GEMEINDEBRIEF Nr. 50 - Evangelische Kirchengemeinde Löwenstein
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ANGEDACHT & NACHGEDACHT Gemeindebrief Löwenstein
Angedacht
Leises Wasserplätschern am Bachlauf.
Sonne spiegelt sich im Wasser. Kleine
Wellen umspielen die Steine. Ein friedli‐
ches Bild, das auf mich selber über‐
strömt. Es lädt dazu ein, am Rand ein
wenig Platz zu nehmen.
Wärme der Sonne umspielt die Haut und
lässt die Kühle der Luft vergessen.
Für einen Moment durchatmen, eintau‐
chen in die reichen Schätze der Natur.
Für einen Moment geborgen sein. des Lebens.
Augenblicke, in denen ich den Lauf der In solchen Momenten am Bach spüre ich
Welt ein wenig vergessen darf, die Sorge etwas davon, was es bedeuten kann,
um Menschen, um Kinder, um das, was wenn Jesus sagt: „Ich bin bei euch alle
heute noch kommen wird, und in den Tage, bis an der Welt Ende.“ Er ist da,
kommenden Tagen und Zeiten. mittendrin, schenkt Kraft für den Alltag
mit seinen grauen und seinen bunten Sei‐
Geschenkte Augenblicke. Ruhe finden in ten. Wir feiern an Ostern das Leben. Das
Gottes Schöpfung. Aus solchen Momen‐ Leben heute und weit drüber hinaus.
ten wächst die Kraft, wieder aufzustehen. Ein gesegnetes Osterfest und Frühjahr
Wieder anzupacken, auch wenn der All‐ wünscht Ihnen
tag vielleicht wenig Paradiesisches an
sich hat, sondern eher gezeichnet ist von Ihr
Mühe, von einem Wechsel aus Gelingen
und Misslingen, oder von Bruchstücken
Grafik: GEP
2Gemeindebrief Löwenstein VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT
Zum 50. Todestag von Mar‐ nung weigern sich die Schwarzen, mit
dem Bus zu fahren. Auslöserin dafür war
tin Luther King die schwarze Näherin Rosa Parks. Nach ei‐
Der „Prophet der Gewaltlosigkeit“ wurde nem anstrengenden Arbeitstag wollte sie
im Alter von 39 Jahren erschossen. Es nicht mehr von einem für Weiße reservierten
war am Donnerstag, den 4. April 1968, Sitz aufstehen, und wurde verhaftet. In Mont‐
als sich Martin Luther King in Memphis, gomery besteigt über ein Jahr lang kein
Tennessee aufhielt. Hier wollte er den Schwarzer mehr einen Bus. Schließlich be‐
Streik der schwarzen Müllarbeiter unter‐ stätigt der Oberste Gerichtshof, dass Ras‐
stützen. Als er auf dem Balkon seines sentrennung verfassungswidrig sei und in
„Lorraine Motels“ stand, traf ihn ein Ge‐ Bussen aufzuheben.
wehr-Schuss tödlich in den Hals. Offiziell
wurde der Berufsverbrecher James Earl
Ray als Einzeltäter verurteilt. Er hatte zu‐
gegeben, für diesen Mord bezahlt wor‐
den zu sein. Doch von wem? Eine
genauere Untersuchung unterblieb.
Martin Luther King jr. kommt am 15. Ja‐
nuar 1929 in Atlanta, Georgia zur Welt.
Zwar wächst er als Sohn des Baptisten‐
pastors Martin Luther King sen. als ein
behütetes Mittelstandskind auf. Aber er Auch in anderen Städte im Süden der USA
kennt den Rassismus von Kindesbeinen kämpfen Schwarze für ihre Rechte. Martin
an. Durch das Gesetz der Rassentren‐ Luther King, inzwischen Vorsitzender der
nung sind Schwarz und Weiß strikt ge‐ „Southern Christian Leadership Confe‐
trennt. Er darf weder die gleiche Toilette rence“ (SCLC), entwickelt sich zum charis‐
benutzen noch vom gleichen Wasser‐ matischen Anführer der Bürgerrechts-
spender trinken wie die Weißen. Sein Va‐ bewegung. Beständig reist er durchs Land
ter setzt sich unermüdlich bei Behörden um gewaltfreie Aktionen wie Märsche, Sitz‐
und Gerichten für die Rechte seiner blockaden und Gebetskreise zu organisieren
schwarzen Gemeindeglieder ein. Nach oder an ihnen teilzunehmen. King vertraut
einer Deutschlandreise lässt er aus Be‐ zutiefst auf Gerechtigkeit und auf die Macht
wunderung für den unerschrockenen Re‐ der Moral: „Christus lieferte den Geist und
formator Martin Luther seinen und den die Motivation, Gandhi steuerte die Methode
ursprünglichen Vornamen seines Sohnes bei.“
Michael zu Martin Luther ändern. Bis heute hat das Engagement des Frie‐
Der Sohn ist intelligent und meistert densnobelpreisträgers Spuren hinterlassen.
Schule und Studium mit Bravour. Sieg‐ Nicht nur in den USA, sondern weltweit. Sein
reich nimmt Martin Luther King jr. an „Traum“ von einer gerechten und friedlichen
Redner-Wettbewerben teil und unterstützt Welt lebt weiter. Am 20. Januar 2009 wurde
seit dem 17. Lebensjahr seinen Vater als mit Barack Obama der erste afroamerikani‐
Hilfsprediger. sche Präsident der USA vereidigt. Damals
1956 wird der junge Pastor der Dexter rief Senatorin Dianne Feinstein aus: „Heute
Avenue Baptist Church in Montgomery hat der Wahlzettel über die Gewehrkugel ge‐
zum Anführer eines Bus-Boykotts ge‐ siegt!“
wählt. Aus Protest gegen die Rassentren‐ Reinhard Ellsel
3VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT Gemeindebrief Löwenstein Wasser... ...oder der Familientag des Posaunen‐ chors 2018 Unter dem Motto der Jahreslosung „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ stand der diesjährige Familientag. Ich versetze mich ins Jahr 2017 zurück. Wir sitzen an der Terminplanung für das nächste Jahr. Der Termin für den Famili‐ entag wird geschoben, gerückt, und an‐ geregt diskutiert um eine maximale Anwesenheit zu ermöglichen–hatte nicht bereits der Beginn etwas von Schweiß und nass? Es war kein leichtes Unterfan‐ gen, so wurden dieses Jahr bereits über 60 Anmeldungen entgegengenommen. te Gespräche geführt, und neue Bekannt‐ Zurück im Hier und Jetzt, hat das inzwi‐ schaften geknüpft: Die Familien der schen gut eingeschwungene Planungs‐ Jung- und Jüngstbläser waren ebenfalls team des Chores bereits am Vorabend geladen, eine tolle Gelegenheit zum Aus‐ den Raum dekoriert. Wasserblaue Servi‐ tausch zwischen Alt und Jung. etten, allerliebst platzierte Fische, Anker, Nach Stärkung von Körper und Seele lau‐ Muscheln und Blumen (selbstverständ‐ schen wir einer Andacht über Jesu Rast lich: im Wasser) luden die Feiergemeinde am Jakobsbrunnen. Sein Austausch mit zum gemeinsamen Tag ein. einer Samariterin, die bereits fünfmal ver‐ Bei einem stärkenden Brunch wurden gu‐ heiratet war, erinnert uns daran unabhän‐ 4
Gemeindebrief Löwenstein VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT
gig von Herkunft oder Vergangenheit auf‐
einander mit Wertschätzung zuzugehen.
