Komm, folge mir nach! - Katholische Kirche Steiermark
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Amtliche Mitteilung • Jahrgang 29• Nummer 323• September 2020
Nummer 323
(MK 1,17)
Komm, folge mir nach!
Pfarre Mureck
1Pfarre Mureck September 2020
Aus dem Pfarrleben
Neuordnung im Seelsorgeraum - Pfarrübergaben
Die Diözese befindet sich in einem großen Kirchenentwicklungsprozess, um auf
die gesellschaftlichen Veränderungen und zurückgehenden Ressourcen zu
reagieren.
I m Zuge dessen werden in der
ganzen Steiermark Seelsorge-
räume eingerichtet. Für die Pfar-
Damit ist nun neu
• Thomas Babski ist für
Pater Modest wird ab 1.9.2020
nicht mehr im Seelsorgeraum tätig
sein. Wir wünschen ihm für seine
Radkersburg und Klöch zuständig,
ren im Südosten unserer Region neuen Aufgaben alles Gute. Für
wurde die Form des Kooperati- • Slawomir Bialkowski wei- eine priesterliche Aushilfe bis zum
onsraums gewählt. terhin für Mureck und Deutsch Goritz Beginn der Neuordnung ist gesorgt.
und nun zusätzlich für Halbenrain
Das bedeutet konkret, dass die drei
Pfarrer Thomas Babski, Slawomir • Johannes Lang weiterhin Die drei Pfarrer sind überzeugt,
Bialkowski und Johannes Lang für für Straden (inkl. Dietersdorf) und dass sie mit dieser Regelung eine
"ihre" Pfarren zuständig bleiben, nun zusätzlich für Tieschen. gute Basis für ein gute Zusammen-
sich aber regelmäßig abstimmen arbeit für die nächste Zeit gelegt
und bei Bedarf unterstützen. haben und freuen sich auf ein gutes
Das Kennenlernen und Vorbereiten Miteinander.
wird aber bereits mit September be-
Um die Arbeit gleichmäßiger zu ginnen. Im November wird es in den
verteilen, wurde nun auch eine Ver- Pfarren Tieschen und Halbenrain Got-
änderung der Pfarrzuständigkeit be- tesdienste mit dem scheidenden und Text: Thomas Bäckenberger - Koordinator für
ginnend mit dem 1. Adventsonntag, dem neuen Pfarrer geben. diazesaes Personal
29.11. 2020 vereinbart.
Tagsüber geöffnet
S o steht es auf einem Schild an
der rechten Seitentüre unserer
Pfarrkirche.
Schöpferkraft
Gottes zu erspü-
ren.
Wir haben uns an diese mehr oder Vielleicht ist es
weniger beachtete Einladung ge- das Ahnen von
wöhnt. Mancher zufällig Vorbei- Gottes Nähe
kommende, der diese Einladung oder das vertrau-
annimmt, wird diese Erfahrung mit te Glauben an
mir teilen: Eine tiefe erhabene Stil- die eucharisti-
le umfängt den Kirchenbesucher. sche Gegenwart
Für nicht Ortskundige mag es Neu- Jesu. Manche
gier sein: Wie schaut diese Kirche von existentiellen
innen aus? Man betrachtet die Heili- Fragen können
genstatuen und schaut sich die Boden- da hochkommen: Woher, wo- euch plagt und schwere Lasten zu tra-
sichtfenster an, die vom hohen Alter hin, warum. Wenn dann die Seele gen habt!
unserer Pfarrkirche zeugen. nicht nur „baumelt“, sondern Frie- Es kann aber auch Freude und Dank-
den und Geborgenheit erfährt, so barkeit sein, die uns in die Kirche
wird der Kraftort zum Gnadenort. führt.Ja, es gibt viele Gründe, das An-
Vielleicht ist der Kirchenbesuch Am häufigsten wird es wohl unsere gebot der geöffneten Kirchtüre wahr-
das Aufsuchen eines „Kraftortes“. Not sein, die Zuflucht sucht bei Gott. zunehmen.
Wir sind inzwischen gewohnt, in der Hat doch mancher die Einladung Jesu Text: Cäcilia Pock
Natur, in herrlicher Umgebung, die im Kopf: Kommt alle zu mir, die ihr Foto: De Monte
2Nummer 323 Pfarre Mureck
Aus dem Pfarrleben
Worte des Pfarrers
Die beste Einladung aller
Zeiten - Gedanken zum
Priesterjubiläum
W enn jemand bereit ist
Christus nachzufolgen,
muss er mit einem Leben voller
ge mir nach!“ Und die Angesproche-
nen ließen alles zurück, nicht nur ihre
Arbeit, sondern auch ihre Familien.
Eines wissen wir jedoch, dass die
Mühe des einzelnen nicht immer
mit Erfolg gekrönt wird.
Abenteuer und einer ungewissen Sie verstanden, dass das menschliche Wenn Christus die Menschen ruft,
Zukunft rechnen, wie dies im Le- Leben nicht nur aus Arbeit und Sorge dann es heißt: er braucht sie. Gott
ben der berufenen Jünger Chris- für den Unterhalt der Familie besteht. braucht jeden einzelnen, und er
ti zu sehen ist. Das Evangelium Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, stellt auf unseren Lebensweg solche
stellt uns ein wunderbares Bild den Wert seines eigenen Lebens und Menschen, die wir nötig haben, aber
der Entschlossenheit dieser An- die richtige Aufgabe in diesem Leben nur dann, wenn wir sein Walten und
gesprochenen dar. Gott ruft, der zu entdecken. Hier wurzelt die Auf- seine Vorsehung gelten lassen.
Mensch muss entscheiden. geschlossenheit der Berufung gegen- Entdecken wir immer wieder un-
über. sere Berufung, dann wir es auch
Jesus ging die Küste entlang, Die Berufung ist zugleich die Öff- möglich sein, dass sich Menschen
und niemand wusste eigent- nung auf das Leben hin. Sie ist im finden, die sich dem Herrn in unge-
lich, was er im Sinn hatte. Wollte eigentlichen Sinn totale Ausliefe- teilter Weise zur Verfügung stellen,
er nur beim Arbeiten zuschau- rung an Gott, die im Dienst an den damit allen der Weg zum Vater ge-
en, mit dem Mensch reden und Mitmenschen ihre einmalige Reali- ebnet wird.
mit ihren Problemen mitfühlen? sierung findet.Es gibt so viele Beru-
Wollte er etwa die Natur, das fungen, so viele Menschen es gibt. Ihr Pfarrer Slawek
Werk Gottes, bewundern oder Die Allmacht Gottes und die Ein-
sich am Wasser erfrischen? maligkeit jedes einzelnen Menschen
Dies alles war ihm zu wenig. Jesus mit seinen Fähigkeiten und Bega-
schenkte wirklich seine ganze Auf- bungen sind ersten Beweise dafür.
merksamkeit den anderen, aller- Ob die Menschen in ihrem Leben
dings in der Weise, dass er auf den überhaupt oder in der konkreten Le-
Menschen zuging, nicht nur einen benssituation, in der sie stehen, auch
Teil des Lebens beanspruchte, son- ihre Berufung entdecken, ist eine ganz
dern die ganze Person. Deshalb ist andere Frage. Wir lesen im Evangeli-
es nicht verwunderlich, dass er den um: „Jesus sah die Brüder, als sie die
ganzen Menschen in seinen Dienst Netze auswarfen.“ Ob sie etwas fin-
nimmt, indem er sagt: „Komm, fol- gen oder nicht, wissen wir nicht.
3Pfarre Mureck September 2020
Aus dem Pfarrleben
Anna-Tag
Am Sonntag nach dem 26. Juli feierten wir den Anna – Tag in der Wallfahrtskirche in Helfbrunn.
A nna und Joachim sollen die
Eltern von Maria gewesen
sein und damit die Großeltern
nommen worden. Das Protoevange-
lium des Jakobus beschreibt Joachim
und Anna als wohlhabende Leute.
kündigt ihnen die Geburt eines Kin-
des an. Joachim kehrt mit seinen Her-
den nach Hause zurück. Seine Frau
Jesu. Sie sind fromm und wohltätig, doch läuft ihm voller Freude entgegen. Am
Es ist etwa um das Jahr 150 nach obwohl sie schon lange verheiratet Stadttor umarmen sie sich.
