Einen ruhigen Advent, frohe Weihnachten und viel Glück im neuen Jahr!
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Herausgeber: Arbeitskreis Ortsbild-Verkehr der
Dorferneuerung
in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ramsau
Dezember 2013 Nummer 51
Einen ruhigen
Advent, frohe
Weihnachten und
viel Glück im
neuen Jahr!
Zum Jahresende
Von Bürgermeister Herbert Gschoßmann
Wenn wir in wenigen Wochen auf das Jahr 2013 zurück blicken, dann werden sich ganz unterschiedliche Bilder
vor den Augen des bzw. der Einzelnen auftun. Bilder eines Ereignisses werden wohl bei allen dabei sein. Ich
meine das Hochwasser Anfang Juni 2013. (Bild unten) Gemessen an den Schäden und dem Leid, das dieses
Hochwasser anderswo verursacht hat, sind wir hier in der Ramsau noch glimpflich davon gekommen, auch
weil zum richtigen Zeitpunkt das manchmal nötige
Quäntchen Glück dabei war, das man im Leben
auch braucht.
An vielen Stellen war es aber nicht das Glück, son-
dern die Freiwillige Feuerwehr Ramsau, die größe-
re Schäden abwenden konnte. Wer die „heißen“
knapp 24 Stunden dabei war, wird dies bestätigen
können. Ich möchte dieses Ereignis zum Anlass
nehmen, mich ganz besonders bei den Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr zu bedanken, dass sie
stets für uns, für ihre Mitbürger da sind und hierfür
sehr viel Freizeit opfern. Im Jahr 2014, und damit
darf ich den Blick in die Zukunft lenken, feiert
die Freiwillige Feuerwehr Ramsau ihr 140-jähri-
ges Bestehen, genauso wie der Tourismusverein
Ramsau.
1Ich bin mir sicher, beide Vereine werden wissen, wie scheint. Und zweitens, gehen Sie am 16. März 2014
man mit Jubiläen dieser Art umgeht. 2014 gibt es zum wählen, es ist wichtig. Eine Demokratie lebt von
auch Kommunalwahlen. Und wer sich etwas näher der politischen Beteiligung der Bürgerinnen und Bür-
mit dem demokratischen System in unserem Lande ger, und eine Möglichkeit sich zu beteiligen ist die
beschäftigt, der weiß, dass die kommunale Selbstver- Wahl. Und eine Demokratie braucht Bürgerinnen und
waltung ein hohes Gut innerhalb unserer Demokratie Bürger, die sich zur Wahl stellen. Das ist genau so
ist. Es ist beileibe nicht so, dass ein Gremium wie der wichtig.
Gemeinderat wenig oder nichts zu sagen hat, im In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen Bürge-
Gegenteil. Dieses gemeindliche demokratische Gre- rinnen und Bürgern, dazu gehören auch die Kollegin-
mium gibt in vielen Bereichen die Richtung ganz nen und Kollegen im Gemeinderat, für das konstruk-
maßgeblich vor, stellt in vielerlei Hinsicht die Wei- tive Miteinander im Jahre 2013.
chen. Und darum von meiner Seite her zwei Bitten Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Advent, gute
an Sie. Erstens, wenn Sie sich vorstellen können, im Feiertage und alles Gute im Jahr 2014,
Gemeinderat mitwirken zu wollen, dann setzen Sie vor allem natürlich Gesundheit.
sich mit dem Ansprechpartner der jeweiligen Grup- Herzlichst Ihr
pierung in Verbindung, die Ihnen näher zu stehen Herbert Gschoßmann, 1. Bürgermeister
Gemeindemitteilungen/Bekanntmachungen
Information der Gemeinde:
Dienstzeiten: Zusätzliche Öffnungszeiten:
Mo./Di./Do./Fr. von 8.00 Uhr - 12.00 Uhr und Dienstag, 24.12. 09.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag auch 13.30 Uhr - 17.00 Uhr Mittwoch, 25.12. 09.00 - 12.00 Uhr
Mittwoch für Parteienverkehr geschlossen. Donnerst., 26.12. 09.00 - 12.00 Uhr
Samstag, 28.12. 09.00 - 12.00 Uhr
Tourist-Information Ramsau Sonntag, 29.12. 09.00 - 12.00 Uhr
Im Tal 2, 83486 Ramsau
Telefon: +49 (0)8657/988920 Januar bis 24. Mai 2014:
Fax: +49 (0)8657/772 Mo. - Fr. 09.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr
E-mail: info@ramsau.de
Zusätzliche Öffnungszeiten:
Samstag, 01.03. 09.00 - 12.00 Uhr
Samstag, 19.04. 09.00 - 12.00 Uhr
Öffnungszeiten Tourist-Information
Samstag, 24.05. 09.00 - 12.00 Uhr
Ramsau 2013:
Dezember 2013: 26. Mai bis 04. Juli 2014:
Mo. - Fr. 09.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00 Uhr Mo. - Fr. 09.00 - 12.00 und 13.00 - 17.00 Uhr
Samstag 09.00 - 12.00 Uhr
Zusätzliche Öffnungszeiten:
Donnerst., 29.05. 09.00 - 12.00 Uhr
Donnerst., 19.06. 09.00 - 12.00 und 13.00 - 17.00 Uhr
2Sperrmüll im Gelände
Leider kommt es immer wieder vor, diesen Weg zu
wählen, um Sperrmüll zu entsorgen.
Eine Schande für das Landschaftsbild, Kosten für die
Allgemeinheit (Entsorgung durch den gemeindlichen
Bauhof) und obendrein verboten.
Die Gemeinde gibt gerne Auskunft über die Mög-
lichkeiten der ordnungsgemäßen Entsorgung und
nimmt Hinweise entgegen, um den oder die Übeltä-
ter zu ermitteln.
Grundsätzlich erfolgt in diesen Fällen auch eine poli-
zeiliche Anzeige.
(Die Aufnahme rechts zeigt eine „Sperrmüllentsor-
gung“ im Bereich Hochschwarzeck).
Bedarfsanalyse
Im IV. Quartal 2010 führte die Gemeinde letztmals beschrieben sind aufgerufen, sich mit der Gemeinde
eine Bedarfsanalyse durch, um den Bedarf an Wohn- in Verbindung zu setzen um den zur Bedarfsermitt-
flächen (Eigentum oder Miete) und an Flächen für lung vorgesehenen Fragebogen zu erhalten.
Gewerbe zu ermitteln. Einen möglichen Bedarf regel- Ansprechpartner ist Herr Martin Willeitner unter Tel.
mäßig zu ermitteln ist wichtig, um für die weitere Ent- Nr. 08657 / 9889 – 15.
wicklung in der Gemeinde mittel- und längerfristig
die entsprechenden Beschlüsse im Gemeinderat zu Der Fragebogen ist auch auf www.ramsau.de unter
fassen bzw. für mögliche Beschlüsse eine Grundlage Kommunales eingestellt.
zu haben. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gewer- Bitte diesen bis spätestens 10.02.2014 an die
betreibende und Betriebe mit Bedarf wie eingangs Gemeinde Ramsau zurück geben.
Ehrenamt
Diskussionen wie steuerliche Anreize für ehrenamt- rer Dorfgemeinschaft ein ganz starkes Gefühl der
lich tätige Bürgerinnen und Bürger oder eine Ehren- Zusammengehörigkeit vermittelt, das ist das andere.
amtskarte im Landkreis mit gewissen Vergünstigun- Das ist ein gutes Gefühl und das ist mit Geld nicht
gen zeigen, dass auf praktisch allen Ebenen ange- aufzuwiegen.
kommen ist, dass eine Gesellschaft, eine Gemein- Allen, die in welcher Form auch immer sich auch im
schaft ohne die Ehrenamtlichen nicht funktioniert, Jahr 2013 wieder ehrenamtlich eingebracht haben
zumindest nicht in der Form, wie wir sie kennen, wie sage ich Vergelt’s Gott, sage ich DANKE im Namen
wir sie schätzen. Dass der Gegenwert im Gesamten, der ganzen Gemeinde.
was Ehrenamtliche leisten, egal ob in Vereinen, in Wir alle wissen, was wir an Euch, was wir an den
Gruppen oder alleine, gar nicht zu beziffern und zu Ehrenamtlichen haben.
bezahlen ist, das ist das eine. Dass ehrenamtliche
Arbeit einer Gemeinschaft wie beispielsweise unse- Herbert Gschoßmann, 1. Bürgermeister
Impressum: Mitarbeiter u.a. Alois Amort, Helmut Dunkel, Waltraud Gschoßmann, Karl Komposch, Paul
Lenk, Alois Resch, Edith Stüber, Elisabeth Votz und Toni Votz. Zusammenstellung Alois Amort. Anschrift für
Beiträge und Zuschriften mit E-mail an: Alois.Amort@t-online.de. Annahmeschluss für nächste Ausgabe:
12.06.2014. Druck: Berchtesgadener Anzeiger
3Härtegrade des Trinkwassers
Brunnen I Brunnen II
Der Versorgungsbereich umfasst die Gebiete in der Der Versorgungsbereich umfasst die Gebiete von der
Tallage vom Brunnerlehen bis zum Preisenlehen, Hirschbichlstraße bis Bindenkreuz, Taubensee, Hoch-
sowie die Häuser an der alten Reichenhaller Str. von schwarzeck, Reiten und an der Kederbacherstr. vom
der Lattenbachbrücke bis zum Haus Jägersruh. Festen bis Landthal.
