DAS SIND WIR Jahresheft 2021 - Lebenshilfe Grünstadt

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DAS SIND WIR Jahresheft 2021 - Lebenshilfe Grünstadt
Jahresheft 2021

DAS SIND WIR
DAS SIND WIR Jahresheft 2021 - Lebenshilfe Grünstadt
vvrbank-krp.de

              t z u e  i n e m
D i e W   e l                      n
                   r t  m  a c h e
      s e re  n  O                       .
bes                    t e n v o r O r t
            m    b e s
geht a

                             Wir begleiten Sie durch Ihr Leben – zum Beispiel,
                             während Sie anderen Menschen helfen – und freuen
                             uns, wenn wir Sie persönlich treffen: hier zu Hause
                             in Ihrer Bank.
Vorwort

   Liebe Leser*innen!

Die Corona-Pandemie mit ihren Aus-         Gott sei Dank gibt es in diesen Tagen
wirkungen ist allgegenwärtig und           auch Erfreuliches zu berichten. Unser
hat auch unsere Lebenshilfe hart ge-       Wohnhaus für Menschen mit Behin-
troffen. Sie ist die größte Herausfor-     derung liegt im Plansoll, der Rohbau
derung in unserer 55-jährigen Ver-         steht. Mit dem Innenausbau wurde
einsgeschichte. Und wir müssen uns         begonnen. Die künftigen Mieter freuen
fragen, wie wir in unseren Einrich-        sich auf ihren Einzug zum Jahresende.
tungen nach Corona soziale Teilhabe
ermöglichen können. Ganz bestimmt          Und noch ein Projekt haben wir hoff-
wird die Arbeit eine andere sein. Neue     nungsvoll auf den Weg gebracht. Es
Konzepte sind gefragt und müssen           ist unser neues Lebenshilfe-Magazin.
noch entwickelt werden. Dabei ist zu       Heute halten Sie die erste Ausgabe
hoffen, dass bei allen Erschütterungen     in Händen. DAS SIND WIR wird zu-
der öffentlichen Haushalte durch die       nächst einmal jährlich erscheinen. Es
Krise die finanzielle Grundlage unserer    ist eine Visitenkarte unserer Lebens-
Lebenshilfe nicht beschädigt wird.         hilfe und berichtet, was uns im Großen
                                           wie im Kleinen beschäftigt. Es soll in-
Dank gebührt in dieser krisenhaften        formieren, Einblicke in unsere Arbeit
Situation unserer Geschäftsführung         vermitteln und eine unterhaltsame
und ihrem Team, die flexibel und in-       Lektüre sein für alle, die mit uns auf
novativ Probleme gelöst, Schäden           verschiedenen Ebenen zu tun haben
begrenzt und coronabedingte Kündi-         oder mit uns zusammenarbeiten. Ich
gungen vermieden hat. Zu Dank ver-         wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen
pflichtet sind wir auch den zahlreichen    und beim Betrachten der Bilder.
Unterstützern des Integrationsbetrie-
bes, Herrn Faber mit seinen Cartoons       Bleiben Sie gesund und unserer Le-
und all den Privatpersonen und Fir-        benshilfe auch weiterhin verbunden!
men, die uns geholfen haben den Be-
trieb aufrechtzuerhalten. Leider ist die
Corona-Flut nach wie vor bedrohlich.
Aber wir bleiben optimistisch, halten
den Kopf über Wasser und haben un-
sere Ziele fest im Blick.

                                             Walter Dörring
                                              1. Vorsitzender

                                                                                     3
Inhalt

              8                               10            12

    3    Vorwort

    4    Inhaltsverzeichnis

    5    Impressum

    6    Verein und Termine

         INTEGRATIVE KITA
    8    Wir sagen ganz klar: Ja!

         INKLUSIONSFACHDIENST
    10   „Ich bin da, wenn ich gebraucht werde”

         OFFENE HILFEN UND FAMILIENUNTERSTÜTZENDER DIENST
    12   ... in Zeiten von Corona

         AMBULANT BETREUTES WOHNEN
    14   Riesige Vorfreude

         INTEGRATIONSBETRIEB
    16   Ein gleichberechtigtes Miteinander

         AMBULANTE AUTISMUS BERATUNG
    18   Für einen selbst ist es das normalste der Welt

    20   Zur Unterhaltung

    21   Rezept „Spaghetti Carbonara”

               14                             16            18

4
Impressum

     Herausgeber
     Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg e.V.
     In der Haarschnur 44
     67269 Grünstadt
     Kontakt

7
     06359 6652
     verwaltung@lebenshilfe-gruenstadt-eisenberg.de

     Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg GmbH
     In der Haarschnur 46
     67269 Grünstadt
     Kontakt
     06359 9478954
     integrationsbetrieb@Lh-lebensreich.de
     www.lebenshilfe-gruenstadt.de

