MITARBEITER/INNEN FORTBILDUNG - Qualifizierung für die Erwachsenen- und Familienbildung - Erzbistum Köln
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Qualifizierung für die
Erwachsenen- und Familienbildung
MITARBEITER/INNEN
FORTBILDUNG
Januar bis Dezember 2021
Glaube | Religion | Dialog | Familie | Integration
Gesellschaft | Ehrenamt | Beruf | Kultur | MedienINFORMATION
ABTEILUNG BILDUNG UND DIALOG
LINKHINWEISE
MITARBEITER/INNEN Aktuelle Informationen über die Mitarbeiter/innenfortbildung sowie die
Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter:
FORTBILDUNG www.mitarbeiterfortbildung.de
Januar bis Dezember 2021 Wenn Sie sich für die Arbeit des Referates Erwachsenen- und Familien-
bildung oder der Erwachsenen- und Familienbildungseinrichtungen im
Erzbistum Köln interessieren, klicken Sie bitte auf:
HPM = Hauptamtliche/-r Pädagogische/-r Mitarbeiter/-in www.info-erwachsenenbildung.de
HVM = Hauptamtliche/-r Verwaltungsmitarbeiter/-in
NPM = Nebenamtlicher/-r Pädagogische/-r Mitarbeiter/-in bzw. Referent/-in Nähere Informationen zu den Katholischen Öffentlichen Büchereien KÖB
finden Sie unter:
www.buechereifachstelle.de
Informationen zum Erzbistum Köln finden Sie unter:
www.erzbistum-koeln.de
Newsletter Mitarbeiterfortbildung wird fortgesetzt!
Herausgeber:
Hauptabteilung Seelsorge Der „Newsletter Mitarbeiter/innenfortbildung“ soll auch in 2021 erscheinen.
Abteilung Bildung und Dialog Wir möchten Sie 4 x jährlich über aktuelle Veranstaltungen der Mitarbeiter-
im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln
fortbildung informieren. Wir hoffen, dass Sie den Newsletter als Informa-
Marzellenstraße 32, 50668 Köln
Tel.: 0221 1642-1219 tionsquelle nutzen können. Falls wir noch keine E-Mail-Adresse von Ihnen
Fax: 0221 1642-1221 haben und Sie an dem Newsletter interessiert sind, schicken Sie uns bitte
E-Mail: erwachsenenbildung@erzbistum-koeln.de eine kurze Mail an:
www.info-erwachsenenbildung.de patrizia.puetz@erzbistum-koeln.de
mit dem Hinweis „Newsletter“.
Bankverbindung:
Bildungswerk der Erzdiözese Köln
Sparkasse Köln Bonn
IBAN DE 36 370 501 98 0013 762 224,
BIC: COLSDE33l
Gläubiger-Identifikationsnummer DE50BWE00000304425
Redaktion:
Manuel Hetzinger
Verantwortlich: Dr. Peter Scharr
© Abteilung Bildung und Dialog
Generalvikariat, Erzbistum Köln 2020
Coverbild: Gabriele Randerath, pathdoc - Fotolia.com
Telefonische Auskunft zum Programm:
Andreea Coliban | Tel.: 0221 1642 1515,
E-Mail: ninaandreea.coliban@erzbistum-koeln.de
Patrizia Pütz | Tel.: 0221 1642 1869,
E-Mail: patrizia.puetz@erzbistum-koeln.de
www.mitarbeiterfortbildung.de
2 3INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort 4
Glaube und Theologie 6
Lebensfragen und persönliche Entwicklung 16
Partnerschaft und Ehe 17
Kultur 22
Bildende Kunst 23
Literatur 28
KÖB 29
Gesellschaft 30
Leben mit Kindern 32
Eltern und Erziehung 33
Eltern-Kind-Kurse 36
Haushalt, Ernährung, Familienkultur 41
Gesundheitsbildung 42
Lernen und Beruf 44
Sprach– und Integrationskurse 48
Medien 56
Qualifizierung für die Erwachsenenbildung 60
Studienwoche/Studientage 61
Lehren und Lernen/Methodik/Didaktik 62
Präventionsschulungen/Erste Hilfe Training 66
Bildungsmarketing/Öffentlichkeitsarbeit 68
Terminübersicht 72
Informationen 75
Teilnahmebedingungen 77
Veranstaltungsorte 82
Träger aller Veranstaltungen der Mitarbeiter/innenfortbildung
ist das Bildungswerk der Erzdiözese Köln e.V.
www.bildungswerk-ev.de
4 5„Der Einsatz für Bildung, die Entwicklung solidarischer Haltungen, die Fähig- Sehr geehrte Damen und Herren,
keit, das menschliche Leben ganzheitlicher zu begreifen, die spirituelle Tiefe
gerade in der Zeit der Corona-Pandemie spüren die Menschen, wie sehr alle auf
sind notwendig, um den menschlichen Beziehungen Qualität zu verleihen.“
solidarische Haltungen angewiesen sind, welche Bedeutung Bildungsprozesse
(Papst Franziskus, Enzyklika Fratelli tutti, 167) haben, und wie sich das Leben im Kern erst aus spiritueller Tiefe begreifen
lässt. Gleichzeitig erfahren wir, wie vertraute Routinen infrage gestellt wur-
den, wie neue Verhaltensweisen erlernt und neue Perspektiven gesucht werden
müssen.
Die katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Erzbistum Köln hat
innerhalb von wenigen Wochen auf die neue Situation reagiert. Für die
Weiterführung des laufenden Programms wurden Hygienekonzepte erarbeitet,
viele Angebote wurden digital weitergeführt, der Bildungsauftrag unter den
veränderten Bedingungen wird reflektiert.
Auch die Umsetzung des Zielbildes des Pastoralen Zukunftswegs wird Wandel,
veränderte Schwerpunktsetzungen und neue Routinen für die Bildungsarbeit
bringen. Gern werden wir auch weiter mit daran arbeiten, dass durch die
Erwachsenen- und Familienbildung der missionarische Auftrag der Kirche und
ihr Wachstum gelingt.
Sie, die haupt- und nebenamtlich Beschäftigten in der Erwachsenen- und
Familienbildung, tragen mit Ihrem Engagement und Ihrer pädagogischen Pro-
fessionalität dazu bei, dass Menschen in Kirche und Gesellschaft die Heraus-
forderungen und den Wandel annehmen und gestalten können. Wir möchten
Sie darin stärken und Ihnen mit dem vorliegenden Fortbildungsangebot etwas
für Ihr großartiges Engagement zurückgeben.
Wir sagen Ihnen auch im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer
Veranstaltungen ganz herzlichen Dank für Ihren Einsatz in diesen Zeiten des
Umbruchs. Wir wünschen Ihnen, dass Sie in den folgenden Angeboten vieles
finden, was Sie begeistert und Sie im Dienst am Menschen stärkt und moti-
viert.
Besuchen Sie auch die Homepage der Mitarbeiter/-innenfortbildung unter
www.mitarbeiterfortbildung.de. Dort erscheint auch unterjährig eine Viel-
zahl an Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen. Machen Sie reichlich
Gebrauch davon!
Köln, im Dezember 2020
Petra Dierkes
Leiterin Hauptabteilung Seelsorge
Vorsitzende des Bildungswerks der Erzdiözese Köln e.V.
6 7GLAUBE UND Im Sinne des Pastoralen Zukunftsweges unterstützen die Fortbildungen
Foto: ©Randerath
GLAUBE UND THEOLOGIE
eine intensivere Auseinandersetzung mit theologischen Fragen, kirchlichem
THEOLOGIE
Leben und Glauben und stellen Bezüge zu Handlungsfelder der Erwachse-
nen- und Familienbildung her.
Eine neue Form des Kirche-Seins
Erwachsenenbildung und Gemeindeentwicklung. Ein Workshop.
Aufbrechen, Neues wagen, gemeinsam neue Wege gehen. In vielen Gemeinden
unseres Erzbistums erproben Getaufte und Gefirmte neue und nachhaltige For-
men des Kircheseins. Gemeindeentwicklung ist aber immer auch ein Bildungs-
prozess.
