Info - Die Maronibrater Jeannette Zumstein Das Blumenkind von Leuk-Stadt - Gemeinde Leuk
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info Wir empfehlen unsere einheimischen Betriebe
AXA Versicherungen Geschäftsstelle Susten
Zentrum Sosta/
Iwan Schmidhalter Martin Lötscher Daniel Kalbermatter Philipp Gsponer
Generalagent Verkaufsleiter Versicherungsberater Vorsorgeberater
Mobile 078 604 14 34 Mobile 079 220 38 42 Mobile 079 307 70 24 Mobile 079 471 09 92
Inhalt Aus unseren Schulen S. 25
Vorwort des Präsidenten S. 3 Menschen im Mittelpunkt S. 30
Aus der Gemeindeverwaltung S. 4 Spycher Literaturpreis S. 33
Zu Besuch S. 16 Stiftung Schloss Leuk S. 34
Aus der Burgerschaft S. 19 Naturpark Pfyn-Finges S. 35
Aus unseren Pfarreien S. 22 Leuk Tourismus S. 42
Wir gratulieren S. 23 Aus unseren Vereinen S. 45
Impressum
Infoblatt erscheint 3 x jährlich: April, August, Dezember Redaktion: Gemeindeverwaltung
Auflage: 2 000 Expl. Adresse: LEUK Info, Gemeinde Leuk, Sustenstr. 3, 3952 Susten
Nächste Ausgabe: April 2018 Kulturbüro brulo, 3953 Leuk-Stadt
Einsendeschluss: 4. März 2018 Gestaltung und Druck: Druckerei Aebi, Susten
2Vorwort des Präsidenten info
Liebe Mitbürgerinnen
Liebe Mitbürger
Weihnachten steht vor der Tür. Es ist die Zeit, in
der wir uns langsam auf die besinnlichen Tage
vorbereiten. Wir schmücken die Stube, suchen
CDs mit Weihnachtsliedern und verfassen
Grusskarten, mit denen wir unseren Liebsten
ein frohes Weihnachtsfest wünschen. Für vie-
le Menschen ist der Advent die schönste Zeit
des Jahres. Es scheint, als würden sich die Uh-
ren plötzlich langsamer drehen. Das Verlangen
nach Geborgenheit und Ruhe im Kreis der Fa-
milie und Freunde wird grösser. Die Vorfreude
auf das nahende Weihnachtsfest steigt.
Als Kinder haben wir uns ganz speziell auf Hei-
ligabend gefreut. Wir konnten es kaum erwar-
ten, bis sich die Stubentüre öffnete, hinter der
der festlich geschmückte Weihnachtsbaum
und all die vielen Geschenke warteten. Und
insgeheim haben wir natürlich gehofft, dass
das grösste für uns bestimmt war.
Mit dem Älterwerden haben wir allerdings
bald gemerkt, dass die Grösse des Geschenks
nichts über dessen Inhalt aussagt. Im Gegen-
teil. Es waren und sind die kleinen Päckchen, In meinem Geschenk, das ich für alle unter den
die es in sich haben. Je kleiner das Äussere, Weihnachtsbaum lege, findet sich folgendes
umso wertvoller das Innere. Zitat von J. Strebel:
Vielleicht sollten wir uns dessen gerade im Hin-
blick auf Weihnachten wieder bewusst wer- «Das Wertvollste, was du einem Mitmen-
den. Oft braucht es wenig, um viel zu geben. schen schenken kannst, ist deine Zeit, in
Ein Lächeln, ein freundliches Wort, jemandem welcher du mit deiner ganzen Aufmerk-
seine Aufmerksamkeit schenken oder einfach samkeit für ihn da bist.»
nur zuhören.
Erst recht in einer Zeit, in der uns der techni- Das nehme ich mir zu Herzen. Und entspre-
sche Wandel zu immer noch schnellerem und chend freue ich mich zusammen mit meinen
umfangreicherem Tun und Handeln zwingt. Wo Ratsmitgliedern, Sie am Sonntag, 7. Januar,
sich fast jeder alles und jederzeit kaufen kann. um 17.00 Uhr im Zentrum Sosta in Susten zum
Neujahrsempfang zu begrüssen.
Die ganze Welt und somit wir alle befinden uns
in einem Prozess voller Veränderungen. Dabei Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
vergessen wir nur allzu schnell, wie gut es uns wünsche ich eine lichtvolle und friedliche
geht. Welch Glück und Privileg wir haben, in Adventszeit sowie frohe, besinnliche Festtage.
einem freien, demokratischen Land wie der
Schweiz zu leben. Wo beispielsweise Bildung
und medizinische Versorgung für alle zugäng-
lich und normal sind.
Doch sind wir heute derart anspruchsvoll, dass Ihr Gemeindepräsident
wir all dies als selbstverständlich ansehen und Martin Lötscher
schnell unzufrieden werden. Jammern und kla-
gen über dieses und jenes anstatt vermehrt
wieder Selbstverantwortung zu übernehmen.
Mitdenken, Mitmachen und Mitentscheiden
sollten Missgunst verdrängen, denn nur ge-
meinsam können wir Ziele erreichen. Nehmen
wir uns die nötige Zeit, respektieren und ach-
ten wir uns gegenseitig.
3info Aus der Gemeindeverwaltung
Gemeinde-Anlässe
In den kommenden Wochen stehen diverse 10. Dezember 2017
Anlässe der Gemeinde auf dem Programm. Tag der Jubilare im Zentrum SOSTA
7. Dezember 2017 13. Dezember 2017
Vernissage und Ausstellung der Projekte für Urversammlung im Zentrum SOSTA
die Sanierung und Erweiterung des Primar- 7. Januar 2018
schulhaus Susten im Zentrum SOSTA Neujahrsempfang im Zentrum SOSTA
Neugestaltung Rathausplatz
Die Bauarbeiten für die Neugestaltung des
Rathausplatzes in Leuk-Stadt verlaufen pro-
grammgemäss. Mitte/Ende Dezember 2017
wird die erste Etappe der Arbeiten abgeschlos-
sen sein, das heisst der Ostteil «Rondell» mit
einer neuen Strassenmauer, einer neuen Kas-
tanienallee und einem neuen Strassenbelag.
Die zweite Arbeitsstaffel wird im Frühjahr 2018
aufgenommen; dann wird der Rathausplatz
neu gepflästert und gestaltet.
Neuer Ratshausplatz (Ostteil-Rondell)
Jungbürgerfeier
Am Freitag, 11. November 2017, lud der Ge- teresse am Gemeindegeschehen und an der
meinderat die Jungbürger und Jungbürgerin- Gemeindepolitik. Die Gäste genossen das
nen mit Jahrgang 2000 zum traditionellen Spa- Essen, tauschten Neuigkeiten aus und hatten
ghettiplausch in die Burgerstube im Rathaus sichtlich Spass an diesem Abend. Am Neujahrs-
ein. Die Jugendlichen wurden von den Rats- empfang der Gemeinde Leuk vom Sonntag,
mitgliedern persönlich bekocht und bedient. 7. Januar 2018, wird die Übergabe des Jung-
Nicht nur die Spaghettis wurden den Jungen bürgerbriefes erfolgen.
schmackhaft gemacht, sondern auch das In-
Jungbürger-Abend in der Burgerstube
4Aus der Gemeindeverwaltung info
DiLEi, Susten – Tauschgeschäft
Der Gemeinderat wird der Urversammlung
vom 13. Dezember 2017 ein Tauschgeschäft
zwischen der Raiffeisen Region Leuk und der
Gemeinde Leuk vortragen. Konkret geht es
dabei um den Tausch von Bürolokalitäten im
DiLEi in Susten. Die Raiffeisen erwirbt die bis-
herigen Lokale der Gemeinde im ersten Ober-
geschoss, sie plant dort den Verkauf/die Ver-
mietung der Büroflächen an Gewerbebetriebe.
