werkstatt im Jahrgang 5 .............. 42
Interview mit Herr Datz von den Sanis ........... 44
Schüler produzieren Sandalen aus Leder ........ 45
iDraw Manga AG ........................................... 46
Französisches Kino ......................................... 48
Ausflug nach Straßburg.................................. 49
Schillerbunte Abende....................... 50
Personelles
Verabschiedungen im Sommer 2016 .............. 54
Frau Bied und Frau Häfner sagen „Lebewohl“ 56
Neu an unserer Anstalt .................................. 57
Kollegiumsfoto .............................................. 60
Foto-Preisrätsel ............................................. 61
Klassenfotos .................................................. 62
Interview mit Schülersprecher Can ................ 68
Verabschiedung des Schulkünstlers ............... 70
Sonstiges
Renovierung der PC-Räume ........................... 9
Tag der offenen Tür ....................................... 10
Witze—Nix als Blödsinn! ................................ 71
3Yulia und Sarah nahmen die Urkunde stellvertretend für die Maulwurf-Redaktion vom Staatssekretär Dr. Manuel
Lösel (links) und dem Leiter der Jugend Presse Hessen entgegen.
Der Maulwurf: Wieder ein Preis!
Platz 2 unter Hessens Schülerzeitungen
Ein weiteres Mal waren wir und die Grundschule in Bad Zuletzt wurden die Gymnasium-
bei der Preisverleihung auf Nauheim den 4. Platz, die Son- sieger aufgerufen: Den 4. Platz
der Buchmesse in Frankfurt nenblumenschule Langen be- bekam die Goetheschule Kassel,
am Main, die vom 11. Okto- kam den 3. Platz, den 2. Platz den 3. Platz die Martin-Luther-
ber bis 19 Oktober stattfand. machte die Schule-am-Tor Bor- Schule Marburg, den 2. Platz die
Die Verleihung startete mit ken und den 1. Platz belegte Jacob-Grimm-Schule Kassel und
einem Song von der Modera- die Merianschule Frankfurt. den ersten Platz belegte die
torin. Als nächstes begrüßten Georg-Lichtenberg-Schule Kas-
Nachdem die Grundschulsieger
der Staatssekretär Dr. Manuel sel.
ihr Preise bekommen hatten,
Lösel und der Vorsitzende der
gab es eine kleine Pause, in Nach der Preisverleihung gab es
Jugend Presse Hessen die An-
welcher die Moderatorin einen ein kleines Büffet. Wir war mit
wesenden, darunter auch 15
zweiten Song sang. Er ist vom dem Ergebnis zufrieden und die
andere Schulvertretungen.
UNICEF Kinderhilfswerk und Veranstaltung war gut mode-
Als erstes wurden die Förder- heißt „Kindern ein zu Hause riert.
schulendsieger aufgerufen. geben“. Wir sind am Ende noch ein biss-
Den 4. Platz bekam die Hopp-
Als drittes waren die Real– und chen geblieben, da die Buch-
la von der Rehbergschule Her-
Gesamtschulsieger dran. Da messe nicht nur die Preisverlei-
born, den 3. Platz die See-
bekam die Friedrich–August– hung zu bieten hat. Es gab auch
bergschule Bensheim, den 2.
Genth–Schule Wächtersbach viele Anime– und K-Pop-Stände,
Platz die Fluxusschule Wies-
den 4. Platz, den 3. Platz mach- Autogrammstunden von Auto-
baden und den 1. Platz beleg-
te die St. Josef Mädchenschule ren und viele Cosplayer auf der
te die Martin-Luther-Schule
Großauheim, den 2. Platz be- Buchmesse. Wir fanden die
aus Buseck.
kam unsere Schülerzeitung, Buchmesse toll.
Als zweites kamen die Grund- „Der Maulwurf“, und der 1.
schulsieger dran. Bei den Platz ging dieses mal an die
Grundschulen teilten sich die Ernst-Reuter-Schule aus Diet- Sarah Youssef 10e und
Erich-Kästner-Schule Dreieich zenbach. Yulia Leibmann 10d
4Vorlesewettbewerb 2016/17
Die 6 Finalistinnen mit ihren selbstgewählten Lektüren Sie belegten die Plätze 1 & 2: Havin und Lola
Wie jedes Jahr kurz vor Weih- Die Leitung des Vorlesewettbe- den jedoch schnell eine Menge
nachten fand er auch dieses werbs wurde wieder von Frau Ärger und Probleme und sie
Jahr wieder statt: Der Vorlese- Dehler übernommen, Jurymit- stolpern von einem Abenteuer
wettbewerb für den Jahrgang glieder waren die Vorjahressie- ins nächste. Alle 3
6. Jede Klasse schickte einen gerin Esra (7c), Herr Papen, „Tintenwelt“-Bücher—also
Klassensieger ins Rennen um Frau Vukoja, Frau Zengin und „Tintenherz“, „Tintenblut“ und
den Schulsieger zu ermitteln. Frau Schütze. „Tintentod“ können in der Me-
diothek ausgeliehen werden!
Die sechs Teilnehmerinnen - Die sechs Finalistinnen präsen-
die Jungen haben sich wohl tierten zunächst kurz ihr selbst- Siegerin des diesjährigen Vor-
nicht getraut - in diesem Jahr gewähltes Buch und lasen lesewettbewerbs wurde Havin
waren (auch in der Reihenfol- dann einen kurzen Abschnitt (6e), den zweiten Platz belegte
ge, wie sie vorgelesen haben): daraus vor, den sie natürlich Lola (6d). Die Jury hat wirklich
gut geübt hatten. lange diskutiert und es sich
Emel, 6f („Die Nacht der ver- sehr schwer gemacht—am
schwundenen Kinder“ von B. Danach kam der schwierigere liebsten hätte sie beiden Schü-
E. Joergensen) Teil: Es musste aus einem an- lerinnen den ersten Platz gege-
Lola, 6d („Rico, Oskar und deren Buch, das man vorher ben, weil sie so toll gelesen
die Tieferschatten“ von A. noch nicht kannte, ein ungeüb- haben. Aber auch die anderen
Steinhöfel) tes Stück Text vorgelesen wer- vier Teilnehmerinnen gingen
Fanja, 6b („Charlie und die den. nicht leer aus: Jeder durfte sich
Schokoladenfabrik“ von R. ein Buch aussuchen und mit
Dahl) Als Fremdtext wurde das wun-
nach Hause nehmen.
Havin, 6e („Winston - Kater dervolle Buch „Tintenherz“ von
undercover“ von F. Scheune- Cornelia Funke ausgewählt. Auch 2017 findet kurz vor
mann) Weihnachten wieder ein Vor-
Im ersten Buch der „Tintenwelt
Sadaf, 6a („Miss Braitwhistle lesewettbewerb statt! Also lie-
-Triologie“ geht es um „Mo“
kommt in Fahrt“ von S. Lud- ber Schülerinnen und Schüler
und seine Tochter „Maggie“,
wig) der sechsten (jetzt noch
die beide die Fähigkeit besit-
Annika, 6c („Die drei !!! - fünften) Klassen: Sucht jetzt
zen, Dinge aus Büchern
Band 15: Duell der Topmo- schon mal euer Lieblingsbuch
„herauszulesen“ und sie somit
dels“ von H.Wich) heraus!
lebendig werden zu lassen.
