MESSEMAGAZIN 2019

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MESSEMAGAZIN 2019 18.–27. Januar www.gruenewoche.de Partnerland Aus der Wildnis FINNLAND Das Land mit den glücklichsten Menschen der Welt präsentiert hochwertige Lebensmittel und seine naturverbundene Lebensart in Halle 10.2

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Grüne Woche . THEMA 2 Impressum Herausgeber: Messe Berlin GmbH, Messedamm 22, 14055 Berlin, Emanuel Höger (v. i. S. d. P.) Redaktion: Ilka Dreimann, Christopher Höhnisch, Heike Mildner, Wolfgang Rogall  Fotos: Messe Berlin GmbH, Aussteller (falls nicht anders angegeben)  Verlag: Deutscher Bauernverlag GmbH Berlin Anzeigenleitung: Frank Middendorf  Satz/Repro: MediaSoft GmbH, Berlin  Druck: Möller Druck Berlin Dauer der Grünen Woche: 18.

bis 27. Januar 2019 Öffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr Verlängerte Öffnungszeit am Freitag, 25.1., 10 bis 20 Uhr Eintrittspreise Tageskarte 15 €; Tageskarte ermäßigt (Schüler/Studenten) 10 €; Sonntag ermäßigt 5 € (gilt nur für einen Sonntag); Dauerkarte 42 €; Familien-Tageskarte (2 Erwachsene + max. 3 Kinder bis 14 J.) 31 €; Happy-Hour-Karte (Montag - Freitag ab 14 Uhr, gilt nicht Samstag und Sonntag) 10 €; ermäßigte Gruppenpreise: ab 20 Personen pro Person 12 €; Schulklassen pro Person 4 €; Sonntags-Ticket 12 € (gilt für einen Sonntag). Online-Ticket-Shop www.gruenewoche.de/Besucher-Service MB Capital Services GmbH, Tel.: (030) 47 99 74 84, E-Mail: csg-ticketservice@papagena.de Hotelreservierung und Berlin-Informationen HRS-Hotel Reservation Service, Internet: www.hrs.de visitBerlin, www.visitberlin.de oder über www.gruenewoche.de AUF EINEN BLICK Sie möchten die Grüne Woche allein, zu zweit, mit Familie, am Wochenende oder nach Feierabend mit Kollegen besuchen? Ganz gleich, wofür Sie sich entscheiden: Hier finden Sie alle wichtigen Besucher-Informationen.

Bereits jetzt schon können Sie Eintrittskarten online bestellen. Sie brauchen Infos für die Anreise, suchen ein Hotel oder möchten wissen, was in Berlin sonst noch so läuft? Nutzen Sie die Kontaktadressen. Anfahrt per Auto Von der A 10 (Berliner Ring) auf die A 100, A 111 oder A 115 bis Auto- bahndreieck Funkturm, Abfahrt Messedamm. Nutzen Sie die Parkplätze am Olympiastadion. Von dort fährt ein kostenloser Shuttle-Bus direkt zum Nordeingang und zum Südgelände des Messegeländes. Das Messegelände befindet sich außerhalb der Umweltzone. Anreisende mit dem Pkw, die über die Autobahn kommen und von den Anschlussstellen Messegelände/ Messedamm direkt zur Messe fahren, befinden sich außerhalb der Zone und benötigen keine Plakette.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln S-Bahn S5 bis zum Bahnhof Messe Süd; S-Bahn S5, S7 bis zum Bahnhof Westkreuz; S-Bahn S41, S42, S46 bis zum Bahnhof Messe Nord; U-Bahn U2 bis zu den Bahnhöfen Kaiserdamm oder Theodor-Heuss-Platz; Buslinien 104, 139, 218, 349 und M49 zum Messedamm/ZOB. Weitere Informationen unter www.gruenewoche.de/ Facebook: www.facebook.com/internationalegruenewoche Twitter: https://twitter.com/gruenewoche Youtube: https://www.youtube.com/user/GrueneWoche 18.-27. Januar 18.-27. January Stand / as of: 2018-09-13 Stand: 2018-09-13, Änderungen vorbehalten. Internationale Grüne Woche Veranstaltungsprogramm

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Grüne Woche . WILLKOMMEN 3 die mit Erlebnissen und Stille verwöhnen. Finnisches Essen ist erwiesenermaßen auch das reinste weltweit, hierfür sorgen der schneereiche Winter und deutlich un- ter -20 Grad sinkende Temperaturen. Der hohe Ausbildungsstand und eine trans- parente Lebensmittelproduktion gewähr- leisten, dass der Qualität der Speisen stets Vertrauen geschenkt werden kann. Die finnische Natur steht allen offen. Die historischen Jedermannsrechte gelten auch heute noch und machen Finnland zu einem großartigen Ziel für Wanderer. Ein Tag im Nationalpark lässt sich mit geschnetzeltem Rentierfleisch, in den Auf- güssen der Ufersauna und beim Sprung in den See wunderbar abschließen.

Herzlich willkommen in der Halle 10.2.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! Jari Leppä, Minister für Landwirtschaft und Forsten, Finnland (r.), und Lars Jaeger, Projektleiter der Internationalen Grünen Woche Berlin, freuen sich über die Partnerschaft bei der Messe. Lars Jaeger Projektleiter der Internationalen Grünen Woche Berlin Finnland ist einer der größten Haferproduzenten weltweit. Herzlich willkommen! Jari Leppä Minister für Landwirtschaft und Forsten, Finnland Im Namen des gesamten Messeteams der Grünen Woche möchte ich Sie herzlich zur weltweit bedeutendsten Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gar- tenbau einladen.

Vom 18. bis 27. Januar 2019 erwartet Sie eine einzigartige Erleb- niswelt. Freuen Sie sich auf das Partner- land Finnland mit Spezialitäten aus der arktischen Landwirtschaft. Die Grüne Woche 2019 deckt den Weltmarkt der Er- nährungswirtschaft ab und serviert das größte Angebot an regionalen Spezialitä- ten aus ganz Deutschland. Trendthemen wie Superfoods, alternative Proteinquellen und Streetfood, Nahrungsmittel für Vege- tarier, Veganer und Bio ergänzen das An- gebotsspektrum. Und die Trendshow der deutschen Lebensmittelbranche gibt einen Vorgeschmack darauf, „wie die Zukunft schmeckt“.

Genießen Sie Landwirtschaft mit allen Sinnen: auf dem ErlebnisBauernhof, in der Tierhalle 25 oder in Halle 4.2 bei den „Ländlichen Räumen“. Die Bundesminis- terien für Landwirtschaft, Umwelt und wirtschaftliche Zusammenar- beit bereiten anschauliche Ausstel- lungsbereiche vor. Die HIPPOLO- GICA (24.-27. Januar), das größte Hallenreitsportevent Berlins, wird die Pferdefreunde begeistern. Und als echte Alternative zur dunklen Winterzeit präsentiert sich die Blumenhalle mit Zehn- tausenden Frühlingsblühern. Die Fachwelt laden wir zu rund 300 Veranstaltungen ein. Gemeinsam mit dem Deutschen Bauern- verband und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie freuen wir uns auf die 84.

Auflage von Berlins traditi- onsreichster und besucherstärkster Messe. Appetit bekommen? Wir sehen uns im Ja- nuar in Berlin.

Finnland überbringt den Besuchern der Internationalen Grünen Woche Grüße aus der Wildnis. Die saubere nordische Natur mit ihren Gaben, Tausende Seen und die zahlreichen Wälder sind der Reichtum Finnlands. Finnland ist die wilde Perle Europas, die auch unsere Besucher erle- ben sollen. Die mannigfaltige Natur und die hellen Sommernächte sind auch in der finnischen Speisekultur zu finden und schmeicheln dem Gaumen. Zu unseren Spitzenprodukten auf der Grünen Wo- che zählen innovative Beeren-, Hafer- und Milchprodukte, international geschätzte Biere kleiner Brauereien, alkoholische Getränke ganz eigener Art und Reiseziele,

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Grüne Woche . PARTNERLAND 4 2 4 5 7 1 3 6

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Grüne Woche . PARTNERLAND 5 Erstmals steht ein nordisches Partnerland im Mittelpunkt der Internationalen Grünen Woche Berlin. Die Vereinbarung wurde von finnischer Seite durch den Zentralverband der landwirtschaftlichen Produzenten und Waldbesitzer (MTK) unterzeichnet. Das nördlichste Agrarland der EU präsentiert sich in Halle 10.2 mit mehr als 50 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Regionen des Landes. 8 FINNLAND SCHICKT Grüße aus der Wildnis D as Motto Finnlands auf der Inter- nationalen Grünen Woche 2019 klingt ebenso spannend wie verhei- ßungsvoll und lautet„Aus der Wildnis“.

„Die Messe ist für uns eine einmalige Möglichkeit, unsere qualitativ hoch- wertigen Produkte und das innovative Know-how unserer Lebensmittelbranche in Deutschland vorzustellen“, teilt der Vorsitzende von MTK, Dr. Juha Martti- la, mit.

Finnland will den deutschen Verbrau- chern seine hochwertigen Produkte aus der wilden und reinen Natur vorstellen, von denen besonders die innovativen Erzeugnisse aus Hafer und Roggen, die schmackhaften Biere und andere ausge- zeichnete finnische Alkoholspezialitäten sowie köstliche Fisch-, Fleisch- und Milch- erzeugnisse auf der Grünen Woche pro- biert werden können. Die geografische Lage, die klimatischen Bedingungen und die kurze Wachstums- periode sind besondere Herausforde- rungen für die Landwirtschaft in Finn- land. Dr. Juha Marttila ist Inhaber eines Milchviehbetriebs in Simo (Lappland) und weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, unter arktischen Bedingungen Landwirtschaft zu betreiben.

„Die Winter sind in Finnland kalt und schneereich, sie reinigen jedoch auch un- sere Natur und die Felder. Die Qualität von Luft (Quelle: World Health Organiza- tion) und Grundwasser (Quelle: European Environment Agency) ist in Finnland nachweislich am höchsten weltweit. Wir verfügen über umfangreiche Wasserreser- ven und sehr gute Böden. Unsere Bau- ern betreiben aktive Umwelt- und Land- schaftspflege. Es werden nur geringe Men- gen an Pflanzenschutzmitteln eingesetzt, und Antibiotika kommen im Tierfutter nur zur Behandlung von Krankheiten zur Anwendung. Nach Untersuchungen der European Food Safety Authority (EFSA) sind unsere Lebensmittel die reinsten in Europa“, weiß Dr.

Marttila zu berichten. „In keinem Schweinezuchtbetrieb in Finn- land werden Schwänze kupiert, und alle Masthähnchen behalten ihre Schnäbel. Dank langjähriger und zielgerichteter Zu- sammenarbeit gibt es in der finnischen Le- bensmittelkette eine Nulltoleranz für Sal- monellen. So sieht unserer Meinung nach 1 Die handwerkliche Brautradition hat in Finnland goldenen Boden. Viele kleine Brauereien sorgen für Vielfalt. 2 Auf dem Landgut Malmgard wird fri- scher Lachs zu selbst angebautem Gemü- se und Bier aus eigener Brauerei serviert. 3 Frischer geht‘s nicht: In der Markthalle im Hafen Helsinkis wird beispielsweise Stör angeboten.

4 In Puumala, einer Schärengemeinde im Seengebiet Saimaa, züchtet die Familie Hagmann nachhaltig Puumala-Lachs. 5 Die Knethilä Farm im Dorf Palopuro, seit 1800 in Familienbesitz, wird von Markus Eerola (links, Vizepräsident des Zentral- verbands der landwirtschaftlichen Produ- zenten und Waldbesitzer MTK, Finnland) bewirtschaftet. 2010 stellten die Betreiber vollständig auf organischen Anbau um. Fünf Jahre später gewann die Knethilä Farm den Wettbewerb „Most environmen- tally friendly farm in Finland“. 6 Alltag auf dem Milchbauernhof Harjulan tila, einem erfolgreichen Familienbetrieb, dessen Kühe mehr als 11.000 Liter Milch pro Kuh und Jahr bringen.