Die Gemeindeverwaltung zieht in die bisheri-
gen Banklokale im Erdgeschoss und im ersten
Obergeschoss. Nebst einem kundenfreund-
licheren Empfangsraum bieten diese Lokale
auch einen effizienteren Ablauf der Geschäfte
und eine stark verbesserte Situation in Sachen
Sicherheit. DiLEi-Gebäude in Susten
Primarschulhaus Susten: Sieger stehen fest
Für die Sanierung und Erweiterung des Primar-
schulhauses Susten wurde in Zusammenar-
beit mit der kantonalen Fachstelle ein Archi-
tekturwettbewerb ausgeschrieben. Von den
insgesamt sechs Projekteingaben hat die
Jury, bestehend aus Personen der Gemeinde-
verwaltung, der Staatsverwaltung und der
Privatwirtschaft, die Bewertung vorgenommen.
Die Vernissage und Ausstellung der Projekte
findet am Donnerstag, 07. Dezember 2017,
19.00 Uhr im Zentrum «Sosta», Bahnhof-
strasse 1, 3952 Susten statt. Die Bevölkerung
ist hierzu herzlich eingeladen. Primarschulhaus Susten
«Blickpunkt Leuk»: Sonderaktion
Anlässlich der Feier «1500 Jahre Leuk» im
Jahr 2015 wurde das Buch über Leuk, der
Doppelband «Blickpunkt Leuk», herausgege-
ben. In einer Weihnachtsaktion können Sie
dieses interessante Buch zum Spezialpreis von
CHF 80.– statt CHF 139.– kaufen.
Nutzen Sie die Gelegenheit und schenken Sie
Freunden oder Verwandten dieses lesenswer-
te Buch über die Gemeinde Leuk!
5info Aus der Gemeindeverwaltung
Neue Lichtanlage
Der Kanton Wallis hat, nebst der Temporeduk-
tion auf 50 Stundenkilometer, die Fussgänger-
situation bei der Umfahrungsstrasse in Leuk-
Stadt verbessert. So wurde unter anderem die
Überquerung bei der Garenstrasse neu mit ei-
ner Lichtanlage ausgestattet.
Neue Ampeln bei der Garenstrasse
Planungszone: Drei Einigungen
Wie im letzten «Leuk-Info» vom August 2017 den. Es kamen drei Einigungen zustande; die
berichtet, gingen auf den Erlass der Planungs- übrigen unerledigten Einsprachen wurden an
zone insgesamt 33 Einsprachen ein. Die Ein- den Staatsrat des Kantons Wallis übermittelt,
sprecher wurden im September einzeln zu der als einzige und letzte Instanz über diese
einer obligatorischen Einigungssitzung eingela- Einsprachen befinden wird.
Bohrungen für mehr Sicherheit
Zur Erhöhung der Erdbebensicherheit werden werden diese Arbeiten Mitte Dezember 2017
derzeit zuhinterst im Illgraben an der Sperre 1 abgeschlossen.
Sondier- und Drainagebohrungen durchgeführt. Durch die Drainagebohrungen wird die Stabi-
Dank grosser Unterstützung von Bund und lität und die Erdbebensicherheit der Sperre 1
Kanton konnten die Arbeiten ausserhalb der erhöht. Zudem erhalten die zuständigen Stellen
Murgangsaison rechtzeitig in Angriff genom- wertvolle Informationen für die Sanierung aller
men werden. Wenn das Wetter mitspielt, Sperren sowie über die Sedimente im Illgraben.
Installation auf der Baustelle Bohrmaschine mit Aggregat
Leitbild 2018–2021: An der Arbeit
In einem dreiteiligen Arbeitsseminar, in so- den diese Arbeitstage von Serge Imboden,
genannten «Workshops», setzt sich der Ge- Fachmann und Dozent an der Hochschule
meinderat mit dem Leitbild für die zukünftige Siders. Über das Resultat des neuen Leitbildes
politische Strategie in der Gemeinde Leuk wird die Bevölkerung informiert werden.
auseinander. Begleitet und «gecoacht» wer-
6Aus der Gemeindeverwaltung info
Glasfaser
Aktuelle Informationen seitens Swisscom und • Eschmattenweg / Kantonsstrasse (DP5)
ReLL zum Glasfaserprojekt in der Gemeinde • Pletschenstrasse / Sportplatzstrasse (DP9)
Leuk: • Kirchstrasse / Friedhofstrasse / Properryweg /
Schulhausstrasse (DP8)
Leuk-Stadt (Ausbau durch Swisscom) • Feithierenstrasse / Properryweg / Rembü-
Der FTTH Rollout im Swisscom-Ausbau- strasse (DP6)
Gebiet Leuk-Stadt ist abgeschlossen. • Kantonsstrasse / Kreuzmattenstrasse / Agarn-
Leuk-Stadt wurde gemäss vereinbartem Roll- strasse (DP12)
outplan erschlossen. • Gampinenstrasse / Kantonsstrasse / Treich-
Aktuell erfolgen weitere, einzelne Anschlüsse gässi (DP13)
im sogenannten Postrollout (Nacherschliessun-
gen, Resterschliessung). Gebiete sind ans FTTH-Netz angeschlossen,
Anschlüsse können ab 1.12.2017 bestellt wer-
Susten (Ausbau DANET/ReLL) den:
Der FTTH-Rollout im DANET-ReLL-Ausbau- • Briannenstrasse / Agarnstrasse / Meretschi-
Gebiet Susten ist auf Kurs. Nachfolgende Ge- strasse (DP14)
bäude wurden innerhalb der Rollout-Zone er- • Feithierenstrasse / Durannengässi / Untere
schlossen. Feithierenstrasse (DP16)
2016: Abschlussarbeiten laufen, Dienste können ab
• Gebiete sind ans FTTH-Netz angeschlossen, Ende 2017 / Anfang 2018 bestellt werden:
Gebiet ist in Vermarktung, d.h. Dienste kön- • Briannenstrasse / Untere Feithierenstrasse /
nen bestellt werden: Feithierenstrasse / Grechtenweg / Toluweg /
• Industriezone (DP18) Falfluhweg (DP15)
• Bahnhofstrasse / Kantonsstrasse / Schul- • Meschlerstrasse / Gorwetschstrasse (DP17)
hausstrasse (DP4)
• Sustenstrasse / Kirchstrasse / Pletschen- Anschlussarbeiten laufen, Vermarktungstermin
strasse (DP3) voraussichtlich Mitte 2018:
• Brückenmatte / Waldstrasse / Pfynstrasse (DP2) • Illgrabenweg / Föhrenweg / Bella Tola Weg /
• Sportplatzstrasse / Waldstrasse (DP10) Pletschenstrasse / Waldstrasse (DP7)
• Pletschgässi / Waldmattenstrasse (DP11)
Erschlossen wurden die dauernd bewohnten
2017: Wohn- und Geschäftseinheiten innerhalb der
Gebiete sind ans FTTH-Netz angeschlossen, Rollout-Zone. Situativ werden einzelne Gebäu-
Dienste können bestellt werden: de baubedingt im Rahmen einer späteren Res-
• Hexenplatzstrasse / Galgenwaldstrasse / terschliessung angeschlossen.
Pfynstrasse (DP1)
Naturpark Pfyn-Finges: Offizieller Partner
Mit Gemeinderatsbeschluss vom 15. August schaft des Trägervereins «Naturpark Pfyn-
2017 anerkennt und kommuniziert die Finges», besteht eine mittel- und langfristige
Gemeinde Leuk den Regionalen Naturpark Planung (2017–2020) von Projekten und Arbei-
Pfyn-Finges NPF als offiziellen Partner in den ten, die Pfyn-Finges für die Gemeinde Leuk
Bereichen Natur und Landschaft. Nebst den ausführt und wahrnimmt.