Diese Fähigkeit macht den bei- as
5Schillerschüler beim
EXPOLORE SCIENCE Wettbewerb
Unser WPU1-Nawikurs des “Bodybuilder”. Die Konstrukti-
Jahrgangs 8 hat dieses Jahr on durfte ausschließlich unter
am “Bodybuilder” - Verwendung von Papier
Wettbewerb der (Grammatur 80g/m²), Bindfa-
Klaus Tschira Stiftung teilge- den (max. 1mm Durchmesser)
nommen. Seit 2006 veranstal- und Klebstoff gebaut werden
tet die Klaus Tschira Stiftung und musste am Ende wie eine
jährlich die naturwissen- „Wirbelsäule“ mit ausgestreck-
schaftlichen Erlebnistage EX- tem Arm aussehen. An diesem
PLORE SCIENCE im Luisenpark Arm musste die Konstruktion
Mannheim. Vom Kindergar- an einem Haken 40cm über der
ten bis zur gymnasialen Ober- Tischebene und 25cm über die
stufe gibt es Projektaufgaben, Tischkante hinausragend ein
die als Wettbewerb ausge- Gewicht von 400g tragen kön-
schrieben werden. Sogar nen. Das Komplizierte dabei
Eine Skizze zu den Bauvorschriften
Geldpreise gibt es dabei zu war, dass man das Gewicht mit
gewinnen. einem Gegengewicht austarie- die „Wirbelsäule“ zu konstruie-
ren musste. Dabei musste die ren und zu bauen. Kurz vor dem
In unserem Wettbewerb ging
Konstruktion auch mit dem Wettbewerbstag haben wir
es dieses Jahr darum, eine Art
Gegengewicht alleine -ohne noch eine kursinterne Ausschei-
"Wirbelsäule" mit ausge-
angehängtes Testgewicht- dung gemacht, die leider nur
strecktem Arm zu bauen. Der
stabil stehen, ohne zu kippen. eine von vier Gruppen bestan-
Wettbewerb hieß deshalb
den hat. Diese Gruppe durfte
Das war eines
dann ihre Konstruktion vor Ort
der Bewertungs-
beim Wettbewerb in Mannheim
kriterien. Das
vorstellen.
andere war das
Gewicht der Am Mittwoch den 15.06.2016
Konstruktion. sind Herr Krömmelbein, Achim
Dieses sollte in- Habicht und Vincent Rescheleit
klusive des Ge- morgens kurz vor 8:00 Uhr mit
gengewichtes der Bahn nach Mannheim ge-
möglichst gering fahren. Unsere zwei Konstrukti-
sein. onen haben wir in zwei große
Plastiksäcke verpackt
Herr Krömmel-
(Regengefahr für das Papier!).
bein hat am 30.
Mit dem Regionalzug ging es
April unseren
zuerst bis zum Mannheimer
Kurs angemel-
Hauptbahnhof und von dort mit
det. Bevor wir zu
der Straßenbahn weiter zum
dem Wettbe-
Luisenpark. Der Eintritt war für
werb gegangen
uns als Teilnehmer frei. Im Lui-
sind, hatten wir
senpark standen etliche weiße
also einige Wo-
Zelte, denn außer unserem
Achim und Vincent auf dem Weg nach Mannheim chen Zeit, um
“Bodybuilder”-Wettbewerb fan-
66Also schickten wir umherspazieren, waren beein-
unsere erste Kon- druckend.
struktion ins Rennen
Leider konnten wir nicht bis
und die hielt auch.
zur Siegerehrung warten, weil
Danach haben wir es dann zu spät geworden wä-
uns natürlich ange- re und sich außerdem größere
schaut, was die Kon- Regenfälle ankündigten. Des-
kurrenz - die ande- halb sind wir doch etwas frü-
ren Gruppen - so zu her als ursprünglich geplant
bieten hatte. zurückgefahren und waren
dann abends um 19:00 Uhr
Die Konstruktionen
wieder zu Hause.
der anderen Teams
waren auch interes- Die Ergebnisse wurden dieser
sant, allerdings Tage auf der Homepage des
Endlich haben wir das richtige Zelt gefunden! hatten etliche Schü- Wettbewerbs EXPLORE SCI-
ler Konstruktionen ENCE veröffentlicht. Leider
den noch zahlreiche weitere mitgebracht, die von vornhe- haben wir es bei der großen
Wettbewerbe statt. Wir haben rein das Gewicht nicht gehalten Konkurrenz nicht unter die
etwas Zeit gebraucht, um un- oder sogar die geforderten Be- Top 10 geschafft. Aber: Dabei
ser Zelt zu finden. Nachdem dingungen nicht eingehalten sein ist bekanntlich das Wich-
wir das richtige Zelt gefunden haben (z.B. wurde Pappe oder tigste! Der Wettbewerb und
hatten, mussten wir uns zuerst Klebeband verwendet). Es wa- das Bauen an unserer Kon-
als Teilnehmer registrieren. ren jedoch auch viele gute und struktion hat uns jedenfalls
Danach haben wir unsere Kon- lustige, aber auch sehr komple- viel Spaß gemacht.
struktion(en) an unserem xe und richtig anspruchsvolle
Standplatz aufgebaut. Teilneh- Vincent Rescheleit, 9e
Konstruktionen dabei.
merurkunden und T-Shirts
konnten wir zwischendurch Den Luisenpark haben wir uns
auch abholen. Sogar ein Ver- auch angeschaut. Vor allem die
pflegungspaket gab es. Wir vielen Störche, die dort nisten
mussten anschließend warten, und zwischen den Besuchern
bis einer der Prüfer unsere
Konstruktion getestet hatte.
Wir hatten wie gesagt zwei
Konstruktionen dabei, aller-
dings war eine - eigentlich un-
sere „verbesserte” Konstrukti-
on mit einem Schiebemecha-
nismus zum Austarieren des
Gegengewichtes - durch den
Transport nicht mehr stabil.
Ein bisschen nervös warten wir mit unseren „Bodybuilder“-
Konstruktionen auf die Jury.
7Platz 2 & 3 bei der Klimaralley Achim und Olivia bei der Preisverleihung (Foto von Anett Janke) Wer hätte das gedacht? Vor den Schulen und Klassen. den Sommerferien nahm ich Wow! Gratulation! Dafür gab auf einen Zeitungsartikel hin es einen Gutschein für eine Kontakt mit dem Umweltamt Pedelec-Probefahrt für die in Person von Frau Rolfsmeyer ganze Klasse. auf und erhielt daraufhin das Material für die sogenannte An der Preisverleihung am Klimaralley für die Klassen 5 Freitag 04.11.2016 um 16:00 bis10. Uhr im Rudolf-Koch- Eine Rallye dauert eine Dop- Gymnasium nahmen für unse- pelstunde - wir haben es sogar re Schule teil: in einer Schulstunde geschafft. Olivia Becher 9a und Achim 5 Klassen führten die Rallye Habicht 9e. durch und so konnten wir bis krö zu den Herbstferien das Schul- ergebnis melden, um am Wett- bewerb teilzunehmen. Man glaubt es kaum, es brauchte uns gleich 2 Preise ein: Im Bereich „Beste Schule“ be- legte die Schillerschule den 3. Platz und erhielt 200€ Zu- schuss zu einem Projekt, das in Bezug zu Umwelt- oder Klima- schutzthemen stehen soll. Im Bereich „Beste Klasse“ er- reichte die Klasse 9a das zweit- beste Klassenergebnis nach Punkten von allen teilnehmen- 8
Schulsieger im Mathematik-Wettbewerb
Die Schulsieger im diesjährigen Mathematik-Wettbewerb 2016/17 stehen fest:
Gruppe A: Gruppe C:
1. Platz und Schulsiegerin: 1. Platz und Schulsieger:
Antonia Durkovic, 8a (Lyschik) 23 P. Kevin Herzig, 8c (Brosch) 42 P.
2. Jana Wolf, 8a (Lyschik) 22,5 P. 2. Michelle Full, 8b (Brosch) 30 P.
Helin Ögretmen, 8e (Beyazkilic) 22,5 P.
Gruppe B: Wir gratulieren!
1. Platz und Schulsiegerin:
Valeria Cornienco, 8a (Lackner) 44 P.
