Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe - Medienbildungskonzept

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Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe - Medienbildungskonzept
Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe

       Medienbildungskonzept
Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe - Medienbildungskonzept
2     Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

    Inhaltsverzeichnis
    1. Einleitung .......................................................................................................................... 3
    2. Medienkompetenzentwicklung ........................................................................................... 4
    2.1 Begriffsbestimmung Medienkompetenz ........................................................................... 4
    2.2 Herauszubildende Kompetenzen ..................................................................................... 5
    3. Medienkompetenzbildung an der KGS Kirchweyhe… ........................................................ 7
    3.1 … im Fachunterricht ........................................................................................................ 9
    3.2 … an Methoden- und Medientagen ................................................................................10
    4. Unsere Informations- und Kommunikationsinfrastruktur - Ist-Stand ..................................11
    4.1 Hardware ........................................................................................................................11
    4.2 Software/ Schullizenzen/ digitale Materialien ..................................................................12
    4.3 IServ ...............................................................................................................................13
    4.4 Sicherheit .......................................................................................................................14
    4.5 Prävention ......................................................................................................................15
    4.6 Wartung und Pflege der IKT ...........................................................................................15
    5. Wie wir uns weiterbilden wollen - Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrkräfte ................15
    6. Wie wir den Austausch mit den Erziehungsberechtigten gestalten ...................................15
    7. Wie wir uns entwickeln wollen – ein Ausblick....................................................................16
    8. Anhang .............................................................................................................................20
    8.1 Datenerhebungsbogen ...................................................................................................20
    8.2 Raumplan der KGS Kirchweyhe .....................................................................................21
    8.3 IServ-Nutzerordnung der KGS Kirchweyhe.....................................................................25
Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe - Medienbildungskonzept
3       Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

    1. Einleitung
    Unsere sich unter dem Einfluss der Digitalisierung wandelnde Gesellschaft bringt neue Her-
    ausforderungen an die heranwachsende Generation mit sich. Der Erwerb von Medienkompe-
    tenz ist eine zentrale Aufgabe, zu welcher auch die KGS Kirchweyhe als Teil des Ausbil-
    dungssystems Schule einen maßgeblichen Beitrag leisten muss. Um den Erwartungen und
    Ansprüchen gerecht werden zu können, sollten diese auf möglichst viele Fächer und Jahr-
    gänge verteilt werden. Unsere Lehrkräfte erfahren so eine Entlastung und gewinnen Sicher-
    heit bei der Gestaltung von Lernprozessen mit und über Medien. Neben den gesamtgesell-
    schaftlichen Erfordernissen für ein fächerübergreifendes schulisches Medienbildungskonzept
    wird ein solches auch im Orientierungsrahmen Schulqualität als ein Qualitätsmerkmal und
    von der Schulinspektion in Niedersachsen als Inspektionskriterium identifiziert.
    Unser Medienbildungskonzept verbindet pädagogische, technische und organisatorische
    Aspekte. Es integriert Medienbildung in den Unterricht und bildet die Kooperationsbasis für
    Kollegium, Schulleitung und Schulträger. Als übergeordnetes, koordinierendes und integrie-
    rendes Instrument der Unterrichts- und Schulentwicklung ist es Teil einer didaktischen Jah-
    resplanung1. Das Konzept soll fortlaufend weiterentwickelt und den technischen sowie den
    daraus resultierenden pädagogischen Veränderungen entsprechend angepasst werden.

    Nach einer Erläuterung des Begriffs „Medienkompetenz“ werden die im Orientierungsrahmen
    Medienbildung in Schulen aufgeführten Medienbildungskompetenzen kurz vorgestellt. Im
    Anschluss daran wird eine Aufteilung der medienpädagogischen Schwerpunkte auf die
    Fachbereiche bzw. Medientage aufgeführt. Dabei orientieren wir uns nicht nur an die Kompe-
    tenzmatrix des Orientierungsrahmens, sondern auch an die für die einzelnen Fächer identifi-
    zieren Themenfelder der Medienbildung des Konzepts „Medienkompetenz in Niedersachsen
    – Ziellinie 2020“. Nach einer Darstellung der Informations- und Kommunikationstechnik (kurz:
    IKT) der KGS Kirchweyhe in Bezug auf Hardware, Software/ Schullizenzen/ digitale Materia-
    lien und dem Schulnetzwerk IServ folgen Verweise zu den Bereichen Sicherheit, Prävention
    sowie Wartung und Pflege. Des Weiteren werden Fortbildungsmöglichkeiten im Bereich
    „Neue Medien“ für die Lehrkräfte dargelegt und schulinterne Austauschmöglichkeiten mit den
    Erziehungsberechtigten beschrieben. Ein Ausblick auf die Entwicklungsplanung bildet den
    Abschluss des Medienbildungskonzeptes der KGS Kirchweyhe. Darin findet auf Grundlage
    einer Auswertung eines Datenerhebungsbogens (siehe Anhang) zu den Fragestellungen
    „Welche Medien sollen zur Entwicklung von Lern- und Medienkompetenz in welchen Fä-
    chern und Klassen genutzt werden?“, „Welche Software, technischen Geräte, Internetanbin-
    dung werden benötigt, um die angestrebten Unterrichtsziele zu erreichen?“ und „Welche

    1
     Vgl. NIBIS: Schulische Medienbildungskonzepte. http://www.nibis.de/nibis.php?menid=3456 (abgerufen am
    19.07.2018).
Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe - Medienbildungskonzept
4       Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

    Qualifizierung benötigt die Fachgruppe zur Integration dieser Medien in dem Fachunter-
    richt?“ – ausgefüllt von den Fachbereichen- eine Ableitung von Zielen bis 2020 statt.

