Klimaschutz und Wir - Löwenpresse - Pfarre St.Markus
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Löwenpresse
Jg. 39 / Sommer 19
Aus dem Inhalt:
Klimawandel S.02
Vanakkam S.04
Osterweg S.12
Infos PGR S.13
Klimaschutz und WirLiebe Gründberger*innen, liebe
Freund*innen von St. Markus, lie- Klimawandel
be Pfarrgemeinde!
Vor nicht allzu langer Zeit kursierte auf schien sich an diesem (zugegeben kal-
Wir leben in einer Zeitenwende! Wie Facebook die sogenannte „Ten Years ten und daher ungeeigneten Herbsttag)
die großen Revoluti- Challenge“: Nutzerinnen und Nutzer niemand für das Thema zu interessieren?
onen der Menschheit sollten Fotos von sich vor zehn Jahren
in der Jungsteinzeit und heute posten, um den Fortschritt, Klimaschutz St.Markus
(Von der Jäger- zur das Erreichte und die Erfolge der letz-
Bauerngesellschaft) ten zehn Jahre ersichtlich zu machen. Es ist halt leider so, dass wir uns in
oder der industriellen Wie so viele Trends in den Sozialen Fragen des Klimaschutzes gerne selbst
Revolution im 18. Medien: ein netter Zeitvertreib, eine Ausnahmen zugestehen, die unserer
und 19. Jahrhundert seichte Unterhaltung, ein guter Spaß. persönlichen Lebenssituation angenehm
so stehen wir heute vor der großen Vor fast zehn Jahren, das heißt im sind. - Roland Mayr
Herausforderung, endlich ein nachhalti- Herbst 2009, stand ich als Studien-
ges Leben zu entwickeln, in Verbindung anfänger auf der Landstraße und mir
mit allen Geschöpfen, vor allem unserer war vor lauter Frust nach Schreien zu
geliebten Erde. Wir spüren, dass der Mute. Wir hatten im Vorfeld der Ko- Und heute, zehn Jahre später? Ich kann
Klimawandel uns alle als Menschheit be- penhagener Klimakonferenz einen Flash- es immer noch kaum glauben, was sich
trifft, wir alle im selben Boot sitzen und mob mit dem Titel „Klimawandel tötet!“ beim ersten weltweiten Klimastreik am
es gilt, endlich einen kinder- und enkel- auf der Landstraße organisiert: Auf 15. März abgespielt hat. Über 10.000
tauglichen Lebensstil zu entwickeln. Vie- ein Zeichen hin lagen wir, etwa 20 Jugendliche, mobilisiert durch die welt-
le Menschen sind aufgewacht und spü- Aktivistinnen und Aktivisten, wie Tote weite Bewegung „Fridays for Future“
ren, dass es so nicht weitergehen kann. auf der Landstraße und ließen unsere brüllten sich mit ihren selbstgemalten
Wir als Kirche wollen diese Verän- Umrisse mit Kreide am Boden nach- Kartonschildern die Wut über die Igno-
derung bewusst mitgestalten, auch die zeichnen, wie man das bei Mordop- ranz der Politik der letzten Jahrzehnte
notwendigen Korrekturen in unserem aus dem Leib. Der ursprünglich grüne
Gottes- und Weltbild vornehmen und Klimaschutz St.Markus Spruch „Wir haben die Erde von un-
mutig diese neue Zeit gestalten. Im seren Kindern nur geborgt“, den heute
Laufe der Geschichte hat sich bei den Klimaschutz bedeutet für mich die jeder im Repertoire hat, wurde seiner
großen Revolutionen auch immer die Wertschätzung gegenüber der Natur. hohlen Phrasenhaftigkeit durch ein ein-
Spiritualität angepasst bzw. das Got- Die Natur ist unglaublich intelligent ziges Schild einer jungen Demonstrantin
tesbild nachgeschärft und das verän- aufgebaut und nicht auf uns Menschen überführt: „Euch borg ich nix mehr!“
dert, was nicht mehr tragfähig für angewiesen. Wir Menschen allerfings Ten Years Challenge – was ist der
unsere Menschheitsfamilie (gewesen) brauchen die Natur für unser Leben. Fortschritt? Wieder, wie vor zehn Jah-
ist. So sind wir auch in St. Mar- Schauen wir uns auf Mutter Natur! ren, ist mir nach Schreien zu Mute.
kus aufgerufen, unsere große Mutter Bianca Wakolbinger Aber diesmal nicht, weil wir gefühlt
Erde als Lebewesen wahrzunehmen, zehn Jahre verloren haben, in denen
mit der wir und alles was ist verbun- Autobahnen gebaut, Bahnlinien einge-
den sind. Achtsamkeit, Nachhaltigkeit,
Verbunden-Sein sind zentrale Begriffe fern macht. Denn nichts anderes war Klimaschutz St.Markus
einer zukunftsweisenden Spiritualität. der Klimawandel in unsrem Verständ-
Wir bemühen uns als Pfarrgemeinde nis, ein Mord an unserer Zukunft und Ich finde Klimaschutz fängt schon bei
sowohl auf betrieblicher Ebene (Einkauf jener der kommenden Generationen. uns in der Familie an. Wir waren
von Lebensmittel, Strom, Müllvermeidung Es war aber nicht dieses Bild, das mich so wenig wie möglich mit dem Auto
und -trennung) als auch beim Zur-Ver- schreien machen wollte. Es war die und versuchen in Zukunft mehr mit
fügung-Stellen von spirituellen Quellen Gleichgültigkeit, die aus den Gesichtern dem Zug zufahren.
und in der Bewusstseinsbildung tatkräftig der Passantinnen und Passanten tropf- -Thomas Sinnhuber
mitzuwirken, dass Gottes gute Schöp- te, so unverhohlen desinteressiert wie
fung bewahrt wird und gesunden kann. ein riesiger Wattebausch, der jeden
Niemand möge sagen, man kann nichts Versuch des Durchstechens der dicken
tun! Wir können unserenLebensstil an- Schicht von Wurschtigkeit verschluckt. stellt, der Fleischkonsum in weiten Tei-
passen und nachhaltiger gestalten; schon Mitleidige Blicke und müdes Lächeln, len der Welt rapide angestiegen und
kleine Korrekturen haben eine große Aus- das war der Klimawandel 2009 wert. immer noch keine CO2-Steuer einge-
wirkung, wenn es viele gemeinsam tun! Dabei wussten wir bereits alles. Spä- führt wurde; auch nicht, weil uns der
In diesem Sinn wollen wir mit dieser testens seit Al Gores Film „Eine un- Sommer 2018 mit der extremen Tro-
Löwenpresse Mut machen und dazu bequeme Wahrheit“ war einer breiten ckenheit und seinen Hitzetoten (mehr
beitragen, dass wir auch morgen und Bevölkerungsschicht bekannt, dass wir als Verkehrstote!) vor Augen geführt
übermorgen noch gut auf und mit in eine Zukunft voller Unwetterkatas- hat: Wir sind mitten in der Klimakrise.
unserer Mutter Erde leben können; trophen, Hitzesommer und Zerstörung Nein, diesmal schreie ich nicht au Frust.
