Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft

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Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
Nr. 40
5. Oktober 2018
Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
Obstbäume
    Ametist*                T337
                                                                        Zu verkaufen
                                                            Nähe Delsberg JU an der Sprachgrenze
                                                            Pferdehof alleinstehend
                                                             16 Boxen & 80 m² Freilaufstallung
    Boskoop Bielaar*        Fl.56                                 mit 18 „Gautschi-Fenster
                                                                         ha Weideland und –
    Breaburn Mariri Red*    T337                                         „Gautschi-Fenster        –
                                                                 9 ha Wald,ichich
                                                                                   weiss     warum.“
                                                                                    564 m.ü.M.
                                                                                   weiss     warum.“
    Cox’s Lavera*           M9vt                                         Tobias Krähenbühl
                                                            Dressurplatz Thurgauer
                                                                                           (28),
                                                                         & Pferdeführungsanlage
                                                                         Tobias    Kranzschwinger
                                                                                Krähenbühl (28),
    Elshof*                 M9vt                                                        Thurgauer Kranzschwinger

    Galaxy*                 T337                    Ein
    Galiwa*                 T337                    Ein starkes
                                                        starkes Stück
                                                                Stück Thurgau
                                                                      Thurgau
    Glockenapfel            T337                     Gautschi Qualitätsfenster seit 1910
                                                     Gautschi Qualitätsfenster seit 1910
    Golden Reinders*        M9vt                     in allen Grössen und Formen
                                                     in allen Grössen und Formen
    Gravensteiner           M9vt                     in Holz, Holzmetall oder Kunststoff.
                                                     in Holz, Holzmetall oder Kunststoff.
    Ladina*                 T337
    Milwa*                  T337

                                                                                                                   34850
    Nela*                   T337
    Novajo*                 Fl.56
    Opal*                   T337
    Otava*                  T337
    Rubinette Rosso*        Fl.56
    Rubinola*               T337                    Besuchen Sie unseren Showroom.
                                                    Besuchen Sie unseren Showroom.
    Rustica*                T337                    Gautschi Fensterbau AG
    Topaz*                  M9vt                    Gautschi  Fensterbau
                                                    Fabrikstrasse 5 | 8360AGEschlikon
                                                    Fabrikstrasse
                                                    Telefon       5 |75
                                                            071 973   8360
                                                                        40 |Eschlikon
                                                                             www.fenstergautschi.ch
    *Sortenschutz                                   Telefon 071 973 75 40 | www.fenstergautschi.ch

    Conférence              Eline*
    Williams                QA
                                                                Reise durch Costa Rica mit
                                                                     Fam. Johann Dähler
    Gute Louise             QA                                   Landwirt & Ananasproduzent
    Horrow Sweet            QA                                     13 Erlebnistage ab Fr. 4890.–
    Kaiser Alexander        ZV BA29                                 Direktflug mit Edelweiss Air
                                                            Wir zeigen Ihnen verschiedene Plantagen
                                                           grosses
                                                               «Ananas, modern
                                                                           Bananen,ausgebautes
                                                                                     Kaffee & Kakao»Wohnhaus,

    Anbauverträge
    Aprikosensortiment                                         Vulkane,
                                                          Gebäude         Schildkröten,
                                                                        mit  Massenlager, Nationalpark
                                                                                                Seminarräume.
    Zwetschgensortiment                                       3Pferdestallungen,
                                                                Tage Strandverlängerung       in Samara
                                                                                       Remisen,      Garagen
                                                                         auf Wunsch buchbar
            für Obstbäume
    Pfirsich und Nektarinen                                            eigener   See mit 10’000 m²
    Kirschensortiment       G5 Colt                          9.11. – 21.11.2018         15.2. – 27.2.2019
                                                                4.1. –VP  ist noch nicht
                                                                       16.1.2019         1.3.bestimmt,
                                                                                              – 13.3.2019
            und
    Hochstammsortiment
    Mostapfelsortiment
                                                               18.1. – 30.1.2019
                                                            nötiges
                                                            Die1.2.
                                                                        Eigenkapital15.3.
                                                                     – 13.2.2019
                                                                 Gebäude
                                                                                         ca. –Fr.
                                                                                                27.3.2019
                                                                                        29.3.sehr
                                                                             sind in einem
                                                                                                   1’500’000.–
                                                                                              – 10.4.2019
                                                                                                   guten Zustand
            für Sie
    Informieren Biobäume
                    sich
                                                          Der  Ananaskönig
                                                           Übernahme          und 2018
                                                                          Herbst  seine Söhne   in Costa
                                                                                        oder nach
                                                                  mit der Vertretung in der Schweiz
                                                                 Für Unterlagen   oder Informationen
                                                                                                         Rica
                                                                                                     Vereinbarung

    über dasNutzen
                Biosortiment
                       Sie Ihre Vorteile.                      Wohnen      im Grünen.      Möglichkeit für
    Gerne erwarte ich Ihren Anruf oder                       Pferdehaltung oder «Alte Pferde»
    für Knospenbetriebe                                   Besenbeiz, Seminarien oder Konferenzen.
    Ihren Besuch in der Baumschule.                                          Gratis-Nr. 0800 626 550
                                          36182

                                                                  verlangen
                                                            Im Auftrage und Sie
                                                                            SieKarin Strübi
                                                                                erhalten Unterlagen von:
                                                                              www.thurgautravel.ch
                                                                                      oderAlois Dähler
                                                                                          Alois Dähler
                                                                                          Landwirt
                                                                                          Landwirt
                                                                                          Liegenschaftenvermittlung GmbH
    Baumschule Baumschule
                 Egnach        Egnach                                                     Liegenschaftenvermittlung
                                                                                          Eichhof
                 Telefon 071 477 20 04                      Alois Dähler                  8558 Helsighausen Thg.
    Telefon 071 477
                 Fax20 04, Fax
                           071071
                               477477
                                    202076
                                         76                         Landwirt
                                                            Liegenschaftenvermittlung
                                                                                          8558 Helsighausen Thg.
                                                                                          Tel. 052 762 74 74
                                                                                          Tel. 052 762 74 74
                                                                                          alois.daehler@gmail.com
    Natel 079 437Natel
                  32 91 079 437 32 91
                                                  39646

                                                                                          alois.daehler@gmail.com

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Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
INHALT UND EDITORIAL

Inhalt Nr. 40 vom 5. Oktober 2018                        Das Stadtkind, der
Impressum8
                                                         Tetrapak und die OLMA
Management                                                                   Nach der letztjährigen Jubiläums-
Das Forum Milchthurgau nimmt Stellung               8                       OLMA startet die Messe mit ihrer
Kanton Thurgau                                                               76. Durchführung ins nächste Vier-
Einschätzung Trockenheitsrisiko                     9                       teljahrhundert ihres Bestehens.
                                                                             Sie tut dies durchaus in einer Zeit,
Pflanzenbau
                                                                             in der Publikumsmessen ihrer Art
Bund ist bemüht den Rübenanbau zu stützen          10
                                                                             eine Brise ins Gesicht bläst. Das
Rebbau aktuell                                           veränderte Einkaufsverhalten breiter Bevölkerungs-
Die Traubenernte ist praktisch abgeschlossen12          kreise mit Online-Shopping und «Einkaufstouris-
VTL                                                      mus» stellt Messen vor Herausforderungen. Allein,
Unterstützung der Ressorts und Kommissionen        13   die OLMA verfügt über Alleinstellungsmerkmale,
WEGA 2018                                                welche gepflegt und ausgebaut werden und die
Zwischen Landwirtschaft und Konsumenten 15              Messeverantwortlichen optimistisch in die Zukunft
Kälberwettbewerb17                                      blicken lassen.
Neue Thurgauer Apfelkönigin             18              Da ist einmal die überragende gesellschaftliche Ver-
WEGA-Bauernhof einmal mehr im Zentrum   20              ankerung der OLMA in Stadt und Kanton St. Gallen,
Stallchef feiert 10-Jahr-Jubiläum       22              ja in der gesamten Ostschweiz. Sie ist nicht einfach
Sackmessergewinner22                                    nur Messe, sondern ein gesellschaftlicher Treffpunkt
Familienleben
                                                         über alle Altersklassen und sozialen Schichten hin-
Olma-Ehrengäste 2018                               23
                                                         weg, für viele auch Klassenzusammenkunft oder
Waadtländer Saucisson im Teig                      23
                                                         ­ritualisierter Grund für die Begegnung mit lang­
Gâteau du Vully                                    25
                                                          jährigen Freunden. Weiter hat die OLMA mit «Land-
Kinderecke und Auflösung sowie Gewinner Rätsel     26
                                                          wirtschaft und Ernährung» ein top aktuelles, aber
Rätseln und gewinnen                               27
                                                          auch zeitloses Kernthema. Noch nie waren breite
                                                          urbane Bevölkerungsschichten weiter von der Ur-
OLMA 2018, Vorschau28                                    produktion entfernt – und noch nie war das Interes-
Organisationen berichten                                 se an den Geschichten hinter der Nahrungs-
Regionalviehschau Andelfingen                      40    mittelproduktion und hinter unseren Lebensmitteln
Internationaler Imkerkongress                      42    grösser als heute. Der Spruch mit den Stadtkindern,
Der Prix Agrisano geht in die dritte Runde         44    die glauben, die Milch komme aus dem Tetrapak,
Thurgauer Lehrlingstag 2018                        45    mag überzeichnet sein, hat aber einen wahren Kern.
Veranstaltungen und Kurse                                Die OLMA ist ein echter Begegnungsort von land-
Symposium Bio 2018: Klasse und Masse 47                  wirtschaftlichen Produzenten, Veredlern von Lebens-
Podiumsdiskussion: Pflanzenschutz    48                  mitteln und Konsumenten. Wer sich darauf einlässt
Schweizer Beerenseminar 2018         49                  – ob gross oder klein – wird bereichert und mit
Agenda50                                                 Mehrwissen nach Hause reisen. Zum Beispiel nach
Kursagenda BBZ Arenenberg            51                  dem Besuch unserer neuen Präsentation «MehrWert
Marktplatz                                         52    MilCH». Zahlreiche weitere Sonderschauen machen
                                                          aus der 76. OLMA einen ganz besonderen Jahrgang.
                                                          Ihr Kommen bedeutet Motivation für eine erfolgrei-
                                                          che Zukunft der OLMA!
Titelbild:
Am Messestand des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft     Auszug aus dem Geleitwort von
an der WEGA. (dt)                                        Nicolo Paganini, Direktor Olma Messen St. Gallen

