Schule 2030: Vom Klassenzimmer zum Learn- und Future-Lab - www.if-future-design.de www.olaf-axel-burow.de
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Fachtag Soest 18.2.2019
Schule 2030:
Vom Klassenzimmer zum
Learn- und Future-Lab
www.if-future-design.de
www.olaf-axel-burow.deZukunft wird Zukunft wird Zukunft wird Zukunftsentscheidungen unvorhersagbarer unsicherer komplexer werden schwieriger
Unsere Welt wird sich radikal wandeln
Im 21.Jh. werden wir eine
Veränderung der
Lebensbedingungen,
Anforderungen und
Möglichkeiten des
Menschen erleben, die in
ihrer Intensität etwa dem
Wandel der zurücklie-
genden 20 000 Jahre
Menschheitsgeschichte
entsprechen.Ken Robinson:
Unser Bildungssystem wurde für eine andere Gesellschaft
entwickelt...
„Cogito ergo sum“
Descartes Quelle: RSA ANIMATE: Changing Education Paradigms
https://www.youtube.com/watch?v=zDZFcDGpL4U...ist das Alter das wichtigste Kriterium? Leistungsunterschiede von bis zu 3 Schuljahren in der Grundschule!
Die Lebenswelt der Kinder hat sich radikal verändert...,
....aber das Modell schulischer Bildung blieb weitgehend
konstant.
780 000 ADHS-Diagnosen in 2013 – Tendenz steigend
61% der 6-7jähr. gefällt der Unterricht – 4 Jahre später sind es nur noch 33%
Quelle: World Vision Studie 2018Mit wachsender Standardisierung und Testung wächst die
Zahl der ADHS-Diagnosen...
Wir brauchen ein neues Lehr- und Lernmodell:
Digitalisierung ermöglicht personalisierte Lehr-/Lerndesigns
und BinnendifferenzierungWie lange brauchte die Menschheit, um 5
Milliarden Gigabyte herzustellen?
2000
• Der rasche Anstieg
Jahre der
Rechenleistung wird uns bis
Der Trend zu Null-Grenzkosten wird auch
Bildung und die Schule radikal verändern!
- bis zum Computerzeitalter
2100 eine Macht ähnlich Nur wenn wir aktiv Visionen für das Lernen
• 48der mythologischen Götter
Stunden
verleihen,
und die Schule der Zukunft entwickeln,
werden wir die Digitale Dividende ernten
- brauchte sie noch im Jahr 2011 können.
• 10 Minuten Lernen 1.0
- brauchte sie im Jahr 2013
Lernen 2.0
• 1 Sekunde Lernen 3.0
- brauchte sie im Jahr ...?
Quelle: Landesanstalt für Medien NRW
Neue Lehr-/Lernformate
ermöglichen Lehrerentlastung,
Lernfreude & SpitzenleistungPapst-Audienz in den achtziger Jahren
Papst-Audienz heute
Generation Selfie:
Smart-Phone und soziale Medien prägen eine neue Generation
1. Keine Eile (Verlängerung der
Jugend; keine Rebellion gegen die
Überfürsorglichkeit);
2. Online-Zeit (mehr Zeit online,
weniger Zeit mit traditionellen
Medien);
3. Weniger persönliche, mehr
virtuelle Interaktion
4. Unsicherheit (Anstieg der
Depression, Einsamkeit,
Schlafmangel).Wie sieht die Schule der Zukunft aus?
Muster
der
Entstehende
Vergangenheit
Zukunft
Infos: www.if-future-design.de
Montage Publations/San Diego / CAMegatrend Digitalisierung
Prof.Dr. Olaf-Axel Burow1. Digitalisierung 2. Personalisierung und neue Lehrerrolle 3. Vernetzung 4. Veränderung des Lehr-/Lernraums 5. Gesundheitsorientierung 6. Demokratisierung 7. Glücksorientierung
Wie Lehrer/innen sich auf der Didacta den
idealen Klassenraum vorstellen
Woher kommen solche Vorstellungen und warum halten sie sich?Der Raum erzieht
• Der heutige Schulraumtyp geht auf die • Welche Funktion haben die
Klosterschulen zurück, in denen die unterschiedlichen Raumgestalten?
