VEREIN DER HAMBURGER E.V - VUN DÜT UN DAT IN HOCH UN PLATT - www.v-d-hh.de - Verein der Hamburger eV

 
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VEREIN
                                                                C 6883
                                                  Nr. 2 · März/April 2020

        DER
        HAMBURGER
        E.V.
        vormals Verein geborener Hamburger e.V.

V U N D Ü T U N D AT I N H O C H U N P L AT T

                                                     Foto: Diakonie Hamburg/Markus Scholz

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Verein der Hamburger e.V.

 INHALTSVERZEICHNIS                                                             Mitgliederverwaltung
 Internes und Termine               S. 2-5        Die Mitgliederverwaltung des Vereins bittet alle Mitglieder, bei Änderung der An-
                                                  schrift, Austritt aus dem Verein und Ableben eines Mitglieds, um schrift­liche Informa-
 Berichte, Geschichten                            tion an:
 und Unterhaltung                   S. 6-15                                      Verein der Hamburger e.V.,
                                                                  Vereinsbüro, Otto-Speckter-Straße 2, 22305 Hamburg.
 Aufnahmeantrag                     S.     16
                                                                      Telefon: 040/692 97 96, E-Mail: info@v-d-hh.de

                                                                                Liebe Mitglieder
 IMPRESSUM                                            Sollten sich bei Euch Änderungen der Bankkontodaten ergeben, bitte
 Verein der Hamburger e.V.                             immer die Kassenführung (siehe: Wer hilft mir weiter?) schriftlich
 Mitglied im ZA Hamburgischer                      informieren, damit die internen Daten immer auf dem neuesten Stand sind.
 Bürgervereine r.V.
                                                                                                      Eure Schatzmeisterin
 Herausgeber: Verein der Hamburger e.V.
 1. Vorsitzender: Thomas Ferenz
                                                          Unsere gültige IBAN lautet: DE38200505501280125905
 Feldstraße 48, 22880 Wedel
 Telefon: (04103) 8 71 11
 2. Vorsitzender:                                                           Vereinsjubiläen 2020
 Horst Schmidt (kommissarisch)
 Telefon: (040) 643 85 20                                                 Januar/März/April 2020
 Fax & Voice: 0321 2138 1320                                   Wolfgang Frenzel             01. April             60 Jahre
 Büro und Archiv: Otto-Speckter-Straße 2,                      Günther Langhoff             01. April             60 Jahre
 22307 Hamburg, Telefon: 040/692 97 96
 E-Mail: vereinderhamburger@t-online.de                        Werner Langhoff              01. Januar            60 Jahre
 Öffnungszeiten Büro: Do. von 10 bis 13 Uhr                    Günter Plath                 01. März              50 Jahre
 Öffnungszeiten Archiv: jeden 3. Mittwoch                      Martin Antczak               01. April             40 Jahre
 im Monat von 10 bis 12 Uhr.
                                                               Hans Kunter                  01. Januar            25 Jahre
 Vereinskonto: Hamburger Sparkasse
 IBAN: DE38200505501280125905                                  Ursula Jöhnke                28. März              25 Jahre
 BIC: HASPDEHHXXX
                                                          Der Vorstand gratuliert der Jubilarin und den Jubilaren zu ihrer
 Internet: http://www.v-d-hh.de
                                                    langjährigen Mitgliedschaft im Verein der Hamburger und dankt ihnen für
 Produktion und Druck:
 Lütcke & Wulff Druckerei und Verlag,                ihre Zuverlässigkeit, mit der sie dem Verein viele Jahre die Treue halten.
 Medienzentrum Hamburg,
 Rondenbarg 8, 22525 Hamburg,
 Telefon: (040) 23 51 29-0/Telefax: -77                                  IN EIGENER SACHE
 E-Mail: info@luewu.de
 Internet: http://www.luewu.de                    Texte und Beiträge von Mitgliedern bitte per E-Mail an info@verein-der-hamburger.de
 http://www.medienzentrum-hamburg.de              senden. Bilder bitte ausschließlich im jpeg-Format (.jpg) senden. Texte können aus
                                                  Word (.doc, .rtf) oder als PDF (.pdf) verarbeitet werden. Bilder bitte nicht in den Text
 Der Name „Seemanns-Chor Hamburg“ und             einfügen, sondern separat senden / übergeben. Das Zeitungsgremium behält sich vor,
 das Seemanns-Chor-Logo sind patentrecht-         Beiträge zu selektieren, in Abstimmung mit dem Autor zu kürzen oder zu ergänzen. Eine
 lich geschützt (Urkunde Nr. 30 2013 002 361      Garantie auf Veröffentlichung besteht nicht (ausgenommen sind hier vereinsinterne
 vom 9. April 2013)                               Angelegenheiten). Alle eingesandten Texte und Bilder müssen frei von Copyright-An-
    Namentlich gekennzeichnete Artikel
                                                  sprüchen Dritter sein. Sollten Texte und Bilder mit einem Copyright versehen sein,
    geben nicht unbedingt die Meinung
                                                  können diese nur mit schriftlicher Genehmigung des Copyright-Inhabers veröffentlicht
                                                  werden.
     des Vorstandes (V.i.S.d.P.) wieder.                                                                       Das Zeitungsgremium
        Textkürzungen vorbehalten.
         Redaktionsschluss für die                      Die für uns bereitgestellten Artikel in plattdeutscher Sprache
     nächste Ausgabe: 27. März 2020
                                                                  werden weder geändert noch verfälscht.
    VEREIN
      DER
HAMBURGER     2
       E.V.
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Verein der Hamburger e.V.

                            Versammlung
  am Donnerstag, dem 12. März 2020, um 18.00 Uhr im Luisenhof
                (direkt am U-Bahnhof Farmsen)
       Die „Faxenmoker” möchten Euch erfreuen mit:
              „Faxenmoker bunt gemischt 2020“                                        Geburtstagsliste
     Jahreshauptversammlung (nur für Mitglieder)                                – ab dem 60. Lebensjahr –
  am Donnerstag, dem 9. April 2020, um 18.00 Uhr im Luisenhof                          März 2020
                  (direkt am U-Bahnhof Farmsen)                                Klaus Thiessen                   7.03.
                           Tagesordnung:                                       Günther Wilckens                13.03.
      1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit                     Erika-Rita Bergmann             15.03.
      2. Bericht des Vorstandes                                                Hans Emmen                      15.03.
      3. Berichte der Gruppen                                                             April 2020
      4. Kassenbericht 2019                                                    Herta Timmermann                 3.04.
      5. Bericht der Kassenprüfer                                              Helmut Hörmann                   5.04.
      6. Entlastung des Vorstandes                                             Peter Schulz                    14.04.
      7. Neuwahl des 2. Vorsitzenden für ein Jahr
      8. Neuwahl eines Kassenprüfers                                              Herzlichen Glückwunsch
      9. Verschiedenes                                                            zum Geburtstag unseren
     10. Die Mitglieder haben das Wort             Der Vorstand                     Geburtstagskindern.
 Möchten Sie uns einmal kennenlernen? Sie sind als Gast herzlich willkommen!           – Der Vorstand –
                                                                                      Wir veröffentlichen die
                                                                                  Geburtstage unserer Mitglieder
                   Wer hilft mir weiter ?                                        ab dem 60. Geburtstag auf 0 und 5.
Mitgliederverwaltung                  Tel.: (040) 692 97 96                      Ab dem 90. Geburtstag jedes Jahr.
Vereinsbüro                           vereinderhamburger@t-online.de
Otto-Speckter-Straße 2, 22305 Hamburg Donnerstags von 10 bis 13 Uhr
Seemanns-Chor Hamburg
                                                                                 Wir freuen uns auf Sie !
Günter Bautzer (Chorvorsitzender)         Tel.: (040) 538 67 95
Detlev Alsen (stv. Chorvorsitzender)      Tel.: (040) 732 55 27
Kulturkreis                               Tel.: (040) 41 35 58 51
Horst Bopzin                              hbopzin@aol.com
De Faxenmoker
Jutta Mackeprang                          Tel.: (04151) 9 87 43
Kegel-Gruppe „Alle Neune“                 Tel.: (040) 58 70 86
Karin Cramer                              karin.cramer@gmx.net
Kassenführung                             Tel.: (0178) 531 34 10
Schatzmeisterin Monika Hartwig            mr.hartwig@kabelmail.de
Redaktion                                                                        Werden Sie Mitglied im
Dieter Samsen	
              zeitung@v-d-hh.de                                                 VEREIN DER HAMBURGER.
                                                                                 Wir freuen uns auf neue
                        Neue Mitglieder im Verein                               Gesichter und neue Ideen.
                           Harald Redemann
               Der Vorstand begrüßt Dich ganz herzlich                           Wir danken für die überreichten
            und freut sich auf einen regen Austausch mit Dir.                    Spenden.         Der Vorstand
                                                                                                            VEREIN
                                                                                                        3   DER
                                                                                                            HAMBURGER
                                                                                                            E.V.
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Verein der Hamburger e.V.