                                                                                                               3
Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
Schadenskizze

                                                   Was immer kommt – wir helfen Ihnen rasch
                                                   und unkompliziert. mobiliar.ch

                                                   Ihre Generalagenturen im Thurgau
                                                   - Arbon-Rorschach, Roman Frei
                                                   - Frauenfeld, Ernst Nüesch
                                                   - Kreuzlingen, Daniel Bodenmann
                                                   - Mittelthurgau, Franz Koller

34221

                                                                                      Kaufe alle Autos
                                                                              39642

                                                                                      und Busse
                                                                                      auch Motorräder
                                                                                      km und Zustand egal.
                                                                                      Barzahlung, guter Preis.

                                                                                                                 36647
                                                                                      Telefon 079 721 40 71

                                                                                      Abholmarkt
        Bio Chicoréewurzeln als Futtermittel                                          oder franko
                                                                                      Zu verkaufen
        Ab KW46 haben wir gewaschene Bio Chicoréewurzeln
                  als Futtermittel zu verkaufen.
                                                                                      Heu, Emd
                                                                                      Stroh und
        Der Nährwert ist etwa vergleichbar mit Futterkartoffeln.
                      Abholung 1x pro Woche.                                          Häckselstroh
                                                                                      in KB und GB
          Ein Wagen muss zur Verfügung gestellt werden.

            Für weitere Informationen stehen wir gerne zur
                                                                                      Sägemehl
                              Verfügung.

     Gamper BioChicorée AG           Ansprechpartner:
                                                                                                                 34502

     Hauptstrasse 7                  Fabian Etter
     9507 Stettfurt                  052 376 12 57                                    Landesprodukte
                                                                                      8564 Engwilen
     www.biochicoree.ch              fetter@gampergemuese.ch                          Telefon 071 659 09 09

4
Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
34987

Herbstmesse 2018.
Birmenstorf, Kt. Aargau 19. – 21. Oktober 2018, 10 – 17 Uhr

Präsentation der Grünland- und Ackerbautechnik
am Fr. 14 Uhr, Sa. + So. 10.30 und 14 Uhr

Große Maschinenausstellung / Attraktive Frühbezugsakti-
onen / Festwirtschaft / Attraktiver Wettbewerb

PÖTTINGER AG,
Mellingerstrasse 11, 5413 Birmenstorf (AG)
Telefon 056 201 41 60, Fax 056 201 41 6,
info@poettinger.ch, www.poettinger.ch

                                                                5
Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
38043
                                                                                                                          39614
                                                      RICOTER Erdaufbereitung AG
                                                      3270 Aarberg       8502 Frauenfeld
                                                      Tel. 032 391 63 00 Tel. 052 722 40 88
                                                      Fax 032 391 62 34 Fax 052 722 40 42
    EINE WOHLTAT                                      www.ricoter.ch

    FÜRS LAND                                    RICOKALK
                                                 Bei Abholung                       CHF 15.– / t *
    RICOKALK wirkt sich positiv auf Ihren Boden Frankolieferung Schweiz             CHF 31.– / t *
    aus: z.B. auf die Struktur, Fruchtbarkeit,
                                                 * + 2,5 % MWST, Mindestbestellmenge 24 t
    biologische Aktivität, Wasserführung, Durch- Pro Tonne: ca. 540 kg Kalk, 12 kg Phosphat, 6 kg
    lüftung sowie auf den pH-Wert.               Magnesium,110 kg org. Substanz, 300 kg Wasser

                                                                    THURBRUGGSTRASSE 31 — 9215 SCHÖNENBERG A. D. THUR
                                                                 T 071 642 49 49 — INFO@KLEINRIGI.CH — WWW.KLEINRIGI.CH

34491

                                                    Jubiläums-Ausstellung
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                                                                     Samstag              – ab 9.00 Uhr Ausstellung
                                                                        &                   mit Festwirtschaft
                                                                     Sonntag:             – Wettbewerb
                                                                                          – Unterhaltung für Kinder

                                                                     Sonntag:             – 10.00 Uhr Jubiläumsapero
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Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
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Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
MANAGEMENT
Aus den Verbänden

Das Forum Milchthurgau nimmt Stellung zum
­Stallbau Arenenberg
Am Dienstag, 18.  September 2018, fand zum                  Die Teilnehmer des Milchforums diskutierten vor al-
zweiten Mal das Forum Milchthurgau der                      lem die innovativen Elemente (Kompoststall und
Thurgauer Milchproduzenten statt.                           Weidesystem). Schnell zeichnete sich ein Konsens in
                                                            den wichtigsten Punkten ab:
Anschliessend an die Begrüssung von TMP-Präsident           •	Man war sich einig, dass für das BBZ Arenenberg
Daniel Vetterli informierten Martin Huber, BBZ Are-            der neue Stall ein Muss ist, sollen Standort und
nenberg, und Ueli Bleiker, Landwirtschaftsamt, die             somit auch die bäuerlichen Thurgauer Lehrbetrie-
Milchproduzenten der verschiedensten Produktions-              be gestärkt werden. Er ist für den Thurgau mit sei-
richtungen über den aktuellen Stand der Planung                ner ausgeprägten Milchwirtschaft ein wichtiges
des Stallbaus Arenenberg:                                      Element in der landwirtschaftlichen Berufsbildung.
Nach Abbruch des alten Stalles am Arenenberg ent-           •	Die Ausrichtung auf Heumilch und automatisches
steht am bisherigen Standort ein Roboterlaufstall für          Melksystem AMS (Roboter) wurde ebenfalls ein-
52 Milchkühe und Kälber. Speziell ist, dass die Liege-         stimmig unterstützt.
fläche als Kompoststall ausgeführt wird und wäh-            •	Die Teilnehmer des Forums hinterfragten indes-
rend des Sommers Vollweide mit freiem Tierverkehr              sen die Zweckmässigkeit der Strassenüberquerung
vorgesehen ist. Den Bedürfnissen der Schule und                und würden die teurere, aber sicherere Tunnelva-
Besucher wird mit einem geschützten Vorführraum                riante bevorzugen.
für eine ganze Klasse sowie einer Galerie entsprochen.                                             Daniel Vetterli

         Aktuelles von Organisationen:
              Wöchentlich im «Thurgauer Bauer»

Impressum:                                                  Chefredaktion: Jürg Fatzer (jf)
                                                            Redaktion:
                                                            Daniel Thür (dt)
                                                            Esther Fuhrimann
                                                            Mitarbeit verschiedener landwirtschaftlicher
                                                            Institutionen und Organisationen.
(früher «Der Ostschweizerische Landwirt»)
165. Jahrgang.                                              Verlag: galledia frauenfeld ag
Offizielles Organ des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft.   Zürcherstrasse 310, 8500 Frauenfeld
Erscheint wöchentlich.                                      Anzeigenberater: Peter Frehner
                                                            T 058 344 94 83, F 058 344 94 81
Redaktionsadresse:                                          thurgauerbauer@galledia.ch
Verband Thurgauer Landwirtschaft
Industriestrasse 9                                          Anzeigenschluss: Dienstag, 12.00 Uhr.
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thurgauer.bauer@vtgl.ch                                     Jahresabonnement inkl. MWST     CHF 94.–
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Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
KANTON THURGAU

