Gemeindebrief 2 2021 Juni Juli August - wir-e

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Gemeindebrief 2 2021 Juni Juli August - wir-e
Gemeindebrief                                 2
                                            2021

Evangelisch‐lutherische Kirchengemeinde     Juni
St. Nicolai Coppenbrügge                     Juli
mit Dörpe und St. Marien Marienau         August
Gemeindebrief 2 2021 Juni Juli August - wir-e
Inhalt

    Aus dem Inhalt                                  Anmeldung zum Konfir-
       4 Bauvorhaben im ‚evfa‘ läu sto‐
          ckend an
                                                    mandenjahrgang 2021/23
       5 KV‐Arbeit in Zeiten von Corona
       7 Corona‐Test‐Center "evfa"
       7 Osterhausaufgabe der Konfis
                                                    J ugendliche, die zwischen dem 1. Juli 2008
                                                      und dem 31. August 2009 geboren wur‐
                                                    den, sind herzlich eingeladen eine span‐
       8 Orgeln kommen ins Wohnzimmer               nende Zeit als Konfirmand bzw. Konfirm‐
       9 Doppelspitze in Vakanz‐Zeit                andin zu erleben.
       12 Schick uns Dein Lied!                         Dazu ist es nö g, sich für den Konfir‐
       13 Back to the roots                         mandenunterricht in Coppenbrügge anzu‐
       14 Weltgebetstag 2021 in Vanuatu             melden. Das ist möglich im Pfarramt,
       15 Einladung zur Sommerkirche 2021           Niederstr. 11 – dienstags und donnerstags
       17 Gemeindeveranstaltungen                   von 15 – 17 Uhr. Eine Geburtsurkunde und,
       18 Unsere Go esdienste                       wenn vorhanden, auch die Taufurkunde
       19 Freud & Leid                              sollte nach Möglichkeit dazu mitgebracht
       19 Johannisfest Klostergarten Marienau       werden. Auskün e erteilt gerne Karin
       20 Wir sind für Sie da!                      Schmidt unter folgender Rufnummer:
       21 Der Kleine Katechismus                    (05156) 7859373.
       23 Neulich bei uns im Kindergarten ...           Ein Go esdienst zur Begrüßung der
2      26 Für Kinder                                neuen Konfirmanden/innen ist Teil des Un‐
       27 Hoffen auf dem Sommer                      terrichtskonzeptes und findet sta am
       29 Schulstartprojekt 2021                    Sonntag, dem 20. Juni, um 17 Uhr in der
       30 Vor 500 Jahren: Luther auf dem            Kirche St. Nicolai in Coppenbrügge.
          Reichstag zu Worms (1521)                     Diakonin Melanie Voss und Pastor Tho‐
       32 Vermischtes                               mas Koch sind sehr zuversichtlich, dass
                                                    nach einer längeren coronabedingten Zeit
    Das Titel‐ und Rückseitenfoto                   des `home‐KUlings` der Unterricht wieder
    Die Kapelle St. Marien in Marienau mit dem      wöchentlich      als    Präsenzveranstaltung
    Klostergarten                  Foto: Gerken     durchgeführt werden kann. Thomas Koch

    Impressum
    Herausgeber: Kirchenvorstand der Evangelisch‐   Druck: Albert Matzow GmbH, Bahnhofstr. 29,
    lutherischen Kirchengemeinde St. Nicolai,       31785 Hameln
    Niederstr. 11, 31863 Coppenbrügge               Der Gemeindebrief erscheint viermal Mal im
    Vorsitzende: Susanne Korth, Kiefernweg 10,      Jahr und wird gra s an alle Haushalte im
    31863 Coppenbrügge                              Gemeindebezirk verteilt.
    Redak on: Pastor Thomas Koch (verantwortl.),    Auflage: 1700
    Melanie Voß, Gustav Gerken                      Für unverlangte eingesandte Texte, Grafiken
    Anschri en wie Kirchengemeinde                  oder Fotos kann keine Gewähr übernommen
    Layout: Gustav Gerken, Meisenweg 20,            werden.
    31863 Coppenbrügge                                  Nächster Redak onsschluss: 13.08.2021
    Anzeigen: Kirchenvorstand der Evangelisch‐             Berichte und Bilder per E‐Mail an
    lutherischen Kirchengemeinde St. Nicolai         "gemeindebrief‐coppenbruegge@t‐online.de"
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Auf ein Wort

In Erwartung einer neuen Zeit in einer beseelten Welt
                          M       enschen
                                  warten. Sie
                           warten auf den
                                                  ist für etwas, was gleich kommt. Die Vor‐
                                                  stellung, dass diese Welt bereits ‚beseelt‘
                                                  ist, scheint uns fremd, in einer Zeit, die das
                           Befund, der ihnen      gar nicht mehr her gibt. Die Vorstellung ist
                           sagt, ob sie ge‐       dennoch großar g, weil sie unsere Vorstel‐
                           sund oder krank        lungskra sprengt. Sie weitet uns den Hori‐
                           sind,      c‐posi v    zont, sodass wir erahnen können, dass wir
                           oder      c‐nega v.    nicht die Einzigen sind, die etwas bewegen,
                           Warten auf ihren       die hier Wind machen. Manchmal auch viel
                           Imp ermin.             Wind um nichts. Es gibt noch ein anderes
                           Warten auf den         Wehen. Das ist – wo es will. Das ist keine
Anstellungs‐ oder Ablehnungsbescheid. Auf         Naturwissenscha . Das ist gar keine Wis‐
die große Liebe oder deren Frucht, in             senscha . Das ist Glaube, an eine Geist‐be‐
Gestalt eines Neugeborenen. Menschen              seelte Welt. Manchmal kann man es
warten auf das Leben – auf den Tod. Darauf,       spüren. Gerade dort, wo uns ein Licht auf‐
dass die Pandemie ein Ende hat oder dass          geht. O ist es Go es Geist, der uns be‐
es endlich wieder anfängt, das Leben – so         weglich macht und au orchen lässt. So
rich g. Uneingeschränkt. Haben wir nicht          kann es passieren, dass alle eben noch nie‐
ein Recht auf Glück und Gesundheit, Fre‐          dergeschlagen zu Boden blicken – als plötz‐       3
undscha      und Liebe? Wenigstens die            lich jemand etwas hört. Aus dem: „Hey, ich
Chance darauf wollen wir uns bewahren.            weiß da jetzt was“, wird beim Nächsten:
Möchten daran glauben, dass sich doch             „Ich hab da eine Idee“. Die Dri e meint:
noch alles irgendwie fügt.                        „Kommt, wir versuchen es mal“ und der
    Manchmal hil es, gemeinsam zu war‐            Vierte sagt: „Lasst uns zusammen raus ge‐
ten – selbst wenn man nicht genau weiß,           hen!“ Die Apostel haben es einfach ge‐
worauf. In der Pfingstgeschichte der Bibel         macht und so eine Sprache gelernt, die sie
tun das die Apostel. Sie warten zusammen.         vorher nicht kannten. Vielleicht haben sie
Sie warten auf den Geist Go es, den ihnen         von da an auch einfach die rich gen Be‐
Jesus versprochen ha e. Mit IHM sollte al‐        griffe gefunden für das, was ihnen zuvor
les wieder besser werden. Fast so wie frü‐        unbegreiflich erschien.
her, als Jesus noch bei ihnen war. Sie sind            Was ‚Go es‐Geist‘ genannt wird, ist wie
zusammen. So holt man sich manchmal ge‐           das Hintergrundrauschen dessen, was sich
gensei g aus der Krise. Dennoch geht diese        bereits ereignet. Es bewegt sich immer
nicht einfach so vorbei. Dazu müssten sie         mehr, als was wir tun können oder worauf
sich aufmachen. Aber sie sind unbeweglich         wir warten. Es wurden vor mir Dinge be‐
und taub für das san e Rauschen des Heili‐        wegt und sie werden auch nach mir weiter
gen Geistes. Der liegt ja längst in der Lu . In   bewegt. Dinge, die ihren Ursprung anders‐
der Schöpfungserzählung heißt es so: „Fins‐       wo haben. Vielleicht in einer himmlischen
ternis lag auf der Tiefe. Aber der Geist          Welt. Es ist das noch nicht vorstellbare Er‐
Go es schwebte schon über dem Wasser.“            eignis, das mich in die Spur bringt. Es ist die
Sein ‚wabern‘ kündigt an, dass die Zeit reif      nicht eingeplante Wendung, die für mich
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Kirchenvorstand

    himmlisch ist. Vorhersehen können wir so           ne Zeit des gemeinscha lichen Wartens,
    etwas nicht. O ist es mehr, als wir zu             der Ideen und des begeisterten Tuns, in ei‐
    hoffen wagen. Aber zu einem großen Teil             ner ‐ vom Geist Go es beseelten Welt.
    leben wir wohl davon.                                 Ihr/Euer
       Ich wünsche uns nach der langen Zeit
    der Not‐wendenden Vereinzelung, jetzt ei‐

