Messe-Guide - bis 4. April 2019 in Nürnberg - Deutsche Messe
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2 EDITORIAL
WILLKOMMEN IN
9
NÜRNBERG!
W
ir freuen uns sehr darauf, Sie
auf der diesjährigen Leitmesse EINGANG
ALTENPFLEGE willkommen zu MITTE
heißen. Der mit cirka 26.000 erwarteten
Fachbesuchern und rund 700 Ausstel-
lern auf 40.000 Quadratmetern größte
und bedeutendste Treffpunkt der Pflege-
branche steht unter dem Motto „Alten-
pflege in Bewegung“.
RAUM & TECHNIK (HALLE 9)
Dabei ist nicht nur bei den Rahmenbedin-
gungen der Pflege vieles in Bewegung, Der Innovationskompass
es sind die Menschen in der professio- der Altenhilfe
nellen Altenhilfe, die etwas bewegen, ALTENPFLEGE Aveneo ist der Raum für
indem sie sich sowohl den tagtäglichen, Innovationen. Kommen Sie mit Start-ups
als auch den langfristigen Herausforde- und Hochschulen ins Gespräch. Seite 12
rungen in ihrem Beruf erfolgreich stel-
len. Absolutes Trendthema ist auch 2019
die Digitalisierung in der Altenpflege. Sie Auf Wachstum eingerichtet
zieht sich durch alle Bereiche der Pflege Die Sonderschau Universal Rooms zeigt
– von der Pflegedokumentation über die erstmalig, wie Service-Wohnen Apartments
Personalplanung bis hin zur pflegeunter- optimal gestaltet werden.
stützenden Technik. Seite 18
Freuen Sie sich auf viele spannende
Themen sowie hochinteressante neuar-
tige, wie auch bewährte Produkte und
Angebote der ausstellenden Unterneh-
men und Institutionen!
PFLEGE & THERAPIE (HALLE 7)
Auf der Überholspur
Erstmals auf der ALTENPFLEGE:
alles rund um die Zukunft von Mobilität
und Fuhrpark in der Pflege Seite 22
Hilfsmittel, die weiterbringen
Produkte der Pflege 4.0. treffen traditionelle
Hilfsmittel. Die Aussteller zeigen,
Miriam von Bardeleben,
Verlagsleiterin Altenhilfe,
wie Pflegende beide erfolgreich nutzen.
Vincentz Network Seite 29
#MeetUp: Dein Leben. Dein Beruf
Mitsprache, Wertschätzung,
Weiterentwicklung: Worauf es für
den Pflegenachwuchs ankommt. Seite 34Orthopädietechnik, Pflegerische Therapie IT UND MANAGEMENT
Spiele, Telemedizin Informationstechnologien und Datenverarbeitung
Organisation und Verwaltung
BERUF UND BILDUNG
Aus-, Fort- und Weiterbildung
Medien und Fachliteratur
Verbände, Institutionen und Einrichtungen
7 7A
ASC
EINGANG
NCC Ost OST
VERPFLEGUNG UND HAUSWIRTSCHAFT
Kücheneinrichtungen, -geräte und -bedarf
Wirtschaftsbedarf
Ernährung NCC OST
Wäsche und Bekleidung
Desinfektion und Reinigung
Entsorgung 8. Tag der Wohnungswirtschaft
Wäschereieinrichtungen, -geräte und Textilreinigung
Car€ Invest Business MeetingIdentifikation Innovation
Tradition
#dankefürihrentollenjob
Innovation
Innovation
Tradition
Identifikation Identifikation
Tradition www.danprodukte.de
Ideen,
die für sich sprechen!
Natürlich von DAN!
Halle 7A Stand D317 7A INHALT 3
ASC
6 NCC Ost
EINGANG
OST
VERPFLEGUNG & IT & MANAGEMENT (HALLE 7A)
HAUSWIRTSCHAFT (HALLE 6)
Neue Technik
Wohlfühlfaktor für die Pflege
Verpflegung Technische und digitale
Neuen und offenen Konzepten Innovationen bieten vielver-
gehört die Zukunft. sprechende Ansätze, um den
Seite 24 Pflegealltag zu erleichtern.
Seite 8
Qualitätsgesicherte
Leistungen
Trends erkennen,
Herausforderungen meistern
Seite 25 KONGRESS (NCC OST)
Vorsprung sichern
Der ALTENPFLEGE Zukunfts-
tag greift die brennendsten
Themen auf und bringt
führende Köpfe zusammen.
Seite 384 ERLEBNIS MESSE
Foto: Martin Bargiel
AUF DIE PISTE, FERTIG – LOS!
Altenpflege in Bewegung – unter diesem Motto stehen drei erlebnisreiche Messetage in Nürnberg.
Lassen Sie sich inspirieren, informieren und unterhalten! Angebote dazu finden Sie reichlich.
D
ie Altenpflegemesse bedeu- In Bewegung bleiben Sie garantiert auch und die dazu passenden Lösungen. Um
tet Erlebnis pur! Eindrucks- bei unseren Messerundgängen. Diese das Trendthema Service Wohnen geht es
voll können Sie das auf der führen Sie zu ausgewählten Messe- beim Fokus Universal Rooms. Aufge-
neuen Sonderfläche F okus Highlights. Das vielfältige Angebot stel- baut ist dort eine komplett barrierefreie
Fuhrpark erfahren. Highlight ist die len wir Ihnen auf der folgenden Seite Wohnung (Halle 9 + Seite 18). Weiterer
Teststrecke für Elektrofahrzeuge. Neh- vor. Publikumsliebling dürfte die Sonder-
men Sie auf dem Fahrersitz Platz, und schau Aveneo – Raum für Innovation
probieren Sie die Zukunftstechnologie Ausgangspunkt der Rundgänge sind die in Halle 9 werden, bei der Start-ups und
aus! Zu sehen sind bei Fokus Fuhrpark Bühnen in den Messehallen, die unter weitere Innovatoren mit frischen Ideen
aber auch Autos mit Verbrennungsmo- dem Namen A LTENPFLEGE Forum den aufwarten (Seite 12).
tor sowie Lösungen für das Fuhrparkma- gesamten Messetag über mit hochwer-
nagement. Alle Infos dazu finden Sie ab tigen Fachinformationen und unterhalt- Im NCC Ost bieten wir Ihnen drei vol-
Seite 22 in diesem Heft und natürlich samen Präsentationen aufwarten. Ori- le Tage volles Fachprogramm: beim
direkt in Halle 7. entierung bietet der Hallenplan auf der ALTENPFLEGE Zukunftstag, dem gro-
letzten Doppelseite dieses Heftes. ßen Messekongress (Seite 38).
Dort zeigt auch BMX-Freestyler Ger-
gely Szajer sein Können! Der gebürtige Neu auf der Messe ist die Sonderprä- Bestimmt begeget Ihnen auf dem Weg
Ungar ist international unterwegs. Auf sentation #MeetUp: Dein Leben. Dein durch die Hallen die Company Satchok.
der Messe zeigt Gergely unter anderem Beruf. in Halle 7. Hier geht es um die Sie zeigt humorvoll, wie Artisten zusam-
einen von ihm erfundenen BMX Free- Karrieremöglichkeiten, aber auch um men trainieren und jeder um wertvolle
style-Trick. die Herausforderungen im Berufsalltag Minuten im Spotlight ringt.GEFÜHRTE RUNDGÄNGE 5
Foto: Frank Boxler
LASSEN SIE SICH FÜHREN!
Wer diese Führungen über die ALTENPFLEGE mitmacht, lernt sicher eine Menge. Die Rundgänge sind
kostenlos und geben Überblick und Orientierung.
U
nsere geführten Rundgänge die Messe geführt – um die Aussteller welche Touren im Angebot sind. Kom-
mit einigen der wichtigsten und damit die ganze Branche besser men Sie einfach zu den ausgewiesenen
Branchenkennern zählen im- kennenzulernen. Schließlich warten die Treffpunkten und schließlichen Sie sich
mer zu den Highlights. Besu- Insider mit persönlichen Kommentaren der Expertenrunde an. Es lohnt sich ga-
cher werden in kleinen Gruppen über und Einordnungen auf. Wir zeigen, rantiert und wird Ihren Blick erweitern.