2. Emre Kara, 8c (Göller) 38 P.
3. Leonie Bumb, 8b (Heger) 33,5 P.
Renovierung der PC-Räume
Wie ihr sicherlich alle gemerkt gemacht wurde, die Vandalen kostet die Schule viel Geld, das
habt, wurden im Winter die nicht davon abgehalten, schon alles zu reparieren - Geld, das
beiden PC-Räume renoviert: wieder Dinge zu zerstören! An anderswo verwendet werden
Der alte, stinkende Teppich Tastaturen fehlen Tasten oder könnte, zum Beispiel für die
wurde gegen neuen Fußboden- sie sind vertauscht, an den Mo- Neugestaltung der Pausenhal-
belag getauscht - der leider nitoren werden die Knöpfe le.
nicht wirklich besser riecht, zum Ein- und Ausschalten ka-
Die Redaktion
aber der Geruch verschwindet putt gemacht und auch die
hoffentlich mit der Zeit. Gleich- Mäuse wurden schon wieder
zeitig wurde auch gestrichen demoliert.
und einige Neuerungen an den
Das ist sehr schade,
PCs durchgeführt.
denn auf dieses Art
Leider hat die Tatsache, dass kann man nicht gut mit
alles in mühevoller Arbeit neu den PCs arbeiten und es
9Tag der offenen Tür am 03.12.2016
Wie in jedem Jahr präsentierte sich die Schiller-
schule am Tag der offenen Tür Anfang Dezem-
ber interessierten Schülern und Eltern, welche
unsere Schule gerne genauer kennenlernen
wollten. Die einzelnen Fachbereiche stellten
sich vor und es wurden viele interessante Sa-
chen zum Mitmachen angeboten.
Die Schulleitung und die Lehrer bedanken sich
hiermit noch einmal bei den Schülerinnen und
Schülern, die an diesem Tag so fleißig geholfen
haben, unsere Schule vorzustellen.
Die Redaktion
Im Bereich Physik gab es viele spannende Experi-
mente zum Mitmachen.
Bild 1:
Im Kunstraum konnte man nach
Herzenslust Malen und Basteln.
Bild 2:
Das Schillermenü versorgte
die Gäste mit leckeren Snacks.
Bild 3:
Frau Kramer-Ernst und ihr Chor aus
5.Klässlern präsentierte mehrere
Lieder aus dem Musikunterricht.
Bild 4:
Cicek und Dilara (9c) stellten wie viele an-
dere Schüler auch die Ergebnisse ihrer Pro-
jekt– und Präsentationsprüfungen vor.
10Zum Titelbild:
Ich bin Offenbacher, aber kein Assi
Viele arme Städte haben ein Nach dem britisch-kanadischen
Imageproblem, so auch Offen- Journalisten Doug Sandler
bach. funktioniere die Integration
deshalb so gut, da hier viele
Die Leute haben Vorurteile
Nationen vertreten sind und
gegenüber Offenbachern und
man sehr schnell Gleichgesinn-
der Stadt Offenbach. Man
te findet, die einem helfen.
wird als Assi abgestempelt
Zudem trifft sicher folgender
und muss sich oft für seine
Satz eines Offenbachers den
Heimatstadt rechtfertigen,
Kern: „Die Portmonees sind
aber das zu Unrecht.
zwar klein, aber die Herzen der
Ja, Offenbach hat die meisten Menschen hier sind groß!“
Hartz-IV Empfänger in Hessen
Wichtig für eine gute Integrati-
und ist die Stadt mit dem
on sind außerdem die Ver-
höchsten Ausländeranteil in Ecken, die hat jede Stadt. Es gibt
kehrsanbindung, Arbeitsplätze
ganz Deutschland. Ist man als aber auch viele gute Seiten,
und die kulturellen und ethni-
Offenbacher deshalb ein Assi? welche die meisten Nicht-
schen Netzwerke. Das ermög-
Nein, auf keinen Fall! Trotz- Offenbacher wohl übersehen.
licht einen sozialen Aufstieg
dem denken viele Menschen,
durch Selbstintegration. In jedem Fall sollte man nicht
die nicht aus Offenbach kom-
Selbstintegration meint, dass jedem Vorurteil Glauben schen-
men, schlecht von Offenba-
die Menschen sich selbst ein- ken und sich nicht schämen,
chern. Warum ist das so?
bringen können und wollen. Offenbacher zu sein!
Von den 27 Schülerinnen und
Solche Städte nennt man Arrival-Cities und Offenbach
Schülern aus unserer Klasse
„Arrival-Cities“. thematisierte auch die Ausstel-
9a haben 20 Schüler einen
Migrationshintergrund. Ver- Das neue Image als „Arrival- lung „Making Heimat“ auf der
treten sind dabei 14 Nationen City“ macht die Stadt Offen- Architektur Bienale in Venedig
(Deutschland, Türkei, Palästi- bach charmanter und wirft ei- 2016. Dort wurde unter dem
na, Kroatien, Polen, Spanien, nen anderen Blick auf die Titel „Offenbach – is almost al-
Portugal, Großbritannien, Stadt. Doch es löst nicht die right“ Offenbacher Architektur
Thailand, Italien, Finnland, Probleme der Menschen und und der Wert, den solche Städte
Serbien, Brasilien und Marok- bekämpft auch sicher nicht alle wie unsere haben, gezeigt.
ko). Die meisten besitzen je- Vorurteile. Diese Ausstellung ist noch bis
doch einen deutschen Pass. zum 10.09.2017 im Deutschen
Vielmehr könnte soziale
In Offenbach leben Menschen Durchmischung, Chancen- Architektur Museum (DAM) in
aus 152 verschiedenen Län- gleichheit und der Zugang zu Frankfurt zu sehen.
dern friedlich zusammen. Und Bildung die Armut in Offen-
Offenbach ist die Stadt mit bach bekämpfen und somit Luisa Blech &
dem höchsten Nationalitäten- auch helfen, die Vorurteile zu Flora Sanzenbacher, 9a
anteil in ganz Europa. besiegen. Hier ist die Politik
gefragt. Und natürlich wir als
Integration funktioniert in
selbstbewusste Offenbacher!
Offenbach eigentlich beson-
ders gut. Klar hat Offenbach schlechte
11Unterrichtseinheit zum Titelbild:
Vorurteile
Die Klasse 9a hat sich im Ethikunterricht mit Vorurteilen beschäftigt. Was kann man gegen Vorurteile
tun? Wo kommen sie her?
Ihre Ergebnisse haben die Schülerinnen und Schüler in Form von aussagekräftigen Sprüchen auf Plaka-
ten festgehalten.
12WELCHE
VORURTEILE
HAST
DU ?
1314
Jetzt wird es Zeit für dich, selber aktiv zu werden!
Mit welchen Vorurteilen hast du regelmäßig zu kämpfen?
Welche Vorurteile hast du vielleicht gegenüber anderen?
Gestalte deine eigene Plakatwand gleich hier!
Deine Idee ist so toll, dass du sie mit der Welt teilen willst? Gerne! Sende ein Foto von deiner
Plakatwand mit Name und Klasse an kahrer.schillerschule@gmx.de oder schneide die untere
Seite ab, schreib Name und Klasse auf die Rückseite und gib sie im Sekretariat ab.
Wir werden dann eine Pinnwand mit den Ergebnissen erstellen.
15„Gesunder Start“ ins neue Schuljahr
Seit diesem Schuljahr macht kutiert. Andere
sich die Schillerschule auf den machten Obstta-
Weg zu einer gesundheitsför- ge mit ver-
dernden Schule! So zumindest schiedensten
heißt der neue Schwerpunkt, Obstsorten. Diese
den sich die Schule „auf die Obsttage werden
Fahne geschrieben“ hat. Gleich in einigen Lern-
in der ersten Schulwoche lau- gruppen auch
tete deshalb das Motto: weiter Bestand
haben. Eingeführ-
„Gesunder Start“ te „Obstdienste“
Gesundes Frühstücksbuffet in der 8b
Mit etlichen – kleinen und gro- sorgen für Nach-
ßen – Aktionen sollte gleich zu schub.