Einschätzung Trockenheitsrisiko für den
Kanton Thurgau
Aufgrund der Wetterentwicklung, der heute gemes-          Teil weit unter dem Mittelwert. Bei der Vergleichssta-
senen Abflusswerte in den Thurgauer Oberflächen-          tion Märstetten liegt der Wasserspiegel im Bereich
gewässern und unter Berücksichtigung der Jahres-          des langjährigen Mittels.
zeit sowie der Langfristprognosen beurteilt der
Fachstab Trockenheit die Lage zum Trockenheitsri­         Lage in den Regionen
siko für den Kanton Thurgau wie folgt:                    Die 5-Tage-Prognose für den Abfluss zeigt, dass im
(Klassen: gering, mittel, erheblich, gross)               ganzen Thureinzugsgebiet im Laufe der Woche mit
• Region Thurgau West                      gross         eher abnehmenden Abflussmengen auf niedrigem
• Region Thurgau Ost                       gross         Niveau zu rechnen ist. Eine Übersicht zum Zustand
• Region Thurgau Nord und Seerücken gross                der Pegel in Bezug auf den Q347-Wert ist unter
• Einzugsgebiet Murg und Lauche            gross         www.hydrodaten.tg.ch (Parameter: Abfluss) zu fin-
                                                          den. Der 5-Tages-Ausblick für das pflanzenverfügba-
Das Entnahmeverbot vom 10. Juli 2018 für alle             re Wasserdargebot im Boden zeigt für das Thurein-
Oberflächengewässer, mit Ausnahme des Unter-              zugsgebiet eine stagnierende Bodenfeuchte auf
und Obersees sowie Rheins, ist seit der Publika­          niedrigem Niveau an.
tion im Amtsblatt vom 13. Juli 2018 in Kraft.             Das Trockenheitsrisiko wird aktuell für den Thur­
                                                          gau West, Thurgau Ost, den Thurgau Nord und
Der Durchgang einer Regenfront von Sonntagnacht           Seerücken sowie das Einzugsgebiet Murg und
auf Montag brachte erneut verbreitet Niederschläge        Lauche als gross eingestuft. Da sich die Lage der
zwischen 5 und um 40 mm. Das Niederschlagsdefi-           Fliessgewässer noch nicht entspannt hat, wird das
zit im Thurgau bleibt über das Kalenderjahr betrach-      generelle Entnahmeverbot vom 10. Juli 2018 für alle
tet jedoch bestehen. Die bisher gefallenen Nieder-        Oberflächengewässer (mit Ausnahme Bodensee,
schläge verharren in der Summe zwischen den               Seerhein, Untersee und Rhein) aufrechterhalten.
Normwerten 1981 bis 2010 und den Werten des
Jahres 2003.                                              Aussichten für die nächsten 14 Tage
Von den wenigen Niederschlägen können auch die            Aufgrund des trockenen Wetters ohne Aussicht auf
Fliessgewässer mit kleinen Einzugsgebieten wie-           ergiebige Niederschläge ist nicht mit einer Entspan-
der kurzfristig profitieren. Laut Datenerhebung von       nung der Trockenheitssituation im Thurgau zu rech-
8.00 Uhr unterschreitet aktuell keine der 15 von der      nen. Durch das Ausbleiben der Niederschläge wird
Hydrometrie im Kanton Thurgau beobachteten Sta­           die Trockenheit andauern. Die Quellerträge und
tionen mit Q347-Bestimmung diesen Wert. Trotz die-        Grundwasserstände werden weiter zurückgehen res-
ser erfreulichen Momentaufnahme bewegen sich              pektive sinken.
die Pegel allerdings wie in den vergangenen Wochen
auch nach Ende dieser Regenereignisse bereits wie-        Weitere Massnahmen
der rasch in Richtung Niedrigwasserniveau. Von ei-        Landwirtschaft: Wenn überhaupt, nur nachts bewäs-
ner nachhaltigen Erhöhung des Basisabflusses kann         sern. Bewässerungswasser aus den grossen Gewäs-
noch nicht ausgegangen werden.                            sern (Rhein, Bodensee) oder Grundwasser (Thurtal)
Der Wasserstand des Bodensees liegt weiterhin auf         entnehmen. Die Entnahme aus Kleingewässern ist
weit unterdurchschnittlichem Niveau.                      nicht mehr möglich. Eventuell auf Grund- oder Trink-
Beim Grundwasser ist keine Veränderung der Lage           wasser ausweichen (wenn die Wasserversorgung
feststellbar. Infolge der deutlich unterdurchschnittli-   ausreichende Kapazitäten hat).
chen Niederschläge der letzten Monate gehen die           Ausnahmen vom Verbot können auf Gesuch hin ge-
Grundwasserstände und Quellabflüsse stetig zurück.        währt werden, wenn der Wasserstand des betroffe-
Viele Messstationen des Grundwasservorkommens             nen Gewässers dies erlaubt. Ein entsprechendes
im Thurtal zeigen sehr tiefe Wasserstände auf, zum        Gesuch kann beim Amt für Umwelt eingereicht wer-

                                                                                                              9
Nr. 40 5. Oktober 2018 - Verband Thurgauer Landwirtschaft
KANTON THURGAU
den (Emil Kuratli 058 345 51 85 oder Marcel Varga       Die nächste Aktualisierung dieses Bulletin erfolgt vo-
058 345 52 13).                                         raussichtlich am 8. Oktober 2018.
Privaten wird geraten, sparsam mit Wasser umzuge-
hen. So sollen derzeit nicht unnötigerweise Pools mit                        Frauenfeld, 1. Oktober 2018,
Wasser gefüllt, Autos gewaschen oder Rasen und                     Amt für Umwelt und Landwirtschaftsamt
Gärten bewässert werden.

                                              PFLANZENBAU

Bund ist bemüht den Rübenanbau zusätzlich
zu stützen
Hoffentlich vermögen die positiven Zeichen              sollte nur unwesentlich grösser als ein Fünfliber
aus Bern den Rückgang des Rübenanbaus zu                gross sein. Wichtig ist, dass die Putzschleuder gute
drehen. Die Rüben sind nach wie vor eine at­            Arbeit leistet und alle Blattansätze sauber entfernt;
traktive Kultur, bilden für die Betriebsleiter          andernfalls wird in der Fabrik das Probenmuster bis
aber auch echte Herausforderungen.                      unterhalb der grünen Blätter nachgeköpft!
                                                        Die Trockenheit nach der Saat hat in einigen Regio-
Ertragserwartung                                        nen dazu geführt, dass die Rüben gestaffelt aufge-
Die letzte Ertragserhebung zeigt, dass wir mit ähnli-   laufen sind. Dies wird bei der Ernte auch bei vorsich-
chen Zuckererträgen wie in den Jahren 2013, 2015        tiger Arbeit zu Problemen führen, denn die erste
und 2016 rechnen müssen. Bekanntlich waren dies         Generation Rüben wächst jeweils deutlich stärker
für die meisten Betriebe ertragsschwache Jahre. Eine    aus dem Boden und erreicht ein doppelt so hohes
Ertragsschätzung ist in diesem Jahr sehr schwierig.     Gewicht.
Die Schwankungen werden 2018 sehr breit sein, der       Auf kiesigen Standorten sind die Rüben dieses Jahr
eine kann 100 t/ha ernten, der andere braucht dafür     klein. Beim Roden wird es nicht einfach sein das Op-
2 bis 3 Hektaren. Dank weiterhin viel Sonnenschein      timum, zwischen kleinen Rüben im Bunker und
und kühlen Nächten, dürften die Zuckergehalte,          grösseren Steinen aufs Feld, zu finden. Besonders
trotz wiederum viel Cercospora, im Osten die            auf solchen Standorten findet man oft auch faule,
18 %-Marke knacken, zumindest im Durchschnitt.          vertrocknete Rüben. Beachten Sie, dass maximal
Je nach Bodenzustand und Nährstoffversorgung            10 % angefaulte Rüben in die Fabrik gelangen dür-
werden leider ab und zu die Stickstoffwerte in den      fen, ansonsten müssen Sie damit rechnen, dass die
Rüben hoch ausfallen, was unweigerlich zu unter-
durchschnittlichen Ausbeutezahlen führt.

