A nd - Wir bewegen das Land - Niedersächsische Landjugend
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Wir bewegen das Land
9 . Januar / Februa
abe 1/200 r / Mä
Ausg rz
Jahresaktion 2009 –
Wir für s Lan d
Partner der LandjugendHeiko Thomßen | Landesvorstand
Ein frohes Neues Jahr…
… wünsche ich euch im Namen der Unter dem Motto „wir fürs Land“
gesamten Landesgemeinschaft der steht die bundesweite Aktion vom
Niedersächsischen Landjugend! 15. bis 17. Mai. Ihr seid aufgefordert,
Der Wechsel in das Jahr 2009 liegt euch eine soziale Aufgabe zu suchen,
nun schon ein paar Tage hinter uns. die ihr in eurer Gemeinde durchfüh-
Und ein neues (Landjugend-)Jahr ren könnt. Wie wäre es mal mit ei-
voller Aktivität liegt vor uns. Begon- nem gemeinnützigen Dorffest oder
nen hat das Jahr schon mit einer einem kreativen Spendenlauf? Euch
Neuerung. Wir konnten unser Regio- fällt bestimmt was Gutes ein, um die
nalbüro in Fallingbostel eröffnen. soziale Seite der Landjugend in den
Manja Prelle – unsere neue Bil- Blickpunkt zu rücken! Und damit von
dungsreferentin – hat ihre ersten dieser Aktion auch ein runder ge-
zwei Monate Einarbeitung hinter sich meinsamer Abschluss gefeiert wer-
und steht ab sofort mit Rat und Tat den kann, geht es am 3. Juli mit dem
den Gruppen in Lüneburg zur Seite. Sonderzug unter dem Motto „wir
Mehr über Manja erfahrt ihr übrigens durchs Land“ quer durch das Bun-
auf der Seite 14. Außerdem hat sich desgebiet zum Deutschen Landju-
auch im Landesvorstand etwas ge- gendtag nach Ilshofen. Und wenn al-
tan: Rina Arens aus dem Bezirk Han- les klappt, fahren wir auch wieder zu-
nover unterstützt ab sofort das Vor- rück…
standsteam eurer Landesgemein- Ihr seht, das Jahr wartet mit einigen
schaft! Überraschungen auf uns. Ihr wollt
Doch das Jahr 2009 hält noch mehr noch mehr wissen? Kein Problem,
Neuerungen für uns parat. Nachdem schaut doch mal in unseren neuen
wir uns alle schon bald auf der Grü- NLJ-Jahresplaner. Wir haben dies-
nen Woche in Berlin wieder sehen mal einen Kalender gestaltet und es
können, fällt im Februar der bundes- vergeht kaum eine Woche, in der ihr
weite Startschuss zum Berufswett- nicht ein neues Angebot wahrneh-
bewerb der deutschen Landjugend. men könnt – probiert es aus!
Die anschließenden Vorentscheide Ich wünsche euch ein erfolgreiches
münden dann in den Bundesent- (Landjugend-)Jahr und dass alle
scheid: Wir Niedersachsen dürfen eure Vorsätze nicht schon jetzt ihr
diesmal Gastgeber sein, denn vom Verfallsdatum erreicht haben!
25. bis 29. Mai werden in der
DEULA in Nienburg die Bundes- Euer Heiko
sieger in den Sparten Landwirt-
schaft, Tierwirtschaft, Forstwirt-
schaft, Hauswirtschaft und Weinbau
ermittelt. Interessierte sind herzlich
willkommen!
2Thema .................................. Seite
in Aktion
Thema .................................. Seite
vor Ort
Inhalt
Landesversammlung in Verden: Endlich
“Landjugend liegt in der wieder Kohlfahrt-Zeit! ............. 38
Genetik” .................................... 4
Oldenburgs 5. Jahreszeit ........ 40
Pressemitteilung ....................... 8
Zwei Jahre Landjugend Pe-Li-Bu
Wo wir sind, ist vorne! ............ 10 – wir blicken zurück ................ 41
Wir fürs Land .......................... 12 50 Jahre Landjugend Jever .... 42
Der Bezirk Lüneburg hat eine Kreislandjugend Grafschaft Hoya
neue Bildungsreferentin! ......... 14 zeigt sich wieder einmal von der
sportlichen Seite ..................... 43
Neu im Landesvorstand! ......... 15
Nicht der Kunde ist König,
Gründung des „Fördervereins der
sondern wer den Kunden
Landjugend in Niedersachsen und
hat ist König! ........................... 44
Bremen e.V.“ ........................... 16
Landjugend Halsbek
Ein Leitbild für die Nieder-
im Tropical Island .................... 45
sächsische Landjugend .......... 18
USCHI .................................... 46
Landjugend untersucht sich selbst
– Die Landjugendstudie ......... 21 Durchs Jahr mit der
Landjugend Sandersfeld ......... 47
Ein Jahr mit LaMuFe und Tag des
offenen Hofes ......................... 22 Seminare
Teamer-Update 2.00.8 ............. 25
„40 Tage ohne“ ........................ 50
Berufswettbewerb der deutschen
Landwirtschaftliche Lehrfahrt
Landjugend (BWB).................. 26
nach Straßburg/Frankreich ..... 51
erkennen. bewegen. verändern.
Entspannt in Stresssituationen:
??? LÄUFT! ............................. 27
Prüfungsvorbereitung
Motivation – hab ich nicht! Brauch & Zeitmanagement .................. 53
ich auch nicht! Oder doch?? .... 29
Smile
Lebensplanung – meine Wünsche,
mein Weg! ............................... 31 Dr. Becker ............................... 55
Zuschüsse Grüße ...................................... 56
für Veranstaltungen ................ 32
Internationale
Grüne Woche 2009 ................. 34
wir durchs Land ....................... 36
3Erik Grunwald | Bildungsreferent
Landesversammlung in Verden:
“Landjugend liegt
in der Genetik”
Drei volle Tage in einen kleinen Artikel zu stopfen, ist gar nicht so ein-
fach – versuchen wir es mal mit einer thematischen Gliederung.
Das wichtigste an diesem ersten Nachdem Lars Hüneke aus zeit-
Dezemberwochenende? Richtig, lichen Gründen von seinem Posten
die eigentliche Landesversamm- im erweiterten Landesvorstand
lung: Seit einigen Jahren schon zurücktrat (er möchte sich stärker
wird sie in zwei Teilen durchge- auf sein Studium konzentrieren)
führt. Sie beginnt am Samstagvor- standen insgesamt drei von neun
mittag und wird am Sonntagvor- Vorstandsposten für eine Nach-
mittag fortgesetzt. Und natürlich wahl bereit. Rina Arens (Bezirk
wurden wieder wichtige Entschei- Hannover) hatte schon früh ihre
dungen getroffen: Allem voran Bereitschaft zur Kandidatur
wurde das neue Leitbild mit großer bekundet und wurde mit einer tol-
Zustimmung der ca. 80 Delegier- len Quote von 100% Zustimmung
ten verabschiedet - fortan ist ein belohnt – herzlichen Glückwunsch!