Der Workshop lädt alle Interessierten ein, gemeinsam zu erkunden, wie Erwach-
senenbildung Gemeindebildung unterstützen und begleiten kann.
Bei einer ausreichenden Anzahl von Anmeldungen wird gemeinsam nach einem
geeigneten Termin gesucht. Im Anschluss wird auch der Veranstaltungsort ange-
geben. Bei näheren Informationen wenden Sie sich bitte an
Zeitraum: Mi 13.10.2021 | 09.30 - 13.00 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben
Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208
Veranstaltungs-Nr.: 2601034
Digitalisierte Glaubensbildung
Perspektiven, Methoden und Chancen
Die Kultur des Internets war nicht zuletzt durch den Schub der Corona-Krise eine
Religiöse und theologische Bildung verknüpft Glaubensfragen mit Herausforderung und Chance für das weite Feld der Glaubensbildung. In den
digitalen Bereichen menschlichen Zusammenlebens und -arbeitens sollte daher
den Fragen des alltäglichen Lebens. Sie hilft den eigenen Glauben die Vermittlung christlichen Glaubens aber nicht zu Sprachlosigkeit führen.
zu vertiefen und ihn in den wechselnden Lebenssituationen tiefer zu Mit Sonja Lexel, Theologin, Religionspädagogin und Referentin für Jugendpasto-
rale Bildung bei der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofs-
durchdringen. Gleichzeitig erschließt sie den Schatz der biblischen konferenz sollen die Unterschiede zur „analogen“ Kommunikation und der weite
und kirchlichen Tradition. So eröffnen sich Horizonte, die ungewohn- Raum digitaler Glaubenskommunikation eröffnet werden.
Wo liegen neue Möglichkeiten der Digitalisierung? Warum sind die Verlustängste
te und vielleicht sogar unerwartete Antworten bieten. in der Kirche auf diesem Gebiet so groß? Welche Methoden kann ich im digitalen
Format für den Bereich der Glaubensbildung heranziehen?
Diese und weitere Fragen sollen beantwortet werden und zu einer Sensibilisie-
Dies stellt sowohl die planenden Pädagoginnen und Pädagogen, als rung führen, die es ermöglicht Glaubensinhalte und -erfahrungen angemessen
auch die Referentinnen und Referenten vor die Herausforderung, und ansprechend in einer digitalisierten Form umzusetzen.
sensibel für die Zeichen der Zeit die Reflexion des Glaubens und die Referentin: Sonja Lexel, Theologin, Religionspädagogin
Fragen und Anfragen der Gegenwart in Korrelation zu bringen. Zeitraum: Di 23.02.2021 | 09.00 - 14.00 Uhr
Ort: Digital
Zielgruppe: HPM, NPM
Die Angebote der Mitarbeiter/-innenfortbildung im Bildungsbereich Teilnahmegebühr: 50 Euro
Ermäßigt: 10 Euro
Glaube und Theologie sollen dabei unterstützen, Fragen der Zeit und Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208
theologisches Fragen in einen Dialog zu bringen. Veranstaltungs-Nr.: 2601032
86 9Das „Recht auf Selbsttötung“ und der assistierte Suizid. Zielgruppe: HPM,NPM
GLAUBE UND THEOLOGIE
Juristische Aspekte. Teilnahmegebühr: 50 Euro
Nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts umfasst das Grundrecht auf freie Ermäßigt: 10 Euro
Entfaltung der Persönlichkeit ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben ein- Veranstaltungsleiter: Volker Hohengarten | Tel.: 0221 1642-1448
schließlich der Freiheit, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Veranstaltungs-Nr.: 2601054
Hilfe Dritter zurückzugreifen. Nach Auffassung des Gerichts ließ das Verbot der
geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe (§ 217 Strafgesetzbuch) dem Einzelnen keinen
Elternkurs Christentum. Inspiration aus der Bibel.
hinreichenden Raum zur Umsetzung seines Rechts. Es verstoße damit gegen
Workshop zum Kursmodell
das Grundgesetz und sei daher nichtig. Dieses Urteil ist von Seiten der Kirchen
siehe auch Seite 33
heftig kritisiert worden.
Zwischenzeitlich hat eine Debatte um eine grundgesetzkonforme Neuregelung Der mehrteilige „Elternkurs Christentum“ stellt Texte der Bibel vor - zu Geburt,
des gesetzlichen Rahmens für den assistierten Suizid begonnen. Um die christ- Auf-der-Welt-Sein, Aufwachsen, Glück, Not, Leiden und Tod - und bringt sie
lichen Perspektiven hierbei möglichst erfolgreich einbringen zu können, ist es in Dialog mit heutigen (Text)Stimmen zu Kindheit, Familie und Erziehung. Der
unerlässlich, sich mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auseinanderzu- Kurs will zeigen, welchen Blick auf das Leben die biblischen Texte eröffnen und
setzen. welchen Beitrag sie zu einer humanen Kultur der Kindheit und Erziehung leisten
Prof. Dr. Wolfram Höfling erläutert die grundsätzlichen Einschätzungen des können. Der „Elternkurs Christentum“ setzt bei den Eltern keine religiösen
Bundesverfassungsgerichts. Er erörtert, welche straf- und/oder zivilrechtlichen Vorkenntnisse voraus.
Regelungen der Suizidbeihilfe vor dem Hintergrund des Urteils mit dem Grund- Der Workshop stellt das Kurskonzept den Referent/innen vor, die sich für eine
gesetz vereinbar sein könnten. Darüber hinaus äußert er sich aus juristischer Durchführung des Kurses interessieren, ebenso den planenden Mitarbeiter/innen
Sicht zu der kirchlicherseits entscheidenden Frage, inwieweit (straf- oder zivil-) in der Erwachsenen- und Familienbildung und in der Gemeindepastoral, die den
rechtliche Rahmensetzungen der Suizidbeihilfe tatsächlich dem Schutz des Kurs etablieren wollen.
menschlichen Lebens dienen. Das offene didaktische Konzept des Kurses lädt zu einer fachlichen Verständi-
gung über das Anliegen und die Realisierung des Kurses ein. Das Kursmaterial
Referent: Prof. Dr. Wolfram Höfling
kann mit Gestaltungsideen der Workshop-Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Zeitraum: Mi 10.03.2021 | 14.30 - 16.00 Uhr
ergänzt werden.
Ort: Digital
Zielgruppe: HPM, HVM, NPM Referentin: Astrid Gilles-Bacciu
Teilnahmegebühr: 50 Euro Zeitraum: Fr 30.04.2021 | 15.00 - 18.00 Uhr
Ermäßigt: 10 Euro Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln
Veranstaltungsleiter: Volker Hohengarten | Tel.: 0221 1642-1448 Zielgruppe: Theologische Referenten/innen in der Erwachsenenbildung
Veranstaltungs-Nr.: 2601029 und pädagogische Referent/innen in der Familienbildung
Gebührenfrei
Das „Recht auf Selbsttötung“ und der assistierte Suizid. Veranstaltungsleiterin: Susanne Gieseke | Tel.: 0221 1642-1684
Medizinische Aspekte. Veranstaltungs-Nr.: 2601063
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 26.02.2020 das Verbot
der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid für verfassungswidrig erklärt. Das
Den Glauben ins Wort bringen
Gericht ist der Auffassung, dass das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit Menschen, die ihren Glauben weitergeben wollen, sollen in dieser Veranstaltung
ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben umfasst. Dieses Recht schließe die Frei- ermutigt werden, das in kompetenter und persönlicher Weise zu erlernen. Die
heit ein, sich das Leben zu nehmen und hierbei auf die freiwillige Hilfe Dritter Motivation sowie die Sprachfähigkeit dafür zu stärken und gegenseitig vonei-
zurückzugreifen. nander zu lernen, sind Aspekte, die in persönlichen Impulsen, theologischen
Von kirchlicher Seite ist das Urteil heftig kritisiert worden. Von kirchlicher Seite Reflexionen u.a. in folgenden Workshops thematisiert werden sollen:
wird im Zusammenhang einer neuen verfassungs-konformen Regulierung der 1. Von der Idee zur Umsetzung: Wie finde ich das passende Modell/Format?
