Wohnimmobilien Marktbericht Schweiz 2017 - Engel & Völkers
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Ihre Immobilie
wird spurlos
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und überregional. Darüber hinaus bilden unsere langjährige Vermarktungserfahrung
und die umfassende lokale Marktkenntnis unserer Experten die optimale Basis, um den
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Engel & Völkers Wohnen Schweiz AG · Telefon +41-(0)41-500 06 06
Schweiz@engelvoelkers.com · www.engelvoelkers.chSehr geehrte Leserinnen
Sehr geehrte Leser
Das World Economic Forum (WEF) hat die Schweiz Kenngrössen für die einzelnen Regionen bekannt.
wiederum zum wettbewerbsstärksten Land gekürt. Der
„World Happiness Report 2016“ hebt die Schweizer zusam- Schweizweit lässt sich feststellen, dass der Verkauf von
men mit den Dänen und den Isländern aufs Podest. Was wir Immobilien nochmals anspruchsvoller geworden ist. Die
Schweizer schon lange wissen, wird auch statistisch und Käufer sind kritischer, die Vermarktungsdauer nimmt zu,
wissenschaftlich bestätigt: Wir leben in einem erfolgreichen Banken sind mit ihren Finanzierungsentscheiden zurück-
und wunderschönen Land. haltender. Verkäufer sind deshalb gut beraten, sich sehr
detailliert mit dem Markt auseinanderzusetzen, bevor sie
Als Kehrseite davon wurde in den vergangenen Jahren rege mit ihrem Objekt in die Vermarktung gehen.
über eine vermutete Überhitzung des Immobilienmarktes
diskutiert. Tatsächlich sind die Preise in der Schweiz in den Um Ihnen im anspruchsvollen Umfeld ein kompetenter und
letzten Jahren gestiegen, auch im internationalen Vergleich erfolgreicher Partner zu sein, bilden sich unsere Lizenzpartner
Spitzenklasse und spiegeln dadurch die Sicherheit und und Immobilienberater laufend weiter. Damit wir Ihnen
Attraktivität des Standortes wider. sämtliche Fragen rund um die Immobilien beantworten
können, arbeiten wir aber auch national und lokal eng mit
Engel & Völkers hat sich mittlerweile erfolgreich in der starken Partnern zusammen. Es freut uns deshalb, dass die
Schweizer Immobilienbranche etabliert. An rund 50 Stand- Credit Suisse auch in der diesjährigen Ausgabe Ihnen im
orten in allen Landesteilen beraten mehr als 200 Immobi- Rahmen dieses Marktberichtes wichtige Informationen rund
lienprofis anspruchsvolle Käufer und Verkäufer von um das Thema Amortisation von Hypotheken präsentiert.
Immobilien. Auch im vergangenen Jahr konnten wir unsere Auch zu allen anderen steuerlichen, rechtlichen und bau-
Geschäftstätigkeit mit einem Transaktionsvolumen von über technischen Fragen arbeiten unsere Shops mit nationalen und
CHF 1.2 Mrd. weiter erfolgreich ausbauen. Über 100'000 lokalen Partnern zusammen, um Ihre Immobilien-,
Immobiliensuchende vertrauen unseren Mitarbeitern ihre Anlage- und Finanzierungsfragen kompetent und zu Ihrer
Wünsche an. Zufriedenheit lösen zu können.
Diese einzigartige Kenntnis der lokalen Märkte teilen wir Bei individuellen Fragen wie auch bei sämtlichen Anliegen
sehr gerne mit Ihnen. Die folgenden Seiten informieren Sie rund um den Kauf oder Verkauf von Immobilien helfen
über den Stand der verschiedenen regionalen Teilmärkte in Ihnen gerne Ihre Engel & Völkers Immobilienberater vor
der Schweiz und unsere Einschätzung zur Nachfrage- und Ort weiter. Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns oder kom-
Preisentwicklung für das Jahr 2017. Diese lokale Verbun- men Sie ganz einfach in einem unserer Immobilienshops
denheit und auch die resultierenden Marktkenntnisse der vorbei.
Mitarbeiter liegt Engel & Völkers sehr am Herzen.
Wir freuen uns, Sie zu begrüssen und wünschen Ihnen ein
Es ist offensichtlich, dass sich die Immobilienpreise je nach erfolgreiches Jahr!
Region, Preissegment, Objektangebot und Nachfragetrends
unterschiedlich entwickeln können. Für diese Veranschau-
lichung der regionalen Entwicklungen freuen wir uns auch
dieses Jahr, Daten von Wüest Partner präsentieren zu können. Herzlichst
Diese zeigen die Niveaus und die Dynamik der Preise, des Ihre Engel & Völkers Wohnen Schweiz AG
Angebots sowie der Bautätigkeit in 2015/16 und geben
Engel & Völkers Editorial | 3Ausblick
Immobilienmarkt Schweiz
Der Immobilienmarkt hat sich auch im vergangenen Jahr von die Leitzinsen ebenfalls tief zu halten, bzw. allenfalls die
seiner robusten Seite gezeigt. Das Preiswachstum für Wohn- aktuell vorherrschenden Negativzinsen sogar noch auszuweiten.
eigentum verhält sich seit längerer Zeit moderat, teilweise war Das billige Geld wird weiterhin zu einer Aufblähung der Sach-
es sogar rückläufig und die Diskussionen hinsichtlich der werte führen und dürfte damit sowohl den Aktienmarkt
Überhitzung von einzelnen „Hot-Spots“ sind fast gänzlich befeuern als auch die Immobilienpreise stützen. Die in letzter
verstummt. Die restriktiven Regelungen der Finanzmarkt- Zeit zur Kompensation und zur Dämpfung der Nachfrage und
aufsicht FINMA und die Selbstregulierungen der Banken der Preissteigerungen eingeführten makroprudentiellen
hinsichtlich der Finanzierung von Wohneigentum greifen und Massnahmen (Erhöhung der Eigenkapitalanforderungen an
zeigen Wirkung. Banken, Vorgabe von 10% „hartem“ Eigenkapital) haben
Die Entwicklung des Immobilienmarktes hängt von Wirkung gezeigt und dürften weiterhin in Kraft bleiben. Eine
unterschiedlichen Faktoren ab. Zu den wichtigsten davon Verschärfung ist aufgrund der leicht nachgebenden Nachfrage
präsentieren wir Ihnen nachstehend unsere Einschätzung. und der sich stabilisierenden Preise nicht zu erwarten.
Im Markt wird seit geraumer Zeit eine Zunahme der Vermark-
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Schweiz tungsdauer beobachtet. Dies hat unter anderem auch damit zu
tun, dass die Banken sehr zurückhaltend mit Finanzierungs-
Das BIP-Wachstum sollte sich 2017 leicht auf 1.8% beschleu- anfragen umgehen und dadurch vermehrt Geschäfte aufgrund
nigen. Damit wird sich wohl auch der seit 2015 andauernde nicht zustande gekommener Finanzierung platzen. Auch die
leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit verflüchtigen. Der in den letzten Jahren umgesetzten Massnahmen im Bereich
Arbeitsmarkt wird zudem durch einen schwindenden der Geldwäschereibekämpfung und der Kapitalkontrollen
Andrang unterstützt. Die ständige ausländische Bevölkerung führen zur Zeit insbesondere bei ausländischen Käufern dazu,
ist in den ersten 9 Monaten 2016 zwar um 44‘300 Personen dass die Abwicklungszeiten länger werden, bzw. die Käufer-
gewachsen, allerdings bedeutet dies gegenüber 2015 ein schaft Mühe hat, ihre Mittel in die Schweiz zu transferieren.
