Sciarrino: Lohengrin Elbphilharmonie, Kleiner Saal - 8/9/10 Mai 19:30 Uhr - Musikfest Hamburg

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Sciarrino: Lohengrin Elbphilharmonie, Kleiner Saal - 8/9/10 Mai 19:30 Uhr - Musikfest Hamburg
8/9/10
  Mai
   —
 19:30
  Uhr

                Sciarrino: Lohengrin
         Elbphilharmonie, Kleiner Saal
Sciarrino: Lohengrin Elbphilharmonie, Kleiner Saal - 8/9/10 Mai 19:30 Uhr - Musikfest Hamburg
BMW 7er
DER ANSPRUCH VON MORGEN

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                                                   Ein gemeinsames Festival von:

BMW IST LANGJÄHRIGER PARTNER DER ELBPHILHARMONIE

Abbildung zeigt Sonderausstattungen.
Sciarrino: Lohengrin Elbphilharmonie, Kleiner Saal - 8/9/10 Mai 19:30 Uhr - Musikfest Hamburg
19:30 Uhr     Elbphilharmonie Kleiner Saal
18:30 Uhr    Einführung mit Klaus Wiegmann im Kleinen Saal

                                                                               8 / 9 / 10
                                                                                   —
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LOHENGRIN

Sarah Maria Sun Sopran / Elsa                                                               Salvatore Sciarrino (*1947)
Jacob Wiesmüller Schauspiel / junger Lohengrin                                              Lo spazio inverso (1985)
                                                                                            Se la mia morte brami / aus: »Gesualdo senza parole« (2013)
Shan Huang Tenor
Rupert Grössinger Bariton                                                                   Claudio Monteverdi (1567 – 16 43)
Alexander Voronov Bass                                                                      Lamento della ninfa / aus: »Madrigali guerrieri ed amorosi« (1638)
                                                                                            No n havea Febo ancor
œnm . österreichisches ensemble für neue musik                                              Amor, dov’è la fè
                                                                                            Sì tra sdegnosi pianti
Peter Tilling Musikalische Leitung
Michael Sturminger Inszenierung
Renate Martin & Andreas Donhauser                            Bühne, Kostüme
Hubert Schweiger Licht                                                                      Salvatore Sciarrino
Paul Sturminger Video                                                                       Lohengrin
Silke Klosa Maske                                                                           Unsichtbare Handlung für Stimme, Instrumente und Chor (1984)

Ruth Asralda Haas Regieassistenz
Jakob Sigl Tontechnik                                                                       Eine Produktion der Osterfestspiele Salzburg 2017
Nadja Zeller Garderobe
Jutta Christiansen Make-up
Laura Gericke, Sean Weingarten Requisite                                                    Keine Pause / Ende gegen 21 Uhr
                                                                                            Ein Nach- oder Wiedereinlass in den Saal ist nur
Ursula Schmiedpeter Übertitel                                                               nach Freigabe durch das Einlasspersonal möglich.
Uwe Barkhahn Bühnenmeister                                                                  Wir bitten Sie, nicht zwischen den einzelnen Werken zu applaudieren.
Tanja Kogelnik, Frank Schmidt,
Matthias Landt, Michael Schmeichel Bühne
Melanie Herzig Kinderbetreuung

Ausstattung und Dekoration wurden von den Salzburger Festspielen hergestellt
und von Uwe Barkhahn für die Elbphilharmonie adaptiert.

Vielen Dank an das Thalia Theater für die freundschaftliche Unterstützung.
Sciarrino: Lohengrin Elbphilharmonie, Kleiner Saal - 8/9/10 Mai 19:30 Uhr - Musikfest Hamburg
WILKOMMEN

                                                                                                                                        In der Sprache des Kinos ließe sich Salvatore Sciarrinos
                                                                                                                                        »Lohengrin« vielleicht als Sequel bezeichnen. Und wie
                                                                                                                                        im Kino ist es für das Verständnis von Vorteil, wenn
                                                                                                                                        man Teil 1 kennt. Der stammt in diesem Fall von Richard
                                                                                                                                        Wagner, der sich seinerseits bei der mittelalterlichen
                                                                                                                                        Gralssage bediente.

                                                                                                                                        In Wagners »Lohengrin« geht es um die zu Unrecht des
                                                                                                                                        Brudermords beschuldigte Elsa von Brabant. Ihre Ehre
                                                                                                                                        wird von einem mysteriösen Ritter gerettet, der auf
                                                                                                                                        einem Boot erscheint, das von einem Schwan gezogen
                                                                                                                                        wird. Die beiden heiraten – unter der Bedingung, dass
                                                                                                                                        sie ihn nie nach seinem Namen und seiner Herkunft
                                                                                                                                        fragen darf. Als sie es doch tut, gibt er sich als Ritter
                                                                                                                                        vom Heiligen Gral zu erkennen und verlässt Elsa wieder,
       MODERNE KULTUR IN                                                                                                                die daraufhin »entseelt zu Boden sinkt«.
     EINZIGARTIGER GESTALT.
                                                                                                                                        Das Gedicht des symbolistischen Dichters Jules Laforgue,
  WARUM NICHT GEMEINSAM                                                                                                                 das Salvatore Sciarrino als Vorlage für seinen »Lohen-
   DIE ZUKUNFT FORMEN?                                                                                                                  grin« nutzt, geht nun davon aus, dass Elsa nicht tot ist,
                                                                                                                                        sondern den Verstand verloren hat – und in der Rück-
                           juliusbaer.com
                                                                                                                                        schau über ihr (reales oder imaginiertes) Leben und die
                                                                                                                                        Begegnung mit dem Ritter sinniert. Dazu schuf Sciarrino
                                                                                                                                        eine Musik, die mit Wagner nichts mehr gemein hat,
                                                                                                                                        aber ein umso intensiveres psychologisches Porträt der
                                                                                                                                        gebrochenen Protagonistin zeichnet.