9    Redaktion Karin Heindl, Mark Decker, Nikola Hinrichs

     Gestaltung und Satz Nikola Hinrichs

     Autoren des Jahresheftes
     Walter Dörring, Karin Heindl, Lisa Ballmann, Ramona Ritter,
     Özcan Yilmaz, Luisa Schabert, Mark Decker, Kerstin Kober,
     Barbara Mattheis, Nikola Hinrichs

16
     Fotos Mitarbeiter*innen der Lebenshilfe Grünstadt-Eisen-
     berg, Miris Photography, Pixabay, Heiko Mehlmann

     Hinweis zum Datenschutz
     Das Jahresheft wird auf der Homepage der Lebenshilfe
     Grünstadt-Eisenberg eingestellt. Bitte beachten Sie dies,
     wenn Sie der Veröffentlichung von Fotos zustimmen.

     Druck RIECO DRUCK + DATEN GmbH & Co. KG, Grünstadt

     Auflage 1.000 Stück

16   Finanziert wird das Jahresheft durch die freundliche Unter-
     stützung des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versor-
     gung Rheinland-Pfalz und Werbepartner. Vielen Dank.

     Die Redaktion des MAGAZIN, Beilage der Lebenshilfe-Zeitung
     der Bundesvereinigung der Lebenshilfe e.V., stellte freundli-
     cherweise das Rezept zur Verfügung. Vielen Dank.

     DAS SIND WIR ist das Jahresheft der Lebenshilfe Grünstadt-
     Eisenberg für Kunden, Angehörige, Mitarbeiter und Ehren-

24
     amtliche sowie andere Interessierte, die sich der Lebenshilfe
     verbunden fühlen.

                                                                     5
Vorstand

       55. Jubiläum!

                           Herzlichen Glückwunsch!
Karin Heindl                                                                                                     Dr. Ulrich Hebell
Geschäftsführung         Die Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg wird 55 Jahre alt!                                         Vorstand

                            Sie ist somit in den „besten Jahren“.

                            Erfahren, erprobt, stabil, ideenreich, offen, engagiert und

                            neugierig... auf die allerbesten Jahre, die wir sicher noch
Walter Dörring                                                                                                         Insa Kluge
1. Vorstand                 vor uns haben!                                                                              Vorstand

                            Wir - Vorstand und Geschäftsführung - freuen uns sehr, dass

                            wir die letzten Jahre mitgestalten durften und haben noch

                            viele Ideen „unsere“ Lebenshilfe in Zukunft zu begleiten.

Ulrike Wagner                                                                                             Maik Sokolowski-Kühn
2. Vorstand                                                                                                              Vorstand

                   Sebastian Baierl       Annette Bär                Mimmo Scarmato           Mirjam Skubski
                   3. Vorstand            Schriftführerin                   Kassenwart                Vorstand

                                 Das sind wir: Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg

         Integrative                  Inklusions-           Offene Hilfen       Integrationsbetrieb       Ambulante
         Kindertagesstätte            fachdienst                                                          Autismus
                                                                                                          Beratung
  6
Aktuelles

Neues Wohnhaus

Schräg gegenüber dem Bistro Lebensreich                       ter und Türen werden eingebaut, Elektro-
- auf dem Gelände der Lebenshilfe „In der                     kabel und Wasserleitungen gezogen.
Haarschnur 35” - entsteht aktuell ein Haus                    Wir suchen derzeit Bodenbeläge aus und
mit 18 verschieden großen Wohnungen für                       machen uns über die Außenanlagen Ge-
Menschen mit Behinderung und ihre Fami-                       danken. Schließlich soll alles schön und
lien.                                                         wohnlich werden!

Es gibt „Single-Wohnungen“, „Paarwoh-                         Hier ein großes Dankeschön an unseren
nungen“ und vier „Familienwohnungen“.                         Architekten, Herrn Heiko Mehlmann, der
Alle Wohnungen sind barrierefrei. Drei                        unser Bauprojekt bisher super begleitet
davon sogar rollstuhlgerecht. Wichtig ist                     hat.
uns, dass den Bewohner*innen ein weit-
gehend selbständiges und selbstbestimm-                       Ende des Jahres 2021 ist dann der Ein-
tes Leben ermöglicht wird.                                    zugstermin. Die meisten Wohnungen sind
                                                              bereits vergeben. Die zukünftigen Mie-
Voraussetzung für das Mieten dieser                           ter*innen möblieren ihre Wohnung schon
Wohnungen ist, dass bei mindestens einer                      in Gedanken und können es kaum mehr
Person pro Haushalt eine Behinderung                          erwarten!
vorliegt, und dass die Mieter*innen über                      Uns bleibt derzeit nur zu hoffen, dass wir
einen sogenannten „Wohnberechtigungs-                         im Dezember tatsächlich das Haus bezie-
schein“ verfügen, da das Haus im Rah-                         hen können, und dass wir dies so richtig
men des sozialen Wohnungsbaus finan-                          feiern können, denn das Feiern ist ja in
ziert wird.                                                   letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. t
Nun „steht“ der Rohbau und das Dach ist
drauf. Es geht an den Innenausbau: Fens-                      Karin Heindl, Geschäftsführung

Wir danken unserem Architekten Heiko Mehlmann für die zur Verfügung gestellte Grafik.