    2. Medienkompetenzentwicklung
    2.1 Begriffsbestimmung Medienkompetenz
    Leben und lernen mit digitalen Medien ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und
    beruflicher Aufstieg. Medienkompetenz ist als Schlüsselkompetenz wie Lesen, Schreiben
    und Rechnen zu betrachten. Das Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe orientiert sich
    am Medienkompetenzbegriff von Prof. Baake, der sich auf vier Bereiche stützt:
    1. Medienkunde: Wissen um die Medien und ihre Funktionsweise, aber auch die Bedienung
    von Hard- und Software,
    2. Mediennutzung: Bewusste Auswahl von Medieninhalten, Fähigkeit der interaktiven Nut-
    zung in Kommunikationsprozessen,
    3. Medienkritik: Bewertung und Beurteilung von Medieninhalten,
    4. Mediengestaltung: Produktion von Medien2.

    Die Vermittlung von Medialitätsbewusstsein ist eine Bedingung für die Entwicklung von Me-
    dienkompetenz und für einen reflektierten Umgang mit Medien erforderlich: Bevor wir Medien
    nutzen, muss man sie einschätzen und reflektieren können.
    „Die Entwicklung dieses Medialitätsbewusstseins basiert auf der Einsicht, dass Medien nie
    Wirklichkeit, sondern nur medienspezifisch konstruierte und inszenierte Wirklichkeitsaus-
    schnitte liefern“3.
    Damit die Schülerinnen und Schüler ein Medialitätsbewusstsein in der Gesellschaft entwi-
    ckeln können, nennt der Orientierungsrahmen zwölf fächerübergreifende Leistungsmerkmale
    von Medien als verbindliche Standards der Medienbildung in der Schule:

    „1. Medien erweitern die Möglichkeiten zur Beschaffung, Bearbeitung und Auswertung von
    Informationen.
    2. Medien beeinflussen individuelle Schreibprozesse, Formen der kooperativen Textproduk-
    tion und die Textdistribution.
    3. Medien erweitern die Kommunikationsmöglichkeiten und beeinflussen das Kommunikati-
    onsverhalten.

    2
      Vgl. Niedersächsische Staatskanzlei: Medienkompetenz in Niedersachsen – Ziellinie 2020, S. 3.
    https://www.medienkompetenz-
    niedersachsen.de/fileadmin/bilder/allg/Konzept_Medienkompetenz_Niedersachsen_2016_06_24_.pdf (abge-
    rufen am 23.07.2018).
    3
      Vgl. NLQ Hildesheim: Orientierungsrahmen in der Schule“ [Arbeitsfassung – Stand: 30.10.2015], S. 11.
Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe - Medienbildungskonzept
5       Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

    4. Medien erweitern die Möglichkeit der Gewinnung von Wissen sowie der Darstellung und
    Analyse von Erkenntnissen.
    5. Medien liefern Material für die Konstruktion von Leitbildern und Lebensentwürfen.
    6. Medien beeinflussen die Wahrnehmung und erweitern die kulturellen Erlebnis- und Äuße-
    rungsformen durch neue Bild- und Tonwelten.
    7. Medien vermitteln Vorstellungen von Natur und Kultur in Vergangenheit, Gegenwart und
    Zukunft.
    8. Medien beeinflussen gesellschaftliche Beziehungen und Willensbildungsprozesse.
    9. Medien verändern die Einstellung zu und den Umgang mit Privatheit und Öffentlichkeit.
    10. Medien verändern Rechenprozesse.
    11. Medien ermöglichen neue Formen der Modellbildung und Simulation.
    12. Medien messen, steuern und regeln Prozesse und Abläufe“4.

    2.2 Herauszubildende Kompetenzen
    Der Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule formuliert Kompetenzerwartungen in
    sechs Kompetenzbereichen:
    1. Recherchieren, Erheben, Verarbeiten und Sichern
    2. Kommunizieren und Kooperieren
    3. Produzieren und Präsentieren
    4. Schützen und sicher agieren
    5. Problemlösen und Handeln
    6. Analysieren, Kontextualisieren und Reflektieren5.

    Jeder Lernbereich umfasst fünf Niveaustufen mit jeweils einer Kernkompetenz und einer Un-
    tergliederung in zwei Teilkompetenzen. Diese Kompetenzmatrix ist als Instrument für die
    Implementierung von Medienbildung in den Unterricht sowie für eine differenzierende Leis-
    tungsbewertung anzusehen. Dabei können die Kompetenzen der Medienbildung sowohl mit
    Themen und Inhalten aus dem Fachunterricht als auch mit schulischen Projekten vernetzt
    werden6.
    In den für unsere Schule relevanten Doppeljahrgängen 5/6, 7/8 und 9/10 sollen die Schüle-
    rinnen und Schüler folgende Kernkompetenzen der Niveaustufen drei bis fünf erwerben7:

    4
      Vgl. NIBIS: Orientierungsrahmen Medienbildung in der Schule. http://www.nibis.de/nibis.php?menid=10294
    (abgerufen am 20.11.2018).
    5
      Vgl. ebd. http://www.nibis.de/nibis.php?menid=7223 (abgerufen am 23.7.2018).
    6
      Vgl. ebd. http://www.nibis.de/uploads/2med-
    eckert/or/Kompetenzmatrix%20als%20Werkzeug%20fu%CC%88r%20die%20Schulpraxis%20 Niveaustufenmo-
    dell.pdf (abgerufen am 23.10.2018).
    7
      Vgl. ebd. http://www.nibis.de/uploads/2med-eckert/or/Kompetenzmatrix%20gesamt.pdf (abgerufen am
    23.10.2018).
Kooperative Gesamtschule Kirchweyhe - Medienbildungskonzept
6    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

