Kursprogramm BGS 2018 - BGS-Chur
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«Bisch fit» im Pflegen und Betreuen?
Liebe Leserin, lieber Leser
Gerne stellen wir Ihnen unser neues Kursprogramm BGS 2018 vor. Sie finden beim
Durchblättern altbekannte Kurse. Vielleicht haben Sie selbst einen Kurs besucht und
können in Erinnerungen schwelgen, oder das Programm ist für Sie neu. Nehmen Sie
sich einen Moment Zeit, vielleicht finden Sie genau den Kurs auf den Sie gewartet
haben. Oder Sie schauen sich die Bilder zwischen den Themenschwerpunkten an.
Vielleicht erkennen Sie bekannte Gesichter.
Die Vorankündigungen im letzten Kursprogramm wurden zu konkreten Weiterbildungs-
lehrgängen entwickelt. «Neu» bedeutet, dass die Thematik möglicherweise neu ist,
oder mindestens dieser Kurs neu in unserem Programm zu finden ist.
Die Rubrik «Weiterbildung nach Mass» erweitert sich Jahr für Jahr. Für Institutionen
besteht die Möglichkeit, eine Inhouse-Schulung bei uns zu buchen. Wenn immer mög-
lich konzipieren wir massgeschneiderte Weiterbildungen vor Ort. Erkundigen Sie sich
bei uns.
Ein vielfältiges Programm für Fachpersonen Betreuung und weitere Interessierte
finden Sie in der Rubrik «Betreuung». Sie werden überrascht sein! In Zusammenarbeit
mit dem Gesundheitsamt Graubünden sind einige neue Angebote entstanden.
Im Bereich «Lehrgänge» finden Sie Vorbereitungslehrgänge zu eidgenössischen Be-
rufsprüfungen. Neu ist die «Subjektfinanzierung» des Bundes, welche am 1. 1. 2018
in Kraft tritt. Sofern Teilnehmende der Vorbereitungslehrgänge die Berufsprüfung
absolvieren, können die Kosten – unabhängig des Erfolges – vom Bund rückerstattet
werden.
«Bisch fit im Pflegen und Betreuen?» Um im Austausch mit Autorinnen und Autoren
oder Fachdozenten von interessanten Fachbüchern oder neuen Trends zu stehen und
Inspirationen für sich und den beruflichen Alltag zu holen, bietet das BGS verschiedene
Austauschplattformen an, z. B. «BGS imPULS».
Erkundigen Sie sich auf der Webseite www.bgs-chur.ch, wir beraten Sie gerne!
Bildungszentrum Gesundheit und Soziales, Chur
Claudia Bley
Leiterin Leistungszentrum WeiterbildungAllgemeine Bestimmungen
Diese allgemeinen Bestimmungen gelten für die im Kursprogramm aufgeführten Kurse,
Seminare und Lehrgänge.
Kursanmeldung
Am einfachsten und direktesten melden Sie sich per E-Mail oder telefonisch an:
ruth.tscharner@bgs-chur.ch oder Tel. 081 286 85 00. So ist Ihre Anmeldung sofort
bei uns registriert. Das Anmeldeformular zum Ausdrucken finden Sie auf unserer
Website www.bgs-chur.ch unter Kurswesen.
Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten Sie unsere Anmeldebestätigung, sowie die
Rechnung der Kurskosten. Der Anmeldeschluss ist in der Regel drei bis vier Wochen
vor Kursbeginn und wird in jeder Ausschreibung separat aufgeführt.
Durchführung der Kurse
Die Mindestteilnehmerzahl eines Kurses ist zehn Personen. Die Maximalteilnehmer-
zahl richtet sich nach den Inhalten des Kurses und der Raumkapazität des BGS. Melden
sich für einen Kurs zu wenig Personen an, behalten wir uns das Recht vor, den Kurs zu
verschieben oder abzusagen.
Kurskosten
Anpassungen von Kurskosten/Semestergebühren während der Lehrgänge infolge
Teuerung, Anpassung von Stundenplänen oder/und Anpassungen bei subventionierten
Lehrgängen der Subventionen bleiben vorbehalten.
Prüfungsgebühren
Die Prüfungsgebühren sind im Kursgeld inbegriffen. Nachprüfungen und Modul
abschlüsse werden pro Wiederholung mit Fr. 200.– verrechnet.
Abmeldung Kurse
Abmeldungen bis zum Datum des Anmeldschlusses sind ohne Kostenfolge. Bei späte-
rer Abmeldung ist der gesamte Betrag der Kurskosten zu entrichten.
Abmeldung Seminare und Lehrgänge
Erfolgt eine Abmeldung für ein mehrtägiges Seminar oder einen Lehrgang nach der
definitiven Anmeldebestätigung BGS, jedoch vor dem Start, erhebt das BGS eine ein-
malige Umtriebsentschädigung von einem Tagessatz à Fr. 250.–. Bei einem späteren
Austritt ist der Betrag der bereits besuchten Seminar- oder Lehrgangs-Module zu
bezahlen.Inhaltsverzeichnis
Weiterbildungen nach Mass 6
Lehrgänge
1 Nachdiplomkurs Intermediate Care (NDK IMC) 8
2 Führungslehrgang, Vorbereitung zur eidg. Berufsprüfung Teamleitung 10
3 Nachdiplomkurs Forensic Nursing 12
4 Ergänzende Bildung – Medizinaltechnik 14
5 Schulmedizinische Basisbildung 16
6 neu Module zur/zum Abteilungs-/Bereichsleiter/in 17
7 neu Nachdiplomkurs Spiritualität und Spiritual Care 18
8 Basiskurs für Haushelferinnen in der Spitex 19
9 Langzeitpflege und -betreuung, Vorbereitung zur eidg. Berufsprüfung LZP 20
10 Fachwissen Gerontologie 22
Gerontologie
11 Essen vergessen – vergessen zu essen 24
12 neu Geriatrie und Gerontologie – Grundlagen 25
Organisation
13 neu Kompetenter Umgang mit kultureller Vielfalt 27
14 Tagesverantwortung – wie gelingt Führung und Zusammenarbeit? 28
Betreuung
15 neu Respektvolle Sprache 30
16 Verhaltensauffälligkeiten im Kleinkindalter 31
17 neu Intensive Bewegungsspiele – eine Reise durch den Zoo 32
18 Entwicklungspsychologie 33
19 neu Bilderbücher zum Leben erwecken 34
20 Situationen im Fremdhaushalt, die uns an unsere Grenzen bringen 35
21 Sprachentwicklung und alltagsintegrierte Sprachförderung 36Pflege und Refresher-Kurse
22 Aromapflege Grundkurs 38
23 Aromapflege Aufbaukurs 39
24 neu Pflegediagnose – Pflegeplanung – Pflegeinterventionen 40
25 neu Grundlagen Pflegeprozess / Pflegeplanung 41
26 Notfallsituationen und Erste Hilfe 42
27 neu Schmerz 43
28 Refresher – Wundmanagement Teil 1 44
29 Refresher – Wundmanagement Teil 2 45
30 Refresher – Wundmanagement Teil 3 – Kompressionstherapie 46
31 Refresher – Pflegekonzepte Immobilität 47
32 neu Refresher – Kinaesthetics 48
Gesundheit
33 Kinderkrankheiten von A – Z natürlich behandeln 50
34 MBSR – Antistresstraining 51
35 Aroma Massage – Aufbautag 52
36 Aroma Massage 53
37 Menschenkenntnis – Physiognomie – Körpersprache 54
38 neu Chinesische Medizin – einfache Tipps für den Hausgebrauch 55
39 «Die Sprache des Körpers» 56
40 Meditations-Schnupperkurs 57
41 neu Ganzheitliches Gedächtnistraining 58
42 Achtsamkeit – Workshop zur Burnout-Prophylaxe 59
43 neu Wertkonflikte konstruktiv lösen 60
44 Wechseljahre – die neue Chance 61
45 Zöliakie – alles glutenfrei, Gebäcke für Zwischendurch und für die Festtage 62Weiterbildungen nach Mass
Wir bieten Seminare, Tagungen und auch einzelne Lektionen für interessierte Gruppen
aus Heimen, Spitälern und Spitex-Diensten (mit oder ohne Pflegediplom /Ausweis) wie
auch für Aussenstehende an. Es ist uns ein Anliegen, unsere Schwerpunkte nach den
Interessen und Wünschen der Teilnehmenden, sowie den Bedürfnissen der Institutio-
nen zu richten. Unsere Schwerpunkte liegen beispielsweise in folgenden Bereichen:
Basale Stimulation
Die Teilnehmenden werden befähigt, die Systematisierung des Selbstverständlichen
und Naheliegenden in der Pflege durch die Basale Stimulation anzuwenden. Refle
xions- und Refresherangebote bieten Vertiefungsmöglichkeiten mit Transfer von kon-
kreten Lösungen im Praxisfeld an. Herr Matthias Bähr, Praxisanleiter Basale Stimula
tion, Lehrer am BGS, steht Ihnen für Fragen zur Verfügung.