                                                            PRINCIPAL SPONSOR

                            Julius Bär ist Principal Sponsor der Elbphilharmonie Hamburg.

Julius Bär ist die führende Private-Banking-Gruppe der Schweiz und weltweit an rund 50 Standorten präsent. Von Dubai, Genf, Guernsey,
        Hamburg, Hongkong, London, Lugano, Monaco, Montevideo, Moskau, Mumbai, Nassau, Singapur bis Zürich (Hauptsitz).
Sciarrino: Lohengrin Elbphilharmonie, Kleiner Saal - 8/9/10 Mai 19:30 Uhr - Musikfest Hamburg
OPER UND UTOPIE
Salvatore Sciarrino: Lohengrin

Die Moderne erfüllte manchen romantischen Traum. Robert Schumann zum
Beispiel sehnte sich einst nach einer Oper ohne Szene – denn ihre Angebote ans
Auge verdeutlichen nicht nur, sie engen die Wahrnehmung auch ein und machen
sie befangen. Die Musik alleine sollte ausreichen, so meinte er, die Bilder in den
Köpfen der Zuhörer zu erzeugen. Passenderweise nannte Salvatore Sciarrino
seinen »Lohengrin«, den er 1982 komponierte und zwei Jahre später zur End­
gestalt überarbeitete, eine »azione invisibile«, eine unsichtbare Handlung. Und
er stellte seiner Partitur die Bemerkung voran: »Diese Klänge sind schon Theater.
Sie verlangen weder, dass man sie bebildert, noch, dass man sie mit Bildern
überschüttet. Sie enthalten selbst das richtige Bild.«

Das Prinzip, das in dieser Konzeption zur Wirkung kommt, heißt Konzentration.
Sciarrino beschränkt den äußeren Aufwand. Das Orchester ist klein besetzt, nur
eine Sängerin äußert sich durch ihre Stimme – und ein Chor aus drei Herren, der
nicht allzu häufig in Aktion tritt. Die Frau, die Protagonistin, ist Elsa. Aus ihr spricht
dann und wann auch Lohengrin. Durch ihre stimmliche Aktion ist sie einerseits
Teil des Klangdramas, genau wie die Instrumente auch. Denn Sciarrino nutzt für
seine Ausdruckskunst bei allen Beteiligten exponierte Arten der Ton­erzeugung,
durch die auch Übergänge zwischen Stimme und Bläsern, Streich- und Schlag­
instrumenten entstehen.

Andererseits hebt sich die Sängerin aus diesem Kontext durch Sprache hervor.
Sie singt den Text nicht, sie sagt ihn, oft auch in kreisenden Wiederholungen, wie
es in der Tradition der Opernarien liegt. Was sie spricht, wirkt nicht nur wegen
des Inhalts, der damit transportiert wird, sondern vor allem durch die Art, wie es
gesagt wird. Es gilt das gesprochene Wort; nicht die verschlüsselte Sprache,
                                                                                             Sarah Maria Sun als Elsa im Bann des mythischen Schwans
sondern die lebendige, körperliche – allein schon in den zahllosen Nuancen, die
die Protagonistin ihrem Namen »Elsa« verleiht. In jeder steckt eine eigene Art der
(Selbst-)Mitteilung und der Interaktion. Der wechselnde Klang dieses Wortes ist
selbst ein Drama; es steht im Zentrum des Werkes. Denn in der Nennung des
eigenen Namens liegen die schroffsten Gegensätze: Ich-Behauptung und Selbst-
entfremdung, Wunsch und Gedächtnis, Identität und Schizophrenie, Traum und
Lebenswirklichkeit.
Sciarrino: Lohengrin Elbphilharmonie, Kleiner Saal - 8/9/10 Mai 19:30 Uhr - Musikfest Hamburg
Der sparsamen Besetzung entspricht die Ausgestaltung der Partitur. Sciarrino
möchte das Publikum nicht durch bloße Ereignisgewalt und -dichte in die eigene
Spur zwingen. Er wählt die entgegengesetzte Richtung: die Zurücknahme.
Ausbrüche und relativ laute Stellen wie am Anfang und in der Mitte des Werkes
bilden hier die Ausnahme und setzen dadurch dramatisch explosive Akzente.
Sciarrino lockt das Hören aus der Reserve.

Das Libretto. Den Text für seine »unsichtbare Oper« entnahm Sciarrino einer
Dichtung, die der 26-jährige Jules Laforgue 1886 in Kenntnis Richard Wagners,
Heinrich Heines und der mittelalterlichen »Lohengrin«-Sage schrieb. Wie andere
jung verstorbene Sprachgenies griff er mit seinen Werken weit in die Zukunft vor:
zu den Symbolisten, die den »Wagnérisme« umkreisten, zu den Expressionisten,
die ihr Erkenntnis­licht ins Menscheninnere richteten, dorthin, wo Träume sprechen
und sich zu erlebter Wirklichkeit aufbauen. Laforgue erzählt die Erlebnisse der          Salvatore Sciarrino
jungen Elsa aus Brabant mit dem sagenhaften Gralsritter Lohengrin vor allem als
Traum, den Elsa durchlebt.

