Kursprogramm BGS 2019 - BGS-Chur
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Bisch online?
Liebe Leserin, lieber Leser
Diesen Begriff benutzen wir in unserem Alltag wie selbstverständlich. Wie oft sind
wir online oder doch lieber offline? Diese englischen Begriffe haben sich in unserem
Sprachgebrauch als selbstverständlich eingeschlichen. Lernen oder neues Entdecken
läuft auch oftmals so ganz nebenbei. Es gibt jedoch in unserem beruflichen Alltag Din-
ge oder Handlungen, die wir nicht nebenbei oder online lernen können, sondern für die
wir bewusst ein Lernarrangement suchen, um es dann in Form einer Weiterbildung zu be-
suchen.
Gerne stellen wir Ihnen unser neues BGS Kursprogramm 2019 vor. Vielleicht lesen Sie
es gerade online oder haben das Kursbüchlein doch in Papierform vor sich?
Sie finden wie bisher ein breites Kursangebot, strukturiert in verschiedene Themenbe-
reiche. Das Kapitel «Lehrgänge» ist jenen Personen gewidmet, welche eine längere
Weiterbildung suchen oder sich möglicherweise auf eine eidgenössische Berufsprüfung
vorbereiten wollen. Sie finden in den weiteren Kapiteln Kurse zu aktuellen Themen der
Gerontologie, Betreuung und Gesundheit, wie auch Refresher-Kurse aus dem Bereich
Pflege.
Besonders hervorheben möchten wir die neuen Kurse aus dem Fachbereich «Betreuung».
Auch für das Kursjahr 2019 konnten wir neue Kurse in Zusammenarbeit mit dem Ge-
sundheitsamt Graubünden konzipieren. Angesprochen sind insbesondere Fachpersonen
Betreuung, welche in KITAs arbeiten, aber auch andere Interessierte.
Wie gewohnt besteht auch die Möglichkeit, dass wir massgeschneiderte Inhouse-
Schulungen bei Ihnen vor Ort durchführen. Gerne beraten wir Sie dazu.
«Bisch online?» bedeutet aktuell und auf dem Laufenden zu sein. Wer möchte das nicht
von sich behaupten können. Deshalb freuen wir uns, dass Sie auch im Kursjahr 2019
mit dabei sind, sei es online oder als Kursbesucherin, Kursbesucher vor Ort am BGS.
Freundliche Grüsse
Bildungszentrum Gesundheit und Soziales
Claudia Bley, Leiterin Leistungszentrum WeiterbildungAllgemeine Bestimmungen
Diese allgemeinen Bestimmungen gelten für die im Kursprogramm aufgeführten Kurse,
Seminare und Lehrgänge.
Kursanmeldung
Für die Anmeldung besuchen Sie bitte unsere Webseite www.bgs-chur.ch. Sie finden das
Anmeldeformular bei der jeweiligen Kursausschreibung.
Selbstverständlich können Sie sich auch per E-Mail oder telefonisch anmelden:
ruth.tscharner@bgs-chur.ch oder Tel. 081 286 85 10.
Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten Sie unsere Anmeldebestätigung, sowie die
Rechnung der Kurskosten. Der Anmeldeschluss ist in der Regel zwei bis drei Wochen
vor Kursbeginn und wird in jeder Ausschreibung separat aufgeführt.
Durchführung der Kurse
Die Mindestteilnehmerzahl eines Kurses ist zehn Personen. Die Maximalteilnehmerzahl
richtet sich nach den Inhalten des Kurses und der Raumkapazität des BGS. Melden sich
für einen Kurs zu wenig Personen an, behalten wir uns das Recht vor, den Kurs zu ver-
schieben oder abzusagen.
Kurskosten
Anpassungen von Kurskosten/Semestergebühren während der Lehrgänge infolge
Teuerung, Änderung von Stundenplänen oder/und Anpassungen der Subventionen bei
subventionierten Lehrgängen bleiben vorbehalten.
Prüfungsgebühren
Die Prüfungsgebühren sind im Kursgeld inbegriffen. Nachprüfungen und Modulab-
schlüsse werden pro Wiederholung mit Fr. 200.– verrechnet.
Abmeldung Kurse
Abmeldungen bis zum Datum des Anmeldeschlusses sind ohne Kostenfolge. Bei späte-
rer Abmeldung ist der gesamte Betrag der Kurskosten zu entrichten.
Abmeldung bei Lehrgängen
Erfolgt eine Abmeldung für ein mehrtägiges Seminar oder einen Lehrgang nach der
definitiven Anmeldebestätigung des BGS, jedoch vor dem Start, erhebt das BGS eine
einmalige Umtriebsentschädigung à Fr. 250.–. Bei einem späteren Austritt ist der Be-
trag der bereits besuchten Seminar- oder Lehrgangs-Module zu bezahlen.Inhaltsverzeichnis
Weiterbildungen nach Mass 6 Betreuung
27 Verhaltensauffälligkeiten im Kleinkindalter 44
Lehrgänge 28 Entwicklungspsychologie 45
1 Weiterbildung Überwachungspflege (WB ÜP) 8 29 neu Medien und frühkindliche Bildung 46
2 Führungslehrgang, Vorbereitung zur eidg. Berufsprüfung Teamleitung 10 30 neu Elternabende 47
3 Langzeitpflege und -betreuung, Vorbereitung zur eidg. Berufsprüfung LZP 12 31 Sprachentwicklung und alltagsintegrierte Sprachförderung 48
4 Fachwissen Gerontologie 14 32 neu Übergangssituationen im Alltag 49
5 Basiskurs für Haushelferinnen und Haushelfer in der Spitex 15 33 Bilderbücher zum Leben erwecken 50
6 Ergänzende Bildung – Medizinaltechnik 16 34 neu Bewegungsspiele mit Recyclingmaterial 51
7 Schulmedizinische Basisbildung 18 35 neu «Versteckis» und «Fangis» – viel mehr als ein Spiel 52
8 Module zum/zur Abteilungs-/Bereichsleiter/in 20 36 Situationen im Fremdhaushalt, die uns an unsere Grenzen bringen 53
9 Nachdiplomkurs Forensic Nursing 22
10 Spiritualität und spirituelle Begleitung in der Pflege 24 Pflege- und Refresher-Kurse
37 Aromapflege Grundkurs 55
Gerontologie 38 Aromapflege Aufbaukurs 56
11 Demenz is(s)t anders 26 39 Grundlagen: Pflegeprozess/Pflegeplanung 57
12 neu Palliative Care 27 40 Pflegediagnose – Pflegeplanung – Pflegeinterventionen 58
13 neu Mangelernährung als zentrales Ernährungsproblem im Alter 28 41 neu Refresher: Anatomie – Physiologie – Pathophysiologie 59
14 neu Dysphagie und Mangelernährung 29 42 Refresher: Kinaesthetics 60
15 neu Gerontopsychiatrie – aus der gemeinsamen Realität entrückt 30
16 neu Grundlagen: Alt werden, alt sein 31 Gesundheit
17 neu Grundlagen: Kommunikation in ausgewählten Situationen mit 43 Aroma Massage 62
alten Menschen 32 44 Aroma Massage – Aufbautag 63
18 neu Grundlagen: Gerontopsychiatrie 33 45 MBSR – Antistresstraining 64
19 neu Grundlagen: Demenz und Begleitung 34 46 Menschenkenntnis – Physiognomie – Körpersprache 65
20 neu Grundlagen: Aggression und Gewalt 35 47 «Die Sprache des Körpers» 66
21 neu Grundlagen: Palliative Pflege 36 48 Zöliakie – alles glutenfrei, Gebäcke für Zwischendurch und für die Festtage 67
22 neu Grundlagen: Ethische Entscheidungsfindung 37
Organisation
23 neu Umgang mit Aggression 39
24 neu Auftrittskompetenz – selbstsicher und wirkungsvoll auftreten 40
25 neu Zugang zum Gegenüber 41
26 Tagesverantwortung – wie gelingt Führung und Zusammenarbeit? 42Lehrgänge
Weiterbildungen nach Mass
Wir bieten Seminare, Tagungen und auch einzelne Lektionen für interessierte Gruppen
aus Heimen, Spitälern und Spitex-Diensten, wie auch für Aussenstehende an. Es ist
uns ein Anliegen, unsere Schwerpunkte nach den Interessen und Wünschen der Teil-
nehmenden, sowie den Bedürfnissen der Institutionen zu richten. Unsere Schwerpunk-
te liegen beispielsweise in folgenden Bereichen:
Basale Stimulation
Die Teilnehmenden werden befähigt, die Systematisierung des Selbstverständli-
chen und Naheliegenden in der Pflege durch die Basale Stimulation anzuwenden.