Rübenernte
Nach der Biorüben-Verarbeitung beginnt jetzt auch
in der Ostschweiz die Rübenernte. Nach den verbrei-
teten September-Niederschlägen dürften die Rüben
nun gut rodbar sein. Weder hoher Erdanhang noch
Bodenverdichtungen sind aktuell ein Thema.
Beim Roden muss allenfalls darauf geachtet werden,
dass weder Wurzelbruch, Risse noch Schürfungen
an den Rüben entstehen. Dies lässt sich mit redu-
zierter Siebsterne-Drehzahl, mit scharfen Köpfmes-
sern und einer angemessenen Fahrgeschwindigkeit         Auf zahlreichen Feldern haben nicht nur die
erreichen. Achten Sie darauf, dass bei der Ernte die    Blattflecken sondern auch die Eulenraupen zu
Rüben nur knapp geköpft werden – die Schnittfläche      fehlender Blattmasse geführt. (A. Bertschi)

10
PFLANZENBAU

So viele Verletzungen dürfen die Rüben nach der           Ein Drittel der Rüben sind angefault; solche Posten
Ernte nicht haben. (A. Bertschi)                          werden in der Fabrik zurückgewiesen. (A. Bertschi)

Ladung abgewiesen wird. Haben Sie im Feld grösse-         Blattgesundheit
re Fäuleherde, sollten diese erst gar nicht gerodet       Vielerorts findet man diesen Herbst mehr cercospo-
werden. Das gilt auch für Feldstellen mit Erdmandel-      rageschädigte Felder als vor einem Jahr. In unseren
grasbefall. Sind Sie diesbezüglich so fair und infor-     Versuchen hat der Kupferzusatz klare Vorteile ge-
mieren Sie vorgängig den Lohnunternehmer.                 bracht. Ohne dieses Kontaktfungizid sind die Rüben
Zumindest bei Erntebeginn gehört der Landwirt aufs        3 bis 4 Wochen früher zusammengebrochen. Wie
Feld. Denn Reklamationen verlaufen im Nachhinein          weiter mit der Cerco-Problematik? Bei der Sorten-
selten befriedigend!                                      prüfung forcieren wir blattgesunde Sorten. Seitens
                                                          Landwirt erfolgt nach den Rüben oft eine reduzierte
Rübenlagerung und Mietenschutz                            Bodenbearbeitung. Wir empfehlen in Cerco-Risiko-
Je länger Rüben an der Miete liegen, desto weniger        regionen generell nach Rüben zu pflügen um den
Erde und vor allem Verletzungen, Wurzelbruch und          Krankheitsdruck so im nächsten Jahr zu reduzieren.
Fäulen dürfen die Rüben aufweisen. Wohl ist der           Logischerweise sollten dies «alle» machen. Sprechen
Zuckerzuwachs auf vielen Feldern jetzt nur noch ge-       Sie deshalb ihren Feldnachbar darauf an.
ring. Trotzdem raten wir von einer unnötig frühzeiti-
gen Ernte ab, denn je höher die Temperaturen, desto       Rübenanbau 2019
höher sind die Veratmungsverluste. Solange die Ta-        Einerseits könnten die Zuckerfabriken deutlich mehr
gestemperaturen über 10 °C liegen, sollten die Rü-        Zucker verkaufen, andererseits befindet sich der Zu-
ben nicht länger als 2 Wochen am Haufen liegen.           ckerrübenanbau momentan nicht auf einer Erfolgs-
Das Mietendecken mit Vlies hat unbestrittene Vor­         welle. Dass der Bund diese Problematik erkannt hat,
teile (Kälte, Nässe, bessere Erdabreinigung, höhere       ist erfreulich. Hoffen wir, dass die Vorschläge zu Zoll-
Verladeleistung, geringere Verdichtungsschäden            schutz und Flächenbeitragserhöhung mit Erfolg zu
durch die Maus), andererseits führt eine geringere        Ende geführt werden können. Neupflanzer, oder
Luftzirkulation bei nassen oder stark verschmutzten       solche die Flächen fürs nächste Jahr erhöhen möch-
Rüben, sowie Temperaturen über 8 °C zu erhöhten           ten, sollten dies nun umgehend beantragen. Dies gilt
Zuckerverlusten. Idealerweise werden die Haufen           auch für Landwirte die nachträglich noch die Sorte
erst gedeckt, wenn die Rüben abgetrocknet und ab-         Smart Belamia vorbestellen möchten. Rufen Sie in
gekühlt haben und die Temperaturen dauerhaft un-          der Zuckerfabrik an (052 724 74 00) oder schreiben
ter 3 °C fallen. Wichtig ist, dass das Vlies bis an den   sie ein E-Mail (m.meier@zucker.ch).
Mietenfuss gezogen wird, denn dort erfrieren die
Rüben am schnellsten. Zudem wird dadurch Regen-             Schweiz. Fachstelle für Zuckerrübenbau, Strickhof,
wasser bis ausserhalb der Miete abgeleitet.                           A. Bertschi, 8315 Lindau, 058 105 98 78

                                                                                                               11
REBBAU AKTUELL

Die Traubenernte ist praktisch abgeschlossen
Das aktuelle Rebjahr beschert den Winzerin­          schreitenden Traubenreife gelangten sehr grosse
nen und Winzern in den Kantonen Schaffhau­           Mengen innert sehr kurzer Zeit in die Kellereien.
sen und Thurgau hervorragende Traubenqua­            Dank dem sehr gesunden Traubengut musste auch
litäten und eine ausserordentlich gute Ernte.        praktisch nicht gesöndert werden. Da die meisten
In diesen Tagen neigt sich eine hektische –          Sorten ihre optimale physiologische Reife in den
aber von viel Freude geprägte Traubenlese            letzten 14 Tagen fast zeitgleich erreichten, kam es da
dem Ende zu. In den Kellereien herrscht nach         und dort zu Staus und Wartezeiten. Durch die Staffe-
wie vor Hochbetrieb, um das Traubengut zeit­         lung der Annahmezeiten versuchten die Kellereien
nah verarbeiten zu können.                           dem grössten Ansturm vorzubeugen.

                                                     Grosse Erntemengen und hohe Zuckerwerte
                                                     Die ersten Ergebnisse der Weinlesekontrolle bestä­
                                                     tigen die hervorragende Qualität. Die nun täglich
                                                     eintreffenden Mengendeklarationen deuten darauf
                                                     hin, dass es in diesem Jahr gehäuft zu Übermengen
                                                     kommen könnte. Lieferungen über das zugeteilte
                                                     Traubenpass-Kontingent hinaus werden in die
                                                     nächst tiefere Weinklasse umgeteilt.

                                                     Die KEF kam in diesem Jahr (zu) spät
                                                     Zahlreiche Meldungen von betroffenen Winzern der
                                                     letzten 10 Tage zeigen, dass es primär in Rebparzel-
                                                     len von Randlagen und in Heckennähe zu KEF-Befall
                                                     auf der Sorte Blauburgunder gekommen ist. Dank
                                                     der unverzüglichen Abernte und mit entsprechen-
Aus dem Rebberg in den Keller. Das Erntegut wird     dem Aussortieren des geschädigten Traubenguts
aus den Standen in den Auffangtrichter gekippt.      konnten auch diese Trauben gesund und in guten
Über die Förderschnecke gelangen die Trauben in      Qualitäten den Kellereien zugeführt werden. Die
die Abbeermaschine und sind bereit für die weitere   nach wie vor steigende KEF-Population zeigt aber,
Verarbeitung im Keller. (hwg)                        dass trotz Sommerhitze auch im 2018 das Schaden-
                                                     potential voll da war. Aber dank der praktisch abge-
Hochbetrieb in den Reben und in den                  schlossenen Traubenlese dürfte die KEF in diesem
Kellereien                                           Jahr den Winzern kaum mehr Sorgen bereiten.
Dank der spätsommerlichen Temperaturen, der
meist trockenen Witterung und der rasch voran-             Markus Leumann, Fachstelle Weinbau SH/TG

Provisorische Zuckerwerte, Kategorie AOC, KW 40

 ° Oe         Müller-Thurgau Blauburg. Chard.* Cab. Dorsa* Regent* Sauvign.
                    R-S					Blanc
 Kt. SH             82          107      97         97       97       97
 Kt. TG             80          104      93         96       94       91
 * Einzelmessungen, nicht repräsentativ

                    Für die Landwirtschaft! | Alle Versicherungen aus einer Hand.

12
VTL

Der Verband Thurgauer Landwirtschaft VTL vertritt die Interessen der rund 2200 Thurgauer Bauern-
familien.
Für die fachliche Unterstützung der Ressorts und Kommissionen suchen wir per 1. Januar 2019 oder
nach Vereinbarung eine/n

Stellvertretende(n) Geschäftsführer(in)
mit landwirtschaftlicher Ausbildung als Meisterlandwirt/in, Agro-Techniker/in HF
oder Ing. Agronom/in FH/ETH (80 bis 100 %)
­Ihre Aufgaben:
 – Projektverantwortung für Kommissionen und Arbeitsgruppen
 –­	Organisieren von Anlässen wie Generalversammlung, Infoveranstaltungen, Fachkonferenzen und
       Projekten
 ­– Vorbereiten und Teilnahme an Sitzungen sowie verfassen von Protokollen
  ­– Fachliche Unterstützung der Ressorts- und Kommissionsverantwortlichen
   ­–	Unterstützung des Geschäftsführers in fachlichen Belangen wie Vernehmlassungen und politischer
       Arbeit, Beratung und Unterstützung unserer Mitglieder
    ­– Wahrnehmung von öffentlichen Terminen
Was wir von Ihnen erwarten:
­– Bereitschaft zu flexiblen Arbeitszeiten wie auch Teilnahme an Abendsitzungen
 ­– Freude am Organisieren
  ­– Computerkenntnisse (Word, Excel, Powerpoint)
   ­– Selbstständiges Arbeiten gewohnt
    ­– Freude im Team zu arbeiten
Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in unserem Team.
Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung bis 20. Oktober 2018 mit den üblichen Unterlagen an
folgende Adresse:
Verband Thurgauer Landwirtschaft VTL, Jürg Fatzer, Industriestrasse 9, 8570 Weinfelden,
oder per E-Mail an juerg.fatzer@vtgl.ch.
Bei Fragen gibt Ihnen unser Geschäftsführer Jürg Fatzer unter der Telefonnummer 071 626 20 58
gerne Auskunft. www.vtgl.ch

  Gut gibts die Thurgauer Bauern.

