Virtuelle Fakultät - TU Bergakademie Freiberg
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Virtuelle Fakultät
Virtuelle Fakultät proWissen – Angebote der TU Bergakademie Freiberg im Sommersemester 2016
Mit ENSO die Zukunft gestalten.
Angebote für Studierende in einem leistungsstarken
regionalen Energieunternehmen. Veranstaltungsangebote im Sommersemester 2016
Praktika und Abschlussarbeiten mit ■■CAREER CENTER-
praxisorientierten Themenstellungen
■■GRADUIERTEN UND FORSCHUNGSAKADEMIE
■■INTERNATIONALES UNIVERSITÄTSZENTRUM
qualifizierte fachliche Betreuung
■■MITTELSÄCHSISCHES THEATER
Einstiegsmöglichkeiten mit individuell
ausgerichtetem Traineeprogramm
■■SAMMLUNGEN
■■SAXEED
■■STUDIUM GENERALE
■■UNIVERSITÄTSBIBLIOTHEK
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WELT DER keit, eigene Ideen zu verwirklichen sowie Ihre Fähigkeiten ständig zu verbessern und
weiterzuentwickeln.
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TU Bergakademie Freiberg
terra mineralia
Öffnungszeiten: Schloßplatz 4
Mo–Fr 10 –17 Uhr 09599 Freiberg
Sa–So, feiertags 10 –18 Uhr www.terra-mineralia.deLiebe Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sehr geehrte Leserinnen und Leser, das proWissen-Heft für das Sommersemester 2016 bietet Ihnen vielfältige Informationen zum Lehr- und Ausbildungsangebot der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Hier findet der Leser nicht nur Vorlesungen, die studiengangübergreifend interessant sind, sondern darüber hinaus auch Veranstaltun- gen und Angebote, die der Weiterbildung und Erweiterung des Wissens in verschiedensten Bereichen dienen. Ein solches, möglichst vielfältiges Angebot macht eine Universität erst zu dem, was sie ist: eine Einrichtung, in der umfassende Bildung vermittelt und vielseitige Forschung betrieben wird. Das Angebot richtet sich an Studierende, Alumni, Mitarbeiter sowie die an Wissenschaft interessierte Öffentlichkeit. Für die zuletzt genannte Gruppe und jene der Alumni bietet die Universität die Möglichkeit einer Gasthörerschaft an, die mit einem kleinen Unkostenbeitrag von 30 € pro Semester verbunden ist. Der Gasthörerstatus kann auch für Flüchtlinge als ein erster Schritt in die Integration in unsere Gesellschaft dienen. Generell sind viele der Angebote kostenfrei; andere sind mit einem kleinen Unkostenbeitrag ver- bunden. Hinweise hierzu sind in den Beschreibungen der jeweiligen Angebote zu finden. Der Bildungsauftrag einer Universität beschränkt sich nicht auf die Vermittlung von Fachwissen, dem Erler- nen von Methoden, der Befähigung zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten und in Konsequenz der Generierung neuen Wissens. Eine weitere wichtige Aufgabe der Universität ist, die Persönlichkeit der Studierenden zu entwickeln und ihnen Hilfe im Übergang in das Berufsleben anzubieten. Dies gilt sowohl für die Bewerbung um einen Arbeitsplatz als auch für den Start in eine freiberufliche Tätigkeit oder die Gründung einer Firma. Die GraFA (Graduierten- und Forschungsakademie) und das Career Center bie- ten hierzu eine weitgefächerte Palette an interessanten Veranstaltungen an. Für Mitarbeiter, aber auch für Promovierende, ist das Erlernen von didaktischen Methoden zur effektiven Vermittlung von Wissen und zur Motivierung von Studenten von großer Bedeutung. Dies umfasst neben klassischen insbesondere auch digitale Methoden (E-Learning, Blended Learning) und neue Lernformen. Das Internationale Uni- versitätszentrum (IUZ) unterstützt Studenten und Mitarbeiter beim Erlernen von Fremdsprachen bzw. dem Erlernen der deutschen Sprache für internationale Studenten. Nicht zuletzt gehören zu dem angebotenen Programm auch Veranstaltungen, die unter dem Begriff „Studium generale“ zusammengefasst werden können, also das Beschäftigen mit Themen jenseits des eigenen Fachgebietes und dadurch das Erweitern des eigenen Wissenshorizontes. Mit freundlichem Glückauf! Prof. Dr. Broder J. Merkel Prorektor für Strategieentwicklung
INHALT LEGENDE
LEGENDE...................................................................................................................................................3 GraFA Graduierten- und Forschungsakademie Zielgruppen:
IÖZ Interdisziplinäres Ökologisches Zentrum S Studierende
ANBIETER..................................................................................................................................................4 IUZ Internationales Universitätszentrum D Doktorand/innen
■■
„Alexander von Humboldt“ P Postdocs
VERANSTALTUNGSÜBERSICHT......................................................................................................... 20 IWTG Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- U Universitätspersonal
und Technikgeschichte B Bürger/innen
MZ Medienzentrum
VIRTUELLE FAKULTÄT............................................................................................................................. 24 RV Ringvorlesung
V Vorlesung
THEMENÜBERSICHT Ü Übung
■■
URZ Universitätsrechenzentrum
USP Universitätssportzentrum
STUDIUM GENERALE.......................................................................................................................... 25
■■ PERSÖNLICHKEITSBILDUNG & KOMMUNIKATION....................................................................61
Alle Raumangaben stehen unter Vorbehalt. Im Laufe des Semesters kann es zu Raumänderungen kommen.
Aktuelle Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des jeweiligen Anbieters!
■■ INTERNATIONALES/INTERKULTURALITÄT...................................................................................... 65 Die Hervorhebung in Farbe bedeutet, dass die jeweilige Zielgruppe angesprochen ist. In unserem Beispiel
■■
unten ist die Veranstaltung nur für Doktorand/innen und Postdocs konzipiert.
S D P U B
SPRACHEN............................................................................................................................................. 71
■■ WISSENSCHAFTLICHE LERN- UND ARBEITSTECHNIKEN.......................................................... 73
Bei Angabe eines Wochentags ohne eine zusätzliche Datumsangabe, beispielsweise „dienstags“, findet
die Lehrveranstaltung an jedem Dienstag während des Semesters statt. Informationen zu einer möglichen
■■
Anmeldepflicht entnehmen Sie bitte auch dem Bereich „Anbieter“.
BERUFSSTART, KARRIEREPLANUNG, BEWERBUNG..................................................................... 77
■■ UNTERNEHMERISCHES DENKEN UND HANDELN......................................................................81
Termine Sommersemester 2016:
■■ HOCHSCHULDIDAKTIK...................................................................................................................... 85
Vorlesungszeit: 4. April bis 15. Juli 2016
■■
Unterbrechungen der Vorlesungszeit:
Freiberger Studententage 2016 3. Mai und 1. Juni 2016
EDV UND MEDIEN............................................................................................................................... 89
(dies academicus ab 13 Uhr)
■■ KULTURELLE ANGEBOTE, AG UND VEREINE................................................................................. 97 Christi Himmelfahrt
Pfingstmontag
5. Mai 2016
16. Mai 2016
Für Hinweise und Anregungen kontaktieren Sie bitte:
RAUMVERZEICHNIS..........................................................................................................................104
Studium generale
GEBÄUDEPLAN...................................................................................................................................106 c/o Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG)
Silbermannstraße 2
BILDNACHWEIS..................................................................................................................................108 09599 Freiberg
studiumgenerale@iwtg.tu-freiberg.de
IMPRESSUM.........................................................................................................................................108 Tel. 03731 39-3406
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird teilweise auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und
weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten dann für beiderlei Ge-
schlecht.