Suizidbeihilfe u.a. auf die Möglichkeiten der Palliativmedizin verwiesen. 2. Vom authentischen Zeugen zum überzeugenden „Multiplikator“:
N.N. erläutert Möglichkeiten, aber auch mögliche Grenzfälle der palliativen Was brauche ich an „Bildung“ und wie trete ich anderen gegenüber?
Versorgung sterbenskranker Menschen. Hierdurch kön-nen die Teilnehmer/innen 3. Von der „Sprachlosigkeit“ zur Sprachfähigkeit:
eine sehr differenzierte Einschätzung darüber gewinnen, inwieweit die palliative Wie kann ich im Alltag über den Glauben sprechen?
Versorgung die Angst vor dem Leiden im Falle einer unheilbaren und kurzfris- 4. Vom „teilnehmenden Beobachter“ zur kompetenten Leitung: Wie leite ich eine
tig zum Tode führenden Erkrankung lindern und so der Erwägung eines Suizids Gruppe/Kleingruppe und gehe qualifiziert gruppendynamischen Prozessen um?
entgegenwirken kann. 5. Vom Gedanken zum gedruckten Wort: Wie gelingt ansprechende
Öffentlichkeitsarbeit?
Referent/-in: N.N. Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Bereichen der kirchlichen
Zeitraum: Termin wird noch bekannt gegeben Praxis unterstützen die Teilnehmenden, eine Grundlage für eigene Veranstaltun-
Ort: Digital
10 11Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Bereichen der kirchlichen Kompetente Glaubensbildung
GLAUBE UND THEOLOGIE
Praxis unterstützen die Teilnehmenden, eine Grundlage für eigene Veranstaltun- - Hilfen für online gestützte Formate
gen zu Themen des Glaubens zu entwickeln.
Veranstaltet als Kooperation zwischen dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln Online-Glaubensbildung eröffnet neue Möglichkeiten der Kommunikation auch
und dem Fachbereich Glaubenskommunikation, Abteilung Erwachsenenseelsorge. und besonders im Bereich des Glaubens. Diese Fortbildung lenkt den Blick auf
entscheidende Grundkompetenzen für Formate digitaler Glaubenskurse.
Referent: Benjamin Gerlich, Durch gezielt ausgewählte theoretische Grundlagen der Kommunikation sowie
Referent für religiöse und theologischen Bildung praxisorientierte Beispiele soll gelernt werden, was neu und anders ist.
Kristell Köhler, Referentin für Glaubenskommunikation Die Referentin Melanie Kabus, Moderatorin, Journalistin und Medienexpertin, gibt
Myriam Schneider, Referentin für Glaubenskommunikation dabei Hilfestellungen, die auch für den Bereich der Glaubensbildung zusehends
Zeitraum: Sa. 08.05.2021| 09.30 - 17.00 Uhr relevanter werden.
Ort: In Via Köln e.V. I Stolzestraße 1a I 50674 Köln Das Seminar behandelt praxisnah folgende Themen:
Zielgruppe: HPM, NPM, HVM
Gebührenfrei • Möglichkeiten und Stolpersteine digitaler Kommunikation
Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208 • Präsenz und Sicherheit vor der Web-Cam
Veranstaltungs-Nr.: 2601077 • die eigene Wirkung einschätzen und steuern
• den gezielten Einsatz von Werkzeugen und Feedbackinstrumenten
KinderKirchenKunstGeschichte Das Seminar orientiert sich an den Bedürfnissen der Teilnehmenden. Dabei haben
Kirchenraum- und religionspädagogische Methoden für einen Besuch die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in verschiedenen Praxissituationen
mit Kindern in Sakralräumen und Heiligen Orten. auszuprobieren und durch wertschätzendes Feedback die eigenen Kompetenzen zu
siehe auch Seite 23 reflektieren, Stärken wahrnehmen und Entwicklungspotential ausbauen.
In dieser Fortbildung soll es darum gehen, wie man Kindern bei einem Besuch Referentin: Melanie Kabus, LfM Medientrainerin, Journalistin
in der Kirche hilft, selbst ein Gefühl für die Heiligkeit und Besonderheit von Zeitraum: Mi 23.06.2021 | 9.30 - 17.00 Uhr
Sakralräumen zu entwickeln. Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Str. 1 - 3 | 50668 Köln
Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man den Kirchenraum einer Pfarr- Zielgruppe: HPM, NPM
gemeinde als Teil der Heimat empfindet, als einen Ort, an dem man auch Teilnahmegebühr: 150 Euro
außerhalb von Liturgien aufatmen kann und mit Gott oder anderen Menschen in Ermäßigt: 30 Euro
Kommunikation tritt. Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208
Kindern ein Gefühl für einen Kirchenraum zu geben, ist ein Gebot der Stunde, Veranstaltungs-Nr.: 2601033
dass durch Familienzentren, Kitas oder andere Einrichtungen genutzt werden
kann. Neue und klassische Sichtweisen auf Kunst in der Kirche oder die eigenen Kirche, Gott und Glaube am Arbeitsplatz.
Glaubensgeschichten der Begleitpersonen können durch altersgerechte Metho-
den ein Bild für Sakralräume erzeugen. Dadurch sollen die Kinder unterstützt Im Arbeitsalltag kirchlicher Bildungseinrichtungen bleibt oft nicht viel Zeit sich
werden, sich dem Raum und dem Glauben auf vielfältige Weise öffnen zu mit dem eigenen Glauben auseinanderzusetzen. Dieses Wochenende soll Mitarbei-
können. tenden in einem geschützten Raum die Möglichkeit geben, den eigenen Arbeits-
Der Referent, Fabian Wilquin, Theologe und Religionslehrer, forscht derzeit platz im Licht des persönlichen Glaubens sowie dem kirchlichen Leben zu sehen.
für seine Promotion zu einer „Kirchenraumpädagogik“ in veränderter Zeit im Was hat mein Beruf mit dem Auftrag Jesu zu tun, Zeugin oder Zeuge für seinen
Erzbistum Köln“ und arbeitet in dieser Fortbildung mit allen Teilnehmenden in Glauben zu sein? Warum ist es der Auftrag der Kirche, Bildungsarbeit anzubieten?
St. Servatius in Siegburg. Zugänge und Erlerntes können aber auch auf andere Ist es möglich, von meinem Büro aus Gott zu finden? Theologinnen und Theolo-
Kirchenräume übertragen werden. Persönliche Beispiele und Anliegen werden in gen sowie Pädagoginnen und Pädagogen geben Impulse für ein verantwortetes
Gruppen- und Einzelübungen berücksichtigt. Handeln am Arbeitsplatz. Ebenso berichten langjährige Mitarbeitende aus dem
Bildungsbereich aus Ihrem Arbeitsalltag und geben so wertvolle Erfahrungen an
Referent: Fabian Wilquin, Theologe, Religionslehrer Erfahrene sowie Berufsanfänger weiter.
Zeitraum: Fr 04.06.2021 | 09.00 - 15.00 Uhr
Ort: Servatiushaus | Mühlenstr. 14 | 53721 Siegburg Referent/-in: N.N.
Zielgruppe: HPM, NPM Zeitraum: Fr 10.09., 16.00 Uhr - So 12.09.2021, ca. 15.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 72 Euro Ort: wird noch bekannt gegeben
Ermäßigt: 18 Euro Zielgruppe: HVM, HPM
Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208 Gebührenfrei
Veranstaltungs-Nr.: : 2601035 Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208
Veranstaltungs-Nr.: 2601065
12 13Laienapostolat und Ehrenamt Basiswissen Theologie –
GLAUBE UND THEOLOGIE
Theologie kompakt und verständlich
In den aktuellen Veränderungsprozessen in der Kirche entwickelt sich ein Theologische Basisqualifikation für Mitarbeitende
neues Verständnis von Laienapostolat und Ehrenamt. Die Vorstellung, dass der
Schwund an Priestern und hauptberuflichem Personal durch ehrenamtlichen Ein- Ziele:
satz ersetzt werden könne, trifft aus praktischen und aus theologischen Gründen • theologische Erstinformation
nicht zu. Weder lässt sich Haupt- durch Ehrenamt einfach ersetzen, noch • Überblick über Kernthemen des christlichen Glaubens
entspricht es dem durch das Zweite Vatikanische Konzil dargelegten Verständnis • Reflexion des gelebten Glaubens
des Laienapostolats. • Grundlagen für ein ehrenamtliches Engagement in
Es ist also an der Zeit, sich neu mit grundlegenden theologischen Fragen zu • Kirche und Gesellschaft
beschäftigen und zu prüfen, inwieweit die Antworten den Herausforderungen • Kirchliche Mitarbeitende erhalten Einblick in
unserer Zeit standhalten: Was versteht das Konzil unter dem Laienapostolat? Im • theologische Grundlagen der katholischen Kirche
welchen Verhältnis steht dieses Verständ-nis zum Ehrenamt in der Kirche – wie
es sich in Deutschland entwickelt hat und dabei ist, sich weiter zu entwickeln. Zeitaufwand:
Inwieweit stehen aktuellen Weiterentwicklungen des Ehrenamts in Spannung ca. sechs bis acht Stunden wöchentlich für das Selbststudium.
zum Verständnis des Laienapostolats? Regelstudienzeit ca. 12 Monate
Die Veranstaltung findet in der zweiten Jahreshälfte 2021 statt.
