Haarfarben und Haarfärbung

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Haarfarben und Haarfärbung

                                   Book title : Haarfarben und Haarfärbung
                                   Author(s) :
                                   ISBN : 9783709131886
                                   Language : english
                                   Publisher : Springer
                                   Category : Chemistry

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Die große praktische und ästhetische Bedeutung des Haar färbens durfte es wohl wünschenswert
erscheinen lassen, auch diesen Zweig der praktischen Kosmetik vom wissenschaftlich
praktischen Standpunkte so zu beleuchten, daß dem chemisch wissenschaftlichen Moment hier
nicht länger jene Bedeutung ver sagt wird, die ihm auch hier ohne Zweifel zukommt. Tatsächlich
können nur durch Kenntnis und Anwendung gewisser chemischer Grundprinzipien, nicht nur bei
der Herstel lung sondern ganz besonders auch beim praktischen Gebrauch von Haarfärbemitteln
gewisse Mißstände beseitigt werden, die sich in der gedankenlosen Schädigung des Haares und
jenen leider recht zahlreichen Mißerfolgen äußern, die in der Mehrzahl der Fälle nur auf
Unkenntnis gewisser chemischer Elementarbegriffe zurückzuführen sind. ' . Vorliegende Arbeit
hat es sich zur Aufgabe gemacht, einer seits das Interesse wissenschaftlicher Kreise für dieses
interessante Gebiet der Kosmetik in vielleicht erhöhtem Maße zu erwecken, anderseits aber auch
den intelligenten Applikationsfachmann dazu anzuregen, sich die unerläßlichen chemischen
Elementarkenntnisse anzueignen, die allein eine sachgemäße Ausführung der Haar färbung
gestatten kÖnnen und heutzutage gebieterisch gefordert werden müssen. Ganz besonders zu
begrüßen wäre es aber, wenn seriöse wissenschaftliche Mitarbeit auf diesem ungemein
interessanten Gebiete, auf dem noch ungezählte Probleme zu lösen sind, auch bei der
Anwendung der Haarfarben in intensiverem Maße einsetzen würde als dies bisher geschehen ist,
weil hierdurch nicht nur der Ausübung dieser uralten Kunst, sondern auch der Allgemeinheit
recht ersprießliche Dienste geleistet werden könnten. In der Förderung solcher Bestrebungen
möge die wesentlichste Tendenz vorliegender Arbeit erblickt werden.

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Grüne Gentechnik - Gestaltungschance und Entwicklungsrisiko Jobst Conrad präsentiert die
Ergebnisse einer sozialwissenschaftlichen Begleitstudie, die den Prozess und die Chancen der
Umsetzung des InnoRegio-Programms des BMBF in der Praxis untersucht. Darüber hinaus gibt
er einen Überblick über Innovations- und Netzwerkkonzepte, Innovationsdynamik und
Technologiepolitik sowie über Geschichte und Entwicklungstrends der Biotechnologie,
Biotechnologiepolitik und Gentechnikdiskurs. Ernährung · Diätküchen · Kostformen Im modernen
Krankenhauswesen spielt in der Gegenwart die Krankenernährung überhaupt und weiter die in
ihrer Bedeutung als Heilmittel an verschiedene Krankheitszustände augepaßte Sonderkost eine
hervorragende Rolle. Dieser Aufgabe konnte nur eine Darstellung der gesamten Ernährungslehre
und weiter der in der Praxis herausgebildeten Kostformen genügen. Sie erfolgte durch die
Darstellung erfahrener Fachmänner in größerem Ausmaße und unter Berücksichtigung aller
Teilfragen der Herstellung, Wirkung und besonderen Verwendung. Berlin, im Dezember 1929.
Der Herausgeber. Inhaltsverzeichnis. Krankenernährung und Kostformen. Von Geheimen
Sanitätsrat Professor Dr. L. KuTTN~JR, Berlin und Dr. K. IsAAC-KRIEGER, ehern. Oberarzt der
1. inneren Abteilung des Rudolf-Virchow-Krankenh- ses, Berlin . . . . . . . . 1 A. Krankenernährung
1 Einleitung . . . . . . . 1 I. Physiologische und chemische Grundlagen der Ernährung . 3
Nährstoffe 3.-Vitamine 9.-Wärmewert de~ Nahrung 11. Kalorienbedarf 14. - Verhältnis der
einzelnen Nährstoffe zueinander 16. - Eiweißbedarf 17.-Bedeutung der Zellu lose 20. - Ernährung
und Verdauung 21. - Sättigungs wert der Nahrung 22.-Ausnutzung der Nahrung 24. II. Die
Nahrungsmittel in der Diätlehre . . . . . . . . . . 26 Nahrungsmittel aus dem Tierreich 27. -
Nahrungsmittel aus dem Pflanzenreich 37.-Gewürze 46. -Die alkaloidhaltigen Genußmittel 4 7. --
Die alkoholhaltigen Genußmittel 48. B. Kostformen ..... 49 I. Allgemeine Kostformen . . . 50 II.
