Gemeindebrief Oktober 2020 - Evangelische Kirchengemeinde Pfullingen
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Gemeindebrief
Oktober 2020
Evangelische
Kirchengemeinde
Pfullingen www.pfullingen-evangelisch.de
Aktion „bedruckte Zinkrauten“ zur Finanzierung der Renovierung der Martinskirche„Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN;
denn wenn‘s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.“
Monatsspruch Oktober: Jeremia 29,7
Liebe Leserin, lieber Leser, verlassen mussten, nach Pfullingen kamen und
hier als „Flüchtlinge“ erst einmal mit Distanz
was ist das Beste für unsere Stadt – und und Vorurteilen beäugt wurden.Hier angekom
unser Land, für Europa und weltweit? Als men, haben sie sich eingebracht mit Fleiß und
Christen haben wir den Auftrag Mitarbei handwerklichem Geschick. Sie haben versucht,
ter*innen Gottes zu sein. Das bedeutet, nicht Kontakte zu knüpfen in der Nachbarschaft, am
nur nach uns selbst, sondern auch nach denen Arbeitsplatz und über die Vereine. Sie haben
zu schauen und für die zu sorgen und zu beten, nach und nach den „fremden Dialekt“ immer
mit denen wir zusammen in der Stadt, im Land, besser verstanden. Und sie haben so bewusst
auf unserer Welt leben. Was also ist für uns oder unbewusst „der Stadt Bestes“ gesucht.
alle das Beste?
Heute leben wieder „Flüchtlinge“ unter uns.
Als der Prophet Jeremia diese Worte um das Gerne wären sie in ihrer Heimat geblieben.
Jahr 587 vor Christus schreibt, richtet er sich Doch Krieg, Verfolgung, Unterdrückung – was
an seine Landsleute, die nach verlorenem auch immer hinter jedem einzelnen Schicksal
Krieg in die ferne und fremde Stadt Babylon steht – haben sie gezwungen, ihre Heimat auf
verschleppt worden waren. Manche der Pries zugeben und woanders eine Zuflucht zu
ter, die dort mit im Exil saßen, forderten die suchen.
Israeliten zum Boykott auf. „Lasst euch ja nicht
häuslich nieder. Schließt keine Freundschaften „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum
mit unseren Feinden. Lasst euch nicht ein mit Herrn.“ So wie damals gibt es auch heute un
denen. Wir kehren sowieso bald wieder heim.“ terschiedliche Überzeugungen, was das Bes
te ist für unsere Stadt, unser Land, unsere
Der Prophet Jeremia im fernen Jerusalem hört Welt. Manches Geschehen in unserer Zeit emp
davon. Er schreibt ihnen einen Brief, denn er finden wir als Herausforderung. Manches
ist der genau gegenteiligen Meinung. Er for macht uns Angst. Im Gebet kann ich meine
dert seine Landsleute auf: „Bringt euch ein, Angst und Sorgen in Gottes Hände legen. Ich
statt euch zu verweigern. Mischt euch ein, statt kann Gott darum bitten, mich erkennen zu
euch abzukapseln. Baut auf, statt zu zerstören. lassen, was das Beste für uns alle ist. Indem
Habt keine Berührungsängste mit den Frem ich Gott vertraue, mich von ihm gehalten weiß,
den und Andersgläubigen. Redet miteinander, kann ich mich auch auf Neues, Anderes und
lernt euch kennen und macht das Beste daraus. Andere einlassen und versuchen im Namen
Und ihr werdet merken, wenn ihr aufeinander Gottes das Beste aus meinem Leben zu ma
zugeht, euch einbringt, kommt das sowohl der chen.
Stadt, als auch euch selbst, als auch euren
Kindern zugute.“ Vielleicht ist es am Anfang nur ein Zuhören
und Wahrnehmen, wie es in unserer Gesell
Mir fallen Gespräche ein mit Menschen, die schaft überhaupt aussieht. Wo der Schuh
durch und nach dem 2. Weltkrieg ihre Heimat drückt. Was Menschen beunruhigt und was
2sie brauchen. Vielleicht müssen wir dann aber Suchet der Stadt Bestes. Wir sind gefragt,
manchmal auch auf die Straße gehen, um für unser Leben und Zusammenleben in unserer
Frieden und Gerechtigkeit, für die Wahrung Stadt und auf dieser Welt zu gestalten. Ich
der Menschenwürde für alle Menschen und wünsche uns allen, dass wir durch unsere
die Bewahrung der Schöpfung einzutreten. Stadt gehen und in ihr wirken, – so, als seien
wir vom Himmel geschickt, um ein Segen zu
So wie die Schülerinnen und Schüler bei „Fri sein.
day for future“, Menschen bei der Bewegung
„Black lives matter“, den Demonstrationen Es grüßt Sie,
für Demokratie und freie, unabhängige Wah
len in Minsk oder für humane Lebensbedin
gungen und eine Perspektive für die Flücht
linge auf Lesbos in Reutlingen und anderen Ihre Pfarrerin Ulrike Kuhlmann
Orten.
Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden 2020
Die Konfirmation ist der Konfirmation am Sonntag,
Abschluss und festliche 4. Oktober, um 8.30 Uhr
Höhepunkt der Konfir-
mandenzeit. Zugleich Kai-Lennart Fetzer Maximilian Frohneberg
markiert sie auch für die Tobias Gabel Mika Hoppe
Konfirmandinnen und Jana Mundt Fabian Primus
Konf irmanden den Nils Radau Henrik Schindler
Übergang von der Kind- Max Votteler Braham Wakunda
heit in die Zeit des jungen Erwachsenen. Kurt Wippel
Im Konfirmationsgottesdienst steht deshalb
die Einsegnung im Zentrum: den Konfirman- Konfirmation am Sonntag,
dinnen und Konfirmanden wird der Segen 4. Oktober, um 10.00 Uhr
Gottes für ihren weiteren Lebensweg zuge-
sprochen, und damit der bei der Kindertaufe Max Baum Jocelyn Braun
zugesprochene Segen erneuert und bewusst Amelie Dietz Noah Geiselhart
gemacht. Leana Karsa Jule Kegel
Endlich ist es für den Konfi-Jahrgang Nils Mayer Mara Oppl
2019/2020 so weit. Corona-bedingt konnten Lola Pavlovic Luisa Wohnus
wir die im Mai vorgesehenen Konfirmationen
leider nicht feiern. Konfirmation am Sonntag,
Wir holen sie nun nach und feiern sie am 4. Oktober, um 11.30 Uhr
Sonntag, 4. Oktober und Sonntag, 11. Oktober
in der Martinskirche unter den aktuellen Felicitas Barde Lisa Brändle
Corona-Regelungen. Wir wünschen unseren Leonie Griesinger Rosa Häßler
Konfirmandinnen und Konfirmanden Gottes Laura Metzger Sarah Meurs
Segen und ein schönes, fröhliches Fest, an das Leon Regenbogen Amelie Rupp
sie sich später gerne erinnern. Norik Sautter Luca Weiß