üblichen Tätigkeiten im Rahmen der Mitglied-
Baulinien: Genehmigt
Der Staatsrat hat am 21. Juni 2017 die neuen strassen die Abstände für zukünftige Bauten
Baulinienpläne der Gemeinde Leuk genehmigt eingezeichnet und geregelt. Mit dieser Rege-
und homologiert. Auf diesen Plänen sind neu lung wird dem Anliegen für verdichtetes Bauen
innerhalb der Bauzone entlang der Gemeinde- auch in der Gemeinde Leuk nachgekommen.
7info Aus der Gemeindeverwaltung
Gebäude sanieren, selber Energie produzieren
Seit März 2017 steht Privaten, Unternehmen Büro in Naters ist kostenlos. Zusätzlich bietet
und Institutionen der Oberwalliser Energie- die Energieberatung Oberwallis eine neutrale
stadtgemeinden eine unabhängige Energie- Vorgehensberatung durch erfahrene Experten
beratung zur Verfügung. Im ersten Halbjahr aus den Bereichen Haustechnik, erneuerbare
hat die Beratungsstelle 90 Energieberatungen Energien, Bauphysik oder Gebäudehülle direkt
durchgeführt. Besonders bei Privatpersonen vor Ort an.
stösst das Angebot auf reges Interesse.
Die Energieberatung Oberwallis unterstützt
Private, Unternehmen und Institutionen beim
Vorgehen zu Energieprojekten wie Gebäudesa-
nierung, Installation von Solaranlagen oder Hei-
zungsersatz und zeigt auf, von welchen Förder-
geldern sie profitieren können.
Energiesparen zahlt sich aus
Das kantonale Gebäudeprogramm fördert bei-
spielsweise den Heizungsersatz und die Iso-
lation der Gebäudehülle. Nach einer groben
Abschätzung kann Steiner für sein Projekt rund
25 000 Franken für seine Sanierung beantragen.
Die kantonalen Förderprogramme sind grosszü-
gig. Seit diesem Jahr stehen 14 Millionen Fran- Patrizia Imhof
ken an Förderbeiträgen für energetische Inves-
titionen in Gebäuden zur Verfügung. So kann
man bspw. für den Ersatz seiner Elektro- oder Kostengünstiges Beratungsangebot
Erdölheizung ab CHF 7 000 abholen, bei der
Installation einer solaren Warmwasseranlage Schriftliche und telefonische Beratung,
ab CHF 2 500 erhalten oder für die Sanierung Beratungsgespräche im Büro in Naters
der Gebäudehülle CHF/m2 70 beantragen. Um Kostenlos
von Fördergeldern profitieren zu können, ist es
wichtig, mit der Umsetzung erst nach Erhalt Besichtigung vor Ort Tarif (exkl.
der Zusage zur Finanzhilfe zu starten. MWST.)
Einfamilienhaus CHF 150.00
Mehrfamilienhaus CHF 200.00
Dienstleistungs- /
Gewerbegebäude CHF 250.00
Fabrikationsgebäude auf Anfrage
«Dank Unterstützung von Gemeinden und
Kanton können wir Sanierungs- und Bau-
willige beim weiteren Vorgehen zu einem
niedrigen Einstiegspreis beraten» Patrizia
Imhof, Energiestadt-Beraterin.
Kontakt
Patrizia Imhof, Energiestadt-Beraterin
Gut informiert ist halb gespart Telefon: 027 921 18 95
Professionelle Beratung info@energieberatung-oberwallis.ch
Auf der Internetseite www.energieberatung- www.energieberatung-oberwallis.ch
oberwallis.ch sind die Beratungsthemen im
Detail aufgeführt. Interessierte können sich
einen Überblick mit Links und Ratgebern zu
den verschiedenen Themen verschaffen. Eine
Erstberatung per Telefon, via E-Mail oder im
8Aus der Gemeindeverwaltung info
Clever heizen – 8 Tipps um Geld und Energie
zu sparen
Tipp 1: Richtige Temperatur einstellen Tipp 7: Im Sommer richtig kühlen
Nicht in allen Räumen ist dieselbe Temperatur Einfache Massnahmen helfen, die Wohnung
notwendig: 20 Grad Celsius im Wohnzimmer im Sommer angenehm zu temperieren: Lüften
und 17 Grad Celsius im Schlafzimmer sind an- Sie nachts und am Morgen gut durch, und be-
genehm. Regulieren Sie zudem die Wärme schatten Sie die Räume den Tag hindurch mit
durch die entsprechende Einstellung der Heiz- Rollläden oder Sonnenstoren.
köperventile. Übrigens: mit jedem Grad Raum-
temperatur erhöhen sich die Heizkosten um
6 Prozent. Tipp 8: Lüftung in Minergie-Bauten richtig
einstellen
Tipp 2: Kurz und heftig lüften In den meisten Fällen reicht es, wenn Sie die
Öffnen Sie im Winter die Fenster zwei- bis Lüftung auf die niedrigste Stufe einstellen. Bei
dreimal pro Tag, um kurz (5–10 Minuten) zu längeren Abwesenheiten wie Ferien stellen Sie
lüften. Lassen Sie bei laufender Heizung keine die Lüftung am besten ab. In Minergie-Bauten
Kippfenster offen. Durch ein offenes Kippfens- dürfen Sie die Fenster jederzeit öffnen.
ter entweicht während eines Winters so viel
Energie, wie in 200 Litern Heizöl steckt.
Wussten Sie dass…
Tipp 3: Wärme komplett nutzen • …in der Schweiz rund 30 % der verbrauch-
Warme Luft muss ungehindert in den Räumen ten Energie zum Heizen von Gebäuden ver-
zirkulieren können. Daher sollten Sie die Heiz- wendet wird?
körper weder mit Möbeln noch mit Vorhän- • …70 % der Heizenergie aus den fossilen
gen verdecken. Türen von stärker beheizten Brennstoffen Erdöl und Gas stammt?
Räumen sollten geschlossen bleiben, damit • …beim Heizen einer älteren Wohnung mit
sich die warme Luft nicht in anderen Zimmern Erdöl 6.4 t CO2 entstehen?
verteilt. Damit die Räume weniger auskühlen, • …es mit Wärmepumpen, Holzpellets, Fern-
empfiehlt es sich zudem, die Roll- und Fenster- wärme, Stückholz und Sonnenkollektoren
läden nachts zu schliessen. ökologische und wirtschaftliche alternative
Heizungssysteme zu Erdöl und Gas gibt?
Tipp 4: Bei Abwesenheiten Temperatur senken • …die CO2 Emissionen der Schweiz bis 2050
Heizen Sie unbenutzte Räume nicht, sondern um 80-95 % sinken müssen, damit die Erd-
stellen Sie das Thermostatventil auf die Posi- erwärmung unter der gefährlichen 2 Grad
tion * (Stern). Auch wenn Sie im Winter in die Schwelle bleibt?
Ferien gehen oder das Wochenende nicht zu
Hause verbringen, sollten Sie die Temperatur Energieberatung Oberwallis
in allen Räumen senken. Ansprechperson: Patrizia Imhof
027 921 18 88
Tipp 5: Entlüften der Heizkörper info@energieberatung-oberwallis.ch
Durch das Entlüften der Heizkörper erwärmen
sich diese wieder schneller und gleichmässi-
ger. Neben einer höheren Effizienz, fördert
dies vor allem auch das Wohlbefinden.