Schüler frontal ausgerichtet den • „Die unterschiedlichen Raumgestalten
Katechismus auswendig lernen mußten. verkörpern unterschiedliche Bilder vom
In den Rechenmeisterschulen der Menschen:
Renaissance dagegen war der Meister • Domschüler werden auf orthodoxe
kaum hervorgehoben. Lehrmeinungen und kircheninterne
• Zusammen mit der innerräumlichen Hierarchie vorbereitet, Rechenschüler
Gestaltung wird der Selbstwert des dagegen auf betriebliche
Kaufmannssohnes hier gestärkt. Selbständigkeit, Vertraglichkeit und
Gleichrangigkeit innerhalb der
• Anders als die RMS sind die Schulen der Zunft.“ (Göhlich 2009, S.94)
damaligen Zeit kaum mit Tischen • Worauf wollen wir im Digital
ausgestattet. Es gibt vielmehr Sitz- als New Age vorbereiten und
Tischplätze, weil dort hauptsächlich welche Raumanordnung
gehört, gelesen und rezitiert, weniger benötigen wir dafür?
geschrieben und noch weniger gerechnet
wird.Preußen hat sich bis heute
durchgesetzt
• Bereits 1874, erkannte ein • „Der Verlust an unterrichtlicher
englischer Beobachter Flexibilität und an
(Robson), dass dieser moderne Berücksichtigung der
Schulraum, den Vorbildern Individualität ist ein
von Fabrik und Militär folgt wesentliches Implikat des
Schulraums der Moderne.
und entsprechend wirkt.
• Der moderne
• Dieser neue Schulraumtyp Schulraum preußischer
separiert und isoliert die Provinienz ist ein Raum
Jahrgänge, und setzt die des zentral gesteuerten
Gleichschrittigkeit des unterrichtlichen
Lernens aller Schüler voraus. Gleichschritts“Von Comenius über Pestalozzi, Preußen
bis heute...
• Der Vorlauf dieses Schulraumtyps • „Aber erst in den preußischen
reicht Jahrhunderte zurück: schon Schulbauten des 19.Jhds. mit ihren
Comenius bemüht sich um je Stockwerk von einem Flur abge-
räumliche Zentrierung und die henden, für Jahrgangsklassen
Idee, dass aller Unterricht vom vorgesehenen Klassenzimmern, die
Lehrer ausgeht. jeweils ein Lehrerpult und vor
• Auch Pestalozzis Ausrichtung der diesem ggf., aufsteigend gereihte
gesamten Schülerschar auf die Tafel Schülersitze und – tisch vorsehen,
und seine Methode des etabliert sich diese Form als
Zusammensprechens zielen auf den Schulraum der Moderne.“(Göhlich 2009, S.96)
zentral gesteuerten Gleichtakt des • Das Smartboard setzt diesen Trend
Unterrichts. fort!Gymnasium als Ort abseits des Lebens
Görres Gymnasium Koblenz 1894:
• Wer den aufwendig gestalteten Eingang durchschritten hat, befindet sich gleichsam in den
heiligen Hallen der Bildung, in denen das Leben nichts zu suchen hat.“ (Göhlich S.97)10 000 Std. in solchen Räumen?
Welche Umgebungen braucht optimales Lehren
& Lernen?
• Die Welt hat sich in den
letzten 100 Jahren rasant
geändert, nur eines ist
weltweit gleichgeblieben:
• Das traditionelle
Klassenzimmer bzw. der
Unterrichtsraum...
• ...zwar gibt es tolle
Gegenbeispiele, doch im
Alltag vieler Regelschulen
dominiert die Tradition...
Instruktive Videos zu möglichen Alternativen:
www.alemannenschule-wutoeschingen.deDas traditionelle Unterrichtskonzept
überfordert zu viele Lehrer und Schüler
Abschied vom Gleichschritt
Die fabrikmäßige Massenpädagogik weicht einer personalisierten,
flexiblen, vernetzten, weltoffenen, projektorientierten Pädagogik,
die neue Arrangements und Architekturen benötigt.Zuckerberg hat 2 ½ Milliarden User Sieht so die Zukunft des Lehrens und Lernens aus? Mobil, orts- und zeitunabhängig, aber zentral und gleich geschaltet?