Härtebereich weich 7,22 DH
(Deutsche Härtegrade) Härtebereich weich 7,68 DH
Neuer Pfarrverband mit neuem Pfarrer
neue Aufgabe "bereit" sei. Zur Verschöne-
rung des Gottesdienstes, der zugleich als
Erntedankfest gefeiert wurde, trugen auch
maßgeblich die Kirchenchöre von Unter-
stein und Ramsau bei. Pfarrer Hoffmann,
der vor seiner Berufung in das Berchtesga-
dener Land als Diakon in Flintsbach am Inn,
als Kaplan in Taufkirchen und in Moosburg
sowie 15 Jahre lang als Pfarrer in Tacherting
seinen Kirchendienst versah, freute sich
nach eigenem Bekunden sehr über seine
neue Aufgabe.
Nach einem Grußwort der Bürgermeister
Herbert Gschoßmann und Stefan Kurz und
Festgottesdienst in der Pfarrkirche Unterstein der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Sylvest Stöckl
und Wolfgang Graßl sowie der Überreichung eines
Antrittsgeschenkes konnten die Kirchenbesucher
(AA) Gleichzeitig mit dem Amtsantritt von Pfarrer den neuen Pfarrer bei einem Stehempfang im Pfarr-
Herwig Hoffmann wurde auch ein neuer Pfarrver- saal näher kennen lernen. Im aktuellen Ramsauer
band mit der Kirchengemeinde Unterstein gegrün- Pfarrbrief 3/2013 stellt sich Pfarrer Hoffmann im Vor-
det. Die Einführung des Geistlichen in sein neues wort nochmals persönlich seiner Pfarrgemeinde vor.
Amt fand in einem Festzug in
Schönau am Königssee und
einem Gottesdienst in der
Untersteiner Pfarrkirche einen
würdigen Rahmen. Zu diesem
Anlass waren zahlreiche Fest-
gäste, so u.a. die Bürgermei-
ster von Ramsau und Schönau
am Königssee, Gschoßmann
und Kurz sowie zahlreiche
Gemeindemitglieder und Ver-
einsangehörige mit ihren Fah-
nenabordnungen erschienen.
Die Amtseinführung und die
symbolische Schlüsselüberga-
be der beiden Pfarreien wurde
von Dekanatsstellvertreter
Josef Koller von der Pfarrei
Piding vorgenommen. Zuvor
hatte der neue Pfarrherr der
Pfarreien Unterstein und Ram- Der künftige Pfarrherr als Dirigent der Musikkapelle
sau betont, dass er für seine der Freiwilligen Feuerwehr Königssee
4Wie die Hochschwarzeck
Bergbahn GmbH „HSB“ neu entstand
Betrieb ihres Tochterunternehmens „Hochschwarz-
eckbergbahn GmbH“ zum 31.10.2003 aus Gründen
mangelnder Wirtschaftlichkeit einstellen wird. Das
Ende des Skigebietes, das Ende der 60-er Jahre ent-
stand, schien besiegelt. Fieberhaft wurde überlegt
was getan werden kann, damit es irgendwie weiter
geht.
Eines schien damals schon klar, die Maßstäbe einer
Rentabilität, wie sie üblicherweise Kapitalgesellschaf-
ten vorgeben, konnten hier nicht zur Anwendung
kommen.
Ein Unternehmen mit angemessener Eigenkapital-
verzinsung war aus der „HSB“ kaum zu machen.
Aber die „Umwegrendite“, also die Vorteile, die Ein-
heimische und insbesondere die Gastgeber aus dem
Fortbestand des Skigebietes zu erwarten haben, das
durfte nicht unberücksichtigt bleiben, was natürlich
vom Grundsatz her eine Kapitalgesellschaft nicht
Seit Weihnachten 2003 läuft der Lift-, Bahn und Ski- oder kaum interessiert. Es sei denn, dass die Kapital-
betrieb so wie wir ihn heute kennen und schätzen, geber und damit Anteilseigner zu einem hohen
seit zwei Jahren ergänzt um die Rodelbahn „Hir- Anteil identisch sind mit denjenigen, die Vorteile aus
scheckblitz“. 10 Jahre eine Erfolgsgeschichte, das dem Fortbestand haben. Der Vorteil müsste also
darf man heute sicherlich so behaupten. nicht direkt aus dem Unternehmen kommen, der Vor-
Aber wie kam es dazu? teil könnte den Anteilseignern auch über die
Im Sommer 2003 erreichte den damaligen Bürger- „Umwegrendite“ zu Gute kommen, in welcher Form
meister Hans Datzmann die Hiobsbotschaft, dass die auch immer. Auf Basis dieser Überlegungen stellte
„Jennerbahn“ (Berchtesgadener Bergbahn AG) den der heutige Bürgermeister Herbert Gschoßmann mit
5Schreiben vom 11.09.2003 an den damaligen Bürger- beteiligten sich mit ca. € 150.000,--, die „HSB“ wurde
meister Hans Datzmann ein Konzept vor, wie viel- gekauft und erfreut sich heute noch bester Gesund-
leicht die dauerhafte Schließung vermieden werden heit.
könnte. H. Gschoßmann durfte dieses Konzept dann Sehr viel ist geschehen die letzten 10 Jahre, sehr
in der Folge auch in einer Sitzung des Gemeindera- viele haben ihren Beitrag dazu geleistet, in erster
tes vorstellen. Linie natürlich das Team der „HSB“ mit der Kern-
Bis dahin waren dies alles theoretische Überlegun- mannschaft Christian Riel, Herbert Gschoßmann
gen. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt sagen, ob (Fronwies) und Gottfried Helminger. Nicht zu verges-
auch die Ramsauer Bevölkerung, die in erster Linie sen auch die verschiedenen Beiräte über die 10
angesprochen werden sollte, zu überzeugen war. Jahre, die immer wieder selbst Hand angelegt
Eher zufällig erzählte H. Gschoßmann am 23.09.2003 haben, wenn es erforderlich war.
Ewald Palzer von seinen Überlegungen und Kaum bekannt ist, dass es den Fortbestand der
auch von der Frage, ob die Ramsau- „HSB“ ohne den damaligen Bür-
er Bevölkerung da wohl mitziehen germeister Hans Datzmann
würde. nicht gegeben hätte. Zwi-
In seiner bekannten spontanen schen dem Kauf der
Art meinte Ewald Palzer „das „Hochschwarzeck Berg-
müsse sofort abgeklärt wer- bahn GmbH“ und der
den“, nahm den Telefonhörer in Gründung der „Hochschwarzek-
die Hand, rief im Gasthof Bal- kbergbahn GmbH und Co. KG“ gab
tram an und fragte, ob die es eine Zeitspanne von einigen
nächsten Tage dort eine Ver- Wochen. Erst mit der formellen
sammlung abgehalten werden Gründung der „KG“ waren die
kann. Die Zusage für den Finanzierung und damit der
02.10.2003 als Versammlungstermin Fortbestand gesichert.
kam noch in diesem Telefonat. Es musste also jemand gefun-
Im Weiteren mobilisierte Ewald Palzer einige den werden, der formell und
Schwarzecker, die alleine über Mundpropaganda zu notariell beurkundet die „HSB“ in seiner Rechtsform
dieser Versammlung mögliche Interessierte, über- als GmbH kauft und darauf vertraut, dass bis zur for-
wiegend Schwarzecker, eingeladen haben. Ziel die- mellen Gründung der „KG“ nichts mehr schief geht.