                                                                                                           7
Ist draußen spielen so wichtig?

    Wir sagen ganz klar: Ja!

    Ja, es ist wichtig, jeden Tag draußen zu     und die zur Förderung des Gleichge-
    spielen. Das hat für uns mehrere Grün-       wichtssinns immens beitragen.
    de, zum Beispiel, um den natürlichen         Auch lernen Kinder viele Dinge durch Wie-
    Bewegungsdrang jedes Kindes zu stillen,      derholung. Durch wiederholtes Schaukeln,
    aber auch um das Immunsystem zu stär-        lernt ein Kind die Bewegungsabläufe und
    ken. Außerdem fördert das Spielen an der     dadurch das Schaukeln.
    frischen Luft den Muskelaufbau.              Kinder brauchen nicht immer ein geplan-
    Auch erleben Kinder die Jahreszeiten viel    tes Programm, sondern sollten auch die
    intensiver, wenn sie das Wetter selbst er-   Chance zum Freispiel erhalten. Das Frei-
    leben. Zudem gibt es draußen viel zu ent-    spiel wird draußen oft angeregt, egal ob
    decken, beispielsweise viele kleine Tiere    im Sand bauen, im Wald toben, Fangen
    wie Ameisen, aber auch fremde Personen       spielen oder klettern. Jedes Kind kann
    oder größere Tiere wie Hunde.                seine ganz eigenen Ideen verwirklichen.
    Des Weiteren gibt es draußen viele Hür-      Nebenbei können Kinder dabei entspan-
    den, die ein Kind überwinden muss (un-       nen und vom oft stressigen Alltag ab-
    ebener Sand, Klettergerüst, Rutsche,...)     schalten.

8                               INTEGRATIVE KINDERTAGESSTÄTTE
Aber was soll ich tun, wenn es regnet?
Unsere Antwort darauf ist ganz klar:
Trotzdem nach draußen gehen!

Auch bei nicht so gutem Wetter sollte
man mit den Kindern raus gehen. Denn
das Spielen im Regen, in Pfützen springen
oder Wasser in Eimern sammeln macht
viel Spaß. Natürlich muss man dann auf
wettergerechte Kleidung achten. Es gibt
kein schlechtes Wetter, sondern bloß die
falsche Kleidung, um draußen zu spielen.
Jedes Wetter bringt Vorteile und Nachteile
mit sich. Es wird sogar empfohlen, schon
mit den Allerkleinsten (wenige Wochen
alt) draußen spazieren zu gehen.

Aber was soll ich tun, wenn mein Kind
nicht nach draußen möchte?

Natürlich kommt es immer wieder vor,
dass Kinder nicht gerne ins Freie gehen.
Dann sollte man auf spielerische Weise
versuchen, das Kind zu motivieren, indem
es vielleicht den Spielort auswählen kann
oder einen Freund (natürlich aktuell nur
im Rahmen der Pandemie zulässig) ein-
laden darf. Zudem sollten Sie überlegen,
was Sie an Ihrem Verhalten ändern könn-
ten, was dazu einlädt, dass das Kind an
die frische Luft geht.

Darf es zum Beispiel mit Gummistie-
feln nicht in Pfützen springen?
Dann erlauben sie es Ihrem Kind, denn
es macht nichts mehr Spaß, als in eine
Pfütze zu springen. Vielleicht springen
Sie auch mal hinein?

Und wenn man nach einem regnerischen
Tag nach drinnen kommt, kann man sich
vielleicht noch gemeinsam am Ofen wär-
men oder einen heißen Kakao zusammen
trinken. t

Der Text und die Fotos der „Kleinen
Freunde” beim Spielen im Freien stam-
men von Lisa Ballmann und ihrer Kollegin
Romina Ritter.

                             INTEGRATIVE KINDERTAGESSTÄTTE   9
Foto: Pixabay

       %                   Grünstad
                                   t
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Ein Morgen mit Otto, dem Inklusionshelfer

„Ich bin da, wenn ich gebraucht werde”