Reflexions- und Refresherangebote bieten Vertiefungsmöglichkeiten mit Transfer
von konkreten Lösungen im Praxisfeld an. Matthias Bähr, Praxisanleiter Basale Sti-
mulation und Lehrer am BGS, steht Ihnen für Fragen zur Verfügung (matthias.baehr@
bgs-chur.ch).
Kinästhetik
Anita Winter und Sigrid Eitel, Lehrerinnen am BGS, haben sich zu Kinaestheticstrai-
nerinnen Stufe 2 ausgebildet. Auf Anfrage bieten sie Grundkurse in Kinaesthetics als
Inhouseschulung bei Ihnen vor Ort an (anita.winter@bgs-chur.ch oder sigrid.eitel-
frank@bgs-chur.ch).
Team- und Führungsthemen
Verschiedene Führungsthemen, beispielsweise Mitarbeiterbeurteilung oder Anwendung
und Umsetzung verschiedener Führungsaufgaben, können vor Ort zusammen mit Ihnen
oder Ihrem Mitarbeiterteam bearbeitet und konkrete Anwendungsmöglichkeiten entwi-
ckelt werden.
Geriatrie und Gerontologie
Im Team über eigene Vorstellungen des Alters zu diskutieren oder physiologische und
neurophysiologische Veränderungen im Alter zu kennen und mögliche Informationen zu
konkreten Handlungsansätzen zu erfahren, ist für Ihre Institution sicher eine Bereiche-
rung. Bigna Walser, Gerontologin MAS und Lehrerin am BGS, nimmt Ihre Anliegen zu ei-
ner massgeschneiderten Schulung vor Ort gerne entgegen (bigna.walser@bgs-chur.ch).
BGS imPULS
BGS imPULS versteht sich als eine Wissens- und Austauschplattform für Personen
aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, der Bildung und weiteren Interessierten. Au-
toren und Referenten stellen in der Regel ihr neustes Buch vor, berichten aus ihrer
Forschungspraxis, erläutern die Hintergründe und diskutieren mit dem anwesenden
Publikum. Ein Erfahrungs- und Wissensaustausch, in ungezwungenem Rahmen in der
BGS-Bibliothek, folgt jeder Veranstaltung. BGS imPULS findet in unregelmässigen Ab-
ständen, meistens donnerstags ab 17 Uhr statt und dauert in der Regel eine Stunde. Die
einzelnen Veranstaltungen werden in der Tagespresse, wie auch auf www.bgs-chur.ch
publiziert und in Blogs kommentiert.
6Kurs
1 Weiterbildung Überwachungspflege
Die berufsbegleitende Weiterbildung Überwachungspflege (WB ÜP) vermittelt vertiefte zu reflektieren und können über vernetztes Denken ihr Wissen und ihre praktischen
fachpflegerische, medizinische und gerätetechnische Kenntnisse und Kompetenzen. Fertigkeiten erweitern.
Die berufsorientierte Weiterbildung soll eine sichere und kompetente Pflege und Be-
treuung von Patienten im Arbeitsfeld von Überwachungsstationen ermöglichen. Die Abschluss Nach erfolgreich abgeschlossenen Leistungsnachweisen erhalten die Kursteilnehmen-
Überwachungsstation ist im Akutspital für Patienten gedacht, die einen hohen Überwa- den den eidgenössischen Titel «Pflegefachfrau/-mann mit Nachdiplomzertifikat Überwa-
chungs- und Betreuungsbedarf nachweisen, jedoch nicht lebensbedrohlich erkrankt oder chungspflege».
schwer verunfallt sind. Die Abteilung garantiert die frühzeitige Erkennung, Diagnostik
und Therapie von potentiell reversiblen lebensbedrohlichen Zuständen bei Patienten. Kursinhalte 1. Block / 1 Tag 14. Januar 2019
Die WB ÜP richtet sich nach den Mindestanforderungen Weiterbildung Überwachungs- und Daten Praxisfeld IMC, klinisches Assessment, neurologische Überwachung,
pflege der OdA Santé, vom 22. November 2017. CVI, Delirium
2. Block / 5 Tage 4.–8. Februar 2019
Zielpublikum und Die WB ÜP richtet sich an dipl. Pflegefachpersonen HF oder FH oder an ausländische
Überwachung und Pflege bei ACS, EKG und Rhythmusstörungen, Defi-
Voraussetzungen Pflegende, die über einen gleichwertigen Abschluss verfügen. Sie arbeiten im Akutspital
brillation, Herzschrittmacher, CPR, Innerklinischer Transport
auf Intermediate-Care-Stationen, im Aufwachraum, in Überwachungs- oder Notfallstati-
3. Block / 2 Tage 21./22. März 2019
onen. Intensivpflegestationen können ebenfalls als Lernort Praxis berücksichtigt werden.
Ethik auf der IMC, Teamprozess und Teambildung, Kommunikation in
Kursorganisation Die WB ÜP umfasst in der theoretischen Bildung am BGS 16 Tage in sechs Blöcken mit belastenden Situationen
123 Präsenzlektionen und mindestens 80 Lernstunden im Selbststudium. Die Unterrichts- 4. Block / 5 Tage 9.– 13. September 2019
einheiten Block 2 und Block 4 sind in die Einführungsmodule des Nachdiplomstudiums Überwachung und Pflege bei respiratorischer Insuffizienz, Grundlagen
Höhere Fachschule Intensivpflege am BGS integriert. der Beatmung, Wasser-/Elektrolythaushalt, Volumentherapie
Die Weiterbildung Überwachungspflege wird an das Nachdiplomstudium Höhere Fach- 5. Block / 2 Tage 26./27. September 2019
schule in Anästhesie-, Intensiv- und Notfallpflege angerechnet. Über die Detailregelung Überwachung und Pflege bei akuter Blutung und Thoraxdrainage, Blut-
entscheiden die jeweiligen Bildungsanbieter der NDS HF AIN. Der Leistungsnachweis gerinnung, Bluttransfusion, Intoxikationen, Angehörigenbegleitung
der theoretischen Bildung behält seine Gültigkeit für fünf Jahre, beginnend mit dem 6. Block / 1 Tag 25. Oktober 2019
Ausstellungsdatum. Leistungsnachweis des theoretischen Unterrichts, schriftliche Prüfung
Für den Kompetenzerwerb in der Praxis ist eine Anstellung in einer Überwachungsstati- Zeiten 8.00 – 16.00 Uhr
on während mindestens sechs Monaten bei einem Anstellungsgrad von 100% erforder-
Theorie-Praxis Der Unterricht zum Theorie-Praxis Transfer auf der IMC findet nach Absprache mit der
lich. Bei tieferem Arbeitspensum verlängert sich die Bildung in der Praxis entsprechend.
Transfer Kursleitung statt.
