Gmesblättli - Trinkwasserversorgung - Quellsammelschacht Gauertal - Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe 4/2018, Nr. 115 ...
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Gmesblättli
Amtliche Mitteilung Zugestellt durch Post.at Ausgabe 4/2018, Nr. 115
PATRICKSÄLY
PATRICK PHOTOGRAPHY
SÄLYPHOTOGRAPHY
Trinkwasserversorgung – Quellsammelschacht GauertalDer Bürgermeister informiert
ich mich bei allen bedanken, die ihre
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
immer kostbarer werdende Freizeit in - alle nicht „Aufgezählten“, die
den Dienst der Allgemeinheit stellen. Tschagguns mitgestalten!
Ohne die Vielen, die meist unbedankt
sich für die Allgemeinheit einsetzen,
ist ein funktionierendes Dorfleben Liabe Gmesblättli-Leserinnen und
nicht möglich! -Leser!
Wünsche zu Weihnachten
Vielen Dank an
- unsere GemeindevertreterInnen Hoffnung für die Verzweifelten
für das große Engagement Zeit für die Eiligen
- unsere Vereine für ihr Ehrenamt Musik für die Tanzenden
- die Blaulichtorganisationen wie Sanftmut für die Mächtigen
© imago by Patrick Säly
Feuerwehr, Bergrettung und Speisen für die Hungernden
Polizei, die unsere Sicherheit - in Versöhnung für die Streitenden
allen Belangen - gewährleisten Wärme für die Frierenden
- alle MitarbeiterInnen der Gemein- Dauer für die Liebenden
deverwaltung, des Bauhofes Frieden und Glück
Liabe Tschagguser, liabe Gäscht! sowie unseren Reinigungsdamen allen Menschen auf Erden
für ihren Einsatz (Jochen Mariss)
2018 geht zu Ende, die Weihnachts- - den Lehrkörper unserer Volks-
feiertage stehen vor der Türe und der schule Tschagguns/Latschau In diesem Sinne wünsche ich Euch
Jahreswechsel naht. Wir, die politisch - unsere Kindergartenpädagogin- ein gesegnetes, friedvolles Weih-
Verantwortlichen - die Gemeindever- nen und Helferinnen, die unsere nachtsfest und einen angenehmen
tretung von Tschagguns - haben auch Kleinsten begleiten Jahreswechsel in ein gesundes, er-
heuer wieder versucht unser Tschag- - unseren Verein „Quattapätsch“ folgreiches und glückliches neues
guns weiterzuentwickeln. Es ist unsere sowie den Au Graga für die Klein Jahr 2019!
Aufgabe als Gemeindevertreter, kindbetreuung
unsere Heimat auf dem Weg in eine - unsere Betriebe sowie deren Euer Bürgermeister
lebens- und liebenswerte Zukunft zu Mitarbeiter Herbert Bitschnau
leiten.
So wie in den vergangenen Jahren
wurde auch heuer wieder unser bud-
getärer Schwerpunkt in die Sicherung
der Trinkwasserversorgung, die Ver-
besserung des Kanalnetzes, die Sanie-
rung und dem Erhalt unserer Infra-
struktur, sowie die Sicherung unseres
Lebensraumes gesetzt. Darüber hinaus
wurden Entscheidungen getroffen
bzw. Wege aufgezeichnet, die unsere
touristische Zukunft positiv mitge-
stalten werden. Wir werden auch in
Zukunft alle unsere Ausgaben kritisch
hinterfragen und die Gebühren bzw.
Einnahmen möglichst maßvoll ge-
stalten. Ich bitte daher um Verständ-
nis, wenn wir nicht alle berechtigten
Wünsche umgehend erfüllen können.
Ich bin überzeugt, dass wir alle ge-
meinsam die großen anstehenden
Projekte umsetzen werden. Vielleicht
nicht immer in der gewünschten Ge-
schwindigkeit aber sicherlich nachhal-
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
tig wirkend. Am Jahresende möchte
2 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Trinkwasserversorgung der Gemeinde Tschagguns
Mitte November diesen Jahres ber und Dezember 2017 die „neue schätzquelle „am Netz“!
konnte der neue Quellsammel- Latschätzquelle“ gefasst werden! Von diesem neu errichteten Quell-
schacht im Gauertal errichtet Im Oktober und November diesen sammelschacht wird unser Trinkwas-
werden. Jahres wurde die Ableitung der Lat- ser über eine bestehende Ableitung
schätzquelle bis zum neu errichteten bis zum Hochbehälter Vollspora
Dies ist wiederum ein wichtiger Quellsammelschacht errichtet. Mit geführt – ab dort dann ins Netz der
Meilenstein zur Trinkwasserversor- diesem Bauabschnitt wurden auch Trinkwasserversorgung Tschagguns.
gung – Trinkwassersicherheit unse- die Anschlussleitungen zum Sam- Die Gesamtkosten der angeführ-
rer Gemeinde. Nach langen Ver- melschacht erneuert. Damit sind ab ten Arbeiten belaufen sich auf ca.
handlungen mit Grundeigentümern sofort unsere drei „Trinkwasserver- € 390.000 und bilden eine wichti-
und nach Beendigung des Behör- sorgungs-Quellen“ – die Sporaquel- ge „Säule“ der Trinkwasser-Versor-
denverfahrens konnte im Novem- le, die Hofmannquelle sowie die Lat- gungssicherheit unserer Gemeinde!
Die Quellsammelschacht-Bauarbeiten im Gauertal sind größtenteils abgeschlossen. © Franz Wachter
Gmesblättli 3Der Bürgermeister informiert
90. Geburtstag
Anfang November feierte Anton Wachter seinen 90-sten Geburtstag. Vor gar nicht allzu langer Zeit ist „Toni“ mit
seiner Gattin Rosa nach Bartholomäberg ins Pflegeheim umgezogen. Er, der jahrzehntelang mit seiner Gattin die
große Fremdenpension betrieben hat, darf nun zusammen mit Rosa den Lebensabend am Sonnenbalkon des Mon-
tafons genießen. Bei einer kleinen Feier im Seniorenheim konnte ich die beiden im Kreise ihrer Liebsten besuchen
und Toni die besten Glückwünsche der Gemeinde Tschagguns überbringen. Nochmals alles Gute und noch viele
gemeinsame Jahre im Kreise seiner Liebsten!
90. Geburtstag
Anfang Oktober feierte Otto Bitschnau,
Unterziegerberg, seinen 90-sten Geburts-
tag.
Aus diesem Anlass durfte ich ihn einige
Tage später in seinem Heim besuchen.
Dabei konnte ich ihm die Glückwünsche
der Gemeinde Tschagguns überbringen.
Otto ist nach wie vor am Gemeindege-
schehen stark interessiert und meistert mit
Unterstützung seines Sohnes Günter die
Beschwerlichkeiten des Alters.
Alles erdenklich Gute und noch viele
gesunde Jahre im Kreise der Familie!
90. Geburtstag
Max Salzgeber feierte Ende Oktober
seinen 90-sten Geburtstag. Da er am Tag
seines Geburtstages bei seiner Tochter
im Ausland weilte, durfte ich ihn zusam-
men mit der Harmoniemusik einige
Tage später besuchen um ihm die besten
Glückwünsche zu überbringen. Das „tou-
ristisch-musikalische Urgestein“ freute
sich sehr über den Besuch der Harmo-
niemusik. Dem ehemaligem „Tourismus-
chef“ von Tschagguns sowie jahrzehnte-
langem „Trachtengruppen-Aktivist“ und
Teil des unvergesslichen Duos „Brüni +
Max“ überbrachte ich die Glückwünsche
der Gemeinde Tschagguns. Alles Gute
und noch viele gesunde Jahre im Kreise
seiner Liebsten!