Tipp 6: Rohrleitungen zusätzlich dämmen
Wenn die Heizungsrohre durch kalte Räume
verlaufen, sollten Sie diese zusätzlich abdich-
ten. Pro ungedämmten Meter Heizrohr gehen
jährlich bis zu 200 Kilowattstunden Wärme ver-
loren, was ungefähr 20 Liter Erdöl entspricht.
9info Aus der Gemeindeverwaltung
Laufen statt Fahren
Im letzten «Leuk-Info» vom August 2017 wur- der Schüler/Schülerinnen und auch der Eltern,
de über die Umfrageauswertung zum Projekt beschloss der Gemeinderat, das Projekt auch
«Laufen statt Fahren» berichtet. Aufgrund der im Schuljahr 2017/2018 weiterzuführen.
mehrheitlich positiven Rückmeldung seitens
Zusammen laufen macht Spass
Neuer Kaminfeger
Der Staatsrat hat per 1. September 2017 die Kaminfegermeister Michel Brodard geht in
Konzession für Kaminfegerdienste in unserer Pension und er wird ersetzt durch Kaminfeger-
Region neu erteilt. Der bisherige, langjährige meister Roland Loretan mit Sitz in Visp.
Poststelle Susten: Garantien gibt es nicht
Der Gemeinderat hat bei der Generaldirekti- die Wahl der geeigneten Zugangsmöglichkei-
on der Post AG in Bern nachgefragt, was es ten sind in erster Linie wie erwähnt die Ent-
heisse, dass die Poststelle in Susten bis 2020 wicklung der Nutzung, die Situation vor Ort
garantiert sei. Mit Brief vom 17. Oktober 2017 sowie das Umfeld massgebend. Weitere Fak-
gibt die Direktion folgende Antwort: toren sind beispielsweise die Siedlungsstruk-
tur und -entwicklung, die Altersstruktur der Be-
Dass eine Filiale bis 2020 garantiert sei, be- völkerung und in diesem Zusammenhang der
deute keineswegs, dass sie ab 2020 überprüft Bevölkerungsanteil, der überwiegend elektro-
werde. Angesichts der nach wie vor anhaltend nische Kommunikationsmittel und E-Banking
rückläufigen Entwicklung bei der Nutzung von nutzt. Weitere Kriterien können das Einkaufs-
Postdienstleistungen sei es jedoch schlicht und Pendlerverhalten sein, oder ob die Filiale
nicht möglich, für alle Standorte Garantien eine Zentrumsfunktion auch für umliegende
über das Jahr 2020 hinaus abzugeben. Die Gemeinden übernimmt, so wie in Susten. «Un-
Post gebe für keinen Standort längere Garan- ser Ziel ist es dabei immer mit dem passenden
tien – auch nicht für derzeit absolut unbestrit- Angebot zur richtigen Zeit nahe beim Kunden
tene Poststellen. Ob der Betrieb einer Post- zu sein», heisst es. Der Gemeinderat nimmt
filiale Sinn mache, hänge in erster Linie von der diese Erklärungen auf und er wird sich auch
Nutzung ab. Bei der Prüfung gehe man nicht in Zukunft für die Belange der Post in Susten
nach einem sturen Schema vor, sondern neh- einsetzen.
me Rücksicht auf aktuelle Gegebenheiten. Für
10Aus der Gemeindeverwaltung info
Arbeitsvergaben und Beiträge
Der Gemeinderat hat von Juli 2017 bis Dezember 2017 folgende, grössere Arbeiten,
Aufträge und Beiträge beschlossen und vergeben.
Gebäude - Liegenschaften
OS Leuk, Erdbebensicherheitsnachweis Ingenieurbüro Stefan Eggo Fr. 6 000.–
Wärmeverbund mit Kinderdorf Elektrohüs AG Fr. 12 286.–
Alte Suste, Elektroarbeiten Elektrohüs AG Fr. 3 817.–
KG Feithieren, Malerarbeiten Nil peinture Fr. 3 000.–
KG Feithieren, Böden Pfaffen AG Fr. 9 296.–
APH Ringacker, Geschirrspühler Gemmet Handels AG Fr. 12 020.–
Zentrum Roggen, Fahnenstangen Heimgartner Fahnen AG Fr. 4 094.–
Wasserversorgung
Quelle z. d. Lärchen, Umleitung Wanderweg Wyssen Strassenunterhalt, Jules Seiler Fr. 15 000.–
Festlegung u. öffentl. Auflage Gewässerraum A. Burkard AG und Pronat AG Fr. 19 289.–
Leitungen Chrizmatte Ingenieur Ingenieurbüro Stefan Eggo Fr. 15 970.–
Leitungen Chrizmatte Baumeister Walpen AG Fr. 63 000.–
Verlegung Trinkwasserleitung Gampinen Wyssen Michel Fr. 10 306.–
Bewässerungssystem Brentschen Vorprojekt Rudaz u. Partner SA Fr. 4 300.–
Reservoir Pletschen, Entfeuchtung Krüger u. Co. AG Fr. 21 442.–
Reservoir Brentschen, Entfeuchtung Krüger u. Co. AG Fr. 16 017.–
Reservoir Brentschen, Metallarbeiten Aluferro GmbH Fr. 5 288.–
Werkhof Susten, Heizung Kippel Leo u. Söhne AG Fr. 37 224.–
Beiträge
Verein Kinderweeelten Jahresbeitrag Fr. 10 000.–
Naturpark Pfyn-Finges Zusammenarbeitsvereinbarung Fr. 20 000.–
Burgerschaft Leuk Fassadensanierung Ringackerkapelle Fr. 10 369.–
Strassenbau, Sicherheit
Bella-Tola Weg, Beleuchtung ReLL AG Fr. 6 000.–
Galdinenstrasse, Strassenlampen Elektrohüs AG Fr. 2 056.–
Illgraben
Bauleitungsmandat für Drainagebohrungen Rovina u. Partner AG Fr. 54 683.–
Ingenieurmandat Bioversitätsstudie buweg GmbH und Emch und Berger Fr. 35 000.–
Drainagebohrungen Sperre 1 Silex Felstechnik AG Fr. 417 601.–
Neugestaltung Rathausplatz, Leuk-Stadt
Mandat Elektroplanung Bacher u. Schmidt Elektro AG Fr. 8 164.–
Elektroarbeiten Elektrohüs AG Fr. 142 928.–
Signalisierung Signal AG Fr. 6 220.–
Baumpflege Platanen Patricio Borter Fr. 8 120.–
Sanitär/Trinkwasser Kippel Leo und Söhne AG Fr. 34 493.–
Sanitär/Bewässerung Kippel Leo und Söhne AG Fr. 23 723.–
Pflästerungen Enz Pflästerungen u. Naturstein Fr. 392 165.–
Leitbild/Verwaltung
Leitbild/strategische Planung 2017–2020 Hes-so Siders Fr. 7 820.–
Bauamt, Planung Neuorganisation Cleangreen Consulting GmbH Fr. 12 000.–
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12Aus der Gemeindeverwaltung info
Neujahrsempfang 2018
Sonntag, 7. Januar 2018 um 17.00 Uhr
im Zentrum SOSTA in Susten
Traditionsgemäss werden die Jungbürgerinnen und Jungbürger des Jahrgangs 2000
geehrt und mit der Verleihung des Bürgerbriefs offiziell als Stimmbürger unserer Gemeinde auf-
genommen.
Wir heissen auch die Neubürgerinnen und Neubürger herzlich willkommen.
Verabschiedet wird der Leuker Botschafter 2017 Rudolf Steiner, der den Stab an die oder den
neuen Leuker Botschafter/in 2018 übergeben wird.
Die Neujahrsansprache hält Gemeindepräsident Martin Lötscher mit Bekanntgabe des Jah-
resmotto 2018.
Durch das Programm führen Gemeinderat Dominique Russi und Gemeindeschreiber Urs
Mathieu.