Baum das Symbol für die Werte, Die anderen beiden Posten konn-
die Aktionen und die Visionen der ten nicht besetzt werden, der Lan-
Mitglieder der Niedersächsischen desvorstand wird demnach wieder
4 Landjugend. mit sieben Personen in das neuein Aktion
Jahr starten. Zudem gab der Lan- gezeigt, wie man sich als Landju-
desvorstand einen Rückblick auf gendgruppe gut auf eine Aktion
das vergangene Jahr . Eines der vorbereitet und sie dann erfolg-
Highlights in 2008 war das LaMu- reich durchführt. Als Beispiel dien-
Fe in Hude. Es wurde ein eigens te die Aktion “Landjugend- wir fürs
erstellter Film gezeigt (auch auf Land”. Die TeilnehmerInnen waren
youtube zu sehen) und nochmals sehr zufrieden und anschließend
der KG Oldenburg herzlich für die hoch motiviert, an der Aktion im
tolle Durchführung gedankt. Mai teilzunehmen. Bei “Landju-
Außerdem machte der Landesvor- gend 2020” konnten die Lajus
stand fleißig Werbung für das einen Blick in die Zukunft wagen -
nächste Jahr. Aus dem neuen Jah- wie soll Landjugendarbeit in 2020
reskalender, in dem alle Seminare aussehen, was wird sich in den
und Veranstaltungen gesammelt Ortsgruppen und was im Verband
sind, wurden zwei Höhepunkte ändern? Auf welche äußeren Ein-
besonders hervorgehoben: Vom flüsse muss die Landjugend rea-
15. – 17. Mai wird die Aktion gieren? Eine ganz konkrete Her-
“Landjugend – wir fürs Land” ausforderung wurde noch mal im
bundesweit durchgeführt. Knapp dritten Workshop beleuchtet:
sechs Wochen später fahren dann Beim Thema “Kooperation von
Hunderte Lajus mit dem Sonder- Jugendverbänden und Ganztags-
zug Richtung Süden zum Deut- schulen” wurde sehr schnell deut-
schen Landjugend-Tag (DLT) – lich: Die Zahl der Ganztagsschulen
passenderweise heißt diese ein- in Niedersachsen ist groß – und
malige Fahrt dann “Landjugend – sie wird weiter wachsen. Damit
wir durchs Land!” J Zu beiden kann es passieren, dass die 15 –
Aktionen gibt es in diesem Lama 19jährigen immer weniger Lust
weitere Artikel – Mitmachen lohnt und Zeit haben, nach “Schul-Feier-
sich! abend” noch in einer Landjugend-
gruppe aktiv zu sein. Ein möglicher
Das Landjugendforum hatte vier Lösungsansatz: Wenn die Schüler
Workshops im Angebot: Im nicht mehr zur Landjugend kom-
“Projektmanagement” wurde auf- men können, dann geht die Land-
5jugend eben in die Schule… Klingt Karriere in Aussicht: Wenn er als
einfach, birgt neben den Chancen ehemaliger Laju nun Minister sei,
aber auch einige Gefahren – und dann könnten die Lajus von heute
eine Menge Arbeit… Viel Arbeit ja auch bald Minister werden.
und Bürokratie wartet auch auf die Außerdem erzählte er, dass auch
Landwirte, wenn die neue Pflan- seine Kinder aktiv bei der Land-
zenschutzverordnung der EU wie jugend mitmachen – somit müsste
geplant in Kraft tritt. In dem also “die Landjugend in der Gene-
Workshop zum Thema „Die Dosis tik liegen!“, wie er schmunzelnd
macht das Gift“ konnten sich die feststellte.
Delegierten über die neue EU-
Pflanzenschutz-Richtlinie informie- Zum Abschluss des großen Ple-
ren und sich über kritische Punkte nums verlieh Ehlen den Öffentlich-
austauschen. Fast 20 Agrarier keitspreis 2008 (“Wo wir sind, ist
diskutierten intensiv und auf vorne”). An dieser Stelle sei nur
hohem fachlichem Niveau, so dass erwähnt, dass die drei Preisträger
am Ende dieses Thema für viele Landjugend Sandersfeld, Landju-
klarer und verständlicher wurde. gend St. Jürgen und Landjugend
Isenbüttel heißen, denn auch zu
Alle Ergebnisse wurden dann in diesem Highlight gibt es noch
der gut besuchten Kapelle des einen extra Bericht in diesem Heft.
Sachsenhains präsentiert. Gut ein
Wer jetzt denkt, dass in Verden ja
wieder eine ganze Menge los war,
der kennt noch nicht mal das
Rahmenprogramm: Am Freitag-
abend konnten die Delegierten
eine kleine Weltreise machen –
von England über Kanada und
Ghana nach Russland und zurück
nach Mitteleuropa: Insgesamt
sieben Gäste erzählten von den
unterschiedlichsten Möglichkeiten,
lang oder kurz, allein oder mit der
ganzen Gruppe ins Ausland zu fah-
ren. Übrigens: Wenn ihr auch
Interesse daran habt, dann meldet
Dutzend Ehrengäste aus Politik – euch bei Manja Prelle im neuen
allen voran Landwirtschaftsmini- Büro in Bad Fallingbostel - sie ist
ster Hans-Heinrich Ehlen sowie ab 2009 die Expertin für alles
Landvolkpräsident Werner Hilse – Internationale beim Landesver-
und einige Pressevertreter hörten band.
den Präsentationen der Lajus
Samstagabend machte sich ein
interessiert zu. Anschließend
Team des Sonderzugs daran, die
ergriff Ehlen selbst das Wort und
Anwesenden über die Vorzüge des
zeigte sich beeindruckt von den
Sonderzuges zu informieren:
Ergebnissen. Dabei stellte er den
6 Landjugendlichen eine glänzende
Schaffner Erik verteilte die Karten
und ließ den “Verdener Sonder-in Aktion zug” gegen 20 Uhr abfahren – Ver- spätung inklusive. Die Lokomotiv- führerinnen Henrike und Rieke informierten über das Reiseziel (DLT 2009) und testeten bei der Gelegenheit die Sonderzugtaug- lichkeit der Mitfahrer mit einem kurzen Quiz. Zugbegleiterin Clau- dia und ihr Kollege Sebastian brachten dann den gesamten Zug mit witzigen Spielen kurzerhand zum Kochen – es wurde so heiß, dass sich der eine oder andere kurzerhand seiner Kleidung ent- ledigte. Zum Glück zog aber keiner die Notbremse… 7
Resü
Resümee:mee:
Schön war`s, nicht nur die
Abende, sondern die ganze
Landesversammlung. Es war ein
prallvolles Wochenende mit
jeder Menge Spaß, intensivem
Arbeiten und tollen Spielen und
Gesprächen. Typisch Land-
jugend eben!
8in Aktion
Lars Hüneke | Landesvorstand
Ein Frühstück
mit dem Minister
In der Weihnachtszeit, genau am 3. Advent war es wieder soweit. Der
Landesvorstand traf sich im Kaminzimmer einer Gaststätte in der
Gemeinde Sittensen zu einem gemeinsamen Frühstück mit dem
Niedersächsischen Minister für den ländlichen Raum, Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Als Herr Ehlen angekommen war, die Diskussion der Landesver-
hatte das angespannte warten ein sammlung zum Thema Ganztags-
Ende. Schon kurz nach der Begrü- schule und der Jugendverband
ßung setzten wir uns an den reich weiter geführt und interessante
gedeckten Frühstückstisch und Ansätze für gemeinsame Aktionen
begannen gleich mit den unter- gefunden. Auch der Bau der Y-
schiedlichsten Diskussionen. So Trasse (Bahnstrecke durch Nieder-
berichtete der Minister über die sachsen) wurde angesprochen
derzeitige Lage der Vogelgrippe- oder die vermehrte Ausweisung
Fall im Landkreis Cloppenburg und von Industrie- und Gewerbegebie-
wie der Milchfonds auf Landes- ten auf Kosten der landwirtschaft-
ebene umgesetzt werden kann. lichen Flächen. Nach 2 ½ Stunden
Aber wir haben nicht nur über angeregter Diskussion endete der
landwirtschaftliche Themen interessante Sonntagvormittag
gesprochen, sondern auch über die mit Minister Hans-Heinrich Ehlen
Bildungspolitik des Landes (CDU).
Niedersachsen. Dabei haben wir
9Claudia Raß | Bundesjugendreferentin
Wo wir sind, ist vorne!
Sieger des Landjugend-Wettbewerbs
zur Öffentlichkeitsarbeit gekürt
Einen langen Abend tagte die Jury in der Geschäftsstelle in Hannover:
Öffentlichkeitsarbeits-Experten vom Sozialministerium, NDR, Land &
Forst, VGH, Landvolk, Landfrauen, Landjugendberatung und natürlich
die NLJ-ÖA-Experten Rina Arens & Jens Becker.
Die Entscheidung war nicht leicht Es wurde verglichen, nachgefragt,
– die Landjugendgruppen Alten- diskutiert und schließlich entschie-
bruch-Lüdingworth, Moormerland, den:
Isenbüttel, Wellie, Neuenkirchen,
St. Jürgen, Sandersfeld und Harp- Platz 3:
stedt hatten ganze Arbeit geleistet LJ Isenbüttel (Bezirk Lüneburg)
und diese in ihren Präsentations- Gelobt wurde hier vor allen Dingen
mappen dokumentiert. Die Jury- die gute und kontinuierliche Pres-
mitglieder nahmen alle Projekte searbeit.
und die Homepages der Gruppen
genau unter die Lupe und beurteil- Platz 2:
ten sie nach einer Reihe von Krite- LJ St. Jürgen (Bezirk Stade)
rien: Qualität, Vielfalt und Origina- Hier stach besonders das Anti-
lität der Öffentlichkeitsarbeit, Gewalt-Projekt „Faustlos ist mehr
Aktualität, Regelmäßigkeit, Wie- los“ heraus, außerdem wurde die
dererkennbarkeit und Zielgruppen- Homepage als beste bewertet.
orientierung.