Empfohlen wird ein Anstellungsgrad von mindestens 80%. Die praktische Bildung der
Kursteilnehmenden erfolgt durch eine Fachperson mit abgeschlossener Weiterbildung Kursleitung Stephan Klopries, Berufsschullehrer im Gesundheitswesen, dipl. Experte Intensivpflege
Überwachungspflege oder einer/m diplomierten Expertin/Experten Anästhesie-, Intensiv- NDS HF, BScN
oder Notfallpflege HF. Der Theorie-Praxis-Transfer umfasst den Nachweis von 40 Lern-
Dozierende Ärzte, Pflegende, Physiotherapeut
stunden begleitetes Lernen in Form von Kompetenznachweisen. Die Dokumente werden
vom BGS zur Verfügung gestellt. Kurskosten Theoretische Bildung am BGS Fr. 4100.–
(inkl. Nutzung der Lernplattform Moodle und der Prüfungsgebühr)
Kursziele Beim WB ÜP handelt es sich um eine berufsorientierte Weiterbildung. Die Teilnehmen-
1. Rate Fr. 2050.–, 2. Rate Fr. 2050.–
den setzen sich intensiv mit relevanten Themen im Arbeitsfeld Überwachungspflege
Besuch einzelner Blöcke: Fr. 250.– pro Tag
auseinander und eignen sich das aktuelle pflegerische, medizinische und gerätetechni-
sche Wissen und die notwendigen Handlungskompetenzen an. Sie lernen selbstständig Anmeldeschluss Montag, 17. Dezember 2018
8 Lehrgänge 9 LehrgängeKurs
2 Führungslehrgang
Vorbereitungslehrgang zur eidgenössischen Berufsprüfung «Teamleiter/in in sozialen und
sozialmedizinischen Institutionen»
Die in diesem berufsbegleitenden Lehrgang erworbenen Führungskompetenzen befä- Kursleitung Claudia Bley, Leiterin Leistungszentrum Weiterbildung, Berufsschullehrerin im Gesund-
higen die Teilnehmenden ein Team zu führen und Teamprozesse so zu gestalten, dass heitswesen, Fachdiplom Non Profitorganisation
gemeinsame Ziele erreicht werden. Sie lernen Ihr persönliches Führungsverhalten zu Mattias Grond, Supervisor/Coach BSO, Dozent in der Erwachsenenbildung
reflektieren und eignen sich Fähigkeiten an, Teamprozesse zu analysieren und Erkennt-
Daten / Zeiten in der Regel Montag, Dienstag, Mittwoch, 9.00 –17.00 Uhr
nisse weiter zu entwickeln.
Einführungstag Freitag, 18. Januar 2019
Im Weiteren analysieren die Teilnehmenden ihr persönliches Kommunikations- und
Modul 1 28./29./30. Januar und 11./12. Februar 2019
Konfliktverhalten und erweitern ihre Kompetenzen in der Gesprächsführung. Sie lernen
Transfertag Montag, 18. März 2019
ihre Führungsaufgaben und Indikationen für Führungsinterventionen kennen, planen
Modul 2 25./26./27. März und 15./16. April 2019
diese, führen sie durch und evaluieren sie.
Modul 3 13./14./15. Mai und 11./12. Juni 2019
Der Führungslehrgang ist modular aufgebaut und dauert 27 Tage. Er erstreckt sich über
Modul 4 19./20./21. August und 9./10. September 2019
ca. zehn Monate und umfasst 500 Lernstunden. Zwischen den Modulen, in welchen
Modul 5 13./24. Juni, 11./23. September 2019 und
Präsenzunterricht stattfindet, sind Phasen des Praxistransfers und der Leistungsnach-
Projekt Präsentationen, 4. November 2019
weise in Form von Modulabschlüssen geplant. Die Teilnehmenden werden in ihrem
Lernprozess begleitet und gefördert. Kurskosten Fr. 5720.–
Der Führungslehrgang beginnt mit einem Einführungstag, an welchem die persönliche 1. Rate Fr. 2860.– / 2. Rate Fr. 2860.–
Lernkompetenz der Teilnehmenden besprochen und das Lernen während der Weiter- Einzelnes Modul Fr. 1200.–
bildung geplant wird.
Dieser Vorbereitungslehrgang zur eidgenössischen Berufsprüfung untersteht der Sub-
Der Lehrgang ist für die Zulassung zur eidgenössischen Berufsprüfung «Teamleiter/in
jektfinanzierung des Bundes. Die Teilnehmenden können nach Absolvieren der Berufs-
in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen» akkreditiert.
prüfung Rückerstattungen von 50% der Kurskosten direkt beim Bund einfordern. Dies un-
Zielpublikum Mit diesem Führungslehrgang sind in die Zukunft schauende Berufspersonen ange- abhängig vom Prüfungserfolg.
und Voraussetzungen sprochen, welche in der Funktion als Team- oder Gruppenleitende in einer Institu
Teilnehmerzahl max. 18 Teilnehmende
tion des Gesundheits- oder Sozialwesens tätig sind. Sie verfügen über einen Berufs-
abschluss EFZ oder einen Diplomabschluss auf Tertiärstufe. Anmeldeschluss Montag, 17. Dezember 2018
Kursinhalte Modul 1 Führung, Führungsperson sein
Modul 2 Team und Gruppen
Modul 3 Team und Gruppen führen
Modul 4 Betriebs- und Qualitätsmanagement
Modul 5 Angewandtes Projektmanagement
10 Lehrgänge 11 Lehrgänge3
Kurs Langzeitpflege und -betreuung
Vorbereitungslehrgang zur eidg. Berufsprüfung Langzeitpflege und -betreuung
Die Fülle und Komplexität der im Bereich der ambulanten, teilambulanten oder statio- Zulassungs- • Abschluss einer Berufsausbildung auf Sekundarstufe II in den unter Zielpublikum
nären Langzeitpflege und -betreuung geforderten Leistungen ist in den letzten Jahren bedingungen aufgeführten Berufen.
kontinuierlich gestiegen. Dieser Trend wird auch in Zukunft anhalten. Die demographi- • Da die Zulassung zur eidg. Berufsprüfung (EBP) zwei Jahre Berufserfahrung in der
sche Entwicklung, die neue Spitalfinanzierung und das rasant wachsende gerontologi- Langzeitpflege und -betreuung im Äquivalent einer Anstellung zu 100% voraussetzt,
sche Fachwissen sind dafür verantwortlich. Der entstandene Bildungsbedarf wird mit muss beim Start des Vorbereitungslehrgangs mindestens 8 Monate Berufserfahrung
dem Angebot einer eidgenössischen Berufsprüfung gedeckt. in der Langzeitpflege und -betreuung vorgewiesen werden.
Der Lehrgang ist für die Zulassung zur eidgenössischen Berufsprüfung Langzeitpflege • Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin.
und -betreuung akkreditiert.
Arbeitsweise Der Lehrgang basiert auf einem praxisorientierten Ansatz. Selbstlernstunden, Transfer-
Im Vorbereitungslehrgang erweitern und vertiefen die Teilnehmenden ihr fachliches
aufgaben und geleitete Praxisreflexionen sichern die Umsetzung. Der Unterricht wird
Können und Wissen. Die Vermittlung von Inhalten zur Qualitätssicherung und der Or-
nach den Prinzipien der Erwachsenenbildung gestaltet. Am Einführungstag lernen Sie
ganisationslehre bereitet sie auf die Übernahme von Prozess- und Tagesverantwortung
die methodischen Prinzipien, den Einstieg in die elektronische Lernplattform wie auch
vor.
die Anforderungen und Aufgabestellungen der Kompetenznachweise kennen.
Der Lehrgang ist berufsbegleitend aufgebaut und dauert rund 16 Monate. Der Unter-
richt ist in fünf in sich geschlossene Module aufgeteilt und in Sequenzen von zwei Kursinhalte Modul 1 10 Tage Gerontopsychiatrische Situationen
oder drei Schultagen gegliedert. Die einzelnen Module werden in Form von Kompe- Modul 2 8.5 Tage Geriatrische Situationen
tenznachweisen abgeschlossen. Zwischen den Schultagen wird die Selbststudienzeit Modul 3 9 Tage Palliative Situationen
für den Praxistransfer genutzt. Gesamtdauer ist 43.5 Kurstage, d. h. 348 Lektionen Prä- Modul 4 8 Tage Pflegeprozess
senzunterricht und ca. 180 Stunden Selbstlernzeit. Der Lehrgang schliesst mit einem Modul 5 8 Tage Planung und Organisation
BGS-Zertifikat ab.
Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen,
MAS in Gerontologie und weitere Fachdozentinnen und -dozenten.
