Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...

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Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...
Gemeindebrief
                  der
              Evang.-Luth.
           Kirchengemeinden
          Ochsenfurt und Erlach

Nr. 158                Juli – September 2021
Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...
Evang.-Luth. Pfarramt
Wichtige                                    Ochsenfurt und 1. Sprengel:
                                            Pfarrer Johannes Müller
Telefonnummern:                             Dr.-Martin-Luther-Str. 24, 97199 Ochsenfurt
                                              Tel. 09331 - 2384
Vertrauensleute im
Kirchenvorstand:                            Email: pfarramt.ochsenfurt@elkb.de
Fabienne Wanderer                           Internet: www.ochsenfurt-evangelisch.de
Tel. 09331 – 80 49 39
                                            2. Sprengel mit Erlach:
Ingrid Schmidt                              Pfarrer Thomas Volk
Tel. 09331 – 98 32 50                       Pfarrgasse 12, 97340 Marktbreit
                                            Tel. 09332 - 1449
Telefonseelsorge
Gebührenfrei wählen:                        Email: thomas.volk@elkb.de
0800-111 01 11 evangelisch                  Twitter: @ThomasVolk12
0800-111 02 22 katholisch
                                            Büro: Sabine Geiling, Sekretärin
Kirchliche allgemeine Sozialar-             Sprechzeiten: Mittwoch 9-12 Uhr
beit des Diakonischen Werkes                          Donnerstag 15-18 Uhr
Würzburg:      0931 - 804 87-50
               0931 - 804 87-49             Mesnerin: Monika Meergans, Tel: 2860
                                            Hausmeister:    Alfred Oberth
Herausgeber:
Evang.-Luth. Kirchengemeinde
                                            Organisten:     Petra Lehrieder
Auflage: 1.750 Stück                                        Renate Glauth

Redaktionsteam:                             Kirchenpfleger: Bernd Schneider
Pfr. Johannes Müller, Pfr. Thomas Volk,
Kirsten Bähr, Patricia Corell,                           Ac htun g:
Sabine Geiling, Dr. Klaus Korn,
                                Konto-Nummer für a l l e Spenden:
Birgit Schneider, Fabienne Wanderer
                                Sparkasse Mainfranken
Datenschutz:                    IBAN: DE56 7905 0000 0500 1035 85
In unserem Gemeindebrief werden SWIFT-BIC:    BYLADEM1SWU
Bilder zu Ereignissen und Veran-
staltungen aus dem Gemeindele-              Bitte Verwendungszweck angeben
ben veröffentlicht. Sollten Sie mit
einer Veröffentlichung personen-            für Ausgabe 159                Okt. – Nov. 2021
bezogener Bilder nicht einverstan-          Red.-Schluss:                    18. Aug. 2021
den sein, melden Sie dies bitte im
Pfarramt.
                                 Zum Titelbild:
                                 Christusfigur im alten Altarraum
                                 Foto: Klaus Korn
                                 Zur Rückseite:
                                 Naturschutzgebiet Seemoosriet (Bo-
                                 densee). Foto: Herbert Haltmeier, Arbon
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Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...
Liebe Leserinnen und Leser!              Vielleicht      ist
                                         auch so manche
Es ist Halbzeit! Nicht nur bei der
                                         Hoffnung abge-
Fußball-Europameisterschaft.
                                         stürzt.    Keinen
Auch im Jahr 2021. Sechs Mona-
                                         Treffer    erzielt.
te sind bereits vergangen. Und in
                                         Das Zusammen-
noch einmal sechs Monaten ha-
                                         spiel hat nicht
ben wir schon wieder den Neu-
                                         funktioniert. Und
jahrstag 2022.
                                         die gelbe Karte
Kaum zu glauben, wie die Zeit            wurde auch schon gezeigt.
vergeht. Für die einen viel zu
                                         Und andererseits: Der Ausblick
schnell. Und für die anderen viel
                                         auf die zweite Halbzeit. Ja, das
zu langsam. Wissen Sie noch,
                                         ist noch nicht alles gewesen. Es
was sie sich Anfang dieses Ka-
                                         geht noch was? Manches ist
lenderjahres vorgenommen ha-
                                         möglich. Auf alle Fälle ist Resig-
ben? Vielleicht haben Sie ihre
                                         nieren nicht drin.
Vorsätze bereits erfolgreich um-
gesetzt? Vielleicht ist auch alles       Wie Ihre Antwort auch sein mag,
ganz anders gekommen? Oder               mit dem 1. Juli hat die zweite
Sie haben alles auf Corona ge-           Halbzeit begonnen und damit
schoben und gesagt: „In diesem           vielleicht noch einmal eine neue
Jahr können mir alle Vorsätze            Möglichkeit, sich das vorzuneh-
gestohlen bleiben.“                      men, was man sich für dieses
                                         Jahr so gerne vorgenommen hat.
Der Vergleich mit dem Fußball
                                         Wie bei einem Fußballspiel kann
drängt sich auf. So manche Spie-
                                         sich ein vermeintlicher Rückstand
lerinnen und Spieler machen sich
                                         noch in einen Sieg verwandeln.
große Hoffnungen, dass alles so
                                         Und wenn nicht, selbst das Be-
läuft wie geplant. Was hat man
                                         mühen ist oft auch schon der
nicht alles im Training gelernt
                                         Weg. Christen leben immer mit
und wollte man dann im Spiel
                                         der Verheißung, dass Christus „in
umsetzen, damit das Spiel erfolg-
                                         uns“ lebt (Galater 2,20), wie es
reich verläuft.
                                         Paulus einmal formuliert hat.
Wie auch immer: im Fußball ist
                                         Die zweite Jahreshälfte hat be-
es wie im richtigen Leben. In der
                                         gonnen - mit vielen neuen Mög-
Halbzeit blickt man einerseits auf
                                         lichkeiten - und mit dem Wissen,
die erste Hälfte zurück. Wie ist
                                         dass wir im Leben niemals allei-
sie gelaufen? So wie geplant?
                                         ne unterwegs sind.
Oder ist alles anders gekommen,
als man es sich vorgenommen              Bleiben Sie behütet,
hat?                                     Thomas Volk, Pfarrer

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Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...
Bericht vom Dekanatsjugendkonvent
Jugendarbeit läuft auch mit Corona
Dekanatsjugendkonvent der Evangelischen Jugend

