APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit

 
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APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
Tagungsband

           14. APS-Jahrestagung
           09./10. Mai 2019 in Berlin

Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

                                         www.aps-jahrestagung.de
APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
Inhalt

Grußwort aus dem BMG		                         4
Grußwort aus dem APS-Vorstand		                5
Organisatorisches				                          6
Räume – Kennzeichnung und Lage		               7
Programmübersicht Tag 1			                     8
Programmübersicht Tag 2			                     9
Vorprogramm (Preconference Seminare) 10-11

Vorträge und Workshops TAG 1
  Eröffnungsplenum				                        13
  Workshops Panel I				                   13-16
  Workshop Panel II				                   18-21
  Get together 				                           22
  Festveranstaltung mit Preisverleihung       22

Vorträge und Workshops TAG 2
  Workshop Panel III			                   24-26
  Workshop Panel IV			                    27-30
  Abschlussplenum		                           31

Rahmenprogramm
  Poster und Projektpräsentation		            32

Aussteller, Förderer, Inserenten		            33
Liste der Referentinnen und Referenten    34 - 37
Neue Veröffentlichungen des APS	              38
Über das APS		                                39

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APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
GruSSwort aus dem BMG
    Zu einer „Sicherheitskultur auf allen Ebenen“ gehören für mich das Hinter-
    fragen der bislang erreichten Standards und ein rechtlicher Rahmen, in dem
    sich Sicherheitskultur entfalten kann. Ich bin dem Aktionsbündnis Patienten-
    sicherheit e. V. (APS) dankbar, dass alle daran Beteiligten im Sinne dieser
    Sicherheitskultur den Anspruch haben, unser gutes Gesundheitswesen noch
    besser zu machen. Das schafft Vertrauen in eine sichere und funktionierende
    Versorgung – ein Ziel, an dem wir im ersten Jahr dieser Bundesregierung
    konsequent gearbeitet haben.
    In der Pflege sind wir, zusammen mit einer breiten politischen Debatte über
    bessere Arbeitsbedingungen und angemessene Personalausstattung, kon-
    krete erste Schritte gegangen. Wir haben mit den Pflegepersonaluntergren-
    zen im Krankenhaus Mindeststandards für besonders sensible Bereiche fest-       Jens Spahn
    gelegt. Die Selbstverwaltung bleibt in der Pflicht, diese Mindeststandards      Bundesminister
    auf alle Stationen auszubauen. Und wir haben mit dem Pflegepersonal-
    stärkungsgesetz ein umfassendes Finanzierungsversprechen für zusätzliche
    Stellen abgegeben, um das Sparen auf Kosten der Pflege zu beenden und
    Pflegekräfte im Alltag zu entlasten.
    Im Alltag erlebbar werden muss endlich auch der Fortschritt durch Digitali-
    sierung. Dass damit Abläufe schneller, transparenter und nicht zuletzt siche-
    rer zu werden versprechen, ist lange bekannt. Dieses Versprechen soll jetzt
    eingelöst werden, etwa mit der elektronischen Patientenakte für jeden Versi-
    cherten ab dem Jahr 2021. Deshalb war es mir wichtig, Blockaden zu lösen
    und weiter Tempo zu machen. Dafür hat das Bundesgesundheitsministerium
    nach einem Bundestagsbeschluss jetzt die Mehrheit an der Gesellschaft für
    Telematik übernommen, die dafür die Fäden in der Hand hält. Auch das
    elektronische Rezept treiben wir voran. Das geschieht mit dem Gesetz für
    mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung, das außerdem – in einem
    globalisierten Markt – mehr Anreize und Kontrollmöglichkeiten zugunsten
    hoher Qualität einführt und damit Sicherheitslücken schließt. Mehr Patien-
    tensicherheit bringt zudem das neu zu errichtende Implantateregister, mit
    dem wir implantierte Produkte und ihre Qualität zuverlässig und transparent
    nachverfolgen können werden.
    Um Patientensicherheit noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen,
    haben wir uns schließlich auf internationaler Bühne dafür eingesetzt, den
    vom APS initiierten Tag der Patientensicherheit am 17. September zu einem
    WHO-Welttag zu machen. Der diesjährigen Weltgesundheitsversammlung
    liegt dazu nun eine Resolution vor.
    All das also zugunsten einer „Sicherheitskultur auf allen Ebenen“, für de-
    ren Entwicklung ich auch allen Teilnehmenden an dieser Jahrestagung des
    Aktionsbündnisses Patientensicherheit produktives Hinterfragen mit weiteren
    guten Ideen und Vorschlägen wünsche!

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APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
GruSSwort aus dem APS-Vorstand
Sehr geehrte Teilnehmerinnen, sehr geehrte Teilnehmer,
liebe APS-Mitglieder und Interessierte an Patientensicherheit,

Patientensicherheit ist ein Merkmal von Organisationen – dies ist eine der
zentralen Botschaften des APS-Weißbuch Patientensicherheit. Es geht dar-
um, Sicherheit als erstrebenswertes Ziel der eigenen Einrichtung, des eigenen
Tuns zu erkennen und die eigene Innovationskraft in den Dienst der Verwirk-
lichung von Patientensicherheit zu stellen. Mit anderen Worten: Es geht um
Sicherheitskultur auf allen Ebenen der Organisationen.
Mit der Vorstellung des Weißbuchs in der Öffentlichkeit wollen wir nicht nur
eine Standortbestimmung der Patientensicherheit in Deutschland vorneh-           Hedi François-Kettner
men. Die Agenda Patientensicherheit soll umgesetzt, nicht nur als Add-on         Vorsitzende
für die Einrichtungen des Gesundheitswesens verstanden, sondern mit Leben
gefüllt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir viele Akteure und
konkrete Vorschläge. Deshalb haben wir unsere Jahrestagung 2019 unter
das Motto gestellt:
„Sicherheitskultur auf allen Ebenen“
Eine der Forderungen, die wir in dem Weißbuch aufgestellt haben, ist die
nach Verantwortlichen für Patientensicherheit in allen Organisationen des
Gesundheitswesens. Nicht, weil eine weitere bedeutungslose Funktionsbe-
zeichnung geschaffen werden soll, sondern weil es darum geht, Ansatzpunkte
zu finden, wie Patientensicherheit bzw. eine Sicherheitskultur tatsächlich auf
allen Ebenen in den Organisationen Einzug halten kann.
Der Ethikrat hat in seinem vielbeachteten Statement zum Patientenwohl als        Dr. Ruth Hecker
ethischem Maßstab im Krankenhaus den Begriff der selbstbestimmungser-            Stellv. Vorsitzende
mächtigenden Sorge geprägt. Dies gilt auch für die Patientensicherheit: Pa-
tienten und ihre Angehörigen müssen mit allen Mitteln in die Lage versetzt
werden, zu ihrer eigenen Sicherheit beitragen zu können. Was nicht von der
Verpflichtung entbindet, dass die einzelnen Einrichtungen selbst alles ihnen
Mögliche für die Patientensicherheit tun. Beides gehört zusammen.
Patientensicherheit geschieht nicht von allein. Patientensicherheit als Fähig-
keit, immer neu Verbesserungspotentiale zu erkennen und zu nutzen, bedarf
des täglichen, kontinuierlichen Engagements aller. Genau darum geht es auf
der 14. Jahrestagung des APS. Zusammen mit unseren Mitgliedern und al-
len interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern wollen wir Beispiele und
Ansätze für die konkrete Umsetzung der Sicherheitskultur sammeln. Das geht
von Patientensicherheit als Teil der Führungsverantwortung über die prakti-
                                                                                 Hardy Müller
sche Anwendung von sicherheitsrelevanten Maßnahmen durch alle Mitar-             Generalsekretär
beitenden bis hin zur Unterstützung für Patienten: Sicherheitskultur auf allen
Ebenen und mit Hilfe konkreter Beispiele und Ansätze erlebbar gemacht.
Getreu unserem Motto: von der Praxis für die Praxis!
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und Ihr Engagement auf der APS-Jah-
restagung 2019 und sind gespannt auf Ihre Beiträge und Ihre Erfahrungen.