Sicherheitstechniken • Dr. Schumacher GmbH Treffpunkt:
2. April, 11:30 – 12:30 Uhr • Dr. Schnell GmbH Forum „Raum und T echnik“,
Aussteller: • Remesco Handelsgesell- Halle 9, Stand D 40
• Indexa GmbH schaft mbH
• easlierLife GmbH • GVS – Service GmbH Wäschekreislauf und Textilien
• Martin Elektrotechnik GmbH Treffpunkt: 4. April, 11:45 – 12:45 Uhr
Treffpunkt: Forum „Pflege & Therapie“, Aussteller:
Forum „Raum und T echnik“, Halle 7, Stand A 43 • Miele & Cie. KG
Halle 9, Stand D 40 • Gottlob Stahl Wäschereimaschinen-
Wohnen und Ausstatten bau GmbH
Wäschekreislauf und Textilien 3. April, 11:30 – 12:30 Uhr • Electrolux Professional GmbH
2. April, 13:45 – 14:45 Uhr Aussteller: • Clinotest GmbH
Aussteller: • Stiegelmeyer GmbH und Co.KG. Treffpunkt:
• Treysse GmbH – Wäscherei- & • Wissner-Bosserhoff GmbH Forum „Verpflegung und Hauswirt-
Reinigungstechnik • Rotobed Aps schaft“, Halle 6, Stand B 34
• Gottlob Stahl Wäschereimaschinen- • Airtune (MMT GmbH)
bau GmbH Treffpunkt: Digitalisierte Prozesse
• Electrolux Professional GmbH Forum „Raum und T echnik“, 4. April, 14:00 – 15:00 Uhr
• Clinotest GmbH Halle 9, Stand D 40 Aussteller:
Treffpunkt: • Cairful GmbH
Forum „Verpflegung und Das barrierefreie Bad • Deutsches Medizinrechenzentrum
Hauswirtschaft“, Halle 6, Stand B 34 4. April, 11:00 – 12:00 Uhr GmbH
Aussteller: • BoS&S GmbH
Hygiene • Alcomel • Treffpunkt:
3.April, 11:20 – 12:20 Uhr • Kuhfuss Delabie GmbH Forum „IT und Management“,
Aussteller: • HEWI GmbH Halle 7A, Stand A 436
ERLEBEN SIE DIE HIGHLIGHTS DER MESSE!
ERÖFFNUNG DER ALTENPFLEGE 2019
Nicht nur die Rahmenbedingungen der Pflege sind ständig
in Veränderung und Bewegung, sondern es sind vor allem
die Menschen in der professionellen Altenhilfe, die viel
bewegen. Bewegen heißt verändern – und die zunehmende
Digitalisierung bringt in allen Bereichen große Neuerungen.
Auf diese wirft der diesjährige Keynotespeaker Christian tretern aus Pflege und Management, wie auch den Fragen
Bredlow einen besonderen Blick – interaktiv und mit erfri- der Präsidenten der größten Verbände der Altenhilfe. Die
schendem Humor. Messe wird in diesem Jahr durch Melanie Huml MdL, Bayeri-
sche Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, eröffnet.
Kritischen Fragen stellt sich der Pflegebevollmächtigte der
Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, sowohl von Ver- 2. April um 10.00 Uhr I NCC Mitte, Saal Brüssel
KOCHDUELLE
COMPANY SATCHOK: DIE Tägliche Kochduelle zu den Themen Lieblingsspeisen,
SHOW VOLL PURER ARTISTIK vegetarische Kost und Kochen in Wohngruppen, mode-
riert von Herbert Thill.
Starke Bilder und drei sympathische
Akteure! Mehr braucht es nicht für 2. April um 16:00 Uhr
eine gute Performance. Mit unbändiger 3. April um 12:30 Uhr
Spielfreude zeigt die Company Satchok 4. April um 12:30 Uhr
ren, Ideen
auf humorvolle Art, wie Artisten zusammen trainie Forum Verpflegung und Hauswirt-
lle Minuten im
probieren und verwerfen, und jeder um wertvo schaft, Halle 6, Stand B34
Fokus des Scheinwerfers ringt.
2. April um 10:45 Uhr und 11:45 Uhr
3. April um 9:45 Uhr und 11:45 Uhr
4. April um 9:45 Uhr, 10:45 Uhr und 11:45 Uhr
DENA UND IDREF GEBEN DER
Eingang NCC Ost PFLEGE EINE STIMME
Seien Sie auf die kreativen Beiträge der Youtuber und
Rapper Dena (Dustin Struwe) und Idref (Ferdi Cebi)
gespannt, die mit Ihren Programmen “Dena-Gebt der
Pflege eine Stimme” und “Idref-Pfleger
mit Herz” Ihrer Sicht auf die Altenpfle-
HANDS-ON DEMENTIA: ge auf besondere Art und Weise eine
SELBSTERFAHRUNGSPARCOURS DEMENZ! Stimme verleihen.
Wie fühlen sich Menschen, die nahezu alles vergessen ha- 3. April um 12:05 Uhr (Dena)
ben? Möchten Sie erfahren, wie es ist, an Demenz erkrankt 4. April um 11:35 Uhr (Dena)
zu sein? Mit dem Demenzsimulator Hands-on Dementia
Forum Pflege&Therapie, Halle
können Sie selbst erleben, wie es sich anfühlt, wenn nichts
mehr gelingen will! Vorher werden in Impulsvorträgen die 2. April um 12:30 Uhr (Dena)
Symptome einer Demenz erklärt. 2. April um 14:05 Uhr (Idref )
3. April um 11:20 Uhr (Dena)
2. April um 13:05 Uhr und 14:20 Uhr
3. April um 13:05 Uhr (Idref )
3. April um 11:00 Uhr und 13:45 Uhr
4. April um 10:45 Uhr (Dena)
4. April um 11:00 Uhr
4. April um 14:20 Uhr (Dena)
#MeetUp, Halle 7, Stand F12 #MeetUp, Halle 7, Stand F127
BMX-FREESTYLER
GERGELY SZAJER ZEIGT
SEIN GANZES KÖNNEN!
Der 31-jährige Kölner fährt
bereits seit 16 Jahren BMX und
FOKUS FUHRPARK: MOBILI-
ist seit acht Jahren als Freestyler im Showbusiness unter- TÄTSLÖSUNGEN DER ZUKUNFT
wegs. Der gebürtige Ungare hat es mit seinem Können Erleben Sie Mobilitätslösungen für ein
sogar bis ins Finale der TV-Show „Hungary‘s Got Talent“ effizientes Fuhrparkmanagement.
geschafft und ist schon in Ägypten, Israel, England und
deutschlandweit aufgetreten. 2012 hat er als Profi-Fina- Testen Sie E-Fahrzeuge auf der Test-
list an der Weltmeisterschaft in Köln teilgenommen und strecke und informieren Sie sich
diverse Top 3-Platzierungen bei europäischen Wettbewer- in kostenlosen Vorträgen zu den
ben erzielt. Themen Kosteneinsparung, Tourenpla-
nung, sowie Schadensmanagement und
Täglich um 11:00 Uhr, E-Mobilität.
13:00 Uhr und 15:00 Uhr
Fokus Fuhrpark, Halle 7, Stand A73
Fokus Fuhrpark, Halle 7, Stand A73
ICH BIN EIN STAR! – JULCHEN ERZÄHLT AUS
IHREM PUPPENLEBEN
Julchen ist 40 cm groß, hat braune Augen, blonde Zöpfe
und eine große Klappe. Sie ist eine Klappmaulpuppe
und ein Star. Ihre Fröhlichkeit lockt aus der Reserve.
Vor allem Menschen mit Demenz reagieren positiv auf START-UP CHALLENGE 2019 –
dieses kleine Wesen, das auf den Schoß will und wissen PREISVERLEIHUNG
will, welche Zahl nach Vier kommt. Mit
kindlichem Charme überwindet Julchen Erleben Sie den Höhepunkt der diesjährigen Start-up
die Grenzen der Demenz und erreicht Challenge. Welche Ideen sind am innovativsten? Welche
den Menschen dahinter. Heute erzählt Start-ups konnten die Jury überzeugen? Seien Sie dabei
Julchen von ihrem Puppenleben und wenn die Sieger der einzelnen Kategorien gekürt werden.
wie ihre Arbeit aufgebaut ist. Mit
4. April um 13:00 Uhr
dabei hat sie Sabine Meyer, die
Julchen wie ihr eigenes Alter Ego aveneo – Raum für Innovationen, Halle 9, Stand B25
Leben einhaucht.