In Verbundenheit, Achtsamkeit und unserer Lebensgrundlagen zusteuern. Ich schreie, um den Ruf zu verstär-
nachhaltig hofft ihr Inzwischen mussten die Vorhersagen ken, der jeden Freitagmittag am Wie-
Matthias List, PfarrA von damals vielfach zum Schlechteren ner Heldenplatz beim Schulstreik und
korrigiert werden. Das alles erschien beim zweiten weltweiten Klimastreik am
uns damals schon dringlich, warum nur 24. Mai wieder in tausenden Städ-
Thema 2
Sankt Markusten ertönen wird und für die Jugend-
lichen die Hoffnung trägt, dass wir Leidenschaft für Schwester Erde
diese Klimakrise in den Griff kriegen.
Darauf haben sich die Staaten dieser Mit der Enzyklika „Laudato si“ hat Schließlich entlarvt Franziskus die „gro-
Welt im Dezember 2015 mit einem Papst Franziskus 2015 die Frage in ße Maßlosigkeit“ des gegenwärtigen
ambitionierten Versprechen, dem Pari- den Mittelpunkt gerückt, „wie wir die Lebensstils: „Während das Herz des
ser Klimaabkommen, geeinigt. Bis 2050 Zukunft unseres Planeten gestalten.“ (LS Menschen immer leerer wird, braucht
müssen wir unsere Gesellschaften auf 14) Von der völligen Zerstörung un- er immer nötiger Dinge, die er kau-
ein klimaneutales Leben umbauen. In- serer Lebensgrundlagen bis zur „öko- fen, besitzen und konsumie-ren kann.“
dustrie, Verkehr, Landwirtschaft, Ener- logischen Umkehr“ (LS 216) ist alles (LS 204) Wie könnte eine Alternative
möglich – allerdings nur noch inner- aussehen? „Die christliche Spiritualität…
halb eines kleinen Zeitfensters von ein ermutigt zu ei-nem… Lebensstil, der fä-
oder zwei Jahrzehnten. Denn in der hig ist, sich zutiefst zu freuen, ohne auf
Tat: Von neun „planetarischen Gren- Konsum versessen zu sein… Es handelt
zen“, die die Naturwissen-schaft in sich um die Überzeugung, dass »weni-
den letzten Jahren identifiziert hat, ger mehr ist«… Die christliche Spiritua-
sind zwei schon bedrohlich und zwei lität regt zu einem Wachstum mit Maß
weitere katastrophal überschritten. Die an und zu einer Fähigkeit, mit dem
katastrophal überschrittenen Grenzen Wenigen froh zu sein. Es ist eine Rück-
sind die Zerstörung der Biodiversität kehr zu der Einfachheit, die uns erlaubt
und der Ein-trag von Phosphat und innezuhalten, um das Kleine zu würdi-
giegewinnung – all das muss auf einen Stickstoff in Boden und Wasser. Die gen, dankbar zu sein für die Möglich-
Betrieb ohne Ausstoß von CO2, Me- bedrohlich überschrittenen Grenzen keiten, die das Leben bietet.“ (LS 222)
than und Lachgas umgestellt werden. sind die zu starke Landnutzung und Konkret bieten sich vor allem drei Fel-
der menschengemachte Treibhauseffekt. der für unser Handeln: Die Energie-
Die Wissenschaft gibt dafür noch circa Franziskus ist weder Klimaforscher noch versorgung in Gebäuden, unsere Er-
zehn Jahre, bis 2030. Noch eine Ten Biologe und auch kein Politiker. Aber nährung und die Mobilität. Alle drei
Years Challenge! Diesmal allerdings ist er möchte etwas einbringen, was den spielen privat wie in der Pfarre eine
es anders als beim spaßigen Zeitver- meisten Menschen im Blick auf die öko- Rolle. Für alle drei gibt es drei notwen-
treib in den sozialen Medien. Diesmal logischen Herausforderungen fehlt: „Es dige Schritte: Verbesserung der tech-
geht es um die Zukunft des Planeten, geht darum, … vor allem über die nischen Effizienz (z.B. durch bessere
um nichts weniger als um die Bewah- Beweggründe zu sprechen, die sich Wärmedämmung oder durch Umstieg
rung der Schöpfung. Meistern wir die- aus der Spiritualität ergeben, um eine vom Auto auf das Fahrrad); Verbes-
se Aufgabe. Es gibt keinen Planet B. Leidenschaft für den Umweltschutz zu serungen der sozialen Effizienz (z.B.
fördern. Denn es wird nicht möglich durch Nutzung öf-fentlicher Verkehrs-
Klimaschutz St.Markus sein, sich für große Dinge zu enga- mittel, Bildung von Fahrgemeinschaften
gieren… ohne eine Mystik, die uns oder Einkauf regionaler und ökologi-
Klimaschutz ist wichitg, damit auch beseelt, ohne innere Beweggründe, die scher Le-bensmittel); und schließlich den
unsere Kinder noch die prachtvolle das persönliche und gemeinschaftliche Verzicht auf das, was nicht wirklich
Planzenwelt und die Artenvielfalt der Han-deln anspornen, motivieren, er- nötig ist (z.B. auf den Urlaubsflug).