Lernmaterialien:
Zielgruppe: HPM, NPM Neun gedruckte Lehrbriefe mit ca. 70-90 Seiten, verfasst von Theologinnen und
Veranstaltungsleiter: Volker Hohengarten | Tel.: 0221 1642-1448 Theologen aus dem Hochschulbereich im Spektrum gegenwärtiger Theologie.
Veranstaltungs-Nr.: 2501088
Präsenzveranstaltungen:
eine dreitägige Studienveranstaltung Basiswissen Theologie eine zwei- bis drei-
„Du sollst dir (k)ein Bild machen.“ tägige Studienveranstaltung Grundkurs Theologie
Eine kleine Schule des Sehens.
siehe auch Seite 26 Begleitung:
Unterstützt wird Ihr Studium durch das E-Learning-Portal
In einer Welt, in der die Kirche seit Langem nicht mehr als alleinige „Auftragge- eLernplattfom mit zahlreichen interaktiven Anwendungsmöglichkeiten.
berin“ der Kunst auftritt, besitzt sie auch kein Monopol mehr auf ihre Deutung.
Auf der anderen Seite erleben religiöse Kultstätten weltweit einen regelrechten Prüfungsleistungen:
Boom und Kulturtourismus oder verbirgt sich dahinter ein Potential, für ein zwölfseitige Hausarbeit und eine mündliche Prüfung
aufgeklärtes religiöses Bildungsangebot? Möglichkeit zur Prüfung an verschiedenen Terminen und Orten
Der Referent dieser Fortbildung, Dr. Peter Ramers, Religionswissenschaftler und
ehemaliger Rektor der Philosophisch-Theologischen-Hochschule St. Augustin, legt Kursgebühren:
den Teilnehmenden eine Herangehensweise nahe, Kunst und Kultur als theolo- Basiswissen Theologie: 220,00 Euro
gischen Ort wahrzunehmen und die Grenzen kirchlich-kultureller Bildungsarbeit Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten bei Präsenzveranstaltungen,
auszuweiten. sowie Ausgaben für sonstige Literatur sind nicht enthalten.
Referent: Prof. Dr. Peter Ramers, Information und Anmeldung bei:
Theologe, Religionswissenschaftler Britta Zimmermann | 0221 1642 1564 | britta.zimmermann@erzbistum-koeln.de
Zeitraum: wird noch bekanntgegeben| 09.00 - 14.00 Uhr
Ort: wird noch bekanntgegeben
Zielgruppe: HPM, NPM
Teilnahmegebühr: 72 Euro
Ermäßigt: 18 Euro
Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208
Veranstaltungs-Nr.: 2601036
www.fernkurs-wuerzburg.de
14 15Grundkurs Interreligiöse Kompetenz
GLAUBE UND THEOLOGIE
Fortbildung für Hauptamtliche im kirchlichen Dienst
Zum Dialog der Religionen gibt es in der modernen multireligiösen Gesellschaft
keine Alternative. Besonders gefragt sind Mitarbeitende kirchlicher Einrichtun-
Theologische Zusatzqualifikation gen in Caritas, (Jugend-) Seelsorge und Bildung, die oftmals von religiöser und
für pädagogische Fachkräfte kultureller Vielfalt geprägt sind. Die multireligiöse Situation, in der sie arbeiten,
fordert sie als Multiplikator/innen in besonderer Weise heraus.
Mitarbeitende kirchlicher Träger mit einem Abschluss im Bereich Pädagogik oder Der Grundkurs Interreligiöse Kompetenz will zur erfolgreichen Gestaltung dieser
Soziale Arbeit wünschen sich nicht selten ein tieferes Verständnis des kirchli- Herausforderung beitragen. Er vermittelt, stärkt und fördert wesentliche Kom-
chen Handelns und eine deutlichere Identität als Mitarbeitende in der Pastoral. petenzen für den interreligiösen Dialog: Wissenskompetenz durch theoretische
Eine Erweiterung ihrer (sozial)pädagogischen Qualifikation durch ein theolo- Auseinandersetzung; Haltungskompetenz durch Selbstreflexion; Handlungskom-
gisches Zusatzstudium dient einem besseren Verständnis pastoraler Fragestel-
lungen und führt in der beruflichen Praxis zu einer besseren Vernetzung von petenz durch Konzeption, Durchführung und Reflexion eines Projektes.
pädagogischem und seelsorglichem Handeln. Inhalte des Grundkurses sind u.a. grundlegende Informationen über andere Re-
ligionen, wie zum Beispiel Glaubenslehren und -leben von Islam und Judentum.
Diese Zusatzqualifikation dient einer grundlegenden Einführung in theologische Darüber hinaus geht es um Verstehen und Gestalten religiöser und kultureller
Fragestellungen und führt zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit Fragen Vielfalt in der modernen Gesellschaft. Die Haltung der Katholischen Kirche zu
des Glaubens, der persönlichen Wertorientierung und dem Auftrag als Christen anderen Religionen und die Gestaltung des Miteinanders durch interreligiösen
„in der Welt von heute“. Ein Begleitseminar reflektiert dies auf dem Hintergrund Dialog werden begründet und entfaltet.
der eigenen beruflichen Rolle.
Zielgruppe: Hauptamtliche in Caritas, (Jugend-) Seelsorge und Bildung
Zu den thematischen Schwerpunkten des Studienganges gehören: Termin/Uhrzeit: 10./11. Mai 2021; 16.-18. Juni 2021;
2./3. September 2021 | 10.30 - 17.00 Uhr
• Einleitung in die biblischen Schriften
• Einführung in Formen christlicher Spiritualität Ort: KSI | Bergstraße 26 | 53721 Siegburg (Mai und September)
• Praktische Ekklesiologie, ausgewählte Fragen der Pastoraltheologie und Maternushaus | Kardinal-Frings-Str. 1 - 3 |
und des Kirchenrechts 50668 Köln (Juni)
• Einführung in die theologische Anthropologie und die kirchliche Soziallehre
• Einführung in die Liturgiewissenschaft und die Sakramentenlehre Abschlussveranstaltung mit Zertifikatsvergabe am 13. Januar 2022
beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln
Die Lehrveranstaltungen bestehen aus Präsenzveranstaltungen (wöchentlich,
z.T. als Blockveranstaltung) an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie Gebühr: 225,00 Euro (inkl. Übernachtung und Verpflegung)
(KHKT) - St. Augustin (voraussichtlich ab Sommersemester 2021 mit Sitz in Veranstaltungsleitung: Prof. Dr. Thomas Lemmen | Tel.: 0221 1642-7202
Köln) und wählbaren Einheiten im Selbststudium. Die Regelstudienzeit beträgt
vier Semester, kann jedoch je nach persönlicher oder beruflicher Situation
verlängert werden. Information und Anmeldung bei Britta Zimmermann | Tel.: 0221 1642-1564 |
britta.zimmermann@erzbistum-koeln.de
Voraussetzung ist die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Der
Studiengang schließt mit einem Zertifikat der KHKT ab.