Für Auflockerung sorgt das Tanzzentrum SOSTA.
Umrahmt wird der Anlass von der Musikgesellschaft Enzian, Erschmatt.
Nach dem offiziellen Teil offeriert die Gemeinde einen Imbiss.
Wir laden alle Einwohnerinnen und Einwohner herzlich zum Neujahresempfang ein.
13info Aus der Gemeindeverwaltung
Aktion Weihnachtsbaum
Vom Montag 01. Januar bis Freitag 19. Januar zusammen mit dem Hauskehricht entsorgt
2018 können ausgediente Weihnachtsbäume werden.
Kein Advent ohne die Maronibrater
Eine Adventszeit ohne Auftritt der Leuker der Zweck, für den sich das Maroni-Team en-
Maronibrater ist schlichtweg undenkbar. Am gagiert. Kommt doch der Erlös der verkauften
Wochenende des 16. und 17. Dezembers Maroni den Leuker Bewohnerinnen und Be-
treten sie zum 56. Mal in Aktion. Am Sams- wohnern des Betagten- und Pflegeheim St.
tag stehen sie ab 8.30 Uhr bei der Migros in Josef in Susten sowie des Ringackerheims
Susten und ab 17.00 Uhr auf dem Leuker in Leuk-Stadt zugute. Mit dem Verkaufserlös
Hauptplatz im Einsatz; am Sonntag bringen sie werden nämlich kleine Geschenke gekauft,
ihre Maroni sowie warmen und «kalten» Wein mit welchen die Bewohnerschaften dieser bei-
ab 9.00 Uhr auf dem Leuker Hauptplatz an den den Institutionen beglückt werden.
Mann und Frau. Heiss ist ihre Ware und Edel
Die Maronibrater (es fehlt André Werlen)
Dank für 30 Jahre «Blumendienst»
Während drei Jahrzehnten sorgte Genoveva
Schnyder in Erschmatt dafür, dass das Blumen-
beet beim Friedhof gut aussieht. Für die Hege
und Pflege dieses blumigen Schmuckstücks
hat die Erschmatterin nie etwas verlangt. An-
fangs Oktober überbrachte ihr der zuständige
Gemeinderat Reinhold Schnyder Dank und An-
erkennung der Gemeinde. Für ihr Engagement
übergab er ihr einen Gutschein der Matterhorn
Gotthard Bahn (MGB).
Genoveva Schnyder erhielt von Gemeinderat Rein-
hold Schnyder (rechts) einen MGB-Gutschein ausge-
händigt.
14Aus der Gemeindeverwaltung info
Originelles Ortsbild
Die Herbst-Gestaltung der Kreisel in der und Figuren. Gratulation dem Werkhofteam zu
Gemeinde Leuk fällt auf durch originelle Sujets ihrer Arbeit!
Herbstlich geschmückte Verkehrsinsel
Weihnachtlich dekorierter Kreisel trägt zur Adventsstimmung bei.
15info Zu Besuch
«Es war sehr interessant – und ich lernte viel»
«Du spinnst» gab Marie-Antoinette Willa-Allet trinken», sagt Marie-Antoinette. «Die Männer
jenem Mann zur Antwort, der ihr 1972 einen im Gemeinderat haben dich sicher auf Händen
Platz auf der CSP-Liste für die Gemeinderats- getragen», bemerkt der Gemeindepräsident.
wahlen antrug. Doch sie liess sich überreden,
wagte es – und schaffte den Sprung in den «Die Einführung der OS war eine Riesen-
Leuker Gemeinderat: Als erste Frau in der arbeit»
Gemeinde Leuk trat sie 1973 ihre Amtszeit Bau und Einzug in die neuen Schulhäuser von
an. «Ich dachte nicht daran, dass ich gewählt Susten und Leuk-Stadt – zwei Projekte, die
würde», erinnert sie sich. Marie-Antoinette unvergesslich geblieben
sind. «Die Einführung der OS war schon eine
Acht Jahre lang engagierte sich Marie- Riesenarbeit», erzählt sie. «Einen Schuldirektor
Antoinette Willa-Allet (1942) dann im Leuker gab es damals nicht. Also hatte ich das Ganze
Gemeinderat. Sie denkt gerne an diese Zeit zu organisieren», berichtet sie. Wie sie denn all
im Gemeinderat, im Gespräch mit Gemeinde- die Lehrpersonen für die OS fand, will Martin
präsident Martin Lötscher ist dies unüberhör- wissen. «Es gab Stellenausschreibungen, viele
bar. «Es war sehr interessant – und ich lernte Lehrer kamen direkt vom Seminar, sozusagen
viel», betont sie. Bei der Begrüssung in ihrem «frisch ab Presse», führt sie aus. «Die meisten
Haus in Susten macht sie Martin aufmerksam blieben», fügt sie hinzu.
auf eine Gemeinsamkeit: Sie besetzten beide
das Leuker Schulpräsidium. «Du bist der fünfte «Für das Schulhaus in Susten gingen seinerzeit
Schulpräsident, den ich kenne, seit ich hier 24 Projekte ein, für das Leuker OS-Schulhaus
in Susten wohne», heisst sie den Gemeinde- deren 23. Die Kommission beurteilte sie, ein
präsidenten willkommen. Und schon sitzen Preisgericht traf dann die Wahl: Der Auftrag für
sie am Stubentisch, vertieft in ein spannendes Susten ging an Arnold Meichtry, jener für Leuk-
Gespräch. Stadt an das Büro Furrer-Jeiziner», erklärt sie.
Alle Projekte seien seinerzeit auch ausgestellt
«Ich hatte als erstes die Theaterbaracke zu worden, sagt sie. «Ein Vorgehen wie heute»,
putzen» meint Martin. Baubeginn war dann beiderorts
Was denn ihr Gatte Bernard – er amtierte spä- im November 1976, 1979 konnten die beiden
ter als Leuker Burgerrat – seinerzeit zu ihrer Anlagen bezogen werden. «Die Schülerzahl in
Kandidatur meinte? «Er war dafür», antwortet der Gemeinde belief sich im Schuljahr 1978/79
Marie-Antoinette. «Die Frau gehorchte also auf 722», sagt Marie-Antoinette.
dem Mann», wirft Martin ein. Und beide la-
chen. «Nur wer Freude hat, lernt gerne»
«Für die Schule etwas zu machen bereitete
Von 1973 bis 1980 engagierte sich Marie- mir stets Freude, als Schulpräsidentin erlebte
Antoinette im Gemeinderat. Schulhausbauten ich viel Positives», betont sie. «Was war dir
in Susten und Leuk-Stadt prägten diese Zeit, bei dieser Arbeit besonders wichtig?», fragt
die Einführung der Orientierungsschule war Martin. «Der direkte Kontakt», antwortet
angesagt. Was diese intensiven Zeiten für die Marie-Antoinette: «Ich telefonierte viel mit den
ausgebildete Lehrerin hiess? Viel Arbeit und Eltern, traf mich mit ihnen. Bei Problemen sol-
viele Sitzungen – mit grossem Engagement len sie mit den Lehrpersonen das Gespräch
und viel Herzblut. «Schule, Waisenamt, So- suchen, riet ich ihnen». Und selbstverständlich
ziales, Gesundheitsamt, Spitalkommission, suchte auch sie das regelmässige Gespräch
Spittel und Schulhausbau-Kommission» zählt mit den Lehrpersonen. «Ein Kind soll gerne
sie auf, wo sie tätig war. Woran sie sich mit zur Schule gehen, denn nur wer Freude hat,
einem Lachen erinnert – den ersten Auftrag, lernt gerne», diesen Leitspruch nahm Marie-
den ihr der damalige Gemeindepräsident Antoinette wörtlich. «Steht das Kind im Mittel-
Robert Zumstein erteilte: «Ich hatte als erstes punkt, kannst du nichts falsch machen», betont
die Theaterbaracke hinter dem Buffet zu put- sie. Und verweist auf die Hilfsschulklassen, die
zen». es seinerzeit gab. «Sollte ein Kind in die Hilfs-
schule, ging ich zu den Eltern, erklärte ihnen
«Wie war es denn so als erste Frau im Ge- den Sachverhalt. Das kam stets positiv her-
meinderat?», will Martin wissen. «Ich wurde aus», sagt sie. Und verweist auf den grossen
im Rat gut aufgenommen. Wir hatten im Rat Vorteil solcher Klassen: «In kleinen Gruppen
ein gutes Klima. Mit wenigen Ausnahmen gin- kam jedes Kind zum Zug – und ein jedes von ih-
gen wir nach jeder Sitzung gemeinsam etwas nen hat später seine Lehre tiptop gemeistert»
16Zu Besuch info
Die erste Leuker Gemeinderätin Marie-Antoinette Willa-Allet im Gespräch mit Gemeindepräsident Martin
Lötscher: «Die Zeit im Gemeinderat gefiel mir», blickt sie zurück auf ihre beiden Amtsperioden zwischen 1973
und 1980.