Christus aufgeschrieben worden und sind, haben sie keine Kinder. Wegen Vielleicht hat die Geschichte einen
schildert Gewissenmaßen die Vorge- seiner Kinderlosigkeit wird Joachim historischen Kern, auch wenn das
schichte der Evangelien: das Leben im Tempel verspottet und der Ho- Jakobusevangelium sie stark aus-
Mariens vor der Geburt Jesu und ihre hepriester weist sein Opfer zurück. schmückt. Aber vor allem ist es die
Herkunft. Traurig geht Joachim mit seinen Her- Geschichte von einem Kind, über das
Obwohl dieses Buch in den christli- den in die Wüste, wo er 40 Tage lang seine Eltern sich freuen, das erwartet
chen Gemeinden sehr beliebt war, ist fastet und betet. Da erscheint sowohl wird und hochwillkommen ist. Ich
es nicht ins Neue Testament aufge- Joachim als auch Anna ein Engel und wünsche mir einfach, dass diese Ge-
LOCKDOWN – Den Glauben neu entdecken
Lockdown – Stillstand –Und die Welt hält den Atem an. Text & Foto: Hannelore Klapsch
G leich einem Sturm brach im
Frühjahr Corona über uns he-
rein, ein Ereignis, das unsere Welt
An jenem Tag, als es Abend gewor-
den war, sagte Jesus zu seinen Jün-
gern: Wir wollen ans andere Ufer
Wie so oft, wenn wir uns so hilflos
fühlen, erinnern wir uns an unseren
Schöpfer, rufen Gott um Beistand
erschütterte, uns aus unserem All- hinüberfahren. Sie schickten die und Hilfe an. Vielleicht stellen wir
tag riss und uns atemlos zurückließ. Leute fort und fuhren mit ihm in uns auch die Frage, wie Gott all dies
Wir fühlten uns, als befänden wir uns dem Boot, in dem er saß, weg; einige zulassen kann. Kardinal Christoph
mitten in einem Sturm, ausgesetzt andere Boote begleiteten ihn. Plötz- Schönborn meinte dazu in der Pres-
einer Gefahr, die uns Angst machte, lich erhob sich ein heftiger Wirbel- sestunde: „Vielleicht will uns Gott
ohne Aussicht oder Perspektive, dem sturm, und die Wellen schlugen in eine Frage stellen? Vielleicht will er
Einhalt gebieten zu können. All un- das Boot, so dass es sich mit Wasser an uns appellieren, zu überdenken,
sere modernen Errungenschaften, zu füllen begann. Er aber lag hin- ob unsere Lebensweise einem ver-
unser Wissen, der technische Fort- ten im Boot auf einem Kissen und antwortungsvollen, von Achtsamkeit
schritt, ermöglichten es uns nicht, schlief. Sie weckten ihn und riefen: geprägten Umgang mit der uns an-
uns abzuschotten, uns zu schützen, Meister, kümmert es dich nicht, dass vertrauten Schöpfung entspricht?“
uns in Sicherheit zu bringen. Wir wir zugrunde gehen? Da stand er Ich denke, dass wir uns viele Fragen
haben den hellen, betriebsamen Tag auf, drohte dem Wind und sagte zu stellten. Fragen, wie die von Kardi-
hinter uns gelassen und standen der dem See: Schweig, sei still! Und der nal Schönborn erwähnten, aber auch
undurchdringlichen Schwärze der Wind legte sich, und es trat völlige Fragen, die unser Zusammenleben
Nacht gegenüber, einer Dunkelheit, Stille ein. Er sagte zu ihnen: War- mit unserer Familie betreffen, unse-
von der wir nicht wussten, wann sie um habt ihr solche Angst? Habt ihr ren Umgang mit unseren Mitmen-
gegen die aufkeimende Morgenröte noch keinen Glauben? Da ergriff sie schen, vielleicht auch eine Reise in
verlieren würde. große Furcht, und sie sagten zuein- uns selbst, wie sorgsam wir mit uns
Auch Papst Franziskus trat an die Öf- ander: Was ist das für ein Mensch, selber umgehen. Und ich denke auch,
fentlichkeit und verkündete folgende dass ihm sogar der Wind und der dass uns dabei unweigerlich vieles in
Stelle aus dem Markusevangelium See gehorchen? den Sinn kam, dessen wir uns beraubt
(Markus 4,35-4): fühlten, dass wir verloren hatten oder
vermissten.
4Nummer 323 Pfarre Mureck
Aus dem Pfarrleben
schichte wahr ist und dass sie noch
oft im Leben von Menschen wahr
wird. Nicht immer sind Menschen
so willkommen wie Maria bei ihren
Eltern Joachim und Anna.
Die Feste der Kirchenpatrone wa-
ren früher wichtige Feiertage. An
diesen Tagen kamen oft auch die
Verwandten wie auch ganz besonders
im heurigen Jahr aus den umliegen-
den Nachbardörfern und Gemein-
den zur feierlichen heiligen Messe
in die Kirche. Danach wurde beim
Kirchenwirt eingekehrt oder ge-
meinsam Mittag gegessen.
Am Nachmittag gab und gibt es im-
mer eine Andacht.
Text & Foto:
Franz Hödl – Vorsitzender des PGRs Mureck
Wie immer, wenn wir an Verlust forderung gestellt, trotz abgesag- chen, im speziellen die Karwoche
denken, so kommen uns zu allererst ter Gottesdienste, fehlender Litur- und die Osterfeierlichkeiten, zu Hau-
keine positiven Gedanken in den giefeier, keiner Möglichkeit, den se zu zelebrieren.
Sinn. Wir fühlen uns um etwas be- Glauben in Gemeinschaft zu leben Manchen fiel es schwer, nicht an
trogen, empfinden Schmerz, Trauer dennoch an diesem festzuhalten und der Palmbuschenweihe oder einer
oder Zorn darüber, dass uns etwas das Gottvertrauen nicht zu verlieren. Prozession teilzunehmen, nicht die
genommen wurde, das wir als unser Es gab ein breitgefächertes Angebot Osterspeisensegnung in gewohnter
Eigentum, als etwas Selbstverständli- von Seiten der Kirche, das jeder nut- Weise, vielleicht in der kleinen Dorf-
ches, als etwas Bedeutendes ansehen. zen konnte, um seinen Glauben im kapelle, zu erleben. Doch es gab auch
Sehr oft suchen wir auch nach einem Kreise der Familie zu leben, ob via viele, die es genossen, in Ruhe und
Schuldigen, wir haben das Bedürfnis, Fernsehen, Internet oder Radio, Son- Stille zu Hause im Wohnzimmer sit-
unsere negativen Empfindungen auf derbeilagen im Sonntagsblatt, Vor- zend, den Gottesdienst im Fernsehen
jemanden oder ewas zu verfolgen und so „Hauskirche“ zu
zu fokussieren, um leben.
diesen Schmerz zu Kardinal Schönborn betonte, dass
ertragen. Selbst für dies alles keineswegs ein Zukunfts-
den Verlust verant- modell von Kirche sei, sondern ein
wortlich zu sein wür- Notfallsmodell, denn Glaube brauche
de uns noch tiefer Gemeinschaft, brauche den Empfang
verletzen und uns der Kommunion, das Versammeln
noch tiefer in diese um den Altar. Dennoch war es ein
negative Spirale hin- Angebot und es war eine Zeit, in
einziehen. Doch wie welcher in der Herausforderung eine
es immer zwei Seiten Chance lag.
gibt, etwas zu be- „Zieh weg aus deinem Land…Lass
trachten, sollten wir los“ (Gen 12,1). Nur wer bereit ist,
uns auch in Zeiten gewohnte Pfade zu verlassen und
des Verlustes folgende Frage stellen: schlägen in den Tageszeitungen. Es neue Wege zu beschreiten, bleibt
Was habe ich verloren und was ist war die Herausforderung aber auch nicht stehen. Denn wir haben die Ge-
mir geblieben? Gleichsam einer Ver- die Chance, sich auf eine bisher un- wissheit: Gott ist mit uns, an jedem
lust- und Gewinnrechnung. bekannte Weise mit seinem Glauben Ort, zu jeder Zeit.
Corona hat uns vor diese Heraus- auseinanderzusetzen und diese Wo-
5Pfarre Mureck September 2020
Aus dem Pfarrleben
Firmvorbereitung für das Jahr 2020/2021
Liebe Firmkandidatin,
lieber Firmkandidat!