Wie sich das Lernen ändert
Traditionelle Schule Schule der Zukunft
Lernen Lernen
frontal frontal
Lernen Lernen
allein allein
Partner - Partner -
Gruppe Team
Der Klasseraum ist optimal ? Flexible Raum- und Kreis
Mobiliargestaltung
Verändertes Lernen benötigt passende Architekturen!Die Vielfalt der Lernzugänge und Lernorte nutzen! Schüler sitzen heute laut AOK 9 Std. am Tag! Quelle: Montag-Stiftung: SCHULEN PLANEN UND BAUEN 2.0
Wie sieht eine Schule im Zeitalter der Singularität aus?
Wir brauchen unverwechselbare
Schulen mit „Persönlichkeit“BBS Nürnberg 2018
Könnte so eine zukunftsfähige Schule
aussehen?
Oder verliert im „Digital Age“ der Raum an Bedeutung?Was sagen die
Schüler?
Berliner Schule:
- Fabrik, Kaserne,
Ausbildungsstätte von Clonen...
- eintönig, kalt, erdrückend,
beängstigend...
Forderungen:
1.Nutzer stärker einbeziehen
2.Pädagogische
Bewertungskriterien
3.Qualitäts-/Wirkungskontrolle
4.Bildungsttheoretische
Begründung von Schulbauten
(Grundmotive der Pädagogik –
Pädagogisches Tiefenwissen)
Quelle: C. Rittelmeyer Vortrag auf dem 5. Symposium zur Baukultur in Niedersachsen Hannover 20.6.2011Alternative Raumgestaltungen
Klassenraum-Plus
Lerncluster
https://schulen-planen-und-bauen.de/ LernlandschaftGlömstaskolan Grundschule Stockholm
Schule als Unikat:
Wege zu einer innovativen pädagogischen ArchitekturSelbstwirksamkeit erfahren: Problemlösendes Projektlernen in altersübergeifenden Teams
Co-Working-Spaces statt Klassenzimmer
http://www.origoark.se/glomsta-2/Abschied von der Fabrikschule des Zeitalters der Massenproduktion
München sucht nach passenden Lösungen
Zentraler BegegnungsortSpitzenleistung und Entlastung
durch Teamprinzip: Die IGS Göttingen
•Team-Kleingruppen-Model
• 180 Schüler mit 12-15 Lehrkräften
• L-Teamräume, Cluster-, Klassen-,
Freiarbeits-, Differenzierungs- & PC-
Räume: Wir brauchen Team-Architektur
• Pro Klasse 5 Stammgruppen von sechs Ss,
über 5 Jahre zusammen
• Tischgruppen: Leistungs-, Geschlech-
terheterogenität (3 starke+3 schwache)
• 30% die mit schwachen Noten an-
kommen, verlassen die IGS mit Abitur
• Abi-Schnitt 2,2 –Gymnasien 2,5
• Lernen ohne Angst - Berichte statt Noten
bis Kl.8 – kein Sitzenbleiben
• Keine äußere Differenzierung
• www.igs-goe.de
Fazit: IGS kann die Leistungen von Gymnasien übertreffen!
3
7Abschied vom isolierten Einzellerner Montag-Stiftung: http://schulen-planen-und-bauen.de/
Mobiles Lernen in der Schule an variablen
ArbeitsplätzenAlemannen-Schule
Wutöschingen
• In den Arbeitsfeldern Raum, Zeit, Kurzfilme: www.alemannenschule-
Schüler und Lehrer wurden auf wiss. wutoeschingen.de/
Basis zielgerichtet Veränderungs-
prozesse eingeleitet.
• Klassenzimmer sind weitgehend
verschwunden und wurden durch
Lernateliers, Input-Räume und
kooperative Lernbereiche ersetzt.
• Es wurde eine Rhythmisierung
eingeführt, die auf die Bedürfnisse
der Lernenden Rücksicht nimmt.
• Lehrer wurden zu Lernbegleitern
und Schüler wurden zu
Lernpartnern.
• Jeder Schüler hat einen
Einzelarbeitsplatzrei Kernelemente der neuen Raum- und Unterrichtsgestaltung
Lernatelier
Marktplatz
Input-RaumSchule als Kulturschule: Farbgestaltung und flexible Umgebungen für Teamlernen
Vernetztes Lernen: Lehrer/innen als Lernberater, Coaches und Lernumgebungsdesigner
Orestad College Kim Herforth Nielsen Kopenhagen Abschied vom Klassenraum?