Beginn des Schuljahres ver- pen gemeinsam mit ihren Leh-
In der Cafeteria führte die rern, den Unterricht durch Be-
sucht werden, die Themen Schülervertretung eine Verkos-
„Ernährung, Fitness, Gesund- wegung aufzubrechen, um sich
tung durch, die zum Ziel hatte, danach wieder besser konzent-
heit“ zu thematisieren. die Produktpallette der Cafete- rieren zu können. Diese
ria zukünftig etwas gesünder „SchillerMoves“ sollen auch
zu gestalten. In den zukünftig helfen, einen sinn-
„Gesundheit & Fitness“-Kursen vollen Wechsel zwischen An-
wurde die „ganze Wahrheit und Entspannung in den Schul-
über Fitness“ mit Filmbeiträ- alltag einzubauen.
gen aufgezeigt und vertiefend
thematisiert. Andere Klassen All diese Beispiele zeigen, dass
sahen den ansprechenden, die Schillerschulgemeinde mit
weil ein Reizthema aufgreifen- Elan das Motto „Gesunder
den, Film „Voll verzuckert“. Start“ in die Praxis umgesetzt
Dabei erfuhren die Lernenden hat und sicherlich auch zu-
die Auswirkungen der künftig den neuen Schwer-
„Volksdroge Zucker“ auf den punkt der Schule leben wird.
Die Apfelkisten
menschlichen Körper. mtz
So gab es zum Beispiel vom In einzelnen Jahr-
Förderverein der Schule für gängen wurden
alle 1000 Schillerschüler und - Sporttage durch-
lehrer in dieser Woche Äpfel geführt, bei de-
„for free“. Jede Klasse erhielt nen die Bewe-
eine Kiste regionaler Äpfel. gung als Grundla-
Frei nach dem Motto „An App- ge für ein gesun-
le a day, keeps the doctor a- des Leben im
way“ wurde eine gesunde Va- Vordergrund
riante des Pausen-Snacks an- stand.
geboten. Es gab Klassen, die
verschiedene Apfelgerichte Mit Bewegungs-
kreierten und verkosteten. Es elementen für
wurde in Klassen über die Vor- den Unterricht
In der 8c gab es selbstgemachten Eistee, Müsli mit selber
teile regionaler Produkte dis- übten Lerngrup-
aromatisiertem Vanille-Jogurt und leckeren Obstsalat.
16„Gesunde“ Sünde: Pizza selber machen
Um sich auch nach der Schule und dem Auszug aus dem Elternhaus halb-
wegs gesund ernähren zu können, verbrachte die Klasse 9d einen Vor-
mittag in der Lehrküche der Schillerschule!
Auf dem Speiseplan: Selbstgemachte Pizza, da diese um einiges gesünder
ist als ihre Verwandten aus dem Tiefkühlfach im Supermarkt oder vom Piz-
zabäcker nebenan.
Nach Einteilung der Gruppen am Tag zuvor, musste zunächst der Einkaufs-
zettel geschrieben und kräftig eingekauft werden.
An den „Kochinseln“ kam es dann doch manches Mal anders als geplant, es
musste mit kleineren und größeren Problemen zurecht gekommen werden.
Am Ende jedoch schmeckten alle Pizzen hervorragend und wurden bis auf
den letzten Krümel aufgegessen. Deshalb das Prädikat: absolut nachah-
menswert!
dz
17Ein Monat ohne Smartphone
Geht das? - Ein Selbstversuch
Ich hatte beschlossen, als The- dem Experiment.
ma meiner Präsentationsprü-
fung die Aufgabe zu nehmen, Nach ungefähr einer
ein Selbstexperiment durchzu- Woche fing ich an, das
führen. In diesem Experiment Handy zu vermissen. Ich
geht es darum, dass ich einen dachte schon darüber
ganzen Monat lang ohne Han- nach, es nur kurz anzu-
dy auskommen muss und machen, um schnell mal
schaue, wie sich mein Alltag so nachzuschauen, was es
verändert. auf Facebook, Instagram
und Co. so Neues gibt,
Bevor ich mit diesem Experi- doch ich habe mich zu-
ment anfing, dachte ich mir, sammengerissen und
dass es ziemlich einfach wird, das Handy nicht ange-
ohne Handy auszukommen. fasst. Erst ab diesem sein Smartphone zu kontrollie-
Tja, das war vor dem Versuch. Zeitpunkt habe ich so richtig ren, aushalten kann.
Als der Tag kam, an dem ich realisiert, wie süchtig ich ei-
das Experiment startete, habe gentlich nach meinem Handy In der Zwischenzeit hatte ich
ich allen Freunden und Be- bin. mich an das Leben ohne Handy
kannten Bescheid gesagt, dass schon gut gewöhnt. Ich fing an,
ich für die nächste Zeit nicht Nach meinen persönlichen Er- wieder regelmäßig Sport zu
erreichbar bin und dann legte fahrungen fragte ich ein paar machen und habe sogar ange-
ich mein Handy für den Rest Freunde von mir, ob sie ein fangen, ein Buch zu lesen, was
des Monats in eine kleine Box. ähnliches Problem haben wie ich sicherlich ohne das Experi-
ich. Zu dieser Frage kamen vie- ment nicht getan hätte.
Zu alldem habe ich jeden Tag le verschiedene Antworten:
ein kleines Video gedreht Einer sagte, dass er das Handy Alles in allem war das eine
(nein, nicht mit der Handyka- nur braucht, um mal kurz je- sehr gute und lehrreiche Erfah-
mera!), in dem ich beschrieb, manden anzurufen, der andere rung für mich, da ich lernte,
was ich alles an jenem Tag ge- sagte, dass es schon nützlich auch ohne Handy zu leben. Ich
macht habe. Um ehrlich zu ist, sowas zu haben, aber dass benutze mein Handy seitdem
sein, waren die ersten Tage es zu sehr in unserer Gesell- auch nur noch, um jemanden
nicht sehr schlimm, aber es schaft integriert ist. Ein Freund anzurufen oder Musik zu hö-
hatte sich schon etwas geän- war aber anders als die ande- ren.
dert! Ich hatte auf einmal viel ren: Er erzählte mir, dass er
mehr Zeit und konnte mehr an ständig an seinem Handy ist David Lisov, 10c
einem Tag erreichen als vor und es keine 5 Minuten ohne
Zu diesem Ergebnis kommt „studie-life.de“,
eine Plattform, die sich auf Studien zur Infor-
mations– und Telekommunikationsbranche
spezialisiert hat.
18Die WPU GuFi-Kurs von Frau Lyschik und Herrn Metzler beim gemeinsamen Training im „Boxclub Nordend“
Hart aber fair
„Gesundheit und Fitness“ macht Unterricht im Boxclub
Nachdem im Fach Gesundheit Sandsack auf dem Programm. gang trotzdem austoben zu
& Fitness im Jahrgang 9 im ers- dürfen“, hält Herr Metzler
ten Schulhalbjahr Muskel- und "Es hat total Spaß gemacht, ich nach dem Besuch im Boxclub
Krafttraining und gesunde Er- kam ordentlich ins Schwitzen fest.
nährung im Theorieunterricht beim Boxtraining", so das Fazit Der besondere Dank der Leh-
Thema waren, wurden im von Galip Kiris aus der Klasse rer gilt Herrn Hackfordt vom
zweiten Schulhalbjahr wäh- 9a. Und selbst die beiden Leh- Boxclub Nordend, der dieses
rend der "GuFi Boxing Days" in rer - Herr Metzler und Frau besondere Erlebnis im Regel-
Kooperation mit unserem Part- Lyschik - kamen sportlich auf unterricht ermöglicht. „So
ner - dem Boxclub Nordend - ihre Kosten. „Es ist toll, zu se- macht Unterricht gleich dop-
ordentlich die Fäuste ge- hen, wie sich die Truppe da- pelt Freude. Wenn unsere Kids
schwungen. rauf eingelassen hat. Selbst rauskommen und wir außer-
wenn manche definitiv an ihre schulische Lernorte besuchen,
In zwei Praxisbausteinen in der Grenzen kommen, wenn ist das immer Motivation“, so
Boxhalle am Offenbacher Ha- Boxtrainer Muammer Cevik die Frau Lyschik.
fen erfuhren die Schülerinnen Ansagen macht. Ich selbst
und Schüler, getreu dem Leit- hatte auch meine Freude, mal Auch im kommenden Jahr wer-
spruch des Boxclubs „Hart, mit Boxhandschuhen auf den den die GuFi-Kurse von Herr
aber fair“, wie es im Boxclub in Sandsack einzudreschen. Da Metzler und Frau Lyschik si-
Sachen Training zugeht. Neben kann man sich herrlich abrea- cherlich wieder im Boxclub an
Koordinations- und Fitness- gieren. Das kann ein toller Aus- ihrer Fitness feilen.