Kinästhetik
Frau Anita Winter und Frau Sigrid Eitel, Lehrerinnen am BGS, haben sich zu Ki-
naestheticstrainerinnen Stufe 2 ausgebildet. Auf Anfrage bieten sie Grundkurse in
Kinaesthetics, als Inhouseschulung bei Ihnen vor Ort an.
Team- und Führungsthemen
Verschiedene Führungsthemen beispielsweise Mitarbeiterbeurteilung oder Anwendung
und Umsetzung verschiedener Führungsaufgaben können vor Ort zusammen mit Ihnen
oder Ihrem Mitarbeiterteam bearbeitet und konkrete Anwendungsmöglichkeiten ent-
wickelt werden.
Geriatrie und Gerontologie
Im Team über eigene Vorstellungen des Alters zu diskutieren, oder physiologische und
neurophysiologische Veränderungen im Alter zu kennen und mögliche Informationen
zu konkreten Handlungsansätzen zu erfahren, ist für Ihre Institution sicher eine Be-
reicherung. Frau Bigna Walser, Gerontologin MAS und Lehrerin am BGS nimmt ihre
Anliegen zu einer massgeschneiderten Schulung vor Ort gerne entgegen.
BGS imPULS
BGS imPULS versteht sich als eine Wissens- und Austauschplattform für Personen
aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, der Bildung und weiteren Interessierten.
Autoren und Referenten stellen in der Regel ihr neustes Buch vor, berichten aus ihrer
Forschungspraxis, erläutern die Hintergründe und diskutieren mit dem anwesenden
Publikum. Ein Erfahrungs- und Wissensaustausch in ungezwungenem Rahmen in der
BGS-Bibliothek folgt jeder Veranstaltung. BGS imPULS findet in unregelmässigen Ab-
ständen, meistens donnerstags ab 17 Uhr statt und dauert in der Regel eine Stunde. Die
einzelnen Veranstaltungen werden in der Tagespresse wie auch auf www.bgs-chur.ch
publiziert und in Blogs kommentiert.
6Lehrgänge
Kurs
1 Nachdiplomkurs Intermediate Care (NDK IMC)
Der berufsbegleitende NDK IMC vermittelt vertiefte fachpflegerische, medizinische und
gerätetechnische Kenntnisse und Kompetenzen.
Der Kurs soll eine sichere und kompetente Pflege und Betreuung von Patienten im Ar-
beitsfeld IMC ermöglichen. Die IMC-Abteilung ist im Akutspital für Patienten gedacht,
die einen hohen Überwachungs- und Betreuungsbedarf nachweisen, jedoch nicht le-
bensbedrohlich erkrankt oder schwer verunfallt sind.
Der NDK IMC orientiert sich am Entwurf der Mindestanforderungen Weiterbildung IMC
der OdA Santé vom 21. 4. 2016. Die endgültige Version der Weiterbildungsanforderun-
gen IMC werden im zweiten Halbjahr 2017 publiziert.
Zielpublikum und Der NDK IMC richtet sich an dipl. Pflegefachpersonen HF oder FH oder an ausländische
Voraussetzungen Pflegende, die über einen gleichwertigen Abschluss verfügen.
Sie arbeiten im Akutspital auf Intermediate-Care-Stationen, im Aufwachraum, in Über-
wachungs-, Notfallstationen oder in einem IMC-ähnlichen Bereich.
Kursziele Beim NDK IMC handelt es sich um eine berufsorientierte Weiterbildung.
Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit relevanten Themen im Arbeitsfeld IMC aus-
einander und eignen sich das aktuelle pflegerische, medizinische und gerätetechnische
Wissen und die notwendigen Handlungskompetenzen an. Sie lernen selbstständig zu
reflektieren und können über vernetztes Denken ihr Wissen und ihre praktischen Fer-
tigkeiten erweitern.
Kursorganisation Der NDK IMC umfasst in der theoretischen Bildung am BGS 16 Tage in sechs Blöcken
mit 123 Lektionen. Sie können mit einem Anteil im Selbststudium von ca. 80 Lern-
stunden rechnen. Die Unterrichtseinheiten Block 2 und Block 4 sind in die Einführungs-
module des Nachdiplomstudiums Höhere Fachschule Intensivpflege am BGS integriert.
Für den Kompetenzerwerb in der Praxis ist eine Anstellung in einer IMC oder in einem
IMC-vergleichbaren Arbeitsfeld während mindestens sechs Monaten bei einem An-
stellungsgrad von 100 Prozent erforderlich. Bei tieferem Arbeitspensum verlängert sich
die Bildung in der Praxis entsprechend. Empfohlen wird von uns ein Anstellungsgrad
von mindestens 80 Prozent.
Die praktische Bildung der Kursteilnehmenden erfolgt durch eine Fachperson mit ab-
geschlossener Weiterbildung IMC oder einer/m diplomierten Expertin/Experten Anäs-
thesie,- Intensiv- oder Notfallpflege HF. Der Theorie-Praxis-Transfer umfasst den Nach-
weis von 40 Lernstunden begleitetes Lernen in Form von Kompetenznachweisen. Die
Dokumente werden vom BGS zur Verfügung gestellt.
Zertifikations- Nach erfolgreich abgeschlossenen Leistungsnachweisen erhalten die Kursteilnehmen-
verfahren den das eidgenössische Zertifikat IMC.
8 LehrgängeKursinhalte 1. Block / 1 Tag Praxisfeld IMC, klinisches Assessment, neurologische Überwachung,
der theoretischen CVI, Delirium
Bildung 2. Block / 5 Tage Überwachung und Pflege bei ACS, EKG und Rhythmusstörungen, Defi-
brillation, Herzschrittmacher, CPR, Innerklinischer Transport
3. Block / 2 Tage Ethik auf der IMC, Teamprozess und Teambildung, Kommunikation in
belastenden Situationen
4. Block / 5 Tage Überwachung und Pflege bei respiratorischer Insuffizienz, Grundlagen
der Beatmung, Wasser-, Elektrolythaushalt, Volumentherapie
5. Block / 2 Tage Überwachung und Pflege bei akuter Blutung und Thoraxdrainage, Blut-
gerinnung, Bluttransfusion, Intoxikationen, Angehörigenbegleitung
6. Block / 1 Tag Leistungsnachweis des theoretischen Unterrichts, schriftliche Prüfung
Die detaillierten Blockinhalte finden Sie auf unserer Website.
Kursleitung Stephan Klopries, Berufsschullehrer im Gesundheitswesen, dipl. Experte Intensivpflege
NDS HF, BScN
Dozenten Ärzte, Pflegende, Physiotherapeut
Daten / Zeiten 8.00 –16.00 Uhr
1. Block 15. Januar 2018
2. Block 5.– 9. Februar 2018
3. Block 22. / 23. März 2018
4. Block 10.–14. September 2018
5. Block 27. / 28. September 2018
6. Block 26. Oktober 2018 – Leistungsnachweis Theorie
Kurskosten Theoretische Bildung am BGS Fr. 4100.–
(inkl. Nutzung der Lernplattform Moodle und der Prüfungsgebühr)
1. Rate Fr. 2050.–, 2. Rate Fr. 2050.–
Besuch einzelner Blöcke: Fr. 250.– pro Tag
Theorie-Praxis Transfer
Der Unterricht zum Theorie-Praxis Transfer auf der IMC findet nach Absprache mit der
Kursleitung statt.