Probekosten . . . . . . . . 59 III. Sonder- und Diätkostformen . 61 Diät bei Magen- und
Darmerkrankungen 61. - Diät bei Darmkrankheiten mit Durchfällen 69. -Diät bei chronischer
habitueller Obstipation (Verstopfung) 73. - Diätformen bei Zuckerkrankheit 74. - Diät bei Gicht
81. - Diät bei Er krankungen der Nieren und Kreislauforgane 83. - Diät bei Fettsucht 89. - Diät
bei Magerkeit (Überernährung) 92. Oxydations-Reductions-Potentiale Chemische Synthese in
großem Maßstabe wird im Reich der Lebewesen nur von den grünen Pflanzen vollbracht. Die
hierbei stattfindende Reduktion der Kohlensäure bezieht ihre Energie nicht von einem
gleichzeitig stattfindenden Oxydationsprozeß, son dern aus der Strahlungsenergie des
Sonnenlichtes. . Alle anderen chemischen Vorgänge in den Lebewesen sind, im ganzen
betrachtet, die Umkemung dieser reduktiven Synthese und bestehen in oxy da. tiven Abbau. Die
bei dieser Oxydation frei werdende Energie erscheint zum Teil als Wärme, zum Teil aber auch als
mechanische Arbeit, potentielle und chemische Energie. Denn mit diesem oxy dativen Abbau sind
gekoppelt osmotische und mechanische Ar beitsleistung, Synthese chemischer Art und Synthese
einer kom plizierteren Zellstruktur, elektrische Energie und gelegentlich auch Erzeugung von
Licht. Die vom Tier oder von der unbelichteten Pflanze geleistete Arbeit ist somit derjenige
Bruchteil der bei der Oxydation freiwerdenden Energie, welcher nicht zu Wärme energie
deterioriert wird. Die Oxydation der Nahrungsstoffe ist, im ganzen betrachtet, ein irreversibler
Prozeß. Das schließt aber nicht aus, daß rever sible Prozesse mit den irreversiblen gekoppelt
sind. Es sei daran erinnert, daß die Definition eines reversiblen chemischen Prozesses nicht nur
darauf gegründet ist, daß man die chemische Reaktion vollständig rückgängig machen kann,
sondern auch darauf, daß man sie bei geeigneter Vorrichtung unter Aufwendung von nicht mehr
Arbeit rückgängig machen kann, als sie auf dem Hinwege maximal liefern kann. Soweit es das
Endziel der Oxydationen ist, Wärme zu erzeugen, ist es gleichgültig, ob die Oxydationen
reversibel oder irreversibel verlaufen. Handbuch der Ernährungslehre Dreizehn Jahre
vereinigten uns zu gemeinsamer Arbeit, davon 6 Jahre am städtischen Krankenhause in
Frankfurt a. M. (Herbst 1900 bis Herbst 1906) und 7 Jahre an der I. medizinischen Klinik in Wien
(Herbst 1906 bis Herbst 1913). Während dieser Zeit war die wissenschaftliche Arbeit dieser
beiden Kliniken vorzugsweise der Ernährungsphysiologie, den Stoffwechsel und
Ernährungsstörungen und in breitem Umfang der Theorie und Praxis der Ernährungstherapie
gewidmet. Schon frühzeitig faßten wir den Plan, die theoretischen Ergebnisse und vor allem die
praktischen Erfahrungen, welche nur zum kleinen Teil in Einzelarbeiten von uns selbst, von
Assistenten und anderen Mitarbeitern niedergelegt sind, in einem größeren Werke über Kranken
ernährung zusammenzufassen. Als der alte Plan vom Jahre 19ll an zur Tat ausgebaut werden
sollte, ahnten wir nicht, daß räumliche Trennung und welt erschütternde Ereignisse alsbald
störend in die gemeinsame Arbeit eingreifen und die Vollendung des begonnenen Werkes um
Jahre verzögern würden. Im ersten Bande bringen wir eine Obersicht der Nährstoffe und ihrer
biologischen Bedeutung. Nach eingeschalteter kurzer Erörterung einiger wichtigen
Ernährungsgesetze folgt als erstes Hauptstück die eingehende Besprechung der einzelnen
Nahrungsmittel. Obwohl wir natürlich dem Charakter des Werkes entsprechend und der
Vollständigkeit halber diesen Teil mit umfangreichem Zahlenmaterial belasten mußten, liegt
hierin doch nicht der Schwerpunkt der Darstellung. Wir verlegten denselben auf Zubereitung,
Bekömmlichkeit und Verwendbarkeit der einzelnen Nahrungsmittel in der Krankenkost. Der
Praktiker verlangt stets nach technischen Einzelvorschriften für das Zubereiten von K.