Wir lauschen weiter der Geschichte: Das
Wasser aus dem Jakobsbrunnen mag
den Durst kurzfristig stillen. Das Wasser,
welches Jesu uns reicht, stillt den Durst
für die Ewigkeit.
Eine kurze Umbaupause später, und der
obligatorischen Einteilung in vier Grup‐
pen widmen wir uns dem diesjährigen
Quiz, selbstverständlich zum Thema
Wasser. Die Jagd nach Punkten um Wis‐
sens-, Schätz- und Geräuschfragen zieht
die anwesende Masse in ihren Bann. Neu
ist auch die Gattung der Flaschenorgel‐
fragen: Um die musikalischen Wurzeln
der Anwesenden zu fordern, haben tap‐ haben Kaffee und Kuchen einen ereignis‐
fere Freiwillige auf akkurat gefüllten Fla‐ reichen Tag schließlich beschlossen.
schen kleine Melodien zum Erraten Zu guter Letzt bleibt aber leider ein letz‐
vorgetragen. Geräuschkonserven zum ter wehmütiger Blick zurück.
Thema "Wasser" haben für fragende Mienen Der diesjährige Familientag ist auch die
gesorgt, grundsätzlich wurden auch der Verabschiedung von unserer Annette ge‐
"Wasserfall kurz, Rauschen, Luftzug oder wesen, die uns jahrelang in der Stimme
Luftrauschen, sehr dominant" zweifelsfrei „Alt“ unterstützt hat. Der ganze Chor
erkannt. wünscht dir von Herzen alles Liebe und
Klar, so viel Denkarbeit macht hungrig. Gute für deine Zukunft, auf ein Wieder-
Vom reichhaltigen Buffet eingeladen, sehen beim Familientag 2019!
Frank Bendeich
5VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT Gemeindebrief Löwenstein
Kirchengemeinderats-Tag
Am Samstag 24.02.2018 im Ev. Gemein‐
dehaus
Hauptthemen des Tages waren die be‐
vorstehende Kircheninnenrenovierung
und Eindrücke und Gedanken unseres
„noch neuen“ Pfarrers Thomas Burk - Ge‐
danken und Visionen.
Wir starteten früh um 8.30 Uhr mit Luthers
Morgensegen und dem Lied „Danke für
diesen guten Morgen…“ Anschließend
fand eine kurze Kirchengemeinderatssit‐
zung zu aktuellen Themen statt wie Ge‐
staltung der Passionswoche, Ostern,
Opfer für Kamerun, Fusionspläne der De‐
kanate.
Um 10.00 Uhr trafen wir uns mit dem Ar‐
chitektenteam Ruppert/Posovszky in der
Ev. Kirche Willsbach, um Eindrücke von
einer gelungenen Innenrenovierung zu
erhalten. Insbesondere beeindruckten
die moderne Elektrik mit Elektronik, Bild‐
schirmen, Steuerbarkeit der Liedansage, mit Sichtkontakt zur Gemeinde.
der Glocken, der Beleuchtung und der Die Besichtigung war eine gute Grund‐
Heizung über ein Tablet, bedienbar lage für das anschließende Gespräch
durch den Mesner. Insgesamt heller Ge‐ und Kennenlernen des Architektenteams
samteindruck des Kircheninnenraumes Ruppert/Posovszky im Gemeindehaus.
mit freundlicher Farbgebung und unauf‐ Vorausgegangen eine Woche zuvor war
fälligen Beleuchtungskörpern. Für Famili‐ eine Besichtigung unserer Kirche, auch
en mit Kleinkindern, welche am waren vorhandene Pläne vom Wiederauf‐
Gottesdienst teilnehmen möchten, ein bau und von den Renovierungen in den
schallabgeschirmter verglaster Raum in 60er und 80er Jahren den Planern zur
der hinteren Kirchenecke, wohin der Got‐ Verfügung gestellt worden. Bei Erstbe‐
tesdienst für die Eltern übertragen wird sichtigung der Kirche stellte Architekt
Ruppert mehrere Risse in der Wand der
Außenmauern fest, welche sich auch
nach Innenrenovierung wieder bilden
würden, sofern man diesbezüglich nichts
unternimmt. Wegen der Risse wurde
schon in den 80er Jahren ein geologi‐
sches Gutachten erstellt mit dem Ergeb‐
nis, die Kirche drücke auf Grund ihres
Gewichtes auf den nicht allzu festen Un‐
tergrund einschließlich der Mauern des
Schloßgartens und des Kindergartens
6Gemeindebrief Löwenstein VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT
und erhalte zusätzlich noch einen Schub unter den Fenstern. In diesem Rahmen
vom Burgberg her. Schon damals wurde Aufarbeitung sämtlicher Sitzbänke. Dis‐
eine gürtelförmige Stahlbetonumfassung kutiert wird eine neue dimmbare LED-Be‐
um das gesamte Fundament der Kirche leuchtung, welche auch die immer wieder
herum empfohlen. Bevor wir innen begin‐ benötigte Beamer-Projektion vorne nicht
nen, werden wir nach diesen Feststellun‐ beeinträchtigt. Erforderlich ist ein Be‐
gen den Rat der Bauberatung des leuchtungskonzept und überhaupt Pla‐
Oberkirchenrates einholen. Die Standfes‐ nung der Elektrik mit Elektronik über ein
tigkeit des Gebäudes selbst sei nicht ge‐ Fachbüro.
fährdet. Außerdem steht an Pflege des Altarbildes
Für die Innenrenovierung wurden folgen‐ von Prof. Rudolf Yelin sowie Abdichtung/
de Maßnahmen in Betracht gezogen: Renovierung der Kirchenfenster.