Der Spion im schimmernden Deckmantel:
Umsetzung von Sprach- und Bewegungsförderung durch Gestaltung
der Schulgänge
Die gesamte Schule ist Lernort – Der Raum erzieht und bildetSchülerfantasien im Altbau umgesetzt
Quelle: www.baupiloten.com/Sehen so zukünftige Lehr-/Lernumgebungen aus?
Quelle: www.baupiloten.com/Die beruflichen Schulen Werra-Meißner
entschieden sich für:
Offenheit – Transparenz - FlexibilitätW1: Renovierung als Chance
Valentin-Traut-Schule Großalmerode
www.olaf-axel-burow.de• Schule braucht mehr Gestaltungsfreiheit und weniger Verregelung • Schüler müssen stärker an der Schul- und Gemeindeentwicklung beteiligt werden • Schule muss zum Ort gelebter Demokratie werden. • Architektur muss partizipativ entwickelt werden!
Den Klassenraum vom Subjektstandpunkt aus neu profilieren
Neubespielung eines Klassenzimmers durch die Schüler (Isabella Weisinger)
Schularchitektur und neue Lernkultur Organische bzw. fraktale Architektur
Weiter so wie bisher?
Das Prinzip "Mehr Desselben"
führt oft in eine Sackgasse !GEMEINSAM ENTWICKELTE ZUKUNFTSBILDER
TREIBER DES WANDELS
Lineares Vergangenheit Gegenwart Zukunft Closed shop
Denken & Sachzwänge
Handeln Mehrdesselben
Transfor-
matives Vergangenheit Gegenwart Zukunft Bilder der erträumten
Denken & Zukunft der Schule
Handeln und des Lernens
Offener Möglichkeitsraum
ALTE BILDER PRÄGEN UNSERE VORSTELLUNGEN:
WIE SIEHT DIE SCHULE DER ZUKUNFT AUS?ÜBERWINDUNG VON FRAGMENTIERUNG
SCHAFFUNG EINES KOHÄRENTEN FELDES
Wirkungen
Schul-
Förderung persönlicher und
leitung
fachlicher Kontakte
Lehrer
Aufbau eine SE-Netzwerkes Architekten
Nutzung der Weisheit der Vielen
Verständnis für unterschiedliche
Schüler
Bedürfnisse, Sichten & Kulturen Unsere Schule Stiftungen
Erweiterung des Blickwinkels 2022
Förderung von Systemdenken
Eltern
Bildung eines Kreativen Feldes, Wissen-
um das Wissen der Vielen für die schaftler
Entwicklung einer innovativen,
zukunftsfähigen Schule zu nutzen Schulträger
sonst.
MitarbeiterDie neue Zukunftswerkstatt
– ein wirksames Instrument Wertschätzender SE
Die Schule der Zukunft muss gemeinsam erfunden werden
Drei Schritte zur guten, gesunden
Die Zukunftswerkstatt ist und zukunftsfähigen Schule:
angewandte salutogene Führung 1. Diagnose-/Wertschätzung
„Wie sind wir, wenn Schule
gelingt?“
2. Visionenphase
„Was liegt uns am Herzen?“
3. Umsetzungsphase
„Von der Vision zum ersten
Schritt“
www.olaf-axel-burow.deTraumschule des Kollegiums Overbeck
Schule HagenFarb- und Formgestaltung
Kassel 2030: "Träum Deine Stadt“ 46 Schulen entwickeln Vision zur Schul- & Stadtentwicklung Prämierung in der Documenta-Halle mit dem Oberbürgermeister und den Stadträten
Das „Innovation Lab“ der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe:
Durch veränderte Raumgestaltung die 21st Century-Skills fördern
http://www.innovation-lab.education/Innovation Lab als Pavillion, der Innen- und Außenbereich integriert
Planungskonzeption der Ernst-Reuter Schule: Pallesche & ThissenWir kommen von einzelnen Visionen…
B. Braun Melsungen AG - Burow & Gottschalk 2017 IF: Institute for Future Design…zu gemeinsamen Visionen für die
einzelnen Etagen
B. Braun Melsungen AG - Burow & Gottschalk 2017 IF: Institute for Future DesignB. Braun Melsungen AG - Burow & Gottschalk 2017 IF: Institute for Future Design
B. Braun Melsungen AG - Burow & Gottschalk 2017 IF: Institute for Future
DesignLTB 2022: Kooperativ – innovativ – engagiert Leitbild und Zukunftscode geben eine klare Orientierung
John Locke 1693:
Die Lust am Lernen entfachen!