rankenkost; er wird darnach gefragt, und er will die Frage beantworten können. Linienspektren
und Periodisches System der Elemente In den vierzehn Jahren seit dem Erscheinen von BoHRS
ersten Arbeiten über die Quantentheorie des Atombaues und der Spek tren ist die Erkenntnis von
den im Atom geltenden Gesetzen und das Verständnis der doch zunächst unentwirrbar
scheinenden Mannigfaltigkeit der Spektrallinien sehr rasch fortgeschritten, und das Teilgebiet
der Quantentheorie, das sich mit der Deutung der Spektren befaßt, ist heute zu einem gewissen
Abschluß ge langt. Die wesentliche Richtung dieser Entwicklung war schon in BoHBS ersten
Arbeiten gegeben; wenn man sie heute, nach Vollendung der dort begonnenen Wege, liest,
wundert man sich, wie wenig an den grundlegenden Begriffen und Sätzen von unse rem heutigen
Standpunkt aus zu ändern wäre. Als wichtige Schritte im weiteren Ausbau möchte ich erwähnen
SoMMERFELDs Systematik der Serienspektren, LANDES Analyse der ZEEMAN Effekte, die
durch ÜATALAN be,gonnene Ordnung der verwickelten Spektren in Multipletts, die Erweiterung
des Modells vom Atom durch RussELL und SAUNDERS, die Angabe der Regeln über die
Mannigfaltigkeit der Terme durch PAULI und HEISENBERG, die eine Systematik auch der
verwickeltsten Spektren möglich machten; schließlich aus neuester Zeit die Formulierung der
Quantenmechanik durch BEISENBERG und ScHRÖDINGER und die UHLENBECK-
GOUDSMITsche Hypothese vom magnetischen Elektron. Das vorliegende Buch versucht, eine
Zusammenfassung und einheitliche systematische Darstellung dieser Entwicklung zu geben. Ein
Blick auf die Überschriften zeigt den eingeschlagenen Weg: durch Betrachtung zuerst der
groben, dann der feineren Eigenschaften der Spektren wird das Atommodell schrittweise
verfeinert, bis es von allen Einzelheiten wenigstens qualitativ Rechenschaft zu geben vermag.
Künstliche Organische Farbstoffe Die freundliehe Aufnahme, welehe meine "K ii n s t 1 hen i e 0 r
g ani s e hen FarbstoHe" gefunden haben, legte es nahe, dazu einen Naehtrag zu sehreiben, weil
es aussiehtslos ersehien, heute ein Bueh vom Umfange des Hauptwerkes neu herauszugeben. Es
hatte aueh wenig Sinn gehabt, in einer neuen Au£lage das, was in allen Lehrbiiehern der
Farbenehemie zu finden ist, noeh einmal zu sagen. Dagegen seMen es wiinsehenswert, die
Fortsehritte der letzten 10 Jahre naher zu beleuehten. Es ist unmoglieh, in einem kurzen
Naehtrage aIle Neuerungen, welehe bekannt geworden sind, zu erwahnen, um so mehr als die
meisten davon keinerlei teehnisehe Bedeutung erlangt haben. Ieh habe mieh daher be miiht, das
nerauszustellen, was mil' sowohl wissensehaftlieh als aueh teehniseh wiehtig erseheint, wobei
ieh mil' del' durehaus subjektiven Aus wahl wohl bewuBt bin. Jedes Bueh solI einen personliehen
Stempel tragen. Versehiedene Gruppen von Farbsto££en habe ieh nul' nebenbei erwahnt, l weil
in dem kiirzlieh ersehienenen Buche von Fritz Mayer ) (Kiinstliehe Organisehe Farbsto££e) vieles
vorausgenommen wurde. Ieh habeda, wo es mir notig ersehien, ausdriieklieh auf diese Arbeit
verwiesen. Bei den Laekfarbsto££en hatte ieh mieh del' Mitarbeit meines Kollegen Dr. Louis
Blangey zu erfreuen, del' auf meine Veranlassung ein Kapitel iiber dieses, Gebiet sehrieb. Ieh
sage ihm aueh an diesel' Stelle meinen besten Dank. Chemische Technologie der Baumwolle /
Mechanische Hilfsmittel zur Veredlung der Baumwolltextilien Seitdem zusammenfassende Werke
iiber den im vorliegenden Bande be handelten Gegenstand erschienen sind, haben viele
Veredlungsverfahren sich grundsatzlich geandert und sind neue Methoden eingefiihrt worden.
Besonders einschneidend gestalteten sich diese Umwii.lzungen nach Erfindung der haltbaren
Hydrosulfite und der davon sich ableitenden Aldehyd-Doppelverbindungen. In dem vorliegenden
Werke werden vorwiegend die neuen Verfahren beriicksichtigt. die alteren aber, insofern sie
noch in Verwendung stehen und entwicklungs geschichtliches Interesse fiir die Industrie
besitzen, nicht unerwahnt gelassen_ Gro.Ber Wert wurde auf eingehende Hinweise auf das
Schrifttum gelegt, wobei im Interesse der Vollstandigkeit auch vielfach die Rundschreiben und
Ver offentlichungen der Farbenfabriken zu beriicksichtigen waren, obwohl gerade diese wichtige
Literatur nicht allgemein zuganglich ist. Herrn Ingenieur R. Dax, der sich der gro.Ben Miihe
unterzogen hat, die Korrekturen des ersten Beitrages einer gewissenhaften Durchsicht zu
unterziehen, sei auch hier der herzlichste Dank ausgesprochen! Berlin, Mai 1928. Der
Herausgeber. Inhaltsverzeichnis. Die chemische Technologie der Baumwolle. Von Professor Dr.