Studienleitung Prof. Dr. Patrik C. Höring, Abteilung Jugendseelsorge
(Religio Altenberg)/
Kölner Hochschule für Katholische Theologie
Kontakt Religio Altenberg 0221 1642-1438
(Prof. Dr. Höring), patrik.hoering@erzbistum-koeln.de
Zielgruppe Studierende und Mitarbeiter/innen der Sozialen Arbeit,
Pädagogische Fachkräfte
Kosten Verwaltungs- und Prüfungsgebühr: 50,00 Euro je Semester,
zzgl. Semesterbeitrag für den Allgemeinen Studentenaus-
schuss (derzeit 10,00 Euro) je Semester.
Anmeldeschluss 31.12. (für das folgende Sommersemester)
bzw. 30.6. (für das folgende Wintersemester)
Die komplette Studienordnung unter https://www.khkt.de/media/pth/
docs/2019/Theologische-Zusatzqualifikation_Studienordnung.pdf
16 17Partnerschaft und Ehe
Foto: ©Randerath, ©pathdoc - Fotolia.com
LEBENSFRAGEN UND PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG
Paare auf dem Weg zur Ehe begleiten
Ausbildungskurs für Referent(inn)en für Ehevorbereitungskurse
Menschen auf dem Weg zu einer gelungenen Partnerschaft und in der Vorberei-
tung auf die kirchliche Trauung zu begleiten, ist eine bedeutende, aber durchaus
auch herausfordernde Aufgabe: Es geht darum, persönliche Orientierungsbedürf-
nisse der Paare aufzugreifen und mit den Inhalten der kirchlichen Ehelehre zu
verbinden, die Rituale des Traugottesdienstes zu erschließen, aber auch die Vor-
bzw. Beziehungserfahrungen der Paare wertschätzend einzubinden.
Die Veranstaltungen dieser Reihe vermitteln Christinnen und Christen, die ande-
re auf dem Weg zur Ehe begleiten wollen, das nötige Grundwissen zu Inhalten
aus Theologie, Gesellschaftswissenschaft, Psychologie und Kirchenrecht und
auch methodische Anregungen für die konkrete Arbeit im Ehevorbereitungskurs.
Die Einführung wird in mehreren Modulen über den Zeitraum von ca. einem hal-
ben Jahr angeboten. Sie besteht aus den sechs verbindlichen Modulen und dazu
können zusätzliche Themenveranstaltungen gewählt werden.
Der Ausbildungskurs berücksichtigt den Orientierungsrahmen zur Ehevorberei-
LEBENSFRAGEN tung im Erzbistum Köln „Freude und Hoffnung von Paaren stärken“.
Auch bereits erfahrene Kursleitungen im Bereich der Ehevorbereitung/ Ehebe-
UND PERSÖNLICHE
gleitung sind herzlich eingeladen.
Teilnehmenden wird für ihre Kinder während der Kurseinheiten eine Kinderbe-
treuung im Tagungshaus angeboten. (Bitte bei der Anmeldung angeben, ob
ENTWICKLUNG Kinder betreut werden sollen und in welchem Alter diese sind.)
Es werden keine Teilnehmergebühren erhoben.
Ein Teilnahme-Nachweis wird ausgestellt.
An einigen Punkten der eigenen Biographie werden Menschen in Veranstaltet in Kooperation zwischen dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln
und dem Referat Katechese und Sakramentenpastoral (Dr. Knipping), Abteilung
besonderem Maße herausgefordert. Die Identität und die persönli- Erwachsenenseelsorge.
che Entwicklung werden u.a. da in Frage gestellt, wo das Selbstbild
Modul 1 Beziehung - Partnerschaft - Ehe
sich durch massive Veränderungen, z.B. durch Alter oder Krankheit, Referent: Dr. Burkhard R. Knipping, Diplom Theologe,
verzerrt werden oder wenn soziale Bezüge durch den Verlust von Alinah Rockstroh, Diplom Psychologin, EFL-Leiterin
Zeitraum: Sa 30.01.2021 | 13.00 - 18.00 Uhr
bedeutenden Lebensbereichen neu definiert werden müssen. Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln
Die eigene Identität und tragende Wertvorstellungen im Zusam- Veranstaltungs-Nr.: 2601015
menleben mit anderen Menschen z.B. in einer Partnerschaft zu Modul 2 Was wir glauben und bezeugen
entwickeln, kann ebenfalls eine solche Herausforderung darstellen. Referent: Dr. Burkhard R. Knipping, Diplom Theologe
Zeitraum: Sa 06.03.2021 | 13.00 - 18.00 Uhr
Partnerschaft und Ehe
Die katholische Erwachsenen- und Familienbildung begleitet diese Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln
zugleich autonomen und sozialen Prozesse mit geeigneten Bil- Veranstaltungs-Nr.: 2601016
dungsangeboten, die helfen, die eigenen Erfahrungen einzuordnen Modul 3 Das Sakrament der Ehe
und neue Perspektiven zu entwickeln. Referent: Dr. Burkhard R. Knipping, Diplom Theologe
Zeitraum: Sa 27.03.2021 | 13.00 - 18.00 Uhr
Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln
Veranstaltungs-Nr.: 2601017
16
18 19Modul 4 Die Ehe in der Sicht des katholischen Kirchenrechtes. Paare begleiten
LEBENSFRAGEN UND PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG
Grundlagen der Didaktik von (Ehe-)kursen Paar-Probleme
Referent: Dr. Burkhard R. Knipping, Diplom Theologe,
Prälat Dr. Günter Assenmacher, Offizial Im Verlauf einer Partnerschaft durchlaufen die meisten Paare unterschiedliche
Zeitraum: Sa 17.04.2021 | 13.00 - 18.00 Uhr Phasen, die jeweils neue Anpassungsaufgaben für sie bedeuten und sich als
Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln „Stolpersteine“ für die Entwicklung der Beziehung erweisen können. Dabei
Veranstaltungs-Nr.: 2601018 handelt es sich häufig um normale Veränderungen in Paarzyklen, die jedoch
richtungsweisend für die Weiterentwicklung als Paar sein können: Schwanger-
Modul 5 Methoden für die Kursarbeit mit Erwachsenen, schaft und Elternschaft, Zeiten hoher Arbeitsbelastung, Sorge um alte Eltern,
die Paare sind Ruhestand, Krankheit … - Bei vielen dieser Herausforderungen wird eine fein-
Referent: Dr. Burkhard R. Knipping, Diplom Theologe, fühlige Begleitung im Gespräch als hilfreich erfahren - und sei es, um die eigene
Jessica Lammerse Erfahrung richtig einordnen zu können.
Zeitraum: Sa 29.05.2021 | 13.00 - 18.00 Uhr An diesem Abend erläutert Erwin Becker, ein erfahrener Berater aus der Ehe-,
Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln Familien- und Lebensberatung, typische „Krisensituationen“ in Partnerschaften
Veranstaltungs-Nr.: 2601019 und stellt mögliche Hilfen für Paare vor, die auch Mitarbeitende in Ehepastoral
oder Bildung anbieten können. Zugleich wird klar, in welchen Fällen die Fach-
Modul 6 Trauliturgie und feierlicher Kursabschluss kompetenz der Berater gefordert ist.
Referent/-innen: Dr. Burkhard R. Knipping, Diplom Theologe
Regina Oediger-Spinrath Veranstaltet in Kooperation zwischen dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln
Zeitraum: Sa 12.06.2021 | 13.00 - 20.30 Uhr und dem Referat Katechese und Sakramentenpastoral (Dr. Knipping), Abteilung
Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln Erwachsenenseelsorge.