4 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Goldene Hochzeiten
Die Jubelpaare Lesky sowie Vonier konnten am
Festakt zu ihrer Goldenen Jubelhochzeit nicht
teilnehmen. So durfte ich beide zu Haus besu-
chen.
Beim Jubelpaar Irmgard und Leopold (Leo)
Lesky war es im März soweit. 50 Ehejahre
Glück und Leid haben die beiden mit Unter-
stützung ihrer Liebsten geteilt. Ganz nach dem
Motto – wo Liebe einst die Ehe fand, hält heute
noch die Treue stand.
Das Jubelpaar Lotte und Franz Vonier feierte im
Mai ebenfalls die Goldene Jubelhochzeit. Auch
ihnen durfte ich die Ehrengabe des Landes Vor-
arlberg und die besten Wünsche der Gemein-
de Tschagguns überbringen. Einen kleinen Vers
möchte ich beiden Jubelpaaren widmen:
Fünfzig Jahre Glück und Leid, das alles habt
ihr schon geteilt. Ich wünsche euch von Herzen
nun, dass weit´re fünfzig gut euch tun!
Ich wünsche dem Jubelpaar Lesky und Vonier
noch viele gesunde, gemeinsame und erfüllte
Lebensjahre sowie Gesundheit und Alles Gute
für die Zukunft!
Diamantene Hochzeit
Im Juli feierte das Jubelpaar Margot und Josef
„Pepi“ Klettl seine Diamantene Jubelhoch-
zeit. Leider konnten die beiden nicht unserer
Einladung zu einem kleinen Festakt im Foyer
der Volksschule folgen. Daher durfte ich den
beiden in ihrem Heim, im Kreise ihrer Liebsten
ganz herzlich gratulieren. 60 Jahre Lebensweg
zusammen bestreiten bedeutet – viel Schönes,
viel Anstrengendes, viel Freude, so manche Ent-
behrung, glückliche Zeiten, aber auch so man-
chen Rückschlag. Aber an den beiden sieht man,
dass Zusammenhalt, Rücksichtnahme und Ver-
ständnis für einander 60 Jahre Gemeinsamkeit
möglich machen! Und so durfte ich im Namen
unseres Landeshauptmannes und im Namen
der Gemeinde Tschagguns die besten Glück-
wünsche überbringen! Ich wünsche dem Jubel-
paar noch viele gemeinsame, glückliche Jahre in
Zweisamkeit inmitten ihrer Liebsten!
Gmesblättli 5Der Bürgermeister informiert
treff.theater
treff.theater spielte Oscar Wildes Komödie wiederum ihr Publikum Leichtigkeit und Schwung – über
tolle Komödie – „Bunbury oder „berührt“. Die vielen originellen einige Umwege und Hindernis-
Ernst sein ist alles“. Sprüche, die Lebensweisheiten und se zum abschließenden Happyend
die unterschiedlichen Charakte- geführt. Es wäre falsch einzelne Per-
Regisseur Karl Müller mit seiner re wurden von den Schauspielern sonen speziell zu erwähnen – herzli-
Assistentin Barbara Müller konn- hervorragend dargestellt. Die han- che Gratulation dem gesamten treff.
ten mit dieser schönen, klassischen delnden Personen wurden mit viel theater.
Seniorennachmittage
Am Dienstag, dem 9. Oktober hieß Senioren wieder mit leckeren Auf-
es - Sommerpause beendet! Somit strichbrötchen und selbstgebacke-
freute sich das Team des Senioren- nem Kuchen verwöhnt. Am Diens-
nachmittages wieder auf zahlreiche, tag, dem 13. November wurde der
alt bekannte aber auch einige neue Herbst gefeiert. Das schon zur Tra-
Gesichter, die an diesem gemütlichen dition gewordene Törggelen mit
Nachmittag begrüßt werden konnten. heißen Kastanien, Wurstplatten und
Zum Auftakt gab es kein spezielles Glühmost fand – bei reger Teilnah-
Motto, vielmehr wurde den Senioren me – im Foyer des Turnsaales statt.
die Möglichkeit geboten zusammen- Das Team des Seniorennachmittages
zusitzen und sich über Erlebtes der wünscht allen Senioren eine gesun-
vergangenen, heißen Sommermonate de Winterzeit und freut sich auch im
auszutauschen. Nebenbei wurden die neuen Jahr auf zahlreiche Besucher!
Seniorenausflug 2018
Dieses Jahr im Oktober führte der
Seniorenausflug der Gemeinde
Tschagguns nach Wolfegg, in das
Bauernhaus-Museum Allgäu-Ober-
schwaben. Bei wunderschönem
Wetter machten sich die ca. 80 Seni-
oren bereits sehr früh von Tschag-
guns aus auf den Weg.
Beim Museum angelangt konnte
zwischen einem Rundgang über das
gesamte Museumsgelände oder einer
sehr interessanten Führung durch die
Ausstellung – Migration nach Vorarl-
berg und Oberschwaben – gewählt
werden.
• Aufbrechen ins Ungewisse, die
Heimat verlassen und woanders Fuß
fassen – Migration prägt seit jeher • Beim Museumsrundgang, beim genen Gasthof Ochsen nach Kißlegg,
das Leben der Menschen. In frühe- Erkunden, Entdecken oder einfach wo das Mittagessen stattfand. Nach
ren Jahrhunderten waren es Saisonar- beim gemütlichen Verweilen auf dem einem sehr guten Essen und einem
beitskräfte wie die „Schwabenkinder“, Museumsgelände konnten wir unser gemütlichen Ausklang machten sich
waren es in jüngerer Zeit Menschen, Wissen über historische, ländliche die Senioren wieder auf den Heim-
die zum Kraftwerksbau ins Monta- Bauten erweitern und in die Lebens- weg.
fon kamen. Migration ist vielschichtig umstände vergangener Tage „bli- Ich habe mich sehr über die zahlreiche
und diese aktuelle Ausstellung zeigte cken“. Ganz begeistert von den vielen Teilnahme am Seniorenausflug 2018
dies sehr eindrücklich! Eindrücken ging es in den nahegele- gefreut!
6 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Gesund Aufwachsen im Montafon
Am Mittwoch, dem 14. November Konkrete Zieldefinition des Projek- Vorarlberg“ hat zum Ziel, die kör-
fand die Präsentation des Projek- tes Gesund Aufwachsen im Monta- perliche und psychische Gesundheit
tes „Gesund Aufwachsen“ im Mon- fon: von Kindergarten- und Schulkindern
tafon statt. Unsere Projektbegleiter ganzheitlich zu fördern und auf ihren
- „Regelmäßige Bewegung, gesunde
– Ulrike Amann und Siegi Stemer – persönlichen Ressourcen aufzubauen.
präsentierten die Projektbeschrei- Ernährung, psychosoziale Elemente,
Rituale gemeinsam mit den Betroffe- Gestärkt durch die Mitwirkung des
bung „Gesund Aufwachsen in Vor- Montafons im landesweiten Projekt
arlberg + Gesund Aufwachsen im nen nachhaltig im Familien-, Kin-
dergarten- und Schulalltag veran- „Gesund Aufwachsen in Vorarlberg“,
Montafon“. liegen landesweit zugängliche, pra-
kern“
Das Projekt "Gesund Aufwachsen im xiserprobte Module für Kindergar-
Montafon" ist ein richtungsweisen- - Erstellung von Leitbildern (Region, ten sowie Volks- und Mittelschulen
der Beitrag für die Entwicklung zu Gemeinde, Kinderbetreuung/Kin- vor. „Gemeinsam stark werden“ bietet
einer gesunden und familienfreund- dergarten und Schule) als nachhalti- eine Vielzahl von erlebnisorientierten
lichen Region. Für das Wohl und ge Richtschnur für verschiedene Pro- Methoden zur Persönlichkeitsförde-
die Zukunftschancen unserer Kinder zesse. rung. Das Ziel des Programms ist die
und Jugendlichen im Montafon sind Stärkung jener Lebenskompetenzen,
- Maßnahmen zur Bewusstseinsbil-
gute und gesunde Möglichkeiten die eine Voraussetzung für ein gesun-
dung und praktische Module zur
des Aufwachsens von grundlegen- des, selbstbestimmtes und erfülltes
Stärkung von Gesundheitskompe-
der Bedeutung. Der Stand Monta- Leben sind (orientiert am Lebenskom-
tenz und Eigenständigkeit, vor allem
fon hat im Rahmen des Prozesses petenzansatz der Weltgesundheitsor-
in den Bereichen Bewegung, Ernäh-
„Familienfreundliches Montafon“ ganisation (WHO). Lebenskompeten-
rung, psychosoziale Gesundheit.