7 Finnland hat viel Wald, in dem jede Men- ge Pilze wachsen, die laut Jedermanns- recht von jedem gesammelt werden dür- fen. Geputzt, verarbeitet und in Deutsch- land vermarktet werden sie beispielsweise von der Initiative „Rein herzlich aus Finn- land“, einem Zusammenschluss finnischer Kleinproduzenten. 8 Dr. Juha Marttila ist Vorsitzender des Zentralverbandes der landwirtschaftlichen Produzenten und Waldbesitzer (MTK) und in Lappland zu Hause.

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Grüne Woche . PARTNERLAND 6 2 1 1 Beerenweinprobe bei Sirpa Villanen auf dem Weingut Ollinmäki. 2 Finnland ist als „Land der tausend Seen“ bekannt, aber mehr als 70 Prozent seiner Landesfläche bestehen aus Wald.

3 Die Sauna ist den Finnen heilig. Diese hier ist das „Urmodell“ – eine finnische Rauchsauna. 4 Gut ausgestattet für die Waldarbeit im Forstbetrieb ist Pertti Lahdelma, einer von 632.000 privaten Waldbesitzern in Finnland. 5 Hochwertige Lebensmittel aus reiner Natur sind Teil finnischer Lebensqualität. 6 Helsinki Mills exportiert unter anderem Müsliprodukte und Cerealien in 30 Länder Europas, in den Asien-Pazifik-Raum sowie in die USA.

7 Iiro Heikkilä führt in der Nilkko-Braue- rei in Mäntyharju, die 2017 in einer alten Schuhfabrik gegründet wurde, die finni- sche Biertradition erfolgreich weiter. 8 Wer Ruhe und Entspannung sucht, fin- det diese an einem der über 188.000 Seen im Lande. verantwortliche Tätigkeit für das Wohler- gehen der Tiere und Verbraucher aus.“ Die Sommer sind in Finnland voller Licht. Aufgrund der kühlen Temperatu- ren während der Wachstumsperiode und der hellen Nächte sind finnische Getrei- de- und Beerenprodukte Inbegriff für in- tensiven Geschmack und feine Aromen. Als Partnerland möchte Finnland aber auch seine naturverbundene Lebensart vorstellen.

Finnland ist laut United Na- 3 tions World Happiness Report 2018 das Land mit den glücklichsten Menschen der Welt. Die meisten Finnen verbringen ihre Freizeit in ihren Sommerhütten, ge- nießen so die Gaben der Natur und ent- spannen sich natürlich in der finnischen Sauna. Das sogenannte Jedermannsrecht garantiert allen, sich in der Natur frei zu bewegen sowie Beeren und Pilze zu sammeln. Dies beinhaltet jedoch auch, sich der Verpflichtung zum schonenden Umgang mit der Natur bewusst zu sein und diese sauber und unbeeinträchtigt zu erhalten.

Die Küche der nordischen Länder findet global große Beachtung. Über die gesam- te Messezeit hinweg wird die weltweit gefeierte finnische Nationalmannschaft der Köche im Messerestaurant mit von Spitzenköchen kreierten Kostproben ihr Können unter Beweis stellen. Wälder sind für Finnland die Quelle des Wohlstands, bieten jedoch auch Erho- lung und köstliche Speisen aus der wilden Natur. Aber auch die Forstwirtschaft ist selbstverständlicher Bestandteil der fin- 5 4

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Grüne Woche . PARTNERLAND 7  Hauptträger der finnischen Messepräsentation und des Part- nerland-Programms der Internati- onalen Grünen Woche ist der Ver- band MTK in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Land- und Forstwirtschaft, dem Zentralver- band der schwedischsprachigen landwirtschaftlichen Erzeuger SLC, Business Finnland, der Bot- schaft von Finnland in Deutsch- land sowie dem Finnland-Institut in Deutschland und einer Vielzahl von lokalen Betrieben und Inter- essengruppen.

Das Konzept des Messeauftritts wurde von der finnischen Werbeagentur Hasan & Partners erarbeitet.

Geballte Kompetenz nischen Naturverbundenheit. Produkte aus Holz ersetzen solche aus Kunststoff und leisten dabei, wenn die Wälder ver- antwortungsvoll bearbeitet und gepflegt werden, einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Klimaschutz. In Finnland werden jährlich mehr als 150 Millionen 8 6 Setzlinge gepflanzt, und die Schutzge- biete gehören zu den größten in Euro- pa. Die Bedeutung der Branche ist groß, wird doch durch sie annähernd ein Vier- tel des Exportvolumens des Landes er- wirtschaftet.

Auf der Grünen Woche 2019 eröffnet sich für Finnland außerdem die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen und mit den Entschei- dungsträgern Gespräche zu führen über die in der EU in Vorbereitung befindliche Erneuerung der Landwirtschaftspolitik.

Finnland wird im Herbst 2019 den Rats- vorsitz in der EU übernehmen. Lernen Sie unter www.ausderwildnis.fi das umfangreiche Messeangebot Finn- lands kennen. 7

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Bayernhalle 22B BESTE AUSSICHT AUF GENUSS

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Zur bayerischen Lebensart gehört das Genießen mit allen Sinnen. Deshalb erwarten Sie auf der Internatio- nalen Grünen Woche 2019 in der Bayernhalle auf ganzen 2.300m² wie immer zahlreiche regionale bayerische Schmankerl. Die stimmungsvolle musikalische Untermalung darf natürlich nicht fehlen und auch für die Augen ist etwas dabei: Bayerische Trachtengruppen präsentieren traditionelles Brauchtum. Bayern ist eben rundum ein Genuss! Einen kulinarischen Vorgeschmack und besten Beweis für die Initiative „Genuss Schätze Bayern“ schenkt Ihnen die Metzgerei Stuhlberger aus Wartenberg: Vor Ort können Sie zusehen, wie deren hochwertige Premiumprodukte – das Strohschwein und der Wartenberger Ochs – am Grill zubereitet werden.

Und wer einen besonderen „kostbaren“ Geheimtipp sucht, wird in der Bayernhalle ebenfalls fündig und lernt dort die prämierten „100 Genussorte Bayern“ kennen. Ein Besuch lohnt sich also in jedem Fall, denn: Bayern weiß einfach, wie man genießt und lädt Sie herzlich dazu ein!

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Grüne Woche . AGRARPOLITIK 10 Wie computergestützte Technologien in der Landwirtschaft zur Ernährungssicherheit beitragen und digitale Vernetzung die ländlichen Räume verändert, wird auf dem 11. Global Forum for Food and Agriculture vom 17. bis 19. Januar 2019 diskutiert. B is 2050 müssen laut Welternährungsorga- nisation (FAO) rund 9,7 Milliarden Menschen ernährt werden. Welche Rol- le spielt die Digitalisierung 1 2 Global Forum for Food and Agriculture 2019 17. - 19. Januar DIGITALISIERUNG der Landwirtschaft dabei? Wie kann sie helfen, bei Produktionssteigerun- gen kostbare Ressourcen wie fruchtbare Böden, Wasser und Energie zu schonen? Wie lassen sich die Potenzia- le der Digitalisierung global fördern, und wie erhalten mehr Menschen Zugang zu digitalen Technologien und Lösungen? Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Strukturen der ländlichen Räume aus?

Darüber diskutieren über 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Global Fo-

Grüne Woche . AGRARPOLITIK 11 1 Das Global Forum for Food and Agriculture lädt zum Austausch: Spitzenvertreter der Land- und Ernährungswirtschaft, Agrarpoli- tik und Nichtregierungsorganisa- tionen treffen sich in Berlin. Foto: BMEL/photothek.net 2 Gerade in Entwicklungslän- dern sind digitale Anwendungen für viele Landwirtinnen und Landwirte eine wichtige Basis für Bildung, Informationen und Beratung rund um die landwirt- schaftliche Erzeugung. Foto: mungning20 – stock.adobe.com Die Digitalisierung bietet neue Schlüsseltechnologien für Er- nährungsunsicherheit und die nachhaltige Nutzung der land- wirtschaftlichen Ressourcen.

Foto: sompong_tom – stock.adobe.com Landwirtschaft liefert mehr als Nahrung Die Bäuerinnen und Bauern produzieren Lebensmittel, die Mit- tel zum Leben. Ob Fleisch, Getreide, Obst und Gemüse, Milch oder Wein – sie schaffen die Grundlagen für unsere Ernährung. Die Qualität der Lebensmittel steht dabei an oberster Stelle. Dazu haben sich die Bauern verpflichtet. Aber die Bauernfa- milien leisten noch mehr: Gerade in diesem Sommer wird klar, wie wichtig es ist, auch auf den Klimawandel zu reagieren. Die Landwirtschaft ist sich bewusst, dass sie etwa sieben Prozent zu den Emissionen beiträgt. Deshalb hat sich der Deutsche Bauernverband (DBV) in einer eigenen Klimastrategie Emis- sionsreduktionsziele gesetzt.

Die Landwirte setzen auf eine schonende Bodenbearbeitung, wassersparende Anbauverfah- ren wie Mulchsaat, vielfältige Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte, und sie werden bei der Düngung noch präziser werden. Im Bereich erneuerbarer Energien tragen die deutschen Landwirte einen erheblichen Anteil zu Energiewende und Klimaschutz bei. Rund zehn Prozent des Stromes werden in- zwischen von der Agrarbranche produziert: Wind-, Solar- und Biogasanlagen sind ein wichtiger Baustein des Strommixes. Auch damit leisten die Bauern einen aktiven Beitrag zur Ver- besserung der Klimabilanz.

Tierwohl spielt für viele Verbraucher eine zunehmend größere Rolle. Das ist richtig, und auch darauf geben die Bauern Ant- worten. Der DBV hat für Schweinefleisch eine verpflichtende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für alle Fleisch- und Wurstwaren vorgeschlagen. Und der Verband hat, gemeinsam mit dem Lebensmitteleinzelhandel, die Initiative Tierwohl ins Leben gerufen. Nicht zuletzt setzen sich Landwirte in ganz Deutschland als Träger des ländlichen Raums für den Erhalt der Kulturlandschaften ein. Mit der Produktion hochwertiger Lebensmittel tragen sie einen wesentlichen Teil zum Wohl- stand des Landes bei.

Blühstreifen mit Klatschmohn, Rot-, Inkarnatklee und Zottelwicke. rum for Food and Agricul- ture (GFFA) 2019. Das GFFA ist die weltweit führende internationale Kon- ferenz für zentrale Zukunfts- fragen der globalen Land- und Ernährungswirtschaft. Anlässlich der Grünen Wo- che treffen sich Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zi- vilgesellschaft und der inter- essierten Öffentlichkeit sowie rund 70 Landwirtschaftsmi- nisterinnen und Landwirt- schaftsminister aus aller Welt zum elften Mal in Berlin. Das Leitthema 2019: „Landwirt- schaft digital – Intelligente Lösungen für die Landwirt- schaft der Zukunft“.

Veranstalter sind neben dem verantwortlichen Bundes- ministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nationale und internationale Organisationen und Akteure, darunter die EU-Kommissi- on und die FAO.

Weitere Informationen zum GFFA 2019 sowie die Mög- lichkeit zur kostenfreien Online-Registrierung finden Sie auf der Webseite: www. gffa-berlin.de Foto: dbv

Grüne Woche . AGRARPOLITIK 12 Frau Klöckner, als neue Bun- desministerin möchten auch Sie nicht mit der 46-jährigen Traditi- on der Sonderschau brechen. Er- staunlich, dass sich ein Ministeri- um so lange engagiert. Was sind dieses Jahr die Schwerpunkte der Sonderschau? JK: Die Sonderschau liegt uns am Herzen. Denn sie bietet uns jedes Jahr aufs Neue die Möglichkeit, den Besuche- rinnen und Besuchern Land- wirtschaft am praktischen Beispiel näherzubringen.