4. April um 10:15 Uhr
Halle 7, Stand D47
Mit freundlicher Genehmigung Living Puppets
SILBER FILM PRÄSENTIERT: NICHT SCHON
WIEDER RUD
Klaus, Peter, Bernd und Murat ziehen gemeinsam los – vier Im Anschluss an den Film stellt sich das Kulturnetzwerk
Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten. „Nicht Silberfilm vor. Es ist ein neues und generationsverbinden-
schon wieder Rudi!“ ist ein leiser Männerfilm ohne schnelle des Kinoformat, dessen mediengerontologischen Filmaus-
Autos, Action oder Muskeln. Er zeigt die unwirkliche Welt wahlkriterien die besonderen Bedarfe von Menschen mit
des Vergessens und möchte Hoffnung machen, dass man Demenz berücksichtigen und dadurch ein gemeinsames
sich mit guten Freunden fast jeder Herausforderung stellen Kinoerlebnis für alle Teilnehmenden ermöglicht.
kann.
3. April um 16:15 Uhr I NCC Ost8 IT & MANAGEMENT: HALLE 7A
Fotos: Tyler Olson/Fotolia; Werner Krüper
NEUE TECHNIK
FÜR DIE PFLEGE
Die Altenpflege steht noch am Anfang des Digitalisierungsprozesses. Ansatzpunkte für eine Erleichte-
rung der Arbeit durch technische Innovationen gibt es viele. Lesen Sie hier, welche das sind.
I
m vergangenen Jahr wurde die AL- ren Branchen hinkt die Altenpflege der mierung von IT-Schnittstellen zwischen
TENPFLEGE von einem Roboter er- Digitalisierung hinterher“, sagt Marlene Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen,
öffnet. „Pepper“ zog die Blicke des Klemm, Leiterin des Pflegepraxiszen- Apotheken und Arztpraxen“, so die
Kongresses und der Messebesucher trum Nürnberg. Das Zentrum hat es Zentrumsleiterin.
auf sich. Doch, wie weit ist die Branche sich zur Aufgabe gemacht, „den Einsatz
ein Jahr später? Haben technische und neuartiger Pflegetechnologien erlebbar Einrichtungen investieren in mobile
digitale Innovationen nun Einzug ge- zu machen und dazu beizutragen, die Lösungen Bei den IT-Anbietern werden
halten in die Branche, die der digitalen Innnovation in die praktische Anwen- verstärkt mobile Lösungen angefragt.
Entwicklung im Grunde immer etwas dung zu bringen, die den Alltag von „Zum Beispiel investieren die Pflegeein-
hinterherhängt? Die Politik will diese Pflegenden und Gepflegten erleichtert“, richtungen vermehrt in die mobile Pfle-
Entwicklung weiter fördern. so Klemm. Geforscht wird unter ande- gedokumentation mithilfe von Tablets“,
Ansatzpunkte für digitale Anwendun- rem zur Sensorik zur Sturzprävention sagt Jörg Kesselmeier, Geschäftsführer
gen gibt es in der Altenpflege viele: im Pflegeheim oder Virtual Reality als des IT-Dienstleisters Connext. Aus dem
Ob automatisierte Bestellprozesse, die Unterhaltungsangebot für Heimbewoh- Bereich Geschäftsführung und Control-
Unterstützung von Servicerobotern, ner. Klemm würde sich wünschen, dass ling stellt das Unternehmen ein stärke-
Telemedizin oder die digitale Personal- mehr Pflegeheime mit WLAN ausge- res Interesse an Business-Intelligence-
gewinnung. Doch in der breiten Masse stattet würden, da dies Voraussetzung Software zur Planung, Steuerung und
haben die Systeme noch kaum Anwen- für die Anwendung vieler Produkte sei. Auswertung unternehmensrelevanter
dung gefunden. „Im Vergleich zu ande- „Große Chancen sehe ich in der Opti- Kennzahlen fest. Auch beim Soft-9
warehersteller MediFox nimmt man diesen Trend
wahr. „Der klassische Stations-PC hat nicht mehr
die zentrale Bedeutung wie in den Anfängen der
Digitalisierung“, äußert sich Marc Schlottig aus
dem MediFox-Produktmanagement. „Es wird im-
mer selbstverständlicher, dass jede Pflegekraft ihr
eigenes Gerät dabeihat, mit dem sie jederzeit auf
alle erforderlichen Daten Zugriff hat und flexibel
arbeiten kann.“
Gefragt sind auch Produkte für das elektronische
Genehmigungsverfahren in der ambulanten Pfle-
ge, wenn auch die Kostenträger mit den Program-
men arbeiten, äußert sich Tony Altimari, Vertriebs-
leiter Pflege beim Hersteller opta data. Produkte
zur elektronischen Abrechnung seien nach wie vor
gefragt.
Heime erhalten Zuschuss Auch die Politik will
Anreize setzen, um den Digitalisierungstrend in
der Altenpflege zu fördern. So wurde im Pfle-
gepersonalstärkungsgesetz festgelegt, dass Pfle-
geheime und -dienste einen Zuschuss von bis zu
12 000 Euro bekommen sollen, wenn sie in die
Digitalisierung investieren, um Pflegekräfte von
Verwaltungsaufgaben zu entlasten.
Für die IT-Anbieter geht diese Maßnahme in ge-
nau die richtige Richtung. „Investitionen in die
IT-Infrastruktur sind besonders für kleinere Pflege-
einrichtungen eine finanzielle Bürde“, so Connext-
Geschäftsführer Kesselmeier. „Deshalb scheuen
die Einrichtungen oft eine Umstellung von Papier
auf die Tastatur.“ Eine Investitionsprämie sei daher
für Einrichtungen im ländlichen Raum oder struk-
turschwachen Regionen ein wirklicher Anreiz für
eine Systemumstellung.
FÜR SIE IM PROGRAMM
ALTENPFLEGE FORUM
„IT & MANAGEMENT“
• 3. April, 11:30 Uhr: Psycho-soziales,
digitales Personalmatching – eine Lösung
gegen Personalfluktuation?!
• 3. April, 12:15 Uhr: Ein Bericht löst
automatisierte Prozesse aus – Pflege im
digitalen Wandel
• 4. April, 11:00 Uhr: Recruiting-Trends
2019: Social & Network Recruiting
Das komplette FORUM-Programm:
www.altenpflege-messe.de/
ap_messe_forum_de10 IT & MANAGEMENT: HALLE 7A
PROGRAMM IT & MANAGEMENT
DIENSTAG, 2. APRIL 14:30 Uhr
Digitalisierung – Buzzword oder Bahnbrecher
für die Pflege?
10:30 Uhr Michael Krauss, Cairful GmbH
DSGVO: Herausforderung Datenschutzfolgen
abschätzung im Pflegeheim 15:00 Uhr
Christoph Naucke, Rödl & Partner Führung – Der Werkzeugkoffer für die
Wohnbereichsleitung
10:45 Uhr Dr. Mercedes Stiller/Frank von Pablocki, SP Kommunikation
Digitale Personalgewinnung – die Symbiose aus Beratung
Online Marketing und E-Recruiting
Giovanni Bruno, fokus digital Gmbh
MITTWOCH, 3. APRIL
11:00 Uhr
Sozial braucht digital: Neue Perspektiven für die 10:00 Uhr
Automatisierung im Rechnungswesen Management 2020 – Die Auswirkungen
Fabian Scarabis, Diamant Software GmbH & Co. KG zunehmender Digitalisierung auf die Steuerung
von Pflegeeinrichtungen
11:15 Uhr Roland Schneider/Jürgen Schwestka, Rödl & Partner
AAP-Ergebnisse von 50.000 befragten
Pflegekräften 10:15 Uhr
Olav Sehlbach, sehlbach & teilhaber GmbH Aus Analog mach Digital
Björn Boenig, heimbas GmbH
11:45 Uhr
Qualitätsmanagement neu denken: 10:30 Uhr: Die neuen Pflegequalitätsprüfungen
Wie trotz abnehmender Ressourcen in Zukunft Michael Wipp, WippCare
eine gute Versorgung gelingt
Prof. Dr. Paul Brandl/Dr. Imtraut Ehrenmüller, FH Oberösterreich 11:00 Uhr
Wie schafft man ein innovationsfreudiges
12:00 Uhr Klima? Interview
Wie eine moderne Dienstplanung Bedarf, Helmut Wallrafen, Sozial-Holding der Stadt Mönchenglad-
Ressourcen und Mitarbeiterwünsche intelligent bach; Matthias Ehbrecht, Vincentz Network
zusammenführt
David Friesen, GeoCon Software GmbH 11:30 Uhr
Psycho-soziales, digitales Personalmatching
13:00 Uhr eine Lösung gegen Personalfluktuation?!
