Programm 2020 - Kurse Vorträge Ausstellungen Lesungen - Bevorstehende Kurse, Veranstaltungen und ...

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Programm 2020

Kurse
Vorträge
Ausstellungen
Lesungen
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Zitat

Lied
Nimm hin mein Lied -                        Doch sieh, der Wind
Es ist nicht froh,                          Verbirgt sich doch -
Der Regen weint und weint.                  Er ist ja gar nicht da.
Und wer ihn sieht                           Ganz wie ein Kind,
Weiss sowieso,                              So glaubt er noch:
Wie es das Glück gemeint.                   Nur er weiss, was geschah.
Es ist vorbei                               Nimm hin mein Lied.
Die helle Zeit,                             Vielleicht bringt es
Die Lachen uns gelehrt.                     das Lachen einst zurück.
Sie ging entzwei,                           Und wer es liest,
Zwiespalt gedeiht -                         Der sagt: Ich seh’s,
Wenn auch die Welt sich wehrt.              und meint damit das Glück
Kehrt sie zurück?                           Selma Meerbaum-Eisinger 1941
Ich weiss es nicht.
Vielleicht weiss es der Wind.
Er kennt das Glück,
Wenn’s nicht zerbricht,
So sagt er’s uns geschwind.

Anmeldung
Eine Kursreservation können Sie vornehmen:
• Online: Auf der Webseite des Tagungszentrums Rüttihubelbad (ruettihubelbad.ch)
    steht Ihnen ein komfortables Anmeldesystem zur Verfügung.
• Per E-Mail an den Veranstalter: kulturbuero@zapp.ch
• Telefonisch: direkt an die Zentrale des Tagungszentrums Rüttihubelbad
    +41 (0)31 700 81 81
Kulturveranstaltungen
buchen Sie online unter www.ticketino.com oder
telefonisch: 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)
Bitte beachten Sie auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf Seite 45.

Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall den Abschluss einer
Annulationsversicherung.
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Editorial

Liebe Leserin
Lieber Leser

Wir freuen uns, Ihnen das neue Programm für 2020 vorlegen zu dürfen.

Die Zeit, in der wir leben fordert uns.
Schneller, grösser, mehr, grenzenloses Wachstum, usw. ist oftmals die Devise.
Täglich werden wir mit Fragen des Umweltschutzes, der medizinischen Forschung,
des globalen Zusammenlebens konfrontiert und sind aufgerufen, zunehmend bewusst
nachzulesen, nachzufragen, zu konsumieren, und Vieles mehr.
Schon vor 100 Jahren formulierte Rudolf Steiner sein revolutionäres Konzept der
«Dreigliederung des sozialen Organismus». Global betrachtet konnte dieses Konzept
zwar erst ansatzweise umgesetzt werden, es ist aber heute und in Bezug auf die ge-
nannten Anforderungen aktueller denn je.
Für unser seelisches und auch körperliches Wohlbefinden ist es deshalb immer wich-
tiger, dass wir uns Freiräume schaffen, wo wir uns diesen Themen widmen können.
Ein solcher Freiraum ist das Kultur- und Tagungszentrum Rüttihubelbad. An diesem
Kraftort, idyllisch gelegen in den sanften Hügeln des Emmentals, dürfen wir unsere
Kurse und Veranstaltungen durchführen.
Im vorliegenden Programmheft finden Sie Bewährtes, wie z.B. die Kurse «Gewaltfreie
Kommunikation» mit Martin Rausch, oder auch den Ferienkurs im wunderschönen
Kloster Odlienberg (F) mit Manfred Gödrich.
Neues soll natürlich auch nicht fehlen: Bedarfsorientierte Ernährung, Wickel und
Rhythmische Einreibungen, Meditation, Literaturlesungen …
Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Freiräume.
Wir freuen uns auf Sie!

Erato Kulturbüro
Bart Léon van Doorn

Impressum
Herausgeber: Erato Kulturbüro,
Bart Léon van Doorn
3512 Walkringen
E-Mail: kulturbuero@zapp.ch
www.erato-kultur.ch
Auflage: 5‘000 Exemplare
Umschlagbild: Labyrinth (Kathedrale Chartres)

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Weihnachtstagung 2019
Weihnacht in der globalisierten Welt
Marcus Schneider, Basel
Rachel Maeder-Lis, Ittigen (Eurythmie)
Sara Jäggi, Wasen (Singen, Konzert)

Tagungsprogramm:

Samstag, 21. Dezember 2019
09:00 - 09.30 Uhr: Eintreffen, Kaffee, Tee
09:30 Uhr: Begrüssung
09:35 Uhr: Gemeinsames Singen
10:00 - 11:00 Uhr: Vortrag: Weihnacht in den Kulturen der Welt
11:00 - 11:30 Uhr: Pause
11:30 - 12:30 Uhr: Vortrag: Weihnacht im Oratorium
12:30 Uhr: Mittagspause
15:00 - 16:00 Uhr: Künstlerische Kurse
16:00 - 16:15 Uhr: Pause
16:15 - 17:15 Uhr: Vortrag: Hütet euch vor dem Bösen!
17:15 - 17:45 Uhr: Gespräch
18:15 Uhr: Abendessen
19:30 - 20:30 Uhr: Konzert n.n.

Sonntag, 22.12.2019
09:00 - 10:00 Uhr: Vortrag: Der kosmische Weihnachtsaspekt
10:00 - 10:15 Uhr: Pause
10:15 - 11:15 Uhr: Künstlerische Kurse
11:15 - 11:30 Uhr: Pause
11:30 - 12:30 Uhr: Vortrag: Von Weihnacht zu Ostern
12:30 Uhr: Gespräch und Abschluss

Preis: CHF 280.00 inklusive Konzert am Samstagabend

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Kurs 01: Die politischen und kulturellen Ereignisse des
Jahres 2019, Rückblick und Ausblick
Wolfgang Held, Dornach
Thomas Didden, Dornach

Wolfgang Held und Thomas Didden diskutieren gemeinsam mit dem Publikum die Er-
eignisse des Jahres 2019. Auf der Suche nach Symptomatischem in der mitunter un-
übersichtlichen Flut der verfügbaren Informationen und mit Blick auf die „Zeichen der
Zeit“.
Im Sinne von „Zukunft hat Herkunft“ lohnt es sich, zum Jahreswechsel zurückzuschau-
en und in dieser offenen Gegenwart mit geschärftem Blick auf das Wesentliche ins
neue Jahr zu blicken.

Thomas Didden ist Historiker und Germanist. Er unterrichtet an der Rudolf Steiner
Schule und ist Geschäftsführer des Speisehaus am Goetheanum.

Wolfgang Held ist Astronom und Kulturschaffender. Am Dornacher Goetheanum ist er
für die Kommunikation verantwortlich.

Sonntag, 5. Januar 2020, 11:00 - 12:45 Uhr
Eintritt: CHF 25.00
Voranmeldung: 031 700 81 81
Tageskasse eine Stunde vor Beginn
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Ueli Hofer
Geschnittenes Papier, Collagen und Objekte
Samstag, 18. Januar bis Sonntag, 1. März 2020
in der Galerie Rüttihubelbad, 3512 Walkringen

Die Ausstellung ist täglich von 10:00 - 17:00 Uhr geöffnet
(ausser Donnerstag-Nachmittag)
Der Künstler ist jeden Samstag und Sonntag zwischen 13:30 und 17:00 Uhr anwesend.

ueli.hofer@bluemail.ch | www.uelihofer.ch

Veranstalter:
                                                                   Ausstellungsort:
                                                              Galerie Rüttihubelbad
                                                                       Rüttihubel 29
www.erato-kultur.ch                                                3512 Walkringen
+41 (0)78 661 55 02                                          www.ruettihubelbad.ch
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Kurs 02: Gewaltfreie Kommunikation
mit Martin Rausch (zert. GfK Trainer)

Modul 1: Veränderungen mit den Menschen gestalten statt gegen sie.