    Bauvorhaben im ‚evfa‘ läu stockend an –
    nimmt nun aber Fahrt auf
    „Das es bei `Kirchens` so kompliziert ist,
    damit hä e ich vorher nicht gerechnet“,
    sagt Architekt P. Merl. Seit Januar laufen die
    Planungen für die energe sche Sanierung
    unseres evangelischen Familienzentrums in
    seinem >Büro für umweltgerechte Bau‐
    weisen
Gemeindebrief 2 2021 Juni Juli August - wir-e
Kirchenvorstand

Kirchenvorstandsarbeit in Zeiten von Corona
D     ie Arbeit ist seit Beginn der Pandemie
      gekennzeichnet von der Beschä igung
mit immer neuen Verordnungen und den
                                                 einem engen Raum zu treffen. Gut, dass es
                                                 die modernen Medien gibt. So findet doch
                                                 viel Informa on über E‐Mail und ZOOM‐
dazugehörigen Handelsempfehlungen der            Konferenzen sta .
Landeskirche.                                        Eine der ganz wich gen Fragen ist für
    Was dürfen wir? Was ist dieses Mal un‐       den Kirchenvorstand: Wie erreichen wir die
tersagt? Ist unser Hygienekonzept noch aus‐      Gemeindemitglieder trotz aller Einschrän‐
reichend? Wem müssen wir was melden?             kungen? Diakonin Voß macht den Konfir‐
Dürfen die Chöre proben? Welche Form des         mandenunterricht darum schon lange via
Abendmahls können wir anbieten?                  ZOOM und mit Fensterak onen. So hält sie
    Es ist gut, dass wir über große Räumlich‐    guten Kontakt zu dieser Altersgruppe. Im
keiten verfügen. So können wenigstens die        KV hat sie uns über Facebook, Instagram
monatlichen KV Sitzungen sta inden. Dabei        und Co aufgeklärt. Auf der Homepage der
sitzt jede/r an seinem eigenen Tisch, mit viel   Kirchengemeinde versuchen wir das zu nut‐
Abstand zum nächsten Mitglied. Aber gera‐        zen. Wenn mal wieder was los sein darf,
de wegen der beschriebenen Situa on und          dann wird Aktuelles hochgeladen. Da kön‐
bei unseren vielen Vorhaben ist es wich g,       nen wir sicher bald wieder ak ver werden.
sich vor Ort und präsent zu treffen.              Besonders dann, wenn es mehr Ak onen zu
    Es gibt ein Konzept für die Go esdiens‐      posten gibt. Ganz aktuell: Nun dürfen die      5
te, welches wir dem Ordnungsamt vorlegen         Chöre wieder regulär proben, wenn auch
müssen. Obwohl sich die Besucherzahlen           zunächst nur draußen.
noch sehr in Grenzen halten. Die Menschen            Wir haben in mehreren Arbeitseinsät‐
sind sehr vorsich g geworden. Doch mit zu‐       zen den Dachboden des evfa aufgeräumt
nehmenden Impfungen trauen sie sich wie‐         und eigentlich könnte es nun mit der Sanie‐
der mehr und mehr, in den Go esdienst zu         rung losgehen. Aber es dauert so unendlich
kommen.                                          lange, bis die Genehmigungen der Landes‐
    Wir haben o darüber beraten und ab‐          kirche und des Kirchenamtes vorliegen.
ges mmt, ob wir Go esdienste überhaupt               Sie merken, IHRE Kirchenvorstandsmit‐
anbieten und sta inden lassen können.            glieder sind ak v und stecken nicht den Kopf
Nur wenige Go esdienste wurden nach der          in den Sand. Wir planen weiter, versuchen
ersten Welle abgesagt. Waren wir doch            unsere Bauvorhaben auf den Weg zu brin‐
mehrheitlich der Auffassung, dass es auch         gen, freuen uns über mehr Go esdienstbe‐
ein stellvertretendes Beten und Feiern gibt      sucher und hoffen, in naher Zukun auch
für diejenigen, die zu Hause bleiben müs‐        das Gemeindeleben mit Ak onen wieder
sen. Und durch die Einhaltung aller Schutz‐      aufleben lassen zu können. Wir warten ge‐
maßnahmen hat die Teilnahme auch                 spannt auf die nächsten Verordnungen. In
niemandem geschadet.                             der Hoffnung, dass die sinkenden Neuinfek‐
    Vieles an KV Arbeit ist am Pfarramt und        onen und die steigende Impf‐Immunisie‐
an Pastor Koch hängen geblieben. In Zeiten       rung, vieles wieder möglich macht.
hoher Inzidenz war es ja auch einfach nicht          Bleiben Sie alle gesund
möglich, sich mit mehreren Menschen auf              Ihr Kirchenvorstand
Gemeindebrief 2 2021 Juni Juli August - wir-e
Wir fördern den Gemeindebrief

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Gemeindebrief 2 2021 Juni Juli August - wir-e
Kirchenvorstand                                                  Konfirmand*innen

Corona-Test-Center Familienzentrum (evfa)
S  elbstverständlich unterstützt die Kir‐
    chengemeinde St. Nicolai alle Bemühun‐
gen zur Bekämpfung der Corona‐Pandemie.
                                                kostenersta ung wird dafür verlangt. So ist
                                                nun in unserem efva dienstags und mi ‐
                                                wochs endlich wieder mal was los.
Trotz aller Hygienekonzepte können derzeit          Kirchenvorstand und Pfarramt sehen
in den Räumen des evangelischen Familien‐       darin auch eine Chance, das evfa Menschen
zentrums aber dennoch nur wenige Ak vi‐         bekannt zu machen, die davon bislang noch
täten sta inden. Die Anfrage des Bürger‐        nichts gehört haben. Bes mmt erinnert sich
meisters, ob die Räumlichkeiten nicht zu        die eine oder andere ‚Testperson‘ nach der
bes mmten Zeiten für die Durchführung           Zeit der Pandemie mal dran und hat Lust,
öffentlicher Corona‐Testungen (durch die         das eine oder andere Angebot zu besuchen.
Hölty‘sche Apotheke, Herrn Buerhop) ge‐         Dazu wird schon jetzt herzlich eingeladen.
nutzt werden können, haben wir gerne po‐        Das evfa ist für ALLE offen.
si v beantwortet. Nicht einmal eine Un‐                                       Thomas Koch

Osterhausaufgabe der Konfis
D    er Konfirmandenunterricht der sieben
     Konfigruppen der Region findet nun
seit November digital sta . Obgleich das
                                                Die dunkle Seite des Holzkreuzes sollte dann
                                                in einer Situa on fotografiert werden, die für
                                                den jeweiligen Konfi grade schwer, blöd oder
                                                                                                  7

nicht den analogen Unterricht, und erst         dunkel ist, z. B. weil ein Hobby nicht ausgeübt
recht nicht die zu nö gen Begegnungen er‐       werden kann oder die Freunde nicht besucht
setzten kann, ist es immerhin eine Möglich‐     werden können. Die helle Seite wiederum
keit, in Kontakt zu bleiben.                    sollte dann individuell in einer Situa on foto‐
    Damit nun nicht der ganze Unterricht        grafiert werden, die grade schön ist, Spaß
digital sta indet, versuchen wir durch klei‐    macht oder Freude bringt.
ne prak sche Aufgaben den Unterricht et‐            Es sind ganz unterschiedliche Fotos ent‐
was aufzupeppen. So gab es über Ostern für      standen, einige Fotos sehen Sie hier am
die 70 Konfirmand*innen der Region Ith ne‐       unteren Rand sowie auf den Folgeseiten.
ben der Osterpost eine prak sche Aufgabe            Zudem wurden die Konfirmand*innen
für zu Hause:                                   jeweils einer/m anderen Konfirmandin/en
    Mit der Osterpost haben die Konfirman‐       mit Adresse zugelost, der oder dem sie
dInnen ein kleines Holzkreuz bekommen, de‐      dann zu Ostern eine bereits frankierte Post‐
ren zwei Seiten jeweils mit einer hellen und    karte mit Ostergrüßen zuschicken sollten.
einer dunklen Farbe gestaltet werden sollten.                                      Melanie Voß
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Aus dem Kirchenkreis