Anmeldeschluss Freitag, 15. Dezember 2017
9 Lehrgänge2
Kurs Führungslehrgang
Vorbereitungslehrgang zur eidgenössischen Berufsprüfung «Teamleiter/in in sozialen und
sozialmedizinischen Institutionen»
Die in diesem berufsbegleitenden Lehrgang erworbenen Führungskompetenzen befä-
higen die Teilnehmenden ein Team zu führen und Teamprozesse so zu gestalten, dass
gemeinsame Ziele erreicht werden. Sie lernen Ihr persönliches Führungsverhalten zu
reflektieren und eignen sich Fähigkeiten an, Teamprozesse zu analysieren und Erkennt-
nisse weiter zu entwickeln.
Im Weiteren analysieren die Teilnehmenden ihr persönliches Kommunikations- und
Konfliktverhalten und erweitern ihre Kompetenzen in der Gesprächsführung. Sie lernen
ihre Führungsaufgaben und Indikationen für Führungsinterventionen kennen, planen
diese, führen sie durch und evaluieren sie.
Der Führungslehrgang ist modular aufgebaut und dauert 27 Tage. Er erstreckt sich über
ca. zehn Monate und umfasst 500 Lernstunden. Zwischen den Modulen, in welchen
Präsenzunterricht stattfindet, sind Phasen des Praxistransfers und der Leistungsnach-
weise in Form von Modulabschlüssen geplant. Die Teilnehmenden werden in ihrem
Lernprozess begleitet und gefördert.
Der Führungslehrgang beginnt mit einem Einführungstag, an welchem die persönliche
Lernkompetenz der Teilnehmenden besprochen und das Lernen während der Weiter
bildung geplant wird.
Der Lehrgang ist für die Zulassung zur eidgenössischen Berufsprüfung «Teamleiter/in
in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen» akkreditiert.
Zielpublikum Mit diesem Führungslehrgang sind in die Zukunft schauende Berufspersonen ange-
sprochen, welche in der Funktion als Team- oder Gruppenleitende in einer Institu
tion des Gesundheits- oder Sozialwesens tätig sind. Sie verfügen über einen Berufs-
abschluss EFZ oder einen Diplomabschluss auf Tertiärstufe.
Kursinhalte 1. Modul Führung, Führungsperson sein
2. Modul Team und Gruppen
3. Modul Team und Gruppen führen
4. Modul Betriebs- und Qualitätsmanagement
5. Modul Angewandtes Projektmanagement
10 LehrgängeKursleitung Claudia Bley, Leiterin Leistungszentrum Weiterbildung, Berufsschullehrerin im Gesund-
heitswesen, Fachdiplom Non Profitorganisation
Mattias Grond, Supervisor/Coach BSO, Dozent in der Erwachsenenbildung
Daten / Zeiten jeweils Montag, Dienstag, Mittwoch, 9.00 –17.00 Uhr
Einführungstag 29. Januar 2018
1. Modul 5. /6. /7. Februar und 19. / 20. Februar 2018
Transfertag 19. März 2018
2. Modul 3. / 4. / 5. April und 30. April / 1. Mai 2018
3. Modul 28. / 29. / 30. Mai und 18. / 19. Juni 2018
4. Modul 20. / 21. August und 10. /11./ 12. September 2018
5. Modul 20. Juni; 22. August; 24. / 25. September; 19. November 2018
Kurskosten Fr. 5720.–
1. Rate Fr. 2860.– / 2. Rate Fr. 2860.–
Einzelnes Modul Fr. 1200.–
Anmeldeschluss Montag, 8. Januar 2018
11 LehrgängeKurs
3 Nachdiplomkurs Forensic Nursing
Verantwortlich arbeiten zwischen Medizin und Recht
In Spitälern, Heimen, Spitex oder auch KITAs werden Menschen wegen Verletzungen
oder unklaren Schädigungen beobachtet oder untersucht und behandelt. Die Bedeu-
tung einer genauen Befunddokumentation und einer sachdienlichen Sicherstellung
von biologischen Proben oder Effekten für eine spätere zivil- oder strafrechtliche Auf
arbeitung wird oftmals zu spät oder nicht erkannt. Unterlassene Schritte können in der
Regel nicht nachgeholt werden. Befunde, die nicht sachdienlich, ungenügend oder gar
nicht dokumentiert sind oder Proben, die in nicht geeigneter Weise asserviert wurden,
stehen den betroffenen Menschen, gegebenenfalls auch Ermittlungsbehörden oder
Versicherungen, nicht zur Verfügung.
Dies kommt vor allem dann zum Tragen, wenn später eine Klärung des Vorfalls ge-
wünscht oder erforderlich wird.
Zielpublikum und Diese Weiterbildung richtet sich an dipl. Pflegefachpersonen HF oder FH, welche in
Voraussetzungen einer Notfallstation, Kinderabteilung, in einem Frauenspital, in Heimen, in der Spitex
oder sonstigen Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens tätig sind. Im Wei-
teren sind Sozialpädagoginnen oder -pädagogen HF angesprochen, welche in ihrem
beruflichen Alltag mit Fragen aus dem Kindes- und Erwachsenenschutzrecht konfron-
tiert sind. Sie sind interessiert am genauen Dokumentieren und möchten sich vertieft in
ein neues Fachgebiet einarbeiten. Mehrjährige Berufserfahrung ist von Vorteil, jedoch
nicht Bedingung.
Der Lehrgang dauert zwölf Tage, beinhaltet Präsenzunterricht (96 Lektionen), Selbst-
studium (ca. 60 Stunden) und gliedert sich in drei Module. Jedes Modul schliesst mit
einem Leistungsnachweis ab. Neben der Vermittlung von Theorie wird Wert auf prak-
tisches Üben gelegt. Nach Kursbesuch und erfolgreichem Absolvieren der Leistungs-
nachweise und Abschlussarbeit erhalten die Kursteilnehmenden ein Zertifikat, unter-
zeichnet vom Institut für Rechtsmedizin Graubünden und dem BGS.
Kursziele Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit medizinisch relevanten Themen aus der
Forensik auseinander. Sie lernen forensisch bedeutsame Aspekte im klinischen Alltag
kennen und für sachdienliche Dokumentation und Asservierung zu sorgen, ohne den
für ihren Betrieb gängigen Behandlungsablauf zu stören. Sie erlangen die Kompetenz,
interdisziplinär und interprofessionell vernetzt zu planen und zu handeln.
12 LehrgängeModul 1: Grundlagen
• Allgemeine Einführung: Aufgabenbereiche, Ziele, Möglichkeiten und Grenzen
• Juristische Grundlagen: Berufsgeheimnis, Melderecht und -pflicht, Aufklärung und
Einwilligung, Verantwortlichkeiten, Beweiskette, Datenschutz
• Praktische Übungen
Modul 2: Basiswissen/Basisfertigkeiten
• Forensisch-klinische Fragestellungen
• Spezifische Kommunikation
• Fotodokumentation: Grundlagen, Technik, forensische Besonderheiten
• Verletzungslehre: Arten von Gewalt, Anforderungen an Beschreibung von Verletzun-
gen (Reproduzierbarkeit), Dokumentationsmöglichkeiten
• Asservierung: Wahl der Probe, Probenahme, Probengefässe, Lagerung, Verfolgbar-
keit der Probe
• Forensische Chemie und Toxikologie: Einführung, Pharmakokinetik, Stoffkunde, be-
sondere Anforderungen (Unterschiede zur klinischen Chemie)
• Forensische Genetik: Einführung, Möglichkeiten und Grenzen
• Praktische Übungen
Modul 3: Praxistransfer/Übungen
• Case-Management: Fragestellungen, zeitlicher Ablauf, Ressourcen, Logistik, Infor-
mationsfluss, Erkennen von Problemen, Lösungsansätze
• Aufklärung und Einwilligung
• Dokumentation und Asservierung
• Praktische Übungen
Kursleitung Dr. med. Daniel Wyler, Chefarzt, Institut für Rechtsmedizin, Graubünden sowie weitere
Fachdozentinnen und -dozenten
Daten, Zeiten 9.00 –17.00 Uhr
Modul 1 Donnerstag, 17. 5. / 7. 6. 2018
Modul 2 Donnerstag, 28. 6. / 30. 8. / 20. 9. / 4.10. / 8.11. / 6.12. 2018
Modul 3 Donnerstag, 17.1/ 14. 2. /14. 3. / 4. 4. 2019
Teilnehmerzahl 8 bis 12 Personen
Kurskosten ganzer Lehrgang Fr. 3900.–
1. Rate Fr. 1950.–, 2. Rate Fr. 1950.–
Anmeldeschluss Montag, 16. April 2018
13 Lehrgänge4
Kurs Ergänzende Bildung – Medizinaltechnik
Diese Weiterbildung ermöglicht ausgebildeten Hauspflegerinnen, Fachpersonen Betreu-
ung, Betagten-Betreuerinnen oder Personen, die in einem Validierungsverfahren Fach-
person Gesundheit stehen, sich Kompetenzen im Bereich Behandlungspflege und Medi-
zinaltechnik anzueignen. Die Teilnehmenden werden befähigt, an sie delegierte medizi-
naltechnische Verrichtungen durchzuführen.