Schaffung eines behindertengerechten Ein weiteres Thema war die evtl. Schaf‐
Zuganges am hinteren Kircheneingangs‐ fung eines abgegrenzten Raumes in der
portal mit Zugang vom Parkplatz südlich Kirche hinten für Familien mit Kleinkin‐
der Kirche, dern, die am Gottesdienst teilnehmen
Schaffung einer Toilette, welche ohne möchten, vergleichbar dem Raum in der
Stufen erreicht werden kann, z.B. einzu‐ Willsbacher Kirche. Ob hierzu ein echter
bauen unter der Empore neben dem Bedarf besteht, soll bei Eltern erfragt wer‐
Treppenaufgang mit Zugang vom Kir‐ den, deren Kinder zur Zeit in Kinderkrip‐
cheninnenraum her, z.B. Einbau der Toi‐ pe betreut werden bzw. am Spielkreis
lette im jetzigen Turmzimmer mit teilnehmen. Gerne dürfen sich diesbe‐
ebenerdigem Zugang von außen her mit züglich interessierte Eltern auch direkt
Mauerdurchbruch. Beide Möglichkeiten beim Pfarramt mit ihren Wünschen mel‐
sollen bezüglich Realisierbarkeit und den, die allerdings zeitnahe kommen soll‐
Kosten vom Architekturbüro untersucht ten, denn das Architekturbüro will seinen
werden, 1. Planungsvorschlag im Mai 2018 vorle‐
Entfernen von 2 Bankreihen vorne, um gen. Über Machbarkeit und Finanzierbar‐
mehr Raum für Posaunenchor, Kirchen‐ keit wird dann im Rahmen einer
chor, Kinderkirchauftritte, Konfirmationen Kirchengemeinderatssitzung entschie‐
und sonstige Events wie etwa Konzerte den.
zu schaffen. Der Posaunenchor würde Der Zeitplan sieht vor eine Planungspha‐
dann künftig mit Blick zur Gemeinde vor‐ se für das laufende Jahr, Ausschreibung
ne auf der Taufsteinseite spielen, die der Arbeiten zum Jahresende 2018 und
wegfallenden Bankreihen könnten ggf. Beginn der Renovierung im Frühjahr
auf der Empore wieder aufgebaut werden
mit gleichartiger Beheizbarkeit wie unten.
Wo sich der Boden im Hauptgang hinten
wölbt, ist nach erweiterter Ursachensu‐
che eine Sanierung vorzunehmen, auf
Grund der Umbauarbeiten und neuen
Elektroverkabelungen sind voraussicht‐
lich noch weitere Bodenteile zu erneuern.
Eine neue Elektrik (baurechtliche Vorga‐
be) ist erforderlich mit besser steuerbarer
Heizung, mit Erneuerung der Sitzheizun‐
gen unter Bänken und künftig Heizungen
7VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT Gemeindebrief Löwenstein
2019, Dauer ca. 8 Monate, so daß Fertig‐ Diskutiert wurde über praktische Einbe‐
stellung zu Weihnachten 2019 erwartet ziehung der Konfirmanden, z.B. in Form
würde. Gottesdienste finden übergangs‐ von kurzen Praktika, z.B. Mitarbeit bei
weise dann im Ev. Gemeindehaus statt. Mädchen- oder Bubenjungschar oder bei
Die Konfirmation 2019 wird voraussicht‐ der Kinderkirche, in Frage kommen auch
lich in der Klosterkirche Lichtenstern Mithilfe bei anderen Aktivitäten der Kir‐
stattfinden, wegen der räumlichen Be‐ chengemeinde, z.B. Verteilung des vier‐
schränkung dort an 2 Sonntagen, die teljährlich erscheinenden Gemeinde-
Konfirmandeneltern werden diesbezüg‐ briefes. Gewünscht wird auch eine
lich zeitnahe informiert. stärkere Einbeziehung von Konfirmande‐
Im 2. Teil unserer Tagung gab Pfarrer neltern, gerade um auch die mittlere Ge‐
Burk zunächst seine Eindrücke als „noch neration besser zur erreichen. Geplant ist
neuer“ Pfarrer wieder und auch neue Ide‐ ein Treffen mit Konfirmandeneltern an 4
en und Impulse. Als Positivum sah er die Abenden im Zeitrahmen von etwa 2 Mo‐
breite Bereitschaft zur Mitarbeit, sowohl naten zu verschiedenen Themen.
im Kirchengemeinderatsgremium als Evangelische Neubürger sollen ange‐
auch bei Gruppen und Kreisen sowie bei sprochen und eingeladen werden, z.B.
Gemeindegliedern, wenn sie darauf an‐ zunächst zum jährlichen Sommerfest der
gesprochen bzw. für einen Dienst gebe‐ Kirchengemeinde vor den Schulferien.
ten wurden. Er stellte eine lebendige Gedacht wird an Gottesdienste abends
Kinder und Jugendarbeit fest, allerdings für jüngere/mittlere Altersgruppen, z.B.
manchmal mit dünner Personaldecke, mit Band „Statement“, kreative Gottes‐
abhängig von wenigen Personen. Inso‐ dienste, Andachten. Im Ev. Gemeinde‐
fern wurde diskutiert über Mitarbeiterge‐ haus sind noch Raumkapazitäten frei, es
winnung und Mitarbeiterführung, auch bieten sich 2 Seniorennachmittagen zu
die Frage „woraus schöpfen unserer Mit‐ verschiedenen Themen an, vorzugsweise
arbeiter Kraft und Freude für die Tätig‐ in der kälteren Jahreszeit, wo Kontakte
keit?“ Erwartet wird eine Zurüstung und besonders wichtig sind. Weiterhin hat
auch eine Wertschätzung dieser Arbeit. Pfarrer Burk Interesse an Förderung der
So ist das Mitarbeitertreffen vor Weih‐ Diakonie am Ort und Interesse an Förde‐
nachten 2017 bei allen sehr gut ange‐ rung der Ökumene. Praktische Möglich‐
kommen und soll fortgeführt werden, ggf. keiten wurden diskutiert.
mit zusätzlichen Gesprächsrunden für Sie sehen, Arbeit und Diskussionsstoff
Betreuer der Gruppen und Kreise. wird uns in nächster Zeit nicht ausgehen,
wir hoffen sehr zum Wohle unserer Kir‐
chengemeinde, auch mit dem Ziel der
Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls.