Das ergibt insofern Sinn, als der Traum auch in Wagners Oper die initiierende Rolle      Zweiter Ort: die Villa, die das Kultusministerium Lohengrin und Elsa für die
spielt: Der Glaube an die nächtliche Vision bringt die Rettung. Sciarrino traf aus der   Hoch­zeitsnacht zur Verfügung stellt, ein verwunschenes, eingewuchertes, leeres
Fülle des Textes eine strenge Auswahl, ließ die frivolen, zeit- und moralkritischen      Gebäude. Doch es wird irgendwie nichts, wohl nicht nur wegen ihrer »mageren
Passagen weg, beschnitt wuchernde Assoziationsketten und bezog verdichtende              Hüften«, die er »verabscheut«. Am Ende verwandelt sich das Federkissen in das
Formulierungen aus anderen Werken Laforgues mit ein. Damit verstärkte er die             mythische Federvieh, das sinnliche Erotik und Tod symbolisiert, und trägt den
Tendenz des Textes zu einer wesentlichen Form des expressionistischen Musik-             Märchenprinzen aus dem Gralsland in die Lüfte davon.
theaters, dem Monodram, in dem die tragische (Liebes-)Geschichte aus der
Perspektive einer einzigen Person dargestellt wird und in dem sich Innen- und            Doch Sciarrino vertauscht und verwickelt die Reihenfolge. Dem »Prolog durch ein
Außensicht, Seele und Ambiente vermischen. Bei Sciarrino kommt hinzu, dass die           offenes Fenster« folgt die Szene in der Hochzeitsvilla; die am Strand steht am
Hauptperson auf textierten Gesang fast ganz verzichtet. Die gesprochene Sprache          Schluss. Eine Regiebemerkung leitet in den Epilog mit Sonntagsgeläut über:
wirkt, als würden die Tiefenschichten der Psyche in Aufruhr versetzt, als Spitze         »Verwandlung: Der Garten, die Villa, das Meeresufer, die in unablässiger Wieder-
eines Eisbergs. Sie ragt aus der Umgebung, der Musik, heraus.                            holung ihre wahre Natur verschleiert haben, enthüllen nun unbarmherzig die
                                                                                         Klinik.« Eine Klinik, die wohl nicht hauptsächlich der Behandlung körperlicher
Die Handlung. Laforgue fasste seinen Text in zwei Kapitel an zwei Orten. Erster          Leiden dient.
Ort: am Meer. Elsa, noch nicht achtzehn, ist eine Vestalin, eine auf Jungfräulich-
keit eingeschworene Priesterin der Mondgottheit. In einem Ritual bei Vollmond            Spätestens hier zeigt sich: Dieser »Lohengrin« ist ein Seelendrama. »Hier spiegelt
wird sie der »Unreinheit« (des Techtelmechtels mit einem Mann) bezichtigt. Ein           sich in typischer Weise der Wirrwarr und die Inkohärenz der menschlichen
Ritter auf einem Schwan, von dem sie zuvor träumte, rettet sie vor der angedroh-         Psyche – und nicht nur einer verstörten Psyche. Immerhin gründet sich auch die
ten Blendung, dem Verlust des Augenlichts.                                               Psychoanalyse auf dem Prinzip der nicht-linearen Zeit. Die ›unsichtbare Handlung‹
stellt letzten Endes eine Verinnerlichung des Theaters dar«, erklärt Sciarrino.    rituelle Formeln und Kinderlieder eingerichtet sind, fast ohne Begleitung in einer
Und: »In meinem ›Lohengrin‹ entspringt die gesamte Handlung dem Mund der           Aura der Einsamkeit. So endet »Lohengrin«.
Protagonistin. Der Mund ist ein Zentrum, in dem sich die Realität bündelt und
woraus sie ausstrahlt. Wir brauchen nicht mehr zu sehen, sondern nur zu hören.«    Vorspiel in drei Stadien. Dem »Lohengrin«-Drama geht am heutigen Abend
                                                                                   ein Vorspiel voraus. Es leuchtet in die Anfangszeit der Oper, zu jenem Komponis-
Hören als kollektive Erfahrung. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in Sciarrinos     ten, der oft als Erfinder der Gattung bezeichnet wird: Claudio Monteverdi. Und
grundlegender Ästhetik: Aufführende und Hörende befinden sich seiner Auffassung    zu dessen Zeitgenossen Carlo Gesualdo, dem Ur-Ur-Ahnen der Expressionisten.
nach nicht nur im selben Raum, sondern sinnbildlich auch in einer gemeinsamen      Mit beiden verbindet Sciarrino ein gemeinsames Ethos: der Widerwille gegen
Welt. Er widerspricht der Idee, ein musikalisches Werk existiere an sich, unab­    musikalische Geschwätzigkeit.
hängig von seinem Auditorium. Vielmehr: Ein Werk entsteht erst im Vorgang des
Hörens – nicht durch das Aufführen allein und schon gar nicht nur in seinem        Monteverdis »Lamento della Ninfa« verlangt die gleiche Vokalbesetzung wie
Schriftbild. Stattdessen »komponiert« es sich jedes Mal neu in der Wahrnehmung     Sciarrinos »Lohengrin«: eine Sängerin und drei Sänger. Auch hier ist die Frau die
der Hörenden. Ihrer geistig-seelischen Beteiligung schafft Sciarrino Raum: durch   Protagonistin; ihre Klage über den Verlust des Geliebten richtet sie an und gegen
die beschriebene Zurücknahme und durch den bewussten Verzicht auf eine fort-       Amor, der ihr das Unglück bescherte. Die drei Männer – Hirten, die die Nymphe
laufende, lineare Erzählung.                                                       belauschen – skizzieren eingangs die Situation, kommentieren das Lamento der
                                                                                   Schönen und verkünden am Ende die Moral von der Geschichte. Ihre Rahmenteile
Das Musikdrama – ob Psychogramm, Traumprotokoll oder Mythenerkundung –             sollen laut Partitur streng im Metrum, der Part der Nymphe dagegen »im Tempo
bildet sich im Hörer durch Konstellationen von Erinnerungen und Beziehungen,       der Leidenschaften der Seele« gesungen werden.
im Grunde nach dem Modell lebensgeschichtlichen Lernens. Musikalisch er-
möglicht Sciarrino diesen Prozess durch                                            Mit »Gesualdo senza parole« nahm Sciarrino 2013 den Begriff der Transkription
die veränderte Wiederkehr einer begrenz-             Allein gelassen: Elsa         sehr genau: als Herüberschreiben aus einer Epoche in eine andere, aus einem
ten Zahl von Klangobjekten und -gesten,                                            Klangmilieu in ein neues. In den Bearbeitungen der vier Gesualdo-Madrigale
durch die Transparenz der Musik zum                                                »singen« statt menschlicher Stimmen die Instrumente. Mal kommen sie dem
Raum – vor allem in Phasen sparsam                                                 Klang eines Chores recht nahe, mal rücken sie klanglich weit davon ab. Kühne
gesetzter Klangereignisse – und durch                                              Dissonanzen finden sich bereits in Gesualdos Partituren, sie müssen nicht
verschiedene Schichtungen in der Musik                                             hinzukomponiert werden. Gleichwohl gibt es auch eine Kommentar-Ebene, die
selbst. Darin erhalten auch der Naturlaut                                          Sciarrino in die 400 Jahre alten Werke einlegte – sparsam, wie es seiner Ästhetik
(etwa das Grillenzirpen) und Zivilisations-                                        entspricht. Die Grenzen verwischen.
laute ihre Bedeutung und Funktion: Auch
sie agieren als Träger und Mittler des                                             »Lo spazio inverso« (Der verkehrte Raum), kurz nach der Revision von »Lohengrin«
dramatischen Prozesses. Zum Abschluss,                                             komponiert, führt in den musikalischen Kosmos Sciarrinos. Einzeltöne, Gesten,
nach dreiminütigem Schwanengesang für                                              Meteoritenschwärme gläserner Klänge kommen wie Signale und Botschaften aus
Dreimänner­chor und Instrumente, singt                                             dem All – und öffnen den Raum und unsere Ohren für das, was folgt.
die Protagonistin endlich: ein Lied an die
Sonntagsglocken. Es bewegt sich auf der                                                                                                            HABAKUK TRABER
pentatonischen Skala, nach der Geläute,
CLAUDIO MONTEVERDI:
LAMENTO DELLA NINFA
Text: Ottavio Rinuccini
Deutsche Übersetzung von René Specht