                                                                                                         5
APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
Organisatorisches

    Tagungsort
    Seminaris Campushotel Berlin Dahlem
    Conference Center
    Takustraße 39
    14195 Berlin

    Veranstalter
    Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS)
    Am Zirkus 2, 10117 Berlin
    Tel. 030 36 42 81 60 / Fax 030 36 42 81 611
    info@aps-ev.de
    www.aps-ev.de

    Kongress- und Ausstellungsorganisation
    ORPHEA GmbH
    Bettina Müller
    Cicerostraße 4, 10709 Berlin
    info@orphea-gmbh.de
    www.orphea-gmbh.de

    TEILNAHMEGEBÜHREN
                                                                              Tagespreis
     APS-Mitglieder                                               200,00 €    120,00 €

     Nicht-Mitglieder                                             380,00 €    200,00 €

     Mitglieder von Patienten– und Selbsthilfeorganisationen*       50,00 €

     Azubis, Studenten; Rentner*                                    50,00 €

    * Nachweis erforderlich

     Preconference Seminar                                          60,00 €

     Eintritt Festveranstaltung                                     50,00 €

    FORTBILDUNGSPUNKTE
    Anerkannt als Fortbildungsveranstaltung
      • für beruflich Pflegende: Tag 1=6 Pkt./Tag 2=10 Pkt.
      • von der Apothekerkammer Berlin: 12 Pkt. (Preconference-Seminar Nr. 4 = 2 Pkt.)
      • von der Ärztekammer Berlin: Tag 1=3 Pkt, Tag 2=6 Pkt., Preconference-Seminare = 3 Punkte

    ONLINE-Anmeldung
    über: https://www.orphea-gmbh.de/registrierung.php

    Alle Infos: www.aps-jahrestagung.de
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APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
Räume – Kennzeichnung und Lage

      EG                                                             2. OG – Domus Variabilis
      •   Empfang, Registrierung
      •   Pausen
      •   Begleitende Fachausstellung
      •   Abendveranstaltung

      1. OG
      • Workshopräume
          •   Stanford 1                                  Takustraße 39 · 14195 Berlin
          •   Stanford 2                    Fon: +49(0)30 - 557797-0
                                                                Pausenraum
                                                                           · Fax: +49(0)30 - 557797-
          •   Princeton                           berlin@seminaris.de · www.seminaris.de/berlin
e         •   Yale
                                                                 Lager
                                                                            WC
                                                                            H
                                                                                      WC
                                                                                      D
                                                                                                       Stanford 1

      • WC                                                      ELT/EDV

                                                                                                       Stanford 2

                                                    Yale                  Princeton

                                                                                                        R10
                                                                                                           1. OG
                                                                                                     Sorbonne 11
                                                                                                   Sorbonne
      2. OG
      (Plenum)
      •   Eröffnungsplenum
                                                                                                        Sorbonne 2

      •   Kleine Plenen                                                     Foyer
                                                                                                                      Potsdam

      •   Abschlussplenum
      •   Poster- und Projektpräsentation
                                                                           Plenum
                                                                                           R1                        EG –
                                                                                           Cambridge

                                                Oxford
                                                 Oxford 2 2   Oxford 1

                                                 R11

    2. OG – Domus Variabilis                                         2. OG – Domus Variabilis
                                                                                                                      7
APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
Programmübersicht                                                                                           TAG 1

    Donnerstag, 09.05.2019

     09:00      Teilnehmerregistrierung

                PRECONFERENCE SEMINAR 1                PRECONFERENCE SEMINAR 2               PRECONFERENCE SEMINAR 3
                Peer Reviews                           Just and Learning Culture             Kommunikation unter Druck
                Dr. H. Haeske-Seeberg, Dr. S. Eberl    Prof. Dr. R. Strametz                 Prof. Dr. S. Sänger
     09:00 -
     10:30      PRECONFERENCE SEMINAR 4                PRECONFERENCE SEMINAR 5
                „Vier-Augen-Prinzip“                   Notfälle richtig erkennen
                PD Dr. H. Seidling, A. Knisch          Dr. A. Busemann, M. Meilwes

     09:00      Teilnehmerregistrierung

                Eröffnungsplenum
                •   Begrüßung
     11:00-     •   Grußwort von Prof. Dr. Claudia Schmidtke, Patientenbeauftragte der Bundesregierung
     12:30      •   Impulsvortrag, „Führungskultur auf allen Ebenen“, Dr. Josef Düllings
                •   Patientensicherheit als Unternehmensziel: Erfahrungen in einem öffentlichen Gesundheitsunterneh-
                    men, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger, M.Sc.

     12:30      Mittagspause

                Kleines Plenum 1             Workshop 1                   Workshop 2                 Workshop 3
                APS-Weißbuch (1) –           Kommunikation zur            Beitrag der Digitalisie-   Erfahrungsaustausch
                Wie stärken wir Sicher-      Stärkung der Sicher-         rung zur Patientensi-      Fallanalyse
                heitskultur in der Praxis?   heitskultur                  cherheit                   M: Dr. B. Hoffmann
                M: H. Francois-Kettner       M: H. Müller                 M: M. Weigand
     13:30-
     15:00      Workshop 4                   Workshop 5                   Satelliten-
                Mehr Patientensicher-        Bedeutung der Füh-           Symposium
                heit durch Teamtraining      rungskultur für die          der Philipps-
                (1)                          Patientensicherheit          Universität Marburg
                M: O. Steidle                M: Prof. Dr. R. Strametz

     15:00      Kaffeepause

                Kleines Plenum 2             Workshop 6                   Workshop 7                 Workshop 8
                APS-Weißbuch – Umset-        Patient und Sicherheit       Infektionsprävention       Der Beitrag von Patient
                zung der neuen Agenda        – neue Ansätze für eine      im ambulanten Bereich      Empowerment zur Sicht-
                Patientensicherheit in       Sicherheitskultur            (AG IPAV)                  erheitskultur
                die Praxis                   M: Dr. L. Hager, Prof. Dr.   M: Dr. T. Krämer           M: H. Loskill
     15:30-     M: Dr. R. Hecker             M.-L. Dierks
     17:00
                Workshop 9                   Workshop 10                  Satelliten-
                Mehr Patientensicher-        Patientensicherheit in       Symposium
                heit durch Teamtraining      der Ausbildung               der InPASS Institut für
                (2)                          M: Dr. B. Hoffmann           Patientensicherheit &
                M: O. Steidle                                             Teamtraining GmbH

     17:00      Pause und Besuch der Fachausstellung

                Get together
     18:00
                in der Fachausstellung
     19:00      (Einlass ab 18:30)
                FESTVERANSTALTUNG
                mit Verleihung des Deutschen Preises für Patientensicherheit

    Programmänderungen vorbehalten.
8
APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
Programmübersicht 			                                                                                     TAG 2

Freitag, 10.05.2019

 08:30    Teilnehmerregistrierung (nur für den 2. Tag angemeldete Teilnehmer)

          Kleines Plenum 3           Workshop 11                  Workshop 12                 Workshop 13
          APS-Weißbuch –             Sicherheitskultur in der     Simulationstrainings        Sicherheitsheitskultur in
          Verwirklichung von         ambulanten Versorgung        als Teil von Sicherheits-   der praktischen Umset-
          Patientensicherheit:       M: U. Schmitt                kultur                      zung
          Expertenorganisatio-                                    M: Dr. G. Schillinger       M: Dr. K. Schneider, Dr.
          nen, kognitive Systeme,                                                             H. A. Kahla-Witzsch
 09:00-   Komplexität
 10:30    M: Dr. R. Hecker
          Workshop 14                Workshop 15                  Workshop 21
          Aspekte der Sicherheits-   CIRS als Kernelement         Patientensicherheit
          kultur im stationären      von Sicherheitskultur        International
          Bereich                    M: M. Pommée                 M: M. Weigand
          M: Dr. I. Köster-Steine-
          bach