Bei der kommenden IGW kon- zentrieren wir uns auf die Digitalisierung in der Land- wirtschaft, auf Ernährungs- bildung, auf die Wertschöp- fungskette, auf Tierwohl und auf die Wertschätzung von Lebensmitteln. Damit bilden wir die gesamte Kette der Lebensmittelproduktion ab und zeigen alle Facetten: wie der Landwirt vor Ort mit Im Dialog Drei Fragen an Julia Klöckner, seit März 2018 Bundes­ ministerin für Ernährung und Landwirtschaft Zukunft des Landlebens im Fokus Ländliche Entwicklung – gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft Gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land – das ist ein wichtiges Ziel dieser Bundes- regierung.

Beim 12. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung diskutieren Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer und Praktiker über die Herausforderungen für ländliche Regionen, ihre Potenziale als Lebens- und Wirtschaftsräume und erfolgreiche Ansätze für den Erhalt der Lebensqualität. Mit dabei sind Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, das Mitglied des Vorstands der Bertels- mann-Stiftung, Dr. Brigitte Mohn, und der Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Ent- wicklung, Dr. Reiner Klingholz. Die ländlichen Räume sind die Kraftzentren unseres Landes. Knapp 90 Prozent der Fläche Deutschlands sind Land – Felder, Äcker, Wälder, Kleinstädte und Dörfer.

Dort lebt mehr als die Hälfte der Bevölkerung. Besuchen Sie das Zukunftsforum „Ländliche Entwicklung – Gemeinsame Aufgabe für Staat und Gesellschaft“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft am 23. und 24. Januar 2019 ab 11 Uhr im CityCube Berlin.

Das Programm finden Sie unter: www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de Ein Besuch in Halle 23a des Bundeslandwirt- schaftsministeriums Ernährung und Landwirt- schaft 4.0 – das Bundesmi- nisterium für Ernährung und Landwirtschaft zeigt, wie die Landwirtschaft von morgen schon heute aussieht. In Halle 23a erfahren Sie, wie Digita- lisierung auf dem Acker aus- sieht, wie sie dem Tierwohl nützt und wie Roboter den Landwirten oder Winzern die Arbeit erleichtern. Unter dem Motto „Und was gibt’s morgen? Landwirt- schaft mit Herz und Drohne“ führen wir Sie durch einen di- gitalen Milchviehstall und ei- nen autonomen Weinberg mit integriertem Weinkeller.

Testen Sie Ihr Wissen über Gütesiegel und andere Le- bensmittelkennzeichnungen. Schauen Sie sich intelligente und biobasierte Verpackun- gen an. Unsere Experten ste- hen Ihnen Rede und Antwort über gesunde Ernährung. Außerdem stellen wir Ihnen die fleißigsten Mitarbeiter des Jahres vor: Statten Sie unseren Bienen einen Besuch ab ,und lernen Sie bei einem Blick in den Bienenstock, wie das drittwichtigste Nutztier der Landwirtschaft arbeitet. Entdecken Sie unsere Themen multimedial und real – besu- chen Sie uns in Halle 23a! LANDWIRTSCHAFT MIT HERZ UND DROHNE Foto: Sabine Rübensaat Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Grüne Woche . AGRARPOLITIK 13 neuen, hochtechnologischen und digitalen Möglichkeiten nachhaltig und ressourcen- schonend Landwirtschaft betreiben kann. Oder dass Obst- und Gemüsesorten bei- spielsweise den Vorteil bieten, besonders angepasst an be- stimmte regionale Bedingun- gen zu sein. Und dass es letzt- lich auf einen informierten Verbraucher ankommt: beim Einkauf, in der Küche oder im Restaurant. Schließlich kann nur, wer informiert ist, bewusst für sich Entscheidun- gen treffen und sich so ausge- wogen und gesund ernähren. GFFA – das „Davos der Agrarwirt- schaft“ gilt weltweit als bedeu- tendste agrarpolitische Tagung.

In diesem Jahr steht sie unter dem Aspekt einer neuen Orientierung. Welche konkrete Vorstellung einer Neuausrichtung streben Sie an? JK: Politik ist ja nicht statisch, sondern richtet sich immer neu aus. Viele Themen der Agrar- und Ernährungspoli- tik müssen wir global denken und mit unseren Partnern auf internationaler Ebene ge- meinsam zusammen erarbei- ten. Da ist zum Beispiel der Klimawandel mit all seinen Folgen, da ist die steigende Weltbevölkerung: Milliarden Menschen müssen sich mit Lebensmitteln versorgen kön- nen, aber gleichzeitig müssen wir die schädlichen Auswir- kungen auf das Klima mi- nimieren.

Daher will ich das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) weiter ausbauen zu einer Plattform, die die ganz wesentlichen Zukunftsfragen der globalen Land- und Ernährungswirt- schaft thematisiert und neue politische Eckpfeiler setzt. Die Digitalisierung wird da- bei in Zukunft eine große Rolle spielen und gleichzeitig Fragen aufwerfen: Wie kön- nen wir Zugang zu digitalen Technologien überall auf dieser Welt gewährleisten? Wie können wir von der Da- tennutzung profitieren und gleichzeitig Datenschutz ge- währleisten? Klar ist: Eine datenschutzrechtlich kon- forme Digitalisierung, die flächendeckend für jeden zugänglich ist, spielt eine im- mens wichtige Rolle.

Frau Ministerin, Ihr Heimatort ist Bad Kreuznach in Rhein- land-Pfalz. Dort haben Sie die Schule besucht, Ihre ersten po- litischen Schritte gewagt, doch was genau ist für Sie Heimat? Welche Speisen, Getränke, Wei- ne, Orte verbinden Sie damit? JK: Heimat ist für jeden et- was anderes. Für manchen ist es ein Dorf, eine Stadt. Für andere ein Haus oder eine Wohnung, die Fami- lie, Freunde. Für mich ist es ein bisschen von allem: das Weingut, das mein Vater auf- gebaut hat. Meine Familie. Die Landschaft an der Nahe. Und jetzt im Herbst auch der Geruch nach vergorenem Most, der in der Luft liegt.

Das alles ist mein Heimatge- fühl.

UND WAS GIBTʼS MORGEN? LANDWIRTSCHAFT MIT HERZ UND DROHNE Besuchen Sie uns auf der Internationalen Grünen Woche in Halle 23a vom 18. bis 27. Januar 2019.

Grüne Woche . LÄNDLICHE RÄUME 14 Der Deutsche Jagdverband zeigt die Vielfalt von Jagd und Hege Perdix perdix – klingt schön, ist aber trau- riger Rekordhalter: Um 94 Prozent ist der Bestand des Rebhuhns seit 1980 europa- weit gesunken. Die Gründe: schwindende Lebensräume und ein mangelhaftes Nah- rungsangebot. Zudem werden Rebhüh- ner von räuberischen Arten wie Fuchs, WIE MAN DEM REBHUHN HELFEN KANN HALLE 4.2 MACHT LUST AUFS LAND Ländliche Regionen gestalten ihre Zukunft und präsentieren sich auf der LandSchau-Bühne Wenn Sie jemanden dahin wünschen, wo der Pfeffer wächst, dann ist das ziemlich weit weg.

Kann aber auch sein, dass es nur ein Katzensprung bis Brandenburg ist. Warum? Weil dort auch – wie in Mada- gaskar – der Pfeffer wächst. Überzeugen können Sie sich davon bei einem Besuch in Halle 4.2. Bei der Gemeinschaftsschau „Lust aufs Land – ländliche Entwick- lung“ erfahren Sie, was die Menschen auf dem Land bewegt und welche Ideen und Lösungen sie für lebendige und vielfältige ländliche Regionen entwickeln.

Treffen Sie echte Helden, und lassen Sie sich von Neulandgewinnern inspirieren. Hier können Sie ihren ökologischen Fuß- abdruck ermitteln oder erfahren, wie man Die Steinermühle im thüringischen Mohlsdorf- Teichwolframsdorf wurde zum Feriendomizil umgebaut und 2018 mit dem Denkmalschutz- preis des Landkreises Greiz ausgezeichnet. Fleisch aus tiergerechter Haltung erkennt. Auch Ihr „Bild vom Land“ können Sie gegenchecken lassen. Erfahren Sie hier mehr über die zahlreichen Möglichkei- ten, die Digitalisierung für eine „Smart Countryside“ bietet, und lernen Sie Regi- onen kennen, die mit weltweit führenden Unternehmen punkten können und auf der Suche nach Fachkräften sind.

Finden Sie deshalb hier nicht nur Ihr nächstes Landurlaubsziel, sondern vielleicht auch Ihren nächsten Arbeitsplatz. Sie wollen noch mehr wissen? Dann folgen Sie dem Programm der LandSchau-Bühne auf der Grünen Woche 2019. Die Modera- torinnen Heike Götz und Petra Schwarz führen durch einen bunten Mix aus Un- terhaltung und spannenden Themen. Aktivitäten vernetzen Interaktive „Touchwall“ zeigt, wie das BMEL das Ehrenamt auf dem Lande unterstützt Das Herz des Ehrenamts schlägt auf dem Land! Ob Nachbarschaftshilfe via App, Fußballverein oder Kulturveran- staltungen: Entdecken Sie, wie das vielfältige bürgerschaftliche Engage- ment auf dem Land heute gelebt wird, an der interaktiven „Touchwall“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Halle 4.2.

Die Animationen zeigen, wie das BMEL das Ehrenamt auf dem Land unterstützt und wie die Digitalisierung die Lebensquali- tät auf dem Land verbessert. Auf den interaktiven Landkarten des Thünen-Institutes erhalten die Besucher ein genaues Bild zur demografischen und sozialen Situation, über die Er- reichbarkeit von Nahversorgern, über Wohnungs- und Arbeitsmärkte, die Wirtschaftsentwicklung oder die Land- nutzung – von der eigenen Heimatregion bis zum bundesweiten Vergleich. Die Deutsche Vernetzungsstelle Länd- liche Räume (DVS) lädt Fachpublikum sowie Akteure dazu ein, sich über die Fördermöglichkeiten des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwick- lung des ländlichen Raums (ELER) zu informieren.

Außerdem stellt die DVS ihr breites mediales Angebot und aktuelle Publikationen vor.

Eine feste Größe: das Dorf und seine freiwillige Feuerwehr. Hier beim Training für den Ernstfall.  Foto: Heike Mildner

Grüne Woche . LÄNDLICHE RÄUME 15 Dachs, Marder und Waschbär gejagt. Und davon gibt es immer mehr. Doch wie kann das Überleben des Hühnervogels gesichert werden? An seinem Stand in Halle 4.2 in- formiert der Deutsche Jagdverband (DJV) über den Lebensraum Feldflur und erklärt, wie das Umfeld von Feld- und Wiesenbe- wohnern verbessert werden kann. Besu- cher können Rebhühner hautnah erleben. Um Schnelligkeit geht es auf der The- menfläche „Achtung, Wildunfall!“: An einem Bremssimulator testen Messebe- Wald zum Mitmachen Forstwirtschaft bietet bei „Multitalent Holz“ in Halle 4.2 tolle Aktionen an.

„Multitalent Holz“ präsentiert sich auf über 2.000 Quadratmetern facetten- reich und lebendig. Förster zeigen Beispiele nachhaltiger Wald- und Forstwirtschaft, innovative Unternehmen informieren über eine leistungsfähige Holzverarbeitung. In der „Holz-Werk- statt“ entstehen moderne Bauelemente aus Holz, Zimmerer präsentieren ihr Handwerk. Welche klimaschonenden und CO2 -senkenden Vorteile Heizen mit Holz bietet, zeigen Aussteller für Heiz- technik und -material.

Wald bewegt! Unter diesem Motto zeigt die deutsche Forstwirtschaft auf ihrem Branchenstand vieles rund um den nachhaltig bewirtschafteten Wald: Naturschutz und Umweltfunktionen, Arbeitsplatz, Lieferant für Holz und Nahrung. Bei der Aktion „Grüne Wo- che-Wald!“ können sich die Besucher aktiv einbringen. Und das Klettern an der Boulder-Wand ist ein Spaß für Groß und Klein. Fundierte Informationen gibt es zudem zu Innenausbau und Möbeln, zu erleben ist anschaulich die warme und natür- liche Wohnatmosphäre dieses tollen Multitalentes – eben Holz! Multitalent Holz macht die Anwendungs- möglichkeiten dieses nachwachsenden Rohstoffs erlebbar.