Der Wind of Exchange – Ja, das #Tagesgeschäft Anja Silberbauer, Harmony & Care
Christian Bredlow, Digital Mindset
11:45 Uhr
13:30 Uhr Datenschutz konkret: Praxisgerechte Lösungen
Bewerbermanagement, Karriere-Website, für die Altenpflege
Stellenanzeigen & Co. – Recruitingtipps für Thomas Althammer, Althammer & Kill GmbH & Co.KG
Sozial- & Pflegeeinrichtungen
Laura Scheibler, d.vinci HR-Systems GmbH 12:15 Uhr
Ein Bericht löst automatisierte Prozesse aus –
13:45 Uhr Pflege im digitalen Wandel
Employer Brand: Als starke Pflege-Marke Jan Sprenger, BoS&S GmbH
erfolgreich!
Dr. Thomas Hilse, Hilse:Konzept 13:00 Uhr
Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor –
14:15 Uhr Zukunftsweisende Konzepte und ihre
Das Rechtsschutz-Tool: HP-Widerspruch.de Erfolgsfaktoren
Prof. Ronald Richter, RICHTERRECHTSANWÄLTE Sina Urban, Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHGIT & MANAGEMENT: HALLE 7A 11
HALLE 7A
13:40 Uhr 14:00 Uhr
Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor – Nachfolgeforum
Best-Practice-Beispiele aus der Seniorenverpflegung Peter Wawrik, Pflege Consulting Hellweg; Thomas Sießegger,
FORUM IT & MANAGEMENT
Martin Kölle, Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG Sießegger SozialManagement, Unternehmensberatung für
ambulante Pflege- und Betreuungsdienste
15:00 Uhr
360°-Recruiting für die Pflege: 14:00 Uhr
der 1. ganzheitliche Recruitingansatz Marktentwicklungen ambulanter Pflege- und
Michael Scheide/Christian Paraschiv, Privatinstitut für Betreuungsdienste
Transparenz im Gesundheitswesen GmbH
14:30 Uhr
Der Wert eines ambulanten Pflege- und
DONNERSTAG, 4. APRIL Betreuungsdienstes
10:45 Uhr 15:00 Uhr
Kosten und Zeitersparnis in Pflegebetrieben Die Unternehmensnachfolge /
durch Fuhrparkmanagement Software den Unternehmensübergang erfolgreich gestalten
Günther Ebner, Vimcar GmbH
11:00 Uhr
Recruiting Trends 2019:
Social & Network Recruiting
Roger Kappel Götz, CARE MARKET SCOUTS
11:30 Uhr
Datenschutz konkret: Praxisgerechte Lösungen
für die Altenpflege
Thomas Althammer, Althammer & Kill GmbH & Co.KG
12:00 Uhr
Governance, Risk und Compliance –
Nicht nur Overhead sondern ein effektives und
notwendiges Management-Instrument!“
Ingo Simon, Saviscon GmbH
12:30 Uhr
Chancen und Herausforderungen digitaler
Tourenbegleiter in der ambulanten Pflege.
Analyseergebnisse und Entwicklungsideen des
Verbundprojekts KOLEGE.
Dr. Britta Busse, Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der
Universität und Arbeitnehmerkammer Bremen;
Luka Philippi, Qualitus GmbH
le 6
Ha l A 3 3
13:15 Uhr
AAP-Ergebnisse von 50.000 befragten
nd
Pflegkräften
Olav Sehlbach, sehlbach & teilhaber GmbH
Sta
14:00 Uhr
Messerundgang – Digitalisierte Prozesse12 AVENEO: HALLE 9
Foto: ALTENPFLEGE Messe/Florian Arp
DER INNOVATIONSKOMPASS
DER ALTENHILFE
Tauchen Sie ein in die Welt der Neuheiten: Auf der ALTENPFLEGE Aveneo – Raum für Innovation
in Halle 9 stehen die Innovatoren im Mittelpunkt. Gründer, Start-ups und Hochschulen präsentieren hier
herausragende Ideen, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsideen der Zukunft.
M
ittendrin statt nur dabei. spiel Lagerungslösungen. Das Feedback trepreneurship-Center der Hochschule
Das ist das Motto der der Messebesucher gewinnt eine immer Hannover NEXSTER, eine Teilnehmer-
diesjährigen ALTENPFLEGE größere Bedeutung für die Aussteller gruppe aus Schülern der Altenpflege
Aveneo in Nürnberg, auf der ALTENPFLEGE Aveneo. „Die Besu- und Studierenden unterschiedlicher
der rund 60 Aussteller sich auf Besu- cher werden so zu Co-Designern bei Fachbereiche.
cher freuen. Insbesondere das Thema der Entwicklung von Innovationen in Unter dem Titel „urban life +“ stellt
Digitalisierung spielt wieder eine große der Altenhilfe“, sagt Bade. die Sozial Holding der Stadt Mönchen-
Rolle. „Es nimmt allerdings die Tendenz Gladbach ein Forschungsprojekt vor,
zu, die technischen Möglichkeiten in ein Schwerpunkte im Überblick Ein das sich besonders mit der Verbesse-
nutzerfreundlicheres Setting zu setzen“, Highlight auf der Sonderschau Aveneo rung und gefühlten Sicherheit in öf-
sagt Thomas Bade, Geschäftsführer des ist sicher der Live-Workshop. Hier kön- fentlichen Räumen für nicht nur ältere
IUD - Institut für Universal Design aus nen die Besucher sich mit ihren Fragen Menschen beschäftigt. Der Aussteller
München. Stichworte wie „Plug and und Impulsen rund um das komplexe Thomashilfen aus Bremervörde präsen-
play“ würden das sinnbildlich sehr gut Thema Ausbildungsabbruch in Be- tiert in diesem Jahr ein Pflege Cockpit.
beschreiben. Es geht um eine unkom- rufen der Altenhilfe einbringen und „Eine Entwicklung, die nicht nur tech-
pliziertere Inbetriebnahme und Hand- Hilfestellungen entwickeln. In diesem nisch begeistert, sondern auch einen
habung von App-Lösungen, aber auch Workshop moderiert Professor Gunnar spürbaren Nutzen für die Pflegekunden
von analogen Produkten wie zum Bei- Spellmeyer, Initiator und Leiter vom En- und die Fachkräfte der Pflege aufzeigenAVENEO: HALLE 9 13
wird“, sagt Thomas Bade. Und das al- ler und Akteure der Wohnungs- und
les „verstecke sich“ in einer Matratze. Immobilienwirtschaft, dieses Potenzial
Auch bei diesem Produkt spiegele sich zu erschließen. Auf dem Tag der Woh-
ein Trend im Bereich der Innovationen nungswirtschaft präsentieren erfahrene
wider: Assistive Lösungen würden Branchenexperten ihre erfolgverspre-
durch ihr Design mehr und mehr ents- chenden Strategien. Der erste Teil der
tigmatisiert und unsichtbarer. Konferenz findet im Kongressbereich
NCC Ost statt. Nach dem Mittagsim-
Auf der Bühne Umrahmt wird die AL- biss folgt der zweite Veranstaltungsteil
„Die Besucher werden so
TENPFLEGE Aveneo – Raum für Innova- auf der Sonderschau Aveneo – Raum
tion wieder mit einem Forumsprogramm zu Co-Designern bei der für Innovationen in Halle 9.
mit über 60 Kurzvorträgen. Erleben Sie Entwicklung von Innovati- Erstmalig startet am dritten Messetag
im Sechs-Minuten-Takt Konzepte und onen in der Altenhilfe.“ der „Tag der Forschung und Wissen-
Ideen von Start-Ups und Gründern auf schaft“ von 9:30 bis 13:00 Uhr auf der
der ALTENPFLEGE Aveneo-Bühne. Wer Thomas Bade Aveneo-Bühne. In kurzen Statements,
alles miterleben möchte, sollte sich am IUD – Institut für Universal Design KG, München Vorträgen und Podiumsgesprächen
besten alle drei Messetage für das Fo- werden aktuelle Projekte von Univer-
rumsprogramm einplanen. sitäten, Hochschulen und Forschungs-
Auf der Bühne findet auch der 8. Tag einrichtungen präsentiert. Nachfragen
der Wohnungswirtschaft am zwei- sind nachhaltige Strategien zur Lösung sind nicht nur erlaubt, sondern schon
ten Messetag seinen öffentlichen Ab- dieser Herausforderung gefragt. Alle fast gefordert, um schon bestehende
schluss. Angesichts des Bedarfs von Signale stehen auf „Fahrt“ – höchste Verbindungen mit den Trägern der Al-
rund 500.000 Service-Wohneinheiten Zeit also für Investoren, Projektentwick- tenhilfe zu vertiefen, auszubauen und
Grün macht fit
in kaufmännischen Prozessen
Immer dem DATEV-Grün nach – es lohnt sich! Am Messestand erfahren Sie, wie DATEV-Software Sie dabei unterstützt,
Ihre soziale Einrichtung in kaufmännischen Prozessen fit zu machen ...