                                                                                                        13
WEGA 2018

14
WEGA 2018

Brückenschlag zwischen Landwirtschaft und
Konsumenten
Die Sonderschau in der WEGA-Halle 13 brach­
te auf moderne, kommunikative und farben­
frohe Art den Besuchern die Leistungen der
einheimischen Landwirtschaft näher.

Die Standbetreuerinnen des Thurgauer Landfrauen-
verbands (TLFV) empfingen alle WEGA-Besucher
mit feinen Gemüsesticks und Beerensmoothies.
­Beides wurde vor Ort frisch zubereitet. Saisonale
 Lebens­mittel sind ein wichtiges Thema der Land­
 frauen, und charmant angeboten bereiteten sie dop-
 pelte Freude. Auf einer grossen Thurgauer Karte
 waren unter anderem die Standorte der 56 Vereine
 des TLFV ersichtlich.
 Vor Ort präsentierten sich jeden Tag Vereine aus der
 Region. Dass in den Landfrauenvereinen auch Nicht-
 bäuerinnen willkommen sind, ist nicht allen Frauen
 bekannt und erweckt da und dort Interesse für eine
 Mitgliedschaft. Die Standbetreuerinnen nutzten den
 Auftritt in der Halle 13 für persönliche Gespräche mit
 den Messebesucherinnen und -besuchern. Regula            Die Siegerfotos von agrimage.ch zeigen viele –
 Böhi, Präsidentin des TLFV, sagt dazu, dass die          auch überraschende – Eindrücke rund um die
 Zusammen­    arbeit in der Halle mit dem Verband         Landwirschaft und das Landleben. (is)

Die ausgestellten Fotos von agrimage.ch vermitttelten den Besuchern der Halle 13 spannende Facetten der
Landwirtschaft. (is)

                                                                                                           15
WEGA 2018

Der Thurgauer Landfrauenverband – hier mit Sandra Keller als eine der Standbetreuerinnen – informierte
über die Arbeit des Verbands und seiner Sektionen. (is)

Thurgauer Landwirtschaft (VTL) Tradition hat und      Landwirtschaft – mit allen Sinnen
passt.                                                In der Halle 13 bekamen die WEGA-Besucher Gele-
                                                      genheit, zahlreiche Siegerbilder des Foto-Wettbe-
                                                      werbs von 2017 des Schweizer Bauernverbands
                                                      «Agrimage.ch» zu betrachten. Der Wettbewerb stand
                                                      unter dem Motto «Faszination Landwirtschaft». Als
                                                      Sofortpreise bekamen Erwachsene eine der belieb-
                                                      ten Edelweiss-Shoppingtasche und Kinder erhielten
                                                      einen Apfelsaft. Der Fotowettbewerb zeigte deutlich,
                                                      dass die Landwirtschaft starke Bilder liefert – ob
                                                      Landschaften, Menschen oder Tiere. Die Siegerbil-
                                                      der waren auf zahlreichen Stellwänden präsentiert
                                                      und luden zur näheren Betrachtung und zu angereg-
                                                      ten Diskussionen mit Begleitpersonen ein. Am Stand
                                                      des VTL konnten die Käufer des WEGA-Buttons den
                                                      Gutschein für ein Rüebli einlösen. Und für die «gros-
                                                      sen» WEGA-Besucher gab es ein immenses Angebot
                                                      an Broschüren und Flyern, die über die Leistungen
                                                      der Schweizer Landwirtschaft anschaulich informier-
                                                      ten. Die Mini-Broschüren des lid.ch, mit Rezepten
                                                      und Tipps von Bäuerinnen, wirkten einladend zum
                                                      Nachkochen und Geniessen mit einheimischen Pro-
Frische Smoothies und Gemüsesticks erwarteten         dukten.
die Besucher in der Halle 13. (is)                                                     Isabelle Schwander

16
WEGA 2018

Kälberwettbewerb
Die 16. Ausgabe des beliebten WEGA-Kälberwettbewerb zog einmal mehr Gross und Klein in
Scharen an. Bei bestem Wetter präsentierten Kinder bis zum Alter von 12 Jahren ihre bunt ge­
schmückten Lieblingskälber. Eine Jury ermittelte die originellste Präsentation und das am schöns­
ten geschmückte Kalb.

Noel Landolt wurde für das schönste geschmückte Kalb ausgezeichnet. Sara Kläusli und Leona Neuweiler
haben den Preis für die beste, originellste Präsentation erhalten. Als Jurymitglieder amteten Nationalrätin
Diana Gutjahr und Grossratspräsidentin 2017 Heidi Grau. Karin Brühlmann (links aussen) von der Jung-
züchtervereinigung Bodensee Thurgau übernahm die Moderation. (tos)

                                                                                                              17
WEGA 2018

Melanie Maurer ist die neue Thurgauer Apfelkönigin
Die 21. Wahl der Thurgauer Apfelkönigin an                 erzählte von ihren Erlebnissen in ihrem Amtsjahr. Sie
der WEGA erwies sich wiederum als ein Pub­                 möchte nun mehrere private und berufliche Pläne
likumsmagnet. Die neue Regentin der Obst­                  realisieren, die sie zunächst aufgeschoben hatte.
branche freut sich, den Kanton, den sie als
­robust und bodenständig bezeichnet, ein Jahr              Gleich zu Beginn von Termin zu Termin
 lang zu repräsentieren.                                   Bevor die Siegerin gekürt wurde, forderte Reto
                                                           Scherrer die drei Finalistinnen noch zum Wettbe-
Moderator Reto Scherrer ist längst ein unverzichtba-       werb mit diversen Schätzfragen heraus. So wollte er
rer Bestandteil für die publikumswirksame Durch-           unter anderem wissen, wieviele Obstbäume in Alt-
führung dieser Wahl. Die sieben Kandidatinnen, die         nau stehen: Zur Überraschung aller waren dies bei
sich vor einer beeindruckend grossen Publikums-            Weitem mehr als allgemein vermutet. Die Anspan-
menge präsentierten, erhielten ausreichend Gele-           nung wich der unbändigen Freude, als Melanie
genheit, sich mittels improvisierten Tanz-, Gesangs-       ­Maurer aus Sulgen, von Beruf Geomatikerin, als Sie-
und musikalischen Einlagen individuell vorzustellen         gerin erkoren wurde. Obwohl sie ihren Sieg und die
und ihre Verbundenheit zum Thurgau zu bekunden.             damit verbundene allgemeine Begeisterung mit den
Im ersten Durchlauf waren sie gefordert mit Charme,         Zurufen aus dem Publikum im ersten Moment fast
Spontanität und der Fähigkeit zum geschickten ver-          nicht fassen konnte. Da «Thurgau Travel» neu eben-
balen «Schlagabtausch» mit dem Moderator bei der            falls als Sponsor der Thurgauer Apfelkönigin dabei
Jury zu punkten. Danach zog sich die Jury, mit              ist, ergibt sich für Melanie Maurer die Möglichkeit,
­Patrick Stadler als Präsident, zurück, um in einer aus-    demnächst an zwei Schiffstaufen (in Lyon und in
 gewogenen Beurteilung die drei Finalistinnen zu            Moskau) mitzuwirken. Und auch das Krönchen wur-
 bestimmen. Mit grosser Spannung wurde die Be-              de von Tobias Greminger von der «Goldschmitte»
 kanntgabe der Namen erwartet: Nebst Melanie                neu gestaltet. Bereits am Tag nach der Wahl war die
 ­Maurer gehörten Céline Laager und Karin Neff dazu.        neue Apfelkönigin ins Couture-Atelier «La vie en
  Marion Weibel, die Thurgauer Apfelkönigin 2017/           rose» von Claudia Stäheli nach Amriswil eingeladen,
  2018, stand Reto Scherrer beim Finale zur Seite und       um ein massgefertigtes Kostüm (unter anderem mit

Die drei Finalistinnen (von links: Céline Laager, Melanie Maurer und Karin Neff) wurden von Reto Scherrer
auf ihr Wissen rund um den Kanton und den Obstbau getestet. (is)