                                                  Foto: EJ im Dekanat Würzburg

Wie jedes Jahr war auch für           tung, den Leitenden Kreis, je-
diesen Frühling der Dekanatsju-       doch dieses Jahr dazu gezwun-
gendkonvent der Evangelischen         gen, waschechtes Konvent-
Jugend im Dekanat Würzburg            Feeling ausnahmsweise nach
geplant. Die Vollversammlung          Hause zu transportieren. Vielfäl-
aller ehren- und hauptamtlichen       tige Workshops, ein Spiele-
Jugendmitarbeiter/innen der EJ        abend und ein Gottesdienst
findet normalerweise zweimal          fanden deshalb online am 24.
im     Jahr   im    Jugendüber-       und 25. April statt. Das Thema
nachtungshaus Michelrieth statt       des diesjährigen Konvents:
und bietet Ehrenamtlichen im          Freiheit! Egal ob Grenzen der
ganzen Dekanat die Möglichkeit        Freiheit,    Freiheitsverständnis
sich weiterzubilden und an            von Diedrich Bonhoeffer, Religi-
Wahlen, z.B. für wichtige Gre-        onsfreiheit oder Anarchie, es
mien, teilzunehmen. Natürlich         gab ein breites Spektrum an
spielt auch der religiöse Aus-        Workshops, die das Thema aus
tausch und das Knüpfen neuer          verschiedensten Perspektiven
Bekanntschaften eine zentrale         beleuchteten. Und bei all dem
Rolle. Die Pandemie hat die           kam wie immer auch der Spaß
Planungsgruppe der Veranstal-         nicht zu kurz.
                                              Paul Richl, Leitender Kreis

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Sonntag, 11. Juli 2021

                     Jahrgang 2020

Lukas Bayer                    Timon König
Tabea Bermich                  Marvin Kroh
Matthias Eck                   Leon Lang
Eva Elscheidt                  Sophie Scherer
Hannah König                   Lilith-Marie Steiner

                Sonntag, 18. Juli 2021

                     Jahrgang 2021

Timo Baumann                   Marco Lehnert
Valentin Beck                  Finn Mokross
Felix Eitschberger             Luisa Schneider
Elias Grötsch                  Paul Staudigel

                           5
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Zum Tode von Hans Küng

                                                  der Päpstlichen Universität in
                                                  Rom und wurde schon 1954 zum
                                                  Diözesanpriester für das Bistum
                                                  Basel geweiht. 1960 berief ihn
                                                  die Katholisch-Theologische Fa-
                                                  kultät der Universität Tübingen
                                                  mit 32 Jahren zum Professor für
                                                  Fundamentaltheologie. Drei Jah-
                                                  re später übernahm er die Pro-
                                                  fessur für Dogmatik und Ökume-
                                                  nische Theologie und wurde Di-
                                                  rektor des Instituts für Ökumeni-
                                                  sche Forschung der Universität
                                                  Tübingen.
                                                  Schon in jungen Jahren setzte er
                                                  sich in seinen Schriften kritisch
                                                  mit der katholischen Kirche aus-
        © Stiftung Weltethos / Erich Sommer       einander und mahnte Reformen
Am 6. April starb der katholische                 an. Er engagierte sich für die
Theologe Hans Küng im Alter                       Abschaffung des Zölibats, die
von 93 Jahren. Seine vehemente                    Gleichberechtigung der Frau und
Kritik an der Kirche und dem                      die Ökumene sowie gegen die
Papst und sein Einsatz für Öku-                   strikten Verbote von Empfäng-
mene und Völkerverständigung                      nisverhütung und Abtreibung.
haben ihn weltweit berühmt ge-                    Anfang der 70er Jahre stellte er
macht. - Grund genug, auf das                     in einem Buch die Unfehlbarkeit
Leben und Wirken dieser außer-                    des Papstes öffentlich in Frage,
gewöhnlichen       Persönlichkeit                 was ihm Untersuchungen und
zurückzublicken.                                  eine Rüge durch die Glaubens-
Hans Küng wurde am 19. März                       kongregation einbrachte. Nach
1928 in Sursee im Kanton Lu-                      erfolglosen Versuchen, ihn zum
zern in der Schweiz als eines                     Umdenken zu bewegen, entzog
von acht Kindern eines Schuh-                     ihm die Deutsche Bischofskonfe-
händlers geboren und wuchs in                     renz im Dezember 1979 schließ-
einer wohlhabenden, katholi-                      lich die kirchliche Lehrerlaubnis.
schen Familie auf. Er studierte                   Der faktische Rauswurf des be-
Philosophie und Theologie an                      liebten Professors löste in Tübin-

                                              6
Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...
gen Studentenproteste aus. Mit           es, interreligiöse und interkultu-
Fackeln zogen Studierende zum            relle Forschung, Bildung und
bischöflichen    Priesterseminar         Begegnung zu fördern. Bis 2013
und forderten erfolglos seine            war er Präsident der Stiftung und
Wiedereinsetzung. Das Land               initiierte in Tübingen öffentlich-
Baden-Württemberg und die                keitswirksame Weltethos-Reden
Universität Tübingen schufen             – mit Gästen wie Kofi Annan
daraufhin einen eigenen fakul-           oder Desmond Tutu. Er war ein
tätsunabhängigen Lehrstuhl für           weltweit      respektierter   Ge-
ihn. Bis zum Jahr 1996 leitete er        sprächspartner für einflussreiche
als Direktor das Institut für öku-       Politiker und Wirtschaftsführer.
menische Forschung der Univer-           Einer seiner Lehrsätze lautete:
sität Tübingen. Eine öffentliche         „Kein Friede unter den Natio-
Rehabilitierung durch seine Kir-         nen ohne Frieden unter den
che war ihm bis zum Lebensen-            Religionen.“
de nicht vergönnt.
                                         Auf Betreiben Küngs errichtete
Ein Thema, das Hans Küng mit             die Stiftung Weltethos im Jahr
großer Leidenschaft verfolgte,           2011 ein Weltethos-Institut an
war die Erforschung der Weltreli-        der Universität Tübingen. An der
gionen. Er wollte sie gründlich          weltweit einzigartigen Einrichtung
kennenlernen und verstehen.              beschäftigen sich Wissenschaft-
Dazu unternahm er ausgedehnte            ler mit der Frage, wie sich ethi-
Reisen und suchte den Kontakt            sche Grundsätze in der Gesell-
zu den unterschiedlichsten Reli-         schaft und vor allem in der Wirt-
gionsvertretern. Seine langjähri-        schaft verankern lassen.
gen Studien führten zu der Er-
                                         Küngs zahlreiche Bücher zu
kenntnis, dass alle Weltreligio-
                                         wichtigen theologischen The-
nen eine Vorstellung vom Leben
                                         men, zum Dialog der Weltreligio-
in Würde, vom Glück und vom
                                         nen und zum Projekt Weltethos
Frieden haben. Es gibt Heilswe-
                                         wurden in mehr als 30 Sprachen
ge außerhalb des Christentums,
                                         übersetzt und erreichten Millio-
das war seine Erkenntnis.
                                         nenauflagen. Im Laufe seines
Hans Küng war nicht nur Denker,          Lebens erhielt er in Anerkennung
sondern auch Pragmatiker. Um             seines Wirkens zahllose Ehrun-
seine Vision einer friedlicheren         gen, Ehrendoktorwürden und
Welt ins wirkliche Leben zu über-        Ehrenbürgerschaften.
tragen, gründete er 1995 zum
                                         Bis ans Lebensende scheute der
Ende seiner aktiven Lehrtätigkeit
                                         streitbare Theologe die Ausei-
an der Universität Tübingen die
                                         nandersetzung mit seiner Kirche
Stiftung Weltethos. Sein Ziel war
                                         nicht. Selbst an Parkinson er-