Mit eigenen Ideen und Wünschen spre‐
chen Sie uns gerne an! Das Büro der Kir‐
chengemeinde ist dienstagvormittags
besetzt oder über E-Mail (pfarramt.loe‐
wenstein@elkw.de, Anm. der Redaktion)
oder persönlich.
Dr. Bohnacker
8Gemeindebrief Löwenstein VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT
Weltgebetstag 2018 30). In Galibi an der Ostküste legen
Meeresschildkröten jedes Jahr hunderte von
Am 02. März 2018 versammelten sich ca. Eiern. Daneben gibt es unzählige Arten von
30 Frauen aus Löwenstein, um Schmetterlingen und Blumen, darunter 70
gemeinsam den Weltgebetstag zu feiern. verschiedene Helikonien (Hummerblumen).
In der Mitte unseres Stuhlkreises war ein Um diese Vielfalt ging es auch in der Liturgie
wunderschönes Bodenbild aufgebaut, des diesjährigen Weltgebetstages unter dem
welches das Land versinnbildlichen Thema: Gott hat alles gut geschaffen
sollte, um das es geht. Dieses Jahr (Genesis 1,31): Er schuf eine
wurde die Liturgie von Frauen aus bewundernswerte Natur und auch uns
Surinam vorbereitet. Surinam ist mit 540 Menschen in all unserer Unterschiedlichkeit.
000 Einwohnern das kleinste Land in Frau Weingard-Fink begleitete die
Südamerika und doch eines seiner schwungvollen Lieder für uns am Klavier. Es
buntesten. Über 90% des Landes sind war für alle ein schöner und interessanter
von Regenwald aus 1000 verschiedenen Nachmittag, der mit Kaffee und Kuchen
Baumarten bewachsen (Im Vergleich: in ausklang.
deutschem Wald sind es gerade einmal Angelika Friedrich
9VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT Gemeindebrief Löwenstein
Weltgebetstag aus Surinam
in der Kinderkirche
Am 25.2. und 4.3.2018 feierten wir in der
Kinderkirche Weltgebetstag. Dieses Jahr
mit Geschichten und Liturgie aus Suri‐
nam, einem kleinen Land in Südamerika.
Am ersten Sonntag stand das schöne
Land Surinam im Vordergrund. Men‐
schen verschiedener Ethnien und Reli‐
gionen leben hier friedlich miteinander.
Am folgenden Sonntag stand die Schöp‐
fungsgeschichte im Vordergrund. Jeder
Schöpfungstag wurde durch Aktionen
von Kindern veranschaulicht und mit dem
Danklied „Du hast uns deine Welt ge‐
schenkt“ besungen. Jedes Kind bekam
zu Beginn des Gottesdienstes Gegen‐
Im Anschluss haben wir uns mit einem
stände ausgeteilt, die es dann in der an‐
Imbiss mit Erdnüssen in verschiedenen
schließenden Schöpfungsgeschichte
Formen (typische Frucht aus Surinam)
zum jeweiligen Tag zugeordnet hat.
und Multivitamin- und Orangensaft
Am Schluss entstand so eine reich ge‐
(ebenfalls aus landestypischen Früchten)
schmückte Schöpfung mit Flüssen und
gestärkt.
Seen aus blauen Tüchern, Blumen, Mu‐
In der zweiten Hälfte haben wir Gottes
scheln, Wasser-, Luft- und Landtieren.
schöne Schöpfung in Surinam anhand
Die Menschenkinder durften am (vor-)
von Bildern mit landestypischen Ein‐
letzten Schöpfungstag nicht fehlen.
10Gemeindebrief Löwenstein VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT
drücken gezeigt. Die Kinder lobten Gott Nach weiteren Liedern und einem Segen
und das Land mit einem Dankesruf einer endete dieser schöne und außergewöhn‐
Sprache, deren Wurzeln auf die Urein‐ liche Kindergottesdienst.
wohner zurückgeht. Melanie Allinger
KGR-Treffen Nachbarschaft den Gesprächen wurde deutlich, dass es
viel Aufmerksamkeit und Zuhören
See braucht, um zu verstehen, was für die
Beteiligten wirklich wichtig ist. Und dann
„Wandel der Gesellschaft und die Gottes‐
findet sich auch der Weg für eine gute
dienste“. Die Kirchengemeinde Eschenau
Gestaltung.
lud am 28. Februar die umliegenden KGR-
Thomas Burk
Mitglieder ein.
Ein Vesper zum Auftakt und interessante
Tischgespräche ließen alle gut ankom‐
men.