Inklusionshelfer Otto ist 26 Jahre alt. Er   Meine Aufgabe als Inklusionshelfer sehe
studiert Soziale Arbeit und begleitet den    ich darin, Noah selbständig zu machen:
siebenjährigen Erstklässler Noah in einer
Regelgrundschule. Noahs Diagnose lautet:     Ich bin da, wenn ich gebraucht werde. An-
Autismus-Spektrum-Störung. Otto erzählt.     sonsten halte ich mich aber eher im Hinter-
                                             grund. Ich bin eine Stütze, sozusagen sein
Jeder Morgen mit Noah beginnt für mich       Anker, wenn er alleine nicht mehr weiter-
auf die gleiche Art und Weise. An einer      weiß.
Tafelseite hängt immer der aktuelle Stun-
denplan. Noah und ich besprechen ihn         In den Pausen begleite ich ihn, weil er in
täglich vor Unterrichtsbeginn. Vorher        sozialen Interaktionen meine Unterstüt-
informiere ich mich, ob es in der Unter-     zung benötigt. Wir besprechen, worüber
richtsplanung Änderungen geben wird.         wir in den Pausen reden oder auf welche
Die bespreche ich dann mit Noah. So          Mitschüler wir zugehen. Noah fühlt sich
kann er sich besser auf die Veränderung      sicher, wenn er eine Struktur hat.
einstellen.
                                             Es ist nicht einfach, Noah konzentriert
Ich setze mich auf meinen Stuhl neben        und fokussiert zu halten. Er lässt sich
Noahs Platz und warte auf ihn. Wenn ich      leicht ablenken und sucht die Aufmerk-
mal nicht dort sitze, sucht er mich und      samkeit seiner Mitschüler.
wirkt verunsichert.
                                             Ein Inklusionshelfer braucht viel Geduld und
Im Unterricht unterstütze ich Noah beim      Feinfühligkeit gegenüber dem Kind, das er
Zuhören. Hier benötigt er noch meine         begleitet.
Lenkung.
                                             Jeder Schultag endet gleich, so wie jeder
Die Art der Unterstützung hängt vom          Schultag gleich beginnt. Ich schaue, dass
individuellen Bedarf des Schülers ab.        Noah alles einpackt, seine Tasche nimmt,
Hilfe bei der Verwendung von Werkzeu-        seine Maske aufsetzt und um 12:30 Uhr
gen und Geräten, beim Umziehen für           in die Mittagsbetreuung geht.
den Sportunterricht oder beim Toilet-
tengang können beispielsweise bei kör-       Wir verabschieden uns immer voneinan-
perlich eingeschränkten Kindern dazu         der und sehen uns am nächsten Tag wie-
zählen.                                      der zur gleichen Zeit, am gleichen Ort.

Gemeinsam mit der Klassenlehrerin füh-       Einmal pro Woche tausche ich mich mit
ren wir ein Schultagebuch für Noah. Ist es   Noahs Eltern und den Lehrern aus. Das
gut gelaufen, bekommt Noah einen Stem-       hilft mir sehr bei meiner täglichen Arbeit.
pel und eine Sonne in sein Schultagebuch.    Ich freue mich, dass Noah durch meine
Doch wenn er regelmäßig den Unterricht       Unterstützung als I-Kraft immer besser
stört, bekommt er eine dunkle Wolke und      den Schulalltag bewältigen kann. t
keinen Stempel in sein Schultagebuch.
Diese Methode soll Noah motivieren sich,     *Alle Namen sind geändert, die Geschichte aber angelehnt
beispielsweise, an Regeln zu halten.         an einen realistischen Fall.

                             INKLUSIONSFACHDIENST                                                       11
12   OFFENE HILFEN UND FAMILIENUNTERSTÜTZENDER DIENST
Die Offenen Hilfen und der Familienunterstützende Dienst

... in Zeiten von Corona

Die Offenen Hilfen bieten Einzelbetreuung für Familien mit Angehörigen mit Handicap an.
Es geht um die Unterstützung und Entlastung der Familie. Eltern können beispielsweise
wichtige Termine wahrnehmen, Zeit mit Geschwisterkindern verbringen oder einfach mal
entspannen und den eigenen Interessen nachgehen.

Der Familienunterstützende Dienst ist für    und Freunden angewiesen. Als Dauerlö-
viele Familien vor allem in Zeiten von Co-   sung ist das natürlich nicht machbar.
rona wichtig. Denn die Pandemie stellt für
unsere Kund*innen teilweise eine noch        Warum ist der FuD gerade jetzt wichtig
größere Belastung dar, als für den Rest      für Sie?
der Gesellschaft. Daher möchten wir den
Familien mit Hilfe unserer ehrenamtlichen    Er dient zurzeit vor allem dazu, die an-
Mitarbeiter*innen, wo es nötig und mög-      deren unterstützenden und betreuenden
lich ist, Unterstützung anbieten.            Personen aus unserem Freundes- und Fa-
                                             milienkreis zu entlasten.
Auch Inta Diefenbach nutzt für ihren
zehnjährigen Sohn Moritz dieses Ange-        Wie nutzen Sie die Zeit, wenn Moritz
bot. Luisa Schabert hat bei der Familie      durch Mitarbeiter*innen der Offenen
nachgefragt, wie sich ihr Alltag durch die   Hilfen betreut wird?
Pandemie verändert hat und warum der
Familienunterstützende Dienst gerade in      Wir „nutzen“ die Zeit, um Arbeiten gehen
der jetzigen Zeit besonders wichtig ist.     zu können.