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Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...
krankt warb er für ein selbstbe-       eindrückliche Rückschau auf das
stimmtes Sterben – und wider-          Leben dieses außergewöhnli-
sprach damit einmal mehr der           chen Menschen zeigt.
katholischen Lehre. Am 6. April        Quellen:
schlief er friedlich in seinem         Wikipedia; www.swr.de; www.br.de;
Haus in Tübingen ein.                  www.deutschlandfunk.de
Sehenswert ist die 45-minütige
                                                           Patricia Corell
Dokumentation zum Tode Hans
Küngs bei SWR aktuell, die eine

                                                           Grafik: GEP 2021/1

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Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...
Gute Geister in der Christuskirche
Gute Geister, die im Hinter-            Tröstendes – Gedanken und
grund für unsere Gemeinde               Begleiter für den Tag.
dankenswerter Weise tätig
sind, gibt es Einige. Von Zeit zu
Zeit berichtet der Gemeinde-
brief über ihr Tun. So diese
Ausgabe.
   „Ungesehen und doch ge-
sehen“, so könnte man das
Engagement von Elfriede Düll
und Fabienne Wanderer be-               Der Schaukasten an       der    Dr.-
schreiben: Beide Frauen ge-             Martin-Luther-Straße
stalten die Schaukästen für un-
sere Gemeinde schon seit Jah-              Wann war gleich nochmal
ren, und das zuverlässig!               der Gottesdienst? Ein kurzer
                                        Blick in den Schaukasten in der
                                        Dr.-Martin-Luther-Straße     im
                                        Vorbeigehen sorgt für Klarheit.
                                        „Es sieht nach wenig aus, und
                                        doch braucht die Pflege der
                                        Schaukästen ständige Auf-
                                        merksamkeit, um keine Termi-
                                        nankündigung zu übersehen.“,
                                        so Fabienne Wanderer, „Gibt
                                        es neue Informationen? Liegen
Der Schaukasten an der Dietrich-        Ankündigungen in der Sakristei
Bonhoeffer-Straße                       aus? Nachfrage im Pfarrbüro.
                                        Das alles gehört dazu.“
   Bestimmt sind Sie, wie auch
ich, bei Ihrem Gang zur Kirche             An dieser Stelle ein ganz
schon am Schaukasten in der             herzliches Danke schön für
Dietrich-Bonhoeffer-Straße              die treue Tätigkeit, die ich
stehen geblieben: Liebevoll und         selbst, ich muss es zu meiner
farbenfroh mit verschiedens-            Schande gestehen, in jüngeren
ten Sprüchen neben den                  Jahren gar zu selbstverständ-
Terminankündigungen gestal-             lich nahm.
tet. Für jeden ist etwas dabei:                              Kirsten Bähr
Aufmunterndes, Ermutigendes,                         Fotos: Fabienne Wanderer

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Gemeindebrief der Evang.-Luth. Kirchengemeinden Ochsenfurt und Erlach - Nr. 158 - Evangelisch-Lutherische ...
Eine persönliche Sicht auf die Corona-Pandemie
Einmal mehr wird dieser Tage            wissen wir meistens sehr
das     Ende     der    Corona-         schnell zu benennen. Deshalb
Pandemie in Aussicht gestellt           möchte ich mich auf die Suche
und Öffnungen locken. Die Ta-           nach dem Guten begeben:
geszeitungen sind voll von Arti-        Ich erlebe einen Alltag mit viel
keln über Urlaubsgestaltung             weniger Ablenkung und Termi-
und Reiseveranstalter bieten            nen. Zunächst atmete ich auf,
verschiedenste Reisen an. Das           hatte     weniger     zeitlichen
Ziel scheint klar: Überwinden           Druck und mehr Raum zur
der Pandemie und das „norma-            Reflektion. Doch der Alltag
le“ Leben vor der Pandemie              gestaltete sich sehr gleichför-
fortsetzten als hätte es nie Co-        mig ohne Höhepunkte. Mir
vid-19 gegeben. Ich versuche            wurde deutlich, wie oft unser
mir das Ende der Pandemie               Leben von Konsum und Ter-
vorzustellen: Leben wie vor der         mindruck geprägt ist. Gerne er-
Pandemie? Ich denke nicht,              griff ich die Chance, meinen
dass das möglich ist, denn trotz        Alltag     wieder    bewusster
Impfungen wird es das Virus             wahrzunehmen und selbst-
Covid-19 weiter geben. Auch             bestimmter zu gestalten. Da-
die vielen Gräber der mit oder          zu gehören die durch Arbeit im
an Covid Verstorbenen werden            „Homeoffice“ gewonnene We-
bleiben, genauso wie die                gezeit für einen Spaziergang zu
schmerzlichen Erfahrungen des           nutzen und das Sonntagsessen
Abstandhaltens und für manch            zu zelebrieren.
einen Erfahrungen des er-
zwungenen Alleinlassens von
Angehörigen in Krankenhäu-
sern und Seniorenheimen.
Ich frage mich, was ich aus der
Zeit der Pandemie mitnehmen
werde? Nur Schlechtes oder
gab es auch Gutes? Was wer-
de ich im Rückblick auf diese
Zeit vielleicht einmal meinen           https://pixabay.com/de/photos/menschen-
Kindern und Enkeln erzählen?            mann-frau-paar-sitzen-3163556/
Oder werden wir im Zeitalter
der Digitalisierung gar nicht            Die Menschen „eines Haus-
mehr Erzählen? Alles, was uns           halts“, wie es in der Pandemie-
schlecht und schwer erscheint,          Sprache so schön heißt, rücken

                                   10
näher zusammen. Den damit
verbundenen Zuwachs an
gemeinsamer Zeit, Gesprä-
chen und Anteilnahme emp-
finde ich als echte Bereiche-
rung. Natürlich gehören auch
Konflikte dazu, denen ich nun
nicht einfach ausweichen kann.
Aber ich übe und erfahre bes-           Am Main bei Ochsenfurt
seres Hinhören, mehr gegen-                                Foto: Kirsten Bähr
seitige Toleranz und Rück-
sichtnahme.                             Beim Thema Urlaub erschrecke
Die zwangsweise intensive               ich, was für einen hohen Stel-
Auseinandersetzung mit den              lenwert das Verreisen in unse-
digitalen Kommunikationstech-           rer Gesellschaft hat. Urlaub
niken in beruflichem und pri-           zuhause erfahre ich für mich
vatem Bereich, vielfach als ein-        als unverplante Zeit, statt hek-
zige Kontaktmöglichkeit, ließ           tischer    Reisevorbereitungen,
mich Chancen und Grenzen                voller Autobahnen und Reise-
der Digitalisierung ausloten.           programmen. Zeit für Familie,
Heute bin ich mir sicher, dass          Freunde und Nachbarn, Zeit für
der persönliche Kontakt unab-           Hobbies und meine Wohnge-
hängig von Alter und techni-            gend. Manches bisher Unent-
scher        Aufgeschlossenheit         deckte habe ich hier schon
durch nichts zu ersetzen ist.           aufgespürt.
Die digitalen Kommunikations-           Vielleicht werde ich ein Stück
mittel nutze ich nun bewusster          bescheidener und dankbarer
als zuvor: Wie möchte ich mein          aus der Pandemie herausge-
Gegenüber erreichen? Setze              hen, weil ich erfahren habe,
ich nur eine kurze „Duftmarke“          dass ich auf unverzichtbar ge-
zum Beispiel per WhatsApp               glaubtes verzichten kann und
ab? Ein „Ich denke an Dich,             mein Blick für die kleinen Dinge
habe aber keine Zeit für Dich“?         am Wege geschärft wurde.
Oder nehme ich mir wirklich
Zeit für mein Gegenüber?                                    Kirsten Bähr