übungen standen vor allem gleich für unsere Jugendlichen
Partnerübungen mit Boxhand- sein, sich in einer betreuten mtz
schuhen und Übungen am Umgebung und im fairen Um-
19Neues von den Schulmannschaften Zur jährlichen Hallenfußball-Challenge im Soccers-Point besiegte unsere Frauen-Schulmannschaft zwar die späteren Sieger mit 1:0, doch wegen verlorener Vorrundenspiele landeten wir am Ende „nur“ auf Platz 2. Für die im Sommer ausscheidenden Frauen des Jahrgangs 10 eine schöne Erinne- rung! Zur jährlichen Hallenfußball-Challenge im Soccers-Point trafen unsere Jungs auf 12 Offenbacher Schu- len! Das Erreichen des 4. Platzes ist ein Erfolg für die IGS Sch!llerschule, die sich nur den seit Jahren zusammen trainierenden Mannschaften der Gymnasien geschlagen geben musste. 20
Die Badminton-Schulmannschaft der Sch!llerschule unter Trainer Hr. Datz ist mittlerweile landesweit
als ernstzunehmender Gegner bekannt. Dies führte dazu, dass wir erst auf dem Turnier zur besten
Mannschaft des Landes Hessen unsere Meister fanden und somit 2. wurden. Für die Schülerinnen
und Schüler eine wahnsinnig tolle Erfahrung. Für die Zukunft suchen wir weitere Talente die uns
künftig bis zum Bundesentscheid nach Berlin spielen! Bei Interesse meldet euch bei Hr. Datz!
Auf dem Handball Schulmeisterschaftsturnier in der Sportfabrik TSG-Bürgel errangen wir den 2. Platz
gegen eine erfahrenere Mannschaft der ASS. Dies war seit vielen Jahren Pause der Startschuss für die
Wiedergeburt der Handball-Schulmannschaft der Sch!llerschule - die zukünftigen Gegner können sich
jetzt schon mal warm anziehen - unsere Trainerin Fr. Kolon ist eine Größe in der Handball Landesliga.
21Skifahren in Neukirchen 2017
In diesem Jahr hat die Maulwurf-Redaktion
drei Leserbriefe zur Wintersportwoche erhal-
ten, die wir euch nicht vorenthalten wollen!
Lieber Maulwurf,
ich hatte in der Skifreizeit eine sehr tolle
Erfahrung gemacht. Auf der Busfahrt war
ich erstaunt, als wir in Österreich waren,
denn ich sah einfach die schönsten Sa-
chen, die es in der Natur gibt, damit mei-
ne ich die wundervollen Berge und die
sehr schönen Flüsse, die ich zum ersten
Mal in „real life“ sah. Auch die gute Luft in
Österreich ist wunderbar. Es gab auch viel
mehr Sterne als in Offenbach und den
Mond natürlich auch. Als ich mit meinen
Skiern das erste Mal gefahren bin, hatte
ich Kribbeln im Bauch und traute mich
nicht so richtig. Aber ich gab nie auf und
schaffte es, zu fahren! Ich bin auch wirk-
lich froh, dass ich diese Erfahrung ge-
macht habe.
Mossaf aus der Skigruppe
von Frau Sturm und Herr Metzler
22Hi Schillerschule,
die Skiwoche war sehr schön und
es war ein tolles Wetter. Ich konn-
te zwar am Ende nicht fahren, weil
ich mich verletzt habe, aber die
Aussicht war toll und die Luft auch.
Die Lehrer wollten mich einfach
nicht aufgeben mit dem Fahren.
Das Essen war lecker und wir
hatten Programm, das war toll,
denn die Lehrer haben mitgefeiert.
Chr. B.
Lieber Maulwurf!
Hier in Neukirchen ist es wunder-
schön. Am Freitag, als wir ange-
kommen sind, haben wir eine Rei-
he aufgestellt und die Koffer und
Taschen zur Gondel gestellt. Als
wir alle unsere Skier, Helme und
Skischuhe bekommen hatten, ha-
ben wir auf einer kleinen Fläche
mit Kunstschnee geübt. Ich war
jetzt nicht der Beste, ich hatte ein
paar Schwierigkeiten, aber dann
habe ich es hinbekommen.
Als wir das erste Mal oben auf dem
Berg Skifahren waren, hatte ich
etwas Angst, denn da war eine
steile Strecke, die nach unten ging
bis zum Tellerlift. Beim ersten Mal
Liftfahren bin ich hingefallen, aber
ich bin direkt wieder aufgestanden
und habe weiter gemacht.
Am Ende der Woche hatte ich das
Skifahren echt gut gelernt. Die
„Autobahn“ (die tollste Skipiste;
Anm.d.Red.), das war ein Spaß!
Ich empfehle allen, die Skiwoche
zu nehmen, es ist lustig, schön und
man hat eine grandiose Aussicht!
Anonym
2324
Neukirchen
201725
„Gesunde Schule“ geht auch so: 4 Lehrer
bei der Triathlon-Europameisterschaft
Am ersten Septemberwochen- „Schule & Gesundheit“ vorge-
ende traten die zwei Lehrer nommen. Da legen Herr Brosch
der IGS Schillerschule für die und ich jetzt gleich zu Beginn
deutsche Altersklassen- schon mal richtig vor. Wir sind
Nationalmannschaft bei der sehr stolz, dass wir Teil der Al-
Triathlon-Europameisterschaft tersklassen-Nationalmann-
über die halbe Ironmandistanz schaft sein dürfen.“
(1,9km Schwimmen, 90km
Metzler und Brosch – beide in
Radfahren, 21,1km Laufen) an.
Sachen Triathlon für ihren Hei-
Die Schillerschul-Reisegruppe
matverein Team Spessartchal-
wurde komplettiert durch die
lenge TV Bad Orb in der Regio-
Lehrerkolleginnen Aldona
nalliga unterwegs und auch
Lyschik und Sandra Sturm, die
schon Finisher mehrerer Iron-
nicht nur zum Anfeuern mit-
man-Rennen – waren hochmo-
reisten, sondern sich den Die Schillerschul-Lehrer-Staffel
tiviert und freuten sich am
Wettkampf als Staffel teilten.
auch allen Grund. Vor allem
Im Vorfeld staunte die Schul-
Florian Brosch nahm die Ab-
leiterin, Karin Marré-Harrak
schiedsworte der Schulleiterin
nicht schlecht, als sie erfuhr,
„Bringt Medaillen mit in die
dass das Schulleitungsmitglied
Schillerschule!“ wörtlich und
Metzler und der frisch exami-
ließ mit einem sensationellen
nierte Brosch, beides passio-
Rennen in 4:11 Stunden die
nierte Sportlehrer der Schule,
Konkurrenz hinter sich und
von ihrer Nominierung in die
holte den Europameistertitel
deutsche Altersklassen-
in der Altersklasse Männer 30.