2 3ANBIE TER ANBIE TER
Career Center – Berufseinstieg suchen, Karriere finden Angebote im Sommersemester 2016 im Überblick
Der Übergang vom Studium in den Beruf ist eine wichtige Zeit, die nicht immer einfach ist. Studierende und Seminare und Vorträge
junge Absolvent/innen aller Fachrichtungen dabei zu unterstützen, sich mit der Arbeitswelt und den neuen
Anforderungen vertraut zu machen, ist Aufgabe des Career Centers an der TU Bergakademie Freiberg. Besser kommunizieren Seite 62
Potenzialanalyse – Selbstmanagement Seite 63
Mit unserem speziellen Weiterbildungsprogramm erwerben Sie Schlüsselkompetenzen für den erfolgrei- Zeitmanagement Seite 63
chen Start ins Berufsleben und ergänzend stehen wir Ihnen in der Bewerbungsphase – für Praktika, Ab-
schlussarbeiten oder den ersten Job – unterstützend zur Seite. Vorstellungsgespräche souverän meistern Seite 78
Assessment Center – Training für den Einstieg Seite 78
Erfahren Sie in unseren Seminaren und Vorträgen, wie Sie Ihr Profil in Bewerbungsunterlagen professionell Praxiserprobtes Assessment Center-Training Seite 79
darstellen, sich auf ein Vorstellungsgespräch optimal vorbereiten oder sich in Assessment Centern erfolg-
reich präsentieren. Außerdem können Sie Ihre fachübergreifenden Fähigkeiten zu den Themen Kommuni- Studentische Arbeiten mit MS Word erstellen Seite 96
kation und Zeitmanagement vertiefen.
Das vollständige Programm für Seminare und Vorträge finden Sie auf unserer Homepage unter
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chen können thematisiert werden.
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zwei Mal im Jahr stattfindenden Karrieremesse ORTE schafft das Career Center verschiedene Möglichkei- Karrieremesse ORTE am 15. Juni 2016 mit
ten, um mit Unternehmen in Kontakt zu treten. 99 Workshops und Vorträgen zur Vorbereitung auf den Messebesuch
99 Jobwall, Vorträgen, Bewerbungsmappen-Check, BeratungsEXTRA und
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auf unserer Internetseite unter http://tu-freiberg.de/career. Alle Informationen zur ORTE finden Sie unter http://tu-freiberg.de/orte
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Telefon: +49 3731 39-3303
* Es kann leider keine Vergütung gezahlt werden. /CareerCenterFreiberg tu-freiberg.de/careerANBIE TER ANBIE TER Die Graduierten- und Forschungsakademie (GraFA) ist die zentrale Einrichtung für die Promovierenden und Habilitierenden der TU Bergakademie Freiberg. Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen in der Bear- beitung der administrativen Belange von Promotion und Habilitation sowie der Weiterbildung und Förde- rung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Wir bieten ein umfangreiches auf die Tätigkeiten in Forschung, Lehre und Wissenschaftsmanagement ausgerichtetes Weiterbildungs- und Beratungsprogramm und dar- über hinaus spezielle Programme und Veranstaltungen zur Förderung junger Wissenschaftler/innen. Wir organisieren mehrmals jährlich unterschiedliche Veranstaltungen, z. B. die feierliche Verabschiedung der Promovierten und die Krüger-Kolloquien, zu denen alle Interessierten recht herzlich eingeladen sind. Angebote im Sommersemester 2016 im Überblick Project Management – Successful Planning of Research and Dissertation Projects Seite 75 Mehr als Entertainment – Medieneinsatz in der Hochschule Seite 85 Präsentationen didaktisch gut einsetzen. Wie gestalte ich meine Präsentation visuell ansprechend und lernfördernd? Seite 85 Exkursionen als Lernorte gestalten Seite 86 Erfolgsgeschichten – Storytelling und Visualisierung für Lehrende Seite 86 Klausurerstellung in den Natur- und Ingenieurwissenschaften Seite 87 Das gesamte Angebot und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: http://tu-freiberg.de/grafa Kontakt: grafa@tu-freiberg.de Besucheradresse: Prüferstraße 2 Tel. 03731 39-3027 09599 Freiberg Fax 03731 39-3367 Sprechzeiten: nach Vereinbarung Die Angebote und Projekte der GraFA werden finanziell gefördert & unterstützt durch: 8 9
ANBIE TER ANBIE TER
Internationales Universitätszentrum
„Alexander von Humboldt“
Sie haben die Absicht, ein Semester im Ausland zu studieren und wissen nicht, wie das geht? Sie möchten
Ihre Deutschkenntnisse verbessern und suchen nach einem geeigneten Sprachkurs? Sie wünschen Bera-
tung zu Fördermöglichkeiten für die Kooperation mit einer ausländischen Partnerhochschule? Sie benöti-
gen eine sprachliche Vorbereitung auf Ihren Praktikumsaufenthalt in China? Dann sind Sie bei uns richtig.
Das Internationale Universitätszentrum mit seinen Bereichen Internationale Beziehungen, Deutsch als
Fremdsprache und dem Fachsprachenzentrum bietet Ihnen eine breite Palette von Serviceleistungen rund
ums internationale Studium bzw. für die Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten.
Wir informieren und beraten zu Möglichkeiten eines Auslandsstudiums oder -praktikums, betreuen interna-
tionale Studierende und Nachwuchswissenschaftler während des Studiums in Freiberg und beraten Wis-
senschaftler zu Fördermöglichkeiten internationaler Projekte oder zur Kooperation mit Partnerhochschulen.
Wir bieten Deutschintensivkurse oder studienbegleitende Deutschkurse an, in denen Sie die deutsche
Sprache erlernen, vorhandene Deutschkenntnisse weiterentwickeln und die Deutsche Sprachprüfung für
den Hochschulzugang (DSH) ablegen können.
Wir ermöglichen eine hochschulspezifische und berufsorientierte Fremdsprachenausbildung. Am Fach-
sprachenzentrum des IUZ können Sie aus einem breiten Angebot an allgemein- und fachsprachlich ori-
entierten Kursen in verschiedenen Fremdsprachen auswählen und das UNIcert-Fremdsprachenzertifikat Angebote im Sommersemester 2016 im Überblick
erwerben.