Ziele
•       Die eigenen Fähigkeiten in Kommunikation und im Umgang mit Konflikten
        erweitern
•       Kritik konstruktiv anbringen und mit Vorwürfen souveräner umgehen
•       Zu einer wertschätzenden und kreativen Kommunikations- und Beziehungs-
        kultur beitragen

Themen
•      Methoden der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Dr. Marshall Rosenberg
•      Kulturell bedingte Kommunikationsmuster erkennen und überwinden
•      Kritik und tiefere Anliegen erkennen und situationsgerecht mitteilen
•      Selbstregulation: Achtsam mit Stress, Emotionen und Reaktionen des auto
       nomen Nervensystems umgehen
•      Interessens- und Lösungsorientierung statt Problemorientierung - entspannt
       und nutzbringend verhandeln
•      Dankbarkeit im Alltag - Grundlage für ein gesundes Gehirn und eine reali
       tätsnahe Wahrnehmung
•      Wertschätzung auf Augenhöhe - Leistungen anerkennen ohne zu werten
       („Lobbing“)
•      Die eigene Orientierung in Kommunikationsprozessen stärken
•      Arbeiten an konkreten Situationen aus dem Alltag

Samstag, 25. Januar 2020, 09:15 – 16:45 Uhr
Preis pro Modul: CHF 190.00
Preis für drei Module im Paket: CHF 510.00 (10% Rabatt)

Kurs 21: Wiederholungskurs Modul I: Samstag, 17. Oktober 2020

Alle Daten im Überblick:
Modul 1: Samstag, 25. Januar 2020; Samstag, 17. Oktober 2020
Modul 2: Samstag, 15. Februar 2020; Samstag, 31. Oktober 2020
Modul 3: Samstag, 7. März 2020; Samstag, 14. November 2020

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Kurs 03: Gewaltfreie Kommunikation
mit Martin Rausch (zert. GfK Trainer)

Modul 2: Empathisches Zuhören: Hören, was nicht gesagt wird.

Ziele
•       Die eigenen Fähigkeiten in Kommunikation und im Umgang mit Konflikten
        erweitern
•       Kritik konstruktiv anbringen und mit Vorwürfen souveräner umgehen
•       Zu einer wertschätzenden und kreativen Kommunikations- und Beziehungs
        kultur beitragen

Themen
•      Methoden der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Dr. Marshall Rosenberg
•      Kulturbedingte Muster und Reaktionen beim Zuhören erkennen und
       verändern
•      Konstruktiv mit Kritik, Angriffen, Unterstellungen, … umgehen und
       deeskalieren
•      Sicherheit für alle Beteiligte etablieren, Selbst- und Co-Regulation: Achtsam
       mit Stress, Emotionen und Reaktionen des autonomen Nervensystems
       umgehen
•      Eigene Betroffenheit und Grenzen wahrnehmen, achten und authentisch
       mitteilen
•      Aktiv und konstruktiv Erfolge auskosten und „feiern“ - Dankbarkeit im Alltag
       integrieren
•      Gestaltungsmuster in Kommunikations- und Gruppenprozessen kennen und
       berücksichtigen

Samstag, 15. Februar 2020, 09:15 – 16:45 Uhr
Preis pro Modul: CHF 190.00
Preis für drei Module im Paket: CHF 510.00 (10% Rabatt)
Kurs 25: Wiederholungskurs Modul 2: Samstag, 31. Oktober 2020

Alle Daten im Überblick:
Modul 1: Samstag, 25. Januar 2020; Samstag, 17. Oktober 2020
Modul 2: Samstag, 15. Februar 2020; Samstag, 31. Oktober 2020
Modul 3: Samstag, 7. März 2020; Samstag, 14. November 2020

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Mundartlesung 1

DS FLÖIGEPAPYR
Geschichten von Elisabeth Müller
Gelesen von Christian Schmid

Die Langnauer Pfarrerstochter Elisabeth Müller (1885–1977), die kurz nach dem Er-
werb des Lehrerpatents wegen einer Tuberkuloseerkrankung und einer inneren Krise
zum Schreiben fand, ist einigen noch bekannt als Autorin von Kinder- und Jugendbü-
chern: «Vreneli» (1916), «Theresli» (1918), «Christeli» (1920) und vor allem das 1968
verfilmte «Die sechs Kummerbuben» (1942). Viel weniger erinnert man sich an ihre
berndeutschen und hochdeutschen Geschichten für Erwachsene. Zu ihrer Zeit wurde
ihr Werk sehr geschätzt; 1939 und 1955 erhielt sie den Literaturpreis der Stadt Bern,
1946 den Schweizerischen Jugendbuchpreis, 1954 das Langnauer Ehrenbürgerrecht
und den Ehrendoktor der Universität Bern, 1955 das Ehrenbürgerrecht von Hünibach,
wo sie seit 1935 lebte.

Christian Schmid wird Geschichten aus dem Emmental und aus dem Worblental von
vier Autorinnen und zwei Autoren vorlesen. Sie erzählen von einer Welt, in der die Din-
ge, die in der Folge die Welt verändern sollten – der elektrische Strom, Motorfahrzeuge
und Maschinen, das Telefon und das Radio, noch nicht existierten oder ihren Siegeszug
erst antraten. Diese Welt war weder einfach noch heil, aber manchmal stiller, weniger
gehetzt und, in ihrem Blick auf die Zukunft, vielleicht zuversichtlicher.

Sonntag, 23. Februar 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (bei Online-Buchungen zzgl. VVG)
Tickets: www.ticketino.com | 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)
Tageskasse ab 14:30 Uhr. Die Plätze sind nicht nummeriert.

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Kurs 04: Gewaltfreie Kommunikation
mit Martin Rausch (zert. GfK Trainer)

Modul 3: Die eigenen Kommunikations- und Konfliktmuster erkennen und verändern

Ziele
•       Die eigenen Fähigkeiten in Kommunikation und im Umgang mit Konflikten
        erweitern
•       Kritik konstruktiv anbringen und mit Vorwürfen souveräner umgehen
•       Zu einer wertschätzenden und kreativen Kommunikations- und Beziehungs
        kultur beitragen

Themen
•      Methoden der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Dr. Marshall Rosenberg
•      Mit Unterschieden und Konflikten kultiviert umgehen
•      Effektiv aus eigenem Verhalten und Fehlverhalten lernen - destruktive Selbst
       kritik verändern
•      Stress- und Reaktionsmuster bei sich und anderen erkennen und mit ihnen
       konstruktiv umgehen
•      Unterschiedliche Werte und Ziele im Gespräch erkennen und sichtbar
       machen
•      Die innere Orientierung – die eigenen Leitsätze und Werte bewusst gestalten
       - das eigene Selbstempfinden und Selbstbewusstsein unabhängig vom
       Verhalten anderer gestalten
•      Wertschätzung im Alltag stärken als Grundlage für Kooperation und
       Kreativität sowie der Stressbewältigung

Samstag, 07. März 2020, 09:15 – 16:45 Uhr
Preis pro Modul: CHF 190.00
Preis für drei Module im Paket: CHF 510.00 (10% Rabatt)

Kurs 26: Wiederholungskurs Modul 3: Samstag, 14. November 2020

Alle Daten im Überblick:
Modul 1: Samstag, 25. Januar 2020; Samstag, 17. Oktober 2020
Modul 2: Samstag, 15. Februar 2020; Samstag, 31. Oktober 2020
Modul 3: Samstag, 7. März 2020; Samstag, 14. November 2020

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Konzert
WOLVERINES JAZZ BAND

Die Wolverines gibt es seit mehr als einem halben Jahrhundert. Dies belegt, dass die
Gruppe nicht bloss in musikalischen, sondern auch in menschlichen Belangen bestens
harmoniert. Von Anfang an dabei sind Ruedi Knöpfel an der Posaune, sowie Banjoist/
Gitarrist Walter Sterchi, der mit feinem Augenzwinkern die Band führt. Im Laufe der
Jahre kamen sukzessive Bassist Fred Lüthi (1973) und Pianist Heinz Geissbühler (1976)
dazu. Während 35 Jahren gab es keinen einzigen personellen Wechsel. Dann aber
sind drei prominente Änderungen zu verzeichnen, ganz im Sinne von Eddie Condons
«There'll be some changes made». Seit 2009 sorgt Rolf Rebmann am Schlagzeug für
intensiven Swing. 2012 ist mit Heinz Bühler ein herausragender Trompeter zur Band
gestossen. 2015 ist der Klarinettist und Saxophonist Martin Sterchi zur Bläsergruppe
gestossen. Martin Sterchi spielte unter anderem als swingender Klarinettist bei Hazzy
Osterwald.