Minus von 18.3%. Die Arbeitslosenquote sollte sich bei rund Die tiefen Finanzierungskosten, gekoppelt mit den zurückhal-
3.3% einpendeln. tenden Finanzierungspraktiken der Banken dürften wesentlich
Sowohl der UBS-Konsumindikator, begünstigt durch einen zu einer Preisstabilisierung und sanften Landung des Marktes
erstarkten Tourismus und eine Zunahme der Autoverkäufe, beitragen. Grosse weitere Preissteigerungen sind (zumindest
wie auch der Purchasing Manager’s Index (PMI) notieren im Eigenheimmarkt) nicht zu erwarten, ein Absturz auf der
Ende 2016 höher, der PMI blieb sogar 10 Monate in Folge anderen Seite ist aber gleichwohl nicht zu befürchten.
oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten und auf
dem höchsten Stand seit Mai 2016. Die in den letzten Jahren Die Politik als Spielverderber?
sogar negative Teuerung auf der anderen Seite wird nach wie
vor sehr moderat bleiben. Steigende Rohstoffpreise und ein Der Migrationsdruck scheint weiter nachzulassen. Dies
Wegfall der Basiseffekte aufgrund der Währungsverschiebung belegen die neuesten Zahlen des Staatssekretariats für Migra-
drücken die Teuerung wieder in den positiven Bereich. Mit tion (SEM): Im Zeitraum vom Januar bis September 2016 sind
erwarteten 0.4% bleibt sie jedoch weiterhin sehr moderat. Die fast ein Fünftel weniger Personen in die Schweiz eingewandert
Vorzeichen für die Schweizer Wirtschaft dürfen also zu Recht als in der Vergleichsperiode im Vorjahr. Trotzdem scheint es,
als gut bezeichnet werden. dass die Behörden bei Aufenthaltsbewilligungen nun zuneh-
Sowohl der EU Raum als auch die USA als starke Handels- mend genauer hinschauen. Von dieser Seite droht eine gewisse
partner der Schweiz befinden sich ebenfalls auf einem positiven Gefahr bei Verkäufen von Immobilien an ausländische Staats-
Wachstumspfad, sodass auch von dieser Seite erfreuliche bürger aufgrund möglicherweise ausbleibender Bewilligung.
Wachstumsimpulse zu erwarten sind. Die Auswirkungen der Auch der BREXIT scheint kurzfristig keinen direkten Einfluss
stärker binnenorientiert ausgerichteten Politik des neuen US- auf die Schweiz und den hiesigen Immobilienmarkt zu haben.
Präsidenten Donald Trump sind abzuwarten, ebenso die Allerdings könnten entsprechende Verhandlungen über den
Effekte allfälliger Überraschungen bei den anstehenden Austritt Grossbritanniens aus der EU gleichwohl Konsequenzen
Wahlen in verschiedenen Euroländern. Insgesamt zeigt sich für haben für die Gespräche der Schweiz mit ihren Europäischen
die schweizerische Volkswirtschaft eine positive Perspektive. Partnern zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative.
Die Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative brachte in den
Zinsszenario und Finanzierungskosten als Stütze der letzten Jahren eine gewisse Rechtssicherheit in den betroffenen
Immobilienpreise Regionen, aber auch eine rückläufige Bauwirtschaft in den
Tourismusgebieten mit sich. Die Zweitwohnungspreise sind
Die Zinsen verharren sowohl im europäischen Raum wie auch dementsprechend und auch aufgrund der Tourismusschwäche
in Amerika weiterhin auf tiefem Niveau. Auch wenn in den in verschiedenen Destinationen rückläufig.
USA zwei bis drei Zinsschritte zu erwarten sind, dürften diese Die Auswirkungen der anstehenden Umsetzungen der
im Euroraum nur teilweise nachvollzogen werden. Die Märkte Masseneinwanderungsinitiative sowie der Unternehmenssteu-
werden durch die EZB voraussichtlich weiterhin mit Kapital erreform sind nach wie vor nicht vollends abzuschätzen. Auch
geflutet, was es der SNB verunmöglicht, an der Zinsschraube müssen die Kantone bis 2019 die Revision des Raumpla-
zu drehen. Die SNB hat kaum eine andere Möglichkeit, als nungsgesetzes (RPG) umsetzen. Es bleibt zu hoffen, dass die
4 | Ausblick Immobilienmarkt SchweizPolitik einen wirtschaftsfreundlichen Kurs einschlagen wird, anspruchsvollere und zunehmend preissensitivere Nachfrage
um die Standortattraktivität der Schweiz nicht zu gefährden. treffen. Potentielle Käufer befassen sich früher und intensiver
mit dem Immobilienmarkt und wägen mögliche Kaufent-
Entwicklung in den verschiedenen Segmenten scheide sehr gut ab. Die zunehmende Digitalisierung und die
damit einhergehende erhöhte Transparenz begünstigen natür-
Nach Jahren von teilweise hohen Preissteigerungen haben sich lich diese Entwicklung.
die Preise sowohl im Eigentumswohnungs- als auch im Auf der anderen Seite mangelt es Investoren nach wie vor an
Einfamilienhausbereich nur moderat bewegt. Dies hat seinen geeigneten alternativen Anlagemöglichkeiten. Dies zeigt sich
Nährboden sowohl in der etwas nachlassenden Nachfrage auch in der Bereitschaft, tiefere Renditen in Kauf zu nehmen.
(rückläufige Zuwanderung) als auch einer Ausweitung des Entwickler und Verkäufer werden sich auch in Zukunft sehr
Angebotes (weiterhin hohe Bautätigkeit). Regional waren genau mit den konkreten Bedürfnissen und Interessen der
sogar teilweise rückläufige Preise und insbesondere in Rand- Investoren und Käufer an ihrem Standort auseinandersetzen
regionen Überangebote an Neubauwohnungen zu beobachten. und ihre Angebote präzise auf mögliche Zielgruppen
Dieser aktuelle Trend scheint nun langsam im Bewusstsein zuschneiden müssen. Falsche Objekte an ungeeigneten Stand-
der Eigentümer angekommen zu sein. Viele haben jedoch orten werden nur schwer verkäuflich sein.
nach wie vor sehr hohe Preisvorstellungen beim Verkauf Ihrer Auch im Bereich der bestehenden Objekte ist feststellbar, dass
Immobilien. Das führt dazu, dass die Transaktionen am die Interessenten problematische Grundrisse, negative Stand-
Immobilienmarkt in der Tendenz etwas rückläufig und in der ortfaktoren oder andere Fehler des Objektes stärker gewichten
Abwicklung langsamer geworden sind. als in der Vergangenheit und entsprechende Preisabschläge
Die Preissteigerungen waren regional sehr unterschiedlich. verlangen. Eine gründliche und kompetente Objektanalyse
Zentrumslagen erfreuen sich weiterhin grosser Beliebtheit. wird als Basis für die Preisfestsetzung und die Vermarktungs-
Hot-Spots mit bereits sehr hohen Preisen stagnieren oder sind strategie noch wichtiger und erfolgsentscheidender.
leicht rückläufig. Gut erschlossene periphere Lagen mit noch Im Zusammenhang mit den tiefen oder sogar negativen Zinsen
relativ tiefen Immobilienpreisen holen verstärkt auf. ist vermehrt zu beobachten, dass auch Eigentumswohnungen
Dementsprechend präsentiert sich der Markt geografisch sehr nicht mehr zur Selbstnutzung sondern zur Kapitalanlage
differenziert. Details dazu entnehmen Sie bitte den Angaben gekauft werden. Diese „buy-to-let“-Objekte machen etwa 25-
auf den Folgeseiten. 30% der gekauften Neubauwohnungen aus. Aufgrund der
mittlerweile sehr tiefen erzielbaren Renditen sind Käufer gut
Segmentspezifisch sind folgende Tendenzen auszumachen: beraten, sowohl Objekt als auch Standort gründlich zu ana-
Im Preissegment von CHF 0.5-1.6 Mio. ist die Nachfrage lysieren. Einerseits sind mit einer Eigentumswohnung nicht
weiterhin sehr gut, begründet mit der tiefen Zinssituation, dem auf den ersten Blick erkennbare Kosten verbunden, anderer-
Wunsch nach tieferen Wohnkosten gegenüber einer Miete und seits gilt es die avisierten Mietpreise kritisch zu hinterfragen
den vorhandenen Eigenmitteln. Das Angebot ist vorhanden, und zu plausibilisieren, um unangenehme Überraschungen zu
wenn gleich die Zahl der erstellten Eigentumswohnungen verhindern.