Nationalmannschaft durch die
Metzler zeigte beim Schwim-
Deutsche Triathlon Union be-
men und Radfahren gute Leis-
richteten. Etwas salopp kom-
tungen, litt beim abschließen-
mentierte Metzler die Nomi-
den Halbmarathon für den lei-
nierung: „Wir haben uns als
denschaftlichen Läufer unge-
Kollegium für die kommenden
wöhnlich und belegte nach
Jahre den Schwerpunkt Herr Brosch überholt Kontrahenten 4:55 Stunden Rang 25 in der
Altersklasse Männer 40. Die
Rennmorgen über die traum-
Schillerschul-Staffel benötigte
haften äußeren Bedingungen
5:45 Stunden für die insgesamt
in Tirol. Mit Florian Brosch
113 Wettkampfkilometer.
hatte die Schillerschule einen
Athleten mit Chancen auf ei- Voller Stolz kehren die vier
nen der begehrten Altersklas- Schillerschulkollegen nun nach
sentitel nach Österreich ge- Offenbach zurück. Alle sind
schickt. Etwas zeitversetzt ging nach den tollen Erlebnissen bei
die Staffel Lyschik & Sturm an der EM hoch motiviert und
den Start, sodass genügend freuen sich auf die Arbeit am
Zeit blieb, das Nationalteam neuen Schwerpunktprogramm
bei ihrem Rennen anzufeuern. „Schule & Gesundheit“.
Schwitzen wo andere Urlaub machen Dazu hatten die Mitgereisten
mtz
26Präventionstag im Ringcenter
Der Fair-Player-Stand der Schillerschule Die Jungs „auf“ der Motorrad-Rennstrecke
Präventionstag im Ringcenter Übrigens hatten dort nicht nur dem ein Mädchen dauernd von
Anlässlich des Präventionsta- Schulen ihre Stände, die Schil- fünf Typen in Schwarz herum-
ges am 30.September im Ring- ler war wahrscheinlich sogar geschubst wurde, die alle Na-
center am Odenwaldring in die einzige, sondern auch viele men von Rauschmitteln
Offenbach hatten Frau Walz Organisationen, die sich mit (Ecstasy, Heroin, Alkohol, LSD,
und Frau Porzelt im Zuge des Prävention befassen, wie zum Cannabis) auf den Rücken ihrer
Fairplayer-Projektes einen In- Beispiel die Polizei mit ihrem Kapuzenpullover gedruckt
fostand aufgebaut, an dem wir Programm gegen betrunkenes hatten.
uns in Zweiergrüppchen Fahren. Man konnte auf einem Zum Abschluss musste jede
schichtweise als Experten prä- Motorrad eine Rennstrecke Klasse an einem Workshop
sentieren durften. Die Kompe- entlangfahren oder mit einer teilnehmen, bei dem die Klas-
tenzen dazu haben wir im letz- sogenannten Rauschbrille auf senlehrer nicht dabei sein
ten Jahr im Rahmen des Fair- den Augen - mit der man sich durften, damit wir ehrlich sind
Player-Unterrichts gesammelt fühlt, als ob man total betrun- – leider hat das eher dazu ge-
(keine Ahnung, ob es den jetzt ken wäre - einen Geschicklich- führt, dass sich einige total da-
schon wieder gibt, aber da wä- keitstest absolvieren. nebenbenommen haben und
re ich jedenfalls dafür). An Ferner gab es ein Bühnenpro- die Schüler der Schillerschule
dem Stand gab es dann auf ei- gramm mit ein paar Rollen- beim Präventionstag eher ei-
ner Tafel eine Übersicht über spielen von einer kleinen Thea- nen negativen Eindruck hinter-
das Präventionsprojekt an der tergruppe namens Heroes und lassen haben.
Schillerschule und Flyer zum einem Ausdruckstanz vom Pe- Jeroen Quartier 8a
Mitnehmen und Lesen. oples Theatre zu sehen, bei Überarbeitung durch as
Die Drogen haben sie fest im Griff, die Freunde haben keine Chance Die Rauschbrille macht „betrunken“
273 Projekttage als
Einstieg in das Thema
Nationalsozialismus
Der Jahrgang 9 ist mit drei Projekttagen in das Thema
Nationalsozialismus eingestiegen.
Tag 1: Der Film „Die Welle“ wurde gezeigt.
Dieser Film setzt sich mit der Frage auseinander, ob eine
Diktatur heutzutage noch möglich wäre. Anschließend
haben wir unsere Eindrücke und Meinungen ausge-
tauscht und in Gruppenarbeit die Veränderungen der
unterschiedlichen Charaktere/Rollen herausgearbeitet,
auf Plakaten festgehalten und im Teambereich präsen-
tiert.
Tag 2: Um sich mehr mit dem Thema auseinanderzuset-
zen und auch inhaltlich mehr auf dem Kasten zu haben,
wurde an diesem Tag ein Stationenlauf zur Entstehung
des Nationalsozialismus gemacht. Im gesamten Team-
bereich und in den einzelnen Klassen waren unter-
schiedliche Themen zum Nationalsozialismus in Statio-
nen gegliedert. Diese galt es, eigenständig zu durchlau-
fen und zu bearbeiten. Inhaltlich ging es um Hitlers
Machtergreifung, seine Pläne, die Idee vom 3. Reich, die
Rassenideologie Hitlers und die Auswirkungen auf
Deutschland zu dieser Zeit.
Tag 3: Dieser Tag sollte zur Erstellung eines Endprodukts
genutzt werden. Es sind Flyer entstanden: „Die Welle als
Einstieg in den Nationalsozialismus.“
In zufälligen und klassenübergreifenden 3er-Gruppen
haben wir das Gesehene und Gelernte zum Endprodukt
zusammengebastelt.
Am Ende kann ich sagen, Nationalsozialismus ist kein
schönes Thema, doch schöne Projekttage hatten wir
trotzdem!
Clara Hares, 9a
28Themenwoche im Jahrgang 10:
Nationalsozialismus
und Judenverfolgung
Der Jahrgang 10 hat sich ebenfalls sehr intensiv mit dem Thema „Nationalsozialismus und Judenverfol-
gung“ auseinandergesetzt und dazu sogar eine ganze Themenwoche veranstaltet. Es wurden verschie-
dene historische Orte in Offenbach unter die Lupe genommen und die Bedeutung der kleinen goldenen
Steine mit den eingravierten Namen geklärt, die es in vielen Städten in Deutschland gibt. Als Abschluss
fuhr der ganze Jahrgang in das Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar in Thüringen.
Dilay Aydogan aus der 10c hat ihre Eindrücke zu diese Themenwoche in einem Bericht festgehalten.
Für unsere Projektwoche über Siegfried Löwenstein wurde
Nationalsozialismus und Ju- am 10. Oktober 1868 in Offen-
denverfolgung sollten wir uns bach geboren. Er war Eigentü-
in Gruppen einteilen und eine mer des Hauses in der Ludwig-
kurze Präsentation zu einem straße 68 und Inhaber einer
Stolperstein und einem histori- Kartonfabrik, die sich ebenfalls
schen Ort vorbereiten. Meine auf dem selben Grundstück
Gruppe und ich haben uns für befand. Er beschäftigte damals
die Stolpersteine der Familie ca. 12 Arbeiter. Siegfried Lö-
Löwenstein entschieden und wenstein wurde im November
als historischen Ort haben wir 1938 verhaftet und ab dem 16.
die ehemalige Synagoge ge- November in Dachau in- Die „Stolpersteine“ der Familie Löwen-
wählt. haftiert. stein in der Ludwigstraße 68.
Foto von manfredroessmann.de
Am Montag, den 13.03.17, ha- Richard Löwenstein, der Sohn
ben wir im Computerraum von Siegfried und Johanna Lö- 66. Es war aber sicher kein frei-
über die Familie und die ehe- wenstein, wurde am 12. Okto- williger Umzug. Am 30. Sep-
malige Synagoge recherchiert. ber 1902 geboren. Er befand tember 1942 wurde die gesam-
Bei dem Stadtrundgang am sich am 26. Januar noch in te Familie von Darmstadt aus
Mittwoch mit der Klasse haben Turin und kehrte am 30. De- deportiert und in Treblinka er-
wir die Stolpersteine in der zember 1925 wieder nach mordet.