Besondere Kicks erhält die Band regelmässig durch musikalische Projekte. Die Namen
der Musiker und Musikerinnen, mit denen die Wolverines gespielt und sogar Platten
und CD's aufgenommen haben, lesen sich wie ein Who's who des Mainstreamjazz:
Joan Faulkner, Carrie Smith, Beryl Briden, Wild Bill Davison, Max Kaminsky, Wallace
Davenport, Pee Wee Erwin, Yank Lawson, Warren Vache, Byron Stripling, Clark Terry,
Trummy Young, Gene Mighty Flea Conners, Eddie Hubble, George Masso, Carl Fontana,
Bill & John Allred, Benny Waters, Bud Freeman, Jim Galloway, Peanuts Hucko, Ken-
ny Davern, Bob Wilber, Sammy Price, Art Hodes, Dick Wellstood, Ralph Sutton, Mark
Shane, Milt Hinton, Arvell Shaw, Gus Johnson, J.C. Heard, Cliff Leemann, Terry Clarke,
Barrett Deems.
Freitag, 13. März 2020, 19:30 Uhr
Eintritt: CHF 30.00
Tickets: www.ticketino.com | 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)
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Mundartlesung 2

PFINGSCHTROSE
Geschichten von Elisabeth Baumgartner
Gelesen von Christian Schmid

Die Truberin Elisabeth Baumgartner (1889–1957), Bäuerin und Mutter von sechs Kin-
dern, nannte man im Dorf «Wääg-Lise», weil sie im «Voorder Wääg» wirtschaftete.
Die Vielbeschäftigte und hart Arbeitende, die ihr Schreiben gegen die Ansprüche ihres
Mannes und ihrer Kinder durchsetzte, veröffentlichte ihren ersten Text als 17-Jährige
im «Alpenhornkalender» unter dem Pseudonym Änneli im Ämmital. Der Durchbruch
gelang ihr mit dem Theaterstück «D’Lindouere», mit dem sie 1936 den Gfeller-Rindlis-
bacher-Wettbewerb gewann. Neben Theaterstücken, meist nach Stoffen von Gotthelf,
schrieb sie auch berndeutsche Erzählungen und Volkskundliches.

Christian Schmid wird Geschichten aus dem Emmental und aus dem Worblental von
vier Autorinnen und zwei Autoren vorlesen. Sie erzählen von einer Welt, in der die Din-
ge, die in der Folge die Welt verändern sollten – der elektrische Strom, Motorfahrzeuge
und Maschinen, das Telefon und das Radio, noch nicht existierten oder ihren Siegeszug
erst antraten. Diese Welt war weder einfach noch heil, aber manchmal stiller, weniger
gehetzt und, in ihrem Blick auf die Zukunft, vielleicht zuversichtlicher.

Sonntag, 22. März 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (bei Online-Buchungen zzgl. VVG)
Tickets: www.ticketino.com | 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)
Tageskasse ab 14:30 Uhr. Die Plätze sind nicht nummeriert.

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Kurs 05: Sich zur Sterbebegleitung ermutigen und
befähigen Modul 4: Die Lebensüberschau
Ursa Neuhaus, Bern
Franz Ackermann, Zürich

Nach dem Schwellenübergang beginnt das Leben nach dem Tode. Der Mensch hat eine
andere Lebensform angenommen.
Die Teilnehmenden machen sich damit vertraut, dass sich das Leben im Diesseits und
im Jenseits als ein Entwicklungsweg vollzieht. Die Entwicklung geht immer weiter. Sie
unterliegt Gesetzmässigkeiten und ist doch für jeden Menschen individuell. Lebende
und Verstorbene können ihren Daseinsweg gegenseitig fördern und bereichern.
Durch Bildbetrachtungen anhand des Werkes von Gerhard Reisch und persönlichen
Erfahrungsaustausch nähern wir uns einem lebendigen Verstehen der ersten Stufe im
Nachtodlichen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.sterbekultur.ch; www.sterben.ch; www.gerhardreisch.com
Sich zur Sterbebegleitung ermutigen und befähigen.
Die Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur bietet eine Weiterbildung für Menschen an, die
in der Sterbebegleitung tätig sind oder tätig werden wollen. Der Kurs umfasst neun
ganztätige Module, die in freier Reihenfolge besucht werden können. Inhaltlich wer-
den Themen behandelt, die an den Sterbeprozess und das Erleben des Sterbenden
anknüpfen, wie auch solche, die mehr das Verhalten der Begleitperson und die innere
Vor und Nachbereitung zur Sprache bringen. Die Kursleitenden benützen die Bild- und
Spruchwerke aus Gerhard Reischs Totenbuch als bewährte Hilfsmittel zum Einstieg ins
Gespräch wie zur Vertiefung der Inhalte.

Donnerstag, 26. März 2020, 09:30 – 17:00 Uhr
Preis: CHF 190.00 inkl. Pausenverpflegung. Mittagessen separat

Kurs 14: Wiederholungskurs: Modul 4
Donnerstag, 27. August 2020, 09:30 - 17:00 Uhr

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Kurs 06: Wirksam mit Kindern kommunizieren
Ein Seminar für mehr Verständnis und Verständigung
zwischen Gross und Klein
Lisa Scherzinger, Burgdorf

Lisa Scherzinger ist Mutter, Lehrerin und Elterntrainerin mit langjähriger Weiterbil-
dung im lösungsorientierten Ansatz und in Gewaltfreier Kommunikation.
Wir werden uns mit folgenden Inhalten und Fragen beschäftigen:

Erziehungsmuster im gesellschaftlichen Wandel
Wie unsere Prägungen bestimmen, wie wir mit unseren Kindern reden.
Was wir daraus lernen können und welche Veränderungen an unserer Sprache helfen,
Kinder respektvoll und einfühlsam und doch mit der nötigen Führung zu begleiten.

Kinderwelt verstehen
Kinder denken anders. Bedingt rein schon durch die Hirnentwicklung.
Ihre Wahrnehmung von Zeit und Raum ist eine andere, ihre Erreichbarkeit mit Spra-
che und logischen Erklärungen oft begrenzt.
Welche anderen Zugänge gibt es dann? Und wie lassen sich Kinder auf eine kindge-
rechte Weise erreichen und Missverständnisse zwischen Erwachsenen- und Kinder-
welt vermeiden?

Starke Gefühle
Nichts anderes bringt uns Eltern so stark an unsere Grenzen, wie von den heftigen
„Gefühlswogen“ unserer Kinder förmlich überrollt zu werden. Besonders wiederholte
Wutanfälle, andauernde Unzufriedenheit und Gezänke zwischen den Geschwistern
zerren an den Nerven. Was hilft uns hier, einen guten, gangbaren Weg zu finden, un-
sere Kinder (und auch uns!) in der Regulation ihren heftigen Gefühle zu unterstützen
und die Balance zu finden zwischen Gefühlsunterdrückung und freiem Ausagieren?

Samstag, 28. März 2020, 09:15 – 16:45 Uhr
Preis: CHF 190.00

Kurs 18: Wiederholungskurs Modul 2: Samstag, 31. Oktober 2020

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Kurs 07: Musik und Sphärenharmonie bewusst erlebt

Hartmut Warm, Hamburg
Gebhardt von Gültlingen, Freiburg
Prof. Bruno Binggeli, Basel
Seit Urzeiten ist in der Menschheit die Idee einer Sphärenharmonie lebendig. Die irdi-
sche Musik wurde oft als Abbild dieser himmlischen Musik verstanden. In einem wei-
teren Sinne umfasst die Sphärenharmonie die übergreifende Ordnung, die in Sternen
und Planeten, in den Atomen, in der Geometrie, in der Musik und in anderen Berei-
chen zu finden ist. Das Kennenlernen dieser harmonikalen kosmischen Ordnung und
der tieferen Schichten der Musik gibt uns neue Zuversicht und fördert ein Vertrauen in
die Grundlagen der Existenz.
Gebhardt von Gültlingen, der Leiter der Musicosophia Schule, führt den Hörer in die
verborgenen Schichten der Meisterwerke der klassischen Musik. Die Musicosoph-
ia-Methode spricht Seele, Geist und Körper an, d.h. sie vertieft unsere Empfindung,
schult ein klares Verständnis und bezieht den Körper über die Gestik unserer Hände
ein. Auf diese Weise wird ein vielfach intensiverer Zugang zu den in der Musik verbor-
genen Kräften und ihrer Weisheit möglich.
Weitere Informationen: www.musicosophia.com
Hartmut Warm, Autor der «Signatur der Sphären», führt zunächst in die früheren
Vorstellungen von Sphärenharmonie ein. Mit modernen Möglichkeiten hat er diese
auf eine neue Ebene gehoben. Wir erleben die Bewegungsbeziehungen der Planeten
und kosmische Ordnungsgesetze in geometrischen Bildern von grosser Schönheit. Mit
Hilfe computergestützter Vorführungen werden die astronomischen Vorgänge leicht
verständlich; die «Musik der Sphären» wird zu einem tief beeindruckenden und nach-
haltigen Erlebnis.
Weitere Informationen: www.keplerstern.de