zurückgegangen ist und sich dadurch wieder eine leichte
Marktanspannung aufbauen könnte. Fazit: Der Immobilienmarkt bleibt robust
Im Preissegment zwischen CHF 2-5 Mio. ist die Bereitschaft
zu punktuellen Preiszugeständnissen gewachsen, was wir Der Schweizer Immobilienmarkt dürfte sich aufgrund all
jedoch als eine „gesunde“ Korrektur betrachten. In diesem dieser Faktoren auch im kommenden Jahr von seiner robusten
Preissegment entstand in der jüngeren Vergangenheit durch Seite zeigen. Während im Vermietungsmarkt aufgrund eines
rege Bautätigkeit eine Überkapazität und der Markt kann grösseren Angebots mit rückläufigen Preisen zu rechnen ist,
aufgrund einer etwas rückläufigen Nachfrage von gutverdie- dürften im Wohneigentumsmarkt sowohl bei Eigentumswoh-
nenden Expats, welche zudem mit der Unsicherheit leben, ob nungen wie auch bei Einfamilienhäusern bei etwas anziehender
Ihre Firmen aufgrund anstehender Steuerreformen den Standort Nachfrage mit leichten Preissteigerungen zu rechnen sein,
Schweiz beibehalten, nicht mehr alle Angebote absorbieren. Wir insbesondere bei kleineren Objekten und im tieferen Preisseg-
gehen aber davon aus, dass sich dieser Trend verflachen wird. ment. Grosse Preissteigerungen sind jedoch nicht zu erwarten.
Im Preissegment über CHF 5 Mio., wo die Käufer teilweise Überteuerte Angebote werden weiterhin keinen Käufer finden
gar nicht auf eine Finanzierung angewiesen sind, werden oder nur bei grösseren Preiszugeständnissen. Es ist zudem
weiterhin Immobilientransaktionen stattfinden, getrieben aber weiterhin mit längeren Vermarktungszeiten zu rechnen.
auch durch ganz andere Kaufmotive wie Statussymbol, reines
Prestige oder Sitzverlegung in die Schweiz. Das Verkaufsobjekt zielgruppengerecht richtig im Markt zu
Im Vermietungssegment führen eine intensive Neubautätig- positionieren wird schlussfolgernd auch im kommenden Jahr
keit, die daraus folgende Ausdehnung des Angebotes sowie eine grosse Herausforderung sein.
ein rückläufiges Bevölkerungswachstum zu sinkenden Miet-
preisen. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend auch im Ihre Engel & Völkers Wohnen Schweiz AG
kommenden Jahr fortsetzen wird.
Weiterhin erhöhte Ansprüche für Verkäufer und Käufer
Der Immobilienmarkt wird auch 2017 anspruchsvoll bleiben. Prof. Dr. Markus Schmidiger Thomas Frigo
Aufgrund einer relativ hohen Bautätigkeit wird ein weiterhin Präsident des VR Geschäftsführer
grosses Neubauangebot auf eine leicht rückläufige, jedoch
Ausblick Immobilienmarkt Schweiz | 5Inhaltsverzeichnis
Region Region
Zentralschweiz 7-12 Ostschweiz 13-18
Region Region
Südschweiz 19-24 Nordwestschweiz 25-29
Region Region
Genfersee 32-34 Bern 35-41
Region Region
Zürich 42-48 Liechtenstein 49-50
Schaffhausen
Kreuzlingen
Rheinfelden Frauenfeld
Basel
Weinfelden Rorschach
Liestal Baden Bülach Wil
Winterthur
Dietikon St. Gallen
Aarau Wallisellen
Zürich Rüti
Küsnacht
Solothurn Thalwil
Grenchen Affoltern a.A. Rapperswil
Pfäffikon
Zug Vaduz
Biel Liechtenstein/Rheintal
Einsiedeln
Bern Luzern
Murten
Chur
Scuol
Flims Davos
Thun
Interlaken
Gstaad
Erwerb von Zweit- und Standorte in der
St. Moritz
Montreux
Nyon
Genève
Ascona
Ferienwohnungen Lugano
Schweiz &
durch Ausländer 52 Liechtenstein 54-55
6 | Engel & Völkers InhaltsverzeichnisRegion Zentralschweiz
Engel & Völkers Luzern
EV Luzern Properties AG
Pilatusstrasse 41 · 6003 Luzern
Tel. +41-41-410 66 91
Luzern@engelvoelkers.com
Engel & Völkers Luzern-Land
Stocker Immobilien-Management AG
Unterstadt 22 · 6210 Sursee
Tel. +41-41-910 58 58
Luzern-Land@engelvoelkers.com
Engel & Völkers Urschweiz
EV Urschweiz AG
Seestrasse 60 · 6052 Hergiswil
Tel. +41-41-611 10 00
Urschweiz@engelvoelkers.com
Engel & Völkers Zürichsee Freienbach
Seeperlen Immobilien AG
Rebstockstrasse 4 · 8808 Pfäffikon SZ
Tel. +41-43-888 11 11
Schwyz@engelvoelkers.com
Engel & Völkers Zug
E&V Zug Properties AG
Neugasse 15 · 6301 Zug
Die Region und ihre Besonderheiten Tel. +41-41-728 77 11
Zug@engelvoelkers.com
In der Zentralschweiz begann die Geschichte der heutigen Schweiz, als sich die ersten
Eidgenossen 1291 auf dem Rütli verbündeten. Dies ist auch heute noch in den vielen
kulturellen Besonderheiten der Region erkennbar. Auf kleinstem Raum trifft man auf
faszinierende Naturlandschaften, charakteristische Dorfbilder und jahrhundertealte Tradi-
tionen. Für die Zentralschweizer Bevölkerung sind die vielen Traditionen ein wesentlicher
Bestandteil ihrer Identität und von hoher Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Zu der Zentralschweiz zählen die Kantone Luzern, Schwyz, Zug, Uri, Ob- und Nidwalden.
Das Landschaftsbild beeindruckt mit unzähligen Seen, grünen Feldern und prächtigen
Bergen. Als grösster See der Region hebt sich der Vierwaldstättersee hervor, an dessen Ufer
die Stadt Luzern liegt. Insbesondere durch die einmalige Lage direkt am See und die
zahlreichen Sehenswürdigkeiten hat sich Luzern zur touristischen Hochburg der Region
entwickelt.
Für Privatpersonen sind die steuergünstigen Regionen im Kanton Schwyz am oberen
Zürichsee und die Gemeinden des Kantons Zug durchaus attraktiv. Unternehmen profitieren
von tiefen Steuersätzen in Schwyz, Zug und vor allem Luzern. Ein Grund, weshalb sich
diverse namhafte Unternehmen in diesen Regionen angesiedelt haben.
Die Zentralschweiz geniesst wachsende Beliebtheit und zeichnet sich dank einer angenehmen
Mischung aus Stadtgebieten und Grünflächen durch eine hohe Lebensqualität aus.
Engel & Völkers in der Region
In der Innerschweiz, genauer in Zug, begann die Geschichte von Engel & Völkers Wohnen
Schweiz. Der erste Shop wurde in 2004 in Zug eröffnet und auch die Masterlizenz ist dort
ansässig.
Betrachtete Region Zentralschweiz | 7Region Zentralschweiz
Daten 2015/16 für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen
Einfamilienhäuser
Niveaus und Dynamik Angebot und Preise
Monitoring– Region Inne rschweiz Schweiz
MS– Region Preise Ange bot Bautätigkeit Ange bot
Luzern Ò Ð Ô Anzahl bestehende Einfamilienhäuser (2014)
Sursee– Seetal Ï Ô Ô Neu erstellte Einfamilienhäuser (2014)
Willisau Î Ð Î Neubauquote (2014)
Entlebuch Ô Î Ò Baugesuche (Mio. CHF, 2. Q. 2016)
Uri Ï Ò Ô Inserierte Einfamilienhäuser (2. Q. 2016)
Innerschwyz Ï Ò Î Angebotsziffer ( 2. Q. 2016)
Einsiedeln Î Ð Ô Insertionsdauer ( Tage, Median, 2. Q. 2016)
March– Höfe Ò Ô Î Leer stehende Einfamilienhäuser (2016)
Sarneraatal Î Ð Î Leerstandsquote (2016)
Nidwalden Ï Î Ò Kurzfri stige Entwicklung der Transaktionspreise (2015–2016) *
Glarner Unterland Ò Ò Ô Tiefes Segment
Glarner Hinterland Î Ò Î Mittleres Segment
Zug Î Ô Î Gehobenes Segment
Langfri stige Entwicklung der Transaktionspreise (2006–2016) *
Die Farben der Zellen zeigen Die Pfeile zeigen die Dynamik (jeweils Tiefes Segment
das Niveau (2. Quartal 2016) Durchschnitt 3. Q. 2015 –2. Q. 2016 im Mittleres Segment
Vergleich zur Vorjahresperiode)
Gehobenes Segment
Preisniveau
Sehr tief Durchschnitt Sehr hoch Stark Stabil Stark Transaktionspreise (CHF, mittleres Objekt, 2. Q. 2016)
gesunken gestiegen
Quellen: Baublatt Info-Dienst; BFS; Wüest Partner
Nach einer kurzen Verschnaufpause haben die Transaktionspreise für Einfamilienhäuser in der Zentralschweiz im letzten Jahr
wieder deutlich zugelegt. Die tiefen Angebotsquoten und Leerstandsziffern sind Zeichen des vorherrschenden Nachfrageüberhangs.