                                                                           Kultur für alle

                                               Plattdüütsch Krink mit Johanna Kastendieck
                          Freitag, 6. März 2020. Johanna Kastendieck liest Lyrik und Prosa in Hoch- und Plattdeutsch
                                                   Plattdüütsch Krink mit Christa Heise-Batt
                  Freitag, 3. April 2020. Norderstedts erste Kulturpreisträgerin Christa Heise-Batt kommt wieder einmal zu uns.
                                     Sie wird Geschichten und Gedichte von und aus der weiten Welt vortragen.
                              Veranstalter: NaturFreunde Eimsbüttel zusammen mit dem Verein der Hamburger.
                        Veranstaltungsort: Hamburg-Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12, 20259 Hamburg (Eimsbüttel)
                                               Uhrzeit: jeweils 15.00 Uhr (Einlass ab 14.30 Uhr)
                        Es wird um zahlreiches Erscheinen und eine Spende gebeten. Gäste sind herzlich willkommen!
      Weitere Infomationen unter www. http://naturfreunde-hh.de, sowie für das Hamburg-Haus Eimsbüttel (Lageplan/HVV-Verbindungen)
                                    unter https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11258629

   Am Sonnabend, 25. April 2020, ist es wieder soweit. An diesem Tag findet der dritte Hamburger Plattdeutschtag statt. Schirmherrin ist auch
  dieses Mal wieder Katharina Fegebank, die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg. Weiter Informationen sind zu finden
  beim „Plattdüütschroot för Hamborg“ im Internet unter www.platt.de sowie zu gegebener Zeit im „Hamburger Abendblatt“ und bei NDR 90,3.

                                                                       „Gerd vertellt di wat!“
                                                                       Ein plattdeutscher Abend mit Gerd Spiekermann,
                                                                       am Donnerstag, den 19.März 2020, um 19.30 Uhr.
                                                                       Veranstaltungsort: Im kleinen Hoftheater in Horn,
                                                                       Bei der Martinskirche 2, 22111 Hamburg.
                                                                       Eintritt: 23,– Euro. Ermäßigt für Rentner: 21,– Euro.
                                                     Foto: A. Samsen

                                                                       Telefon: 040 / 68 15 72
                                                                       Theater-Kasse, donnerstags von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr

                      Wandern mit Ingo – Wanderfreunde Walddörfer! Wer hat Lust mitzuwandern?
         Anmeldung bei unserem Mitglied Ingo Kühl, Telefon 040/640 61 19 der mobil 0160/948 68 935, zeitweise Anrufbeantworter.
                           Sonntag, den 1. März 2020 – Wanderung: Sasel-Saselbek-Alster-Ohlstedt = 6-7 km
                                    Treffen: U-Berne/Abfahrt U1, um 9.41 Uhr nach Volksdorf + Bus 174
                  Sonntag, den 15. März 2020 – Wanderung: Hoheneichen-Klg.-Park-Grootmoor-Gut Karlshöhe = 6 km
                     Treffen: U-Berne/Abfahrt BUS 368, um 9.34 Uhr nach Wellingsbüttel. Anmeldung bis 13.März 2020
                   Sonntag, den 29. März 2020 – Wanderung: Ratzeburg/Küchensee, Einkehr Farchauer Mühle = 7 km
                          Treffen: U-Berne/Abfahrt U1, um 9:11 Uhr nach Wandsbek. Anmeldung bis 26.März 2020
           Sonnabend, den 11. April 2020 (Ostern). Wanderung: „Wohnen im Grünen“ – Grün + Wasser in Nettelnburg = 7 km
                   Treffen: U-Berne/Abfahrt U1, um 9:41 Uhr nach Hauptbahnhof + S-Bahn. Anmeldung bis 8.April 2020

    VEREIN
      DER
HAMBURGER     4
       E.V.
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Verein der Hamburger e.V.

        Besuch des Sankt Pauli Museums – letzte Chance für Kurzentschlossene
                                                                     Es ist aus! Der Mietvertrag ist gekündigt. Ende März 2020 muss das
                                                                     kleine, aber feine Sankt Pauli Museum den aktuellen Standort hinter der
                                                                     David­wache aufgeben. An welchem Standort es zukünftig weiter geht
                                                                     steht derzeit noch in den Sternen. Die Miete der Fläche an der David-
                                                                     straße 17 ist für ein kleines, nicht subventioniertes Museum nicht mehr
                                                                     zu stemmen. Schön, wenn man nette Menschen kennt. Einer davon ist
                                                                     Vincent, mein langjähriger Netzwerkpartner und Gründer der Ham-
                                                                     burg-Lotsen. Auf seinem Blog (www.hamburg-lotse.de) schreibt er:
                                                                     „Mein Angebot: Wenn Ihr mit 20 oder mehr Gästen kommt, dann gibt´s
                                                                     vom Lotsen (ohne Aufpreis zum reg. Eintritt) die Geschichte St. Paulis
                                                                     auf der Bühne erzählt. Dazu gibt´s für Euch ein Getränk, Anekdoten
                                                                     und das wundervolle Gefühl, dieses kleine, muckelige Museum unter-
                                                                     stützt zu haben… Meldet Euch!“ Und er bittet: nicht in der letzten
                                                                     März-Woche. Es muss ja noch gepackt werden. Klar. Wenn wir es schaf-
                                                                     fen 20 oder mehr Teilnehmer zu gewinnen, wartet ein spannender Vor-
trag über die Geschichte St. Paulis auf uns. Anmelden kann sich grundsätzlich jeder, Mitgliedschaft im Verein ist nicht Voraussetzung. Erweisen
wir dem Museum am alten Standort, gegenüber der Davidwache, noch einmal die Ehre.
Wir besuchen das Museum am 15. März 2020 um 16.00 Uhr. Kosten: 6,51 Euro pro Person. Anmeldungen auf unseren Versammlungen bei
mir und an den Übungsabenden des Seemanns-Chors bei Karl-Peter.                                 Ricarda / Foto: Vincent Schmidt