3Konfirmation am Sonntag, Konfirmation am Sonntag, 11. Oktober, um 9.30 Uhr 11. Oktober, um 11.00 Uhr Henri Bilger Eric Bosler Max Bauer Emma Junk Jakob Kuhle Nina Locher Leonie Kemmler Colin Lanz Johanna Mackes Benny Riehle Chiara Narr Jasmin Pedretti Juliane Sterns Ole Stotz Tim Prexler Mike Spallek Max Valleix Elisa Wegner Lena Taigel Sarah Unger Florian Weiblen Christian Wakunda Anna-Sophie Wörner Etwas ganz Besonderes … … bedruckte Zinkrauten vom Dach der Martinskirche Im letzten Gemeindebrief hatten wir sie außen. Die Zinkrauten sind im Paul-Gerhardt- angekündigt, nun stellen wir sie Ihnen vor: Haus zu besichtigen. Erhältlich sind sie nach die bedruckten Zinkrauten vom Dach der Fertigstellung im Gemeindebüro. Ein Exem- Martinskirche. Sechs Motive gibt es, dazu plar kostet 50 Euro. Bei Abnahme mehrerer Zinkrauten, die sich als kleines Regal eignen. Motive gibt es Rabatt. Im Zuge der Sanierung des Kirchendachs wur- Fleißige Hände haben für die Reinigung den viele Zinkrauten abgenommen und durch und Herrichtung der Zinkrauten gesorgt! Un- neue ersetzt. Dann kam die Idee, die noch gut ser herzlicher Dank gilt Rainer Geisel, Joa- erhaltenen Rauten für eine Spendenaktion chim Kalk, Mechthild Röhm, Barbara Seich- zugunsten der Renovierung herzurichten. Die ter, Manfred Thiel, Eberhard Wurst sowie bedruckten Exemplare eignen sich beispiels- Gisela und Johannes Wurster für ihr großes weise vorzüglich als Wandschmuck innen und Engagement. Erste Überlegungen: Rainer Geisel, Gisela und Johannes Wurster, Mechthild Röhm 4
Motiv 1: Wetterhahn Motiv 2: Taufstein
Motiv 3: Baumeister Motiv 4: Rosette
Motiv 5: Madonna Motiv 6: Kirchenfenster
5Besondere Gottesdienste im Oktober
Punkt 11-Gottesdienst Außerdem ist das eine gute Gelegenheit, näher
am Sonntag, 4. Oktober, dorthin zu gehen, wo die Ernte eingebracht
in der Magdalenenkirche wird. Schon auf dem Weg dorthin steht uns
die wunderbare Natur vor Augen, die uns mit
Der nächste Punkt 11-Gottesdienst findet am
dem versorgt, was wir zum Leben brauchen.
Sonntag, 4. Oktober, in der Magdalenenkirche
Wir feiern in der großen Halle einen ge-
zum Thema „…@Gott.org – ein Gottesdienst
meinsamen Erntedank-Gottesdienst mit den
zum Thema Gebet“ statt. Die Predigt hält
Landfrauen. Auch Familien mit Kindern sind
Frank Wurster, früherer Jugendreferent in
herzlich eingeladen.
Pfullingen. „Punkt 11“ ist ein Gottesdienst
Beginn ist um 10 Uhr. Es gelten die Hygi-
mit lebensnahen Themen und Impulsen für
ene-Bestimmungen wie für alle Gottesdienste.
das persönliche Glaubensleben. Für Kinder
Bitte den Mund-Nase-Schutz nicht vergessen.
gibt es einen eigenen Kindertreff.
Der Posaunenchor wird uns musikalisch
begleiten. Wir werden Stühle und ein paar
Taizé-Gebet am Bierbänke aufstellen. Gerne können Sie auch
Donnerstag, 15. Oktober, eigene Sitzgelegenheiten mitbringen. Herz
in der Martinskirche liche Einladung.
Pfarrerin Ulrike Kuhlmann
Das Taizé-Gebet im Oktober findet am Don-
nerstag, 15. Oktober, um 19.15 Uhr in der
Martinskirche statt. Kalender „Der andere Advent“
Wir laden herzlich dazu ein. Das halbstün Der gut gestaltete Wandkalender begleitet mit
dige Gebet mit den meditativen Gesängen und Bildern und Texten durch die Zeit vom 1. Dezember
Liedern aus Taizé lädt ein zum Innehalten, 2020 bis zum 6. Januar 2021. Wer diesen Kalender
Nachdenken und Zur-Ruhe-Kommen. zum Preis von 8,50 Euro bestellen möchte, kann
Es gelten die Corona-Regelungen (Mas- sich bis spätestens Montag, 9. November, im
kenpflicht). Gemeindebüro unter Telefon 78070 in die Bestell-
Liste eintragen lassen. Später eingehende Bestel-
lungen können leider nicht mehr berücksichtigt
Erntedankfest in der Reithalle auf werden.
dem Tannenhof am 25. Oktober um Abholung der Kalender voraussichtlich ab 20. No-
10 Uhr vember im Gemeindebüro, Marktplatz 2.
Wie können wir unter den Corona-Bedingun-
gen mit den Abstandsregeln miteinander ein Austräger*in gesucht
schönes Erntedankfest feiern? Mit der einge- Für unseren 11 mal im Jahr erscheinenden Gemein-
schränkten Platzzahl in den Kirchen konnten debrief suchen wir im Wohnbezirk Thomaskirche
wir uns das nicht gut vorstellen. So hatten wir zur Verteilung an 17 Haushalte im Gielsbergweg
die Idee, auf dem Tannenhof mit seiner großen und an 24 Haushalte in der Schönbergstraße eine
Reithalle anzufragen. Und Martin Koch hat zuverlässige Austrägerin/einen Austräger. Der
zugesagt, uns seine Halle für den Erntedank- Zeitaufwand beträgt ca. 40 Minuten. Wenn Sie
fest-Gottesdienst zur Verfügung zu stellen. Interesse haben, diese Aufgabe ehrenamtlich zu
übernehmen, freuen wir uns auf Ihre Rückmeldung
Dort sind wir flexibel mit der Sitzordnung
ans Gemeindebüro, Telefon 78070.
und können trotzdem Abstand halten.
6Konfi-Unterricht startet wieder – Konfi-Begleiter gesucht!
65 neue Konfis freuen sich (hoffentlich) auf ihre Konfi-Zeit! Im Gottesdienst am 20. September haben wir
sie willkommen geheißen. Gerne hätten wir das neue Konfi-Jahr wie immer mit einem coolen Camp auf
der Dobelmühle begonnen. Das ist dieses Jahr leider nicht möglich. Als kleinen Ersatz gab es am Samstag,
26. September, ein Willkommens-Event für die neuen Konfis.
Da wir unser ganzes Konfi-Konzept der letzten Jahre unter Corona-Bedingungen neu denken und verändern
müssen, ist noch nicht ganz klar, wie der Unterricht genau laufen wird. Fest steht: wir werden die 65
Konfis in sechs Kleingruppen unterrichten, wobei jede/r Pfarrer*in zwei Gruppen mittwochs hintereinander
unterrichtet. Der Unterricht in den Kleingruppen von Frau Dolmetsch-Heyduck und Herrn Fetzer wird im
Paul-Gerhardt-Haus und von Frau Kuhlmann in den Räumen der Thomaskirche stattfinden.
Es wird auch wieder Konfi-Begleitung von ehrenamtlichen jugendlichen und älteren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern der Kirchengemeinde geben, allerdings laufen da weiter die Planungen, in welcher Weise das
geschehen kann und sinnvoll ist. Wahrscheinlich wird es ein Konfi-Begleitprogramm geben, bei dem die
Konfi-Begleiter an einem Termin einen Workshop für Konfis anbieten.