Tiere auf unserem Planeten kennen- mutigen und ihm Sinn verleihen.“ (LS Es lohnt sich zu schauen, was Sie
lernen können. Regionale Lebensmittel 216) Diese Leidenschaft ist von der hier als Pfarre gemeinsam tun können.
verwenden, Plastikverpackungen ver- ersten bis zur letzten Seite spürbar, Knapp vier Jahre nach Erscheinen der
meiden, Rad statt Auto... wir können und sie rührt das Herz im Innersten an. Enzyklika müssen wir trauriger Weise
selber viel dazu beitragen. Das leitende Bild der Enzyklika ist die festhalten: Weder hat die Weltgemein-
Monika Dörn geschundene Erde, die wie in Geburts- schaft entschlossene Schritte zum Kampf
wehen schreit: „Diese Schwes-ter schreit gegen den Klimawandel oder zum Er-
auf wegen des Schadens, den wir ihr… halt der Biodiver-sität getan noch haben
zufügen.“ (LS 2) Ihr Leiden sollen wir in wir in den Pfarren und Diözesen Öster-
unser Mitleiden verwandeln und aus die- reichs den geforderten Kurswechsel voll-
sem heraus zu einem anderen Umgang zo-gen. Noch immer gehen wir in viel
mit ihr finden, weil ihre Klage „von uns zu kleinen Schritten vorwärts. Doch die
ei-nen Kurswechsel verlangt“ (LS 53). Zeit drängt, und die Herausfor-derungen
Dabei ist für Franziskus klar: „Die Be- sind enorm. Wenn wir die Wende nicht
rufung, Beschützer des Werkes Got- bald schaffen, gehen unsere Kinder
tes zu sein,… ist nicht etwas Fakul- und Enkel schweren Zeiten entgegen.
ta-tives, noch ein sekundärer Aspekt
der christlichen Erfahrung.“ (LS 217)
Vielmehr gehört die Verantwortung für
die Mitgeschöpfe und das gemeinsame
Thomas Schobesberger
Haus der Schöpfung zum Kern der
christlichen Sendung. Dem Denken und
Handeln vieler Gläubiger und vieler Univ.-Prof. Dr. Michael Rosenberger,
Pfarren ist dieser Impuls weit voraus. KU Linz
3
Thema
Sankt MarkusDraußen an der frischen Luft
Während eines Spaziergangs zur per Knopfdruck in die virtuelle. Pro ke, jeden ausgetretenen Waldweg, der
Gründbergkapelle fragt mich mei- Radkilometer orte ich wenigstens ei- beim Milchholen vom Bauern wichtig
ne 5jährige Enkelin: „Opa, was nen Starr-Blick-Handywischer, der‘s war. Überhaupt dann, wenns bereits
sind den das für lange, weiße Krei- fast auf meine Radbalance schafft. dämmerte, weil ich tagsüber mit wich-
destriche da oben am Himmel?“ Aber, da fehlt doch etwas tigerem beschäftigt war. Zum Beispiel
Nach eingehender Erklärung, von Ur- Natürlich, nach sooo vielen Zeilen Ge- mit Hütte bauen im dichten Unterholz
sache bis saurer Regen, verstummt sie jammere und Genörgle fällts mir ein. oder Schwingen in hohen Baumkronen
nachdenklich. Schließlich, bei unserem Gen. 1, 1 bis 31 fehlt. „Am Anfang um dann von dort aus auch zu
Kraxlbaum angekommen und sie him- schuf Gott Himmel und Erde“ bis beobachten, wie sonntägliche städti-
melwärts blickend die ersten Äste erklim- „Gott sah alles an was er gemacht hat- sche Spaziergeher (weil andere gabs
mend, schreit Emilia völlig aufgebracht: te. Es war sehr gut. Es wurde Abend nicht) in unsere seichten, mit Zwei-
„ Opa, ich möchte, daß die da oben und es wurde Morgen: der sechste gen abgedeckten Fallgruben tappten.
endlich aufhören, die sollen aufhören Tag“. Dazwischen jede Menge Licht- Natur-Wahrnehmungs-Defizit
und sofort herunterkommen… usw.“ Finsternis-Wasser-Pflanzen-Tiere usw. Ja, Dieses, in den letzten Jahrzehnten
Mehrmals wiederholt sie eindringlich, und genau da liegt der Wolfs-Hund be- verschwundene Natur-Wahrnehmungs-
heftig diese Worte und mir kommt ihre graben. Pflanzen und Viecher können Defizit zu heilen, liegt in unserem
kindliche Nachdenklichkeit von vorhin überleben, weil sie sich den natürlichen eigenen Interesse. Ich denke, weil un-
in den Sinn. Ja, Kinder hören sehr gut. Gegebenheiten der Umwelt anpassen. ser Gefühl für Ästhetik und Gerechtig-
Wie abgehärtet sind wir Erwachsene dem Der Wolf nicht mehr – der Hund schon. keit dies fordert und unsere körperliche
gegenüber? Wenns um verpestete Luft, Wir Menschen machens aber genau und spirituelle Gesundheit davon ab-
verschmutzte Gewässer, beschämendes umgekehrt. hängt. Und die Gesundheit unserer
Tierleid, genmanipulierte Nahrung usw. W i r v e r p a s s e n Mutter Erde Mutter Erde. Welches Verhältnis junge
geht. Ewig dieses Gejammere und u n s e r e Bedürfnisse und Wünsche! Menschen in Zukunft zur Natur haben
Genörgle – bekomme ich da zu hören. Wir sind eine sitzende Gesell- und wie sie ihre eigenen Kinder er-
Wir bauen Städte wie es uns gefällt, schaft geworden, titelt Richard Louv ziehen entscheidet über die Gestaltung
stellen Maschine her die uns das Le- in seinem Buch: „Geben wir un- unserer Städte und täglichen Lebens.
ben erleichtern sollen, entwickeln Ver- seren Kindern die Natur zurück!“ Ich definiere zwei Bedeutungsfelder
sorgungs-, Verkehrs-, Kommunikations- Als Junge wußte ich nichts von öko- vom Begriff „Natur“. 1. Lat. na-
systeme, die wir für wünschenswert logischer Vernetzung der Natur oder tura – entstehen, geboren wer-
halten. Letztes Ei von hochentwickel- vom sauren Regen. Aber ich kannte den… und 2. „draußen“, „an der
ten Industriestaaten gelegt: Digitale „meinen“ Wald und „meine“ Wie- frischen Luft“ oder „in freier Natur“.
Medien. Von der realen Lebenswelt sen. Jede Bachbiegung, jede Sen- Demgegenüber schmerzt es mich,
Wenn die Klimaveränderung zur Lebensbedrohun
Im Jahr 1994, vor nunmehr 25 Jahren, Schwere Rückschläge erfährt die Gemein- erte Projekte gemeinsam umzusetzen, und
setzt eine kleine Gruppe Engagierter im schaft durch die klimatischen Entwicklun- achten besonders auf eine transparente
südindischen Tamil Nadu ihre Überzeu- gen im letzten Jahrzehnt. Dramatisch und nachvollziehbare Vorgangsweise.
gung von christlicher Nächstenliebe in geringe Niederschlagsmengen - bis hin
die Tat um. Sie geben ihre sicheren zum beinahe völligen Ausbleiben - des Ein Schwerpunkt unserer gemeinsamen
Jobs auf, verzichten auf so manche Monsunregens setzen der Landwirtschaft Anstrengungen ist das Bildungsangebot
Karriere und ziehen zu den Ärmsten stark zu. Ein Großteil der Autarkie der an Kinder und Jugendliche der ver-
der indischen Gesellschaft in ländliches Gemeinschaft ist verloren gegangen, armten und marginalisierten Bevölkerung
Gebiet. Sie nennen sich MAHALIR VIDI- die Sorge um die täglich förderbare der Region. Im Schuljahr 2019/2020
YAL COMMUNITY, „Gemeinschaft der Wassermenge ist seit Jahren zum stän- wird die 12. Schulstufe („higher sec-
Morgenröte der Frauen“, und kümmern digen bedrohlichen Begleiter geworden. ondary“) eröffnet und der Vollausbau
sich in unbeirrbarer Konsequenz um die der beiden Schulen damit erreicht sein.