10in Aktion
Platz 1:
LJ Sandersfeld
(Bezirk Oldenburg)
Sanderfeld überzeugte mit einem
schlüssigen Gesamtkonzept – Zei-
tungsartikel, Faschingswagen,
Homepage, Merchandising-Arti-
kel, Auto-Aufkleber, Ehrenamts-
Preis der Gemeinde, Plakate,
Dankeskarten für Unterstützer –
das Ganze mit hohem Wiederer-
kennungswert durch den Bären,
der das Sandersfelder Logo ziert.
Die Preise – ein Medienwochenen-
de in Köln, ein Tag beim NDR in
Hannover und zehn Freikarten für
die Niedersachsen-Fete auf der Landjugend Wellie. „Zukünftig ist
IGW 2009 – wurden am 6. Dezem- es unser Ziel, mit der Öffentlich-
ber auf der Landesversammlung keitsarbeit neue Mitglieder zu
von Landwirtschaftsminister Ehlen werben und unter dem Motto
an die stolzen Gewinner über- ‚Gutes tun und drüber reden’ zu
reicht. zeigen, dass die Landjugend gute
Ideen für sich und ihre Umwelt
Auch für die Landjugendgruppen, verfolgt und sich aktiv ins Dorf-
die keinen Preis bekamen, hat sich leben einbringt.“
die Teilnahme am Wettbewerb
definitiv gelohnt. „Wir haben uns In diesem Sinne:
wieder vermehrt Gedanken über Macht weiter so!
Öffentlichkeitsarbeit und unseren
Ruf gemacht“ so Dana aus der
11Claudia Raß | Bundesjugendreferentin
Wir fürs Land
Ein Wochenende – Soziale Projekte –
Landjugend bundesweit
In fünf Monaten ist es soweit: Vom 15.-17. Mai 2009 widmet sich die
Landjugend in ganz Deutschland der Aktion „Landjugend – wir fürs
Land“. Von Nord bis Süd, von Ost bis West werden an diesem
Wochenende tausende soziale Projekte in die Tat umgesetzt. Und ihr
könnt dabei sein!
Und zwar so: Ob euer Projekt das ganze
Wochenende dauert oder nur
1. Überlegt euch ein soziales Pro- einen Nachmittag – Hauptsache,
jekt, das eurem Ort nutzt & ihr seid dabei! Jeder noch so
eurer Landjugendgruppe Spaß kleine Einsatz zählt. Gemeinsam
macht. mit Zehntausenden anderen Land-
jugendlichen könnt ihr zeigen:
2. Meldet euch bis zum 15. März
Landjugend wohnt nicht nur auf
2009 im Regionalbüro Olden-
dem Land, wir engagieren uns
burg an.
auch für die Menschen dort!
3. Bereitet euer Projekt vor &
Auf der Landesversammlung wur-
rührt kräftig die Werbetrommel
den als kleiner Vorgeschmack auf
vor Ort.
die Aktion hundert Luftballons
4. Gleichzeitig mit Zehntausenden gestartet, ausgestattet mit den
Landjugendlichen setzt ihr vom Karten „ich fürs Land“. So erfah-
15.-17. Mai euer Projekt in die ren möglichst viele Menschen von
Tat um! der Aktion und können gemeinsam
12in Aktion
mit euch dem „wir fürs Land- mit einem Behindertenwohnheim *
Wochenende“ entgegenfiebern! Müllsammelaktion * Gestaltung
von öffentlichen Treffpunkten *
Ihr habt noch keine Idee? Hier sind Spiele ohne Grenzen mit dem gan-
ein paar: zen Dorf …oder was auch immer
euch einfällt!
Landwirtschaftstag mit Schülern *
Tauschbörse * Öffentliches Sport-
und Spaßturnier * Benefiz-Veran- Nähere Infos bekommt ihr im
staltung * Umweltprojekte * Regionalbüro Oldenburg bei
Aktion zugunsten eines Tierheims Claudia Raß, Tel. 0441-9848975,
* Besuchstag im Seniorenwohn- rass@nlj.de oder auf der Home-
heim * Dorfrallye * Pfandflaschen- page der NLJ.
sammlung für guten Zweck * Mul-
ti-Kulti-Fest * Kinderfest * Aktion
13Manja Prelle | Bildungsreferentin
Der Bezirk Lüneburg
hat eine neue
Bildungsreferentin!
Meine Name ist Manja Prelle und ich stehe Euch ab jetzt im neuen
Regionalbüro Fallingbostel zur Verfügung. Ich habe den Bezirk Lüne-
burg von Sebastian Latte übernommen, der sich jetzt voll auf seine
anderen Bezirke konzentrieren kann, und bei dem Ihr weiterhin Semi-
nare machen könnt… einfach mal ins Jahresprogramm schauen.
Mit 36 Jahren bin ich zwar eindeutig allein gestellt in einem fremden
die ‚Oma’ innerhalb der Landes- Land, das werden einige von Euch
gemeinschaft, bin aber noch sehr kennen, bringt einiges mit sich: das
rüstig, wie Ihr vielleicht auf einer der extra Selbstvertrauen, die Toleranz
nächsten Parties, z.B. auf der dem Anderen gegenüber, die vielen
Grünen Woche sehen werdet. Ich neuen Freunde, das Durchsetzungs-
komme noch fast ohne moderne vermögen und natürlich die vielen
Gehhilfe aus! Ursprünglich bin ich unvergesslichen Eindrücke, z.B.
aus der Wedemark, wo ich selbst beim Schnorcheln im Great Barrier
viele Jahre als Ehrenamtliche in Reef. Daher wird einer meiner
einem Sportverein tätig war. Danach Schwerpunkte bei der Landjugend
hat es mich nach Hannover in eine auch die Internationale Arbeit sein –
Werbeagentur verschlagen, nach möglichst vielen unter Euch solche
Hildesheim zum Sozialpädagogik- Erfahrungen zu vermitteln!
studium, nach Gifhorn zum An- Ihr erkennt mich daran, dass ich ab
erkennungsjahr und schließlich nach dem neuen Jahr durch den Raum
England bzw. Australien. Seit 9 Jah- Fallingbostel radele, ab und zu
ren bin ich jetzt als Diplom-Sozial- meine Sätze mit Englischvokabeln
pädagogin in der Jugendarbeit tätig, spicke und Dinge im Großen und
zuletzt bei der Ländlichen Erwach- Ganzen mit optimistischen Taten-
senenbildung, davor einige Jahre in drang anpacke.
Stoke-on-Trent, Oxford, London,
Zu erreichen bin ich montags bis
Sydney oder auf Kangaroo Island in
freitags in unserem Regionalbüro:
Südaustralien. Ich habe Teams in
Niedersächsische Landjugend
Projekten ähnlich der 72-Stunden-
Regionalbüro Fallingbostel
Aktion angeleitet, einen Band- und
Düshorner Straße 25
Tanzwettbewerb im Rahmen des
29683 Bad Fallingbostel
International Women’s Day organi-
Tel. (0 51 62) 90 35 00
siert, auf einer Schaf-Farm gearbei-
Fax (0 51 62) 90 35 49
tet oder mich in einer Fundraising-
E-Mail: prelle@nlj.de
Aktion vom Dach des Westham
Jetzt freue ich mich darauf, mit Euch
14 United Football Clubs abgeseilt.
Meine Auslandserfahrung möchte
ich auf keinen Fall missen – auf sich
einiges auf die Beine zu stellen!
Eure Manja Prellein Aktion
Rina Arens | Landesvorstand
Neu im Landesvorstand!