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Dr. Bruno Binggeli, Basel
Bruno Binggeli ist professioneller Astronom und war bis zu seiner Pensionierung 2018
Titularprofessor für Astronomie an der Universität Basel. Nach seinem Studium der
Physik und Astronomie daselbst (1972–1981) verbrachte er längere Forschungsauf-
enthalte an den grossen Observatorien von Kalifornien und Chile. Im Zentrum seiner
Forschungen stehen die Galaxien, die grossräumige Struktur des Universums und die
Kosmologie. Seinen Gastaufenthalt am Observatorium Florenz (1988-1990) benutzte
er nebenbei zum Studium der Werke Dantes. Daraus entstand später sein Buch „Pri-
mum Mobile – Dantes Jenseitsreise und die moderne Kosmologie“ (Zürich 2006). Seit
längerem interessiert ihn auch die „Sphärenmusik“, die in verschiedenen Bereichen
der Astrophysik ausserhalb des Planetensystems eine wunderbare Entsprechung fin-
det. Beispiele, die in seinem Vortrag erklärt und durch geeignete Transposition auch zu
Gehör gebracht werden können, sind die seismischen Schwingungen der Sonne (‚die
Sonne tönt nach alter Weise...‘), die kürzlich nachgewiesenen Gravitationswellen und
vor allem das harmonikale Schwingungsmuster (eine fast perfekte Obertonreihe) im
sog. kosmischen Mikrowellenhintergrund, das die Strukturbildung im frühen Kosmos
charakterisiert.
Weitere Informationen: www.brunobinggeli.ch

Samstag, 28. - Sonntag, 29. März 2020

Kurszeiten:
Samstag: 10:00 - 18:00 Uhr
Sonntag: 09:30 - 15:30 Uhr
Preis: CHF 260.00
Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Bitte mitbringen: Papier, Lineal, Zeichenstifte und Unterlage.

Kurs 07A: Ein Vortrag mit Dr. Bruno Binggeli, Basel
«Der Kosmos als grösstes Musikinstrument – Sphärenmusik im Spiegel der
modernen Astrophysik».
Samstag, 28. März 2020, 19:30 Uhr
Preis: CHF 25.00

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Ruedi Bind | Konstanze Brefin Alt | Balz Raz

3 AUTOREN

Alle drei sind schreibend unterwegs : Balz Raz mit seinen liebevollen, oft schelmischen
Geschichten aus dem vollen Leben; Ruedi Bind mit seinen feinziselierten Beobachtun-
gen der Menschen und ihrer Umgebung; Konstanze Brefin Alt mit ihren Grenzbeschrei-
bungen in Texten und Gedichten.
Die zwei Autoren und die Autorin aus Basel kennen sich seit über dreissig Jahren. An
diesem Abend werden sie sich über ihren je eigenen Zugang zur Sprache austauschen
und darüber, wie sie sich auf diesen Weg gemacht haben. Der Schauspieler und Sprach-
gestalter Klaus Frank liest Texte von ihnen.

Ruedi Bind, geboren 1950 in Basel. Autor von Kurzprosa, Geschichten, Gedichten, The-
ater- und Hörstücken, Filmkunststücken und Videopoems. Zuletzt erschien « Heute mit
Kuhglockensound in weiter Tal-Arena. Mein Journalroman der Mitgegenwart » (2019).
Lebt in Arlesheim.
Konstanze Brefin Alt, geboren 1956 in Basel. Als Jugendliche Jazz-Dance-Ausbildung,
Diplommittelschule. Korrektorin bei der «Basler Zeitung». Schauspielschule, Unter-
richtstätigkeit in Jazz Dance. Später Redaktorin «Anthroposophie – Mitteilungen aus
dem anthroposophischen Leben in der Schweiz». Anfang der 90er-Jahre Gründung
«Textmanufaktur», Gestaltung von Druckerzeugnissen, eigene Texte und Illustrationen
für Zeitschriften und Bücher. Lebt in Basel.
Balz Raz, geboren 1943 in Basel. Hochbauzeichner, Beleuchter am Stadttheater Basel.
Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin (1967 – 1970). Dreh-
bücher, Nachtarbeit bei der Post, Mitarbeit bei verschiedenen Filmen, seit 1972 Super
8 Filmtagebuch, eigene Filme, ab 1976 Einzelsätze, Postkarten. Nach 1982 Ausstellun-
gen mit Bildern und Objekten in Basel und Umgebung. 1984/85 anthroposophisches
Studienjahr. Drei Bücher mit Kurzgeschichten, journalistische Tätigkeit. Lebt in Basel.
Klaus Frank, Geboren 1958 in Giessen an der Lahn. Studium Sprachgestaltung und
Schauspiel am Goetheanum in Dornach. Weitere Ausbildungen in Bühnenbeleuchtung
und Fernsehregie. Von 1981 bis 2001 festes Mitglied des Schauspielensembles der Go-
etheanumbühne und Lehrtätigkeit im Fach Sprache und Schauspiel. Berufsbegleitende
Tätigkeiten bei Radio, Film und Fernsehen. Seit 2001 künstlerisch freischaffend. Lebt
im Raum Basel.

Sonntag, 29. März 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (bei Online-Buchungen zzgl. VVG)
Tickets: www.ticketino.com | 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)
Tageskasse ab 14:30 Uhr. Die Plätze sind nicht nummeriert.

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Kurs 08: Ostertagung 2020
Geistig-meditatives Verständnis der Oster-Zeit
Marcus Schneider, Basel | Vorträge
Wolfgang Held, Dornach | Vorträge
Rachel Maeder-Lis, Ittigen | Eurythmie
Sara Jäggi, Wasen | Singen

            Matthias Grünewald: Johannes der Täufer

Karfreitag, 10. April 2020, 14:00 Uhr
Ostermontag, 13. April 2020, 12:30 Uhr

Preis: CHF 460.00 inkl. Veranstaltungs-Eintritte
                                              18
Konzert
Eine musikalisch-meditative Stunde zum Karfreitag

                                           Paul Giger, Violine, Violino d'Amore
                                                Marie-Louise Dähler, Cembalo

Karfreitag, 10. April 2020, 16:00 Uhr | Eintritt: CHF 30.00
Vorverkauf: www.ticketino.com
Tel. 0900 441 441 (CHF 1.00/Minute Festnetztarif)
Tageskasse eine Stunde vor Beginn

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Tagungsprogramm:
Freitag, 10. April
14:00 Uhr Eintreffen. Kaffee, Tee
14:25 Uhr Begrüssung, Tagungseröffnung
14:30 Uhr Vortrag Wolfgang Held
«Karfreitag mit dem Planeten Venus verstehen lernen»
16:00 Uhr Konzert zu Karfreitag (Eintritt im Tagungspreis inbegriffen)
19:30 Uhr Vortrag Marcus Schneider
«Vorchristliche Prophetie der Passion und Auferstehung»
Samstag, 11. April
09:30 Uhr Vortrag Wolfgang Held
«Tod und Auferstehung in der Meditation»
11:15 – 12:30 Uhr A: Eurythmie oder B: Singen
15:30 Uhr Vortrag Marcus Schneider
«Warum geht die Auferstehung durch Leiden»?
19:30 Uhr Vortrag Marcus Schneider
«Die gegenwärtige Auferstehungs-Idee erweckt das Denken»
Sonntag, 12. April
09:30 Uhr Vortrag Marcus Schneider
«Menschheits-Zukunft und Menschen-Sohn» - Die Osterbotschaft 2020
11:15 – 12:30 A: Eurythmie oder B: Singen
15:30 Uhr Vortrag Wolfgang Held
«Ostern im griechischen Mythos»
19:30 – 20:30 Veranstaltung
Montag, 13. April
09:30 Uhr Vortrag Wolfgang Held
«Ostern im digitalen Zeitalter»
11:00 Uhr Schlussgespräch und musikalischer Ausklang