Frau Diefenbach, was hat sich in Ihrem       Und was macht Moritz am liebsten in
Alltag in Zeiten von Corona verändert?       der Zeit?

Es ist eine große organisatorische Heraus-   Moritz geht sehr gerne spazieren und
forderung, um alles unter einen Hut zu       spielt gern. Natürlich darf das Essen nicht
bekommen.                                    fehlen!
Da ist zum einen die Kinderbetreuung,
in der Zeit, in der wir arbeiten sind. Zum   Was wünschen Sie sich für das restliche
andern müssen Lehrer ersetzt werden. Es      Jahr 2021?
braucht zum Beispiel Zeit, um an Video-
konferenzen teilzunehmen. Außerdem           Wir wünschen uns, und auch allen an-
muss die Pflege von Moritz 24 Stun-          dern, dass wieder ein Stück Normalität
den abgedeckt werden und dazwischen          zurückkommt. Moritz fehlt, wie vielen Kin-
braucht es Bespaßung, damit keine Lan-       dern, die Schule sehr. Andere Kinder zu
geweile aufkommt!                            treffen und einfach die sozialen Kontakte
Die finanziellen Leistungen durch die        pflegen zu können, das wäre schön.
Pflege- und Krankenkasse reichen für An-
gebote wie den Familienunterstützenden       Vielen Dank für Ihre Zeit und das Inter-
Dienst oder ähnliche Hilfen nicht aus. Um    view. Wir wünschen alles Gute und hof-
alles abdecken zu können, sind wir des-      fentlich bald wieder einen „normalen“
halb auf die Unterstützung von Großeltern    Alltag. t

                   OFFENE HILFEN UND FAMILIENUNTERSTÜTZENDER DIENST                        13
Raus aus der WG, rein in die erste eigene Wohnung

     Riesige Vorfreude

     Die Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg baut in unmittelbarer Nähe ihrer Kindertagesstätte
     und des Bistros Lebensreich ein Apartmenthaus mit insgesamt 18 Wohneinheiten. Nach
     dessen Fertigstellung wird Esther Schmitt dort eine eigene Wohnung beziehen. Sie lebt seit
     mehr als 10 Jahren selbständig ambulant unterstützt bei der Lebenshilfe und freut sich nun
     sehr auf den baldigen Umzug.

     Anlässlich dieses freudigen Ereignisses führ-
     ten Mark Decker (MD), Leiter des Ambulant
     betreuten Wohnens, und Marion Grün-Engel-       ES: Ja, ich freue mich sehr darauf.
     hardt (MGE), Mitarbeiterin der Lebenshilfe       MD: Ja, und weil wir im letzten Sommer
     und Bezugsbetreuerin von Esther Schmitt          auch ein Jubiläum im kleinen Kreis ge-
     (ES), kurz vor deren Geburtstag ein Inter-       feiert haben. Weißt du noch, was für ein
     view mit ihr.                                    Jubiläum das war?
                                                     ES: 10-jähriges.
      MD: Hallo Esther! Vielen Dank, dass ich         MD: Richtig. Am 15.07.2010 hast du
      mit dir ein Interview führen darf. Hast         mit deiner Schulfreundin Vanessa die
      du eine Idee, warum ich dich dafür aus-         erste ambulant betreute Wohngemein-
      gesucht habe?                                   schaft der Lebenshilfe Grünstadt-Eisen-
     ES: Nein.                                        berg in der Innenstadt gegründet. Ein
      MGE: Hallo Esther, mir gegenüber                paar Wochen später zog eine dritte
      meintest du, dass Mark dich für das             Mitbewohnerin ein. Im November 2011
      Interview ausgewählt hat, weil du               erfolgte der Umzug hierher neben die
      dich so sehr auf die neue Wohnung               Offenen Hilfen. Jetzt erfüllt sich bald
      freust.