Eigentumswohnungen
Niveaus und Dynamik Angebot und Preise
Monitoring– Region Inne rschweiz Schweiz
MS– Region Preise Ange bot Bautätigkeit Ange bot
Luzern Ò Ò Ï Anzahl bestehende Eigentumswohnungen (2014)
Sursee– Seetal Ï Ô Î Neu erstellte Wohnungen in MFH (2014)
Willisau Ï Ô Î Neubauquote (Wohnungen in MFH, 2014)
Entlebuch Ò Ð Ï Baugesuche (Mio. CHF, 2. Q. 2016)
Uri Ï Ï Î Inserierte Eigentumswohnungen (2 . Q. 2016)
Innerschwyz Î Ò Î Angebotsziffer (2. Q. 2016)
Einsiedeln Ò Ò Î Insertionsdauer ( Tage, Median, 2. Q. 2016)
March– Höfe Î Ô Ô Leer stehende Eigentumswohnungen (2016)
Sarneraatal Ò Ð Î Leerstandsquote (2016)
Nidwalden Ò Ð Ï Kurzfri stige Entwicklung der Transaktionspreise (2015–2016) *
Glarner Unterland Ï Ð Ô Tiefes Segment
Glarner Hinterland Ï Ô Ð Mittleres Segment
Zug Ò Ò Ò Gehobenes Segment
Langfri stige Entwicklung der Transaktionspreise (2006–2016) *
Die Farben der Zellen zeigen Die Pfeile zeigen die Dynamik (jeweils Tiefes Segment
das Niveau (2. Quartal 2016) Durchschnitt 3. Q. 2015 –2. Q. 2016 im Mittleres Segment
Vergleich zur Vorjahresperiode)
Gehobenes Segment
Preisniveau
Sehr tief Durchschnitt Sehr hoch Stark Stabil Stark Transaktionspreise (CHF, mittleres Objekt, 2. Q. 2016)
gesunken gestiegen
Quellen: Baublatt Info-Dienst; BFS; Wüest Partner
Wie schon im Vorjahr erzielte die Zentralschweiz mit 1.8% die höchste Wohnungs-Neubautätigkeit. Dank robusten Nachfrage-
verhältnissen werden die Objekte gut absorbiert. Nur Objekte im obersten Preissegment verzeichneten – wie in den anderen
Regionen auch – Preisrückgänge.
Quelle: Wüest Partner
8 | Betrachtete Region ZentralschweizZug Kanton Schwyz
Der Standort Der Standort
Zug verfügt anerkanntermassen über eine hohe Lebensqualität. Der Kanton Schwyz bietet zwischen dem Zürich- und dem
Bestnoten gibt es bei den Kriterien Arbeitsmarkt, Wohlstand, Vierwaldstättersee viele sehr gute Lagen mit atemberaubender
Gesundheit, Sicherheit und Soziales. Vor allem Familien, Seesicht, einem attraktiven steuerlichen Umfeld und erstklas-
Rentner, Vermögende und Expats schätzen das Leben im sigen Verkehrsanbindungen nach Zürich, Zürich Flughafen und
Kanton Zug. Die Standortattraktivität wird zusätzlich genährt Zug. Auch die Skigebiete in Graubünden oder Hoch-Ybrig sind
von einer lieblichen Landschaft, zwei idyllischen Seen mit ideal erreichbar. Dies macht den Kanton Schwyz für den
entsprechenden Wohnlagen und fantastischen Hanggebieten. Erwerb von Wohneigentum sehr beliebt.
Zug ist und bleibt gesuchter Wohnraum, anziehender Lebens-
raum und erfolgreicher Wirtschaftsraum. Die gefragtesten Lagen
Die gefragtesten Lagen ■ Wollerau, Pfäffikon, Lachen: Seegemeinden mit guter
Anbindung und tiefen Steuern
■ Stadt Zug mit Zugerberg, See- und Bergsicht inklusive ■ Brunnen, Gersau: Wunderbare See- und Bergsicht im
Talebene mit Baar, Cham Herzen der Schweiz
■ Hünenberg See, Buonas/Risch, das Küssnachter Seebecken
■ Berggemeinden Walchwil, Unter- & Oberägeri Marktentwicklung
Marktentwicklung Wohneigentum im Kanton Schwyz erfreut sich nach wie vor
grosser Beliebtheit. Stark nachgefragt sind hochwertige
Die Nachfrage und Transaktionen haben in 2016 nochmals Eigentumswohnungen in ruhiger Lage mit Seesicht. Auch
deutlich angezogen. Gute und mittlere Lagen sind gefragter Einfamilienhäuser für grössere Familien erfreuen sich grosser
denn je, Luxus-Immobilien stagnieren und werden teils in Beliebtheit. Schwieriger ist es, Käufer für ältere Objekte mit
begehrte Mietobjekte umgewandelt. aufgestautem Renovationsbedarf zu finden. Hier sind
deutliche Preisabschläge zu verzeichnen.
Ausblick
Ausblick
Ausländische Interessenten sind noch reglementierter als
zuvor in punkto Kauf und neigen verstärkt zu hochwertigen Der Kanton Schwyz bleibt dank seiner zentralen Lage und den
Mietimmobilien. Inländische Käufer investieren mangels attraktiven Steuern beliebt, jedoch erzielen nur noch Toplagen
Zinseinkommen noch vermehrt in Immobilien, auch als Spitzenpreise. Die hohen Hürden für die Finanzierung von
Anlage. Der Immobilienmarkt in der Steueroase Zug präsentiert Wohneigentum treffen insbesondere junge Familien, sodass die
einen spürbaren Aufwärtstrend. Nachfrage im mittleren Segment verhalten ist und nach realis-
tischen Verkaufspreisen verlangt.
Preistabelle
Einfamilienhaus/Villa Eigentumswohnung Grundstücke
Standort/Lage Trend Trend Trend
in CHF CHF/m² CHF/m²
Sehr gute Lage 4.0 – 12.0 Mio 12‘500 – 28‘000 2‘200 – 3‘800
Zug Gute Lage 2.4 – 4.1 Mio 9‘500 – 13‘000 1‘400 – 2‘400
Mittlere Lage 1.5 – 2.5 Mio 7‘300 – 10‘000 1‘200 – 1‘600
Sehr gute Lage 2.5 – 15.0 Mio 7‘500 – 15‘000 1‘800 – 4‘500
Kanton
Gute Lage 1.6 – 3.9 Mio 5‘000 – 9‘000 1‘200 – 3‘000
Schwyz
Mittlere Lage 1.0 – 2.3 Mio 4‘800 – 7‘000 600 – 2‘500
Betrachtete Region Zentralschweiz | 9Luzern Stadt Luzern-Land
& Seegemeinden
Der Standort Der Standort
Luzern ist eine der beliebtesten Städte der Welt und bietet allen Luzern-Land ist und bleibt ein attraktiver Standort. Der Wirt-
Komfort, der von urbanem Lebensraum erwartet wird. Top-Ni- schaftsraum ist beständig dynamisch, die Infrastrukturen sind
veau in der Berufsbildung, gut vernetzte Hochschulen, ein breites hervorragend und die steuerlichen Rahmenbedingungen zum
Arbeitsplatzangebot sowie attraktive Rahmenbedingungen für Teil einzigartig. Besonders nachgefragt sind Sursee und Hoch-
Unternehmen bilden die optimale Grundlage für Innovation. Die dorf, welche sich in den vergangenen Jahren zu attraktiven
Region besticht durch ihre atemberaubende Lage. Eingebettet Kleinstädten entwickelt haben. Investitionen sind weiterhin
zwischen Vierwaldstättersee und voralpinen Bergen findet sich lukrativ und erweisen sich als nachhaltig.
höchste Lebensqualität.