    Die Orgeln kommen ins Wohnzimmer
    Neue Broschüre des Kirchenkreises             gel und ein Flügel“ gibt es zu jeder vorge‐
    Hildesheimer Land‐Alfeld ist ein gelun‐       stellten Orgel ein Foto und einen
    gener Wegweiser durch die vielfäl ge          informa ven Beglei ext: „Die Broschüre er‐
    Orgellandscha                                 hebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit,
    Alfeld. Sie stehen zum großen Teil unter sondern soll den gesamten Kir‐ chenkreis
    Denkmalschutz und versehen auch nach abbilden“, sagt Chris na Kothen.
    mehreren Jahrhunderten noch ihren Dienst:           Sie schwärmt von den originalen Pfei‐
    die Orgeln im Kirchenkreis Hildesheimer fen, die auch nach 400 Jahren noch zuver‐
    Land‐Alfeld. Unter dem Titel „Orgelschätze“ lässig ihren Dienst tun, den eindrucksvollen
    ist jetzt eine 35‐sei ge Broschüre er‐ Orgelprospekten, die unübersehbar Zeugnis
    schienen, in der 19 besonders schöne Ex‐ für die Orgel als Königin der Instrumente
    emplare in Wort und Bild vorgestellt geben. Manche Orgeln wurden anhand al‐
    werden. Der Clou: Über einen QR‐Code gibt ter Zeichnungen und Unterlagen wieder in
    es sogar eine Hörprobe aller Orgeln: „Wir ihren Originalzustand zurückgeführt und
    bringen die Orgeln ins Wohnzimmer“, freut lassen längst verlorene Klangwelten aufer‐
    sich Gudrun Bosman vom Redak onsteam.         stehen. „Wie bei den regelmäßigen Konzer‐
        Es gibt nicht viele Regionen, die eine so treihen, die ihre Zuhörer und Zuhörerinnen
    vielfäl ge Orgellandscha wie im Kirchen‐ anrühren und beglücken“, sagt die die Kir‐
8   kreis Hildesheimer Land‐Alfeld vorweisen chenkreiskantorin.
    können. Für Kir‐
    chenkreiskantorin
    Chris na     Kothen
    und ihrem kürzlich
    in den Ruhestand
    verabschiedeten
    Kollegen Christoph
    Pannek Grund ge‐
    nug, diesen Schatz
    in Form einer Bro‐
    schüre für die
    Öffentlichkeit      zu
    heben. Wie schon
    bei der stark nach‐
    gefragten      ersten Gudrun Bosman, Helmut Ossenkop und Chris na Kothen (v.l.) präsen eren
    Auflage von „19 En‐ die neue Orgelbroschüre in Alfeld.                  Fotos: Peter Rü ers
Gemeindebrief 2 2021 Juni Juli August - wir-e
Aus dem Kirchenkreis

                                               QR‐Codes sowie die Homepage des Kir‐
                                               chenkreises unter www.kirche‐hiland‐al‐
                                               feld.de abru ar. Auf den Webseiten der
                                               Gemeinden gibt es zudem aktuelle Infor‐
                                               ma onen zu geplanten Konzerten. Die Bro‐
                                               schüre ist in einer Auflage von 1000
                                               Exemplaren erschienen und kann für drei
                                               Euro in den Superintendenturen in Alfeld
                                               und Elze bezogen werden. Auch in allen Kir‐
                                               chengemeinden soll das He demnächst
                                               zum Kauf angeboten werden.
                                                    Von der Qualität der „Orgelschätze“
                                               konnten sich bereits die beiden Superinten‐
                                               denten überzeugen: „Diese schöne Bro‐
                                               schüre ist ein idealer Wegweiser durch die
Die Broschüre erscheint in einer Auflage von
zunächst 1000 Stück und kostet drei Euro.
                                               vielfäl ge Orgellandscha unseres Kirchen‐
                                               kreises“, sagt Katharina Henking aus Alfeld.
   In der Broschüre sind zu allen Orgeln       Ihr Elzer Kollege Chris an Castel ist eben‐
Ansprechpartner vermerkt, die Interessier‐     falls angetan. Ihm gefallen besonders die
ten gern die Tür zu den Instrumenten öff‐       QR‐Codes, die sofort einen akus schen Ein‐
nen. Klangbeispiele sind über die 19           druck der Orgeln vermi eln. Peter Rü ers       9

Doppelspitze in Vakanz-Zeit
Katharina Henking und Thomas Henning           unserer neuen Regionalbischöfin“, sagte
leiten Sprengel Hildesheim‐Gö ngen             Katharina Henking. Im Sommer endet die
Alfeld. Nachdem Regionalbischof Eckhard        Vertretung: Dann wird die neue Regional‐
Gorka Ende Februar in den Ruhestand            bischöfin Dr. Adelheid Ruck‐Schröder in ihr
gegangen ist, übernehmen nun seine             Amt eingeführt.
Stellvertreter: Die Alfelder Superintenden n        Bischöfliche Aufgaben wie etwa Ordi‐
Katharina Henking und der Mündener Su‐         na onen übernimmt in der Vakanz die Re‐
perintendent Thomas Henning leiten in den      gionalbischöfin des Sprengels Hannover, Dr.
kommenden Monaten den Sprengel                 Petra Bahr. „Ich bin dankbar für den Aus‐
Hildesheim‐Gö ngen. „Wir wollen in der         tausch auf verschiedenen Ebenen“, sagte
Vakanz unser Bestes für den Sprengel geben     Henking, die seit 2011 dem Kirchenkreis
und freuen uns schon jetzt auf das Kommen      Hildesheimer Land‐Alfeld vorsteht. Sie
Gemeindebrief 2 2021 Juni Juli August - wir-e
Wir fördern den Gemeindebrief

10
Aus dem Kirchenkreis

schätze den Rat und die theologische Tiefe      verheiratet. Das Ehepaar hat zwei Kinder.
der hannoverschen Regionalbischöfin.
    Die administra ven Aufgaben werden                               Thomas Henning (62)
Superintenden n Henking und der zweite                            hat in Gö ngen und Mar‐
Stellvertreter des Regionalbischofs, Super‐                       burg Evangelische Theolo‐
intendent Henning, übernehmen. Daneben                            gie studiert. Nach einem
sind sie erste Ansprechpartner für Pastorin‐                      Vikariat in Wolfsburg‐Det‐
nen und Pastoren sowie für die kirchlich                          merode wurde er 1987 in
Mitarbeitenden. „Uns ist wich g, dass die                         Wolfsburg‐Heiligendorf or‐
Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen auch in      diniert. Dort blieb dort auch über viele Jah‐
der Zeit der Vakanz verlässliche Ansprech‐      re Pastor, bis er 1999 als Superintendent im
partner haben“, versichert Henning.             Kirchenkreis Münden eingeführt wurde. Hen‐
    Der Sprengel Hildesheim‐Gö ngen ist         ning ist mit der Ärz n Ju a Dorothea Henning
einer von sechs nicht selbständigen Bezir‐      verheiratet. Das Ehepaar hat drei Kinder.
ken der Evangelisch‐lutherischen Landeskir‐                                      Peter Rü ers
che Hannovers. Ihm gehören neun
Kirchenkreise mit rund 460.000 Gemeinde‐
gliedern an. Im Sprengel Hildesheim‐Gö n‐
gen, der den südöstlichen Teil der
Landeskirche umfasst, sind rund 400 Pasto‐
rinnen und Pastoren tä g. Neben der Mi‐                                                         11
chaeliskirche in Hildesheim zählt auch die
St.‐Jacobi‐Kirche in Gö ngen als Predigt‐
stä e des Regionalbischofs oder der Regio‐
nalbischöfin.
Zu den Personen:
                      Katharina Henking (60)
                 hat in Gö ngen Evangeli‐
                 sche Theologie studiert und
                 war nach ihrem Vikariat als
                 Pastorin in Parensen und
                 Rosdorf sowie als Seelsor‐
                 gerin in Gö ngen tä g. Am
ersten Advent 2011 wurde sie als Superin‐
tenden n in Alfeld eingeführt. Die selbst als
Kirchenmusikerin ausgebildete Theologin ist
mit dem Kirchenmusiker Arwed Henking
Aus dem Kirchenkreis

     Schick uns Dein Lied!
     Wir suchen die Top 5 für das neue              drei Monate lang Ihre Vorschläge eintragen.
     Gesangbuch.                                        Aus allen genannten Liedern wird eine
     „Lobe den Herrn“ oder „Da wohnt ein            gemeinsame TOP 5 gebildet, die Sie voraus‐
     Sehnen ef in uns“? „Anker in der Zeit“         sichtlich Ende dieses Jahres in der Lieder‐
     oder „Von guten Mächten“? Welches Lied         app „Can co“ finden.
     singen Sie am liebsten im Go esdienst?             Das neue „Gesangbuch“ wird viele Hin‐
     Was ist Ihr persönlicher Hit? Genauer ge‐      tergrundinfos und deutlich mehr Lieder
     fragt: Was ist Ihre TOP 5? Denn genau die      enthalten. Auf der Website www.ekd.de/
     suchen wir. Und zwar für das neue Ge‐          evangelisches‐gesangbuch finden Sie viele
     sangbuch, das bis 2030 erscheinen soll.        weitere Informa onen zur Entstehung des
     Zunächst digital, später auch in gedruckter    neuen Gesangbuchs, die Geschichte des
     Form.                                          evangelischen Gesangbuchs und ein An‐
         Dabei können Sie uns unterstützen.         meldeformular für den E‐Mail‐Newsle er,
     Schicken Sie uns Ihre Lieblingshits und zwar   der regelmäßig erscheint.
     von Platz 1 bis 5. Also genau die Songs, die
     auf jeden Fall im neuen Gesangbuch stehen                        Der QR‐Code führt Sie
     müssen. Seit Sonntag, 2. Mai, sind die Lei‐                  direkt zur Homepage mit
     tungen freigeschaltet. Dann können Sie im                    der Umfrage und vielen wei‐
12   Internet auf der Seite www.ekd.de/top5                       teren Informa onen.