Wer Lust hat, bei der Konfi-Begleitung einzusteigen, darf sich gerne bei Pfarrerin Katharina Dolmetsch-
Heyduck melden: katharina.dolmetsch-heyduck@elkw.de
Sommer-Rückblicke von Pfarrerin Katharina DolmetschHeyduck
Gut vernetzt – nicht nur am 19. Juli 2020
Bunte Bänder spannen sich auf dem Passy- Beeindruckend, wie viele Namen von Jugend-
Platz von Sonnenschirm zu Sonnenschirm referentin Carolin Gronbach, Susanne Rilling
und vernetzen sie untereinander. Unter dem vom CVJM-Verantwortlichenrat, dem CVJM-
Netz und außenherum im Schatten haben sich Sportbeauftragten Hans-Dieter Losch und
an diesem strahlenden Sommertag rund hun- Jugendpfarrerin Katharina Dolmetsch-Hey-
dert Menschen versammelt. Sie alle fühlen duck vorgelesen wurden – rund 140 Menschen
sich verbunden mit dem CVJM und der evan- sind oder waren im laufenden Jahr in der
gelischen Kirchengemeinde, viele unter ihnen Kinder- und Jugendarbeit tätig. Sie alle brau-
sind Mitarbeitende in der Kinder- und Jugend- chen eine gute Vernetzung untereinander, um
arbeit. auch Krisenzeiten gut durchstehen zu können.
Im Freien hat der traditionelle Sendungs- Ums Vernetztsein ging es selbstverständ-
gottesdienst noch nie stattgefunden, aber in lich auch in der Predigt. Jesus hat nicht zufäl-
diesem besonderen Jahr ist ohnehin alles an- lig Menschen in die Nachfolge gerufen, die
ders. Unter freiem Himmel ist Begegnung auf sich mit Netzen gut auskannten. Simon Petrus
Abstand kein Problem. und seine Fischerkollegen hatten mit Jesus
Zu den Klängen der „Bänd“, die nach lan- erlebt, dass bei allem routinierten Umgang
ger Pause ihren ersten Auftritt hat, ließ es sich mit Netzen das Vertrauen auf Jesus mehr zählt
hinter der Gesichtsmaske tapfer mitsingen als die eigene Erfahrung und Gewohnheit.
oder -summen: „Gott spannt leise feine Fäden, Vielleicht kann sogar das nervige Corona-
die du leicht ergreifen kannst …“ – und an- Virus der Anlass sein, dass ich mich frage:
sonsten konnte man frei durchatmen und sich wem traue ich eigentlich mehr zu: meiner
freuen an dem unsichtbaren Netz, das auch in Routine und Erfahrung – oder Jesus?
Zeiten des Abstands Menschen untereinander Wenn Jesus sagt, ich soll die Netze aus-
und mit Gott verbindet. werfen, auch wenn die Bedingungen denkbar
7Das Netz der Menschenfischer ist nichts an-
deres als die Liebe Gottes. Sie will niemand
umgarnen und gefangen nehmen, sondern ein
festes Beziehungsnetz ermöglichen: zwischen
den Menschen untereinander und zwischen
den Menschen und Gott. Bis heute sind wir
auf diese Weise gut vernetzt. Das bekamen
die Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugend-
arbeit zu spüren, als sie mit dem Segen Gottes
und einem kleinen Gemüsenetz samt „Gold-
fischli“ als Wegzehrung ausgesandt wurden.
Das Netz der Liebe Gottes spannt sich weit
ungünstig sind und eigentlich alles „grad nur“ durch die Jahrhunderte und Jahrtausende.
zum Heulen ist, weil die Netze auch unter Heute sind wir als Mitarbeiterinnen und
optimalen Bedingungen leer waren, wage ich Mitarbeiter, als Kirchengemeinde und CVJM
es dann, etwas gegen meine Gewohnheit zu Teil dieses weltweiten Netzwerks, das damals
tun? Simon Petrus hat es damals gewagt – und begonnen wurde. „Fürchtet euch nicht!“, sagt
er hat den Fang seines Lebens gemacht. Aber: Jesus – egal, wie seltsam die Zeiten und die
welche Netze braucht man eigentlich als Men- Bedingungen auch sind – ihr sollt meine Men-
schenfischer? schenfischer und Menschenfischerinnen sein!
***
Familiengottesdienst einmal anders
Die Kinderkirch-Mitarbeiterinnen haben aus Zum 36. Psalm konnte dann noch ein Boden-
der Not eine Tugend gemacht: Weil Kinder- bild gestaltet werden, was Kinder und Er-
gottesdienst noch nicht wieder wie gewohnt wachsene zu großer Kreativität beflügelt hat.
möglich ist, haben sie die Kinderkirchfami- Wolken aus Heu, Tiere aus Stöckchen und
lien zu einem Spaziergang durch Wald und Moos, Berge aus Steinen sind da entstanden
Wiesen eingeladen. und haben sicher auch noch nachfolgende
Alle Elemente eines Kindergottesdienstes Spaziergänger erfreut.
konnten miteinander erlebt werden. An jeder Zur Geschichte haben sich dann die Wege
Station wartete eine Mitarbeiterin auf die getrennt: die Familien mit kleineren Kindern
vorbeikommenden Familien. Rund sechzig hatten einen kürzeren Weg, die größeren einen
kleine und größere Menschen sind der Einla- weiteren Weg vor sich. Beim Ausruhen im
dung gefolgt. „Du hast uns deine Welt ge- Schatten hörten alle von Jesus, der das Reich
schenkt …“ erscholl es gleich zu Anfang Gottes einmal mit einem Senfkorn verglichen
vielstimmig zur Gitarre durch den Wald. hat, das von einem winzigen Samenkorn zur
Manche Familien sind zu Hochtouren auf- großen Staude wächst, unter der man im
gelaufen beim Erfinden und Schmettern Schatten sitzen kann. Auf dem Weg konnte
eigener Strophen. Auf einer Waldlichtung mit dann darüber nachgedacht werden, was in
freiem Blick auf den blauen Himmel konnten unserem Leben alles wächst, bevor alle eine
danach alle zur Ruhe kommen, staunen und Vase gestalten durften, in die hinein Blumen
beten: „Herr, deine Güte reicht, so weit der gesammelt werden konnten.
Himmel ist und deine Wahrheit, so weit die Im Wald waren dann noch verschiedene
Wolken gehen…“ Gebete an Bäumen befestigt. So konnten die
8Familien von Baum zu Baum gehen und ge- verabschiedet. Kinderkirche wird sicher auch
meinsam beten. noch in Zukunft viel Kreativität und neue
Am Schluss haben sich alle Familien zum Ideen brauchen, bis alles wieder wie gewohnt
großen Segenskreis eingefunden. „Gott, du laufen kann.
bist innen, Gott, du bist außen und um mich Bis dahin lohnt es sich, Neues auszupro-
herum. Du gibst meinen Füßen festen Stand. bieren – so wie am 19. Juli beim Sommer-
Dein Segen hält mich sicher in deiner Hand.“ Stationen-Gottesdienst, der für Mitarbeiterin-
Mit dem Segen Gottes und mit einer selbst- nen und Teilnehmende eine beglückende neue
gebastelten Blume für die Vase samt Ferien- Erfahrung war.
aufgabe wurden alle in die Sommerferien
Ökumenische Reise im April 2021
nis“. 1999 wurde die „Gemeinsame Erklärung
zur Rechtfertigungslehre“ in Augsburg unter-
zeichnet, ein zentrales Dokument der ökume-
nischen Bewegung.