Veranstaltungs-Nr.: 2601020
Referent/-in: Erwin Becker
Gebührenfrei Zeitraum: Mi 23.06.2021 | 19.30 - 21.00 Uhr
Veranstaltungsleiterin: Michaela Renkel | Tel.: 0221 1642-1143 Ort: Digital
Zielgruppe: HPM und NPM, die mit Paaren arbeiten
Paare begleiten Gebührenfrei
Verzeihen, vergeben, versöhnen Veranstaltungsleiterin: Michaela Renkel | Tel.: 0221 1642-1143
Veranstaltungs-Nr.: 2601030
In Partnerschaft und Familie, da wo Menschen sich nahe sind, wo sie sich fürei-
nander öffnen, sind sie besonders verletzlich, und es besteht eine große Gefahr, Paare begleiten.
sich gegenseitig weh zu tun. Um weiter gut miteinander leben zu können und Wie social media Partnerschaften beeinflussen.
gemeinsam eine neue Perspektive zu entwickeln, ist es notwendig, einander
immer wieder zu verzeihen. Die jungen Generationen Y und Z leben ihr Paar-sein und ihre Paar-Kommuni-
Aber: Was unterscheidet „Verzeihen“ - „Vergeben“ - „Versöhnen“ voneinander? kation auf ihre eigene Weise. Schon wer nur ein wenig älter als sie ist, bemerkt
Umgangssprachlich behandeln wir das oft als gleichbedeutend. Für die Dyna- große Unterschiede zwischen den jüngeren und sich selbst.
mik einer Beziehung können sich jedoch hinter den Begriffen unterschiedliche Welche Rolle spielen in den beiden jungen Generationskohorten (1980-99; 2000
Haltungen verbergen. bis heute) die sozialen Medien für die Gestaltung ihrer Beziehungen und ihres
Wie geht Verzeihen ganz konkret? Welche Worte, welche Vollzüge und Rituale Paar-seins? Welche Leitbilder für Liebe sowie Beziehung haben sie und wie leben
unterstützen Paare im Versöhnungsprozess? Wie kann es gelingen, dass „die sie diese? Welche Anregungen finden sie in den Medien und welche Probleme
Sonne über eurem Zorn nicht untergeht“ (Eph 4, 26)? ergeben sich für sie aufgrund der Medien-Inhalte?
An diesem Abend wollen wir uns diesen Fragen zusammen Heidi Ruster, Leiterin Die Veranstaltung wird das Lebensgefühl der Generationen Y und Z beschreiben,
Partnerschaft und Ehe
der der Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Bonn, stellen und Perspektiven einführen in die Lebens- und Erfahrungswelt dieser junger Paare und somit ermög-
für die eigene Arbeit mit Paaren entwickeln. lichen, in Bildung, Begleitung und Beratung gut auf diese Paare einzugehen.
Veranstaltet in Kooperation zwischen dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln Veranstaltet in Kooperation zwischen dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln
und dem Referat Katechese und Sakramentenpastoral (Dr. Knipping), Abteilung und dem Referat Katechese und Sakramentenpastoral (Dr. Knipping), Abteilung
Erwachsenenseelsorge. Erwachsenenseelsorge.
Referentin: Heidi Ruster Referent/-in: Erwin Becker
Zeitraum: Mi 05.05.2021 | 19.30 - 21.00 Uhr Zeitraum: Mi 06.10.2021 | 19.30 - 21.00 Uhr
Ort: Digital
Ort: Digital
Zielgruppe: HPM und NPM, die mit Paaren arbeiten
Gebührenfrei Zielgruppe: HPM und NPM, die mit Paaren arbeiten
Veranstaltungsleiterin: Michaela Renkel | Tel.: 0221 1642-1143 Gebührenfrei
Veranstaltungs-Nr.: 2601031 Veranstaltungsleiterin: Michaela Renkel | Tel.: 0221 1642-1143
Veranstaltungs-Nr.: 2601066
20 21Glaub-würdig auftreten - kompetent ankommen
LEBENSFRAGEN UND PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG
(im Ehekurs)
Ehevorbereitungskurse digital durchführen-
In diesem Seminar geht es darum, wie wir über unseren Glauben sprechen (kön- Eine Qualifizierung für Ehrenamtliche
nen). Manchmal fehlen einfach die Worte, um etwas anzusprechen, das uns und
anderen „heilig“ sind. Wie finden wir den richtigen Ton, die richtige Ansprache Gerade – aber nicht nur- in der jetzigen Zeit bieten Webinare einen besonde-
für die Menschen, denen wir begegnen und mit denen wir über unsere Erfahrun- ren Anreiz. Auch digital durchgeführte Ehevorbereitungskurse können überaus
gen mit Gott sprechen wollen? Das Seminar orientiert sich an den Bedürfnissen lohnend sein- wenn man ein paar Dinge beachtet. Jessica Lammerse, Refe-
der Teilnehmenden und bietet eine Mischung aus inhaltlichen Impulsen und rentin für Ehepastoral im Kreis Mettmann, berichtet von ihren Erfahrungen
interaktiven Übungen. Dabei besteht die Möglichkeit, sich in verschiedenen und gibt Hilfestellung bei Konzeption, Planung und Durchführung. An zwei
Praxissituationen auszuprobieren. Abenden werden sowohl die inhaltlichen, als auch die technischen Komponen-
Am Vormittag werden wir uns in Theorie und Praxis mit den wichtigsten Grund- ten beleuchtet, sodass die Teilnehmenden anschließend befähigt sind, selbst
lagen der Kommunikation befassen. Und am Nachmittag besteht die Möglich- digitale Ehevorbereitungskurse durchzuführen.
keit, videogestützt konkrete Gesprächssituationen oder Projekte für spezielle
Zielgruppen zu erproben. Das gezielte Feedback hilft, die eigenen Kompetenzen Die Qualifizierung selbst findet auch digital statt. Nach ihrer Anmeldung
zu reflektieren, Stärken wahrnehmen und Entwicklungspotential auszubauen. erhalten alle Teilnehmenden eine Email mit den erforderlichen Zugangsdaten
Das Seminar bietet richtet sich an alle Interessierten und bietet auch Teilneh- für die Veranstaltung.
menden aus dem Jahr 2020 neue Impulse. Kursnummer: 7901002
Veranstaltet in Kooperation zwischen dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln
und dem Referat Katechese und Sakramentenpastoral (Dr. Knipping), Abteilung Anmeldung über Katholisches Bildungsforum Kreis Mettmann!!
Erwachsenenseelsorge. Kirchgasse 1
40878 Ratingen
Referentinnen: Melanie Kabus, LfM Medientrainerin, Journalistin 02102/15386-51
Eva Ludwig, Videoproduzentin 02102/15386-66
Zeitraum: Sa 25.09.2021 | 09.30 - 16.30 Uhr info@bildungsforum-kreis-mettmann.de
Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln
Zielgruppe: Mitarbeitende aus Seelsorge, Bildung und Beratung
Teilnahmegebühr: 150 Euro
Ermäßigt: 30 Euro
Veranstaltungsleiterin: Michaela Renkel | Tel.: 0221 1642-1143
Veranstaltungs-Nr.: 2601023
Partnerschaft und Ehe
22 23KULTUR Großeltern im Blick?
Foto: ©Randerath
KULTUR
siehe auch Seite 33
Bildliche Darstellungen von Großeltern finden sich in der Geschichte der Malerei
zwar selten, aber kontinuierlich bis in das 19. Jahrhundert hinein. In der
heutigen Kunst dagegen kommen Bilder gealterter Elternpaare so gut wie gar
nicht vor. Immer spiegeln sich in ihnen das Rollenverständnis und die Werte
der jeweiligen Gesellschaft. Anhand von ausgewählten Beispielen verdeutlicht
Prof. Bilstein die gewandelte Blickrichtung auf Oma und Opa: Von den Garanten
familiärer Kontinuität wurden sie zu Helfern im Alltag ihrer vollzeitbeschäftig-
ten Kinder. Gemeinsam wollen wir die Entwicklungen in Kunst und Pädagogik
reflektieren und diskutieren.
Der Referent ist em. Professor der Pädagogik an der Kunstakademie Düsseldorf.
Er hat sich in Forschung und Lehre mit dem Thema auseinandergesetzt.
Referent: Prof. Dr. Johannes Bilstein, Professor für Pädagogik
Zeitraum: Do 25.02.2021 | 10.00 - 17.00 Uhr
Ort: Digital
Zielgruppe: HPM, NPM
Teilnahmegebühr: 150 Euro
Ermäßigt: 30 Euro
Veranstaltungsleiterin: Dr. Ursula Krohn | Tel.: 0221 1642-1247
Veranstaltungs-Nr.: 2601025
KinderKirchenKunstGeschichte
Kirchenraum- und religionspädagogische Methoden für einen Besuch
mit Kindern in Sakralräumen und Heiligen Orten.