Internationaler Tag Seite 65
Unsere Deutsch- und Fremdsprachenkurse werden primär für Studierende, Doktoranden und Mitarbeiter Allgemeine Informationen zur Organisation eines Auslandssemesters
der TU Bergakademie Freiberg angeboten. Bei ausreichender Kapazität freuen wir uns auch über andere bzw. Auslandspraktikums Seite 65
Interessenten. Informationen zum Kursangebot, zur Anmeldung und zu Teilnahmebedingungen finden Sie Informationen zum PROMOS-Stipendienprogramm Seite 66
auf unserer Website: Fit für den englischsprachigen Arbeitsmarkt –
Wege zum Praktikum im englischsprachigen Ausland Seite 66
http://tu-freiberg.de/international Workshop I: Jobsuche und Bewerben auf Englisch – Grundlagen Seite 67
Workshop II: Jobsuche und Bewerben auf Englisch – Mappencheck Seite 67
Studienfinanzierung für ausländische Studierende Seite 68
Kontakt: Internationale Beziehungen/Deutsch als Fremdsprache Funding Opportunities for International Students Seite 68
brigitta.boehland@iuz.tu-freiberg.de Vorstellung des Sprachtutorenprogramms –
Tel. 03731 39-3395 Korrektes Deutsch für wissenschaftliche Arbeiten Seite 69
Fax 03731 39-3659 TOEFL Preparation Course Seite 71
Applying for Internships and Jobs Seite 71
Fachsprachenzentrum Presenting in English Seite 72
liane.fijas@iuz.tu-freiberg.de Konversationskurs Russisch Seite 72
Tel. 03731 39-2602 Bewerbung, Praktika und Jobsuche in Deutschland –
Fax 03731 39-3659 Karrieretraining für internationale Studierende und Absolventen Seite 77
Career Training for international students „Enter the German job market
Besucheradresse: Prüferstraße 2, 3. Obergeschoss successfully – internships, part-time-jobs and your first job in Germany“ Seite 77
09599 Freiberg
10 11ANBIE TER ANBIE TER
SAXEED – Ideen im Kopf …
Unternehmensgründer starten mit einer Vision – einer innovativen Geschäftsidee, einer neuartigen Dienst-
leistung oder einem revolutionären Produkt. Das Gründernetzwerk SAXEED unterstützt junge Unternehmer
und Gründer aus der Region Südwestsachsen bei der Realisierung ihrer Vision: Damit aus einer guten Idee
eine erfolgreiche Zukunft wird. Das Gründernetzwerk SAXEED ist ein Kooperationsprojekt der vier süd-
westsächsischen Hochschulen TU Chemnitz, TU Bergakademie Freiberg, HTW Zwickau und HTW Mitt-
weida. SAXEED fördert insbesondere Ausgründungen und die Verwertung von Forschungsergebnissen
aus diesen Hochschulen – von Studierenden, Absolventen, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Profes- Angebote im Sommersemester 2016 im Überblick
soren. SAXEED ist dabei einerseits mit einem breit gefächerten Angebot an Lehrveranstaltungen präsent,
bietet Hochschulangehörigen aber auch Unterstützung bei konkreten Gründungsvorhaben inklusive der Vorlesungen
Beratung und Begleitung durch entsprechende Fördermittelinstrumente des Bundes und des Freistaates an. Gründungsmanagement Seite 81
An der TU Bergakademie Freiberg stehen seit Mai 2006 mehrere Wissenschaftliche Mitarbeiter zur indi- Technischer Vertrieb Seite 81
viduellen Betreuung zur Verfügung. Wenn Sie also eine Idee im Kopf haben – unabhängig davon, ob sie
noch ganz am Anfang steht oder schon detailliert ausgearbeitet ist: wir helfen Ihnen weiter oder vermitteln Workshops
Partner, die Sie und Ihre Geschäftsidee weiterbringen können. Öffentlichkeitswirksam texten – PR für Gründer Seite 82
Besser gefunden werden – Webseitenoptimierung für junge Unternehmen Seite 82
In diesem Semester bieten wir unsere Workshop-Reihe zu verschiedenen gründungsrelevanten Themen Vertrieb am Telefon Seite 83
im Mai an. Zudem haben Sie die Möglichkeit, unsere Vorlesungen „Gründungsmanagement“ und „Tech- Social Media für Gründer Seite 83
nischer Vertrieb“ zu besuchen. Detaillierte Informationen zu unseren Lehrveranstaltungen finden Sie auf
den entsprechenden Seiten in dieser Ausgabe. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
GründerMentoring
www.saxeed.net und tu-freiberg.de/saxeed
Im GründerMentoring unterstützen erfahrene Gründer und Unternehmer im Rahmen von regelmäßigen
Kontakt: M.Sc. Andre Uhlmann Treffen gründungsinteressierte Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiter sowie Alumni bei der Professiona-
andre.uhlmann@tu-freiberg.de lisierung und Umsetzung ihrer Gründungsidee.
Tel. 03731 39-3887
Fax 03731 39-13887 Alle Informationen für potenzielle Mentoren und Mentees zur Teilnahme und zum Ablauf finden Sie hier
Besucheradresse: Standort Reiche Zeche zusammengefasst:
Fuchsmühlenweg 9, 09599 Freiberg
Sprechzeiten: Standort Nonnengasse www.saxeed.net/gruendermentoring
Nonnengasse 1, 09599 Freiberg
donnerstags 9–16 Uhr Kontakt: B.Sc. Christin Hiebner
christin.hiebner@tu-freiberg.de
Tel. 03731 39-4885
Fax 03731 39-14885
12 13ANBIE TER ANBIE TER
Angebote im Sommersemester 2016 im Überblick
Novalis-Forum Seite 25
Ringvorlesung „Arktis“ mit Interdisziplinärem Ökologischen Zentrum Seite 27
Studium generale Ringvorlesung Kulturgeschichte „Fremde Früchte“ Seite 28
Museologie II – Historische Museologie Seite 35
Erhalt von Kulturgut II Seite 35
Seit nunmehr 25 Jahren bietet das Studium generale an der TU Wissenschaft-Technik-Gesellschaft: Einführung in die Wissenschaftstheorie Seite 36
Bergakademie Freiberg – seit 1997 unter der fachlichen Leitung IWTG-Kolloquium Seite 37
von Prof. Dr. Helmuth Albrecht – ein fächerübergreifendes, all- Allgemeine Umweltgeschichte Seite 38
gemeinbildendes Angebot von Lehrveranstaltungen unterschied- Technikgeschichte II Seite 38
lichster Art. Damit gibt es Studierenden die Möglichkeit, sich auch Industriearchäologie Seite 39
jenseits ihres Fachgebiets umfassend zu bilden. Für Mitarbeiter/ Industriekultur – Kulturgeschichte des Bergbaus Seite 39
innen der TU Bergakademie Freiberg sowie Bürger/innen eröffnet das Studium generale die Möglichkeit, Alles kommt vom Bergwerk her Seite 40
auch während oder nach der beruflich aktiven Zeit die (Hoch-)Schulbank zu drücken. Neben den eigens Die Zeit im Verständnis der Naturwissenschaften Seite 44
für das Studium generale organisierten Vorträgen und Kursen stehen auch ausgewählte Lehrveranstaltun- Ringvorlesung Umwelt „Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen“ Seite 45
gen des Instituts für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) sowie Angebote Exkursion in die virtuelle Welt - Besichtigung der CAVE Seite 48
der verschiedenen Fakultäten auf dem Programm. Alle Veranstaltungen können von Studierenden und Introduction to Meteorology and Climatology Seite 48
Mitarbeiter/innen kostenlos besucht werden. Für einige Kurse ist wegen begrenzter Teilnehmerzahl eine Introduction to Limnology Seite 49