Non havea Febo ancora                  Noch hatte Phoebus nicht                 »Non vo’ più ch’ei sospiri    »Nicht länger will ich, dass diese Seufzer
recato al mondo il dì,                 der Welt den Tag zurückgebracht,         se non lontan da me,         – außer sie sind weit entfernt –
ch’una donzella fuora                  als ein Mädchen                          no, no che i martiri          nein, nein! und diese Martern
del proprio albergo uscì.              sein Haus verließ.                       più non dirammi affè.         weiter zu mir sprechen.

Sul pallidetto volto                   Auf dem bleichen Gesicht                 Perché di lui mi struggo,    Weil ich mich seinetwegen quäle,
scorgease il suo dolor,                bemerkte man ihren Schmerz,              tutt’orgoglioso sta,         bleibt er stolz,
spesso gli venia sciolto               oft löste sich                           che sì, che sì se’l fuggo    und wenn er weiß, dass ich entfliehe,
un gran sospir dal cor.                ein tiefer Seufzer aus ihrem Herzen.     ancor mi pregherà.           wird er mich wieder bitten.

Sì calpestando fiori                   Die Blumen zertretend,                   Se ciglio ha più sereno      Wenn der, der nicht mein ist,
errava hor qua, hor là,                irrte sie umher, bald hier, bald dort,   colei, che’l mio non è,      auch einen heitereren Blick hat,
i suoi perduti amori                   ihre verlorene Liebe                     già non rinchiude in seno    so hat Amor ihm doch nicht
così piangendo va:                     so beweinend:                            Amor sì bella fè.            ebenso schöne Treue ins Herz gesenkt.