«Ich würde es nochmals machen» Welches Ereignis ihr in besonderer Erinnerung
Von Schulzimmer zurück in den Gemeinderat: geblieben sei, will Martin wissen. «Die Einwei-
«Wie ging es dir dort?», will Martin wissen. hung der Satellitenstation Brentjong im Jahr
«Ich war schon vor meiner Wahl nie parteige- 1974», antwortet Marie-Antoinette. «Bundes-
bunden, stimmte stets den Leuten, die ich für rat Willy Ritschard sass beim Essen vis à vis
fähig hielt. Auch im Gemeinderat spielte die mir – und beim Abschied sagte er mir: Aha,
Partei für mich keine Rolle. Denn ein Gemeinde- bald Mami. Er sah es also».
rat soll gemeinsam das Beste fürs Gemeinde-
wohl machen», blickt sie zurück. Welches Fazit die erste Leuker Gemeinde-
rätin zieht? «Die Zeit im Gemeinderat gefiel
Worauf Marie-Antoinette zudem zu sprechen mir. Blicke ich auf sie zurück, muss ich schon
kommt – die Arbeit im Sozialbereich. «Wir hat- sagen: Ich würde es nochmals machen». Ob
ten seinerzeit schon einige schlimme Sozialfäl- ihr – nebst Politik und Familie – denn auch Zeit
le», bemerkt sie. Auch hier engagierte sie sich für Hobbys blieb? Gesangverein, Mütterverein
mit viel Herzblut. Nach einem Brandfall hätten und Turnen zählt Marie-Antoinette auf. «Mit
sie zum Beispiel fünf Kinder auswärts platzie- dem Mütterverein organisierten wir denn auch
ren müssen, berichtet sie. «Zwei davon nah- den ersten Bazar im Josefheim», sagt sie und
men wir auf», fügt sie hinzu. «Dass ehemalige lacht: «Turnen tue ich immer noch».
Kinder heute Grossmütter sind und mich bei
Begegnungen immer noch umarmen, berührt
mich schon», sagt sie.
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18Aus der Burgerschaft info
Obst- und Gemüseabgabe und Zusammen-
kunft der Alt-Burgerräte
In Leuk-Stadt fand am 21. Oktober 2017 die Altburgermeister, Altvizeburgermeister, Alt-
Obst- und Gemüseabgabe statt. Rund 454 burgerräte und Altburgerschreiber, sowie die
Burgerinnen und Burger konnten an diesem Geistlichkeit der Seelsorgeregion Leuk zu ei-
Tag Äpfel, Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln nem Aperitif im Burgerkeller und zum Mittag-
auf dem Rathausplatz abholen. essen ein.
Im Anschluss lud die Burgerschaft Leuk die
Mit den ehemaligen Mitgliedern beim Apero…
Neuverteilung der Burgerlöser auf dem
Leukerfeld
Der Burgerrat hat an seiner Sitzung vom Orientierungssitzung vom 27. Oktober 2017
30. August 2017 beschlossen, eine Neuver- wurden die Pächter über die Neuzuteilung mit
teilung der Burgerlöser durchzuführen. An der den entsprechenden Plänen informiert.
Weinernte fiel geringer aus
Aufgrund des frostigen Frühlings hat die Bur- gangs 2016 angebracht. Ein traditionelles, ele-
gerschaft Leuk rund 26 % weniger Weinern- gantes Design, welches Lust auf Wein macht!
te als im Vorjahr. Die Gesamternte betrug Zudem bietet die Burgerschaft Leuk neu ein
8 033 Kg, was eine Abnahme von 2 883 Kg Geschenkpack mit sechs verschiedenen Wei-
zum Vorjahr ausmacht. nen (Fendant, Johannisberg, Chardonnay,
Pinot Noir, Cornalin, Syrah) an.
Die neuen Weinetiketten sind eingetroffen und
wurden erstmals auf den Flaschen des Jahr-
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20Aus der Burgerschaft info
Aufschüttung Chrizmatte
Die Aufschüttung Chrizmatte ist im Gang. Die erste Etappe ohne Humusierung sollte bis
Die Kanalisations-, Oberflächenwasserleitungen Ende Dezember 2017 abgeschlossen werden.
und das Wässerwasser wurden umgeleitet.
Instandstellung Verbauungsweg Bochtür
Der Verbauungsweg und die Forststrasse Leuk den Auftrag erteilt, unter der Leitung der
Bochtür wurde in den 1990er Jahren von den Dienststelle für Wald, Flussbau und Landschaft,
Gemeinden Leuk, Agarn und der Burgerschaft vom Forst Region Leuk die Projektierung und
Leuk im Rahmen des Verbauungsprojektes Umsetzung der Instandstellungsmassnahmen
Bochtür erstellt. Im Frühjahr 2016 ereigneten auszuführen. Die instabilen Partien wurden
sich auf der Strasse mehrere Rutsche durch mittels zweier Holzkästen und Blockwürfen
Schneeschmelze und Niederschläge, welche gesichert und stabilisiert. Zudem drohte eine
eine Befahrung und Nutzung des Weges ver- Blockwurfmauer herauszubrechen, diese
unmöglichten. musste zurückgebaut und neu erstellt werden.
Die instabile Felspartie wurde geräumt und die
Aus Sicherheitsgründen hat die Burgerschaft Tragfähigkeit der Strassenfahrbahn verbessert.
Sicherheit hat Vorrang: Die Burgerschaft Leuk hat den Verbauungsweg Bochtür instandstellen lassen.
Nächste Anlässe
Neujahrstrunk Gedenken der verstorbenen Burgerinnen und
Am Sonntag, 07. Januar 2018, findet um 15.00 Burger um 14.00 Uhr in die Pfarrkirche in
Uhr in der Burgerstube, Rathaus Leuk-Stadt Leuk-Stadt eingeladen. Um 15.00 Uhr findet
der traditionelle Neujahrstrunk mit Jungburger- die ordentliche Burgerversammlung in der
feier statt. Burgerstube im Rathaus statt. An der Burger-
versammlung vom St. Karlstag werden unter
Burgerversammlung zum St. Karlstag anderem die Jahresrechnung 2017 und der
Die Burgerinnen und Burger werden am Voranschlag 2018 vorgetragen.