bereits folgende generelle Zielset- zen ermöglichen es uns, mit der Welt,
zung verabschiedet: „Das Montafon, - Maßnahmen und Module zur Stei- unserem Leben und dessen Belastun-
gemeinsam mit den Gemeinden, gerung einer nachhaltigen Bewe- gen zurechtzukommen. Sie sind das
der Bevölkerung und den betrof- gungs- und Ernährungskultur mit Rüstzeug, mit dem wir Herausforde-
fenen Gruppen als gesunde, fami- besonderer Berücksichtigung „heimi- rungen meistern und den Alltag erfolg-
lienfreundliche und zukunftsfähige scher“ Angebote. reich bewältigen können. Mit der
Region etablieren.“ Wir haben heute Modulmappe – Angebote im Monta-
- Implementierung der Projekte
die am meisten sitzende Kinderge- fon – steht eine Sammlung der Mög-
„Bewegungskinderbetreuung“,
neration. Bewegungsmangel, unge- lichkeiten in den Bereichen psycho-
„Bewegungskindergarten“ und
sunde Ernährung, „Neue Medien“ soziale Gesundheit, Bewegung und
„Bewegte Schule“ im Montafon.
und andere Entwicklungen sind Auf- Ernährung, die hier im Tal umsetzbar
trag für uns, nachhaltig gegenzusteu- Bereits jetzt gibt es dazu viele Aktivi- sind, zur Verfügung.
ern. Der nachhaltigste Schlüssel dazu täten in den Montafoner Einrichtun- Der Stand Montafon und die Projekt-
liegt in den frühen Lebensjahren: Für gen, was eine aktuelle Auswertung in begleiter wünschen allen PädagogIn-
Kinder ist es relativ einfach, „gesun- der Broschüre aufzeigt. Das Montafon nen des Tales alles Gute und bedanken
des Verhalten“ und Lebenskompe- als Region im landesweiten Projekt uns für ihren wertvollen Beitrag zum
tenz zu erwerben, sie profitieren auch „Gesund Aufwachsen in Vorarlberg“. Wohl unserer Kinder und Familien im
am längsten davon! Das Projekt „Gesund Aufwachsen in Montafon!
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8 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Lehrlingsmesse Montafon
Bereits zum sechsten Mal veranstal-
tete die WIGE Montafon die Lehr-
lingsmesse Montafon am Samstag,
dem 20. Oktober in der Polytech-
nischen Schule Montafon in Gant-
schier.
Bei strahlendem Sonnenschein folg-
ten etliche Jugendliche der Einladung
und fanden sich zusammen, um in
direkten Kontakt mit den insgesamt
25 regionalen ausbildenden Unter-
nehmen aus den unterschiedlichs-
ten Sparten zu treten. Viele nutzten
die Plattform um sich generell einen
Überblick über das breite Angebot
an Lehrplätzen zu machen, andere PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
wiederum nutzten das Netzwerk um
konkret mit ausgewählten Betrieben Auch dieses Jahr herrschte reges Interesse bei der Lehrlingsmesse.
in Kontakt zu kommen.
Auch die Begleitung durch die Eltern
ist eine wichtige Stütze beim Erstkon-
takt.Landtagspräsident Mag. Harald
Sonderegger und ich waren uns einig,
dass diese Veranstaltung von hoher
Bedeutung für die regionale Entwick-
lung der Lehre im Montafon ist. Lehr-
linge aus der Region zu akquirieren
wird immer schwieriger. Die Lehrlings-
messe ist daher ein wichtiges Werk-
zeug, um sich in unbeschwerter und
angenehmer Atmosphäre kennen zu
lernen. Die Lehrlingsmesse Montafon
hat sich in den letzten Jahren zu einer PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
beliebten Informationsveranstaltung
für die lehrstellensuchende Jugendli- Verantwortliche aus der Politik machten sich vor Ort ein Bild.
v.l.: Landtagspräsident Mag. Harald Sonderegger, Standesrepräsentant Herbert Bitschnau
chen entwickelt, um spannende Mon- und WIGE-Obmann Harald Rudigier
tafoner Betriebe kennenzulernen und
sich über die berufliche Zukunft in der
eigenen Region zu informieren.
Auch heuer wieder wurde die Lehr-
lingsmesse von Jugendlichen und
Eltern geradezu gestürmt. Auch das
beliebte Gewinnspiel fand wieder
großen Anklang – als Hauptprei-
se warteten zwei iPad´s, welche Julia
Stampfer aus Bartholomäberg und
Florian Riesler aus Partenen nun ihr
Eigen nennen dürfen. Der Boulder-
verein Montafon sorgte für die Bewir- PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
tung und die WIGE Montafon als
Veranstalter war rundum zufrieden. Die Politik-Verantwortlichen zu Besuch bei Mitarbeitern des Stand Montafon
Gmesblättli 9Der Bürgermeister informiert
Familiensporttag im Aktivpark Montafon
© ASVÖ © ASVÖ
Der ASVÖ Vorarlberg veranstal- Bei den ASVÖ-Familiensportta- für den Stationenpass zu verdienen.
tete Mitte September den ASVÖ- gen besteht die Möglichkeit sich Ein weiteres Highlight beim ASVÖ-
Familiensporttag im Montafon ein Bild vom Verein, den Trainern Familiensporttag war die Ehrung eini-
beim Aktivpark. Unter dem Motto: und Angeboten in der Region zu ger Vereinsfunktionäre durch Siegi
„Sportarten ausprobieren und Ver- machen. Dabei konnten auch dies- Stemer, BGM Josef Lechthaler und
eine kennenlernen!“ zeigten 17 mal wieder die Kinder nach Lust meine Person. Bei der großen Preis-
Vereine mit ihren Bewegungsstati- und Laune Sportarten ausprobie- verlosung durfte sich Robin Berger
onen, wie interessant ihre Sportart ren und neue Bewegungserfahrungen aus Hohenweiler über ein hochwer-
ist. sammeln. Das Angebot reichte von tiges Kinder BMX, zur Verfügung
Reiten, Kampfsportarten und Ball- gestellt von Sport Wilhelmer, freuen.
Die knapp 600 großen und kleinen sportarten bis hin zu Eishockey, Eis-
BesucherInnen konnten sich an den kunstlauf, Mountainbike und noch Ein besonderer Dank gilt den höchst
tollen und kreativ gestalteten Bewe- viele mehr. Die bewegungshungrigen motivierten Vereinen, den Mitarbei-
gungsstationen ausprobieren und Kinder huschten von Station zu Sta- tern des Stand Montafon und Pfan-
neue Bewegungserfahrungen machen! tion, um sich die begehrten Stempel ner-Getränke für ihre Unterstützung.