D u bist nun, wie die Redensart
sagt, aus den Kinderschuhen
herausgewachsen. Für dich be-
empfangen wie viele andere guten
Gaben, wie Nahrung, Kleidung und
ein Dach über dem Kopf.
ligem Geist erfüllt. Wenn du dankbar
und mit großem Vertrauen dieses
Geschenk annimmst und in deinem
ginnt ein neuer Lebensabschnitt: Jetzt hast du die Möglichkeit, dich Leben offen bleibst für das Wirken
Du bist auf dem Weg, erwachsen zur Firmung anzumelden. Damit be- des Heiligen Geistes, dann kannst
zu werden. ginnt für dich eine Zeit der Vorberei- du erfahren, dass er dir Beistand und
Früher haben deine Eltern weitge- tung auf die Firmung hin. Firmung ist Helfer bleibt.
hend dein Leben bestimmt, jetzt die Vollendung der Taufe. Komm am 12.10.2020 zwischen
wächst dein Wunsch nach Freiheit Mit deiner Firmgruppe wirst du Got- 13.00 Uhr und 18.00 Uhr in die Pfarr-
und Selbstständigkeit. Du denkst nun tesdienste besuchen und mitgestal- kanzlei und melde dich zur Firmung
bestimmt über vieles nach, was du ten, über dein Leben und Glauben an.
noch vor einiger Zeit fraglos ange- diskutieren, spielen und Spaß haben.
nommen hast. Du fragst jetzt: Ist alles Bitte bring deine Geburtsurkunde,
wahr und echt, was ich in der Schule Ziel der Firmvorbereitung ist es, dass den Taufschein und € 30,- (Unkos-
höre, was mir die Eltern sagen und du selber ein freies Ja zu deiner Tau- tenbeitrag) mit.
was meine Mitschüler meinen? Von fe sagen kannst: Ich bemühe mich, Bereiten wir uns gemeinsam auf die-
dieser prüfenden Einstellung nimmst Christus, den Sohn Gottes als den ses große Fest vor!
du auch deinen Glauben nicht aus. Herrn meines Lebens anzunehmen.
Diesen Entschluss kann dir niemand Wir freuen uns auf dich!
Das ist gut so; denn du sollst fähig
werden, deinen eigenen Standpunkt abnehmen, weder deine Eltern noch Vorinformation: Aus gegebenen An-
zu finden. Dein Glaube an Christus sonst jemand. lass findet heuer keine Wallfahrt nach
hat seine eigene Geschichte. Ange- Firmung ist aber noch mehr als ein Maria Schnee statt.
fangen hat diese Geschichte, als dei- nachgeholtes, freiwilliges Ja zur Du bist jedoch, wie sonst auch, am
ne Eltern dich zur Taufe brachten. Taufe. Wie Jesus für die Seinen um Sonntag, den 11.10.2020 um 8.45
Natürlich konnten dich deine Eltern die Gabe des Heiligen Geistes gebe- Uhr zum festlichen Gottesdienst in
damals nicht fragen, ob du die Tau- tet hat, so betet die Kirche für dich. der Pfarrkirche eingeladen. Nimm
fe empfangen willst. Dafür warst Der Firmspender salbt deine Stirn, deine ganze Familie mit!
du noch zu klein. Du hast die Taufe als Zeichen, dass Gott dich mit Hei-
Margareta Fruhmann - Pfarrsekretärin
Liebe Pfarrbewohner und Freunde, Vielklang stellt sich vor!
W ir sind vier junge, musikali-
sche Mädchen und gestalten
Hochzeiten, Taufen, Begräbnisse,
Sie sich unter folgen-
der Nummer:
0664 / 8610709
Messen, Jubiläen.
Wer sind wir? Christina Haas Wir freuen uns, wenn
aus Lichendorf (Gesang, Klavier), wir für Sie singen
Helene Paar aus Graz (Gesang, bzw. spielen dürfen!
Cajon), Melanie Pölzl aus Pich-
la bei Mureck (Gesang, Gitarre), Text & Foto: Rohrbacher
Julia Rohrbacher aus Mureck (Or-
gel, Klavier, Gesang).
Sollten Sie sich eine musikalische
Umrahmung wünschen, bitte melden
6Nummer 323 Pfarre Mureck
Aus dem Pfarrleben
Liebe Firmkandidaten der Pfarre Mureck!
A uf den 8. November 2020 freue
ich mich schon, feiern wir an
diesem Tag doch das große Fest der
Nun bin ich Pfarrer in der Weststei-
ermark in den beiden Pfarren Stainz
und Bad Gams.
Firmung. Ihr bereitet euch derzeit mit viel Zeit-
Das erste Pfingstfest vor 2000 Jahren aufwand und Einsatz auf die Firmung
hat das Leben der Apostel sehr ver- vor. Ich ermutige euch, sich auf diese
ändert. Aus den verängstigten und Fest des Geistes Gottes einzulassen.
zurückgezogen lebenden Männern Der Heilige Geist hat auch Überra-
wurden begeisterte Zeugen für Jesus schungen parat, öffnet euch ihm. Üb-
Christus. Dieser Geist Gottes soll rigens die Kirche in der Steiermark
auch euer Leben prägen. braucht auch euren Beitrag, damit
Ich möchte mich kurz vorstellen: sie weiterhin lebendig und jung sein
Neun Jahre war ich Kaplan, davon 3 kann; auch wenn sie schon 2000 Jah-
Jahre in Mürzzuschlag und 6 Jahre re „jung“ ist.
im LKH Graz. Danach war ich 22 In der Vorfreude auf unsere Begeg-
Jahre als Pfarrer in der Oststeiermark nung bei der Firmung grüße ich euch
tätig. Dann hatte ich für sechs Jahre herzlich
den Auftrag den Bischof bei seinen
vielfältigen Aufgaben für die Kirche Euer Firmspender
in der Steiermark zu unterstützen. Franz Neumüller
7Pfarre Mureck September 2020
Aus dem Pfarrleben
Ora et labora – Bete und arbeite
schen Arbeit und Gebet letzten Endes
zu Gott führt. Sicherlich können wir
uns durch ein Gebet auch während
der Arbeit psychisch entlasten, in-
dem wir ein kurzes Zwiegespräch mit
unserem Schöpfer suchen. Das muss
nicht unbedingt ein vielen Gläubigen
bekanntes, formal von den Kirchen
vorgegebenes und traditionelles Ge-
bet sein wie das Vaterunser, das Ge-
grüßt seist du Maria, das Glaubens-
bekenntnis, ein Rosenkranz u.a.m.
Das würde zu viel Zeit kosten und
vom Arbeitgeber wohl nicht toleriert
werden. Ein kurzer Gruß, ein freund-
liches Lächeln, ein Dankeschön für
D
erlebtes Schönes aber auch eine Bitte
ieses Bild, aufgenommen wäh- ist Arbeit, einmal abgesehen von der
um Erfüllung eines Wunsches gegen
rend eines Spazierganges am überlebenswichtigen Erwerbsarbeit,
Himmel geschickt, können das Le-
Ostersonntag, veranlasste mich noch in sehr hohem Maße anderwär-
ben wieder in einem anderen Licht
zum Verfassen des folgenden Tex- tig sinnstiftend.
erscheinen lassen. Beten heißt Zwie-
tes. Zu arbeiten – ob körperlich oder sprache zu halten mit meinem Gott,
geistig - gibt unserem Leben ei- meinem Schöpfer, meinem Beschüt-
Abgesehen davon, dass Traktor und nen Sinn, definiert unseren Platz zer. Das kann ich zu jeder Zeit tun,
dazugehörendes Gerät eine riesige in der Gesellschaft, bestimmt an jedem Ort und wann ich gerade
Staubwolke entwickelten, war es den Ablauf unseres Lebens und das Bedürfnis dazu habe. Gott wird
doch irgendwie seltsam, beinahe ein stärkt das eigene Selbstwertgefühl. mich hören. Und noch etwas zum
Schock, an einem der größten christ- Arbeit ist demnach ein Eckpfeiler des Abschluss dieser Betrachtungen:
lichen Feiertage des Jahres jemanden menschlichen Daseins. Bricht die- Sonn- und Feiertage haben nicht nur
bei der Feldarbeit anzutreffen. Es ser aus welchem Grund auch immer einen religiösen Sinn. Sie sind auch
irritierte mich offenbar hinsichtlich (Krankheit, Arbeitslosigkeit) weg, da, um sich körperlich und geistig
meines von Kindheit an christlichge- so kann es zu schweren psychischen zu entspannen und sich zu erholen.
prägten Weltbildes. Und doch fragte Störungen, zu Alkoholismus, zum Auch Gott, der Schöpfer alles Seins,
ich mich, ob ich überhaupt dazu be- Zerfall des persönlichen Umfeldes muss nach getaner Arbeit müde ge-
fugt und es keineswegs tolerant sei, (Scheidungen, Verlust von Freuden) wesen sein, denn er „ruhte am sie-
über die feiertägliche Tätigkeit dieses und in ausweglosen Situationen so- benten Tag, nachdem er sein ganzes
Bauern die Nase zu rümpfen. Er ist gar zum Suizid führen. Werk vollbracht hatte“ (Gen 2,2).
ein freier Mann und keinem Men- Kommen wir nun zurück zu unserem
schen über sein Handeln Rechen- Thema „Ora und labora – Bete und Text & Foto: Josef Rothwein
schaft schuldig. Irgendetwas ist aber arbeite“. Der Spruch ist eine wesent-
trotzdem in unserem oft in Hinblick liche Maxime (ein Grundsatz) der
auf andere Religionen (vor allem Benediktiner, einem Mönchsorden
Islam und Judentum) zitierten und der römisch-katholischen Kirche.