28. Januar 2018 zur Gedächtnismesse zum
21info Aus den Pfarreien
Trauerkarten zu Gunsten Renovation Kapelle
Gampinen
Die Sanierung der Kapelle Gampinen wird mit Die Beileidskarten wurden nun in zwei Etappen
rund 750 000 Franken voranschlagt. Um einen an insgesamt 24 000 Haushalte im Oberwallis
weiteren Teil der Finanzierung sicherzustellen, verschickt. Interessierte können Trauerkarten
hat der Kirchenrat von Susten eine Trauerkar- und Einzahlungsscheine auch beim Sekretariat
ten-Aktion lanciert. der Pfarrei St. Theresia Susten bestellen.
In der letzten Septemberwoche haben über 50 «Äs härzlichs Värgält’s Gott» für jeden Karten-
Frauen und Männer aus Susten, Leuk-Stadt und kauf und jede Spende zu Gunsten der
unseren Nachbargemeinden im Meschlersaal Renovation unserer Bruder Klaus-Kapelle in
mitgeholfen, 98 000 Beileidskarten zu falten Gampinen!
und 60 000 davon zu verpacken. 270 Arbeits- Kirchenrat Susten
stunden haben die Helferinnen und Helfer da-
bei geleistet: Für diesen grossartigen Einsatz
sei allen von Herzen gedankt!
Grosseinatz von mehr als 50 Frauen und Männer: Mit dieser Trauerkarte unterstützen Sie die Renovation der
Kapelle Gampinen.
22Wir gratulieren info
Wir gratulieren zum Geburtstag
Vom Dezember bis Ende April 2018 können in 90 Jahre
unserer Gemeinde folgende Mitbürgerinnen Eggo Sophie 05.02.28
und Mitbürger einen runden Geburtstag feiern: Metry-Locher Agnes 30.01.28
Wyssen-Mathieu Maria 01.02.28
80 Jahre
Brunner-Matter Hildegard 20.04.38 91 Jahre
Grand-Ruffiner Berta 25.02.38 Bovet-Schnydrig Margaretha 14.01.27
Marty-Grand Hilda 24.01.38 Eggo-Inderkummen Seraphine 13.03.27
Meichtry-Plaschy Yvonne 20.03.38 Imboden-Jeitziner Blanka 06.01.27
Rotzer-Locher Margaretha 01.04.38 Locher-Tscherry Peter 11.01.27
Schmidt-Kuonen Albert 27.02.38 Mathieu-Müller Agatha 25.02.27
81 Jahre 92 Jahre
Schnyder Johann 22.09.37 Kneubühler-Wahlen Anna 12.04.26
85 Jahre 93 Jahre
Hugo-Schnyder Josef 15.03.33 Bellwald-Tognon Ermelinda 27.02.25
Locher-Tscherry Karolina 01.04.33 Lötscher-Thommen Fritz 14.03.25
Pfammatter-Jäger Paul Viktor 09.01.33
Schnyder-Schnyder Gregor 12.03.33 94 Jahre
Sewer-Jerjen Jolanda 23.04.33 Döbeli-Mathieu Maria 02.02.24
Studien- und Lehrabschlüsse
Aus der Tagespresse entnehmen wir folgen-
de, erfolgreiche Abschlüsse von Studien,
Lehrabschlüssen und Weiterbildungen. Leider
können wir keine Gewähr für die Vollständig-
keit der Auflistung übernehmen und bitten die
Leserschaft, uns auch andere Abschlüsse zu
melden.
Pharma-Assistentin EFZ
Fabienne Nanzer, Susten
Dipl. Berufsfachschullehrerin für berufs-
kundlichen Unterricht im Hauptamt, aeB
Schweiz / Pädagogische Hochschule
Luzern
Anja Schnyder-Kuonen, Leuk-Stadt
KBM-Praktikum bei der Raiffeisenbank
Region Leuk
Abschluss: Kauffrau EFZ, Eidgenössisches
Fähigkeitszeugnis mit Berufsmaturität
Ciara Mathieu, Susten
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24Aus unseren Schulen info
Auf die Plätze, fertig… Tappa!
«Das Geheimnis des Vorwärtskommens be- Die Schule Leuk tritt als Team gegen rund
steht darin, den ersten Schritt zu tun»: Frei 60 andere Institutionen in der Schweiz und
nach den Worten von Mark Twain haben sich Deutschland an. Der Wettbewerb endete am
rund 20 Lehrerinnen und Lehrer, Mitglieder der 26. November 2017. Dass die Motivation der
Schulkommission, der Schuldirektion und Ver- Tappaläufer aus Leuk und Umgebung sehr
treter des Elternrates seit dem 28. September hoch ist, spiegelt sich nicht nur in Gesprächen
auf eine virtuelle Reise vom Bodensee bis zum in den Lehrerzimmern wieder. Unsere Schule
Gardasee gemacht. befand sich mit einem ausgezeichneten
8. Platz bereits nach einem Monat Laufzeit
Jeden Tag werden mit einem Zähler Schrit- unter den zehn ersten Rängen. Das Wander-
te erfasst, die auf der Website von tappa.de fieber hat denn auch viele Teammitglieder voll-
eingetragen und in gelaufene Kilometer um- ends gepackt – trotz ihrer frühen Ankunft an
gewandelt werden. Nach 490 real gelaufenen den Stränden des Gardasees, sind sie schon
Kilometern erreicht man auf der Plattform via auf der nächsten virtuellen Europareise. «Auf
Gotthardpass den Gardasee. nach Bilbao!», lautet das neue Fernziel.
Bergschule der Leuker OS
Bereits zum sechsten Mal fand im Oktober auf mehr bildeten mit den Unterschied zum nor-
der prächtig gelegenen Grubenalp hoch über malen Leben zu Hause.
Saas-Balen eine etwas andere Schulverlegung
der OS-Leuk statt. Unterrichtet wurde in Gottes freier Natur, im
Angesicht der höchsten Alpengipfel. Beim
Zehn Jugendliche verbrachten gemeinsam Klettern und Bergsteigen unter der profes-
unter einfachsten äusseren Bedingungen eine sionellen Betreuung des Bergführers Beat
Unterrichtswoche, fernab jeglicher elektroni- Burgener musste man sich überwinden. Einige
schen Unterhaltung, natelmässiger Verbindung Kinder waren über ihrer physischen Leistungs-
oder Internetnetzwerk. Auf viele andere An- fähigkeit überrascht. Lehrer Aurèle Greiner be-
nehmlichkeiten des modernen Lebens musste obachtete mit den Jugendlichen per Teleskop
verzichtet werden. Das Essen, selber einge- den Sternenhimmel. Und immer wieder muss-
kauft, wurde auch selbst zubereitet. Schlafen te man einander helfen, die eigenen Bedürfnis-
im Schlafsack, sich waschen am Brunnen, an- se wurden hinten angestellt. In einem Satz: Ein
feuern um nicht kalt zu haben und noch vieles Lager, das nicht wie jedes andere war.
Schülerinnen und Schüler mit den Lehrpersonen Tamara Bortis und Thomas Matter (es fehlen Beat Burgener
und Aurèle Greiner): Ein etwas anderes Lager.
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26Aus unseren Schulen info
OS – Elternrat sucht Hilfe für den Pausenkiosk
Am Vortrag von Patrick Fust: Dieses Referat «bewegte».
Mit dem Beginn des Schuljahrs 2017/18 hat Vortrag schaffte, sich aber trotzdem dafür in-
auch der Elternrat der OS Leuk seine Aktivitä- teressiert, kann die Präsentation auf der Seite
ten aufgenommen. des Elternrates auf schulenleuk.blogspot.ch
downloaden oder sich auf «bewegung-in-die-
Jeden Donnerstag wird der von den Schülern schule.ch» für den Newsletter anmelden.
sehr beliebte Pausenkiosk durchgeführt.