vorherige verbindliche Anmeldung erforderlich. Vertebratenpaläontologie Seite 49
Geobiologie Seite 50
Für interessierte Gasthörer/innen ist der Besuch der Veranstaltungen, bei denen als Anbieter ausschließ- Tauchen Seite 50
lich Studium generale vermerkt ist, frei. Der Besuch der allgemeinbildenden Lehrveranstaltungen setzt Technologie der Bierherstellung Seite 52
eine kostenpflichtige Einschreibung als Gasthörer/in voraus. Es wird ein Semesterbeitrag von 30,00 € Einführung in die Pyrometallurgie Seite 53
erhoben. Die Anträge auf Gasthörerschaft erhalten Sie sind im Zulassungsbüro (Hauptgebäude, Aka- Vertiefung Privatrecht Seite 53
demiestraße 6, Zi. 12, geöffnet Mo–Do von 12.30 bis 15.30 Uhr, Tel. 03731 39-3535) bzw. unter Arbeitsrecht II Seite 54
http://tu-freiberg.de/studium/gasthoererschaft.html. Handelsrecht Seite 54
Vertiefung Gewerblicher Rechtsschutz Seite 55
Eine Anerkennung der Leistungspunkte als freies Wahlmodul ist vorab mit der jeweiligen Fakultät abzu- Prozess, außergerichtliche Streitbeilegung und internationale Vertragsgestaltung Seite 55
stimmen. Auf Wunsch werden Studierenden, Mitarbeiter/innen oder Gasthörer/innen bei regelmäßiger Energie- und Technikrecht II Seite 56
Anwesenheit Teilnahmebescheinigungen ausgestellt. Die Fachliteratur wird in der jeweiligen Lehrveranstal- Weinbauseminar Seite 56
tung bekanntgegeben. Rekultivierung Seite 57
Bergbausanierung Seite 57
Das Studium generale der TU Bergakademie Freiberg ist Mitglied des Arbeitskreises Studium generale Angewandte Bergbauplanung Seite 58
Sachsen. Die Mitglieder erkennen Leistungen, die im Studium generale an einer anderen sächsischen Seminar Bergbau-Tagebau Seite 59
Hochschule erbracht werden, gegenseitig an (www.hs-zigr.de/fundamentale/ak). Als Mitglied des „In- Burnout-Prophylaxe Seite 61
ternational Network General Studies“ ist es auch deutschlandweit und international vernetzt. Prüfungsvorbereitung Seite 61
PREZI Seite 62
Anmeldung/Kontakt: Studium generale Film Project Seite 64
c/o Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) Cultural studies of the USA Seite 69
Silbermannstraße 2 Intercultural Communication Seite 69
09599 Freiberg
Tel. 03731 39-3406
Fax 03731 39-2832
studiumgenerale@iwtg.tu-freiberg.de
www.studium-generale.tu-freiberg.de
Wir bitten Sie, sich aktuell über eventuelle Änderungen oder Veranstaltungsabsagen zu informieren unter:
http://tu-freiberg.de/fakult6/technikgeschichte-und-industriearchaeologie/studium-generale/
veranstaltungshinweise
14 15ANBIE TER ANBIE TER
Die Universitätsbibliothek „Georgius Agricola“
Die Bibliothek ist DIE zentrale Informationseinrichtung der TU Bergakademie Freiberg und darüber hinaus
als beliebter Treffpunkt der Studierenden eines der wichtigsten kommunikativen Zentren auf dem Campus.
Neben ca. 360 Arbeitsplätzen bieten wir Ihnen zahlreiche PC für Recherchen in unserem Online-Katalog
nach lokalen Beständen sowie elektronischen Ressourcen. Ca. 35.350 elektronische Zeitschriften sowie
das umfangreiche Angebot an E-Books und Datenbanken können Sie in den Räumlichkeiten der Bibliothek
oder als Angehöriger der TU Bergakademie Freiberg auch von außerhalb rund um die Uhr nutzen. Darü-
ber hinaus steht den Studierenden eine umfassende gedruckte Lehrbuchsammlung zur Verfügung. Bücher
und Zeitschriftenartikel, die wir nicht im Bestand haben, können Sie über unsere Fernleihe bestellen. Für
persönliche Betreuung und kompetente Unterstützung bei Recherchen steht Ihnen das hilfsbereite Team der
Bibliothek jederzeit zur Seite.
Was können wir Ihnen noch bieten?
Im Portal GEO-LEO (www.geo-leo.de) können Sie unter einheitlicher Oberfläche nach Informationen für
die Fachgebiete Geologie, Mineralogie, Petrologie und Bodenkunde sowie Bergbau, Markscheidekunde
und Hüttenwesen recherchieren.
Unsere 1765 gegründete Bibliothek ist nicht zuletzt auch für ihren hervorragenden Altbestand an geo-
und montanwissenschaftlicher Literatur weit über Deutschland hinaus bekannt. Sie beherbergt neben ca.
22.000 alten Drucken auch Handschriften, Karten und Risse aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sowie Nach-
lässe bedeutender Wissenschaftler.
Wer kann unsere Bibliothek nutzen?
Alle Angehörigen der TU Bergakademie Freiberg sowie jede/r Bürger/in ab vollendetem 14. Lebensjahr Angebote im Sommersemester 2016 im Überblick
kann sich zur Benutzung in der Bibliothek anmelden. Bei TU-Angehörigen ist der Dienst- bzw. Studieren-
denausweis gleichzeitig Bibliotheksausweis. Externe Nutzer/innen benötigen zur Ausstellung des Biblio- Basismodul Informationskompetenz Seite 73
theksausweises den Personalausweis oder gültigen Reisepass. Jugendliche unter 16 Jahren müssen eine Einführung in die Bibliotheksbenutzung für externe Nutzer Seite 73
Haftungserklärung der/des Erziehungsberechtigen vorlegen. Einführung in die Bibliotheksbenutzung für Erstsemester Seite 74
Literaturverwaltung mit Citavi Seite 74
Was kostet die Benutzung der Bibliothek? Coffee Lectures Seite 75
Nichts – die Benutzung ist für Sie kostenfrei. Gebühren werden nur im Falle bestimmter Dienstleistungen,
wie bspw. Fernleihen, oder bei Überschreitung der Leihfristen erhoben.
Sind Sie neugierig geworden auf die Universitätsbibliothek Freiberg?
Dann besuchen Sie uns im Internet (http://ub.tu-freiberg.de) und natürlich auch gerne vor Ort!
Kontakt: Universitätsbibliothek „Georgius Agricola“
Agricolastraße 10
09599 Freiberg/Sachsen
Tel. +49 (0)3731 39-4360
Fax +49 (0)3731 39-3289
auskunft@ub.tu-freiberg.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 7–24 Uhr
Samstag und Sonntag 10–18 Uhr
16 17ANBIE TER ANBIE TER
Das Universitätsrechenzentrum Kustodie und Historicum der TU Bergakademie Freiberg
Das Universitätsrechenzentrum (URZ) ist der zentrale IT- Die TU Bergakademie Freiberg verfügt über etwa 40 Sammlungen mit mehr als einer Millionen Objekten.
Dienstleister der TU Bergakademie Freiberg. Das URZ be- Diese Sammlungen sind über alle Fakultäten und Zentralen Einrichtungen verteilt. Einige sind noch aktive
treibt die zentralen Server sowie Kommunikationsnetze und Forschungssammlungen, insbesondere natürlich die geowissenschaftlichen Sammlungen. Andere Sammlun-
bietet universitätsweite IT-Dienste an wie beispielsweise gen haben ihren ursprünglichen Zweck verloren, sind dafür aber zu bedeutenden wissenschafts- und hoch-
• das persönliche Uni-E-Mail-Konto schulgeschichtlichen Sachzeugen geworden.
• das persönliche Homeverzeichnis
• den Zugang zu zentralen Applikationsservern
sowie zum WLAN
sowie ein breites Spektrum an Beratung und Service.