 10:30    Kaffeepause

          Kleines Plenum 4           Workshop 16                  Workshop 17                 Workshop 18
          APS-Weißbuch –             CIRSforte – CIRS im          Förderung der Kom-          Patientensicherheit im
          Schwerpunkt Messen:        ambulanten Bereich           petenzentwicklung zur       Kontext von Normung
          Konzepte zu Patienten-     M: Dr. B. Müller, K. Rubin   Gestaltung einer Sicher-    und Medizinprodukten
          sicherheitsindikatoren                                  heitskultur                 M: Prof. Dr. R. Petzina
          im regionalen Kontext                                   M: Prof. Dr. B. Babitsch
 11:00-   M: Dr. R. Hecker
 12.30    Workshop 19                Workshop 20                  Satelliten-
          Richtig übergeben =        Qualitätsmessung mit-        Symposium
          mehr Patientensicher-      tels Indikatoren: (Un-)      der InPASS Institut für
          heit                       verzichtbar für Sicher-      Patientensicherheit &
          M: Dr. N. Löber            heitskultur                  Teamtraining GmbH
                                     M: Dr. I. Köster-Steine-
                                     bach

 12:30    Mittagspause

          ABSCHLUSSPLENUM
          Vorstellung der DPfP-Preisträger 2019
          Vortrag und Podiumsdiskussion
          Podiumsdiskussion
          • Dr. Franziska Diel, KBV Kassenärtzliche Bundesvereinigung
 13:30-
          • Ulrike Elsner, vdek Verband der Ersatzkassen
 15:00
          • Prof. Dr. Claus-Dieter Heidecke, APS/Universitätsklinikum Greifswald
          • Dr. Markus Horneber, Vorstand AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft
          • Dr. Siegfried Jedamzik, Praxisgemeinschaft Ingolstadt
          • Dr. Rolf-Ulrich Schlenker, G-BA Gemeinsamer Bundesausschuss
          M: Dr. R. Hecker

 15:00    Ende

Begleitende Fachausstellung
Parallel zum Vortragsprogramm präsentieren Förderer, Partner und Industrie ihre Leistungen und Produkte rund
um das Thema Patientensicherheit auf der begleitenden Fachausstellung.

Poster- und ProjektpräsenTation
Die Posterpräsentation bietet den Teilnehmenden an beiden Tagen die Möglichkeit, sich über neue Projekte,
Studien und Produkte zu informieren.

                                                                                                                          9
APs-JahresTagung 09./10. Mai 2019 in berlin - Tagungsband - Aktionsbündnis Patientensicherheit
Preconference Seminare (PCS)

     PCS 1 					                                                                                     (Sorbonne 1)

     Peer Reviews – Vorgehensweisen zur Implementierung und angepassten Um-
     setzung in verschiedenen Fachdisziplinen
     Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg und Dr. Susanne Eberl, Sana Kliniken AG

     In diesem Preconference Seminar erfahren Sie,
       • was die Grundlagen, Prinzipien und Erfolgsfaktoren für Peer Reviews sind
       • was bei der Einführung von Peer Reviews zu beachten ist,
       • wie die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung eines Peer Reviews gestaltet werden kann
       • wie man das Vorgehen an die Bedürfnisse der verschiedenen Fachdisziplinen anpassen kann,
       • welchen Nutzen Peer Reviews für das Qualitäts- und Risikomanagement haben und wie sie sich unter-
         scheiden von anderen Formen der Fallanalyse,
       • was Peer Reviews wirkungsvoll macht

     PCS 2

     Just and Learning Culture 			                                                                      (Princeton)
     Prof. Dr. Reinhard Strametz, Wiesbaden Business School/Hochschule RheinMain

     Der Erfolg des klinischen Risikomanagements hängt abseits formaler Methoden, Instrumente und Qualifikati-
     onen vor allem von der Kultur einer Gesundheitseinrichtung ab. Im Zuge der Implementierung systematischer
     Maßnahmen zur Steigerung der Patientensicherheit wurde eine Vielzahl von Kulturbegriffen definiert wie bei-
     spielsweise „positive Fehlerkultur“ oder „no blame culture“. Mittlerweile etabliert sich zunehmend der Begriff
     der „Just and Learning Culture“. In diesem Workshop wird einerseits der Frage nachgegangen werden, wie
     unterschiedliche Handlungsweisen und -absichten in einer Just Culture ermittelt werden können und wie die
     Patientensicherheit durch ein geeignetes Vorgehen gestärkt werden kann.

     PCS 3			                                                                                           (Oxford 2)

     Kommunikation unter Druck – wie kann trotzdem Patientenbeteiligung
     gelingen?
     Prof. Dr. Sylvia Sänger, SRH Hochschule für Gesundheit Gera

     Hintergrund: Patientenbeteiligung kann zu mehr Patientensicherheit beitragen, vor allem im Krankenhaus. In
     Akutsituationen im Krankenhaus sind die gemeinsame Entscheidung von Arzt und Patient und die Kommuni-
     kation jedoch schwierig. Wie soll das auch funktionieren bei Patienten, die sich in einer physischen und emoti-
     onalen Ausnahmesituation befinden, die über eine mehr oder weniger gute Gesundheitskompetenz verfügen
     und health professionals (Ärzte, Pflegende, Therapeuten) die unter Zeitdruck stehen und einen dringenden
     Handlungsbedarf haben?
     Ziel: Nach der Einführung in das Thema durch ein kurzes Impulsreferat werden die Teilnehmenden Ihre Er-
     fahrungen reflektieren und mögliche Lösungen und best practice Beispiele zusammentragen und miteinander
     diskutieren. Die Ergebnisse des Workshops werden im Anschluss der Jahrestagung allen Workshopteilnehmern
     zugänglich gemacht.

10
Donnerstag, 09.05.2019, 09:00 - 10:30

PCS 4		                                                                                           (Stanford 1)

„Vier-Augen-Prinzip“ – leicht gesagt und schwer getan
PD Dr. Hanna Seidling, Universität Heidelberg, Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie, und
Alexandra Knisch, Florence-Nightingale-Krankenhaus, Düsseldorf

Eine häufig genannte Maßnahme zur Sicherstellung der Arzneimitteltherapiesicherheit ist das sogenannte
„Vier-Augen-Prinzip“. Im stationären Setting wird das „Vier-Augen-Prinzip“ angewendet, um potenzielle Fehler
bei beispielsweise vorbereiteten Arzneimitteln erkennen zu können. Doch was genau bedeutet das überhaupt
– wer kontrolliert was und wann? Welche Evidenz gibt es für die Implementierung des „Vier-Augen-Prinzips“ –
wann ist diese Maßnahme sinnvoll und wann vielleicht auch nicht?
Wir wollen gemeinsam anhand von Fallbeispielen und basierend auf der kürzlich von der Stiftung Patientensi-
cherheit Schweiz erschienen Handlungsempfehlung zur „(Doppel-)kontrolle bei Hochrisiko-Medikation“ erarbei-
ten, wie das „Vier-Augen-Prinzip“ im Klinikalltag umgesetzt werden kann. Die Schwerpunkte sollen dabei auf das
Stellen und die Verabreichung von Arzneimitteln auf Station gesetzt werden.
(Anerkannte Fortbildungsveranstaltung der Apothekerkammer Berlin: 2 Fortbildungspunkte)

PCS 5		                                                                                           (Stanford 2)

Notfälle richtig erkennen
Dr. Alexandra Busemann, Universität Greifswald / Martin Meilwes, GRB Gesellschaft f. Risiko-Beratung mbH

Verschiedene Kriterien und Begleitumstände können dazu führen, dass Notfallsituationen nicht erkannt oder
falsch eingeschätzt werden. Ein weiterer kritischer Punkt ist das Auslösen der korrekten Rettungskette, denn die
Auswahl der richtigen Versorgungseinrichtung kann über Leben und Tod entscheiden. Ziel des Workshops ist es
Risikobereiche zu identifizieren, die verstärkt dazu führen können, dass eine akute Hilfsbedürftigkeit übersehen
wird und daraus entsprechende Empfehlungen abzuleiten.

Die Teilnahme an einem Preconference Seminar ist gesondert und verbindlich gegen eine Teilnahmegebühr
i.H.v. 60 Euro anzumelden. Fortbildungspunkte werden exklusiv vergeben.