»Amor«, dicea, e’l ciel                »Amor«, rief sie, zum Himmel             Ne mai sì dolci baci         Nie wieder wirst du so süße Küsse
mirando, il piè fermò,                 blickend, stehenbleibend,                da quella bocca havrai,      von diesem Mund empfangen,
»dove, dov’è la fè                     »Wo ist die Treue,                       ne più soavi, ah taci,       und nie lieblichere – ach, schweige,
che’l traditor giurò?«                 die der Verräter schwor?«                taci, che troppo il sai.«    schweige, du weißt es nur zu gut.«

Miserella.                             Die Arme.                                Sì tra sdegnosi pianti       So schickte sie ihre Worte,
                                                                                spargea le voci al ciel.     mit bitteren Klagen zum Himmel.
»Fa che ritorni il mio                 »Lass meinen Geliebten wiederkehren,     Così ne’cori amanti          So mischt Amor in den Herzen der
amor com’ei pur fu,                    so, wie er einst war,                    mesce amor fiamma e gel.     Liebenden Flamme und Eis.
o tu m’ancidi, ch’io                   oder töte mich,
non mi tormenti più.«                  damit ich mich nicht länger quäle.«

Miserella, ah più no no,               Die Arme, nein, nicht weiter,
tanto gel soffrir non può.             so viel Kälte kann sie nicht ertragen.
SARAH MARIA SUN
Sopran / Elsa

Sarah Maria Sun ist eine der weltweit führenden Interpretinnen zeitgenössischer
Musik. Sie konzertierte mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, Thomas
Hengelbrock und Heinz Holliger; mit Orchestern wie dem Leipziger Gewandhaus­
orchester oder den Berliner Philharmonikern, den Philharmonikern Dresden, den
Klangkörpern von NDR, WDR, SWR und BR sowie mit Ensembles wie Musikfabrik
Köln, Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain und den Streichquartetten
Diotima, Arditti, Minguet und Signum. Sie war zu Gast an den Opernhäusern in
Zürich, Dresden, Frankfurt, Düsseldorf, Stuttgart, Leipzig und der Opéra Bastille
und Comique in Paris.

Ihr Repertoire umfasst neben zahlreichen Liedern, Opern- und Oratorienpartien
über achthundert Kompositionen des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter mehr
als 300 Uraufführungen. Der NDR widmete ihr mehrfach Porträt-Konzerte. Sie
tritt als Solistin in Häusern wie der Suntory Hall Tokio, Tonhalle Zürich, Berliner
und Kölner Philharmonie und bei Festivals wie den Biennalen in Paris, Venedig
und München sowie den Festspielen in Salzburg, Witten und Donaueschingen
auf. In der Elbphilharmonie war sie bereits im Großen (mit der Deutschen
Kammer­philharmonie Bremen) und im Kleinen Saal (in Bernhard Langs »Cold
Trip«) zu hören. Beim Internationalen Musikfest tritt Sarah Maria Sun nochmals
am 25. Mai mit dem Quatuor Diotima in Erscheinung.

Sarah Maria Suns Diskografie umfasst mehr als 30 CDs, von denen viele mit Preisen
ausgezeichnet wurden. 2017 wurden gleich vier ihrer sechs Neuerscheinungen
für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Ebenfalls 2017 wurde
sie für ihre Rolle der Elsa in Sciarrinos »Lohengrin« bei den Osterfestspielen Salz-
burg als Sängerin des Jahres nominiert.

Sarah Maria Sun gibt Meisterkurse für Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts,
unter anderem an den Universitäten und Hochschulen von Harvard, Oslo,
Chicago, Stockholm, Zürich, Rostock, Moskau, Dresden, Hannover und Berlin.
PETER TILLING
                                                                                                                                                    Musikalische Leitung
                                       OSTERFESTSPIELE
                                       SALZBURG 2019
                                                           CHRISTIAN THIELEMANN
                                              SÄCHSISCHE STAATSKAPELLE DRESDEN

                                                                      13.—22. April

OPER
RICHARD WAGNER
DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG
Christian Thielemann • Jens-Daniel Herzog • Mathis Neidhardt • Sybille Gädeke                                                                       Peter Tilling ist als Dirigent von Opern und Konzerten international gefragt. So
Georg Zeppenfeld • Vitalij Kowaljow • Iurie Ciobanu • Günter Haumer
Adrian Eröd • Levente Páll • Markus Miesenberger • Patrick Vogel                                                                                    leitete er Strauss’ »Die Frau ohne Schatten« am Opernhaus Zürich, am Teatro Real
Adam Frandsen • Rupert Grössinger • Christian Hübner • Timo Riihonen                                                                                Madrid Mozarts »La clemenza di Tito«, an der Opéra de Montpellier Montverdis
Klaus Florian Vogt • Christa Mayer • Jongmin Park                                                                                                   »L’incoronazione di Poppea«, an der Staatsoper Stuttgart Strauß’ »Die Fledermaus«
Sächsischer Staatsopernchor Dresden • Salzburger Bachchor                                                                                           und am Theater an der Wien Strawinskys »The Rake’s Progress«. Bei den Bayreuther
Sächsische Staatskapelle Dresden                                                                                                                    Festspielen 2011 dirigierte er mit großem Erfolg »Tannhäuser« als Einspringer für
                                                                                                                                                    Thomas Hengelbrock.
ORCHESTER- & CHORKONZERTE                                KONZERT FÜR SALZBURG
Christian Thielemann • Frank Peter Zimmermann            Frank Peter Zimmermann                                                                     Zuletzt dirigierte er Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra London, dem Sym-
Mariss Jansons • Regula Mühlemann                        Serge Zimmermann • Antoine Tamestit                                                        phonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Mozarteum Orchester Salzburg,
Christoph Eschenbach • Venera Gimadieva                  Sächsische Staatskapelle Dresden                                                           der Jungen Deutschen Philharmonie sowie mit seinem eigenen Ensemble risonanze
Elisabeth Kulman • Pavol Breslik • René Pape
                                                                                                                                                    erranti Uraufführungen von Peter Ruzicka, Wolfgang Rihm und Philipp Maintz.
Chor des Bayerischen Rundfunks                           KAMMERKONZERTE                                                                             Zudem gestaltete er bei der Münchner Biennale 2014 die Uraufführung von Hector
Sächsische Staatskapelle Dresden
                                                         Tobias Moretti • Michael Schöch
                                                                                                                                                    Parràs Oper »Das geopferte Leben« und bei den Salzburger Osterfestspielen 2017
                                                         Musiker der Sächsischen
                                                         Staatskapelle Dresden                                                                      Sciarrinos »Lohengrin« und 2018 Madernas »Satyricon«.
                                                                                               Foto: © Jeremy Pfeiffer • Gestaltung: Eric Pratter