     Stichwort: Johannistag am 24. Juni
     J ohannes der Täufer wurde ungefähr ein halbes Jahr vor Jesus
       geboren. Er folgte dem Ruf Go es, das Volk zur Buße und
     Umkehr zu bewegen. Die Evangelisten erzählen von der Bußpre‐
     digt des Johannes (Ma häus 3,7‐10; Lukas 3,7‐14) und der
     Ankündigung des Messias. Johannes selbst tau Jesus im Jordan
     (Lukas 3,1‐22). Der Gedenktag am 24. Juni steht in enger Bez‐
     iehung zur Sommersonnenwende, die nach altem Brauch mit dem
     Anzünden der Johannisfeuer gefeiert wird. Die Symbolik des Lichts
     spielt in der Bibel nicht nur an Weihnachten eine große Rolle. In
     der Johannisnacht erinnert der helle Feuerschein im übertragenen
     Sinn auch an das Johannesevangelium (1,6‐9): "Er war nicht selbst
                                                                                 Johanniskraut
     das Licht. Er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht."
Aus dem Kirchenkreis

Back to the roots
H    anna Jursch wird Pfingstmontag als chenmusik nicht studiert, aber prak ziert“,
     neue Kirchenkreiskantorin in Elze ins sagt die Dozen n an der Hochschule für
Amt eingeführt                                     Musik, Theater und Medien in Hannover.
    Elze. Ihr Leben ist voller Musik. Ob Jazz,         Am Pfingstmontag wird sie mit einem
Gospel, Pop, Soul oder Salsa: Hanna Jursch musikalischen Go esdienst im Elzer Pfarr‐
liebt das Bunte und die Vielfalt. Genau da garten offiziell ins Amt eingeführt. Klar, dass
will die 42‐Jährige als neue Kirchenkreiskan‐ die Sängerin dabei auch eine Kostprobe ihres
torin für Popularmusik im Kirchenkreis Hil‐ Könnens abliefern wird. Was genau, will sie
desheimer Land‐Alfeld auch ansetzen: „Ich aber noch nicht verraten: „Lassen Sie sich
möchte die Menschen begeistern und an überraschen.“ Doch auch die tradi onelle
die Kirche binden“, sagt die renommierte Kirchenmusik wird durch die Mitwirkung
Jazz‐Sängerin.                                     des Posaunenchores unter Viktoria Buck an
    Nach „zehn tollen Jahren“ im pulsieren‐ diesem Nachmi ag ihren Platz haben.
den Berlin war für die Künstlerin die Zeit für         Der Go esdienst, der tradi onell immer
einen Wechsel reif. Der ha e sich bereits vormi ags sta indet, beginnt in diesem
angedeutet, weil Andreas Hülsemann vom Jahr wegen der Einführung von Hanna
Netzwerk Popularmusik in der evangeli‐ Jursch erst um 15 Uhr und wird unter Hy‐
schen Landeskirche Hannover sie immer gieneauflagen gefeiert. Eine Anmeldung ist
wieder für die Kirchenmusik bei gemeinsa‐ im Büro der Superintendentur unter der Te‐             13
men Projekten begeistert ha e. Da kam die lefonnummer 05068/5567 erforderlich.
Stellenausschreibung für die Nachfolge des                                        Peter Rü ers
langjährigen Kirchenkreiskan‐
tors Christoph Pannek genau
zur rechten Zeit, und Hanna
Jursch griff zu.
    „Back tot he roots“, sagt
Jursch, die als Pastorentochter
aus Berenbostel bereits unzähli‐
ge Go esdienste mitgestaltet
hat. Deshalb ist es weder für sie
noch für Superintendent Castel
ein Problem, dass Hanna Jursch
sta Kirchenmusik ein ganz nor‐
                                     Im Pfarrgarten: Hanna Jursch und Superintendent Chris an
males Musikhochschulstudium Castel freuen sich auf den musikalischen Einführungsgo es‐
absolviert hat: „Ich habe Kir‐       dienst im Elzer Pfarrgarten.           Foto: Peter Rü ers
Gemeindeleben

     Weltgebetstag 2021 in Vanuatu mit Corona
     S   chnell war in diesen Zeiten
         klar: Einen Weltgebetstag
     „wie immer“ wird es dieses Jahr
     nicht     geben.   Aber    nicht
     sta inden lassen war für uns
     keine Op on. Allein schon aus
     Solidarität mit den Frauen in
     Vanuatu. Schließlich werden mit
     den gesammelten Kollekten Pro‐
     jekte in dem Land verwirklicht,
     die die Lebenssitua on der
     Frauen sowie den Klimaschutz
     unterstützen.
         Das Frauenwerk der Landes‐
     kirche hat verschiedene online‐ Teilnehmen    ‐ Aber sicher!           Foto: Thomas Koch
     workshops zum diesjährigen
     Land Vanuatu angeboten, die wir gerne         Stellen. Für alle, die am Freitagabend nicht
     wahrgenommen haben. Auch auf diesem           kommen konnten oder sich vielleicht ein
14   Weg konnten wir Land und Leute, die Lieder    zweites Mal die Bilder ansehen oder die
     und verschiedene Formen der Weltgebets‐       Musik hören wollten, haben wir dieses Jahr
     tagsgestaltung kennenlernen.                  einen Weltgebetstag to go am Sonntag‐
         Erstmalig haben wir darau in ein          nachmi ag angeboten. Das konnte auch gut
     Schaufenster in der ehemaligen Tischlerei     mit einem Spaziergang verbunden werden.
     Korth in der Schloßstraße gestaltet, um auf       Viele haben sich gefreut, dass der Welt‐
     das Land Vanuatu aufmerksam zu machen         gebetstag in diesem Jahr – wenn auch in
     und für den Weltgebetstag zu werben.          anderer Form sta gefunden hat. Dieses
         Den Go esdienst haben wir in kurzer       neue Format, das als Notlösung gedacht
     Form mit einer kleinen Diapräsenta on mit     war, ist gut angekommen und einige Besu‐
     Texten zu Land und Leuten geplant. Die sehr   cher/‐innen meinten, dass es auch im
     schönen Lieder waren auf CD zu hören. Alle    nächsten Jahr wieder so sein könnte.
     Informa onen über den Weltgebetstag wa‐           Herzlichen Dank für die gesammelte
     ren für die Besucher/‐innen in Tüten für zu   Kollekte! Trotz des eingeschränkten Weltge‐
     Hause gepackt. Außerdem wurden Stell‐         betstagsangebotes wurde ein Betrag von
     wände gestaltet und Bilder aus Vanuatu        242,67 € gespendet, den wir gerne für Pro‐
     schmückten die Kirche an verschiedenen        jekte in Vanuatu weitergeleitet haben.
Gemeindeleben

    Und: Danke auch an Susanne Korth, Ka‐     Weltgebetstag zu Gast in England/Nordir‐
rin Schmidt und Andrea und Thomas Koch,       land/Wales sein. Wir freuen uns schon jetzt
die in diesem Jahr noch kurzfris g den        auf einen fröhlichen Abend!
Go esdienst mitgestaltet haben, als wir un‐                 Ihr/Euer Weltgebetstagsteam:
erwartete Personalprobleme ha en.                  Anne Bi ner, Ulrike Dreier, Sabine Fuhr‐
    Im nächsten Jahr werden wir beim                           meister und Andrea Piontek

Einladung zur Sommerkirche 2021
I n diesem Jahr lockt die tradi onelle Som‐
  merkirche wieder mit besonderen Predi‐
gern zu besonderen Themen. Diese
                                              am 15. August
                                              alles um "Got‐
                                              tes Gerech g‐
Go esdienstreihe kam im Reforma onsjahr       keit". Die Pre‐
2017 sehr gut an und sollte schon im ver‐     digt hält Pastor
gangenen Jahr eine Neuauflage erfahren.        Lenke, er ist tä‐
Wegen der Corona‐Pandemie konnten wir           g im Vorstand
sie aber dann doch nicht durchführen. In      der Diakonie in
diesem Jahr aber soll es nun angehen. Ihre    Niedersachsen.
Geistlichen aus der Region sind erwartungs‐       "Glauben lernen" ist das Thema des
und hoffnungsvoll, dass sich dazu              Go esdienstes am 22. August, welcher in         15
Menschen rund um den Ith wieder zu            der Kirche zu Harderode von Pastorin Frost
schönen Go esdiensten zusammenfinden.          gehalten wird.
    Los geht es wieder jeweils Sonntags           Den Abschluss der Sommerkirche 2021
Abends um 17 Uhr:                             übernimmt am 29. August Pastor Gand in
    Am 25. Juli in der Marienkapelle/Mari‐    der Kirche zu Bessingen. Er hat es sich zur
enau, wo der emeri erte Stadtsuperinten‐      Aufgabe gemacht, das Thema "Seele und
dent i.R. Heinemann zum Thema "Schöp‐         Sorge" zu beleuchten.
fung" predigen wird.                              Im Anschluss an die Go esdienste ist
    Am 01. August geht es mit Pastor Koch     Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu
in der Kirche zu Coppenbrügge um "Ster‐       kommen. Inwieweit dazu auch kleine
ben und Ewigkeit" weiter.                     Snacks gereicht werden können, liegt an
    Es folgt am 08. August in der Kirche zu   den dann zutreffenden Regelungen im Rah‐
Brünnighausen ein Go esdienst zum The‐        men der Pandemiebekämpfung.
ma "Glaube und Wissen", mit Prof. Dr. We‐         Auf die Sommerkirche 2021 MIT IHNEN
gener (P.i.R.) aus Brünnighausen.             freuen sich Ihre Pastoren und die Pastorin
    In der Kirche zu Bisperode dreht sich     der Region.                  Thomas Koch
Wir fördern den Gemeindebrief