Kontakt: Sekretariat: geöffnet Montag bis Freitag 7 –15:45 Uhr, Tel. 03731 39-2320,
Fax 03731 39-4020, E-Mail: sekretariat@hrz.tu-freiberg.de
Ticketsystem/Helpdesk: Hotline besetzt Montag bis Freitag von 6:30 bis 23 Uhr
E-Mail: servicedesk@tu-freiberg.de
Besucheradresse: Bernhard-von-Cotta-Straße 1, 09599 Freiberg
Die Koordinationsstelle E-Learning im Medienzentrum
Die Koordinationsstelle E-Learning ist der zentrale Anlaufpunkt für die Arbeit mit digitalen Medien in Leh-
re und Forschung. Neben konkreten Informations-, Schulungs- und Beratungsangeboten zu den Themen
Didaktik, Technik und Recht im E-Learning unterstützt die Koordinationsstelle Lehrende und Studierende
ganz praktisch in der Erstellung digitaler Inhalte und bietet einen breiten Nutzersupport zu allen zentralen
Diensten, bspw. OPAL, ONYX, Turnitin, Adobe Connect, etc.
Kontakt: Tel. 03731 39-2629, Fax: 03731 39-3473
E-Mail: elearning@tu-freiberg.de | itnutzerberatung@tu-freiberg.de
Besucheradresse: Prüferstraße 1, 09599 Freiberg
Kontakt: Kustodie der TU Bergakademie Freiberg Winkler-Gedenkstätte (Brennhausgasse 5)
Angebote von URZ und E-Learning im Sommersemester 2016 im Überblick Tel. 03731 39-3476 Besichtigung nach Anmeldung
OPAL-Einsteigerkurs Seite 89 Fax 03731 39-2832 Tel. 03731 39-3491 oder 39-3738
OPAL für Fortgeschrittene Seite 89 Mineralogische Sammlung,
Lagerstättenkundliche Sammlung,
Online-Tests in der Lehre – Einführung ONYX Seite 90 Anschrift: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften,
Petrologische Sammlung
Plagiatserkennung und -prävention mit TURNITIN Seite 90 insbesondere Internationale Ressourcenwirtschaft (Werner-Bau, Brennhausgasse 14)
Sprechstunde Urheberrecht und digitale Medien Seite 91 Lessingstraße 45/Silbermannstraße 2 Montag bis Donnerstag 9–12,13–16 Uhr
Tablet, Visualizer und Co. Neue Lehrtechnologien im Hörsaal Seite 91 09599 Freiberg Samstags nach Vereinbarung
Tel. 03731 39-2264
Praktische Kurzeinführung: Barrierefrei studieren Seite 92
Stratigraphische Sammlung,
Web 2.0-Tools für Studierende Seite 92 http://tu-freiberg.de/ze/sammlungen/index.html Paläontologische Sammlung
Drupal für Einsteiger Seite 93 (A.-v.-Humboldt-Bau, B.-v.-Cotta-Str. 2)
Drupal für Fortgeschrittene Seite 93 Montag bis Donnerstag 9–12, 13–16 Uhr
Samstags nach Vereinbarung
Einführung in das Bloggen mit WordPress Seite 94 Angebote im Sommersemester 2016 im Überblick Tel. 03731 39-2198
Online-Umfragen erstellen mit LimeSurvey Seite 94 Museologie II Seite 35 Brennstoffgeologische Sammlung
Webinhalte gestalten Seite 95 Erhalt von Kulturgut II Seite 36 (Reiche Zeche, Fuchsmühlenweg 9,
Virtuelle MINT Summer School: Lernen mit echten Fällen aus der Praxis Seite 95 Haus 4 IEC), Mittwoch bis Samstag nach
Vereinbarung, Tel. 03731 39-2198
Blick hinter die Kamera – interaktives Filmseminar Seite 96
Historicum
(Nonnengasse 22)
1. Freitag im Monat 14–16 Uhr
Tel. 03731 39-3491 oder 39-3768
18 19VER ANSTALTUNGSÜBERSICHT VER ANSTALTUNGSÜBERSICHT
Titel der Veranstaltung S. Zielgruppe Gast- ECTS Anbieter Titel der Veranstaltung S. Zielgruppe Gast- ECTS Anbieter
S D P U B hörer S D P U B hörer
Studium generale Persönlichkeitsbildung & Kommunikation
Novalis-Forum 25 ● ● ● ● ● Studium generale Burnout-Prophylaxe 61 ● ● ● ● Studium generale
Ringvorlesung mit IÖZ 27 ● ● ● ● ● IÖZ, Studium generale Prüfungsvorbereitung 61 ● ● ● ● Studium generale
Ringvorlesung Kulturgeschichte 28 ● ● ● ● ● 3 Studium generale PREZI – Dynamisches Präsentieren 62 ● ● ● ● Studium generale
Museologie II 35 ● ● ● ● ● G 3 IWTG, Studium generale Besser kommunizieren 62 ● Career Center
Erhalt von Kulturgut II 35 ● ● ● ● ● G 3 IWTG (Fak. 6), Potenzialanalyse – Selbstmanagement 63 ● Career Center
Sammlungen Zeitmanagement 63 ● Career Center
Wissenschaft – Technik – Gesellschaft: 36 ● ● ● ● ● G IWTG, Studium generale Film Project 64 ● ● ● ● ● G 3 Fakultät 6,
Einführung in die Wissenschaftstheorie Studium generale
IWTG-Kolloquium 37 ● ● ● ● ● 3 Studium generale Runterfahren – Burnout-Prophylaxe 64 ● ● Prorektorat für
Umweltgeschichte 38 ● ● ● ● ● G 3 IWTG, Studium generale und Stressbewältigung Strategieentwicklung
Technikgeschichte II 38 ● ● ● ● ● G 3 IWTG, Studium generale
Industriearchäologie 39 ● ● ● ● ● G 3 IWTG, Studium generale Internationales/Interkulturalität
Industriekultur – Kulturgeschichte des 39 ● ● ● ● ● G 3 IWTG, Studium generale Internationaler Tag 65 ● ● ● ● IUZ
Bergbaus Allgemeine Informationen zur 65 ● ● IUZ
Alles kommt vom Bergwerk her 40 ● ● ● ● ● Studium generale Organisation eines Auslandssemesters
Die Zeit im Verständnis der 44 ● ● ● ● ● 3 Studium generale bzw. Auslandspraktikums
Naturwissenschaften III Informationen zum PROMOS- 66 ● ● IUZ
Ringvorlesung Umwelt 45 ● ● ● ● ● AG Umwelt, Studium Stipendienprogramm
generale Fit für den englischsprachigen Arbeits- 66 ● IUZ
Besichtigung der CAVE 48 ● ● ● ● ● G Fak. 1, Studium generale markt – Wege zum Praktikum im
Introduction to Meteorology and 48 ● ● ● ● ● G 3 Fak. 3, Studium generale englischsprachigen Ausland
Climatology Workshop I: Jobsuche und Bewerben 67 ● IUZ
Introduction to Limnology 49 ● ● ● ● ● G 3 Fak. 3, Studium generale auf Englisch – Grundlagen
Vertebratenpaläontologie 49 ● ● ● ● ● G 2 Fak. 3, Studium generale Workshop II: Jobsuche und Bewerben 67 ● IUZ
Geobiologie 50 ● ● ● ● ● G 2 Fak. 3, Studium generale auf Englisch – Mappencheck
Tauchen 51 ● ● ● ● ● G S. Text Fak. 3, Studium generale Studienfinanzierung für ausländische 68 ● IUZ
Technologie der Bierherstellung 52 ● ● ● ● ● G S. Text Fak. 4, Studium generale Studierende
Einführung in die Pyrometallurgie 53 ● ● ● ● ● G 3 Fak. 5, Studium generale Vorstellung des Sprachtutoren- 68 ● IUZ
programms – Korrektes Deutsch für
Vertiefung Privatrecht 53 ● ● ● ● ● G 6 Fak. 6, Studium generale
wissenschaftliche Arbeiten
Arbeitsrecht II 54 ● ● ● ● ● G 6 Fak. 6, Studium generale
Cultural studies of the USA 69 ● ● ● ● ● G Studium generale, Fak. 6
Handelsrecht 54 ● ● ● ● ● G 6 Fak. 6, Studium generale
Intercultural Communication 69 ● ● ● ● ● G Studium generale, Fak. 6
Vertiefung Gewerblicher Rechtssschutz 55 ● ● ● ● ● G 3 Fak. 6, Studium generale
Prozess, außergerichtliche Streitbeile- 55 ● ● ● ● ● G 7 Fak. 6, Studium generale
Sprachen
gung und internationale Vertragsge-
staltung TOEFL Preparation Course 71 ● ● ●
Energie- und Technikrecht II 56 ● ● ● ● ● G 5 Fak. 6, Studium generale Applying for Internships and Jobs 71 ● ● ●