Mitglieder der untersten Kaste, um ver- Der österreichische Verein VANAK-
armte Bäuerinnen, rechtlose Frauen in KAM steht seit seiner Gründung vor Es gibt derzeit keine medizinische Ba-
den Dörfern, um Kinder und Jugendli- 5 Jahren in engem Kontakt mit der sisversorgung in der Region, weder für
che, um HIV-Infizierte und AIDS-Kranke. Vidiyalgemeinschaft: Wir versuchen, Akutfälle noch zur Vermittlung und Ver-
die Gemeinschaft tatkräftig zu unter- breitung des Vorsorgegedankens. Wir
Heute, 25 Jahre später, betreibt die stützen, aber auch voneinander zu bemühen uns um die Errichtung einer ein-
Vidiyalgemeinschaft zwei Schulen, in fachen Gesundheitsstation („health care
denen - von der preschool bis zur lernen und uns gegenseitig zu bestärk- center“) sowohl für die Schülerinnen
higher secondary – an die 500 Kin- en, den einmal eingeschlagenen Weg und Schüler als auch die Bevölkerung.
der unterrichtet werden. In einem des fürsorglichen Miteinanders konse-
Wohnheim finden bis zu 70 Kinder quent und unbeirrt weiter zu gehen. Aus heutiger Sicht wird die Frage der
aus teils schwierigen familiären Ver- Wasserversorgung immer drängender.
hältnissen Geborgenheit und Schutz. Wir bemühen uns mit Bedacht aus- Bohrlöcher und Brunnen versiegen zuse-
gewählte, konkret und detailliert formuli- hends, Wasser wird zu einem immer
Thema 4
Sankt MarkusInterview mit Ida List, einer Demonstrantin bei
wenn ich Aussagen von Kindern höre: „Fridays for Future“
„Ich spiele lieber drinnen, weil da
die ganzen Steckdosen sind…“ Oder Ida List ist 18 Jahre alt und Schül- gen, und was tust du selber dafür?
den Werbespots sehe, der einen erin des Petrinums; sie engagiert Ida: Bei den FFFs geht es ja nicht
Geländewagen zeigt, welcher an ei- sich bei den wöchentlichen „Fridays nur ums Demonstrieren, sondern auch
nem atemberaubend schönen Gebirgs- for Future“-Demonstrationen der ums Weiterbilden. Bei dem Format
fluß entlangfährt – während die Kin- Schüler*innen, kurz FFF; das Interview „das streikende Klassenzimmer“ wird
der auf dem Rücksitz einen Film auf führte Matthias List. viel über Klimaschutz gelehrt und
dem eingebauten Bildschirm ansehen. diskutiert.
Nun liegen die Tage, als ich in Bäume Pfarre: Du warst schon öfter bei den Wir streiken ja in erster Linie dafür,
kletterte, schon lange zurück. Aber ich Demonstrationen der Schüler*innen dass Klimaschutz zur Normalität wird
denke oft über den bleibenden Wert, im Rahmen der Aktion „Fridays for und von der Regierung sowie großen
dieser frühen, so vertrödelten Tage nach. Future“. Was hat dir dabei gefallen? Konzernen eingehalten wird. Die Ein-
Vielleicht gibt’s mal einen Kapellenspa- Ida List: Bei den FFF-Aktionen hat stellung zum Klima muss sich ändern
ziergang bei dem mich die Emilia dann mich vor allem das Gefühl, dass wir und anfangen kann jeder bei sich
fragt: „Opa, der Himmel ist aber alle für einen gemeinsamen Grund selbst: Rad statt Auto, weniger Fleisch,
heute so schön blau – ganz ohne kämpfen, sehr beeindruckt. Auch die regional und saisonal einkaufen, Plas-
diese weißen Kreidestriche………“ Hoffnung, dass wir, die Jugend, etwas tik vermeiden und und und.
bewegen können treibt einen richtig
an. P: Siehst du die Zukunft eher optimis-
tisch oder pessimistisch?
P: Wie haben das eure Lehrer*innen Ida: Laut einer Studie haben wir
und die Direktion aufgenommen, dass 12 Jahre Zeit, um den Klimawandel
ihr da Fehlstunden zusammenbekommt? „unter Kontrolle“ zu bringen. Das ist
Ida: Bei uns in der Schule wurde mit nicht besonders lang! Für mich ist es
dem Direktor vereinbart, dass wir ihm unverständlich, dass Menschen die
drei persönliche Fragen zum Thema drastischen Umstände nicht sehen oder
Klimaschutz beantworten müssen, um gar bezweifeln. Wir, die Jugend, wol-
dann an den Demonstrationen teilne- len in ein paar Jahren noch immer
hmen zu dürfen, ohne Betragensnoten auf dieser Erde leben. Wenn wir also
fürchten zu müssen. Im Allgemeinen
waren die Lehrer aber sehr unter-
Wolfgang Woisetschläger stützend und auch selbst überzeugt,
dass es wichtiger ist die Umwelt zu
retten als in die Schule zu gehen.
ng wird P: Hast du dich über Greta Thunberg
schon mal informiert? Wie findest du
kostbarerem Gut. Derzeit (Stand März ihr Engagement?
2019) beträgt die Tagesfördermenge der Ida: Ich glaube jeder kennt ihre
Vidiyalgemeinschaft aus den beiden ver- berührende Rede vor der Kommis-
bliebenen Bohrlöchern etwa 5000 Liter. sion der EU. Mich hat sie auf jeden
Damit müssen beide Schulen mit 500 Fall gleich in Bann gezogen und
Kindern und Jugendlichen, das Wohn- überzeugt, dass etwas geschehen
heim (60 Personen) und die Vidiyalge- muss. Ich finde es wahnsinnig mutig
meinschaft selbst versorgt werden!! Die und verantwortungsbewusst von Greta nicht jetzt anfangen etwas zu ändern
Temperaturen erreichen heuer bereits im Thunberg, wie sie sich für das Klima dann kann es zu spät sein.
