BETRIEBSWIRTSCHAFT BACHELOR - Digital Campus Vorarlberg

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BETRIEBSWIRTSCHAFT BACHELOR - Digital Campus Vorarlberg
hfh-fernstudium.de

BACHELOR
BETRIEBSWIRTSCHAFT
Bachelor of Arts (B.A.), in sieben Semestern

STUDIENSCHWERPUNKTE
Finanzmanagement
Gesundheitsmanagement
Logistik
Marketing
Personalmanagement
Rechnungswesen / Controlling
Wirtschaftsinformatik
Wirtschaftspsychologie

Mein Fernstudium an der HFH Näher am Leben
BETRIEBSWIRTSCHAFT BACHELOR - Digital Campus Vorarlberg
Näher am Leben

          Mein Fernstudium
          an der HFH
          • Meine Zeit und mein Pensum teile
            ich mir selber ein
          • Die HFH betreut mich persönlich,
            über 50 Mal vor Ort
          • Mein Abschluss ist staatlich
            anerkannt
          • Mein akademischer Abschluss
            bringt mich beruflich weiter
          • Hier kann ich mich für Führungs-
            aufgaben qualifizieren
          • Hier kann ich auf langjährige
            Erfahrung bauen

     EIN HFH-FERNSTUDIUM
     PASST SICH IHREM LEBEN AN                                        WAS WIR IHNEN BIETEN...
     Das Fernstudium an der HFH · Hamburger Fern-Hochschule           • Staatlich anerkannte Bachelor- und Masterabschlüsse
     ist gezielt auf die Bedürfnisse Berufstätiger und Personen       • Lehre und Betreuung in über 50 Studienzentren
     mit familiären Verpflichtungen zugeschnitten. Im HFH-Fern-         für Ihren Studienerfolg
     studienkonzept stehen Flexibilität, Individualität und Verein-   • Lehre durch HFH-Hochschullehrende (Dozentinnen und
     barkeit im Zentrum: Sie können Ihr Studium an Ihren eigenen        Dozenten) und Berufspraktiker
     Erfordernissen ausrichten und entscheiden selbst, wann, wo       • Praxis- und anwendungsorientiertes Studium
     und in welcher Geschwindigkeit Sie studieren.                    • Persönliche Beratung und Betreuung in allen Phasen
                                                                        Ihres Studiums
     Der Qualität der Lehre kommt an der staatlich anerkannten        • Moderne, aufeinander abgestimmte Lehr- und
     HFH ein großes Gewicht zu: Alle Studiengänge sind akkre-           Lernmethoden
     ditiert, und die HFH-Studienbriefe als zentrales Lehrmedium      • Sinnvoller Methodenmix
     werden von qualifizierten Hochschullehrenden sowie ausge-        • Erprobtes System zur Erfolgskontrolle im Fernstudium
     wiesenen Expertinnen und Experten ihres Fachs verfasst. Die      • Über 20 Jahre Erfahrung in der Fernstudiendidaktik
     Präsenzveranstaltungen in den HFH Studienzentren unterstüt-      • Hoher Bekanntheitsgrad bei Arbeitgebern
     zen die Studierenden beim Selbststudium: Lehrende aus Wis-       • Möglichkeit zu promovieren
02   senschaft und Praxis vertiefen die Lehrinhalte des Curriculums
     und stehen den Studierenden beratend zur Seite.
BETRIEBSWIRTSCHAFT BACHELOR - Digital Campus Vorarlberg
Professor Dr. Peter François,                  Professor Dr. Wolf-Eckhard Kautz,
Präsident der HFH                              Studiengangsleiter Betriebswirtschaft (B.A.)

Liebe Interessentin, lieber Interessent,
ein Hochschulstudium neben dem Beruf eröffnet Ihnen neue Perspektiven und berufliche Aufstiegs­chancen. Es fördert Ihre
persönliche Qualifikation und schärft Ihren Weitblick.

Mit diesem Studienführer möchten wir Sie über den Studiengang Betriebswirtschaft mit dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)
informieren. Dieser bereitet Sie mit seinem generalistisch geprägten Profil und ausgewählten Vertiefungsmöglichkeiten auf
anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung vor. Im 2. Studienabschnitt
wählen Sie aus verschiedenen Studienschwerpunkten. Sie repräsentieren die wichtigsten betrieblichen Funktionsbereiche und
Einsatzfelder. Mehrere Studiengangsvarianten ermöglichen die Anrechnung von Vorkenntnissen aus staatlichen Berufsprüfungen
und damit kürzere Studienzeiten. Eine vollständige Übersicht finden Sie auf hfh-fernstudium.de.

Fachkräfte mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung sind weiterhin sehr gefragt, die Einsatzgebiete äußerst vielfältig. Und
das praxisorientierte Studium an der HFH bietet beste Voraussetzungen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt im eigenen
Handeln anzuwenden.

Die HFH · Hamburger Fern-Hochschule ist staatlich anerkannt. Mit mehr als 50 Studienzentren im deutschsprachigen Raum sind
wir auch in Ihrer Nähe. Unser Studien­angebot richtet sich vor allem an Berufstätige, die sich nach ihrer beruflichen Ausbildung
und eventueller Fortbildung akademisch weiterbilden wollen und die einen Hochschulabschluss anstreben. Inzwischen sind
an unserer Hochschule rund 12.000 Studierende immatrikuliert, über 10.000 Absolventinnen und Absolventen haben erfolgreich
ihren Abschluss erworben. Damit ist die HFH eine der größten privaten Hochschulen in Deutschland. Wir werten die wachsenden
Studierenden­zahlen als Ausdruck des Vertrauens in unser flexibles Studienkonzept, das individuelles Lernen zu Hause mit dem
Angebot regelmäßiger Präsenzphasen in kleinen Studiengruppen verbindet.

Bei Fragen rund ums Studium an der HFH ist unser Team der Studienberatung gern für Sie da.

Wir würden uns freuen, Sie an unserer Hochschule begrüßen zu dürfen!

Ihr Professor Dr. Peter François               Ihr Professor Dr. Wolf-Eckhard Kautz                                                03
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Unsere Studiengänge im Überblick

     BACHELOR                                        MASTER
     Berufspädagogik für                             Berufspädagogik (in Vorbereitung)
     Gesundheits- und Sozialberufe                   Master of Arts (M.A.)
     Bachelor of Arts (B.A.)
                                                     Betriebswirtschaft
     Betriebswirtschaft                              Master of Arts (M.A.)/Master of Science (M.Sc.)
     Bachelor of Arts (B.A.)
     auch in verkürzter Form:                        General Management
     verschiedene Varianten Betriebswirtschaft       Master of Business Administration (MBA)

     Betriebswirtschaft dual                         Klinische Psychologie (in Vorbereitung)
     Bachelor of Arts (B.A.)                         Master of Science (M.Sc.)

     Gesundheits- und Sozialmanagement               Management im Gesundheitswesen
     Bachelor of Arts (B.A.)                         Master of Arts (M.A.)

     Maschinenbau                                    Maschinenbau
     Bachelor of Engineering (B.Eng.)                Master of Engineering (M.Eng.)

     Mechatronik                                     Wirtschaftsingenieurwesen
     Bachelor of Engineering (B.Eng.)                Master of Science (M.Sc.)/
                                                     Master of Engineering (M.Eng.)
     Pflegemanagement
     Bachelor of Arts (B.A.)                         Wirtschaftspsychologie (in Vorbereitung)
                                                     Master of Science (M.Sc.)
     Psychologie
     Bachelor of Science (B.Sc.)                     Wirtschaftsrecht online
                                                     Master of Laws (LL.M.)
     Soziale Arbeit (in Vorbereitung)
     Bachelor of Arts (B.A.)

     Therapie- und Pflegewissenschaften
                                                     PROMOTION
     Bachelor of Science (B.Sc.)
                                                     Betriebswirtschaft und Management
     dual
     für Berufserfahrene                             Doctor of Philosophy (Ph.D.)

     Wirtschaftsingenieurwesen
     Bachelor of Science (B.Sc.)/
     Bachelor of Engineering (B.Eng.)                AKADEMISCHE
     auch in verkürzter Form:                        WEITERBILDUNG
     Aufbaustudiengang Technik (B.Sc.)/(B.Eng.)
     Aufbaustudiengang Wirtschaft (B.Sc.)/(B.Eng.)   Module als Zertifikatsstudium
     für HTL-Absolventen (B.Eng.)

     Wirtschaftspsychologie
     Bachelor of Science (B.Sc.)

04   Wirtschaftsrecht online
     Bachelor of Laws (LL.B.)
BETRIEBSWIRTSCHAFT BACHELOR - Digital Campus Vorarlberg
Inhalt

    6    Betriebswirte im Einsatz

    8    Der Studiengang Betriebswirtschaft (B.A.)

   18    Ihre Rahmenbedingungen: Studiendauer & Co.

   19    Die Entscheidung für das Fernstudium

   20    Ihr Weg zum Studium

   22    Unser Studienkonzept

   26    Die HFH kompakt

   28    HFH-Studienzentren für Betriebswirtschaft (B.A.)

   30    Checkliste für die Immatrikulation

 		Anlage: 
 		      Anmeldeformular mit Studiengebühren und Immatrikulationsantrag

                                                            5           GUTE GRÜNDE FÜR EIN
                                                                        STUDIUM AN DER HFH!