Zielpublikum • Fachpersonen Gesundheit (EFZ), Pflegefachpersonen mit Abschluss Diplomniveau I
(DN I), Krankenpflegerinnen und -pfleger (FA SRK) oder Personen mit einem gleich- Daten, Zeiten 9.00 – 17.00 Uhr
wertigen Ausweis, oder Der nächste Lehrgang startet am 22. Januar 2019.
• Fachpersonen Betreuung (EFZ) Fachrichtung Betagtenbetreuung oder generalistische Fragen Sie nach der detaillierten Daten- und Inhaltsübersicht.
Ausrichtung oder Personen mit einem gleichwertigen Ausweis. Diese müssen im
Kurskosten Fr. 8000.–
Besitz eines Kompetenznachweises über medizinaltechnische Verrichtungen sein.
1. Rate Fr. 4000.– / 2. Rate Fr. 4000.–
Einzelnes Modul Fr. 1600.–
Dieser Vorbereitungslehrgang zur eidgenössischen Berufsprüfung untersteht der Sub-
jektfinanzierung des Bundes. Die Teilnehmenden können nach Absolvieren der Berufs-
prüfung Rückerstattungen von 50% der Kurskosten direkt beim Bund einfordern. Dies
unabhängig vom Prüfungserfolg.
Anmeldeschluss Montag, 17. Dezember 2018
12 Lehrgänge 13 Lehrgänge4
Kurs Fachwissen Gerontologie
Die Pflege und Betreuung alter Menschen wurde in den letzten Jahren aufgrund der Er-
Kurs
5 Basiskurs für Haushelferinnen und Haushelfer
in der Spitex
Kennen Sie Ihren Aufgaben- und Tätigkeitsbereich als Haushelferin/Haushelfer im Spitex-
kenntnisse der gerontologischen Forschung, sowie Veränderungen der Altersstruktur der Bereich? Wissen Sie um Ihre Rechte und Pflichten?
Gesellschaft bedeutungsvoller und beachtenswerter. Dies fordert neue Kompetenzen Die Kursteilnehmenden erhalten theoretische Inputs und haben die Möglichkeit Erfahrun-
und stellt hohe fachspezifische Anforderungen an Vorgesetzte und Fachpersonal. Die gen auszutauschen, wie auch neue Verhaltensstrategien anzuwenden. Sie erarbeiten sich
verschiedenen Disziplinen der angewandten Gerontologie liefern zahlreiche Erkennt- Kompetenzen, um bedarfsgerechte, fachlich kompetente Dienstleistungen im Bereich der
nisse über das Alter und das Altern. Diese in der Praxis einzuführen und professionell Hauswirtschaft bei hilfe- und/oder pflegebedürftigen Menschen zu Hause zu erbringen.
anzuwenden ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die sehr viel Befriedigung und Berufsiden- Die Kursinhalte sind auf sechs Tage aufgeteilt, sodass Vertiefung und Transfer der the-
tifikation schaffen kann. oretischen Inhalte in die Praxis gewährleistet werden kann. Der Kurs ist vom Spitex-
Der Lehrgang dauert 26.5 Tage (exkl.Selbststudium), beinhaltet Präsenzunterricht, Selbst- Verband Schweiz anerkannt.
studium, drei schriftliche Kompetenznachweise zum Modulabschluss und schliesst mit
Zielpublikum Der Basiskurs für Haushelferinnen und Haushelfer richtet sich an Frauen und Männer,
einem BGS-Zertifikat ab. Er entspricht den Anforderungen gemäss Verordnung zum Ge-
welche neu in der Spitex als Haushelferinnen/Haushelfer tätig sind oder bereits in ei-
sundheitsgesetz Art.16 lit b. Der Unterricht ist auf Blöcke von zwei bis drei Tagen verteilt.
ner solchen Tätigkeit arbeiten.
Am Einführungstag lernen Sie die methodischen Prinzipien, den Einstieg in die elektro-
nische Lernplattform wie auch die Anforderungen und Aufgabestellungen der Kompe- Kursziele Die Kursteilnehmenden setzen sich mit ihrer Rolle als unterstützende Hilfe in mitmensch-
tenznachweise kennen. lichem Begleiten auseinander. Sie erklären ihren Aufgabenbereich und erkennen Res-
sourcen, Möglichkeiten und Grenzen ihrer Tätigkeit als Haushelferinnen und Haushelfer.
Zielpublikum Der Kurs richtet sich an Pflegefachpersonal und Pflegedienstleitende im stationären
Sie lernen die Ziele und Aufgabenbereiche der Spitex kennen.
oder ambulanten Langzeitpflegebereich.
Kursinhalte • Spitex, Hilfe und Pflege zu Hause
Kursziele Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit relevanten Themen der Alterspflege ausei-
• Rolle der Haushelferin/des Haushelfers
nander und eignen sich aktuelles, wissenschaftlich begründetes Wissen und Hand-
• Professionelle Interventionen im Haushalt
lungskompetenzen an. Sie erkennen wichtige Grundsätze einer gerontologisch orien-
• Körperliche und psychische Veränderungen, Schwerpunkt Alter
tierten Pflege, sowie Handlungsansätze für das eigene Praxisfeld.
• Kommunikation
Kursinhalte Modul 1 9 Tage Gerontopsychiatrische Situationen • Fachwissen/Arbeitssicherheit
Modul 2 8.5 Tage Geriatrische Situationen
Kursleitung Claudia Bley, Leiterin Leistungszentrum Weiterbildung BGS, Berufsschullehrerin i. G.
Modul 3 8 Tage Palliative Situationen
1 Tage Praxisreflexion Daten, Zeiten 9.00 – 16.30 Uhr
Montag, Dienstag, 1. und 2. April 2019
Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen,
Montag, 29. April 2019
MAS in Gerontologie und weitere Fachdozentinnen und -dozenten.
Montag, 6. Mai 2019
Daten, Zeiten 9.00 – 17.00 Uhr Dienstag, 21. Mai 2019
Der nächste Lehrgang startet am 22. Januar 2019. Dienstag, 25. Juni 2019
Fragen Sie nach der detaillierten Daten- und Inhaltsübersicht.
Kurskosten Fr. 780.– für Mitarbeitende aus öffentlichen Spitex Diensten
Kurskosten Fr. 4800.– «Das Bundesamt für Sozialversicherungen unterstützt den Basiskurs für HaushelferInnen mit Finanzhilfen nach Artikel 101bis
des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG)»
Anmeldeschluss Montag, 17. Dezember 2018 Fr. 1200.– für alle weiteren Teilnehmenden aus anderen Institutionen der häuslichen
Pflege und Betreuung
Anmeldeschluss Montag, 11. März 2019
14 Lehrgänge 15 LehrgängeKurs
6 Ergänzende Bildung – Medizinaltechnik
Diese Weiterbildung ermöglicht ausgebildeten Hauspfleger/innen, Fachpersonen Betreu- Kursleitung Claudia Bley, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen
ung, Betagten-Betreuer/innen oder Personen, die in einem Validierungsverfahren Fach- Rea Margadant, Berufsschullehrerin und kant. appr. Heilpraktikerin
person Gesundheit stehen, sich Kompetenzen im Bereich Behandlungspflege und Medi- und weitere Fachreferentinnen
zinaltechnik anzueignen. Die Teilnehmenden werden befähigt, an sie delegierte medizi-
Daten, Zeiten Medizinaltechnik Teil 1 / 2019 9.00 – 17.00 Uhr
naltechnische Verrichtungen durchzuführen.
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 18./19./20. September 2019
Die Teilnehmenden nutzen die Möglichkeit, die Handhabung des Erlernten in ihrem prak-
Donnerstag, Freitag 7./8. November 2019
tischen Berufsalltag und teilweise im BGS-Skillslabor zu üben und zu vertiefen. Das
Mittwoch, Donnerstag, Freitag 11./12./13. Dezember 2019
Erlernte wird schriftlich wie auch praktisch geprüft.