März Werte über 40 Grad, die Prog- einsetzt.
P: Danke für das Gespräch und alles
nosen sind alles andere als beruhigend! P: Was glaubst du können wir gute für die Matura!
Erwachsene zum Klimaschutz beitra-
Peter Schönhuber, Verein Vanakkam Klimaschutz St.Markus
Es gebietet sich, die Schöpfung zu
erhalten. - Gregor Mitgutsch
5
Thema
Sankt MarkusERFAHRUNG
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9
Pfarre
Sankt MarkusErstkommunion Vorstellungsgottesdienst Vorbereitung auf die Erstkommunion
du bist gesegnet Gottesdienst mit unserem Moderator
Wortgottesfeier mit unserem Pfarrassistent Schön, dass sooooo viele Kinder bei uns sind
Erstkommunion Versöhnungsgottesdienst Heimat in Österreich und in St. Markus
Pfarre 10
Sankt MarkusErste Sonnenstrahlen am Pfarrplatz genießen Ostergottesdienst mit Pater Johannes Herz
Osterfest musikalisch „aufgepeppt“ Vor Freude darf Ostern auch getanzt
werden
Ausgezeichnete Köstlichkeiten - Weinfrühling Eröffnung unserer Kunstausstellung
Vernissage, Künstler und Besucher .. .. auf „Tuchfühlung“
11
Pfarre
Sankt MarkusWege entstehen im Gehen EIN WOC
Im Rahmen des pastoralen Einführungs- Im Praktikum in der bewegten und Am Dienstagabend vor dem Feiertag
jahres spielte unter anderem die Aus- aktiven Pfarre St. Markus ist seit Sep- trafen sich alle Teilnehmer bei der Pfarre
arbeitung und Durchführung meines tember für mich ein neuer Weg ent- St. Markus und machten sich auf den Weg
„Osterweges“ eine große Rolle; da- standen. Hier konnte ich bisher be- zum Martin-Luther-Heim in Lichtenberg.
durch hatte ich die Möglichkeit, in der reichernde, vielfältige und interessante Da die Wettervorhersage nicht be-
Pfarre ein neues Projekt zu entwickeln. Erfahrungen und Eindrücke sammeln. sonders gut war, sind wir das erste
Ich entschied mich für einen spirituel- Viele Bilder steigen hoch, wenn ich Stück mit dem Bus nach Lichtenberg
len Gang in der Kirche während der an die vergangenen Monate zurückden- gefahren und den restlichen Weg zur
Osterzeit und versuchte – ausgehend ke: Wortgottesdienste und die großen Hütte dann zu Fuß weiter gegangen.
von der ausdrucksstarken Kirchenkunst kirchlichen Feiern, die Sternsingeraktion, Leider hat es sehr stark geregnet und
–, entsprechende Besinnungsstationen die Firm- und Erstkommunionvorberei- zwischendurch sogar einmal gehagelt,
zu gestalten. Dabei war es mir wichtig, tung, … Ich bin allen sehr dankbar aber wir haben es gut überstanden, da
die biblischen Erzählungen ins Heute für die vielen interessanten Einblicke, wir alle wetterfest ausgerüstet waren.
und mit dem persönlichen Lebensglau- die ich machen durfte, besonders natür- Nachdem wir uns bei der Hütte die
ben in Verbindung zu bringen. Ostern lich Matthias, Monika und Teresa, aber Schuhe und Jacke ausgezogen ha-
hat mit Beziehung zu tun. Die österliche auch allen anderen in der Pfarre! Ein ben, sind wir rauf auf unsere Zim-
Erfahrung, dass Gott uns neues Leben gutes Stück Weg liegt noch vor mir, mer und haben uns ein wenig einge-
und Hoffnung schenkt, uns begleitet wo noch so manches wachsen und richtet. Die Betten mussten überzogen
und uns nahe ist, erschließt sich in klei- reifen kann oder es zu entdecken gibt. werden und auch die nassen Sachen
nen, manchmal unscheinbaren und un- wurden zum Trocknen aufgehängt.
spektakulären Erfahrungen des Alltags. Im Anschluss trafen wir uns unten im
In diesem Zusammenhang kommt mir Aufenthaltsraum und aßen gemein-
ein Wort des Dichters und Bischofs Rein- sam unsere selbst mitgebrachte Jause.
hold Schneider in den Sinn: „Der Weg Kurz durften wir noch einmal in die
entsteht im Gehen wie durch ein Wun- Zimmer, dann mussten schon wieder run-
der“. Wenn wir uns auf Gottes Weg ter für unseren ersten Programmpunkt.
und Botschaft einlassen, dann werden Wir sprachen über das Erwachsen wer-
wir nicht ins Leere treten. Es bedeutet den und über Verantwortung. Für eine
für mich auch das Vertrauen und die Zeit der Stille zogen wir uns unsere Schu-
tiefe Zuversicht in Gottes Fürsorge, dass he an und gingen hinaus in den Wald.
er in fröhlichen und glücklichen Stunden, Nacheinander wurden wir im Waldstück
aber auch in leidvollen und sorgenbe- verteilt und mussten für eine Viertelstun-
ladenen Situationen mir Menschen und de dort schweigend stehen. Dann hat
Zeichen schenkt, die mich stärken und uns Matthias wieder eingesammelt und
bestärken. Was mich bewegt, kann ich gemeinsam ging es zur Hütte zurück.
ihm anvertrauen und dann vertrauensvoll Sr.Benedicta Wir zogen uns um und hatten bis
meinen „alltäglichen Oster-Weg“ gehen. zum gemeinsamen Abendessen noch et-
was Zeit uns besser kennen zu lernen.
Vor der Nachtruhe spielten wir in unseren
Zimmern noch Spiele und blödelten herum.
„Ein Fest – viele Gesichter!“
Unser Dekanat Linz-Nord feiert wieder einen gemeinsamen Gottesdienst aller
Bettzeit war um 1 Uhr, aber wir blie-
ben natürlich viel länger auf. Es wur-
den Witze gemacht und wir lachten
Pfarrgemeinden am Sonntag, 30. Juni um 10 Uhr diesmal in Christkönig. Unter eine gefühlte Stunde lang, doch nach-
dem Titel „Ein Fest – viele Gesichter!“ wollen wir gemeinsam Hl. Messe feiern einander schliefen wir schließlich ein.
und gemäß dem Motto „Mit Leib und Sö!“ laden wir anschl. zum gemütlichen Am nächsten Tag mussten wir leider
Frühschoppen in den Pfarrgarten Christkönig ein. Das Fest ist bei jedem Wet- schon um halb acht Uhr aufstehen,
ter! aber wir hatten Hunger und ohne auf-
stehen gab es auch kein Frühstück.