In der Domstadt Regensburg mit seiner
wunderbaren Altstadt (UNESCO-Weltkultur-
erbe) war der in Pfullingen geborene heilige
Wolfgang über 20 Jahre Bischof. Sein Grab
befindet sich in der Krypta der Stiftskirche
St. Emmeran.
In Nürnberg mit dem Albrecht-Dürer-Haus
und der Kaiserburg, dem Wahrzeichen der
Stadt, besuchen wir das Jesus-Zentrum einer
relativ jungen EMK-Gemeinde und das Dia-
Augsburg koniewerk Martha-Maria. Zudem steht ein
Besuch des einstigen Reichsparteitagsgelän-
Augsburg, Regensburg und Nürnberg sind die des mit dem Dokumentationszentrum der
Stationen der dritten ökumenischen Reise NS-Ideologie auf dem Programm.
(nach Wittenberg 2016 und Genf 2018) in der
Woche nach Ostern von 6. bis 9. April 2021, Die Reise wird durchgeführt von „Biblische
zu der die ACK Pfullingen einlädt. Reisen“. Der Reisepreis beträgt (im DZ mit
Neben dem touristischen Interesse stehen Halbpension) 645 Euro ab 30 Teilnehmern,
wieder verschiedene Aspekte der Kirchen und 565 Euro ab 45 Teilnehmern.
der Ökumene im Blickpunkt. Auch das Ken- Genauere Informationen entnehmen Sie
nenlernen und die Gemeinschaft der Teil bitte den Flyern zur Reise, die in den Kirchen
nehmenden aus den unterschiedlichen Kir- bzw. Gemeindehäusern ausliegen. Bei Inte
chen Pfullingens soll nicht zu kurz kommen. resse bitte melden bis Ende Oktober bei:
In der Fuggerstadt Augsburg stand Luther Andrea Riedel (riedel.lembergweg@arcor.de),
dem römischen Kardinal Cajetan Rede und Ursula Halter (ursula@halter-web.de)
Antwort zu seinen 95 Thesen. Hier formu oder beim Gemeindebüro (Gemeindebuero.
lierte Melanchthon das „Augsburger Bekennt- Pfullingen@elkw.de)
9Abschluss des 2. Renovierungsabschnitts der Martinskirche
Nach der Instandsetzung des Turms im ver- erneuert. Die Dachkonstruktion befand sich
gangenen Jahr sind die Arbeiten am Kirchen- dagegen in einem altersgemäß guten Zustand.
schiff in diesem Jahr vergleichsweise unspek- Über die auf der Orgelempore wiederentdeck-
takulär und in ruhigem Fahrwasser verlaufen. ten neugotischen Verzierungen des Tragwerks
Am Kirchenschiff musste nicht nur die wurde im letzten Gemeindebrief berichtet.
Blechdeckung überarbeitet werden. Auch die Schwerpunkt der Arbeiten in diesem Jahr
darunterliegende Holzschalung und Däm- war aber der Austausch der nahezu achtzig
mung des Kirchenschiffs wurden zusammen Jahre alten Zinkrauten-Deckung. Seit den
mit den insgesamt zehn kleinen Dachgaupen 1940er Jahren hat diese als Ersatz für eine
frühere Deckung mit Kupferrauten gedient,
die im Dritten Reich als kriegswichtiger Roh-
stoff herhalten musste.
Ursprünglich waren die im Frühjahr ab
gebauten Zinkrauten grün beschichtet. Die
Farbschicht diente zugleich als Schutz vor
Korrosion durch das Kupferwasser des höher
liegenden Kirchturmdachs und der farblichen
Angleichung an die grüne Patina der Kupfer-
deckung des Chors. Aufnahmen aus den
1980er Jahren dokumentieren es: In den letz-
ten vierzig Jahren wurde die damals noch gut
10erkennbare Farbe durch Umwelteinflüsse hälfte wieder eingebaut. Mit der gleichen,
nahezu komplett abgewaschen. besonders widerstandsfähigen grünen Farbe
Auf den nun demontierten Schindeln haben sind auch die neu produzierten Zinkrauten
sich nur noch an den besonders geschützten auf der Marktplatzseite gestrichen. So entsteht
Überlappungsbereichen kleine Reste davon wieder ein homogenes Gesamtbild zusammen
erhalten. Grau, wellig, teilweise von Weißrost- mit der älteren – aber noch gut erhaltenen –
Löchern und etlichen gelöteten Reparatur grün patinierten Kupferdeckung des Chors.
flicken durchsetzt, erzählt jedes der 45 cm Die nicht mehr als Dachdeckung verwend-
großen Blechquadrate von der wechselvollen baren Blechquadrate werden nun für Fund-
Geschichte der vergangenen Jahrzehnte. raising-Aktionen der Kirchengemeinde ein-
Der wiederverwendbare Teil der Bleche gesetzt und sollen zur Finanzierung der
wurde sorgfältig überarbeitet und in einem weiteren Renovierungsarbeiten beitragen.
aufwendigen Verfahren neu beschichtet und
auf der zum Lindenplatz gerichteten Dach- Architekt Eberhard Wurst
Die Nachbarschaftshilfe geht weiter
Unsere Nachbarschaftshilfe ist weiter aktiv. Bei Bedarf melden Sie sich bitte bei Bernd Weiler (Telefon
492990) für Einkäufe, kleinere Arbeiten! Auch Helferinnen und Helfer sind willkommen, bitte ebenfalls mit
Bernd Weiler Kontakt aufnehmen. Allen bisherigen Aktiven in der Nachbarschaftshilfe unseren herzlichen
Dank. Es sind neue Kontakte entstanden und es waren bisher für alle Beteiligten erfreuliche Begegnungen.
In diesem Sinne machen wir weiter!
CVJM – Zertifikate für „Start Up“-Leute
Gespannt sind 12 Jugendliche im Sommer des letzten Jahres in das neue „Start Up“-Projekt gestartet.
Begleitet von vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern traf sich die Gruppe 14-tägig in
der Thomaskirche. Ein Jahr lang erfuhren die Jugendlichen alle wichtigen Grundlagen für die Aufgabe
als Mitarbeiter*in in der Jungendarbeit. In pädagogischen Einheiten ging es um Fragen wie: Welche
Gruppenrollen gibt es. Wie leite ich eine Gruppe an. Wie baut man eine Gruppenstunde auf? Außerdem
kamen auch theologische, organisatorische und rechtliche Themen zur Sprache. Nach einem tollen Jahr
ging nun nach längerer Corona-Pause der erste Start Up-Jahrgang pünktlich zu den Sommerferien zu
Ende. Beim Abschlussfest erhielten die Teilnhmerinnen und Teilnehmer ein Abschlusszertifikat. Der CVJM
hofft darauf, im Oktober mit dem nächsten Start Up-Jahrgang starten zu können.