Hallo LaJu’s, ich bin Rina Arens, die Neue im Landesvorstand. Am
7. Dezember habt ihr mich im Rahmen der Landesversammlung in Ver-
den in den erweiterten Landesvorstand gewählt. Ich bin 25 Jahre alt und
wohne in Schloß Ricklingen bei Wunstorf im schönen Calenberger Land.
vergangenen Jahren schon öfter in
der Landjugend auf verschiedenen
Ebenen einbringen.
Meine ersten Landjugenderfahrun-
gen habe ich durch meine Eltern
schon als Kind machen dürfen.
Die Ortsgruppe Nord-Calenberg
(Kolenfeld) war für mich dann die
Anlaufstelle in der Landjugend.
Durch die Mitarbeit im Bezirks-
vorstand Hannover in den letzten
Jahren habe ich für mich weitere
Interessen an der Landjugend-
arbeit entdeckt. Dabei konnte ich
im Verband viele Erfahrungen
Während meiner Schulzeit habe machen und Kontakte knüpfen, die
ich ein Jahr im Ausland gelebt. In ich nun auf Landesebene nutzen
dieser Zeit habe ich viele persön- möchte.
liche Erfahrungen mit neuen
Menschen und einer anderen Men- Ich freue mich auf die Arbeit im
talität gewonnen. 2005 habe ich und mit dem Landesvorstand
meine Ausbildung zur Medien- sowie den BiRefs und wünsche mir
informatikerin abgeschlossen und viele interessante, spannende und
anschließend eine weitere Aus- vor allem spaßige Aktionen und
bildung zur Medienberaterin in Projekte im Jahr 2009.
einer Werbeagentur in Hannover, Herzliche Grüße und bis bald auf
in der ich auch jetzt noch arbeite, der nächsten Landjugendveran-
gemacht. Meine Arbeit macht mir staltung!
Spaß und ich konnte sie in den
Eure Rina
15Katrin Sander | Bezirk Hannover
Gründung des „Förder-
vereins der Landjugend
in Niedersachsen und
Bremen e.V.“
Was is´n das? Wofür brauchen wir den denn? Das ging bisher doch auch
ohne! Was soll der denn machen? Was soll der denn fördern? Wer soll
denn da mitmachen? Was kostet denn die Mitgliedschaft? Wo kriegt der
Geld her? Wie kommt man an Geld? Ist das wirklich nötig? Eine ganze
Menge Fragen und nicht auf alle gibt es schon konkrete
Aber erstmal von vorne… Im rer ist Till Reichenbach und stell-
September kam der Landesvor- vertretende Vorsitzende sind
stand zum ersten Mal mit der Idee Annalena Arndt und Katrin Sander.
zur Gründung eines Fördervereins
auf die Mitglieder des Hauptaus- Wo kriegt der Geld her? Was
schusses zu. Am 26. Oktober 2008 kostet denn die Mitgliedschaft?
war es dann so weit. Nach vielen Wer soll denn da mitmachen?
Fragen und immer noch einiger Dem Verein beitreten können alle,
Skepsis im Vorfeld der Gründungs- die der Landjugend neben ideeller
versammlung war es dann soweit. auch finanzielle Unterstützung
Am Nachmittag trafen sich 12 Per- geben wollen. Gemeint sind damit
sonen um den Verein zu gründen. alle – Landjugendmitglieder, ehe-
malige Mitglieder, einzelne Perso-
16 Zum Vorsitzenden wurde Heiko
Thomßen gewählt, Geschäftsfüh- nen, Firmen, Gruppen. Finanzierenin Aktion
soll sich der Verein aus den zu sagen wie diese Förderung
Mitgliedsbeträgen und Spenden. erfolgen soll. Hand aufhalten und
Der Mitgliedsbeitrag für Einzelper- schon ist das Geld da wird sicher-
sonen beträgt zur Zeit 20 Euro lich nicht funktionieren. Bevor es
jährlich und für Firmen 200 Euro. letztlich soweit ist, bedarf es noch
Allerdings ist das kein fester, einiger Vorarbeit.
sondern nur ein Mindestbeitrag,
wer mehr geben will, ist aufgefor- Was is´n das? Wofür brauchen
dert, das zu tun. wir den denn? Das ging bisher
doch auch ohne! Ist das wirklich
Was soll der denn machen? Was nötig?
soll der denn fördern? Wie Es gibt immer wieder tolle Projekte
kommt man an Geld? und Aktionen in den Ortsgruppen,
Wie der Name schon sagt, soll der die lohnenswert sind, sie zu unter-
Verein Landjugendgruppen aus stützen. Aber manchmal scheitert
Niedersachsen und Bremen unter- die Umsetzung von Idee auch an
stützen. Z.B. könnten einzelne mangelnden finanziellen Möglich-
besondere Projekte unterstützt keiten. Hier hat ein Förderverein
oder Gruppen bei der Neugrün- ganz andere Möglichkeiten, zu
dung geholfen werden. Genauso fördern als die Landesgemein-
schwierig wie die Frage, was denn schaft dies kann.
alles gefördert werden wird, ist es
17Sebastian Latte | Bildungsreferent
Ein Leitbild für die
Niedersächsische
Landjugend
Leitbilder gibt es überall. Seit der Landesversammlung im Dezember
2008 hat auch die NLJ ihr eigenes Leitbild. Insgesamt haben sich über
20 Landjugendliche in einer Arbeitsgruppe darum bemüht. Viele
weitere haben sich in Diskussionen und Gesprächen ebenfalls daran
beteiligt und ein Ergebnis entwickelt, dass sich sehen lassen kann! Im
folgenden Text möchten wir euch vorstellen, wie wir die Entwicklung
des Leitbildes vorangetrieben haben.
Wie versteht sich die NLJ und referent Sebastian Latte wurde als
wohin geht es mit ihr? Mit diesen „Verbandsneuling“ mit der Betreu-
Fragen hat sich im Laufe des letz- ung des Prozesses zur Entwicklung
ten Jahres die Niedersächsische eines Leitbildes beauftragt.
Landjugend intensiv beschäftigt.
Der Landesvorstand – insbeson- Unter der Leitung von Bildungs-
dere Rieke Diersing-Espenhorst referent Erik Grunwald hat sich die
und Heiko Thomßen – nahmen im seit 2004 bestehenden AG Visio-
Frühjahr 2008 die Neuwahlen des nen bereits mit einer Zukunfts-
Landesvorstandes zum Anlass, vision der Niedersächsischen
eine Diskussion über ein Leitbild Landjugend beschäftigt. Einige
für die Niedersächsische Landju- inhaltliche Arbeitsergebnisse aus
gend zu entfachen. Der im Februar dieser Zeit konnten für die Leit-
2008 neu eingestellte Bildungs- bildentwicklung übernommen wer-
den. Dennoch stand der Gruppe
ein langer Weg bevor: Von der
Analyse des Verbandes über die
„Rekonstruktion des verband-
lichen Selbstverständnisses“ bis
hin zur Entwicklung von ersten
Schlagwörtern, die wiederum zum
jetzigen Leitbild-Text führen soll-
ten, gab es einiges zu tun.
Zum ersten Treffen im Rahmen des
Frühjahrs-Hauptausschusses 2008
in Damme nahmen 18 Landjugend-
liche aus allen Gliederungsebenen
eine erste Analyse der NLJ vor.