Pfarrer Traugott Plieninger aus Ditzingen
führte ins Thema ein, erzählte anschau‐
lich vom Wandel der Wünsche bei Taufe,
Hochzeit und Bestattung. Lieder und Ab‐
läufe haben sich nachhaltig verändert. In‐
ternet und Festplaner sind nicht immer
hilfreich, erzeugen auch einen hohen
Druck bei den Feiernden. In den folgen‐
11TERMINE, NOTIZEN, NACHRICHTEN Gemeindebrief Löwenstein
Termine Osternachtsfeier mit anschl. kleinem Früh‐
stück im Gemeindehaus
März
18.03.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr 01.04.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
Löwenstein, Stadtkirche Löwenstein, Stadtkirche
Jubiläumskonfirmation Ostergottesdienst mit dem Posaunenchor
Eingeladen sind alle Gemeindemitglieder, und Taufen
die in den Jahren 1968, 1958, 1953 oder
1948 konfirmiert wurden (Goldene-, Diaman‐ 02.04.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
tene-, Eiserne- oder Gnadenkonfirmation). Ostermontag
Wer nicht in Löwenstein konfirmiert wurde, Löwenstein, Stadtkirche
ist auch sehr herzlich zu diesem Gottes‐ Ostergottesdienst mit Taufen (Pfarrerin
dienst eingeladen, jedoch bitten wir dann Schmidt-Weißinger, Unterheinriet)
um eine kurze Meldung im Pfarramt
06.05.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
21.03.2018, 09:00 Uhr Löwenstein, Stadtkirche
Löwenstein, Gemeindehaus Konfirmation
Frühstück für Frauen
13.05.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
Reisach, Dorfplatz
23.03.2018, 19:30 Uhr - 22:00 Uhr Gottesdienst beim Dorfplatzfest
Löwenstein, Gemeindehaus
Abend für Frauen 21.05.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
Willsbach, Vaterunser-Kirche
Passionsandachten in der Osterzeit: Ökumenischer Gottesdienst
26.03.2018, 19:30 Uhr Pfingstmontag
Löwenstein, Gemeindehaus
23.06.2018, 21:00 Uhr - 21:30 Uhr
27.03.2018, 19:30 Uhr Löwenstein, Hofacker
Löwenstein, Gemeindehaus Sonnwendfeier
Mitwirkung bei der Sonnwendfeier
28.03.2018, 18.00 Uhr
Lichtenstern, Klosterkirche 30.06.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
Lichtenstern, Evangelische Stiftung Lich‐
tenstern
29.03.2018, 19:30 Uhr
Jahresfest Lichtenstern
Gründonnerstag
Stadtkirche Löwenstein (Konfirmanden‐ 14.07.2018
abendmahl) Löwenstein, Schulhof
Serenade des Posaunenchors
30.03.2018, 10:00 Uhr - 11:00 Uhr
Löwenstein, Stadtkirche
Gottesdienst mit Abendmahl zum Karfrei‐ Weitere Termine sind auf der Internetseite
tag zu finden unter:
http://www.kirche-loewenstein.de/
01.04.2018, 05:00 Uhr - 06:00 Uhr veranstaltungen/
Löwenstein, Stadtkirche
12Gemeindebrief Löwenstein VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT
Fusion der Kirchenbezirke? auf 10 Jahre gewählt, die nächste „Chan‐
ce“ zur Fusion besteht also vermutlich
Unter den Verantwortlichen und auch in erst wieder Ende der 20er Jahre.
den Medien hat sie Wellen geschlagen: Gedanken und Planungen sind sicherlich
Eine mögliche Fusion der Kirchenbezirke noch etwas tiefgreifender, als sie hier
Neuenstadt und Weinsberg. dargestellt werden können. Die Frühjahr‐
ssynode in Weinsberg beriet am 9. März
Muss das sein? darüber. Auch in Neuenstadt wird die
Ein klares Nein. Derzeit muss das nicht. Synode entscheidende Weichen stellen.
Wie kommen Dekane dann auf eine sol‐
Das Ergebnis kann aufgrund des Redak‐
che Idee?
tionsschlusses nicht mehr in diesen Ge‐
Beide Kirchenbezirke sind etwa gleich meindebrief kommen.
groß (bzw. klein) und haben ähnliche Aus den Tageszeitungen haben Sie si‐
Strukturen. Beide Dekanate werden bis cherlich vom Beschluss der Bezirkssyn‐
2030 dieselben Probleme bekommen: odalen und von den Beweggründen
mit etwa 14 Pfarrstellen sind sie jeweils gelesen.
zu klein, um die Aufgaben im Kirchenbe‐
Wie auch immer die Beratungen verlie‐
zirk abdecken zu können. Und: Die
fen. Zugrunde liegen in jedem Fall Über‐
Dienste der Kirchenbezirke werden sich
legungen, der Zukunft der Kirche und der
so nicht mehr finanzieren lassen (Kir‐
Kirchenbezirke eine Struktur und Gestalt
chenmusik, Diakonische Bezirksstelle,
zu geben.
Jugendwerk etc.). Gemeinsam könnten
Thomas Burk
diese Angebote aber in etwas reduzierter
Form aufrecht erhalten werden.
Im gemeinsamen Dekanat wäre die Zu‐
sammenarbeit der Pfarrerinnen und Pfar‐ Frühstück
rer viel einfacher zu regeln. für Frauen
Die Verwaltung könnte mit ihren Dienst‐
stellen zusammengefasst werden. Miteinander
Es sind also Dinge, die zunächst weniger frühstücken, Zeit haben für gute
die Kirchengemeinden betreffen als viel Gespräche und neue Ideen
eher Organisation und Verwaltung. Erst Heimat boomt – jedoch wo bin ich
nach 2025 bekommen dies auch die
zuhause?
Menschen in den Bezirken zu spüren,
mit Brigitte Aufrecht
wenn von kleinen Kirchenbezirken Ange‐
bote und Hilfen eingeschränkt oder gar Mittwoch, 21. 3. 2018 um 9:00 Uhr
eingestellt werden müssten. Da bleibt ein im Gemeindehaus
größerer Bezirk handlungsfähiger.
Warum jetzt? Dazu laden Kirchengemeinde und
Der Zeitpunkt ist insofern günstig, als De‐ Landfrauen herzlich ein.
kan Ottmar im Sommer das Dekanat ver‐ Wir bitten um Anmeldung bei:
lässt und der Ruhestand von Dekan Angelika Friedrich (Tel.: 1365 / Pfarramt)
Mack absehbar ist. Die Dienstaufträge
Veronika Sommer (Tel.: 8585)
können zur Neuausschreibung entspre‐
Erika Ebel (Tel.: 8419)
chend verändert werden. Dekane werden
13KIRCHLICHES WISSEN Gemeindebrief Löwenstein
Kasualien: Die Taufe
Wird ein Kind geboren, kommt auch die
Frage nach der Taufe auf.
Vieles verbinden Eltern damit: Dank für
das Leben, Sehnsucht nach Schutz, Bitte
um Gottes Segen, um Gelingen für die
Erziehung und die Beziehung. Die Erfah‐
rungen über Schwangerschaft und Ge‐
burt hinweg sind intensiv, sie berühren
die Grundfragen des Lebens überhaupt.
Die Frage nach Gott, nach seiner Bedeu‐
tung in diesem allem liegt nahe.
Warum überhaupt?
Grundlage der Taufe sind Christi Worte
Konfirmation bedeutet das eigene (und
am Ende des Matthäusevangeliums:
jetzt auch bewusste) „Ja“ zum Getauft‐
„Mir ist gegeben alle Macht im Himmel
sein.
und auf Erden. Darum geht hin und
Taufe begleitet Menschen ein Leben
macht zu Jüngern alle Völker: Tauft sie
lang. Sie gilt. Sie kann und braucht nicht
auf den Namen des Vaters und des Soh‐
wiederholt werden.
nes und des Heiligen Geistes und lehrt
Beliebig oft jedoch darf sich ein Mensch
sie halten alles, was ich euch befohlen
neu auf seine Taufe zurückbesinnen und
habe. Und siehe, ich bin bei euch alle
auf die Zusage Gottes, die in ihr liegt.