    Abbildung 1: Kompetenzerwartungen im Überblick
7       Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

    3. Medienkompetenzbildung an der KGS Kirchweyhe…
    Die KGS Kirchweyhe hat Medienkompetenz als fachübergreifendes Ziel formuliert (siehe
    Abbildung 2). Laut dem Orientierungsrahmen „Medienbildung in der Schule“ haben sich als
    Kernfächer der Medienbildung bereits „Deutsch, Kunst, Musik, Politik-Wirtschaft, Werte und
    Normen, Erdkunde und Geschichte herauskristallisiert“. Die Fächer „Mathematik, Informatik
    und Technik bekommen die zunehmend wichtigere Rolle, den Computer als Werkzeug zur
    Unterstützung der menschlichen Denk- und Problemlösefähigkeit zu thematisieren“8. Mithilfe
    der Kompetenzmatrix des Orientierungsrahmens, dem Landeskonzept sowie der aktuellen
    Kerncurricula wurde entschieden, welche Kompetenzen in welchen Fachcurricula schwer-
    punktmäßig verankert werden sollen. Die inhaltlichen Ausgestaltungen werden im Punkt 3.1
    kurz vorgestellt und derzeit in die schulinternen Arbeitspläne der Fächer integriert.
    Zusätzlich wurden Methoden- und Medientage entwickelt, an denen unter der Leitung der
    Klassenlehrkraft jeweils festgelegte Bausteine zum Thema „Methodentraining“ sowie „Medi-
    enbildung“ durchgeführt werden. Die für das Medienbildungskonzept relevanten Bausteine
    werden in der im Punkt 3.2 aufgeführten tabellarischen Übersicht farblich hervorgehoben.
    Die Nutzung des Schulnetzwerks IServ (siehe 4.3) bietet darüber hinaus weitere Möglichkei-
    ten der Medienkompetenzvermittlung (z.B. selbstständige, reflektierte und verantwortungs-
    bewusste Kommunikation und Kooperation in digitalen Umgebungen, sicheres und verant-
    wortungsbewusstes Agieren in digitalen Umgebungen, Nutzung von vernetzten digitalen
    Lernressourcen).

    8
        Vgl. NLQ Hildesheim: Orientierungsrahmen in der Schule“ [Arbeitsfassung – Stand: 30.10.2015], S. 24.
8    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

    Abbildung 2: Medienkompetenzbildung an der KGS Kirchweyhe
9    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

        3.1 … im Fachunterricht

          Kompetenzbereiche         der Schwerpunktvernetzung
          Medienbildung                  (Beispiele für Themen und Inhalte der Fachbereiche)

                                         Gesellschaftswissenschaften:
1         Recherchieren,      Erheben, Informationsbeschaffung; Räumliche Orientierung; Er-
          Verarbeiten und Sichern        kenntnisgewinnung durch Medien

                                         Fremdsprachen:
2         Kommunizieren und              Digitale Kommunikation (E-Mail, soziale Netzwerke; in
          Kooperieren                    Vorbereitung auf Austausche)

                                         Deutsch:
3         Produzieren und                Einführung und Vertiefung in Textverarbeitung (z.B. Ge-
          Präsentieren                   stalten von kurzen Texten, Briefen, Buchvorstellungen)
                                         Naturwissenschaften
                                         Ergebnispräsentation unter Anwendung digitaler Medien
                                         Schwerpunktsetzung in den „Methoden- und Medienta-
4         Schützen und sicher agieren    gen“ (Punkt 3.2)

                                         Mathematik/ Informationstechnische Grundbildung:
5         Problemlösen und Handeln       Einführung und Vertiefung von dynamischer Geometrie-
                                         software (z. B. Geogebra), TAbellenkalkulation und
                                         Computer-Algebra-Systemen.
                                         Gesellschaftswissenschaften:
6         Analysieren,      Kontextuali- Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse; Partizipa-
          sieren und Reflektieren        tionschancen; mit Quellen adäquat umgehen; Medien als
                                         Materiallieferanten für Menschenbilder, Werte und Nor-
                                         men
10    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

           3.2 … an Methoden- und Medientagen

              Einführungstage                             im Herbst                             im Winter                         im Sommer