                                               Kurzreise ins Vogtland
                                         mit dem Verein der Hamburger e.V.
                  Der Vorstand plant eine Kurzreise vom 15. September bis 18. September 2020 ins Vogtland.
                       Wir fahren mit einem bequemen 5-Sterne-Nichtraucherbus mit WC/Waschraum,
                 Bordküche, Klimaanlage, Garderobe, Video/DVD, Fußstützen und einem freundlichen Fahrer.
Leistungen: Am Anreisetag gibt es ein Sektfrühstück am Bus. 3 x Übernachtung mit reichhaltigem Frühstücksbuffet, 2 x Abendessen
als 3-Gänge-Menü, 1 x Abendessen als regionaltypisches vogtländisches Buffet. Wir wohnen im familiengeführten 4-Sterne-Hotel
„Alexandra“ in Plauen. Das Hotel liegt zentral in der Fußgängerzone. Die Zimmer sind stilvoll und gemütlich eingerichtet und verfügen
über Bad mit Dusche und WC, Fön, Telefon, Minibar, Radio, Satelliten-TV, Safe u.v.m. Kostenfreie Nutzung des Wellness-Bereiches
und der Sauna mit Whirlpool. 3 x Ganztagsreiseleitung und Ausflugsprogramm: Geführter Stadtrundgang in Plauen. Eintritt in die
Vogtlandarena mit der Großschanze (ohne Lift). Eintritt ins „Musicon Valley“. Eintritt zur Stickerei „Plauener Spitzen”. Kaffeegedeck
bei Jens Weißflog. Besuch der Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt. In Klingenthal besuchen wir die Vogtland­
arena mit Großschanze. Wir schauen bei einem Instrumentenmachermeister in Markneukirchen vorbei. Es gibt einen Abstecher nach
Bad Elster (sächsisches Staatsbad). Wir fahren ins Erzgebirge nach den beiden 1.000 Meter hohen Bergen in Sachsen, dem Auersberg
und dem Fichtelberg.
Der Reisepreis beträgt 365,– Euro pro Person für Mitglieder und 400,– Euro für Nichtmitglieder. Der Einzelzimmerzuschlag
beträgt jeweils 35,– Euro. Anmeldeschluss und letzter Einzahlungstag ist der 15. Juli 2020. Überweisung des Betrages auf
das Konto des Verein der Hamburger e.V. bei der HASPA (IBAN DE38200505501280125905 ).
Die unten auszuschneidende Anmeldung bitte ausgefüllt bis zum 15. Juli 2020 an Horst Schmidt bei einer Versammlung im Luisenhof
abgeben oder an die Geschäftsstelle Otto-Speckter-Straße 2, 22307 Hamburg schicken. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
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                                                                Anmeldung

Hiermit melde ich ____ Mitglieder / ____ Nichtmitglieder verbindlich für die Kurzreise ins Vogtland vom 15.-18. September 2020 an.

  Name: _________________________________________ Vorname: ________________________________________

  Anschrift: _______________________________________________________________ Telefon: __________________

  Einzelzimmerzuschlag:        ja     nein / Anzahl der Einzelzimmer: ________              Unterschrift: ________________________
                                                                                                                                     VEREIN
                                                                                                                                 5   DER
                                                                                                                                     HAMBURGER
                                                                                                                                     E.V.
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                                Kurt „Kuddel“ Binder – ein Nachruf
                                      Komma erzählen und der Saal
                                      tobte. Unser Kuddel!

                                      Bis das Vergessen langsam Fahrt
                                      aufnahm. Ein Aufbäumen, im
                                      Nachhinein betrachtet: Seine liebe
                                      Frau versuchte mit der Filmka-
                                      mera alle Auftritte von Kuddel
                                      festzuhalten. Ein Versuch, die Zeit
Im vergangenen Dezember er-           anzuhalten? Kuddel selbst begann,      landverschickung nach Sachsen.
reichte uns die traurige Nachricht,   seine Soli auf CDs zu bannen und       Während in Hamburg die Bom-
dass unser langjähriger Sangesbru-    übergab sie potentiellen Nachfol-      ben fielen, denen auch leider seine
der und Ehrenmitglied im See-         gern. Als er merkte, dass es ihm       Eltern 1943 zum Opfer fielen,
manns-Chor Hamburg Kurt               nicht mehr gelang, seinen eigenen      waren die Kinder in Sicherheit.
„Kuddel“ Binder verstorben ist.       Qualitätsansprüchen gerecht zu         Als gelernter Konditor mit Meis-
Zwei seiner Sangesbrüder, Gun-        werden, den Text nicht mehr            terbrief legte er großen Wert dar-
nar Endruweit und Jens Peter Lar-     parat zu haben, meldete er sich        auf, nicht als „Bäcker“ bezeichnet
sen erinnern sich an die Zeit mit     sichtbar schweren Herzens von          zu werden. Da konnte er richtig
Kuddel im Seemanns-Chor.              „seinem“ Chor ab; dem er jahre-        „fünsch“ werden, wenn man ihn
                                      lang gedient hatte, dem er seine       mit diesem Berufsbild bezeich-
Gunnar Endruweit: Denke ich           Aufmerksamkeit und Kraft ge-           nete. Nur einer durfte ihn scherz-
an ihn, höre ich seine klare und      schenkt hatte. Keiner weiß so          haft „Bäckerbursche“ nennen:
nuancierte Stimme, eine Ausnah-       genau, wie Demenz erlebt wird,         das war Hans-Joachim Schröder
me-Stimme. Ein Naturtalent, so        ob man leidet, wenn wichtige Le-       „Polizisten-Hans“ (er kam vom
wie Herbert Dummer, der leider        bensinhalte verloren gehen. Kud-       Polizeichor), der selbst in jungen
schon vorher von uns ging. Beide      del, du wirst in unserer Erinne-       Jahren dieses wichtige Handwerk
waren Stützen der Tenöre. Kud-        rung einen „völlig berechtigten        gelernt hatte.
del, ein echter Hamburger, konnte     Platz“ haben!
plattdeutsch sprechen und singen!                     Gunnar Endruweit       Ja, Kuddel hatte Talent! Nicht nur
Traumhaft, einfühlsam, als würde                                             als guter Solist – nein, auch pas-
er die im Lied erzählte Geschichte    Jens Peter Larsen: Uns Kuddel ist      sende Döntjes, Witze (nicht
gerade selbst erleben. Er hatte ein   für immer von uns gegangen! Er         immer jugendfrei!) und Gedichte
ausgeprägtes Selbstbewusstsein.       war mehr als 40 Jahre Mitglied im      trug er bei seinen Auftritten mit
Nach einem gelungenen Solo im         Seemanns-Chor Hamburg und hat          dem Seemanns-Chor zur Freude
Rahmen eines Auftrittes kam es        als Solist (Bariton) und 2. Tenor      des Publikums vor. Mit seiner er-
nach brausendem Beifall zum Vor-      wesentlich zum guten Ton des           lernten Handwerkskunst brachte
schein indem er verschmitzt lä-       Chores beigetragen. Kuddels Eifer      er es fertig, zum Geburtstag
chelnd bemerkte: „Vielen Dank         war fast grenzenlos. Er richtete       ­unserer Akkordeonistin Monika
für den völlig berechtigten Bei-      seine Freizeit einschließlich seines    kunstvoll eine großartige Marzi-
fall!“ Und überhaupt, sein Humor!     Urlaubs usw. nach den Auftritten        pantorte mit Rose und persönli-
Einmal erwähnte er seine Samm-        des Chores aus.                         cher Widmung zu kreieren. Unser
lung von mehreren Hunderten                                                   Kuddel war ein Original mit
von Witzen, die er zusammenge-        Viele gängige Hamburger See-            Stimme und Charme. Im Jahre
tragen hatte. Bei Auftritten, be-     mannslieder waren ohne seine so         2017 zog er sich aus gesundheitli-
sonders denen in der Marschner-       fabelhaft passende Solostimme gar       chen Gründen zurück.
straße, konnte er eine Salve von      nicht denkbar. Legendär sein „La                          Jens Peter Larsen
situationskomischen      Beiträgen    Paloma“ auf sächsisch. Eine Remi-            Fotos: Archiv Seemanns-Chor
und Witzen ohne Punkt und             niszenz an seine Zeit der Kinder-                                Hamburg
    VEREIN
      DER
HAMBURGER     6
       E.V.
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                                     So weer Jan Fedder
Een Hamborger dörch un dörch!                             keen Bang, mit de Lüüd in Kon-
In St. Paule boren un upwussen, as                        takt to komen.
lütten Jung hett he in Michel in
Chor sungen. Dor is he later ok                           Dat keem ut sien Hart, dat weer
konfirmiert wurden un hett veele                          echt. So weer he: ‚n echten Ham-
Johre later siene Marion heirot.                          borger Jung.
                                                                             Text und Fotos:
Wi all kennt em as „Dirk Mat-                                               Erika Bergmann
thies“ ut dat „Großstadtrevier“
mit siene lockeren Sprüch un sien                         Am 15. Januar, einen Tag nach sei-
groten Hart. Ok as buer Brakel-                           nem 65. Geburtstag, verabschie-
mann in „Neues aus Büttenwar-                             dete sich Hamburg von Jan Fedder
der“ hebbt wi em in gaudet Erin-                          im Michel, so wie er sich das ge-
nern. Dor hett he männigmol ok                            wünscht hatte. Hier war er getauft
plattdüütsch schnackt. Aber he                            worden, hatte als Sopran im Kir-
kunn ok anners: Tun Biespill as                           chenchor gesungen, war im Jahre
„Der Hafenpastor“ or „Der Mann                            2000 getraut worden und hatte
im Strom“. Dor hett he nich bloots                        – aus Platzgründen – in der Krypta
speelt, nee, das weer he. Dat gung                        seine „Petersilienhochzeit“ gefei-
uns ant Hart.                                             ert. Die Predigt hielt Hauptpastor
                                                          Alexander Röder.
He hett sick jümmers um Lüüd
kümmert, de dat nich so gaud                              Es war eine große Trauerfeier mit
gung. So hett he bi dat 10jährige                         einem Blumenmeer aus roten
Jubiläum vun den „Mitternachts-                           Rosen, Musik von Deep Purple,
bus“ för een poor Stünnen de Tour                         Bob Dylan und berührenden
mitmokt. Hett sick mit de Lüüd,                           Reden von Volker Herres, Pro-
de op de Stroot lewt, unnerhollen                         grammdirektor des ARD, Lutz
und siene Glimmstengels verdeelt.                         Marmor, gerade ausgeschiedenem
Dor weer he mittenmang un harr                            NDR-Intendant, Po­­lizeipräsident
                                                          Ralf Martin Meyer und Marion
                                                          Fedder: „Mein geliebter Jan, schlaf
                                                          gut.“ Anschließend wurde der
                                                          Sarg von sechs Polizeibeamten
                                                          unter den Klängen der Titelmelo-
                                                          die der NDR-Serie „Großstadtre-
                                                          vier“ aus dem Michel herausgetra-
                                                          gen. Es schloss sich ein Corso über
                                                          die Reeperbahn an, der vom Tuten
                                                          der Schiffe auf der Elbe weit hör-
                                                          bar begleitet wurde.