14                                   AMBULANT BETREUTES WOHNEN
dein lang gehegter Wunsch, in
   eine eigene Wohnung zu zie-
   hen. Siehst du dir manchmal
   den Neubau an?
ES: Ich laufe manchmal vor-
bei. Im Moment sind die
Dachdecker da. Wann kom-
men denn die Fenster rein?
Und es hängen noch ganz
viele Kabel herum. Hoffent-
lich wird es bald fertig. Ich
bin gespannt, wie alles dann
aussieht. Der Wasch- und Ab-                                        Architekt: Heiko Mehlmann
stellraum und so.
   MD: Auf was freust du dich denn schon      MD: Darauf freust du dich schon sehr?
   am meisten?                             ES: Ja, da bin ich mein eigener Chef
 ES: Auf ein Haustier. Keine Katze,        (lacht).
 aber ein Meerschweinchen. Die sind           MD: Und was machst du dann, wenn du
 goldig und pflegeleichter (freut sich).      alleine lebst?
   MGE: Und für deinen Balkon hattest      ES: Fernsehen, ab und zu spazieren
   du tolle Ideen.                         oder mit Mia auf die Alla-Hopp-Anlage
ES: Ja, ein kleiner Tisch, zwei Stühle     gehen, damit sie sich austoben kann.
und einen Elektrogrill sollen auf mei-     Hoffentlich finden dann der Saturday-
nen Balkon.                                Night- und der Dienstagstreff wieder
   MD: Und was grillst du dann?            statt (seufzt).
ES: Bratwurst und Steak. Schafskäse           MD: Und was ist mit deinem Freund?
esse ich auch gerne.                          Darf der dann auch in die neue Woh-
   MD: Ich sehe, dass auf deinem Schrank      nung kommen?
   schon viele Kartons stehen. Was ist     ES: Ja, zum Putzen (lacht). Nein, das
   damit?                                  war Spaß, das mache ich selber. Aber
ES: Da habe ich mir schon Sachen für       beim Kochen kann er mir helfen.
die Wohnung angeschafft: Toaster,             MGE: Und bei was noch?
Kochtöpfe, Wasserkocher und Handtü-        ES: Beim Umzug. Da wollen mir auch
cher.                                      Freunde vom Hof helfen.
   MGE: Und was hast du im Schrank            MD: Liebe Esther, vielen Dank für das
   hängen? (MGE öffnet eine Schrank-          Interview und alles Gute für deinen
   tür)                                       Umzug und deinen Geburtstag nächste
ES: Eine Inventarliste hängt da. Was          Woche. Was wünschst du dir denn?
ich alles brauche. Hab schon ziemlich      ES: Ich wünsche mir, dass Corona end-
viel.                                      lich aufhört und ich meinen Gutschein
   MD: Was glaubst du, musst du noch       vom Jubiläum im Bistro einlösen kann.
   machen, wenn du umziehst?                  MD: Ja, das hoffe ich auch. Wenn es
ES: Streichen, die Küche. Da weiß ich         warm ist freitagabends im Bistrogar-
noch nicht, welche Farbe reinpasst            ten zu sitzen und lecker zu essen. Was
(denkt nach). Rot die Küche und blau          magst du denn dort am liebsten?
mein Schlafzimmer.                         ES: Burger, von Denis in der Küche ge-
   MD: Und wie ist das dann, wenn du       macht (lacht).
   abends nach Hause kommst? Wie sieht        MGE: Und wer soll servieren?
   es dann in der Küche aus?               ES: Damaris - oder Gudrun. Die ist
ES: Die ist sauber (freut sich) und es     auch nett. Ich hoffe, es macht bald
liegt nichts rum.                          wieder auf. t

                            AMBULANT BETREUTES WOHNEN                                  15
Arbeiten im Integrationsbetrieb

     Ein gleichberechtigtes Miteinander

     Im Integrationsbetrieb der Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg arbeiten 26 Menschen mit und
     ohne Behinderung auf gleichberechtigten Arbeitsplätzen zusammen. Kerstin Kober stellt
     den Integrationsbetrieb vor.

     Es ist Montag, kurz vor 8 Uhr.                 Denis ist bei den meisten Reinigungsein-
     Denis, 28 Jahre, ein Mitarbeiter im Rei-       sätzen für die Böden zuständig: Er rückt
     nigungsservice des Integrationsbetriebs,       Möbel, staubsaugt, wischt und poliert.
     beginnt seine Arbeit.
                                                    Denis hat ein Handicap. Für seine tägliche
                                                    Arbeit ist das ohne Bedeutung. Er packt
                                                    das benötigte Equipment für die Einsätze
                                                    in einen weißen Peugeot. Melanie, seine
                                                    Teampartnerin für den heutigen Tag, ist
                                                    schon startbereit.

                                                    Melanie ist 44 Jahre alt und hat kein Han-
                                                    dicap; deshalb sitzt sie am Steuer des
                                                    Firmenwagens, schreibt die Abrechnungen
                                                    bei Kund*innen und kontrolliert am Ende
                                                    der Einsätze, dass alles seine Richtigkeit
     Der erste Weg führt Denis zu seinem Ar-        hat.
     beitsplan. Er wirft einen routinierten Blick
     auf die Einsätze des Tages.                    Manchmal muss sie Denis ein wenig moti-
                                                    vieren. Ihn daran erinnern, gewissenhaft
     Ein Privathaushalt in Laumersheim ist der      zu arbeiten. Aber das ist okay. Das macht
     erste Termin des Tages. Eine langjährige       das Besondere an ihrem Job aus, sagt
     Kundin. Kein Problem, da kennt er sich         Melanie. Er ist anstrengend - und trotz-
     aus. Danach ein Büro in Grünstadt, das         dem macht sie ihn gern.
     kam erst kürzlich hinzu.