überhöht dargestellten christlichen Grundsätzlich geht es darum, dass
Kulturkreis schiefgelaufen. Die Er- sich die Arbeit und das Gebet stets
träge unserer Erwerbsarbeit decken abwechseln, sich ergänzen. Das Ge-
schon bei weitem die Grundbedürf- bet wird nicht als Müßiggang angese-
nisse der Menschen in unserer west- hen, sondern ist eine Form der inne-
lichen Industriegesellschaft und für ren Arbeit. Das Entscheidende dabei
das häufig unnütze Mehr an Konsum ist nämlich nach der Idee des Ordens-
ist man bereit, physische und psychi- gründers Benedikt von Nursia (480 –
sche Gesundheit zu opfern. Und doch 547), dass dieses Wechselspiel zwi-
8Nummer 323 Pfarre Mureck
Aus dem Pfarrleben
Fronleichnam 2020
Ich bin für dich da – dies „Wort des Jahres
2020“ lauten, denn
ist eine starke Zusage von Abstand auf allen
Jesus Christus an uns Ebenen zu halten,
alle. prägt unser Leben
seit dem Corona-
Das Hochfest Fronleichnam zielt auf
Ausbruch im vergan-
die Herzmitte unseres christlichen
genen März.
Glaubens: Auf Jesus Christus selbst.
Abstand im gesell-
Es geht um seine Gegenwart, Gott ist
schaftlichen und
im konsekrierten Brot und Wein mit-
wirtschaftlichen Le-
ten unter uns.
ben, Abstand von
Er schenkt sich selbst für uns Glau- Auslandsreisen, Ab-
bende als „Brot des Lebens“, als stand von Besuchen
Kraft für den Alltag. und auch Abstand im
Er stiftet Gemeinschaft und lädt uns kirchlichen Leben.
ein, gemeinsam auf dem Weg zu sein. Auch wir haben
Am Fronleichnamsfest tragen wir die Abstand gehalten,
Botschaft Gottes auf die Straßen un- wie es auf dem Foto
serer Stadt und Dörfer hinaus. deutlich erkennbar
Das Allerheiligste wird begleitet von ist, und trotzdem wa- Wir hier in Mureck haben diesen
der Musikkapelle und von den Verei- ren wir eine Gemeinschaft. Auftrag erfüllt, sind hinaus auf dem
nen und einer großen Schar der Gläu- Aber ich sehe auch darin eine große Kirchplatz gegangen und haben ge-
bigen. Chance, unseren Lebensrhythmus zu meinsein gebetet und Gott gedankt.
Freude herrscht vor, denn Christus ist entschleunigen? Zum Abschluss haben wir „Großer
auferstanden und lebt, er ist in unse-
„Nachzudenken“ – über meinen Gott, wir loben dich“ gesungen.
rer Mitte das Brot des Lebens.
Glauben – über meine christliche Ein großes „Danke“ an alle Schwes-
Doch in diesem Jahr war es anders, Ausrichtung. tern und Brüder, die gekommen
auf Grund des Coronavirus hieß es
Die Mitte von Fronleichnam ist die waren und ein herzliches „Danke“
Abstand halten.
Feier der Eucharistie, das „Geheim- auch an all jene, die zuhause mit
Keine Musikkapelle, keine Vereine, uns im geistigen Sinne mitgefeiert
nis unseres Glaubens“.
aber eine kleine Schar von Gläubi- haben.
gen. In dieser Gedächtnisfeier bleibt Jesus
im Sakrament von Brot und Wein die „Vergeltsgott“
Abstand halten, so könnte auch das
Mitte unserer christlichen Gemeinde. Euer Diakon Siegfried Röck
Jubiläum
A m 1. September 1970
ist Pater Jos
Deutsch Goritz gekommen.
nach
Er feiert sein 50-jähriges Wirken
in der Pfarre. Am 13. Septem-
ber um 10.00 Uhr feiern wir ei-
nen Dankgottesdienst. Das Foto
stammt aus dem Jahr 1973.
9Pfarre Mureck September 2020
Aus dem Pfarrleben
Großes Fest zum Patrozinium des Hl. Bartholomäus
Die Pfarre Mureck feierte am 23. August mit ihrem Pfarrer Slawek Bialkowski sein
silbernes Priesterjubiläum.
Gemeinsam mit ihm wurde auch das goldene Priesterjubiläum von Altpfarrer Franz Kügerl gefeiert.
Der würdevolle Gottesdienst wurde musikalisch von der Grenzlandtrachenkapelle Mureck umrahmt.
Zur Agape lud der Pfarrgemeinderat.
Text: Anna Rössler
Fotos: Werner Friedl
10Nummer 323 Pfarre Mureck
Aus dem Pfarrleben
"Möge die Liebe Gottes Euch stets begleiten" - und jeden Tag neu in Gottes Hand
geborgen sein!
Ich gratuliere euch recht herzlich zu Leben hinaus zu geben und das seit gemeistert und habt euch dabei auch
eurem 50. und 25. Priester- Jubiläum, vielen Jahren in unserer Pfarrgemein- den Respekt und die Sympathie der
danke euch für eure Arbeit zu Ehren de, ist nicht und war nicht leicht und Menschen in unserer Stadtpfarre und
Gottes und zum Nutzen der Men- brauchte und verbrauchte viel Kraft, in unserem Pfarrverband erworben.
schen in der Vergangenheit und bis Energie und Ausdauer. Diese Gelegenheit bietet sich, hoch-
hin zum heutigen Tage. Eure damalige Entscheidung, den geschätzte Herrn Pfarrer an, euch mit
Dienst in unserer Kirche als Stellver- einem großen, herzlichen „Vergelt`s
50 Jahre und 25 Jahre Diener im treter Christi zuverrichten, kann ich Gott“ zu danken für alles, was ihr mit
Weinberg Gottes - dies ist ein sehr inzwischen sehr gut nachvollziehen. euren seelsorgerischen Einsatz für
hohes Jubiläum, zu dem ich euch Umso mehr freue ich mich zu sehen, die Menschen in unserer Stadtpfarre
ganz herzlich gratuliere. dass Ihr euch weiterhin mit voller und Pfarrgemeinde getan habt.
Ein halbes und ein viertel Jahrhun- Kraft und Einsatz in den Dienst für Ein altes Sprichwort sagt: "Mit
dert in der Kraft und Liebe Gottes bei die Kirche einbringt. den Menschen ist es so wie mit dem
den Menschen zu sein, in allen Le- Ihr habt diese Herausforderung in Wein. Je älter und reifer, desto bes-
benslagen, in Freude und Leid, von eurer 50 und 25-jährigen seelsorgeri- ser"!
der Geburt bis zum Tod, ihnen den schen Tätigkeit und insbesondere in
Sinn des Lebens zu erschließen, eine unserer Pfarrgemeinde Mureck und Text: Franz Hödl
Perspektive weit über das irdische Vorsitzender des PGRs Mureck
in unsrem Pfarrverband hervorragend
11Pfarre Mureck September 2020
Aus dem Pfarrleben
Pfarrer Franz Kügerl - 50 Jahre Priesterleben
„Der red ja nix „ meinte eine alte Frau, als wir dich, lieber Herr Pfarrer, auf unserem
Pilgerweg nach Mariazell zum ersten Mal trafen. Die Bustür öffnete sich, du kamst herein
und sagtest. „Guten Morgen. Ich bin euer neuer Pfarrer.“ Dann warst du wieder weg.
B ald darauf warst du in Mureck und wir
lernten deine kurze und manchmal etwas
ruppige Art zu reden, kennen und schätzen.
Mit einem Schmunzeln konntest du vieles sagen
und man konnte dir einfach nicht böse sein, vor
allem deshalb, weil du auch selbst offen warst für
konstruktive Kritik.
Du blickst nun zurück auf 50 Jahre Priesterleben
und hast 25 Jahre davon in unserer Pfarre verbracht.
1991 kamst du zu uns und wir waren alle neugierig.
Bald sollte sich herausstellen, dass vieles anders
wurde in unserer Pfarre. Wir wurden eine offene
Pfarre mit reger Mitarbeit der Pfarrbewohner.