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Eine dreiteilige Einführungsveranstaltung in Anthroposophie
Manfred Gödrich, Käshofen
Immer wieder weisen wissenschaftliche Untersuchungen auf dem Dasein zugrunde
liegende Ordnungsprinzipien hin, für deren Verständnis herkömmliche Methoden un-
geeignet zu sein scheinen. Dennoch lassen sich Erkenntniswege beschreiten, um diese
ordnenden Prinzipien nachvollziehen und begreifen zu können.
Kurs 09: Erster Vortrag
«Wird unser wissenschaftliches Weltbild der Wirklichkeit gerecht?»
Donnerstag, 16. April 2020, 19:00 - 20:30 Uhr
Kurs 10: Zweiter Vortrag
«Liegt unserer Welt mehr zugrunde als das blosse Auge sieht?»
Donnerstag, 07. Mai 2020, 19:00 - 20:30 Uhr
Kurs 11: Dritter Vortrag
«Worin liegen die Besonderheit und die Bedeutung der Anthroposophie?»
Donnerstag, 25. Juni 2020, 19:00 - 20:30 Uhr
Eintritt: pro Vortrag: CHF 25.00
Abendkasse jeweils eine halbe Stunde vor Beginn

Mundartlesung 3
CHUEBODE-HÄMEL
Geschichten von Hermann Hutmacher
Gelesen von Christian Schmid
Der Bauernsohn Hermann Hutmacher (1897–1965) aus Oberthal, aufgewachsen in Gy-
senstein bei Tägertschi, absolvierte das Lehrerseminar Hofwil, war zuerst Lehrer, dann
in einem wechselvollen Leben freier Schriftsteller, Angestellter der Zentralstelle für
Kriegswirtschaft, dann wieder Lehrer. Er schrieb vor allem berndeutsche Erzählungen
und Romane. Mit seinem Erstling «Der Göttibatze» machte er sich 1936 einen Namen.
Hutmacher, der ausschliesslich aus dem bäuerlichen Erlebnisbereich schöpfte, war ei-
ner der Lieblinge des ländlichen Lesepublikums. Er schrieb aus dem erlebten Leben
heraus und wusste neben den harten und schweren Dingen auch das Kleine und Feine
darzustellen. 1948 wurde er mit dem Ehrenpreis der Erziehungsdirektion des Kantons
Bern und mit dem Literaturpreis der Stadt Bern ausgezeichnet, 1957 wieder mit dem
Literaturpreis der Stadt Bern.
Sonntag, 26. April 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (bei Online-Buchungen zzgl. VVG)
Tickets: www.ticketino.com | 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)
Tageskasse ab 14:30 Uhr. Die Plätze sind nicht nummeriert.
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Konzert
TRIO PFLANZPLÄTZ UND PUDI LEHMANN

Thomas Aeschbacher, Schwyzerörgeli, Langnauerli, Cajon
Jürg Nietlispach, Kontrabass, Gitarre, Halszither, Trümpi
Simon Dettwiler, Schwyzerörgeli, Langnauerli
Pudi Lehmann, Klangwelten

Samstag, 02. Mai 2020, 19:30 Uhr
Eintritt: CHF 30.00
Tickets: www.ticketino.com | 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)

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Kurs 12: Die Gralsströmung des esoterischen Christentums
und ihre Gegnerschaft - einst und heute
Manfred Gödrich, Käshofen

Die Gralsströmung reicht viel weiter zurück als nur bis zur Zeitenwende. Denn die zu
diesem besonderen Zeitpunkt zusammengeflossenen mächtigen Impulse mussten
sich gegen eine Antigralsströmung behaupten, die ihrerseits alles daran setzte, die
Geschehnisse zur Zeitenwende zu verunmöglichen. So wie die vorchristliche Gralströ-
mung die Menschwerdung des Christus trotz der wiederholten Versuche der Gegen-
kräfte vorbereitete, so sind alle auf diesen Zeitpunkt folgenden und bis heute andau-
ernden Auseinandersetzungen von dem Kampf um den „Heiligen Gral“ geprägt. Der
Kampf gegen die Gnostiker und den Manichäismus, die weit reichenden Wirksamkei-
ten der Antigralsströmung zur Zeit Parzivals und dessen Gralsuche im 9. Jahrhundert,
der Gegenimpuls des ahrimanisch wirkenden Dogen Dandolo im 12. Jahrhundert, die
bald darauf erfolgte Vernichtung des Templerordens sowie der Angriff auf die große
Aufgabe Napoleons und Kaspar Hausers sind ebenso wie die beiden Weltkriege des
vergangenen Jahrhunderts äußerer Ausdruck dahinter liegender mächtiger okkulter
Kämpfe.
Das Ziel der Gegenströmung war und ist die „Verunmöglichung“ der unter der Führung
der Gralsströmung stehenden eigentlichen Mission der Menschheit, deren gegenwär-
tig zeitgemäßer Schritt in der imaginativen „Suche nach dem Heiligen Gral“ zum Aus-
druck kommt. Wie sich der moderne Mensch praktisch und auch individuell sinnvoll
mitgestaltend in dieses Spannungsfeld hineinzustellen vermag, kann auch durch ent-
sprechende Berücksichtigung der in unserer Gegenwart wirksamen apokalyptischen
Posaunen deutlich werden.
Kurszeiten:
Freitag, 08. Mai:
17:00 - 18:30 Uhr, 20:00 - 21:30 Uhr
Samstag, 09. Mai:
09:00 - 12:30 Uhr | 15:00 - 18:30h | 20:00 - 21:30 Uhr
Sonntag, 10. Mai:
09:00 - 12:30h
Freitag, 08. Mai 17:00 Uhr bis Sonntag, 10. Mai 2020, 12:30 Uhr
Preis: CHF 320.00

10. Mai am Kurs anschliessend:
15:30 Uhr Carte Blanche
Vortrag und Gespräch mit Manfred Gödrich.
Dieses Modul ist sowohl für Kursteilnehmenden (im Kurspreis
inbegriffen) als auch für weitere Gäste gedacht.
Einzeleintritt CHF 20.00
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Konzert
ENSEMBLE KALANDOS
Karel Boeschoten, Violine und Prímas
Gyula Boni, Bratsche
Csaba Lukács, Klarinette
Gyula Csik, Cimbalom
Zsolt Boni, Kontrabass

Samstag, 09. Mai 2020, 19:30 Uhr
Eintritt: CHF 28.00
Tickets: www.ticketino.com | 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)
Abendkasse ab 18:30 Uhr

                                      24
Mein Vater Frans Boeschoten brachte 1966 eine Schallplatte aus den USA mit nach
Hause welche mein weiteres Leben musikalisch mitbestimmen sollte: Eine Aufnahme
mit dem berühmten Ungarischen Primás Gyula Toki Horváth. Diese Musik und vor
allem sein wunderbares Violinspiel machten einen enormen Eindruck auf mich. Ich
fing an die Stücke mit der Aufnahme mit zu spielen und seit dieser Zeit liebe ich diese
Ungarische Musik. Jetzt nach vielen Jahren möchte ich mich mit dieser Hommage bei
Toki bedanken. Viele der Stücke im Programm wurden auch oft von Ihm und seiner
Kapelle gespielt.
Karel Boeschoten

«Der Arzt heilt den Leib, der Zigeuner die Seele». sagt Béla Berkes, der berühmte
Zigeunerprimas. Die meisten von uns denken bei ungarischer Volksmusik sofort an
die Zigeunermusik, denn diese ist untrennbar mit Ungarns Musikwelt verwoben. Die
ungarischen Musiker der Roma entdeckten die ursprüngliche ungarische Volksmusik
für sich und machten sie einem breiten Publikum zugänglich. Béla Bartók sprach von
«einer neueren ungarischen volkstümlichen Kunstmusik». Diese Musik hat sich im
Laufe der Jahrzehnte stets weiter entwickelt und so sind dann auch berühmte traditi-
onelle Titel gespielt vom Kalandos Ensemble auf neue Art zu hören. Karel Boeschoten
hat ein Programm ausgewählt, das die Vielfalt der ungarischen Volks- und Zigeuner-
musik zeigt: die zusammen gestellten Lieder (Nóta) mit Tänzen (Csárdás) und einem
virtuosen Finale (friss Csárdás), Zigeunerromanzen, Werbungstänze und Ausflüge in
die rumänische Volksmusik.