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10 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Jahreshauptversammlung des WSV Tschagguns
Bei der diesjährigen Jahreshaupt- Dankesworte galten daher besonders für Tschagguns und wird in dieser
versammlung des Wintersportver- allen Funktionären und Mitgliedern Funktion hoffentlich auch in Zukunft
eins Tschagguns wurde die „Wach- für ihre Unterstützung. Ich möchte glänzen. Peter vielen Dank für deinen
ablöse“ im Verein auch offiziell. Die mich bei Peter Türtscher ganz beson- Einsatz!
JHV fand erstmals unter der Lei- ders bedanken. Er durfte/musste in Beim neuen, motivierten Obmann
tung des neuen Obmanns Richard seiner Zeit als Obmann des WSV Richard „Ritchi“ Fleisch bedan-
Fleisch statt. die Montafon Nordic Schanzenanla- ke ich mich für seine Bereitschaft
gen in seinen Aufgabenbereich mit- die Obmannschaft zu übernehmen.
„Altobmann“ Peter Türtscher gab übernehmen und somit den Schritt Seinen Worten entnehme ich, dass
einen kleinen Überblick seiner lang- – von einem reinen Wintersportver- dies nur durch ein starkes Team im
jährigen Obmannschaft. Seinen ein – zum „Ganzjahresverein“ voll- Hintergrund möglich ist. Ich bin
klaren Worten konnte man entneh- ziehen. Auch die EYOF 2015 brach- überzeugt, dass Ritchi dieses Amt
men, dass die großen Leistungen des ten unseren WSV an die Grenzen des gemeinsam mit Unterstützung der
Wintersportvereines nur gemein- Möglichen! Peter ist auch Koordina- vielen Funktionäre und Mitglieder
sam erbracht werden können. Seine tor des M³ Mountainbike Marathons des WSV erfolgreich bewältigen wird!
Das Tschaggunser Mirakelbuch
Am letzten Sonntag im September
fand anlässlich des Tages des Denk-
mals in unserer Pfarrkirche die fei-
erliche Präsentation des „Tschag-
gunser Mirakelbuches“ statt.
Unsere imposante Pfarr- und Wall-
fahrtskirche Mariä Geburt thront seit
ihrer Erbauung 1452 bis 1454 am
Ortseingang unserer wunderschönen
Gemeinde Tschagguns. Sie enthält
Elemente der Gotik, des Barock und
der Neurenaissance und ist Heimat
der berühmten Bergöntzle-Orgel.
Unsere Pfarrkirche ist neben Rank-
weil und Bildstein eine der drei Mari-
en-Wallfahrtsstätten in Vorarlberg. Schön, dass dieses einzig existierende hen der Gemeinde wuchs und durch
Umso erfreulicher ist es, dass der Hei- Exemplar anlässlich der Präsentation die Pilgerschar auch wirtschaftliche
matschutzverein Montafon mit dem dieses Sonderbandes von Klaus Beitl Vorteile entstanden, versteht sich von
Band 29 zur Montafoner Schriftenrei- den Montafoner Museen geschenkt selbst. Warum das alles so war und
he „Das Tschaggunser Mirakelbuch“ wurde. Mit dem Mirakelbuch können noch viele weitere interessante Fakten
in den Mittelpunkt rückt und dieses wir ein Stück Geschichte bewahren und Informationen findet man im
einzigartige Zeitdokument in diesem und für nachfolgende Generationen Tschaggunser Mirakelbuch!
Sonderband mehr als lesenswert auf- sichern. Den stimmigen Rahmen dieser Buch-
gearbeitet hat. Das sagenumwobene Die von Pfarrer Jakob Lenz aufge- präsentation bildete der bekannte
Mirakelbuch stammt aus dem Jahr zeichneten Erzählungen geben uns Organist Martin Heini, der auf der
1757 und erlaubt Einblicke in die heute unvergleichliche Einblicke in Hauptorgel sowie auf der Truhenor-
Gesellschaft im Montafon und den das Alltagleben der Montafoner zu gel die Lesungen aus dem Tschaggun-
Wallfahrtsort Tschagguns während dieser Zeit. Ziel des Mirakelbuches ser Mirakelbuch umrahmte. Vielen
der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war es zweifelsfrei, das Ansehen des Dank den Autoren – Edith Hessen-
wie kaum eine andere Quelle. Der Gnadenortes der an unserem Wall- berger und Klaus Beitl – sowie Micha-
damalige Ortspfarrer Jakob Lenz hat fahrtsort verehrten Mutter Gottes el Kasper als verantwortlicher Heraus-
im Tschaggunser Mirakelbuch insge- durch viele ihr zugeschriebenen Wun- geber der Montafoner Schriftenreihe.
samt 247 aufgezeichnete Meldungen derheilungen zu mehren. Dass durch Das Buch ist beim Bürgerservice der
im Zeitraum vom 2. November 1752 diese Zunahme der Verehrung der Gemeinde Tschagguns um EUR
bis 24. April 1756 zusammengefasst. Wallfahrtspatronin auch das Anse- 17,90 erhältlich.
Gmesblättli 11Der Bürgermeister informiert
Braunvieh Championat
© Landwirtschaftskammer © Landwirtschaftskammer
Anfang November fand zum 18. Die Gesamtsiegerinnen wurden in meinschaft Fleisch/Raich zum Cham-
Mal das Vorarlberger Braunvieh verschiedene Gruppen eingeteilt. pion gewählt.
Championat in Dornbirn statt. Die Auch Tschaggunser Betriebe nahmen
31 Gesamtsiegerinnen der Lehr- am Braunvieh Championat teil. In der Gruppe 2 – mittelalte Kühe –
und Leistungsschauen des Jahres wurde Jessys-Joe „Hanni“ von Her-
2018 lockte viele Interessierte in In der Gruppe 4 – Original Braunvieh mann Wachter zum Reserve-
die Halle. – wurde „Fina“ von der Personenge- champion gekürt.
Hoffest von Hermann Wachter
Anlässlich des neu errichteten Heu- Heilige Messe am Familienbetrieb im und LK-Direktor Bechter war auch
stocks mit Heukran lud der Braun- Festzelt. Betriebsführungen von Sieg- Alt-Landesrat Erich Schwärzler nach
viehzuchtbetrieb Wachter zu einem linde und Hermann gaben einen per- Tschagguns gekommen.
Hoffest in die Zelfen. sönlichen Einblick in den Betrieb und Ich gratuliere der ganzen Familie
die landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Wachter, ganz besonders Sieglinde
Zirka 700 Besucher waren gekommen Neben Landesrat Christian Gantner, und Hermann zu diesem „Neubau-
und feierten mit Pfarrer Joe Egle die Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann fest“!
12 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Montafoner Buratag - mit Sura Kees Prämierung in Schruns
Der Mix aus Bauernmarkt, Viehaus-
stellung und die Prämierung der
besten Sura Kees-Sennerinnen und
-Senner des Montafons zog auch
heuer wieder Tausende Besucher
nach Schruns und war ein großer
Publikumsmagnet!
Der Montafoner Buratag ist ein ganz
wichtiger Imageträger für unsere
Landwirtschaft und deren Erzeugnis-
se. Die Wertschätzung unserer regio-
nalen Lebensmittel, die bewirtschafte-
ten Alpen und die Zusammenarbeit
der Landwirtschaft mit dem Touris-
mus sind wichtige Pfeiler in der Erhal-
tung unserer Kulturlandschaft und
der bäuerlichen Betriebe! 24 Käse von © Bernd Hofmeister
13 Montafoner Alpen wurden von
einer fachkundigen Jury bewertet. stattgefundenen Lehr- und Leistungs-
schau waren die Tschaggunser Betrie-
In der Kategorie traditionelle Pro- be wie immer Spitze. Die Tschaggun-
duktionsmethode – Sauerkäse Jung – ser Betriebe Ganahl Daniel, Sandrell
erreichte die Alpe Altschätz – Dietmar Georg und Gotthard, Wachter Her-
Salzgeber eine Goldmedaille. Beim – mann, Konzett Simon, Fleisch Johan-
Sauerkäse Alt – ebenfalls eine Goldme- nes sowie Tschugmell Markus erreich-
daille der Alpe Altschätz mit Dietmar ten mit ihren Tieren und Betrieben
Salzgeber! Ich gratuliere den verschie- Spitzenplazierungen! Vielen Dank
denen, erfolgreichen Siegern in den für die Teilnahme an der Lehr- und
verschiedenen Kategorien der Sura Leistungsschau! Viele „aufgetriebene
Kees Prämierung! Bei der gleichzeitig Tiere“ werten den Buratag auf!