18
WEGA 2018

Die neugewählte Thurgauer Apfelkönigin Melanie Maurer aus Sulgen freut sich auf das bevorstehende
Amtsjahr. (is)

apfelbedrucktem Stoff) für ihre repräsentativen Auf-    Welches ist Ihre favorisierte Apfelsorte und was
tritte in Empfang zu nehmen.                            schätzen Sie an dieser?
                                                        Melanie Maurer: Mein Favorit ist der Gravensteiner,
                                                        bei dieser Sorte schätze ich sowohl Geschmack und
Nachgefragt
                                                        Grösse. Ich finde, am besten schmeckt der Apfel
Melanie Maurer, was motivierte Sie zur Teilnahme        frisch vom Baum, vorzugsweise frühmorgens ge-
an der Wahl?                                            pflückt.
Melanie Maurer: Ich wollte eigentlich schon als klei-
nes Mädchen Apfelkönigin werden. Bislang wagte          Was schätzen Sie besonders an Ihrem Wohnkanton
ich es nicht, mich zur Wahl anzumelden. Dieses Jahr     Thurgau, und was denken Sie können Sie während
fühlte ich mich bereit dazu. Den entscheidenden Im-     Ihres Amtsjahres zu dessen Image beitragen?
puls dazu erhielt ich von meinem Arbeitskollegen.       Melanie Maurer: Ich schätze die Naturvielfalt. Man
Die Anmeldung für die Wahl tätigte ich dann aller-      hat den Bodensee, um laue Sommerabende zu ver-
dings selbst.                                           leben, und überall findet man bei uns Holzbänke,
                                                        um die Aussicht zu geniessen. Im Frühjahr haben wir
Sehen Sie Gemeinsamkeiten zwischen Ihren beruf-         den schönsten Bluescht der Schweiz. Und natürlich
lichen Interessen und dem Amt als Apfelkönigin?         mag und stehe ich zum Thurgauer Dialekt. Ich hoffe,
Melanie Maurer: Sowohl in meinem Beruf wie in           dass ich im Amtsjahr möglichst viel von unseren Tra-
meinem Amt als Apfelkönigin ist es nur von Vorteil,     ditionen und Werte in die Schweiz hinaustragen
kommunikativ, spontan und flexibel zu sein. Und die     kann und möchte zeigen, was unseren Kanton –
Naturverbundenheit und das Bodenständige sind           nebst den Äpfeln und Erdbeeren, für die wir landes-
verbindende Gemeinsamkeiten und gehören bei             weit bekannt sind – in seiner Vielfalt auszeichnet.
beidem ebenfalls dazu.                                                                   Isabelle Schwander

                                                                                                         19
WEGA 2018

WEGA-Bauernhof einmal mehr im Zentrum
Nach 47-jährigem Wirken als Organisator,                Am Stand des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft
Bau- und Hallenchef an der WEGA, wurde                  konnten die Besucher an einem Wettbewerb teilneh-
Hans Stettler ehrenvoll verabschiedet. Sein             men, bei dem es jeden Tag zwei VTL-Sackmesser zu
Nachfolger ist Hansruedi Osterwalder aus                gewinnen gab. Als Sofortpreise winkten jeweils ein
Wängi.                                                  Tobi-Apfel oder ein Rüebli. Bei Abgabe des Coupons
                                                        der Buttonaktion erhielt man einen Becher Möhl-
Bei schönstem Wetter wurde vor der 9. Vier-Rassen-      Apfelshorley.
Ausstellung Hans Stettler als Organisator, Bau- und
Hallenchef verabschiedet. Ueli Bleiker, Chef Land-
wirtschaftsamt Thurgau, würdigte Stettlers Verdiens-
te um die Thurgauer Landwirtschaft und im Beson-
deren um die WEGA in Weinfelden. Heute sei der
«Thurgauer Bauernhof» an der WEGA nicht mehr
wegzudenken. Als neuer Organisator, Bau- und Hal-
lenchef des «WEGA-Bauernhofes» wurde Hansruedi
Osterwalder aus Wängi vorgestellt. Er ist unter ande-
rem auch als Jersey-Züchter bekannt.

Bio-Produktion im Zentrum
Die Aussteller nutzen die Gelegenheit, die Besucher
über die aktuellen Themen in der Landwirtschaft zu
informieren. In diesem Jahr standen die Bioproduk-
tion und viele Tierrassen im Zentrum der Ausstel-
lung.                                                   Schönstes Euter, Holstein. (tos)

Urs Schär, Karin Brühlmann und Experte Thomas Ender mit den Vier-Rassen-Champions. (tos)

20
WEGA 2018

Urs Schär, Hansruedi Osterwalder, Hans Stettler, Brigitte Rhyn, Landwirtschaftsamt, Jürg Fatzer, Geschäfts-
führer Verband Thurgauer Landwirtschaft, und Ueli Bleicker, Chef Landwirtschaftsamt. (tos)

WEGA Vier-Rassenschau                                    gute Milchleistung mit hochwertigen Proteinen und
Der Experte der 9. Vier-Rassenschau, Thomas Ender        hoher Qualität seien. Alle vier vorgestellten Rassen
aus Kallern AG, sprach von einer ausgezeichneten         überzeugten nach seiner Meinung über eine gute
Qualität der 35 aufgeführten Kühe der Rassen             Milchqualität. Thomas Ender wies immer wieder da-
Braunvieh, Fleckvieh, Holstein und Jersey. Er lobte      rauf hin, dass an der WEGA Kühe vorgestellt wurden
die gut gepflegten Euter, welche Garantie für eine       welche über eine ausgezeichnete Qualität verfügen.
                                                         Rundum zufrieden zeigte sich auch Urs Schär, OK-
                                                         Präsident des WEGA Bauernhofes und der Kommis­
                                                         sion Viehwirtschaft des Verbandes Thurgauer Land-
                                                         wirtschaft.
                                                                                               Mario Tosato

                                                          9. Vier-Rassen-Schau WEGA 2018
                                                          Braunvieh Champion: Flora, Heinz Haffa, And­
                                                          wil. Schöneuter: Distel, Roland Brander-Oertle,
                                                          Steinebrunn. Fleckvieh Champion: IIena, Tho-
                                                          mas Hug, Hosenruck. Schöneuter: Lambada,
                                                          Fredy Zeller, Pfyn. Holstein Champion: Patricia,
                                                          Fredy Roth, Amriswil; Swisslila Z2, Kurt Gunters-
                                                          weiler, Frauenfeld. Jersey Champion und Schö­
                                                          neuter: Forta, Heidi und Paul Nyffeler, Heldswil.
Miss WEGA, Holstein. (tos)

                                                                                                              21
WEGA 2018

Stallchef feiert 10-Jahr-Jubiläum
An der diesjährigen WEGA feierte Roger Bless sein 10- Jahr-Jubiläum.

                                Man müsse der Ge-       nahm er die Verantwortung für das Stallteam mit
                                sundheit der 35 aus-    Herbert Giger, Unterterzen; Dominik Hautle, Kalt-
                                gestellten Kühe der     brunn; Roger Rohrer, Haag, und Ruedi Wildhaber,
                                Rassen Braunvieh,       Flumserberg. In Laufe dieser Zeit habe er viele neue,
                                Fleckvieh, Holstein     wertvolle Erfahrungen gemacht. Das Stallteam müs-
                                und Jersey Sorge        se viele Fragen der Besucherinnen und Besucher zu
                                tragen, um den An-      den Tieren beantworten. Es sei auch nicht immer
                                sprüchen der Kuh­       ganz einfach den Wünschen der Tierbesitzer und der
                                besitzer zu entspre-    Besucher zu entsprechen. Rund um die Uhr ist ein
                                chen, sagt Bless. Vor   Vertreter des Teams im Stall anwesend, und die Tiere
Stallchef Roger Bless. (tos)    sechs Jahren über-      sind so jederzeit betreut.                     (tos)

Hans Stettler (l.) und Hansruedi Osterwalder (r.) mit dem Stallteam. (tos)

 10 VTL-Sackmesser verlost
 Im Bauernhofzelt, Halle 8, wurden jeden Tag zwei tolle Sackmesser verlost.
 Die Gewinner heissen:
 Yannick Eugster, Buchackern              Fabiana Büchler, Homburg   Silvana Stähelin, Sulgen
 Janine Künzler, Felben-Wellhausen        Kris Naef, Märstetten      Ferdi Häberli, Weinfelden
 Patick Meyer, Frauenfeld                 Iris Jetzer, Müllheim      Jael Scherrer, Weinfelden
 Armin Zahner, Friltschen                 Insgesamt nahmen 2393 Personen am Wettbewerb teil.
 2750 Becher Apfelshorley wurden ausgeschenkt.
 An der Sonderschau in der Halle 13 durften mit der Agrimage Fotoausstellung ebenfalls viele tausend
 Besucher empfangen werden. Auch die Buttonaktion mit den Rüebli war wieder ein voller Erfolg. Insge-
 samt wurden 2243 Rüebli abgegeben.