16                                       INTEGRATIONSBETRIEB
Weniger wegen der Arbeit.                     Seit April 2020 bietet der neue Bistrogar-
Eigentlich mehr wegen der Menschen.           ten weitere 40 Sitzplätze.

Zur Mittagspause kommen Melanie und           Für die Gestaltung haben die Mitarbei-
Denis zurück in den Integrationsbetrieb.      ter*innen um Christoph und Sascha,
                                              gelernte Landschaftsgärtner, im letzten
Denis hat heute Glück. Küchenchef Eddie       Frühling mit viel Engagement gepflastert,
hat sein Lieblingsgericht gekocht:            Zäune gestellt und Bäume und Sträucher
Gabelspaghetti mit Rinderbolognese und        gepflanzt.
Blattsalat – mit dem guten Hausdressing.
Geheimrezept... – Psst! ☺                     Außergewöhnlich für das Gärtnerteam, im
                                              eigenen Betrieb zu arbeiten! Normaler-
Im Grunde kocht Eddie mit seinen drei         weise sind sie immer „auf Baustelle“ – so
Mitarbeiter*innen nicht für das Personal,     nennen sie das.
sondern für die Kinder im Kindergarten
und für das Bistro Lebensreich.               Sie erledigen Gartenarbeiten und Grün-
                                              pflege bei privaten und öffentlichen
Heute ist es ausgesprochen ruhig in der       Kund*innen, verlegen Rollrasen, schnei-
Küche. Das Bistro hat wegen Corona ge-        den Hecken und Bäume, legen ganze
schlossen. Wo sonst bis zu 40 Bistrogäste     Außenbereiche neu an.
Platz finden, herrscht nun Leere an den
Tischen.                                      Für dieses Jahr haben sie noch Termine
                                              frei. Nun ...
Ohne die Unterstützung derer, die dem
Hilferuf des Bistros gefolgt sind und vor     Was darf der Integrationsbetrieb
Weihnachten zahlreiche Gutscheine, Prä-
sentkörbe und andere Artikel gekauft ha-      aus IHREM Garten machen?
ben, hätte das Bistro kaum überlebt.

Zum Glück darf der Ladenbereich weiter-
verkaufen: Gutes, Schönes und Seltenes
aus regionalen Manufakturen und Hand-
arbeiten; auch die bunten Individualmö-
bel, die in der Werkstatt des Integrations-
betriebs aufgearbeitet werden.

                                  INTEGRATIONSBETRIEB                                      17
Im Gespräch: Barbara Mattheis und Jannick Leszinski

     Für einen selbst ist es das normalste der Welt

     Wie sieht die Arbeit in der Ambulanten Autismus Beratung aus Sicht einer betroffenen Fa-
     milie aus? Dazu ein Interview mit Jannick Leszinski, seiner Mutter Simone und Barbara
     Mattheis, Leiterin der Ambulanten Autismus Beratung der Lebenshilfe Grünstadt-Eisenberg.

     Hallo Jannick! Schön, dass du gekom-         on, bis hin zu Selbstmordgedanken. Aber
     men bist.                                    es gab auch Vorteile, wie zum Beispiel,
     Wie empfindest du es, ein junger             dass man schnell Wissen aufnimmt - wie
     Mensch mit Autismus-Spektrum-Stö-            ein Schwamm - oder eine I-Hilfe hat.
     rung zu sein und was bedeutet es für
     dich?                                        In welcher Klasse hast du eine I-Hilfe
                                                  bekommen?
     Für mich ist es so, dass es weniger eine
     Störung ist, weil man es von klein auf       Schon ab der ersten Klasse bis zur 10.
     gewöhnt ist, so zu leben. Für einen selbst   Klasse. Das war eine große Hilfe und Un-
     ist es das normalste der Welt, nur für den   terstützung zum Thema Schreiben, Struk-
     anderen nicht.                               turierung und Begleitung zu Klassenarbei-
                                                  ten in einem separaten Raum.
     Hast du Nachteile dadurch gehabt?
                                                  Was sind deine Schwierigkeiten und Be-
     Nachteile und Vorteile. Nachteile, was die   sonderheiten im Alltag?
     geistige Entwicklung angeht und andere
     Gebiete wie zum Beispiel starke Aggressi-    Ohne Struktur geht gar nichts.