R. Haller, Basel. Seite Einleitung .... 1 I. Die Rohbaumwolle. . . . . . • . . .. . • 2 II. Einwirkung
physikalischer und chemischer EinUiisse auf die Baumwolle. Die Jute Die "Technologie der
Textilfasern" ist so angelegt, daB die ersten drei Bande die naturwissenschaftlichen und die
gemeinsamen technologischen Grundlagen, die weiteren die einzelnen Fasern zum Gegenstande
haben. Der erste Band wird die naturwissenschaftlichen Grundlagen, vor allem Physik und
Chemie der Textilfasern, behandeln. Der zweite Band enthalt die mechanische Technologie, das
Spinnen, Weben, Wirken, Stricken, Kloppeln, Flechten, die Herstellung von Bandern,
Posamenten, Samt, Teppichen, die Stickmaschinen. Hierbei sind beim "Spinnen" und "Weben"
nur die wesentlichen Grundlagen iibersichtlich dargestellt, wahrend die Ausbildung der
Maschinen und Verfahren fiir den Spezialisten in den spateren Banden, bei den einzelnen
~asern, eingehend erortert wird. Dagegen bringen die weiteren oben angefiihrten Kapitel
ausfiihrliche Beschreibungen, so daB nur bei wichtigen Sonderfallen in den spateren Banden
kurze Wiederholungen zu finden sein werden. Der dritte Band gibt eine moderne Darstellung der
Farbstoffe und ihrer Eigenschaften, wahrend die Farberei und iiberhaupt die chemische
Veredelung keine allgemeine zusammenfassende Darstellung erfahren, sondern bei jeder Faser
speziell besprochen sind. Mit dem vierten Bande beginnt die Darstellung der Einzelfasern. Dieser
Baumwollband - und analog sind die den anderen Faserstoffen gewidmeten aufgebaut - enthalt:
Botanik, mechanische und chemische Veredelung, Wirt schaft und Handel. Der fiinfte Band
behandelt Flachs, Ham und Seilerfasern, Jute; der sechste Seide; der sie bente K unstseide; der
achte Wolle. Erganzungsbande sollen vorlaufig ausgeschaltete Sondergebiete und vertiefte
Darstellungen allgemeinerer Natur enthalten, sowie methodische und analy tische Monographien
aufnehmen. Die Wollspinnerei B. Kammgarnspinnerei fiber die spezielle Technologie der
Kammgarnspinnerei existieren in deutscher Sprache bereits zwei ausgezeichnete neuere Werke,
das Buch von Meyer Zehetner und das von Preu. Trotzdem besteht, da beide Werke sich ganz auf
Beschreibung der gebrauch. lichen Arbeitsvorgange, vor allem der Maschinen, beschranken,
insofern eine Liicke, als Arbeitsmethoden und Maschinen nirgends einer kritischen Erorterung
unterzogen worden sind, aus der sich Berechtigung, Bereich und Begrenzung ihrer Anwendung
ergibt. In der vorliegenden Arbeit ist deshalb bewuBt die Frage in den Vordergrund der
gesamten Betrachtung gestellt: Warum so, und warum nicht anders 1 Infolge dieser
Fragestellung war es unmoglich, an wirtschaftlichen Gesichts punkten vorbeizugehen und die
Betrachtung vollkommen auf technologische Momente zu beschranken. Aber da es gerade das
Wesen der Technik ist, kein Eigendasein fiihren zu konnen und nur so lange Lebenskraft zu
besitzen, als eine harmonische Verbindung mit wirtschaftlichen Erwagungen besteht, wurde
diese Erweiterung der Perspektive auf wirtschaftliches Gebiet nicht als organisch un
gerechtfertigt angesehen. Im Gegenteil hat iiberall gerade die kritische Beleuch tung
technologischer Einzelvorgange unter wirtschaftlichem Gesichtswinkel den giinstigsten
Nahrboden fiir den technischen Fortschritt ergeben. Chemnitz, im Marz 1933. G. Fritzsch.