11Ein Gruß an die Konfirmanden ten acht schöne und erlebnisreiche Tage auf dem
Die Jugendlichen, die im Frühjahr ihre Konfirmation Gelände des St. Georgenhofes bei Pfronstetten. Das
hätten feiern wollen, sind von den Corona-Viren auf ejr hat dabei mit dem CVJM Pfullingen zusammen-
eine lange Geduldsprobe gestellt worden. Aber gearbeitet. 19 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und
jetzt im Oktober werden die Festgottesdienste Mitarbeitern und das ebenfalls ehrenamtliche Lei-
unter Corona-Bedingungen gefeiert werden. Wir tungsteam Lea Pfingsttag (Pfullingen) und Frank
wünschen allen einen gesegneten und schönen Walter (ejr) gestalteten die Tage unter dem Stich-
Festtag. Hoffentlich haben die „Konfis“ während wort „Traumhaft“ über die biblische Geschichte von
der Konfi-Zeit entdeckt, dass es Freude machen Josef.
kann, in der Kirche und kirchlichen Jugendarbeit Das Programm an den Nachmittagen brachte
dabei zu sein und dort Leute kennenzulernen, vielfältige Workshops, aufregenden Geländespiele,
Freunde zu finden und Freundschaften zu pflegen. eine attraktive Wasserrutsche und spannende Wett-
bewerbe. Das Corona-Hygienekonzept hat der
Volleyball wieder in Aktion Stimmung keinen Abbruch getan. Am Ende der
Anfang September haben die Volleyball-Gruppen Lagertage stand ein Gottesdienst, zu dem auch
des CVJM wieder mit dem Spielbetrieb begonnen. Eltern und Großeltern gekommen waren. Eine
Wer Fragen zum Volleyball hat, kann sich gerne besondere Überraschung war ein Besuch im nahe
an den Sportbeauftragten des CVJM, Hans-Dieter gelegenen Schloss Ehrenfels, zu dem die Schloss-
Losch, wenden. Telefon 73603. herrin spontan eingeladen hat.
„Bistroh and Friends“: Tage in Wertach Erinnerung: Mitgliederversammlung
Vom 16. bis 20. August haben sich 13 Jugendliche des CVJM-am Freitag, 9. Oktober
und junge Erwachsene und zwei Mitarbeitende zu Wegen des Versammlungsverbotes konnte Im
einer Kurzfreizeit im Allgäu getroffen. Da die in März die diesjährige Mitgliederversammlung des
diesem Jahr geplante Jugendfreizeit abgesagt wer- Evangelischen Jugend- und Familienwerk (CVJM)
den musste, wünschten sich die Leute des Jugend- Pfullingen nicht abgehalten werden.
kreises „BiStroh“ eine Freizeit. Auf dem Programm Diese wird nun am Freitag, 9. Oktober, nachgeholt.
standen Wanderungen auf die Allgäuer Berge Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Ort wird die Martins-
Grünten und Alpspitz, außerdem ein Geländespiel kirche sein. Alle Mitglieder sind herzlich eingela-
und Baden im nahegelegenen Grüntensee. Bei der den.
abendlichen Bibelarbeit wurde das Thema „Schöp-
fung“ behandelt. Am Mittwoch klang die Freizeit Ein gemütliches „Höflesfest“
bei einem gemütlichen Lagerfeuer-Abend aus. Platz für Abstand gab es genug auf dem Rasen-
platz des Freizeitheimes. Dorthin war das als
Kinder-Zeltlager beim St. Georgenhof „Höflesfest“ bekannte Treffen vor den Sommer
„Traumhaft“: glückliche Kinder und fröhliche Stim- ferien vom Höfle des Paul-Gerhardt-Hauses in den
mung beim Kinder-Zeltlager des Evangelischen „Brönnlensteich“ verlegt worden. Die jungen und
Jugendwerks Bezirk Reutlingen (ejr) und CVJM auch älteren Besucher verteilten sich locker auf der
Pfullingen vom 1. bis 8. August . 45 Mädchen und Grasfläche und waren im Gespräch vertieft, wäh-
Jungen zwischen neun und dreizehn Jahren erleb- rend an der Grillstelle auf dem Rost Würste und
12Fleisch brutzelten. Es war ein echt „entschleunig- und Mitarbeitern für unterschiedliche Aufgaben.
ter“ gemütlicher Abend zur Begegnung. Und bevor Vielen herzlichen Dank an jede einzelne/jeden
es dämmerig wurde, gab Dorothea Buck noch einzelnen.
anregende Gedanken in die Urlaubszeit mit.
Schrott-Annahme am 23./24. Oktober
„Die Woche“ – Fünf Tage für Kinder Wir erinnern an die Metallschrott-Sammlung des
„Gemeinsam mit Jesus unterwegs“ CVJM am Freitag/Samstag, 23./24. Oktober. Bitte
Früher hieß es „Erlebnistage“. In diesem Jahr war planen Sie diesen Termin ein, wenn Sie Altmetalle
vieles anders. „Die Woche“ für Kinder von sechs bis – jeder Art – bei uns abgeben können. Der Contai-
zwölf Jahren vom Montag, 31. August, bis Frei- ner wird wieder an der Burgwegturnhalle in der
tag, 4. September, wurde kurzfristig neu geplant. unteren Kaiserstraße stehen. Anliefern können Sie
„Corona“ lässt grüßen. am Freitag, 16 Uhr bis 19 Uhr, und am Samstag von
Die rund 60 Kinder bildeten fünf kleinere feste Grup- 9 Uhr bis 12 Uhr. Der Erlös der Metall-Spenden wird
pen. Diese wechselten an fünf verschiedenen Orten als Beitrag zur Finanzierung der Jugendreferenten-
in Pfullingen: Paul-Gerhardt-Haus, CVJM-Freizeit- stelle des CVJM verwendet. Besten Dank für alle
heim Brönnlensteich, Magdalenenkirche, Gemein- Ihre Unterstützung. Wichtiger Hinweis: Nicht an-
schaftshaus Apis und Thomaskirche.Das Motto genommen werden: Batterien – Elektronikschrott
lautete: „Mit Jesus unterwegs“. mit biblischen Ge- – Abfälle – Sondermüll – Lacke/Farben – Kühl-
schichten, die mit Rollenspielen und Videos an- schränke und Kühltruhen – Fernseher und Monitore
schaulich gemacht wurden. – Reifen. Kontakt: 78027, Carolin Gronbach.
Es gab spannende Spiele, tolle Musik, klasse
Bastelangebote, einen kleinen Ausflug zu Wanne Dank an die Freizeiten-Mitarbeiter*innen
und Schönberg und vieles andere mehr. Gemein- Ein besonder Dank geht an alle Jugendlichen und
same Mahlzeiten vom Frühstück bis zum Mittag- Erwachsenen, die im Sommer sich ehrenamtlich
essen gehörten auch dazu. Die Gesamtleitung als Mitarbeiter*in an einer Freizeit oder einem
hatten Carolin Gronbach, Peter Hofmayer, Paul Lager beteiligt haben. Dass dies manchmal an-
Hofmayer und Johannes Trumpf. Zusammenge strengend ist und vielleicht auch die Nachtruhe zu
arbeitet haben sie mit mehr als 30 Mitarbeiterinnen kurz kommt, wissen viele, die schon dabei waren.
Dass es aber viel Spaß macht und gute Begegnun-
gen und schöne Erlebnisse bringt, das ist genauso
klar. Vielen Dank für Eure Arbeit !!!
Die Welt ist bunt, auch gedruckt.
Auch das neue „impulse“-Heft – die Zeitschrift des
CVJM. Sie wird seit Juli von neuen Leuten gestaltet
und ist jetzt farbig. Erscheint voraussichtlich
zweimonatlich, das nächste Heft im Oktober. Kon-
takt zur Redaktion: Carolin Gronbach, Telefon
78027, impulse@cvjm-pfullingen.de. (Mail kommt
im „P-G-H“ an). (ke)
13Musik in der Kirche
Beethoven zum 250. Geburtstag –
Konzert am Sonntag, 4. Oktober,
17 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus
in der Thomaskirche hätte stattfinden sollen,
dem großen Jubilar des Jahres, Ludwig van
Beethoven. Sie spannen mit ihrem Programm
einen Bogen von seiner ersten Sonate bis hin
zu seiner letzten, der leidenschaftlichen
Kreutzersonate.