Die Teilnehmenden nutzen die Möglichkeit, die Handhabung des Erlernten in ihrem prak-
tischen Berufsalltag und teilweise im BGS-Skillslabor zu üben und zu vertiefen.
Diese Weiterbildung ist in drei Teile aufgebaut und basiert auf der Verordnung zum Ge-
sundheitsgesetz Art. 16.lit. c. und auf der Bildungsverordnung zur Fachperson Gesund-
heit. Die Inhalte der «Medizinaltechnik» entsprechen den Modulen K und L der Ergänzen-
den Bildung des ZAG (Zentrum für Ausbildungen im Gesundheitswesen Kanton Zürich).
Kursinhalte/ Modul Medizinaltechnik Teil 1 (Modul K, ZAG)
Handlungs- • Pathophysiologie und Anatomie: Herzkreislauf System, Blut, Atemsystem und
kompetenzen Vitalzeichen
• Pharmakologie: Grundlagenwissen, Richten von Medikamenten, Medikamenten-
gruppen
• Medizinaltechnische Interventionen: Hygiene, diagnostische und therapeutische
Assistenz, Vitalzeichen, Infusionstherapie
• Vernetzung theoretischer Kenntnissen mit praktischen Verrichtungen
Modul Medizinaltechnik Teil 2 (Modul L, ZAG)
• Pathophysiologie und Anatomie: Endokrinologisches System, Magen-Darmtrakt,
Niere und ableitende Harnwegsorgane, Nervensystem, Bewegungsapparat
• Pharmakologie: Medikamentengruppen, Wirkungen und Nebenwirkungen von
Medikamenten
• Medizinaltechnische Interventionen: Blutentnahmen, Sondenernährung, Injektionen,
Wundverbände
• Vernetzung theoretischer Kenntnisse mit praktischen Verrichtungen
14 LehrgängeKursleitung Claudia Bley, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen
Rea Margadant, Berufsschullehrerin und kant. appr. Heilpraktikerin
und weitere Fachreferentinnen
Daten, Zeiten Medizinaltechnik Teil 1 / 2018 9.00 –17.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 19. / 20. / 21. September 2018
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 7. / 8. / 9. November 2018
Donnerstag, Freitag 13. / 14. Dezember 2018
Medizinaltechnik Teil 2 / 2019 9.00 –17.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 30. / 31. Januar / 1. Februar 2019
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 20. / 21. / 22. März 2019
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 8. / 9. / 10. Mai 2019
Diese Daten sind provisorisch und können noch ändern.
Prüfungen Medizinaltechnik Teil 1 und 2
Theorie Prüfung Montag, 27. Mai 2019
Praktische Prüfung Montag, 17. Juni 2019
Kurskosten Medizinaltechnik Teil 1 Fr. 1440.–
Medizinaltechnik Teil 2 Fr. 1620.–
Anmeldeschluss Montag, 20. August 2018
15 LehrgängeKurs
5 Schulmedizinische Basisbildung
Ein schulmedizinisches Basiswissen ist die Grundlage, um therapeutisch tätig zu wer-
den. Diese Weiterbildung vermittelt schulmedizinisches Grundlagenwissen, welches für
die Registrierung im Erfahrungs Medizinischen Register (EMR) gefordert ist. Eine EMR-
Registrierung ist zwingend notwendig, um eine Krankenkassen-Anerkennung zu erhalten,
damit therapeutische Dienstleistungen über die Zusatzversicherungen der Krankenkas-
sen abgerechnet werden können. Die Schulmedizinische Basisbildung ist berufsbeglei-
tend mit 150 Stunden Unterricht angelegt, aufgeteilt in einzelne Module und erstreckt
sich über zwei Semester. Zum Abschluss winkt ein BGS-Zertifikat.
Zielpublikum Dieses Angebot richtet sich an Personen, welche in der Aus- und Weiterbildung zu einer
therapeutischen Ausbildung sind, beabsichtigen, eine solche zu besuchen oder auch an
weitere interessierte Personen. Es werden keine medizinischen Vorkenntnisse erwartet.
Kompetenzen • kennen die Grundlagen über Anatomie, Physiologie und Pathologie ausgewählter
Teilnehmende Krankheitsbilder
• erklären Kommunikationsmuster und -verhalten, führen gekonnt Beratungsgespräche
• zeigen die Zusammenhänge zwischen Krankheitsbildern und psychischen Vor
gängen auf
• erklären und setzen die wichtigsten hygienischen und notfallmedizinischen Schwer-
punkte um
• kennen die Kompetenzen im Bereich der Anamnestik und Diagnostik im Anwendungs-
gebiet eines kassenanerkannten Therapeuten
Kursinhalte • Anatomie / Physiologie / Pathologie
• Kommunikation / Psychologie / Psychosomatik
• Anamnestik / Diagnostik
• Notfallmassnahmen / Hygiene
Kursleitung Rea Margadant, Berufsschullehrerin und kant. appr. Heilpraktikerin
weitere Fachdozentinnen und Fachdozenten
Daten, Zeiten Start: Dienstag, 1. Mai 2018, 18.00 –21.15 Uhr
Leistungsnachweis: Donnerstag, 4. April 2019
Kurskosten Fr. 3900.– Ratenzahlungen möglich
inklusive Notfallsituationen BLS Zertifikat
Anmeldeschluss Montag, 15. April 2018
16 LehrgängeNeu
Kurs
6 Module zur / zum Abteilungs-/Bereichsleiter/in
Die Weiterbildung mit dem Branchenzertifikat zur/zum «Abteilungs-/Bereichsleiter/in»
baut auf der ersten Stufe der Führungsausbildung «eidgenössische/r Teamleiter/in im
sozialen und sozialmedizinischen Bereich» auf.
Die Absolventinnen und Absolventen leiten eine Abteilung oder einen Bereich einer sta-
tionären, teilstationären oder ambulanten Einrichtung, welche unterstützungsbedürftige
Klientinnen und Klienten vorübergehend oder dauerhaft begleiten und betreuen. Beispiels-
weise Kinderheime oder Kindertagesstätten, Alters- und Pflegeheime, Spitex-Dienste,
Wohnheime oder geschützte Werkstätten für Behinderte und Erwerbslosenprogramme.
Zielpublikum Die Module zur/zum Abteilungs-/Bereichsleiter/in richten sich an eidg. Teamleiterinnen
und Teamleiter im sozialen und sozialmedizinischen Bereich oder an Personen, welche die
nächste Führungsstufe, Abteilungs-/Bereichsleitung absolvieren möchten. Möglicher-
weise wird auch das Fernziel, die dritte Stufe, die eidg. Höhere Fachprüfung zur Institu-
tionsleiterin/Institutionsleiter im sozialen und sozialmedizinischen Bereich angestrebt.