ser Versammlung im Baltram war ausschließlich aus- Dieses Risiko, über das damals nur im internen Kreis
zuloten, ob das Konzept ankommen könnte. Aus- gesprochen wurde, wollte niemand so recht einge-
führlich stellte dieses dann H. Gschoßmann und E. hen. Denn wäre hier noch etwas in der letzten Phase
Palzer den rund 40 - 50 Interessierten vor. Das Resü- daneben gelaufen, dann hätte der Käufer einen
mee war: es könnte funktionieren. Mit dieser insolventen Bahn- und Liftbetrieb gehabt und
Erkenntnis wurden die Vorbereitungen weiter voran € 40.000,- an den Verkäufer bezahlen müssen. Unser
getrieben und am 02.11.2003 fand dann die große Altbürgermeister Hans Datzmann als Privatperson
Versammlung im Oberwirt statt. Der obere und unte- ging dieses Risiko ein, weil er überzeugt war, dass
re Saal brechend voll, das Interesse riesengroß, der Fortbestand der „HSB“ wichtig für die Ramsau
genauso wie die Erwartungen. Wieder wurde das ist, weil er sich als Bürgermeister verantwortlich fühl-
Konzept vorgestellt und an diesem Tag erstmals auch te zum Wohle der Ramsau zu handeln und weil er
der künftige mögliche Geschäftsführer Christian Riel, sicher war, dass nichts mehr schief geht, dass die
der zwischenzeitlich nach langer Überzeugungsar- Ramsauer und viele andere bei diesem Projekt mit-
beit für diese Aufgabe gewonnen werden konnte. ziehen, bis alles steht.
Das Weitere ist bekannt, rund 300 Kommanditisten Er hat recht behalten! H. G.
6Was ist los in Ramsau?
(Angaben ohne Gewähr – Änderungen vorbehalten)
13.12./20.12. 19.00 Uhr Berghotel Rehlegg, Bayer. rustikales Buffet mit einheimischer Volksmusik,
Tischreservierung: Telefon 08657-98840
18.12./23.12./25.12./29.12./01.01./04.01, ab 08.01. jeden Mittwoch bis März jeweils 18.00 Uhr
Winterliche Fackelwanderung rund um den Hintersee mit Bergführer
Paul Lenk, Anmeldung bis 12.00 Uhr bei der Tourist-Info, Tel. 08657-988920
Treffpunkt Parkplatz Am See (Nähe Antoniuskapelle)
20.12. 16.00 Uhr Kindergarten Ramsau, Wintersonnwend-Feier mit kl. Christkindlmarkt
22.12. 14.30 Uhr Glühweinverkauf vor dem Mesnerhaus (Helfende Hände Ramsau)
15.00 Uhr Böllerschießen der Weihnachtsschützen Ramsau
24.12. 15.00 und 23.30 Uhr Böllerschießen der Weihnachtsschützen Ramsau
17.00 – 19.30 Uhr Hotel Nutzkaser, Weihnachtsmenü, Tischreservierung 08657-388
18.00 Uhr Berghotel Rehlegg, Rehlegger Weihnachts-Menü in stimmungsvollem
Ambiente, Tischreservierung: 08657-98840
18.00 Uhr Wellnesshotel Hochkalter, 5-Gänge-Menü mit weihnachtl. Geschichten,
Tischreservierung 08657-9870
25.12. 12.00-15.00 Uhr Berggasthof Gerstreit, Musik mit dem Häusler Hias und seinen Musikanten
26.12./28.12./30.12./02.01./04.01./07.01. und ab 07.01. jeweils dienstags von 10.00-13.00 Uhr
Schneeschuhwandern, Auskunft und Anmeldung am Vortag 17 - 20 Uhr,
Telefon 08657-711
26.12. 12.00-15.00 Uhr Berggasthof Gerstreit, Musik mit dem Häusler Hias und seinen Musikanten
27.12. 15.45 – 18.00 Uhr Kinderwanderung zur Wildfütterung, Nationalpark-Infostelle Hintersee
28.12. 20.00 Uhr Weihnachtskonzert der Musikkapelle Ramsau, Haus des Gastes
29.12. 12.00-15.00 Uhr Berggasthof Gerstreit, Musik mit dem Häusler Hias und seinen Musikanten
29.12. 16.00 Uhr Schneeschuh-Abendwanderung - Ramsau, Auskunft und Anmeldung am
Vortag 17 - 20 Uhr, Telefon 08657-711
30.12. 14.30 Uhr Märchenwanderung im Zauberwald, Wirtshaus im Zauberwald,
Anmeldung: Telefon 08657-552
ab 30.12. jeden Montag ab 16.00 Uhr Hüttenabend für Skitourengeher und Rodler,
Berggaststätte Hirschkaser (nur bei entsprechender Schneelage!)
30.12. 16.00 Uhr Apres-Ski Party des Skiklubs Ramsau, Parkplatz Neuhausenbrücke
31.12. 17.00 Uhr Wirtshaus Waldquelle, Silvesterabend mit Feuerwerk, Anm.: 08657-291
18.00 Uhr Gasthof Wörndlhof, Gemütlicher Silvesterabend mit Silvestermenü,
Tischreservierung: Telefon 08657-373
18.00 Uhr Berghotel Rehlegg, Silvester Gala Diner, Silvesterball und Feuerwerk,
Tischreservierung: Telefon 8657-98840
18.00 Uhr Wellnesshotel Hochkalter, Silvesterfeier, Silvestermenü, Livemusik,
Tischreservierung: Telefon 08657-9870
18.00 Uhr Gasthof Rehwinkl, Bay. Schmankerlmenü mit Sylvesterfeier,
Telefon 08657-347
18.30 Uhr Hotel Gasthof Hindenburglinde, Silvestermenü, Feuerwerk
Tischreservierung: Telefon 08657-550
18.30 Uhr Hotel-Gasthof Nutzkaser, Silvesterball mit Musik und Tanz,
Anmeldung: Telefon 08657-388
18.30 Uhr Gasthaus Seeklause, Silvester bei Kerzenschein, Anm.: Tel. 08657-919938
23.45 Uhr Böllerschießen der Weihnachtsschützen Ramsau
01.01. 12.00 Uhr Berggasthof Gerstreit, Musik mit dem Häusler Hias und seinen Musikanten
03.01. 14.30 Uhr Märchenwanderung im Zauberwald, Wirtshaus im Zauberwald,
Anmeldung: Telefon 08657-552
03.01. 20.00 Uhr Volksmusik zum Jahreswechsel, Haus des Gastes-Rathaus
05.01. 12.00-15.00 Uhr Berggasthof Gerstreit, Musik mit dem Häusler Hias und seinen Musikanten
21.02. - 23.02. 09.00 Uhr 3. Skitouren-Festival, Parkplatz Hirscheck-Sesselbahn
Veranstaltungen des Nationalparks Berchtesgaden in Ramsau: siehe "Spuren im Schnee" in diesem Heft!
Weitere Veranstaltungstermine siehe Aushang Tourist-Information oder www.Ramsau.de
7Spuren im Schnee –
Winterprogramm des Nationalparks ist da!
Ob Pferdeschlittenfahrten, Exkursionen mit dem schlitten zur Fütterung fahren lassen möchte: Die
Ranger oder Tierspurenwanderungen - auch im „Pferdefahrten zur Wildfütterung“ beginnen am
Winter bietet der Nationalpark wieder zahlreiche 25.12.2013. Bis zum 06.01. startet die Kutsche täglich
kostenfreie Veranstaltungen für Gäste und Einhei- um 13:00 Uhr, 14:00 Uhr und 15:00 Uhr an der Info-
mische! stelle Hintersee. Weitere Termine: 08.01. – 09.03.:
jeden Mi., Do., Sa., So.; 12.03. – 30.03.: jeden Mi.,
Sa., So. Reservierungen unter der Rufnummer
0 86 57 / 1431 erforderlich!
Auch die traditionelle „Wintervortragsreihe“ ist in
diesem Jahr erstmals kostenfrei. Ebenso neu ist das
Ambiente – die Veranstaltungen finden erstmals im
neuen „Haus der Berge“ statt, Beginn ist jeweils um
19:00 Uhr:
11.12.13 „Die Heilige Nacht“ von Ludwig
Thoma. Lesung von Nationalpark-
Mitarbeiter Hans Stanggassinger,
begleitet von der Auzinger Musi
und dem Auzinger Zwoagang.