                                                          Eine ungewöhnliche, einmalige
                                                          Trauerfeier, wie sie der Michel
                                                          noch nicht gesehen hatte, gestaltet
                                                          nach dem Wunsch von Jan Fedder
                                                          – unkonventionell, stilvoll, zu
                                                          Herzen gehend.
                                                                                     VEREIN
                                                                                 7   DER
                                                                                     HAMBURGER
                                                                                     E.V.
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Verein der Hamburger e.V.

                                            Mitternachtsbus
                                                                          belegten Brötchen, Broten und
                                                                          Kuchen ein. Die Waren bekommt
                                                                          der Mitternachtsbus von einer Bä-
                                                                          ckerei und der Bahnhofsmission
                                                                          gespendet. An den Haltepunkten
                                                                          werden sie an die Gäste weiter ver-
                                                                          teilt.

                                                                          Bis Mitternacht werden ca. 20
                                                                          Haltepunkte angefahren: Schlaf-
                                                                          plätze in Häusereingängen, vor
                                                                          Kaufhäusern, an Kirchen und
                                                                          unter Brücken. Dabei werden
                                                                          heiße Getränke und Essen ausge-
                                                                          geben.

                                                                          Wichtig sind die menschlichen Be-
                                                                          gegnungen am Bus zwischen den
Auf Anregung unserer Vereins­         projekte für Obdachlose, wie das    Wohnungslosen und den Ehren-
kollegin Erika Bergmann war           Magazin „Hinz&Kunzt“, die Rat-      amtlichen. Kleine Gespräche sind
Frau Yvonne Neumann vom Dia-          hauspassage und nicht zuletzt der   möglich und helfen oft weiter.
konischen Werk Hamburg zu             „Mitternachtsbus“. Gründer war      Verwiesen wird bei Hilfebedarf
einem Vortrag im Rahmen der           Dr. Stephan Reimers, damaliger      z. B. an das angeschlossene Diako-
Mitgliederversammlung am 9. Ja-       Landespastor, der durch einen       nie-Zentrum für Wohnungslose,
nuar 2020 eingeladen worden, um       Zeitungsartikel über eine Aktion    wo es Mittagessen, Duschen,
den Vereinsmitgliedern über die       in Frankfurt aufmerksam wurde.      Wasch­­maschinen, Sozialarbeiter
„Mitternachtsbus“-Aktivitäten zu      Dort wurde ein Bus betrieben, der   etc. gibt. Dabei wird immer wie-
berichten. Kollegin Bergmann          nachts unterwegs war um Ob-         der versucht, die Menschen – ins-
hatte auch schon ehrenamtlich da­     dachlose zu versorgen.              besondere im Winter – von der
bei mitgewirkt, auch zusammen                                             Straße in feste Unterkünfte zu
mit Jan Fedder (siehe Beitrag auf     1996 wurde dann zunächst ein        bringen. Das ist nicht so leicht,
Seite 7) und konnte so auch einige    gebrauchter Kastenwagen ange-
                                      ­                                   denn die Vorbehalte seitens der
interessante Details aus der Arbeit   schafft und nach einem Aufruf im    Obdachlosen sind aus verschiede-
für Obdachlose in Hamburg ein-        Hamburger Abendblatt meldeten       nen Gründen groß. Für eine mög-
bringen.                              sich mehr als 70 Ehrenamtliche      liche positive Weiterentwicklung,
                                      – inzwischen sind es sogar 130 –    z. B. für die Arbeitssuche, aber
Der Mitternachtsbus bringt seit       um mitzuhelfen. Der „Mitter-        auch den Bezug von Hartz IV-Leis-
1996 Hilfe vor Ort. Jeden Abend       nachtsbus“ ist 365 Nächte im Jahr   tungen, ist eine Postanschrift not-
von 20 bis 24 Uhr fährt ein Team      mit Freiwilligen unterwegs, um      wendig. Dies kann u. a. das Diako-
von ehrenamtlichen Helfern durch      wohnungslose Menschen in der        nie-Zentrum bieten.
die Innenstadt. An Bord sind Kaf-     Hamburger Innenstadt zu versor-
fee, Tee, Kakao, Brühe, Brötchen,     gen. Sie bringen heiße Getränke,    Das gesamte Projekt – inkl. Koor-
Kuchen, Decken und Schlafsäcke.       Brot, Schlafsäcke und warme De-     dination und Verwaltung – kostet
Im Schnitt werden 128 obdachlose      cken, vor allem aber menschliche    im Jahr rund 140.000 Euro, die zu
Menschen bei jeder Tour erreicht.     Wärme und Anteilnahme.              100 % durch Spenden finanziert
Nachdem 1995 das Hamburger                                                werden müssen. Es gibt keine Zu-
Spendenparlament ins Leben ge-        Gegen 20 Uhr laden die Ehren-       schüsse seitens der Stadt Ham-
rufen worden war, folgten Hilfs­      amtlichen am Bahnhof Kisten mit     burg. Jeder, dem das Schicksal der
    VEREIN
      DER
HAMBURGER     8
       E.V.
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Obdachlosen im Hamburg nicht         Unsere Vereinsmitglieder und der   dafür. Wer darüber hinaus spen-
egal ist, kann durch ehrenamtliche   Vorstand, die den Ausführungen     den möchte, kann hierfür die
Mitwirkung helfen, die Not zu        von Frau Neumann interessiert      nachstehende Kontoverbindung
lindern. Kontaktadressen sind:       gefolgt waren und nachgefragt      nutzen:
       Telefon: 040 40 17 82-15      hatten, ließen es sich natürlich     Diakonie-Stiftung MitMenschlichkeit
      E-Mail: mitternachtsbus@       nicht nehmen, den Spendentopf,           Stichwort: Mitternachtsbus
        diakonie-hamburg.de                                                      Hamburger Sparkasse
                                     den Frau Neumann mitgebracht         IBAN: DE76 2005 0550 1230 1432 55
Weitere Informationen sind im In-    hatte, mit großzügigen Spenden
ternet zu finden unter:              zu versorgen. Im Namen von Frau      Erika Bergmann/Dieter Samsen
  www.mitternachtsbus-hamburg.de     Neumann ganz herzlichen Dank       Quelle: www.diakonie-hamburg.de

                                     Adventsfahrt „ins Blaue“
Um 7.45 Uhr am Freitagmorgen,
dem Nikolaustag, trafen wir uns
am ZOB zu einer Adventsfahrt
„ins Blaue“. Um 08.00 Uhr fuhren
wir ab. Es war noch dunkel und es
regnete. Wohin fahren wir denn?
Nach Buxtehude oder Stade? Zu-
nächst ging es durch die Innen-
stadt, vorbei am Dammtor-Bahn-
hof, Beim Schlump, Kieler Straße,
Richtung Autobahn. Schon bald
wurde klar, es geht nach Norden.