10.   - Regelung organisatorischer Dinge     R/H 10: Vorbereitung AP Englisch   R/H 10: Vorbereitung AP Deutsch       R/H 10: Vorbereitung AP Mathe
      „Fakt oder Fake?“ (klicksafe)          G 10: Filmanalyse                  G 10: Thementag Bioethik              G 10 evtl. Berufsorientierung
      evtl.: Sozialtraining: Lions Quest,
      Baustein 7: ZIELE
9.    - Regelung organisatorischer Dinge     Präventionstheater:                Profilkurstag                         Vorbereitung Profil-Präsentation
      Sucht (Theaterstück)                   „Drogen – von Gras zu Crystal“                                           H 9: Vorbereitung auf AP Mathe
       evtl. Überleitung zu Internetsucht
8.    - Regelung organisatorischer Dinge     H-Zweig:                           HRG-Zweig:                            H-Zweig:
      Informationsbeschaffung                Berufsorientierung                 Vorbereitungstag Vera 8 Mathematik    Berufsorientierung
      UE von NLM: „Alles, was im Internet    RG-Zweig:                                                                RG-Zweig:
      steht, stimmt, oder?“                  „Netikette“ (klicksafe)                                                  Sprachendorf
7.    - Regelung organisatorischer Dinge     Präsentation                       Quellenangaben/ Zitieren              „Always On“ (klicksafe)
      Zeitplanung - Klassenarbeiten          (digitale Präsentationen)          Baustein „Urheberrecht im Internet“
6.    - Regelung organisatorischer Dinge     Markieren und Strukturieren        Effektiv üben                         Mind manager zum Thema:
      - Mind manager zum Thema: „Was tun                                                                              Soziale Netzwerke/ Messenger
      bei Cybermobbing?“ (klicksafe)                                                                                  oder: Jugendliche Medienwelten:
                                                                                                                      Die ExpertInnenkonferenz
5.    - Regelung organisatorischer Dinge     Hausaufgaben                       Lerntypentest                         Lesetechniken
      „Ankommen“                                                                Lernwerkstatt                         Text: Fernsehkonsum
                                                                                 mehrkanaliges Lernen                 Diskussion
11    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     4. Unsere Informations- und Kommunikationsinfrastruktur - Ist-Stand
     4.1 Hardware
     Im folgenden Punkt wird die Hardware-Ausstattung der KGS Kirchweyhe aufgelistet.

        -   Wlan-Netz im gesamten Schulgebäude:
            2008: A-, B-, C-, D-Trakt (geringe Bandbreite)
            2016: E-Trakt, Sporthalle
        -   Server (IServ-Server, Backup-Server)
        -   Fest installierte Beamer in den Klassenräumen
            (siehe Raumplan im Anhang; x = Beamer)
        -   2 PC-Räume:
            E103: 2004: 1 Lehrer-PC, 24 Schüler-PCs, 1 Drucker, 1 Beamer, Lautsprecher
            E 104: 2018: 1 Lehrer-PC, 26 Schüler-PCs, 1 Drucker, 1 Beamer, Lautsprecher
        -   2012/2013: 8 Interactive Whiteboards (Promethean)
            (siehe Raumplan im Anhang; WB = Interactive Whiteboards)
        -   Lehrerarbeitsraum: 6 PCs mit Monitore und 6 „Zeugnisrechner“ aus dem Jahr 2000, 1
            Drucker
        -   Kopierraum: 2 Kopierer, 2 Schnelldrucker
        -   Arbeitsraum der Fachbereichsleiter:
            2017: 2 PCs mit Monitoren, 2 Laptops und 1 Drucker

     Beim Schulassistenten auszuleihende Geräte (Anzahl):
        -   Beamer (2)
        -   Beamerwagen: Beamer, Laptop, Lautsprecher (2)
        -   Beamerwagen fürs Forum
        -   digitaler Overheadprojektor
        -   DVD-Player
        -   Externe Festplatte „Merlin“
        -   Externes CD-Rom-Laufwerk
        -   Fotokamera
        -   Kassettenrekorder
        -   Laptops (7)
        -   Laptopwagen: 12 Laptops
        -   Laptopwagen: 14 Laptops
        -   Lautsprecher (5)
        -   Mikrofon (3)
        -   Stativ (3)
12    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

        -   TV mit Video (2)
        -   Videokamera (3)
        -   Verlängerungskabel, VGA Kabel,…

     Beginnend mit dem 7. Schuljahr arbeiten die Schüler des Gymnasialzweigs mit der Rechner-
     technologie des TI-Nspire CX CAS. Dieses Gerät kann bis zum Abitur verwendet werden. In
     den Haupt- und Realschulklassen wird im 8. Jahrgang ein wissenschaftlicher Taschenrech-
     ner eingeführt.

     4.2 Software/ Schullizenzen/ digitale Materialien
     Folgende Software, Schullizenzen und digitale Materialien können von den Lehrkräften und
     Schülern zusätzlich zu kostenfreien Angeboten (z.B. Geogebra, Libre Office, Mind Manager)
     genutzt werden.

        -   Windows 7 –Lizenzen für 60 PCs (Lizenzen laufen aus)
        -   Schullizenz „Schroedel aktuell“
        -   Merlin-Datenbank (Medienressourcen für Lernen in Niedersachsen)

     Fachbereich Deutsch
        -   Online-Zugang „Raabits“ (digitale Unterrichtsmaterialien)
            (https://www.raabits.de/deutsch/)

     Fachbereich Mathematik/ ITG
        -   Digitale Lehrbuchmaterialien
        -   digitale Schulbücher/ Bibox (Bildungshaus Schulbuchverlage)
        -   Zugang zur Online-Diagnose (westermann); (Jahrgang 5)
        -   Zugang zum Onlineportal „Mathepower“
            (https://www.mathehero.de)
        -   Zugang zur Kooperations- und Lernumgebung mabikom
            (http://http://nline.nibis.de/mabikom)
        -   DVDs „Echteinfach“ (Mathematik Erklärvideos und Programme)
        -   DVD „TI-Nspire“ (Erklärvideos zum CAS)
        -   CDs „Brüche“, „Dreisatz“, „Berufsvorbereitend rechnen“, „Individuell fördern – Klasse
            5“, „Aufgabensammlung Mathematik“, „Mathe-Basics-Trainer“ (Tägliche Übungen für
            die Jahrgänge 5-10), „Excel-Mathematik Klasse 5-10“, „Mathe mit Excel – Herdt Ver-
            lag“, „Modellieren mit Excel“
13    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     Fachbereich Fremdsprachen
        -   Digitale Lehrbuchmaterialien

