Schöpfungszeit - HAUSDERBEGEGNUNG SEPTEMBER | OKTOBER 2020 - NR. 72 - Diözese Innsbruck

Die Seite wird erstellt Vincent Schütze
 
WEITER LESEN
Schöpfungszeit - HAUSDERBEGEGNUNG SEPTEMBER | OKTOBER 2020 - NR. 72 - Diözese Innsbruck
SEPTEMBER | OKTOBER 2020 – NR. 72

HAUSDERBEGEGNUNG

     Schöpfungszeit
          Tel. 0 512/58 78 69-12 · Fax 0 512 / 58 78 69-11
       www.hausderbegegnung.com · hdb.kurse@dibk.at
Schöpfungszeit - HAUSDERBEGEGNUNG SEPTEMBER | OKTOBER 2020 - NR. 72 - Diözese Innsbruck
HAUSDERBEGEGNUNG

             SEITE

             03      Vorwort
                     Manfred MEYER

             04–05   Schöpfungszeit
                     Daniela SOIER

             06–20   Programmbeschreibung
                     Vorträge, Seminare, Workshops

             14–15   Programmübersicht
                     praktisch – zum Heraustrennen und Aufhängen

             21      Vorschau

             25–26   Kontinuierliche Veranstaltungen

                     Anmeldung, Impressum

SEPTEMBER
  OKTOBER
                                      i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!

       2
Schöpfungszeit - HAUSDERBEGEGNUNG SEPTEMBER | OKTOBER 2020 - NR. 72 - Diözese Innsbruck
HAUSDERBEGEGNUNG

                                                                                                              { Vorwort }

Wo wohnt der liebe Gott?
Liebe Leserinnen und Leser,
es war ein richtig feiner Nachmittag mit Freunden,     enthaltsort Gottes zu erzählen. Das Bild, welches
der mir kürzlich eine theologische Herausforde-        die kleine Chiara hinterlassen hat, ist jedoch bis
rung in Form der 4 Jahre alten Chiara bescherte.       heute in meinem Kopf. Ein Gott, den man nicht
Nach reichlich Kaffee und Kuchen setzte ich mich       sieht, ein Pfarrer den man nur am Auto erkennt
zu ihr an den Rand der Sandkiste um ein wenig mit      und ein Obdachloser, für den die Kirche ein Stück
ihr zu spielen. Sie zeigte mir ihre Stadt aus Sand     von Lebensqualität bietet.
und Playmobil-Figuren und erklärte mir sehr aus-       Ist das nur die Wahrnehmung eines Kindes oder ist
führlich, wer denn aller hier wohnt. Es gab einen      es unsere Realität, die wir gerne schöner darstellen
Arzt, einen Feuerwehrmann inkl. Feuerwehrauto,         als sie tatsächlich ist?
einen Lehrer, einen Bankdirektor – sein Haus war       Heute würde ich sagen, Gott wohnt in unseren
mit Abstand das größte, einen Pfarrer samt Kirche      Taten. Wenn wir gedankenlos Menschen oder die
und einen Obdachlosen. Letzterer dürfe immer           Natur verletzen, dann bricht ein Stein aus seinem
unter einem Vordach bei der Kirche schlafen,           Haus heraus – wenn wir jedoch besonnen und
wenn es regnet, meinte sie. Es war beinahe ein aus     uneigennützig handeln, kommt ein Ziegel für das
Sand gebautes Spiegelbild unserer Realität, das        Haus Gottes hinzu. Es liegt also an uns, ob wir für
man hier (mit viel Phantasie) erkennen konnte.         Gott – und somit ja auch für uns – ein schönes
Irgendwann im Laufe unserer Stadtbesichtigung          Zuhause gestalten, oder ob wir ihn zum Obdachlo-
fragte mich Chiara, wo denn der liebe Gott wohne.      sen machen. Gerade jetzt ist der beste Augenblick
Etwas überrascht über diese Frage sagte ich spon-      um öfter mal am Haus Gottes zu arbeiten – inner-
tan: „Der wohnt in der Kirche, beim Pfarrer.“          halb und außerhalb der Kirche.
Doch damit war ich natürlich auf dem Holzweg.
„In der Kirche wohnt er nicht, denn ich war schon
oft dort und habe ihn noch nie gesehen und der
Pfarrer wohnt ja auch nicht da, der kommt nur
am Sonntag, da steht immer sein Auto auf dem
Parkplatz.“ Mir wurde sofort klar, dass ich es jetzt                         Herzlichst
nur noch vermasseln konnte und beendete meine                                Ihr Manfred MEYER                SEPTEMBER
Versuche, der jungen Dame etwas über den Auf-                                Leiter
                                                                                                              OKTOBER