 Foto: Wilhelm Unnerstall Einen Blick in die Zukunft können Be- sucher am Stand der Fachagentur Nach- wachsende Rohstoffe (FNR) werfen. Beim Konzept „Bioökonomie“ ersetzen pflanzliche Rohstoffe Erdöl & Co. Die Ex- ponate am FNR-Stand zeigen, was heute geht oder bald schon gehen könnte: Der Porsche Cayman mit der Leichtbau-Ka- rosserie aus Pflanzenfasern ist noch ein Testfahrzeug, die biobasierten Kunststoffe für Kinderspielzeug und 3-D-Druck sind schon am Markt. Ebenfalls längst in der Praxis angekommen ist Biomasse als Ener- gielieferant. Als mengenmäßig wichtigste unter den erneuerbaren Energien trägt sie zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit bei.

Exemplarisch dafür steht das große Bioenergiedorf-Modell am FNR-Stand. Pflanzliche Baustoffe wie Holz, Stroh und Flachs sind ökologisch, ästhetisch und hin- sichtlich ihrer technischen und wohngesun- den Eigenschaften eine echte Alternative. Die Wanderausstellung BAUnatour des Bundeslandwirtschaftsministeriums macht in Halle 4.2 Station und informiert zum Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen. Erstmals dabei ist das noch ganz junge Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH) des Bundes, das zum 1. Januar 2019 seine Arbeit unter dem Dach der FNR aufnimmt. Das KIWUH bündelt künftig Forschungs- und Kom- munikationsmaßnahmen im Bereich Wald und Holz und stellt sich mit einem eigenen Stand vor.

PFLANZENFASERN IM SPORTWAGEN Entdecken Sie in Halle 4.2 mit NAWARO die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nachwachsender Rohstoffe sucher ihre Reaktionsfähigkeit in Ge- fahrensituationen. Sie erfahren, wie sie Wildunfälle vermeiden können und was zu tun ist, wenn es doch gekracht hat. Mit dem Tierfund-Kataster (www.tier- fund-kataster.de) und der kostenfreien App werden Funde zudem digital erfasst. Kleine und große Besucher können in Halle 4.2. durch ein naturnahes Biotop pirschen, Greifvögel und Jagdhunde aus nächster Nähe erleben und schmackhafte wilde Happen probieren.

Beim Porsche Cayman besteht u.a.die Tür anteilig aus Pflanzenfasern und biobasierten Kunststoffen.

16 Frankreich Schweiz Österreich Polen Tschechien Thailand Norwegen Litauen Dänemark Italien Lettland

Grüne Woche . KULINARISCHE WELTREISE 17 E s ist angerichtet und die Tafel reichlich gedeckt. Speisen und Getränke aus allen Kontinenten, Spezialitäten aus Orient und Okzident, von den Inseln des Indischen Ozeans und den südlichen Gefilden des Erd- balls – die Grüne Woche 2019 serviert Köst- lichkeiten rund um den Globus. Nach über 30 Jahren Abstinenz ist Mosambik wieder vertreten und hat Reiszucker und Tee, ge- trocknete Früchte und Säfte im Angebot. Ayurveda Food, Produkte aus der Jackfrucht und erlesene Teesorten aus dem Hochland sind am Gemeinschaftsstand von Sri Lanka Niederlande Schweden RusslandTunesien Lassen Sie es sich schmecken! Finnland: Tapio Laine ist Chefkoch der finnischen Nationalmannschaft der ­ Köche.

Der Sternekoch war schon bei der Olympiade der Köche 1996 in Berlin dabei und kreiert das ­Partnerland-Menü auf der Grünen ­Woche 2019. zu kosten. Dazu gibt es reisbasierte Drinks und Cerealien sowie typisches Streetfood vom Indischen Ozean. Das Partnerland Finnland macht neugierig auf Lebensmittel aus der arktischen Landwirtschaft. Hafer- produkte und Beeren, Fisch und Fleisch aus den subpolaren Regionen sind erstmals auf der Grünen Woche im Angebot. Weinlieb- haber finden auf der kulinarischen Weltreise auch edle Tropfen aus Anbaugebieten der südlichen Hemisphäre, und zum Feierabend empfehlen sich Cocktails mit verschiedenen Rumsorten aus Kuba.

Guten Appetit!

Grüne Woche . ERLEBNISBAUERNHOF 18 Wie werden Lebensmittel heute produziert? Wie wird Getreide geerntet? Was fressen eigentlich Schweine und Kühe? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2. Den Besuchern der Grünen Woche stehen dabei die Menschen zur Verfügung, die unsere Lebensmittel täglich produzieren: 100 Ag- rarScouts – das sind Landwirte mit Erfah- rung im Verbraucherdialog. Die Besucher können mit ihnen gemeinsam die Themen Ernährung und Landwirtschaft erörtern – sei es am Gatter eines Stalls mit Kälbern oder an einem vier Meter hohen Mähdre- scher.

Jede Menge Informationen gibt es im Wettkampf beim Wissens-Quiz, im Ge- spräch über den Arbeitsalltag auf dem Hof oder bei sensiblen Themen wie Massentier- haltung, Düngung und Artenschutz. Der ErlebnisBauernhof wird bereits zum 20. Mal vom Forum Moderne Landwirtschaft (Forum) organisiert, das sich zum Ziel ge- setzt hat, den Austausch zwischen Land- wirtschaft und Gesellschaft zu stärken. Gemeinsam mit mehr als 50 Vereinen, Organisationen und Unternehmen aus der Landwirtschaft bietet das Forum den Grüne-Woche-Besuchern auf dem Erleb- nisBauernhof die Möglichkeit, sich auf einer beeindruckenden Fläche von 6.000 Quadratmetern ein eigenes Bild von der Lebensmittelproduktion zu machen, Milch zu verkosten oder am Steuer eines echten Mähdreschers Platz zu nehmen.

Neben weiteren Landmaschinen, leben- den Bienen und einer gläsernen Bäckerei bietet der ErlebnisBauernhof ein vielfäl- tiges Bühnenprogramm sowie zahlreiche Unterhaltungsangebote für Kinder. IM DIALOG MIT ECHTEN LANDWIRTEN Auf dem ErlebnisBauernhof in Halle 3.2 können Messebesucher mit Praktikern aus der Landwirtschaft ins Gespräch kommen Forum-Geschäftsführerin Lea Fließ: „Wir wollen in diesem Jahr den Fokus noch stärker auf den persönlichen Dialog mit unseren AgrarScouts legen und da- mit gegenseitiges Vertrauen schaffen. Der Austausch mit den Landwirten zeigt, wie transparent, selbstkritisch und offen die moderne Landwirtschaft ist.“ So macht Schule Spaß Grüne Woche young generation setzt Unterrichts-Highlights Für über 20.000 Schüler aus Berlin, Brandenburg und den angrenzenden Bundes- ländern gibt es kurz vor der Zeugnisausgabe Ende Januar noch ein echtes Unter- richts-Highlight: Beim Schülerprogramm „Grüne Woche young generation“ lernen Schulklassen aller Altersstufen beispielsweise die Grundlagen des Backhandwerks, wie Beete angelegt werden oder die große Bedeutung von Bienen für die Land- wirtschaft.

Neben einem gesunden und leckeren Frühstück und hautnahen Pro- grammpunkten bei landwirtschaftlichen Nutztieren kann sogar ein „Tierarztdiplom“ erworben werden. Kontakt: Rebekka Groth, younggeneration@messe-berlin.de  Virtueller Hofbesuch dank Augmented Reality: Drei Landwir- te laden zu einem Streifzug durch ihre Betriebe ein – und zwar virtuell. Mittels der computergestützten Erweiterung von Sinneswahrneh- mungen erwachen Acker, Stall, Ge- wächshaus und sogar der Landwirt selbst vor den eigenen Augen zum Leben. Für diese multimediale Erleb- nistour wurden drei große Container so umgebaut, dass man beispiels- weise das Fressgitter für Kühe oder das Ernterohr des Mähdreschers an- fassen kann, während man sich auf einem iPad anschaut, wozu diese Gegenstände in der Landwirtschaft genutzt werden.

Zusätzlicher Clou: Eine Karte mit farbigen Folien, durch die man hindurchschauen kann, ermöglicht es, zwischen den Pers- pektiven Landwirt,Verbraucher und Industrie hin- und herzuwechseln. Geballte Kompetenz

Grüne Woche . ERLEBNISBAUERNHOF 19 Ein Leuchtturm auf dem ErlebnisBauern- hof? Warum denn nicht? Die Landjugend Schleswig-Holstein, die in diesem Jahr den Stand des Bundes der Deutschen Landju- gend (BDL) e. V. betreut, macht das rot- weiß gestreifte Markenzeichen zum Treff- punkt in Halle 3.2 – für alle, die sich für die Zukunft der Dörfer interessieren. Für sie steht fest: Landjugend kann man nicht be- schreiben, Landjugend muss man einfach (er)leben. Dafür haben die Nordlichter ei- nen Mitmachstand konzipiert, mit dem sie quasi ihre Heimat in die Hauptstadt holen. Doch Landjugend (er)leben geht auf der Grünen Woche 2019 gleich doppelt, auch in der Sonderschau des Bundeslandwirt- schaftsministeriums ist der BDL vertre- ten.

Die Niedersächsische Landjugend hat dort den Hut auf und fragt: Ei, Kar- toffel beziehungsweise Milch? Landju- gend? Ihre Antwort steht schon fest: „… passt immer!“ Warum? Das lässt sich mitten in der Halle gut erfahren. Von den ehrenamtlich Aktiven, die als Experten in eigener Sache vor Ort sind. Sie haben Ei, Kartoffel und Kuh mitgebracht. Mit Spannungs- und Spaßgarantie informie- ren sie über moderne Landwirtschaft und ihre „Mitbringsel“. Mit einem Quiz nehmen die jungen Leute den romantisie- renden Blick auf die Bauernhöfe auf die Schippe.

Geballt gibt‘s Landjugend bei der BDL-Ju- gendveranstaltung am 20. Januar. Knapp 3.000 junge Gäste aus der ganzen Republik werden erwartet, wenn die Landjugend ihre Forderungen auf eine große Berliner Büh- ne bringt. Doch auch der mit 10.000 Euro dotierte Ernst-Engelbrecht-Greve-Preis 2019 wird verliehen, und es gibt eine Welt- uraufführung: geschrieben, inszeniert und auf die Bühne gebracht von der Rheini- schen Landjugend. Bereits am Tag zuvor lädt der BDL zu seinem Jugendforum ein, bei dem Wolf- gang Thierse zu Gast sein wird. Der ehe- malige Bundestagspräsident engagiert sich wie die Landjugend auch intensiv gegen Rechtsextremismus.

Aber das wird nicht das einzige Gesprächsthema bleiben. Am darauffolgenden Montag veranstaltet der BDL gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband seinen Junglandwirtekon- gress, bei dem es um „Grüne Gentechnik – Risiken und Chancen für eine Landwirt- schaft der Zukunft“ gehen wird. Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) ist der bundesweit größte Verband für Frauen und deren Familien, die auf dem Lande leben. Sein Ziel ist es, die Lebensqualität und die Arbeitsbedingun- gen im ländlichen Raum zu verbessern. Auf der Grünen Woche vernetzen und engagieren sich die LandFrauen auf ganz unterschiedlichen Ebenen.

„Land- Frauen zeigen Flagge!“ lautet das Motto des dlv-Standes auf dem Erlebnis- Bauernhof (Halle 3.2). „Flagge“ zeigen LandFrauen für ein lebendiges und buntes Miteinander, für Gemeinschaft, Zusammenhalt und lebendige Dörfer. Standbesucher werden interaktiv einge- bunden und können sich außerdem über das Thema Lebensmittelhygiene infor- mieren. Für den 19. Januar lädt der dlv zum BäuerinnenForum im CityCube ein. Von 11.30 Uhr bis 14.30 Uhr diskutie- ren Interessierte mit Vertreterinnen aus Politik und Praxis über Zukunftsstrategi- en für die Landwirtschaft. „Gemeinsam mehr erreichen – Lebendige Dörfer“ ist Schwerpunkt des dlv-Fachforums beim 12.