     4.3 IServ
     Für eine erfolgreiche Arbeit ist eine gute und schnelle Kommunikation untereinander häufig
     unerlässlich. Deshalb haben wir uns im Laufe des Schuljahres 2015/2016 dazu entschieden,
     IServ als Kommunikations- und Informationsplattform an unserer Schule einzuführen. Die
     Kommunikationsplattform IServ läuft auf einem eigenständigen Server im Gebäude der KGS
     Kirchweyhe und bietet für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft umfangreiche Kommunikati-
     ons- und Datentransfermöglichkeiten an. So ist es z.B. möglich, dass Dateien, die im Unter-
     richt verwendet werden, anschließend zu Hause weiter bearbeitet werden. Umgekehrt kön-
     nen auch zu Hause vorbereitete Dateien (z.B. Lernhilfen, Präsentationen) in der Schule ab-
     gerufen werden. Dabei wird grundsätzlich zwischen einem eigenen Dateiverzeichnis und
     Gruppenordnern unterschieden.
     Während das eigene Dateiverzeichnis einen individuell geschützten Bereich zur Verfügung
     stellt, der für andere Benutzer nicht einsehbar ist, lassen sich Gruppenordner mit verschie-
     denen anderen Benutzern gleichberechtigt gemeinsam nutzen. Durch eine verschlüsselte
     Übertragung („https“) und die Mitgliedschaft in sogenannten „IServ-Gruppen“ wird sicherge-
     stellt, dass diese Daten nur bestimmten Benutzerkreisen (Klassen, Kursen, AGs usw.) zu-
     gänglich sind.
     In ähnlicher Weise bietet IServ auch Foren an. Öffentliche Foren stehen allen registrierten
     IServ-Benutzern offen, während Gruppenforen nur von den jeweiligen Gruppenmitgliedern
     genutzt werden können. Von „außen“, d.h. für nicht registrierte IServ-Benutzer, sind diese
     Bereiche nicht zugänglich.
     Zudem erhalten die Schüler die Möglichkeit, über IServ den tagesaktuellen Vertretungsplan,
     den Schulkalender und die Übersicht über anstehende Klassenarbeiten einzusehen.
     Jeder Schüler sowie jede Lehrkraft erhält eine E-Mail-Adresse in der folgenden Form: vor-
     name.name@kgs-kirchweyhe.eu
     Durch diesen einheitlichen Aufbau kann man sich untereinander eine E-Mail zusenden, ohne
     dass man die Adresse erst in einer Liste suchen muss.
     Mit der Kommunikationsplattform IServ steht allen Mitgliedern eine komfortable und sichere
     Methode der Datenspeicherung und des Datenaustauschs zur Verfügung, die eine intensive-
     re Kommunikation, eine zeitgemäße Lernumgebung und einen effizienten Informationsaus-
     tausch erlaubt.
     IServ bietet ferner die Möglichkeit, in einem durch die Schule geschützten und kontrollierba-
     ren Raum des Internets und des Schulintranets wesentliche Kenntnisse über Kommunikation
     und Datentransfer im Internet, Datenschutz und Datensicherheit zu vermitteln (Medienerzie-
14    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     hung), ohne dass Fehler oder sogar der Missbrauch unabsehbare Konsequenzen nach sich
     ziehen müssen. Dabei kann die Schule nicht die Daten der Schülerinnen und Schüler „aus-
     spionieren“, wohl aber bei konkretem Verdacht des Missbrauchs den Zugang sperren. Somit
     leistet die Nutzung von IServ einen Anteil an die vom niedersächsischen Schulgesetz ver-
     langte Vermittlung von umfangreichen Kenntnissen im Umgang mit informations- und kom-
     munikationstechnischen Medien.
     Für die Einrichtung der Adresse, eine Einweisung in die Nutzung von IServ oder bei Fragen
     kann man sich an das IServ-Organisationsteam der KGS Kirchweyhe wenden:
     Ulla Hollen (Hol) und Jens Rudolf.
     Im Anhang des Medienbildungskonzepts findet man die IServ-Nutzerordnug der KGS Kirch-
     weyhe.

     4.4 Sicherheit
     Die KGS Kirchweyhe hat für alle sicherheitsrelevanten Themen einen schulinternen An-
     sprechpartner:

     Kollegiale Schulleitung
     Kommissarischer Schulleiter:                            Andreas Rath
     Didaktische Leiterin:                                   Liane Hedemann
     Gymnasialzweigleiter:                                   Tilko Vitzthum
     Realschulzweigleiter:                                   Alexander Schock
     Leiterin des Hauptschulzweiges:                         Martina Hübner
     Koordinatorin Schuljahrgänge 5 und 6:                   Hanna Radziejski

     Weitere Ansprechpartner
     Schulinterner Administrator:                            Jens Rudolf
     Sicherheitsbeauftragte:                                 Andrea Decker-Petersen
     Datenschutzbeauftragter:                                Simon Mählmann
     IServ-Organisationsteam:                                Ulla Hollen
                                                             Jens Rudolf
     Schulassistent:                                         Jochen Strüver
     Kontaktpolizist:                                        Herr Pistol
     Verantwortlich für die Anpassung und Fortschreibung
     des Medienbildungs- und Präventionskonzepts:            Simon Mählmann

     Einen tieferen Einblick dazu bietet das Sicherheitskonzept der KGS Kirchweyhe.
15    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     4.5 Prävention
     An der KGS Kirchweyhe wird die Vermittlung von Medienkompetenz als praktizierter präven-
     tiver Jugendschutz angesehen. Einen Einblick dazu bietet das Präventionskonzept der KGS
     Kirchweyhe.