Sie beschäftigten sich zunächst
18 mit Leitbildern unterschiedlicherin Aktion
Organisationen, um positive und initiiert. In Gesprächen mit anderen
negative Aspekte herauszuarbei- LaMuFe-TeilnehmerInnen wurde
ten. Diese sollten später bei der bald klar, dass man sich auf dem
Entwicklung des für die NLJ idea- richtigen Weg befand.
len Leitbildes helfen. Im Anschluss
wurde eine erste Ist-Analyse zur Das dritte und letzte Workshop-
NLJ vorgenommen, welche im Treffen wurde gemeinsam mit der
nächsten Schritt vertieft werden Arbeitsgruppe Impuls im Jugend-
sollte. hof Steinkimmen abgehalten. Hier
wurde am Feinschliff der bereits
bestehenden Schlagworte ge-
arbeitet und erste Überlegungen
angestellt, wie auch in Zukunft mit
dem Leitbild der NLJ gearbeitet
werden kann. Bei dieser Gelegen-
heit wurde den TeilnehmerInnen
bewusst, dass innerhalb der NLJ
Prozesse angeregt werden müs-
sen, um auch in Zukunft den Ideen
Etwa drei Monate später trafen und Visionen des Leitbilds folgen
erneut einige hoch motivierte zu können. Auch nach dem letzten
Landjugendliche in Verden zusam-
men, um sich der weiteren Bear-
beitung des Leitbilds zu widmen. In
verschiedenen Schritten konnten
zunächst die speziellen Besonder-
heiten der NLJ als Jugendverband
herausgearbeitet werden. Diese
führten schließlich zu ersten
Schlagworten, welche die aktuelle
und zukünftige Entwicklung der
NLJ darstellen sollten. Um dem
doch recht trockenen Thema „Leit-
bild“ auch eine optisch anspre-
chende Note zu geben, entschlos-
sen sich die TeilnehmerInnen dazu,
einen Baum als Metapher einer
lebendigen und wachsenden Orga-
nisation an das Leitbild zu koppeln: Treffen wurde weiter an Formulie-
Das Leitbild der NLJ bekam seine rungen und Aussehen des heute
erste konkrete Struktur. fertigen Leitbildes gearbeitet. So
beschäftigte sich der Herbstaus-
Um sicher zu gehen, dass sich mit schuss in Stade erneut mit dem
dem bisher erarbeiteten auch vorliegenden Entwurf, bis es nach
andere Landjugendliche identifizie- weiteren redaktionellen und opti-
ren können, wurde während des schen Änderungen auf der Lan-
LaMuFe in Hude ein Austausch desversammlung in der jetzigen
über die bisherigen Ergebnisse Form verabschiedet wurde. 19Leitbild der Niedersächsischen Landjugend
Wir sind Jugendliche und junge Erwachsene aus dem ländlichen Raum. Uns
kennzeichnen Motivation, Engagement und die Freude daran, etwas zu bewirken.
Unsere ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit ist geprägt von einem „aktiven
Traditionsbewusstsein“ und dem Interesse, Neues zu entdecken und aufzunehmen.
Gemeinsam bewegen Offenheit und Vielfalt sind unsere Stärken. Wir verstehen uns als überkonfessionell
Blick über den
und Neues schaffen und partei- sowie gesellschaftspolitisch unabhängig.
Tellerrand ermöglichen
Wir machen zahlreiche Veranstaltungen und organisieren Aktivitäten für unsere
Wir wollen!
Selbstverantwortliches
Handeln Mitglieder und die ländliche Gemeinschaft. Hier haben wir die Möglichkeit,
Zukunfts- und Verantwortung zu übernehmen und erwerben so wichtige berufliche, soziale und
Bleibeperspektive im Spaß persönliche Kompetenzen. Durch unseren regionalen Bezug kommt unser
ländlichen Raum Bedeutung des Agrar- Engagement besonders dem Ort und der örtlichen Gemeinschaft zu Gute.
bereichs bewusst machen Unsere Landesgemeinschaft vertritt die Interessen des ländlichen Raumes in der
Gesellschaftlich politisch Landespolitik.
für Jugend einsetzen In der NLJ leben wir nach den Regeln und Begebenheiten der Demokratie.
Interkultureller Verantwortung hierfür zu übernehmen, stellt einen besonderen Anspruch an unsere
Austausch Arbeit dar.
Unabhängig
bleiben Der Baum symbolisiert die Niedersächsische
Wir wollen langfristig Zukunfts- und Bleibeper-
Landjugend (NLJ) als eine lebendige Organi- spektiven im ländlichen Raum erhalten und
sation. Kennzeichnend für beide sind Stand- verbessern.
Wir machen!
festigkeit und Wachstum. Unsere Unabhängigkeit sehen wir als hohes Gut an.
Aus dem Ort,
Interessen im ländlichen Raum für den Ort Unsere Traditionen bilden die Wurzeln, die
Wir möchten diese auch in Zukunft erhalten. Sie
vertreten und fördern uns eine feste Basis geben. ermöglicht uns, im Rahmen unserer Tätigkeiten
(Weiter-)Bildung Neues zu schaffen, uns weiter zu entwickeln und
Der Stamm steht für unsere Aktivitäten, unser flexibel auf Anforderungen, die uns die Zukunft stellt,
Demokratie leben Verbandsleben, unseren Zusammenhalt.
zu reagieren. Zudem wollen wir das selbstver-
Verantwortung antwortliche Handeln unserer Mitglieder weiterhin
Durch die Krone werden unsere Visionen und
Großveranstaltungen, übernehmen unser Potential zum Wachsen und zur Weiter- fördern und dabei den Spaß nicht aus den Augen
Freizeitgestaltung, Aktionen entwicklung symbolisiert. verlieren.
Nur wer sich traut, auch über den Tellerrand hinaus zu blicken, hält sich die Möglich-
keit offen, nicht in gängige Muster zu verfallen – diesem Anspruch möchten wir uns
Ehrenamtlich - stellen.
Wir sind!
Gemeinnützig Offen - Motiviert - Engagiert
Vielfältig
Unsere Zukunft gestalten wir selbst, unsere Vision ist es
Jugendliche und junge Erwachsene Selbstorganisierte das selbstverantwortliche Handeln jedes/r Landjugendlichen zu fördern,
aus dem ländlichen Raum vielseitige Gruppen uns gesellschaftlich und politisch für die Jugend einzusetzen,
Überkonfessionell und
das Bewusstsein für die Bedeutung des Agrar-Bereiches zu schärfen,
Aktiv traditionsbewusst
frei von Ideologien gehen wir mit der Zeit
den internationalen und interkulturellen Austausch zu fördern.
Über 20 Personen nahmen
an den Workshops zur
Leitbild-Entwicklung teil
unter http://leitbild.nlj.de
gibt es weitere Infos zur
Leitbildentwicklung der NLJ
Infobox
Ein Leitbild ist erstellt, und jetzt? Wir suchen nach
Landjugendlichen, die ein kritisches Auge auf die
NLJ legen möchten um auch in Zukunft zu
kontrollieren, ob wir unserem Leitbild noch fol-
gen. Geplant sind in diesem Jahr ca. zwei
Treffen. Meldet euch für weitere Informationen
bei Sebastian Latte unter 0511-36704-32
20 oder latte@nlj.de.in Aktion
Andrea Kreuzhermes | Bildungsreferentin
Landjugend
untersucht sich selbst –
Die Landjugendstudie
Die letzte Studie über die Niedersächsische Landjugend ist im Jahre
2000 erschienen. Da ist es an der Zeit zu schauen, wie wir, der Ver-
band der Niedersächsischen Landjugend heute aufgestellt sind.
Wir möchten von unseren Mit- Freundschaften. Es gibt dazu die
glieder wissen: Vorstellung „jeder kennt jeden
Wie alt sie sind? über sechs Ecken“… uns interes-
siert allerdings nicht unbedingt,
Wie viele Frauen, wie viele
wer wen kennt, sondern welche
Männer vertreten sind?
Ortsgruppe steht mit anderen
Welche Interessen unsere Akteuren im Verband (Ortsgrup-
Mitglieder haben? pen, Kreisgemeinschaften, Bezir-
Wie oder was ist der typisch ken, Landesebene, Büros etc.) in
„durchschnittliche“ Kontakt?
Landjugendliche?
Eine so genannte „Netzwerk-
Diese und andere Fragen bilden analyse“ könnte visuell dann so
den ersten Teil der Landjugend- wie am folgenden Beispiel gezeigt
studie. Im zweiten Teil möchten aussehen. Nicht jeder Punkt
wir etwas über unsere Orts- (Ortsgruppe) ist mit jedem ande-
gruppen erfahren: ren Punkt (Ortsgruppe, Kreis etc.)
verbunden, zusammen bilden sie
Wie viele Mitglieder hat eine
aber ein Netzwerk.
Ortsgruppe?
Was zeichnet Die Erhebungen für die Studie
die Ortsgruppen aus? erfolgen im Frühjahr 2009! Wir
Welche Aktivitäten werden wünschen uns eine große Beteili-
gung für ein aussagekräftiges
gemacht? Gibt es regionale
Ergebnis!
Unterschiede?
Wie oder was ist die typisch
„durchschnittliche“
Ortsgruppe der NLJ?
Darüber hinaus möchten wir das
„Netzwerk“ der Niedersächsi-
schen Landjugend untersuchen.