Die Ergänzende Bildung ist in zwei Teile aufgebaut und basiert auf der Verordnung zum Medizinaltechnik Teil 2 / 2020 9.00 - 17.00 Uhr
Gesundheitsgesetz Art. 16 lit. c und auf der Bildungsverordnung zur Fachperson Gesund- Mittwoch, Donnerstag, Freitag 29./30./31. Januar 2020
heit. Die Inhalte der «Medizinaltechnik» entsprechen den Modulen K und L der Ergänzen- Mittwoch, Donnerstag, Freitag 25./26./27. März 2020
den Bildung des Zentrums für Ausbildungen im Gesundheitswesen Kanton Zürich (ZAG). Mittwoch, Donnerstag, Freitag 6./7./8. Mai 2020
Die Ergänzende Bildung schliesst mit Kompetenznachweisen ab, welche einerseits den Diese Daten sind provisorisch und können noch ändern.
Arbeitgebern Entscheidungsgrundlage für allfällig weitere Kompetenzerweiterungen bie-
Prüfungen Medizinaltechnik Teil 1 und 2
ten, andererseits als Nachweis im Validierungsverfahren Fachperson Gesundheit not-
Theorie Prüfung Montag, 25. Mai 2020
wendig sind.
Praktische Prüfung Montag, 22. Juni 2020
Kursinhalte/ Modul Medizinaltechnik Teil 1 (Modul K, ZAG)
Kurskosten Medizinaltechnik Teil 1 Fr. 1440.–
Handlungs- • Pathophysiologie und Anatomie: Herzkreislauf System, Blut, Atemsystem und Vital-
Medizinaltechnik Teil 2 Fr. 1620.–
kompetenzen zeichen
• Pharmakologie: Grundlagenwissen, Richten von Medikamenten, Medikamentengrup- Anmeldeschluss Montag, 5. August 2019
pen
• Medizinaltechnische Interventionen: Hygiene, diagnostische und therapeutische As-
sistenz, Vitalzeichen, Infusionstherapie
• Vernetzung theoretischer Kenntnissen mit praktischen Verrichtungen
Modul Medizinaltechnik Teil 2 (Modul L, ZAG)
• Pathophysiologie und Anatomie: Endokrinologisches System, Magen-Darm-Trakt, Nie-
re und ableitende Harnwegorgane, Nervensystem, Bewegungsapparat
• Pharmakologie: Medikamentengruppen, Wirkungen und Nebenwirkungen von Medi-
kamenten
• Medizinaltechnische Interventionen: Blutentnahmen, Sondenernährung, Injektionen,
Wundverbände
• Vernetzung theoretischer Kenntnisse mit praktischen Verrichtungen
16 Lehrgänge 17 Lehrgänge7
Kurs Schulmedizinische Basisbildung
Sie beabsichtigen therapeutisch tätig zu werden oder sind an schulmedizinischen The- Kursinhalte • Anatomie / Physiologie / Pathologie des menschlichen Körpers
men interessiert? Ein fundiertes schulmedizinisches Basiswissen bildet dafür die Grund- • Kommunikation
lage. Besuchen Sie unsere Weiterbildung, in welcher das Wissen vermittelt wird, wel- • Anamnestik / Diagnostik
ches für die Krankenkassen-Anerkennung zwingend notwendig ist. Die Registrierung im • Psychologie / Psychosomatik
ErfahrungsMedizinischen Register (EMR) fordert dieses schulmedizinische Basiswissen, • Notfallmassnahmen / Reanimation
damit therapeutische Dienstleistungen über die Zusatzversicherungen der Krankenkas- • Hygiene / Infektionslehre
sen abgerechnet werden können.
Kursleitung Rea Margadant, Berufsschullehrerin und kant. appr. Heilpraktikerin
Die schulmedizinische Basisbildung ist berufsbegleitend und umfasst 160 Stunden Unter-
weitere Fachdozentinnen und -dozenten
richt. Die Weiterbildung dauert zwei Semester und ist in einzelne Module aufgeteilt.
Den Abschluss bildet ein BGS-Zertifikat. Daten, Zeiten Start: Dienstag, 30. April 2019, 18.00 – 21.00 Uhr
Leistungsnachweis: Donnerstag, 4. Juni 2020
Unterrichts- Die 160 Unterrichtsstunden sind in praxisnahen Präsenzunterricht (120 Stunden) sowie
methoden angeleitetes Selbststudium (40 Stunden) aufgeteilt. Dies ermöglicht Ihnen eine opti- Kurskosten Fr. 3900.– Ratenzahlung möglich
male Ausbildungsflexibilität. inklusive Notfallsituationen BLS Zertifikat
Zielpublikum Die Schulmedizinische Basisbildung richtet sich an Personen, welche in der Aus- und Anmeldeschluss Montag, 8. April 2019
Weiterbildung zu einer therapeutischen Ausbildung sind, beabsichtigen, eine solche zu
besuchen oder auch an weitere interessierte Personen. Es werden keine medizinischen
Vorkenntnisse erwartet.
Kompetenzen Die Teilnehmenden:
• kennen die Grundlagen über Anatomie, Physiologie und Pathologie ausgewählter
Krankheitsbilder
• erklären Kommunikationsmuster und -verhalten, führen gezielt Beratungsgespräche
• zeigen die Zusammenhänge zwischen Krankheitsbildern und psychischen Vorgängen
auf
• erklären und setzen die wichtigsten hygienischen und notfallmedizinischen Schwer-
punkte um
• kennen die Kompetenzen im Bereich der Anamnestik und Diagnostik im Anwendungs-
gebiet einer kassenanerkannten Therapeutin bzw. eines kassenanerkannten Thera-
peuten
18 Lehrgänge 19 LehrgängeKurs
8 Module zum/zur Abteilungs-/Bereichsleiter/in
Die Weiterbildung «Module zum/zur Abteilungs-/Bereichsleiter/in» baut auf der ersten Kursinhalt Modul 6 7 Tage Sich und andere Führen
Stufe der Führungsausbildung «eidgenössische/r Teamleiter/in im sozialen und sozialme- Modul 7 10 Tage Personal
dizinischen Bereich» auf. Modul 8 7 Tage Organisation
Die Absolventinnen und Absolventen leiten eine Abteilung oder einen Bereich einer sta- Begleitmodul 4.5 Tage Grundlagen Finanzen
tionären, teilstationären oder ambulanten Einrichtung, welche unterstützungsbedürf-
Kursleitung Claudia Bley, Leiterin Leistungszentrum Weiterbildung, Berufsschullehrerin im Gesund-
tige Klientinnen und Klienten vorübergehend oder dauerhaft begleiten und betreuen.
heitswesen, Fachdiplom Non Profitorganisation, CAS Führung Öffentliche Verwaltung
Beispielsweise Kinderheime oder Kindertagesstätten, Alters- und Pflegeheime, Spitex-
und Non Profit-Organisationen
Dienste, Wohnheime oder geschützte Werkstätten für Behinderte und Erwerbslosen-
und weitere Fachdozentinnen und -dozenten
programme.
Daten Herbst 2019
Zielpublikum Die Module zum/zur Abteilungs-/Bereichsleiter/in richten sich an eidg. Teamleiterinnen Fragen Sie ab April 2019 nach der detaillierten Daten- und Inhaltsübersicht
und Teamleiter im sozialen und sozialmedizinischen Bereich oder an Personen, welche
die nächste Führungsstufe, Abteilungs-/Bereichsleitung absolvieren möchten. Möglicher- Kurskosten Modul 6: Fr. 1700.– / Modul 7: Fr. 2400.–
weise wird auch das Fernziel, die dritte Stufe, die eidg. Höhere Fachprüfung zum/zur In- Modul 8: Fr. 1700.– / Begleitmodul: Fr. 1100.–
stitutionsleiter/in im sozialen und sozialmedizinischen Bereich angestrebt.
Zulassungs- Die Zulassung zu den Modulen orientiert sich an den Zulassungsbedingungen der Prü-
bedingungen fungsordnung über die Höhere Fachprüfung zum/zur Institutionsleiter/in im sozialen und
sozialmedizinischen Bereich.