                                   11
Der Beginn der Neuendettelsauer Mission
„Am 23. April vor 175 Jahren             nach Nordamerika entsandt. Sie
begann Nürnberg die Ausbil-              wurden in 5 Jahren in Pfarrhäu-
dung von Missionaren - „Missi-           sern in Neuendettelsau, Auern-
onaren      der     Evangelisch-         heim und Nürnberg auf Initiative
Lutherischen Kirche in Bayern“.          der dortigen Pfarrer ausgebildet.
Was ist wahr an dieser Benen-            Dass das auf Dauer nicht die
nung? Erinnerung an den Be-              Lösung sein konnte, erkannte
ginn der Einrichtung geregelter          Friedrich Bauer (1812-1874). Er
Vorbereitung zum Dienst in               war damals bekannt als „Duden-
Nord-Amerika bereiter junger             Bauer“ (siehe Artikel in Wikipe-
Männer geschah „im Sinne der             dia). Er sollte zum Gründervater
lutherischen Kirche. Die Kirche          der Neuendettelsauer Mission
stand abseits.“ So beginnt etwas         werden. Er fasste die Ausbil-
sperrig Dr. Dietrich Blaufuß sei-        dung der jungen Missionare in
nen Artikel im Monatsheft „CA            Nürnberg zusammen, zunächst
Confessio Augustana“ in der              am Obstmarkt, dann in der Tet-
Ausgabe I/2021 (ab Seite 117).           zelgasse.
Vorgeschichte:. In den 1840er
Jahren waren viele Menschen
aus dem Fränkischen in die
USA ausgewandert. Der Neu-
endettelsauer Pfarrer Wilhelm
Löhe hatte ihnen durch Agenten
Land im heutigen Bundesstaat
Michigan vermittelt. Sie gründe-
ten Ansiedlungen, die sie nach
ihrer Heimat benannten. Noch
heute gibt es den Ort Franken-
muth, Michigan.
Nun waren diese Lutheraner
ohne geistlichen Beistand und
schrieben in die Heimat. Sie
wollten Geistliche haben, die sie
begleiten.
Auf einen Aufruf in kirchlichen
Blättern meldeten sich zwei
Handwerksburschen aus Öttin-             Friedrich Bauer
gen und Nördlingen. Bis 1846                               Foto: CA,I2021, S. 118
wurden dann knapp 40 Männer

                                    12
Er gewann Mitarbeiter, die sich           im Dienst der Landeskirche
um die Ausbildung der Kandida-            nicht die Rede seyn könne (...).“
ten kümmerten. Sie erteilten              Nach Auseinandersetzungen mit
„Unterricht in einem breiten              den Amerikanern um die rechte
Spektrum, aber auf klarer                 Lehre gründete Bauer 1853
Grundlage … z.B. Deutsch auf              schließlich die „Missionsanstalt“,
Grundlage von Bauers „Neu-                aus der das „Missions- und
hochdeutscher Grammatik“! Die             Diasporaseminar“ (1933) her-
„Gaben und Gesinnung“ der zu-             vorgehen sollte. Dieses wurde
künftigen Missionare war zu               1985 geschlossen, das bei „In-
prüfen und ein etwas vergleich-           teresse“ der ELKB (Ev.-Luth.
bares Bildungsniveau zu errei-            Kirche in Bayern) wieder geöff-
chen. Ziel war es, zunächst die           net werden sollte. Doch dazu
Kandidaten für ein Seminar vor            gibt es keine Anzeichen...
Ort in Fort Wayne fit zu machen,          Bis 1985 sind fast 1000 im „Se-
damit sie vor Ort ihre Ausbil-            minar“ ausgebildete Theologen
dung vollenden konnten.                   nach Brasilien, Tansania, Papua
1849 verließ Friedrich Bauer              Neuguinea und andere Länder
seine gesicherte Stelle und               entsandt worden. Sie waren da-
widmete sich ganz der „Missi-             ran beteiligt, den Samen des
onsvorbereitungsanstalt“. Er ließ         Evangeliums zu säen, aus dem
sich darauf ein, für weniger als          heute einheimische Kirchen er-
die Hälfte des Dorfpfarrergehal-          wachsen sind.
tes von Neuendettelsau zu ar-             Erst Anfang der 1970er Jahre
beiten. Die junge „Gesellschaft           hat die ELKB diesen Arbeits-
für Innere Mission nach dem               zweig in ihre Strukturen inte-
Sinne der lutherischen Kir-               griert.
che“ hatte ihn angestellt.                2007 wurde aus dem „Missi-
Die verfasste bayerische Lan-             onswerk“ „Mission Eine Welt.
deskirche hielt es damals zu              Centrum für Partnerschaft, Ent-
keinem Zeitpunkt für nötig, sich          wicklung und Mission der ELKB“.
um ihre ehemaligen Mitglieder
in der fremden Heimat zu küm-             Wer weiter lesen möchte:
mern. Das Verhältnis zu Fried-            Artikel „Friedrich Bauer“ in
rich Bauer war von Misstrauen
                                          https://de.wikipedia.org/wiki/Frie
bestimmt. Man war höheren
                                          drich_Bauer_(Missionar)
Orts der Meinung, dass „von ei-
ner Verwendung des genannten              http://www.neuendettelsau-im-
Candidaten (Anm. d. Verf. ge-             wandel-der-zeit.de/Friedrich-
meint ist Pfarrer Friedrich Bauer)        Bauer/

                                     13
Jahnel, Claudia und Vorländer,          Vorsitzenden der „Gesellschaft für
Hermann (Hg.) Friedrich Bauer:          Innere und Äußere Mission im Sin-
Pionier in der Weltmission,             ne der lutherischen Kirche“ e.V.,
Wegbereiter des Duden, Erlan-           Herrn Pfarrer i.R. Detllev Graf von
                                        der Pahlen.
ger Verlag für Mission und
                                                           Johannes Müller
Ökumene, 2013
(Text in gekürzter Fassung mit
freundlicher Genehmigung des 1.