08.01.14 „Heimliche Nachtgespenster“ –
Die faszinierende Naturgeschichte der
Eulen. Referent: Wolfgang Scherzinger,
Zoologe
Unser Winterschmankerl: „Den Tieren auf der 12.02.14 „100Tage Heimat“ – Zu Fuß durch
Spur“. Die Spuren heimischer Wildtiere lassen sich Deutschland. Autorenlesung
im Winter besonders gut entdecken. Zusammen mit von Jens Franke
einem Ranger erkunden Sie den Weg von der Natio- 12.03.14 „Drei Jahre Wildinventur im Natio-
nalpark-Infostelle Hintersee („Klausbachhaus“, Bild nalpark“. Forstwissenschaftler Bernd
links) bis zur Wildfütterung und erfahren viel Wis- Becker stellt die Ergebnisse erstmals
senswertes über die Lebensräume und Überlebens- öffentlich vor.
strategien der Tiere im Winter. Termine: 25.12.,
01.01., 05.02., 12.02., 19.02., 26.02. und 05.03. Treff- Weitere Veranstaltungen aus dem Wanderprogramm
punkt jeweils um 13:00 Uhr an der Infostelle Hinter- des Nationalparks in der Ramsau finden Sie im Inter-
see, die Wanderung dauert bis 15:00 Uhr und endet net unter www.nationalpark-berchtesgaden.bay-
an der Wildfütterung. ern.de oder in der Tourist-Information.
Auch der „König der Lüfte“ hat
Mühe, den Winter im Hochge-
birge zu überstehen. Sie möch-
ten seine Überlebens-Tricks
kennenlernen? Die Wanderun-
gen „Im Reich des Steinad-
lers“ beginnen jeden Donners-
tag vom 26.12.13 bis 24.04.14
um 11:00 Uhr am Klausbach-
haus und enden um 13:00 Uhr
an der Wildfütterung.
Die Wildfütterung im Klaus-
bachtal (Bild rechts) ist immer
einen Ausflug wert. Mit etwas
Glück können Sie hier rund 50
Rothirsche und Hirschkühe mit
ihren Kälbern aus nächster
Nähe zu beobachten. Ein Mit-
arbeiter des Nationalparks
beantwortet gerne all Ihre Fra-
gen. Wer sich mit dem Pferde-
8Geschichte von Ramsau demnächst in Buchform
(AA) Karl Komposch hat sich nicht nur einen Namen ren, der noch ein stilvolles Weihnachtsgeschenk
als ehemaliger Kämmerer der Gemeinde Ramsau sucht, dürfte die Ramsauer Kurzchronik gerade das
gemacht. Seit seiner Pensionierung vor 30 Jahren Richtige sein.
betätigte er sich viele Jahre als ehrenamtlicher
Gemeindearchivar, als Mitarbeiter des "Ramsauer
Bladl", als Autor vieler fast wissenschaftlicher
Abhandlungen und als wandelndes Lexikon in
Sachen Heimatgeschichte. Immer, wenn es um
schwer entzifferbare Schriftstücke, um knifflige Fra-
gen aus der frühen Ramsauer Geschichte oder um
Vorgänge der Ramsauer Bergwacht ging, Karl Kom-
posch hatte eine Lösung parat. Ein großes Lebens-
ziel des sehr aktiven 93-jährigen war die Erstellung
einer Kurzchronik über die Ramsau, beginnend von
den Anfängen im Jahr 1295 bis zum Kriegsende
1945. Nach Angaben von Karl Komposch hat es neun
Jahre gedauert, bis es endlich soweit war: Die Fertig-
stellung der Buchausgabe der Ramsauer Kurzchro-
nik 1295 - 1945 steht kurz bevor. Ein Abdruck des
umfangreichen Nachschlagewerkes wurde schon
jetzt im Rahmen einer kleinen Feier im Hotel "Reh-
legg" vorgestellt. Dort herrschte gespannte Auf-
merksamkeit, als der Autor in Anwesenheit des 1.
Bürgermeisters und weiteren Gemeindevertretern
von den Beweggründen zur Erstellung der Chronik
erzählte. Nicht vergessen hat Komposch auch seine
fleißigen Helfer, die er alle namentlich erwähnte und
denen er ein herzliches "Dankeschön" aussprach.
Besonders erfreut zeigte sich Bürgermeister Herbert
Gschoßmann, der das geschichtliche Werk als
"Schatz von unschätzbarem Wert" bezeichnete.
Gschoßmann betonte, dass hier die Ramsauer
Geschichte nicht nur für die Gegenwart, sondern
auch für künftige Generationen zusammen getragen
wurde.
Das Buch soll noch vor Weihnachten erscheinen und
kostet 18,50 Euro. Die Verkaufsstellen werden recht- Karl Komposch (l.) und
zeitig bekannt gemacht. Für den einen oder ande- Bürgermeister Herbert Gschoßmann
Die „Rosskur“ hatte es in sich
(AA) Mit den Stücken "Die Geister von Folterstein"
und "Die Rosskur" hatte die Laienbühne "Proviso-
rium" bei der diesjährigen Aufführung genau den
Geschmack der Zuschauer getroffen. Es gab wieder
viel zu lachen und die Schauspielkunst der Darstel-
ler/innen ließ keine Wünsche offen. Es wäre unge-
recht, irgendjemand aus dem Ensemble besonders
hervorzuheben, weil gut waren sie alle. Dies wurde
durch den langanhaltenden Beifall des Publikums
belohnt. Auch die "Provisori-Musi" trug ihren Anteil
zum Erfolg der Stücke bei. Was bleibt, ist die Freude
über einen gelungenen Abend und die Vorfreude auf
die Aufführungen im nächsten Jahr.
9Vereinsnachrichten/Sonstiges:
Königlich privilegierte
Feuerschützengesellschaf t Ramsau
Ramsauer Feuerschützen zu Gast beim Mühldor-
fer Trachten- und Schützenzug.
(AA) Ein Erlebnis der besonderen Art gab es für die
Mitglieder der FSG Ramsau. Sie folgten einer Einla-
dung der Stadt Mühldorf zum traditionellen Interna-
tionalen Schützen- und Trachtenzug 2013, der durch
die Straßen der Stadt führte. 3400 Teilnehmer in ins-
gesamt 112 Gruppen, darunter 63 Schützenvereine
und 13 Musikkapellen marschierten unter dem Jubel
von Tausenden von Zuschauern zum Mühldorfer
Volksfestzelt. Mit dabei waren auch die Schützenver-
eine von Berchtesgaden und Obersalzberg. Ange-
führt von einem "Tafeibua" mit dem entsprechenden
"Tafei", den Schützenkönigen und der Fahnenabord-
nung präsentierten sich die Schützen aus dem Berch-
tesgadener Land den begeisterten Zuschauern am
Straßenrand. Nach einem ausgiebigen Besuch des
Mühldorfer Bierzeltes musste leider viel zu früh die
Heimreise angetreten werden.
Skiklub Ramsau
Rückblick auf eine erfolgreiche Sommersaison
(SKR) Der SK Ramsau darf mit seinen
Athletinnen und Athleten mit Stolz auf
die Sommersaison 2013 zurückblicken.
Bei sportlichen Wettbewerben auf
deutscher-, bayerischer-, chiemgau-
und auch österreichischer Ebene
waren Ramsauer Sportler auf den Podesten vertre-
ten. Im Berglauf sicherten die heimischen Athleten
dem Skiklub gleich drei Einträge in die ständigen
Bestenlisten des Deutschen Leichtathletikverbandes.
Toni Palzer zeigte sich im Sommer in überragender
Form und konnte sich sowohl den Titel des deut-
schen Meisters wie auch des bayerischen Meisters
im Berglauf sichern. In der Mannschaftswertung der
Bayerischen Meisterschaft errangen die Läufer Toni
Palzer, Maxi Palzer und Reinhold Ramesberger den
Vizemeistertitel für den SKR. Im Biathlon konnten
sich die Biathletinnen Franziska Pfnür und Maria
Sachenbacher in diversen Sommerwettkämpfen auf
bayerischer und deutscher Ebene ebenfalls hervorra-
gend in Szene setzen und weiter etablieren.