                                                                                                                   11
TAG 1                                    Donnerstag, 03.05.2018

     Für Ihre
     Gesundheit
     haben wir etwas:
     Forschung.
          Mit unseren überdurchschnittlich hohen Investitionen in die Entwicklung neuer
          Therapiekonzepte schaffen wir die Voraussetzung, um innovative Medikamente,
                                                                                                CORP-1186339-0011 05/18

          Impfstoffe und Biologika auf den Weg zu bringen. MSD ist ein internationales
          Gesundheitsunternehmen mit zwei Namen: In den USA und Kanada sind wir
          Merck & Co., Inc., mit Sitz in Kenilworth, NJ, USA. Erfahren Sie mehr über uns auf:
          www.msd.de

          © 2018 MSD SHARP & DOHME GMBH, Lindenplatz 1, 85540 Haar
12
Inserat
TAG 1		Donnerstag, 09.05.2019

EröffnungsPLENUM			                                                               11:00 - 12:30
                                                                                                   2. OG, Plenum
Eröffnung und Begrüßung
Hedwig François-Kettner, Vorsitzende Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Grußwort aus dem BMG
Grußwort von Prof. Dr. Claudia Schmidtke, Patientenbeauftragte der Bundesregierung

Impulsvortrag „Führungskultur auf allen Ebenen“
Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V.

Patientensicherheit als Unternehmensziel: Erfahrungen in einem öffentlichen
Gesundheitsunternehmen
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger, M.Sc. Vorstand des Instituts für Qualität und Effizienz in der Medizin, UMIT
- Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, Hall in Tirol, Österreich

PANEL I		                                                                         13:30 - 15:00
Kleines Plenum 1		                                                                2. OG, Plenum, 13:30 - 15:00

APS-Weißbuch „Patientensicherheit“ – Teil 1 –
Wie stärken wir Sicherheitskultur in der Praxis?
Moderation: Hedwig François-Kettner

Diskussionsteilnehmer/innen:
• Dr. Bernd Metzinger, Deutsche Krankenhausgesellschaft
• Rolf Gilgen, Spital Bülach, Schweiz
• Annegret Hannawa, Direktorin CAHQS, Universität Lugano
• Max Kaplan, Bundesärztekammer
• Manfred Müller, Flugkapitän und Leiter der Flugsicherheitsforschung der Lufthansa AG
• Sandra Postel, Vizepräsidentin, Pflegekammer Rheinland-Pfalz
„Errare humanum est“, das wissen wir seit dem alten Rom. Aber warum tun wir uns in der Gesundheitsversor-
gung so schwer damit? Dieses Panel beleuchtet die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels aus unterschiedli-
chen Perspektiven und konzentriert sich auf die konkrete Frage: Wie sieht denn eine „Sicherheitskultur auf allen
Ebenen“ in der Praxis genau aus? In der Forschung gibt es Erkenntnisse, aber an der Frontline scheitert die
Umsetzung seit Jahren. Wie kommen wir an diesen Zielpunkt eines nachhaltigen Kulturwandels? Was sind die
zwischenmenschlichen Barrieren dorthin, und wie können wir diese Barrieren gemeinsam überwältigen?
Dieses Panel setzt eine interdisziplinäre Diskussion zu diesem Thema auf, die die Frontline-Perspektiven mit dem
wissenschaftlichen „Motor“ dahinter vereint. Vertreter der Ärzteschaft, der Pflege, der Wissenschaft, des Kran-
kenhausmanagements und der Luftfahrt unterhalten sich über neue Wege zum Ziel, unterstrichen von neuesten
Erkenntnissen der Notwendigkeit einer „sicheren Kommunikation“ für eine nachhaltige Sicherheitskultur. Aus der
Diskussion heraus werden neue Sichtweisen entstehen, die Wege aufzeigen, die uns bisher noch nicht bekannt
waren – mit konkretem Fokus auf die Barrieren, an denen die Umsetzung der Theorie und Forschung in die
tägliche Praxis seit Jahren scheitert.

                                                                                                                      13
TAG 1		                                               Donnerstag, 03.05.2018

     WORKSHOP 1            			                                                         1. OG, Yale, 13:30 - 15:00

     Kommunikation zur Stärkung der Sicherheitskultur
     Chair: Hardy Müller, APS / TK, Hamburg

     Referenten
     • Dr. Kerstina Horch, RKI: KomPaS-Studie („Kommunikation und Information im Gesundheitswesen aus Sicht
       der Bevölkerung – Patientensicherheit und informierte Entscheidung“)
     • Prof. Dr. Sonia Lippke, Jacobs University Bremen: IMPACCT-Projekt („IMproving PAtient Centered Communi-
       cation Competences“)
     • Prof. Dr. Friedemann Geiger/ Fülop Scheibler, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein: Das Projekt SHARE to
       CARE: Durchführung und Evaluation der Ärztetrainings

     Mangelnde Kommunikation hat bei bis zu 80% aller vermeidbaren unerwünschten Ereignisse (VUEs) im Klini-
     kalltag eine tragende Rolle (z. B. Leonard et al., 2004). Häufige Ursachen in der mangelnden Kommunikation
     unter Fachkräften sind dabei Fehlkommunikation über Behandlungszustände, schlechte Dokumentation oder
     Nichtverwertung der Informationen in der Patientenakten. In der Kommunikation zwischen Fachkräften und
     Patienten sind häufige Ursachen einer fehlerhaften Kommunikation eine unzureichende informierte Aufklärung,
     Defizite bei der gemeinsamen Entscheidungsfindung, unsystematische Reaktionen auf Patientenbeschwerden,
     inadäquate Ausbildung (z. B. hinsichtlich Medikamenten), unvollständige weiterführende Behandlungsempfeh-
     lungen, keine oder falsche Informationen die an den Patienten gegeben werden oder die Fehlkommunikation
     aufgrund von Sprachbarrieren (CRICO Strategies, 2016). In allen Fällen fördert inadäquate Kommunikation das
     Auftreten von VUEs.
     Um das Thema einer sicheren Kommunikation vor dem Hintergrund einer Sicherheitskultur besser zu verstehen,
     soll sich diese Session dem Thema unter drei Aspekten widmen: 1) Qualitätsaspekte der Kommunikation im
     Gesundheitswesen aus Sicht der Bevölkerung liefern und Ansatzpunkte zu ihrer Verbesserung identifizieren; 2)
     Verbesserung der Patienten-zentrierten Kommunikationskompetenzen in der medizinischen und pflegerischen
     Ausbildung; 3) Praktische Ärztetrainings und die Evaluation der gemeinsamen Entscheidungsfindung mit Pati-
     enten in einem Pilotprojekt.

     WORKSHOP 2			                                                              1. OG, Stanford 1, 13:30 - 15:00

     Beitrag der Digitalisierung zur Patientensicherheit
     Moderation: Marcel Weigand, APS

     • Digitale Signatur von Patienten und Ärzten für OP-Aufklärungen
        Prof. Dr. Rainer Petzina, Universitätsklinik Schleswig-Holstein, Kiel

     • Diskurs zu aktuellen Herausforderungen der Verordnung von Arzneimitteln im Krankenhaus
        und möglichen Umsetzungsstrategien in Medikationssoftware
        Dr. Winnie Vogt, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden

     • Die elektronische Pflegeheimakte
        Dr. med. Irmgard Landgraf, Hausarztpraxis am Agaplesion Bethanien Sophienhaus

14
Donnerstag, 09.05.2019

WORKSHOP 3			                                                                 1. OG, Oxford 2, 13:30 - 15:00

Erfahrungsaustausch Fallanalyse - Ableitung wirksamer
Maßnahmen als Ziel der Fallanalyse
Moderation: Dr. Barbara Hoffmann, APS / Dr. Angela Herold

Der im Rahmen der APS-Tagung 2018 erstmalig durchgeführte Erfahrungsaustausch Fallanalyse soll dieses
Jahr mit einem weiteren Workshop fortgesetzt werden. Im Vorjahr bestand der Wunsch der Teilnehmer, sich im
Rahmen des Austauschs auf EIN Thema rund um die Fallanalyse zu beschränken.
In diesem Jahr besteht im Rahmen des Workshops das Angebot an die Teilnehmer, Ihre Erfahrungen im Prozess
der Ableitung von Maßnahmen bei der Fallanalyse einzubringen.
Das Hauptziel der Fallanalyse ist, Ansatzpunkte für wirksame Maßnahmen zu identifizieren und diese Maßnah-
men zu entwickeln. Doch was sind wirksame Maßnahmen und sind diese immer und überall wirksam?
Die Teilnehmer erarbeiten und diskutieren inhaltlich folgende Schritte:
• Ableitung von Maßnahmen nach erfolgter Analyse eines Ereignisses
• Beteiligung und Begleitung bei der Umsetzung
• Überprüfung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Maßnahmen