                                                            1.Hohe Flexibilität für ein Studium neben
                                                                Ausbildung oder Beruf
                                                            2.	Persönliche Betreuung während des
                                                                gesamten Studiums
                                                            3.Qualitativ hochwertige Lehrmaterialien und
                                                                Präsenzlehre
                                                            4.Über 20 Jahre Erfahrung im ausbildungs- und
                                                                berufsbegleitenden Studieren
                                                            5.Staatlich anerkannte Hochschulabschlüsse
                                                                                                             05
                                                                im Fernstudium
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Erfolgreich handeln

     Betriebswirte im Einsatz
     Der Studiengang Betriebswirtschaft (B.A.) der HFH bereitet mit seinem generalistisch geprägten Profil und aus-
     gewählten Vertiefungsmöglichkeiten auf anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in Unternehmen und öf-
     fentlichen Verwaltungen vor. Die angebotenen Studienschwerpunkte repräsentieren die wichtigsten betrieblichen
     Funktionsbereiche und damit beruflich relevanten Einsatzfelder für Absolventinnen und Absolventen.

     Die wirtschaftliche Entwicklung ist durch zunehmende Digita-      Wissen auf neue Problemstellungen zu übertragen und sich
     lisierung, eine hohe Dynamik, Globalisierung und einen star-      kurzfristig und flexibel auf Veränderungen ihres Arbeitsumfel-
     ken Wettbewerb auf nationalen wie internationalen Märkten         des einzustellen.
     gekennzeichnet. Unternehmen begegnen diesen Herausforderun-
     gen unter anderem durch hohe Innovation, Verkürzung von Pro-      •	Führungskompetenz
     duktlebenszyklen und durch hohe Flexibilität. Sie bieten immer    Die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten befä-
     mehr Service und benötigen eine Produktivität, mit der sie auch   higen Betriebswirtinnen und Betriebswirte mit einschlägiger
     unter hohem Wettbewerbsdruck rentabel arbeiten können.            Berufserfahrung dazu, Führungsaufgaben im mittleren und
                                                                       höheren Management zu übernehmen.
     Öffentliche Verwaltungen müssen mit begrenzten Budgets
     umgehen. Dabei gilt es, hoheitliche Aufgaben termingerecht,       Als Betriebswirt/in können sie im Team anspruchsvolle
     in der geforderten Qualität und unter sparsamem Einsatz von       betriebswirtschaftliche Aufgaben unter Beachtung volkswirt-
     Ressourcen zu erfüllen. Sowohl Unternehmen als auch öffent-       schaftlicher, juristischer und steuerlicher Rahmenbedingungen
     liche Verwaltungen benötigen somit Fach- und Führungskräf-        lösen. Sie bringen betriebswirtschaftliche Denkansätze in
     te, die mit ihren Kompetenzen den entsprechenden Anforde-         Planungs- und Entscheidungsprozesse ein und leisten damit
     rungen gerecht werden. Zu den wesentlichen im Studiengang         einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von optimierten
     vermittelten Kompetenzen gehören:                                 Gesamtlösungen.

     •	hohe Fachkompetenz                                             BERUFLICHE PERSPEKTIVEN
     Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind in           Die Einsatzfelder und Aufgaben von Betriebswirtinnen und
     der Lage, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erken-         Betriebswirten sind durch große Vielfalt gekennzeichnet.
     nen und betriebliche Prozesse und Strukturen zu analysieren,      Während Ihres Bachelorstudiums haben Sie die Möglichkeit,
     zu beurteilen und zu optimieren. So können sie notwendige         sich entsprechend Ihren persönlichen Interessen und berufli-
     Entscheidungen vorbereiten und umsetzen.                          chen Perspektiven, den Wünschen Ihres Arbeitgebers oder den
                                                                       Aufgaben und Anforderungen Ihres Unternehmens zu spezia-
     •	umfassende Methodenkompetenz                                   lisieren. Mit der Wahl des Studienschwerpunkts entscheiden
     Betriebswirtinnen und Betriebswirte verfügen über methodi-        Sie sich für ein spezielles fachliches Profil.
     sche Kenntnisse und Fähigkeiten im Einsatz strategischer und
     operativer Instrumente der Betriebswirtschaft. Diese wenden       In dem Einsatzfeld Rechnungswesen/Controlling wirken
     sie auf konkrete Sachverhalte an. Natürlich gehört dazu auch,     Sie mit bei der Aufstellung von Jahresabschlüssen unter
     dass sie sich auf wechselnde Arbeitsaufgaben einstellen           Beachtung handels- und steuerrechtlicher Vorschriften. Dabei
     können.                                                           arbeiten Sie mit externen Steuerberatungs- und Wirtschafts­
                                                                       prüfungsgesellschaften zusammen. Sie sind aber auch mit der
     •	berufsfeldbezogene Kompetenzen                                 Planung, Steuerung und Kontrolle des Unternehmens im Rah-
     Absolventinnen und Absolventen der Betriebswirtschaft ha-         men des internen Rechnungswesens und Controllings befasst.
     ben die vorhandenen Kenntnisse ihres beruflichen Umfeldes
06   theoretisch reflektiert und unter anderem durch die Bachelor-     Im Bereich Marketing gewinnen Sie zunächst Daten über
     arbeit vertieft und erweitert. Sie sind in der Lage, erworbenes   Ihre Zielmärkte, erstellen auf deren Basis dann Prognosen
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über mögliche Marktchancen und setzen im Anschluss daran         Im Bereich Wirtschaftsinformatik sorgen Sie für eine optima-
die Instrumente des klassischen und des erweiterten Mar-         le Strukturierung von Abläufen und Informationen im Unter-
ketingmix souverän ein. Mit sicherem Gespür und fundierter       nehmen und ihre Umsetzung in entsprechende EDV-Lösungen.
Kenntnis der Markterfordernisse entwickeln Sie marktgerech-      Dabei stützen Sie sich auf die Zusammenarbeit mit Software-
te Produkte und Dienstleistungen. Sie tragen maßgeblich zum      und Hardwareanbietern, sowie IT- und Beratungsfirmen.
Erfolg Ihres Unternehmens bei, indem Sie die Zielgruppe in
Ihre Produkt- oder Dienstleistungsentwicklung einbeziehen        Im Einsatzfeld Gesundheitsmanagement optimieren Sie
und so alle Unternehmensbereiche konsequent auf deren            Versorgungsprozesse bezüglich der Qualitätssicherung von
Bedürfnisse und damit auf maximalen Erfolg ausrichten.           Leistungen und der Einhaltung vorgegebener Budgets. Zudem
                                                                 sind Sie mit der Erarbeitung und Umsetzung von Personalent-
Im Einsatzfeld Finanzmanagement stellen Sie Investitions-        wicklungs- oder Qualitätssicherungskonzepten betraut. Dabei
und Finanzierungspläne zur Realisierung von Vorhaben auf         stehen Sie im professionellen Kontakt zu den Trägern medizi-
und sichern die Liquidität des Unternehmens. Dies geschieht      nischer und sozialer Versorgung.
in enger Abstimmung mit Banken, Versicherern und Finanz-
dienstleistern.                                                  Im Einsatzfeld Wirtschaftspsychologie gestalten die Absol-
                                                                 ventinnen und Absolventen arbeits- und organisationspsy-
Im Personalmanagement sind Sie für die Personalplanung           chologische Lösungen des betrieblichen Gesundheitsmanage-
sowie die Beschaffung von qualifizierten Mitarbeiterinnen        ments und der Gesundheitsförderung oder unterstützen bei
und Mitarbeitern verantwortlich. Sie sorgen für die rechtskon-   der Integration medienpsychologischer Gestaltungsansätze in
forme Vertragsbindung des Personals, beteiligen sich an der      Marketing und Werbung oder optimieren organisationspsy-
Ausgestaltung von Entgeltsystemen und sorgen für die er-         chologische Leistungen im Rahmen des Change Management.
folgsorientierte Personalentwicklung im Unternehmen. Dabei       Sie sind vorzugsweise im Personalbereich, in der Organisa-
arbeiten Sie gegebenenfalls mit Personalberatungsfirmen und      tionsentwicklung oder im Marketing tätig und stehen mit
Bildungsanbietern zusammen.                                      Psychologen und Medizinern in Kontakt oder arbeiten mit
                                                                 Werbeagenturen und Beratungsunternehmen zusammen.
In der Logistik erarbeiten Sie Strategien und praktische
Konzepte zur Optimierung von Transport-, Lager- und Um-
schlagsprozessen sowie übergreifender Lieferketten. Ziel ist
die Sicherung reibungsloser Beschaffungs-, Produktions- und
Distributionsprozesse, wobei die Bestände entlang der logisti-
schen Kette optimiert werden müssen. Dabei sind Lieferanten,
Speditionen und andere Logistikdienstleister Ihre Partner.