16
Gemeindeveranstaltungen

Für Kinder & Jugendliche                     Für Männer
Purzeltreff                                   Männerstamm sch
   (Katharina Matzke)                           (Pastor Thomas Koch)
   dienstags 09.00 ‐ 10.30 Uhr                  Letzter Montag im Monat, 18.30 Uhr
Treff für ehrenamtliche MA
   (Diakonin Melanie Voß)
                                             Musikalische Angebote
   donnerstags 18.00 ‐ 21.00 Uhr (Online)    Kirchenchor
   Für Konfirmanden                              (Holger Pohl)
Vorkonfirmanden                                  dienstags 19.30 ‐ 21.00 Uhr
   mi wochs 17.30 ‐ 18.30 Uhr (Online)       Posaunenchor
                                                (Holger Pohl)
Hauptkonfirmanden
                                                donnerstags 19.30 ‐ 21.00 Uhr
   dienstags 16.30 ‐ 17.30 Uhr (Online)
                                             Chor "Music connec on"
Für Erwachsene                                  (Rosemarie Wüstefeldt)
Seniorennachmi ag Marienau                      mi wochs 19.30 ‐ 21.00 Uhr
   (Anne e Heitmann)
   02.06.21,07.07.21, 04.08.21, 01.09.21     Musikunterricht
   mi wochs 15.00 Uhr                        Nähere Auskün e erteilt: Karin Schmidt,
Seniorenkreis Coppenbrügge                   Pfarramt, Tel.: (05156) 7859373
   (Lori Hemme, Christel Dankert )           Einzel‐/Gruppenunterricht in den Fächern:
   10.06.21, 08.07.21, 12,08.21, 09.09.21    Klavier
   donnerstags 15.00 Uhr                        (Ilse Brüggemann, Petr Chras na, Henrike Bode)   17
Nachmi agskreis Dörpe                        Blockflöte
   (Ursula Schweinebart, G. Hennicke)           (Henrike Bode)
   10.06.21, 08.07.21, 12,08.21, 09.09.21    Gitarre
   donnerstags 15.00 Uhr                        (Sebas an Hoffmann)
Krea vcafé                                   Saxophon
   (Iris Töpelmann, Birgit Sürie)
                                                 (Ilse Brüggemann)
   freitags 15.00 – 17.00 Uhr
                                             S mmbildung
   (in den Ferien geschlossen)
                                                 (Petr Chras na)
Pla dütsch‐Treffen
   Ernst Knoke                               Interkulturelles Musik‐ &Theaterprojekt
   14.06.21, 12,07.21, 09.08.21, 13.09.21       (Sue Sheehan / Anja Kucharsky)
   montags 17:30 – 19:30 Uhr (Gute Stube)       montags 18.00 ‐ 20.00 Uhr

Für Frauen                                   >> Bis zur Lockerung der Corona‐
Frauentreff                                   Schutzmaßnahmen müssen alle
   (Karin Dröge)                             Angebote und Veranstaltungen
   2. Mi woch im Monat; Termine bi e
   unter Tel.: 05156/8694 erfragen           im evfa entsprechend den
Frauenfrühstück                              aktuellen Verordnungen
   (Sabine Fuhrmeister, Katharina Erbslöh,   angepasst werden und ruhen
   Renate Hohnroth, Marlene Meyer)
   Besondere Ankündigung                     somit bis dahin.
Unsere Go esdienste

18
Freud & Leid

Johannisfest Klostergarten Marienau 27. Juni
D    en Johannestag 2021 nimmt die
     Kirchengemeinde wieder gerne zu An‐
lass, einen Fest‐Tag an der Marienkapelle
                                               hör bringen. Dafür hat sich der Organist
                                               Stefan Bothur (Bad Münder) bereit erklärt,
                                               das Format der von ihm entwickelten „Or‐
mitzugestalten. Für den gleichzei g sta ‐      gelzeit“ bei uns aufzuführen. In der Zeit von
findenden "Tag der offenen Gartenpforte"         14 – 15 Uhr spielt er klassische, moderne
steht Frau Thielke, die dazu in diesem Ge‐     und eigene Orgelstücke, die die Besuchen‐
meindebrief herzlich einlädt.                  den zu einer Zeit des Verweilens einladen       19
    Für das Pfarramt ist die Möglichkeit der   werden. Im Anschluss gibt es um 16 Uhr
Besinnung ein wich ger Beitrag. So wollen      einen kleinen Open‐Air‐Go esdienst, der
wir im ‚Jahr der Orgel‘ das Kleinod der Ka‐    vom Posaunenchor Coppenbrügge musika‐
pelle in den Mi elpunkt stellen und zu Ge‐     lisch gestaltet wird.           Thomas Koch

                                                                             Foto: Gerken
Wir sind für Sie da!

     Pastor                                               Schloßstraße 3, 31863 Coppenbr.
        Niederstraße 11, 31863 Coppenbrügge               Andrea Schreiber, Tel. (05156) 785862, Mail:
        Thomas Koch, Tel. (05156) 7859372,                kts.schlossstrasse.coppenbruegge@evlka.de
        Fax (05156) 7859374                            Evangelisches Familienzentrum (evfa)
        Mail: thomas.koch@evlka.de                        Niederstr. 11a, 31863 Coppenbrügge
        Sprechzeit: nach Vereinbarung                     Mail: evfa‐coppenbruegge@web.de
     Regionaldiakonin                                     Thomas Koch, Tel. (05156) 7859372;
        Niederstr.11 / 31863 Coppenbrügge                 Reimar Rauer und Stefanie Hübner
        Melanie Voß, Mobil‐Tel. 0177 3051371              (Koordinatoren), Telefon: (05156) 7856926,
        Fax (05156) 7859375                               Dienstags und donnerstags 10.00 ‐ 12.00 Uhr
        Mail: ev.jugend‐cop@gmx.de                        Freitags von 14:00 Uhr ‐16:00 Uhr
        Sprechzeit: nach Vereinbarung                  Familienbüro im evfa
     Pfarramtsbüro                                        Stefanie Hübner, Tel. (05156) 7868717
        Niederstraße 11, 31863 Coppenbrügge               Mail: familienbuero.coppenbruegge@web.de
        Karin Schmidt, Tel. (05156) 7859373, Fax          Dienstags von 13.00 bis 15.00 Uhr
        (05156) 7859375                                   Donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr
        Mail: kg.nicolai.coppenbruegge@evlka.de           (und nach Vereinbarung)
        Di + Do: 15.00 bis 17.00 Uhr                   Gemeindejugendpfleger im evfa
     Kirchenvorstand                                      Reimar Rauer, Tel. (05156) 7868717
        Annemarie Bi ner (Kinder & Diakonie)              Mail: rauer@coppenbruegge.de
        Berliner Weg 10, (05156) 785875                   Mi wochs von 14.00 bis 16.00 Uhr
        Heidrun Blank (Go esdienst & Gemeindearbeit)   Selbsthilfegruppe “Junge Witwen”
20      Felsenkeller 7, (05156) 213                       Niederstr. 11a, 31863 Coppenbr., Raum 4
        Sabine Fuhrmeister (Musikarbeit & Jugend)         Gudrun Kleiszmantat, Tel. (05156) 780463
        Ithblick 2, Tel. (05156) 1833                     1 x mtl., samstags 15.00 Uhr
        Angelika Holweg (Kindergarten)                 Jugendamt des Lk HM‐Pyrmont
        Dörper Str. 43, Tel. (05156) 98046                Jessica Altmann, Telefon: (05156) 7868717
        Thomas Koch (Pfarramt)                            Mail: Jessica.altmann@hameln‐
        Niederstr. 11, Tel. (05156) 7859372               pyrmont.de
        Susanne Korth (Vorsitzende)                       Montags von 10.30 bis 12.30 Uhr
        Kiefernweg 10, Tel. (05156) 7273               Sorgentelefon Hameln‐Pyrmont e.V.
        Doris Lücke (Finanzen)                            Ansprechbar für Sorgen, Nöte und Fragen
        Auhagenstr. 43, Tel. (05156) 1020                 Telefon (0800) 111 0 444 (gebührenfrei!)
        Elisabeth Nagel (Liegenscha en & Pachten)         Täglich von 18.00 bis 21.00 Uhr
        Auhagenstr. 20, Tel. (05156) 359
                                                       Diakonisches Werk Hildesheim
        Uwe Paul
                                                          Beratungsstelle Elze, Kirchplatz 2, 31008
        Heerburg 16, Tel. (05156) 1037
                                                          Elze, Tel. (05068) 5568, Fax (05068) 574752,
     Küsterinnen                                          Mail: dw.elze@evlka.de; Soziale Beratung in
        Coppenbr.: Heidrun Blank, Tel. (05156) 213        allen Lebenslagen, Schwangeren‐ und
        Dörpe: Sieglinde Helmer, Tel. (05156) 577         Schwangerscha skonfliktberatung (Michelle
        Marienau: Elisabeth Nagel, Tel. (05156) 359       Langer); Mu er/Vater‐Kind‐Kuren (Henrike
     St. Nicolai Coppenbrügge im Internet                 Scheele‐Mour, Kurenberaterin). Sprechstun‐
         h ps://kirche‐coppenbruegge.wir‐e.de             de donnerstags von 9.00 bis 12.00 Uhr u. n. V.
     Kindergärten                                         Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei.
        Niederstraße 7‐9, 31863 Coppenbr.              Hospizverein in den Kirchenkreisen Hildes‐
        Andrea Burkert, Tel. (05156) 1634, Mail:       heim‐Sarstedt und Hildesheim‐Land e.V.
        kts.niederstrasse.coppenbruegge@evlka.de          Gropiusstraße 5, 31137 Hildesheim
Bibel und Kirche
   In der Region Salzhem‐                       Hospiz‐Verein Hameln e.V.
   mendorf/ Coppen‐                                Domeierstraße 43, 31785 Hameln
   brügge erreichbar:                              Tel. (05151) 25908
   Mobil: 0170 ‐ 3 67 89 82 sowie:                 Für persönliche Gespräche ist das Büro ge‐
   1. Helga Anton, Lauenstein                      öffnet: Montag, Dienstag u. Donnerstag von
      Tel. (05153) 2357                            10.00 bis 12.00 Uhr
   2. Elke Krämer, Bessingen
      Tel. (05159) 374