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Gmesblättli 13Der Bürgermeister informiert
Tschaggunser Alpabtrieb 2018
Der wiederum krönende Abschluss lich und hat diese Aufgabe bravourös Kuhalpe: 88 Kühe, 1 Stier, 3 Kälber
eines erfolgreichen Alpsommers gemeistert. Die äußerst fachkundige Walseralpe: 183 Rinder, 9 Pferde,
wurde am Samstag, dem 15. Sep- Moderation unseres Alpabtriebs über- 1 Ziege
tember für die Tschaggunser Alpen nahm – in bewährter Form –Karl- Obmann: Hermann Wachter
gefeiert. Die festlich geschmückten Ludwig Ortner. Die Tschaggunser Alpmeister: Werner Dobler
Tiere kehrten ins Tal zurück. Dort Feuerwehr sowie die Polizeiinspektion
wurden sie im Ortszentrum von Schruns sorgten gemeinsam für eine
Älplern, Landwirten, Einheimischen Alpe Spora
geordnete Verkehrssituation. Unsere
und Touristen erwartet. Bauhofmitarbeiter unterstützten 1.739 Meter Seehöhe
Die Alpen Hora, Latschätz, Tilisuna ebenfalls den großen Alpabtrieb! Ich Weidefläche: 268 ha
und Spora/Vollspora kamen gemein- möchte mich an dieser Stelle bei allen 81 Melkkühe, 73 Mutterkühe und
sam – in entsprechenden Abständen bedanken, die dazu beigetragen haben, Kälber, 78 Rinder
– ins Ortszentrum. Beim Alpabtrieb dass der Alpabtrieb 2018 so ein großer Obmann: Ludwig Kieber
wurden auch heimkehrende Esel und Erfolg war! Danke den Alpmeistern, Alpmeister: Markus Netzer
Pferde mitgeführt. Der große Bau- Alphirten und Alpverantwortlichen
ernmarkt begann schon um 9 Uhr für diese gemeinsam durchgeführ- Alpe Altschätz (Latschätz)
vormittags, ab 10 Uhr spielte unsere te und von allen sehr geschätzte Ver- 1.734 Meter Seehöhe
Harmoniemusik Tschagguns zum anstaltung sowie für die hervorragen- Weidefläche: 121 ha
Frühschoppen und anschließend de Arbeit auf den Alpen! Vielen Dank 30 Kühe, 26 Rinder, 26 Pferde,
unterhielten die „Montafoner Alpen- den vielen Marktständlern, Angeli- 10 Schweine
sterne“ die überaus zahlreich erschie- ka Vonbank und Christian Zver vom Obmann: Emanuel Bahl
nenen interessierten Zuseher und Ortsmarketing und allen Helferinnen Alpmeister: Franz Jenny
Zuhörer! Der große Bauernmarkt mit und Helfern!
verschiedensten Produkten sowie der Die teilnehmenden Tschaggunser
Alpkäseverkauf unserer Alpen wurde Alpen kurz vorgestellt: Alpe Hora
regelrecht gestürmt, und es herrschte Hochalpe: 1.900 Meter Seehöhe
ein reges Markttreiben! Für das leib- Alpe Tilisuna und Walseralpe Weidefläche: 128 ha
liche Wohl war heuer erstmals der Oberalpe 1.966 Meter Seehöhe – 35 Mutterkühe, 25 Pferde
Viehzuchtverein Tschagguns unter höchstgelegene Kuhalpe Vorarlbergs Obmann und Alpmeister:
Obmann Georg Sandrell verantwort- Weidefläche: 260 ha Peter Salzgeber
14 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Gmesblättli 15Der Bürgermeister informiert
Feuerwehrübung in Latschau
Am 17. September fand eine Feuer- Als Übungsannahme hatte man sich
wehrübung – unter Beteiligung der die Volksschule Latschau ausgesucht.
Drehleiter Montafon – in Latschau Vor allem die Personensuche mittels
statt. Atemschutztruppe sowie die Perso-
nenbergung mittels Drehleiter zeigte
Diese Übung der Feuerwehr Lat- auf, wie auch große Herausforderun-
schau mit Unterstützung der Feu- gen mittels übersichtlicher und koor-
erwehr Tschagguns sowie der dinierter Einsatzleitung gemeistert
Drehleiter zeigte die rasche Einsatzbe- werden. Gratulation zur „Auflösung“
reitschaft zur Feuerbekämpfung auf. der Übungsannahme!
Feuerwehrjugendkreisübung 2018 in Tschagguns
Die diesjährige Jugendkreisübung
fand am 6. Oktober in Tschagguns
statt.
Die teilnehmenden Jugendgruppen
kamen aus Gantschier, Schruns, Sil-
bertal und Tschagguns. In der Aus-
bildung der Feuerwehrjugendgrup-
pen im Außermontafon sind solche
Übungen inzwischen ein wichtiger
Bestandteil der fundierten Ausbil-
dung. Es wird die Zusammenarbeit
über Ortsgrenzen hinweg gestärkt
und es erfolgt ein zusätzlicher Motiva-
tionsschub! An dieser groß angelegten
Übung nahmen ca. 70 Mädchen und
Burschen teil.
Im Anschluss gab es den gemütlichen
Teil auf dem Vorplatz der Volksschu-
le Tschagguns, bei dem sich Vizebür-
germeister Gerhard Vonier bei den
Jugendlichen bedankte!
Blutspendeaktion
Am Montag, dem 8. Oktober fand
in der Volksschule der Gemeinde
Tschagguns eine Blutspendeaktion
des Österreichischen Roten Kreuzes
statt.
Dank der großen Spendefreudig-
keit der Tschaggunser Bevölkerung
konnten 160 Blutkonserven gefüllt
werden. Dies bedeutet wiederum eine
große Hilfe für kranke Mitmenschen.
Herzlichen Dank allen Spendern,
dem Gola-Verein für die große Unter-
stützung bei der Durchführung sowie
Denise vom Bürgerservice für die
organisatorische Unterstützung.
16 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Novene - feierliches Patroziniumsfest - Großer Wallfahrtstag
Als religiöse Vorbereitung auf das
PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
Patroziniumsfest unserer Pfarrkir-
che und unter dem Leitsatz – Wir
pilgern dankbar zur Muttergottes
nach Tschagguns und bitten sie in
unseren Anliegen – waren alle Pfar-
ren des Montafons zu einer Novene
eingeladen.
Bei dieser Gebetsform werden an
neun aufeinanderfolgenden Tagen
bestimmte Gebete verrichtet – entwe-
der zur Fürbitte oder um besondere
Gnadengaben von Gott zu erflehen.
Die verschiedenen Pfarren des Mon-
tafons waren an bestimmten Tagen
eingeladen sich in unserer Wall-
fahrtskirche zum Gebet zu treffen.