Also zogen wir uns schnell an
und trotteten noch halb schlafend
die Treppe hinunter wo es schon
gut nach Kakao und Brot duftete.
(Achtung: Der Gottesdienst in St. Markus entfällt daher an diesem Sonntag!) Wir frühstückten alle genüsslich und
danach gingen wir nach oben und
DANKE… räumten in unserem Zimmer auf.
… Selina Halmdienst und dem JS-Leiterinnen und Jungscharkind- Die Betten mussten wieder abgezo-
ern, die für das Markusfest einen wunderbaren Erdäpfelsalat gen und alle Sachen für den Rück-
gezaubert haben! So lecker! weg im Rucksack verstaut werden.
Nach dem Mittagessen wurden die
Pfarre 12
Sankt MarkusCHENENDE UNTER JUNGS
Rucksäcke vor die Türe gebracht und
die ganze Hütte wieder sauber ge-
macht. Da noch etwas Zeit bis zum
Rückmarsch war, hörten wir Mu-
sik und schnitzen uns Wanderstöcke. Klimaschutz St.Markus
Gemeinsam wanderten wir zurück zur
Busstation nach Lichtenberg. Die meisten Wer den Klimaschutz ignoriert, hat lei-
von uns Burschen wurden abgeholt oder der nichts dazu gelernt. Wir sind nur
konnten mit jemanden mitfahren. Nur Eli- Gast auf diesem Planeten und wenn
as und ich beschlossen, zu Fuß bis nach wir so weiter machen, gefährden wir
Linz zur Kirche St. Markus zu gehen. die Zukunft unserer Kinder und deren
Ich fand das Burschenwochenende cool Kinder usw. - bis der Planet eines Ta-
und konnte neue Freundschaften schließen. ges WO gibt. - Werner Wagner
Simon Stummer
Infos aus dem Pfarrgemeinderat
Liebe Pfarrgemeinde nicht zu Lasten der ehrenamtlichen Mit- wendigen finanziellen Mitteln einsetzen.
arbeiter und der Annahme, dass das Das macht die bunte Vielfalund das
Wie bereits berichtet, Versäumnis der letzten Jahre, selbstver-
wird es im Zuge der ständlich von den ehrenamtlichen Mitar-
Neuorganisation der beitern übernommen und getragen wird.
Diözese, dem „Zukunftsweg der Diöze-
se Oberösterreich“, gravierende Verän- In St. Markus geht es uns gefühlt
derungen hinsichtlich der Organisation „sehr gut“ und es ist immer etwas
der derzeitigen Pfarrstrukturen und der los! Von der neuen Insektenwiese
hauptamtlichen / ehrenamtlichen Mitar-
beiter geben. Ist das gut für uns?
Haben wir Nachteile dadurch? Müssen
wir auf noch mehr Stunden von un-
serem Pfarrassistent verzichten? Meiner
Meinung nach stellen sich diese Fra-
gen nicht vorrangig, sondern ich frage herzliche Miteinander in St. Markus aus.
die Diözese, warum der „Zukunftsweg“ Herzlichen Dank da- für!
so spät in Angriff genommen wird,
wo doch die Ehrenamtlichen Mitarbei-
ter, schon seit vielen Jahren auf Miss-
stände hingewiesen und umfangreiche
Reformen gefordert haben? Weiters
würde mich interessieren, mit welcher
Selbstverständlichkeit die Diözese an- über die gehaltvollen Gottesdienste, den
nimmt, dass zukünftig ehrenamtliche genussvollen Weinfrühling, den kulinari- Grüße, Christian Dörn
Mitarbeiter, Aufgaben von hautamtli- schen Highlights im Pfarrbüffet, den Ver- (Obmann des Pfarrgemeinderates)
chen Mitarbeitern übernehmen werden? anstaltun-
Nach derzeitigem Informationsstand gen und TAUFEN
heißt das für St. Markus, dass 50% der Konzerten 10.2. Hanna Atzmüller
Aufgaben von unserm Pfarrassistent, zu- der KuKi, 10.3. Justin Josef Dauerbäck
künftig durch ehrenamtliche Mitarbeiter bis hin 23.3. Niklas Peter Brandstetter
abgearbeitet werden müssen! Das ent- zur sen- 24.3. Alicia Maria Traunsteiner
spricht einem Halbtagesjob mit Leitungs- sationellen
aufgaben! Macht es sich die Diözese Kunstaus-
da nicht sehr leicht, in dem sie die seit stellung. TODESFÄLLE
Jahren fehlenden Personalressourcen, Alles von ehrenamtlichen Mitarbeitern
flächendeckend einfach durch ehren- getragen, die sich dankenswerter Weise, 27.3. Maria Schwarz (80)
amtliche Mitarbeiter ersetzen möchte? jeder nach seinen Fähigkeiten und für
Nicht dass sie mich falsch verstehen, seinen Interessensbereich, für den Wei-
ich stehe hinter dem absolut notwendi- terbestand der Pfarrgemeinschaft und
gen „Zukunftsweg der Diözese“, aber direkt oder indirekt, auch für die not-
13
Pfarre
Sankt MarkusD A N K E . . . PFARRAUSFLUG
2-tägiger Pfarrausflug am 9.-
10. November 2019 nach Gols
zum Martinigans Essen und Tag
der 80 offenen Kellertüren!
Mit mehr als 80 Winzern im Voller-
werb ist Gols eine der größten Wein-
FAMILIENFASTENSONNTAG baugemeinden Österreichs. Das Gols-
… Karl Pilz und Karl Hübsch, für Beim Familienfastensonntag konnten aus ner Martiniloben ist die wohl beste
das Pflegen unserer Grünanlagen dem Verkauf von Suppen, Mehlspeisen, Gelegenheit um die Golser Weine in
und Ihren Spenden, € 1.115,91 für Projek- ihrer Vielschichtigkeit zu entdecken.
te in der Dritten Welt überwiesen werden. Es erwartet Sie ein reichhaltiges Rah-
Herzlichen Dank allen, die zu menprogramm: Viele Keller und Prä-
dem Erfolg beigetragen haben. sentationsräume werden zu Galerien,
Elvira Wastler in denen etliche Künstler das Angebot
wahrnehmen, ihre Werke auszustellen.