                Trauer in Ruvuma/Tansania
Aus unserer Partnerdiözese              kleinen Delegation, zu der auch
Ruvuma erreichte uns vor                der Bischof zählte, uns zum
kurzem die traurige Nachricht           Kaffeetrinken besuchte. Er war
vom Tod des stellvertretenden           immer gerne zu einem kleinen
Bischofs Laurent Ng’umbi. Er            Späßchen bereit. Besonders
starb am 16. Februar 2021 im            angetan hatte es ihm der kleine
Krankenhaus in Peramiho im              „Playmobil-Luther“,   der   vor
Alter von 66 Jahren. Schon              unserer Kirche stand. Das Foto
längere Zeit hatte er an                zeigt ihn in der Mitte im
Herzbeschwerden und hohem               karierten Hemd gemeinsam mit
Blutdruck gelitten.                     dem Bischof Amon Mwenda bei
                                        der Kirchenführung mit Pfarrer
Laurent Ng’umbi war seit der
                                        Wagner.
Gründung der Diözese Ruvuma
im Jahr 2017 Stellvertreter des
Bischofs und galt in unserem
Dekanat      als   zuverlässiger
Partner in allen Partnerschafts-
angelegenheiten. Mit seiner
freundlichen, den Menschen
zugewandten      und sympathi-
schen Art konnte er bei seinem
Besuch      im    Reformations-
jubiläumsjahr 2017 auch in              Laurent Ng’umbi war ein guter
unserem        Dekanat     viele        Botschafter seines Landes und
Menschen begeistern.                    seines Glaubens. Wir werden
                                        ihn in guter Erinnerung behalten.
Auch wir in Ochsenfurt durften
ihn bei unserem Sommerfest                           Reinhild Wesselowsky
kennenlernen, als er mit der

                                   14
G ot t e s di e nst e
                        Ochsenfurt
                          Christuskirche

                               Juli
So     4.7.    9:30 Uhr*      5. So n. Trinitatis       Müller
Sa    10.7.   18:00 Uhr       Vorbereitungs-GD der      Müller / Volk
                              Konfirmanden
So    11.7.   10:00 Uhr       Konfirmation (Jhg.2020)   Müller / Volk
Sa    17.7.   18:00 Uhr       Vorbereitungs-GD der      Volk
                              Konfirmanden
So    18.7.   10:00 Uhr       Konfirmation (Jhg.2021)   Volk
So    25.7.    9:30 Uhr       8. So n. Trinitatis       Volk
               9:30 Uhr       Kindergottesdienst        KiGo-Team

                             August
So     1.8.    9:30   Uhr*     9. So   n. Trinitatis    Meyer
So     8.8.    9:30   Uhr     10. So   n. Trinitatis    Müller
So    15.8.    9:30   Uhr     11. So   n. Trinitatis    Meyer
So    22.8.    9:30   Uhr     12. So   n. Trinitatis    Müller
So    29.8.    9:30   Uhr     13. So   n. Trinitatis    Schmidt

                        September
So     5.9.    9:30 Uhr*      14. So n. Trinitatis      Meyer
So    12.9.    9:30 Uhr       15. So n. Trinitatis      Volk
So    19.9.    9:30 Uhr       Einführung der            Müller / Volk
                              Konfirmanden
               9:30 Uhr       Kindergottesdienst        KiGo-Team
So    26.9.    9:30 Uhr       17. So n. Trinitatis      Müller / Volk
So    3.10.   10:30 Uhr       Erntedankfest             Müller

     * Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls

         Evtl. Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse!

                                 15
Erlach
                        Johanneskirche

                             Juli
So      4.7.   8:30 Uhr      5. So n Trinitatis      Müller
So     11.7.                 6. So n. Trinitatis     kein Gottesdienst
So     18.7.   8:30 Uhr      7. So n. Trinitatis     Volk
So     25.7.                 8. So n. Trinitatis     kein Gottesdienst
Sa     31.7.   18:00 Uhr    ökum. GD im              Volk /
                            Schlossgraben            Mehling-Sitter

                           August
So      1.8.                 9. So   n. Trinitatis   kein Gottesdienst
So      8.8.                10. So   n. Trinitatis   kein Gottesdienst
So     15.8.   8:30 Uhr     11. So   n. Trinitatis   Meyer
So     22.8.                12. So   n. Trinitatis   kein Gottesdienst
So     29.8.   8:30 Uhr     13. So   n. Trinitatis   Schmidt

                       September
So       5.9.               14. So n. Trinitatis     kein Gottesdienst
So     12.9. 11:00 Uhr      ökum. GD im Schloss-     Volk / I. Meyer/
      graben mit Kirchengemeinde Sommerhausen        Schmitt
So     19.9.                16. So n. Trinitatis     kein Gottesdienst
So     26.9.   8:30 Uhr     17. So n. Trinitatis     Müller
So     3.10.   8:30 Uhr     Erntedankfest            Volk

                 Kindergottesdienst
                      in der Christuskirche

um 9:30 Uhr parallel zum Hauptgottesdienst
 25. Juli 2021
kein KiGo im August
19. Sept. 2021
 (unter Berücksichtigung der wegen der Corona-Pandemie geltenden
Hygienebestimmungen)
Bei Red.-Schluss war nicht bekannt, ob und in welcher Form die
Gottesdienste wegen der Corona-Pandemie stattfinden können.
          Evtl. Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse!

                               16
Gaukönigshofen
Jeweils um 11:00 Uhr im Jakobushaus mit Pfarrer Müller
  4. Juli
Aug. + Sept. standen bei Red.-Schluss noch nicht fest.

        Altenheim »Haus Franziskus«
Jeweils am 4. Mittwoch im Monat um 10:00 Uhr im großen Saal mit
Pfarrer Volk.

Findet wegen der Corona-Pandemie zurzeit nicht statt.

     Altenheim »Haus Fuchsenmühle«
Mit Pfarrer Müller. Termine werden in der Fuchsenmühle bekannt
gegeben.

(unter Berücksichtigung der wegen der Corona-Pandemie geltenden
Hygienebestimmungen)

        Ökumenisches Friedensgebet
an jedem 4. Freitag im Monat um 18:00 Uhr.
                           entfällt im Juli
                         entfällt im August
                  24. September - Michaelskapelle
(unter Berücksichtigung der wegen der Corona-Pandemie geltenden
Hygienebestimmungen)

Bei Red.-Schluss war nicht bekannt, ob und in welcher Form die
Gottesdienste wegen der Corona-Pandemie stattfinden können.