Gegen 9.15 Uhr überquerten wir
den Nord-Ostsee-Kanal und fuh-
ren vor Albersdorf von der Auto-
bahn ab, Richtung Meldorf. Schon
von weitem konnte man den Dom
von Meldorf erkennen. Von der
Gästeführerin Frau Hemke wur-
den wir schon erwartet.

Am Freitag ist in Meldorf Markt-
tag und so nahmen wir an einer
kurzweiligen Marktandacht mit
Orgelanspiel teil. Danach erzählte
Frau Hemke etwas über die Ge-
schichte des Domes. Ein Dom ist
normalerweise ein Bischofssitz.
Aber dieser Dom war es nie. Die-
ser Dom heißt eigentlich St.-Jo-
hannis-Kirche.

Um 11.30 Uhr sind wir vom Dom
in das gegenüberliegende Hotel
„Zur Linde“ gegangen. Da es
                                                                                                     VEREIN
                                                                                                 9   DER
                                                                                                     HAMBURGER
                                                                                                     E.V.
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                                                                          koog und Kaiser-Wilhelm-Koog.
                                                                          Am Ende der Rundfahrt waren
                                                                          wir an der Schleusenanlage in
                                                                          Brunsbüttel. Hier konnten wir
                                                                          ­
                                                                          einen Blick auf die alte und die
                                                                          neue Lotsenstation werfen. Für
                                                                          den Kanal und die Elbe sind hier in
                                                                          Brunsbüttel insgesamt 400 Lotsen
                                                                          im Einsatz. 240 Lotsen für den
                                                                          Kanal und 160 Lotsen für die Elbe
                                                                          in Richtung Hamburg.

                                                                          Mit der Fähre setzten wir über den
                                                                          Nord-Ostsee-Kanal und fuhren
                                                                          über die Hochbrücke wieder zu-
                                                                          rück auf die andere Seite. Die
                                                                          Hochbrücke ist etwas kürzer als
                                                                          unsere Köhlbrandbrücke.

                                                                          In Brunsbüttel wurden wir nun im
                                                                          Café Käthchen erwartet. Es gab
                                                                          ein sehr schönes, großes Stück
                                                                          Torte und Kaffee/Tee satt. Wäh-
                                                                          rend des Kaffeetrinkens las Frau
                                                                          Hemke kleine Weihnachtsge-
                                                                          schichten vor. Es war sehr gemüt-
immer noch regnete und stürmte,       Nach dem Mittagessen starten wir    lich!
war der kurze Weg sehr gut. Im        zu einer Rundfahrt durch Dith-
Hotel war für das Mittagessen alles   marschen. Frau Hemke erläuterte     Alles Schöne geht einmal zu Ende
sehr nett eingedeckt und wir          uns alles über Dithmarschen. Den    und so nahmen wir Abschied von
konnten uns hier auch aufwär-         Gemüseanbau, die Kohlfelder, die    Frau Hemke und fuhren mit dem
men, denn in dem Dom war es           Nonnengänse und den Nord-Ost-       Bus wieder nach Hamburg, wo
doch recht kühl. Zum Mittagessen      see-Kanal. Die Landgewinnung        wir planmäßig eintrafen.
gab es Gänsekeule mit Rotkohl         durch den Ausbau von Koogen.                            Horst Schmidt
und Salzkartoffeln. Sehr lecker!      Wie Friedrichskoog, Kronprinzen­              Fotos: Helmut Hörmann

                                             Fohrt in`t Blaue
In Dezembermond, an Nikolaus-         Bilütten wüssen wi tominnst, dat    klöönt. Dat gung nu övern
dag, hebbt wi mit uns Vereen een      de Fohrt no Sleswig-Holsteen        Nord-Ostseekanol un wi weern in
scheune Fohrt mit’n Bus mookt.        gung. Geiht dat nu an de Oostsee-   Dithmarschen, glicks füll mi ins
„Fahrt ins Blaue“, so hett düsse      küst, no Meddelholsteen, or sogor   Mehlbüdeleeten in, jo de scheune
Fohrt heten, all weern gespannt       an de Westküst.                     Dithmarscher Mehlbüdel, bi uns
wo dat denn hingohn dä. Klock                                             Vereensfründ in Tangstedt. Dat
vertel vör acht gung dat denn Bus     Dat Wederweer jo nich so good,      gung jümmers no Norrn to, geiht
vun „Peters“, vun ZOB los. So üm      man wat schull dat, de Regen kunn   dat nu ganz an de Küst ? Nu sehn
un bi weern wi veertig Lüüd. Un       uns jo nix anhebben, wi seeten      wi den Doom vun Meldörp un dat
nu gung dat groote Roden los, wo      warm un kommodig in uns Bus un      weer uns Ziel. Toerst gung wi in
föhrt wi hen?                         hebbt scheun beten mit uns Nover    den Doom, een lütt Andacht,
    VEREIN
      DER
HAMBURGER     10
       E.V.
Verein der Hamburger e.V.

scheune Orgelmusik. Uns Rei-
seleiterin hett uns denn achterher
orig wat vun den Doom vertellt
un ok lüttbeten wat ut de Ge-
schicht vun Dithmarschen.

Weer allens heel interessant. Tum
Eeten sünd wi denn in een scheu-
nen Kroog, blang de Kark gohn,
„Zur Linde“ hett de Kroog heten.
Wi hebbt denn fein to Meddag
eeten. Goosküül un Rotkohl, hett
lecker smeckt. Uns Erika Ber-
mann hett un poor scheune platt-
düütsche Döntches vertellt.
                                       Tum Koffidrinken weern wi in           chen vörlest. So üm Klock fief
No`n Eeten sünd wi denn in uns         Brunsbüttel in een lütt feines Cafe,   sünd wi denn mit uns Bus in Rich-
Bus stegen, hebbt noch beten wat       dat weer dat „Cafe Katchen“, in        tung Heimot fohrt. Veelen Dank
vun Meldörp sehn un uns Reiselei-      een lütt komodige Reetdackkoot.        an uns Reiseleiterin un an uns Bus-
terin hett un denn allens fein ver-    Dat weer een scheune Koffie-           fohrer, he hett uns as Kutscher-
kloort. De Fohrt gung denn wider       stünn, un dat Stück Torte,sowat        good un seker fohrt. So een feine
no Süder-Dithmarschen op Marne         vun lecker un een Stück weer dat,      Fohrt köönt wi bald mol wedder
to, bit no Brunbüttel dol, wi kregen   dor kunnst „Du“ to seggen, uns         moken.
ok noch scheun wat vun de Köge         Reiseleiterin hett uns noch                            Hans-Joachim Mähl
to sehn, weer een scheune Fohrt.       scheune plattdüütsche Geschi-                     Foto: Helmut Hörmann