Die gefragtesten Lagen
Die gefragtesten Lagen
■ Sursee mit den umliegenden Orten und Seegemeinden:
■ Bramberg-/ Bellerive-/ Halde-/ Wesemlin-/ Dreilinden- Steuerattraktivität, Blick auf See und Alpen
quartier: Hohe Lebensqualität an zentralster und doch ■ Hochdorf und Seetaler Gemeinden: Vorteilhafte
ruhiger Lage Steuersätze, wunderschöne Landschaft
■ Adligenswil / Udligenswil: Familienfreundliche
Wohnquartiere, zentral und gut erschlossen Marktentwicklung
■ Kriens Sonnenberg: Liegenschaften mit perfekter
Besonnung und Nähe zur Stadt Luzern Die Region Luzern-Land befindet sich weiterhin im Auf-
schwung. Insbesondere die Wahlkreise Sursee, Hochdorf und
Marktentwicklung Willisau entwickeln sich nach wie vor dynamisch. Die Nach-
frage ist dank dem guten Preis-Leistungsverhältnis stetig
Die Nachfrage nach Wohneigentum ist aufgrund der span- hoch und vor allem spannend für Familien.
nenden Hypothekarzinsen hoch. Eine dämpfende Wirkung
üben die strengen finanziellen Anforderungen von Banken Ausblick
aus. Besonders an teuren Lagen mit Blasentendenz ist eine
Preissensitivität festzustellen. Die Preise des Immobilienmarktes Luzern-Land bleiben grund-
sätzlich stabil und könnten teilweise noch steigen. Aufgrund
Ausblick der Rarität von (erschlossenen) Grundstücken, ist hier sogar
mit einer Steigerung des Preisniveaus zu rechnen. Schenkon
In Luzern wird mit einer fortgesetzten Beruhigung des und Eich weisen nach wie vor einen günstigen Steuerfuss auf,
Wohneigentumsmarktes gerechnet. Trotz grosser Nachfrage weshalb insbesondere hier die Nachfrage hoch ist.
ist ein Druck auf die Preise zu erkennen.
Preistabelle
Einfamilienhaus/Villa Eigentumswohnung Grundstücke
Standort/Lage Trend Trend Trend
in CHF CHF/m² CHF/m²
Sehr gute Lage 4.0 – 8.0 Mio 12‘000 – 15‘000 2‘000 – 3‘000
Luzern
Gute Lage 1.8 – 4.0 Mio 8‘000 – 12‘000 1‘500 – 2‘000
Stadt
Mittlere Lage 1.0 – 1.8 Mio 6‘000 – 8‘000 1‘000 – 1‘500
Sehr gute Lage 2.0 – 4.2 Mio 6‘450 – 12‘000 1‘000 – 2‘500
Luzern-
Gute Lage 1.2 – 1.9 Mio 4‘000 – 5‘000 500 – 1‘000
Land
Mittlere Lage 600‘000 – 1.0 Mio 2‘000 – 4‘000 200 – 500
10 | Betrachtete Region ZentralschweizObwalden Nidwalden
Der Standort Der Standort
Obwalden, der vielfältige Kanton inmitten dem Herzen der Geprägt vom herrlichen Vierwaldstättersee, einer einzigar-
Schweiz, umgeben von weltbekannten Bergen und Seen, tigen Bergkulisse sowie idyllischen Urschweizer Dörfern
stellt durch seine faszinierende Landschaft für Touristen wie zeichnet sich der Kanton Nidwalden durch eine hohe
Einwohner einen herrlichen Standort dar. Der Kanton ist Lebensqualität aus. Freizeit und Beruf bestehen hier in einer
geprägt von kleineren und mittleren Unternehmen, welche sich einzigartigen Harmonie. Seine zentrale Lage sowie das milde
dank den idealen Voraussetzungen ansiedeln. Dazu zählen Steuerklima machen Nidwalden zu einem idealen Standort
die bestehende Infrastruktur, die attraktive Steuerbelastung für Privatpersonen und Unternehmen.
und die qualifizierten Arbeitskräfte. Eine dominierende Stel-
lung nimmt nach wie vor auch die Landwirtschaft ein. Die gefragtesten Lagen
Die gefragtesten Lagen ■ Hergiswil: Steuergünstige Gemeinde am
Vierwaldstättersee
■ Engelberg: Malerisches Dorf inmitten der Alpen ■ Stansstad: Seegemeinde mit regem Dorfleben
■ Sarnen: Exklusive Seegemeinde
Marktentwicklung
Marktentwicklung
Die Wohnungspreise sind generell steigend, während die
Die Wohnungspreise sind generell steigend, während die Preise für Einfamilienhäuser eher sinken. Je nach Lage sind
Preise für Einfamilienhäuser eher sinken. Je nach Lage sind die Preise unterschiedlich; in den Seegemeinden werden
die Preise unterschiedlich; in den Seegemeinden werden durchgehend höhere Preise erzielt als in den umliegenden
durchgehend höhere Preise erzielt als in den umliegenden Orten.
Orten.
Ausblick
Ausblick
In den Seegemeinende werden weiterhin hohe bis steigende
Der Kanton Obwalden wird preislich gemässigt bleiben und Preise realisiert. Durch die anhaltende Nachfrage nach
sich kaum verändern, obwohl es einen Trend zu einer Wertstei- Eigentumswohnungen bleiben die Preise allgemein hoch,
gerung von Eigentumswohnungen gibt. während Einfamilienhäuser weiter einen Preisabfall erleben
werden.
Preistabelle
Einfamilienhaus/Villa Eigentumswohnung Grundstücke
Standort/Lage Trend Trend Trend
in CHF CHF/m² CHF/m²
Sehr gute Lage 1.5 – 2.5 Mio 8‘000 – 11‘000 1‘000 – 1‘600
Obwalden Gute Lage 1.0 – 1.5 Mio 6‘000 – 8‘000 700 – 1‘000
Mittlere Lage 750‘000 – 1.0 Mio 4‘000 – 6‘000 400 – 700
Sehr gute Lage 2.0 – 4.0 Mio 8‘500 – 12‘000 1‘500 – 1‘850
Nidwalden Gute Lage 1.5 – 2.0 Mio 7‘000 – 8‘500 1‘000 – 1‘500
Mittlere Lage 1.0 – 1.5 Mio 4‘000 – 7‘000 800 – 1‘000
Betrachtete Region Zentralschweiz | 11Uri
Der Standort
Von den imposanten Bergspitzen des Gotthardgebiets bis hin
zu dem klaren Nass des Vierwaldstättersees beeindruckt Uri
durch seine einmalige Naturkulisse. In Uri, dem Heimatort
des Schweizer Freiheitshelden Wilhelm Tell, finden sich aber
auch eine hohe Lebensqualität für Investoren, Unternehmer,
Mitarbeiter sowie Familien. Ein rundum idealer Standort,
um sich sowohl beruflich wie auch privat niederzulassen.
Die gefragtesten Lagen
■ Altdorf: Hauptort am Vierwaldstättersee
■ Andermatt: Exklusives Skigebiet
Marktentwicklung
Mit der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels in 2016 erlebt
der Kanton einen touristischen Aufschwung und stellt sich auch
international attraktiver dar. Trotzdem gibt es eine konstante
Abwanderung, was das Preisniveau gemässigt sinken lässt.
Ausblick
Die Abwanderung in urbanere Orte wird weiterhin vorhanden
sein, was die Immobilienpreise sinken lässt. Mit Ausnahme
von Andermatt, wo aufgrund des Andermatt Swiss Alps Pro-
jekts die Preise stetig steigen.