     4.6 Wartung und Pflege der IKT
     Schulintern sind für die Wartung und Pflege der Informations- und Kommunikationstechnolo-
     gie Jens Rudolf (Schulinterner Administrator) und Jochen Strüver (Schulassistent) verant-
     wortlich.
     Als außerschulischer Ansprechpartner und Verantwortlicher übernimmt der Landkreis
     Diepholz die Wartung und Störungsbehandlung der digitalen Endgeräte sowie der entspre-
     chenden Softwarelösungen.

     5. Wie wir uns weiterbilden wollen - Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehr-
     kräfte
     Regionale Fortbildungsmöglichkeiten können auf dem Niedersächsischen Bildungsserver
     eingesehen werden. Die Veranstaltungsdatenbank (VeDaB) bündelt Qualifizierungsangebote
     für den schulischen Bildungsbereich in Niedersachsen. Die Angebote orientieren sich am
     Bedarf der Eigenverantwortlichen Schule und an den Bedürfnissen der in den Schulen täti-
     gen Personen.
     Schulinterne Lehrerfortbildungen werden in der Regel von der Didaktischen Leiterin oder den
     Fachbereichsleiterinnen und Fachbereichsleitern organisiert.

     Derzeit werden an der KGS Kirchweyhe folgende Fortbildungen zum Thema „Neue Medien“
     angeboten:

     - Einführung „PC-Raum“ (Jens Rudolf)
     - Einführung „Activeboard“ (Jens Rudolf)
     - „IServ“ (IServ-Organisationsteam)
     (- Musik-Fortbildung zu Musescore durch Martin Kirchner; derzeit jedoch keine Software vor-
     handen)

     6. Wie wir den Austausch mit den Erziehungsberechtigten gestalten
     Die KGS Kirchweyhe nimmt den Auftrag sehr ernst, die Schüler bei der Entwicklung von Me-
     dienkompetenz zu unterstützen. Ein wichtiger Aspekt ist die Zusammenarbeit mit dem El-
     ternhaus. Es ist angestrebt, begleitend zu den Medientagen Elternabende anzubieten, in
     denen die Themen mit den Erziehungsberechtigten aufgearbeitet werden. Für den 5./6.
16    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     Jahrgang wird in Zusammenarbeit mit dem Schulelternrat regelmäßig ein medienpädagogi-
     scher Elternabend veranstaltet. Es werden dort über aktuelle Themen, wie z. B. die Han-
     dynutzung an der KGS Kirchweyhe, Probleme mit Messenger und Sozialen Netzwerken
     (WhatsApp, Facebook, etc.), Suchtgefahren (Handynutzung, Konsolennutzung, Fernsehkon-
     sum, etc.), informiert und Diskussionsmöglichkeiten gegeben.
     Des Weiteren werden in den Klassen regelmäßig Elternabende durchgeführt, zu denen die
     Elternvertreterinnen und Elternvertreter in Absprache mit den Klassenlehrkräften einladen.
     Hier werden die Eltern über die Arbeit in den Klassen und stattfindende Projekte informiert
     und hier können Probleme, die die Klassengemeinschaft betreffen, diskutiert werden. An
     Elternsprechtagen findet der Austausch über die individuelle Entwicklung der Kinder statt.
     Außerdem werden Elterngespräche geführt, wann immer Probleme auftreten.
     Zusätzlich zu den Gesprächen mit den Lehrkräften, die das eigene Kind unterrichten, sind
     jederzeit Gespräche mit den Sozialpädagoginnen und Beratungslehrkräften möglich; natür-
     lich stehen auch die Didaktische Leiterin, die Schulzweigleiter und der Schulleiter für Ge-
     spräche zur Verfügung.
     Die Klassenlehrkräfte leisten die Elternarbeit in ihren Klassen:
     1. Die Schule führt den Dialog mit den Erziehungsberechtigten sowohl bezüglich der schu-
         lischen Entwicklung als auch des Leistungsstandes des Kindes, um entwicklungsspezifi-
         sche Problemstellungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit den Erziehungsbe-
         rechtigten zu bewältigen.
     2. Die Schule hat die Erziehungsberechtigten über die Bewertung von erbrachten Leistun-
         gen und andere wesentliche, deren Kinder betreffende Vorgänge in geeigneter Weise zu
         unterrichten (§55 Abs. 2 & 3 NSchG).
     Außerdem finden allgemeine Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen statt,
     z. B. Gefahren im Internet oder Mobbing. Anregungen vonseiten der Eltern werden gerne
     aufgenommen. Die Planung klassenübergreifender Veranstaltungen organisiert die Didakti-
     sche Leiterin.