KAMMEROPER
PHILIPP MAINTZ THÉRÈSE                                                                                                                              Peter Tilling studierte Dirigieren bei Peter Eötvös in Karlsruhe und Christoph Prick
Nicolas André • Georges Delnon • Marie Thérèse Jossen                                                                                               in Hamburg. Er war stellvertretender Generalmusikdirektor am Staatstheater Nürn-
Otto Katzameier • Marisol Montalvo • Tim Severloh • Renate Behle                                                                                    berg, wo er Opern wie »Tristan und Isolde«, »Der fliegende Holländer«, »Turandot«,
Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
                                                                                                                                                    »Tosca«, »Arabella«, »Nabucco« und »Le nozze di Figaro« leitete. Als Assistent
                                                                                                                                                    arbeitete er mit Thomas Hengelbrock, Franz Welser-Most, Nikolaus Harnoncourt
                                                                                                                                                    und Sylvain Cambreling.
Karten:
T. +43/662/80 45-361 • karten@ofs-sbg.at              osterfestspiele-salzburg.at
MICHAEL STURMINGER                                                                     RENATE MARTIN &
Inszenierung                                                                           ANDREAS DONHAUSER
                                                                                       Bühne, Kostüme

                                                                                       Renate Martin und Andreas Donhauser bilden das Ausstattungsteam »donmartin
                                                                                       supersets«. Beide studierten Architektur an der Technischen Universität Wien
                                                                                       und an der Universität für angewandte Kunst Wien. Sie sind als Szenographen,
                                                                                       Designer und Kostümbildner für Kinofilm, Oper, Schauspiel, Video und Ausstel-
                                                                                       lungen international tätig. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit dem
                                                                                       Regisseur Michael Sturminger, für den sie zahlreiche Bühnen- und Kostümbilder
                                                                                       schufen, unter anderem an den Opernhäusern von Zürich und Graz, am Theater
                                                                                       an der Wien, an der Wiener Staatsoper, am Mariinsky-Theater St. Petersburg, für
                                                                                       die Salzburger und Bregenzer Festspiele und das Gärtnerplatztheater in München
                                                                                       sowie für die Filme »Hurensohn«, »Casanova Variations« und zuletzt »Toulouse«.

                                                                                       Donhauser und Martin statteten in Zürich und an der Wien Tobias Morettis In­-
                                                                                       szenierungen von Mozarts »La finta giardiniera« und Haydns »Il mondo della luna«
Michael Sturminger wurde in Wien geboren und ist als Autor und Regisseur für          aus, zudem Nikolaus Harnoncourts »Idomeneo« in Zürich und Graz und Philipp
Oper, Schauspiel und Film tätig. In der Elbphilharmonie gastierte er zuletzt im       Harnoncourts »Die Schuldigkeit des ersten Gebots« an der Wien und »Der Rosen-
März 2017 mit der Produktion »Just Call Me God« mit Hollywoodstar John Malko-          kavalier« in Gelsenkirchen. Im Filmbereich arbeiteten sie mit den Regisseuren Wolf-
vich, in der er für Libretto und Regie verantwortlich zeichnete. Es war bereits die   gang Murnberger (»Der Knochenmann«), Michael Glawogger (»Contact High«),
dritte Zusammenarbeit nach »The Infernal Comedy« und »The Giacomo Variations«.         Florian Flicker (»Halbe Welt«), Michael Kreihsl (»Charms Zwischenfälle«) und
Letztere wurde unter dem Titel »Casanova Variations« verfilmt (u.a. mit Malko-         Michael Ostrowski/Helmut Köpping zusammen. Auch die Szenenbilder sämtlicher
vich, Veronica Ferres, Jonas Kaufmann, Barbara Hannigan, Florian Boesch, Anna          Spielfilme von Ulrich Seidl (»Paradies«-Trilogie) stammen von ihnen.
Prohaska) und brachte Sturminger die »Romy« für das Beste Drehbuch 2015 ein.

Zu den Stationen seiner Karriere gehören Häuser wie die Wiener Staatsoper, das
Aalto Theater Essen, das National Theatre Taipeh, das Opernhaus Zürich und die
Oper Köln. Sturminger inszenierte die aktuelle Fassung von Hofmannsthals »Jeder-
mann« bei den Salzburger Festspielen, Mozarts »Idomeneo« und Richard Strauss’
»Ariadne auf Naxos« am Mariinsky-Theater in St. Petersburg, Bellinis »La sonnam-
bula« und Donizettis »Maria Stuarda« am Münchner Gärtnerplatztheater und HK
Grubers »Geschichten aus dem Wiener Wald« bei den Bregenzer Festspielen und
im Theater an der Wien. Für Bernhard Langs Musiktheater »I hate Mozart« ver-
fasste er das Libretto und agierte als Regisseur.