                                               Woter, marsch
Nix dor. Ok hier geiht dat üm den      Handwarkslüüd. Ober lever noch­        der Chinese. „Haben Sie alle Ven-
Klimawandel, un, denk an Greta.        mol Kontrolle. Nee, de Ventile
                                       ­                                      tile im Haus und in der Wohnung
                                       sünd all richtig stellt. Also Huus-    noch einmal kontrolliert?“ froog
Dat heet, Woter vun Kantüffeln,        meester anpingeln. „Nee“ seggt         he. „In’t Huus jo, un inne Woh-
Nudeln usw. kümmt in den Ab-           he, he weet vun nix un de Heizung      nung is allens so as jümmers.“
fluss vun de Köök orrer Bood-          löppt ok.                              „Machen Sie bitte noch einmal die
stuuv. Dennso bruukst keen „Ab-                                               Kontrolle“ seggt he ganz fründ-
flussfrei“. Spöölmaschien spoort       Ik wedder inne Wohnung. Nee,           lich. Na schön , bringt twors nix
mehr Woter as mit de Hand to           keen Woter. Also Service vun           ober wenn he dat nu unbedingt
waschen. Un Duschen in’n Som-          Hamburg Wasser. Nee, ok hier is        will!
mer mutt ok nich dreemol an’n          nix bekannt. Ober he kiekt lever
Dag sien. Koffi un’n scheun Tass       nochmol in den Computer: klack,        Inne Köök is allens paletti un in
Tee an’n Morgen dat is wichtig.        klack, hmm, hmm. Ne allens aller-      dat WC...is dat Ventil to dreiht. Is
                                       best. „Das ist allerdings merkwür-     dat nu ’n Droom orrer Wirklich-
Ober af un an klappt ok dat nich.      dig“ seggt he.                         keit? Keen dreiht denn an dat Ven-
Mien Putzfee weer fardig mit de                                               til? Dor weern doch blots ik un de
Wohnung un seggt Adschüs. Ik           Wi harrn nämlich mol so’n Klaps-       Putzfee in’t Huus. Un de hett dat
weer ok fardig, denn wi deelt uns      kalli hier bi uns, de harr so’n        WC gründlich mookt un dat Ven-
de Arbeit. So, nun ’n scheun Tass      Hauptslötel un dormit kunn he          til fein putzt, hett so noch seggt.
Koffi. Keen Woter? Nanu, bi uns        dat Hauptventil vun de Stroot          Woter marsch!
in’t Huus sünd doch gor keene          dicht moken. Tjä, wat nu sprach                               Silke Frakstein
                                                                                                          VEREIN
                                                                                                     11   DER
                                                                                                          HAMBURGER
                                                                                                          E.V.
Verein der Hamburger e.V.

                                        Tod und Auferstehung
Alles was bei uns auf der Erde        Körnern gefüllten Fressnapf be-       Eines Tages kam mein Großvater
wächst oder geboren wird muss         nutzen.                               nicht nur mit der Gießkanne und
sterben. Da geht kein Weg dran                                              neuen Pflanzen, sondern auch mit
vorbei.                               Da geschah das Wunder! Der            einem Brotkasten zum Friedhof.
                                      Fressnapf war leergefressen. Hurra    Verwundert fragte ich: „Was soll
                                      Buttje lebt. An den anderen Tagen     das?“ „Oma mochte immer das
Viele Menschen haben versucht
                                      das gleiche. Mutters Verbot, in der   dunkle Schwarzbrot vom Bäcker
durch einen Trick diesen Vorgang
                                      Schachtel mal mit dem Buttje zu       Brand, wir wollen ihr mal etwas
zu verlängern. Einige Pflanzen
                                      sprechen, wurde irgendwann ge-        gönnen!“ „Du spinnst ja. Oma ist
und auch einige „geborene „Lebe-
                                      brochen. Sand weg. Deckel auf!        tot und tot ist tot. Was soll das?“
wesen haben es geschafft über das
                                      Der Vogel lag noch so, wie er sei-    „Ja, denke nur einmal an deinen
Normale etwas heraus zu stechen.
                                      nerzeit hereingelegt wurde. An-       Vogel. Wie lange hast du da ge-
Gelungen ist es keinem.
                                      schreien oder mit einem Holz­         trauert? Jetzt hast du ihn verges-
                                      zweig pieksen änderte nichts, er      sen. Wenn du ihn geliebt hast, soll-
Als kleiner Junge, ich muss etwa      wollte einfach nicht aufstehen.       test dich erinnern und nicht pala-
fünf Jahre alt gewesen sein, starb                                          vern.“ Hatte er Recht? Im Radio
unser Wellensittich „Buttje“. Da­     Die Kiste wurde tiefer in die Erde    sang Hans Albers: Das letzte
ran kann ich mich noch gut erin-      versenkt, denn es ist ja auch nicht   Hemd hat keine Taschen. Das be-
nern. Morgens beim Nachfüllen         immer warm draußen. Über dem          deutet, man kann nichts rein­
der Fresskörner lag er rittlings im   Grab wurde ein Stiefmütterchen        stecken. Geld und Gold spielen
Käfigsand. Mein erster großer         gepflanzt, denn man musste ja         keine Rolle. Nur die Erinnerun-
Trauerfall. Mutter warf den toten     sehen, wo das Grab lag und er her-    gen teilen wir mit den Lebenden.
Vogel in den Mülleimer – ich holte    auskommen würde, um seinen
ihn wieder heraus. Das Versteck       immer noch an der gleichen Stelle     Es kommt sogar noch schlimmer.
in meinem Wandklappbett wurde         stehenden Käfig zu benutzten.         Der Sarg hat kein Regal. Was will
zwei Tage später entdeckt. Es gab     An­­fangs wurde der Fressnapf noch    man auch dort hinstellen? Wer
Ärger und Geschrei in der Fami-       gefüllt. Dann aber sah ich, dass      soll das pflegen? Die Feuchtigkeit
lie. Meiner Ansicht nach war es       gleich nach dem Füllen, andere        wird das Holz zerstören. Wie sieht
nur eine Sache der Zeit bis der       Vögel sich um die Körner zank-        es mit der Person aus? Auch diese
Buttje wieder Körner frisst.          ten. Die Fütterung wurde abge-        wird langsam vergehen. Alles
                                      brochen und wenn der Käfig nicht      sackt zusammen, eine Kuhle bildet
Mutter hat dann eine Lösung ge-       eines Tages gestohlen worden          sich an der Oberfläche und wird
funden: Buttje wurde in einer         wäre, stünde er noch heute dort.      mit Erde aufgefüllt und bepflanzt.
Holzschachtel mit Deckel gelegt                                             Irgendwann vergisst man was dar-
und den ganzen Tag im Garten          Die folgenden Jahre war Krieg         unter liegt. Die Fläche wird anders
unter einer Tanne mit offenen         und den Tod hatte man jeden Tag       genutzt. Irgendwann wächst dort
­Deckel abgelegt. Abends schloss      als Thema, weil irgendeiner oder      ein Baum oder ein Gebäude wird
 ich den Deckel, denn es ist ja       irgendeine nicht mehr vorhanden       errichtet. Ist es etwas Pompöses
 nachts kalt. Morgens wurde der       war. Das wurde normal, denn das       oder Wichtiges, wird es lange ste-
 Deckel wieder geöffnet. Wie lange    Leben geht weiter.                    hen. Aber eines Tages ist das auch
 dieses Manöver dauerte, weiß ich                                           nicht mehr zu gebrauchen und
 nicht mehr. Jedenfalls wurde be-     Ich erinnere mich, als meine sehr     etwas anderes kommt an diesen
 schlossen, die Schachtel mit Erde    geliebte Großmutter starb. Ich        Ort. Das lange Vergangene ent-
 zu bedecken. Man konnte dann         war richtig fertig. Gerne ging ich    schwindet in der Erinnerung,
 sehen, wenn der Vogel wieder         mit meinem Großvater das Grab         Neues entsteht, so ist Leben. Die
 leben will und heraus kommt,         auf dem Friedhof zu pflegen. Wir      Zeit vergeht, und wir sind ein Teil
 kann er in den nebenan stehenden     sprachen dann über Oma. Ich           davon.
 Vogelbauer einziehen und den mit     habe mich gerne an Sie erinnert.                            Horst Bopzin
    VEREIN
      DER
HAMBURGER     12
       E.V.
Verein der Hamburger e.V.