Zulassungs- Die Zulassung zu den Modulen orientiert sich an den Zulassungsbedingungen der Prü-
bedingungen fungsordnung über die Höhere Fachprüfung zur Institutionsleiterin und Institutionsleiter
im sozialen und sozialmedizinischen Bereich.
Aufbau und Struktur Die drei Module (Nr. 6 – 8) dauern insgesamt 24 Tage, 168 Präsenzlektionen und ca.
132 Stunden Selbststudium. Das Begleitmodul «Grundlagen Finanzen» dauert 4,5 Tage,
31 Präsenzlektionen und ca. 28 Stunden Selbststudium.
Das «Branchenzertifikat für Abteilungs-Bereichsleiter/innen» wird überreicht, wenn
die drei Module sowie das Begleitmodul erfolgreich abgeschlossen sind. Einen ver-
gleichbaren Nachweis über Kompetenzen in «Grundlagen Finanzen» kann angerechnet
werden.
Kursinhalte Modul 6: sich und andere Führen Modul 8: Organisation
Modul 7: Personal Begleitmodul: Grundlagen Finanzen
Kursleitung Claudia Bley, Leiterin Leistungszentrum Weiterbildung, Berufsschullehrerin im Gesund-
heitswesen, Fachdiplom Non Profitorganisation, CAS Führung Öffentliche Verwaltung
und Non-Profit-Organisationen und weitere Fachdozentinnen und -dozenten
Daten und Zeiten Start: Herbst 2018, Verlangen Sie ab Februar 2018 unser Detailprogramm mit
Daten, Modulinhalten
Kurskosten Modul 6: Fr. 1700.– Modul 8: Fr. 1700.–
Modul 7: Fr. 2400.– Begleitmodul: Fr. 1100.–
17 LehrgängeNeu
Kurs
7 Nachdiplomkurs Spiritualität und Spiritual Care
«Spiritual Care, die Sorge für den religiös-spirituellen Leitfaden des Lebens, beschränkt
sich keineswegs auf die Sterbephase, sondern ist auch im Fall von Krankheit und ande-
ren kritischen Lebenssituationen bedeutsam.» (Heller & Heller; 2014, S. 15)
Doch was bedeutet das für die Pflege? Wie zeigen sich spirituelle Bedürfnisse?
Wer trägt die Verantwortung dafür, kranke, leidende und sterbende Menschen in ihrer
spirituellen Not zu begleiten? Was beinhaltet Spiritual Care? Ist Spiritualität religiös?
Spiritual Care ist mehr als Handwerk. Sich darauf einzulassen eröffnet eine existen-
zielle Auseinandersetzung mit sich selbst.
Der Nachdiplomkurs «Spiritual Care» beleuchtet die Bedeutung von Spiritualität im
Pflege- und Betreuungsalltag, sensibilisiert und zeigt Wege zum Praxistransfer auf.
In der Langzeitpflege oder in palliativen Situationen bekommen die Grundbedürfnisse
Geborgenheit, Hoffnung und Sinn, der Bewohner/Klienten einen bedeutsamen Stellen-
wert, unabhängig von Religion und Konfessionszugehörigkeit.
Zielpublikum Angesprochen sind Pflegefachfrauen und -männer HF; DN II und Pflegende, die den Vor-
bereitungslehrgang zur Berufsprüfung in Langzeitpflege und -betreuung besucht haben,
die Menschen in kritischen Phasen und /oder im Palliativkontext betreuen und pflegen.
Aufbau und Struktur Der Lehrgang ist in fünf Module gegliedert, dauert 10 Tage, und beinhaltet Präsenz-
unterricht (80 Lektionen) und Selbststudium (ca. 10 Stunden). Der Nachdiplomkurs er-
streckt sich über ca. ein Jahr, als berufsbegleitende Weiterbildung und schliesst mit
einer schriftlichen Fallbearbeitung ab.
Kursinhalte Modul 1: Spiritualität Modul 4: Diesseits – Jenseits
Modul 2: Spiritual Care Modul 5: Begegnung
Modul 3: Begleitung
Kursleitung Margret Kiechler, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen, CAS Symptommanage-
ment Palliative Care und CAS Haltung und Orientierung in Palliative Care
Susanna Meyer Kunz, Spitalseelsorgerin und Leiterin Care Team am Kantonsspital Grau-
bünden, ehemalige Pflegefachfrau
und weitere Fachdozentinnen und Dozenten
Daten und Zeiten Vorgesehen Herbst 2018, verlangen Sie ab Februar 2018 unser Detailprogramm mit
Daten, Modulinhalten
Kurskosten Fr. 3020.–
1. Rate: 1510.–, 2. Rate 1510.–
18 LehrgängeKurs
8 Basiskurs für Haushelferinnen in der Spitex
Kennen Sie Ihren Aufgaben- und Tätigkeitsbereich als Haushelferin im Spitex-Bereich?
Wissen Sie um Ihre Rechte und Pflichten?
Die Kursteilnehmenden erhalten theoretische Inputs und haben die Möglichkeit Erfah-
rungen auszutauschen, wie auch neue Verhaltensstrategien anzuwenden. Sie erarbei-
ten sich Kompetenzen um bedarfsgerechte, fachlich kompetente Dienstleistungen im
Bereich der Hauswirtschaft bei hilfe- und /oder pflegebedürftigen Menschen zu Hause
zu erbringen.
Die Kursinhalte sind auf sechs Tage aufgeteilt, so dass Vertiefung und Transfer der
theoretischen Inhalte in die Praxis gewährleistet werden kann. Der Kurs ist vom Spitex-
Verband Schweiz anerkannt.
Zielpublikum Der Basiskurs für Haushelferinnen richtet sich an Frauen und Männer, welche neu in
der Spitex als Haushelfer/in tätig sind oder bereits als Haushelfer/innen arbeiten.
Kursziele Die Kursteilnehmenden setzen sich mit ihrer Rolle als unterstützende Hilfe in mitmensch-
lichem Begleiten auseinander. Sie erklären ihren Aufgabenbereich und erkennen Res-
sourcen, Möglichkeiten und Grenzen ihrer Tätigkeit als Haushelfer/innen. Sie lernen
die Ziele und Aufgabenbereiche der Spitex kennen.
Kursinhalte • Spitex, Hilfe und Pflege zu Hause
• Rolle der Haushelferin
• Professionelle Interventionen im Haushalt
• Körperliche und psychische Veränderungen, Schwerpunkt Alter
• Kommunikation
• Fachwissen /Arbeitssicherheit
Kursleitung Claudia Bley, Leiterin Leistungszentrum Weiterbildung BGS, Berufsschullehrerin im
Gesundheitswesen
Daten, Zeiten 9.00 –17.00 Uhr
Donnerstag, Freitag 7. und 8. Juni 2018
Freitag 22. Juni 2018
Montag 27. August 2018
Donnerstag 13. September 2018
Montag 1. Oktober 2018
Kurskosten Fr. 780.–
Anmeldeschluss Montag, 14. Mai 2018
19 Lehrgänge9
Kurs Langzeitpflege und -betreuung
Vorbereitungslehrgang zur eidg. Berufsprüfung Langzeitpflege und -betreuung
Die Fülle und Komplexität der im Bereich der ambulanten, teilambulanten oder stationä-
ren Langzeitpflege und -betreuung geforderten Leistungen ist in den letzten Jahren kon-
tinuierlich gestiegen. Dieser Trend wird auch in Zukunft anhalten. Die demographische
Entwicklung, die neue Spitalfinanzierung und das rasant wachsende gerontologische
Fachwissen sind dafür verantwortlich. Der entstandene Bildungsbedarf wird mit dem
Angebot einer eidg. Berufsprüfung gedeckt.
Der Lehrgang ist für die Zulassung zur eidgenössischen Berufsprüfung Langzeitpflege
und -betreuung akkreditiert.
Im Vorbereitungslehrgang erweitern und vertiefen die Teilnehmenden ihr fachliches
Können und Wissen. Die Vermittlung von Inhalten zur Qualitätssicherung und der Or-
ganisationslehre bereitet sie auf die Übernahme von Prozess- und Tagesverantwortung
vor.