Preistabelle
Einfamilienhaus/Villa Eigentumswohnung Grundstücke
Standort/Lage Trend Trend Trend
in CHF CHF/m² CHF/m²
Sehr gute Lage 800‘000 – 1.5 Mio 7‘500 – 10‘000 700 – 1‘200
Uri Gute Lage 550‘000 – 800‘000 6‘000 – 7‘500 500 – 700
Mittlere Lage 350‘000 – 550‘000 4‘000 – 6‘000 150 – 500
12 | Betrachtete Region ZentralschweizRegion Ostschweiz
Engel & Völkers Chur
Top Living Immobilien AG
Masanserstrasse 21 · 7000 Chur
Tel. +41-81-250 55 85
Chur@engelvoelkers.com
Engel & Völkers Frauenfeld
EV Ostschweiz Immobilien AG
Freiestrasse 17 · 8500 Frauenfeld
Tel. +41-52-723 30 40
Frauenfeld@engelvoelkers.com
Engel & Völkers Kreuzlingen
Exclusive Real Estate AG
Hauptstrasse 43 · 8280 Kreuzlingen
Tel. +41-71-677 18 18
Kreuzlingen@engelvoelkers.com
Engel & Völkers Rapperswil
Wohnen Zürichsee AG
Fischmarktstrasse 12 · 8640 Rapperswil
Tel. +41-43-210 92 20
Rapperswil@engelvoelkers.com
Engel & Völkers Rheintal
EV First AG
Bahnhofplatz 2 · 9470 Buchs SG
Die Region und ihre Besonderheiten Tel. +41-81-523 70 70
Rheintal@engelvoelkers.com
Die Region Ostschweiz erstreckt sich vom Bodensee bis nach Graubünden und umfasst
die Kantone Thurgau, St. Gallen, Appenzell Inner- und Ausserrhoden sowie Teile des Kantons Engel & Völkers Rorschach
Graubünden. EV Ostschweiz Immobilien AG
Hauptstrasse 53 · 9400 Rorschach
Tel. +41-71-845 65 50
Eingebettet zwischen dem Bodensee und den Schweizer Voralpen liegt der Kanton Thurgau. Rorschach@engelvoelkers.com
Der Thurgau verfügt, neben den schmucken Ortschaften entlang des Bodensee- und Rhein-
ufers, über eine Vielzahl an Flüssen, die sich durch die hügelige Landschaft schlängeln. Engel & Völkers St. Gallen
Als traditioneller Landkanton wird der Thurgau im Volksmund auch „Mostindien“ genannt, EV Ostschweiz Immobilien AG
Spisergasse 23 · 9000 St. Gallen
dies aufgrund der starken Präsenz in der Obstproduktion. So ist die Landschaft im Kanton Tel. +41-71-730 09 20
Thurgau geprägt von Obstkulturen, grünen Wiesenflächen, stillen Wäldern und ländlichen StGallen@engelvoelkers.com
Dörfern.
Engel & Völkers Weinfelden
Etwas städtischer präsentiert sich der Kanton St. Gallen, der über charmante Städte sowie Exklusive Real Estate AG
Pestalozzistrasse 4 · 8570 Weinfelden
zwei renommierte Hochschulen in der Kantonshauptstadt St. Gallen und in Rapperswil- Tel. +41-71-663 30 00
Jona verfügt. Die Stadt St. Gallen hat unter anderem durch die beliebte OLMA, der Schweizer Weinfelden@engelvoelkers.com
Messe für Landwirtschaft, schweizweite Berühmtheit erlangt. Die beliebte Publikumsmesse
lockt jeden Herbst rund 375'000 Besucher an. Auch Rapperswil-Jona empfängt jährlich Engel & Völkers Wil SG
tausende von Touristen aus dem In- und Ausland aufgrund ihres Images als Rosenstadt. EV Ostschweiz Immobilien AG
Toggenburgerstrasse 47 · 9500 Wil SG
Nicht nur das Wappen ist von Rosen geziert, sondern auch im Schlossgarten sowie in Tel. +41-71-911 30 33
weiteren öffentlichen Arealen blühen Rosen in allen Sorten und Farben. Wil@engelvoelkers.com
Im Appenzell wird Tradition gross geschrieben. Zwischen dem Alpsteingebiet und dem
Bodensee hat die Region nicht nur landschaftlich, sondern auch kulinarisch und kulturell
einiges zu bieten. Ein besonderes Spektakel ist beispielsweise der Alpaufzug im Frühsommer
und der Alpabzug im Herbst. Bei diesem Anlass ziehen die Sennen in traditioneller
Kleidung mit ihrem Vieh zur Alp oder von der Alp zurück ins Tal.
Im schweizweiten Vergleich bietet die Ostschweiz ein hohes Mass an Lebensqualität
gepaart mit relativ geringen Lebenshaltungskosten.
Engel & Völkers in der Region
In der Region Ostschweiz ist Engel & Völkers mit am längsten und mittlerweile mit 9 Standorten
auch am stärksten vertreten.
Betrachtete Region Ostschweiz | 13Region Ostschweiz
Daten 2015/16 für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen
Einfamilienhäuser
Niveaus und Dynamik Angebot und Preise
Monitoring– Region Ostsch weiz Schweiz
MS– Region Preise Ange bot Bautätigkeit Ange bot
Appenzell A.Rh. Ò Ô Ô Anzahl bestehende Einfamilienhäuser (2014)
Appenzell I.Rh. Ð Ô Ò Neu erstellte Einfamilienhäuser (2014)
St.Gallen Ï Ô Î Neubauquote (2014)
Rheintal Ï Ò Î Baugesuche (Mio. CHF, 2. Q. 2016)
Werdenberg Î Ð Î Inserierte Einfamilienhäuser (2. Q. 2016)
Sarganserland Ò Ð Ò Angebotsziffer (2. Q. 2016)
Linthgebiet Ï Ð Î Insertionsdauer (Tage, Median, 2. Q. 2016)
Toggenburg Ï Ô Ò Leer stehende Einfamilienhäuser (2016)
Wil Ï Î Î Leerstandsquote (2016)
Chur Ï Î Ô Kurzfri stige Entwicklung der Transaktionspreise (2015–2016) *
Thurtal Ò Î Ò Tiefes Segment
Untersee Î Ô Î Mittleres Segment
Oberthurgau Ï Ò Ô Gehobenes Segment
Langfri stige Entwicklung der Transaktionspreise (2006–2016) *
Die Farben der Zellen zeigen Die Pfeile zeigen die Dynamik (jeweils Tiefes Segment
das Niveau (2. Quartal 2016) Durchschnitt 3. Q. 2015 –2. Q. 2016 im Mittleres Segment
Vergleich zur Vorjahresperiode)
Gehobenes Segment
Preisniveau
Sehr tief Durchschnitt Sehr hoch Stark Stabil Stark Transaktionspreise (CHF, mittleres Objekt, 2. Q. 2016)
gesunken gestiegen
Quellen: Baublatt Info-Dienst; BFS; Wüest Partner
Für Einfamilienhäuser in der Ostschweiz besteht dank vergleichsweise moderater Preise eine stabile Nachfrage. Trotz einer
anhaltend dynamischen Neubautätigkeit werden die Objekte am Markt gut absorbiert und die Transaktionspreise haben weiter
zugelegt.