Tage bis an der Welt Ende.“ „…Ich bin
Von Gottes Zusage erzählen der Tauf‐
bei euch…“ Das tut gut. Wir sind einge‐
spruch, den die Eltern aussuchen und
bettet in die Gegenwart Gottes; wir als
der Segen, der ausgesprochen wird. Eine
einzelne Menschen sind wichtig vor Gott.
Taufkerze kann ein sichtbares Erinne‐
Darauf vertrauen wir und zu diesem Ver‐
rungszeichen dafür sein.
trauen bekennen wir uns auch mit der
Taufe.
Taufe als Kind, oder als Erwachsener?
Wird ein kleines Kind getauft, steht Got‐
Kleine Kinder?
tes Versprechen im Mittelpunkt.
Vorleistungen muss keiner bringen. Des‐
Die Taufe eines Jugendlichen oder Er‐
halb sind Kinder herzlich eingeladen –
wachsenen betont dagegen stärker das
Kinder, die nicht einmal wissen, was da
eigene Bekenntnis.
eigentlich geschieht.
In beiden Formen bedeutet Taufe für
Die Eltern und Paten sprechen das Glau‐
einen Menschen Zuspruch und Anspruch
bensbekenntnis aus. Sie versprechen, al‐
Gottes zugleich. Glaube muss immer
les, was ihnen christlicher Glaube
wieder ins Leben und den eigenen Alltag
bedeutet, an ihre Kinder weiter zu geben.
übersetzt werden
Erziehung durch die Eltern, Begleitung
Gott lässt uns darin nicht allein. Deshalb
durch die Paten, Angebote der Kirchen-
der Zuspruch: „So spricht der Herr:
gemeinde, schließlich der Konfirmanden‐
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich
unterricht stehen für das „…lehret sie hal‐
erlöst; ich habe dich bei deinem Namen
ten alles, was ich euch geboten habe…“
gerufen, du bist mein.“
14Gemeindebrief Löwenstein KIRCHLICHES WISSEN
Taufe verbindet uns als einzelne mit der
Gemeinschaft der Getauften. Deshalb fin‐
det die Tauffeier in der Regel im Gemein‐
degottesdienst statt.
Eltern und Paten:
sprechen stellvertretend oder unterstüt‐
zend das „Ja“ zur Taufe. Sie verspre‐
chen, „das Ihre dazu beizutragen, dass
ihr Kind als Glied der Gemeinde Jesu
Christi erzogen wird.“
Aufgrund dieser geistlichen Aufgabe ist
es für die Kindertaufe wichtig, dass we‐
nigstens ein Elternteil der evangelischen
Kirche angehört und auch die Paten
Glieder einer christlichen Gemeinschaft
(AcK) sind.
Über allem bitten wir Gott im Tauflied um
Beistand - zum Beispiel: „Segne dieses
Kind, und hilf uns ihm zu helfen, dass es
sehen lernt mit seinen eignen Au‐
gen…“ (EG 581).
15VORGESTELLT & BEKANNTGEMACHT Gemeindebrief Löwenstein Konfirmation am 6. Mai Aus unserer Gemeinde werden konfirmiert: Eve Bihlmayer, Julius Bihlmayer, Svenja Grasnick, Elli Grawe, Lucas Hofmann, Antonia und Leya Klüdtke, Lilliy Kollmar, Hagen Koppenhöfer, Tomi Maisenhelder, Hannah Matz, Helen Merten, Sara Nolle, Timo Sammet, Anneli Schäfer, Dennis Schippmann, Dennis Schmidt, Fenja Stumpp, Alica Vierkorn, Lukas Zipf. 16
ANGEDACHT & NACHGEDACHT Gemeindebrief Löwenstein
Alte Tradition neu entdeckt: In der Passionszeit erleben wir mit, wie
gefährlich es werden kann, von Gottes
Passionszeit und Ostern? Warum feiern Anspruch zu reden, wo Menschen viel
wir in der Kirche diese Zeiten? lieber ihre eigene Machtsuppe kochen.
Jesus riskiert es. Und die Mächtigen
Im Mittelpunkt steht die 2000 Jahre alte beschließen:
Geschichte von Jesus. Er redet Klartext, Er muss aus der Welt geschafft werden.
wo immer Jesus anderen Menschen Weil die Welt so einen nicht aushält.
begegnet.
Gründonnerstag: Jesus wird von Judas
Zum Beispiel in der Rede auf dem Berg verkauft und verraten. Trotzdem setzt er sich
(Matthäus Kap. 5 -7). Er fragt sehr direkt: mit allen an einen Tisch zum letzten Mahl.
Wofür lebst du? Nicht nur in einer Stunde Schließlich wird er verhaftet. Ein
Gottesdienst, sondern in deinem Alltag. Schnellgericht mit Todesurteil folgt. Das war
Heute. Jetzt. schon vor dem kurzen Prozess beschlossen.
Also, wofür lebst du? Karfreitag: Jesus stirbt, weil er Menschen
Und Jesus handelt gradlinig. Er spricht handgreiflich spüren lässt, dass ihnen die
Menschen an, isst mit ihnen, berührt sie. Liebe Gottes gilt. Weil er als Mensch Gottes
Leute, mit denen sonst keiner etwas zu Annahme, Vergebung und Versöhnung lebt.
tun haben will. Menschen am Rand der Macht und Interessen der Mächtigen
Gesellschaft: krank, behindert, schuldig scheinen sich wieder mal Durchzusetzen.
geworden, nicht in der Norm. Wie so oft. Das kennen wir.
Die Evangelien in der Bibel erzählen von An Ostern, dem Tag der Auferstehung Jesu,
der Lebens-geschichte Jesu. Und die feiern wir! Wir feiern, dass die Liebe nicht tot
Schreiber sind sich einig: Wer Jesus zu kriegen ist. Und das Leben auch nicht.
begegnet, der, spürt: Durch diesen Was Gott in Jesus begonnen hat, geht
Menschen habe ich es mit Gott zu tun. weiter. Auch für Sie und für mich, mit Ihnen
Durch Jesus bewegt sich etwas, das kein und mit mir.
Mensch bewegen kann! Von Ostern kommen wir her…
Manche sind tief berührt. Sie können es Ostern geht weiter in unserem Alltag, in dem,
nicht erklären, aber sie vertrauen dieser was wir leben, und: wofür wir leben.