Ludwigstraße 68 besucht, die Offenbach zurück. Als Beruf
der Familie Löwenstein gewid- steht in der Meldekarte Zu-
met sind. Dort haben wir auch schneider und Reisender. Am
der Klasse die Geschichte der 4. Juni 1930 heiratete er Alice Da wir unseren historischen
Familie vorgetragen. Friedberger. Alice wurde am Ort nicht gemeinsam mit der
18. August 1903 in St. Wendel Klasse besuchen konnten, prä-
geboren. Sie lebten nach der sentierten wir anschließend
Hochzeit ebenfalls in der Lud- nach den Stolpersteinen unse-
wigstraße 68. Dort wurden am ren historischen Ort. Das heu-
29. August 1931 ihre Tochter tige Capitol, das für Theater-
Margot und am 14. Oktober vorführungen, Konzerte, große
1934 ihr Sohn Jakob geboren. Veranstaltungen etc. genutzt
wird, wurde von 1913 bis 1916
Am 6. März 1939 zogen Sieg- als Synagoge errichtet, nach-
fried, Richard, Alice, Margot dem die vorherige Synagoge zu
Die goldenen „Stolpersteine“ sind in und Jakob in die Domstraße klein war. Als Synagoge war
ganz Offenbach zu finden
29das Bauwerk eine Nachempfin-
dung des Tempels zu Jerusa-
lem. Die ehemalige Synagoge
besaß einen von Säulen umge-
benen Vorhof, in den eigent-
lich ein Brunnen eingebaut
werden sollte, der jedoch nie
gebaut wurde. Wie die meis-
ten großen Synagogen wurde
auch die Offenbacher Synago-
ge an der Goethestraße mit
einer Orgel ausgestattet. Die
Orgel war 1916 die größte Or-
gel Offenbachs.
Im August und September Das Capitol in der Goethestraße - 1913 gebaut als Synagoge, wird es heute
1942 diente der Platz hinter als Konzerthalle und Veranstaltungssaal genutzt. Foto von capitol-online.de
der ehemaligen Synagoge als
Sammelplatz für die Juden der aber nie wirklich wahrgenom- schwächt, dass das Laufen
Stadt Offenbach. Hier hatten men habe. Aus diesem Grund kaum möglich war. Viele
sie sich einzufinden, um an- hat mir das auch sehr gut ge- hatten keine Schuhe und die
schließend in die Sammellager fallen und die Geschichten der Straße war voller Steine. Die
in Frankfurt oder Darmstadt einzelnen Personen haben SS-Männer schlugen die Häft-
und von dort aus in verschie- mich berührt. linge, die zu Boden fielen. Die
dene Konzentrationslager de- Häftlinge wurden von den SS-
portiert zu werden. Zum Abschluss unserer Pro- Männern und Hunden gehetzt.
jektwoche besuchten wir am
Der Rundgang war für mich Donnerstag, den 16.03.17, das Dieser Weg wurde
eine Chance, zu erfahren, wel- Arbeitslager Buchenwald. Es „Carachoweg“ genannt. Dieser
che Geschichte hinter den Stol- wurde zwischen Juli 1937 und Name stammt aus dem spani-
persteinen und historischen April 1945 betrieben. Dort fing schen Wort „Karacho“ und be-
Orten steckt, denen ich täglich unsere Rundführung bei den deutet „lärmende Schnellig-
auf meinem Weg begegne, damaligen SS-Baracken an, die keit“. Auf dem Weg zum Kre-
heutzutage als Mietwohnun- matorium (Anlage zur Verbren-
gen dienen. nung von Leichen, Anm. d.
Red.) gingen wir am Zoo vor-
Anschließend führte uns der bei, der als Erholungsort der SS
Guide zum Bahnhof, der von -Männer diente. Dort waren
den Häftlingen gebaut wurde. verschiedene Arten von Tieren,
Hauptsächlich wurde der die von den SS-Männern und
Bahnhof zum Waffentransport ihren Familien besichtigt wur-
genutzt, jedoch diente er spä- den. Dies war genau gegen-
ter auch als Station, um die über dem Aufenthaltsort der
Häftlinge zu deportieren. Häftlinge, die durch einen Zaun
Die Häftlinge mussten vom mit tödlicher Stromstärke ge-
Bahnhof bis ins Lager in Dreier- trennt und von SS-Männern in
reihen laufen. Sie waren so Wachtürmen bewacht wurden.
eng beieinander und so ge- Dort befand sich das Kremato-
rium, das erst im Nachhinein
erbaut wurde, da das Verbren-
Die Synagoge von innen. nen der Leichen im Weimarer
Bild von offenbach.de
30Oben:
Die Häftlinge laufen dicht
gedrängt und streng bewacht
den „Carachoweg“ entlang
zum Lager. Bild von gelsenzentrum.de
Unten:
Die Hauptwache des KZ
Buchenwald. Am Ende des
Carachoweges befindet
sich das Lagertor. Bild von br.de
Krematorium Geld kostete und
die Anzahl der Leichen ständig
stieg und die große Menge an
Leichen für das Weimarer Volk
fragwürdig war. In jedem Ofen
wurden ca. 3 Leichen auf ein-
mal verbrannt. Die Urnen wur-
den mit einer Asche befüllt,
die keiner genauen Person zu-
zuordnen war. Die Urnen wur-
den an die Familienangehöri-
gen verkauft.
hen musste, wurde er dort Arbeiten im Lager machen.
Unter dem Krematorium be- schwer am Rücken verletzt und Drei Monate später starb er in
fand sich der Leichenkeller, in war nicht mehr arbeitsfähig. Buchenwald, auf Grund der
dem alle Leichen auf einen Seine Frau trennte sich von harten Arbeitsbedingungen.
Haufen gelegt wurden. Etwas ihm und er verlor seine Arbeit. Der Häftling wurde ca. 43 Jahre
weiter weg vom Krematorium Von nun an arbeitete er als alt.
befanden sich zwei Gebäude, Tagelöhner. Als er eine Zeit
die unter anderem zur Aufbe- lang nicht beschäftigt war, be- Eine weitere Geschichte, die
wahrung von Häftlingskleidung antragte er Arbeitslosengeld. uns der Guide erzählt hat, hat
benutzt wurden. In einem der Vom Amt wurde er abgewie- mich ebenfalls sehr berührt.
Gebäude wurden die Haare sen und wurde inhaftiert, weil Einer der SS-Männer nahm die
der Häftlinge abrasiert und sie er als Asozialer galt. In Buchen- Mütze des Häftlings und warf
wurden dort desinfiziert. Die wald sollte er resozialisiert sie in die neutrale Zone. Der SS
Häftlinge wurden in einem be- werden und bekam dort eine -Mann befahl ihm, seine Mütze
stimmten Mittel gebadet, so- etwas leichtere Arbeit. Unge- wieder zu holen, jedoch galt
dass sich keine Läuse bzw. Pa- fähr ein Jahr später wurde er das Betreten der neutralen Zo-
rasiten oder Krankheiten ver- entlassen. Er hatte wieder eine ne als Fluchtversuch und die
breiten konnten. feste Arbeit gefunden, jedoch Befehlsverweigerung wurde
durch Konflikte mit dem Ar- ebenfalls mit einem Schuss be-
Während der Rundführung hat straft. Der Häftling war ge-
uns der Guide auch die Ge- beitgeber wurde er entlassen.