    „Die Reaktionen auf mein HFH-Fernstudium sind
    durchweg positiv – ich habe beruflich und privat sehr
    viel Anerkennung für diese Zusatzleistung erhalten.
    Die lebensnahen Erfahrungen, die man während
    eines berufsbegleitenden Studiums in der Praxis
    sammelt, werden meiner Meinung nach in keinem
    Vollzeitstudium der Welt vermittelt.“
    Lennart Paul, BWL (B.A.)
                                                                                                                                07
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Wissen schaffen

     Der Studiengang Betriebswirtschaft (B.A.)
     Die Regelstudienzeit des Studiengangs Betriebswirtschaft (B.A.) an der HFH beträgt insgesamt sieben Semester,
     wobei vor Aufnahme des Studiums berufspraktische Grundkenntnisse nachzu­weisen sind. Bei erfolgreichem Ab-
     schluss des Studiums wird Ihnen der akademische Grad Bachelor of Arts (B.A.) verliehen.

     STUDIENABLAUF
     Studienorganisatorisch ist Ihr Studium in zwei Studienab-          Das Modul Wissenschaftliches Arbeiten erstreckt sich in
     schnitte gegliedert. Der erste umfasst in der Regelstudien-        mehreren Teilen über Ihr gesamtes Studium. Es soll Ihnen eine
     dauer vier Semester. Dieser eher theoriebezogene Studienab-        kontinuierliche Einarbeitung und Reflexion wissenschaftlicher
     schnitt mit Modulen wie Einführung in die Betriebswirtschaft,      Arbeitsweisen und Methoden ermöglichen. Dabei bereitet es
     Mathematik und Grundlagen der Volkswirtschaft soll                 Sie insbesondere auf die Erstellung von Haus- und Projektar-
     Sie auf den stärker anwendungsorientierten und fächerüber-         beiten sowie Ihrer Bachelorarbeit vor.
     greifenden zweiten Studienabschnitt vorbereiten. Dieser
     beginnt im fünften Semester und schließt mit dem siebten           In den Übersichten (s. Seiten 9/10) sind die Prüfungspläne
     Semester ab. Die Studienschwerpunkte orientieren sich an           Ihres Studiengangs dar­gestellt – differenziert nach ers-
     den wichtigsten Tätigkeitsfeldern für Betriebswirtinnen und        tem und zweitem Studienabschnitt. Diese enthalten die zu
     Betriebswirte. Sie vertiefen Ihre Kenntnisse in der ausgewählten   erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen, die wir den
     Thematik und erwerben somit ein spezielles fachliches Profil,      entsprechenden Fachsemestern gemäß dem Regelstudien-
     das Sie für ausgewählte Berufsziele besonders qualifiziert.        ablauf zugeordnet haben. Selbstverständlich können Sie in
                                                                        der Reihenfolge ab­weichen und Ihr Studium auch mit einem
     Hier können Sie einen Studienschwerpunkt wählen und sich           individuellen Zeitplan selbst gestalten.
     zwischen mehreren juristischen Modulen im Wahlpflichtkom-
     plex Recht entscheiden. So gestalten Sie einen wesentlichen        Ihr Abschlusszeugnis erhalten Sie nach erfolgreichem
     Teil des Studiums selbst und passen das Studium Ihren Wün-         Abschluss aller in den Tabellen aufgeführten Studien- und
     schen und Berufsperspektiven an.                                   Prüfungsleistungen, der Absolvierung des Hauptpraktikums
                                                                        und positiver Bewertung Ihrer Bachelorarbeit.
     Das Angebot der Studienschwerpunkte umfasst:
     •	
       Finanzmanagement
     •	
       Gesundheitsmanagement**
     •	
       Logistik*
     •	
       Marketing
     •	
       Personalmanagement
     •	
       Rechnungswesen/Controlling
     •	
       Wirtschaftsinformatik
     •	
       Wirtschaftspsychologie                                              Studiengang Betriebswirtschaft (B.A.)
                                                                           Es werden insgesamt 180 Credit Points (CP) vergeben:
     Im Wahlpflichtkomplex Recht stehen Ihnen die folgenden                •	144 CP für das Studium der im Prüfungsplan
     juristischen Module­zur Auswahl:                                          aufgeführten Module und für das Ablegen bzw.
     •	Arbeitsrecht                                                           Erbringen der entsprechenden Studien- und
     •	Europäisches Wirtschaftsrecht                                          Prüfungsleistungen,
     •	Logistikrecht                                                      •	24 CP für das Hauptpraktikum im Ergebnis einer
     •	Recht im Gesundheitswesen                                              erfolgreich abgeschlossenen Projektarbeit und
08   •	Vertiefung Wirtschaftsprivatrecht                                  •	12 CP für die Bachelorarbeit.
     •	Wettbewerbsrecht und Gewerblicher Rechtsschutz
BETRIEBSWIRTSCHAFT (B.A.) PRÜFUNGSPLAN IM ERSTEN STUDIENABSCHNITT
                                                            1. Semester       2. Semester       3. Semester   4. Semester   CREDIT
 STUDIENMODULE                                              SL      PL        SL      PL        SL      PL    SL      PL    POINTS

 Wissenschaftliches Arbeiten                                KÜ                                                               0

 Wirtschaftsenglisch                                        KL                                                               6

 Einführung in die Betriebswirtschaft                       KÜ       KL                                                       6

 Investition und Finanzierung                                        KL                                                       6

 Buchführung und Jahresabschluss                                     KL                                                       6

 Mathematik                                                                           KL                                      6

 Grundlagen des Marketings                                                            KL                                      6

 Kosten- und Leistungsrechnung                                                        KL                                      6

 Grundlagen der Wirtschaftsinformatik                                                 KL                                      6

 Wirtschaftsstatistik                                                                                   KL                    6

 Material- und Produktionswirtschaft                                                                    KL                    6

 Grundlagen des Wirtschaftsprivatrechts                                                                 KL                    6

 Unternehmensführung                                                                                    KL                    6

 Grundlagen der Volkswirtschaft                                                                                       KL      6

 Grundlagen des Steuerrechts                                                                                          KL      6

 Management komplexer Problemsituationen                                                                             KÜ       6

 Nachhaltigkeitsmanagement                                                                                            KL      6

 CREDIT POINTS IM ERSTEN STUDIENABSCHNITT                                                                                    96

KL = Klausur, KÜ = Komplexe Übung, PL = Prüfungsleistung, SL = Studienleistung

* 	Der Studienschwerpunkt Logistik kann nur gewählt
    werden, wenn Sie innerhalb des Wahlpflicht­komplexes
                                                                          Der Studiengang
    Recht das Modul Logistikrecht belegt haben.                           Betriebswirtschaft (B.A.)
**	Der Studienschwerpunkt Gesundheitsmanagement                          ist akkreditiert durch
    kann nur gewählt werden, wenn Sie
    innerhalb des Wahlpflichtkomplexes Recht das Modul                                                                               09
    Recht im Gesundheitswesen belegt haben.
Wissen schaffen

     Zu Ihrem zweiten Studienabschnitt gehört auch ein Haupt-                 Soweit Sie eine qualifizierte, dem inhaltlichen Profil des
     praktikum. Ziel ist es, dass Sie eine enge Verbindung zwi-               gewählten Studiengangs entsprechende Berufstätigkeit aus-
     schen Studium und Berufspraxis herstellen, indem Sie die im              üben, kann diese grundsätzlich als Nachweis des Hauptprak-
     Studium vermittelten Kenntnisse und erworbenen Fähigkeiten               tikums anerkannt werden. Lediglich Studierende ohne eine
     direkt anwenden. Um dies zu reflektieren und die Techniken               einschlägige studienbegleitende Berufspraxis absolvieren das
     des wissenschaftlichen Arbeitens zu festigen, fertigen Sie im            gesonderte Hauptpraktikum von insgesamt 15 Wochen. Die
     Rahmen Ihres Hauptpraktikums eine Projektarbeit an, die als              Anfertigung der Projektarbeit hingegen ist für alle Studieren-
     Prüfungsleistung zählt.                                                  den obligatorisch.

     BETRIEBSWIRTSCHAFT (B.A.) PRÜFUNGSPLAN IM ZWEITEN STUDIENABSCHNITT
                                                                     5. Semester      6. Semester    7. Semester    CREDIT
          STUDIENMODULE                                              SL      PL       SL      PL     SL      PL     POINTS

      Wissenschaftliches Arbeiten                                   KÜ1)                                               6

      Wirtschaftspolitik                                                     KL                                        6

      Projektmanagement                                                      KÜ                                        6

      Arbeits- und Organisationspsychologie                                  HA                                        6

      Wahlpflichtkomplex Recht                                                                KL                       6

      Studienschwerpunkt                                                              KÜ      KL                      18

      Hauptpraktikum (studienbegleitend)                                                                     HA       24

      Bachelorarbeit                                                                                         BA       12

          CREDIT POINTS IM ZWEITEN STUDIENABSCHNITT                                                                   84

          CREDIT POINTS GESAMT                                                                                       180

     KL = Klausur, KÜ = Komplexe Übung, PL = Prüfungsleistung, SL = Studienleistung
     1)
          	Die Komplexe Übung ist vor Anmeldung zur Bachelorarbeit zu absolvieren.
            Sie kann auch in einem anderen Semester abgelegt werden.