     7. Wie wir uns entwickeln wollen – ein Ausblick
     Im Landeskonzept „Medienkompetenz in Niedersachsen – Ziellinie 2020“ werden konkrete
     Ziele genannt, die wir an der KGS Kirchweyhe ebenfalls umsetzten möchten. Dabei haben
     wir folgende Schwerpunkte gesetzt:

     - Verbesserung unserer IT-Infrastruktur
     - Verankerung von Medienkompetenz in den schulinternen Arbeitsplänen aller Fächer
     - Qualifizierung der Lehrkräfte (schulinterne und externe Fortbildungsmöglichkeiten)
     - Präventionsarbeit (Jugendmedienschutz)
17       Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     Das von der Landesregierung formulierte mittelfristige Ziel, dass „alle Schülerinnen und
     Schüler an weiterführenden Schulen im Unterricht mit individuellen mobilen Endgeräten ar-
     beiten können“ („Bring your own device“-Ansatz)9 sehen wir unter den derzeitigen Voraus-
     setzungen in der Umsetzung kritisch. Unserer Meinung nach ist eine Erweiterung der Band-
     breite des Wlan-Netzes im A-, B-, C- und D-Trakt (Anschluss an das Glasfasernetz) als
     grundlegende Voraussetzung anzusehen. Die Anschaffung neuer Beamer in den Klassen-
     räumen (mit kabelloser Verbindungsmöglichkeit) und erweiterte externe Supportmöglichkei-
     ten wären zudem für die zufriedenstellende Arbeit mit digitalen Endgeräten wünschenswert.

     Aus dem Datenerhebungsbogen der Fachbereiche ergeben sich weitere Anschaffungswün-
     sche:

     Alle Fachbereiche:
           -   digitale Endgeräte als Ersatz für unsere Laptop-Wagen (z.B. neue Laptops, Ipads)
           -   Windows-Lizenzen und Microsoft Office-Lizenzen für die PC-Räume und Lehrer-
               Arbeitsräume
           -   Neue PCS und Monitore im Computerraum E 103
           -   Headsets für den PC-Raum
           -   neue Activeboards
           -   Dokumentenkameras
           -   Neue Klassenraum-PCs (zumindest für die Klassenräume mit Activeboard)
           -   Neue PCs und Monitore für den Lehrerarbeitsraum

     Deutsch:
           -   /

     Mathematik/ ITG:
           -   Simulationsprogramme (Mathematik: Wahrscheinlichkeitsrechnung)

     Fremdsprachen:
           -   Digitale Schulbuchlizenzen
           -   Tragbare CD-Player (mit USB-Anschluss) in jedem Klassenraum
           -   Elektronische Wörterbücher

     9
      Vgl. Niedersächsisches Kultusministerium: Digitale Bildung in Niedersachsen: Die Schulen auf dem Weg ins
     digitale Zeitalter. https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/digitalisierung/digitale-bildung-in-
     niedersachen-die-schulen-auf-dem-weg-ins-digitale-zeitalter-149934.html (abgerufen am 12.01.2019).
18    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     Gesellschaftswissenschaften:
        -   Digitale Atlanten

     Naturwissenschaften:
        -   /

     Musisch-kulturelle Bildung:
        -   8 iRig Keys mit USB-Kabel, um aufzunehmen, einzuspielen und wiederzugeben
        -   Musescore (Software) für Notation
        -   Cubase oder Ableton in der EDU-Version, um z.B. Playbacks zu erstellen
        -   Launchpad
        -   Ton und Licht für die Bühne (falls es demnächst die Technik-AG nicht mehr geben
            wird)

     Arbeit-Wirtschaft-Technik:
        -   /

     Sport/ Ganztag:
        -   Beamerwagen (Beamer, Laptop, Lautsprecher) für die Sporthalle

     Zudem ist nach der Auswertung des Datenerhebungsbogens festzustellen, dass Bedarf nach
     Fortbildungen zum Thema „Neue Medien“ in folgenden Bereichen besteht:

        -   Erstellung von Erklärvideos (Voraussetzung: neue digitale Endgeräte)
        -   Fortbildung zum Themenbereich „Film/ Filmschnitt“
        -   Vertiefende Fortbildung zu Microsoft Office (PowerPoint, Word, Excel) (Vorausset-
            zung: Microsoft Office in den PC-Räumen und den Leihgeräten)
        -   Nutzung von digitalen Endgeräten (z.B. Ipads) in der Unterrichtspraxis (z.B. bezüglich
            Musiksoftware)
        -   Nutzung von Feedbackprogrammen oder Feedback-Apps, z.B. Umfragen bei IServ
            oder Plickers

     Ein Medienbildungskonzept muss sich stets an aktuellen Gegebenheiten orientieren und
     somit stetig überprüft und gegebenenfalls weiterentwickelt werden. Anregungen beispiels-
     weise von Seiten der Schülerschaft, der Lehrkräfte sowie der Erziehungsberechtigten (z.B.
     AGs, Projekte) werden bereitwillig entgegengenommen und im persönlichen Gespräch auf
     eine Umsetzung hin überprüft. Im Rahmen einer Dienstbesprechung oder Gesamtkonferenz
19    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     wird regelmäßig überprüft, ob die schulischen Maßnahmen zur Medienbildung ausreichend
     sind.
     Das Medienbildungskonzept ist über die Schulhomepage frei zugänglich.

     Das     vorliegende   Medienbildungskonzept   wurde   auf   der   Gesamtkonferenz   im/am
     _______________ verabschiedet.
20    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     8. Anhang
     8.1 Datenerhebungsbogen
21    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     8.2 Raumplan der KGS Kirchweyhe
22   Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe
23   Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe
24   Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe
25    Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

     8.3 IServ-Nutzerordnung der KGS Kirchweyhe

            Anmeldung zur Benutzung der Schulrechner an der KGS-Kirchweyhe

     Vorname: _______________________ Name: _______________________________ Klasse:_______

     Schuleintrittsjahr: __________                                Ausschulung am:__________________