Netzwerke gibt es überall, ob im
Privaten oder im Beruflichen, über
Kooperationen oder vielleicht 21Lars Hüneke | Landesvorstand
Ein Jahr
mit LaMuFe und
Tag des offenen Hofes
Und schon ist ein Jahr wieder vorbei. Der Weihnachtsmann hat seine
Arbeit erfüllt und es ist an der Zeit, einen Rückblick auf ein spannen-
des Jahr 2008 zu machen.
Alles begann wie in den Jahren vielen Aktionen unterstützten die
zuvor mit der Internationalen Grü- Landjugendgruppen aus ganz
nen Woche in Berlin, wo es wieder Niedersachsen die Betriebe. Aber
eine super Niedersachsenfete auch die Landesgemeinschaft war
gab. Die Band der Fete wurde die- beim Tag des offenen Hofes stark
ses Jahr beim Niedersachsenlied involviert. Denn die bundesweite
von einer Delegation aus Nieder- Eröffnung fand auf dem Betrieb
sachsen auf der Blockflöte beglei- Hemme-Milch in der Wedemark
tet. Ach sah das lustig aus ;-). statt. Dort konnten wir etliche
Gäste aus der Politik begrüßen.
Nachdem wir alle die Grüne Mit den Kindern aus der Grund-
Woche mehr oder weniger gut schule hatte die Landjugend ihre
überstanden haben, sahen sich die Hofolympiade gemacht, bei denen
Bezirke und der Landesvorstand alle viel Spaß hatten.
im März schon wieder. Denn es
war wieder Zeit für den Hauptaus- Anfang Juli war dann wieder Tarm-
schuss der dieses mal am Dümmer stedter Ausstellung, bei der sich
stattfand. die Landjugend mit einer Podiums-
diskussion zum Thema „Milch-
Kurz nach dem HAS ging es dann preisentwicklung – Planen für die
für den Landesvorstand nach Zukunft!“ beteiligte. Die Diskus-
Bremen, wo die Bundesmitglieder- sion wurde von vielen Besuchern
versammlung des BDL stattfand. aufmerksam verfolgt. Neben dem
Die Landesgemeinschaft Bremen Tarmstedter Gespräch war die
war für das Rahmenprogramm NLJ aber noch beim Human Kicker
verantwortlich, welches sie super Turnier der Land & Forst und bei
gestaltet haben. So stellten sie ihr der Schutzengelaktion beteiligt.
Bremer Land vor und zeigten ein
von ihnen selbst eingespieltes Ende Juli lud die Kreisgemein-
Plattdeutsches Theaterstück. schaft Oldenburg nach Hude zum
LaMuFe ein. Es war ein super Zelt-
Im Sommer überschlugen sich lager mit vielen unterschiedlichen
dann die Ereignisse. So fand Ende Workshops – vom Spiel ohne
Juni der Tag des offenen Hofes Grenzen bis hin zur Stadtbesichti-
22 statt. Rund 80 Höfe öffneten ihre
Tore für die Öffentlichkeit. Bei
gung in Oldenburg war alles mit
dabei. Auch die Feten sind nicht zuin Aktion
kurz gekommen. So gab es am Im Dezember war es dann wieder
Freitagabend eine schöne Eröff- soweit: Die Landesversammlung
nungsfete und Samstagabend war fand statt. Die Versammlung stand
dann die große LaMuFete. Der dieses Mal ganz im Sinne des
Sonntag klang dann mit einem Sonderzuges zum Deutschen
Abschlussgottesdienst aus. Landjugendtag in Baden-Würt-
temberg. Der Sonderzug wird von
Der Schorsenbummel stand Ende der NLJ organisiert. Aber es ging
September auf dem Plan. Beim auch um andere Sachen wie z.B.
Schorsenbummel präsentiert sich Neuwahl des erweiterten Vor-
die Landwirtschaft in der Stadt stands und den Haushaltsplan für
Hannover. Da darf die Landjugend 2009. Und so ging ein aufregendes
auch nicht fehlen. So waren wir Jahr 2008 zu Ende.
dort mit unseren Hofolympiade
8
vertreten, die einen großen
0 0
Zuspruch fand.
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0 k0 82
23
Der NLJ-Jahresplaner 2009 ist da!
Bestellt ihn kostenlos für eure Gruppe!
Ausfüllen und Fax an 0511/36704-72
oder per Post: Niedersächsische Landjugend e.V.
Warmbüchenstr. 3
30159 Hannover
oder schickt eine Mail an jahresplaner@nlj.de Anzahl: _____ Stück
Name: _____________________
Straße: _____________________ Landjugend: _____________________
Ort: _____________________ E-Mail: _____________________
O Bitte sendet mir in Zukunft den NLJ-Newsletter! (www.nlj.de/interaktiv/newsletter)in Aktion
Andrea Kreuhermes | Bildungsreferentin
Teamer-Update 2.00.8
Das neue Teamer-Update ist seit dem 4./5. Oktober 2008 erhältlich.
Es strahlt in einer neueren, verbesserten und zahlreichen Form. Die
Entwickler haben sich die größte Mühe gegeben, die Teamer mit
jeglichen Wissen und Know-How auszustatten, um sie für die Semi-
nararbeit in den Ortsgruppen fit zu machen. Weitere Updates sollen
im Januar und April 2009 erfolgen.
Produktbeschreibung: oder meldet euch bei:
Insgesamt acht neue Teamer Andrea Kreuzhermes
haben am ersten Teil der Teamer- Tel: 0 51 13 67 04-32
ausbildung im Gailhof in der Wede- E-Mail: kreuzhermes@nlj.de
mark teilgenommen. Dabei ging es
um einen ersten Einblick in die
Arbeit der Teamer bei der Nieder-
sächsischen Landjugend. Die Teil-
nehmer haben sich mit Themen
wie Anfangssituationen in Grup-
pen, Vorbereitung und Planung
eines Workshops, meine eigene
Rolle als Teamer und verschiede-
nen Konzepten und Methoden zur
Arbeit mit Gruppen beschäftigt.
Weitere Teile der Ausbildung wer-
den im Januar und April 2009
stattfinden.
Leistungen:
Seminare und Workshops zu Wer-
bung/Öffentlichkeitsarbeit, Mit-
gliederwerbung, Spiele, Entspan-
nung, Babysitterkurs, Theater,
Funsport, Handwerkliches, Kreati-
ves, Vorstands-Know-How, Bewer-
bungstraining, Tanzen, Projekt-
planung und Organisation, Foto,
Zuschüsse.
Systemvoraussetzungen:
Für den Fall, dass ihr die Teamer
für einen Workshop oder ein Semi-
nar in eurer Ortsgruppe buchen v.o.l. Merle Hinz, Christine Vogt¸ Katrin
Sander, Marco Hinrichs, Annalena Arndt,
möchtet, schickt einfach eine
E-Mail an: teamer@nlj.de
Kerstin Borstelmann, Jens Becker,
Rina Arens, Verena Frers, Silke Hinrichs 25Till Reichenbach | Geschäftsführer
Berufswettbewerb der
deutschen Landjugend
(BWB)
Berufswettbewerb – was ist das? Es st ein Wettbewerb für Auszubil-
dende in den Fachsparten Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Forstwirt-
schaft und Tierwirtschaft sowie ein Wettbewerb für Fachschüler in der
Landwirtschaft.
Was wird da gemacht? Es gibt 25.-29. Mai:
Aufgabenstellungen in den Berei- Bundesentscheid, Deula Nienburg
chen Allgemeinwissen, Berufs-
theorie, Präsentation und Praxis. Bundesentscheid –
Die Sieger qualifizieren sich für Programm
den nächsten Entscheid! 25. Mai:
Anreise, Länderabend
BWB 2009 – Ablauf
26. Mai:
5. Februar: Eröffnung, Theorie und Präsenta-
Bundeszentrale Eröffnung an der tion, Landjugendabend
Albrecht-Thaer-Schule Celle
27. Mai:
5. Februar: Praxisaufgaben, Besuch des Spar-
Kreisentscheide an den Berufsbil- gelhofs Thiermann
denden Schulen
28. Mai:
19. März: Exkursion nach Hannover, Landes-
Gebietsentscheide für Sieger aus abend mit Siegerehrung
der Landwirtschaft an den Berufs-
29. Mai:
schulen in Celle und Cloppenburg
Abreise
20.-21. April:
Landesentscheid, Deula Wester- Macht mit beim Berufswettbewerb
stede der deutschen Landjugend! Wir
freuen uns über Unterstützung
beim Ausrichten des Bundesent-
scheides in Nienburg!a
26in Aktion
Kathrin Henken
erkennen. bewegen.
verändern. ??? LÄUFT!