Wenn ein Nicht-Zigeunermusiker eine Ungarische Kapelle gründet und diese als
Primás (erster Geiger) leitet, kann das fast abenteuerlich genannt werden. Und genau
das geschah, als der Niederländer Karel Boeschoten im Frühling 2002 das Ensemble
Kalandos - das ungarische Wort für «abenteuerlich»! -gründete. Boeschoten, in vielen
Musikrichtungen zuhause, liebt und spielt die ungarische Volksmusik seit seiner
Jugend. Die anderen Musiker stammen aus Budapest und sind ungarische Roma, die
weltweit auftraten. Das Kalandos Ensemble spielte mit grossem Erfolg an vielen Orten
in Ungarn, Deutschland, Schweiz, Italien und Frankreich, Jazz Festival Montreux,
Davos Festival, Resonanz Festival St. Moritz, Garda Festival als Solisten Ensemble
beim Symphonieorchester Biel und im berühmten Smetana Saal Prag mit der Philhar-
monia Prag. «Kein Wunder also, dass große Komponisten wie Brahms oder Liszt die
ungarische Musik gerne zitierten. Die Bravi des Publikums zeigten, dass es eine gute
Idee war, ein solches Konzert in eine Kammermusikreihe zu integrieren. Wunderbar
funkelnd und inspirierend war es. Die Ungarn und ihr niederländischer Primás haben
sich die Bravi verdient.»
Süddeutsche Zeitung
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Kurs 13: Vortrag

Frank Burdich, Fulda

Kurs 13 Freitag, 15. Mai 2018, 19:30 Vortrag von Frank Burdich
(kann unabhängig vom Kurs besucht werden)
«Der Einfluss technischer Geräte auf die Welt der Menschen der Einfluss von Men-
schen auf technische Geräte - Ergebnisse aus der spirituellen Forschung» Alle Vorgän-
ge der physischen Welt sind aus dem Übersinnlichen heraus konstituiert. Es gibt einen
intentionalen Bezug aus der geistigen Welt und ausführende Kräfte auf der Ebene der
Elementarwesen. Wir Menschen haben Anteil an diesen Ebenen und sind-bewusst
oder unbewusst-in einer Wechselwirkung.
Im Vortrag werden Hinweise gegeben, wie diese Zusammenhänge bewusster ergriffen
und gestaltet werden können. Es wird von verschiedenen Beispielen aus der konkreten
übersinnlichen Forschung berichtet, wobei ein Schwerpunkt auf die Wirkung des Mo-
bilfunks gelegt wird.

Freitag, 15. Mai 2020 19:30 Uhr
Preis: 20.00
Tageskasse ab 19:00 Uhr

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Kurs 14: Übersinnliche Wahrnehmung - Einführungskurs

Frank Burdich, Fulda

Die Fähigkeit zur übersinnlichen Wahrnehmung kann auf einem eigenen, persönlichen
Erkenntnisweg erreicht werden.
Die Menschen sind aber zu jedem Zeitpunkt viel näher an der Wahrnehmung von
Übersinnlichem, als sie es oft vermuten würden.
Dieser Kurs will mit praktischen Übungen – vor allem in der Natur die Möglichkeit zur
Erprobung und Erweiterung der eigenen Sensibilität bezüglich des Übersinnlichen ge-
ben.
Der Verlauf des Kurses orientiert sich an den Fähigkeiten der Teilnehmer. Es wird Wert
auf die Vermittlung einer klaren Wahrnehmungsmethodik gelegt und deren Bezug zum
anthroposophischen Erkenntnisweg aufgezeigt.
Der Kursbesuch setzt keine Kenntnisse voraus und eignet sich sowohl für Menschen,
die sich dem Thema der übersinnlichen Wahrnehmung sachte annähern möchten, als
auch für Menschen, die bereits einen spirituellen Weg gehen und sich ihrer eigenen
Wahrnehmung unsicher sind. Ziel des Kurses ist, die Teilnehmenden auf ihrem eigenen
Weg zu bestärken und auch Möglichkeiten zum eigenen Weiterforschen zu geben.
Kurszeiten:
Samstag, 16. Mai
09:30 – 13:00, 15:00 – 18:00, 20:00 – 21:30 Uhr
Sonntag, 17. Mai
09:00 – 12:00 Uhr

Samstag, 16. Mai 09:30 bis Sonntag, 17. Mai 2020 12:30 Uhr
Preis: inkl. Vortrag: CHF 320.00
Einzeleintritt Vortrag: CHF 20.00

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Mundartlesung 4

DR CHLÄIS, DR PLÄMPELER U LEHN CHRISCHTE
Geschichten von Helene Beyeler
Gelesen von Christian Schmid

Helene Beyeler (1902–2003) war keine Emmentalerin, sie wurde in Allenlüften nörd-
lich von Rosshäusern geboren, also im Westen von Bern. Sie war aber Jahrzehnte lang
Lehrerin im Emmental und landete mit ihrem Alterswerk «Apartigi Lüt. Gschichten us
em Ämmetal» von 1981 einen Bestseller. Helene Beyeler war eine gute Beobachterin.
Ihre Geschichten um den Chläis, den Plämpeler und den Lehn Chrischte sind Dokumen-
te des Bauernlebens aus einer Zeit, in welcher der Bauer im Hügelland mit dem Werk
seiner Hände oft noch ums Überleben kämpfte. Helene Beyeler lebte mit ihrem Mann,
dem bekannten Wanderwegpionier Otto Beyeler, lange Zeit in Oppligen.

Christian Schmid wird Geschichten aus dem Emmental und aus dem Worblental von
vier Autorinnen und zwei Autoren vorlesen. Sie erzählen von einer Welt, in der die Din-
ge, die in der Folge die Welt verändern sollten – der elektrische Strom, Motorfahrzeuge
und Maschinen, das Telefon und das Radio, noch nicht existierten oder ihren Siegeszug
erst antraten. Diese Welt war weder einfach noch heil, aber manchmal stiller, weniger
gehetzt und, in ihrem Blick auf die Zukunft, vielleicht zuversichtlicher.

Sonntag, 17. Mai 2020, 15:30 Uhr
Eintritt: CHF 25.00 (bei Online-Buchungen zzgl. VVG)
Tickets: www.ticketino.com | 0900 441 441 (CHF 1.00/Min. FNT)
Tageskasse ab 14:30 Uhr. Die Plätze sind nicht nummeriert.
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Kurs 15: Bedarfsorientierte Ernährung
Lebensmittel mit therapeutischer Wirkung als Heilmittel einsetzen

Ulla Baumann, Heilpraktikerin und Buchautorin

Als Grundlagen dienen ein Tagesrhythmus, welcher Aktivität am Tage und die Rege-
neration in der Nacht fördert und spezielle Zubereitungsarten, welche die Inhaltsstof-
fe von natürlichen Lebensmitteln schonen und in jeder Küche ohne grossen Aufwand
ausgeführt werden können.
Darüber hinaus können Lebensmittel individuell nach Bedarf eingesetzt werden.
Wir befassen uns mit der Wirkung der Lebensmittel auf Körper, Seele und Geist. Wir
finden heraus, was im Sommer, beim Wandern die erhitze Haut kühlt, was uns im Win-
ter warm halten oder bei Büroarbeit die Konzentrationsfähigkeit fördern kann, wie wir
das Hormonsystem stärken und die Leber entlasten können.
Wir gehen der Frage auf den Grund, warum ein gesunder Lebensmittelinstinkt heute
nicht mehr ganz selbstverständlich ist, wie wir ihn neu stärken können. Wir bespre-
chen, wie wir für die Familie oder andere Gemeinschaft ein Angebot bereitstellen kön-
nen, das verschiedene individuelle Bedürfnis berücksichtigt.
Lebensmittel bewusst einsetzen macht Spass und Freude, die passende Ernährung
schmeckt auch gut und wird gerne gegessen.

Im Kurs inbegriffen sind ein Manuskript und eine Kochdemonstration mit Degustation.
Das Kochbuch mit Rezepten sowie weitere Drucksachen und Hilfsmittel können im Kurs
erworben werden.