„Gutes nicht verhindern“ war dein Lieblingssatz
und bald konnten auch jene, die meinten, der Herr
Pfarrer delegiert gerne, erkennen, dass das deine
große Stärke war. In kürzester Zeit hatten wir neben
dem PGR eine riesige Mitarbeiterschar: im Pfarrhof
werkten tüchtige Pfarrsekretärinnen und Pfarrhaus-
hälterinnen, in der Kirche mehr als 40 Ministranten
und Ministrantinnen; ,Religionslehrer, 35 Lektoren
und Lektorinnen, 8 Kantoren und Kantorinnen, „2
Organistinnen, 15 Kommunionhelfer und Kommu-
nionhelferinnen, Totengräber , mehrere Mesner,
Vorbeter und Vorbeterinnen, eine große Schar an
Pfarrblattausträgern und Austrägerinnen. Es war dir
wichtig, dass die Pfarrblätter persönlich ausgetra-
gen wurden, damit Kontakte geknüpft wurden. Du
hast es sogar geschafft, zwei Diakone zu gewinnen.
Wie voraussehend und wertvoll das war, spüren wir
heute, in der Zeit des Priestermangels. Die musi-
kalische Gestaltung war rege und unterschiedlich:
Organistinnen ,,Jugendchor Da Capo, Kantoren
und Begräbnissängerinnen, Dorfrundenchöre, Kin-
derstimmen der Minis, Orgelkonzerte Schulchöre,
Rock im Pfarrhof begeisterten die Pfarrbewoh-
ner.…
Am Samstagvormittag war immer reges Treiben
rund um die Kirche. Du warst oft dabei und hast
zu einem Getränk und einem Gespräch eingeladen.
Das DU mit der ganzen Pfarrbevölkerung war dir
vom Anfang an wichtig. So kam man leichter ins
Gespräch.
Ein besonderes Anliegen waren dir immer die Mi-
nis. Mit Begeisterung machten sie ihren Dienst und
12Nummer 323 Pfarre Mureck
Aus dem Pfarrleben
freuten sich auf die Mini Lager, die
Fußballspiele, das Traubenfest, die
Mini Olympiaden. Stolz warst du
immer auf die große Zahl der Minis
bei der Rorate. Sie war immer zwei-
stellig!
Eines deiner Lieblingskinder war
das Pfarrfest. Es war ein Fest für alle
Pfarrbewohner. Du bist zu den Leu-
ten gegangen und hast es verstanden,
auch jene zur Mitarbeit zu motivie-
ren, die der Kirche nicht nahestan-
den.
Auch das Pfarrblatt war dir ein be-
sonderes Anliegen. Bei deinem Ein-
trittsbesuch bei den Nachbarn kam
das Gespräch auf das Pfarrblatt. Im
Nu hattest du meinen Mann, der nur
selten in die Kirche geht, begeistert
und er machte 25 Jahre lang das Lay-
out für das monatliche Pfarrblatt.
So war es in vielen Tätigkeiten. Du
hast den Samen gesät und hast bald
Menschen gefunden, denen du die
Aufgaben zutrautest: Jungscharfüh-
rerinnen, Minibetreuerinnen, KFB
und KMB. sie alle leisteten wertvolle
Arbeit.
Das Pfarrcafe war dir auch ein beson-
deres Anliegen. Das Gerümpel aus
dem alten Gewölbe wurde entfernt auch in der ganzen Steiermark und Zuhause hast du uns mit einer Knöp-
und es entstand ein wunderschöner im Ausland. Sogar den Großglockner ferlharmonika überrascht. Du hattest
Raum, der beinahe wöchentlich als hast du als Wanderer und mit dem dir heimlich das Harmonikaspielen
Begegnungsraum nach den Messen Rad bezwungen. Nach Gusswerk hat beigebracht.
genutzt wurde. Bei Kuchen und Kaf- es dich immer wieder zum Schifah- 50 Jahre Priesterleben! Wir gra-
fee traf man sich zum gemütlichen ren hingezogen und mit tüchtigen tulieren dir herzlich und danken
Gespräch. Wanderern hast du einmal im Jahr für die wertvollen Jahre in unserer
am Mureck eine Bergmesse gefeiert. Pfarre. Wir wünschen dir von gan-
In den 25 Jahren in Mureck warst du
ein fleißiger Baumeister, Alles wurde zem Herzen Gesundheit und freuen
erneuert, die Kirche innen und außen, Vieles könnte ich noch von deiner uns, wenn wir dich wieder einmal
die Patrizikirche, der Pfarrhof mit all Zeit in Mureck berichten. Bei all bei uns in der Pfarre begrüßen dür-
seinen Nebengebäuden, der Friedhof deinen Aktivitäten bist du immer fen.
mit der Aufbahrungshalle. Der Park- bescheiden geblieben. Während der
platz wurde mit Bäumen bepflanzt. Renovierungsarbeiten des Pfarrhofs
Neben all dieser Aktivitäten warst du und nach deiner Pensionierung bist Text: Grete Leschanz
ein guter Seelsorger der immer ein du in das kleine Organistenhaus ne- Fotos: 2020 Werner Friedl
offenes Ohr für seine Menschen hat- ben der Patrizikirche gezogen und Fotos: 1970 Achiv
te. Es war dir, wichtig, dass wir aktiv hast bescheiden in zwei kleinen Räu-
in den Gottesdiensten mitwirkten. men gewohnt. Als eine große Flücht-
lingsfamilie im 1. Stock einzog, hast
Als Ausgleich zu deinem Seelsorge-
du auf das zweite Zimmer verzichtet,
dienst warst du sportlich in der Natur
damit sie mehr Platz hatten. Bei ei-
unterwegs. So traf man dich oft auf
ner Einladung in dein bescheidenes
dem Fahrrad rund um Mureck, aber
13G e Pfarre
s cMureck
henke September 2020
Gottes Aus dem Pfarrleben
Messe in Hainsdorf-Brunnsee
„Jesus sprach: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet
euch nicht!“ ist eine Bibelstelle aus dem Matthäus
Evangelium zum 19. Sonntag im Jahreskreis.
Der Lavendel
Seit Jahresbeginn 2017 gibt es eine Ru-
brik im Pfarrblatt: Geschenke Gottes.
In jeder Ausgabe habe ich eine Pflan-
ze beschrieben und ihre Bedeutung für
uns Menschen genauer erläutert.
Heute schreibe ich über meine Lieblings-
D
blume Lavendel. Ich mag alles an ihr: azu trafen sich am Samstag Veranstaltungen konnten bei uns im
den herrlichen Duft, die schönen Blüten, davor die Dorfbevölkerung Dorf nicht abgehalten werden. Daher
die lila Farbe, die nie aufdringlich wirkt, von Hainsdorf-Brunnsee beim entschlossen wir uns, auch das jähr-
sowie das Aroma der Blätter mit ihrer Mehrzweckhaus und feierten mit liche „Maibeten“ nachzuholen und
Heilwirkung. In unserer Gegend ist dieser Herrn Pfarrer Slawek Bialkowski diesen Dorfgottesdienst zu feiern.
Halbstrauch gut winterhart, was mitunter bei herrlichem Sommerwetter ei- Vielen Dank an Herrn Pfarrer für das
zur Beliebtheit in unseren Gärten beiträgt. nen Dorfgottesdienst im Freien. Lesen der heiligen Messe und an alle
Die Heilkräfte sind großteils bekannt: be- Gerade jetzt in der Zeit, wo das Coro- Dorfbewohner, die sich im August an
ruhigend, entspannend, schlaffördernd, na-Virus unser Gemeinschaftsleben den Feiern beteiligten. Man konnte
krampflösend und ausgleichend. Diese beeinflusst, ist gegenseitiges Vertrau- spüren, wie sich alle wieder auf die
Blume kann man überhaupt vielseitig zu- en und Rücksichtnahme sehr wichtig Treffen freuten.
bereiten: als Tee, als Tinktur, als Ölauszug, – Abstand halten ist angesagt. Einige
als Essig, als Hydrolat und als ätherisches Besucher hatten sich schon über Mo- Foto & Text: Rosemarie Liebmann
Öl, als Kräutersalz und als Blütenzucker. nate nicht gesehen, viele Feiern und
Ich vermute, dass viele zu Hause ein La-
vendelsackerl haben. Die ätherischen Öle
in den getrockneten Blüten vertreiben Schulmesse im Garten der Mittelschule
ungeliebte Motten und Hausstaubmilben.
H
Im Gegenzug verhilft ein Lavendelsackerl
inter jedem Ende versteckt
neben dem Kopfkissen zu gutem Schlaf.
sich ein neuer Beginn.