Das Konzert findet statt am Sonntag,
Michael Dinnebier und Angela-Charlott Linckelmann 4. Oktober, um 17 Uhr im Paul-Gerhardt-
Haus. Der Eintritt ist frei. Da es deutlich we-
Der Geiger Michael Dinnebier (Stimmführer niger Plätze geben wird als bisher, bitten wir
beim SWR-Symphonieorchester) und die Sie, sich im Gemeindebüro im Paul-Gerhardt-
Reutlinger Pianistin Angela-Charlott Linckel- Haus vorab einen Eintrittsberechtigungs-
mann widmen ihr Konzert, das ursprünglich schein abzuholen.
Orgelkonzert am Sonntag, 11. Oktober: „Klangliche Umbrüche
in der Orgelmusik” im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts
Herzliche Einladung zu einem Orgelkonzert von 1890 bis 1939, mit Werken von Kompo-
mit Dr. Martin Patzlaff am Sonntag, 11. Ok- nisten wie C. Franck, J. Alain, Ch. Tournemire
tober, um 17 Uhr in der Martinskirche. Das und weiteren.
Konzert im Rahmen der Pfullinger Kultur Martin Patzlaff war nach dem Studium der
wege, das eigentlich am 22. März stattfinden Kirchenmusik und Musikwissenschaften fünf
sollte, wird nun nachgeholt. Jahre Kantor und Organist in der Universi-
In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhun- tätsstadt Münster/Westfalen. Heute ist er frei-
derts und zugespitzt in den 1920er Jahren ent- schaffend als Konzertorganist im In- und
wickelt sich das Komponieren in Klangfarben Ausland, sowie wissenschaftlich tätig. Er hat
als neue Musiksprache. Klangfarben sind an mehrfach das gesamte Orgelwerk J. S. Bachs
sich nichts Neues, bei Bach, Mozart, Brahms aufgeführt. Ein Hauptgewicht in seinem Re-
und vielen anderen lassen sich da zahlreiche pertoire liegt jedoch bei der Orgelmusik der
Beispiele finden. Nun aber lösen sich die Romantik und Spätromantik, sowie bei der
Klangfarben aus den hergebrachten Zusam- Französischen Orgelmusik von C. Franck bis
menhängen und emanzipieren sich neben zur Gegenwart.
Melodie und geregelten Harmoniefolgen als Durch die coronabedingte Hygieneverord-
eine Art neuer Musiksprache. Ein besonderer nung ist die Anzahl der Sitzplätze in der
Vertreter dieser Richtung ist Ch. Tournemire. Martinskirche auf 80 Plätze beschränkt. Bitte
Martin Patzlaff, freischaffender Konzert- beachten Sie das Abstandsgebot, die Hände
organist aus Rheinland-Pfalz, lädt ein zu einer hygiene und das Tragen eines Mund-Nasen-
Reise von der „Harmonik zur Klangfarbe“. Schutzes beim Betreten und Verlassen der
Er legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung Kirche. Der Eintritt zum Konzert ist frei.
14Musikalischer Auftakt zur Mitgliederversammlung
des Förderkreises „Musik in der Kirche“
Als Auftakt zur Mitgliederversammlung des ein kirchenmusikalisches Angebot auf hohem
Förderkreises Musik in der Kirche der Kir- künstlerischem Niveau angeboten werden
chengemeinde wird es am Freitag, 23. Okto- kann. Aber auch die musikalische Grund
ber, um 19.30 Uhr in der Martinskirche ein bildung wird gefördert in Form der Unterstüt-
kleines Konzert geben. Das Programm gestal- zung des Kinderchors der Kirchengemeinde.
ten Musikerinnen und Musiker, die auch Viele Musikinteressierte schätzen die Auf
schon im Januar im Konzert „Vielfalt der gaben des Förderkreises. Das zeigt sich auch
Klänge“ in der Thomaskirche zu hören waren. an der in den letzten Jahren gestiegenen
Sie dürfen sich wieder auf ein abwechslungs- Mitgliederzahl.
reiches Programm aus verschiedenen Epochen Der Eintritt zum Konzert ist frei, herzliche
freuen. Einladung dazu. Wir freuen uns auch über
Es musizieren gemeinsam Anne Munding Gäste bei der Mitgliederversammlung, gerne
(Sopran), Anna Beutel (Sopran), Jörg Kleih dürfen Sie aber das Konzert auch völlig un-
(Trompete), Sebastian Fetzer (Violine), Ka- abhängig davon besuchen. Durch die Corona
tharina Dolmetsch-Heyduck (Violine), Karin bedingte Hygieneverordnung ist die Anzahl
Unold (Bratsche) und Bettina Maier (Orgel). der Sitzplätze in der Martinskirche auf 80
Im Anschluss an dieses Konzert findet ab beschränkt. Bitte beachten Sie das Abstands-
ca. 20.15 Uhr die Mitgliederversammlung im gebot, die Händehygiene und das Tragen eines
Paul-Gerhardt-Haus statt, in der über die Mund-Nasen-Schutzes beim Betreten und
Arbeit des Förderkreises berichtet und in der Verlassen der Kirche.
auch der Beirat des Förderkreises für die kom-
menden zwei Jahre neu gewählt wird.
Der Förderkreis Musik in der Kirche trägt Dr. Siegfried Klöpfer
durch die Mitgliedsbeiträge und Einzelspen- Vorsitzender des Förderkreises Musik
den wesentlich dazu bei, dass in Pfullingen in der Kirche
Vorschau November:
„Wahrlich, wahrlich ich sage euch“ – Herbstkonzert
Herzliche Einladung am Sonntag, 8. November, um 17 Uhr zu einem abwechslungsreichen Konzert in
die Martinskirche in Pfullingen. Die im Jahresprogramm angekündigte „Messa di gloria“ von Puccini
musste leider um ein Jahr verschoben werden. Stattdessen dürfen Sie sich auf ein schönes Programm in
kleiner Besetzung freuen.
Den Rahmen des Konzertes bilden Arien aus verschiedenen Kantaten von Johann Sebastian Bach,
gesungen von Simon Arend, Bariton aus Stuttgart. Regina Böpple, Organistin und Kantorin in Bad Wild-
bad, spielt zwei Orgelkonzerte von Georg Friedrich Händel. Weitere Werke ergänzen das Programm. Ein
Ensemble aus dem Martinskollegium, sowie zwei Oboisten übernehmen die Begleitung. Die Leitung hat
Kantorin Bettina Maier.
Durch die Corona-bedingte Hygieneverordnung ist die Anzahl der Sitzplätze in der Martinskirche auf
80 Plätze beschränkt. Bitte beachten Sie das Abstandsgebot, die Händehygiene und das Tragen eines
Mund-Nasen-Schutzes beim Betreten und Verlassen der Kirche.
Eintrittskarten zu 12 Euro, ermäßigt 10 Euro (für Schüler und Studenten) sind im Gemeindebüro (Markt-
platz 2) ab 26. Oktober, erhältlich.