• Ein guter Lehrer muss
sich darauf
konzentrieren, in den
Schülern „vor allem
eine durch nichts
getrübte Lust am
Lernen zu entfachen“,
ohne zu früh zu fragen,
wozu das erlernte
Wissen später vielleicht
dienen möge.Im „Digital New Age“ brauchen wir
Umgebungen, die ermöglichen, die
Visionen von Locke und Dewey
umzusetzen:
„Herauszufinden, wozu man
sich eignet, und eine
Gelegenheit zu finden, dies
zu tun, ist der Schlüssel
zum Glücklichsein“
John Dewey 1930
Infos & downloads:
www.olaf-axel-burow.deInfo: Ausbildung zum „Future Designer“ – Durch 7 Räume zur Gestaltungskompetenz
Partner:
„Der Einsatz von „Bei diesem Thema
Ergebnisse
Gefördert von: Nehme den Raum als relevant für meine Praxis
Blended Learning ist wahr möchte ich Dozier ende ü Die 7P-Methode professionalisiert das
zielgruppenabhängig. 7
in Ihrem Tun erleben. Orchestrieren methodischen Handelns
Mit Führungskräften 6
Da reicht mir die ü Das FUTURE7-Tool ist ein Weg für
geht das nicht. Die 5
digitale Ressource die Entwicklung eines innovations-
schauen da nicht rein. 4
nicht. Analog schlägt förderlichen Mind-Sets
in Kooperation mit: Bei digital natives digital.“
3
ü Blended Learning ist themenabhängig.
schon eher.“
2
1 Bei Gestaltungskompetenz wird die
0
PERSPEKTIVEN
KLÄREN
POTENZIALE
FREISETZEN
PARTNER
FINDEN
PROJEKTE
STARTEN
PERFORMANZ
STEIGERN
ERFOLG
PRÄSENTIEREN Didaktik wird als relevant
PERMANENT
AKTIVIEREN
Bedeutung von Online-Ressourcen
Sehr relevant relevant Teils-Teils für die eigene Praxis
n z für das eigene Lernen geringer
eingeschätzt
et e
wahrgenommen!
Administrativer Aufwand
„Lernlandschaften sollten
bei Fortbildungsthemen
m p
s ko
für Blended Learning
höher als die Nutzung
wie Innovation und
Kreativität nur optional
Permanent
g
angeboten werden. Ich
aktivieren
un
durch die
lerne vor allem von den
Teilnehmer*innen!
t
Lehrenden und wie sie als
l
s ta o o l
Lehrende sind.“
[Ziel]
e
G 7T Erfolge
Individuelle und kulturelle
Verankerung
zu r U R E
[Leitfragen]
präsentieren Wie kann unser Projekt
nachhaltig verankert werden?
m
Nutzung der Online-
ä u FU T
Wer oder was müssen wir dafür
Ressourcen vor allem nach [Ziel] gewinnen?
expliziter Aufforderung!
n R m Performanz
Wertschätzung der Arbeit
[Leitfragen]
Was müssen wir tun, um die
Qualität unseres Teams zu
be it de
Was haben wir geleistet? gewährleisten?
e steigern Wie kann eine Wertschätzungs-
„Das Tool 7P ist handlungs-
i kultur entstehen?
hs
und erfahrungsorientiert.
Theorien und Hintergründe
c m [Ziel]
Was sind die Qualitätsmerkmale
unseres Projekts?
und auch Selbstlerntests
sind als optionale
u r Projekte
Leistungsblockaden lösen, Team- Wie überzeugen wir andere von
:D
Performance steigern unserem Projekt?
Möglichkeit wichtig – um das [Leitfragen]
7P
Thema individuell vertiefen
zu können.“ starten Wie möchten wir miteinander
arbeiten?
Wie können wir die Performanz
[Ziel] steigern?
In Aktion kommen, Projekte Wie lässt sich der Erfolg
Partner initiieren
[Leitfragen]
kontrollieren?
Digitale Lernlandschaft:
finden Was sind unsere Teilziele?
Wie soll unser Workflow
• Informationsseiten (Text, Grafik,
Video, Links, PDF)
aussehen? • Lernportfolio (Sammeln der
[Ziel] Welche Schritte müssen wir dafür Präsenz-Ergebnisse, Notizen)
Synergien entwickeln gehen? • Selbstlerntests (Lückentexte,
Potenziale [Leitfragen]
Wo können Partner Leistungen
Welche Aufgabe übernimmt
wer?
interaktive Videos, Multiply
Choice, Essay-Fragen)
entfalten steigern?