Zukunftsforum. Beim Fachforum am 23. Januar von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr im CityCube stehen Kommunikation und lebendige Dörfer im Mittelpunkt. LandFrauentag 2018: 500.000 Mitglie- der, 12.000 Ortsvereine, 22 Landesver- bände bilden ein starkes Netzwerk. Foto: Rainer Freese zeigen Flagge Für ein lebendiges und buntes Miteinander auf dem Lande LANDJUGEND (ER)LEBEN Der Bund der Deutschen Landjugend ist 2019 zum 62. Mal auf der Grünen Woche – ein Mix aus Vertrautem und Premieren

20 7 3 4 5 6 8 Foto: SMUL (Michael Bader) Regionale Leckereien und Spezialitäten aus ganz Deutschland in acht Hallen. 1 2 Foto: Schokoladerie de Prie Foto: Grafschafter Krautfabrik, Josef Schmitz KG

Grüne Woche . REGIONALE SPEZIALITÄTEN 21 Wir haben in den Bundesländern nachgefragt, welche ihrer regionalen Spezialitäten sie mit zur Grünen Woche nach Berlin mitbringen. Die Antworten kamen prompt: Hier können Sie sich schon einmal in Text und Bild auf die bevorstehenden Gaumenfreuden einstimmen. E in Hamburger wird überall auf der Welt als Hamburger bezeichnet.

Beim frittierten Hefegebäck aus Berlin sieht es ganz anders aus. Was jenseits der Stadt- grenze in Konditoreien und Bäckereien als „Berliner“ angeboten wird, heißt in Berlin „Pfannkuchen“. In Chile kennt man sie als berlinés, in Spanien als berlina und im Grüne-Woche-Partnerland Finnland wird ein mit rosafarbenem Zuckerguss überzo- gener „Berliner“ als berliininmunkki ver- kauft. Welche regionalen Besonderheiten aus deutschen Landen es auf der Grünen Woche noch so zu entdecken und zu kosten gibt, lesen Sie hier: 1 Bayern: Hofer Rindfleischwurst Wussten Sie, dass 21 von den rund 90 EU-geschützten Spezialitäten aus Bay- ern kommen? Eine von ihnen ist die Ho- fer Rindfleischwurst, eine streichfähige Rohwurst von Metzgereibetrieben in und um Hof.

Als Rohstoff wird vor allem Rindfleisch von ausgewachsenen, älteren Schlachttieren verwendet, da es der Hofer Rindfleischwurst eine kräftige Fleischfar- be schenkt. Um die Wurst streichfähig zu machen, stammt ein gewisser Anteil des Rohmaterials aus dem weicheren Fett des Rückenspecks vom Schwein. Die Hofer Rindfleischwurst ist seit Februar 2011 als Produkt mit geschützter geografischer An- gabe (g. g. A.) eingetragen. Die Besucher der IGW können die besondere Spezialität in der Bayernhalle 22b am Stand der Ge- nussregion Oberfranken, Stand-Nr. C240, genießen.

2 Berlin: Schokolade in Bestform Motive aus Schokolade, die für jeden An- lass kreativ und individuell in einer kleinen Berliner Manufaktur gefertigt werden, sind in der Berlin-Halle 21b zu entdecken. Beim Schoko-Engel gibt es Wasserhahn und Hüftgelenk, Werbepräsent und Fir- menlogo aus Schokolade. Der individu- ellen Gestaltung sind fast keine Grenzen gesetzt. Genießen Sie in der Berlin-Halle einen kleinen Einblick in das innovative Sortiment der Manufaktur. 3 Mecklenburg-Vorpummern liebt es süß Die Schokoladerie de Prie steht für Gau- menfreuden in traditioneller Handwerks- kunst. Fairer Kakaobohneneinkauf bei mittelamerikanischen Kleinbauern, sorg- fältige Röstung und eine bis zu 96-stün- dige Conchierung sorgen für Schokola- den der Spitzenklasse.

Das Unternehmen präsentiert auf der IGW sein innovatives „Küstenlinien“-Sortiment, neue Sorten wie „Kanonenkugeln“ mit Rummarzi- pan, „Mecklenburger Kopfsteinpflaster“, „Seemanns Vesper“ und das „Fischbröt- chen“ aus Marzipan mit eingelegtem Schokofisch.

4 Hessen: Frankfurter Grüne Soße Die Frankfurter Grüne Soße oder „Grie Soß“ ist eine kalt servierte Soße, die gern zu gekochten Eiern, Fleisch und Kartof- feln gegessen wird. Traditionell beginnt die Saison am Gründonnerstag und dau- LECKEREIEN aus deutschen Landen ert bis zum ersten Frost im Herbst. Tradi- tionell gehören in die Frankfurter Grüne Soße sieben Kräuter: Kerbel, Kresse, Pe- tersilie, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnitt- lauch und Borretsch. Die Soße darf nur so bezeichnet werden, wenn die sieben Kräuter von Gärtnern im „Grüngürtel“ der Stadt Frankfurt angebaut werden.

5 Brandenburg: Aus dem Hause Fontane Regionalität wird in der Branden- burg-Halle 21a großgeschrieben.

Unter den 75 Ausstellern finden Sie 2019 einen ganz besonderen: Theodor Fontane. Er bringt zum Fontanejahr 2019 eine Köst- lichkeit mit: Mutter Fontanes Gewürz- brotpudding, der in Ostprignitz-Ruppin wiederbelebt wurde und zu der kulina- rischen Reise mit dem Titel „fontane. kulinarik“ gehört. Fontane kulinarisch erleben, das haben sich regionale Gastro- nomen in Ostprignitz-Ruppin im Fonta- nejahr vorgenommen. Am Stand aus Ost- prignitz-Ruppin kann man sich für das ganze Jahr Appetit holen.

6 Niedersachsen: „Ins Moor ­gefallen! Eine Spezialität aus der Heide: der Schne- verdinger „Moorschinken“. Vor mehr als 30 Jahren schob ein Metzger des Heide- schlachters Ernst Dehning große, von Hand gewickelte Schinken in die Räu- cheranlage. Durch einen Programmfeh- ler lief die Rauchanlage viel länger als eigentlich geplant. Als der Meister mor- gens die Rauchschränke öffnete, hingen pechschwarze Roller auf den Wagen, die jedoch köstlich schmeckten. Schnell kam bei den Kunden die Frage auf: „Was ist denn mit denen passiert?“. Schlagfertig antwortete der Meister: „Die sind ins Moor gefallen.“ Die Geburtsstunde des Schneverdinger Moorschinkens.

Foto: Wikipedia/ Dr. Bernd Gross

22 10 11 9 Deftige Brotzeit bedeutet in Rheinland-Pfalz: Brot, Käse, Schinken – und Wein. Foto: Viscon Fotografie

Grüne Woche . REGIONALE SPEZIALITÄTEN 23 7 Nordrhein-Westfalen: Süßes aus Rheinischen Rüben Ein Frühstücksbrot mit Rübensi- rup – auch Rübenkraut genannt – gehört hierzulande zur Kind- heitserinnerung der Älteren, und dieJungengenießenesnochheute. Hervorragend schmeckt er auch auf einem Rosinenbrot mit Käse! Sein süß-malziger Geschmack und der karamellartige Geruch machen Rübensirup so besonders.

Schon seit dem 18. Jahrhundert im Rheinland be- liebt, erhielt er 2012 das Siegel „geschütz- te geografische Angabe (g. g. A.)“. In der Region, die südlich von Bonn beginnt und über Köln, Düsseldorf und Neuss bis zum Niederrhein reicht, wird die Zuckerrübe angebaut. Die zerkleinerten Rüben werden gekocht, zerkleinert und gepresst. Im An- schluss wird der Rohsaft gefiltert und das Wasser schonend entzogen. Alteingeses- sene Betriebe setzen sich in der Schutzge- meinschaft Rheinischer Zuckerrübensirup/ Rheinisches Apfelkraut (g. g. A.) für das Naturprodukt ein.

8 Sachsen: Deutschlands Backstube Jede Region Sachsens hat eigene, typische Backwaren wie beispielsweise die Frei- berger Eierschecke. Der Legende nach entstand sie zu Beginn des 13. Jahrhun- derts. Zu dieser Zeit wurde um die Stadt Freiberg eine 2,5 Kilometer lange Mauer errichtet, deren Mauersteine mit quark- haltigem Lehm zusammengefügt wurden. Der Mangel an Quark inspirierte die Bä- cker zur Freiberger Eierschecke, die ohne Quark und mit einer dünnen Schicht Scheckenmasse auf einem extra dünnen Hefeteigboden hergestellt wird. Frisch zubereitet schmeckt sie am besten. Und übrigens: In Sachsen werden noch heute in etwa 1.200 Bäckereien Eierschecken in verschiedenen Arten gebacken.

Probieren Sie in Halle 21b am Stand der Bäckerei Möbius die einzigartige Freiberger Eier- schecke.

9 Baden-Württemberg: Der Ofenschlupfer In einem echten baden-württembergi- schen Haushalt werden alle Reste ver- wertet. Der Ofenschlupfer wurde daher erfunden, um alte Brötchen („Wecken“) zu verwerten. Einst als Arme-Leute-Es- sen verschrien, ist dieses „Resteessen“ mittlerweile zu einem wahren Klassiker der baden-württembergischen Küche ge- worden. Neben altbackenem Brot oder Hefezopf benötigt man für diese warme Süßspeise aus dem Ofen nur wenige Zutaten wie Äp- fel, Mandeln, Rosinen, Milch und Eier. Egal ob süß oder pikant, als Hauptgericht oder Dessert, die Baden-Württemberger genießen ihren goldbraunen Ofenschlupfer das ganze Jahr über.

10 Thüringen: Mutzbraten Der Mutzbraten ist ein Fleischgericht, das gerade im Osten Thüringens sehr verbreitet ist. Der Name „Mutz“ ist wahrscheinlich auf den Fleischzuschnitt zurückzuführen, denn er bedeutet so viel wie „ein Stück“ oder „gestutzt“. Das Gericht hat Traditi- on. Schon im 18. Jahrhundert soll es den Mutzbraten auf den Jahr- und Viehmärk- ten in Ostthüringen gegeben haben. Die Fleischstücke werden in eine Gewürz- mischung aus Salz, Pfeffer und Majoran eingelegt. Danach müssen sie 24 Stunden ziehen, sodass die Gewürze in das Fleisch dringen können. Die Fleischstücke kom- men anschließend an einen großen Spieß.

Für den typischen Geschmack gart der Mutzbraten bis zu drei Stunden über ei- nem Birkenholzfeuer. Serviert wird er mit Sauerkraut, Brot und Senf.

11 Schleswig-Holstein: Mit Sattelschwein In der Schleswig-Holstein-Halle 22a ko- chen versierte Küchenchefs der DEHO- GA-Kreisverbände täglich lecker auf. Am 19. Januar wird mittags „Zartes Filet vom Angler Sattelschwein in Spinat und Teigmantel“ präsentiert. Damit rückt eine fast verschwundene Haustierrasse aus dem Landesteil Angeln in den Fo- kus. Das Angler Sattelschwein verdankt seinen Namen dem „weißen Sattel“, der sich über die Schulter und die Vorderbei- ne hinzieht. Mithilfe eines Fördervereins haben sich die Bestände wieder erholt. Gerichte mit Angler Sattelschwein finden sich wegen der Top-Fleischbeschaffenheit immer häufiger auf den Speisekarten der Gastronomie und bedienen jeden Ge- schmack.

12 Sachsen-Anhalt: Bier-Geschichte(n) Bierspezialitäten der Brauerei Landsberg sind nicht nur geschmacklich ein Genuss. Jede Sorte kommt neben ihren regionalen Zutaten mit einem Tier daher, das eine kleine Geschichte vom Land erzählt. Für Liebhaber des Bockbieres gibt es da die „Freche Ziege“ Frieda, die oft verträumt in der Gegend herumschaut und gemüt- liche Grillabende begleitet. Wer lieber ein Pilsner trinkt, ist mit dem „Stolzen Hahn“ gut beraten, der sich gern mit Schnitzel und Käse paart. Für Fans von Zwickel- bieren gibt es den „Bunten Hund“, der sich am liebsten unter Salat und Geflügel mischt.