Der Kleine Katechismus Dr. Martin Luthers
Das erste Hauptstück: Die zehn Gebote
DAS ERSTE GEBOT
Ich bin der Herr, dein Go . Du sollst nicht
andere Gö er haben neben mir.
    Was ist das? Wir sollen Go über alle
    Dinge fürchten, lieben und vertrauen.
DAS ZWEITE GEBOT
Du sollst den Namen des Herrn, deines
Go es, nicht unnütz gebrauchen; denn der
Herr wird den nicht ungestra lassen, der
seinen Namen missbraucht.                                                                       21
    Was ist das? Wir sollen Go fürchten
    und lieben, dass wir bei seinem Namen          Was ist das? Wir sollen Go fürchten
    nicht fluchen, schwören, zaubern, lügen         und lieben, dass wir unserm Nächsten
    oder trügen, sondern ihn in allen Nöten        an seinem Leibe keinen Schaden noch
    anrufen, beten, loben und danken.              Leid tun, sondern ihm helfen und bei‐
DAS DRITTE GEBOT                                   stehen in allen Nöten.
Du sollst den Feiertag heiligen.                DAS SECHSTE GEBOT
    Was ist das? Wir sollen Go fürchten         Du sollst nicht ehebrechen.
    und lieben, dass wir die Predigt und sein      Was ist das? Wir sollen Go fürchten
    Wort nicht verachten, sondern es heilig        und lieben, dass wir keusch und zucht‐
    halten, gerne hören und lernen.                voll leben in Worten und Werken und in
DAS VIERTE GEBOT                                   der Ehe einander lieben und ehren.
Du sollst deinen Vater und deine Mu er eh‐      DAS SIEBENTE GEBOT
ren, auf dass dir's wohlgehe und du lange       Du sollst nicht stehlen.
lebest auf Erden.                                  Was ist das? Wir sollen Go fürchten
    Was ist das? Wir sollen Go fürchten            und lieben, dass wir unsers Nächsten
    und lieben, dass wir unsere Eltern und         Geld oder Gut nicht nehmen noch mit
    Herren nicht verachten noch erzürnen,          falscher Ware oder Handel an uns brin‐
    sondern sie in Ehren halten, ihnen die‐        gen, sondern ihm sein Gut und Nahrung
    nen, gehorchen, sie lieb und wert haben.       helfen bessern und behüten.
DAS FÜNFTE GEBOT                                DAS ACHTE GEBOT
Du sollst nicht töten.                          Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider
Wir fördern den Gemeindebrief

22

          Spendenkonto
      der Kirchengemeinde:

        Volksbank am Ith, BLZ 254 626 80
             Konto‐Nr.: 600 130 00
      IBAN: DE81 2546 2680 0060 0130 00
              BIC:GENODEF1COP

      Bi e den Verwendungszweck mit angeben.
Kindergarten

deinen Nächsten.                                   und lieben, dass wir unserm Nächsten
    Was ist das? Wir sollen Go fürchten            nicht seine Frau, Gehilfen oder Vieh
    und lieben, dass wir unsern Nächsten           ausspannen, abwerben oder abspens g
    nicht belügen, verraten, verleumden            machen, sondern dieselben anhalten,
    oder seinen Ruf verderben, sondern sol‐        dass sie bleiben und tun, was sie schul‐
    len ihn entschuldigen, Gutes von ihm           dig sind.
    reden und alles zum besten kehren.         Was sagt nun Go zu diesen Geboten al‐
DAS NEUNTE GEBOT                               len? Er sagt so:
Du sollst nicht begehren deines Nächsten       Ich, der Herr, dein Go , bin ein eifernder
Haus.                                          Go , der an denen, die mich hassen, die
    Was ist das? Wir sollen Go fürchten        Sünde der Väter heimsucht bis zu den Kin‐
    und lieben, dass wir unserm Nächsten       dern im dri en und vierten Glied; aber de‐
    nicht mit List nach seinem Erbe oder       nen, die mich lieben und meine Gebote
    Hause trachten und mit einem Schein        halten, tue ich wohl bis in tausend Glied.
    des Rechts an uns bringen, sondern ihm         Was ist das? Go droht zu strafen alle,
    dasselbe zu behalten förderlich und            die diese Gebote übertreten; darum
    dienlich sein.                                 sollen wir uns fürchten vor seinem Zorn
DAS ZEHNTE GEBOT                                   und nicht gegen seine Gebote handeln.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten           Er verheißt aber Gnade und alles Gute
Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was           allen, die diese Gebote halten; darum
sein ist.                                          sollen wir ihn auch lieben und vertrauen    23
    Was ist das? Wir sollen Go fürchten            und gerne tun nach seinen Geboten.

Neulich bei uns im Kindergarten ...
... oder, wie Go uns die kleine Hummel         anderes Kind. Auf jeden Fall sah dieses klei‐
„Hanna“ schickte, ...                          ne Flugge er ganz schön mitgenommen
     … schauten wir aus der Küchentür und –    aus, da waren sich alle einig.
oh Schreck – was lag denn da auf dem Bo‐           „Wollen wir uns um das arme Tier küm‐
den? Es war schwarz und dunkelgelb und         mern?“, fragte die Erzieherin. „Au jaaaaaa!“,
puschelig und auch ein bisschen pummelig       schallte es wie aus einem Mund und so ging
und ha e zwei leicht verkni erte Flügel‐       es auch schon los. Zuerst einmal wollten die
chen. „Oh je, ist die aus versehen vor unse‐   Kinder natürlich wissen, womit sie es ei‐
re Scheibe geknallt?“, fragte ein Mädchen.     gentlich zu tun ha en. Handelte es sich et‐
„Ja, die wollte bes mmt bei unserem            wa um eine Biene? Nein, für eine Biene war
Mi agessen mitmachen!“, mutmaßte ein           es zu dick. War es eine Wespe? Nein, dafür
Kindergarten

     war es zu pelzig. Dann konnte es ja nur eine   ihren kleinen Rüssel auszufahren und das
     Hummel sein. Und weil es eine ganz beson‐      Zuckerwasser aufzusaugen.
     dere Hummel war (schließlich gehörte sie ja        Die Kinder beobachten sie dabei faszi‐
     jetzt zu uns), sollte sie Hanna heißen.        niert mit einer großen Lupe und waren er‐
                                                        staunt, mit welch großem Appe t die
                                                        kleine Hummel das süße Wasser weg‐
                                                        schlabberte und dabei zunehmend
                                                        krä iger wurde. „Mit dem Rüssel sieht
                                                        sie ein bisschen aus wie ein Elefant!“
                                                        rief ein Mädchen. Alle lachten. Und so
                                                        wurde Hanna wieder gesund und sie
                                                        bekam einen schönen Blumenplatz bei
                                                        uns im Garten, an dem sie schlafen
                                                        konnte. Danach schauten sich die Kin‐
                                                        der noch ganz viele Bücher über Bienen
                                                        und Hummeln an und wir forschten
                                                        noch den ganzen Tag über das Leben
         „Hanna hat bes mmt Hunger!“, vermu‐        und Schaffen der fleißigen Insekten. Von
     tete ein Junge. Hm, das mochte wohl s m‐       nun an haben wir rich ge Hummelexpert/
     men, aber was fraßen Hummeln                   innen bei uns im Kindergarten und danken
24   überhaupt? Zuerst dachten die Kinder na‐       Go für seine wunderbare Schöpfung.
     türlich an Blumen und so wurde sofort ein          An diesem Beispiel kann man wunder‐
     großer Strauß aus Gänseblümchen und Lö‐        bar erkennen, wie Kinder lernen. Wenn sie
     wenzahn aus unserem Garten herbeige‐           etwas sehen, was sie begeistert, ist ihre
     scha . Aber Hanna rührte die schönen           Neugier und Entdeckerfreude riesengroß.
     Blümchen nicht an. „Vielleicht ist sie schon   Sie sehen sofort einen Sinn darin, es unbe‐
     zu schwach?“, sorgten sich die Mädchen         dingt lernen zu wollen. Dabei steht die
     und so überlegten wir weiter, wie wir Han‐     Freude für sie immer an erster Stelle. Und,
     na wohl helfen könnten. Wir forschten in       mal ehrlich, wer kennt das nicht von sich
     Insektenbüchern und im Internet und fan‐       selbst? Eigentlich fällt uns diese Art des Ler‐
     den heraus, dass man entkrä eten Bienen        nens, bis ins hohe Alter, am leichtesten.
     und Hummeln am besten Zuckerwasser an‐         Wenn wir mo viert sind, etwas zu tun,
     bieten sollte. Gesagt, getan! Der kleine       kann es gar nicht schnell genug losgehen.
     Cocktail war schnell zusammengerührt und           Bei unliebsamen Aufgaben geht dage‐
     so boten wir unserem neuen Schützling ein      gen nur eines schnell: das Erfinden der Aus‐
     paar Tropfen davon an und siehe da, tat‐       reden, es möglichst noch nicht tun zu
     sächlich machte sich Hanna sofort daran,       müssen . Leider können wir in unserer Er‐
Kindergarten