                                    Plattdeutsche Sprichwörter (58)
 „Wi hebbt den Wind vun vörn“                    „Een olen Stubben                        „Dat is keen Kunst,
(Wir haben den Wind von vorne)               lött sik nich verplanten“              Buur to warrn, aver to blieven“
     Sagt man, wenn man auf                      (Ein alter Stubben                   (Es ist keine Kunst, Bauer
  Widerstand stößt, oder es nicht          lässt sich nicht verpflanzen)             zu werden, aber zu bleiben)
 so läuft, wie man es gerne hätte.        Ein alter Mensch möchte z. B.              Es ist nicht leicht, etwas was
                                        gern in seiner Umgebung bleiben.             man aufgebaut und erschaffen
                                                                                      hat auch zu halten, so z. B.
 „De wieder springen will, as de        An’t Geld schall man nich rüken,                einen eigenen Betrieb.
 Stock reckt, de fallt in Graven“             womit dat verdeent is“
    (Wer weiter springen will           (Am Geld soll man nicht riechen,
       als der Stock reicht,                   womit es verdient ist )
     der fällt in den Graben )          Ja, es ist leider so, es ist oft besser,
  Man sollte seine Fähigkeiten               man weiß es nicht wo mit                                Wird fortgesetzt
 und Kräfte nicht überschätzen.          mancher sein Geld verdient hat.                           Hans-Joachim Mähl

                                    Daalkieker un Bargeldverächter
In’t Stratengewöhl vun uns Groot-       Rentenkass inbetahlen schüllt –,           de Leesböker för uns Jüngste mööt
städte kann dat unsereens pas-          is’t ja böös; wieldess dat op ole          vun nu an ok Biller un Texte to’n
seer’n, dat wi vun meist jüngere        Lüüd ja weniger ankamen deit.              Afschrecken för de Handy-Daal-
Lüüd umlopen un anrempelt               Vun Willem Busch hebbt wi as               kieker afdruckt warrn. So fröh, as
ward, de jümmerto blots op ehr          Kinner al lehrt, woans dat sien’           de Kinner dat Lesen lehrt, so fröh
Handay daalkiekt. Hebbt blots           „Hans Kiek-in-de-Luft“ gahn is: Is         schull op düsse Gefohren hen-
noch Ogen för ehr digitalet Bin-        vun de Kaikant liekto in’t Water           wiest warrn! Man dat is nich all’ns,
nenleven; de Würklikeit existeert       störtet. Un wat lehrt uns dat? – In        wat uns Verdreet bringgt mit de
meist nich mehr för jem. So aflenkt                                                Handys. Handy jümmer tohand
sünd se dorbi, dat se nix anners                                                   un ohn Bargeld betahlen, is ja soo
mehr wohrnehmen doot un op de                                                      coool! – Beleevt: en al wat öller-
Oort ene Gefohr för sik aver ok                                                    haftige Daam steiht in Supermarkt
för den Stratenverkehr warrt. As                                                   an de Kass un schall jüst betahlen,
Footgänger indess gefährdet se sik                                                 schall twee Mini-Inköpe betahlen.
to allereerst sülvst, aver ok annere,                                              Do geiht ehr Handy! Wi all in de
denn an Krüzungen kiekt se often                                                   Slang an de Kass kriegt ehr ge-
nich op Ampeln un loopt eenfach                                                    schäftliche Probleme mit. Ach, wat
wieder. Nu hebbt se to’n Bispeel                                                   interessant för unst! Un vun uns
in Augsburg an Ampelanlagen ut-                                                    anmosert, will se oplest torüchro-
probeert, woans dat mit „Bo-                                                       pen. Nu maakt ehr dat Betahlen
denampeln“ för düsse Generation                                                    Mööh: Mit twee verscheden Kor-
„Koppünnen“ wat warrn kunn.                                                        den ward ehr dat swoor. Denn se
Solke LED-Lüchtbalken, in’t Plas-                                                  hett de Geheem-Nummern nich
ter inlaten, hett bitto nich recht                                                 parat. Un dat duert un duert! Lüüd
wat bröcht. Ok köst’ so’n Ampel                                                    gahn al weg na anner Kassen hen.
in’t Plaster inlaten bi t­ eihndusend                                              Un mit Bargeld geiht sowat so gau!
Euro! – Un dat all’ns blots, wieldat                                               – Aver’t is ja soo coool hüüt, dat
de nich liekut kieken köönt or                                                     Bargeld to verachten!
möögt! Wenn dorbi junge Lüüd to
Dode kaamt – de ja noch in de                                                                              Carl Groth
                                                                                                             VEREIN
                                                                                                        13   DER
                                                                                                             HAMBURGER
                                                                                                             E.V.
Verein der Hamburger e.V.

                               Reich sein                                           Seemanns-Chor-Termine
Nein, zu den Geldleuten in unse-        zeigen können, wo das Land liegt,                   2020
rer schönen Stadt zählt man sie         aus dem ihre Eltern und Großel-                  Mitgliederversammlung
nicht, die Menschen, die in Bill­       tern stammen.                                des Seemanns-Chor Hamburg *)
stedt, Horn und Jenfeld wohnen                                                         Dienstag, 17. März, 18.00 Uhr
und trotzdem gehören sie zu den         Es gibt Kinder, die sich fast über-      Frühjahrskonzert des Seemanns-Chores
ganz Reichen!                           schlagen vor Mitteilungsdrang           „Haus im Park“ Körber-Stiftung Bergedorf
                                        und solche, die wochenlang                   Sonntag, 18. April 2020, 16.00 Uhr
Hier gibt es das, woran es in den       stumm bleiben. Welche Freude,
                                                                                    Eintrittspreise: Parkett 14 Euro (Kat 1),
„guten“ und in den „In-Vierteln“        wenn sie dann plötzlich anfangen          12 Euro (Kat 2); Balkon 12 Euro (1. Reihe),
oft fehlt: Hier gibt es Kinder – hier   zu sprechen!                                         10 Euro (übrige Reihen)
ist man kinderreich! Diese Kinder                                                Eintrittskarten-Bestellungen telefonisch bei
sind die Zukunft Hamburgs.              Das Schöne in Jenfeld ist aber: die              Horst Schmidt: 040/643 85 20
                                        Kinder kommen aus so vielen un-                 Dieter Samsen: 0171/223 95 49
Seit 10 Jahren sind wir in der          terschiedlichen Nationen, dass sie         Ausgabe der Karten im „Haus im Park“
Schule Öjendorfer Damm als Vor-         sich alle nur auf deutsch verständi-         am 17.April, 10.00 bis 12.00 Uhr
leser der „LeseZeit“ aktiv. Das ist     gen können und das hilft sehr                      und am 18. April 2020
                                        beim Lernen der Sprache.                      an der Tageskasse ab 15.00 Uhr
eine Gruppe im Rahmen der Bür-
gerstiftung Hamburg.                                                                Chorreise des Seemanns-Chors *)
                                        Die Zusammenarbeit mit den                          Dienstag, 12. Mai
Wir sind dort in unterschiedlicher      Lehrern und der Schulleitung                  bis Donnerstag, 14. Mai 2020
Besetzung – aber immer 4 bis 6          klappt ganz besonders gut und                      Geburtstagsfeier *)
Damen und auch ein Herr. Wir            auch wir freuen uns immer wieder                 Donnerstag, 21. Mai 2020
lesen kleinen Gruppen aus der           über Rückmeldungen.                                Restaurant Luisenhof
Vorschule oder den 1. Klassen
                                                                                               Adventskonzert
etwas vor. Das hört sich nun ganz       Wir haben von einer Klasse ein-               des Seemanns-Chor Hamburg
simpel an, ist es aber nicht. Wir       mal selbst geschriebene und ge-               Sonnabend, 12. Dezember 2020
mussten auch erst lernen, dass          malte Dankbriefchen bekommen              Eintrittskarten: 14,00/12,00/10,00 Euro
zum Zuhören auch das Verständ-          und auch Gebäck und Blümchen
                                                                                          Änderungen vorbehalten.
nis nötig ist. Unsere Kinder kom-       haben uns erreicht. Aber dafür tun
                                                                                             *) nicht öffentlich)
men zu 90 Prozent aus Migranten-        wir das nicht. Was uns am meisten
familien. Viele Begriffe, die für       freut, sind Kinder, die in die Schul-
jeden von uns zum Alltag gehören,       bibliothek gehen und sich dort              Wat ik noch seggen wull
sind unseren Kindern unbekannt.         Bücher leihen. Sie brauchen uns
                                                                                 Dat schall jo nu noch orig niege
Was ist eine Wäscheklammer?             nicht mehr aber sie kennen uns
                                                                                Fohrradweeg in Hamborg geven,
Wie sieht ein Frachtschiff aus?         noch und begrüßen uns mit Zu-
                                                                                 is jo ok een feine Sook för all de
                                        neigung.
                                                                                 Radfohrer. Man leve Radfohrer
Unsere Lesestunden bestehen des-                                                 denk overs ok an de Footgänger
halb immer nur aus ganz kurzen          Viele der von uns betreuten Jun-         un blievt scheu op den Fohrrad-
Geschichten – möglichst mit Bil-        gen und Mädchen sind inzwischen          weg un suust nich ok noch op’n
dern – und mit vielen Fragen und        auf weiterführenden Schulen und          Footweg mang uns Footgängers
Antworten. Wir lassen die Kinder        werden hoffentlich erfolgreich          dorch. Wi wüllt doch ok jümmers
gern selbst erzählen, helfen ihnen      ihren Weg gehen.                         seker tofoot ünnerwegens sien,
beim Formulieren und schauen                                                      man wi Footgängers hebbt ok
auch gern Wimmelbücher an, in           Sie sind die Hoffnung und die Zu-        nix op`n Fohrradweg to seuken.
denen es für sie etwas zu entde-        kunft unserer Stadt und machen                – Of toofoot, of op Rad,
cken und zu beschreiben gibt. Ein       ihren Reichtum aus.                        elkeen blifft op sienen Pad –
Highlight ist auch der große Kin-                                               Annermol mehr               Jochen
deratlas, in dem wir den Kindern              Christa Maier/Jens P. Larsen
    VEREIN
      DER
HAMBURGER     14
       E.V.
Verein der Hamburger e.V.