Der Lehrgang ist berufsbegleitend aufgebaut und dauert rund 16 Monate. Der Unterricht
ist in fünf in sich geschlossene Module aufgeteilt und in Sequenzen von zwei oder
drei Schultagen gegliedert. Zwischen den Schultagen wird die Selbststudienzeit für den
Praxistransfer genutzt. Gesamtdauer ist 43 Kurstage, d. h. 344 Lektionen Präsenzunter-
richt und ca. 180 Stunden Selbstlernzeit. Der Lehrgang schliesst mit einem BGS-Zerti-
fikat ab.
Die Anmeldung zur eidgenössischen Berufsprüfung ist Sache der Teilnehmenden. Sie
wird bei erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungslehrgangs empfohlen. Es gelten die
dafür festgelegten Zulassungsbedingungen.
Zielpublikum • Fachpersonen Gesundheit (EFZ), Pflegefachpersonen mit Abschluss Diplomniveau I
(DN I), Krankenpflegerinnen und -pfleger (FA SRK) oder Personen mit einem gleich-
wertigen Ausweis, oder
• Fachpersonen Betreuung (EFZ) Fachrichtung Betagtenbetreuung oder generalistische
Ausrichtung oder Personen mit einem gleichwertigen Ausweis. Diese müssen im Be-
sitz eines Kompetenznachweises über medizinaltechnische Verrichtungen verfügen.
20 LehrgängeZulassungs- • Abschluss einer Berufsausbildung auf Sekundarstufe II in den unter Zielpublikum
bedingungen aufgeführten Berufen.
• Da die Zulassung zur eidg. Berufsprüfung (EBP) zwei Jahre Berufserfahrung in
der Langzeitpflege und -betreuung im Äquivalent einer Anstellung zu 100 Prozent
voraussetzt, muss beim Start des Vorbereitungslehrgangs mindestens acht Mo-
nate Berufserfahrung in der Langzeitpflege und -betreuung vorgewiesen werden.
• Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin.
Arbeitsweise Der Lehrgang basiert auf einem praxisorientierten Ansatz, Selbstlernstunden, Transfer-
aufgaben und geleitete Praxisreflexionen sichern die Umsetzung. Der Unterricht wird
nach den Prinzipien der Erwachsenenbildung gestaltet.
Kursinhalte Modul 1 Gerontopsychiatrische Situationen
Modul 2 Geriatrische Situationen
Modul 3 Palliative Situationen
Modul 4 Pflegeprozess
Modul 5 Planung und Organisation
Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen, MAS in Gerontologie und
weitere Fachdozenten
Daten, Zeiten 9.00 –17.00 Uhr
Der nächste Lehrgang startet am 18. Februar 2019
Fragen Sie nach der detaillierten Daten- und Inhaltsübersicht.
Kurskosten Fr. 8000.–
1. Rate Fr. 4000.– / 2. Rate Fr. 4000.–
Einzelnes Modul Fr. 1600.–
Anmeldeschluss Montag, 21. Januar 2019
21 Lehrgänge10
Kurs Fachwissen Gerontologie
Die Pflege und Betreuung alter Menschen wurde in den letzten Jahren aufgrund der
Erkenntnisse der gerontologischen Forschung, sowie Veränderungen der Altersstruktur
der Gesellschaft bedeutungsvoller und beachtenswerter. Dies fordert neue Kompeten-
zen und stellt hohe fachspezifische Anforderungen an Vorgesetzte und Fachpersonal. Die
verschiedenen Disziplinen der angewandten Gerontologie liefern zahlreiche Erkennt-
nisse über das Alter und das Altern. Diese in der Praxis einzuführen und professionell
anzuwenden ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die sehr viel Befriedigung und Berufsiden-
tifikation schaffen kann.
Der Lehrgang dauert 25 Tage (exkl. Selbststudium), beinhaltet Präsenzunterricht, Selbst-
studium, drei schriftliche Arbeiten zum Modulabschluss und schliesst mit einem BGS-
Zertifikat ab. Er entspricht den Anforderungen gemäss Verordnung zum Gesundheitsge-
setz Art.16 lit b. Der Unterricht ist auf Blöcke von zwei bis drei Tagen verteilt.
Zielpublikum Der Kurs richtet sich an Pflegefachpersonal und Pflegedienstleitungen im stationären
oder ambulanten Langzeitpflegebereich.
Kursziele Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit relevanten Themen der Alterspflege ausein-
ander und eignen sich aktuelles, wissenschaftlich begründetes Wissen und Handlungs-
kompetenzen an. Sie erkennen wichtige Grundsätze einer gerontologisch orientierten
Pflege, sowie Handlungsansätze für das eigene Praxisfeld.
Kursinhalte Modul 1 Gerontopsychiatrische Situationen 8 Tage
Modul 2 Geriatrische Situationen 8 Tage
Modul 3 Palliative Situationen 8 Tage
Praxisreflexion 1 Tag
Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen, MAS in Gerontologie und
Fachdozenten
Daten, Zeiten Start: 18. Februar 2019
Kurskosten Fr. 4800.–
Anmeldeschluss Montag, 21. Januar 2019
22 LehrgängeGerontologie
11
Kurs Essen vergessen – vergessen zu essen
Demenz und Ernährung
Essen und Trinken bei fortschreitender Demenz ist oft mit Problemen behaftet: Ruhe
losigkeit und gesteigerter Bewegungsdrang führen zu einem hohen Energiebedarf, Ess-
vorlieben und Abneigungen können unter Umständen nicht mehr zum Ausdruck ge-
bracht werden. Das Essen wird nicht als solches erkannt und schmeckt ungewohnt,
weil sich die Geschmacksempfindung verändert.
Eine demenzbetroffene Person läuft also Gefahr, eine Mangelernährung mit all ihren
negativen Folgen zu entwickeln. Ausreichend Essen und Trinken ist aber nicht nur für
die körperliche Gesundheit wichtig, sondern Mahlzeiten geben dem Demenzbetroffe-
nen Struktur, Halt und Sicherheit. Essen bedeutet Genuss, Begegnung, Beschäftigung
und manchmal Erinnerung und damit Identität - wichtige Kriterien für das seelische
Wohlbefinden, sprich Lebensqualität, Demenzbetroffener.
Die Freude am Essen und Trinken bei Demenz aufrecht zu halten, ist daher ein sehr
wichtiger Beitrag und oft auch eine grosse Herausforderung.
Zielpublikum Dieser Kurs richtet sich an Pflegepersonen aus der Langzeitpflege- und -betreuung, der
Spitex, an pflegende Angehörige und weitere Interessierte.
Kursziele Die Teilnehmenden sind sensibilisiert für die möglichen Auswirkungen der Demenz auf
das Ess- und Trinkverhalten und gewinnen Sicherheit in diversen ressourcenorientier-
ten Massnahmen zur Verbesserung der Ernährungssituation Demenzbetroffener.
Kursinhalte • Demenz und deren Auswirkung auf das Ess- und Trinkverhalten
• Alltagsbeispiele für typische Problemsituationen und Möglichkeiten geeigneter
Massnahmen zur Verbesserung
• Die Bedeutung der persönlichen Vorlieben (Ess- und Trinkbiographie)
• Mangelernährung
Kursleitung Uschi Martschitsch-Drouve, dipl. oec. troph., Ausbildnerin eidg. FA
Daten, Zeiten 9.00 –17.00 Uhr
Kurs 1: Donnerstag, 8. März 2018
Kurs 2: Donnerstag, 8. November 2018
Kurskosten Fr. 250.–
Anmeldeschluss Kurs 1: Montag, 12. Februar 2018
Kurs 2: Montag, 22. Oktober 2018
24 GerontologieNeu
12
Kurs Geriatrie und Gerontologie – Grundlagen
In dieser Weiterbildung werden Grundlagen aus dem Bereich Geriatrie und Geronto-
logie vermittelt und mit den Erfahrungen der Teilnehmenden vernetzt. Die Umsetzung
des Gelernten in den persönlichen Alltag wird gefördert und soll die Teilnehmenden zur
Reflexion ihres eigenen Handelns und ihrer persönlichen Haltung anregen.