22
FAMILIENLEBEN

Ernährung und Rezepte
Olma-Ehrengäste 2018: «Fête des Vignerons aus
dem Waadtland» und «St. Galler Wein»
Gleich zwei Gäste präsentieren sich an der               Unter der Moderation des ehemaligen SRF-Bundes-
diesjährigen OLMA. Das «Fête des Vignerons               hausredaktors Hanspeter Trütsch diskutieren Natio-
2019» und der «St. Galler Wein». Das legendä­            nalrat und Bauernpräsident Markus Ritter und Chris-
re Winzerfest in Vevey wird pro Generation               tian Meienberger, Geschäftsführer von Pro Natura
nur einmal durchgeführt und zieht jeweils                St. Gallen-Appenzell, die provokative Fragestellung
mehrere hunderttausend Besucher an. Die                  «Landwirtschaft – Täter oder Förderer?».
Winzer aus dem Heimatkanton der OLMA prä­
sentieren sich als Partner des Ehrengasts mit            Tag der Bäuerin, Donnerstag, 18. Oktober
der Sonderschau «Da isch üsen Wy – chumm,                Bäuerinnen packen ihre Zukunft unterschied­
probier und schtuun!»                                    lich an.
                                                         Der Alltag einer Bäuerin ist vielseitig und spannend.
Verschiedene Veranstaltungen                             Die meisten Bäuerinnen möchten die Arbeit in ihrer
                                                         Familie und auf dem Hof nicht missen, ihre Rolle
Samstag, 13. Oktober, Festakt in der Arena,              sagt ihnen zu. Trotzdem wird die gegenwärtige Situ-
Festumzug durch die St. Galler Innenstadt                ation in der Schweizer Landwirtschaft von vielen
Gemeinsam präsentieren sich das «Fête des Vigne-         Bäuerinnen als belastend empfunden. Sie tun sich
rons 2019» und «St. Galler Wein» am traditionellen       schwer mit der Vorstellung, einer «Idyll-Bäuerin» zu
OLMA-Umzug und zeigen, was sie in Sachen Wein-           entsprechen, welche die Werbung sehr häufig sug-
kultur, Brauchtum und Genuss zu bieten haben.            geriert.
Rund 400 Personen vom «Fête des Vignerons 2019»          Immer wieder ist zu hören, dass Bauernpaare verun-
und über 600 St. Gallerinnen und St. Galler nehmen       sichert sind. Fragen drängen sich auf: Sind unsere
am Umzug teil. Der Festakt am Nachmittag stimmt          Produkte überhaupt noch gefragt? Was erwarten
so richtig auf den Sommer 2019 in Vevey ein. Die         Konsumenten und Politik von uns? Werden wir dem
Zuschauer dürfen sich auf die musikalischen Auftritte    Druck auch künftig standhalten können? Steigt die
des Orchesters «La Lyre de Vevey», der Trychlerfor-      Arbeitsbelastung noch stärker? Hält unsere Bezie-
mation «Les Sonneurs de cloches du Pays-d’Enhaut»        hung diese grossen Belastungen aus? Haben unsere
oder der Sennengruppe «Armaillis» freuen.                Kinder noch eine Zukunft und ein Auskommen in
                                                         der Landwirtschaft?
Tag der Landjugend, Sonntag, 14. Oktober
Im Brennpunkt 9.30 bis 10.30 Uhr: «Online, ledig,        Tipp: Die OLMA bietet ein breitgefächertes Pro-
sucht – Datingportale unter der Lupe».                   gramm für Jung und Alt. Sicher finden auch Sie mit
Arenaprogramm 12.30 bis 13.30 Uhr: Motto                 Ihren Familien einen interessanten Anlass um vorbei
«Wetten, dass ...?»                                      zu schauen und einige unbeschwerte Stunden zu
                                                         erleben. Kulinarisch verwöhne ich Sie schon jetzt mit
Tag der Jagd: OLMA-Symposium zur Biodiver­               Rezepten Waadtländer Spezialitäten.
sität am Mittwoch, 17. Oktober
Im Rahmen der OLMA 2018 findet in der Halle 9.2          Saucisson de Vaud en croûte /
ein Symposium zum Thema «Biodiversität» statt. Da-       Waadtländer Saucisson im Teig
bei wird das hochaktuelle Thema nach einer allge-        Sud:
meinen Einführung über den Zustand der Biodi-            4 dl trockener Weiss- oder Apfelwein
ver­sität in der Schweiz durch Frau Dr. Daniela Pauli,   2 Lorbeerblätter, 1 Petersilienzweig
Geschäftsführerin Forum Biodiversität, an zwei           1 TL Bouillon
Schwerpunktthemen diskutiert.                            200 g Lauch

                                                                                                           23
FAMILIENLEBEN

Saucisson mit Lauch im Sud. (rh)                       Saucisson mit Lauch und Teig umwickeln. (rh)

Zutaten: 1 Saucisson Tradition ca. 400 g (Waadtlän-
der Saucisson)
ca. 250 g Pizza-, Kuchen- oder ½ Hefeteig wie für
den Gâteau de Vully ohne Butter und Eiweiss
wenig Mehl zum Auswallen
2 bis 3 Esslöffel Sesam
Sauce:
1,5 dl eingekochter Sud
2 Eier                                                 Saucisson mit Teig und Sesam vor dem Backen. (rh)
1 Esslöffel Dijon-Senf, Salz, Pfeffer
                                                       den, Stange längs bis zur Mitte aufschneiden und
Zubereitung: Für den Sud: Wein mit Lorbeerblät-        waschen. Dann in wurstlange Stücke schneiden. Die
tern, Petersilie und Bouillon in einer Pfanne aufko-   Saucisson rundherum mehrmals einstechen. In den
chen. Wurzelansatz des Lauchstängels wegschnei-        Sud geben und bei kleiner Hitze 30 Minuten ziehen

                                                                                        Bon Apetit. (rh)

24
FAMILIENLEBEN
lassen. Lauch während 10 Minuten mitkochen, he­
rausnehmen und abtropfen lassen. Bei der Saucis-
son die Haut entfernen. Sud für die Sauce auf 1,5 dl
einkochen lassen. Lauch um die Wurst legen. Den
Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche rechteckig (20
x 30 cm) auswallen. In 4 cm breite Streifen schnei-
den. Backofen auf 200 °C vorheizen. Die Teigstreifen
überlappend um die Saucisson wickeln, mit Wasser
bepinseln und im Sesam wenden. Auf ein mit Back-
papier belegtes Blech geben. In der Ofenmitte ca.
30 Minuten backen. Die Eier mit 3 Esslöffel heissem
Sud verquirlen. Unter kräftigem Rühren zum restli-
chen Sud geben, bis knapp vors Kochen bringen
und sofort weg ziehen. Mit Senf, Salz und Pfeffer
würzen. Saucisson en croûte in Scheiben schneiden        Zutaten für Gâteu du Vully. (rh)
und mit der Sauce servieren.
                                                         Zubereitung: Mehl mit dem Salz mischen. Die Hefe
                                                         in 3 Esslöffel lauwarmem Wasser auflösen. Die But-
Gâteau du Vully                                          ter erwärmen und schmelzen lassen. Die Hefe in
Zutaten:                                                 eine grosse, vorgewärmte Schüssel geben. Die lau-
500 g Mehl                                               warme Butter und die ebenfalls leicht erwärmte
1 Teelöffel Salz                                         Milch hinzufügen. Das Mehl beigeben und den Teig
20 g Hefe                                                10 Minuten kneten. Er soll leicht und luftig werden
100 g Butter                                             und nicht mehr an den Händen kleben bleiben. Den
ca. 2,5 dl Milch                                         Teig 5 mm dick auswallen, auf ein rundes Blech von
1 Eiweiss                                                28 cm Ø geben, mit einem Tuch zudecken und 2 bis
Belag:                                                   3 Stunden bei Zimmertemperatur aufgehen lassen.
1,5 dl Rahm (nach Möglichkeit Doppelrahm)                Das Eigelb mit dem Rahm gut vermischen und kühl
1 Eigelb                                                 stellen. Den aufgegangenen Teigboden damit be-
40 g Hagelzucker oder Zucker                             streichen und den Hagelzucker oder Zucker gleichmäs-
                                                                                           sig darüber ver-
                                                                                           teilen. Backen: 30
                                                                                           Minuten in der
                                                                                           Mitte des vorge-
                                                                                           heizten Ofens bei
                                                                                           200 °C hellbraun
                                                                                           backen.

                                                                                            BBZ Arenenberg,
                                                                                            Hauswirtschaft
                                                                                            und Familie,
                                                                                            Rita Höpli

                                                                                            Câteau de Vully
                                                                                            gebacken. (rh)

                                                                                                          25
FAMILIENLEBEN

                               Kinderecke
     Rechenaufgabe
     Kannst du diese Aufgabe bereits schon lösen?

                     WÖRTER-CHAOS
                     Ordne die Buchstaben und finde die Begriffe raus.
                     Wenn du alle Wörter richtig hast, ergibt sich ein Lösungswort.
                     Viel Spass beim Knobeln.