          Evtl. Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse!
                                                  Die Redaktion

                                 17
KREISE, TREFFS &                            Seniorenkreis
INFORMATIONEN!                           Jeden 2. Mittwoch im Monat um
                                         14:00 Uhr, im Gemeindesaal.
                                         Termine wegen der Corona-
                                         Pandemie unter Vorbehalt.
   „Blaues Kreuz“                        14. Juli
Treffen jeden 2. und 4. Montag im        August - Sommerpause
Monat im UG des Gemeindehau-              8. September
ses. Jeweils um 19:30 Uhr.               Themen standen bei Red.-Schluss
                                         noch nicht fest.
                                         Kontakt: 09331 / 44 81
                                         Annemarie Dubiel

     Oh’ cappella
C hor der C hr i st uski r che
Proben finden wegen der Corona-              Youth Club 21
Pandemie bis auf weiteres nicht
statt.                                   Evangelische Jugend Ochsenfurt
Kontakt: 09331 / 55 95                   ist bei Instagram.
Christiane Stolz                         Treffen zweimal im Monat von
                                         18:00 – 20:00 Uhr, im Gemeinde-
                                         haus
                                         Kontakt: Pfr. Volk oder
                                         Emma Schroll
 Kirchenvorstand                         emma.schroll.03@gmail.com
Sitzungen: im Gemeindesaal
- Juli + Sept. standen bei Re-
daktionsschluss noch nicht fest.
- entfällt im August                              Pfarramt
                                         Öffnungszeiten:
                                         Mittwoch        9:00 – 12:00 Uhr
                                         Donnerstag    15:00 – 18:00 Uhr
   Posaunenchor
Donnerstag 19:30 Uhr im Ge-
meindehaus                               Evtl. Änderungen bei Gottesdiens-
keine Probe in den Ferien                ten und Terminen sind vorbehalten!
Kontakt: 09335 / 99 74 360               Alle Termine wegen der Corona-
Helmut Probst                            Pandemie unter Vorbehalt.
                                                                Die Redaktion

                                    18
Kollektenplan Juli – September 2021

             Ochsenfurt                   Erlach
             Aktion 1 + 1 - miteinander   Aktion 1 + 1 - miteinander
   4. Juli
             teilen                       teilen
 10. Juli    Eigene Gemeinde              ---
 11. Juli    Eigene Gemeinde              ---
 17. Juli    Eigene Gemeinde              ---
 18. Juli    Eigene Gemeinde              Eigene Gemeinde
             Evangelische Bildungszen-
 25. Juli                                 ---
             tren
 1. Aug.     Kirche in Mecklenburg        ---
             Verein zur Förderung des
 8. Aug.     christlich-jüdischen Ge-     ---
             sprächs in der ELKB
15. Aug.     Eigene Gemeinde              Eigene Gemeinde
22. Aug.     Diakonisches Werk Bayern     ---
29. Aug.     Eigene Gemeinde              Eigene Gemeinde
             Besondere gesamtkirchli-
 5. Sept.                                 ---
             che Aufgaben der EKD
12. Sept.    Dekanatsmusikschule          Dekanatsmusikschule
19. Sept.    Gefängnisseelsorge           ---
26. Sept.    Eigene Gemeinde              Eigene Gemeinde
             Weltmission EineWelt,        Weltmission EineWelt,
  3. Okt.    Centrum für Partnerschaft,   Centrum für Partnerschaft,
             Entwicklung und Mission      Entwicklung und Mission

                           Sammlungen
                                                    Art der
 Monat              Sammlungszweck
                                                Vereinnahmung
   Juli       ---                         ---

 August       ---                         ---

September     ---                         ---

                                 19
Aus den Kirchenbüchern

Getauft wurden:

1 Taufe

___________________________________________________

Kirchlich bestattet bzw. ausgesegnet wurde:

in Ochsenfurt:

3 Bestattungen

                                              Grafik: GEP 2021/1

                            20
…allen Geburtstagskindern
 im Juli, August und September
 und wünschen Gottes Segen

Die Liste, die im gedruckten Gemeindebrief veröffentlicht
ist, wird auf EDV-Basis erstellt.
Wer nicht erscheinen möchte, bitte rechtzeitig (mindestens
vier Monate vorher) im Pfarramt melden!

                            21
Menschen aus der Bibel: Andreas
Andreas    – einer der ersten            nen griechischen Namen An-
Jünger Christi und Heiliger –            dreas, „der Mannhafte“. Später
genießt in Ochsenfurt besonde-           zog er mit seinem Bruder Simon
re Aufmerksamkeit, ist er doch           und dessen Familie nach Ka-
Namenspatron      der Stadt-             pernaum. (Mk 1,29) Die Brüder
pfarrkirche unserer katholi-             arbeiteten wie schon in Betsaida
schen Mitchristen. So hat er             als Fischer. In Kapernaum taten
auch einen zentralen Platz im            sie sich mit Jakobus und Jo-
Hochaltar der St. Andreas Kir-           hannes, den Söhnen des Zebe-
che inne.                                däus, zusammen. Als frommer
                                         Jude glaubte Andreas der Ver-
                                         heißung der Propheten: Er er-
                                         wartete, dass Gott den Messias
                                         senden würde.
                                         In der Bibel berichten die
                                         Evangelisten Johannes und
                                         Markus, wie Andreas Jünger
                                         Christi wurde. - Aber die Evan-
                                         gelisten erzählen die Geschich-
                                         te unterschiedlich:
                                         Johannes erzählt, dass Andre-
                                         as Johannes dem Täufer nach-
                                         folgte. Eines Tages begegneten
                                         sie Jesus. Andreas erkannte in
                                         ihm den Messias und schloss
Hochaltar in St. Andreas,                sich ihm als erster Jünger an.
Ochsenfurt                               (Joh 1, 35-42) Das brachte ihm
                                         den Beinamen        „Protokletos“,
Aber wissen wir, wer Andreas             „Erstberufener“, ein. „Jünger“ ist
war? Was wissen wir wirklich             ein Wort aus dem Althochdeut-
über diesen Apostel, der sich            schen und bedeutet „Lehrling“.
eher im Schatten seines Bru-             Andreas führte auch seinen
ders Simon Petrus hält?                  Bruder Simon zu Jesus, der ihm
Andreas wurde in dem Fischer-            ebenfalls nachfolgte. Später
ort Betsaida am See Geneza-              kamen noch ihre Fischerkolle-
reth in Galiläa geboren (heute El        gen Johannes und Jakobus hin-
Aradsch in Syrien). (Joh 1,44)           zu.
Dort lebten auch viele Griechen.         Nach dem Markusevangelium
Daher erhielt er wohl auch sei-          traf Jesus Andreas und Simon

                                    22
bei der Vorbereitung ihrer Netze          Diese Kreuzform wird seitdem
für den Fischfang. Mit den Wor-           auch als Andreaskreuz be-
ten „Folget mir nach. Ich werde           zeichnet. Andreas soll bis zu
euch zu Menschenfischern ma-              seinem Tod noch zwei Tage
chen“, forderte Jesus die bei-            vom Kreuz aus den Menschen
den Brüder aktiv auf, ihm zu fol-         die Botschaft Jesu gepredigt
gen. (Markus 1,17). Die zwei              haben.
Männer kommen Jesu Aufforde-              Ungefähr seit dem 9. Jh. ver-
rung umgehend nach. Simon                 stehen sich die orthodoxen Pat-
erhält von Jesus den Namen                riarchen von Konstantinopel als
„Petrus“, „der Fels“.                     Nachfolger von Andreas. Ihm
Nach Christi Tod erfüllte An-             wird die Gründung dieses Bi-
dreas zusammen mit den ande-              schofsitzes zugeschrieben.
ren Jüngern den Missionsauf-
trag. Er soll als Apostel das
Evangelium in Kleinasien und
Griechenland verkündigt haben.
Genaues ist jedoch nicht be-
kannt. Der Begriff „Apostel“ be-
deutet „Gesandter“.