Die Kinder und Schüler des Skiklubs konnten insbe- Sczepanski, Barbara Hölzl, Jonas Datzmann und Jas-
sondere bei Inline-Wettkämpfen auf hohem Niveau min Köppl mit Podestplätzen aufwarten. Ferner gab
überzeugen. Bei verschiedenen Bewerben im Rah- es bei einem Inline Wettbewerb auf Chiemgauebene
men der österreichischen Staatsmeisterschaften weitere Podestplätze für die Kinder des SKR. Ein
konnten Jakob Stöckl als Klassensieger sowie Kaja besonderer Höhepunkt der Sommersaison 2013 war
10der Ramsauer Dorflauf mit integrierter Schulmeister- digen, während Matthias Puritscher erstmals Grund-
schaftswertung. 80 Kinder nahmen an diesem Wett- schulmeister in der Einzelwertung wurde. In der
bewerb teil, bei dem die kleinen Sportler ganz gro- Mannschaftswertung siegte die derzeitige 2. Klasse,
ßen Sport gezeigt haben. In der offenen Klasse konn- die auch letztes Jahr schon als 1. Klasse den Titel
ten sich die SKR-Kinder und Schüler unter den holte. Der SKR bedankt sich für die abgelaufenen
besten Läuferinnen und Läufer der Region durchaus Sommersaison bei allen Helfern, Trainern und Unter-
erfolgreich behaupten. Bei den Grundschulmeister- stützern und blickt hoffnungsvoll auf die kommende
schaften konnte Katharina Oswald ihren Titel vertei- Wintersaison.
Neue Vorstandschaf t dringend gesucht
(SKR) Am Freitag, den 22.11.2013 hat der Skiklub gemacht werden. Ziel der heutigen Versammlung
Ramsau zu einer Außerordentlichen Mitgliederver- sei, geeignete Personen für die neue Vorstandschaft
sammlung unter dem Motto „Zukunft des Skiklubs“ zu finden. Er erklärte, dass er unter Umständen bereit
eingeladen. Nach der Begrüßung der Anwesenden sei, auch eine andere Position in der Vorstandschaft
stellte der 1. Vorstand Helmut Stutz kurz die aktuelle zu übernehmen, wenn eine Mannschaft zur Verfü-
Situation im Skiklub dar. Alle Vorstandsmitglieder gung steht. Auch soll die Vorstandschaft breiter auf-
werden bei der nächsten Jahreshauptversammlung gestellt werden. Wichtig sei, bei den kommenden
ihre Ämter zur Verfügung stellen, so auch er selbst Veranstaltungen für eine neue Vorstandschaft zu
und der 2. Vorstand Christof Ertl. werben.
Eine neue Vorstandschaft kann auf die Unterstützung Bürgermeister Herbert Gschoßmann verwies auf die
der bisherigen Vorstandsmitglieder setzen. Der Ski- Geschichte und die Stellung des Skiklubs in der
klub gibt ca. 10000 Euro jährlich für die Nachwuchs- Gemeinde. Freizeit wird oft zu hoch gewichtet. Das
förderung aus. Stutz: "Wir haben zur Zeit drei junge Thema muss am Kochen gehalten werden. Die Leute
gute Nachwuchsbiathleten. Das Training in der Lang- sollen emotional angesprochen werden. Vorstand
laufgruppe und in der Alpingruppe wird gut Helmut Stutz sagte, dass man sich in nächster Zeit
besucht." Stutz verwies auch auf die Veranstaltun- intensiv um eine Verjüngung der Vorstandschaft
gen, die der Skiklub regelmäßig durchführt. Touren- bemühen werde. Mit dem Appell an die Versamm-
wart Toni Graßl betonte, dass der Skiklub eine Run- lungsteilnehmer, das Thema weiterzugeben, been-
derneuerung braucht. Es muss für junge Leute Platz dete er die Versammlung.
FC Ramsau
(AA) Geschwächt durch verlet- Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, die Mann-
zungsbedingte Spieleraus- schaft durch die Integration einiger junger Spieler zu
fälle hat der FC Ramsau verstärken.
in der laufenden Saison
2013/2014 das ange-
strebte Ziel, einen
gesicherten Mittel-
platz, nicht ganz
erreicht. Dazu kamen
noch einige unglückliche
Niederlagen und so muss
der Verein auf dem 12. Tabellen-
rang (siehe anl. Tabelle) überwintern. Noch besteht
ein kleines Polster zu den Abstiegsplätzen und Trai-
ner, Vorstandschaft und auch die Anhänger des FC
Ramsau hoffen, dass im Frühjahr, wenn der Spielbe-
trieb wieder aufgenommen wird, alles besser wird.
Die Hoffnung besteht zu Recht, zumal bis dahin eini-
ge Leistungsträger nach Ausheilung ihrer Verletzun-
gen wieder in die Mannschaft zurückkehren können.
11Rolf und Margarete Bechtel im CVJM-
Gästehaus Hintersee verabschiedet
(CVJM) Präses Karl- und Margarete Bechtel haben in diesen 27 Jahren
Heinz Stengel hat gemeinsam mit dem Mitarbeiterteam etwa 150.000
Anfang November das Gäste betreut. Vor allem viele Kinder, Jugendliche
langjährige Leiterehe- und Schulklassen waren zu Gast. „Besonders ausge-
paar des CVJM-Gäste- zeichnet hat euch beide die Liebe und euer Engage-
hauses Hintersee in ment für behinderte und benachteiligte Menschen,“
den Ruhestand verab- das machte Karl-Heinz Stengel (Präses des CVJM-
schiedet. Rolf und Mar- Gesamtverbandes in Deutschland e. V.) deutlich.
garete Bechtel werden Schon seit vielen Jahren können im CVJM-Gästehaus
zum 31.12.2013 in den Hintersee auch Gruppen mit behinderten Menschen
wohlverdienten Ruhestand treten. Am 1. Oktober Urlaubstage verbringen. Inklusion wird hier im Gäste-
1986 haben Rolf Bechtel als Hausleiter und seine haus seit Jahren konkret gelebt. Auch vielen jungen
Frau Margarete Bechtel als kaufmännische Angestell- Menschen mit Handicaps wurde eine Ausbildung im
te ihren Dienst im CVJM-Gästehaus am Hintersee CVJM-Haus ermöglicht. Den Dank des CVJM-
begonnen. Wenige Jahre zuvor hatte der CVJM- Gesamtverbandes in Deutschland brachte Karl-Heinz
Gesamtverband das ehemalige „Hotel Post“ über- Stengel mit einer besonderen Auszeichnung zum
nommen. Das Jugendgästehaus in herrlicher Umge- Ausdruck. Rolf und Margarete Bechtel erhielten aus
bung hat die beiden nicht mehr losgelassen. seiner Hand das Goldene Weltbundabzeichen des
Gemeinsam haben sie das Gästehaus am Hintersee CVJM. Es geht weiter …
profiliert und im wahrsten Sinne des Wortes aufge- Das Ehepaar Heiko und Birgit Schalling wurde vom
baut. Sie haben ihre Kraft und ihre Zeit in die Arbeit Vorstand des CVJM-Gesamtverbandes am 25. Okt-
mit den Gästen investiert, sich wenig persönliche ober 2013 als neue Hausleiter berufen und werden
freie Zeiten gegönnt. Sie hatten immer das Haus und am 1. April 2014 die Leitung des CVJM-Gästehauses
die Gäste im Blick. Neben dem Gästebetrieb waren am Hintersee übernehmen. Bei einem Treffen aller
in diesen Jahren auch große Umbauten zu bewälti- Mitarbeitenden wurde auch Denise Pöschl in den
gen. Zuerst der große Umbau mit der wunderschö- Ruhestand verabschiedet. Sie war seit 1975 in der
nen Turnhalle in den 90-er Jahren. Dann in den letz- Hauswirtschaft tätig und geht ebenfalls zum Ende
ten Jahren bis zur Wiedereinweihung 2011 der Abriss des Jahres nach über 43 Dienstjahren in den verdien-
und der Neuaufbau der sogenannten Villa. Heute ten Ruhestand. Präses Karl-Heinz Stengel wünschte
erstrahlt das CVJM-Haus am Hintersee im neuen dem Ehepaar Bechtel und Frau Pöschl für den Ruhe-
Glanze und lädt Kinder, Jugendliche, Behinderte, stand gute Gesundheit und vor allem den Segen
Familien und Erwachsene zu Urlaubstagen ein. Rolf Gottes.
In den Ruhestand verabschiedet:
Ehepaar Bechtel mit Präses Karl-Heinz Stengel (r.)
12Waldadvent am Klausbachhaus
Der Adventmarkt vor dem
Mesnerhaus in der Ramsau
hat ja schon eine gewisse Tra-
dition. Dieses Mal hatten sich
die Organisatoren das Gelände
rund um das Klausbachhaus für
den Markt ausgesucht. Ein idea-
ler Ort für
eine gelungene Veranstaltung,
zumal auch das Wetter optimal
mitspielte.