     Lösung von:
     Wörter-Chaos, aus Nr. 1                            H    E    R      B    S     T
                                                    K   E    L    L      N    E     R
                                                        R    E    N      T    N     E    R
                                       F     I      E   B    E    R
                                             R      A   S    T    P      L    A     T    Z
                                                    S   T    E     I     N    E
                                                        M    A    N      T    E     L
                                                    G   A    R    T      E    N
                                       K    U       E   R    B     I     S
                                                        K    A    R      T    E     N
                                                    S   T    A    D      T

     Auflösung und Gewinner des Sudoku-Rätsels Nr. 39
     vom 28. September 2018 Das Lösungswort heisst: APFELKORN
     Die Gewinnerin eines Einkaufsgutscheins für regionale Produkte der Thurgauer Landwirtschaft im ­
     Wert von 50 Franken, offeriert von der Agrisano, heisst: Mirjam Hilzinger, 8360 Eschlikon.
     Wir gratulieren und wünschen viel Spass.

26
FAMILIENLEBEN

Rätseln und gewinnen                           Wir verlosen drei Bücher «Frisch auf den Tisch».
Hier kommen Gartenliebhaber und Freunde der Naturküche auf ihre Kosten. Neben mehr als 100 le-
ckeren Rezepten liefert dieses Buch praktische Tipps für Obst- und Gemüseanbau, Hühnerhaltung und
Bienenzucht. Erschienen im Gerstenberg Verlag

So nehmen Sie teil: Senden Sie die richtige Lösung per E-Mail an: info@vtgl.ch, per Post an:
Thurgauer Bauer, Rätselspass, Industriestrasse 9, 8570 Weinfelden oder per Fax an: 071 626 28 89.
Absenderadresse nicht vergessen! Teilnahmeschluss: Mittwoch, 10. Oktober 2018, 8.00 Uhr.
Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

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OLMA 2018, VORSCHAU

«Wenn es die OLMA nicht gäbe, müsste man
sie erfinden»
Der Fixpunkt im Herbst und der Treffpunkt für
alle Generationen: Die beliebteste und grösste
Schweizer Publikumsmesse findet vom 11. bis
21. Oktober 2018 in St. Gallen statt.

Die Ehrengäste «Fête des Vignerons 2019» und
«St. Galler Wein» laden mit eindrücklichem Festum-
zug, traditionellem Festakt und Sonderschauen in
die Welt der Weinkultur ein und sorgen für Stim-
mung. Weitere Sonderschauen wie «Cannabis Villa-
ge» und «Natur Erleben – Jagd und Biodiversität»
greifen Themen aus Politik und Gesellschaft auf,
während die Themenwelt Erlebnis Nahrung die Viel-
falt des Getreides aufzeigt und erlebbar macht. Und   zenten und Konsumenten und zwischen Landwirt-
spätestens wenn das Horn zum Säulirennen-Start        schaft und Bürgerschaft. «Die OLMA ist eine
erklingt, wird das Publikum von der einzigartigen     spannende Mischung aus Neuem und Traditionel-
OLMA-Stimmung mitgerissen.                            lem. Sie bietet Rückblicke und schaut in die Zukunft.»
                                                      Für Nicolo Paganini, Direktor der Olma Messen
Die OLMA verbindet                                    St. Gallen, ist die OLMA «nicht einfach nur Messe,
«Die OLMA ist ein Erfolgsprodukt, wenn es sie nicht   sondern ein gesellschaftlicher Treffpunkt über alle
gäbe, müsste man sie unbedingt erfinden», schreibt    Altersklassen und sozialen Schichten hinweg. Die
Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann in seinem        OLMA verfügt über Alleinstellungsmerkmale, welche
Grusswort. Die OLMA stelle sich in den Dienst der     gepflegt und ausgebaut werden und die Messe­
Schweizerischen Landwirtschaft und stärke die Ver-    verantwortlichen optimistisch in die Zukunft blicken
bindung zwischen Stadt und Land, zwischen Produ-      lassen.»

28
OLMA 2018, VORSCHAU
Die OLMA 2018 im Überblick:                              bringen spannende Themen und Fragen auf den
• Degustieren, ausprobieren, kennenlernen, ver-          Tisch.
gleichen und kaufen: Über 600 Aussteller präsentie-      • Das vielfältige Rahmenprogramm bietet Informa-
ren ein reichhaltiges Angebot an Produkten, Dienst-      tion, Diskussion, Brauchtum, Musik, Unterhaltung,
leistungen und Spezialitäten. Und was gehört zu          Wettkämpfe und Prämierungen: 18. OLMA Alpkäse-
einem OLMA-Besuch unbedingt dazu? Natürlich der          Prämierung, 22. Tag der Landjugend, 26. Tag der
legendäre Bratwurstduft.                                 Bäuerin, 22. Schwinget und 3. Singtag.
• Gemeinsam präsentieren das «Fête des Vignerons
2019» und «St. Galler Wein» am traditionellen Um-        Ehrengäste «Fête des Vignerons 2019» und
zug, was sie in Sachen Weinkultur, Brauchtum und         «St. Galler Wein»
Genuss zu bieten haben. Das «Fête des Vignerons          Feststimmung aus der Romandie und edle Tropfen
2019» gibt in seiner Sonderschau einen Einblick ins      aus dem Kanton St. Gallen.
berühmte Winzerfest in Vevey und «St. Galler Wein»
präsentiert in seiner Sonderschau die Weinvielfalt im    Das Fête des Vignerons 2019 in voller Pracht
Kanton St. Gallen.                                       Das Winzerfest in Vevey wird pro Generation nur
• Die Tiere hautnah erleben: 17. Vier-Rassen-Elite-      einmal durchgeführt und zieht jeweils mehrere Hun-
schau, 53. Braunvieh-Auktion, 26. Nationaler Jung-       dertausend Besucher in seinen Bann. Von der
züchter-Tag, 22. Säulirennen, 15. Nationaler Jungrich-   UNESCO als Kulturerbe anerkannt, öffnet das
ter-Wettbewerb, 14. Fleischrinder-Auktion, 12. Kuh-      12. Fête des Vignerons im Sommer 2019 die Tore
rennen und vieles mehr.                                  der gigantischen Arena. Die Organisatoren nutzen
• Staunen, erleben, erfahren, probieren und genies-      die Chance, als Ehrengast an der OLMA bereits
sen: Die Themenwelt Erlebnis Nahrung und über            einen ersten Vorgeschmack auf den Kultevent zu
20 Sonderschauen, Informationsstände und Produk-         geben. Die «Fête des Vignerons 2019» präsentiert
teschauen: Die Sonderschauen der beiden Ehren-           sich den Besuchern auf einer 500 m2 grossen Son-
gäste, «Cannabis Village», «Natur erleben – Jagd und     derschau und bietet die Gelegenheit, das kultige
Biodiversität, «MehrWert MilCH» und viele weitere        Winzerfest kennenzulernen. Mit Info-Lichtsäulen,

 Das Forum verbindet
 Sich austauschen, diskutieren und Neues erfahren: Am OLMA-Forum können Besucher an spannenden
 Referaten und Diskussionsrunden teilnehmen und sich aktiv einbringen.
 • Freitag, 12. Oktober, 11.00 bis 13.00 Uhr, 18. OLMA Alpkäse-Prämierung
   Auszeichnung für Qualitätserzeugnisse der Schweizer Alpkäseproduktion.
 • Sonntag, 14. Oktober, 9.30 bis 10.30 Uhr, 22. Tag der Landjugend
   9.30 Uhr: Im Brennpunkt: «Online, ledig, sucht – Dating-Portale unter der Lupe.»
 • Montag, 15. Oktober, 12.00 bis 14.30 Uhr, Startup Forum St. Gallen 2018
 	Gründungsinteressierte und Jungunternehmer/innen sind am OLMA-Montag zum kostenlosen
   #StartUpForumSG eingeladen. Anmeldung: www.ifj.ch/ForumSG.
 • Mittwoch, 17. Oktober, 9.30 bis 12.00 Uhr, Symposium «Biodiversität»
 	Referate und Podiumsdiskussionen zu den Schwerpunktthemen «Biodiversität in der Schweiz», «Regu-
   lierung von Grossraubwild» sowie «Landwirtschaft – Täter oder Förderer?» Eine Veranstaltung im Rah-
   men der Sonderschau «Natur erleben – Jagd und Biodiversität».
 • Donnerstag, 18. Oktober, 9.45 bis 12.30 Uhr, 26. Tag der Bäuerin
 	Thema: «Zukunftsängste oder neue Perspektiven? Bäuerinnen packen ihre Zukunft unterschiedlich an.»
 • Freitag, 19. Oktober, 9.30 bis 12.30 Uhr, SAK Forum
 	Thema: «Was braucht der Kunde in der digitalen Welt?» Veranstalter: St. Gallisch-Appenzellische Kraft-
   werke AG, Anmeldung: uk@sak.ch, Tel. 071 229 54 60.

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