Auch jenseits der biblischen
Texte ist der Apostel von vielfäl-
tiger Bedeutung:
Seit dem 2. Jh. ranken sich ver-
schiedene Legenden um An-
dreas und seine Missionsrei-
sen: Sie erzählen von seinen
Predigten und Wundertaten. Er
trat für ein zölibatäres Leben
ein. Es heißt, er habe in Patras          Sankt Andreas am Kreuz, Hoch-
(Griechenland) Maximilla, die             altar in St Andreas, Ochsenfurt
Frau des Stadthalters Aegeas,
von schwerer Krankheit geheilt.           Als Todestag wird in der rö-
Aus Dankbarkeit bekehrte sich             misch-katholischen und in der
Maximilla zum Christentum und             orthodoxen Kirche der 30. No-
wollte zölibatär leben. Dadurch           vember festlich begangen. Die-
verärgert ließ Aegeas, ihr Ehe-           ser Termin ist auch im evange-
mann, Andreas auspeitschen                lischen Kirchenkalender als An-
und zur besonderen Qual an ein            dreastag verzeichnet. Er fällt in
X-förmiges Kreuz schlagen.                die Zeit des Übergangs vom al-

                                     23
ten zum neuen Kirchenjahr.              merksam. So zum Beispiel als
Damit sind vielfältige Bräuche          Verkehrszeichen an Bahnüber-
verbunden. So wurden an die-            gängen oder als Kennzeichnung
sem Tag bis ins 18. Jh. hinein          gefährlicher Stoffe bzw. Chemi-
Zinsen und Zehnte entrichtet.           kalien.
Mädchen befragten den Heili-
gen Andreas in der Andreas-
nacht, wer wohl ihr Zukünftiger
wird. In Thüringen schrieben
Kinder ihre Weihnachtswünsche
auf einen Zettel und zogen ei-
nen Vers über den „Zetteland-
reas“ singend umher.
Sogar über das zukünftige Wet-
ter entscheidet der Andreastag.
Zwei Bauernregeln besagen:
„Wenn es an Andreas schneit,
der Schnee hundert Tage liegen
bleibt.“ und „Hält Sankt Andreas
Schnee zurück, so schenkt er
reiches Saatenglück.“

 In bildlichen Darstellungen ist
der Heilige Andreas mit dem
Andreaskreuz und Buch, Stri-
cken und Fischen als Beigaben
zu erkennen. Er ist der Heilige
der Fischer, Bergleute und Sei-
ler.

Als Nationalheiliger wird er in
zahlreichen Ländern verehrt,
                                        Der gekreuzigte Andreas,
wie beispielsweise in Russland,         Terrakotta, 13. Jh. St. Andreas
Schottland und Rumänien. Da-            Ochsenfurt
her befindet sich ein weißes
Kreuz mit schrägen Balken, das          Was bedeutet Andreas uns
Andreaskreuz,     auf   blauem          Christen heute?
Grund in der schottischen Flag-         Andreas war mutig und kein Mit-
ge. Kreuze in Form des Andre-           läufer: Als erster Jünger hat er
askreuzes machen unter ande-            sich Jesus angeschlossen. Er
rem auf (Todes-) Gefahr auf-            hat sich öffentlich zu Jesu be-

                                   24
kannt und seinen Bruder Simon             Legenden und Bräuchen um
zu Jesus gebracht. Haben wir              den heiligen Andreas zeigt ei-
den Mut, wie Andreas neue                 nerseits seine Bedeutung für die
Schritte zu wagen? Wie mutig              Menschen, steht aber anderer-
sind wir, offen zu unserem                seits im Widerspruch zu seiner
Glauben zu stehen und Zurück-             eher bescheidenen Rolle in den
weisung zu riskieren?                     biblischen Berichten. Was wür-
Nach den Bibeltexten erscheint            de der Heilige selbst wohl dazu
Andreas als Jesu zuverlässiger            sagen? Würde er uns vielleicht
Begleiter und Bekenner im Hin-            mahnen, uns auf das biblische
tergrund. Sind wir bereit, im Hin-        Wort zu konzentrieren?
tergrund zu wirken oder brau-
chen wir die öffentliche Auf-                                  Kirsten Bähr
                                                            Fotos: Burkard Bähr
merksamkeit? Der Umfang an

           „Geburtstagsbesuche ab 75 Jahren“
„Was? Bin ich schon wirklich in           Wir haben neu überlegt und
einem Alter, an dem der Pfarrer           möchten Sie gerne zu Ihrem
an der Haustüre klingelt“ Oder:           75., 80., und ab dem 85. Ge-
„Schön, dass Sie da sind!“ Das            burtstag jedes Jahr persönlich
sind nur zwei Reaktionen, die             besuchen. Wir freuen uns sehr,
wir bei Geburtstagsbesuchen               diesen Dienst wieder „von An-
immer wieder erleben.                     gesicht zu Angesicht“ wahrneh-
Jetzt, da die größten Einschrän-          men zu können. Alle Jubilare
kungen der Corona-Pandemie                erhalten wie bisher eine Karte
hoffentlich bald hinter uns lie-          mit den besten Wünschen zu Ih-
gen, hoffen wir, bald wieder Ge-          rem Geburtstag. Und wenn Sie,
burtstagsbesuche machen zu                egal bei welchem Alter, einen
können. Bis September sind                Besuch wünschen, dann sagen
Pfarrer Volk und ich zwei Mal             Sie uns einfach Bescheid. Wir
geimpft und haben die anschlie-           machen gerne mit Ihnen einen
ßende Karenzzeit von 14 Tagen             Termin aus.
hinter uns. So sind Besuche
wieder einfacher möglich.                     Ihr Johannes Müller, Pfarrer

                                     25
Die Christusfigur im Chorraum unserer Kirche

Unter Betriebsblindheit versteht
man eine routinemäßige Ar-
beits- oder Betrachtungsweise,
die so im Unterbewusstsein fi-
xiert ist, dass sie nicht mehr
richtig wahrgenommen wird. So
ging es mir, als Pfarrer Müller
mich nach der Christusfigur im
Chor unserer Kirche fragte. Wie
peinlich, ich wusste nichts.
Aber die Tatsache, dass in der
mit Text versehenen Bildergale-
rie auf der Homepage unserer
Gemeinde die hölzerne Chris-
tusfigur zwar zu sehen ist, je-
doch ohne eine Erläuterung hat
mich beruhigt.
Es gibt in unserer Gemeinde              Schmuck für das Erntedankfest im
noch Mitglieder, die unsere              ehemaligen Chor der Christuskirche
neugotische Kirche aus der Zeit
vor dem Umbau in den Jahren              Der Christus und die beiden
1954/55 gut kennen.                      Bildtafeln sind nach dem Umbau
                                         an den Wänden hinter und ne-
In der Festschrift aus Anlass            ben dem Altar angebracht wor-
des 100jährigen Bestehens un-            den. Das Gesprenge existiert
serer Christuskirche 2001 ist ein        nicht mehr.
leider qualitativ schlechtes Foto
des Chorraumes mit schwarzem             „Es standen aber bei dem Kreuz
Altar und in einem neugotischen          Jesu seine Mutter und seiner
Gesprenge zu sehen. In der Mit-          Mutter Schwester Maria, die
te Christus und links und rechts         Frau des Klopas und Maria, die
daneben die geschnitzten Moti-           von Magdala. Als nun Jesus
ve der Kreuzigung und Aufer-             seine Mutter sah und bei ihr den
stehung Christi.                         Jünger, den er lieb hatte, spricht
                                         er zu seiner Mutter: Frau siehe,
                                         das ist dein Sohn!
                                         Danach spricht er zu dem Jün-
                                         ger: Siehe, das ist deine Mut-
                                         ter!“