Die neun Tage begannen am Freitag
dem 31. August und endeten am Frei-
tag, dem 7. September. Am Samstag,
dem 8. September wurde dann das Wallfahrtstag - Festgottesdienst um Rudolf Bischof! Dank des Verständ-
feierliche Patroziniumsfest der Pfarre 9.30 Uhr mit Fest-Prediger Gene- nisses unseres Pfarrers und der Flexi-
Tschagguns und der Wallfahrtskirche ralvikar Rudolf Bischof. Anschlie- bilität des Gola-Vereins konnte heuer
zu Ehren der Geburt Mariens, Unse- ßend an den Festgottesdienst bega- nach vielen Jahren erstmals wieder
rer Lieben Frau von Tschagguns um ben sich unser Pfarrer Georg Nigsch das „kirchliche“ mit dem „weltlichen“
10 Uhr mit einem Festgottesdienst und Generalvikar Rudolf Bischof zum vereint werden und das Patroziniums-
gefeiert. Dies war auch gleichzeitig Festplatz unserer „Tschaggusr Kilbi“, fest abgestimmt mit der Kilbi stattfin-
ein Dankgottesdienst anlässlich der wo die Agape stattfand. Den Kilbi- den! Vielen Dank an Alle, die dazu
50-Jahrfeier der Diözese Feldkirch Auftakt bzw. die Eröffnung der Kilbi beigetragen haben bzw. dies ermög-
mit Fest-Prediger Bischof Dr. Benno übernahmen dankenswerter Weise lichten!
Elbs. Am Sonntag dann unser großer unser Pfarrer Georg und Generalvikar
Tschaggunser Kilbi 2018
Die Tschaggunser Kilbi 2018 war
auch heuer wieder ein großer Erfolg.
Bestens organisiert von den Golni´s
kamen bei herrlicher Witterung
wieder sehr zahlreich Besucher aus
Nah + Fern um dem Markt- und Fest-
treiben beizuwohnen. Eine tolle Pre-
miere gab es heuer auch zu „feiern“.
Erstmals wurde wieder das „Kirch-
liche“ mit dem „Weltlichen“ abge-
stimmt. Der Festgottesdienst fand
extra schon um 9.30 Uhr statt und
anschließend wurde durch Generalvi-
kar Rudolf Bischof + unseren Pfarrer len, Malen und Kinderschminken „wahnsinns“ – Stimmung auf den
Georg Nigsch die Kilbi „eröffnet“! für die Kleinsten war für Groß und Volksschulplatz!
Dank Frühschoppen, Krämer- Klein den ganzen Sonntag für Unter- Vielen Dank den Gola-Droli´s für
mark, Gummistiefelwerfen, Glücks- haltung gesorgt. Am Nachmittag ihren Einsatz bei der Durchführung
rad, großer Tombola sowie Spie- brachten „Die 3 Verschärft´n“ eine der Kilbi 2018.
Gmesblättli 17Der Bürgermeister informiert
Internationales Eishockeyturnier
Bereits zum 15. Mal fand das Int. Am Wochenende vom 6. bis 7. sieger wurde EHC Bülach (CH) vor
Montafon Tournament – ein inter- Oktober ging beim Jubiläumsturnier EC KAC. Vielen Dank dem EHC
nationales Eishockeyturnier für sprichwörtlich die Post ab. Zwanzig Aktivpark Montafon mit seinen
Kinder unter 10 Jahren im Aktiv- U10-Nachwuchsmannschaften aus treuen Helferinnen und Helfern
park Montafon statt. vier Ländern, angefeuert von ihren für die Durchführung dieser tollen
Es ist dies eines der größten int. Fans, spielten in vier Gruppen um Veranstaltung. Diese Veranstaltung
Nachwuchsturniere. Neben den den Turniersieg. 492 Tore aus 74 bietet immer wieder den Teilneh-
tollen sportlichen Leistungen ist Spielen und einen Sieger dank bes- mern, Betreuern und Eltern einen
auch die Stimmung in der Eishalle serer Tordifferenz verdeutlichen die unvergesslichen Aufenthalt im Mon-
jedes Jahr wiederum großartig. spannenden Wettkämpfe. Turnier- tafon.
Die Geschichte des Montafons
Die Geschichte des Montafons, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Tiefe in ganz Europa kaum zu finden
zusammengefasst in einem vier- sprachliche Entwicklung in der Tal- sein wird.
bändigen Nachschlagewerk. Die schaft. Der zweite Band „Urgeschich-
DNA der Talschaft. Das Wikipedia te bis zum Mittelalter“ erzählt die his- Das neue Heimatbuch
des Montafons. Jetzt wissenschaft- torische Gesamtschau des Tales von „Die Montafoner Geschichte und
lich aufgearbeitet und in dieser der Steinzeit bis zum Mittelalter. Im die daraus entstandenen vierteili-
Form wohl in ganz Europa einzig- vorgezogenen Band 4 „Bevölkerung gen Nachschlagebände bieten eine
artig: Das Projekt „Das Montafon in – Wirtschaft“ wird die Wirtschafts- spannende, abwechslungsreiche und
Geschichte und Gegenwart.“ und Sozialgeschichte des Montafons erstaunliche Reise durch die vielsei-
im 19. und 20. Jahrhundert thema- tige Geschichte unserer wunderschö-
Von damals bis heute „Vo früanr bis tisiert. Mit dem soeben erschiene- nen Talschaft Montafon“, freuen sich
hüt“ – der Stand Montafon hat bereits nen Band 3 „Gesellschaft – Ökono- auch Standesrepräsentant Bürger-
vor geraumer Zeit das Projekt „Mon- mie – Mentalitäten“ ist die vierreihige meister Herbert Bitschnau und seine
tafoner Geschichte“ ins Leben geru- Serie komplett. Zwei umfangrei- Bürgermeisterkollegen. Wer im Mon-
fen. Seither wird die Vergangenheit che Artikel aus der Feder Manfred tafon lebt, hier seine Wurzeln hat oder
der Talschaft auf höchstem Niveau Tschaikners und Michael Kaspers sich einfach für diese einzigartige Tal-
dokumentiert, erforscht und der erschließen der Leserschaft die Ver- schaft interessiert, sollte sich das neue
Öffentlichkeit zugänglich gemacht – gangenheit des Tals in der Frühen Heimatbuch der Talschaft unbedingt
entstanden ist dabei ein vierbändiges Neuzeit (1600 – 1850) weitgehend sichern. Die vierteilige Buchreihe ist
Nachschlagewerk: Band 1 „Mensch auf der Grundlage neuer Quellenstu- einzeln oder als Kombipaket bei den
– Geschichte – Naturraum“ widmet dien. Ein Nachschlagewerk, das in Museen, beim Stand Montafon und
sich den lebensweltlichen Grundla- keinem Montafoner Haushalt fehlen in allen Gemeindeämtern der Tal-
gen rund um die Geologie, das Klima, sollte und in dieser wissenschaftlichen schaft zum Sonderpreis erhältlich.