Ziel ist es, auch den Städtern das Landleben näherzubringen und das ein- zigartige Flair zu vermitteln. 12 Dieser Messeauftritt wird gefördert durch: BESSER ÖKO MIT NATURLAND. GUT BERATEN ALS ERZEUGER. Besuchen Sie uns auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 18. - 27. Januar 2019 in Halle 1.2b

24 Grüne Woche . TIERE Gelocktes Borstenvieh Das Wollschwein ist „Gefährdete Nutztierrasse des Jahres“ Mit dem Wollschwein steht eine Nutztierrasse im Mittelpunkt, die auf der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH) in der Kategorie „Rassen aus anderen Ländern“ aufgeführt ist. Ursprüng- lich stammt es aus Ungarn, in Deutschland erfreut sich das robuste Schwein mit dem lockigen Borstenkleid wachsender Beliebtheit. Die GEH ernennt seit 1984 alljährlich die „Gefährdete Rasse“ und macht damit auf den Verlust der Vielfalt in der Landwirtschaft aufmerksam.

Wegen der Gefahr einer Ansteckung mit Afrikanischer Schweinepest werden auf der Grünen Woche 2019 keine Schweine ausgestellt. Die Gesellschaft hält aber jede Menge Informationen rund um das Wollschwein und andere gefährdete Nutztierrassen parat.  2019 steht das Pferd im Fokus der Tier- halle 25. Im großen Vorführring werden vom 18. bis 20. Januar die Bundessieger der 5. FN-Bundeshengstschau Sportpo- nys, am 21. und 22. Januar der FN-Bun- deshengstschau Robustponys ermittelt. Auch der Polo-Sport wird in der Tierhalle hautnah zu erleben sein. Die Tierhal- le 25 ist mit vielen landwirtschaftlichen Nutztieren Anlaufpunkt für Züchter und das Publikum.

Überaus sehenswert ist die „Welt der Rinder“ in den Ställen der Tierhalle – mehr als 20 verschiede- ne Rinderrassen unterschiedlicher Nut- zungsformen. Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände wird Wissens- wertes zu den Schaf- und Ziegenrassen und der landwirtschaftlichen Nutzung veranschaulichen. Die HIPPOLOGICA, das größte Hallenreitsportevent Berlins, wird vom 24. bis 27. Januar die Massen auf den Tribünen mit vier Pferdesport- disziplinen bis hin zur Schweren Klasse begeistern. Die benachbarte Halle 26 bie- tet Pferdefreunden ebenfalls ein abwechs- lungsreiches Programm: In einem zweiten Reitring werden spannende Vorführun- gen und Lehrdemonstrationen gezeigt, im HIPPOFORUM berichten Experten über Pferdegesundheit und -training, und die erweiterte Ausstellungsfläche sorgt für mehr Shoppingerlebnisse.

Die HIPPOLOGICA begeistert auch 2019 wieder die Pferde- sportfreunde auf den Tribünen DAS PFERD IM FOKUS DER TIERHALLE Neben der HIPPOLOGICA werden Sportponys, Polo, aber auch die „Welt der Rinder“, Schafe und Ziegen die Grüne-Woche-Fauna bereichern.  HundevorführungenAuf ei- ner Aktionsfläche in der Erlebniswelt Heimtiere werden täglich Hunde- vorführungen präsentiert, an ­ denen Groß und Klein ihre Freude haben: Schäferhund, Leonberger, Pudel, ­Cavalier-King-Charles-Spaniel, ­ Eurasier, Dalmatiner, Basset Hound, Yorkshire-Terrier, Teckel, Windhund, Lhasa Apso und Tibet-Terrier, Jagd- spaniel, Ungarischer Hirtenhund, Foxterrier, Spitz und viele andere.

Finden Sie heraus, welcher Hund zu Ihnen passt. Fragen über verantwor- tungsvolle Hundehaltung beantwor- tet die Tierärztekammer Berlin. Sie informiert über Tiergesundheit und steht auch für juristische Fragen zur Verfügung.

 Esel und AlpakasDie „Esel-Freunde im Havelland e.V.“ sind auch 2019 wieder mit ihren geliebten Langohren zu sehen. Vereinschefin Christine Möller hat jahrelange Erfahrung mit den eigen- willigen Vierbeinern. Ebenfalls unter dem Dach der Erlebniswelt Heim- tiere kommen Alpaka-Liebhaber auf ihre Kosten. Der Alpaka-Park Funke aus dem Brandenburger Landkreis Uckermark präsentiert seine sanf- ten Tiere mit den schönen, großen Augen den Besuchern der Grünen Woche in Berlin. Nicht verpassen Foto: Gosmann/GEH

25 Grüne Woche . TIERE Vom 18. bis 22. Januar 2019 werden sich rund 90 Hengste auf der 5.

FN-Bundes- hengstschau Sportponys sowie zirka 70 Hengste auf der FN-Bundeshengstschau Robustponys in der Tierhalle 25 um den Titel der Bundessieger bewerben. Zur Schau der Sportponys (18.-20. Januar.) sind vier- bis zwölfjährige Hengste der KLEINE PFERDE KOMMEN GROSS RAUS 160 Hengste konkurrieren bei den FN-Bundesschauen für Sportponys und Robustponys vom 18. bis 22. Januar um die Titel. Rassen Deutsches Reitpony, New Forest Pony, Connemara Pony und Welsh Pony der Sektionen A, B und C sowie Welsh Cob zugelassen. Am 21. und 22. Januar ist dann die Bühne frei für vier- bis zwölfjährige Hengste der Rassen Shetland Pony, Deut- sches Part-Bred Shetland Pony, Deutsches Classic Pony, Dartmoor Pony, Dülmener, Fell Pony, Highland Pony und Mérens.

Die Vorselektion der teilnehmenden Hengste findet bereits auf regionaler Ebe- ne der Zuchtverbände statt. Die Wettbe- werbe sind rassespezifische Schauwettbe- werbe, bei denen das Exterieur sowie die Gangarten Schritt und Trab beurteilt wer- den. Bei den Sportponys kommen Sport- wettbewerbe hinzu, bei denen die Hengste im Freispringen und unter dem Sattel be- wertet werden. Ermittelt werden jeweils ein Bundessieger der zugelassenen Rassen so- wie bei den Sportponys noch je ein spring-, ein dressur- und ein vielseitigkeitsbetonter Siegerhengst sowie ein Gesamtsieger der FN-Bundeshengstschau Sportponys.

Zudem ist ein vielseitiges Schauprogramm mit den teilnehmenden Hengsten geplant. Am Stand der Deutschen Reiterlichen Vereinigung und der beteiligten Zuchtver- bände gibt es natürlich auch umfangreiche Informationen zu Pferde- und Ponyzucht sowie zum Sport rund um das Pferd. www.pferd-aktuell.de/bundesschauen Tierischer Spaß für die ganze Familie: Die Erlebniswelt Heimtiere kehrt mit Zwei- und Vierbeinern, behaarten, schuppigen und gefiederten tierischen Hausgenossen zurück in Halle 26c. So zeigt u. a. der Verein Berliner Pro-Kat e. V. wunderschöne Rassekatzen wie Si- birische Waldkatze, Somali Cornish Rex, Maine Coon, Ragdoll, Britisch Kurzhaar und Perser.

Mit einer bunten und schim- mernden Unterwasserwelt lockt der Deutsche Verein für Aquarien- und Ter- rarienkunde e. V. – Berlin-Brandenburg. Hier gibt es Tipps zur artgerechten Hal- tung – vom richtigen Futter über geeig- nete Luft- und Temperaturverhältnisse bis hin zu Tricks zur Aquariensäuberung. Das private Museum für Tierkunde Ber- lin begeistert mit seinen Schützlingen wie Gespensterschrecken, Gottesanbe- terinnen oder Grabfrosch. Alle Exempla- re sind aus nächster Nähe zu erkunden. Vogelspinnen mit haarigen Körpern kön- nen ohne Gefahr in Terrarien betrachtet werden. Nager, Bartagamen und Schlan- gen – wohl für jeden ist etwas dabei.

Zudem präsentieren Imker aus Berlin und Brandenburg ein Bienarium mit he- rumschwirrendem Bienenvolk. Informie- ren Sie sich über die Imkerei und über Schnupperkurse für angehende Imker. Rassekatzen sind die beliebtesten Heimtiere der Bundesbürger Erlebniswelt Heimtiere Sportpony beim Freispringen Deutsche Classic Ponys Foto: Stefanie Grober

Grüne Woche . THEMA 26 Gehen Sie mit der Lebensmit- telwirtschaft auf Trendsuche in Halle 22a: Die Trendshow der Lebensmittelbranche geht in die nächste Runde. Auch 2019 sind der Bund für Le- bensmittelrecht und Lebens- mittelkunde (BLL) und die Bundesvereinigung der Deut- schen Ernährungsindustrie (BVE) auf der Suche nach Innovationen, die nicht nur die geschmackliche Vielfalt in den Blick nehmen, son- dern auch Antworten auf Fragen der Nach- haltigkeit, Gesundheit und sozialen Verantwortung geben. „Wie schmeckt die Zukunft?“ – das beantworten auf der Grünen Woche 2019 etablierte Marken aus den Be- reichen Industrie, Handel und der Systemgastronomie wie Danone, Nestlé, REWE und McDonalds.

Außerdem können sich die Besucher über Impulse aus der Food-Start-up-Szene freuen mit 3Bears (Porridge WIE SCHMECKT DIE ZUKUNFT? Kochen macht Spaß: In der Showküche sind schon die jüngsten Messebesucher mit Eifer dabei.

ohne Zuckerzusatz), Joybräu (alkoholfreies Proteinbier), Laia’s Proteinhanf (Hanf-Le- bensmittel), NearBees (Honig aus der Region) oder dem Ha- ehnlein-Projekt (Bioprodukte aus der Aufzucht von Henne UND Hahn). Verkostungen gibt es natürlich nicht nur an den Ständen, sondern auch bei „Cook and Talks“ in der Küppersbusch-Showküche. Und auch junge Gäste haben im Rahmen des Young-Ge- neration-Programms wieder die Möglichkeit, die Showkü- che unsicher zu machen und zu „Köchen der Zukunft“ zu werden.

DER ABSOLUTE HINGUCKER: FISCHE AUF EIS Schauen, schnuppern, schme- cken – das alles bietet der Mes- sestand des Fisch-Informati- onszentrums e.

V. (FIZ) aus Hamburg in Halle 14.1. Aus frischen Fischen, Krebs- und Weichtieren aus den Weltmee- ren und den Teichen, Flüssen und Seen der verschiedenen Regionen Deutschlands lassen sich leckere Gerichte zuberei- ten. Neben dem großen Ka- beljau, der nach Meer riecht, und dem kleinen Stint, der ein feines Aroma nach frischer Salatgurke verströmt, werden viele Fische präsentiert, die es zu entdecken gilt. Dabei schult das FIZ die Besucher, wie sie beispielsweise die Frische der Fische erkennen. Aber auch die Vielfalt der Muscheln und Garnelen bietet kulinarische Entdeckungen. Und wenn sich das Auge sattgesehen hat, bie- tet das FIZ kleine Proben von fettfrei gebratenem Seelachs, Kabeljau oder Rotbarsch zum Kosten an – direkt heiß aus der Pfanne.

Ein weiterer kuli- narischer Höhepunkt sind die Köstlichkeiten von Oktopus, Sepia und Kalmar.