10
PRÜFUNGEN UND ABSCHLUSS
Alle Prüfungen zu den einzelnen Modulen legen Sie studien-        Das Thema der Bachelorarbeit schlägt die Studentin bzw.
begleitend in den Studienzentren ab. Dabei unterscheiden wir      der Student vor – meist der eigenen Berufspraxis entnommen
an der HFH zwischen Studien- und Prüfungsleistungen.              – und wird vom Fachbereich der Hamburger Fern-Hochschule
                                                                  bestätigt. Durch die Bearbeitung sollen die künftigen Bache-
Studienleistungen sind bewertete, aber nicht benotete Indi-       lorabsolventinnen und -absolventen nachweisen, dass sie in
vidualleistungen der Studierenden. Ihre Bewertung erfolgt mit     der Lage sind, ein dem Ziel und Inhalt des Studiengangs ent-
„bestanden“ oder „nicht bestanden“. Die Studienleistungen         sprechendes Problem aus ihren beruflichen Tätigkeitsfeldern
dienen vor allem der eigenen Kontrolle Ihres Kenntnisstands,      selbstständig unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden
dem Anwenden von Fachkompetenzen, der Weiterentwick-              und Erkenntnisse zu bearbeiten. Das Thema der Bachelorar-
lung von Methodenkompetenzen und der Entwicklung von              beit ist so zu wählen, dass die Bearbeitung innerhalb
Selbstkompetenzen.                                                eines Zeitraums von vier Monaten möglich ist.

Prüfungsleistungen sind bewertete und benotete Indi-              Nach erfolgreichem Abschluss aller Prüfungen, der Absolvie-
vidualleistungen der Studierenden in Form von Klausuren,          rung des Hauptpraktikums und der positiven Bewertung der
komplexen Übungen oder Hausarbeiten, die im Rahmen eines          Bachelorarbeit verleiht Ihnen die HFH das Bachelorzeug-
Prüfungsvorgangs ermittelt werden. Ihre Bewertung erfolgt         nis und die Bachelorurkunde. Außerdem erhalten Sie ein
differenziert mit Noten.                                          Transcript of Records und ein Diploma Supplement. Ersteres
                                                                  ist ein Datenblatt mit den Einzelnoten und Credit Points jedes
Die Studien- und Prüfungsleistungen sind auf die einzelnen        Moduls, das Sie während Ihres Studiums abgeschlossen
Semester gleichmäßig verteilt. Dabei finden die Klausuren in      haben. Letzteres ist eine Ergänzung zum Bachelorzeugnis, die
der Regel am Wochenende statt. Dieses studienbegleitende          über Ihren Hochschulabschluss und damit verbundene
Prüfungssystem ist insbesondere den Bedingungen eines             Qualifikationen informiert. National wie international soll das
Fernstudiums neben dem Beruf angepasst.                           Diploma Supplement die Bewertung und Einstufung von aka-
Die Prüfungen werden durchgeführt als:                            demischen Abschlüssen erleichtern und verbessern – sowohl
•	 Klausur                                                       für Studien- als auch für Berufszwecke.
•	Hausarbeit (Bearbeitungsdauer
    höchs­tens acht Wochen) oder
•	Komplexe Übung (Bearbeitung einer Aufgabenstellung
    oder Fallstudie unter Anleitung)

Für jedes Modul, das Sie erfolgreich abschließen, erhalten Sie
eine bestimmte Anzahl von Credit Points (CP). Diese CP sind
ein Maß dafür, welcher Arbeitsumfang durchschnittlich zum
erfolgreichen Abschluss des jeweiligen Moduls erforderlich ist.

                                                                                                                                    11
Wissen schaffen

     INHALTE DER STUDIENMODULE IM ERSTEN STUDIENABSCHNITT

     BUCHFÜHRUNG UND                         Aktuelle Herausforderungen             GRUNDLAGEN DER
     JAHRESABSCHLUSS                         in Betrieben                           VOLKSWIRTSCHAFT
                                             •	Auswirkungen des
     •	Grundlagen des betrieblichen Rech-       technologischen Fortschritts       •	Aufgaben, Gebiete, Instrumente,
        nungswesens und der Buchführung          auf Wertschöpfungsstrukturen          Grundbegriffe
     •	Fragen der Organisation der          •	Gesellschaftliche Anforderungen   •	Nutzenbetrachtung und
        Buchhaltung und spezielle                 an das Management                    ökonomisches Prinzip
        Buchungsfälle                                                               •	Wertschöpfung
     •	Probleme des Jahresabschlusses in                                             (Produktionsfaktoren)
         der Buchhaltung
                                             GRUNDLAGEN
                                                                                    •	Wirtschaftsordnungen
                                             DES MARKETINGS
     •	Grundlagen des Jahresabschlusses                                           •	Gesamtwirtschaftliche Aktivitäten
     •	Gliederung der Bilanz nach           •	Grundlagen des Marketings             in Konten- und Gleichungsform
        Handelsrecht, Ansatz- und            •	Marketingumfeld und                 •	Volkswirtschaftliche
        Bewertungsvorschriften für              Marktforschung                          Gesamtrechnung
        die Bilanz nach Handelsrecht         •	Marketingziele und                 •	Wohlstands- und weitere Indikatoren
     •	Gliederung und Inhalt der               Marketingprozess
                                                                                    •	Markt, Preise, Kosten, Erträge,
         Gewinn-und-Verlust-Rechnung         •	Marketinginstrumente:                 Wettbewerb
     •	Grundzüge von Anhang und                 Produkt-, Kontrahierungs-,
                                                                                    •	Marktformen und Marktmacht
        Lagebericht                              Kommunikations- und
                                                 Distributionspolitik               •	Staatliche Eingriffe und ihre
                                                                                        Rechtfertigung
     EINFÜHRUNG IN DIE                                                              •	Markt- und Staatsversagen
     BETRIEBSWIRTSCHAFT                      GRUNDLAGEN
                                                                                    •	Staatseinnahmen und -ausgaben
                                             DES STEUERRECHTS
     Grundlagen                                                                     •	Geldmengenabgrenzungen
     •	Grundbegriffe und Zusammenhänge      •	Einführung in die Besteuerung
                                                                                    •	Kaufkraft
     •	Normativer Rahmen und                •	Einkommensteuer
                                                                                    •	Zentralbanken
        Unternehmensführung                  •	Körperschaftsteuer
                                                                                    •	Nachfrage- und angebotsorientierte
     •	Betriebliche Funktionen             •	Gewerbesteuer                           Wirtschaftspolitik
     Rechtsformen                            •	Umsatzsteuer                       •	Wirtschaftsethische Überlegungen
     •	Kriterien der Rechtsformwahl        •	Grundzüge der Unternehmens-
     •	Systematisierung der Rechtsformen       besteuerung
                                                                                    GRUNDLAGEN DER
     •	Personenunternehmen und Kapital-     •	Steuerliches Verfahrensrecht
        gesellschaften                                                              WIRTSCHAFTSINFORMATIK
     Organisation                                                                   •	Systemgrundlagen
     •	Aufgaben-Analyse-Synthese-                                                 •	IT-Infrastruktur
         Konzept zur Bildung von                                                    •	Informationsmanagement
         Organisationsstrukturen
                                                                                    •	Entwicklung von Anwendungs-
     •	Organisationseinheiten                                                       systemen
     •	Organisationskonzepte                                                      •	Geschäftsprozessmanagement
     •	Organisatorischer Wandel                                                    •	Prozess- und Funktionsmodellierung
     Personalwirtschaft                                                             •	IT-Sicherheitsmanagement
     •	Aufgaben/Ziele des
         Personalmanagements