Literatur und Kunst spiegeln die Sicht auf die Welt, das Lebens- siehe auch Seite 10
gefühl der Menschen und deren brennende Fragen wider – und In dieser Fortbildung soll es darum gehen, wie man Kindern bei einem Besuch
dieser Spiegel stellt zugleich einen Ausdruck der jeweiligen Zeit in der Kirche hilft, selbst ein Gefühl für die Heiligkeit und Besonderheit von
Sakralräumen zu entwickeln.
dar. Lebenssinn und Lebensziel, Liebe und Glück, Schuld, Tod und Kindern ein neues zeitgemäßes Gefühl für einen Kirchenraum zu geben, ist ein
Hoffnung – immer geht es um existentielle Fragen des Menschen, Gebot der Stunde, dass durch Familienzentren, Kitas oder andere Einrichtungen
genutzt werden kann. Neue und klassische Sichtweisen auf Kunst in der Kirche
die hier in säkularer Sprache und Form künstlerisch verdichtet be- oder die eigenen Glaubensgeschichten der Begleitpersonen können durch pas-
wusstgemacht werden. Fragen der Religion und Elemente christli- sende Methoden ein Bild für Sakralräume erzeugen, welches den Kindern hilft,
sich diese auf vielfältige Weise selbst zu erschließen und davon zu lernen.
cher Tradition kommen oftmals auf innovative Weise zur Sprache.
Der Referent, Fabian Wilquin, Theologe und Religionslehrer, forscht derzeit für
seine Promotion zu einer „Kirchenpädagogik in veränderter Zeit im Erzbistum
Köln“ und arbeitet in dieser Fortbildung mit allen Teilnehmenden in St. Servati-
us in Siegburg. Zugänge und Erlerntes können aber auch auf andere Kirchenräu-
me übertragen werden. Persönliche Beispiele und Anliegen werden in Gruppen
und Einzelübungen berücksichtigt.
Bildende Kunst
Referent: Fabian Wilquin, Mag. Theol., Religionslehrer
Zeitraum: Fr 04.06.2021 | 09.00 - 15.00 Uhr
Ort: St. Servatiushaus | Mühlenstr. 14 | 53721 Siegburg
Zielgruppe: HPM, NPM
Teilnahmegebühr: 72 Euro
Ermäßigt: 18 Euro
Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208
Veranstaltungs-Nr.: 2601035
22
24 25Von der Verlegenheitslösung zum Mehrwert. Schöpfung bewahren.
KULTUR
Kunsterlebnisse im digitalen Raum Politik und Kunst im Dialog mit Natur.
siehe auch Seite 31
Nachdem die Digitalisierung auch in Kunst- und Museumsinstitutionen, in
Künstler/innenateliers und Schulen Einzug gehalten hat, stellen sich Fragen Wenn es um eine ökologisch nachhaltige Entwicklung geht, sprechen die
nach den Auswirkungen, Risiken und Chancen dieser Entwicklung für die Kunst Kirchen von der „Bewahrung der Schöpfung“. Papst Franziskus hat mit seinen
und für die kulturelle Bildung. Sammlungsbestände werden ins World Wide Web Verlautbarungen über „die Sorge für das gemeinsame Haus“ einen deutlichen
gestellt und für (fast) alle zugänglich. Kunstwerke können jederzeit im Detail Appell für den Klima- und Umweltschutz in die Welt gesendet. Und mit Pariser
betrachtet werden, wie es in einem analogen Ausstellungsraum nicht erlaubt Klimaabkommen sind klare Ziele zum Klimaschutz verbindlich vereinbart worden.
wäre. Sogar eine intensivere Kommunikation durch partizipative Projekte über Doch die Appelle verhallen kaum gehört, verbindliche Klimaziele werden nicht
Raumgrenzen hinweg wird möglich. Gleichzeitig erzeugen diese technischen wie konsequent verfolgt. Auch die UNESCO-Programme zur „Bildung für nachhalti-
kulturellen Veränderungen Widersprüche. Es entstehen neue Abhängigkeiten, ge Entwicklung“ scheinen nicht die beabsichtigten Effekte hinsichtlich einer
Ohnmacht, Reizüberflutung, der Verlust von handwerklichen Fähigkeiten u.a. Haltungs- und Verhaltensänderung zu haben.
Prof. Johannes Bilstein ist em. Professor für Pädagogik an der Kunstakade- Liegt es am erhobenen Zeigefinger, der die Menschen davon abhält, das zu tun,
mie Düsseldorf, Mitglied des Rates für Kulturelle Bildung e.V. und der Nord- was die Vernunft ihnen sagt? In diesem Seminar suchen wir nach kreativen
rhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Gemeinsam mit Wegen einer positiven Auseinandersetzung mit Natur, die vielleicht hinsichtlich
ihm und mit weiteren Expertinnen und Experten reflektieren wir online aktuelle einer Haltungs- und Verhaltensänderung wirksam(er) sein können. Beispielhaft
Phänomene auf diesem Gebiet und erörtern Möglichkeiten gelingender digitaler wollen wir mit dem Gießener Künstler Andreas Walther, der u.a. mit Fotogra-
Bildungsprozesse. fie und Video arbeitet, über sein Natur- und Kunstverständnis sprechen. Seit
Referent: Prof. Dr. Johannes Bilstein, Professor für Pädagogik langem beschäftigt er sich intensiv mit der taoistischen Philosophie und der
Zeitraum: Di 08.06.2021 | 10.00 - 17.00 Uhr chinesischen Landschaftsmalerei und reflektiert sie in seinen Arbeiten.
Ort: Digital Ausgehend von der Auseinandersetzung mit den Kunstwerken von Walther fragen
Zielgruppe: HPM, NPM wir uns, inwieweit die Beschäftigung mit Kunst und der Einsatz künstlerische
Teilnahmegebühr: 50 Euro Methoden die Bildungsarbeit zur Bewahrung der Schöpfung bereichern und
Ermäßigt: 10 Euro wirksamer machen könnte.
Veranstaltungsleiterin: Dr. Ursula Krohn | Tel.: 0221 1642-1247 Referent/-innen: Andreas Walther, freischaffender Künstler und Kurator
Veranstaltungs-Nr.: 2601024 N.N., N.N.
Zeitraum: 01.09.2021 | 09.30 - 19.00 Uhr
Im Bilde sein. Ort: Digital
Erlebnisorientierte Methoden der Museumspädagogik Zielgruppe: HPM, NPM
Mit dieser Fortbildung laden wir Sie ein, Methoden kennenzulernen, die einen Teilnahmegebühr: 50 Euro
aktiven und spielerischen Zugang zu Kunstwerken ermöglichen. Über Bewe- Ermäßigt: 10 Euro
gungsübungen, Rollenspiele und Kreatives Schreiben finden Museumsbesucher/ Veranstaltungsleiter: Volker Hohengarten | Tel.: 0221 1642-1448
innen mit und ohne kunsthistorisches Vorwissen eine intensive Auseinanderset- Dr. Ursula Krohn | Tel.: 0221 1642-1247
zung mit Bildern. Der handlungsorientierte Ansatz fördert das Kunstverständnis Veranstaltungs-Nr.: 2601027
für verschiedene Epochen. Gleichzeitig werden die Selbstwahrnehmung und der
Austausch von Erfahrungen innerhalb der Gruppe eingeübt. In der Fortbildung
erproben wir in Kleingruppen vor ausgewählten gegenständlichen und abstrak-
ten Bildern im Museum Ludwig verschiedene Methoden und diskutieren ihre
Anwendbarkeit im Berufsalltag.
Julia Müller ist Diplom-Heilpädagogin und arbeitet für den Museumsdienst der
Stadt Köln. Seit 2019 leitet sie den Bereich Museum und Schule.
Die Veranstaltung kann ggf. auch digital durchgeführt werden.
Bildende Kunst
Referentin: Julia Müller, Diplom-Heilpädagogin
Zeitraum: Mi 23.06.2021 | 10.00 - 13.00 Uhr
Ort: Museum Ludwig | Heinrich-Böll-Platz | 50667 Köln
Zielgruppe: HPM, NPM
Teilnahmegebühr: 72 Euro
Ermäßigt: 18 Euro
Veranstaltungsleiterin: Dr. Ursula Krohn | Tel.: 0221 1642-1247
Veranstaltungs-Nr.: 2601026
26 27Gott in der Kunst.