Weinbauseminar 56 ● ● ● ● ● G S. Text Fak. 2, Studium generale Presenting in English 72 ● ● ●
Rekultivierung 57 ● ● ● ● ● G 3 Fak. 3, Studium generale Konversationskurs Russisch 72 ● ●
Bergbausanierung 57 ● ● ● ● ● G Fak. 3, Studium generale
Angewandte Bergbauplanung 58 ● ● ● ● ● G Fak. 3, Studium generale
Seminar Bergbau-Tagebau 58 ● ● ● ● ● G Fak. 3, Studium generale
20 21VER ANSTALTUNGSÜBERSICHT VER ANSTALTUNGSÜBERSICHT
Titel der Veranstaltung S. Zielgruppe Gast- ECTS Anbieter Titel der Veranstaltung S. Zielgruppe Gast- ECTS Anbieter
S D P U B hörer S D P U B hörer
Wissenschaftliche Lern- und Arbeitstechniken EDV und Medien
Basismodul Informationskompetenz 73 ● UB OPAL für Einsteiger 89 ● ● ● MZ, Koordinationsstelle
Die Benutzung der Universitätsbiblio- 73 ● UB E-Learning
thek und ihrer elektronischen Angebote OPAL für Fortgeschrittene 89 ● ● ● MZ, Koordinationsstelle
Bibliotheksbenutzung für Erstsemester 74 ● UB E-Learning
Literaturverwaltung mit Citavi 74 ● ● ● ● UB Online-Tests in der Lehre – Einführung 90 ● ● ● MZ, Koordinationsstelle
Project Management – Successful 75 ● 0,5 GraFA ONYX E-Learning
planning of research and dissertation Plagiatserkennung und -prävention mit 90 ● ● ● MZ, Koordinationsstelle
projects TURNITIN E-Learning
Coffee Lectures 75 ● UB Sprechstunde Urheberrecht und 91 ● ● ● MZ, Koordinationsstelle
digitale Medien E-Learning
Berufsstart, Karriereplanung, Bewerbung Tablet, Visualizer und Co.: 91 ● ● ● MZ, Koordinationsstelle
Bewerbung Praktika und Jobsuche in 77 ● 0,5 IUZ Konkrete Einsatzmöglichkeiten neuer E-Learning
Deutschland: Karrieretraining für inter- Lehrtechnologien im Hörsaal
nationale Studierende und Absolventen Praktische Kurzeinführung: 92 ● ● ● ● ● MZ, Koordinationsstelle
Career Training for international 77 ● 0,5 IUZ Barrierefrei Studieren E-Learning
students „Enter the German job market Web 2.0 Tools für Studierende 92 ● MZ, Koordinationsstelle
successfully – internships, part-time- E-Learning
jobs and your first job in Germany“ Drupal für Einsteiger 93 ● ● ● URZ
Vorstellungsgespräche souverän 78 ● Career Center Drupal für Fortgeschrittene 93 ● ● ● URZ
meistern Einführung in das Bloggen mit 94 ● ● ● ● URZ
Assessment-Center-Training 78 ● Career Center WordPress
für den Einstieg Online-Umfragen erstellen mit 94 ● ● ● ● URZ
Praxiserprobtes Assessment-Center- 79 ● Career Center LimeSurvey
Training Webinhalte gestalten 95 ● ● ● URZ
Virtuelle MINT Summerschool: Lernen 95 ● ● ● MZ, Koordinationsstelle
Unternehmerisches Denken und Handeln mit echten Fällen aus der Praxis E-Learning
VL Gründungsmanagement 81 ● ● ● ● 4 SAXEED Blick hinter die Kamera – Interaktives 96 ● MZ, Koordinationsstelle
VL Technischer Vertrieb 81 ● ● ● ● 4 SAXEED Filmseminar E-Learning
Öffentlichkeitswirksam Texten – 82 ● ● ● ● SAXEED Studentische Arbeiten mit Word 96 ● Career Center
PR für Gründer erstellen
Besser gefunden werden – Webseiten- 82 ● ● ● ● SAXEED
optimierung für junge Unternehmen Kulturelle Angebote
Vertrieb am Telefon 83 ● ● ● ● SAXEED Theater 97 ● ● ● ● ●
Social Media für Gründer 83 ● ● ● ● SAXEED Dom 99 ● ● ● ● ●
Höhrrohr 99 ● ● ● ● ●
Hochschuldidaktik Bergmusikkorps 100 ● ● ● ● ●
Mehr als Entertainment – 85 ● ● ● 0,25 GraFA Collegium musicum 100 ● ● ● ● ●
Medieneinsatz in der Hochschule AKA-Fasching 101 ● ● ● ● ●
Präsentationen didaktisch gut einsetzen. 85 ● ● ● 0,5 GraFA Academic Theatre 101 ● ● ● ● ●
Wie gestalte ich meine Präsentation SMD 101 ● ● ● ● ●
visuell ansprechend und lernfördernd? Ingenieure ohne Grenzen 102 ● ● ● ● ●
Exkursionen als Lernorte gestalten 86 ● ● ● 0,25 GraFA Mal- und Zeichenzirkel 102 ● ● ● ● ●
Erfolgsgeschichten – Storytelling und 86 ● ● ● 0,25 GraFA Keramikzirkel 102 ● ● ● ● ●
Visualisierung für Lehrende
Klausurerstellung in den Natur- und 87 ● 0,5 GraFA
Ingenieurwissenschaften
22 23VIRTUELLE FAKULTÄT STUDIUM GENER ALE
Die „Virtuelle Fakultät proWissen“: Raum für die Entwicklung und „Beliebt, bedroht, besonders schön“ S D P U B TERMIN
Bündelung zusätzlicher Bildungsangebote und Kern der Wissenschaftsregion Freiberg Dialekt und Identität Mittwoch, 13. April, 20 Uhr
ORT
Seit dem Sommersemester 2015 können die vielfältigen Angebote von „proWissen“ und der beteiligten Dialekte sind geschätzt, doch scheint diese Wertschätzung auch kla- WER-1045
regional verstreuten und thematisch differenzierten Akteure in der „Virtuellen Fakultät proWissen“ unter re Grenzen zu finden, denn sie sind ebenso bedroht. Die Kernfrage, DOZENT
http://www.vf-freiberg.de/ besucht werden. Eine erste Version des „Virtuellen Raumes“ konnte man die aus dieser Ambivalenz unmittelbar entsteht, lautet: Von wem wird Prof. Dr. Alfred Lameli, Marburg
bereits vorher durch einen Trailer, der sich u. a. bei Youtube unter dem Suchbegriff „Virtuelle Fakultät der Dialekt in welchen Situationen und warum geschätzt? Und für PUNKTE
proWissen“ findet, kennenlernen. Er bildet, über die bisherige Ausprägung der „Virtuellen Fakultät pro- wen trifft dies aus welchen Gründen nicht zu? –
Wissen“ hinausgehend, die Basis für eine umfassende digitale Infrastruktur. Synergien betreffen alle ANBIETER
Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft, die in einen engeren Kontakt gebracht Im Vortrag werden allgemeine Mechanismen der sprachlichen Iden- Studium generale
und hinsichtlich ihrer Unternehmungen, etwa zum Wissenstransfer und zur Internationalisierung, durch tität ebenso zur Sprache kommen wie spezifische Effekte alltags- ANMELDUNG
Sichtbarkeit als Gemeinschaft gestärkt werden. Zugleich wird die Entwicklung kooperativer Infrastruktu- sprachlicher Kommunikation. Um einer umfassenden Perspektivierung nicht erforderlich
ren konstruktiv begleitet sowie die Profilierung der Bergakademie im Zusammenhang mit dem Potenzial des Themenbereichs gerecht zu werden, wird über die sächsische
des Umfeldes überregional und auch international wahrnehmbar. So ist die „Virtuelle Fakultät proWis- Sprachlandschaft hinaus der gesamtdeutsche Sprachraum themati-
sen“ nun auch ein Kern der Wissenschaftsregion Freiberg. Dies wird durch eine virtuelle Erkundungstour siert. Dabei lässt sich zeigen, dass der Alltag den Regionalsprachen
durch die gesamte Universität und die Universitätsstadt Freiberg unterstrichen. Zu vier verschiedenen auch weiterhin eine Funktion bereithält – wenn auch möglicherweise
Themenfeldern und Branchen können umfassende Informationen zum Potenzial der Wissenschaftsregi- in veränderten Formen.