WORKSHOP 4			                                                                 1. OG, Princeton, 13:30 - 15:00

Mehr Patientensicherheit durch Teamtraining (1)
Moderation: Oliver Steidle, Stabsstelle Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement des
Universitätsklinikum Essen (AöR)

• Etablierung einer Safety First Kultur in der Medizin – nicht einfach, aber möglich!
   Martin Egerth, Lufthansa Aviation Training GmbH

• Einführung berufsgruppenübergreifender Standards für professionelles Handeln zur
   Stärkung der Sicherheitskultur im Klinikbetrieb
   Dr. Matthias Aleff, Gesellschaft für Simulatorschulung mbH / Oliver Steidle, Universitätsklinikum Essen

• Strukturierte Entscheidungsfindung als Beitrag zur Sicherheitskultur im Gesundheitswesen
   Bert Poeten, Gesellschaft für Simulatorschulung mbH / Dr. Sasa Sopka, Universitätsklinikum - RWTH Aachen

• Sicherheitskultur gemeinsam gestalten – Patientensicherheit durch Zusammenarbeit fördern
   Kathrin Zeien, sham Versicherung und Risikomanagement

                                                                                                                15
TAG 1		Donnerstag, 09.05.2019

     WORKSHOP 5			                                                              1. OG, Stanford 2, 13:30 - 15:00

     Bedeutung der Führungskultur für die Patientensicherheit
     Moderation: Prof. Reinhard Strametz, Hochschule RheinMain

     • Just Culture
        Prof. Dr. Reinhard Strametz, Hochschule RheinMain, Wiesbaden

     • Im Auftrag des Ärztlichen Direktors: Klinisches Risikomanagement – eine Diagnostikeinheit
        der Uniklinik Köln
        Dr. Thomas Groß, Universitätsklinikum Köln, Köln

     • Regelmäßige Qualitätsgespräche – System und Methodik zur Weiterentwicklung
        patientenorientierter Behandlungsqualität
        Dr. Susanne Eberl, SANA Klinken AG

     • Einfluss der Führungs- und Feedbackkultur auf die Patientensicherheit und welche
        Führungskompetenzen künftig benötigt werden
        Christina Brusch, Inworks GmbH, Ulm

     Satelliten-Symposium der Förderer		                                       1. OG, Sorbonne 1, 13:30 - 15:00

     Satelliten-Symposium der
     Philipps-Universität Marburg

     Moderation: Geraedts, Prof. Dr. med. Max, Philipps-Universität Marburg

     Häufigkeit und Konsequenzen patientensicherheitsrelevanter Ereignisse in der
     ambulanten Versorgung in Deutschland

     Auf dem Symposium werden die Ergebnisse der vom Innovationsausschuss geförderten Studie „Patientensicher-
     heit in der ambulanten Versorgung“ vorgestellt. Hierfür wurden in 2018 insgesamt 10.000 Bürger*innen ab
     40 Jahren zu ihren Erfahrungen mit patientsichertheitsrelevanten Ereignissen (PSI) bei ambulanten Fachärzten
     telefonisch befragt.

16
DER ONLINE-
          WEGWEISER
          für Patienten mit…

                www.hilfefuermich.de
Inserat                                17
TAG 1		                                                Donnerstag, 03.05.2018

           PANEL II		                                                                      15:30 - 17:00

           Kleines Plenum 2		                                                             2. OG, Plenum, 15:30 - 17:00

           APS-Weißbuch „Patientensicherheit“ – Teil 2 –
           Umsetzung der neuen Agenda Patientensicherheit in die Praxis
           Dr. Ruth Hecker und Conny Wiebe-Franzen, APS

           Die neue „Agenda Patientensicherheit“, in der die Kernaussagen des Weißbuchs zusammengefasst werden,
           stellen Handlungsoptionen zur Verbesserung der Patientensicherheit dar. Es gilt, diese Handlungsoptionen in
           die Praxis umzusetzen. Dabei geht nicht alles gleichzeitig und für die verschiedenen Bereiche des Gesundheits-
           wesens lassen sich sicherlich unterschiedliche Prioritäten feststellen.
           In dem Workshop werden einige zentrale Forderungen aus der neuen Agenda herausgegriffen und vorgestellt,
           um mit den Teilnehmern gemeinsam Möglichkeiten der praktischen Umsetzung in verschiedenen Bereichen
           (z.B. Ärzte, Pflegende, Fachverbände, Industrie, Versicherungen, Patientenorganisationen etc.) zu erarbeiten.

                         Seit über
                         20 Jahren

 Wir unterstützen Sie bei der
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                                                                                                     Eine Investition in
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  Newsletter für                   CRM-Schulungen und CRM-          in allen medizinischen           und Führungskräfte
  Patientensicherheit              Train-the-trainer-Konzepte       Einrichtungen
                                                                                                     hat nachhaltig positive
                                                                                                     Effekte.
  ª InFacT                         ª Beratung                       ª Führungskräfte                 »Wir stimmen jedes Training genau
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                                                                                                     Beratungsgespräch über Ihren
  Simulations-Teamtrai-            tensicherheit, Teamtraining,     Optimierung der Team-            Trainingsbedarf!«
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                                  InPASS Institut für Patientensicherheit & Teamtraining GmbH
 Inserat
18                      Dr. med. Marcus Rall | T: +49 (0)7121 - 92 38 07 | institut@inpass.de | www.inpass.de
Donnerstag, 09.05.2019

WORKSHOP 6             			                                                         1. OG, Yale, 15:30 - 17:00

Patient und Sicherheit – neue Ansätze für eine Sicherheitskultur
Chairs: Dr. Lutz Hager, IKK Südwest / Prof. Dr. Marie-Luise Dierks, Medizinische Hochschule Hannover

Der Workshop fußt auf dem Herausgeberband „Patient und Sicherheit. Neue Chancen durch Kompetenz und
Kommunikation im Behandlungsprozess“, der im Februar/März 2019 im medhochzwei-Verlag erscheinen wird.
Leitende Fragestellung der Beiträge ist die Aktivierung der Patienten als Ressource zur Erkennung und Mini-
mierung von Risiken. Damit ist die Einbeziehung der Patienten in eine „Sicherheitskultur“ am Point of Care und
weiteren relevanten Situationen gemeint. Damit fällt der Workshop unter die Themenschwerpunkte „Patient
Empowerment“ sowie „Sicherheitskultur wirksam spürbar gemacht“. Die Herausgeber haben hier besonders
relevante Beiträge ausgewählt, deren Inhalte von den Autoren als Kurzvortrag präsentiert werden.

• Patientenbeteiligung – systematisch und nachhaltig
   Stefanie Pfisterer-Heise, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
   Gelungenes Empowerment hängt einerseits von Kontextfaktoren ab, andererseits von Methoden und Verfah-
   ren der Einbeziehung. Dabei werden eine Reihe von Beteiligungsverfahren in der Situation Arzt/Pfleger-Pa-
   tientengespräch vorgestellt und reflektiert (u.a Teach Back, Ask me 3, partizipative Entscheidungsfindung).

• Patienten als Ko-Entwickler
   Dr. Andreas Reimann
   Eine umfassende Sicherheitskultur umfasst auch die Produktentwicklung und bezieht Patienten im Sinne einer
   Ko-Kreation „auf Augenhöhe“ ein. Der Beitrag stellt mehrere Fallbeispiele solcher Ko- Entwicklung vor.

• Digital = besser? Ein Blick in die Zukunft
   Hardy Müller, APS
   Der Beitrag thematisiert die Kommunikationsanforderungen an digitale Gesundheitsangebote aus dem Blick-
   winkel der Patientensicherheit. Digitale Angebote sollten die Gesundheitskompetenz stärken, dialogische
   Kommunikation ermöglichen und sich am SACCIA-Schema sicherer Kommunikation ausrichten.