Aufbau Die drei Module (Nr. 6 – 8) dauern insgesamt 24 Tage, 168 Präsenzlektionen und ca. 132
und Struktur Stunden Selbststudium. Das Begleitmodul «Grundlagen Finanzen» dauert 4.5 Tage, 31
Präsenzlektionen und ca. 28 Stunden Selbststudium.
Nach erfolgreich abgeschlossenen Modulen 6 – 8 sowie dem Begleitmodul erhalten die
Teilnehmenden ein Zertifikat BGS. Ein vergleichbarer Nachweis über Kompetenzen in
«Grundlagen Finanzen» kann angerechnet werden.
20 Lehrgänge 21 LehrgängeKurs
9 Nachdiplomkurs Forensic Nursing
Verantwortlich arbeiten zwischen Medizin und Recht
In Spitälern, Heimen, Spitex-Diensten oder auch KITAs werden Menschen wegen Verlet- Modul 1: Grundlagen – 2 Tage
zungen oder unklaren Schädigungen beobachtet oder untersucht und behandelt. Die Be- • Allgemeine Einführung: Aufgabenbereiche, Ziele, Möglichkeiten und Grenzen
deutung einer genauen Befunddokumentation und einer sachdienlichen Sicherstellung • Juristische Grundlagen: Berufsgeheimnis, Melderecht und -pflicht, Aufklärung
von biologischen Proben oder Effekten für eine spätere zivil- oder strafrechtliche Auf- und Einwilligung, Verantwortlichkeiten, Beweiskette, Datenschutz
arbeitung wird oftmals zu spät oder nicht erkannt. Unterlassene Schritte können in der • Praktische Übungen
Regel nicht nachgeholt werden. Befunde, die nicht sachdienlich, ungenügend oder gar
Modul 2: Basiswissen/Basisfertigkeiten – 6 Tage
nicht dokumentiert sind oder Proben, die in nicht geeigneter Weise asserviert wurden,
• Forensisch-klinische Fragestellungen
stehen den betroffenen Menschen, gegebenenfalls auch Ermittlungsbehörden oder Ver-
• Spezifische Kommunikation
sicherungen, nicht zur Verfügung.
• Fotodokumentation: Grundlagen, Technik, forensische Besonderheiten
Dies kommt vor allem dann zum Tragen, wenn später eine Klärung des Vorfalls ge-
• Verletzungslehre: Arten von Gewalt, Anforderungen an die Beschreibung von
wünscht oder erforderlich wird.
Verletzungen (Reproduzierbarkeit), Dokumentationsmöglichkeiten
Zielpublikum und Diese Weiterbildung richtet sich an dipl. Pflegefachpersonen HF oder FH, welche in einer • Asservierung: Wahl der Probe, Probenahme, Probengefässe, Lagerung,
Voraussetzungen Notfallstation, Kinderabteilung, in einem Frauenspital, in Heimen, in der Spitex oder Verfolgbarkeit der Probe
sonstigen Institutionen des Gesundheits- und Sozialwesens tätig sind. Im Weiteren • Forensische Chemie und Toxikologie: Einführung, Pharmakokinetik, Stoffkunde,
sind Sozialpädagoginnen oder -pädagogen HF angesprochen, welche in ihrem beruf- besondere Anforderungen (Unterschiede zur klinischen Chemie)
lichen Alltag mit Fragen aus dem Kindes- und Erwachsenenschutzrecht konfrontiert • Forensische Genetik: Einführung, Möglichkeiten und Grenzen
sind. Sie sind interessiert am genauen Dokumentieren und möchten sich vertieft in • Praktische Übungen
ein neues Fachgebiet einarbeiten. Mehrjährige Berufserfahrung ist von Vorteil, jedoch
Modul 3: Praxistransfer/Übungen – 4 Tage
nicht Bedingung.
• Case-Management: Fragestellungen, zeitlicher Ablauf, Ressourcen, Logistik,
Der Lehrgang dauert zwölf Tage, beinhaltet 96 Lektionen Präsenzunterricht, Selbststu-
Informationsfluss, Erkennen von Problemen, Lösungsansätze
dium (ca. 60 Stunden) und gliedert sich in drei Module. Jedes Modul schliesst mit ei-
• Aufklärung und Einwilligung
nem Leistungsnachweis ab. Neben der Vermittlung von Theorie wird Wert auf prakti-
• Dokumentation und Asservierung
sches Üben gelegt. Nach Kursbesuch und erfolgreichem Absolvieren der Leistungs-
• Praktische Übungen
nachweise und der Abschlussarbeit erhalten die Kursteilnehmenden ein Zertifikat, un-
terzeichnet vom Institut für Rechtsmedizin Graubünden und dem BGS. Kursleitung Dr. med. Daniel Wyler, Chefarzt, Institut für Rechtsmedizin, Graubünden
sowie weitere Fachdozentinnen und -dozenten
Kursziele Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit medizinisch relevanten Themen aus der
Forensik auseinander. Sie lernen forensisch bedeutsame Aspekte im klinischen Alltag Daten Start: September 2019
kennen und für sachdienliche Dokumentation und Asservierung zu sorgen, ohne den Fragen Sie ab April 2019 nach der detaillierten Daten- und Inhaltsübersicht
für ihren Betrieb gängigen Behandlungsablauf zu stören. Sie erlangen die Kompetenz,
Teilnehmerzahl 8 bis 12 Personen
interdisziplinär und interprofessionell vernetzt zu planen und zu handeln.
Kurskosten ganzer Lehrgang Fr. 3900.–
1. Rate Fr.1950.–, 2. Rate Fr.1950.–
22 Lehrgänge 23 LehrgängeGerontologie
Kurs
10 Spiritualität und spirituelle Begleitung
in der Pflege
Was bedeutet Spiritualität? Wie zeigen sich spirituelle Bedürfnisse? Ist Spiritualität
religiös?
Wer trägt die Verantwortung dafür, kranke, leidende und sterbende Menschen in spiri-
tueller Not zu begleiten?
Spirituelle Begleitung ist mehr als Handwerk. Sich darauf einzulassen eröffnet eine
existentielle Auseinandersetzung mit sich selbst.
Der Kurs in «Spiritualität und spiritueller Begleitung in der Pflege» beleuchtet die Be-
deutung von Spiritualität im Pflege- und Betreuungsalltag, sensibilisiert und zeigt We-
ge zum Praxistransfer auf. In der Pflege von Menschen in palliativen Situationen und
kritischen Lebensereignissen bekommen die Grundbedürfnisse Geborgenheit, Hoffnung
und Sinn einen bedeutsamen Stellenwert, unabhängig von Religion und Konfessionszu-
gehörigkeit.
Zielpublikum Angesprochen sind Fachpersonen aus Pflege und Betreuung, die Menschen in kritischen
Phasen und/oder im Palliativkontext betreuen. Berufserfahrung in der Pflege ist hilfreich,
aber nicht Voraussetzung.
Die Teilnehmenden sind bereit, sich intensiv mit relevanten Themen der Spiritualität aus-
einanderzusetzen und sich aktuelles Wissen anzueignen. Sie reflektieren ihre persön-
liche Spiritualität und sind offen für unterschiedliche Weltanschauungen.
Aufbau und Struktur Der Lehrgang ist in fünf Module gegliedert, dauert 10 Tage und beinhaltet Präsenzunter-
richt (80 Lektionen) sowie Selbststudium (ca. 10 Stunden). Der Lehrgang erstreckt sich
über ca. ein halbes Jahr, als berufsbegleitende Weiterbildung und schliesst mit einer
schriftlichen Transferarbeit ab.