In diesem Jahr nimmt seine desinfizieren-
de Wirkung an Bedeutung zu, darum ver- Auf das Schuljahr 2019/20 blicken
wende ich Lavendel gerne als Raumspray wir zurück, das Schuljahr 2020/21
oder zum Räuchern. liegt vor uns. Was die Zukunft bereit
hält, wissen wir nicht. Wir wünschen
Haben Sie schon mal in Ruhe beobachtet uns einen guten Teamgeist, eine gute
wie viele Insekten und Bienen sich auf Zusammenarbeit aller Beteiligten,
den Blüten eines Lavendelstrauches tum- Freude, Motivation und Begeiste-
meln? Hiermit meine abschließende Bitte: rung, viele Erfolge, schöne Erlebnis-
seien Sie weiterhin sorgsam im Umgang se und Erfahrungen und vor allem ein
mit Kräutern und achten Sie die Natur und gesundes neues Schuljahr!
Schöpfung.
Foto & Text: Dir. Manuela Berhold
Herzlichst Ihre Kräuterpädagogin Doris Maier
14
www.zuhauseimkraeuterglueck.atNummer 323 Pfarre Mureck
Aus dem Pfarrleben
Menschen mit Behinderung
„Menschen mit Behinderung dürfen nicht aus dem Grund der Behinderung allein
schlechter gestellt werden als Menschen ohne Behinderung, d. h. sie dürfen nicht
zeitverzögert diese Rechte wiedererhalten. Menschen mit intellektuellen Beein-
trächtigungen dürfen in ihrer Lebensqualität nicht unangemessen eingeschränkt
werden." Auszug aus einem Blatt des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumenten-
schutz als Empfehlung zu Lockerungsmaßnahmen der COVID-19-bedingten Einschränkungen ab 15.06.2020 in den
Einrichtungen:
A uch wir vom Arbeitskreis für
Menschen mit Behinderung wa-
ren mitten in den Vorbereitungen zu
unserem Bußgottesdienst Ende März,
als wir durch die Covid-19-Schutz-
maßnahmen diesen sowie die Drei-
faltigkeitsfeier Anfang Juni absagen
mussten. In den Einrichtungen und
Werkstätten wurde die Betreuung fast
gänzlich eingestellt. Die Menschen,
die dort arbeiteten, wurden zum Groß-
teil zuhause von ihren Angehörigen
betreut. Sämtliche Assistenzleistun-
gen wie Familienentlastung, Freizeit-
oder Wohnstätten wurden bis auf ein
Minimum eingeschränkt. Menschen,
die keinen Familienanschluss hatten,
konnten weiterhin in ihren Wohnun-
terberingungen bleiben und wurden
von ihren Assistenten betreut.
Für viele war es ungewohnt, nicht
mehr der täglichen Arbeit nachgehen Mit Mitte April kam langsam Schritt rung gesungen und gebetet.
zu können, nicht einkaufen oder ein für Schritt die sogenannte „neue Nor- Auch wir vom Arbeitskreis für Men-
Kaffeehaus besuchen zu können, den malität“ zurück. Je nach den Bestim- schen mit Behinderung wollen unse-
Gottesdienst nicht feiern zu können, mungen der einzelnen Trägereinrich- re Aktivitäten wieder aufnehmen und
Ostern nicht mit seinen Kollegen in tungen startete wieder die Betreuung starten nach dem Sommerurlaub mit
den Einrichtungen zu feiern. in den Wohnunterbringungen und der nächsten Feier.
„Die Messe ist mir schon abgegan- die Arbeit in den Werkstätten, diese
gen.“ „Ich habe immer im Sonn- anfangs als sogenanntes „isoliertes Am 19. September haben wir diese
tagblatt gelesen.“ „Bin in die leere Arbeiten“ in kleinen Gruppen. Auf um 14.00 Uhr in unserer Pfarr-
Kirche gegangen.“ „Habe im Fern- Hände waschen und desinfizieren kirche geplant. Das Thema ist auf
sehen geschaut oder die Radiomesse wird viel Wert gelegt und fleißig Grund der Erntezeit der Auszug aus
gehört.“ „Die Fleischweihe hat mir geübt, das Tragen von Schutzmas- dem Vaterunser:
schon gefehlt – obwohl im Fernsehen ken und Visieren ist nicht immer ein „Unser tägliches Brot gib uns
sie auch schön war.“ „Habe zuhause Problem und es wurde, so gut es geht heute“.
eine Kerze angezündet.“ „Das Pfarr- Abstand gehalten. Manche sozialen Wir laden Sie dazu herzlich ein!
cafe fehlt mir, wann gibt es wieder ei- Kontakte wurden bewusster gepflegt
nes?“ „Das Alleinsein ist nicht lustig, und wahrgenommen. Auch der Got- Foto & Text: Rosemarie Liebmann
bei der Arbeit gefällt es mir besser.“ tesdienst kann wieder besucht wer-
So einige Stellungnahmen von Men- den, anfangs zwar mit etwas Vorsicht
schen mit Behinderung aus unserer und Zurückhaltung, und es wird wie-
Pfarre zur COVID-19-Zeit. der gemeinsam mit der Pfarrbevölke-
15Geschichten
Pfarre Mureck die das Leben schreibt! September 2020
Liebe Leserin, lieber Leser, hier in dieser Rubrik könnte Ihr Text geschrieben ste-
hen. Schreiben Sie ein paar Zeilen über alles Mögliche zum Thema Ehe.
Wir freuen uns auf ihren Beitrag!
Die Einleitung des nachfolgenden Beitrages von Franz und Erika Klug, einem netten und engagierten Ehepaar aus Mu-
reck, gehört zu meinen Highlights der Texte im Pfarrblatt. Es ist toll, wenn der Humor nicht zu kurz kommt.
Elisabeth Neubauer neubauer13@outlook.at
Grazer Rathaus bewegte sich der Lebenspartner in Berlin. So kommen
Hochzeitszug nach Leibnitz ins auch wir öfter dorthin und in den Ge-
Schloss Seggauberg. Die Trauung nuss, diese wunderbare und interes-
war gültig, obwohl der Geistliche sante Stadt zu besuchen.
vorher - merklich - den Weinkel- Mein Franzi; der durch seine berufli-
ler aufsuchte. Von dort ging es im che Laufbahn sehr gestresst war, ge-
Konvoi nach Klöch. Scheenhiasl nießt die Ruhe zu Hause. Seine Hob-
und seine 4er Band begleiteten bys, einst ein bekannter südsteirischer
uns ins Gasthaus Domittner. Dass Tormann, lässt er ruhiger angehen.
die Braut gestohlen wird, ist nor- Er liest sehr gerne und löst mit Vor-
mal, hierzulande aber mit Trami- liebe Logicals. Wir diskutieren sehr
ner abgefüllt und zurückgebracht häufig,mehr oder weniger tempera-
auch? Und dass beim Wieder- mentvoll. Auch ist er ein Mensch, der
kommen der Braut der Bräutigam allem auf den Grund gehen möchte.
schon ganz eng mit einer anderen Manchmal macht er mich so wütend
Braut am Hochzeitstisch saß, war und ich denke, nie war ich so dumm
das ortsüblich? Meine Cousine wie damals, als ich „KLUG“ wurde.
und die Wirtin hatten sich diesen Ich habe natürlich auch meine Hob-
Scherz ausgedacht. Das konnte ja bys, der Haushalt macht sich ja allein,
lustig werden mit meinem Franzi! mit Garteln, Lesen, Malen und ich bin
Im März 1973 übersiedelten wir sehr gerne in der Natur. Was wir noch
nach Mureck, da mein Mann von der mögen, sind englische Krimis und
...und die Bibel hat doch Volksbank das Angebot bekam , die französische Filme. Jeder hat seine
recht! „Volksbank Mureck“ aufzubauen. Freiräume und ist des Öfteren alleine
Diese Aufbauarbeit war sehr arbeits- unterwegs.
I rgendwann schlug mein Mann im
Beisein seines Freundes die Bibel
auf, um zu sehen, was die Zukunft
intensiv und erforderte großen per-
sönlichen Einsatz. Währenddessen
erlebte ich die Arbeit in mehreren Natürlich verreisen wir auch zu zweit
bringen würde. Kindergärten, bis ich im wunderschö- gerne. Wien ist immer einen Besuch
nen Kindergarten in Deutsch Goritz wert und auch Graz, um diese Plat-
Und es stand geschrieben: Siehe, es zerl aufzusuchen, wo man früher
wird eine lange Dürre kommen. Ich landete, wo ich über 30 Jahre verblieb.