Leistungen: 1x Nächtigung/Früh-
stück im****Pannonia Tower Ho-
tel, Ortstaxe, Martiniganslessen,
Busfahrt, Steuern und Mauten.
Unkostenbeitrag offene Kellertü-
ren und 3x Einkaufsgutschein für
Weinkauf im Wert von je € 15,--
… Susi Auberger, für die all- Preis pro Person im Doppelzimmer:
jährliche Hilfe beim Weinfrühling AUSFLUG MAUTHAUSEN € 190,--
Eine Gruppe aus KMB und KFB be- Anmeldung mit Anzahlung:
suchte an einem Samstag die Gedenk- € 50,-- plus Einbettzimmerzuschlag
stätte des ehemaligen Konzentrationsla- € 30,-- wenn gewünscht
gers Mauthausen auf das Raika-Reisekonto St. Markus:
IBAN: AT82 3400 0000 0563 3037
„Martiniloben“
Genaues Programm in der Pfarrkanzlei
oder bei Fr. Wastler: 0732/250361
… Gerhard Strobl für die vie-
le Arbeit rund um unsere Kunst-
Senioren
ausstellung, Weinfrühling und Lei- Im Februar trafen wir uns zu unse- ten. Auch männlicher Besuch ist herzlich
tung des FA-Öffentlichkeitsarbeit rem Faschingsfest. Mit Krapfen, Mu- willkommen.
sik, Tanz und viel Spaß genossen wir Herzliche
die Stunden des Ausgelassen seins. Einladung
Bei Herrn Saminger bedanken wir uns auch zu
noch einmal für seine musikalische unserem
Begleitung. Im März nahmen wir an Sommer-
der traditionellen Krankensalbung teil. fest im
Juni.
Kontakt Anmeldung erbeten.
Pfarre Linz-St.Markus,
Am 9. Juli geht unser Ausflug nach
Gründbergstrasse 2, 4040 Linz
Haslach ins Webereimuseum und ins
Tel. (0732) 246 377, Fax: Dw. 22
Museum Mechanische Klangfabrik. Kaf-
E-Mail:
fee am Nachmittag gibt es beim Kas-
pfarre.stmarkus.linz@dioezese-linz.at
Web: www.linz-stmarkus.at
tner in Leonfelden. Wir würden uns
Pfarrkanzlei:
über viele Teilnehmer sehr freuen.
Di, Mi, Do: 8:30 - 10 Uhr Kosten 30.-. Anmeldungen werden im
Fr 16 - 18 Uhr Wir freuen uns im Mai auf unsere Mut- Pfarrbüro entgegengenommen.Ihr
tertagsfeier. Die Kinder der 1. und 2.
Sprechstunden Musikklasse der Harbachschule werden Euer Seniorenteam Helga Wandl ,
Pfarrassistent uns einen schönen Nachmittag berei- Gertrude Neubauer, Uli Maringer
Matthias List: Fr 17 - 18 Uhr
Pfarre 14
Sankt MarkusDer SK Magdalena feiert sein 70jäh-
riges Bestehen – und wir feiern mit! NEUES VON DEN GOLDHAUBEN
Am Sonntag, 7. Juli ist um 9.30
Uhr eine Feldmesse am Fußballplatz
des SK-Magdalena mit anschließen- Fast schon zur Tradition geworden ist für alle Mitreisenden, die Abfahrt ist am
dem Frühschoppen mit Blasmusik und unser jährlicher Liebstattsonntag-. Auch 28.Juli, um 10.00 Uhr am Kirchenplatz!
Grillen heuer gab es wieder zahlreiche, schön
(Achtung: Der Gottesdienst in St. verzierte Lebkuchenherzen zum Kau- Das tut sich noch in der Goldhau-
Markus entfällt an diesem Sonntag!) fen. Nicht nur beim Lebkuchenherzen bengruppe:
backen waren die Goldhaubenfrauen • 9.Mai, um 19.30 Uhr –
Mai andacht in der
Kirche mit
dem Rosenknopf
Dreigesang, anschließend
gemütliches Beisam
mensein mit Stammtisch
• 30.Mai, um 15.00 Uhr – Mai
andacht der Volkskultur am
Pöstlingberg. Treffpunkt für Fuß
gänger um 13.30 Uhr beim
Petrinum
Jungscharlager fleißig, sondern auch beim Herstellen
•
•
9.Juni – Stammtisch in der Pfarre
20.Juni – Fronleichnam
von verschiedenen Osterartikeln, die • 22.Juni, ab 15.00 Uhr –
am Palmsonntag zum Verkauf ange- Kräuterbüschelbinden in der
Langeweile in den Ferien? boten wurden. Danke an unsere Käu- Pfarre.Wir bitten um Kräuter-
Komm mit aufs Jungscharlager! fer, denn durch Ihre Unterstützung war spenden.
Eine zauberhafte Reise erwartet uns es uns wieder möglich, einen Betrag • 7.Juli, 9.30 Uhr –
am diesjährigen Jungscharlager! Wir zur Kirchenrenovierung zu sammeln. 70 Jahre SK St. Magdalena
tauchen in die Welt von Harry Pot- Bitte vormerken– 23. Juni findet der • 14. Juli – Stammtisch
ter und seinen Abenteuern ein. Ge- Kräutersonntag – Tag der Tracht, • Auf Grund der Urlaubszeit findet
meinsam verbringen wir die Woche mit der Hausmusik St. Markus in der im August kein Stammtisch statt -
voller Spiel & Zauberei am Ran- Pfarre statt. Es werden an alle Kir- der Nächste ist wie
nahof in St. Oswald bei Freistadt. chenbesucher Kräuterbüscherl verteilt. der am 1. September.
Wer in Tracht die Kirche besucht be- • 6 Oktober – Erntedank in der Pfarre
kommt eine kleine Überraschung von • 13. Oktober –
uns. Ebenso wird es an diesem Tag Stammtisch in der Pfarre
Informatives über Kräuter geben und • 27. Oktober – Ehejubiläum mit
frische Bauernkrapfen zum Kauf ange- G u g l h u p f s o n n
boten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! tag (gemeinsam mit der KFB)
Wie jedes Jahr, besuchen die Goldhau- • 10.November –
ben und Freunde auch heuer wieder Stammtisch in der Pfarre
das Lehar Festival in Bad Ischl. Wichtig
Wann? Von 21. bis 27. Juli 2019
KulturKirche St.Markus
(3te Ferienwoche) Sonntag, 29.9.2019, 17.00 Uhr,
Pfarrkirche - Kammermusik
Das Ganze „all inclusive“ (Verpfle- Tomasz Liebig, Violine
gung, Betreuung, Bastelmaterialien, Bertin Christelbauer, Violoncello
Unterkunft, ...) kostet dich 180 € Sigurd Hennemann, Klavier
(für weitere Geschwister nur 100 €). Valentina Kutzarova, Mezzosopran
Anmeldung findest du im Pfarrse- Auf dem Programm: Johannes Brahms:
kretariat oder auf der Homepage: Zwei Gesänge op. 91, Klaviertrio H-
www.linz-stmarkus.at/fa-jungschar. Dur op. 8, Gustav Mahler: Rückert-
Hinweis: Du kannst auch mit dabei Lieder
sein, wenn du die Jungschar noch
nicht kennst und darfst es auch ger-
ne deinen Freunden weitersagen!