Kraft. Es braucht auch heute Mut, um Gottes willen
Andere reagieren entsetzt und klagen zur Liebe, zur Barmherzigkeit, zur Mit-
Jesus an: Der macht sich selbst zu Gott! menschlichkeit zu stehen.
Ostern erinnert daran: Mut, Liebe und
Die Passionszeit im Kirchenjahr bildet ab, Hoffnung enden für Jesus nicht im Tod. Er
wie gefährlich es werden kann, ein „Gut- lebt. Und das ist auch Ihnen und mir
Mensch“ zu sein; das Gute zu tun. versprochen. Auf dass wir Mut haben. Und
Menschen, Seelen zu heilen, in denen Hoffnung haben für die jeden Menschen –
vieles zerbrochen ist. Das passt nicht um Gottes willen.
jedem. Thomas Burk
18Gemeindebrief Löwenstein ANGEDACHT & NACHGEDACHT
Bild mit freundlicher Genehmigung von Ulrich Leive
19EINLADEN & NACHFRAGEN Gemeindebrief Löwenstein Gottesdienste, Gruppen und Gemeindekreise Gottesdienst Jeden Sonntag um 10 Uhr laden wir zum Gottesdienst ein. Einmal im Monat feiern wir das Abendmahl. Kinderkirche Sonntags um 10 Uhr ist Kinderkirche in der Alten Schule in Hößlinsülz. Die Kinderkirchmitarbeiterinnen treffen sich nach Absprache zur Vorbereitung. (Melanie Allinger, Tel.: 451805) Kinder- und Jugendarbeit Mädchenjungschar: vierzehntägig freitags um 14.30 Uhr in der Alten Schule in Hößlinsülz (Alex Bäuerle, Tel.: 4032955) Bubenjungschar: freitags um 16.30 Uhr in der Alten Schule in Hößlinsülz (Steffen Bäuerle, Tel.: 4032955) Teentreff (für Mädchen und Jungen der 5.-8. Klasse): um 17 Uhr im Gemeindehaus an Samstagnachmittagen (wird noch bekanntgegeben) (Stefanie Silbe, Michael Frank Tel.: 401463, Nicole Schoch, Nico Schock) Teentreff 2.0 (für Mädchen und Jungen der 8.-10. Klasse) um 19 Uhr an Samstagnachmittagen (wird noch bekanntgegeben) (Jana und Mario Schiavi) Spielkreis Alle „Mäuse“ zwischen einem und drei Jahren sind mit ihren Mamas, Papas, Omas und Opas herzlich ins Gemeindehaus eingeladen: freitags um 15.30 Uhr (Annika Menzel, Tel.: 402000) Posaunenchor Die Bläser und Bläserinnen des Posaunenchors proben montags um 20 Uhr, die Jungbläser treffen sich ebenfalls montags um 18.45 Uhr im Gemeindehaus. (Manfred Sommer, Tel.: 8585; Marina Fellmann (Jungbläser)) Chor Der Chor „Liederkranz Löwenstein“ hat seine Singstunden dienstags im Gemeindehaus. Er übernimmt auch die Aufgaben eines Kirchenchors und singt bei Bestattungen, ebenso wie der Gesangverein Reisach. (Chorleiterin: Eva Neumann-Wieland, Tel.: 07945-9429855; Vors.: Brigitte Zipf. Tel.: 453865) 20
Gemeindebrief Löwenstein EINLADEN & NACHFRAGEN
Aktive Senioren
Die aktiven Senioren treffen sich monatlich an einem Freitagnachmittag im
Gemeindehaus bei vielseitigem Programm, Kaffee, Kuchen, einem Viertele,
Gesprächen und Austausch. Gelegentlich werden Ausflüge, Besichtigungen und
Wanderungen unternommen.
(Lore und Christa Müller, Tel.: 402870)
Frauenkreis
Der Frauenkreis kommt vierzehntägig mittwochs um 14.30 Uhr zusammen. Bei Kaffee
und Kuchen gibt es lebendige Gespräche und beim nachfolgenden Thema
Anregungen zum Weiterdenken.
(Gabi Westhauser Tel.: 9217)
Frühstück für Frauen
Miteinander Frühstücken, Zeit haben für Gespräche
und neue Ideen.... Dazu lädt das „Frühstück für Frauen“ ein, das in Zusammenarbeit
mit den Landfrauen und der Kirchengemeinde organisiert wird und zwei-
mal im Jahr im stattfindet.
Die Frauenfrühstücke 2018 finden voraussichtlich an diesen Tagen statt:
Mittwoch, den 21.3.2018
Mittwoch, den 7.11.2018
(Angelika Friedrich, Tel.: 4030749; Veronika Sommer, Tel.: 8585; Erika Ebel, Tel.:
8419 )
Abend für Frauen
Zeit haben für Information, Begegnung und Austausch. Dafür steht der „Abend für
Frauen, der sich an Frauen der jüngeren und mittleren Generation wendet. Zweimal im
Jahr wird ins Gemeindehaus eingeladen.
Die Abende 2018 finden an diesen Freitagen statt:
Freitag, den 23.3.2018
Freitag, den 9.11.2018
(Melanie Allinger, Tel.: 451805; Antje Spöri, Tel.: 5898744)
Bibelgesprächskreis
Der Bibelgesprächskreis Löwenstein & Willsbach findet im evangelischen
Gemeindehaus Willsbach statt. Zentraler Teil ist die Auslegung und Betrachtung eines
ausgewählten Bibeltextes. Weitere Elemente sind das gemeinsame Singen und die
Möglichkeit zum gemeinsamen Gebet.