• Sicher im Krankenhaus – Patienten aktiv einbeziehen
   Dr. Kevin Schulte
   Im stationären Sektor kommt dem klinischen Risiko- und Qualitätsmanagement eine herausgestellte Bedeu-
   tung zu, da besonders vulnerable Patienten in einem hochkomplexen System risikobehaftete Untersuchungen
   und Therapien erhalten. Der Beitrag untersucht Möglichkeiten der Einbeziehung von Patienten vor dem Hin-
   tergrund des Gesamtkontexts klinischer Abläufe und der umfassenden Verortung einer „Sicherheitskultur“ in
   stationären Einrichtungen.

                                                                                                                 19
TAG 1		                                             Donnerstag, 03.05.2018

     WORKSHOP 7            				                                                  1. OG, Stanford 1, 15:30 - 17:00

     Infektionsprävention in der ambulanten Versorgung – Was ist die Rolle der
     Versorger und die der Patienten? (AG IPAV)
     Moderation: Dr. Tobias Kramer, Charité Universitätsmedizin Berlin / Andreas Suck, MSD Sharp & Dohme GmbH

     Im ambulanten Bereich finden in einem zunehmenden Maße Versorgung von Patienten mit großer Relevanz
     für die Infektionsprävention . Mit der Erstellung einer Handlungsempfehlung möchten wir zu einer verbesserten
     Sicherheitskultur beitragen, indem sie auf Infektionsrisiken im Umgang mit den Patienten aufmerksam macht.
     Gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeiten wir, welche Schwierigkeiten bei der Umsetzung Infektionspräven-
     tiver Maßnahmen im Alltag bestehen und welche strukturellen Veränderungen die Umsetzung erleichtern. Wie
     können Patienten und deren Angehörige zum festen Bestandteil infektionspräventiver Bemühungen werden?

     • Vortrag Infektionsprävention - Sicherheitskultur in und durch Teams und die Rolle von Führung,
        Teams & Patienten
        Prof. Dr. Petra Gastmeier; Direktorin Institut für Hygiene und Umweltmedizin; Charité – Universitätsmedizin
        Berlin
     • Impulsvortrag „Wie können Patienten zu einem festen Bestandteil infektionspräventiver Bemühun-
        gen werden?“ – Infektionsprävention aus Patientensicht
        Steffen Ball, Stellvertretender Vorsitzender dsai e.V., Patientenorganisation für angeborene Immundefekte
     • Impulsvortrag „Benötigen wir noch mehr Empfehlungen zur Infektionsprävention?“ – Vorstellung
        der Handlungsempfehlung Infektionsprävention
        Dr. med. Tobias Kramer, MSc; Institut für Hygiene und Umweltmedizin, Charité – Universitätsmedizin Berlin
     • Podiumsdiskussion: Verbesserungspotentiale erkennen und nutzen – Beispiele und Ansätze für
        die konkrete Umsetzung der Sicherheitskultur bei der Infektionsprävention in der ambulanten
        Versorgung
     • Persönlicher Austausch mit den Referenten und Mitgliedern der IPAV-AG

     WORKSHOP 8            				                                                  1. OG, Stanford 2, 15:30 - 17:00

     Der Beitrag von Patient Empowerment zur Sichterheitskultur
     Moderation: Hannelore Loskill, BAGS / APS

     • Patient Empowerment aus Sicht eines Betroffenen
        Frank Köhler, Deutsche Sepsis-Hilfe e.V.
     • „Können Patienten das beurteilen?“ Die Wahrnehmung von Sicherheitskultur im Krankenhaus
        aus Patientensicht
        Clara Monaca, Universitätsklinikum Köln
     • Lebendiges Sicherheitsmanagement und Patient Empowerment durch kontinuierlicheelektronisch
        gestützte Patientenbefragung
        Prof. Dr. Winfried Zinn, Forschungsgruppe Metrik GmbH & Co. KG
     • Patientensicherheit in Deutschland – die Sicht der Bevölkerung. Ergebnisse der KomPaSStudie 2017
        Dr. Kerstina Horch, Robert-Koch-Institut

20
Donnerstag, 09.05.2019

WORKSHOP 9            				                                                     1. OG, Princeton, 15:30 - 17:00

Mehr Patientensicherheit durch Teamtraining (2)
Moderation: Oliver Steidle, Stabsstelle Qualitätsmanagement und klinisches Risikomanagement des
Universitätsklinikum Essen (AöR)

• Schulungen als Intervention – ein eigenes Risiko?
    Dr. Stefan Bushuven, Institut für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention
• Team-Präsenztraining zur Verbesserung der Patientensicherheit im Projekt KOMPAS
    Judith Hammerschmidt, Institut für Patientensicherheit, Universitätsklinikum Bonn

WORKSHOP 10             				                                                   1. OG, Oxford 2, 15:30 - 17:00

Patientensicherheit in der Ausbildung
Moderation: Dr. Barbara Hoffmann, APS

• Medizinstudierende im Praktischen Jahr: Balanceakt zwischen Ausbildung und Patientensicherheit
    Dr. Anja Czeskleba, Charité Universitätsmedizin, Berlin
• Wie können wir die Ausbildung künftiger Ärzte verbessern? Beschreibung eines innovativen Lehr-
    projektes an der Universität Bonn zur Verbesserung der Patientensicherheit
    Lina Heier, Institut für Patientensicherheit, Universitätsklinikum Bonn

Satelliten-SymposiuM DER FÖRDER		                                            1. OG, Sorbonne 1, 15:30 - 17:00

Satelliten-Symposium der InPASS Institut für
Patientensicherheit & Teamtraining GmbH

Oh nein! Eigentlich wollte ich doch, dass…
CRM-Konzepte (Crew Resource Management) für Ihre Teams und Führungs-
kräfte – Warum? Was? Wie?
Erfahrungen aus 20 Jahren CRM-Training in der Medizin
•   Warum CRM-Konzepte so wichtig für alle Mitarbeiter und die Führungskräfte sind!
•   Welchen Inhalt sollte ein modernes CRM-Konzept beinhalten?
•   Welche CRM-Konzepte und Tools haben sich in der Medizin bewährt?
•   Effekte von CRM für Führungskräfte, das Team, die Abteilung und ihre Organisation.

Referenten:
   Dr. Marcus Rall, mehr als 20 Jahre Erfahrung in Training und Forschung zu CRM, Notarzt, Gründer InPASS
   – Institut für Patientensicherheit & Teamtraining GmbH
    Sascha Langewand, M.A., MAS Aufbau CRM-Training im Rettungsdienst, jahrelange Erfahrung mit über
    4.000 Trainingsteilnehmern pro Jahr, Pädagoge und Coach, seit 2017 Leiter Trainings bei InPASS
    Frank Op Hey, mehr als 15 Jahre CRM-basierte Simulationstrainings als Instruktor und CRM-Instruktorenaus-
    bilder, CRM-Simulationsexperte InPASS

                                                                                                                 21
ABENDVERANSTALTUNGEN AM 09.05.2019

     GEt Together		                                                                                       18:00 Uhr

     Sektempfang in der begleitenden Fachausstellung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

     Festveranstaltung                                                                            Einlass 18:30 Uhr

     [Die Teilnahme an der Abendveranstaltung bedarf der vorherigen Anmeldung.]

     Dinner mit Preisverleihung „Deutscher Preis für Patientensicherheit“
     Moderation: Dr. Ruth Hecker, APS, und Martin Meilwes, Ecclesia Versicherungsdienst

     Mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit setzt das APS in Kooperation mit der Aesculap AG (ein Toch-
     terunternehmen des Medizintechnik- und Pharmaherstellers B. Braun Melsungen AG), dem Ecclesia Versiche-
     rungsdienst, MSD SHARP & DOHME GMBH und dem Thieme-Verlag ein Zeichen, um die Sicherheitskultur im
     Gesundheitswesen nachhaltig zu fördern.