Inzwischen bekamen wir zwei Töch- unterwegs war. Dann denken wir da-
war damals, es war die Zeit von Twig- ran, wie lange wir schon gemeinsam
gy, sehr dünn. Und als mein zukünfti- ter und bauten ein Haus im Dörfl in
Mureck. durchs Leben gehen und wie rasch die
ger Mann Franz und ich uns zum ers- Zeit vergeht. Hier in Mureck, dieser
ten Mal begegneten, begriff er diesen Wenn ich so zurückblicke, haben wir lieblichen kleinen Stadt, kann man
biblischen Ausspruch. viele schöne, aber auch sehr anstren- seine Pension genießen. Viele Be-
Kennen lernten wir uns in Graz, wo gende Jahre hinter uns. kannte und Freunde leben hier und
wir uns häufig trafen, natürlich wie Aber irgendwann kommt die Zeit der man freut sich, sie auf der Gasse oder
alle Verliebten vor der Weikharduhr. Ernte. Unsere Töchter sind längst er- in einem der vielen Lokale zu treffen.
Einige Jahre später heirateten wir wachsen. Helene, die Jüngere, wohnt Wir schätzen die Au und hoffen, noch
nicht wie meist im Heimatort der mit ihrem Sohn Lorenz bei Leibnitz lange hier sein zu dürfen.
Braut, sondern es zog uns in den stei- und wir sehen uns häufig. Daniela,
rischen Süden. Nach der Trauung im die Ältere, lebt seit Langem mit ihrem Text und Foto: Franz u. Erika Klug
16Wir gratulieren unseren Ehejubilaren ganz herzlich
Nummer 323 zu
Pfarre Mureck
ihrem besonderen Hochzeitstag!
Maximilian & Maria Lackner Adolf & Ernestine Potocnik Franz & Rosa Cernko
(geb. Gangl) (geb. Senekowitsch) (geb. Kremberger)
Diepersdorf – 10.5.1980 Weitersfeld – 14.6.1980 Oberrakitsch – 19.7.1980
Konrad & Marija Schilli Johann & Helene Fuchs Othmar & Maria Gombocz
(geb. Grün) (geb. Schultes) (geb. Rößler)
Mureck – 2.8.1980 Mureck – 19.7.1980 Weitersfeld – 23.8.1980
Hans-Peter & Ingrid Neumeister Ernst & Erna Baumann Otto & Gertrude Haid
(geb. Scheucher) (geb. Lenz) (geb. Grubholz)
Weitersfeld – 30.8.1980 Diepersdorf – 2.5.1970 Ratschendorf – 2.5.1970 17Pfarre Mureck Aus dem Pfarrleben September 2020
Alexander & Elisabeth Tinauer Karl & Maria Totter Josef & Pauline Holler
(geb. Kocmuth) (geb. Kern) (geb. Pock)
Gosdorf – 2.5.1970 Eichfeld – 2.5.1970 Eichfeld – 20.6.1970
Alois & Elfriede Steyer Karl & Ingeborg Haring Rudolf & Johanna Ploder
(geb. Sabotha) (geb. Schiberth) (geb. Kern)
Misselsdorf – 16.5.1970 Mureck – 20.6.1970 Pichla – 29.8.1970
Adolf & Waltraud Linninger Johann & Margareta Riedl Rudolf & Maria Moder
(geb.Klöckl) (geb. Stiegelbauer) (geb. Wagner)
18 Mureck – 20.6.1970 Eichfeld – 23.7.1970 Gosdorf – 5.6.1960Nummer 323
Aus dem Pfarrleben Pfarre Mureck
Josef & Rosina Kaufmann Franz & Christine Fasching Werner & Gerlinde Urschitz
(geb. Kern) (geb. Monschein) (geb. Rudolf)
Oberrakitsch – 11.6.1960 Mureck – 7.5.1960 Mureck – 9.7.1960
PS: Die Corona-Krise
Aus Krisen erwachsen auch immer neue Kräfte. (Prof. Rita Süssmuth)
Ich bin überzeugt, dass Krisen Chancen sein können, wesentliche Aspekte in einer Beziehung zu erkennen
und sie zu verändern. (Katharina Saalfrank, Dipl. Päd.)
Viele Krisen gab es in den vorangegangenen Jahren, welche so einiges auf der Welt verändert haben. Ganz gleich ob
ungarischer Volksaufstand, Hongkong-Grippe, Tschernobyl, Vogelgrippe, Finanzkrise, Flüchtlingskrise oder so wie jetzt
die Corona-Krise. Da erscheinen private bzw. persönliche Krisen so einiges an Wert und Wichtigkeit zu verlieren. Un-
sere Ehejubilare haben auf Grund ihres Hochzeitsjubiläums schon viel erlebt und vieles gemeistert und heute sind sie in
unserem Pfarrblatt und wir dürfen, wenn auch aus gegebenem Anlass etwas verspätet zum besonderen Fest gratulieren.
Text: Elisabeth Neubauer
Fotos: Privat
Einladung zur Jubiläumsmesse
Der Hochzeitstag ist ein ganz
besonderes Ereignis im Leben
zweier sich liebender Men-
schen. Ein Anlass, der auf jeden
Fall gefeiert werden sollte. Ganz
egal, ob es sich um ein Jubiläum
oder um einen ungeraden Hoch-
zeitstag handelt. Deshalb sind
alle (Ehe-)Paare zum feierlichen
Gottesdienst am Sonntag, 25.
Oktober 2020, um 8:45 Uhr in
unsere Pfarrkirche eingeladen.
Traude Sudy - Vorsitzende-Stellvertreterin
PGR Mureck
19Pfarre Mureck September 2020
Taufen
Carlotta Katharina Mayr Marie Tscherner Simon Holl
(Mag. Verena Maria Mayr) (Sina Tscherner u. Mag. Stefan Tscher- ( Anita u. Martin Holl), Pichla
Mureck Foto:V.Mayr ner) Graz, Foto: Stefan Tscherner Foto:Thomas Haberl
Emely Krainer Anja Laposa
(Sabrina Vollmann u Kevin Krainer), (Mag. Birgit Laposa u. Markus Salamon) Mitterlabill
Lichendorf; Foto: privat Foto: Werner Laposa
Max Valentan Katrin Semlitsch Lian Koller
(Beatrice Valentan u.Markus Bruss), (Andrea u. Hubert Semlitsch) (Carina u. Markus Koller)
Gabersdorf Eichfeld Gosdorf
Rosa Leia Bauer Felix Christof Eisner Rebecca Eva Koch
(Caroline u. Roland Bauer) (Stephanie u. Christoph Eisner) (Christin & Christoph Koch)
Deutsch Goritz Mureck Mureck
20Nummer 323 Pfarre Mureck
Taufen
Lara Schmid Theodor Konrad
(Natalie Schmid u. Patrick Padaritsch), Gosdorf, (Doris & Florian Konrad)
Foto: G.Stehno Weitersfeld, Foto Privat
Erntedank
Erntedank betrifft nicht nur die Bauern.
Erntedank betrifft jeden von uns in irgendeiner Weise.
DANKEN für gesunde Kinder, Enkeln
DANKEN für den fürsorglichen Partner
DANKEN für hilfsbereite Nachbarn und Freunde
DANKEN für einen guten Arbeitsplatz
DANKEN für die Gesundheit
DANKEN gut nach Hause gekommen zu sein
DANKEN für ein hohes Alter in Würde
LOBEN und DANKEN dem Herrn
Valerie Faulent
(Natascha u Mario Faulent) Pichla Die Erntekrone wird vorbereitet.
Foto: Natascha Faulent, Mitte Juni wurde schon mit dem Sammeln der Ähren be-
gonnen. Zuerst Gerste, gefolgt von Weizen und Dinkel,
Ende Juli dann noch Hafer und im September Hirse. Die
Ähren wurden von PGR Adi Potocnik mit seiner Frau Erni
und mit meiner Hilfe zu Bündel gebunden und im Keller
zum Trocknen aufgehängt. Wir freuen uns schon, wenn wir
uns mit einigen Damen von Weitersfeld Ende September
treffen werden, um die Erntekrone zu flechten, und dann
am Sonntag, dem 4. Oktober, zum Dankgottesdienst in
die Kirche einziehen werden. Anschließend laden wir am
Kirchplatz zur Agape ein.
Ein herzliches Danke sagen wir den Getreidespendern:
Familie Herbert Geissler, Familie Klaus Strein, Hr. Franz
Roßmann und Hr. Karl Schwinger.
Text & Foto: Anna Rössler
21Pfarre Mureck September 2020
Aus dem Pfarrleben
Im Gedenken
Seit vielen Jahren ist der 2. Sonntag
im Oktober ein Fixpunkt für die Fuß-
wallfahrt nach Maria Schnee.