Zielpublikum Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, welche in ihrem persönlichen oder be-
ruflichen Alltag in Beziehung zu betagten Menschen stehen oder sich für das Alter
und Altern generell interessieren. Es werden keine pflegerischen oder medizinischen
Kenntnisse vorausgesetzt.
Kursziele Die Teilnehmenden werden sich durch Selbstreflexion ihrer Haltung gegenüber betag-
ten oder von Demenz betroffenen Menschen bewusst und setzen sich aktiv mit Alters-
fragen und Altersthemen auseinander.
Die Weiterbildung dauert 10 Tage, welche sich über ca. ein halbes Jahr erstrecken
und schliesst mit einem BGS-Zertifikat ab. Fragen Sie nach unserem Detailprogramm.
Kursinhalte • Alter, Altersbilder
• Lernen im Alter
• Betreuung und Betreuungsformen im Alter
• Ethische Aspekte
• Gerontopsychiatrie
• Krankheitsbild Demenz
• Kommunikation
• Aggression und Gewalt
• Palliative Pflege und Begleitung
• Praxissituationen und Praxistransfer
Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen, MAS in Gerontologie und
weitere Fachdozenten
Daten, Zeiten 9.00 –17.00 Uhr
Montag, Dienstag, 4./ 5. Juni 2018
Montag, Dienstag, 27. / 28. August 2018
Montag, 17. September 2018
Montag, Dienstag, 12. /13. November 2018
Montag, Dienstag, 3./4. Dezember 2018
Montag, 17. Dezember 2018
Kurskosten Fr. 2100.– (1. Rate Fr. 1050.–, 2. Rate Fr. 1050.–)
Anmeldeschluss Montag, 7. Mai 2018
25 GerontologieOrganisation
Neu
Kurs13 Kompetenter Umgang mit kultureller Vielfalt
Wie wirken kulturelle Unterschiede, wie entstehen kulturelle Missverständnisse und
wie können diese im Berufsalltag vermieden werden?
Fakt ist, die kulturelle Vielfalt in Institutionen des Gesundheits- oder Sozialwesens
nimmt zu. Sie als Pflegepersonal oder Betreuende treffen vermehrt auf Kunden und
deren Familien, die aus andern Herkunftsländern kommen. Um mit ihnen professionell
umgehen zu können, ist interkulturelles Wissen wertvoll.
Anhand von praktischen Übungen und Erläuterungen reflektieren Sie die Unterschiede
zwischen ihrer eigenen Kultur und anderen Kulturen, weiten Ihre Perspektiven und
lernen, interkulturellen Situationen kompetent zu begegnen. Sie erkennen, wie Miss-
verständnisse entstehen und wie man sie vermeiden kann und erfahren vieles über
die unterschiedlichen Kommunikationsstile und wie sie wirken. Dabei geht es darum,
mit Fremdem professionell umzugehen, ohne die eigenen Werte zu vernachlässigen.
Zielpublikum Mitarbeitende aus Kindertagesstätten, Alters- und Pflegeheimen, Spitälern, Wohn
heimen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung
Kursziele Werden Sie sich bewusst, wie Menschen aus andern Ländern ticken und wie Sie
selber geprägt sind. In einem interaktiven und abwechslungsreichen Unterricht wer-
den Sie in die Thematik kultureller Verständigung eingeführt und entdecken, was es
braucht, um verstehen zu können und verstanden zu werden.
Kursinhalte • Kultur und Kulturbegriff, wie wirken kulturelle Unterschiede
• Kulturelle Identität, meine Wahrnehmung
• Reflexion eigener Kultur, was ist typisch schweizerisch und wie wirkt das?
• Einführung in die wichtigsten kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten
• Entstehung kultureller Missverständnisse und deren Vermeidung (was braucht es für
eine gute Zusammenarbeit?)
• Interkulturelle Kommunikation – wie können wir einander verstehen?
• Interkulturelle Kompetenz – verstehen und verstanden werden
Kursleitung Rahel Siegenthaler, MAS Interkulturelle Trainerin und Coach BSO
Daten, Zeiten 9.00 – 17.00 Uhr
Kurs 1: Dienstag, 13. März 2018
Kurs 2: Dienstag, 11. September 2018
Kurskosten Fr. 250.–
Anmeldeschluss Kurs 1: Montag, 19. Februar 2018
Kurs 2: Montag, 20. August 2018
27 OrganisationKurs
14 Tagesverantwortung –
wie gelingt Führung und Zusammenarbeit?
Die Rolle der Tagesverantwortlichen in der Pflege ist häufig sehr anspruchsvoll. Zwischen
den Bedürfnissen des Klienten und dessen Familienangehörigen, dem interdisziplinären
Team und den Vorgesetzten entsteht nicht selten ein Spannungsfeld. Viele Pflegende
fühlen sich unwohl in der Rolle einerseits als Teammitglied und andererseits als Füh-
rungsperson. Was wird von ihnen erwartet? Wie lernen sie Prioritäten zu setzen, zu
delegieren? Wie sollen sie lernen mit der Verantwortung umzugehen?
Zielpublikum Der Kurs richtet sich an Pflegende, welche in Akutspitälern und Langzeitpflegeeinrich-
tungen die Tagesverantwortung übernehmen.
Kursziele Das Rollenverständnis der Tagesverantwortlichen soll gestärkt werden. Sowohl Füh-
rungs- als auch Teamplayerkompetenzen sollen gefördert werden.
Kursinhale • Führung und Zusammenarbeit in der Funktion als Tagesverantwortliche
• Entscheidungskompetenz und Delegationsprinzip
• Kommunikatives Verhalten: Beziehungen aufbauen und gestalten, Haltung in Konflikt-
Kursinhalte
gesprächen
• Gewaltfreie Kommunikation
Kursleitung Katja Hornung, BScN Pflegepädagogin, dipl. Pflegewirtin (FH)
Datum, Zeiten Donnerstag, 15. März 2018, 9.00 –17.00 Uhr
Kurskosten Fr. 250.–
Anmeldeschluss Montag, 19. Februar 2018
28 OrganisationBetreuung
Neu
15
Kurs Respektvolle Sprache
Eine respektvolle Sprache und ein sicherer Umgang mit Menschen mit Behinderung
will geübt sein.
Menschen mit Behinderungen erleben im Alltag immer wieder Diskriminierungen. Ver-
bale und nonverbale Äusserungen oder unüberlegtes Handeln, können verletzend, ernied-
rigend oder bevormundend wirken. In unserem Sprachgebrauch, sei es in Alltagsgesprä-
chen oder in der direkten Begegnung mit Menschen mit Behinderungen werden oft unbe-
wusst diskriminierende Äusserungen oder Handlungen gemacht. Menschen- oder Grup-
penbezeichnungen werden als Schimpfwörter genutzt, Redewendungen als Belustigung
verwendet.
Plumpes Ausfragen, unbeholfenes oder überaktives Anbieten von Hilfeleistungen, alles
jedoch gut gemeint, können als diskriminierend oder als Überfall verstanden werden.
Die persönliche innere Haltung wie auch gesellschaftliche Normen können dabei Aus-
gangspunkt sprachlicher Diskriminierung sein. Ein respektvoller und reflektierter Um-
gang mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen will gelernt sein.
Zielpublikum Mitarbeitende aus Wohnheimen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Son-
derschulheimen, Alters- und Pflegeheimen, Fachpersonen Betreuung, Fachpersonen Ge-
sundheit und weitere interessierte Personen
Kursziele In diesem Kurs wird aufgezeigt, dass Gesagtes und Gemeintes nicht immer identisch
sind. Es werden Möglichkeiten für einen differenzierten Sprachgebrauch, sei es münd-
lich oder schriftlich, dargelegt. Sie informieren sich, welche Bedürfnisse Menschen in
der Kommunikation und im Alltag haben.