12
     •	Rechtliche Rahmenbedingungen
     •	Personalmanagementprozeß
GRUNDLAGEN DES                           KOSTEN- UND                                MATERIAL- UND
WIRTSCHAFTSPRIVATRECHTS                  LEISTUNGSRECHNUNG                          PRODUKTIONSWIRTSCHAFT
•	Einführung in das Recht               •	Grundlagen der Kosten- und             Materialwirtschaft
•	Rechtsgeschäftslehre und                 Leistungsrechnung                      •	Grundlagen der Materialwirtschaft
    Leistungsstörungsrecht               •	Kostenartenrechnung auf der                 und des Materialmanagements
•	Grundlagen des Handelsrechts             Grundlage von Ist-Vollkosten            •	Instrumente des Material­
                                         •	Kostenstellenrechnung auf der             managements
                                              Grundlage von Ist-Vollkosten          •	Materialdisposition
INVESTITION UND
                                         •	Kostenträgerrechnung auf der            •	Materialbeschaffung (Einkauf)
FINANZIERUNG                                Grundlage von Ist-Vollkosten            •	Materiallagerung und
Finanzmathematik                         •	Kosten- und Leistungsrechnung             -bewirtschaftung
• Zinsrechnung                               auf der Grundlage von Ist-Teilkosten   •	Materialentsorgung
• Rentenrechnung                         •	Plankostenrechnung
                                                                                    Produktionswirtschaft
• Tilgungsrechnung                       •	Neue Ansätze der Kosten- und           •	Grundlagen der Produktions­
Investition                                  Leistungsrechnung                         wirtschaft und des Produktions­
•	Bewertung von Investitionsvorhaben                                                 managements
    anhand statischer und dynamischer                                               •	Eigenschaften und Systematisierung
    Investitionsrechenverfahren
                                         MANAGEMENT KOMPLEXER
                                         PROBLEMSITUATIONEN                            von Produktionssystemen
•	Bestimmen der optimalen Nutzungs-                                                •	Ziele und Aufgaben des
   dauer                                 •	Vernetztes Denken und Handeln
                                                                                      Produktions­managements
•	Berücksichtigung von Unsicherheit    •	Werkzeuge für das vernetzte
                                                                                    •	Operative Produktionsplanung
                                              Denken und Handeln
Finanzierung                                                                            und -steuerung
•	Grundlagen der Finanzwirtschaft       •	Entscheidungsfindung und
•	Finanzierungsarten                        Problemlösung
                                         •	Steuerung und Kontrolle von            NACHHALTIGKEITS­
•	Finanzplanung und
    Risikomanagement                          Problemlöseprozessen                  MANAGEMENT
                                         •	Kommunikation im Team                 •	Grundlagen der Nachhaltigkeit
                                                                                         in Unternehmen
                                         MATHEMATIK                                 •	Nachhaltige Unternehmensführung
                                                                                         und Strategie
                                         • Funktionen
                                                                                    •	Nachhaltigkeitscontrolling
                                         •	Differentialrechnung
                                                                                    •	Nachhaltige Gestaltung von Produkten,
                                         •	Integralrechnung
                                                                                         Technologien und Ressourcen sowie
                                                                                         von Prozessen und Strukturen
                                                                                    •	Nachhaltiges
                                                                                         Innovationsmanagement
                                                                                    •	Nachhaltiges Personalmanagement
                                                                                         und gesellschaftliche Verantwortung

                                                                                                                                13
                                                                                                 Änderungen vorbehalten
Wissen schaffen

     INHALTE DER STUDIEN-                      INHALTE DER STUDIENMODULE IM ZWEITEN
     MODULE IM ERSTEN                          STUDIENABSCHNITT
     STUDIENABSCHNITT
     UNTERNEHMENSFÜHRUNG                       ARBEITS- UND                              WIRTSCHAFTSPOLITIK
     •	Grundlagen der Unternehmens-           ORGANISATIONSPSYCHOLOGIE                  •	Theoretische Begründung der
        führung                                •	Grundlagen individuellen Verhaltens        Staatstätigkeit
     •	Personalführung                        •	Verhalten in Gruppen                  •	Ziele, Instrumente und Träger der
     •	Strategische Unternehmens-                (z.B. Kommu­nikation und                   Wirtschaftpolitik
         führung – von der strategischen           Entscheidungsfindung,                 •	Konjunktur- und Wachstumspolitik,
         Zielsetzung bis zur Implementierung
                                                   Konfliktprozesse in Gruppen)               Arbeitsmarkt- und Beschäftigungs-
         von Strategien
                                               •	Organisationale Aspekte                    politik, Wettbewerbspolitik
     •	Besondere Handlungsfelder
                                                   des Verhaltens von Individuen         •	Geldpolitik
        der Unternehmensführung
                                                   und Gruppen                           •	Grundlagen der Finanzwissen-
        (z. B. Wissensmanagement,
        Change Management)                     •	Case Studies zu Themen wie Füh-            schaft und Grundzüge der
                                                   rung, Personal, Organisation               Finanzpolitik
     WIRTSCHAFTSENGLISCH                                                                 •	Außenhandel und europäische
                                               PROJEKTMANAGEMENT                              Wirtschaftspolitik
     •	Introduction to the terminology and
         basic concepts of Business English
                                               •	Grundlagen und Gestaltungs-
     •	Business correspondence                                                         WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
                                                    elemente des Projekt­managements
     •	Business negotiations                  •	Planung, Organisation und            •	Themensuche und -analyse
                                                    Steuerung von Projekten              •	Aufbau und Gestaltung
     WIRTSCHAFTSSTATISTIK                      •	Phasenübergreifende Elemente des           wissenschaftlicher Arbeiten
     •	Grundbegriffe der deskriptiven              Projektmanagements                   •	Umgang mit Quellen/
        Statistik                                                                             korrektes Zitieren
     •	Univariate Statistik: Häufigkeits­
        verteilungen und wichtige Parameter
     •	Bivariate Statistik: Häufigkeits­
        verteilungen, Maßzahlen, bedingte
        Verteilungen
     •	Elementare Zeitreihenanalyse,
        Verhältnis- und Indexzahlen
     •	Grundzüge der Wahrscheinlichkeits-
        rechnung, diskrete und stetige
        Zufallsvariablen
     •	Induktive Statistik, Testverfahren

     WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN
     •	Planung und Organisation des
        Fernstudiums
     •	Zeit- und Selbstmanagement
     •	Arbeits- und Lerntechniken
     •	Informationssuche und effektives
         Recherchieren
14   •	Sprach- und Stilmittel beim
         wissenschaftlichen Schreiben
INHALTE DER JURISTISCHEN WAHLPFLICHTMODULE

ARBEITSRECHT                               VERTIEFUNG
•	Anbahnung, Abschluss
                                           WIRTSCHAFTSPRIVATRECHT                     Im Wahlpflichtkomplex Recht
                                           •	Unternehmensrecht                      ist eines der aufgeführten
     und besondere Formen
                                                (Personen-/Kapitalgesellschaften)     juristischen Wahlpflichtmodule
     des Arbeitsvertrags
                                           •	Besonderes Schuldrecht                zu wählen.
•	Beendigung von Arbeitsverhältnissen,
     insbesondere durch Kündigung               (z. B. Werk-, Dienst-, Mietvertrag,
•	Grundzüge des kollektiven                   Leasing)
     Arbeitsrechts
                                           WETTBEWERBSRECHT
EUROPÄISCHES                               UND GEWERBLICHER
WIRTSCHAFTSRECHT                           RECHTSSCHUTZ
                                           •	Schutz im Wettbewerb:
•	Grundlagen
                                               Gesetz gegen den unlauteren
•	Binnenmarktkonzept und Grund­
                                               Wettbewerb
     freiheiten
                                           •	Aufgabe und Funktion des
•	Wettbewerbsregeln
                                               Kartellrechts: Ermöglichung des
•	Wirtschaftspolitiken
                                               Wett­bewerbs
                                           •	Urheberrecht und einzelne
LOGISTIKRECHT
                                               gewerbliche Schutzrechte
•	Transport-, Lager- und
    Speditionsrecht
•	Die einzelnen Verkehrsträger/
    Logistikvertragsrecht
•	Internationales Transportrecht
    und Prozessrecht
•	Risikomanagement und
    öffentliches Recht

RECHT IM GESUNDHEITSWESEN
•	Allgemeine Grundlagen
•	Gesetzliche Krankenversicherung
•	Arztrecht
•	Krankenhausrecht
•	Steuerrecht im Gesundheitswesen

                                                                                                                       15
                                                                                              Änderungen vorbehalten
Wissen schaffen