Inhaltsverzeichnis. Physik und Chemie der Cellulose VI So ist die Botanik, Kultur, Bleicherei,
Aufbereitung und Wirt schaft des Flachses (V, 1; 1. Abt.), ferner die Spinnerei (V, 1; 2. Abt.)
ausfUhrlich beschrieben. In der Leinenweberei (V, 1; 3. Abt.) werden sehr wesentliche
Erganzungen zum allgemeinen Webereibande gebracht, so daB damit auch der Leser des Bandes
II, 2, aber auch des VIII., 2 B Bandes (Wolle) eventuell erwiinschte wichtige Erweiterungen
findet. In ahnlicher Weise bildet die eingehende Beschreibung der Jut etechnologie auch eine
Erganzung zu V,2. Der VI. Band behandelt die Seide, der 1. Teilband die Seiden spinner , der 2.
die Technologie und Wirtschaft. Der VII. Band ist der Kunstseide gewidmet. Die bereits vor
einigen Jahren erschienene Darstellung hatte den damaligen Bedurfnissen vor allem gerecht zu
werden. Aus diesem Grunde ist mehr als bei anderen Werken iiber den Gegen stand die
naturwissenschaftliche Seite betont worden. Nachdem hier ein erstes Niveau erreicht worden ist,
des sen Grenzen inzwischen in Band I, 1 eingehend diskutiert sind, und da seither auch ein
gewisser AbschluB in dem Ausbau der technischen Methoden der Kunstseide-Industrie erzielt ist,
wird eine erforderliche . N euauflage wesentlich die letzteren wiederzugeben haben. Der VIII.
Band enthiilt die Darstellung der SchafwoHe 1: der 1. Teilband die Wollkunde, der 2. in drei
Abteilungen die Streichgarn-und die Kamm garnspinnerei, sowie die Tuchmacherei, wo vor aHem
Manipulation und Dessinatur ihren Platz finden, ferner die Filzherstellung; der 3. Teilband bringt
die chemische Technologie, der 4. die Wollwirtschaft. Technologie der Wolle Die Notwendigkeit
wissenschaftlicher Erkenntnis der physikalischen und chemischen Eigenschaften der Faserstoffe
als Grundlage für ihre zweck mäßige Verarbeitung und Verwendung ist immer mehr erkannt
worden. Aus diesem Grunde hat auch die wissenschaftliche Wollforschung in letzter Zeit einen
erheblichen Aufschwung genommen, begünstigt noch durch die all gem-eine Entwicklung der
Faserphysik, Chemie und Kolloidehernie der Ei weißstoffe, sowohl in theoretischer als auch in
methodischer Hinsicht. Im vorliegenden Band wird erstmalig eine umfassende Darstellung des
gegen wärtigen Standes der Strukturerforschung des Wollhaares und seines phy sikalischen und
chemischen Verhaltens gegeben, wobei die gesamte neuere und ältere Literatur nahezu
vollständig berücksichtigt ist. Für den Fach mann besonders wertvoll ist auch die eingehende
und kritische Zusammen stellung der qualitativen und quantitativen Methoden zur Untersuchung
der Wolle, allein und in Fasergemischen. Weiterhin werden die chemischen Verfahren der
Wollverarbeitung von praktischen Gesichtspunkten aus be handelt, und in einem 2. Teil folgt eine
eingehende, von zahlreichen Abbil dungen begleitete Beschreibung der maschinellen Hilfsmittel
für die mecha nische und chemische Ausrüstung von Wollwaren. Dem Herausgeber der bis jetzt
erschienenen Bände dieses Handbuches, Herrn Prof. Dr. R. O. Herzog, der inzwischen
verstorben ist, verdanken wir auch die Entstehung des vorliegenden Bandes, auf dessen
Zielsetzung und Ausgestaltung er noch bestimmenden Einfluß hatte. Den Verfassern der
einzelnen Teile dieses Bandes sei an dieser Stelle der verbindlichste Dank ausgesprochen. Die
Wollspinnerei Die neueren ausfUhrlichen Darstellungen del' Spinnerei umfasHen lias Gesamt
gebiet, tragen also weniger der Eigenart jeder Faser Rechnung, als sie die all gemeinen
Gesichtspunkte der mechanischen Technologie beriicksichtigen. Dem gegeniiber steht in den
Einzelteilen dieses Handbuches gerade der Charakter jeder Faserart in dem V ordergrunde,
nachdem die allgemeinen Grundziige der mechanischen Verfahren im II. Bande dargesteIlt sind.