Nun hatte er eine längere Zeit zwungen seine Mütze zu ho-
schichte eines Häftlings er- len, als er die neutrale Zone
zählt: Dieser hatte zuvor ein keine Arbeit und wurde wieder
inhaftiert, diesmal galt er als betrat, wurde er direkt vom SS
recht schönes Leben, er war -Mann im Wachturm abge-
beruflich ein Lackierer, hatte Wiederholungsstraftäter und
wurde viel härter behandelt. schossen und daraufhin starb
eine Ehefrau und ein Kind. Als er. Der SS-Mann wurde für
er in den Ersten Weltkrieg zie- Er musste eine der schwersten
31Der Besuch in Buchenwald war mus und Judenverfolgung so
für mich sehr emotional. Ich genau durchgenommen haben,
fand an Buchenwald sehr inte- weil man selbst zur heutigen
ressant, dass viele der Gebäu- Zeit mit Fremdenhass, Rassis-
de, Wachtürme etc. von der mus und Intoleranz konfron-
damaligen Zeit noch erhalten tiert wird.
sind.
Dilay Aydogan , 10c
Der Gedanke, sich an einem
Ort zu befinden, an dem viele
Menschen leiden mussten, hat
mich sehr berührt. Um-
so besser finde ich, dass
wir solch eine Thematik
gemeinsam als Jahrgang
genauer bearbeitet ha-
ben. Der Besuch eines
Arbeitslagers war eine
wichtige Erfahrung für
Das Konzentrationslager Buchen- mich. Jedoch finde ich,
wald bei Weimar in Thüringen solch einen historischen
Ort muss man länger als
dies mit zwei Tagen Urlaub be- zwei Stunden besichti-
lohnt. gen. Ich hätte mir gerne
noch den Film ange-
Der Guide erzählte uns auch, schaut und das Museum
Oben: Die auf 37 Grad Körper-
dass alle Häftlinge nummeriert in Buchenwald besucht.
temperaturerwärmte Gedenkplatte.
wurden. Jeder Häftling hatte Im Museum sind Zeich-
eine Nummer am Arm täto- nungen, die von den Häft-
wiert und auf der Häftlingsklei- lingen angefertigt wur-
dung stand die Nummer auch. den, ausgestellt, sowie Unten: Das 1954 errichtete Mahnmal
Häftlingskleidung, Ge- war das erste, das an die schreckliche
Das Arbeitslager Buchenwald schirr und vieles mehr Zeit des Nationalsozialismus erinnern
wurde am Kriegsende von aus dieser Zeit. soll. Im Hintergrund sieht man einen
amerikanischen Truppen be- Glockenturm. Foto von unterwegsblog.de
freit. Die Gedenkplatte in Bu- Ich würde gerne noch-
chenwald ist erhitzt auf 37 mals Buchenwald besu-
Grad, dies entspricht der chen und mir alles noch
menschlichen Körpertempera- einmal in Ruhe anschau-
tur. Diese Art von Gedenken en. Der Guide hat uns
soll Humanität repräsentieren. alle historischen Fakten
Es sind auch alle Nationalitä- erzählt und somit alle
ten eingraviert, die verschiede- Fragen beantwortet.
ne Häftlinge in Buchenwald
hatten. Ich finde, die Gedenk- Mein Fazit ist, dass wohl
platte hat eine sehr schöne Be- jeder Schüler etwas von
deutung und meine Meinung diesem Besuch von
ist, dass es eine sehr ehrwürdi- solch einem sensiblen
ge und emotionale Art ist, sich Ort mitnehmen konnte.
an all die Opfer der damaligen Ich persönlich finde es
Zeit in Buchenwald zu erin- wichtig, dass wir dieses
nern. Thema Nationalsozialis-
32Social Days: 6e auf Besuch im Seniorenheim
Von Frau Tsifna wurden wir ganz herzlich empfan- Lara stellte uns vor. Alle sind gespannt, wie dieses
gen. Sie zeigte uns dann einzelne Stationen der Treffen verlaufen wird.
Anlage. Uns fiel gleich auf, dass Frau Tsifna ihren
Beruf mit viel Liebe und Engagement ausübt.
Zu Beginn eine kleine Vorführung: Musik, Tanz,
Fußballkunststücke und Sketche kamen bei unse-
rem Publikum sehr gut an
Danach wurden eifrig Interviews geführt. Eine Se-
niorin war schon 105 Jahre alt und noch richtig fit.
Für alle Beteiligten war dieser Vormittag ein sehr
schönes Erlebnis und eine wertvolle Erfahrung.
3334
„In unserer Schule ist die
ganze Welt zu Hause“
- Projektwoche im Juli 2016 -
Die vorletzte Schulwoche Aber schon bald konnte man in ein ziemlich großer Brocken
stand auch dieses Jahr wieder allen Räumen der Schule ein war, deshalb haben wir es
ganz im Zeichen der Projekt- eifriges Werkeln beobachten. nicht geschafft, alle Gruppen
woche. Die Schülerinnen und Es war nicht immer gleich zu ausreichend zu besuchen (und
Schüler konnten sich klassen- sehen, was da im Einzelnen überhaupt erst einmal zu fin-
übergreifend in zahlreiche An- herauskommen sollte, aber als den). Zu manchen Gruppen
gebote einwählen und so ent- dann am Freitag die entstande- sind die Textbeiträge recht
standen ganz neue Arbeits- nen Werke besichtigt werden kurz ausgefallen, bei anderen
gruppen, die sich nach ihren konnten und zahlreiche Dar- fehlen uns Informationen und
Interessen und Fähigkeiten zu- bietungen in der Aula präsen- Bilder, z.B., weil die Gruppen
sammenfanden. tiert wurden, gab es doch viel außer Haus waren.
Beifall und Anerkennung.
Wie immer gab es dabei Trotz dieser Mängel zeigt diese
Schwierigkeiten, sich mit dem Die nachfolgende Dokumenta- Dokumentation aber doch ,
Thema und den neuen Mitglie- tion wurde von der Projekt- mit wie viel Engagement und
dern der Teams anzufreunden gruppe „Schülerzeitung Maul- Spaß in der Projektwoche zu
und mit den ungewohnten Ar- wurf“ erstellt. Es hat sich her- Werke gegangen worden ist.
beitsbedingungen zurecht zu ausgestellt, dass diese Aufgabe
Die Sonder-Redaktion
kommen. für die Nachwuchsredakteure
der Projektwoche
35
35Und das waren die angebotenen Projekte: Ist Marokko in Offenbach zuhause? • Kulinarische Klassiker aus Offenbach und Frankfurt in internati- onalen Schillerschulvariation • Gestaltung eines französischen und spanischen Menüs • Verschlüsse- lung & Codes • Woher kommen die Eltern & Großeltern unserer Schüler? • Wie kam der Schwimm- sport an die Schillerschule? • Orientalischer Tanz • Türkische Volkstänze • Ausbildung zu „internationalen“ Schiedsrichtern im Fußball • Wer ist Offenbacher? Eine TV-Sendung 36
Ökotourismus in Kroatien • Kleine Sportspiele aus aller Welt • Die Welt der Menschen mit Behinderun-
gen • Ein Drache lebt in Offenbach—Grüße aus China • Henna und seine kulturellen Hintergründe •
ORIENTierung in Offenbach – wo finden wir den Orient in Offenbach? • Erstellung eines internationalen
Kochbuchs • Türkei - Land & Leute • Offenbach ist bunt—gestalte es mit! • Spielend Russisch lernen • A
multicultural play - Englisches Theater • Jüdisches Leben in Offenbach & an der Schillerschule • Cuba ist
um die Ecke • Spanien - Land, Leute, Kultur • Herstellung von Recycling-Schmuck aus Papierperlen
37Polen. Ein Reiseland? • Woher kommt das Schachspiel? • Wo findet man in Offenbach Kultur aus Brasili-
en? • NewYork-styled Graffiti • Kykladenkunst ist überall • Organisation einer Frankreichfahrt • Bunte
Zirkuswelt • Flower-Power statt Billigrosen aus Afrika • Handkäs meets Raclette - Schweizer Part-
nerstadt für OF? • Ein Maulwurf in der Schillerschule—Projektwochendoku • Büchereiteam • Tech-
nikteam
Insgesamt wurden 40 verschiedene Projekte angeboten!
38Sie können auch lesen