on erhalten werden. Der erste Bereich „Wirtschaft, Forschung und Entwicklung“ bietet einen Überblick
der Branchenvertreter, der Forschungseinrichtungen oder auch der Technologiezentren. In der zweiten Alfred Lameli lehrt Germanistische Sprachwissenschaft mit dem
Kategorie „Kultur, Freizeit und Gäste“, können Partner der Bergakademie aus dem kulturellen Bereich Schwerpunkt Sprachgeschichte an der Philipps-Universität Marburg.
wie die Museen und das Theater rasch erfasst und auch erreicht werden. Informiert wird hier insbeson-
dere zu Kulturangeboten (z. B. aktuelle Veranstaltungen), Freizeitangeboten (z. B. Bäder und Sportan-
lagen) oder touristischen Fragen. Im dritten Themenfeld „Wohnen, Verkehr, Verwaltung“ präsentieren
sich unter anderem die Städtische Wohnungsgesellschaft, die Wohnungsgenossenschaft, Verkehrsan-
bieter und verschiedene Behörden. Schließlich schafft der Bereich „Jugend, Familie und Soziales“ einen
Überblick zu den in der Region angesiedelten Bildungseinrichtungen aller Ebenen, Betreuungseinrich- Wie geht es der deutschen Sprache? S D P U B TERMIN
tungen für Kinder sowie zu sozialen Angeboten, die auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten sind. Der Eine aktuelle Diagnose Mittwoch, 27. April, 20 Uhr
„Virtuelle Raum“ wird laufend um zusätzliche Themenbereiche erweitert und schließt auch überregio- ORT
nale Aktivitäten ein. Ein Beispiel ist die Aufnahme der Publikation „proGUIDE“ für die Wissenschaftsre- Deutsch ist die meistgesprochene Muttersprache in Europa, die WER-1045
gion Freiberg, welche wichtige Informationen zu Themen bezüglich des Ansässigwerdens in der Region zehntstärkste Sprache in der Welt. Das war ihr nicht in die Wiege ge- DOZENT
bereithält. In den Zusammenhang gehört inzwischen auch das Format „proStudium“, das bewährte legt, als sie sich im frühen Mittelalter aus ihrer germanischen Umge- Prof. Dr. Karl-Heinz Göttert, Köln
Hinweise für Studierende zum Studienbeginn mit wichtigen Tipps für das gesamte Studium kombiniert. bung löste und ein eigenes Leben begann. Seither können wir 1200 PUNKTE
Prof. Dr. Dirk C. Meyer Jahre ihrer Geschichte verfolgen – bewegende Zeiten mit Höhen und –
Tiefen. ANBIETER
Studium generale
Am spannendsten ist die gegenwärtige Standortbestimmung: Wie ANMELDUNG
geht es der deutschen Sprache? Ist sie gesund oder krank? Wie be- nicht erforderlich
hauptet sie sich in Deutschland angesichts der Anglizismen, wie in der
Welt, in der europäischen Politik und ebenso in der Wissenschaft?
Karl-Heinz Göttert lehrte Ältere Sprache und Literatur am Institut für
Deutsche Sprache und Literatur der Universität zu Köln.
Die Virtuelle Fakultät proWissen in der Wissenschaftsregion Freiberg: Ausschnitt aus einem interaktiven virtuellen Rundgang. Technische
Umsetzung: Cinector
25STUDIUM GENER ALE STUDIUM GENER ALE
Anrufung S D P U B TERMIN Die Arktis S D P U B TERMINE
Gedanken zur Sprache des Glaubens Mittwoch, 11. Mai, 20 Uhr Ringvorlesung mit dem IÖZ
montags, 11. April, 25. April,
ORT 9. Mai, 23. Mai, 6. Juni, 20. Juni,
WER-1045 4. Juli, jeweils 18 Uhr
Wenn sich die Sprache dem Geheimnis Gottes nähert, verlieren sich Die Arktis ist Thema der gemeinsamen Ringvorlesung von IÖZ und
ORT
ihre gewohnten Koordinaten. Kann ein Satz von „Gott“ noch „etwas“ DOZENT Studium generale im Sommersemester 2016. Die Erforschung der um WER-1045
sagen? Wo haben die Worte hier ihren festen Bezug? Wie können Christian Lehnert, Leipzig den Nordpol gelegenen Region begann bereits Ende des 15. Jahr-
ORGANISATION
sie „verständlich“ werden? In dem Maße, wie immer mehr Menschen PUNKTE hunderts und war im Zeitalter der Entdeckungsreisen geprägt von Dr. Alexander Pleßow (IÖZ),
um uns herum religiöse Analphabeten sind, steht für Christen die Fra- – der Suche nach einer Nord-Ost- oder Nord-West-Passage, um in Dr. Norman Pohl (IWTG)
ge nach den Chancen einer Alphabetisierung im Raum. Aber sind wir ANBIETER der Zeit vor der Vollendung der großen Kanalprojekte im 19. Jahr- VERANSTALTER
nicht selbst unsicher geworden im Sprechen? Eine Besinnung auf das Studium generale hundert über Alternativen zur Umsegelung von Kap Hoorn oder dem Interdisziplinäres Ökologisches
Wesen religiösen Ausdrucks kann helfen, die eigene Sprachlosigkeit ANMELDUNG Kap der Guten Hoffnung zu verfügen. Zeichnet sich durch den Klima- Zentrum (IÖZ), Studium generale
in Energie zu verwandeln. Unsicherheit kann zur Kraft der Erneue- nicht erforderlich wandel eine überraschende Perspektive zur Verkürzung internationa- PUNKTE
rung werden, zu einer Öffnung der Sprache auf das Unsagbare hin. ler Schiffsrouten ab, so wecken die Rohstoffvorkommen der Region –
auch mehr und mehr Begehrlichkeiten. Auseinandersetzungen auf ANBIETER
Der Theologe und Lyriker Christian Lehnert ist wissenschaftlicher Ge- internationaler Ebene zwischen Russland, Kanada, den USA, Nor- siehe Text
schäftsführer des Liturgiewissenschaftlichen Institutes der Vereinigten wegen und Grönland/Dänemark um die künftige Ausbeutung der ANMELDUNG
Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands an der Universität vermuteten Rohstoffvorkommen sind bereits in vollem Gange. Dabei nicht erforderlich
Leipzig und Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Li- dürften die künftig zur Anwendung kommenden Verfahren nicht nur
teratur Mainz. ingenieurtechnisch anspruchsvoll sein, auch naturwissenschaftlich
übt die Beschäftigung mit der Region und den dort auftretenden Na-
Die Veranstaltung findet statt in Zusammenarbeit mit der Evangeli- turphänomenen noch immer einen großen Reiz aus.
schen und Katholischen Studentengemeinde Freiberg.