Die vorliegende DarsteHung der Streichgarnspinnerei del' W oIle, die ein seit geraumer Zeit
nicht ausfUhrlich behandeltes Gebiet betrifft, schlieBt sich daher wie die entsprechenden Teile
bei der Baumwolle, dem Flachs usw. an Band II, 1 an. Die Verfasser haben unter Voraussetzung
technischer Vorbildung aHe Punkte dieses Arbeitsgebietes behandelt und die praktischen
Bediirfnisse so eingehend beriicksichtigt, daB der Praktiker und lndustrielle, abel' auch der
Anfanger dem Buche leicht folgen kann. Die Grundlagen des Werkes bilden die sehr eingehenden
praktischen Er fahrungen der Verfasser, die sich insbesondere auch berniiht haben, solche Gc
biete zu erschlieBen, die bisher im Schriftturn noch nicht behandelt worden sind. Die
Abbildungen der Arbeitsgange stellen Originalaufnahrncn aus dem Betrieh dar, die Maschinen,
die beschrieben sind, die neuesten Typen, soweit sie prak tisch erprobt sind. Den Herren lng.-
Assistent Ecker und lng. Rein ist fUr die Allfertigung einiger Zeichnungen del' beste Dank
auszusprechen! Berlin, September 1932. Del' Het'ausgebel'. Illhaltsverzeichllis. Baumwollgewebe
und Gardinenstoffe Der erste Beitrag des vorliegenden Bandes enthält neben der techno
logischen wesentlich die warenkundliche Seite des Gegenstandes. Die aufein anderfolgenden
Arbeitsstufen sind tunliehst in methodischem Aufbau angegeben und Berechnungsbeispiele, von
einfachen glatten Geweben angefangen, bis zu den umfangreicheren Schaft-und
reichgemusterten Jacquardgeweben mitgeteilt. Bei einzelnen Beispielen ist auch eine Kalkulation
durchgeführt. Es folgt dann eine Übersicht über die Gewebe. Die allgemein bekannten und
dauernd ver wendeten Gewebetypen sind zur besseren Orientierung entweder durch eine
Warenprobe oder durch ein Warenbild veranschaulicht. So erhält der Weberei techniker und -
ingenieur, der Textilzeichner und der Kaufmann einen Überblick über die Fragen und die
Beispiele, die in der Praxis an ihn herankommen. Die Gardinenweberei, deren typischen
Vertreter die Tüllgardinen weberei - weil diese Art der Weberei aus England stammt, zumeist als
"eng lisch" bezeichnet - darstellt und die heute hauptsächlich in Sachsen heimisch ist, bildet
nicht nur einen wichtigen Zweig der Textilindustrie, sondern spielt wegen der vielseitigen
Musterung kunstgewerblich eine bedeutende Rolle. Der Beitrag über die "Gardinenstoffe" gibt
einen systematischen Überblick über den Gegenstand, wie er bisher wohl noch nicht vorgelegen
hat, und berück sichtigt in der Hauptsache die Bindungstechnik. Berlin-Dahlem, im Juli 1933. Der
Herausgeber. Inhaltsverzeichnis. Baumwollgewebe. Von Gewerbeschulrat W. Spitschka,
Stuttgart. Seite Einleitung .•.•.••••.••.•..• 1 A. Vorarbeiten zum Weben •.••.... Wirkerei und
Strickerei, Netzen und Filetstrickerei, Maschinenflechten U. Maschinenklöppeln, Flecht- Und
Klöppelmaschinen, Samt, Plüsch, Künstliche Pelze, Die Herstellung Der Teppiche,
Stickmaschinen" Architecture,"In den Kreisen der akademisch gebildeten Architekten verschafft
sich immer mehr Die "Technologie der Textilfasern" ist so angelegt, daB die ersten drei Bande
die naturwissenschaftlichen und die gemeinsamen technologischen Grundlagen, die weiteren die
einzelnen Fasern zum Gegenstande haben. Der erste Band wird die naturwissenschaftlichen
Grundlagen, vor aHem Physik und Chemie der Textilfasern, behandeln. Der zweite Band enthalt
die mechanische Technologie, das Spinnen, Weben, Wirken, Stricken, Kloppeln, Flechten, die
Herstellung von Bandern, Posamenten, Samt, Teppichen, die Stickmaschinen. Hierbei sind beim
"Spinnen" und "Weben" nur die wesentlichen Grundlagen ubersichtlich dargestellt, wahrend die
Ausbildung der Maschinen und Verfahren fUr den Spezialisten in den spateren Banden, bei den
einzelnen Fasern, eingehend erortert wird. Dagegen bringen die weiteren oben angefUhrten
Kapitel ausfUhrliche Beschreibungen, so daB nur bei wichtigen Sonderfallen in den spateren
Banden kurze Wiederholungen zu finden sein werden. Der dritte Band gibt eine moderne
Darstellung der Farbstoffe und ihrer Eigenschaften, wahrend die Farberei und uberhaupt die
chemische Veredelung keine allgemeine zusammenfassende Darstellung erfahren, sondern bei
jeder Faser speziell besprochen sind. Mit dem vierten Bande beginnt die Darstellung der
Einzelfasern. Dieser Baumwollband - und analog sind die den anderen Faserstoffen gewidmeten
aufgebaut - enthalt: Botanik, mechanische und chemische Veredelung, Wirt schaft und Handel.
Der funfte Band behandelt Flachs, Ranf und Seilerfasern, Jute; der sechste Seide; der siebente
Kunstseide; der achte Wolle. Erganzungsbande sollen vorlaufig ausgeschaltete Sondergebiete
enthalten, sowie methodische und analytische Darstellungen aufnehmen.