     1.   Wesentliche Nutzungssoftware auf den Rechnern der KGS-Kirchweyhe ist die Kommunikationsplatt-
          form IServ.
     2.   Mit der Einrichtung des Accounts erhält der Benutzer ein vorläufiges Passwort, das umgehend durch
          ein mindestens sechs Zeichen langes, eigenes Passwort zu ersetzen ist. Der Benutzer muss dafür sorgen,
          dass dieses Passwort nur ihm bekannt bleibt. Alle Login-Vorgänge werden protokolliert und kontrolliert. Das
          Ausprobieren fremder Benutzerkennungen („Hacking“) mit geratenen oder erspähten Passwörtern muss wie
          Diebstahl angesehen werden und führt zu entsprechenden Konsequenzen.
     3.   Der Benutzer muss dafür sorgen, dass ihm sein Passwort bekannt bleibt. Die Setzung eines neuen
          Passwortes ist kostenpflichtig. Die erste Neusetzung kostet 1 €, die zweite Neusetzung 2 € und jede wei-
          tere Neusetzung ist mit 5 € zu vergüten. Die Neusetzung wird nach Zahlung der oben genannten Beträge in-
          nerhalb von 24 Stunden durchgeführt. Eine sofortige Neusetzung des Passwortes ist nicht möglich.
     4.   In der Zugangsberechtigung zu den Schulrechnern ist ein persönliches Email-Konto enthalten. Die Email-
          Adresse lautet: vorname.nachname@kgs-kirchweyhe.eu. Um den reibungslosen Betrieb des Email-
          Systems zu gewährleisten, gelten folgende Regeln: Nicht erlaubt sind das Versenden von Massenmails,
          Jokemails und Fake-Mails, der Eintrag in Mailinglisten oder Fan-Clubs und die Nutzung von Mail-
          Weiterleitungsdiensten (GMX, Hotmail, etc.).
     5.   Jeder Benutzer erhält einen Festplattenbereich von 500 MB (Homeverzeichnis), der zum Speichern von
          Mails, der eigenen Homepage und unterrichtsbezogenen Dateien genutzt werden kann. Anderweitige Nut-
          zung ist nicht gestattet. Bei der Speicherung und Verwendung von Daten sind die Urheberpersönlichkeits-
          rechte zu wahren.

     6.   Das Ablegen von Dateien auf lokalen Festplatten ist nicht sinnvoll. Diese Dateien werden regelmä-
          ßig ohne Rückfrage von Administratoren gelöscht. Das Aufspielen von Software muss vom Systemadminist-
          rator genehmigt werden. Das Verändern von Rechnereinstellungen ist verboten.
     7.   Die Nutzung von Internetdiensten zu unterrichtlichen Zwecken (Freiarbeit usw.) ist erwünscht. Dazu
          können die zuständigen Lehrkräfte auf Anfrage Online-Zeitmarken vergeben, sog. NACs (Network Access
          Code) oder schalten die Rechner für den notwendigen Zeitraum frei. Die private Nutzung des Internets ist
          grundsätzlich nicht gestattet.
     8.   Jeder IServ-Nutzer ist verpflichtet, im Adressbuch seine aktuelle Klasse einzutragen. Der Eintrag weiterer
          Daten darf nur mit dem Einverständnis eines Erziehungsberechtigten erfolgen. Dieses Einverständnis ist un-
          ten gegenzuzeichnen. Die Daten bleiben schulintern, sie dienen der besseren Kommunikation untereinan-
          der. Bewusst falsche Einträge führen zur Deaktivierung des Accounts.
     9.   Im Schulchat wird nicht mit Phantasienamen, sondern unter dem eigenen Vornamen gechattet. Als Spitz-
          name ist der Vorname einzustellen.
     10. Teilnahme und Nutzung von Chats (auch ICQ) und Foren im Internet sind nicht erlaubt. Die Abwicklung
         von Geschäften über das Internet (z.B. über eBay) sind ebenfalls nicht zugelassen.
     11. Der Benutzer erhält nach der Ausschulung vier Wochen Zeit, um seine Daten von der Kommunikations-
         plattform IServ zu sichern. Danach wird der Account auf „inaktiv“ gesetzt bzw. „gelöscht“. Der Benut-
         zer kann sich dann nicht mehr einloggen bzw. sein Account mit allen Daten wird gelöscht.
     Mit meiner Unterschrift erkenne ich diese Benutzerordnung an. Verstöße führen zur sofortigen befristeten, in
     gravierenden Fällen zur dauernden Sperrung meiner Nutzungsrechte.

     Ich weiß und stimme zu (wenn Sie nicht zustimmen, streichen Sie die betreffenden Zeilen),
         dass die Schule technisch bedingt das Sperren von Web-Seiten mit strafrechtlich relevanten Inhalten nicht
          garantieren kann. Ich habe meiner Tochter / meinem Sohn den Zugriff auf solche Seiten ausdrücklich verboten.
         dass meine Tochter / mein Sohn in seinem Adressbuch weitere Daten (z. B. Anschrift, Telefon-Nr., Geburtsdatum)
          einträgt. Diese Daten sind nur schulöffentlich,
26       Medienbildungskonzept der KGS Kirchweyhe

          dass Personenabbildungen, insbes. in Form von Klassen-, Gruppen- oder Einzelfotos durch einen seitens der
           Schule oder der SchülerInnen oder der Erziehungsberechtigten beauftragten Fotografen angefertigt werden und
           ggf. im Internet oder in gedruckten Publikationen ohne weitere Genehmigung verwendet werden können.

     ___________________               _____________________________
            Datum                      Unterschrift der Schülerin / des Schülers

     ___________________               ______________________________
            Datum                        Unterschrift eines Erziehungsberechtigten
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