Unser Spektrum:
Finanzbuchführung mit DATEV Mittelstand Faktura mit Personalkostenplanung und Personalcontrolling
Rechnungswesen oder Rechnungswesen kommunal Haushalts- und Wirtschaftsplanung sowie
DATEV-Kontenrahmen nach PBV (SKR45) Budgetüberwachung
Branchenspezifischer Controllingreport nach PBV sowie Musterlösungen für eine Kosten- und Leistungsrechnung
verschiedene Branchen-BWAs für stationäre und Jahresabschlüsse nach PBV und HGB
ambulante Einrichtungen Lohn- und Gehaltsabrechnung von Tarifbeschäftigten
Berechnungshilfen für Pflegesatzverhandlungen und Menschen mit Behinderung
Informieren Sie sich auch unter www.datev.de/soziale-einrichtungen, Telefon 0800 1001116
Halle 07A, Stand A2314 Foto: ALTENPFLEGE Messe/Florian Arp
AVENEO: HALLE 9
Start-up Challenge: Beim Besucher-Voting zählt auch Ihre Stimme. Welches Start-up ist Ihr Favorit?
neu zu definieren. Um 13:00 Uhr folgt um 13:25 Uhr selbst auf der Aveneo- und kommen Sie ins Gespräch mit den
dann die Preisverleihung der Start-up Fläche in Halle 9 vorbei. ambitionierten Entwicklern. „Gründer
Challenge 2019. Auch hier sind die Be- haben hier die einmalige Möglichkeit,
sucher gefragt. Sie dürfen an allen drei START-UP CHALLENGE 2019 Insge- ihre Ideen und Konzepte thematisch
Messetagen mitentscheiden und ihren samt 28 Innovatoren und Start-ups zu platzieren und genau dem richtigen
Favoriten benennen. präsentieren in diesem Jahr in Nürnberg Publikum vorzustellen und sofort Feed-
Danach geht es gleich weiter mit einer im Rahmen der ALTENPFLEGE Start-up back zu erhalten“, sagt Sina Seidel; Ju-
Preisverleihung, die auf eine Initiative Challenge innovative Konzepte aus den rymitglied und Netzwerkmanagerin bei
„ehemaliger“ Start-ups zurückgeht. Bereichen Pflege, Technologie, Internet der Landesinitiative Niedersachsen Ge-
„Ausgezeichnet werden…? Das ist of Things, Design, Architektur und Pfle- nerationengerechter Alltag. Der Trend
eben noch Geheimnis“, so Thomas ge- bzw. Sozialwirtschaft. Entdecken bei den nominierten Start-ups gehe klar
Bade. Am besten, die Besucher kämen Sie die Pflege-Lösungen von morgen in Richtung digitaler Lösungen zur Ver-
„Die Start-up Challenge gibt uns die Möglichkeit, neue Ansätze mit zu begleiten. Digitalisierung,
Individualisierung und Pflege 4.0 sind Schlagworte, die die Branche in Zukunft beschäftigen werden.
Wir setzen auf Kooperationen mit jungen Kreativen, deren frische Ideen und Denkweisen enormes
Innovationspotenzial mitbringen – so auch Katja Helmin. Die Studentin für Produktdesign
konnte uns im Rahmen der Start-up Challenge 2019, die HEWI als Supporter begleitet,
mit ihrer Idee eines Haltegriff-Konzeptes überzeugen. Das Thema ihrer Bachelorarbeit
„Halt und Sicherheit“ hat sie in Kooperation mit HEWI auf ein Konzept für eine Haltegriff-Familie
übertragen, das uns so sehr begeistert hat, dass wir es gerne in Serie bringen möchten. Im
Zuge eines Marktakzeptanztests wird Katja Helmin das Konzept auf dem HEWI Messestand auf
der Altenpflege 2019 präsentieren. Wir freuen uns schon sehr auf das Feedback der Messebesucher.“
Veit Bechte, Leiter Produktinnovation, HEWI aus Bad Arolsen. Das Unternehmen sponsert die
Start-up Challenge 2019.AVENEO: HALLE 9 15
einfachung oder auch Übernahme be-
stimmter Aufgaben in der Altenpflege. „Der Trend bei den nominierten
So übernimmt beispielsweise das nomi- Start-ups geht klar in Richtung
nierte System adiutaByte automatisch digitaler Lösungen zur Vereinfachung
eine optimierte Einsatz- und Tourenpla-
bestimmter Aufgaben.“
nung von ambulanten Pflegediensten.
Mithilfe einer Sprachsteuerung und der
Sina Seidel, Jurymitglied Start-up Challenge
Anwendung Docuvox wird die Pflege-
dokumentation in Echtzeit erledigt. Das
System ist in der Lage, die Inhalte der
Sprachbefehle zu verarbeiten und in
eine Pflegekurve einzubringen, sodass überrascht sein“, sagt Jury-Mitglied Sina re am meisten, dass hier eine Plattform
die Pflegekraft diese Dokumentation Seidel. „Ein Trend, der sich auch schon entstünde, bei der es möglich sei, hinter
„nur“ noch überprüfen muss. „Pflege- bei den letzten Start-up Challenges ge- die Kulissen innovativer Produktentwick-
kräfte und Pflegedienste gewinnen hier zeigt hat, ist die Durchdringung analo- lungen zu blicken und dabei aktiv auch
wertvolle Zeit zurück und können sich ger und digitaler Welten“, sagt Professor eine erweiterte Öffentlichkeit einbezo-
anderen Aufgaben widmen“, so Seidel. Wolfgang Sattler von der Bauhaus-Uni- gen würde.
Ob die ganz einfachen Lösungen immer versität Weimar, Studiengang Produkt
auch die besten seien, könne sie nicht Design, und ebenfalls Jurymitglied. Die- altenpflege-messe.de/
beurteilen. Dies sollten die potenziellen ser Trend würde durch innovative Lösun- ap_messe_aveneo_de
Anwender lieber selbst tun. „Die Besu- gen noch verstärkt sichtbar und es seien
cher werden einige dieser Lösungen auf spannende Anwendungen und Dienst- altenpflege-messe.de/
der Messe finden und sicherlich häufig leistungen zu besichtigen. Ihn begeiste- ap_messe_startup_chllng_de
ENTSCHEIDEND BESSER
Vom 2. bis
4. April auf der
ALTENPFLEGE,
Halle 9,
Stand D09
Pflegebetten – Anpassbare Pflegebetten sind in „Pflegebetten mit
aller Munde. Mit Vario Safe von Vario Safe kann
flexibel, wohnlich, Stiegelmeyer erhalten Sie die ich schnell an den
Vario Safe! beste Lösung. Erleben Sie unser
neues System auf der Altenpflege
akuten Pflegebedarf
anpassen.“
in Nürnberg. Stefan S., Altenpfleger
stiegelmeyer.com16 AVENEO: HALLE 9
FORSCHUNG UND WISSENSCHAFT ERLEBEN
Erstmalig startet der Tag der Forschung und Wissenschaft im Rahmen der ALTENPFLEGE 2019
in Nürnberg. Im Dialog mit den Besuchern werden hier aktuelle Projekte von Universitäten,
Hochschulen und Forschungseinrichtungen präsentiert.
Die Altenhilfe von heute und erst recht präsentiert. Nachfragen sind nicht nur sich, Ihre Haltung und Kompetenz in
die von morgen braucht auch die voraus- erlaubt, sondern schon fast gefordert, kontroverse und dennoch konstruktive
schauende Begleitung von Forschung um schon bestehende Verbindungen Dialoge und Diskurse ein.
und Wissenschaft. In kurzen
Statements, Vorträgen und
Podiumsgesprächen werden • Wann? Donnerstag, den 4. April 2019,
im Rahmen des „1. Tages 9:00 bis 13:00 Uhr
für Forschung und Wissenschaft“ ak- mit den Trägern der Altenhilfe zu vertie- • Wo? Auf der ALTENPFLEGE Aveneo-
tuelle Projekte von Universitäten, Hoch- fen, auszubauen und neu zu definieren. Bühne in Halle 9
schulen und Forschungseinrichtungen Kommen Sie ins Gespräch, bringen Sie
PROGRAMM FORSCHUNG & WISSENSCHAFT
DONNERSTAG, 4. APRIL 10:35 Uhr
Diskurs
09:00 Uhr Pflegedorf − innovative Wohn- und Lebensformen
Koffein, Teein, Aqua durch Simulation. Vorstellung eines
Simulationsservice für zukunftsfähige
09:30 Uhr Wohn- und Lebensformen im ländlichen Raum.