Seemanns-Chor Hamburg

                                      VEREIN
                                 15   DER
                                      HAMBURGER
                                      E.V.
Postvertriebsstück
                                                                                                    Entgelt bezahlt
                                                                                                             C 6883
                                                                                                             DP AG

                                        6EREIN DER (AMBURGER E6
            7AS BIETET DERWas     u6EREIN
                                        will der DER     (AMBURGER
                                                    Verein ?               E6h
 Der Verein der Hamburger e.V.
 ist ein Zusammenschluss von
                                    EIGENTLICH
                               • Aktive Mitarbeit in
                                 kommunalen und kulturellen
                                                             • Kooperation mit anderen
                                                               Hamburger Bürgervereinen.
UÊ iÃiˆ}ŽiˆÌʈ“ÊÀiˆÃiÊ}iˆV }iȘ˜ÌiÀÊ   UÊ *>ÌÌ`iÕÌÃV Ê ŸÀi˜]ÊëÀiV i˜Ê՘`Ê       UÊ Ài՘`ÃV >v̏ˆV iÊ i}i}˜Õ˜}i˜Ê“ˆÌÊ
Bürgerinnen
   Ài՘`i       und Bürgern denen              Angelegenheiten.
                                                ÛiÀÃÌi i˜                               • Führung     einer Hamburg-
                                                                                           >˜`iÀi˜Ê>˜`Ó>˜˜ÃV    >vÌi˜
 es nicht gleichgültig ist was in            • Interesse wecken an der                     Bibliothek und ein vereins-
„Ihrer“
UÊ        Stadt passiert.
   i˜˜i˜iÀ˜i˜Êۜ˜Ê>“LÕÀ}Ê՘`Ê             UÊ Hamburgischen      und
                                                 ˆ˜ÊՓv>˜}ÀiˆV iÃÊ՘`ʈ˜ÌiÀiÃÃ>˜ÌiÃ]Ê   UÊ eigenes  Hamburg-Archiv.
                                                                                           ŽÌˆÛiʈÌ>ÀLiˆÌʈ˜ÊŽœ““Õ˜>i˜Ê
WirÃiˆ˜iÀÊ1“}iL՘}Ê՘ÌiÀÊÃ>V
      setzen uns ein:        ŽÕ˜`ˆ}iÀÊ          ÛiÀiˆ˜Ãiˆ}i˜iÃÊiˆ“>Ì>ÀV ˆÛ
                                                Niederdeutschen Geschichte                 ˜}ii}i˜ iˆÌi˜
                                                                                        • Persönliche    Begegnungen mit
   Ø À՘}
• Kritik im positiven wie im                   und Kultur.
                                             UÊ *yÊi}iÊ`iÃʘˆi`iÀ`iÕÌÃV i˜Êˆi`}ÕÌiÃÊ      Künstlern   und Schriftstellern
                                                                                           iÀÊ6iÀiˆ˜Ê`iÀÊ>“LÕÀ}iÀÊi°6°ÊˆÃÌÊiˆ˜Ê
   negativen Sinne.
UÊ >“LÕÀ}ˆÃV    iÊ՘`ʘˆi`iÀ`iÕÌÃV iÊ       • ˆ“ʹ>“LÕÀ}iÀÊ-ii“>˜˜Ã‡
                                                Erhaltung und Förderung œÀº                aus dem   niederdeutschen    Raum.
                                                                                        ““i˜ÃV ÕÃÃÊۜ˜Ê ØÀ}iÀˆ˜˜i˜ÊÊ
• iÃV
   Mitreden    und mitgestalten.
         ˆV ÌiÊ՘`ÊՏÌÕÀ                      der plattdeutschen Sprache.
• Pflege der Tradition, aber auch            UÊ• ÕÈâˆiÀi˜Êˆ˜Ê՘ÃiÀi“ÊÊ
                                                 Hören, sprechen und verstehen.         •Õ˜`Ê
                                                                                          Musikalische      ÀiʈiLiÊâÕÊÊ ÊvØÀÊ
                                                                                              ØÀ}iÀ˜]Ê`ˆiʈAktivitäten:
UÊ *iÀߘˆV
   immer den iÊ Blick
                i}i}˜Õ˜}i˜Ê“ˆÌÊ
                       offen halten              ‡ŽŽœÀ`iœ˜‡"ÀV     iÃÌiÀ
                                                 Heranführen der jüngeren                >“LÕÀ}ÊÛiÀLˆ˜`iÌÊ՘`Ê`ˆiÊÈV   “LÕÀ}Ê
                                                                                          Sänger sein im traditionsreichen
   ؘÃ̏iÀ˜Ê՘`Ê-V ÀˆvÌÃÌiiÀ˜Ê՘ÃiÀiÀÊ                                                `>ÃÊ7œ Êˆ ÀiÀÊiˆ“>ÌÃÌ>`ÌÊ>
   ˜ˆi`iÀ`iÕÌÃV i˜Êiˆ“>Ì in der
   für die Entwicklungen                     UÊ Generation    an diese iÀÊÊ
                                                 iÜ> À՘}Ê >“LÕÀ}ˆÃV                      Seemanns-Chor Hamburg.
                                                                                        iˆ˜ÃiÌâi˜°
   Zukunft.                                     eigenständige
                                                ՘`Ê            Sprache.
                                                     >˜Ãi>̈ÃV iÀÊ/À>`ˆÌˆœ˜i˜             www.Seemannschor-Hamburg.de

                                                 Aufnahmeantrag
                                       Postanschrift: Verein der Hamburger e.V., Geschäftsstelle,
                                               Otto-Speckter-Straße 2, 22307 Hamburg
                                 Die Aufnahme in den Verein der Hamburger e.V. wird hiermit beantragt.

Name: _________________________________________________________________________________

Vorname: _______________________________________________________________________________

Geboren am: __________________   Straße: _________________________________________________

Wohnort / PLZ: ___________________________________________________________________________

E-Mail: _________________________________   Telefon: _____________________________________
Datenschutz: Grundverordnung gemäß BDSG. Satzung § 4. Den Jahresbeitrag von 40,– Euro überweise ich
auf das Konto des „Verein der Hamburger“, IBAN: DE38200505501280125905 bei der Hamburger Sparkasse.

Hamburg, den: __________________________   Unterschrift: ___________________________________

                                        Bankeinzugsermächtigung
               Ich möchte, das der Jahresbeitrag von meinem / unserem Konto eingezogen wird.
SEPA-Lastschriftmandat: Ich ermächtige den Verein der Hamburger e.V., den Jahresbeitrag von jährlich 40,– Euro
mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, diese Lastschrift jährlich einzulösen.

Kontoinhaber: ______________________________________   Bank: _____________________________

IBAN: ________________________________________________   BIC: ___________________________

Hamburg, den: __________________________   Unterschrift: ___________________________________
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