wachsenenwelt uns nicht immer aussu‐
chen, was wir tun wollen und was nicht und
vielleicht haben wir ja auch schon verlernt,
uns die Welt fröhlich und bunt zu gestalten.
Daher ist es so wich g, dass Kinder das Ler‐
nen als etwas Posi ves und Sinnvolles erle‐
ben und niemals als Zwang, denn nur so
werden sie auch später erfolgreich sein.
    In diesem Sinne, bleiben Sie stets neu‐
gierig!
         Ihr Kiga‐Team aus der Schlossstraße

Seifenrezept                                        Anschließend wird die Seife im heißen
                                                Wasserbad unter ständigem Rühren ge‐

U    nsere Haut wird momentan ganz schön
     beansprucht, weil wir so o unsere
Hände waschen.
                                                schmolzen und das Kokos‐ oder Olivenöl
                                                hinzugegeben. Wahlweise kann, je nach Ge‐
                                                schmack, ein Du öl hinzugefügt werden.
    Im Kindergarten werden die Hände di‐            Ist die Seife flüssig, wird sie in die Sili‐
rekt nach der Ankun , vor und nach dem          konformen gegossen und zum Trocknen
Essen, nach Toile engängen usw. gründlich       hingestellt. Zum Schluss die getrockneten         25
gewaschen. Um trockenen Händen entge‐           Seifenstückchen vorsich g aus den Formen
genzuwirken und den Spaß am Waschen zu          drücken. Fer g!
behalten, haben wir ein schönes Seifenre‐
zept ausprobiert. Vielleicht bereitet es auch
Ihnen und Ihren Kindern Freude, mit dem
Rezept eigene Seife herzustellen. Viel Spaß!
    Sie benö gen:
    250g Kernseife, 50ml Kokosöl oder Oli‐
venöl, Gießformen aus Silikon, je nach Bedarf
10 Tropfen Du öl, eine Reibe, einen Koch‐
topf und heißes Wasser, einen Rührlöffel
    Hinweis: Der gesamte Vorgang sollte
von einem Erwachsenen begleitet werden.
    So wird’s gemacht:
    Die Kinder raspeln die Kernseife mit der
Reibe in grobe Späne.
Für Kinder

     V wie VATERUNSER
     „Wie geht beten?“, fragt Flo Richard. „Du
     kannst mit Go reden, wie dir der Schnabel
     gewachsen ist. Go interessiert sich für
     alles. Wenn dir keine Worte einfallen, dann
     kannst du auch so beten wie Jesus. Er sagt
     ‚Papa‘ zu Go . So eng sind die beiden ver‐
     bunden. Ein Freund von Jesus hat das Ge‐
     bet aufgeschrieben. Menschen beten über‐
     all in der Welt, in allen Sprachen, die es
     gibt.“
                                                   Was bedeutet "adden"? Was verbirgt sich
                                                   hinter dem Begriff Flash? Was ist ein Nick‐
                                                   name? Das Internetlexikon erklärt die
                                                   wich gsten Begriffe aus dem "World Wide
                                                   Web" ‐ dem weltweiten Netz.
                                                   adden
                                                       Jemanden zu adden bedeutet, ihn im In‐
                                                   ternet, zum Beispiel bei Facebook, als
26                                                 Freund hinzuzufügen. Sei sehr, sehr vorsich‐
                                                     g, wenn du jemanden addest, den du
                                                   nicht auch im echten Leben kennst!
                                                   blocken
     Vater unser im Himmel.                            Wenn du jemanden im Internet
     Geheiligt werde dein Name.                    "blockst", kann er dir keine Nachrichten
     Dein Reich komme.                             mehr schicken und dich auch ansonsten
     Dein Wille geschehe                           nicht mehr sehen. Der Begriff kommt vom
     wie im Himmel so auf Erden.                   englischen Wort "to block", was "blockie‐
     Unser tägliches Brot gib uns heute.           ren" oder "sperren" heißt.
     Und vergib uns unsere Schuld,                  cu
     wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.        Wenn man die Buchstaben "cu" englisch
     Und führe uns nicht in Versuchung,            ausspricht, klingt es genau wie "See you!".
     sondern erlöse uns von dem Bösen.             Das bedeutet "Auf Wiedersehen". Mit "cu"
     Denn dein ist das Reich und die Kra           kannst du abgekürzt "Tschüss" sagen.
     und die Herrlichkeit in Ewigkeit.                 h ps://www.internet‐abc.de/kinder/
     Amen.                                         lexikon/
Evangelische Jugend

Hoffen auf den Sommer
K    indern und Jugendlichen (Gemeinsch‐
     a s‐) Erlebnisse durch Freizeiten und
Ak onen zu ermöglichen, halte ich für un‐
                                               ständlich, keine Freizeit durchzuführen,
                                               wenn meine Ehrenamtliche nach Rückkehr
                                               von der Freizeit in Quarantäne müssten.
abdingbar für die Entwicklung. All das wur‐    Quarantänebedingungen sind daher ein
den in den letzten Monaten sehr erschwert.     wich ger Punkt in der Vorbereitung, aber
So konnten wir fast keine Freizeiten und       auch da gibt es Hoffnungen auf den Som‐
keine freizeitpädagogischen Maßnahmen          mer nach den ersten Lockerungen. Macht
durchführen.                                   eine Freizeit Spaß, wenn die Kinder und Ju‐
    Nun hoffen wir also auf den Sommer!         gendlichen während der Freizeit in der
    Seit Montag, dem 10.05.2021, sind zu‐      Gruppe ständig eine Maske tragen müssen
mindest in Niedersachen mit einem nega ‐       und auf Abstand achten müssen? Grade auf
ven Test vor Anreise Beherbergungen in         einer Freizeit wird ja auf Kontakt und Be‐
Jugendherbergen und Bildungsstä en mög‐        gegnung gesetzt …
lich. Das lässt hoffen, dass wir zumindest          Lassen Sie uns gemeinsam auf den
Konfifreizeiten und Bildungsveranstaltungen     Sommer hoffen!
für Ehrenamtliche durchführen werden               Informa onen zu den Freizeiten für Kinder
können. Da bin ich sehr hoffnungsvoll.          und Jugendliche, sowie Schulungsmöglichkei‐
    Leicht op mis sch bin ich aber auch für    ten für Interessierte und Ehrenamtliche in der
die Sommer‐ und Herbs reizeiten. Seit Wo‐      Kinder‐ und Jugendarbeit finden Sie auf der       27
chen sind meine Kolleginnen und Kollegen       Homepage des Kichenkreisjugenddienstes
aus dem Kirchenkreisjugenddienst Hildeshei‐    Hildesheimer Land‐Alfeld www.kkjd‐hila.de
mer Land‐Alfeld dabei, entsprechende Hy‐       oder sprechen oder schreiben Sie mich gerne
giene‐ und No allkonzepte zu erarbeiten, die   an!                             Melanie Voß
uns Freizeiten unter den Pandemiebe‐
dingungen ermöglichen können. Das
Erstellen verantwortungsvoller Konzep‐
te hat dabei oberste Priorität. Aber ich
habe dabei aber auch immer den
Wunsch, unbedingt diese Erlebnisse
den Kinder‐ und Jugendlichen zu er‐
möglichen, aber immer vor dem Hinter‐
grund der geltenden Regeln und
Bes mmungen. So geht mein Blick je‐
den Morgen in die Nachrichten und die
neuen Handlungsempfehlungen der
Landerkriche, hat sich was geändert?
    Für den Einsatz der ehrenamtli‐
chen Mitarbeiterinnen und Mitarbei‐
ter, die sich zum Teil für die Freizeiten
Urlaub nehmen, bin ich unendlich
dankbar. So ist es für mich selbstver‐
Wir fördern den Gemeindebrief