(Hartmut und Kerstin Hinderer, Tel.: 405303)
21DRANDENKEN & ERINNERN Gemeindebrief Löwenstein Aus unserer Gemeinde Geburtstage unserer über achtzig-Jährigen: 01. April Marga Greinig, Sulmstr. 31, 80 Jahre 05. April Ursula Trumpf, Weinstr. 2, 81 Jahre 10. April Horst Götze, Eichwald 8, 80 Jahre 13. April Lieselotte Klenk, Teusserbadstr. 20, 88 Jahre 15. April Lisa Schwab, Weiler Str. 11, 81 Jahre 17. April William Koppenhöfer, Maybachstr. 26, 81 Jahre 18. April Lydia Munz, Finkenweg 16/1, 91 Jahre 24. April Else Soldner, Heiligenfeld 1, 83 Jahre 01. Mai Karl Stiegele, Lindenstr. 50, 82 Jahre 03. Mai Lore Kluth, Heiligenfeld 35, 82 Jahre 04. Mai Margarete Bihlmayer, Vorhofer Str. 8/1, 80 Jahre 04. Mai Werner Sammet, Panoramaweg 26, 80 Jahre 07. Mai Rita Lehmann, Reisacher Str. 26, 81 Jahre 08. Mai Hermann Soldner, Heiligenfeld 1, 85 Jahre 11. Mai Hermann Seibold, Waldstr. 35, 84 Jahre 19. Mai Gottfried Rauch, Weinstr. 4, 81 Jahre 03. Juni Erwin Greinig, Löwensteiner Str. 11, 92 Jahre 03. Juni Margarete Rössel, Alfred-Grimminger-Str. 6, 89 Jahre 05. Juni Roland Württemberger, Heiligenfeld 3, 82 Jahre 07. Juni Hertha Rothmund, Waldstr. 21, 94 Jahre 07. Juni Arno Görke, Mainhardter Str. 44, 87 Jahre 11. Juni Hedwig Uhlmann, 84 Jahre 12. Juni Valeska Träger, Rudolf-Haußer Str. 1, 86 Jahre 12. Juni Ulrich Wieland, Löwensteiner Str. 2, 82 Jahre 17. Juni Gerda Frisch, Heiligenfeld 36, 80 Jahre 18. Juni Elisabeth Böhme, Neue Gärten 16, 90 Jahre 18. Juni Robert Strobel, Rudolf-Haußer Str. 1, 85 Jahre 21. Juni Luise Siegele, Maybachstr. 37, 95 Jahre Getauft wurden: Marie Sophie Deris, Rudolf-Haußer-Str. 33 Mina Mörtl, Kernerstr. 8 Zum Fest der Goldenen Hochzeit gratulieren wir: Wolfgang und Brigitte Zimmermann am 06.04.2018 Heinrich und Gisela Koppenhöfer am 01.06.2018 22
Gemeindebrief Löwenstein DRANDENKEN & ERINNERN
Zum Fest der Gnadenhochzeit gratulieren wir:
Georg und Uta Bohnacker am 27.02.2018
Verstorben sind und kirchlich bestattet wurden:
Hans Kreidl im Alter von 61 Jahren
Roland Waidmann im Alter von 56 Jahren
Elfriede Ehmann im Alter von 89 Jahren
Kinderarmut
Erfahrungen aus der Sozialberatung der
Diakonischen Bezirksstelle
In den vergangenen Wochen erschienen
mehrere Beiträge zum Thema Kinderar‐ und auch durch kleinere Gaben (Fi‐
mut. Statistiken wurden benannt und dar‐ nanzierung von Turnschuhen und/ oder
auf hingewiesen, dass es Kinderarmut in Schneeanzügen, Weitergabe von Sachs‐
einem reichen Land eigentlich nicht ge‐ penden wie Kinderwagen, Lebensmitteln
ben dürfte. etc. oder von Beihilfen zur Schuldenregu‐
Wir Mitarbeiterinnen der Diakonischen lierung, zur Mutter-Kind-Kur oder für Fa‐
Bezirksstelle erleben die Folgen der Ar‐ milienaktivitäten) Mut und Hoffnung
mut nicht nur über die Zahlen, sondern schenken können.
im persönlichen Kontakt – insbesondere Lebensmut benötigen die Eltern, damit
mit den Eltern. Wir sind mit den Gefühlen sie ihren Kindern zuhören und ihre Nöte
von Angst und Scham der Eltern direkt ernst nehmen können. Nur Eltern, die
konfrontiert und sehen, welche Auswir‐ sich selbst trösten können und sich an‐
kungen diese unbewältigten Gefühl‐ genommen wissen, können ihre Kinder
slagen auf ihr elterliches Verhalten annehmen, wie sie sind.
haben. Auf diese Weise erfüllen wir wozu wir in
Die Armut der Kinder schränkt die materi‐ Römer 15,7 aufgefordert werden: Nehmt
ellen Ressourcen zur persönlichen Ent‐ einander an, wie Christus euch ange‐
wicklung und auch gesellschaftlichen nommen hat, zu Gottes Lob.
Teilhabe bereits stark ein. Aber noch pro‐ In diesem Sinne danken wir allen Ge‐
blematischer für ihre persönliche Ent‐ meindemitgliedern, dass wir stellvertre‐
wicklung ist die emotionale Belastung tend für die ganze Gemeinde für andere
durch existenzielle Ängste, die die Armut Menschen diakonisch tätig sein dürfen.
der Eltern mit sich bringt. So verstehen wir unseren Auftrag.
Darum ist die Sozialberatung und tat‐ Gerne informieren wir mehr zu diesem
sächliche materielle Unterstützung der umfangreichen Thema in Gruppen und
Eltern und ihrer Familien eine lohnende Kreisen in Ihrer Gemeinde. Sprechen Sie
und wichtige Aufgabe des diakonischen uns einfach an: 07134-17767
Grunddienstes. Wir freuen uns sehr,
wenn wir zum Beispiel durch Weitergabe Ihre Ursula Richter, Sonja Frisch, Sonja
von Spendengeldern einer Familie mit Biel
Kindern die Wohnung erhalten können
23Allen Gemeindegliedern und Lesern
wünschen wir ein frohes Osterfest.
Wir freuen uns, wenn Sie die
Gottesdienste besuchen.
Kontakt:
Pfarramt: Pfr. Thomas Burk, Maybachstraße 7, Tel.: 07130-1365 Fax: 07130-400197
E-Mail: pfarramt.loewenstein@elkw.de
Internet: www.kirche-loewenstein.de
Sekretärin: Angelika Friedrich (dienstags & freitags 8-11 Uhr)
Zweiter Vorsitzender des KGR: Dr. Karl-Heinz Bohnacker (07130-8476)
Mesner: Manfred Wurbs, Tel.: 07130-402497
Kirchenpflegerin: Angelika Stettner-Klüdtke, Tel.: 403811
Bankverbindung:
Kreissparkasse Heilbronn (BLZ 620 500 00):
IBAN: DE25620500000013605674 BIC: HEISDE66
Volksbank Sulmtal (BLZ 620 619 91)
IBAN: DE826206199100351780 00 BIC: GENODES1VOS
Der Gemeindebrief erscheint viermal im Jahr und wird kostenlos verteilt.
Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Löwenstein
Redaktionsteam: Pfr. Thomas Burk, Melanie Allinger, Frank BendeichSie können auch lesen