Sandra Kess vom FIZ präsentiert für den großen Appetit einen Weißen Heilbutt. Foto: FIZ  Die Ausgaben der Verbraucher für Fisch und Meeresfrüchte sind 2017 auf ein Rekordniveau von rund 3,9 Milliarden Euro gestiegen. Unverän- dert beliebt sind Lachs, Alaska-Seelachs, Hering, Thunfisch und Forellen, auf die rund drei Viertel des Verbrauchs an Fisch fallen. Spitzenreiter im Fischeinkauf blieben im Jahr 2017 die Verbraucher in Bremen (6,1 Kilo pro Kopf), Hamburg (5,8 Kilo), Schleswig-Holstein (5,6 Kilo) und Berlin (5,6 Kilo). Ein paar Zahlen

Grüne Woche .

MÄRKTE 27 „In der Biohalle 1.2 können Sie bei Ökobauern, -bäckern, -imkern und -winzern aus ers- ter Hand erfahren, wie leckere Bioprodukte entstehen, und viele Ökospezialitäten auch gleich für den Genuss zu Hau- se kaufen. Gerade für Fami- lien und Schulkinder gibt es viele tolle Informations- und Probier-Angebote“, lädt Pe- ter Röhrig, Geschäftsführer des deutschen Biospitzenver- bandes Bund Ökologische Le- bensmittelwirtschaft (BÖLW), alle großen und kleinen Besu- cher der Grünen Woche ein. Die Bioverbände Bioland, Na- turland und Demeter erklären in der Biohalle 2019, warum Biomilch „happy, schön und stark“ macht, zeigen, warum sich Bienen beim Bioimker und auf blütenreichen Ökoflä- chen rundum wohlfühlen, und machen mit einem virtuellen Rundgang auf einem Ökobe- trieb artgerechte Tierhaltung erlebbar.

„Schwärmen für die Vielfalt“ heißt es am BÖLN-Stand (Bundesprogramm Ökologi- scher Landbau und andere Formen nachhaltiger Land- wirtschaft). Bioforscher las- sen sich über die Schulter schauen, und Bäuerinnen und Bauern aus dem Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Öko- logischer Landbau zeigen, wie wichtig Bestäuberinsekten für die biologische Vielfalt sind. Reichlich Live-Entertainment bietet das Bioprogramm auf der Hallenbühne. Es wird ge- kocht, verkostet, und Fragen des Publikums werden be- antwortet: Wo ist der nächste Biohof in meiner Nähe, den ich besuchen kann? Warum schmeckt Bio so gut? Ist Öko auch gleich Umweltschutz? Im Laufe der Messe werden her- ausragende Biobetriebe vom Bundeslandwirtschaftsminis- terium im Rahmen des „Bun- deswettbewerbs Ökologischer Landbau“ ausgezeichnet.

Fairer Einkauf, faire Produktion „Eine Welt ohne Hunger ist möglich – mit fairem Einkauf und fairer Produktion“ – unter diesem Motto präsentiert sich das Bundesentwicklungsministerium auf der Grünen Woche 2019. Gemeinsam mit vielen Partnern zeigt das Ministerium, was unser Einkaufsverhalten in Deutschland mit der Lebenssitua- tion der Menschen in Afrika zu tun hat und was jeder Einzelne von uns tun kann, die Lebensperspektiven dieser Menschen zu verbessern. Hineinversetzt in die Anbaugebiete für Cashew- nüsse und Kakao haben die Besucher die Möglichkeit zu er- fahren, wo ihre Lieblingsprodukte herkommen und welchen Weg sie zu uns nach Deutschland zurücklegen.

Die Besucher entdecken, wie die Kakaofrucht aussieht und schmeckt und wie hart viele Menschen arbeiten, um sie zu ernten. Dass die Cashewnuss nicht nur gesund ist, sondern auch Tausende Jobs in Entwicklungsländern schafft, zeigen verschiedene interaktive Stationen, die erläutern, wie die Nuss – die eigentlich keine ist – vom Feld zu uns nach Deutschland kommt.

Der Geschmackssinn steht auch bei einem afrikanischen Marktplatz im Vordergrund, der zum Probieren und Entdecken von Produkten aus Ländern wie der Elfenbeinküste, Ghana, Tunesien, Marokko, Äthiopien und dem Senegal einlädt. Hier wird deutlich, wie sehr Afrika bereits jetzt Teil unserer Ernäh- rung ist. Bekannte Köche zeigen, wie schmackhaft faire und nachhaltige Produkte sind. Ergänzt wird das Angebot durch ein informatives und unterhaltsames Bühnenprogramm und Highlights wie eine Insektenküche.

Entwicklungsminister Gerd Müller besucht eine Kakaoplantage in Côte d‘Ivoire. Foto: Ute Grabowsky / photothek.net DIE GANZE VIELFALT DES ÖKOLANDBAUS

Grüne Woche . GARTEN 28 BLOOMING CITY kreativ–bunt–natürlich Die Erzeugergenossenschaft Landgard und „Blumen – 1.000 gute Gründe“ bringen florale, bunte und kreative Vielfalt in die Blumenhalle der Internationalen Grünen Woche. 1 2 3

Grüne Woche . GARTEN 29 W enn Berlin im Januar noch von winterlichen Grautönen geprägt sein wird, zeigen Landgard und die Initiative „Blumen – 1.000 gute Grün- de“ auf der IGW die blumige Seite der Hauptstadt. Unter dem Motto „Bloo- ming City: kreativ – bunt – natürlich“ werden dazu einige der bekanntesten Berliner Wahrzeichen mithilfe von Tau- senden Blumen völlig neu inszeniert.

Das Motto „Blooming City: kreativ – bunt – natürlich“ besitzt aber noch viele weitere Facetten rund um die gesellschaftliche Relevanz einer begrünten Stadt. Während Urban Gardening dabei die individuel- le Umsetzung im Kleinen ist, geht es für die moderne Stadtplanung im Kern um die Frage: Wie sehen die Städte aus, in denen wir zukünftig leben möchten? Für die aufwendige Umsetzung der attrakti- ven garten- und landschaftsbaulichen Ge- staltungen zieht die Blumenhalle wieder in die 7.500 Quadratmeter große Halle 9, wo sie viele Jahrzehnte bis zum Jahr 2015 angesiedelt war. Auch 2019 wird es wieder zahlreiche Workshops geben, an denen die Besucher gegen eine geringe Gebühr teilnehmen und mit professioneller An- leitung moderne Werkstücke gestalten können.

Die fertigen Werkstücke können anschließend mit nach Hause genommen werden. Neu ist 2019, dass die Besucher direkt in der Halle Blumen und Pflanzen auch selbst kaufen können. Und wenn die wochenlangen Vorberei- tungen bis zur Eröffnung der Messe ab- geschlossen sind, werden Landgard und „Blumen – 1.000 gute Gründe“ die Be- sucher der IGW vom 18. bis 27. Januar 2019 wieder mit floraler Vielfalt, Ästhetik, spannenden Mitmach-Aktionen, starken Partnern, Influencer-Aktionen vor Ort und einem Gewinnspiel jeden Tag aufs Neue für Blumen und Pflanzen begeistern. 1 Die Blumenhalle bietet 2019 Berlin-Motive – in Szene gesetzt mit Tausenden Blumen.

2 Do it yourself: kreative Workshops mit Blü- ten und Pflanzenteilen.

3 Daran kommt keiner vorbei: Selfie vor der Blumenwand. Die Besucher der Blumenhalle werden auch bei der nächsten Grünen Woche ihr blühen- des Wunder erleben (u. l.). Der Klimawandel ist nicht von der Hand zu weisen. Doch die Kleingärtner – Ur- ban-Gardening-Aktivisten der ersten Stunde – kümmern sich seit mehr als hun- dert Jahren um das Klima in Berlin, nicht immer wahrgenommen, bisweilen sogar unterschätzt. Die Gartenfreunde aus Ber- lin, Brandenburg und Niedersachsen zei- gen auf der Grünen Woche 2019, wie sie klimafreundlich und ökologisch gärtnern und wie sie sich auf die Veränderungen im eigenen Garten einstellen.

Sie beraten die Grüne-Woche-Besucher gern zur Pflanzenwahl und Gestaltung ei- ner Klimaoase in der Stadt. An den Stän- den informieren die Hobbygärtner über naturnahes Gärtnern in der Stadt und ma- chen es anhand von Umwelt-Experimen- ten erlebbar. BERLIN IM KLIMAWANDEL Kleingärtner im Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V. tun was fürs Wetter Grüne-Woche-Besucher finden im Garten- baubereich der Messe eine reiche Auswahl an ­ Zwiebeln, Setzlingen und Sämereien.

Tomaten mit Bewässerungstechnik im Schaugarten des Bezirksverbandes der ­ Gartenfreunde Berlin-Treptow e. V. Foto: Jana Vallejo Manzano NACHHALTIGKEIT IM GARTENBAU Zentralverband Gartenbau e.

V. macht Umweltschutz erlebbar Der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) legt 2019 seinen Schwerpunkt auf das The- ma „Nachhaltigkeit im Gartenbau“. Mit einem Nachhaltigkeitspfad werden die Leistungen der Branche im Bereich Um- weltschutz und Nachhaltigkeit erlebbar gemacht. Besucher erhalten Einblick in die Vielfalt des deutschen Gartenbaus mit seinen verschiedenen Fachrichtungen. Ab- wechslungsreiche Aktionen im Rahmen der Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ zeigen zudem, wie in- novativ und attraktiv der Beruf Gärtner ist.

Grüne Woche . MÄRKTE 30 Neues und Unerwartetes für den Lebens- mitteleinzelhandel gibt es im Professional Center auch bei den beiden Start-up- Days am 23. und 24. Januar. Mit diesem auf der IGW 2018 überaus erfolgreich eingeführten Format will die Messe Ber- lin den interessantesten und originellsten Food-Start-ups eine Bühne bieten und ihnen Starthilfe und Anschub für ihre au- ßergewöhnlichen Geschäftsideen geben. Die jungen Unternehmen präsentieren nicht nur aktuelle Foodthemen, sondern bilden auch den Wandel des Konsumen- tenverhaltens ab. Zwar gestalten die Big Player zum Großteil das Angebot, den- noch setzt der Lebensmitteleinzelhandel auch verstärkt auf neue Marken.

Soge- nannte Microbrands bedienen das ge- wachsene Bedürfnis der Konsumenten nach Unterschiedlichkeit in Geschmack, Herkunft des Produktes, Herstellung oder Vereinbarkeit mit gesundheitlichen, lebensanschaulichen oder religiösen Er- nährungsgewohnheiten.

EINE PLATTFORM FÜR FOOD-START-UPS Am Mittwoch und Donnerstag, also am 23. und 24. Januar 2019, pitchen junge Unternehmer der Lebensmittelbranche ihre Ideen. Professional Center Ein exklusives Angebot für den Lebensmittelhandel Im Professional Center (21.-25. Januar) können Einkäufer, Händler, Caterer und F&B-Manager exklusiv und abseits des Messetrubels regionale Besonderheiten und Spezialitäten der Produzenten der nationalen und internationalen Länder- beteiligungen entdecken. Am 21. Januar findet hier unter anderem auch eine Veranstaltung des IFS (International Fea- tured Standards) zu Lebensmittelsicher- heit und -qualität statt.

Die Standards sollen sicherstellen, dass Produkte und Dienstleistungen zertifizierter Unterneh- men sowohl den Kundenanforderungen als auch den gesetzlichen Anforderun- gen im Bestimmungsland entsprechen. Wer als Fachbesucher der Grünen Woche wenig Zeit zur Recherche und für Termine hat, findet hier die ideale Plattform, um Produkte zu testen und mit Erzeugern oder Händlern ins Ge- spräch – und ins Geschäft – zu kom- men. Präsentiert werden Delikatessen und Süßwaren, Convenience, Fisch- und Fleischprodukte, Getränke sowie Milch- und Molkereiprodukte aus aller Welt. Der Lebensmittelhandel kann an den Werktagen der Grünen Woche im Profes- sional Center regionale Spezialitäten ent- decken und Geschäftskontakte knüpfen.

 Besondere Angebote für den Fachhandel Auf keiner anderen Veranstaltung präsentieren sich die internationalen und deutschen Regionen in solcher Stärke und Vielfalt. Gerade auch klei- nere Unternehmen können für den Lebensmittel- handel interessant sein, wenn es darum geht, den Bedarf an regionalen Produkten für das Strecken- geschäft zu entdecken.