Mit einer Menge Elan, Disziplin und gewaltig viel Spaß haben wir das
erste ebv-Wochenende vom 14. bis 16. November in Angriff genom-
men. 18 junge Leute aus 3 Landjugendverbänden – mit dieser Rekord-
beteiligung hätten wir fast die Kapazitäten unserer ersten Herberge in
Verden gesprengt.
Erik, Jelena und Heike mussten raumanalysen. Nebenbei gab es
leider ausquartiert werden (aber eine Menge lustiger Spiele, von
genug Platz wäre für euch noch denen wohl am besten der „Lover“
gewesen – allerdings mit erhöhtem angekommen ist – jeder hat am
„Runterfallpotenzial“). In WG-ähn- ersten Abend den Namen eines
licher Atmosphäre verbrachten wir anderen gezogen und sollte ihm für
3 lustige und lehrreiche Tage mit den Rest des Wochenendes heim-
einer sehr gesunden Verpflegung lich nette Briefchen schreiben und
(bio UND größtenteils vegeta- liebe Dinge für denjenigen tun.
risch) im Verdener Ökozentrum.
Inhaltlich ging es von der Am Samstagabend bekamen wir
„Bestandsaufnahme“ über Präsen- Besuch von einer Flasche Sekt,
einem Haufen Schnittchen und
tationstechniken und Organisa-
tionsentwicklung zu Handlungs- Susanne, die uns mit einem Quiz 27das schöne Niedersachsen näher
brachte. Später am Abend zogen
Werwölfe ihre Runden durch den
Seminarraum, und noch später
lagen wir lachend fast auf dem
Boden, als Niklas und Nicole uns
eine kleine Plattdeutsch-Einlage
vortrugen (wer nicht dabei war, hat
was verpasst!).
Der Sonntagvormittag ging nach
einer kurzen Nacht auch schnell
vorüber, sodass wir gegen 13.00
Uhr nach der Auswertung und mit
einer Hausaufgabe für das nächste
Seminar-Wochenende im Gepäck
den Nachhause-Weg antreten
konnten. Im Frühling geht es wei-
Infobox
ter, und wir freuen uns schon
drauf!!!
Erkennen, bewegen, verändern
ist eine Seminarreihe über drei
Wochenenden, die die Teilneh-
mer/innen fit macht für die
Vorstandstätigkeiten auf höheren
Ebenen. Hauptthemen sind das Projekt- und Verbandsma-
nagement. Die Reihe wird in Kooperation mit den Land-
jugendverbänden Westfalen-Lippe und Schleswig-
Holstein durchgeführt. Das bedeutet:
3 Verbände
18 Teilnehmer/innen
3 Referent/innen
Jede Menge Ebenen und Landjugendthemen
Ein Haufen Spaß
28in Aktion
Rebekka Hillebrandt, LJ Köhlen
Meike Klintworth, Bezirk Stade
Motivation – hab ich
nicht! Brauch ich auch
nicht! Oder doch??
Motivations-Workshop vom 22.-23.11.08 in Zeven
Was ist Motivation? Wie motiviere ich meine Mitglieder? Wie
motiviere ich mich selbst? Was sind Motivationsanreize und was
Motivationskiller? Dies sind nur einige der Fragen, mit denen wir uns
beim Motivations-Workshop befasst haben. Der Bezirk Stade bot den
Workshop in Zusammenarbeit mit unserer BiRef Claudia Raß an – es
nahmen 25 Lajus aus den Landjugendgruppen Schwanewede,
Hepstedt, Köhlen, Bargstedt und Balje teil.
Begonnen haben wir am Samstag
mit einer Begrüßungsrunde, um
uns kennen zu lernen und um zu
wissen, wer wo herkommt. Zum
eigentlichen Beginn des Work-
shops haben wir mit einem
Brainstorming zum Thema Motiva-
tionsanreize und Motivationskiller
begonnen. An Hand der Er-
gebnisse haben wir dann alle
zusammen Fallbeispiele aus den
einzelnen Landjugendgruppen
ausgewählt, Lösungsvorschläge
gesucht und diese in einem Rollen-
spiel dargestellt. Außerdem haben
wir das Thema „Vorstand“ bespro-
chen, um festzustellen, wie der
Vorstand die Mitglieder motivieren
kann. Den Samstagabend haben
wir in einer gemütlichen Runde
ausklingen lassen, um dann wieder
mit vollem Elan in den Sonntag zu haben wir überlegt, wie wir mit
starten. unserer Selbstmotivation neue
Mitglieder werben können. Hierfür
Am Sonntag haben wir gelernt, ist dann natürlich auch die passen-
wie man sich selbst am besten de, motivierende Rhetorik von
motivieren kann. Im Anschluss hoher Bedeutung, was wir dann
29☺☺
auch noch bearbeitet und geübt Ende völlig geschafft gewesen.
haben. Selbstverständlich ist auch Aber im Gegenteil: Wir waren
die Gestaltung der Gruppenaben- hoch motiviert! J Vielen Dank an
de sehr wichtig. Daher haben wir Claudia Raß – unsere BiRef – für
uns ausgetauscht, wie jede Land- dieses lehrreiche und vergnügsa-
jugend ihre Abende gestaltet und me Wochenende! Wir freuen uns
neue Ideen gesammelt. auf ein kommendes!
Viele Themen für zwei Tage – da
könnte man denken, wir wären am
Ihr möchtet auch mal einen
Workshop in eurem Bezirk oder
eurer Kreisgemeinschaft veran-
stalten? Kein Problem: Meldet
euch bei den BiRefs – sie helfen
Infobox
30 euch gerne weiter!Kalender 1- 2009
LaMa 10. Januar
Landjugendball der Landjugend Isensee
Kalender Osten-Isensee
2009 (Schützen- und Schlemmerhof, Enno Sieb)
15. - 23. Januar
Januar IGW: Berlin Internationale Grüne Woche
Berlin
1 Do
2 Fr 17. Januar
3 Sa IGW: Jugendforumdes BDL
4 So ICC
5 Mo 2
17. Januar
6 Di
IGW: Landjugendfete
7 Mi
Arena
8 Do
9 Fr 18. Januar
Landjugendball der Land-
10 Sa jugend Isensee Osten-Isensee IGW: Jugendveranstaltung des BDL
11 So ICC
12 Mo 3 18. Januar
13 Di IGW: Niedersachsenfete
14 Mi Universal Hall
15 Do IGW Berlin Internationale
19. Januar
16 Fr Grüne Woche 15. - 23. Berlin
IGW: Jugendforum des BDL IGW: Junglandwirtekongress
17 Sa IGW: Jugendfete Arena
IGW: Jugendv. des BDL ICC
18 So IGW: Niedersachsenfete
IGW: Junglandwirtekongr.
19 Mo IGW: Festl. Ball des BDL 4 19. Januar
20 Di IGW: Festlicher Ball des BDL
21 Mi ICC
22 Do
23 Fr
24 Sa
25 So
26 Mo 5
27 Di
28 Mi
29 Do
30 Fr
31 Sa5. Februar Februar
BWB: Eröffnung
Celle 1 So
2 Mo 6
7. - 8. Februar
3 Di
Entspannt in Stresssituationen
4 Mi
(Prüfungsvorbereitung)
Osnabrück 5 Do BWB: Eröffnung Celle
6 Fr
27. Februar - 1. März 7 Sa Entspannt in Stresssitua-
„40 Tage ohne“ 8 So tionen 7.- 8., Osnabrück
Großenkneten 9 Mo 7
10 Di
11 Mi
12 Do
13 Fr
14 Sa
15 So
16 Mo 8
17 Di
18 Mi
19 Do
20 Fr
21 Sa
22 So
23 Mo 9
24 Di
25 Mi
26 Do
27 Fr „40 Tage ohne“
28 Sa 27.3. - 1.4., GroßenknetenKalender 1- 2009
März 7. - 8. März
Hauptausschuss
1 So Bezirk Lüneburg
2 Mo 10
13. -14. März
3 Di
Hofnachfolge und Existenzgründung
4 Mi Kassel
5 Do
6 Fr 19. März
7 Sa Hauptausschuss BWB: Gebietsentscheide
Coppenbrügge
8 So 7. - 8., Bezirk Lüneburg
9 Mo 11 21. - 22. März
10 Di Frühjahrstagung der Bezirke Hannover
11 Mi und Hildesheim
12 Do Goslar, Haus am Steinberg
13 Fr Hofnachfolge und Exi-
21. - 22. März
14 Sa stenzgr. 13. - 14., Kassel
Rent-A-BiRef
15 So Ort bestimmt ihr!
16 Mo 12
17 Di 29. März - 3. April
18 Mi Ausbildung zur Jugendleiterin
19 Do BWB: Gebietsentscheide zum Jugendleiter – Juleica
Coppenbrügge
Eckernförde
20 Fr
Frühjahrstagung der Bez.