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18 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
Bergmesse
Am 7. Oktober fand eine Bergmes- 2018 in der Schlosserei Bartl, Seg-
se beim neuen Gipfelkreuz auf dem nung beim Fest am See am 26. Mai
Kreuzjoch im Montafon statt. Annä- und Anlieferung per Hubschrau-
hernd 400 Menschen hatten an ber im September. Von der Produk-
diesem Sonntag ein gemeinsames tion konnte sich Valentin bei einem
Ziel. Sie alle wanderten zum Kreuz- Lokalaugenschein noch selbst ein Bild
joch auf 2261 Metern auf unserem machen, die Segnung im Mai erlebte
Hausberg - dem Golm. er aufgrund seines tragischen Bergun-
Pfarrmoderator Hans Tinkhauser fei- glücks leider nicht mehr.
erte anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums Bei der Bergmesse waren sowohl
der Diözese Feldkirch eine Bergmes- Valentin Alge als auch Carl Lam- Hand in Hand gehen damit Dank-
se mit Gipfelkreuzweihe des neuen pert aber doch irgendwie dabei. Seine barkeit und Demut, insbesondere
„Carl Lampert Gipfelkreuzes“. Vor Freunde, Familie und viele Menschen für die großartige Schöpfung, die uns
etwa zwei Jahren hatte der ehemali- aus seiner Heimatpfarre in Lustenau geschenkt wurde und für die wir Sorge
ge Zivildiener der Diözese Feldkirch, trugen das Andenken Valentins mit zu tragen. In Momenten, in denen ich
Valentin Alge, eine Idee: Ein neues auf die 2261 Höhenmeter. So hatte alleine am Berg bin, sind Gipfelkreu-
Gipfelkreuz anlässlich des 50-Jahr- Valentin Anfang des Jahres in einem ze aber auch Orte zum Stillwerden,
Jubiläums der Diözese Feldkirch. Ein Interview gemeint: "Neben der ganz Betrachten, Dankbarsein“. Das Gip-
Gipfel war bald gefunden, mit dem banalen Tatsache, dass es einen Ziel- felkreuz konnte mit Unterstützung
Gebetskreuz des Seligen Carl Lam- punkt darstellt, wenn man unterwegs von den Gemeinden Bartholomäberg,
pert hatte man eine sinnvolle Vor- ist, bedeuten Kreuze am Gipfel für Schruns, Silbertal, St. Anton, Tschag-
lage für das Design und das Projekt mich immer auch eine Erinnerung guns und Vandans, der Schlosserei
nahm seinen Lauf. Im Kurzdurchlauf an die Vergänglichkeit des Menschen Bartl in Nüziders, Wucher Helicopter
bedeutet das Produktion im Frühjahr und seine Kleinheit im Weltenrund. und Illwerke/VKW errichtet werden.
Gmesblättli 19Der Bürgermeister informiert
135 Jahre Feuerwehr Tschagguns -
60 Jahre Feuerwehrfreundschaft Bad Friedrichshall
Am 20. Oktober wurde im Turn-
saal ein Festakt anlässlich 135 Jahre
FW Tschagguns abgehalten. 1880
schlossen sich 18 wackere, hilfsbe-
reite Männer zu einem „Freiwilligen
Hilfs- und Rettungswerk“ zusam-
men – die Gründung der Freiwil-
ligen Feuerwehr Tschagguns war
somit in die Wege geleitet. Bei der
1. JHV am 29. Juni 1883 war die
Mannschaftsstärke der Wehr schon
auf 32 Mann angewachsen.
Bis zur Genehmigung der Vereinssta-
tuten durch die Behörde sollte es dann
allerdings noch bis zum Jahre 1892
dauern – auch damals schon mahlten
die Behördenmühlen mitunter recht von der Gemeinde immer wieder – Wie schon vorher erwähnt, gab es
langsam! Übrigens - ein Dynamitan- je nach den finanziellen Möglichkei- mit dem Spielmannszug der Freiwil-
schlag auf den Pfarrhof dürfte zu den ten – tatkräftig unterstützt. Aber z.B. ligen Feuerwehr Bad Friedrichshall
ersten Einsätzen der jungen Wehr auch bei schrecklichen Lawinenun- erste Kontakte schon im Jahre 1956
gezählt haben. glücken – wie dem auf der Montjo- – dieser hatte sich nämlich als Ziel
Zu den allgegenwärtigen Erschwernis- la 1954 leisteten die – leisteten unsere eines Ausfluges die Perle des Monta-
sen der damaligen Zeit kamen immer Wehrmänner Großartiges. fons – Tschagguns ausgesucht. Die
wieder Brandfälle und Naturkatast- damals entstandenen Kontakte waren
rophen hinzu, bei denen die Wehr- Im Jahre1958 gab es dann das große verantwortlich, dass im Jahre 1958
männer im Dienste der Allgemeinheit Jubiläumsfest unserer Wehren. 75 – anlässlich des großen Festes – der
ihren Einsatz leisteten! Jahre Ortsfeuerwehr Tschagguns und Spielmannszug teilnahm. Die engen
50 Jahre Ortsfeuerwehr Latschau. Mit Verbindungen auf kameradschaftli-
Aufgrund der großen Entfernung zwi- dabei war schon damals der Spiel- chem Gebiet fanden ihre Ergänzung
schen dem Weiler Latschau und dem mannszug Bad Friedrichshall. Aus der in feuerwehrtechnischen Begegnun-
Ortszentrum von Tschagguns wurde damals geschlossenen Bekanntschaft gen.
im Jahre 1907 aus der 51 Mann star- ging im Laufe der späteren Jahre eine
ken Feuerwehr Tschagguns eine eigene echte Freundschaft hervor. So nahmen Gruppen aus Tschag-
Löschtruppe für Latschau zusam- guns mehrfach überaus erfolgreich
mengestellt. Nicht unbegründet und Auch in den folgenden Jahren wurde an Badenwürttembergischen Leis-
nachvollziehbar war der Respekt und die Feuerwehr immer wieder zu Katast- tungsübungen der freiwilligen Feu-
die Furcht der Bevölkerung vor den ropheneinsätzen gerufen, denn unsere erwehren teil. Zur 40-jährigen Feu-
reißenden Gebirgsbächen und den Wildbäche waren durch die Wild- erwehr-Freundschaft reiste im Jahre
wilden Tobeln in Tschagguns. Egal bach- und Lawinenverbauung noch 1998 z.B. eine große Zahl an Wehr-
ob Tilisuna- und Gampadelsbach, der nicht so gezähmt wie heute! Natürlich männern, Verbandsfunktionären und
Rasafeibach, der Letzibach, der Gol- wuchsen mit der Bevölkerung auch Offiziellen nach Bad Friedrichshall,
merbach, das Maurentobel, das Kilka- die Anforderungen an unsere Feuer- um die enge, kameradschaftliche Ver-
tobel und viele, viele andere mehr – es wehr und an die Geräte. Es wurden bindung bei einem großartigen Fest-
kam immer wieder zu großen Vermu- Fahrzeuge angeschafft, Ausrüstungen akt zu feiern. Aus der 135-jährigen
rungen und riesigen Waldschäden! verbessert sowie Gebäude saniert und Geschichte der Feuerwehr Tschag-
Die vielen Einsätze erforderten für die neu gebaut. Heute ist unsere Feuer- guns gäbe es noch so manches zu
Feuerwehren von Tschagguns und die wehr im 2006 neu eingeweihten Feu- erzählen. Sei es von den zahlreichen
„Filiale Latschau“ eine laufende Ver- erwehrhaus untergebracht, das – und Teilnahmen an Leistungswettbewer-
besserung und Anpassung der Aus- darauf sind wir stolz – auch momen- ben, Nasswettbewerben oder anderen
rüstung. Dabei wurden die Wehren tan noch Platz für unsere Bergrettung Veranstaltungen, die die Leistungsfä-
sowohl von der Bevölkerung als auch bietet. higkeit unserer Wehr dokumentieren!
20 GmesblättliDer Bürgermeister informiert
135 Jahre Feuerwehr Tschagguns
sind sehr eng verbunden mit der
Geschichte unserer Heimatgemein-
de. Wie würde wohl eine Gemeinde
– eine Gemeinschaft – funktionieren,
wenn nicht im Katastrophenfall, bei
Bränden, bei Launen der Natur und
bei vielen anderen Problemstellungen
eine Gemeinde wie Tschagguns nicht
auf die erprobte und bewährte Hilfe
der Feuerwehr zurückgreifen könnte!