Kursinhalte • Klischeehafte Vorstellungen, Vorurteile, Belustigungen und Verurteilungen in der All-
tagssprache und im Umgang mit Menschen mit Behinderungen
• Kommunikation ohne Missverständnisse, Enttäuschungen und Verletzungen
• Gewünschte Bezeichnungen und Redewendungen im Umgang mit Menschen mit
Behinderung
• Fallbesprechungen
Kursleitung Dr. phil. Helene Zimmermann in Begleitung von Hund Lasco, Co-Autorin der Broschüre
«Sprache ist verräterisch» Sprachliche Diskriminierung von Menschen mit Behinderung,
Mitarbeiterin Fachstelle Studium und Behinderung der Universität Zürich, Mitarbeiterin
Schweizerischer Blindenbund, Zürich
Daten, Zeiten 9.00 –17.00 Uhr
Kurs 1: Dienstag, 13. Februar 2018; Kurs 2: Mittwoch, 21. November 2018
Kurskosten Fr. 250.–
Anmeldeschluss Kurs 1: Montag, 22. Januar 2018
Kurs 2: Montag, 29. Oktober 2018
30 Betreuung16
Kurs Verhaltensauffälligkeiten im Kleinkindalter
Je nach Art der Untersuchung werden heute rund 20 Prozent der drei- bis sechsjährigen
Kinder als verhaltensauffällig oder psychisch oder seelisch beeinträchtigt eingestuft.
Dabei können sich die Symptome auf der körperlichen (z. B. Essstörungen), auf der psy-
chischen (überhöhte Ängstlichkeit) oder auf der sozialen (Aggressivität) Ebene zeigen.
Frühe Verhaltensauffälligkeiten üben einen besonders negativen und nachhaltigen
Effekt auf die weitere Entwicklung des Kindes aus, weshalb ihnen möglichst früh und
gezielt begegnet werden sollte.
Zielpublikum Mitarbeitende von Kindertagesstätten, Tagesfamilien, Spielgruppenleiterinnen
Kursziele Die Teilnehmenden lernen Ursachen für Verhaltensauffälligkeiten sowie Interventions-
möglichkeiten kennen. Anhand von Fallbeispielen lernen sie, wie konstruktive Gesprä-
che mit Eltern von verhaltensauffälligen Kindern geführt werden können.
Kursaufbau Inputreferate, Erarbeitung von Themen in Kleingruppen, Bearbeitung von Fallbeispielen
der Teilnehmenden
Kursinhalte • Ursachen und Entstehung von Verhaltensauffälligkeiten
• Früherkennung und Interventionsmöglichkeiten
• Konstruktive Erziehungspartnerschaft mit Eltern von verhaltensauffälligen Kindern
Kursleitung Esther Hartmann, Master of Arts Frühe Kindheit, Kindergärtnerin
Daten, Zeiten 9.00 –17.00 Uhr
Kurs 1: Freitag, 16. Februar 2018
Kurs 2: Freitag, 23. November 2018
Kurskosten Fr. 250.–
Anmeldeschluss Kurs 1: Montag, 22. Januar 2018
Kurs 2: Montag, 29. Oktober 2018
31 BetreuungNeu
Kurs
17 Intensive Bewegungsspiele –
eine Reise durch den Zoo
Bewegung und Bewegungsspiele fördern die soziale, kognitive und körperliche Ent-
wicklung. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden Bewegungsspiele für 2 bis 4-
jährige Kinder rund um das Thema «Eine Reise durch den Zoo» kennen. Mittels ein
fachen Hilfsmitteln finden sie Zugang zu Liedern und Geschichten.
Alle Spielideen können auch einzeln übernommen werden und bieten Spielraum für
Adaptionen und Anpassungen je nach Lust und Laune der Kinder. Ein Detailbeschrieb
zu den Spielen wird abgegeben.
Zielpublikum Personen, die in einer Kinderkrippe, einer Spielgruppe, an einem Mittagstisch oder in
ähnlicher Institution tätig sind.
Kursziele Die Teilnehmenden erhalten Ideen und Motivation für einfache aber effektive Be
wegungsspiele im Betreuungsalltag und können diese ohne grosse Hilfsmittel umsetzen.
Kursinhalte • Spielideen und Übungsanleitungen
• Einschätzung der Bewegungsfähigkeit von 2- bis 4-jährigen Kindern
• Adaption und Anpassung von Bewegungsspielen
Kursleitung Eliane Schmocker, Sportlehrerin, Projektleiterin Purzelbaum Kita Kanton Thurgau und
Projektleiterin Purzelbaum Spielgruppe Kanton Zug
Datum, Zeiten Mittwoch, 21. März 2018, 18.30 – 21.00 Uhr
Kurskosten Fr. 120.–
Teilnehmende aus «Purzelbaum Kinderkrippen» und «Bisch fit?»-Spielgruppen bezah-
len keine Kurskosten, diese übernimmt das Gesundheitsamt Graubünden.
Anmeldeschluss Montag, 19. Februar 2018
32 BetreuungKurs
18 Entwicklungspsychologie
Sozio-emotionale und kognitive Entwicklung in der frühen Kindheit
Wie nehmen kleine Kinder ihre Umwelt wahr und von welchen Gefühls- und Denk-
prozessen wird die Wahrnehmung begleitet? Weshalb reagieren Kinder in einer be-
stimmten Situation mit genau diesem Verhalten? Die Entwicklungspsychologie liefert
Antworten auf solche und andere Fragen und hilft, als Betreuungsperson entwicklungs-
fördernd auf das kindliche Verhalten zu reagieren.
Zielpublikum Mitarbeitende von Kindertagesstätten, Tagesfamilien, Spielgruppenleiterinnen und
weitere Interessierte
Kursziele Die Teilnehmenden erhalten einen vertieften Einblick in das aktuelle Wissen aus der
Forschung zur sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung in der frühen Kindheit.
Sie lernen die Signale der Befindlichkeit zu «lesen» und können so adäquat auf kind
liches Verhalten reagieren.
Kursinhalte • Soziale, emotionale und kognitive Entwicklung in der frühen Kindheit
• Die Entwicklung von Theory of mind (Perspektivenübernahme)
• Funktionen des kindlichen Verhaltens erkennen und «lesen»
Kursleitung Esther Hartmann, Master of Arts Frühe Kindheit, Kindergärtnerin
Daten, Zeiten 9.00–17.00 Uhr
Kurs 1: Freitag, 23. März 2018
Kurs 2: Freitag, 26. Oktober 2018
Kurskosten Fr. 250.–
Anmeldeschluss Kurs 1: Montag, 26. Februar 2018
Kurs 2: Montag, 1. Oktober 2018
33 BetreuungNeu
Kurs
19 Bilderbücher zum Leben erwecken
Bewegung in Geschichten aus Bilderbüchern bringen, wie mache ich das?
Bilderbücher bewegt erzählt, fördert die Vorstellungskraft, befriedigt die kindliche Neu-
gier und wirkt inspirierend für weitere Geschichten und das Entdecken der weiten Welt.
Ein praxisbezogener Kurs zur direkten Umsetzung im Betreuungs- oder Krippenalltag.
Zielpublikum Betreuende von Kindern ab 4 Jahren, die in Kinderkrippen, an Mittagstischen oder in
ähnlicher Institution tätig sind.
Kursziele Die Teilnehmenden lernen anhand praktischer Beispiele über ihren Körper Gefühle aus-
zudrücken und eine Situation darzustellen. Ihr Ausdrucksspektrum wird erweitert und
trägt zur persönlichen Entwicklung in der Darstellung von Geschichten bei.
Kursinhalte • Bewegung in Geschichten bringen
• Ausdrucksmöglichkeiten der eigenen Gefühle mittels Körperhaltung
• Körpersprache und Ausdruck
Kursleitung Riccarda Flütsch, J+S-Kindersport-Expertin und Primarlehrerin
Datum, Zeiten Donnerstag, 5. April 2018, 18.30 – 21.30 Uhr
Kurskosten Fr. 120.–
Teilnehmende aus «Purzelbaum Kinderkrippen» und «Bisch fit?»-Spielgruppen bezah-
len keine Kurskosten, diese übernimmt das Gesundheitsamt Graubünden
Anmeldeschluss Montag, 12. März 2018
34 Betreuung
Bild: Kantonsspital GraubündenSie können auch lesen