Untersuchungsmethoden der organisch-chemischen Technologie Mit dem vorliegenden III. Band,
in dem die chemisch-techni,>chen Untersuchungsmethoden der Erzeugnisse der organisch-
chemischen GroB industrie behandelt werden, liegt das Erganzungswerk abgeschlossen vor. Der
Inhalt hat gegeniiber dem des Hauptwerkes zum Tell eine starke Wandlung erfahren, bedingt
durch die gewaltige Umwalzung und die bewunderungswiirdigen Erfolge in der Herstellung und
Anwendung von organischen Stoffen als Werkstoffe und Faserstoffe. Bei diesen spielt fiir die
Bewertung der Roh- und Fertigprodukte die Haltbarkeit und die mechanische
Widerstandsfahigkeit eine ausschlaggebende Rolle, so daB deren Messung wertvollere und
werkstoffgerechtere Ergebnisse liefert als die chemische Untersuchung allein. Aus diesem
Grunde ist in den Abschnitten "Papier", "Gespinstfasern und Textilien", "Kunststoffe" und
"Kautschuk und Gummiwaren" den physikalischen und mechani schen Untersuchungsmethoden
ein viel breiterer Raum zugebilligt worden als bisher. Es ist so eine lehrreiche Dbersicht iiber die
auf ver schiedenen Arbeitsgebieten gesondert entwickelten mechanisch-physikali schen
Untersuchungsverfahren und MeBvorrichtungen zustande ge kommen. Bei den Anstrichmitteln
ist dieselbe Entwicklung nach der Seite der starkeren Beachtung der Untersuchungen der
Eigenschaften des fertigen Objektes zu verzeichnen, urn aus ihnen die Eignung des Mittels selbst
zu kennzeichnen. Immunoassays for Food-poisoning Bacteria and Bacterial Toxins Consumer
safety has become a central issue of the food supply system in most countries. It encompasses a
large number of interacting scientific and tech nological matters, such as agricultural practice,
microbiology, chemistry, food technology, processing, handling and packaging. The techniques
used in understanding and controlling contaminants and toxicity range from the most
sophisticated scientific laboratory methods, through industrial engineering science to simple
logical rules implemented in the kitchen. The problems of food safety, however, spread far
beyond those directly occupied in food production. Public interest and concern has become acute
in recent years, alerting a wide spectrum of specialists in research, education and public affairs.
This series aims to present timely volumes covering all aspects of the subject. They will be up-to-
date, specialist reviews written by acknowledged experts in their fields of research to express
each author's own viewpoint. The readership is intended to be wide and international, and the
style to be comprehensible to non-specialists, albeit professionals. The series will be of interest to
food scientists and technologists working in industry, universities, polytechnics and government
institutes; legislators and regulators concerned with the food supply; and specialists in
agriculture, engineering, health care and consumer affairs. One of the most difficult situations to
control is the contamination of food by small numbers of pathogenic micro-organisms before they
multiply to give the large populations causing food poisoning when eaten. Single Molecular
Machines and Motors

Single Molecular Machines and Motors brings together different approaches and strategies to
design, synthesize and study single molecular machines and motors in a multidisciplinary way.
Written by leading international experts, this book summarizes the advances in the field through
a number of disciplines. Some contributions describe molecular chemistry such as organic,
aromatics, and coordination chemistry while others address theoretical chemistry in a predictive
way or through post-experimental modelling. Experimental physics with extensive use of
scanning probe microscopy (STM and AFM) is discussed for examining one single molecule. This
book is aimed at those who are interested in the rapidly growing field of molecular machines and
motors acting and studied at the single-molecule scale. The goal of the authors and editors is to
provide the reader with an up-to-date summary while also offering future perspectives on the
field.

Präparative Mikromethoden in der Organischen Chemie Wenn auch die ersten Anfange der
analytischen Bearbeitung kleiner Substanz mengen viel weiter zuriickliegen, so wird doch
allgemein die Zeit der letzten Jahrhundertwende als der Beginn jener Forschungsrichtung
angesehen, die heute als "Mikrochemie" bezeichnet wird. Die grundlegenden Arbeiten der beiden
Pioniere auf diesem Gebiet, FRIEDRICH EMICH und FRITZ PREGL, liegen nun etwa ein halbes
Jahrhundert zuriick. Die von ihnen geschaffenen Methoden erwiesen sich nicht nur als
auBerordentlich brauchbar, sie verdrangten nicht nur in kurzer Zeit zahlreiche Makromethoden
aus den modernen Laboratorien, sondern die genialen Gedankengange dieser beiden Schopfer
der Mikrochemie waren gleichzeitig der AnstoB zum Beginn einer neuen Ara fruchtbarer Ent
wicklung fast aller Zweige der Chemie, da nunmehr Probleme der erfolgreichen Erforschung
zuganglich wurden, deren Bearbeitung bis dahin aus experimentellen Griinden unmoglich war.