Begrüßung Ziel – kein Mensch soll seinen Wohnort wegen
Miriam von Bardeleben, Verlagsleiterin Altenhilfe, Pflege verlassen müssen.
Vincentz Network, Hannover Prof. Dr. Hans-Günter Lindner, Fakultät für Wirtschafts-
und Rechtswissenschaften, Schmalenbach Institut für
09:45 Uhr Wirtschaftswissenschaften an der Technischen Hochschule
Soziale Innovationen in der Altenpflege. Köln; Armando Sommer, Wir Sind Altenpflege e.V., Köln
Zwischen Startup Euphorie- Systemzwängen und
Ethik. Erfahrungen eines Softwarepioniers in der 10.55 Uhr
Altenpflege. Vitamine (kleine Pause)
Gast: Bruno Ristock, C&S Computer und Software GmbH,
Augsburg 11.20 Uhr
Wie Wissenschaft und Praxis zusammenkommen.
10:00 Uhr Den Expertenstandard Beziehungsgestaltung im
Talk und Diskussion. transdisziplinären Dialog zum Leben bringen.
„UrbanLife+: Forschung für mehr soziale Teilhabe Martina Feulner, H wie Hauswirtschaft. Bildung – Beratung
von Pflegebedürftigen“. – Supervision, Freiburg/Pellwom; Simone Viviane Plechin-
Prof. Dr.-Ing. Galina Ivanova, Institut für Angewandte Infor- ger, Begleitung und Entwicklung interdisziplinärer Teams in
matik e.V., Universität Leipzig; Prof. Dr. Stefan Kirn, Institut für der Pflege, Herborn
Health Care & Public Management, Universität Hohenheim;
Prof. Dr. Michael Koch, Institut für Softwaretechnologie, 11.35 Uhr
Universität der Bundeswehr München; Fabian Gierl, Drees & Fraunhofer-inHaus-Zentrum:
Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH; Schnittstelle und Platt form für startups.
Helmut Wallrafen, Geschäftsführer, Sozial-Holding der Stadt Wolfgang Gröting, Leiter Fraunhofer inHaus-Zentrum,
Mönchengladbach GmbH DuisburgAVENEO: HALLE 9 17
12:10 Uhr
HALLE 9
Interaktive Biografiearbeit und Erinnerungspflege
für Menschen mit Demenz. Konzeption eines
Assistenzsystems zur Anwendung in der stationären
Foto: by Institut für Universal Design/ Daniel George
und teilstationären Pflege.
Svenja Nevermann, Lehrstuhl für Industrial Design an der
AVENEO
Technischen Universität München
12:35 Uhr
Design Enterprise, Innovationen methodisch
entwickeln und begleiten.
Tobias Förtsch, Dipl. Des., wissenschaftlicher Mitarbeiter
Lehrstuhl für Industrial Design der Technischen Universität
Auf der AVENEO-Bühne werden im Sechs-Minuten-Takt
Konzepte und Ideen von Start-Ups und Gründern vorgestellt. (TUM), München; Andreas Ringelhan, M.Sc.,
General Manager, f/p design GmbH, München
13:00 Uhr
11:50 Uhr Preisverleihungen. START UP CHALLENGE 2019
Thomas Hilfen, IGAP – Innovationen für die Pflege
von morgen Entlastung durch Fortschritt. 13:25 Uhr
Marion Saller, Diplom-Pflegewirtin, freie Mitarbeiterin von Care for Innovation – Innovation pflegen.
IGAP, Institut für Innovationen im Gesundheitswesen und Eine etwas andere Preisauszeichnung. Initiative von Teilneh-
angewandte Pflegeforschung e.V., Bremervörde mern der Start-Up Challenge der ALTENPFLEGE 2018
Die Basis
fürsorglicher Pflege.
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Fotos: Shutterstock
AUF WACHSTUM
EINGERICHTET
Die Sonderschau Universal Rooms zeigt Ihnen, wie Service Wohnen-Apartments optimal gestaltet
werden. Anhand einer komplett ausgestatteten 70 Quadratmeter großen Wohnung erleben Sie, wie
ein zukunftsorientiertes Wohnumfeld für den Wachstumsmarkt des Wohnens im Alter aussehen kann.
I
n Zukunft wird es darum gehen, al- Sein besonderes Augenmerk legt Con- Wohnen umfasst es neben der Woh-
les wegzulassen, was nach Alter und rad daher auf eine zeitgemäße, nicht nung lediglich die Bereitstellung einer
Handicap aussieht“, sagt Oliver Con- stigmatisierende Gestaltung des Service Betreuungskraft vor Ort und teilweise
rad, Kurator der Sonderschau Univer- Wohnen-Apartments. Über das kon- die Bereitstellung einer Notrufsiche-
sal Rooms in Halle 9. Conrad gehört der krete Leistungsangebot, die Bewohner- rung. Dafür müssen die Bewohner in
Generation der Babyboomer an und struktur und die Anforderungen an die der Regel eine Betreuungspauschale
hat sich schon immer mit dem Le- Gestaltung von Service-Wohnanlagen bezahlen. Alle weiteren Leistungen
bensgefühl, der von ihm ge- ist bislang wenig bekannt. Auch hin- können vom Betreiber vor Ort oder von
schaffenen Produkte sichtlich der begrifflichen Trennlinie anderen externen Dienstleistern bei Be-
und Wohnumfel- zwischen Betreutem und Service Woh- darf angeboten werden, müssen für die
der beschäf- nen bestehen häufig noch gewisse Un- Bewohnerschaft aber frei wählbar sein.
tigt. schärfen. Die DIN 77800 Betreutes Seniorenwoh-
nen hat einen Mindeststandard für das
Ein Plus an Leistungen: Alle diese Betreute Wohnen definiert. Für dieses
Wohnformen kombinieren eine Leistungspaket – altersgerechte Woh-
meist altersgerecht gestaltete nung kombiniert mit niederschwelligen
Wohnung mit einem Plus an Leis- Betreuungsleistungen – werden in der
tungen. Beim klassischen Betreuten Praxis neben dem Begriff „BetreutesFOKUS UNIVERSAL ROOMS: HALLE 9 19
Wohnen“ auch weitere Begriffe wie UNIVERSAL ROOMS
zum Beispiel „Service Wohnen“ ver-
wendet.
SONDERFLÄCHE
Der Markt für das Service Wohnen in Die Sonderschau „Universal
Deutschland ist, wenn man einer Studie Rooms“ finden Sie in Halle 9 –
des Projektentwicklers Terragon folgt, „Raum & Technik“
sehr groß. Im Vergleich zu anderen Ver-
sorgungsformen wird sich das Segment SERVICETHEKE
des Service Wohnens wesentlich dyna- „Mit der Sondeschau Tauschen Sie sich an der
mischer entwickeln. Das erwartet der Universal Rooms haben stand-eigenen Servicetheke mit
Terragon-Vorstandsvorsitzende Dr. Mi- wir ein attraktives Format Experten und Branchenvertretern
chael Held. Angesichts des aktuellen über innovative Lösungen des
und kommenden Bedarfs an Wohn-
geschaffen. Es trifft den Servicewohnens aus.
formen für ältere Menschen außer- Nerv der Branche.“
halb der klassischen stationären Pflege RUNDGÄNGE
prognostiziert der Immobilien-Experte Sie haben täglich die Möglich-
ein sehr dynamisches Wachstum. „Das Michael Schlenke, keit, an professionell geführten
Senioren Wohnen wird sich vielverspre- Redakteur CARE Invest Rundgängen teilzunehmen und
chend entwickeln, nicht zuletzt wegen exklusive Einblicke zu erhalten.
der vergleichsweise günstigeren Grund-
stücks- und Baukosten.“ Terragon hat VORTRÄGE
den Markt als Projektentwickler gründ- Alter angeht, vollkommen unzureichend Die Aussteller der Sonderschau
lich untersucht und schätzt das Investi- ist. Die Nachfrage nach selbstbestimm- Universal Rooms erklären das
tionsvolumen in diesem Marktsegment tem Wohnen im Alter steigt stark an, Konzept „Service Wohnen“ und
auf 64,5 Milliarden Euro. „Aktuell da die Individualität für die Babyboomer zeigen, wie ein zukunftsorien-
brauchen wir in Deutschland insgesamt einen hohen Stellenwert einnimmt. Das tiertes Wohnumfeld für den
rund 550 000 zusätzliche Einheiten im hat Designer Conrad auch so erkannt Wachstumsmarkt des Wohnens
Segment Service Wohnen. Davon halten und versetzt sich in die Stimmungslage im Alter aussieht.