Bis bald, Sonntag, 20.10.2019, 17.00 Uhr,
das Jungscharteam! Pfarrkirche
Chorkonzert
Details folgen.
15 Pfarre
Sankt MarkusTermine in St. Markus Fr, 5., 19.00: Abschlussfest aller Gruppen bei Familie Gschwendt-
ner
So, 7., 9.30: Feldmesse mit Dechant Prskalo beim FC Mag-
Gottesdienste
dalena
Dienstag, 7.15: Morgenlob*
Di, 9., 8.30: Abfahrt SeniorInnenausflug nach Haslach
Mittwoch, 19.00: Heilige Messe*
Mi, 17., 19.00: Healingsongs
Donnerstag, 7.15: Morgenlob* entfällt am am 1. Do/Monats
So, 21., 9.00: Hl.Messe Christophorussammlung
Sonntag, 9.00: Heilige Messe oder Wortgottesfeier ( WGF )
So, 28., 10.30: Goldhaubenfrauen und Freunde, Abfahrt Le-
dritter Sonntag im Monat, 18.00/19.00 (WZ/SZ): Lionhearts*, harfestival
junge Kirche in St. Markus
Wiederkehrende Termine
…August
Spielgruppe* jeden Di 9.15-11.00 im Spielgruppenraum
So, 11., 9.00: Hl.Messe, Caritas-Augustsammlung
Jugendclub* Sa 19.00-24.00
Do, 15., Mariä Himmelfahrt, 9.00: Hl.Messe/WGF
Goldhaubengruppe, Stammtisch jeden 2. So/Monat um 10.00
SeniorInnen-Nachmittag* jeden 2. Mi/Monat um 14.00
…im September
SelbA-Kurs* 14-tägig um 15.00
Sa, 14., 8.00: großer Flohmarkt bis 16.00 Uhr
Frauenrunde Mosaik* jeden 1. Mo/Monat um 19.00, außer
Mi, 18., 19.00: Healingsongs
11.3.: Palmbeserlbinden
So, 29., 17.00: KulturKirche: Kammermusik
Kirchenchor*, jeden Do von 20.00-21.30 im Saal
* entfällt in den Ferien
…im Oktober
Vielfältiges
Do 3., 8.00: Gottesdienst von Frauen mitgestaltet, anschl.
Frühstück
…im Mai
So, 6., 9.00: WGF, Erntedankfest
jeden Do 19.30 Maiandacht in der Wochentagkirche (Woki),
Mi, 9., 14.00: SeniorInnennachmittag
jeden So 19.30 bei der Gründbergkapelle-entfällt bei Regen
Fr, 18., 19.00: Singen für die eine Welt
Fr, 24., Lange Nacht der Kirchen
So, 20., 9.00: WGF zum Weltmissionssonntag, 17.00: St.Markus
Fr, 24.+ Sa, 25. Firmlingswochenende auf der Gis
Chorkonzert
So, 26., 9.00: Fairer Sonntag, Messe mit Father Leonhard,
So, 27., 9.00: Hl.Messe, Segnung der Ehejubelpaare, Gugel-
19.00: KulturKirche: „Mirjam“ – Gesänge aus dem Marienle-
hupfsonntag
ben von R. M. Rilke
Mo, 27., 19.00: Frauenliturgie
…im November
Do, 30., 9.00: Erstkommunion
Fr, 1., Allerheiligen, 9.00: Hl.Messe, 15.00: Ökumenische To-
tengedenkfeier im Urnenhain
…im Juni
Sa, 2., Allerseelen, 19.00: WGF mit pfarrlichem Totengedenken
So, 2., 9.00: WGF und Kinderkirche
Mi, 6., 19.00: Healingsongs
Do, 6., 8.00: Gottesdienst von Frauen mitgestaltet, anschl. Früh-
Do, 7., 8.00: Gottesdienst von Frauen mitgestaltet, anschl.
stück, 19.00: Firmlings-Eltern-Patenabend
Frühstück
Fr, 7., 19.00: PGR-Sitzung im Saal
So, 10., 9.00: FamilienWGF, anschl. Knödelsonntag
So, 9., Pfingsten, 9.00: WGF zum Vatertag
Mi, 13., 14.00: SeniorInnennachmittag
Mo, 10, Pfingstmo., 9.00: Firmung mit Dr. Walter Wimmer
So, 17., 9.00: WGF mit Caritas Elisabethsammlung
Mi, 12., 14.00: Sommerfest für SeniorInnen
Sa, 15, 8.15: Abfahrt kfb+KMB-Ausflug Engelhartszell+Passau
Do, 20., Fronleichnam, 9.30: Hl.Messe in Linz-Christkönig, Shut-
tledienst für SeniorInnen DAS TEAM DER PFARRE
So, 23., Tag der Tracht, 9.00: Hl.Messe mit Kräuterweihe, ST.MARKUS WÜNSCHT IH-
19.00: Konzert Depotchor Linz NEN EINEN ERHOLSAMEN
Di, 25., 19.15: Emmanuelabend in der Woki SOMMER MIT VIEL ZEIT
UND ENTSPANNUNG.
Mi, 26., 19.00: Healingsongs
Do, 27., 19.00: Friedensgebet
So, 30., 10.00: Dekanatsfest in Linz-Christkönig
Impressum
Kommunikationsorgan der Pfar-
re Linz, St. Markus. Medienin-
…im Juli haber, Herausgeber, Redaktion:
Pfarre St. Markus, Gründbergstr.
Mo, 1., 19.00: Frauenliturgie 2, 4040 Linz. Für den Inhalt ver-
Do, 4., 8.00: Gottesdienst von Frauen mitgestaltet, anschl. Früh- antwortlich: PfarrA Matthias List
Gestaltung:sinni/sinni1@me.com
stück, 11.00: Schulschlussgottesdienst NMS Harbach
Termine
Sankt MarkusSie können auch lesen