Insbesondere fiir die analytische Chemie begann eine Zeit des Aufschwunges, die durch die
Ausarbeitung immer neuer Verfahren zur Untersuchung kleinster Substanzmengen
gekennzeichnet ist, deren mannigfaltige Vorteile gegeniiber der makrochemischen Arbeitsweise
heute unbestritten sind. Es scheint daher berechtigt, das auf diesem Gebiet Geschaffene zu
sichten und zusammenzufassen, urn damit aus der reichen Fiille der Literatur den Chemikern in
Forschung und Technik eine Ubersicht zu bieten und die Auswahl der fur bestimmte Zwecke
jeweils am besten geeigneten Methoden zu erleichtern. Zwar existieren neben dem
grundlegenden Standardwerk PREGLS "Die quantita tive organische Mikroanalyse" und EMICHS
"LehrbucR der Mikrochemie" bereits zahlreiche ausgezeichnete Biicher, die auf einzelnen
Teilgebieten der Mikrochemie vorziigliche Darstellungen des modernen Methodenschatzes
bieten, aber bis jetzt liegt noch kein das Gesamtgebiet umfassendes Handbuch vor.
Elektronenstrahl-Mikroanalyse Kein Zweig der analytischen Chemie hat eine so stiirmische
Entwicklung genommen wie die Elektronenstrahl-Mikroanalyse. Es ist das groBe und bleibende
Verdienst von R. CASTAING und A. GUINIER, uns durch Schaffung eines ge eigneten Gerates
den Elektronenstrahl als brauchbares "Reagens" auch zur quantitativen Analyse in die Hand
gegeben zu haben. Selbstverstandlich waren die Erfahrungen, die bei der Erzeugung von
Elektronenmikroskopen gemacht wurden, eine wesentliche Voraussetzung zum Bau eines
Elektronenstrahl-Mikro analysators oder einer "Mikrosonde", wie ein derartiges Gerat auch oft
genannt wird (Microprobe-analyzer, microsonde electronique), doch muBte auch die moderne
Rontgenspektroskopie in geeigneter Form herangezogen werden, um ein "Analysengerat" zu
schaffen, das heute bereits weitgehend programmierte Arbeitsschritte selbsttatig tun kann. Das
Anwendungsgebiet der Elektronenstrahl-Mikroanalyse reicht jetzt schon von der qualitativen
Untersuchung einer Elementverteilung bis zu quantitativen Punktanalysen im
Mikrometerbereich. Bei geeigneter Praparationstechnik kann auBer der hervorragend
geeigneten metallischen Untersuchungsprobe auch nichtmetallisches, biologisches,
medizinisches und mineralogisches Probegut untersucht werden. Das vorliegende Buch solI eine
Einfiihrung in diese faszinierende Arbeits technik sein und zeigen, daB zwar der Elektronenstrahl
die maBgebende Rolle spielt, daB aber auch andere Faktoren, wie z. B. Probenhomogenitat und
Proben oberflache, ahnlich groBe Bedeutung haben, da das MeBsignal ein Ergebnis aus den
Wechselbeziehungen zwischen Probe und Elektronenstrahl ist. Weiters solI dargelegt werden,
daB nicht nur die erzeugten Rontgenstrahlen zur analytischen Aussage herangezogen werden
konnen, sondern auch andere Erscheinungen, wie Elektronen- und Rontgenstrahlenabsorption.
Meinen Assistenten, Herrn Dipl.-Ing. Dr. techno H. H. ARLT und Frau Dipl. lng. G. SCHADEN,
mochte ich an dieser Stelle fiir ihre wertvolle Mitarbeit herzlich danken. Chemische
Zusammensetzung der menschlichen Nahrungs- und Genussmittel VI 2. die Grosse ihrer
Verdaulichkeit, 3. die Art un(l Menge del' tiiglich £iiI' den llensehen wrschiedenen Alters und
Berufes erforderlichen Niihrstofl'e, ihr :-:chieksal und ihrc Funktioll im menschlichen Organism
us. Um einen Beitrag zu diesen Frngen zu lie fern , hn he ich seit einigen Jahren eine Reihe
Jl1elm~hlicher ~ahrungs- und Genus~mittel einer chemischen Unter suchung unterworfen,
deren erste Reihe durch die Zeit:"chriit fiir Biologie 1871;, S. 497 mitgetheilt wurde. III
Fortsetzung dieser Untersuehung habe ieh den Entschluss gefasst, eine "Chemic del'
menschlichcn Nahrungs- ul1ll Genussmittel ,. zu schreiben, welche nicht nur den mittleren,
~Iaximal- nllrl llinimal-Gehalt der Nahrungs- und Genussmittel, sondern auch die ehemische
Konstitution del' einzelnen Bestandtheile derselben, ferner die Veriinderungen, welche dieselben
durch Fabrikation und Zubereitung erleiden, ellthalten "011. Ich habe mich dazu entschlossell,
wei I alle his jetzt li bel' diesen Gegenstand yorliegenden Werke, entweder wie z. B. die seiner
Zeit hoehgeschiitzte ., Physiologie del' Nahrungsmittel" von Jac. Moleschott veraltet, oder wie die
meisten neuesten V erke ungemein llickenhaft sind.
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