Freiwillige, die im Ernstfall, die im
Katastrophenfall unserer Bevölke-
rung sofort beiseite stehen und Hilfe Zukunft die Sicherheit von uns allen Bereitstellung einer funktionieren-
leisten, das sind die Feuerwehren! gewährleisten wird! Herzlichen Dank den Infrastruktur, durch die Anschaf-
Und wie wichtig es z.B. ist, wenn an alle Verantwortlichen! Feuerwehr- fung von modernem Ausrüstungsge-
bei Hochwasser die Wehren – sofort arbeit ist unverfälschtes Ehrenamt, rät sowie durch die Möglichkeit einer
aus ihrer reichen Erfahrung schöp- das Hochachtung verdient! Natür- optimalen Ausbildung unterstützen!
fend – wissen, wo es kritisch wird und lich dürfen in diesem Zusammen- Dieses Fest der Feuerwehr anläss-
welcher Bach an welcher Stelle und hang die Familien nicht unerwähnt lich 135 Jahre Freiwillige Feuerwehr
welche sensiblen Gebiete wo zu beob- bleiben. Die Ehefrauen, Partnerin- Tschagguns war ein ganz besonderes.
achten sind. nen und Kinder – die Familien, die Denn an diesem Abend waren auch
Eine ganz besondere Freude ist es oft auf „ihre“ Wehrmänner verzich- die Freunde der Partnerfeuerwehr
für einen Bürgermeister zu sehen, ten müssen! Vielen Dank auch an Bad Friedrichshall gekommen um
wie unsere „Jüngsten“ – nämlich die euch, die ihr die Leidenschaft der mit unseren Wehren zu feiern! Schön,
Jugendfeuerwehr – die Zukunft der Wehrmänner für ihr Ehrenamt ver- dass solche Kontakte über viele Jahr-
Wehr absichern. Hier wird mit viel steht und unterstützt! In der Zukunft zehnte aufrecht bleiben! Herzliche
Engagement ein qualitativ hoch- wird die Gemeinde – so wie bisher – Gratulation nochmals an unsere Feu-
wertiger und sehr begeisterungsfähi- in Zusammenarbeit mit dem Land erwehr Tschagguns zu ihrem 135-jäh-
ger Nachwuchs ausgebildet, der in Vorarlberg die Feuerwehr durch die rigen Jubiläum!
Bergrettung Vorarlberg
Vom 21. bis 23. September fand in
Tschagguns die diesjährige Bun-
desversammlung des Österreichi-
schen Bergrettungsdienstes statt.
Die Bundesversammlung ist das
oberste Organ des Bundesverban-
des des Österr. Bergrettungsdiens-
tes. Diese Tagung findet jährlich in
einem anderen Bundesland statt –
2018 bei uns im Hotel Montafoner-
hof.
Die Idee, diese Versammlung in
Tschagguns abzuhalten, kam von den
Mitgliedern unserer Ortsstelle – dem
entsprechend wurden diese, neben
Planung und Vorbereitung auch in
die Abwicklung des Rahmenprogram-
mes eingebunden. Das Präsidium, diskutieren, sich auszutauschen sowie Wahlen abgehalten. Am Ende der
Vertreter aller sieben Landesorganisa- neue Projekte auf den Weg zu brin- Tagung waren die Teilnehmer begeis-
tionen und Referenten waren gekom- gen! Da die reguläre Funktionspe- tert von der Gastfreundschaft des
men um eine Vielzahl an Themen zu riode auch endete, wurden ebenfalls Montafons!
Gmesblättli 21Aus den Ausschüssen
Nachhaltigkeitsausschuss – Aktion Blumenwiese
„Insektenparadies“ und „Sonne
fürs Gemüt“ auch im Jahr 2019
möglich. Auch im Jahr 2019 möch-
ten wir die erfolgreiche Aktion
fortsetzen und bieten allen Bürge-
rinnen und Bürgern die Möglich-
keit, sich bei geringstem Aufwand
und durch einen Unkostenbeitrag
eine Blumenoase und somit ein
Stück blühende Natur nach Hause
in den Garten oder den Balkon zu
holen.
Laut zahlreichen Rückmeldungen hat
sich unser Produkt, im Gegensatz zu
billigeren Supermarktangeboten, in
puncto Keimfähigkeit, Reinheit und
Artenvielfalt mehrfach bewährt und
als problemlos erwiesen. Nach ersten
Erfahrungen 2018 möchten wir die PATRICK SÄLY PHOTOGRAPHY
Blumenauswahl vergrößern:
„Bienensommer“ (Unsere Blumen- • Rückschnitt nach 1. und 2. Blüte.
wiese im Jahr 2018) Im Folgejahr etwas nachsäen.
• 1-jährig. Somit ist ein geringer Pflegeaufwand
• Bis zu 40 verschiedene Blumenar- nötig. Allen Blumensamenmischun-
ten. gen gemeinsam ist die wechselnde
• Wuchshöhe 30-70 cm (inkl. Z.B. und ununterbrochene Blühperiode
Sonnenblume und Stockrose). Wie- vom Frühling bis zum ersten Frost
senoptik. und die problemlose Aussaat in ca.
• Pflanzkübel möglich. 10 cm lockerer und guter Gartener-
• Säen, gießen, genießen. Fertig. Im de. Nicht geeignet als Untergrund ist
Frühling kompostieren, dann neu (auch umgedrehter) Gras- oder Wie-
ansäen. senboden. Durch Nachsäen kann
man auch die Blühperiode der einzel-
„Augenweide“ (Neu)
nen Blumen verlängern. Auf Grund
• 1-jährig. des hohen Aufwandes bei der Saatgut-
• Bis zu 35 verschiedene Blumenar- gewinnung und -Reinigung sind die
ten. Blumenmischungen „Augenweide“
• Eher niedrigere Blumen. Wuchshö- und „Steppenland“ etwas teurer.
he 15-45 cm. Bleiben leichter inner- Bei Interesse bitten wir um Bestel-
halb einer Einfassung, da sie von lung beim Bürgerservice der Gemein-
Wind, Regen und Tieren nicht so de Tschagguns.
leicht umgedrückt werden können.
• Von Mitte bis Ende Februar 2019
• Auch Kübel und Balkonbepflanzung
möglich. • Angabe der gewünschten Blumen-
• Säen, gießen, genießen. Fertig. Im mischung
Frühling kompostieren, dann neu • Anzahl der m² (Einheiten 5 + 10
ansäen. m²)
„Blühendes Steppenland“ (Neu) • Abholung ab der Woche nach
• 1-, 2 -und mehrjährig. Ostern 2019 beim AWSZ jeden
• Bis zu 35 verschiedene Blumenar Samstag von 8:00 – 16:00 Uhr
ten. Allen ein sonniges und blühendes
• Wuchshöhe 20-70 cm. 2019.
22 GmesblättliAus dem Amt
Öffnungszeiten
Gemeinde Tschagguns
Weihnachten und Silvester
Montag: Heiliger Abend, 24. Dezember
08:00 – 12:00 Uhr Nachmittag geschlossen
Dienstag: Christtag, 25. Dezember
geschlossen
Mittwoch: Stefanitag, 26. Dezember
geschlossen
Donnerstag: 27. Dezember
08:00 – 12:00 Uhr 13:30 – 17:00 Uhr
Freitag: 28. Dezember
08:00 – 12:00 Uhr 13:30 – 17:00 Uhr
Montag: Silvester 31. Dezember
08:00 – 12:00 Uhr Nachmittag geschlossen
Dienstag: Neujahr 1. Jänner 2019
geschlossen
Ab Mittwoch, 2. Jänner 2019 erreichen Sie uns wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten!
Öffnungszeiten AWSZ – Bauhof (Entsorgung Altmetall, Papier, Glas, etc.)
Donnerstag: 27. Dezember 13:00 – 19:00 Uhr
Samstag: 29. Dezember 08:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch: 2. Jänner 2019 13:00 – 19:00 Uhr
Samstag: 5. Jänner 2019 08:00 – 16:00 Uhr
Wir wünschen allen Tschaggunser Bürgern
eine besinnliche und friedliche Adventszeit und
zum Jahreswechsel alles Gute!
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