wir etwa 350 000 Wohneinheiten für fi- der künftigen Bewohner, wenn er sagt:
nanzierbar“, so Held. Diese Zahl ist das „Wir Babyboomer sind so alt, wie sich
Ergebnis einer bundesweit durchgeführ- unsere Zielgruppe fühlt.“ Deshalb gilt Eine Initiative von:
ten Marktuntersuchung der Terragon, es nun, geeignete Standorte für diese
bei der erstmals die Versorgungslage für Wohnform zu entwickeln. Nur sehr we-
Betreutes Wohnen in allen Kommunen nige Senioren finden überhaupt ein An-
mit mehr als 5 000 Einwohnern erfasst gebot in der Nähe ihrer angestammten
wurde. Wohnung. Vor allem finden sie kein dif-
ferenziertes Angebot, das den eigenen
Die Versorgungslage ist unzurei- Vorstellungen und finanziellen Möglich-
chend. Die Folgen des demografischen keiten entspricht. Dabei ist, nach Unter-
Umbruchs werden erst jetzt wirklich
sichtbar und legen offen, dass die aktuel-
suchungen von Terragon, das Angebot
an betreuten Wohnanlagen so differen- CARs Invest
PFLEGE MACHT MARKT
le Versorgungslage, was das Wohnen im ziert wie der Hotelmarkt. Die Nachfra-
ge nach Betreutem Wohnen korreliert
mit der Bevölkerungsdichte. Das ist von
den demografischen Faktoren her keine
Überraschung. Auf der Messe Altenpfle-
ge wird somit der Wachstumsmarkt Ser-
vice Wohnen bei vielen Akteuren eine
Rolle spielen.
Eine komplett ausgestattete Wohnung
macht bei Fokus Universal Rooms
zukunftsorientiertes Wohnen erlebbar.20 RAUM & TECHNIK: HALLE 9
PROGRAMM RAUM & TECHNIK
DIENSTAG, 2. APRIL 14:40 Uhr
Den Gebäudeinfarkt vermeiden,
10:00 Uhr Abwasser intelligent ableiten
Pflegebetten von morgen – Innovationen aus Holger Heckmann, Kessel AG
Dänemark
RotoBed Aps
MITTWOCH, 3. APRIL
10:40 Uhr
Erhöhter Wohlfühlfaktor durch innovative 10:00 Uhr
Geruchsbeseitigung Service Power – Wie können Senioren selbstbe-
Alexander Schilling, MMT GmbH stimmt zuhause leben mit der Sicherheit eines
Seniorenheims?
11:30 Uhr Dr. Bettina Horster, Vivai Software AG,
Messerundgang – Sicherheitstechniken Enrico Löhrke, inHaus GmbH
12:00 Uhr 10:20 Uhr
Fokus: Service Wohnen Interaktion per Sprache in Senioreneinrichtungen
Selbstbestimmt und attraktiv wohnen – viele ältere Martin Petzold, TAVLA Technology UG
Menschen wollen trotz Pflegebedürftigkeit möglichst lange
in einem anspruchsvollen Umfeld leben. Die Aussteller 10:40 Uhr
der Sonderschau Universal Rooms erklären das Konzept Digitalisierungsrückstau – Herausforderungen
„Service Wohnen“ und zeigen, wie ein zukunftsorientiertes der Sanierung im Bestand
Wohnumfeld für den Wachstumsmarkt des Wohnens im Jan Burschik, Gemtec GmbH
Alter aussieht.
11:30 Uhr
14:00 Uhr Messerundgang – Wohnen und Ausstatten
Digitalisierungsrückstau – Herausforderungen
der Sanierung im Bestand 12:00 Uhr
Filip Polsakiewicz, Gemtec GmbH Fokus: Service Wohnen
Selbstbestimmt und attraktiv wohnen – viele ältere Men-
14:20 Uhr schen wollen trotz Pflegebedürftigkeit möglichst lange
Bestandsfußböden im Fokus in einem anspruchsvollen Umfeld leben. Die Aussteller
Frank Knott, Dr. Schutz GmbH der Sonderschau Universal Rooms erklären das Konzept
„Service Wohnen“ und zeigen, wie ein zukunftsorientiertes
Wohnumfeld für den Wachstumsmarkt des Wohnens im
Alter aussieht.
14:00 Uhr
Spezialisierung auf „mobile“ Demente in Kom-
bination mit sicherheitstechnischen Konzepten
am Beispiel „Haus der Senioren Gundelfingen“
Markus Moll, Spital und Vereintigte Wohltätigkeitsstiftung,
Gerhard Pfünder, minos GmbH
14:20 Uhr
Demenzgerechte Sanierung im Pflegeheim
„In Zukunft wird es darum gehen,
David Martin, Martin Elektrotechnik GmbH
alles wegzulassen,
was nach Handicap aussieht.“
Oliver Conrad,
Kurator der Sonderschau Universal RoomsRAUM & TECHNIK: HALLE 9 21
HALLE 9
14:40 Uhr 11:30 Uhr
Zwischen SmartHome und Notruf. Ein etablier- Fokus: Service Wohnen
FORUM RAUM & TECHNIK
tes AAL-System im Alltag von Angehörigen und Selbstbestimmt und attraktiv wohnen – viele ältere
Pflegenden Menschen wollen trotz Pflegebedürftigkeit möglichst lange
Dipl.-Inform. Med. Natalie Röll, easierlife GmbH in einem anspruchsvollen Umfeld leben. Die Aussteller
der Sonderschau Universal Rooms erklären das Konzept
„Service Wohnen“ und zeigen, wie ein zukunftsorientiertes
DONNERSTAG, 4. APRIL Wohnumfeld für den Wachstumsmarkt des Wohnens im
Alter aussieht.
10:20 Uhr
Den Gebäudeinfarkt vermeiden, Abwasser intel- 13:30 Uhr
ligent ableiten Interaktion per Sprache in Senioreneinrichtungen
Holger Heckmann, Kessel AG Martin Petzold, TAVLA Technology UG
11:00 Uhr
Messerundgang – barrierefreie Badgestaltung
Von FMB care erfunden, von
allen für sehr gut befunden:
Das Pflegebett Formidabel.
Mit dem Pflegebett Formidabel hat FMB care
Freiheit und Schutz neu definiert und trägt da-
mit auch den aktuellen Entwicklungen im Pfle-
gebereich umfassend Rechnung: Der innovative
Seitenschutz kann bei Bedarf kopf- und fußseitig
im Austausch mit dem entsprechenden Seiten-
paneel werkzeuglos angebracht werden – muss
aber nicht.
Lernen Sie das Formidabel hier auf
der ALTENPFLEGE in Nürnberg kennen:
Halle 9, Stand D25.
Am Schlinge 8
33154 Salzkotten
Tel.: 05258-98090-0
info@fmb-care.de
www.fmb-care.de22 FOKUS FUHRPARK: HALLE 7
Foto: Adobe Stock / Martinan
AUF DER ÜBERHOLSPUR
Der Marktanteil von Elektromobilität wächst stetig – dieser Trend geht auch an der Pflege nicht
vorbei, werden Elektroautos doch von Bund und Ländern stark subventioniert. Die Zukunft der
M obilität in der Pflege erleben Sie in Halle 7 auf dem neuen Gemeinschaftsstand FOKUS Fuhrpark.