     INHALTE DER STUDIENSCHWERPUNKTE

     FINANZMANAGEMENT                               LOGISTIK**                                    MARKETING
     •	Finanzwirtschaftliche Grundlagen          •	Grundlagen der Logistik und des          Grundlagen und Strategie
            und Grunderfordernisse                        Supply Chain Management                 •	Grundlagen und Theorie
     •	Ermittlung des Kapitalbedarfs             •	Grundlagen technischer                   •	Leitbild, Ziele, Strategie
     •	Außenfinanzierung durch Eigen­                  Logistiksysteme                         •	Marketingimplementierung und
            kapital sowie kurz- und langfristiges   •	Modellierung und Optimierung logis-            Marketingcontrolling
            Fremdkapital                                  tischer Systeme und Prozesse            Gewinnung relevanter Daten
     •	Innenfinanzierung                       •	Systeme der Transport-, Umschlags-       •	Marketingforschung
     •	Sonderformen der Finanzierung                   und Lagerlogistik                       •	Konsumentenforschung
     •	Aufbau und Ablauf der Finanz­             •	Internationaler Warenverkehr             •	Big Data
            planung, -steuerung und -kontrolle      •	Logistik im Produktionsprozess           Zusammenstellung des
     •	Derivative Finanzinstrumente            •	Logistiknetzwerkplanung und             Marketingmix
     •	Beurteilung von Wertpapieren,                 Transportsteuerung                      •	Produkt- und Dienstleistungs-
            Investitionsprogrammen und              •	Lagerbestandsmanagement                        management
            qualitativen Aspekten                   •	IT-Anwendungen in der Logistik          •	Markenmanagement
     •	Marktpreisänderungsrisiken, Kredit-       •	Supply Chain- und Logistikstrategien,    •	Preismanagement
            risiken und Wertentwicklungen                 Logistikorganisation und -controlling   •	Vertriebsmanagement
     •	Gesamtbewertung von Unter­nehmen          •	In-/Outsourcing                         •	Integriertes Kommunikations-
     •	Grundlagen und Rahmenbedingun-          •	Risiko- und Sicherheitsmanagement              management
            gen von Bankgeschäften                                                                Partizipatives und kollaboratives
     •	Risiken, Risikosteuerung und                                                            Marketing
            Rechnungswesen der Banken                                                             •	Human Spirit Marketing
                                                                                                  •	Global Marketing, Tribal Marketing,
     GESUNDHEITSMANAGEMENT*                                                                             Local Marketing
                                                                                                  •	Dienstleistungs- und
     •	Ökonomie und Ethik im Gesundheits-
                                                                                                        Handelsmarketing
           wesen
                                                                                                  •	Investitionsgüter- und Mittelstands-
     •	Gesundheitsökonomie
                                                                                                        marketing
     •	Gesundheitssystem der
                                                                                                  •	Mikro- und Makrotrends
           Bundesrepublik Deutschland und
           internationaler Vergleich
     •	Personalmanagement:
           - Planung, Beschaffung, Auswahl
              und Einsatz
           - Personalentwicklung und Evaluation
     •	Qualitätsmanagement:
           -G  rundlagen, Instrumente und
              Methoden                                                     *	Der Studienschwerpunkt Gesundheitsmanagement kann nur
           -Q  ualitätsmanagement-Systeme und                                gewählt werden, wenn Sie innerhalb des Wahlpflichtkomplexes
              Zertifizierungsverfahren                                        Recht das Modul Recht im Gesundheitswesen belegt haben.
     •	Case Management:                                                 **	Der Studienschwerpunkt Logistik kann nur gewählt werden,
16         Grundlagen, Integrierte Versorgung,                                wenn Sie innerhalb des Wahlpflichtkomplexes Recht das Modul
                                                                              Logistikrecht belegt haben.
           Kooperationsverträge
PERSONALMANAGEMENT                          WIRTSCHAFTSINFORMATIK
                                                                                           Von den aufgeführten Studien-
•	Grundlagen des Personal-               •	Betriebliche Informationssysteme:
                                                                                           schwerpunkten ist im zweiten
       managements                                  Überblick, Methoden und Systeme,
                                                                                           Studienabschnitt ein Schwerpunkt
•	Personalplanung, Personalbeschaf-            Geschäfts- und Informations-
                                                                                           zu wählen.
       fung und Personalauswahl                     prozesse; Referenzmodelle für
•	Personalfreisetzung                            Standardsoftware; SAP® ERP;
•	Personalentwicklung                            Alternative ERP-Software;
•	Entgeltmanagement                             Software-Life-Cycleen, Analysephase,
•	Mitarbeitermotivation, Arbeits-               Definitionsphase,
       zufriedenheit und Commitment                 objektorientierte Modellierung,
•	Kommunikation und Information                 Anwendungsgenerierung
       im Personalmanagement: Personal­     •	Kommunikationssysteme:
       beurteilung und Personalgespräche            Internet, Webdesign und Web
•	Konfliktmanagement                            Publishing
•	Personalcontrolling
•	Formen der Arbeitsflexibilisierung     WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE
•	Internationales Personalmanagement
                                            •	Einführung in die Psychologie
•	Personaldienstleistungen –
                                                   Denk-, Motivations- und Lern-
       Erscheinungsformen, Arbeitsweisen
                                                   psychologie, Persönlichkeit,
       und typische Rechtsfragen
                                                   Soziale Interaktion
                                            •	Organisationspsychologie
RECHNUNGSWESEN /                                   Grundlagen organisationaler
CONTROLLING                                        Entwicklung und organisationalen
•	Berichterstattung von Unternehmen            Lernens
•	Bilanzpolitik                          •	Gesundheitspsychologie
•	Analyse von Jahresabschlüssen               Betriebliches Gesundheits- und
•	Konzernrechnungslegung                      Eingliederungsmanagement
•	Rechnungslegung nach IAS/IFRS        •	Medienpsychologie
•	Grundlagen der Abschlußprüfung                Medienselektion, -rezeption und
•	Controllingfunktion im Unternehmen          -wirkung, mediales Lernen und
•	Datenerfassung und Datenauswertung          Wissenskonstruktion, Auswirkungen
•	Controlling-Instrumente                     mediatisierter (Lebens-)Welt

                                                                                                                              17
                                                                                                   Änderungen vorbehalten
Fair kalkuliert

     Ihre Rahmenbedingungen: Studiendauer & Co.
     Während Ihres Fernstudiums an der HFH möchten wir Ihnen auch bezüglich der Kosten Ihres Studiums Sicherheit
     bieten. Wir garantieren Ihnen, dass die zum Zeitpunkt Ihrer Anmeldung gültigen Studiengebühren für die Dauer
     Ihres ununterbrochenen Studiums konstant bleiben. Nachträgliche Erhöhungen sind somit ausgeschlossen. Die
     aktuellen Studiengebühren entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular.

     In den Studiengebühren sind u. a. die folgenden Leistungen        FÜR IHRE (FINANZIELLE) SICHERHEIT
     der HFH enthalten:                                                Die vertraglichen Modalitäten unserer Studienangebote sind
     •	das vollständige Lehr- und Lernmaterial für Ihren             nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz durch die Staatliche
         Studiengang: Studienbriefe und ergänzende Medien              Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU mit Sitz in Köln)
         wie Online-Tutorials                                          geprüft und zugelassen worden (Betriebswirtschaft: Zulas-
     •	 Ihre Teilnahme an den Präsenzlehrveranstaltungen             sungsnummer 122097).
     •	  die individuelle Korrektur und Kommentierung Ihrer
           Einsendeaufgaben                                            Damit gelten für Sie hinsichtlich der Vertragsbedingungen
     •	   Prüfungsgebühren für das Ablegen Ihrer studienbegleiten-   strenge gesetzliche Schutzvorschriften, an die wir uns als
            den Prüfungs- und Studienleistungen                        Hochschule gern binden:
     •	    eine qualifizierte Studienberatung und -betreuung         •	Ihre Anmeldung wird erst mit der erfolgten Immatrikulation
     •	     die spezifische Studienfachberatung                           rechtswirksam. Das dient Ihrer Sicherheit.
     •	     die Nutzung des WebCampus und der Online-Lernplattform    •	 Zusätzlich haben Sie das Recht, Ihre Anmeldung innerhalb
                                                                           eines Monats nach Erhalt der ersten Lehrmittelsendung zu
     Daneben werden für die Anleitung, individuelle Betreuung              widerrufen.
     und gutachterliche Bewertung Ihrer Bachelorarbeit Gebühren        •	 Selbstverständlich erstatten wir Ihnen in diesem Fall be-
     erhoben (siehe Anmeldeformular).                                      reits gezahlte Studiengebühren.
                                                                       •	 Zudem räumen Ihnen unsere Vertragsbedingungen ein-
     Für ergänzende Arbeitsmittel wie z.B. Gesetzestexte und             seitig das Recht ein, den Vertrag unter Wahrung gewisser
     eventuelle Sekundärliteratur – insbesondere für die Anferti-        Fristen zu kündigen. Einzelheiten lesen Sie bitte in den
     gung Ihrer Hausarbeiten bzw. der Bachelorarbeit – können            Vertragsbedingungen im Anmeldeformular nach.
     zusätzliche Kosten entstehen; ferner bei den Fahrten zu den
     Studienzentren, an denen Sie Prüfungen schreiben oder Prä-        Auf diese Weise möchten wir Ihnen die Sicherheit geben, dass
     senzlehrveranstaltungen besuchen.                                 die finanziellen Verpflichtungen, die Sie mit Abschluss Ihres
                                                                       Studienvertrags eingehen, für Sie überschaubar bleiben.

        TIPPS ZUR FINANZIERUNG
        Ob Stipendium, Bildungskredit oder steuerliche Vergünstigungen – es gibt         Weitere Informationen unter
        viele Möglichkeiten, sich für ein Studium an der Hamburger Fern-Hoch-            www.hfh-fernstudium.de/fernstudium-
        schule finanzielle Unterstützung zu sichern. Wir wollen Ihnen die Recher-        foerderungsmoeglichkeiten-finanzierung
18      che nach der für Sie optimalen Unterstützung etwas leichter machen.
Bewusst gewählt

Die Entscheidung für das Fernstudium
Das Fernstudium der HFH ist berufsbegleitend sowie weitgehend orts- und zeitunabhängig angelegt. Für Sie bedeu-
tet das, dass Sie auch neben Ihrem Beruf und Ihren familiären Verpflichtungen flexibel einen Hochschulabschluss
erlangen können. Durch die Kombination von Studium und Beruf haben Sie den Vorteil, dass Sie sich gezielt neues
Wissen aneignen und es direkt in Ihrem Beruf und Arbeitsumfeld anwenden können.