     Die Auswahl der diesjährigen Preisträger erfolgte durch eine unabhängige Expertenjury aus den Bereichen
     Pflege, Ärzteschaft, Apotheke, Selbsthilfe und Kostenträger mit jeweils einem Vertreter der Kooperationspartner.

     Die Preisträger 2019 werden vorgstellt von den Jurymitgliedern Prof. Dr. Christoph Straub, Dr. Melanie Witt,
     Marion Rink und Dr. med. Franziska Diel, MPH.

22
Patienten mit    Sicher-
           Donnerstag 03.05.2018

heit gut versorgen
Wir sind Ihr Gesundheitspartner in allen Fragen.
Die Techniker bietet innovative und sichere Gesundheitslösungen für jede Lebenslage.

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                                                                                           23
                                                                                       Inserat
Tag 2

     PANEL III		                                                                   09:00 - 10:30

     Kleines Plenum 3		                                                            2. OG, Plenum, 09:00 - 10:30

     APS-Weißbuch „Patientensicherheit“ – Teil 3 –
     Verwirklichung von Patientensicherheit: Expertenorganisationen,
     kognitive Systeme, Komplexität“
     Moderation: Dr. Ruth Hecker, APS

     Diskussion mit Autor Prof. Matthias Schrappe

     WORKSHOP 11            			                                                   1. OG, Oxford 2, 09:00 - 10:30

     Sicherheitskultur in der ambulanten Versorgung
     Moderation: Ulrike Schmitt, KBV

     • Patientensicherheit in der Ambulanten Versorgung. Häufigkeit, Verteilung und Determinanten
        patientensicherheitsrelevanter Ereignisse
        Svenja Krause, Institut für Versorgungsforschung und klinische Epidemiologie
     • Online-Workshop „Fehlermanagement“ für ambulante Praxisteams: Konzeption und Evaluation
        Britta Weißbarth, Institut für Allgemeinmedizin, Universität Frankfurt
     • „Wie akut ist es wirklich?“ Notfälle am Telefon in der Arztpraxis - Was braucht es, damit die
        Mitarbeiter ein Triage-System akzeptieren, umsetzen und routiniert anwenden?
        Nicole Schwäbe, Trainingsakademie LAT
     • „alike und sound-alike“-Problems in der häuslichen medikamentösen Behandlung an Hand
        von Apothekenverkaufsdaten
        Prof. Dr. Thomas Schrader, Technische Hochschule Brandenburg

     WORKSHOP 12            			                                                  1. OG, Stanford 2, 09:00 - 10:30

     Simulationstrainings als Teil von Sicherheitskultur
     Moderation: Dr. Gerhard Schillinger, AOK Bundesverband e.V.

     • Simulationstraining zur Entwicklung von Patientensicherheit und Unternehmenskultur –
        Handlungsempfehlungen für Krankenhäuser
        Roswitha Giesert
     • Inwiefern können interprofessionelle Simulationen die Kompetenzen in der
        Patientensicherheit verbessern?
        M. Machner, Charité Universitätsmedizin Berlin
     • Entscheidend wichtig und doch oft vernachlässigt: die Bedeutung der Qualifikation von
        Instruktoren und die wichtige Rolle von Human factors (CRM) im Team-Training
        Dr. med. Marcus Rall, Institut für Patientensicherheit & Teamtraining GmbH & Vorstand DGSiM (Deutsche
        Gesellschaft zur Förderung der Simulation)

24
Freitag, 10.05.2019

WORKSHOP 13             			                                                    1. OG, Princeton, 09:00 - 10:30

Sicherheitsheitskultur in der praktischen Umsetzung
Moderation: Dr. Kyra Schneider, Universitätsklinikum Frankfurt / Dr. Heike A. Kahla-Witzsch

• Im Zweifel für die Sicherheit – Sicherheit als Wert
   Dr. Heike A. Kahla-Witzsch

• Musteranalysen – Entwickeln einer proaktiven Fehlerkultur
   Dr. Annette Gebauer, Fabian Brückner, Intervention for Corporate Learning (ICL) GmbH

• Kulturentwicklung an einem Universitätsklinikum – Erfolgsfaktoren und Barrieren
   Dr. Kyra Schneider, Universitätsklinikum Frankfurt

WORKSHOP 14             			                                                          1. OG, Yale, 09:00 - 10:30

Aspekte der Sicherheitskultur im stationären Bereich
Moderation: Dr. Ilona Köster-Steinebach, APS, Berlin

• Beschwerdemanagement als Teil des klinischen Risikomanagements
   Janna Noack und Dr. Thomas Groß, Universitätsklinik Köln

• 	Anwendung des Global Trigger Tools in deutschen Krankenhäusern – Erste Ergebnisse
   der SafeCulture-Studie
   Mareen Brösterhaus, Institut für Patientensicherheit, Universitätsklinikum Bonn

• Wie beeinflussen Geschlecht, Beruf und Führungsfunktion der Krankenhausmitarbeiter
   deren Wahrnehmung zur Patientensicherheitskultur? Querschnittsanalyse einer deutschen
   und schweizerischen Stichprobe
   Nikoloz Grambashidze, Institut für Patientensicherheit, Universitätsklinikum Bonn
• Qualitätssicherung im Krankenhaus und in der Industrie – ein Vergleich
   Dr. Peter Mandry, B. Braun Avitum Saxonia GmbH

WORKSHOP 15             			                                                   1. OG, Stanford 1, 09:00 - 10:30

CIRS als Kernelement von Sicherheitskultur
Moderation: Marina Pommée, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

• Critical Incident Reporting System (CIRS) und klinische Ethik im Krankenhaus –
   ein Projekt mit Zukunft
   Rainer Petzina, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

• Die Analyse von CIRS-Berichten mittels Natural Language Processing
   Laura Tetzlaf, Technische Hochschule Brandenburg

• Wie Apotheke, Arztpraxis und Krankenhaus gemeinsam aus Fehlern lernen – CRS-NRW
   Carina John, Apothekerkammer Nordrhein/Annabelle Ludescher, Apothekerkammer Westfalen-Lippe

                                                                                                                  25
Tag 2

     WORKSHOP 21             			                                                   1. OG, Sorbonne 1, 09:00 - 10:30

     Patientensicherheit International
     Moderation: Marcel Weigand, APS

     • Bericht über den 4. Patient Safety Summit im März 2019 in Dschidda
         Rainer Sbrzesny, Bundesministerium für Gesundheit

     • Vorbereitung des 5. Patient Safety Summit 2020 in der Schweiz
         Dr. Maria Kletečka-Pulker, Plattform Patientensicherheit Österreich / Lynn Häsler, Stiftung Patientensicherheit
         Schweiz / VertreterIn aus dem APS

     • Der Internationale Tag der Patientensicherheit (ITPS) 2019
         Conny Wiebe-Franzen, APS

     Inserat                                                                      Medikamentenmanagement

Patientensicherheit
im Fokus

                                    tand auf
                          Infos am S           .
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                                          Ausführliche Informationen unter
26                                               www.omnicell.de
Freitag, 10.05.2019

PANEL IV		                                                                         11:00 - 12:30

Kleines Plenum 4		                                                                2. OG, Plenum, 11:00 - 12:30

APS-Weißbuch „Patientensicherheit“ – Teil 4 –
Schwerpunkt Messen
Moderation: Dr. Ruth Hecker, APS

Konzepte zu Patientensicherheitsindikatoren im regionalen Kontext
    •   Prof. Matthias Schrappe
    •   Dr. Daniel Kalthoff, GesundheitsCampus Osnabrück
    •   Dr. Oliver Gröne, OptiMedis AG

WORKSHOP 16             			                                                       1. OG, Oxford 2, 11:00 - 12:30

CIRSforte – CIRS im ambulanten Bereich
Moderation: Dr. Beate Müller, Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt / Katharina Rubin, Techniker
Krankenkasse