Kursinhalte Modul 1: Spiritualität und Religiosität Modul 4: Diesseits – Jenseits
Modul 2: Spiritualität und Gesundheit Modul 5: Begegnung
Modul 3: Begleitung
Kursleitung Margret Kiechler, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen, CAS Symptommanage-
ment Palliative Care und CAS Haltung und Orientierung in Palliative Care
sowie weitere Fachdozentinnen und -dozenten
Daten Start: Herbst 2019
Fragen Sie ab April 2019 nach der detaillierten Daten- und Inhaltsübersicht
Kurskosten Fr. 3020.–
1. Rate: 1510.–, 2. Rate 1510.–
24 LehrgängeNeu
11
Kurs Demenz is(s)t anders
Demenz und Ernährung
Essen und Trinken bei fortschreitender Demenz ist oft mit Problemen behaftet: Ru-
Kurs
12 Palliative Care
Palliative Care bietet eine umfassende Behandlung und Betreuung von Menschen mit
helosigkeit und gesteigerter Bewegungsdrang führen zu einem hohen Energiebedarf, unheilbaren, chronisch fortschreitenden Krankheiten, mit dem Ziel eine bestmögliche
Essvorlieben und Abneigungen können unter Umständen nicht mehr zum Ausdruck Lebensqualität zu erhalten. Nebst einer professionellen Pflege sind ein adäquates
gebracht werden. Das Essen wird nicht als solches erkannt und schmeckt ungewohnt, Handeln und eine entsprechende innere Haltung von Bedeutung. Dieser Kurs ermög-
weil sich die Geschmacksempfindung verändert. licht Fachpersonen, ihre Kenntnisse zu erweitern und spezifische Kompetenzen für die
Eine demenzbetroffene Person läuft also Gefahr, eine Mangelernährung mit all ihren Palliative Care zu erlangen.
negativen Folgen zu entwickeln. Ausreichend Essen und Trinken ist aber nicht nur für Das Modul «Palliativ Care» findet in Zusammenarbeit mit palliative gr statt und ent-
die körperliche Gesundheit wichtig, sondern Mahlzeiten geben dem Demenzbetroffe- spricht dem Kompetenzen-Level A2 von palliative ostschweiz.
nen Struktur, Halt und Sicherheit. Essen bedeutet Genuss, Begegnung, Beschäftigung Dieses Modul ist in den «Vorbereitungslehrgang zur eidg. Berufsprüfung Langzeitpflege»
und manchmal Erinnerung und damit Identität – wichtige Kriterien für das seelische integriert. Der Unterricht findet gemeinsam mit dieser Lerngruppe statt.
Wohlbefinden, sprich Lebensqualität, Demenzbetroffener. Mitglieder von palliative gr erhalten nach erfolgreichem Modulabschluss «Palliative
Die Freude am Essen und Trinken bei Demenz aufrecht zu halten, ist daher ein sehr Care» das Zertifikat «palliative care A2». Nichtmitglieder können bei erfolgreichem Mo-
wichtiger Beitrag und oft auch eine grosse Herausforderung. dulabschluss gegen einen Aufpreis das Modul von palliative gr bestätigen lassen.
Zielpublikum Dieser Kurs richtet sich an Pflegepersonen aus der Langzeitpflege und -betreuung, der Zielpublikum Der Kurs richtet sich an Pflegefachpersonal und Pflegedienstleitende im stationären oder
Spitex, an pflegende Angehörige und weitere Interessierte. ambulanten Langzeitpflegebereich.
Kursziele Die Teilnehmenden sind sensibilisiert für die möglichen Auswirkungen der Demenz auf Kursziele Sie vertiefen und erweitern Ihre Kenntnisse im Konzept Palliative Care und lernen die
das Ess- und Trinkverhalten und gewinnen Sicherheit in diversen ressourcenorientier- Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen zu erfassen. Sie
ten Massnahmen zur Verbesserung der Ernährungssituation Demenzbetroffener. kennen Behandlungs- und Pflegemöglichkeiten zur Symptom- und Schmerzlinderung. In
interdisziplinärer Zusammenarbeit beteiligen Sie sich aktiv am Prozess der ethischen
Kursinhalte • Demenz und deren Auswirkung auf das Ess- und Trinkverhalten
Entscheidungsfindung. Sie reflektieren Ihre Haltung und Rolle innerhalb Ihrer Institution.
• Alltagsbeispiele für typische Problemsituationen und Möglichkeiten geeigneter
Massnahmen zur Verbesserung Kursinhalte • Grundlagen Palliative Care • Entscheidungsfindung
• Die Bedeutung der persönlichen Vorlieben (Ess- und Trinkbiographie) • Symptom-Management • Ende des Lebens
• Mangelernährung • Netzwerk und Support
Kursleitung Uschi Martschitsch-Drouve, dipl. oec. troph., Ausbildnerin eidg. FA Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen, MAS in Gerontologie sowie
weitere Fachdozentinnen und -dozenten.
Daten, Zeiten 9.00 – 17.00 Uhr
Kurs 1: Donnerstag, 7. März 2019 Daten, Zeiten Montag, Dienstag, Mittwoch, 9.00 – 17.00 Uhr
Kurs 2: Donnerstag, 7. November 2019 24./25./26. Juni 2019
26./27./28. August 2019
Kurskosten Fr. 250.–
16./17. September 2019
Anmeldeschluss Kurs 1: Montag, 18. Februar 2019
Kurskosten Fr. 1600.–
Kurs 2: Montag, 21. Oktober 2019
Anmeldeschluss Montag, 3. Juni 2019
Teilnehmerzahl Sollten sich mehr als 10 Personen für Palliative Care anmelden, kann der Bildungsanbie-
ter einen separaten Kurs vorsehen.
26 Gerontologie 27 GerontologieNeu Neu
Kurs
13 Mangelernährung als zentrales Ernährungs-
problem im Alter
Mangelernährung ist ein bekanntes, jedoch häufig unterschätztes schwerwiegendes Pro-
Kurs
14 Dysphagie und Mangelernährung
Von Dysphagie (Kau- und Schluckstörungen) können Menschen jeden Alters betroffen
blem. Sie kommt in allen Alters- und Personengruppen vor, ältere Menschen sind aber sein. Oft sind es aber ältere Menschen. Es können verschiedene Dysphagie-Schweregra-
stärker gefährdet. Die Risikofaktoren für Mangelernährung sowie deren Folgen sind viel- de auftreten: von leichten Beschwerden bis hin zum völligen Unvermögen zu schlucken.
fältig. Fachwissen rund ums Essen und Trinken ist bedeutsam, damit Betroffene ohne Angst
Die Prävention und Behandlung von Mangelernährung sind also von grosser Bedeutung vor dem Verschlucken essen können und das Risiko einer Mangelernährung minimiert
und stellen für Pflegende und Betreuende eine Herausforderung dar. In der Schweiz be- werden kann.
trifft die Mangelernährung durchschnittlich ca. 5 bis 10 Prozent der zu Hause lebenden
Zielpublikum Dieser Kurs richtet sich an Pflegepersonen aus der Langzeitpflege und -betreuung, der
betagten Personen, ca. 20 bis 60 Prozent der hospitalisierten Personen und ca. 30 bis 60
Spitex, an pflegende Angehörige und weitere Interessierte.
Prozent der in Institutionen lebenden Personen.
Dieser Kurs enthält die zentralen Aspekte zum Thema Mangelernährung in Form von Fach- Kursziele Die Teilnehmenden beschreiben die Ursachen, Anzeichen und Folgen einer Dysphagie
wissen, Empfehlungen und konkreten Vorgehenshinweisen. und sind über die Kostformen bei Dysphagie informiert. Sie können das Risiko einer
Mangelernährung erkennen und geeignete Massnahmen einleiten.
Zielpublikum Dieser Kurs richtet sich an Pflegepersonen in der Langzeitpflege oder in der Spitex und
an weitere Interessierte. Kursinhalte • Der Schluckakt – eine physiologische Betrachtung
• Ursachen, Anzeichen, Folgen der Dysphagie (u.a. Mangelernährung)
Kursziele Die Teilnehmenden kennen die Definition, Ursachen, Symptome und Folgen einer Man-
• Mögliche Assessmentinstrumente zur Erfassung einer Mangelernährung
gelernährung. Sie nennen besonders kritische Nährstoffe und deren entsprechenden
• Herausforderung Ernährung bei Kau- und Schluckstörungen
Lieferanten. Sie sind in der Lage mit Hilfe von Assessmentinstrumenten den Ernäh-
• Ernährungsgrundsätze, die Konsistenzstufen, geeignete und problematische
rungszustand des betroffenen Menschen einzuschätzen und daraus entsprechende
Speisen sowie Getränke
Massnahmen abzuleiten.