21 Sa Hannover und Hildesheim
Goslar, Haus am Steinberg
22 So Rent-A-BiRef 21. - 22.
23 Mo 13
24 Di
25 Mi
26 Do
27 Fr
28 Sa
Ausbildung zur
29 So Jugendleiterin zum
30 Mo Jugendleiter – Juleica 14
31 Di 29.3. - 3.4., Eckernförde20. April April
BWB: Landesentscheid
Westerstede (Deula) 1 Mi
2 Do
21. April
3 Fr
BWB: Landesentscheid
Westerstede (Deula) 4 Sa
5 So
25. - 26. April 6 Mo 15
Beruf, Ehrenamt, Freizeit – 7 Di
ohne Knigge geht es nicht 8 Mi
Goslar, Haus am Steinberg
9 Do
10 Fr
11 Sa
12 So
13 Mo 16
14 Di
15 Mi
16 Do
17 Fr
18 Sa
19 So
20 Mo BWB: Landesentscheid 17
21 Di Westerstede (Deula)
22 Mi
23 Do
24 Fr
Informationen bzw. Ansprechpartner zu allen 25 Sa Beruf, Ehrenamt, Freizeit –
ohne Knigge geht es nicht
Veranstaltungen erhaltet Ihr in der Geschäfts- 26 So Goslar, Haus am Steinberg
stelle oder im Regionalbüro Oldenburg 27 Mo 18
Wenn ihr wollt, dass auch euer Seminar, eure 28 Di
Veranstaltung oder Fete im LaMa-Kalender
29 Mi
erscheint, mailt bitte an lama@nlj.de
30 Do
Niedersächsische Landjugend –
Landesgemeinschaft e.V.
Warmbüchenstr. 3
30159 Hannover
Tel. (05 11) 367 04-45
Fax (05 11) 367 04-72
E-Mail: info@nlj.de
Internet: www.nlj.dein Aktion
Andrea Kreuzhermes | Bildungsreferentin
Lebensplanung –
meine Wünsche,
mein Weg!
Vom 31. Oktober bis 2. November 2008 fand das Seminar zum Thema
Lebensplanung in Bremen im Lidice-Haus statt. Dabei ging es um die
eigenen Vorstellungen, Erwartungen und Wünsche für die Zukunft.
Die erste Aufgabe der Teilnehmer „to-do-Liste“? Für was möchte ich
bestand darin, ihre Lebenslinie mit mich im nächsten Jahr einsetzen?
ihren Höhen und vielleicht auch Tie- Den Brief bekommen die Teil-
fen aufzuzeichnen. Denn um heraus- nehmerInnen im nächsten Jahr als
zufinden, wo hin wir wollen, sollte kleine Erinnerung zugeschickt!
sich jeder erst einmal damit Ein Bild, dass man sich vorstellen
beschäftigen, woher er/ sie kommt kann, wenn es mal nicht so läuft wie
und wer er/ sie denn überhaupt ist. man es gerne hätte, auch für euch.
Allerdings – und das ist auch klar – Viel Spaß damit!
kann man an so einem Wochenende „Ich kann nicht!“ Wer das sagt, setzt
nicht sein Leben für die nächsten 10 sich Grenzen!
Jahre planen ;-). Vielmehr kann man Denkt bei Hürden, auf die ihr trefft,
sich aber überlegen, welche Werte immer an die Hummel:
man in seinem Leben vertritt, denn Die Hummel hat 0,7 cm² Flügel-
allein dadurch fallen sicherlich schon fläche bei 1,2 g Gewicht!
einige „Wege“ oder „Möglichkeiten“ Nach den bekannten Gesetzen der
durchs Raster, weil sie nicht zu Aerodynamik ist es unmöglich, bei
einem selber passen. Dazu sollten diesem Verhältnis zu fliegen!
sich die TeilnehmerInnen vorstellen, ☺ Die Hummel weiß das aber nicht
sie würden zusammen in einer WG und fliegt trotzdem!
wohnen und sollten sich darüber hin-
aus verständigen, welche Werte in
ihrem Leben an welchen Platz ge-
hören. Übertragen auf die WG heißt
das wohin mit ihnen: In das eigene
Zimmer, das Wohnzimmer, in die
Vorratskammer oder doch auf die
Schatztruhe auf dem Dachboden?
Neben weiteren Themen, die am
Samstag bearbeitet wurden, hat
jeder am Sonntag einen Brief an
sich selbst geschrieben. Dabei soll-
ten Fragen beantwortet werden wie:
v. l. Annika Steffens, Janina Tiedemann,
Was möchte ich im nächsten Jahr
erreichen? Was steht auf meiner
Andrea Kreuzhermes, Marco Hinrichs,
Silke Hinrichs, Maike Arens. 31Sebastian Latte | Bildungsreferent
Zuschüsse
für Veranstaltungen
Als Landjugendgruppe habt ihr die Möglichkeit, bei Veranstaltungen
€€
mit Bildungscharakter bis zu 20 Euro pro TeilnehmerIn und Tag als
Kostenerstattung zu beantragen. Wie das funktioniert und was ihr
dafür tun müsst, erfahrt ihr hier.
die euch bei eurer Veranstaltung
helfen und eine Honorarrechnung
gestellt haben, für Materialien, die
direkt mit der Veranstaltung
zusammenhängen, für Reisekosten,
die ihr euren TeilnehmerInnen aus-
bezahlt habt. Die Reisekosten wer-
den sogar zusätzlich zu den andern
Zuschüssen gewährt (nach Reiseko-
stenregelung der NLJ).
€
Wie geht das?
Um an dieses Geld heranzu-
kommen, benötigt ihr nicht viel: Eine
Teilnehmerliste, einen kurzen Be-
richt über die Veranstaltung und die
Originalquittungen zu euren Aus-
gaben. Bei der Beantragung der
Quelle: Claudia
Wie viel? Zuschüsse unterstützen euch eure
Hautumm / Pixelio
Bis zu 20 Euro pro TeilnehmerIn und BildungsreferentInnen in der Ge-
Veranstaltungstag könnt ihr für Ver- schäftsstelle Hannover und in den
anstaltungen erhalten, die ihr in Regionalbüros Oldenburg und Fal-
eurer Landjugend-Gruppe durch- lingbostel.
führt! Voraussetzung ist, dass die
Bis wann muss ich das machen?
Veranstaltung einen Bildungschar-
akter hat (siehe Infobox). Für eine Ihr könnt auch jetzt noch für alle
Wochenend-Fahrt mit Bildungs- Veranstaltungen aus 2008 Zuschüs-
charakter und 15 TeilnehmerInnen se beantragen! Einsendeschluss ist
wären das mal eben 600 Euro, die der 20. Januar 2009 – für alle später
ihr als Kostenerstattung zurück eingehenden Anträge können wir
bekommen könnt. den höchsten Bezuschussungssatz
nicht mehr versprechen. Besser ist
Wofür gibt es Geld? es natürlich, wenn die Unterlagen
Für Verpflegung (also Essen und bereits direkt nach der Veranstal-
Getränke), Unterbringung (z.B. für tung bei uns vorliegen. Um bereits
32 die Übernachtung in Jugendherber-
gen oder Hotels), für ReferentInnen,
vor einer Veranstaltung mit mög-
lichen Zuschüssen kalkulieren zuSie können auch lesen