Dort wurden wir immer herzlich von Pfarrer Mr. Franz
Časl begrüßt und er lud auch nach der Hl. Messe
stets zur Agape ein. Am 5. Juni 2020 ist er zum Vater
heimgekehrt. Wir behalten ihn in lieber Erinnerung.
Möge er in Frieden ruhen.
Text & Foto:
Anna Rössler
Zum Nachdenken
Martin Gutl hat in seinem Büchlein „Was mir Kraft gibt“ zum
Gebet des Herrn, dem „Vater unser“, zu den einzelnen Versen
Ausführungen, zum gelebten Christsein, formuliert.
In der „Corona Zeit“ denken wir vielleicht mehr nach, - stellen so unsere Überlegungen an.
„Vergib uns unsere Schuld“, dieser Abschnitt aus dem Buch, könnte uns zu weiteren Ge-
dankengängen, zu anderen Verhaltensweisen, inspirieren.
Vergib uns unsere Schuld
Verzeih uns, denn wir wissen nicht, ohne auf den Kern
was wir tun, der Forderungen einzugehen.
wenn wir die Umwelt zerstören. Verzeih uns,
Vergib uns unsere Feigheit, dass wir aus Jesus dass wir aus Angst,
nicht zu dem zu stehen, einen harmlosen Religionsstifter wir könnten schuldig werden,
was wir versprochen haben. gemacht haben. weder selbständig denken,
Verzeih uns unsere Unaufmerksam- Verzeih uns, noch eigene Ideen ausführen.
keit im Gespräch mit Menschen. dass wir zwar gläubig sein möchten, Verzeih uns,
Wir hören und hören doch nicht, unseren bequemen Lebensstil dass wir uns deine Kraft
was ein Mensch uns sagen möchte. aber nicht zu ändern bereit sind. nur sehr spärlich zunutze machen!
Wir überhören den Schrei aus dem Verzeih uns, Verzeih uns,
Abgrund. dass wir für uns selbst unsere lähmenden Behauptungen:
Verzeih uns, keine Verantwortung übernehmen „Da kann man nichts machen!“
dass wir ständig Ausreden gebrau- wollen, Vergib uns unsere Schuld!
chen, wenn es ums Teilen geht. sondern unkontrollierten Kräften Öffne unsere Augen,
Verzeih uns, wie Schicksal, Politik, Erbe, damit wir sehen,
dass wir die Worte der Heiligen Erziehung, die Schuld an unserem wieviel wir im Kleinen tun könnten!
Schrift als erbauliche Lebensweis- Versagen zuschieben.
heit deuten, Verzeih uns, Vorbereitung: Waltraud Tuscher
22Nummer 323 Pfarre Mureck
Gott hat zu sich gerufen
Walter Sommer (87) Margarete Hödl (70), Walter Röck (72) Michael Ibitz (44) Alfred Kolleritsch
Misselsdorf Gosdorf Ratschendorf Pichler Hainsdorf-Brunnsee
Regina Pock (66) Maria Haas (84) Rudolf Hanny (73) Hermann Haas (96) Rainer Dirnböck
Mureck Eichfeld Ratschendorf Mag. (68) Mureck
Ratschendorf
Josef Muchisch (89) Josefine Petritsch Otto Franz Sommer
Gosdorf (64) Mureck (67) Oberrakitsch
Herzlichen Dank für die Spende!
Spenden aus Begräbnissen:
Wagner Anna für die Stadtpfarrkirche € 100,-
Kolleritsch Alfred für die Stadtpfarrkirche € 311,70 Malerei von Gerald Brettschuh in der Aufbahrungshal-
Josef Muchitsch für die Wallfahrtskirche Maria Helfbrunn, € 138,60 le in Mureck. Foto: Slawek
Otto Franz Sommer für die Stadtpfarrkirche € 342,72
Impressum: Mobil: +43 676 874 269 88 Mag. Slawomir Bialkowski,
Herausgeber und Verleger: E-Mail: mureck@graz-seckau.at, Layout: Monika Sonderegger-Lang.
Pfarramt Mureck, http://mureck.graz-seckau.at Druck: Niegelhell, Leibnitz.
Tel. & Fax.: 03472/2318, Für den Inhalt verantwortlich:
23Pfarre Mureck September 2020
Termine
Sonntag, 6.9.2020 Samstag, 24.10.2020 Mittwoch, 2.12.2020
8.45 Uhr: Hl. Messe 10.00 Uhr: Firmung in 6.00 Uhr: Rorate
Deutsch Goritz (Firmspender:
Dienstag, 8.9.2020, em. Univ.-Prof. Kan. Mag. Dr. Sonntag, 6.12.2020
Mariä Geburt Bernhard Körner) 8.45 Uhr: Hl. Messe
9.00 Uhr: Hl. Messe in Helfbrunn
10.00 Uhr: Hl. Messe in Helfbrunn
Sonntag, 25.10.2020
Ende der Sommerzeit
18.00 Hl. Messe in Weitersfeld bei Sonntag der Weltkirche – Missions-
der Kapelle sammlung - Jugendaktion Missio: Messen in Mureck
Schokoladenverkauf Mittwoch 9.00 Uhr
Sonntag, 13.9.2020
8.45 Uhr: Ehejubiläumsmesse gestal- Freitag & Samstag 18.30 Uhr
8.45 Uhr: Hl. Messe
tet von der Musikgruppe X-fears Samstag 18.30 Uhr
19.00 Uhr: Hl. Messe in Helfbrunn
Sonntag, 1.11.2020 – Sonntag & Feiertag 8.45 Uhr
Samstag, 19.9.2020 Allerheiligen
14.00 Uhr: WGD - gestaltet 8.45 Uhr: Hl. Messe
Arbeitskreis Menschen mit Behin-
derung
14.00 Uhr: Friedhofsgang mit Grä- Messen in Deutsch Goritz
bersegnung und Heldenfeier
Sonntag 10.00 Uhr
Sonntag, 20.9.2020 8.30 Uhr
Montag, 2.11.2020 – Allersee- Dienstag
8.45 Uhr: Hl. Messe
len Donnerstag 19.00 Uhr/
Sonntag, 27.9.2020 18.30 Uhr: Hl. Messe 18.30 Uhr Winterzeit
8.45 Uhr: Hl. Messe
Mittwoch, 4.11.2020
10.00 Uhr: Erntedankfest in 18.00 Uhr: Leonardiamt in Diepers-
Deutsch Goritz dorf
Druckkostenbeitrag:
Sonntag, 4.10.2020 Sonntag, 8.11.2020
Caritas Sammlung - 08:45 Uhr: WGD
Erntedankfest Herzlichen Dank für Ihren bisher
8.45 Uhr: Hl. Messe - gestaltet von
10.15 Uhr: Firmung in Mureck geleisteten Druckkostenbeitrag!
den „Murecker Altsteirerinnen“
(Firmspender: Kan. Msgr. Durch Ihre Spenden können wir un-
Einzug mit der Erntekrone (Wei-
Mag. Franz Neumüller) ser Pfarrblatt in dieser hohen Qualität
tersfeld), Agape nach der Messe drucken lassen! Sie haben bei jeder
Sonntag, 15.11.2020 Ausgabe die Möglichkeit, eine Spen-
Sonntag, 11.10.2020 Caritas Elisabeth Sammlung de für das Pfarrblatt zu überweisen:
Wallfahrt nach Maria 8.45 Uhr: Hl. Messe Empfänger:
Schnee – abgesagt! Röm. Kath. Pfarre Mureck
8.45 Uhr: Hl. Messe mit Firmkadi- Sonntag, 22.11.2020 -
IBAN: AT89 3837 0000 0300 0791
daten 2020/2021 Christkönigssonntag
8.45 Uhr: Hl. Messe BIC: RZSTAT2G370
10.15 Uhr: Erstkommunion
in Deutsch Goritz Verwendungszweck:
Samstag, 28.11.2020 Druckkostenbeitrag
Dienstag, 13.10.2020 18.30 Uhr: Messe mit Adventkranz-
19.00 Uhr: Hl. Messe in Helfbrunn segnung Öffnungszeiten Kanzlei
Mo: 16.00-18.00,
Sonntag, 18.10.2020 Sonntag, 29.11.2020 –
1. Advent - Adventkranzseg- Mi: 8.00-11.00 Uhr
8.45 Uhr: WGD
nung Fr: 8.00-11.00 Uhr
10.15 Uhr Erstkommunion 8.45 Uhr: Hl. Messe
in Mureck
24Sie können auch lesen