Zuletzt inszenierte Sturminger bei den Osterfestspielen Salzburg Puccinis »Tosca«.
In seinem Dokumentarfilm »Malibran Rediscovered« begibt sich Cecilia Bartoli
auf die Spuren der legendären Sängerin; im kommenden Herbst feiert sein neuer
Fernsehfilm »Toulouse« mit Catrin Striebeck und Matthias Brandt Premiere.
SHAN HUANG                                                                                          ŒNM . ÖSTERREICHISCHES
Tenor / Herrenchor                                                                                  ENSEMBLE FÜR NEUE MUSIK

Der 1987 in China geborene Tenor Shan Huang begann seine
künstlerische Ausbildung in Peking und studiert seit 2013 am
Mozarteum Salzburg. Bereits während des Studiums konnte er
zahlreiche Erfahrungen auf Opern- und Konzertbühnen sammeln.
So wirkte er unter anderem am China National Grand Theatre in
                                                                      Ekkehard Windrich Violine
Peking, am Beijing Exhibition Center Theatre oder bei den Oster-
                                                                      Michaeal Girardi Violine
festspielen Salzburg und dem Gstaad Menuhin Festival in Opern-
                                                                      Jutas Javorka Viola
produktionen wie »Carmen«, »Eugen Onegin« und vielen weiteren
                                                                      Peter Sigl Violoncello
Aufführungen am Mozarteum mit.
                                                                      Michael Seifried Kontrabass
                                                                      Vera Klug Flöte
                                                                      Irmgard Messin Flöte
RUPERT GRÖSSINGER                                                     Peter Tavernaro Oboe
                                                                      Andreas Schablas Klarinette
Bariton / Herrenchor
                                                                      Theodor Burkali Klarinette
                                                                      Zarko Perisic Fagott
                                                                                                    Das in Salzburg beheimatete œnm. österreichische ensemble
Geboren in Salzburg, studierte Rupert Grössinger am dortigen          Bernhard Krabatsch jun.
                                                                                                    für neue musik hat sich im Laufe von über 40 Jahren und mit über
Mozarteum sowie an der Guildhall School of Music & Drama in           Fagott                        300 Uraufführungen als eines der international führenden Ensem-
London. Bei den Salzburger Osterfestspielen war er in Sciarrinos      Jaehyoung Kim Horn            bles für zeitgenössische Musik etabliert. 1975 gründeten der Kom-
»Lohengrin« sowie unter dem Dirigat von Christian Thielemann in       Christan Simeth Trompete      ponist Klaus Ager und der Klarinettist Ferenc Tornai das œnm;
Puccinis »Tosca« zu erleben (Regie: Michael Sturminger), am Teatro    Christian Winter Posaune      1988 übernahm der Komponist und Dirigent Herbert Grassl die
alla Scala unter Ingo Metzmacher in Zimmermanns »Die Soldaten«,       Johannes Eder Perkussion      Leitung. Seit 1997 wirkt Johannes Kalitzke als Erster Gastdirigent
bei den Salzburger Festspielen in Strauss’ »Der Rosenkavalier«.                                     und führt das œnm gemeinsam mit dem Geiger Frank Stadler und
                                                                                                    dem Cellisten und künstlerischen Leiter Peter Sigl zu anhaltendem
                                                                                                    Erfolg.

ALEXANDER VORONOV                                                                                   Den jeweiligen Bedürfnissen der zeitgenössischen Musik angepasst,
Bass / Herrenchor                                                                                   spielt das œnm in variablen Besetzungen. Es ist regelmäßig zu Gast
                                                                                                    bei den Salzburger und den Bregenzer Festspielen, bei Wien Modern,
Alexander Voronov stammt aus Russland und absolvierte zunächst                                      beim Festival Dialoge der Interna­tionalen Stiftung Mozarteum und
am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium ein Studium als Chor-                                       beim Aspekte Festival. Das Ensemble gastierte zudem beim Festival
dirigent. Seit 2013 studiert er Gesang an der Universität Mozarteum                                 Ultraschall Berlin, bei der Münchener Biennale, dem Kunstfest
Salzburg. 2014 war er als Simone in Puccinis »Gianni Schicchi« an                                   Weimar, bei Milano Musica und beim Warschauer Herbst. Dirigen-
der Bergen National Opera zu Gast. 2015 trat er gemeinsam mit                                       ten wie Peter Ruzicka, Franck Ollu, Peter Rundel und José María
dem Barockorchester der Universität Mozarteum, dem Royal Colle­ge                                   Sánchez-­Verdú leiteten das Ensemble, das eng mit renommierten
of Music London und dem Collegium Vocale der Salzburger Bach-                                       Komponisten wie Pascal Dusapin, Beat Furrer, Sofia Gubaidulina,
gesellschaft als Jesus in Bachs »Johannes-Passion« auf. Seit 2016                                   Toshio Hosokawa, Helmut Lachenmann, Enno Poppe, Steve Reich,
wirkt er im Vokalensemble BachWerkVokal Salzburg mit.                                               Wolfgang Rihm und Salvatore Sciarrino zusammenarbeitet.
TIPP
ES IST DAS BESONDERE,
DAS WELLEN SCHLÄGT.
                                                                  ELBPHILHARMONIE MAGAZIN
                                                                  Erhältlich ab sofort im Zeitschriftenhandel und
                                                                  im Shop auf der Elbphilharmonie Plaza
                                                                  Das Internationale Musikfest Hamburg, in dessen
                                                                  Rahmen das heutige Konzert stattfindet, steht dieses
                                                                  Jahr unter dem Motto »Utopie«. Und um die Kraft
                                                                  großer Visionen geht es auch in der neuesten Aus-
                                                                  gabe des Elbphilharmonie Magazins. Es porträtiert
                                                                  etliche Künstler, die sich mit kühnen Idealen über
                                                                  das Altbekannte hinweggesetzt haben: David Bowie,
                                                                  das wandlungsfähige Pop-Chamäleon, Karlheinz
                                                                  Stockhausen, den radikalen Klangerfinder, Fritz Lang,
                                                                  den revolutionären Regisseur, und die Sängerin Joyce
                                                                  DiDonato, die angesichts der aktuellen Weltlage
                                                                  sagt: »Wir müssen lauter singen.« Reportagen, Inter-
                                                                  views und Fotostrecken geben zudem exklusive
                                                                  Einblicke ins Innenleben der Elbphilharmonie.