28
Diakonie

Schulstartprojekt 2021
S  chultasche, Turnbeutel, Bücher, He e,
   S e … die Einschulung in die erste
Klasse der Grundschule kostet rich g viel
                                               desheim Familien mit geringem
                                               Einkommen wie z.B. Grundsiche‐
                                               rungsleistungen, Wohngeld oder
Geld und ist für viele Familien eine große     Kinderzuschlag. Sie können bei
Herausforderung.                               den Beratungsstellen der Arbei‐
    Zum Schulstart unterstützt auch in die‐    terwohlfahrt, des Caritas Verban‐
sem Jahr der Sozialfonds für die Region Hil‐   des oder des Diakonischen
                                               Werkes in Stadt und Landkreis
                                               Hildesheim einen Termin verein‐
                                               baren und nach Vorlage der
                                               Nachweise bis zu 100 Euro bean‐
                                               tragen.
                                                   Genauere Informa onen er‐
                                               halten Sie auf der Homepage des
                                               Diakonischen Werkes Hildesheim
                                               www.diakonie‐hildesheim.de oder telefo‐
                                               nisch 05121/16750.             Gisela Sowa

                                                                                              29
In Verbindung bleiben
„Ich habe hier einen Brief von meiner Bank     nach wie vor per‐
bekommen und weiß nicht, was ich jetzt tun     sönliche      Bera‐
soll.“ ‐ „Gerade war ich bei meiner Frauen‐    tung mit Hygie‐
ärz n und hab erfahren, dass ich schwanger     nekonzept       an.
bin. Ich hab keine Ahnung, wie ich das         Menschen in ei‐
schaffen soll. Kann ich bei Ihnen einen Ter‐    ner Notlage sollten daher zum Telefon grei‐
min zur Schwangerscha skonfliktberatung         fen und sich nicht scheuen, vertrauensvoll
bekommen?“‐ „Bei uns in der Familie eska‐      fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
liert es, besonders zwischen meiner Frau und      Mehr über die Arbeit des Diakonischen
mir ‐ und mit den Kindern inzwischen auch.     Werkes Hildesheim im vergangenen Coro‐
Durch Corona ist alles noch schlimmer ge‐      na‐Jahr finden Sie in den Jahresberichten
worden. Wir bräuchten dringend Hilfe.          unter dem Mo o „In Verbindung bleiben“
Können wir überhaupt zu Ihnen kommen?“         auf unserer Homepage www.diakonie‐hil‐
So oder ähnlich klingen die Anrufe bei den     desheim.de/wirueberuns/jahresberichte/
Dienststellen und Fachbereichen des Diakon‐    jahresberichte_2021
ischen Werkes Hildesheim.                         Kontaktdaten, Zeiten und Informa onen
     Wich g zu wissen: Die Beratungsstellen    der Beratungsstellen in Hildesheim, Alfeld,
sind trotz des Lockdowns erreichbar und        Bockenem, Elze, Sarstedt und Peine finden
bieten nach Terminvereinbarung neben te‐       sie hier: h ps://www.diakonie‐hildes‐
lefonischer oder videogestützter Beratung      heim.de/beratung                 Gisela Sowa
Reforma on

     Wer kann Pate oder Patin werden?
     A    lle getau en Chris nnen und Christen, deren
          Kirchen der Arbeitsgemeinscha Christlicher
     Kirchen (ACK) angehören. In einigen Landeskirchen
     muss ein Pate evangelisch sein. Evangelische Christen
     müssen konfirmiert oder mindestens vierzehn Jahre
     alt sein. Wer allerdings aus der Kirche ausgetreten ist,
     hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate sein zu
     können.         Aus: www.tau egleiter.evangelisch.de

     Vor 500 Jahren: Luther auf dem Reichstag
     zu Worms (1521)
     Die Vorgeschichte                                Luthers Au reten auf dem Reichstag
         Luther, bereits durch den Kirchenbann            Luthers Au reten auf dem Reichstag
     quasi zum Ketzer erklärt, wird vom Kaiser        wird als sachlich, klug und überlegt be‐
     auf Druck einiger Fürsten, die versuchten        schrieben. Er muß zweimal vor dem Kaiser
30   Luther für ihre Ziele zu nutzen, nach Worms      erscheinen, jedesmal wird ihm deutlichst
     geladen. Dort soll Luther nach dem Willen        nahegelegt, seine Lehren zurückzunehmen,
     der Kirche und auch des Kaisers seine Leh‐       Luther jedoch sieht keinen Beweis gegen
     ren widerrufen. Die Fürsten, die Luther un‐      seine Thesen und Ansichten, der ihn bewe‐
     terstützen,       hoffen        durch      die    gen könnte, seine Thesen zu widerrufen:
     bevorstehenden Ereignisse, die poli sche         "wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schri
     Macht Roms in Deutschland zu schwächen.          und klare Vernun gründe überzeugt werde;
         Auch fordert Luthers Landesfürst, der        denn weder dem Papst noch den Konzilien
     mäch ge Kurfürst Friedrich der Weise von         allein glaube ich, da es feststeht, daß sie
     Sachsen, daß Luther nicht ohne Anhörung          ö er geirrt und sich selbst widersprochen
     geächtet und verha et wird.                      haben, so bin ich durch die Stellen der heili‐
     Die Reise nach Worms                             gen Schri , die ich angeführt habe, über‐
         Luther begibt sich am 2. April 1521 auf      wunden in meinem Gewissen und gefangen
     die Reise nach Worms. Schon die Anreise          in dem Worte Go es. Daher kann und will
     zum Reichstag jedoch wird nicht zu dem           ich nichts widerrufen, weil wider das Ge‐
     von der Kirche erho en Bußgang. Die Fahrt        wissen etwas zu tun weder sicher noch
     nach Worms gleicht eher einer Triumph‐           heilsam ist. Go helfe mir, Amen!"
     fahrt, aller Orten wird Luther mit Begeiste‐         Die berühmten Worte "Hier stehe ich
     rung empfangen.                                  und kann nicht anders!" stammen nicht von
         Er predigt in Erfurt, Gotha und Eisenach.    Luther.
     Und auch in Worms, wohin er am 16. April         Ich bin hindurch!
     gelangt, wird er vom Volk umjubelt emp‐              Nachdem er den Verhandlungssaal ver‐
     fangen.                                          lassen hat, ru er erleichtert "Ich bin hin‐
Reforma on

durch." Und er ist auch ersteinmal hin‐         mit dem Tintenfaß, mögen ihm in dieser
durch: Luther wird entlassen, jedoch nicht      Zeit arg zu schaffen gemacht haben...
verha et, da ihm der Schutzbrief für 21 Ta‐     Die Übersetzung des Neuen Testamentes
ge freies Geleit zusichert. Er begibt sich am       So widmet sich Luther einer neuen Auf‐
25. April auf die Rückreise.                    gabe: er übersetzt in nur elf Wochen das
    Als er und die ihn unterstützenden Fürs‐    Neue Testament aus dem Griechischen ins
ten Worms verlassen haben, verhängt der         Deutsche. Das später noch von Melan‐
Kaiser über Luther die Reichsacht (Wormser      chthon und anderen Spezialisten bearbeite‐
Edikt): er ist nun vogelfrei.                   te Werk erscheint 1522 im Druck. Dieses
    Auf der Rückreise läßt Kurfürst Friedrich   sogenannte "Septembertestament" findet
der Weise Luther am 4. Mai "en üh‐              in den evangelischen Gebieten einen rei‐
ren" (Luther ha e vorher davon Kenntnis).       ßenden Absatz und wird dort zum Volks‐
Dies geschieht einerseits um Luthers Si‐        buch, somit stellt es einen wesentlichen
cherheit zu garan eren, andererseits um         Beitrag zur Entwicklung einer
ihn kurzzei g von der Bildfläche verschwin‐      einheitlichen deut‐
den zu lassen ‐sogar das Gerücht vom Tode       schen Schri spra‐
Luthers grassiert. Auch dient diese Ak on       che dar.
dem Kurfürsten vor allem dazu, sich selbst          Es folgen spä‐
nicht zu gefährden, da der Fürst ja einem       ter erst Teile des
Geächteten und Ketzer Unterschlupf gewär‐       Alten Testamentes,
te.                                             1534 erscheint die                           31
    Luther wird auf die abgeschiedene           Gesamtausgabe der
Wartburg gebracht und die reformatorische       Bibel in deutscher
Bewegung hat Zeit, sich zu fes gen.             Spra‐ che, die ebenfalls
                                                große Verbreitung fin‐
Luther auf der Wartburg (1521/22)               det.
Luther als Junker Jörg auf der Wartburg
    Am 4. Mai 1521 läßt Kurfürst Friedrich      Entnommen aus:
der Weise Luther auf die Wartburg bei Ei‐       h ps://www.
senach bringen. Der mäch ge Kurfürst            luther.de/
ho , dadurch Luther kurzzei g aus dem
Rampenlicht zu nehmen und die ständigen
Angriffe auf die reformatorische Bewegung
etwas abzuschwächen.
    Luther lebt nun incognito auf der Wart‐
burg: er nennt sich Junker Jörg und "pflegt
Haupthaar und Bart".
    Luther jedoch leidet unter der Verban‐
nung: "im Reich der Vögel", wie er sagt, hat
er an allerlei körperlichen Gebrechen zu lei‐
den. Auch die vielen teils von ihm selbst,
teils durch andere berichteten Kämpfe mit
dem Satan, wie der sprichwörtliche Wurf
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