15Gottesdienste im Oktober – Änderungen möglich –
Datum Martinskirche Magdalenenkirche Thomaskirche
Sonntag 8.30 Uhr 11.00 Uhr
4. Oktober Konfirmations-Gottesdienst Gottesdienst „Punkt 11“
17. Sonntag (Fetzer) mit der „Bänd“ (Rapp-Aschermann
nach Trinitatis + Team)
10.00 Uhr
Konfirmations-Gottesdienst Online ab 15 Uhr
Gruppe 1 (Kuhlmann) abrufbar unter
mit der „Bänd“ www.pfullingen-
evangelisch.de
11.30 Uhr
Konfirmations-Gottesdienst
Gruppe 2 (Kuhlmann)
mit der „Bänd“
Sonntag 9.30 Uhr 11.00 Uhr
11. Oktober Konfirmations-Gottesdienst (Gröner)
18. Sonntag Gruppe 1 (Dolmetsch-
Online ab 15 Uhr
nach Trinitatis Heyduck) mit der „Bänd“
abrufbar unter
11.00 Uhr www.pfullingen-
Konfirmations-Gottesdienst evangelisch.de
Gruppe 2 (Dolmetsch-
Heyduck) mit der „Bänd“
Donnerstag 19.15 Uhr
15. Oktober Ökumenisches Taizé-Gebet in der Martinskirche (Kuhlmann)
Sonntag (10.30 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr
18. Oktober Konfirmations-Gottesdienst Kuhlmann Kuhlmann
19. Sonntag der Evang.-method. Kirchen-
Online ab 14 Uhr
nach Trinitatis gemeinde Pfullingen)
abrufbar unter
www.pfullingen-
evangelisch.de
Sonntag 10.00 Uhr – Tannenhof (Reithalle)
25. Oktober Gemeinsamer Erntedank-Gottesdienst unter Mitwirkung der Landfrauen und des
20. So. n. Trinitatis Posaunenchors (Dolmetsch-Heyduck, Fetzer, Kuhlmann, Rapp-Aschermann)
Erntedankfest
Opfer: Kindergottesdienste
4.10. Eigener Gemeindebezirk Bis auf Weiteres finden keine
11.10. Gemeindebrief Kindergottesdienste statt.
18.10. Diakonie in der Landeskirche
(Diakonisches Werk Württemberg)
25.10. Kinderkirche
Reformationstag am Samstag, 31. Oktober, 14 Uhr bis 18 Uhr
ChurchDay for Kids (ab sechs Jahren)
Beginn auf dem Marktplatz; wetterfeste Kleidung erforderlich
Anmeldung bis 23. Oktober bei c.gronbach@cvjm-pfullingen.de
16Termine und Veranstaltungen im September
So. 4.10. 17.00 Uhr Kammerkonzert „Beethoven uum 250. Geburtstag“, Paul-Gerhardt-Haus
Mo. 5.10. Redaktionsschluss Gemeindebrief November
Do. 8.10. 20.00 Uhr Sitzung des Ökumenischen Arbeitskreises, ACK, Paul-Gerhardt-Haus
Fr. 9.10. 19.30 Uhr Mitgliederversammlung des CVJM, Martinskirche
So. 11.10. 17.00 Uhr Orgelkonzert „Klangliche Umbrüche in der Orgelmusik im ersten Drittel des
20. Jahrhunderts“ mit Dr. Martin Patzlaff, Martinskirche
Di. 13.10. 19.30 Uhr AK Kirchenmusik, Paul-Gerhardt-Haus
19.30 Uhr Sitzung des Verantwortlichenrats, CVJM, Paul-Gerhardt-Haus
Di. 20.10. 19.30 Uhr Sitzung des Kirchengemeinderats, Paul-Gerhardt-Haus
Mi. 21.10. 18.00 Uhr Gottesdienstausschuss, Magdalenenkiche
ab Fr. 23.10. Verteilung Gemeindebrief Ausgabe November
Fr. 23.10. 16–19 Uhr Schrottsammlung, CVJM, Container im Hof der Burgwegschule
19.30 Uhr Musikalischer Auftakt zur Mitgliederversammlung des Förderkreises
„Musik in der Kirche“, Martinskirche
20.15 Uhr Mitgliederversammlung des Förderkreises „Musik in der Kirche“,
Paul-Gerhardt-Haus
Sa. 24.10 9–12 Uhr Schrottsammlung, CVJM, Container im Hof der Burgwegschule
Mo. 26.10. bis Sa. 31.10. Kinderbibeltage – KiBiTa im Paul-Gerhardt-Haus
ab Mo. 26.10. Start des Vorverkaufs für Eintrittskarten zum Herbstkonzert in der Martinskirche
FIT FÜR PAULA BESUCHSDIENST
Aufbauen, begleiten, weiterqualifizieren – neue In unseren Treffen möchten wir Sie u. a. über diese
Vorbereitungstreffen für den ehrenamtlichen Be- Themen informieren:
suchsdienst! ■ Wie führe ich ein Gespräch?
■ Was mache ich im Notfall?
Machen Sie mit! ■ Welche Einsatzmöglichkeiten habe ich im
Sie möchten andere unterstützen und Zeit schen- Besuchsdienst?
ken? Sie haben Freude an der Begegnung mit Men- ■ Wie werde ich als Ehrenamtliche/r begleitet?
schen? ■ Was sind meine Rechte und Pflichten?
Termine 2020: Das Team PAULA freut sich über ihr Interesse:
5. November Magret Jung und Hanna Schmid
12. November (Quartierskoordinatorin Treff Jahnstraße 9)
19. November E-Mail: jahnstrasse@quartier.online,
26. November Telefon: 07121 9883188
3. Dezember
Immer donnerstags von 18–20 Uhr In Kooperation mit:
Samariterstiftung am Laiblinspark
Veranstaltungsort: Samariterstiftung am Stadtgarten
Treff Jahnstraße 9 Pfullingen Pfullinger Stiftung Zeit für Menschen
(über dem Rewe-Markt)
17An wen Sie sich wenden können
Evangelische Kirchengemeinde Pfullingen Kirchenmusik
Joachim Kalk, 1. Vorsitzender des Kirchengemeinderats, Kantorei: Kantorin Bettina Maier, Telefon 6952974,
Drosselweg 65/1, Telefon: 3045773 Mail: kantorat.pfullingen@kirche-reutlingen.de
Geschäftsführendes Pfarramt Chor der Magdalenenkirche:
Pfarrer Hans-Martin Fetzer Kantorin Bettina Maier, Telefon 6952974
Marktplatz 2, Telefon 78070, Fax 78068 Kinderchor: Susanna Klöpfer, Telefon 798865
Mail: pfarramt.pfullingen.west@elkw.de Posaunenchor des CVJM, Leitung: Jörg Kleih
Kontakt: Ulrich Bischoff, Telefon 79175
Gemeindebüro und Kirchenregisteramt Flötenkreis: Musikalische Leitung: Constanze Keuper
Marktplatz 2, Telefon 78070, Fax 78068 Kontakt: Karin Dittmann, Drosselweg 57/1, Telefon 799506
Mail: gemeindebuero.pfullingen@elkw.de
Pfarramtssekretärin Birgit Jehle Musikgruppe „Die Bänd“: Musikalische Leitung: Bernd
Mo–Fr 8–12 Uhr, Mo–Do 14–16.30 Uhr Baisch; Kontakt: Annika Tobies, Telefon 754364
Förderkreis Musik in der Kirche,
Wohnbezirk Martinskirche Vorsitzender: Dr. Siegfried Klöpfer, Telefon 73342
– Pfarramt West: Pfarrer Hans-Martin Fetzer
Marktplatz 2, Telefon 78070, Fax 78068 Evangelisches Jugend- und Familienwerk (CVJM)
Mail: pfarramt.pfullingen.west@elkw.de Pfullingen e. V., info@cvjm-pfullingen.de
– Pfarramt Ost: Pfarrerin Katharina Dolmetsch-Heyduck, Marktplatz 2, Telefon 78027, Fax 78023
Gerhart-Hauptmann-Straße 49, Telefon: 6997265 Jugendreferentin: Carolin Gronbach
Mail: pfarramt.pfullingen.ost@elkw.de Vorstand: Alf Hagmaier, Telefon 0151 22204204, Günter
Gemeindeausschuss: Tanja Nothdurft, 1. Vorsitzende, Heber, Telefon 799163, Susanne Wörner, Telefon 972970
Telefon 77977
Freizeitheim Brönnlensteich, Ernst-Trumpp-Weg 110,
Wohnbezirk Magdalenenkirche Telefon 72525, Freizeitgruppen: Telefon 704645
Pfarramt Nord: Pfarrerin Esther Rapp-Aschermann, Christl. Pfadfinder: Lisa-Marie Weinmann, Telefon 77160
Hauffstraße 99, Telefon 78057, Fax 78058
Mail: pfarramt.pfullingen.nord@elkw.de Diakonie-Sozialstation Pfullingen-Eningen u. A. e. V.