                                                                  Impressum
                                                                  Herausgeber: Internationales Musikfest Hamburg c/o HamburgMusik gGmbH
                                                                  Geschäftsführung: Christoph Lieben-Seutter (Generalintendant), Jack F. Kurfess, Jochen Margedant
                                                                  Der Werkeinführungstext von Habakuk Traber ist ein Originalbeitrag für die Osterfestspiele Salzburg.
                                                                  Redaktion: Clemens Matuschek, Simon Chlosta, François Kremer, Laura Etspüler
                                                                  Satz & Gestaltung: breeder typo – alatur, musialczyk, reitemeyer
                                                                  Druck: flyer-druck.de
                                                                  Anzeigenvertretung: Antje Sievert, +49 40 45069803,
                                                                  antje.sievert@kultur-anzeigen.com
                                                                  Bildnachweis
                                                                  Szenenfotos »Lohengrin« (Osterfestspiele Salzburg / Matthias Creutziger); Salvatore Sciarrino (Luca Carrà);
                                                                  Sarah Maria Sun (Rüdiger Schestag); Peter Tilling (unbezeichnet); Michael Sturminger (Osterfestspiele
                                                                  Salzburg / Wildbild); Renate Martin & Andreas Donhauser, Shan Huang, Rupert Grössinger (alle
                                                                  unbezeichnet); Alexander Voronov (Nutthaporn Thamatthi); œnm . österreichisches ensemble für
                                                                  neue musik (Markus Sepperer)
             ALS OFFIZIELLER WEINPARTNER DER ELBPHILHARMONIE
           BEGRÜSSEN WIR HAMBURGS NEUES WAHRZEICHEN FÜR KULTUR.
WIR DANKEN                                                                                                Minol Connect orchestriert
                                                                                                          alle digitalen Ströme eines Gebäudes.
dem Hauptförderer

dem Förderkreis Internationales Musikfest Hamburg

J ürgen Ab ra h a m                                           Z ai und Ed gar E. No rd mann
E rica Are nh o ld                                            Ch r i sti ane und Dr. Lutz Peters
Frank Bre c kwo ld t                                          Ä n n e und Har tmut Pl ei tz
In geborg Pr inze ssin z u S c h l e sw i g -H o l s te i n   Ma r tha Pul vermac her Sti f tung
und Niko la u s Bro sc he k                                   G a bri el e und Peter Sc hwar tzko p f f
Annegre t un d Cla us- G . B u de l m an n                    Ma rgaret und Jo c hen Sp ethmann
Christ a u nd A lb e r t Bül l                                B i rg it Steenho l d t-Sc hütt
Birgit Ger la ch                                              u n d Her ti gk Di efenbac h
Michael H a e n t je s                                        S a rah A nn und Egger t Vo sc herau
Barbara un d Ia n K ir u K a ran                              A n j a und Dr. Fred Wend t
E rnst Pe te r Ko m rowsk i                                   H i l degard und Franz G ünter Wo l f
S abine u nd D r. K la u s L an dr y                          Co n s tanze und Chri sti an Wri ed t
Birgitt u n d Le if N ilsson

sowie we ite re n Förd e re r n , di e n i c h t ge n an n t we rd en mö c hten.

                                                                                                                                                                                                                      Bild: powell83
den Förderern & Sponsoren

                                                                                                          Für aktuelle Anforderungen
                                                                                                          an die Wohnungswirtschaft.
                                                                                                          Machen Sie Ihre Immobilien zukunftsfähig – mit der
                                                                                                          innovativen LoRaWAN™ basierten Lösung Minol Connect.
den Partnern                                                                                              Vernetzen Sie bereits heute intelligente Sensorik über
                                                                                                          das Internet. Mehr Transparenz, Effizienz und Flexibilität
                                                                                                          sind keine Zukunftsmusik. Heute für Ihre Immobilien.
                                                                                                          Morgen für alles, was für Sie zählt.
                                                                                                          minol.de/connect
                                                                                                          Minol Messtechnik W. Lehmann GmbH & Co. KG
                                                                                                          Niederlassung Hamburg | Spaldingstraße 64 | 20097 Hamburg | Tel.: +49 40 25 40 33-0 | nlhamburg@minol.com
www.musikfest-hamburg.de
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