 Regional Star 2019 gesucht ! Diesen Ansatz verfolgt auch der Wettbewerb „Regional-Star 2019“, der am 22. Januar auf der Grünen Woche verliehen wird. Lebensmittel Praxis und Grüne Woche zeichnen hierbei die überzeugendsten nachhaltigen Regional-Konzepte aus Handel, Industrie und Landwirtschaft aus. Nicht verpassen Die Gewinner des ersten Start-up-Days der Grünen Woche 2018 (v. l.): Mathias Schilling von Hiddenseer Kutterfisch (3. Platz), Viktoria Schmidt von nearbee (1. Platz) sowie Fabian Häde von bickus (2. Platz).

Grüne Woche . MÄRKTE 31 Streetfood – dieser Begriff macht sofort Appetit auf mehr! Denn darunter versteht man schon lange nicht mehr die typische Currywurst, Bratwurst oder den Döner auf die Hand.

Neue Food-Trends oder Variationen bekannter Speisen wie Algen- pastete, mexikanische Burritos oder Ko- rean Fried Chicken treffen immer mehr den Geschmack experimentierfreudiger Verbraucher. Diese nicht alltäglichen De- likatessen dürfen auf der Grünen Woche 2019 natürlich nicht fehlen. In der Markt- halle 1.2 lädt eine reiche und bunt ge- mischte Auswahl an süßen und herzhaften Speisen zu neuen Geschmackserlebnissen ein. Vegetarisches Streetfood aus Afrika, frische italienische Pasta, Hotdogs aus Dänemark, selbst gebratene Insekten fin- den sich hier auf der Speisekarte. Zum perfekten Abschluss des Markthallen-Be- suchs bieten sich Craft-Beer, köstliches Eis aus Berlin, fruchtige Cocktailvariationen, frisch gebrühter Kaffee, heiße Poffertjes oder ein leckerer Käsekuchenschnaps an.

Die Internationale Grüne Woche im Januar 1969 Es ist das Jahr der ersten Mondlandung, Richard Nixon ist gerade als amerikani- scher Präsident vereidigt worden, und in Berlin sind der Kalte Krieg und die Teilung Deutschlands spürbarer Alltag. Auswärtige Besucher der Internationalen Grünen Woche müssen mit dem Auto auf Transitstraßen nach West-Berlin reisen oder mit dem Flugzeug Tempelhof be- ziehungsweise den wenige Jahre zuvor Edle Tropfen deutscher Winzer Das WEINWERK in der Blumenhalle Bereits zum vierten Mal präsentiert sich das WEINWERK exklusiv für selbst vermark- tende Weinerzeuger. Angeboten, ausgeschenkt und verkauft werden inländische Weine sowie Perl- und Schaumweine.

Der als reine Erzeugerpräsentation konzipierte Ausstel- lungsbereich ist angebunden an das blühende Ambiente der Internationalen Blumen- halle. Besonders stark vertreten ist das „Wein-Land“ Rheinland-Pfalz mit zahlreichen Weingütern und Winzergenossenschaften sowie einem Stand des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Rheinland-Pfalz ist das Weinland Nummer eins in Deutschland.

für den zivilen Flugbetrieb eröffneten Flughafen Tegel anfliegen. Diese Hemm- nisse tun dem Ansturm auf die Grüne Woche 1969 keinen Abbruch: 1.527 Aussteller aus 29 Ländern präsentieren auf 61.000 Quadratmetern Hallenfläche ihre Erzeugnisse. 445.000 Besucher strömen vom 31. Januar bis zum 9. Fe- bruar in die Messehallen, um sich auch über Lehrschauen wie „Moderne Technik im Gartenbau“, „Der Verbraucher – eine Macht“ oder „Nahrung aus dem Meer“ zu informieren. Mit der Grünen Woche verbunden ist ein Internationales Reit- und Springturnier. Schirmherr der Grü- nen Woche 1969 ist Bundespräsident Dr.

h.c. Heinrich Lübke, der den offiziel- len Eröffnungsrundgang anführt. Viel Zeitgeist und Pop: Die Deutsche Ernährungswirtschaft vermarktet ihre Produkte mit zeitgemäßer Poster-Art. Die Messe vor 50 Jahren STREETFOOD UND FOOD-TRENDS IN DER MARKTHALLE Wer wagt, gewinnt neue Geschmackserlebnisse – zum Beispiel auf der Internationalen Grünen Woche in der Markthalle 1.2

Grüne Woche-THEMA 32 Mittwoch, 16.1. ab 11 Uhr Eröffnungs-Pressekonferenz der Messe Berlin anlässlich der Internationalen Grünen Woche Berlin 2019*; Ort: Pressezentrum, Halle 6.3 Donnerstag, 17.1. 17.-19.1.2019 findet das 11. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) 2019 statt. The- ma: „Landwirtschaft digital – Intelligente Lösun- gen für die Landwirtschaft der Zukunft“ Veranstalter: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Senatsverwaltung Berlin, Messe Berlin GmbH, Global Forum for Food and Agriculture Berlin (GFFA Berlin) Auftaktveranstaltung, Fachpodien, High Level Panels, ein Zukunftsforum für Start-ups, die Innovationsbörse sowie eine Unternehmerlounge zum Verweilen erwarten Sie im CityCube Berlin.

Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung unter www.gffa-berlin.de möglich. 18-22 Uhr Eröffnungsfeier der Internatio­ nalen Grünen Woche 2019 mit anschließendem Empfang des Partnerlandes 2019 Finnland* Veranstalter: Messe Berlin GmbH City Cube Berlin, Halle B + A Freitag, 18.1.

9.15-16 Uhr Polnischer Kongress zum Thema Aquakultur Veranstalter: Organizacja Producentów Ryb ­ Jesiotrowatych, Halle 7.3, Saal Berlin 16-18 Uhr 34. FrischeForumFleisch* Veranstalter: Allgemeine Fleischer Zeitung, ­ Messe Berlin GmbH, City Cube Berlin, Raum M8 www.fleischwirtschaft.de ab 18 Uhr 5. Bio – Empfang des BÖLW* Veranstalter: Bund Ökologische Lebensmittel- wirtschaft (BÖLW), Messegelände, Marshallhaus ab 19.30 Uhr BayWa Abend 2019 Veranstalter: BayWa AG, CityCube Berlin, Halle B Samstag, 19.1.

19.-21.1. Landjugend auf der Grünen Woche mit Jugendforum, Landjugendfete, Jugendver- anstaltung, Junglandwirtekongress und Land- jugendball.

Mehr dazu unter www.landjugend.de. 10-17 Uhr BäuerinnenForum 2019*, Veranstalter: Deutscher Landfrauenverband e.V., CityCube Berlin, Raum M1-M3 13-18 Uhr 13. BDM-Symposium, Veranstalter: Bundesverband Deutscher Milch- viehhalter e.V. (BDM) CityCube Berlin, Halle A ab 19 Uhr Züchterabend*, Veranstalter: Deutsche Reiterliche Vereinigung e.V. (FN), Halle 25, Großer Ring Sonntag, 20.1.

10-12 Uhr Jugendveranstaltung mit Theater- premiere der Rheinischen Landjugend, Veranstalter: Bund der Deutschen Landjugend (BDL), City Cube Berlin, Halle B HÖHEPUNKTE DES FACH- UND HALLENPROGRAMMS DER IGW 2019 10-13 Uhr Podiumsdiskussion, Veranstalter: Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V., CityCube Berlin, M1-M3 Montag, 21.1. 9-18.30 Uhr Kraftstoffe der Zukunft 2019, Veranstalter: Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE), Union zur Förderung von Oel- und Protein- pflanzen (UFOP), City Cube Berlin, www.kraftstoffe-der-zukunft.com 13-15 Uhr Junglandwirtekongress, Veranstalter: Bund der Deutschen Landjugend (BDL), Deutscher Bauernverband e.V.

(DBV), Halle 7.3, Saal Berlin 1 14-17 Uhr DBV Milchforum, Veranstalter: Deutscher Bauernverband e.V. (DBV), Halle 7.3, Saal Berlin 2 Dienstag, 22.1.

9-18.30 Uhr Kraftstoffe der Zukunft 2019, Veranstalter: Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE), Union zur Förderung von Öl- und Protein- pflanzen (UFOP), CityCube Berlin Mittwoch, 23.1. Ab 11 Uhr Zukunftsforum Ländliche Ent­ wicklung 2019, Eröffnungsveranstaltung*, Veranstalter: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, City Cube Berlin „Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2019“ – Begleitveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen der ländlichen Entwicklung.* CityCube Berlin, Räume M1-M8 www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de 17.30-20 Uhr Zukunftswerkstatt 2019 der niedersächsischen Land- und Ernährungswirt- schaft, Veranstalter: Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirt- schaft e.V., Halle 7.3, Saal Berlin, www.niedersachseninBerlin.de Donnerstag, 24.1.

Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2019, Begleitveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen der ländlichen Entwicklung.* Veranstalter: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, CityCube Berlin, Räume M1-M8 9.30-14 Uhr Tag des Ökolandbaus 2019* Veranstalter: Bund Ökologische Lebensmittel- wirtschaft e.V. (BÖLW), Messegelände, Halle 7.3, Saal Berlin 14-16 Uhr Feierliche Preisverleihung des Bundeswettbewerbes Ökologischer Landbau durch das Bundeslandwirtschaftsministerium Veranstalter: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Messegelände, Halle 7.3, Saal Berlin * Einladung, Anmeldung bzw.

Tagungsgebühr ­erforderlich Mehr Infos: www.grünewoche.de Änderungen vorbehalten. Entdecken Sie tägliche Unterhaltungs- und Info-Highlights auf diversen Bühnen: Halle 1.2b Bio-Aktionsbühne Halle 3.2 Bühne des ErlebnisBauernhofs Halle 4.2  Landschau-Bühne sowie viele Attraktionen für Kinder im Bereich Multitalent Holz Halle 5.2b Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg Halle 5.2a  Nordrhein-Westfalen, Bundes­ ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Koch-Shows Halle 6.2 Thailand Halle 10.2 Partnerland Finnland Halle 18 Kroatien, Niederlande Halle 20 Thüringen, Niedersachsen Halle 21a Brandenburg Halle 21b Sachsen Halle 22a Hessen, BVE/BLL Halle 22b Bayern Halle 23b Sachsen-Anhalt Halle 25 tägliche Tierschauen/ -vorstellungen im Vorführring ab 11 Uhr, 13.30 Uhr und 16 Uhr; 18.-20.1.

FN-Bundeshengstschau Sportponys 21.-22.1.19: FN-Bundeshengst- schau Robustponys 22.-23.1.19: Poloturnier 24.-27.1.19: ganztägig HIPPO­ LOGICA-Masters im Vorführring Halle 26 24.-27.1.19: HIPPO­ LO­ GICA mit Vorführring; Erlebniswelt Heimtiere  Suchen Sie nach dem Ort für eine Ver- schnaufpause? Hier gibt‘s Restaurants: Halle 1.2 Bio & Markthalle/Streetfood-Area Halle 2.2b Russland Halle 4.2a  Lust aufs Land mit Picknick Area und W-Lan-Insel Halle 5.2b  Baden-Württemberg, Mecklen- burg-Vorpommern Halle 6.2 Ungarn, Thailand Halle 7.2a Ukraine Halle 7.2c Portugal Halle 8.2  Norwegen, Litauen, Tschechien, Dänemark Halle 9  Rheinland-Pfalz, Café in der ­Blumenhalle Halle 10.2 Partnerland Finnland Halle 11.2 Ungarn Halle 15.1 Österreich Halle 17 Italien/Südtirol, Schweiz Halle 18 Marokko, Niederlande Halle 20 Niedersachsen Halle 21a Brandenburg Halle 21b Sachsen, Berlin Halle 23b Sachsen-Anhalt Halle 22a Schleswig-Holstein, Hessen Halle 22b Bayern Halle 25 Restaurant in der Tierhalle mit Logenplatz und Blick auf den Vorführring

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