E
in gut organisierter und zuver- Pflege steigt somit auch der Bedarf an verkauft – mehr als doppelt so viele wie
lässiger Fuhrpark ist für die Pfle- innovativen Mobilitätslösungen – im Be- noch 2016. Die Pflegebranche hat die-
ge ein wichtiger Faktor. Pflege- reich Elektromobilität auf zwei wie vier sen Trend erkannt und zunehmend set-
kräfte im ambulanten Sektor Reifen, normale Pkw, sowie Planungs- zen auch große Anbieter wie die Caritas
sind sieben Tage in der Woche mit dem software. Dieses wachsenden Marktes auf die umweltfreundliche Variante der
Auto unterwegs – Probleme können nimmt sich dieses Jahr auch die ALTEN- Fortbewegung. Auch die Reichweiten,
hier teuer werden und die Pflege von PFLEGE 2019 an. Auf einer Sonderfläche die zuvor häufig noch Kopfschmerzen
Menschen kann nicht einfach pausiert unter dem Banner „FOKUS Fuhrpark“ bereiteten, steigen deutlich und sind,
werden. Die Dienstfahrzeuge, seien es stellt die Branche Ihnen in Halle 7 vor, besonders für innerstädtische Pflege-
die meist Kleinwagen, in denen Pfle- wie Mobilität in der Pflege zukünftig dienste mit kurzen Wegen, heute kaum
gedienstmitarbeiter pflegebedürftige aussehen wird. mehr ein Problem. Ein großer Vorteil von
Menschen besuchen, Transportfahrzeu- mit Strom betriebenen Fahrzeugen sind
ge zur Personenbeförderung, beispiels- Unter Strom Eines der größten The- zudem die Unterhaltskosten: ein reines
weise für den Weg zur Tagespflege, men, das nicht nur in der Pflege in aller Elektrofahrzeug ist deutlich günstiger zu
oder generelle Nutzfahrzeuge, legen Munde ist, ist die E-Mobilität. Bundes- betanken, als ein Diesel oder Benziner,
täglich viele Kilometer zurück. Mit dem weit wurden in Deutschland 2018 über Hybride liegen logischerweise preislich
stetigen Wachstum der professionellen 50 000 E-Autos und Hybridfahrzeuge dazwischen. Das Autohaus Bronner ausNürnberg stellt im FOKUS Fuhrpark sei- bezuschusst. In Thüringen übernimmt
ne elektrischen Renault Z.E.-Modelle die Thüringer Aufbaubank bis zu
vor, Sie können sich also vor Ort auf 75 Prozent der Kosten für Ladeinf-
der Messe selbst ein Bild von der Zu- rastruktur. Elektromobilität funktio-
kunft der Mobilität machen. Normale niert jedoch auch auf zwei Rädern.
Pkw kommen jedoch auch nicht zu E-Scooter liegen ebenfalls im Trend.
kurz, denn die DIT Frankengarage und Klein, wendig und emissionsfrei – die
Auto Fiegl Schwabach präsentieren ak- Beliebtheit kommt, gerade in urbanen
tuelle Toyota- und Ford-Modelle. Räumen, nicht von ungefähr. Sie wol-
len Elektromöbilität hautnah erleben?
Der Staat hilft nach Auch Bund und Dann besuchen Sie die zwei Teststre-
Ländern liegt etwas daran, dass mehr cken, die in die Messefläche in Halle 7
E-Autos als Firmenwagen auf Deutsch- integriert sind. Dort können Sie sowohl
lands Straßen unterwegs sind. Deshalb Elektroautos wie Pedelecs testfahren.
fördert die Regierung dies mit teils
deutlichen Vergünstigungen. So sind Papier war gestern Der Fortschritt
E-Autos im dienstlichen Gebrauch macht jedoch bei Autos und Fahrrä-
beispielsweise für zehn Jahre von der dern nicht halt. Aussteller wie Vim-
Kfz-Steuer befreit. Ein Umweltbonus car und Heimbas präsentieren Ihnen
des Bundes verspricht Käufern zudem moderne Softwarelösungen, mit de-
Zugeständnisse von bis zu 2 000 Euro. nen Pflegetouren im Vorfeld effizient
Dazu kommen weitere Förderpro- geplant werden und hinterher nach-
gramme, die auch Pendlermobilität vollzogen werden können. Touren-
oder Ladestationen bezuschussen. planungssoftware, wie sie Heimbas
Einzelne Bundesländer wie Berlin oder anbietet, ist für die ambulante Pfle-
Nordrhein-Westfalen warten zusätz- ge ein nicht mehr wegzudenkendes
lich mit eigenen Programmen auf, Werkzeug. Sämtliche Aspekte einer
durch die Unternehmen nochmals Tour, seien es Erlöse, Qualifikationen
bei der Umstellung auf Elektromobili- der Mitarbeiter oder Einsatzpläne,
tät sparen können. In der Hauptstadt werden automatisch oder auf Wunsch
werden beispielsweise Beratungen manuell berücksichtig – welcher Mitar-
bezüglich nachhaltiger Fortbewegung beiter wann, wo zu sein hat, wird vom
System automatisch geplant.
Vimcars Softwarelösungen setzen wie-
derum ein, sobald sich ein Fahrzeug
FOKUS FUHRPARK bewegt. Per GPS kann die Position der
eigenen Fahrzeuge in Echtzeit auf ei-
ner Karte verfolgt werden, die Fahrten
PROBEFAHRTEN werden aufgezeichnet und können im
• E-Autos Nachhinein mit den Strecken anderer
• E-Scooter Mitarbeiter abgeglichen werden. So
• Auf zwei Teststrecken in wird vermieden, dass Wege unnötig
der Halle doppelt zurückgelegt werden. Auch
das Fahrtenbuch kann so automa-
SOFTWARE tisch und mit deutlich geringerem
• Softwarelösungen rund Zeitaufwand geführt werden. Gleich-
um Fuhrparkmanagement und zeitig können einzelne Fahrten per
Tourenplanung Mausklick als privat, betrieblich oder
Arbeitsweg gekennzeichnet werden.
UNTERHALTUNG Das vereinfacht besonders die priva-
• BMX Freestyle-Show: te Nutzung der Fahrzeuge, wie sie in
Der Kölner Gergely Szajer der ambulanten Pflege häufig erlaubt
zeigt sein ganzes Können auf ist. Im Bereich Software heißt es also:
zwei Rädern verschlanken, automatisieren und Ka-
Täglich um 11:00 Uhr, pazitäten einsparen.
13:00 Uhr, 15:00 Uhr
vinc.li/fuhrpark24 VERPFLEGUNG & HAUSWIRTSCHAFT: HALLE 6
Foto: Transgourmet/AWO Seniorenzentrum Ortenburg, Hülshorst Feinkost
WOHLFÜHLFAKTOR
VERPFLEGUNG
Gerade in der Heimküche sind vor dem Hintergrund neuer und offener Konzepte bei gleichzeitigem Fach-
kräftemangel gute Lösungen gefragt. Erfahren Sie, wie Aussteller auf die Herausforderungen reagieren.
H
auswirtschaft und Küche wer- kost GmbH, beobachtet zurzeit, „dass würden alle Produkte nachhaltig und
de mit einer wachsenden Zahl der Fachkräftemangel immer größer umweltbewusst produziert, betont
an Aufgaben konfrontiert, wird. Deshalb liefern wir Lösungen: Bertermann.
meint Kai Zeumer, Fachbe- von der Fleischkomponente über gute, Ralf Oberle, Bereichsleiter Business
reichsleitung Abteilung Beratung & Kon- getestete Zubereitungshinweise sowie Development apetito catering, sagt:
zept, Transgourmet. „Ein Grund liegt im individuell ausgearbeitete Konzepte bis „Die Pflege entdeckt zunehmend, wie
Wegfall klassischer Pflegeheimkulturen hin zu fertigen Programmen.“ Zudem wichtig Beziehungen mit den Klienten
zugunsten von offenen, lebensnahen sind. Nicht umsonst fordert der neue
Wohnkonzepten“, sagt er. „Das Thema Expertenstandard Demenz den Aufbau
Wohngruppenküche lassen wir daher HIGHLIGHT von Beziehungen zu Menschen mit
mit einer Beispielküche lebendig wer- Demenz.“ Essen sei der zentrale Punkt
den. Daran lässt sich hervorragend er- sozialer Interaktion von Menschen.
klären, wie Arbeitsschritte vereinfacht KOCHDUELL Mahlzeiten sollten daher wertschät-
sowie Wege und Zeit gespart werden Das tägliche Kochduell zu den zend gestaltet werden. Es ginge um
können“. Themen vegetarische Kost, Ambiente, Licht, Geschirr und natürlich
So schaffe es auch angelerntes Personal, Lieblingsspeisen und Kochen in um das Essen selbst, so Oberle. „Über
Prozesse gelingsicher umzusetzen und Wohngruppen Essen können wir leicht ins Gespräch
Speisen bedarfsorientiert anzubieten, 2. April um 16:00 Uhr, kommen. Wir zeigen, welchen Beitrag
so Zeumer. Oliver Bertermann, Business 3. und 4. April um 12:30 Uhr apetito unter dem Motto ,Mahlzeiten
Development Manager, Hülshorst Fein- wertschätzend gestalten‘ leisten kann.“Sie können auch lesen