Ulla Baumann (1958) in der Schweiz aufgewachsen, Rudolf Steiner Schule Bern,
Ausbildung als Kleinkinderzieherin, Waldorfkindergarten, Spielgruppenleiterin, Haus-
haltlehrmeisterin, Pflegerin SRK, Naturheilpraktikerin NVS. fünf erwachsene Kinder,
Enkelkinder. Seit 2003 selbständig als Heilpraktikerin, Kursleiterin und Autorin tätig.
Weitere Informationen: www.boe-online.ch

Samstag, 06. Juni 2020, 09:00 – 17:00 Uhr
Preis: CHF 190.00
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Kurs 16: Übersinnliche Wahrnehmung - Vertiefungskurs

Frank Burdich, Fulda

Die Ausprägungen der übersinnlichen Welt sind sehr vielfältig und der Wahrnehmung
unterschiedlich leicht zugänglich. Der Kurs will eine Hilfe auf dem eigenen Weg geben,
Wahrnehmungen zu systematisieren und das Bewusstsein für eigene Wahrnehmungs-
möglichkeiten zu schärfen.
Die Dauer von mehreren Tagen ermöglicht einen breit angelegten Zugang zum Thema
mit viel Möglichkeit und Zeit zum eigenen Forschen und Üben. Die Fähigkeiten der
Teilnehmenden werden berücksichtigt.
Der Kurs richtet sich sowohl an Teilnehmende vergangener Kurse als auch an Men-
schen, die sich unabhängig davon schon länger mit dem Thema der übersinnlichen
Wahrnehmung beschäftigen.
Frank Burdich, geb. 1967 in Dulmen/Westfalen-Studium der Chemie und Biologie für
das Gymnasiallehramt-langjähriger Oberstufenlehrer für Chemie, Biologie und Infor-
matik an einer Waldorfschule – seit 2011 hauptberufliche Tätigkeit als spiritueller For-
scher – seit 2012 Geschäftsführer der Gesellschaft für angewandte Geistesforschung
mbH mit Sitz in Fulda – Forschungsschwerpunkte: Substanz-, Homöopathie- und Phy-
totherapieforschung, Einfluss technischer Geräte auf den Menschen, übersinnliche
Eurythmiebeobachtung, spirituelle Grundlage von Krankheit und Gesundheit, Metho-
dik und Didaktik der übersinnlichen Wahrnehmung.

Kurszeiten:
Donnerstag, 09. Juli: 19:30 – 21:00 Uhr
Freitag, 10. Juli ; 10:00-13:00, 15:00 – 18:00, 20:00 – 21:30 Uhr
Samstag, 11. Juli : 10:00 – 13:00 , 15:00 – 18:00, 20:00 – 21:30 Uhr
Sonntag, 12. Juli: 09:00 – 12:00 Uhr

Donnerstag, 09. bis Sonntag 12. Juli 2020
Preis: CHF 495.00
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Kurs 17: Auf den Spuren der gemeinsamen Mission des
Klosters Odilienberg und dem Orden der Tempelritter
Ferienkurs im Kloster Odilienberg
Manfred Gödrich, Käshofen

Die Eindrücke und Erfahrungen vor Ort können eine deutliche Sprache sprechen und
uns einige tief mit der Entwickelung Europas verbundene Strömungen erkennen las-
sen. Dieser Studienkurs zu dem seit dem siebenten Jahrhundert bestehenden und von
einer alten heidnischen Mysterienstätte zum Christentum gewendeten Kloster Odili-
enberg ist zwar überwiegend eine Reise in dessen tief im esoterischen Christentum
verwurzelten Vergangenheit mit seinen okkulten Strömungen und quer durch Europa
wirksamen Impulsen, dennoch ist es aber auch eine Reise in die Gegenwart zu dessen
im Lichte aktueller europaweiter Entwicklungen stehenden Wirksamkeiten.
„Von diesem Kloster ging die christliche Substanz über das ganze Abendland", und die-
se Quelle ist bis heute nicht versiegt.
Bei dieser okkulten Spurensuche werden sowohl der heidnische Aspekt dieser alten
megalithischen Mysterienstätte sowie der einer Einweihungsstätte im nördlichen El-
sass als auch esoterische Hinweise rund um das mit dem esoterischen Christentum
verbundene Kloster Odilienberg beleuchtet werden. Noch heute sind überall Spuren
einer einstmals lebenssprühenden und geistvollen Vergangenheit aufzufinden, die uns
das mit diesem Ort seit langer Zeit verbundene Geistesleben sowie dessen Verbindun-
gen zum Orden der Tempelritter zu offenbaren vermögen.
Diese spirituelle Spurensuche wird uns somit im engeren sowie auch im weiteren Um-
kreis sowohl zu uralten Mysterienzusammenhängen als auch zu deutlichen Hinweisen
auf die welthistorisch bedeutende gemeinsame Zukunftsmission einerseits des Klos-
ters Odilienberg und andererseits des Ordens der Tempelritter führen.
Unser mehrere Stationen umfassender Weg wird ausgehend vom Kloster Odilienberg
und der benachbarten höchstwahrscheinlich bereits kurz nach dem Untergang der At-
lantis geschaffenen Mysterienstätte über das wundersame «plateau des fees» (Feen-
platz), Strassburg, dem Stift Andlau bis hin zu dem tief mit dem esoterischen Christen-
tum verwurzelten Kloster Niedermünster führen. In Straßburg werden wir ein Museum
besuchen, in dessen Räumen sich ehemals die Loge der alten Dombauhütte befand
und in dem heute wahre Kunstschätze ausgestellt sind.
Da unsere Unterkunft im Hotel Mont Saint Odile innerhalb der Klostermauern sein
wird, kann sich damit die hervorragende Gelegenheit bieten, vor allem morgens und
abends abseits des Tourismus dem dort noch vorhandenen Geistesleben sinnend
nachspüren zu können.

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Programm
Donnerstag, 23.07.2020
12:00 Uhr: Treffpunkt an der Réception des Hotels Mont Saint Odile
14:00 - 18:00 Uhr: Unsere erste Wanderung führt uns zu den deutlich erhaltenen Spu-
ren (Schalensteine, Druidenhöhle, Merowingergräber, ...) der von der etwa 11 Kilome-
ter langen Heidenmauer umschlossenen gewaltigen megalithischen Mysterienstätte
auf dem Odilienberg.
19:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen
20:30 Uhr: Seminararbeit
Freitag, 24.07.2020
07:30 Uhr: Gemeinsames Frühstück
09:00 - 12:00 Uhr: Besichtigungen der ältesten Teile der Klosteranlage Odilienberg wie
beispielsweise der Johannes-Kapelle mit dem Odiliengrab und deren bemerkenswer-
ter Mittelsäule, der Tränenkapelle oder auch der beiden Einweihungsgräber als Ver-
bindungsglied zum Orden der Tempelritter und Besprechungen okkulter Hintergründe
alter Fresken und Reliefs.
14:00 - 18:00 Uhr: Angenehme Wanderung (etwa 40 min) entlang der Heidenmauer zu
dem wunderbar gelegenen und äußerst bemerkenswerten sowie hoch energetischen
Kultplatz des „plateau des fees“, an welchem auf engstem Raum zahlreiche vielgestal-
tige Schalensteine zu finden sind.
19:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen
20:30 Uhr: Seminararbeit
Samstag, 25.07.2020
07:30 Uhr: Frühstück
10:00 - 17:30 Uhr: Nach einer etwa 40 minütigen Autofahrt nach Straßburg erkunden
wir zuerst den malerischen Altstadtteil „Petit France“. Anschließend an eine Besich-
tigung des Münsters wird der Aufenthalt in Straßburg durch den Besuch des aus der
alten Dombauhütte hervorgegangen „Musée de l´Oeuvre Notre Dame“ gekrönt. Einer-
seits stellt dieses Museum mit außergewöhnlichen Originalen vom 11. bis zum 17. Jhd
eine wahre Fundgrube für den begeisterten Kunstliebhaber dar und andererseits sind
in die alten holzgetäfelten Räume bis heute deutliche Anklänge an die alte Freimaure-
rei der Bauhütten „hineingeheimnisst“.
19:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen
20:30 Uhr: Seminararbeit

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Sonntag, 26.07.2020
07:30 Uhr: Frühstück
10:00 - 12:30 Uhr: Fahrt (etwa 20 min) in das am Fuße des Odilienbergs gelegene And-
lau. Im Zuge der Begehung der Stiftskirche sowie des alten Gewölbekellers werden wir
unter anderem bemerkenswerte Steinreliefs aus dem 9. Jahrhundert und den sagen-
umwobenen von Kaiserin Richardis selbst hierher gebrachten „Schädels des Lazarus“
besichtigen. Danach Weiterfahrt in das benachbarte kleine Örtchen Epfig, in dem
ein wahres gotisches Kleinod, die Chapelle-Sainte-Marguerite mit ihrem alten Fried-
hof, dem Beinhaus und dem bemerkenswerten Kreuzgang zu finden ist.
14:00 - 18:00 Uhr: Besichtigung der am Fuße des Odilienbergs gelegenen einstigen
Mysterienstätte der heutigen Klosterruine Niedermünster.
Das Mitbringen einer Sitzunterlage und geeignetem Schuhwerk wird empfohlen