Neben vielen mit Mühe herge-
stellten Bastelarbeiten, aus Holz
gefertigten Waren, handgestrik-
kten Sachen und Adventkränzen
war auch für das leibliche Wohl
bestens gesorgt. Ein Duft von Glüh-
wein, süßen Sachen und würzigen
Speisen lag in der Luft. Bei schö-
nem Winterwetter hatten sich viele Besucher aus für soziale Zwecke etwas auf die Füße zu stellen, ist
Nah und Fern zum Adventmarkt eingefunden. Die der Zusammenhalt in der Ramsau einmalig !!
verschneiten Flächen rund um das Haus, die So freut es uns ganz besonders, dass für die Renovie-
beleuchteten Verkaufsstände und leichter Schneefall rung der Ölberggrotte an der Pfarrkirche die
waren Garanten für eine schöne voradventliche Stim- beträchtliche Summe von über 10.000,- Euro an
mung. Unzählige freiwillige Helferinnen und Helfer, Erlösen aus den einzelnen Verkaufsständen erwirt-
angefangen bei den Kindern, über verschiedene ört- schaftet wurde.
liche Vereine haben zum Gelingen dieses eindrucks-
Die Kirchenverwaltung bedankt sich auf diesem
vollen Marktes beigetragen.
Wege herzlich für diese großartige Unterstützung!
Der Ramsauer Waldadvent war wieder eine typische
Ramsauer Veranstaltung. Wenn es gilt, gemeinsam Alois Resch, Kirchenpfleger
13Ramsau...
Blick auf Ramsau ca. 1920
...einst und jetzt
Neidhardthäusl cal 1930, der Kartenaufdruck
„Steinberg-Häusl“ ist falsch
Möslerlehen um 1910
14Ramsau vor 100 Jahren im Jahr 1913
Auszüge aus dem Berchtesgadener Anzeiger, aus Vereinschroniken und
aus Unterlagen des Gemeindearchives
(AA) Das Jahr 1913 war geprägt von den politischen
Geschehnissen, die auf einen bevorstehenden Krieg
hindeuteten. Leider war davon auch die Ramsau
betroffen. Alle wehrfähigen Männer wurden zur
Musterung (Militäraushebung) einberufen. Wer dort
nicht pünktlich erschien, hatte mit einer Geldstrafe
oder mit Haft bis zu 3 Tagen zu rechnen. Sogar für
die Pferde gab es eine "Gestellungspflicht mit "Vor-
musterung".
Januar 1913: Die Spendenbereitschaft in Ramsau
war immer schon groß: Die Kirchensammlung im
Bürgermeister: Pfarrer von Ramsau:
Januar erbrachte 18.- Mark (zum Vergleich: Berchtes- Johann Irlinger Johann Baptist Bernrieder
gaden 13,30 M)
März 1913: Holzverkauf durch das Kgl. Forstamt
1913:
Ramsau. (Anzeige unten)
Bei Holzzieharbeiten am Röthelbach erlitt Johann
Gschoßmann aus Ramsau schwere Verletzungen, als
ihm ein mit Prügeln beladener Schlitten durchging
und auf einen davor fahrenden Schlitten aufprallte.
Vereinsvorstände
Prangerschützen:
Johann Graßl, Mavringer
FSG Ramsau:
Hans Sollacher, Hintersee
13. März 1913: Generalversammlung der K.pr.Feu-
erschützengesellschaft Ramsau im Gasthaus "Engl-
jähringer".
Veter.- u. Kriegerverein:
Johann Graßl, Graben
Musikkapelle:
Kapellmeister u. Dirigent:
Michael Datzmann, Brunner
15März 1913: Verhandlung vor dem K. Amtsgerichte September 1913: Errichtung des Gipfelkreuzes auf
Berchtesgaden. Der Torfarbeiter Alois Datzer aus der Watzmann-Südspitze, Erfolgreiche Schützen auf
Morzg wanderte die Straße von Hintersee gegen der Festscheibe "Wittelsbach" beim Prinzregenten-
Berchtesgaden und fand dabei einen neuen Plüsch- Festschießen in Bad Reichenhall: Hans Moderegger,
hut, den der Gastwirt Anton Auzinger vom Hintersee Kgl. Forstassistent, Ramsau und Johann Resch,
verloren hatte. Statt den Hut abzugeben vertauschte Oekonom, Ramsau.
er diesen. Der geständige Angeklagte wurde des-
wegen zu 1 Woche Gefängnis verurteilt.
April 1913: Wahrscheinlich infolge der ungünstigen
Witterung fielen in Hintersee eine große Anzahl von
Zugvögeln, Polarvögel, ein. Herrn Hofjagdgehilfen
Gellner gelang es, ein 8 Pfund schweres Exemplar
dieser bei uns seltenen Vögel zu erlegen.
Am 23. April 1913 ist die "ehrengeachtete" Gast-
hofbesitzersgattin "zum Hochkalter" Therese Rot-
ternhöfer verstorben.
Im Gasthof "Zum Oberen Wirt" des Herrn Scheid-
sach fand die ordentliche Jahresversammlung des
Bezirksfeuerwehrverbandes Berchtesgaden statt.
Dabei wurde Herrn Bürgermeister Irlinger zu der aus-
gezeichneten Wehr seiner Gemeinde gratuliert.
April 1913: Die Bergführerswitwe Anna Graßl ist ver-
storben.
Mai 1913: Laut einem Bericht des Berchtesgadener
Anzeigers wurde in der Hintermühle des Sägewerks-
1. Oktober 1913: Erneute Sperre Schwarzbach-
besitzers Andrä Resch eine "Prachtsau", nämlich ein
wacht - Jettenberg (fast wie in der heutigen Zeit)
Borstentier mit 5 Ztr. 78 Pfund geschlachtet.
3. Oktober 1913: Auch der Sohn des im Vorjahr ver-
19. Mai 1913: Sperre des Gemeindeweges
storbenen Prinzregenten Luitpold, Prinzregent Lud-
Schwarzbachwacht - Jettenberg
wig kam mit großem Gefolge an den Hintersee, um
dort auf die Jagd zu gehen:
Am 24. Mai 1913 verunglückte der taubstumme Holz-
arbeiter Karl Aschauer vom Votzenhäusl (gen. Stan-
zerkodei) bei der Holzarbeit dadurch, dass ihm ein
Fuß abgeschlagen wurde.
Am 27. Mai 1913 wurden in der Nähe der Holzstube
Schappach der beim Feggenbauern bedienstete 26
Jahre alte Knecht Joseph Rehlegger und der Holz-
knecht Paul Hillebrand von einem Blitz getroffen.
Rehlegger verstarb noch am gleichen Tag, ohne das
Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Hillebrand
kam ins Krankenhaus, wo er sich wieder erholen
konnte.
Juni 1913: Der neugeweihte Priester, Hochw. H.
Thomas Datzmann, Bauerssohn vom Brunnerlehen,
beging am Hintersee unter Mitwirkung des Kirchen-
chores und der Musikkapelle sein erstes hl. Meßop-
fer. Freudig nahm die gesamte Bewohnerschaft von
Ramsau an diesem Fest teil.
16Erinnerung an „Leit’ von früher”
Landthaler Maria, „Landthaler Maral“, Resch Maria, Marxenhäusl, Mutter von acht Kindern.
ehem. Besitzerin der von Lehrer Westermayr Frau Resch war bekannt dafür, dass sie sich bei
erbauten Villa Post. Prozessionen um die Kinder kümmerte und diese
geb. 15.12.1904 † 19.09.1979 energisch zum Mitbeten aufforderte.
geb. 23.09.1887 † 08.10.1971
Hans Gröll, „Klaus Hanse“, geboren und aufgewachsen im Klauslehen, später wohnhaft im Landhaus
Katharina. Der „Klaus Hanse“ war Postbote mit Leib und Seele und stark im öffentlichen Leben integriert.
So war er u.a. Skiklubvorstand, Skiklubkassier und Mitglied in fast allen Ramsauer Vereinen.
Bei Vielen unvergessen ist seine Vortragskunst bei der Wiedergabe von „Gedichtl’n“ und Versen.
Hans Göll verstarb am 9. März 1996 im 83. Lebensjahr.