FLEXIBEL ABER NICHT ALLEIN                                       möglich für die individuelle Gestaltung Ihres Studiums zu bie-
In Ihrem HFH-Fernstudium absolvieren Sie den größten Teil        ten. Sie sollen immer in der für Sie optimalen Geschwindigkeit
Ihrer akademischen Ausbildung im Selbststudium – und             studieren können, damit Sie Ihre persönlichen Ziele erreichen.
können dabei jederzeit die Unterstützung in unseren Studien-     Und falls es dennoch einmal Schwierigkeiten während Ihres
zentren in Anspruch nehmen. Im Selbststudium entscheiden         Studiums geben sollte, stehen wir Ihnen zur Verfügung und
Sie selbst, wann, wo und wie Sie die Studieninhalte aus den      versuchen, mit Ihnen gemeinsam Lösungen zu finden. Denn
Studienbriefen und der Online-Lernplattform bearbeiten. Das      genau wie Sie möchten auch wir, dass Sie Ihr Fernstudium an
kann nach Feierabend oder am Wochenende sein – zu Hause,         der HFH erfolgreich zum Abschluss bringen und Ihrer Karriere
in einer Bibliothek oder sogar im Urlaub am Meer. Durch          Gutes tun.
diese Flexibilität können Sie das Studium mit Ihren Aufgaben
in Beruf und Familie optimal in Einklang bringen. Natürlich      SICHER FÜHLEN
setzt es ein gewisses Maß an Disziplin voraus, wenn Sie Ihren    Für den Fall, dass Sie Ihre Regelstudienzeit überziehen
Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit erreichen wollen.       müssen, haben wir natürlich auch vorgesorgt. Die HFH bietet
Sie müssen sich selbst motivieren und die Organisation Ihres     Ihnen dann die Möglichkeit, Ihr Studium um bis zu drei
Fernstudiums gut durchdenken. Aber auch hierbei lassen wir       Semester über die Regelstudienzeit hinaus ohne zusätzliche
Sie nicht alleine.                                               Gebühren zu verlängern. In dieser Zeit können Sie z.B.
                                                                 Studienbriefe nacharbeiten oder Präsenzveranstaltungen be-
GEMEINSAM ZIELE ERREICHEN                                        suchen. Auch Hausarbeiten oder Ihre Abschlussarbeit können
Mit den Präsenzphasen in unseren Studienzentren bieten wir       dann noch bearbeitet und beendet werden. Der Zugang zum
Ihnen eine starke Unterstützung. Unter Anleitung von Lehren-     WebCampus und der Online-Lernplattform bleibt während
den aus Hochschulen und der beruflichen Praxis vertiefen Sie     dieser Zeit weiterhin bestehen.
nicht nur Ihr Wissen – Sie trainieren auch wissenschaftliche
Arbeitsweisen und Methoden sowie wichtige Soft-Skills.           CHANCEN NUTZEN
Zudem unterstützen wir Sie in jeder Phase bei der Organi-        Ganz gleich aus welchem Grund Sie sich für ein Fernstudium
sation Ihres Selbststudiums. Und sollten Sie nicht nur alleine   entscheiden – ob zur Verbesserung Ihrer Karrieremöglich-
lernen wollen, können Sie sich während der Präsenzphasen         keiten, zur Sicherung Ihrer aktuellen beruflichen Position
mit anderen Studierenden in Lerngruppen zusammentun.             oder weil Sie sich persönlich weiterentwickeln wollen – eine
Die Teilnahme an den Präsenzveranstaltungen ist in der           Hochschulausbildung ist immer sinnvoll, vor allem vor dem
Regel freiwillig, nur bei Prüfungen und komplexen Übungen        Hintergrund des andauernden Mangels an hochqualifizierten
ist eine Anwesenheit verpflichtend. Die Teilnahme legen wir      Fachkräften. Als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer mit Bedarf
Ihnen allerdings ans Herz, denn die begleitenden Seminare        an akademischer Weiterqualifizierung finden Sie an der HFH
und Übungen helfen Ihnen und steigern Ihren persönlichen         optimale Rahmenbedingungen, um diese Herausforderung zu
Lernerfolg.                                                      meistern. Die Verbindung von Theorie und Praxis bringt Sie
                                                                 nicht nur im Studium weiter, sondern vor allem auch in Ihrem
STUDIUM INDIVIDUELL GESTALTEN                                    beruflichen Alltag. Theoretisches Wissen und wissenschaftliche
Wir haben unser Studienkonzept insbesondere auf die              Erkenntnisse, die Sie sich während Ihres Studiums aneignen,
Bedürfnisse Berufstätiger abgestimmt. Deshalb ist es uns ein     können Ihnen im Beruf einen besseren Standpunkt, eine klare-     19
besonderes Anliegen, Ihnen so viel Raum und Flexibilität wie     re Sichtweise und mehr Selbstsicherheit verschaffen.
Gut informiert

     Ihr Weg zum Studium
     Die allgemeinen Voraussetzungen für eine Zulassung zum Studium an unserer Hochschule sind durch das
     Hamburgische Hochschulgesetz (HmbHG) festgelegt. Demzufolge gibt es in der Freien und Hansestadt Hamburg
     verschiedene Wege, wie Sie zum Studium zugelassen werden können: ganz traditionell über die (Fach-)Hochschul-
     reife, als beruflich Qualifizierter mit anerkanntem Fortbildungsabschluss oder als Berufstätige bzw. Berufstätiger
     nach Ausbildung und mehrjähriger beruflicher Tätigkeit über eine Eingangsprüfung.

     ZULASSUNGSVORAUSSETZUNGEN                                        ERUFLICH QUALIFIZIERTE MIT
                                                                     B
     STUDIENGANG BETRIEBSWIRTSCHAFT (B.A.)                           ANERKANNTER FORTBILDUNGSPRÜFUNG
     (FACH-)HOCHSCHULREIFE                                           Auch ohne (Fach-)Hochschulreife können Sie für ein Studium
     Die Zulassung kann ausgesprochen werden, wenn Sie die           an der Hamburger Fern-Hochschule zugelassen werden, wenn
     allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife nach-     Sie eine anerkannte Fortbildungsprüfung abgelegt haben.
     weisen. Mit einer fachgebundenen Hochschulreife können          Dieser besondere Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte
     Sie zum Studium an der HFH zugelassen werden, wenn Ihre         ist im Hamburgischen Hochschulgesetz ge­regelt. Erfüllen Sie
     sogenannte Fachbindung mit dem gewählten Studiengang            als Bewerber die genannte Vor­aussetzung, dann können Sie
     übereinstimmt. Da diese Voraussetzungen für ein Hochschul-      nach Teil­nahme an einem gebührenpflichtigen Beratungs-
     studium in allen Bundesländern gleich sind, werden sie als      gespräch (keine Prüfung!) die Zulassung an der Hamburger
     Regelzulassungsvoraussetzungen bezeichnet.                      Fern-Hochschule erhalten.

     Zusätzlich zu diesen Zulassungsvoraussetzungen sind von den     BERUFSTÄTIGE MIT AUSBILDUNG
     Bewerbern berufspraktische Grundkenntnisse in Form               UND MEHRJÄHRIGER BERUFSERFAHRUNG
     eines Grundpraktikums (12 Wochen) nachzuweisen. Dieser           Wenn Sie als Berufstätiger mit abgeschlossener Berufsaus-
     Nachweis ist bereits durch eine einschlägige berufliche Aus-     bildung und anschließender, mindestens zwei Jahre andau-
     bildung von mindestens zweijähriger Dauer, Fortbildung oder      ernder beruflicher Tätigkeit an der HFH studieren wollen, ist
     Tätigkeit erbracht. Bewerber mit fachgebundener Hochschul-       dies ohne abgelegte Fortbildungsprüfung ebenfalls möglich.
     reife, die den praktischen Unterricht im Umfang der Fachober-    In diesem Fall kann die Zulassung zum Studium über eine
     schule absolviert haben und deren fachliche Ausrichtung dem      schriftliche Eingangsprüfung erfolgen.
     gewählten Studiengang entspricht, haben das Grundprakti-         Die schriftliche Eingangsprüfung wird in zwei ausgewählten
     kum ebenfalls nachgewiesen.                                      studiengangsspezifischen Modulen im Rahmen einer
                                                                      Gasthörerschaft absolviert.
     Bewerber ohne berufspraktische Kenntnisse müssen ein Prak-
     tikum im Umfang von 12 Wochen nachweisen. Das Grund-            Detaillierte Informationen:
     praktikum ist idealerweise vor Aufnahme des Fernstudiums,       www.hfh-fernstudium.de/fernstudium-
     aber spätestens innerhalb der ersten 18 Monate des Studiums     zulassungsvoraussetzungen
     nachzuweisen.