Um ambulante Praxisteams bei der Einführung eines Fehlerberichts- und Lernsystems zu unterstützen, bedarf es
speziell auf das Arbeitsumfeld zugeschnittene Angebote. Das Innovationsfonds-Projekt CIRSforte hat die Fort-
entwicklung von Fehlerberichts- und Lernsystemen (critical incident reporting system = CIRS) für die ambulante
Versorgung zum Ziel.
In der aktuell stattfindenden Praxisphase von CIRSforte werden Formate für das Lernen und den praxisüber-
greifenden Austausch rund um Fehlermanagement erprobt. Zur Wissensvermittlung wurden bereits Präsenzver-
anstaltungen ebenso wie Online-Workshops angeboten. Um den Austausch über kritische Ereignisse zwischen
den Praxen zu fördern, sind interaktive Webinare geplant. Ziel der Webinare ist es, sich über vorbeugende
Maßnahmen für häufige Fehlerquellen praxisübergreifend auszutauschen und so den konkreten Nutzen eines
Berichts- und Lernsystems sichtbar zu machen. Zudem adressieren diese zeitlich und örtlich flexiblen Angebote
die häufig geäußerten Barrieren für eine Nutzung von Berichts- und Lernsystemen wie Zeitdruck und Mangel an
Ressourcen.
Im Workshop wird zunächst der aktuelle Sachstand des Projektes CIRSforte dargestellt, anschließend wird ein
interaktives Webinar durchgeführt. Die Workshop-Teilnehmenden tauschen sich mit per Livestream zugeschalte-
ten CIRSforte-Praxisteams über kritische Ereignisse aus dem Praxisalltag aus. Dabei begrüßen wir insbesondere
auch Teilnehmende, die nicht aus dem ambulanten Sektor kommen und daher eine andere Perspektive in die
Diskussion einbringen können. Die bisherigen Evaluationsergebnisse zeigen eine positive Resonanz auf die
Online-Workshops. Bis zum Workshop werden ebenfalls Evaluationsergebnisse der ersten Webinare vorliegen.
CIRSforte erprobt den Einsatz von Online-Formaten zu Fehlermanagement in der ambulanten Praxis, deren
Praxistauglichkeit und Zukunftsfähigkeit anhand eines interaktiven Webinars diskutiert werden.
Referenten
 • Katharina Rubin, Techniker Krankenkasse
 • Tatjana Blazejewski, Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt
 • Marina Pommée, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

                                                                                                                     27
Abschlussplenum
     Tag 2           		                                                 Freitag, 04.05.2018

     WORKSHOP 17             			                                                    1. OG, Stanford 1, 11:00 - 12:30

     Förderung der Kompetenzentwicklung zur Gestaltung einer Sicherheitskultur –
     Erste Ergebnisse aus den Fallstudien: Heterogenität, Informationskontinuität bei Übergaben
     und Zentrale Notaufnahmen
     Moderation: Prof. Dr. Birgit Babitsch, Universität Osnabrück

     Im Rahmen des Workshops werden mehrere Impulsvorträge zum Projekt „Gestaltungskompetenz als Innova-
     tor für hochzuverlässige Organisationen im Gesundheitssystem“ (GIO) vorgestellt. Das Projekt wird unter der
     Leitung der Universität Osnabrück in Kooperation mit der Freien Universität Berlin und der Hochschule Os-
     nabrück durchgeführt. Ziel des GIO-Projektes ist die Befähigung von Gesundheitsfachkräften zur Gestaltung
     einer (Patienten-)Sicherheitskultur in hochzuverlässigen Gesundheitsorganisationen im Sinne einer nachhaltigen
     Entwicklung.
     Hierzu wurden Kompetenzen und Kompetenzanforderungen aus den Bereichen der Hochzuverlässigen Orga-
     nisationen (auch High Reliability Organizations oder abgekürzt HROs genannt), der Patientensicherheit und der
     Gestaltungskompetenz (aus der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)) zu einem gemeinsamen Basiskom-
     petenzkatalog „Patientensicherheit hochzuverlässig gestalten“ zusammengeführt.
     Auf Grundlage des entwickelten Basiskompetenzkataloges wird innerhalb von drei Fallstudien zu versorgungs-
     relevanten Themen (Heterogenität bzw. kulturelle Vielfalt, Informationskontinuität bei Übergaben und Zentrale
     Notaufnahmen) eine interaktive Lernumgebung entwickelt und getestet, die u. a. auch zur Validierung und
     Weiterentwicklung des Basiskompetenzkataloges eingesetzt wird. Erste Ergebnisse zu den identifizierten Kompe-
     tenzen in den jeweiligen Fallstudien sowie die entwickelte interaktive Lernumgebung sollen nach den Impulsvor-
     trägen mit den Workshopteilnehmer*innen diskutiert werden.

     WORKSHOP 18             			                                                    1. OG, Stanford 2, 11:00 - 12:30

     Patientensicherheit im Kontext von Normung und Medizinprodukten
     Moderation: Prof. Dr. Rainer Petzina, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel

     • Unerwarteter Stromausfall an einer Uniklinik – Lehren für die Patientensicherheit
         Rainer Petzina, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
     • Steigerung der Patientensicherheit durch eine anwenderorientierte Beschaffung von
         Medizinprodukten
         Lorenz Müller, Fachhochschule Münster
     • Sicherheitskultur und Normung. Wie unterstützen die DIN EN ISO 9001:2015 und
         die DIN EN 15224:2017 bei ihrer Etablierung?
         Kristina Heilmann

28
TAG 2			                                                         Freitag, 10.05.2019
                                                                          04.05.2018

WORKSHOP 19              			                                                  1. OG, Princeton, 11:00 - 12:30

Richtig übergeben = mehr Patientensicherheit
Moderation: Dr. Nils Löber, Charité Universitätsmedizin Berlin

• Die standardisierte Patientenübergabe „Das ABS-Briefing“
    Benjamin Walder, Rettungsdienst Tirol/Sanatorium Kettenbrücke Innsbruck
• Erprobung eines In situ Übergabetrainings in einer pädiatrischen interdisziplinären
    Notaufnahme – Lessons learned
    Dr. Christina Jaki, Klinikum Stuttgart

WORKSHOP 20              			                                                      1. OG, Yale, 11:00 - 12:30

Qualitätsmessung mittels Indikatoren: (Un-)verzichtbar für Sicherheitskultur
Moderation: Dr. Ilona Köster-Steinebach

• Der Beitrag von Indikatoren auf der Basis von Befragungen zur Sicherheitskultur
    Felix Dorn, BQS Institut für Qualität & Patientensicherheit GmbH
• Potentiale indikatorgestützten Feedbacks in der ambulanten Versorgung für die
    Sicherheitskultur
    Dr. Petra Kaufmann-Kolle, aQua - Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung
    im Gesundheitswesen GmbH

                                                                                                                29
Tag 2

     Satelliten-Symposium der Förderer		                                         1. OG, Sorbonne 1, 11:00 - 12:30

     Satelliten-Symposium der InPASS Institut für
     Patientensicherheit & Teamtraining GmbH

     Fachkräftemangel? Wie Simulations-Teamtrainings helfen können und am
     Ende sogar Geld sparen…
     Systematische Simulations-Teamtrainings-Konzepte für Ihre Organisation:
     Warum, was, wie?

     Erfahrene Referenten sprechen zu folgenden Themen und beantworten Ihre Fragen:
      • Was ist wichtig bei einem modernen Simulations-Teamtrainings-Konzept?
      • Trainingsbedarfsanalyse – ein wichtiges Element
      • Organisatorische Aspekte für Team und Leitungsebene
      • Warum lohnt sich der Aufwand? Argumente von Führungskräften für Führungskräfte
      • Effekte für das Team, die Abteilung und die Organisation

     Referenten:
        Dr. Marcus Rall, mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Simulation und Teamtrainings, Gründer InPASS, Vorstand
        Deutsche Gesellschaft für Simulation (DGSiM)
        Dr. Heidemarie Haeske-Seeberg, Bereichsleitung QM/kRM Sana Kliniken AG, Umsetzung eines flächende-
        ckenden Simulation-Teamtraining-Programms für alle Sana Kliniken
        Frank Op Hey, mehr als 15 Jahre Simulationstrainings als Instruktor und Instruktorenausbilder, Simulations-
        experte InPASS
        Sascha Langewand, M.A., MAS, jahrelange Erfahrung mit über 4.000 Trainingsteilnehmern pro Jahr, Päda-
        goge und Coach, seit 2017 Leiter Trainings bei InPASS

     Internationaler Tag der
     Patientensicherheit

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