17Kindergarten und Schule
Martinsfest mit den
Kindergarten-Kindern
(Kiga) Am 11.11.2013 trafen sich auch dieses Jahr
wieder Jung und Alt, um gemeinsam das Martinsfest
zu feiern. Um 16.30 Uhr marschierten die Kindergar-
tenkinder vom Mesnerhaus zur Kirche. Dort folgten
sie aufmerksam dem Spiel und der Geschichte des
Hl. Martin. Benedikt Grassl (Hl. Martin), Lenzi Votz
(Bettler) und Valentin Gschoßmann (Jesus) gaben ihr
Talent zum Besten.
anschließend mit der Bahn nach Freilassing zu fah-
ren. Im Zug war es sehr lustig. Als die Fahrscheinkon-
trolle durchgeführt wurde, zeigte uns der Mann wie
das aussieht, wenn er den Fahrschein einscannt. Die
Fahrt verging wie im Flug!
Am Hauptbahnhof Freilassing erwarteten uns schon
zwei Polizisten, die uns etwas über den Bahnhof
erzählten und was man auf keinen Fall tun darf. Wir
stiegen in einen Bus, der uns in die Lokwelt fuhr.
Nach 4 Minuten waren wir da, alle staunten. Frau
Frank führte uns ins Gelände, dort machten wir erst
einmal Brotzeit. Anschließend bekamen wir immer in
Zweiergruppen ein Puzzle einer Lok, die im Museum
steht. Frau Frank sagte: „Nun sucht ihr die Loks, die
ihr zusammengepuzzelt habt!“ Alle suchten die Lok
und fanden sie. Wir füllten den Fragebogen aus.
Danach schauten wir noch eine alte Lok von innen an,
das war sehr toll. Wir gingen raus und stellten uns auf
eine Drehscheibe, wo die Loks immer umgedreht
wurden und drehten eine Runde. Viel zu schnell war
die Zeit um. Der Bus wartete schon, er fuhr uns
zurück zum Hauptbahnhof Freilassing. Von dort aus
fuhren wir mit der Deutschen Bahn zurück zum Berch-
Anschließend machten sich Kinder, Eltern und Kir- tesgadener Bahnhof. Dort angekommen wartete ein
chenbesucher mit ihren Laternen auf den Weg zum älterer Herr, der uns etwas über den Bahnhof erzähl-
Kindergarten. Dem Laternenzug voran, ritt der Hl. te. Mit dem Schulbus fuhren wir wieder zurück zur
Martin hoch zu Ross. Am Ziel angekommen sangen Grundschule Ramsau. Nach diesem tollen und lan-
die Kindergartenkinder Lieder am Martinsfeuer. Der gen Erlebnis waren alle sehr müde und platt.
Elternbeirat sorgte für die Verpflegung. Am lodern-
den Feuer und nach geselligem Beisammensein ging Lama-Trekking von
das Fest zu Ende. Barbara und Ursula, Grundschule
Von wegen Lamas gibt es in der Ramsau nicht –
Doch! Am Wandertag hat die 4. Klasse diesmal 4
Mit Öffis mobil von
Lamas und ein Alpaka mitgenommen.
Anna Sunkler, Grundschule Als Willi die Tiere aus dem Wagen geladen hatte,
Wir, die 4. Klasse der Grundschule Ramsau, fuhren erklärte er zuerst den Unterschied zwischen Lamas
am Freitag den 12.07. 2013 in die Lokwelt. Wir fuhren und Alpakas. Das Alpaka ist gezüchtet worden damit
mit dem Bus zum Berchtesgadener Bahnhof, um es viel Wolle gibt, also hat es ein dickeres Fell und ist
18kleiner als ein Lama. Anschließend wurde uns einen Knopf, mit dem man einen Scheinwerfer
gezeigt, wie man ein Lama und ein Alpaka führt. So, bedient. Anschließend war der Scheinwerfer wieder
jetzt wurden wir den Tieren zugeteilt. Wir führten das aus und an der Wand konnte man den Schatten vom
Alpaka Fonso. Springen erkennen. Auch gab es einen Spiegel, in
Zuerst gingen wir Richtung Eckaualm, dann bogen dem sah man sich unendlich oft
wir links ab Richtung Wimbachklamm. Dort ging es
über eine Brücke - Rocky, Lanzelot, Figaro, Chicco Kräutersalz und Kräutermoothie
und Fonso gingen allesamt brav darüber. Als wir von Matthias Puritscher
Brotzeit machten, ist uns Chicco ein Stück davon und Korbinian Meeß
gelaufen, aber er kam gleich wieder. Es war die beste
Wanderung aller Zeiten! Die 4. Klasse erntete Kräuter aus dem Schulgarten
und trocknete sie anschließend. Als alles getrocknet
war, stellten wir mit Hilfe der Mamas aus dem Obst-
MINT, ein Tag im Gymnasium und Gartenbauverein selbst Kräutersalz her und
Berchtesgaden jeder durfte ein Schälchen mit nach Hause nehmen.
Von Lisi Posch und Hansi So kann jetzt jeder zuhause würzen, denn Salz ist
Hollrieder, Grundschule. lebensnotwendig! Auch stellten wir einen Kräuters-
Wir fuhren zuerst mit dem moothie her. Soll ich euch sagen, was da drin war?
Bus ins Gymnasium nach Mango, Melone, Milch, Kräuter, Kokosmilch und
Berchtesgaden. Danach Banane. Wir freuen uns schon, wenn wir das nochmal
zeigte uns eine ältere machen.
Schülerin die drei Zimmer
mit den Ausstellungsdin-
gen. Mir hat am besten
der schiefe Raum gefal-
len. Wenn sich mehre-
re Kinder hineinstellen,
dann ist der eine Schüler
größer und der andere
kleiner. Wenn man lang-
sam den Platz tauscht,
schrumpft der Größere und der Kleinere wächst. Wir
konnten auch selbst Schattenbilder herstellen. Dazu
hatten wir eine Wand. Zuerst musste man bis DREI
zählen und hüpfen, gleichzeitig drückte ein Kind
1920
Ma freit si scho oiwei wieda auf’n Advent,
vo Kindheit o hod ma si ja do dro g’wöhnt.
Zwar is nimma vui blieb’n vo de oid’n Bräuch,
aber de Stimmung is doch jedsmoi no de gleich.
Um de G’schenka duat ma se owi in dene Woch’n,
und a mit’m Back’n und Brutzl’n und Koch’n.
Um de Feierdag drahn se doch alle Gedank’n,
selt’n wengan Glaub’n, meist weng de Vawandt’n.
De Kinda möcht’n vui Sach’n kriag’n,
bloß selt’n no duat ma’s zum Kripperl hi führ’n.
‘S Kletzenbrot gibt’s an Allerheilig’n scho,
z’Weihnacht’n schauts eh koana mehr o.
In de G’schäfta kennan’s es a ned dawart’n,
doan scho im Oktober mit’n Weihnachtszeig start’n.
Von wegen stade Zeit und b’sinnliche Ruah,
do kemman moan i de wenigst’n dazua!
Für’s Adventsinga ja do nimmt ma si Zeit
vui Weihnachtsfeiern mög’ns a gern de Leit.
Rorate und Klöckisinga is bei de meist’n vagess’n
und a des im Advent mit’m oafach’n Ess’n.
Aba an Nikolaus mit de Kramperl, den mog ma gern
wenn a de Kinder ganz dasig do wer’n.
Ma muass scho sog’n, ob jung oda oid,
es liegt an jede’m selber, ob eam d’Adventszeit no g’foid.
Und wenn ma des ois so mit Abstand betracht,
a heit zuid no ois hi auf de Heilige Nacht.
Von Burgi Fendt, Ramsau
21Unschwierige Schneeschuhwanderung
für die ganze Familie er Pau
l Lenk
rgführ
Ausgangspunkt: Parkplatz Seeklause am mit Be
Hintersee, Bushaltestelle Hintersee - Zau-
berwald
Wegverlauf: Vom Parkplatz durch das Gatter dem
Blaueisweg ca. 200 m folgen. Bei der Abzweigung
nicht links, sondern geradeaus weiter gehen. Ca. 20
Minuten sind es von hier bis zur Holzbrücke über
den Klausbach. Direkt nach der Brücke geht es weiter
auf dem Dammweg oder bei guter Schneelage im
Bachbett bis zur alten Betonbrücke beim Ragert-
Alm-Weg. Leichter Anstieg zur Ragert-Alm, dort
rechts vorbei zu einem Aussichtshügel. Bis hierher ca.
1-1/2 Stunden. Rückweg zur Betonbrücke und in
wenigen Minuten zur Hirschfütterung. Weiter zurück
weglos durch den lichten Wald zum Klausbachdamm
und zurück zum Parkplatz.
Zeitbedarf: Insgesamt mit Besuch der Wildfütterung
ca. 4 Stunden.