Pfarramtssekretärin Birgit Reiff, Telefon 78057 Alten- und Krankenpflege, hauswirtschaftliche Versorgung,
Mail: pfarrbuero.pfullingen.magdalenenkirche@elkw.de Familienpflege, Geschäftsführung: Claudia Gutzeit-Pfau,
Di 13.30–16.30 Uhr, Fr 8–12 Uhr Laiblinsplatz 12, Telefon 6967710, Fax 6967730
Gemeindeausschuss: Sonja Herzog, 1. Vorsitzende,
Telefon 73876 Evangelischer Krankenpflege- und Diakonieverein e. V.
Wohnbezirk Thomaskirche Laiblinsplatz 12, Telefon 69677-14 (Anrufbeantworter)
Pfarramt Süd: Pfarrerin Ulrike Kuhlmann Vorsitzender: Gerhard Fink
Schwabstraße 50, Telefon 78087, Fax 78092 Mail: ev.krankenpflegeverein.pfullingen@kirche-reutlingen.de
Mail: pfarramt.pfullingen.sued@elkw.de Gläubiger-ID-Nr.: DE65 ZZZ0 0000 3867 02
Pfarramtssekretärin Monika Altenhof-Flohr, IBAN: DE52 6405 0000 0000 6059 00, BIC: SOLADES1REU
Schwabstraße 50, Telefon 78087, Fax 78092
Mail: pfarrbuero.thomaskirche@kirche-reutlingen.de Samariterstift am Laiblinspark
Di 9–12.30 Uhr, Mi 15.30–18.30 Uhr, Fr 9–12.30 Uhr Pflegeheim, Kurzzeit-, Tages- und Dauerpflege,
Gemeindeausschuss: Barbara Seichter, 1. Vorsitzende, Betreutes Wohnen, Begegnungsstätte „Kutscherhaus“
Telefon: 78605 Hohmorgenstraße 15, Telefon 97340, Fax 799254
Kirchen und Gemeindehäuser Samariterstift am Stadtgarten
Martinskirche, Marktplatz 1 Pflegeheim, Kurzzeit-, Tages- und Dauerpflege,
Mesnerin: Senait Kassa-Araia, Telefon 385581 Betreutes Wohnen
Große Heerstraße 9, Telefon 93038-0, Fax 93038-409
Magdalenenkirche, Hauffstraße 97
Mesner: N. N.; Kontakt: Pfarramt Nord Sitzwachengruppe Die Brücke
Thomaskirche, Jahnstraße 15, – Begleitung Sterbender und Angehöriger –
Mesnerin: Karin van Severen, Telefon 77914 Kontakte: Telefon 973432 (Anrufbeantworter)
Paul-Gerhardt-Haus, Marktplatz 2, Telefon 78025 Die Apis Pfullingen, Evangelische Gemeinschaft e. V.
Hausmeister: Woldemar Schanbacher Kaiserstraße 3
Ansprechpartner: Christof Bacher, Telefon 07128 3806881
Evangelische Kirchenpflege
Marktplatz 2, Telefon 78022, Fax 78023 Süddeutsche Gemeinschaft
Kirchenpfleger Gunter Haux, Edith Gack Frauenkreis, mittwochs 15–16 Uhr, Vereinshaus Kaiser
Mail: ev.kirchenpflege.pfullingen@kirche-reutlingen.de straße 3, Kontakt: Gerlinde Beck, Telefon 72827
Mo–Fr 8–12; Mo und Do 13–16.30 Uhr
Konten: Kreissparkasse Reutlingen: Redaktion: Hans-Martin Fetzer (V.i.S.d.P.), Reinhold Kemmler, Gert Seeger,
IBAN DE54 6405 0000 0000 6007 23 · BIC SOLADES1REU Bernd Weiler; Fotos: S. 1, 4, 5, 10, 11: Wurst; S. 8: T. Schwarz; S. 9:
Volksbank Reutlingen: Pixabay; S. 13: CVJM; S. 14, 19: privat. Druck: Grafische Werkstätte der
IBAN DE09 6409 0100 0300 0070 00 · BIC VBRTDE6R BruderhausDiakonie, Reutlingen; Satz: Anja Behrmann, Reutlingen
18Miteinander auf den Wegen des Glaubens –
Mein Satz des Glaubens
„Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht;
denn solchen gehört das Reich Gottes.“ (Markus 10,14)
Dies ist ein Auszug aus dem Taufspruch von mir und meinen Geschwistern.
Ich habe mit meiner Frau selbst zwei Töchter im Alter von fünf und acht Jah-
ren und der Satz bekommt zurzeit wieder eine hohe Bedeutung für uns. Den
Kindern gehört das Reich Gottes. Und nicht nur das: „Den Kindern gehört die
Zukunft!“
Jesus drückt mit diesem Satz aus, dass ihm Kinder wichtig sind. Auch sie
dürfen zu ihm kommen. Er schließt Kinder nicht aus, im Gegenteil. Er wird
„unwillig“ als die Jünger sie abweisen wollen.
In der Corona-Zeit, besonders während des Lockdowns ist es für Familien und
besonders für Kinder nicht einfach gewesen. Es wurden die Schulen und Kinder
gärten geschlossen und die Kinder wurden von jetzt auf nachher aus ihrem
Alltag gerissen. Nach den Lockerungen gehörten sie zu den Letzten, die in die
Kindergärten und Schulen zurückkehren durften. Immer wieder stellten unsere
Töchter Fragen wie: „Wann darf ich wieder meine Freundin besuchen?“ oder
„Wann ist wieder Kindi?“. Es hat mich traurig gemacht,
dass die Kinder so lange ausgeschlossen wurden. Diese
Situation hat unsere Familie sehr belastet.
Dabei hat Jesus das erkannt, was wir uns immer wieder
bewusst machen sollten: Kindern gehört das Reich Got-
tes. Wir dürfen sie nicht ausschließen. Sie sind unsere
Zukunft!
Johannes Albrecht
Zum Thema „Miteinander auf den Wegen des Glaubens“ fragen wir jeden Monat ein
Gemeindeglied nach seinem „Satz des Glaubens“.Sie können auch lesen