Eigentumswohnungen
Niveaus und Dynamik Angebot und Preise
Monitoring– Region Ostsch weiz Schweiz
MS– Region Preise Ange bot Bautätigkeit Ange bot
Appenzell A.Rh. Î Ð Ò Anzahl bestehende Eigentumswohnungen (2014)
Appenzell I.Rh. Î Ô Ï Neu erstellte Wohnungen in MFH (2014)
St.Gallen Ò Î Î Neubauquote (Wohnungen in MFH, 2014)
Rheintal Ï Ò Î Baugesuche (Mio. CHF, 2. Q. 2016)
Werdenberg Î Ï Ò Inserierte Eigentumswohnungen (2. Q. 2016)
Sarganserland Ï Ô Î Angebotsziffer ( 2. Q. 2016)
Linthgebiet Ï Ò Ò Insertionsdauer ( Tage, Median, 2. Q. 2016)
Toggenburg Ò Ð Î Leer stehende Eigentumswohnungen (2016)
Wil Ò Ð Î Leerstandsquote (2016)
Chur Ï Ð Ò
Kurzfri stige Entwicklung der Transaktionspreise (2015–2016) *
Thurtal Ï Ô Î Tiefes Segment
Untersee Î Ò Ï Mittleres Segment
Oberthurgau Ï Ô Î Gehobenes Segment
Langfri stige Entwicklung der Transaktionspreise (2006–2016) *
Die Farben der Zellen zeigen Die Pfeile zeigen die Dynamik (jeweils Tiefes Segment
das Niveau (2. Quartal 2016) Durchschnitt 3. Q. 2015 –2. Q. 2016 im Mittleres Segment
Vergleich zur Vorjahresperiode)
Gehobenes Segment
Preisniveau
Sehr tief Durchschnitt Sehr hoch Stark Stabil Stark Transaktionspreise (CHF, mittleres Objekt, 2. Q. 2016)
gesunken gestiegen
Quellen: Baublatt Info-Dienst; BFS; Wüest Partner
Die Ostschweiz ist auf Aufholjagd. Mit einem mittleren Preiswachstum von 2.3% haben die Eigentumswohnungen schweizweit
am stärksten zugelegt. Die intensive Neubautätigkeit dürfte etwas nachlassen und somit dürften die Wohnungspreise auch im
nächsten Jahr nochmals über 2% zulegen.
Quelle: Wüest Partner
14 | Betrachtete Region OstschweizWeinfelden Kreuzlingen
Der Standort Der Standort
Die Gemeinde Weinfelden mit ca. 11’100 Einwohnern liegt Kreuzlingen ist mit knapp 21’500 Einwohnern die grösste
inmitten einer sanften Hügellandschaft am Übergang Schweizer Stadt am Bodensee. International geprägt, profi-
zwischen Thurtal und Ottenberg. Weinfelden ist sehr gut tiert sie von der hohen Lebensqualität und von der direkten
erschlossen und als Wohnort sehr attraktiv. Die Stadt ist aktiv Nachbarschaft zu Konstanz mit seinem beliebten Einkaufs-
und lebendig. Zu der hohen Lebensqualität tragen schöne und Freizeitangebot. Kreuzlingen bietet das umfassendste
Wohnanlagen, Kinderspielplätze, ein vielfältiges Schul- und Bildungsangebot im Kanton Thurgau und verfügt über
Arbeitsplatzangebot sowie ein abwechslungsreiches Ein- ausgezeichnete Sportmöglichkeiten. Die Lage am See und
kaufsangebot bei. die Nähe zur Natur machen Kreuzlingen zu einer vielfältigen
und attraktiven Wohngemeinde.
Die gefragtesten Lagen Die gefragtesten Lagen
■ Weinfelden: Romantischer Stadtkern, sehr gute ■ Kreuzlingen: See- und Grenznähe, hohe Lebensqualität,
Infrastruktur zum Teil sehr niedriger Steuersatz
■ Berg / Ottoberg: Hochwertige Riegelhäuser mit ■ Ermatingen, Salenstein: Seenähe, schöne Landschaft
Weitblick ■ Münsterlingen, Altnau, Güttingen: Seenähe
Marktentwicklung Marktentwicklung
Weinfelden ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Die Der Wunsch nach Eigenheim oder dem Wechsel vom pflege-
Nachfrage aus den umliegenden Kantonen ist nach wie vor intensiven Einfamilienhaus in eine altersgerechte Wohnung ist
hoch. Zusätzlich sind die Höhenlagen um Weinfelden als allgegenwärtig. Zusätzlich ist die Nachfrage aus dem nahen
Alternative zu den Seegemeinden sehr attraktiv. Als Hauptver- Ausland sowie aus höherpreisigen Kantonen in das grenznahe
kehrsachse erzielt Weinfelden mit die höchsten Verkaufspreise Gebiet weiter spürbar. Besonders begehrt sind Liegenschaften
für Wohn- und Gewerbeimmobilien. mit schöner Aussicht.
Ausblick Ausblick
Die Preise für Wohnimmobilien und Grundstücke stagnieren Die Preise für Wohnimmobilien und Grundstücke stagnieren
weiter auf einem sehr hohen Niveau. Die verschärften Banken- auch in Kreuzlingen weiter auf einem sehr hohen Niveau und
bedingungen sorgen für leichte Abkühlung. die strengeren Regulierungen der Banken sorgen für leichte
Abkühlung.
Preistabelle
Einfamilienhaus/Villa Eigentumswohnung Grundstücke
Standort/Lage Trend Trend Trend
in CHF CHF/m² CHF/m²
Sehr gute Lage 1.3 – 3.1 Mio 4‘400 – 4‘800 700 – 950
Weinfelden Gute Lage 800‘000 – 1.3 Mio 3‘700 – 4‘400 500 – 700
Mittlere Lage 450‘000 – 800‘000 2‘900 – 3‘700 350 – 500
Sehr gute Lage 1.8 – 4.0 Mio 6‘000 – 10‘000 1‘000 – 4‘100
Kreuz-
Gute Lage 900‘000 – 1.8 Mio 4‘000 – 6‘000 700 – 1‘000
lingen
Mittlere Lage 600‘000 – 900‘000 3‘300 – 4‘000 500 – 700
Betrachtete Region Ostschweiz | 15Frauenfeld St. Gallen & Rorschach
Der Standort Der Standort
Frauenfeld, die Kantonshauptstadt des Thurgaus, bietet hohe Als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Ostschweiz
Wohn- und Lebensqualität. Die Thurgauer Hauptstadt liegt im zählt St. Gallen mit seinen rund 75'000 Einwohnern zu den
Westen des Kantons und lädt mit seiner reizvollen Umgebung bedeutendsten Städten der Schweiz. Die verschiedenen
mit dem weiten Thurtal sowie dem hügeligen Hinterland zu Banken, Versicherungen sowie eine Vielzahl an KMU
Wanderungen und Radtouren ein. Frauenfeld ist verkehrsmässig Betrieben bieten attraktive Arbeitsplätze und führen zu einer
ausgezeichnet erschlossen und dadurch ein bedeutender stetigen Nachfrage nach Wohneigentum. Rorschach liegt mit
Mittelpunkt für wirtschaftliche, politische und kulturelle eigenem Hafen direkt am Bodensee, ist gut erschlossen und
Beziehungen. Bekannt ist Frauenfeld auch als steuergünstiger profitiert von einer aktiven Wirtschaftsförderung.
Standort namhafter Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungs-
unternehmen. Die gefragtesten Lagen
Die gefragtesten Lagen ■ St. Gallen: Quartiere Rosenberg und Rotmonten mit
Aussicht über die Stadt
■ Stadtquartiere Frauenfeld: Huben, Neuhusen und ■ Rorschach: Aussichtslagen über den Bodensee oder
Herten-Quartier direkter Seeanstoss
■ Uesslingen, Hüttwilen sowie Stettfurt
Marktentwicklung
Marktentwicklung
Als wirtschaftliches Zentrum der Ostschweiz, internationaler
Bildungsstandort sowie als attraktiver Arbeits- und Wohnort
Der Immobilienmarkt in der Region Frauenfeld ist generell
mit sehr guter Verkehrsanbindung, darf sich St. Gallen und
stabil. Während Objekte im günstigeren Segment preislich
seine Umgebung auch in Zukunft einer hohen Standort-
zugelegt haben, war im gehobenen Segment in der Tendenz
qualität erfreuen, was zu einer konstanten Marktentwicklung
ein Preisrückgang zu verzeichnen.
beiträgt.
Ausblick Ausblick
Der Markt sollte sich insgesamt stabil entwickeln. Aufgrund Die im nationalen Vergleich attraktiven Immobilienpreise wer-
der soliden Nachfrage ist nicht mit substantiellen Preisrück- den die Nachfrage auf einem stabilen Niveau halten. Im Hoch-
gängen zu rechnen. preissegment ist mit eher rückläufigen Preisen zu rechnen.