• Nahrungsanreicherung bei Mangelernährung mit Lebensmitteln und Spezialprodukten
Kursinhalte • Senioren mit einem erhöhten Mangelernährungsrisiko (z.B. Demenz, Dysphagie)
Kursleitung Uschi Martschitsch-Drouve, dipl. oec. troph., Ausbildnerin eidg. FA
• Definition, Ursachen, Symptome und Folgen von Mangelernährung
• Methoden/Parameter zur Erhebung von einer Mangelernährung Datum, Zeiten Donnerstag, 21. November 2019, 13.30 – 17.00 Uhr
• Assessment – Behandlungsstrategien
Kurskosten Fr. 125.–
• Bedürfnisorientierte Ernährung und Nahrungsanreicherung bei Mangelernährung
mit Lebensmitteln und Spezialprodukten Anmeldeschluss Montag 4. November 2019
Kursleitung Uschi Martschitsch-Drouve, dipl. oec. troph., Ausbildnerin eidg. FA
Datum, Zeiten Donnerstag, 22. August 2019, 13.30 – 17.00 Uhr
Kurskosten Fr. 125.–
Anmeldeschluss Montag, 5. August 2019
28 Gerontologie 28 GerontologieNeu Neu
Kurs
15 Gerontopsychiatrie –
aus der gemeinsamen Realität entrückt
Ältere Menschen haben nicht nur körperliche Beschwerden, sondern leiden oft auch un-
Kurs
16 Grundlagen: Alt werden, alt sein
An diesem Kurstag werden Grundlagen aus den Bereichen Gerontologie und Geriatrie
ter psychischen Problemen. Immer mehr ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen vermittelt und mit den Erfahrungen der Teilnehmenden vernetzt. Die Umsetzung des
werden in Heimen oder ambulant durch die Spitex betreut. Oftmals stellt dies Pflegen- Gelernten in den persönlichen Alltag wird gefördert und soll die Teilnehmenden zur
de vor grosse Herausforderungen, denn gerontopsychiatrische Störungen beeinflussen Reflexion ihres eigenen Handelns und ihrer persönlichen Haltung anregen.
das Verhalten und Erleben der Betroffenen. Um diese Menschen besser verstehen und
Zielpublikum Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, welche in ihrem persönlichen oder be-
begleiten zu können, ist es notwendig, sich mit den Hintergründen und Ursachen der je-
ruflichen Alltag in Beziehung zu betagten Menschen stehen oder sich für das Alter
weiligen Erkrankung und ihren Auswirkungen auseinanderzusetzen.
und Altern generell interessieren. Es werden keine pflegerischen oder medizinischen
An dieser Weiterbildung befassen sich die Teilnehmenden mit (geronto)psychiatrischen
Kenntnisse vorausgesetzt.
Grundlagen und der Beziehungsgestaltung in der psychiatrischen Pflege. Anhand spezi-
fischer Störungen wie Wahn und Halluzinationen werden mögliche theoriegeleitete In- Kursziele Die Teilnehmenden werden sich durch Selbstreflexion ihrer Haltung gegenüber betag-
terventionen erarbeitet. ten oder von Alterskrankheiten betroffenen Menschen bewusst und setzen sich aktiv
mit Altersfragen und dem Altwerden auseinander.
Zielpublikum Diese Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen aus Pflege und Betreuung, die in ihrem
beruflichen Alltag betagte Menschen mit gerontopsychiatrischen Störungen begleiten, Kursinhalte • Alter, Altersbilder
betreuen oder pflegen. • Demografische Entwicklung
• Identität im Alter
Kursziele Die Teilnehmenden erweitern ihre gerontopsychiatrischen Kompetenzen, fördern eigene
• Lernen im Alter
Ressourcen, um Kompetenzen erkennen und einsetzen zu können. Durch theoriegeleite-
tes Arbeiten wird ihre Handlungssicherheit gestärkt. Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen,
MAS in Gerontologie
Kursinhalte • Theoretische Grundlagen zur Gerontopsychiatrie
• Übersicht über Wahntheorien inkl. Schizophrenie Datum, Zeiten Donnerstag, 5. September 2019, 9.00 – 17.00 Uhr
• Beziehungs- und Betreuungsarbeit bei Menschen mit wahnhaftem Erleben
Kurskosten Fr. 250.–
und/oder Halluzinationen
Anmeldeschluss Montag, 19. August 2019
Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen,
MAS in Gerontologie
Datum, Zeiten Donnerstag, 28. November 2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Kurskosten Fr. 250.–
Anmeldeschluss Montag, 11. November 2019
30 Gerontologie 31 GerontologieNeu Neu
Kurs
17 Grundlagen: Kommunikation in ausgewählten
Situationen mit alten Menschen
An diesem Kurstag werden spezifische Grundlagen der Kommunikation vermittelt und
Kurs
18 Grundlagen: Gerontopsychiatrie
An diesem Kurstag werden Grundlagen aus dem Bereich Gerontopsychiatrie vermittelt
Gesprächsverhalten in ausgewählten Situationen mit alten Menschen geübt. Die Teil- und mit den Erfahrungen der Teilnehmenden vernetzt. Es werden Aspekte der Beglei-
nehmenden bringen Kommunikationssituationen aus ihrem Alltag mit und reflektieren tung und Ressourcenförderung bei alten Menschen in akuten Lebenskrisen oder bei
sie anhand von Theorien. Sie beteiligen sich aktiv im Kurs und lernen Gesprächssitua- chronischen psychiatrischen Störungen erarbeitet. Die Umsetzung des Gelernten in
tionen anders zu gestalten. den persönlichen Alltag wird gefördert und soll die Teilnehmenden zur Reflexion ihres
eigenen Handelns und ihrer persönlichen Haltung anregen.
Zielpublikum Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, welche in ihrem persönlichen oder be-
ruflichen Alltag in Beziehung zu betagten Menschen stehen und ihr Kommunikations- Zielpublikum Diese Weiterbildung richtet sich an Personen, welche in ihrem persönlichen oder be-
verhalten in ausgewählten Situationen reflektieren und verändern möchten. Es werden ruflichen Alltag in Beziehung zu betagten Menschen stehen und sich für häufige psy-
keine pflegerischen oder medizinischen Kenntnisse vorausgesetzt. chische Störungen im Alter interessieren. Es werden keine pflegerischen oder medizi-
nischen Kenntnisse vorausgesetzt.
Kursziele Die Teilnehmenden reflektieren ihr Kommunikationsverhalten und setzen sich mit Kommu-
nikations- und Gesprächsgrundlagen auseinander. Sie üben ausgewählte Gesprächs- Kursziele Die Teilnehmenden werden sich der Herausforderungen in der Begleitung von älteren
situationen mit betagten Menschen. Menschen mit psychischen Erkrankungen bewusst und lernen wichtige Verhaltensmög-
lichkeiten kennen und für ihren Alltag nutzen.
Kursinhalte • Grundlagen der Kommunikation
• Reflexion von Gesprächssituationen aus dem Alltag der Teilnehmenden Kursinhalte • Überblick über häufige psychische Erkrankungen im Alter
• Alltagsgespräche mit betagten Menschen üben • Bedürfnisse von alternden Menschen mit psychischen Erkrankungen
• Herausforderungen, welche sich für die Begleitung und Betreuung ergeben
Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen,
MAS in Gerontologie Kursleitung Bigna Walser, Berufsschullehrerin im Gesundheitswesen,
MAS in Gerontologie
Datum, Zeiten Donnerstag, 3. Oktober 2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Datum, Zeiten Donnerstag, 14. November 2019, 9.00 – 17.00 Uhr
Kurskosten Fr. 250.–
Kurskosten Fr. 250.–
Anmeldeschluss Montag, 16. September 2019
Anmeldeschluss Montag, 28. Oktober 2019
32 Gerontologie 33 GerontologieSie können auch lesen