Anmerkung: Fütterungszeit zwischen 13.00 - 15.00
Uhr
Auf der winterlichen
Ragert-Alm
enk
ristine L
Neues vom Backhäusl von K
Im vergangenen Jahr 2013 haben wir an jedem 2. Dienstag im Monat
gemeinsam Brot gebacken. Der Backofen war fast immer voll , das Ergebnis
sehenswert und für alle Beteiligten mehr als zufriedenstellend. Auch 2014 sind
wieder alle Interessierten an jedem 2. Dienstag im Monat, pünktlich um 14 Uhr,
herzlich zum Backen eingeladen. Bitte um vorherige telefonische Anmeldung
unter Angabe der Zahl der Brotlaibe und der Telefonnummer bei Kristine Lenk,
Telefon 08657-618.
22HEUT
E: Kochecke
Wolperdinger Schnitzel mit Braterdäpf’ln und
bunter Blattsalat mit Edelhefedressing aus der
Küche der „Seeklause, Hintersee“
Zutaten für 4 Personen:
Zutaten für 4 Personen: • 800 gr. Festkochende Erdäpf’ln
• 4 Schweinerückenschnitzel a’ 180 gr. • Salz
(vom Metzger als Schmetterlingsschnitzel • 2 Lorbeerblätter
schneiden und klopfen lassen) • 1 Chili
• 200 gr. Quark • 1 Teelöffel Kümmel ganz
• frische Kräuter- Schnittlauch, Blattpetersilie, • 1 Zwiebel
Liebstöckel, Majoran • 1 Stk. Jungzwiebel geschnitten
• ¼ abrieb von unbehandelter Zitronenschale • 50 g Butterschmalz
• 1 unbehandelte Zitrone • Bunte Blattsalate
• Salz, Pfeffer aus der Mühle • 50 gr. Zucker
• Prise Kümmel gemahlen • 30 gr. Edelhefe (aus dem Reformhaus)
• 150 gr. Steinpilze (frisch oder eingekochte) • 1 Tl. Meersalz
• Mehl zum mehlieren • Pfeffer aus der Mühle
• 2 Eier • 1 Tl. Glutamat- und glutinfreies
• Schuss Sahne Gemüsesuppenpulver
• 1 Knoblauch • 40 gr. Balsamico weiß
• Semmelbrösel • 40 gr. Wasser
• 150 gr. Biskin • 500 gr. Rapsöl
• 40 gr. Butter • frischer Liebstöckel
• Wildpreiselbeeren • 30 gr. Geröstete Kürbiskerne
Zubereitung:
Für die Schnitzel: Quark mit den frischen geschnittenen Kräutern, Zitronenabrieb,
Salz, Pfeffer, gem. Kümmel vermischen und die gebratenen oder eingekochten
Steinpilze unterheben. Die Masse auf die gesalzenen und gepfefferten Schweine-
schnitzel geben, zusammenlegen wie Cordon bleu, mehlieren, Eier mit Knoblauch
und Sahne verquirlen, die Schnitzel darin wenden, in Semmelbrösel wenden und in
der Pfanne mit Biskin backen.Nach dem Backen mit zerlassener Butter einstreichen.
Die Erdäpf’ln mit Lorbeerblatt, Chili, Meersalz und Kümmel in Wasser kochen, schä-
len, in Scheiben schneiden, in Butterschmalz braten. Wenn die Erdäpf’ln eine schö-
ne Farbe haben, die fein geschnittene Zwiebel, die Jungzwiebel unterheben, mit
Salz, Pfeffer, Kümmel und etwas frischen Majoran würzen.
Bunte Blattsalate waschen und trocken schleudern in Schüsseln gefällig anrichten.
Zucker, Edelhefe, Salz, Pfeffer, Gemüsesuppenpulver, Balsamico, Wasser und Rapsöl
in ein hohes Gefäß geben, mit dem Zauberstab kurz aufmixen (der Dressing soll
eine cremige konsistent haben), den Liebstöckel ebenfalls kurz mit dem Zauberstab untermixen. Nun den
Dressing über den Salat geben und zum Schluss die geröstete Kürbiskerne darüber streuen.
Die Schnitzel mit den Bratkartoffeln auf die vorgewärmten Teller anrichten, mit Zitronenecke, Wildpreiselbee-
ren und Petersiliensträußchen garnieren.
Gutes Gelingen und guten Appetit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und
guten Start ins Jahr 2014 wünschen das Seeklausen-Team
Gastlichkeit wird hier groß geschrieben, denn Gäste sollen zu Freunden werden!
23A B F U H R P L A N für die Mülltonnen in der Gemeinde Ramsau
1. Halbjahr 2014
Rote Wertmarke = wöchentliche Leerung
Gelbe Wertmarke = 14- tägige Leerung
Weiße Wertmarke = kombinierte Saisonleerung (in der Saison wöchentlich, sonst 14-tägig)
Blaue Wertmarke = Saisonleerung
Die Papiertonne wird an folgenden Tagen geleert:
3. Januar, 31. Januar, 28. Februar , 28.März, 25. April, 23. Mai,
20. Juni
Der Gelbe Sack wird an folgenden Tagen geleert:
17. Januar, 14. Februar, 14. März, 11 April, 9. Mai, 6. Juni
14-tägig (gelb)
Saison (blau)
14-tägig (gelb)
Saison (blau)
14-tägig (gelb)
Saison (blau)
14-tägig (gelb)
Saison (blau)
14-tägig (gelb)
Saison (blau)
14-tägig (gelb)
Saison (blau)
wöchentlich (rot)
KombiSaison (weiß)
wöchentlich (rot)
KombiSaison (weiß)
wöchentlich (rot)
KombiSaison (weiß)
wöchentlich (rot)
KombiSaison (weiß)
wöchentlich (rot)
KombiSaison (weiß)
wöchentlich (rot)
KombiSaison (weiß)
Januar Februar März April Mai Juni
Mi 1 Sa 1 Sa 1 Di 1 Do 1 So 1
Do 2X X X X So 2 So 2 Mi 2X Fr 2 Mo 2
Fr 3 Mo 3 Mo 3 Do 3 Sa 3 Di 3
Sa 4 Di 4 Di 4 Fr 4 So 4 Mi 4X X X X
So 5 Mi 5X Mi 5X Sa 5 Mo 5 Do 5
Mo 6 Do 6 Do 6 So 6 Di 6 Fr 6
Di 7 Fr 7 Fr 7 Mo 7 Mi 7X X X Sa 7
Mi 8 Sa 8 Sa 8 Di 8 Do 8 So 8
Do 9X X X So 9 So 9 Mi 9X X X Fr 9 Mo 9
Fr 10 Mo 10 Mo 10 Do 10 Sa 10 Di 10
Sa 11 Di 11 Di 11 Fr 11 So 11 Mi 11
So 12 Mi 12 X X X Mi 12 X X X Sa 12 Mo 12 Do 12 X X X
Mo 13 Do 13 Do 13 So 13 Di 13 Fr 13
Di 14 Fr 14 Fr 14 Mo 14 Mi 14 X Sa 14
Mi 15 X X X Sa 15 Sa 15 Di 15 Do 15 So 15
Do 16 So 16 So 16 Mi 16 X Fr 16 Mo 16
Fr 17 Mo 17 Mo 17 Do 17 Sa 17 Di 17
Sa 18 Di 18 Di 18 Fr 18 So 18 Mi 18 X X X X
So 19 Mi 19 X Mi 19 X Sa 19 Mo 19 Do 19
Mo 20 Do 20 Do 20 So 20 Di 20 Fr 20
Di 21 Fr 21 Fr 21 Mo 21 Mi 21 X X X X Sa 21
Mi 22 X Sa 22 Sa 22 Di 22 Do 22 So 22
Do 23 So 23 So 23 Mi 23 Fr 23 Mo 23
Fr 24 Mo 24 Mo 24 Do 24 X X X Sa 24 Di 24
Sa 25 Di 25 Di 25 Fr 25 So 25 Mi 25 X X X
So 26 Mi 26 X X X Mi 26 X X X Sa 26 Mo 26 Do 26
Mo 27 Do 27 Do 27 So 27 Di 27 Fr 27
Di 28 Fr 28 Fr 28 Mo 28 Mi 28 X X X Sa 28
Mi 29 X X X Sa 29 Di 29 Do 29 So 29
Do 30 So 30 Mi 30 X Fr 30 Mo 30
Fr 31 Mo 31 Sa 31
Als Saison gilt der Zeitraum vom 20. Dezember bis 10. Januar sowie vom 15. Mai
bis 25. Oktober.
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