Preistabelle
Einfamilienhaus/Villa Eigentumswohnung Grundstücke
Standort/Lage Trend Trend Trend
in CHF CHF/m² CHF/m²
Sehr gute Lage 1.6 – 2.5 Mio 6‘000 – 8‘500 700 – 1‘200
Frauenfeld Gute Lage 1.0 – 1.5 Mio 3‘900 – 6‘000 500 – 700
Mittlere Lage 600‘000 – 950‘000 3‘000 – 3‘900 350 – 500
Sehr gute Lage 1.8 – 4.5 Mio 8‘000 – 10‘000 1‘400 – 1‘900
St. Gallen &
Gute Lage 1.2 – 1.8 Mio 6‘000 – 8‘000 900 – 1‘400
Rorschach
Mittlere Lage 800‘000 – 1.2 Mio 4‘000 – 6‘000 600 – 900
16 | Betrachtete Region OstschweizWil & Appenzell Rapperswil-Jona /
Linthgebiet
Der Standort Der Standort
Wil gilt als Zentrum eines Wirtschaftsraumes mit Konjunk- Die Stadt Rapperswil-Jona liegt am oberen Ende des Zürichsees
turschwung, in dem über 110‘000 Menschen wohnen, arbeiten und bietet mit ihrer wunderschönen Altstadt und den Shopping-
und ihre Freizeit verbringen. Zentral gelegen zwischen centern vielfältige Einkaufsmöglichkeiten. Das reiche Kultur-
Zürich, St. Gallen und dem Bodensee ist Wil bestens und Sportangebot der Rosenstadt ist weit über die Region
erschlossen und hat sich zu einem beliebten Wohnort mit hinaus bekannt. Kindergärten, Schulen sowie Hochschulen sind
gesunder Nachfrage entwickelt. Die Region Appenzell ist das vor Ort. Ein Angebot an internationalen Schulen ist in prakti-
Rückzugsgebiet aus der Region Wil und St. Gallen. Ruhe und scher Nähe. Rapperswil ist verkehrstechnisch sehr gut
Freizeitwert sind hier die wesentlichen Nachfragekriterien. erschlossen. Die Stadt Zürich und der Flughafen Kloten sind
innerhalb von ca. 35 Minuten erreichbar. S-Bahnnetz, Seedamm
Die gefragtesten Lagen und Autobahnen stellen den Anschluss nach Zürich, Chur, St.
Gallen und in die Innerschweiz sicher.
■ Wil: Oelberg, Hofberg, mit schöner Weitsicht bis in die
Berge Die gefragtesten Lagen
■ Appenzell: Gemeinde Appenzell und Teufen als
steuergünstige Gemeinde der Region ■ Rapperswil-Jona: Altstadt, erhöhte Lagen mit Seesicht,
zentral nähe ÖV
Marktentwicklung ■ Linthgebiet: Erhöhte, sehr sonnige Lagen mit
Panoramasicht in die Berge
Die im gesamtschweizerischen Vergleich überdurchschnittlich
wachsende Bevölkerungszahl der Region Wil deutet weiterhin Marktentwicklung
auf die konstante Nachfrage nach Wohneigentum hin. In den
steuergünstigen Gemeinden des Appenzells wird ebenfalls Die Region geniesst eine anhaltend hohe Beliebtheit. Den-
mit einer konstanten Nachfrage gerechnet. noch haben die verschärften Kreditvergabevorschriften
sowie die abgeschwächte Zuwanderung zahlungskräftiger
Ausblick Ausländer im mittleren und gehobenen Segment zu einer
deutlichen Preisentspannung geführt.
In der Region Wil werden im Top-Segment eher rückläufige
Preise und längere Vermarktungszeiten erwartet. Im Appen- Ausblick
zell wird es Gemeinden mit einem Überangebot an Eigen-
tumswohnungen geben. Rapperswil wird weiterhin gefragt sein. Steuersenkungen, die
Nähe zu Zürich sowie die guten Verkehrsverbindungen tragen
ihren Teil dazu bei. Preisgünstigere Angebote finden sich immer
mehr im Linthgebiet.
Preistabelle
Einfamilienhaus/Villa Eigentumswohnung Grundstücke
Standort/Lage Trend Trend Trend
in CHF CHF/m² CHF/m²
Sehr gute Lage 2.0 – 2.6 Mio 8‘500 – 10‘000 1‘300 – 1‘600
Wil &
Gute Lage 1.3 – 1.8 Mio 7‘000 – 8‘500 1‘000 – 1‘200
Appenzell
Mittlere Lage 900‘000 – 1.2 Mio 5‘500 – 7‘000 600 – 900
Sehr gute Lage 2.0 – 4.5 Mio 7‘500 – 13‘000 1‘500 – 2‘200
Rapperswil-
Jona/ Gute Lage 1.2 – 2.0 Mio 5‘500 – 7‘500 1‘000 – 1‘500
Linthgebiet
Mittlere Lage 950‘000 – 1.2 Mio 3‘500 – 5‘500 500 – 1‘000
Betrachtete Region Ostschweiz | 17Rheintal, Werdenberg Chur, Arosa
& Walensee & Lenzerheide
Der Standort Der Standort
Das Rheintal hat viel zu bieten. So schätzen die Einwohner Chur, die Kantonshauptstadt mit ihrer charmanten Altstadt
vor allem die artenreichen Naturschutzgebiete, das Bodensee- und hervorragenden Infrastruktur ist umgeben vom Churer
ufer mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, die Weinan- Rheintal, der Bündner Herrschaft, welche berühmt ist für
baugebiete sowie die gute Verkehrsanbindung u.a. dank des ihre ausgezeichneten Weine und das dort fast herrschende
Flughafens Altenrhein. Die Regionen Werdenberg und mediterrane Klima. Die namhaften Skigebiete wie Arosa und
Heidiland offerieren ein reichhaltiges Angebt an Wohnraum Lenzerheide, welche miteinander verbunden sind, bieten
in landschaftlich reizvoller Gegend. ihren Gästen nun noch mehr Pisten- und (Winter-)Wander-
kilometer.
Die gefragtesten Lagen
Die gefragtesten Lagen
■ Balgach: Höchste Wohnqualität, tiefste Steuerbelastung
im Kanton St. Gallen ■ Arosa: Maranerhang / Innerarosa
■ Bad Ragaz: Mondäner Kurort am Walensee mit ■ Chur: Lürlibad- und Loequartier
einem 5* Luxus-Resort ■ Lenzerheide: Sonnenhang Crapera und Gebiet Sporz
Marktentwicklung Marktentwicklung
Die Regionen Rheintal und Werdenberg haben an Beliebtheit Nachfrage und Angebot befinden sich aktuell im Gleichge-
gewonnen, unterstützt durch eine rege Bautätigkeit. Dennoch wicht, jedoch stehen die Preise in weniger gefragten Lagen
ist das Preis- und Leistungsverhältnis an Wohneigentum unter Druck. Die Verschärfung der Vorschriften bei Kredit-
erschwinglich und attraktiv. vergaben sowohl in den Erst- als auch Zweitwohnsitz-Märkten,
verursacht eine abwartende Haltung, teilweise sogar
Ausblick komplette Rückstellungen von Käuferseite aus.
Auch zukünftig wird der Kaufinteressent ein attraktives Ausblick
Angebot an Wohnungen, Häusern und Grundstücken vorfinden.
Die Preise sind stabil und werden sich auf einem guten
Niveau einpendeln.
Preistabelle
Einfamilienhaus/Villa Eigentumswohnung Grundstücke
Standort/Lage Trend Trend Trend
in CHF CHF/m² CHF/m²
Sehr gute Lage 2.0 – 3.0 Mio 8‘000 – 12‘000 700 – 1‘200
Rheintal/
Werdenberg/ Gute Lage 1.5 – 2.0 Mio 6‘000 – 10‘000 450 – 700
Walensee
Mittlere Lage 800‘000 – 1.2 Mio 4‘000 – 7‘000 250 – 400
Sehr gute Lage 2.0 – 6.0 Mio 9‘000 – 16‘000 800 – 1‘500
Chur /
Arosa /
Gute Lage 1.0 – 2.0 Mio 6‘500 – 9‘000 400 – 800
Lenzer-
heide
Mittlere Lage 500‘000 – 1.0 Mio 4‘000 – 6‘500 250 – 400
18 | Betrachtete Region OstschweizSie können auch lesen