Um diesen Anlass weiter aufrecht zu erhal- Jährlich müssen wir uns leider von ein paar
ten, braucht es aber immer wieder freiwillige Vertretern im Elternrat verabschieden, da ihre
Eltern. Wer mithelfen möchte, kann sich bei Kinder unsere OS nicht mehr besuchen. Wir
Daniela Kuonen (078 848 55 72) melden. Vor möchten an dieser Stelle Christelle Bregy,
den Herbstferien fand zudem die Apfelwoche Doris Köppel, Josianne Mathieu, Tanja Meichtry
in der Schule statt. Die Schülerschaft durfte und Myriam Meyenberg ganz herzlich für die
täglich gesunde Walliser Äpfel und Birnen ge- geleisteten Dienste bedanken. Neu begrüssen
niessen. wir Yves Zen-Ruffinen im Elternrat.
Am 31. Oktober war in der Aula OS Leuk, pas- Wenn Sie ein Anliegen haben, welches Sie
send zum Thema «Fitte Kids», ein Vortrag von über den Elternrat in der Schule besprochen
Patrick Fust zum Thema «Bewegung in der haben möchten, können Sie Sich gerne mit
Schule, bewegtes Lernen in der Praxis» zu hö- Christine Ruppen (9. OS1), Daniela Kuonen
ren. Tagsüber richtete sich der Referent an die (10. OS3), Carmen Marx (10. OS3), Yves Zen-
OS Schüler, am Abend referierte er vor Eltern Ruffinen (9. OS1), Robert Kuonen (10. OS2
und Lehrpersonen. Der interessante Vortrag hat & 11. OS1), Yves Grand (10. OS1) oder David
die Jugend und diejenige, die trotz Halloween Kestens (9. OS2) in Verbindung setzen.
und Champions League den Weg zur Aula ge-
funden hatten, «bewegt». Wer es nicht an den Im Namen des Elternrats, David Kestens
Mittagstisch, wenn…
Vor zwei Jahren wurde in Zusammenarbeit Eine Umfrage bei allen Eltern hat damals ge-
mit der KITA Purzilböim ein Angebot für einen zeigt, dass kein Bedürfnis vorhanden ist. Le-
Mittagstisch ausgearbeitet. Falls weniger als diglich eine Familie hat ihr Interesse angemel-
fünf Kinder davon Gebrauch machen möchten, det. Wir haben bis heute keine weiteren An-
wurde die Möglichkeit geboten, sich bei Tages- fragen erhalten. Sollte das Bedürfnis steigen,
müttern verpflegen und sich über Mittag be- sind wir weiterhin bereit, einen Mittagstisch
treuen zu lassen. Wenn die Nachfrage grösser einzurichten.
würde, besteht die Möglichkeit, einen gemein-
samen Mittagstisch anzubieten. Direktion Schulen Leuk, Fux Bernhard
27info Aus unseren Schulen
Pfyn-Exkursion: Der kleine Fuchs
Am vergangenen 9. Oktober verbrachte die kleinen Fuchs, welche wie er im Wald woh-
4 H einen Tag im Pfynwald. Armin Mathieu vom nen. Dabei haben die Kinder Ängste vor Tieren
Naturpark Pfyn-Finges nahm die Kinder beim abbauen und die Natur mit allen Sinnen und
Ermitage in Empfang. Gemeinsam mit dem spielerisch entdecken dürfen. Den Verantwort-
kleinen Fuchs liefen die Kinder Richtung Rosen- lichen des Regionalen Naturparks Pfyn-Finges
see und weiter zum Camping Monument. gilt der herzliche Dank für den schönen Tag.
Auf dem Weg trafen sie viele Freunde vom
Gemeinsam den Pfynwald entdecken macht Spass. Auf Entdeckungstour im Naturpark
Herbstausflug – toll und erlebnisreich
Viel Spass und Freude bereitete den Schülerin- und wieder andere konnten eine tolle Aussicht
nen und Schülern der Klassen 3–6H der diesjäh- über das Rhonetal geniessen. Insgesamt war
rige Herbstausflug. Dieser fand bei sonnigem es nach Aussagen der Kinder ein überaus tol-
Wetter am Donnerstag, den 21. September, ler und erlebnisreicher Tag, der allen viel Spass
statt. und Freude bereitet hat.
Die Schülerinnen und Schüler konnten aus
drei verschiedenen Möglichkeiten wählen:
Variante 1: Von Guttet nach Brentschen, zum
«Rüämätschbodu», dann via Rotafen nach
obere Lichten bis Brentjong; Variante 2: Vom
Schulhaus an einen der Pfynseen und wieder
zurück; Variante 3: Vom Schulhaus über Plet-
schen zur Bhutanbrücke hinab zur Abschlacht
und wieder zurück zum Schulhaus. Eine ur-
sprünglich vorgesehene vierte Variante wurde
wegen zu geringer Nachfrage mit der Varian-
te 3 zusammengelegt. Im Rahmen der ver-
schiedenen Ausflüge durften die Kinder Unter-
schiedliches erleben und erfahren. So hatten
einige beispielsweise die Möglichkeit, Frösche
zu beobachten und sogar in den Händen zu
halten. Andere konnten ihre Angst überwin-
den, indem sie über die Bhutanbrücke liefen, Herbstausflug geniessen: Auf der Suche nach Fröschen.
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29Jeannette Zumstein
Das Blumenkind
Arbeit im Mittelpunkt
Auch wenn Jeannette Zumstein in den
«Tschüdanga» bei Salgesch geboren und
aufgewachsen ist, ist sie seit jeher eine
waschechte Leukerin, denn dieses Gebiet
liegt auf Territorium der Gemeinde Leuk.
Die Primarschule besuchte sie jedoch in
Salgesch und kam erst zur Sekundarschule
nach Leuk-Stadt ins Institut. Wie es üblich
war, half sie damals im elterlichen Hof mit,
genau so, wie es ihre zwei Schwestern auch
taten. Von Kindesbeinen an vermochte sie
sich an der vielfältigen Blumenwelt rund um
den elterlichen Hof zu begeistern. Leider
konnte sie jedoch den Beruf der Gärtnerin
nicht erlernen, weil ihr Vater für sie die
Landwirtschaftsschule in Châteauneuf
vorsah. Dies wohl, um den Betrieb des Hofes
weiterhin sicherzustellen.
Auf Umwegen nach Leuk-Stadt
Bereits in der Sekundarschule knüpfte
sie die ersten zarten Bande mit ihrem
zukünftigen Ehemann Josef Zumstein. Und
als musikbegeisterter Mann war für sie klar,
wo sie diese Bande enger knüpfen konnte,
nämlich an jedem Musikfest, welches in
erreichbarer Nähe stattfand. Und so kam es,
dass sie ihm, als er berufshalber nach Mörel
zog, noch am gleichen Tag nachfolgte. 1976
heirateten die beiden und noch im selben
Jahr kam Sohn Jérôme auf die Welt. Im Jahr
1979 folgte dann Tochter Judith, welche in
Niederernen zur Welt kam, wohin sie in der
Zwischenzeit gezügelt waren. Als 1981 ein
Jobangebot in Chippis zur Wahl stand, fiel
ihnen der Entscheid einfach. Endlich zurück
nach Leuk-Stadt! Doch leider fand die Familie
keine einzige leerstehende Liegenschaft
und so bezogen sie eine Wohnung in
Susten. Ein Jahr später ergab sich dann die
Möglickeit, die elterliche Wohnung von Josef
zu beziehen und da liess sich das Paar nicht
zweimal bitten.
Steckbrief
Name: Jeannette Zumstein-Nanzer (geb. 19.12.1956)
verheiratet mit: Josef Zumstein (geb. 31.03.1956)
Kinder: Jérôme (geb. 10.12.1976)
Judith (geb. 23.01.1979)
Arbeitgeber: selbständig / Inhaberin eines Blumenateliers
Hobbies: Besuche von Theater und Konzerten, AusflügeSie können auch lesen