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ANMELDUNG UND IMMATRIKULATION                                         ANERKANNTE FORTBILDUNGSPRÜFUNGEN
Mit Ihrem Fernstudium an der HFH können Sie jeweils zum               Beispiele für anerkannte fachspezifische Fortbildungs-
1. Januar, 1. April, 1. Juli oder 1. Oktober beginnen. Dabei          prüfungen, mit denen beruflich Qualifizierte auch ohne
sind wir als Hochschule zur Prüfung Ihrer Hochschulzugangs-           Hochschulreife studieren können:

berechtigung verpflichtet. Basis dafür sind Ihre Angaben im           Absolventen der HFW –
                                                                      Höhere Fachschule für Wirtschaft in der Schweiz
Immatrikulationsantrag sowie die von Ihnen vorgelegten
Nachweise. Bitte übersenden Sie uns Ihre unterschriebene              Absolventen der VWA –
                                                                      Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie
Anmeldung zusammen mit dem vollständig ausgefüllten
                                                                      Betriebswirt/-in
Immatrikulationsantrag sowie den amtlich beglaubigten
                                                                      • Staatlich geprüfte/-r Betriebswirt/-in
Zeugniskopien und Bescheinigungen.                                    • Betriebswirt/-in mit Abschluss von IHK, HWK, VWA u.a.
Wenn Sie die genannten Voraussetzungen für die Aufnahme               Bilanzbuchhalter/-in (IHK)
eines Studiums an der HFH erfüllen, erfolgt nach Bearbeitung
                                                                      Fachkaufmann/-frau (IHK)
Ihrer Unterlagen die Immatrikulation – die hochschulrecht­            • Fachkaufmann/-frau für Büromanagement
liche Zulassung zum Studium – in dem von Ihnen gewählten              • Fachkaufmann/-frau für Einkauf und Materialwirtschaft
Studiengang.                                                          • Fachkaufmann/-frau für Marketing
                                                                      • Fachkaufmann/-frau für Organisation
                                                                      • Personalfachkaufmann/-frau
Damit sind Sie Studentin bzw. Student der Hamburger Fern-
                                                                      Fachwirt/-in (IHK)
Hochschule. Zusätzlich zu der Immatrikulationsbestätigung
                                                                      • Bankfachwirt/-in
erhalten Sie dann Ihren Studierendenausweis, Ihre Studienbe-          • Fachwirt/-in für Wohnungswirtschaft
scheinigungen und Informationen zu Ihrem Studienzentrum.              • Handelsfachwirt/-in
                                                                      • Industriefachwirt/-in
                                                                      • Steuerfachwirt/-in
Vor Beginn des ersten Semesters übersenden wir Ihnen die              • Versicherungsfachwirt/-in
ersten Studienbriefe sowie weitere Informationen für den              • Wirtschaftsfachwirt/-in
Zugang zum WebCampus der HFH.                                         Meister/-in
                                                                      • alle Fachrichtungen
                                                                      Staatlich geprüfte/-r Techniker/-in
                                                                      •	alle Fachrichtungen
                                                                      Dies ist nur ein Ausschnitt der anerkannten Fortbildungsprü-
                                                                      fungen, über weitere informieren wir Sie gern auf Anfrage.

   AUSLÄNDISCHE HOCHSCHULZUGANGSBERECHTIGUNG
   Sie haben Ihre Zugangsberechtigung für ein Hochschulstudium in ande-
   ren Ländern als Deutschland, Österreich oder der Schweiz erworben? In              Weitere Informationen unter
   diesem Fall bewerben Sie sich bitte über die Arbeits- und Servicestelle für        www.hfh-fernstudium.de/fernstudium-
   Internationale Studienbewerbungen (uni-assist e.V.) um einen Studien-              zulassungsvoraussetzungen
   platz an der HFH.                                                                                                                 21
Bestens bewährt

     Unser Studienkonzept
     Im Unterschied zum Präsenzstudium, in dem die Lehr- und Lerninhalte durch die Professoren vor allem in Vorle-
     sungen und Seminaren vermittelt werden, erarbeiten Sie sich im Fernstudium diese Inhalte im Wesentlichen durch
     das Selbststudium. So können Sie sich den Lehrstoff zeitlich flexibel und von der Hochschule räumlich unabhängig
     erschließen. Das wichtigste Medium des Selbststudiums sind die Fernlehrmaterialien, die wir Ihnen in Form von
     Studienbriefen und ergänzenden Materialien zusenden.

     Zur Unterstützung Ihres Selbststudiums bieten wir Ihnen                Die Präsenzphasen in den einzelnen Semestern umfassen
     Präsenzlehrveranstaltungen an, die in unseren regionalen Stu-          durchschnittlich 65 Unterrichtsstunden. Diese werden zu
     dienzentren stattfinden. Ein optimales Fernstudienmodell soll          mehreren Seminarkursen mit überwiegend zweitägiger Dauer
     einen substanziellen Präsenzanteil vorsehen, das empfiehlt             zusammengefasst. In der Regel finden die Kurse an bis zu
     auch der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspoli-           acht Wochenenden pro Semester statt. Die Teilnahme ist mit
     tische Bera­tungsgremium in Deutschland. Ein zu hoher Anteil           wenigen Ausnahmen freiwillig.
     ist mit einer beruflichen Tätigkeit nicht zu vereinbaren, da
     er das verfügbare Zeitbudget sprengen würde. Sehr wenige               DAS SELBSTSTUDIUM
     Präsenzstunden würden das Selbststudium zu wenig unter-                Wesentliche Ziele des Fernstudiums sind
     stützen und keinen ausreichenden persönlichen Austausch                •	
                                                                              die Aneignung fachwissenschaftlicher Inhalte,
     ermöglichen.                                                           •	 das Training wissenschaftlicher Methoden und Verfahren,
                                                                            •	
                                                                              das Erarbeiten berufsty­pischer Arbeitsmethoden und
     Bei der Entwicklung unseres Studienkonzepts haben wir uns              •	
                                                                              der Aufbau von Problem­lösungskom­petenz.
     von diesen Überlegungen leiten lassen. Wir bieten Ihnen
     daher ein Fernstudium an, das                                          Grundlage für das Selbststudium sind die zu diesem Zweck
     • Präsenz- und Selbststudienphasen ausgewogen integriert,          erstellten Medien. Wir arbeiten mit Studienbriefen und
     • feste Studiengruppen vorsieht und damit Lernfortschritt           interak­tiven Online-Lernmedien, die im Rahmen unse-
          und Kommunikation entscheidend fördert,                           res Blended-Learning-Konzepts zum Einsatz kommen. Alle
     •	
       in über 50 Studienzentren Seminare und Unterstützung               unsere Medien sind nach neuesten didaktischen und lern­
          bietet,                                                           psychologischen Erkenntnissen entwickelt und gestaltet wor-
     •	  durch einen abgestimmten Methodenwechsel und eine               den. Sie werden von unseren Professoren, wissenschaftlichen
          sinnvolle Methodenvielfalt gekennzeichnet ist,                    Mitarbeitern und Studienbriefautoren laufend überprüft und
     •	  Ihre berufliche Kompetenz und Erfahrung angemessen              weiterentwickelt.
          berücksichtigt,
     •	  Ihnen einen ausgewogenen Medienmix im Sinne des                 Zu Beginn jedes Semesters erhalten Sie die Studienbriefe
          Blended-Learning-Konzepts bietet,                                 und Materialien zu den Modulen des nächsten Halbjahrs.
     •	  eine qualifizierte Beratung und Betreuung beinhaltet und        Ein Studienbrief umfasst durchschnittlich 50 Seiten.
     •	    studienorganisatorisch so gestaltet ist, dass Sie in einem   Als Autoren der Studienbriefe haben wir erfahrene Profes-
            überschaubaren Zeitraum ein Studium neben Ihrer                 soren und Experten aus der Praxis gewonnen. Bei besonders
            beruflichen Tätigkeit absolvieren können.                       anwendungsbezogenen Modulen werden die Studienbriefe
                                                                            durch Autorenteams erstellt, die sich aus Hochschullehrenden
     Ihr Studium an unserer Hochschule ist in Semester aufgeteilt.          und kompetenten Praktikern zusammensetzen.
     Der Umfang eines Semesters beträgt 23 Kalenderwochen.
     Je nach Ihrem persönlichen Lerntempo und Ihrer individuellen           Mithilfe der in den Studienbriefen enthaltenen Beispiele und
     Lebenssituation sollten Sie etwa 15 Stunden pro Woche                  Übungsaufgaben mit Lösungsansätzen und Lösungen kön-
22   in das Selbststudium investieren; bei einem Vollzeitstudium            nen Sie während des Lernens individuell Ihren Wissensstand
     entsprechend mehr.                                                     überprüfen.
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