Donnerstag, 23. bis Sonntag, 26. Juli 2020
Preis: CHF 690.00
Die Kursgebühr versteht sich inklusive drei Übernachtungen in komfortablen 2-Bett
Zimmern mit Dusche/WC im Hotel Mont Saint Odile bei Halbpension mit eigenem Se-
minarraum und Museumseintritt.
Da die Hotelkosten für 2020 gestiegen sind, wurde die Kursgebühr leicht angehoben.
Einzelzimmer-Zuschlag: CHF 90.00

Kloster Odilienberg in Otrott (F)

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Kurs 18: Der wesenhafte Zusammenhang
zwischen Geist und Materie
Manfred Gödrich, Käshofen

Materie ist am weitesten von seinem Ursprung entfernter Geist. Die feinste Form der
Materie finden wir im Feuer beziehungsweise in der Wärme und diese verdichtet sich
im Entwickelungsgang zu Luftigem, Flüssigem und Festem. Das ist die Geburtsstunde
der scheinbaren Polaritäten des Daseins, denn dadurch vollzieht sich die „Trennung
zwischen Gott und Welt“ und diese ist die Grundvoraussetzung für das Entstehen der
für den kosmischen Werdegang unentbehrlichen menschlichen Freiheit.
Die Daseinsform der Wärme stellt somit gewissermassen das Durchgangstor zwischen
Geist und Materie dar. Dieses Tor wird sowohl bei der Verfestigung des Geistes zu
Materie als auch beim Übergang des Festen zum Ätherischen, also beim Wiederver-
geistigungsprozess der stofflichen Substanz, durchschritten. Geist und Materie sind
demnach keine unüberwindbaren Gegensätze, sondern unterschiedliche Erschei-
nungsformen des Gleichen.
Kurszeiten:
Freitag, 21. August:
17:00 - 18:30 Uhr, 20:00 - 21:30 Uhr
Samstag, 22. August:
09:00 - 12:30 Uhr | 15:00 - 18:30h | 20:00 - 21:30 Uhr
Sonntag, 23. August:
09:00 - 12:30h

Freitag, 21. August 2020, 17:00 Uhr bis Sonntag, 23. August 2020, 14:00 Uhr
Preis: CHF 320.00

23. August am Kurs anschliessend:
15:30 Uhr Carte Blanche
Vortrag und Gespräch mit Manfred Gödrich.
Dieses Modul ist sowohl für Kursteilnehmenden (im Kurspreis inbegriffen) als auch für
weitere Gäste gedacht.
Einzeleintritt CHF 20.00

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Kurs 19 (Wiederholungskurs)
Sich zur Sterbebegleitung ermutigen und
befähigen Modul 4: Die Lebensüberschau
Ursa Neuhaus, Bern
Franz Ackermann, Zürich

Nach dem Schwellenübergang beginnt das Leben nach dem Tode. Der Mensch hat eine
andere Lebensform angenommen.
Die Teilnehmenden machen sich damit vertraut, dass sich das Leben im Diesseits und
im Jenseits als ein Entwicklungsweg vollzieht. Die Entwicklung geht immer weiter. Sie
unterliegt Gesetzmässigkeiten und ist doch für jeden Menschen individuell. Lebende
und Verstorbene können ihren Daseinsweg gegenseitig fördern und bereichern.
Durch Bildbetrachtungen anhand des Werkes von Gerhard Reisch und persönlichen
Erfahrungsaustausch nähern wir uns einem lebendigen Verstehen der ersten Stufe im
Nachtodlichen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.sterbekultur.ch; www.sterben.ch; www.gerhardreisch.com
Sich zur Sterbebegleitung ermutigen und befähigen.
Die Arbeitsgemeinschaft Sterbekultur bietet eine Weiterbildung für Menschen an, die
in der Sterbebegleitung tätig sind oder tätig werden wollen. Der Kurs umfasst neun
ganztätige Module, die in freier Reihenfolge besucht werden können. Inhaltlich wer-
den Themen behandelt, die an den Sterbeprozess und das Erleben des Sterbenden
anknüpfen, wie auch solche, die mehr das Verhalten der Begleitperson und die innere
Vor und Nachbereitung zur Sprache bringen. Die Kursleitenden benützen die Bild- und
Spruchwerke aus Gerhard Reischs Totenbuch als bewährte Hilfsmittel zum Einstieg ins
Gespräch wie zur Vertiefung der Inhalte.

Donnerstag, 27. August 2020, 09:30 – 17:00 Uhr
Preis: CHF 190.00 inkl. Pausenverpflegung. Mittagessen separat

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Kurs 20: Was die Naturgeister uns sagen

Wolfgang Weirauch, Flensburg

Unsere ganze Welt ist von unzähligen Naturwesen, astralen und geistigen Wesenhei-
ten durchzogen. Diese Wesen möchten nicht vom Menschen ignoriert, sondern er-
kannt und berücksichtigt werden. Und sie haben sehr viel zu erzählen!
Von daher ist es ein wirkliches Novum, dass wir seit 17 Jahren durch die Vermittlung
von Verena Staël von Holstein im Dialog mit Hunderten von Natur- und Geistwesen-
heiten sind und dass diese Gespräche mittlerweile in etwa 50 Büchern vorliegen. Auch
wenn wir momentan keine weiteren Bücher veröffentlichen, führen wir trotzdem noch
neue Gespräche, die bisher unveröffentlicht sind und hier zum ersten Mal vorgestellt
werden.
Dieser Kurs wendet sich an alle Interessenten, ohne jede Vorkenntnisse. Anthroposo-
phie lebendig, undogmatisch und konkret!

Wolfgang Weirauch führt die Interviews mit Naturgeistern regelmässig seit vielen Jah-
ren und veröffentlicht sie, wie viele andere interessante Zeitbeiträge, in den Flensbur-
ger Heften. Er ist als Schriftsteller und in der Lehrer- und Erwachsenenbildung tätig.

Kurszeiten:
Freitag, 28. August: 20:00 - 21:30 Uhr
Samstag, 29. August: 09:00 – 12:30, 15:00 – 18:00 und 20:00 – 21:30 Uhr
Sonntag, 30. August: 09:00 – 12:00 Uhr

Freitag, 28. August bis Sonntag, 30. August 2020
Preis: CHF 320.00

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Kurs 21: Wickel und Rhythmische Einreibungen
Teil I Erkältungen, Fieber
Ohren, Nebenhöhlen, Hals, Bronchien, Lunge
Prophylaxe, Behandlung und Rekonvaleszenz

Agnes Flicker-Arnold, Worb
dipl. Pflegefachfrau, Expertin für Anthroposophische Pflege, Therapeutin für Rhythmi-
sche Massage und Chirophonetik
Valeria Girardin, Ittigen
dipl. Pflegefachfrau, Psychiatrie-Therapeutin für Rhythmische Massage und Rhythmi-
sche Einreibungen

Teil 1 dieses Kurses dauert einen Tag, Teil 2 ist ein zweitägiger Kurs

Im menschlichen Organismus wirken regulierende Kräfte, die Gesundheit als ein be-
wegliches und empfindliches Gleichgewicht immer wieder neu entstehen lassen. Im
Kurs “Wickel und Rhythmische Einreibungen” suchen wir diese Ressourcen zu erken-
nen und im Einklang mit ihnen zu handeln. Die Natur um uns bietet Vieles an, mit dem
wir uns für eine menschengemässe Pflege verbünden können. Kleine Pflanzenbetrach-
tungen und einfache Wahrnehmungsübungen eröffnen uns einen ersten Zugang dazu.
Dabei stützen wir uns auf altbewährte Erfahrungen und erweitern bekannte wissen-
schaftliche Anschauungen mit Erkenntnissen aus der anthroposophischen Menschen-
kunde.
Die meisten Anwendungen führen wir im Kurs selber aus, lernen dabei durch das eige-
ne Erleben und durch das Tun.

Mit äusseren Anwendungen können wir Menschen mit den verschiedensten Erkran-
kungen und Behinderungen, vom Säuglings- bis ins hohe Alter begleiten.

Kurszeiten:
09:00 - 10:30 Uhr | 11:00 - 12:30 Uhr
12:30 - 14:00 Uhr Mittagspause
14:00 - 15:30 Uhr | 16:00 - 17:30 Uhr

Samstag, 05. September 2020, 09:00 – 17:30 Uhr
Preis: CHF 160.00
Teil 2: Samstag, 24. und Sonntag, 25. Oktober 2020, 09:00 - 17:30 Uhr
Preis CHF 280.00

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