                                    26
Linke Bildtafel: Der gekreuzigte           Rechte Bildtafel: Der auferstandene
Christus. Links seine Mutter Maria         Christus, die rechte Hand erhobe n
und rechts sein Lieblingsjünger Jo-        zum Segnen, in der linken Hand ein
hannes, Johannesevangelium 19,25-          Stab mit eine m Kreuz endend, und
27:                                        darunter die Osterfahne in zwei
                                           Spitzen endend und der verkünden-
                                           de Engel und drei erschrockene
                                           Wächter, Matthäusevangelium 27,
                                           62-66 und 28,1-4.

                                              Blick auf den heutigen Chorraum

                                      27
„Am nächsten Tag, der auf den            anbrach, kamen Maria von
Rüsttag folgt, kamen die Ho-             Magdala und die andere Maria,
henpriester mit den Pharisäern           um nach dem Grab zu sehen.
zu Pilatos und sprachen: Herr,           Und siehe, es geschah ein gro-
wir haben daran gedacht, dass            ßes Erdbeben. Denn der Engel
dieser Verführer sprach, als er          des Herrn kam vom Himmel
noch lebte: Ich will nach drei           herab, trat hinzu und wälzte den
Tagen auferstehen. Darum be-             Stein weg und setzte sich da-
fiehl, dass man das Grab bewa-           rauf. Seine Gestalt war wie der
che bis zum dritten Tag, damit           Blitz und sein Gewand weiß wie
nicht seine Jünger kommen und            der Schnee.
ihn stehlen und zum Volk sa-             Die Wachen aber erschraken
gen: Er ist auferstanden von             aus Furcht vor ihm und wurden
den Toten, und der letzte Betrug         als wären sie tot.“
ärger wird als der erste. Pilatus
sprach zu ihnen: da habt ihr die         Quelle:
Wache; geht hin und bewacht              Johannesevangelium 19,25 -27
es, so gut ihr könnt. Sie gingen         Matthäusevangelium 27,62-66 und
hin und sicherten das Grab mit           28,1-4
                                                               Klaus Korn
der Wache und versiegelten den                            Fotos: Wanderer /Korn
Stein.
Als aber der Sabbat vorüber war
und der erste Tag der Woche

                                                            Grafik: GEP 2021/1

                                    28
Erlacher Kirchenbote
(tv) Die evangelische Kirchenge-          Das Besondere an diesem Gottes-
meinde Erlach lädt in diesem              dienst ist nicht nur, dass wir ihn im
Sommer zu zwei besonderen Got-            Freien feiern, sondern dass die
tesdiensten ein.                          evangelische       Kirchengemeinde
                                          Sommerhausen bereits zum zwei-
Ökumenischer                              ten Mal zu diesem Gottesdienst
Gottesdienst,                             nach Erlach hinaufwandert. Um
Samstag, 31. Juli 2021                    9:30 Uhr wandern die Sommerhäu-
                                          ser von ihrer Bartholomäuskirche
18:00 Uhr,                                los.
Schlossgraben Erlach                      Wer von ihnen aus Frickenhausen,
mit Gemeindereferentin Sabine             Ochsenfurt, Kleinochsenfurt, Hohe-
Mehling-Sitter,   Pfarreiengemein-        stadt kommt oder aus einer ande-
schaft „Emmaus“ und Pfarrer               ren Gemeinde kommt, oder auf ei-
Thomas Volk.                              genen Wegen zu diesem Gottes-
Der Gottesdienst am Sonntagmor-           dienst kommen mag, ist herzlich
gen, 1. August entfällt.                  dazu eingeladen.

Der zweite Gottesdienst hat schon         Irene Maier, Pfarrerin der Evangeli-
eine kleine Tradition. Es ist der         schen Kirchengemeinde Sommer-
                                          hausen, Franz Schmitt, Pfarrer der
Ökumenischer                              Pfarreiengemeinschaft „Emmaus“,
                                          und Pfarrer Thomas Volk freuen
Wandergottesdienst                        sich, diesen Gottesdienst mit Ihnen
Sonntag, 12. September                    zu feiern.
11:00 Uhr,
Schlossgraben Erlach
                                                           Gemeinderefe-
                                                           rentin Sabine
                                                           Mehling-Sitter
                                                           und Pfarrerin
                                                           Irene Maier beim
                                                           ersten „Wander-
                                                           gottesdienst“
                                                           vergangenes
                                                           Jahr.

                                                           Foto: Kerstin Grömling

                                     29
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Stationenweg Emmaus am 17. und 18. April 2021
Kein Kindergottesdienst in die-               Die Kinder konnten an 11 Stati-
sem Monat! – Diese Nachricht                  onen die Geschichte ansehen
hörten die Kindergottesdienst-                und lesen „Zwei Jüngern auf
kinder einige Male in diesem                  dem Weg nach Emmaus be-
Jahr.                                         gegnet der auferstandene Je-
Auf Grund des Inzidenzwerts                   sus“.
und der Coronaregeln wurden
die Kindergottesdienste abge-
sagt. Als Überraschung beka-
men die Kinder immer mal wie-
der „Aktionstüten“ mit biblischen
Geschichten, Rezepten, Aus-
malbildern, Spielen oder Bastel-
vorschlägen, z. B. zum Buch
Ruth aus dem Alten Testament,
zum Osterfest, zum Pfingstfest.
Im April bereitete das Kigo-                                    Foto: Gabi Lackinger
Team Bilder und Texte zur Em-                 Am Ende des Stationenweges
mausgeschichte vor und baute                  lag für alle ein Bastelbogen be-
rund um Kirche und Gemeinde-                  reit mit Bildern und kurzem Text
haus den Stationenweg auf.                    zum mit nach Hause nehmen.
                                              So konnte jedes Kind sich die
                                              Geschichte zur Erinnerung in
                                              Miniaturform zusammenstellen.
                                              Uns, dem Kigo-Team, haben die
                                              Aktionen viel Spaß gemacht und
                                              auch die Kindergottesdienstkin-
                                              der hatten viel Spaß beim Ent-
                                              decken der Bilder und Texte.

                                              Wir alle freuen uns darauf, wie-
                                              der miteinander Gottesdienst
                                              „live“ feiern zu können – dem-
                                              nächst.
                                                                Gabi Lackinger

                 Foto: Annette Weigand

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Foto: Herbe rt Haltmeier, Arbon
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