Was sind die geeigneten Partner?
• Material-Downloads (Plakate,
Checklisten, Poster)
Wie ist Kooperation möglich?
[Ziel]
Unerschlossene Potenziale Didaktische Elemente
Perspektiven freisetzen
[Leitfragen]
• Keynotes zu Hintergrund-
theorien
klären Wie ist mein und unser
Kompetenzprofil?
• Digitale LernCloud
• Lernpartnerschaften
• Interaktions-Ebenen:
Was will ich und was wollen wir
gemeinschaftlich-
[Ziel] erreichen? umsetzungsorientiert,
Vision entwickeln und klären
inhaltlich-methodisch,
[Leitfragen] persönlich-individuell Querdenken | Laterales Denken
?
Welche Perspektiven sind 1. Tragen Sie Ihre Jetzt-Analyse / Vermutung auf einzelnen Blättern je EINEN Aspekt (A) ein
Fragestellung möglich? Welches ge- A
2.
3.
Querdenken: Überlegen Sie sich, was entgegengesetzte / alternative Zustände sein könnten (B)
Bewerten Sie Ihre Ideen anschließend (!) mit der Now-How-Wow Methode
Status Quo oder Vermutung
B
Lateral gedacht
Wie können wir im meinsame Ziel wollen wir
„Was ist der Zustand derzeit?“
„Was glauben Sie, wird der Zustand sein?“
(Sie dürfen hier auch ein bisschen übertreiben )
„Was sind Alternativen dazu / das Gegenteil davon?“
„Was ist das Gegenteil / eine Alternative zu Ihrer Annahme?“
Das Team:
erreichen? Aufbau & Struktur: Prof. Dr. Olaf-Axel Burow
Wechsel von digitalem Status Quo oder Vermutung
„Was ist der Zustand derzeit?“
„Was glauben Sie, wird der Zustand sein?“
Prof. Dr. Arnd Gottschalk
•
(Sie dürfen hier auch ein bisschen übertreiben )
7 Räume
und analogem Lernen • 8 Tage Dr. Heinz Hinz
• 3 Module
Potenziale freisetzen und • erfahrungsorientiert Prof. Dr. Stefan Bornemann
• Verschiedene Locations
Gestaltungskompetenz • Online & Präsenzphasen Tanja Daume
aufbauen? Florian Krause
www.if-future-design.de Kontakt: burow@uni-kassel.de10 Thesen zur Zukunft von
Schule und Architektur
1. Lernen benötigt viele und
unterschiedliche Perspektiven,
Zugänge und Ergebnisse
2. Gelernt wird allein, zu zweit, in der
Kleingruppe, mit dem ganzen
Jahrgang, jahrgangsübergreifend
und auch im Klassenverband.
3. GTS heißt Lernen, Bewegen,
Spielen, Toben, Verweilen, Reden,
Essen und vieles mehr – in einem
gesunden Rhythmus
4. Schulbuch und Kreidetafel werden
ergänzt durch Tablet-PC,
Smartboard und andere Neue
Medien.
5. Förderung in einer inklusiven
Schule geschieht in heterogenen
Gruppen.Pädagogik & Architektur verknüpfen!
6. Kulturelles und ästhetische
Lernen muss durch Pädagogik
und Architektur vermittelt werden.
7. Lernen in Gesundheit und
Bewegung findet in anregender
und weiträumiger Umgebung statt.
8. Demokratisches Lernen benötigt
eine demokratische Schule.
9. Schule ist im Umgang mit Umwelt
Herford: Grundschule Landsberger Str. und Technik ein Vorbild.
10. Die Schule öffnet sich zur
These Burow: Stadt – die Stadt öffnet sich zur
Es gibt ein übersehenes, intuitives Schule.
pädagogische Grundwissen über optimale
Lehr-/LernumgebungenVon Leistungsphase „Null“ … 18.02.2019 LernLandSchaft - Karin Doberer 77
… bis Leistungsphase „10“ Phase 10: Fortbildungsmodule nach Fertigstellung der Baumaßnahme 18.02.2019 LernLandSchaft - Karin Doberer 78
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