Die Ringvorlesung diskutiert – mit externen Gästen – ausgewählte
„arktische“ Fragen, um die auch für die TU Bergakademie Freiberg
in nächster Zukunft interessante und relevante Region der Erde etwas
Anzeige mehr in das kollektive Bewusstsein zu heben. Bei Redaktionsschluss
des proWissen-Heftes standen noch nicht für alle der angegebenen
Termine die Vortragenden fest. Ergänzende Informationen sind daher
den Ankündigungen des IÖZ und des Studium generale sowie der
örtlichen Tagespresse zu entnehmen.
■■ 11. April
n. n.
■■ 25. April
Permafrost im Klimasystem
Prof. Dr. Torsten Sachs, GFZ Helmholtz-Zentrum Potsdam
■■ 9. Mai
n. n.
■■ 23. Mai
n. n.
■■ 6. Juni
n. n.
■■ 20. Juni
n. n.
■■ 4. Juli
n. n.
26 27STUDIUM GENER ALE STUDIUM GENER ALE
Kulturgeschichte S D P U B TERMIN Kulturgeschichte S D P U B TERMIN
Fremde Früchte – Wirkungen des dienstags, 16:30 Uhr „Die Ungläubigen haben […] unser Wissen gestohlen …“ Dienstag, 19. April, 16:30 Uhr
interkulturellen Austausches PUNKTE Wissenschafts- und Technologietransfer Orient–Okzident ORT
Ringvorlesung des Studium generale
3 LP WER-1045
ANBIETER Durch Kultur- und Wissenstransfer bereicherte der islamische Kul- DOZENT
In einer Zeit, die scheinbar mehr und mehr ihr historisches Bewusstsein Studium generale turraum das lateinisch-christliche Abendland im Mittelalter auf viel- Dr. Thomas Schuetz, Stuttgart
zu verlieren droht, erscheint es angebracht, die historische Dimensi- ANMELDUNG fältige Weise. Mit der Stagnation der Expansion des Islam und der ANBIETER
on kulturellen und wissenschaftlichen Austauschs, die gegenseitige nicht erforderlich gleichzeitigen Expansion des lateinischen Christentums vom 9. bis Studium generale
Befruchtung von Kulturen zu dokumentieren. Die Fülle an denkbaren ins 12. Jh., traten beide Kulturkreise in einen nachhaltigen Austausch, ANMELDUNG
Themen lässt nur eine begrenzte Auswahl zu, die insbesondere den dessen Folge ein Wissenstransfer von ungeheurer Tragweite war. nicht erforderlich
wissenschaftlichen Austausch besonders betont, aber auch andere Vermittelt über die arabische Sprache wurden nicht nur Wissensbe-
Bereiche berührt. Namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaft- stände der römischen und griechischen Antike erhalten und ins Latei-
ler haben die ausgesprochene Einladung an die TU Bergakademie nische tradiert, auch die Leistungen von Kulturräumen, wie Indien und
Freiberg angenommen und stellen Ergebnisse ihrer langjährigen For- China, gelangten so nach Europa und konnten dort ein erstes Auf-
schungsarbeiten vor. keimen eigenen Geisteslebens in den Domschulen und späteren Uni-
versitäten anstoßen. Der Vortrag wird sich nicht auf eine Aufzählung
Die Leistungspunkte können nur bei Besuch aller Vorträge der Veran- von Innovationen und deren Transfer beschränken, sondern anhand
staltungsreihe erworben werden. von Beispielen nach den sozio-ökonomischen Bedingungen deren
Genese fragen und diese im Kontext der allgemeinen Geschichte
betrachten.
Der Historiker Thomas Schuetz lehrt an der Universität Stuttgart.
Kulturgeschichte S D P U B TERMIN Kulturgeschichte S D P U B TERMIN
Dienstag, 5.+12. April, 16:30 Uhr Einflüsse des Orients Dienstag, 26. April, 16:30 Uhr
Die Exotik und das Fremde ORT auf die Entwicklung der Mathematik ORT
WER-1045 WER-1045
Die Exotik und das Fremde sind im sprachlichen Verständnis mit ver- DOZENT Mathematik ist eine der ältesten Wissenschaften und ohne die ge- DOZENT
schiedenen Wertungen besetzt. Im Ausdruck [der, die, das] „Frem- Dr. Norman Pohl genseitige Einflussnahme verschiedener Kulturen undenkbar. Nach- Dr. Renate Tobies, Jena
de“, als Wort der deutschen Sprache, schwingt eine eher negative ANBIETER dem in der griechischen Antike erstmals mathematische Disziplinen ANBIETER
Wahrnehmung mit, während hingegen die „Exotik“ eine aufgeschlos- Studium generale (Arithmetik, Geometrie, Musiktheorie, Astronomie) entstanden wa- Studium generale
sene, gar die Sinne reizende Zuschreibung an Eigenschaften bewirkt. ANMELDUNG ren, entwickelte sich die Mathematik im Mittelalter vor allem im Ori- ANMELDUNG
Erstaunlich, ist doch Exotik das aus dem griechischen beziehungswei- nicht erforderlich ent weiter. Der Vortrag zeigt die Wechselwirkungen zwischen den nicht erforderlich
se lateinischen abgeleitete „Fremd“wort für das „Fremde“. Wer oder Kulturen, beleuchtet Hauptergebnisse der Entwicklungen in China,
was ist aber nun „fremd“ („Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“, Indien und islamischen Ländern. Zugleich wird deutlich werden, wie
Karl Valentin), wer oder was „exotisch“? antike griechische Kenntnisse im arabischen Raum bewahrt, weiter-
entwickelt und am Ende des Mittelalters wieder in den europäischen
Die einleitenden Veranstaltungen haben zum Ziel, an ausgewählten Raum gelangten und hier in der Renaissance eine neue Blütezeit der
Beispielen aus der Universalgeschichte die „feinen Unterschiede“, Mathematik-Entwicklung bewirkten.
sowohl in bezug auf Personen wie auf Dinge, herauszuarbeiten. Der
große Bogen reicht dabei von der Adaption fremder kultureller Ein- Renate Tobies studierte Mathematik, Chemie, Physik, Pädagogik und
flüsse in der europäischen Geschichte über die Entdeckungsreisen Psychologie und ist seit 2010 Gastprofessorin an der Friedrich-Schil-
und den Kolonialismus bis hin zur Hinterfragung der Ursprünge der ler-Universität Jena.
gezielten Zurschaustellung aus ihrem ursprünglichen Kontext heraus-
gelöster Bauten, Objekte, Pflanzen und Tiere.
28 29Sie können auch lesen