KULTUR
Eine Einführung in die theologische Ästhetik.
Religiöse Kunst spielt in unserer säkularen Gesellschaft immer weniger eine
Rolle. In einer Welt, in der die Kirche seit Langem nicht mehr als alleinige
„Auftraggeberin“ der Kunst auftritt, besitzt sie auch kein Monopol mehr auf
ihre Deutung. Auf der anderen Seite erleben religiöse Kultstätten weltweit
einen regelrechten Boom und vermitteln dort auch immer eine theologische und
ästhetische Botschaft. Ist es nur Kulturtourismus oder verbirgt sich dahinter ein
Potenzial, für ein aufgeklärtes religiöses Bildungsangebot?
Der Referent dieser Fortbildung, Pater Dr. Peter Ramers, Religionswissenschaft-
ler und ehemaliger Rektor der Philosophisch-Theologischen-Hochschule St.
Augustin, legt den Teilnehmenden eine Herangehensweise nahe, Kunst und
Kultur als theologischen Ort wahrzunehmen und die Grenzen kirchlich-kultureller
Bildungsarbeit auszuweiten.
Referent: Prof. Dr. Peter Ramers, Theologe, Religionswissenschaftler
Zeitraum: wird noch bekanntgegeben| 09.00 - 14.00 Uhr
Ort: wird noch bekanntgegeben
Zielgruppe: HPM, NPM
Teilnahmegebühr: 72 Euro
Ermäßigt: 18 Euro
Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208
Veranstaltungs-Nr.: 2601036
„Du sollst dir (k)ein Bild machen.“
Eine kleine Schule des Sehens.
siehe auch Seite 12
In einer Welt, in der die Kirche seit Langem nicht mehr als alleinige „Auftragge-
berin“ der Kunst auftritt, besitzt sie auch kein Monopol mehr auf ihre Deutung.
Auf der anderen Seite erleben religiöse Kultstätten weltweit einen regelrechten
Boom und Kulturtourismus oder verbirgt sich dahinter ein Potential, für ein
aufgeklärtes religiöses Bildungsangebot?
Der Referent dieser Fortbildung, Dr. Peter Ramers, Religionswissenschaftler und
ehemaliger Rektor der Philosophisch-Theologischen-Hochschule St. Augustin, legt
den Teilnehmenden eine Herangehensweise nahe, Kunst und Kultur als theolo-
gischen Ort wahrzunehmen und die Grenzen kirchlich-kultureller Bildungsarbeit
auszuweiten.
Referent: Prof. Dr. Peter Ramers,
Theologe, Religionswissenschaftler
Zeitraum: wird noch bekanntgegeben| 09.00 - 14.00 Uhr
Ort: wird noch bekanntgegeben
Bildende Kunst
Zielgruppe: HPM, NPM
Teilnahmegebühr: 72 Euro
Ermäßigt: 18 Euro
Veranstaltungsleiter: Benjamin Gerlich | Tel.: 0221 1642-7208
Veranstaltungs-Nr.: 2601036
28 29Literatur Jerusalem in der Literatur
KULTUR
Lesen und Hören Biblisches, himmlisches und poetisches Jerusalem: Die „heilige Stadt“ ist von
Literatur vermitteln in Hörbuch, Hörspiel und Lesung jeher ein herausgehobener Ort und wurde auch als „Nabel der Welt“ bezeichnet.
Diesen spirituellen Status hat es bis heute bewahrt, nicht zuletzt als Pilgerziel.
Der Literatur eine Stimme geben, das Lesen durch das Hören lebendig machen: In der hebräischen Bibel und in der Liturgie des Judentums ist es der Ort des
darum geht es an diesem Tag. Heiligtums, des Tempels. Das Seminar behandelt Jerusalem unter dem besonde-
Wort und Klang, Text und Ton bilden seit den Anfängen der Literatur eine Ein- ren Aspekt seiner Bedeutung für das Judentum.
heit. Das Interesse am auditiven Erleben von Literatur hat Konjunktur, gerade Zu Beginn der Tagung führt der Referent, ausgehend von der biblischen und li-
in Krisenzeiten. Bewusstes Wahrnehmen und Einbeziehen von Hörelementen - turgischen Thematisierung, in die Bedeutung Jerusalems als spirituell-religiösem
neben Bildelementen - vermittelt neue Zugänge zum gedruckten Buch und gibt Sehnsuchtsort ein. Die drei weiteren Einheiten stellen jeweils eine deutsch-jü-
spannende Impulse für Literaturgespräche. dische Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts in ihrer Auseinandersetzung mit
In Hörbüchern bringen professionelle Sprecherinnen und Sprecher Gedichte Jerusalem in den Mittelpunkt. Diese spiegelt sich in literarischen Gattungen
und Erzählungen zum Klingen. Hörspiele bauen mit dramaturgischen Mitteln wie Lyrik, Erzählung und Reisebericht. Ein prominentes Beispiel ist Else Lasker-
Spannung auf und ermöglichen das Einbeziehen akustischer Inszenierungen in Schüler: Ihr Buch „Das Hebräerland“ wird mit ihrem realen Erlebnis Jerusalems
Literaturveranstaltungen. Lesungen und Rezitationen haben sich als Highlights konfrontiert. Auch die Gedichte von Jehuda Amichai sind eine Mischung von
der Literaturvermittlung bewährt. zarter Poesie und harter Realität. Diese und andere Texte vermitteln ein viel-
Die Fortbildung lädt anhand von Hörbeispielen dazu ein, bewusster hinzuhören, schichtiges Bild der Stadt Jerusalem.
und vermittelt Kenntnisse, die eingesetzten akustischen Ausdrucksformen zu
benennen. Die Fähigkeit zum Zuhören und Vorlesen kann gelernt und gelehrt Referent: Prof. Dr. Daniel Hoffmann
werden, sie ist in der Literaturvermittlung für viele Zielgruppen und Altersstufen Zeitraum: Do 07.10.2021 | 10.00 - 17.00 Uhr
ein Gewinn. Literarische Texte über die Bedeutung des Hörens und die Rolle von Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln
Tondokumenten tragen zur Sensibilisierung für das Themenfeld bei. Zielgruppe: HPM, Referent/innen aus den Bereichen Literatur,
Prof. Dr. Michael Braun lehrt an der Universität Köln Literaturwissenschaft und Religion, Kulturgeschichte
Literaturdidaktik. Teilnahmegebühr: 150 Euro
Referent: Prof. Dr. Michael Braun, Leiter des Referats Literatur Ermäßigt: 30 Euro
der Konrad-Adenauer-Stiftung Gebührenfrei für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in KÖBs
Zeitraum: Fr 18.06.2021 | 09.30 - 16.30 Uhr Veranstaltungsleiter: André Gerth | Tel.: 0221 1642-1865
Ort: Maternushaus | Kardinal-Frings-Straße 1 - 3 | 50668 Köln Veranstaltungs-Nr.: 2601074
Zielgruppe: HPM, Referent/innen im Bereich Literatur und
Leseförderung, Mitarbeiter/innen in KÖBs
Teilnahmegebühr: 150 Euro
Ermäßigt: 30 Euro KÖB
Gebührenfrei für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in KÖBs Katholische Öffentliche Büchereien (KÖB)
Veranstaltungsleiter: André Gerth | Tel.: 0221 1642-1865
Veranstaltungs-Nr.: 2601073 Angebot für HPM, Referent/innen im Bereich Literatur und Leseförde-
rung sowie Mitarbeiter/innen in KÖBs auch im Jahr 2021:
Informationen zum Angebot der Fachstelle Katholische öffentliche
Büchereien (KÖB) sowie die konkreten Termine erhalten Sie bei:
Frau Elke Wachner
elke.wachner@erzbistum-koeln.de
Telefon 0221 - 1642-1840.
Bitte richten Sie auch Ihre Anmeldung zu den KÖB-Angeboten aus-
schliesslich an Frau Wachner.
Literatur
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