18                                AMBULANTE AUTISMUS BERATUNG
Du bist ein paar Jahre regelmäßig wö-      Wir haben ja auch praktische Dinge ge-
chentlich zu mir gekommen. Was hat         meinsam geübt, zum Beispiel Fahrtrai-
das für dich bedeutet, einmal pro Wo-      ning mit dem Bus, Fahrpläne lesen oder
che in die Lebenshilfe zu gehen?           Aufgaben erledigen.
                                           Frau Leszinski, wie beurteilen Sie die
Alles, was man in den letzten sieben Ta-   Maßnahme und war es für Sie eine
gen an Frust oder lustigem Zeug anhäuft,   Unterstützung, bei der
abzuladen. Das ist jetzt nicht mehr mein   Lebenshilfe angedockt
Problem. Es waren schon therapeutische     zu sein?                    Bei Autismus-Spektrum-
Ansätze. Geholfen hat mir das Reden über                                Störung (ASS) handelt es
die ganzen Probleme, über die Sachen,      Es war eine sehr große       sich um eine tiefgreifende
die mich beschäftigt haben. Lösungen       Unterstützung für uns.       Entwicklungsstörung, die
zu erhalten und Lösungswege, die man       Zunächst in Bezug auf        in der Klassifikation der
selbst erarbeitet hat.                     Jannick, weil sich sein      Krankheiten (ICD-10) be-
                                           Benehmen zu Hause            schrieben wird. Das Spekt-
Wenn du an den Beginn der Maßnahme         positiv verändert hat.       rum umfasst Menschen mit
denkst und bis zum Ende reflektierst,      Dazu war es das              einer weiten Bandbreite
was hat dir geholfen? Konntest du Stra-    Rettungsboot für den         an Symptomen in allen
tegien entwickeln und Handlungskom-        Schulabschluss und ein       Schweregraden/Auswir-
petenzen, die dich im Alltag unterstützt   Weg für Jannick, um zu       kungen.
haben?                                     reifen.
                                           Wir als Eltern hatten        Ein Überblick der Störungs-
Ja, was Handlungskompetenzen angeht,       einen Ansprechpartner,       bereiche:
wie ich mit Situationen umgehen sollte,    der uns beraten hat, wie     -Besonderheiten der Wahr-
wie man Dinge angemessen regelt, aber      wir mit ASS umgehen          nehmung und Informa-
auch Strategien, wie zum Beispiel, dass    sollen. Wir würden uns       tionsverarbeitung
man sich von Ärger fernhalten soll, ein-   jederzeit wieder an die      -Beeinträchtigung der
fach nicht darauf reagieren.               Lebenshilfe wenden. t        Sprache/Kommunikation
                                                                        -Beeinträchtigung der so-
                                                                        zialen Interaktion
                                                                        -Motorik
                                                                        -Interessen und Verhaltens-
                                                                        muster

                                                                        Autismusspezifische An-
                                                                        gebote, Beratung und Be-
                                                                        gleitung der Eltern und
                                                                        des Umfelds, integrative
                                                                        Maßnahmen und die Struk-
                                                                        turierung des Umfeldes
                                                                        fördern und unterstützen
                                                                        die Betroffenen und deren
                                                                        Familien.

                                                                        Ziel ist die Verbesserung
                                                                        der kommunikativen und
                                                                        sozialen Entwicklung und
                                                                        das Erreichen einer größt-
                                                                        möglichen Selbständigkeit.

                             AMBULANTE AUTISMUS BERATUNG                                19
Zur Unterhaltung: SCHAU GENAU!

       Wer macht das Rennen?
       Katze, Igel und Hase treffen sich zu einem Wettrennen.
       Wer gewinnt? ... Finde es heraus.
       Zeichne dazu mit farbigen Stiften die Linien nach.

                                                                                                                         Lösung: Gewinner ist der Hase
                                                                        Ziel

              n d fi nd!
            u
       Such        bt es v
                                  lle
                           iele to er
                                    s
                                                                                      Buchstabens
                                                                                                                alat
                h re s h eft gi
                                  s t a m mt die                               Hier ist ganz sc
             Ja                 m
       erem             s eine                                                                   hön was durc
In uns och nur au                                                              geraten. Kann
                                                                                               st du die Buch
                                                                                                               heinander
        D
 Fotos. itt.                                                                   der in die rich
                                                                                               tige Reihenfolg
                                                                                                              staben wie-
        hn
  Aussc                                                                                                        e bringen?
                                                                               Kleiner Tipp
                                                                                            : Es geht um T
                                                                               siehst sie auf                     iere. Du
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                                       tt                   .
                                sschni              t auf..
                  k s t d en Au e Lösung is                                ZEKTA
            tdec               . Di                                                                 ................
       Du en f den Kopf ”                                                                                             ......
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       Heft „
                                                                          S A H E
                                                                                                   ................
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22   Rezept: Aus dem MAGAZIN 3/2018, Beilage der Lebenshilfe-Zeitung der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
STROM             ERDGAS             WASSER           ENERGIEDIENSTLEISTUNGEN

                                                                                www. AVmedia.de
          Stadtwerke Grünstadt

                  gut ankom m  t ...
      ENERGIE die          gerland             inin
      in Grünstadt und im Le
                        w.s we n -g ru e n s ta d t. d e
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SWEN Service-Center | Tel.: 06359 954-252 | Poststraße 1 | 67269 Grünstadt
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                          IBAN: DE26 5479 0000 0010 6097 80
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