                                                                                                              3
Schöpfungszeit - HAUSDERBEGEGNUNG SEPTEMBER | OKTOBER 2020 - NR. 72 - Diözese Innsbruck
HAUSDERBEGEGNUNG

            Schöpfungszeit
            Ob sich in Stein gemeißelte
            Verhaltensmuster wandeln und es
            auch nach uns noch blüht?
            Die Schöpfungszeit wird vom 1. September bis
            4. Oktober gefeiert. Sie gilt aber das ganze Jahr
            über, wirkt sich doch unser Lebensstil 365 Tage
            im Jahr aus und überschreitet die Biokapazität
            gehörig. Der Earth Overshoot Day markiert den
            Tag, ab dem wir mehr Ressourcen verbrauchen
            als Ökosysteme innerhalb eines Jahres regenerie-
            ren können. Im Jahr 2019 fiel dieser Tag auf den
            29. Juli. Heuer war es aufgrund der Maßnahmen
            zur Eindämmung der Corona-Pandemie der 22.
            August. Wir ernten also seither auf Kredit, des-
            sen Rückzahlung immer teurer und aufwendiger
            wird.
            In der orthodoxen Kirche wird schon lange an
            jedem 1. September für die Bewahrung der Schöp-
            fung gebetet. Im Jahr 2015 wies auch Papst Fran-       das gemeinsame Haus“ ausgerufen wurde, sind
            ziskus diesen Tag als offiziellen „Weltgebetstag für   Worte und Taten für die Bewahrung der Schöp-
            die Bewahrung der Schöpfung“ aus. Besonders            fung gefragt. Verschiedene religiöse Traditionen
            heuer im „Laudato Si‘-Jahr“, das anlässlich fünf       und auch die Bibel lehren, „weniger ist mehr“.
            Jahre Enzyklika „Laudato Si‘ über die Sorge für        (Vgl. LS 222) Gemeint ist damit ein „Verständ-
                                                                   nis von Lebensqualität“ und ein „Lebensstil, der
                                                                   fähig ist, sich zutiefst zu freuen, ohne auf Konsum
                                                                   versessen zu sein“ (LS 222). „Die christliche Spi-
                                                                   ritualität regt zu einem Wachstum mit Mäßigkeit
                                                                   an und zu einer Fähigkeit, mit dem Wenigen froh
                                                                   zu sein. Es ist eine Rückkehr zu der Einfachheit,
                                                                   die uns erlaubt innezuhalten, um das Kleine zu
                                                                   würdigen, dankbar zu sein für die Möglichkeiten,
                                                                   die das Leben bietet, ohne uns an das zu hängen,
                                                                   was wir haben, noch uns über das zu grämen, was
                                                                   wir nicht haben.“ (LS 222)

                                                                   Die Frage ist, ob wir unsere scheinbar in Stein
                                                                   gemeißelten Muster ändern wollen. Papst Fran-
                                                                   ziskus fordert in Laudato Si‘ eine „ökologische
                                                                   Umkehr“ (LS 216–221): „Wenn »die äußeren Wüs-
                                                                   ten […] in der Welt [wachsen], weil die inneren
                                                                   Wüsten so groß geworden sind«, ist die Umwelt-
                                                                   krise ein Aufruf zu einer tiefgreifenden inneren

SEPTEMBER
  OKTOBER

       4
HAUSDERBEGEGNUNG

Umkehr. Doch wir müssen auch zugeben, dass
einige engagierte und betende Christen unter
dem Vorwand von Realismus und Pragmatis-
mus gewöhnlich die Umweltsorgen bespötteln.
Andere sind passiv, entschließen sich nicht dazu,
ihre Gewohnheiten zu ändern, und werden
inkohärent. Es fehlt ihnen also eine ökologische
Umkehr, …“ (LS 217)

Hinterlassen wir tiefe Furchen oder blüht es
auch nach uns noch?
Es haben sich weltweit Nutzungsformen eta-
bliert, die Raubbau betreiben und Zerstörung
                                                    Beton? Viele von uns wissen, dass es einen kli-
hinterlassen. Im großen Stil ist uns das bekannt
                                                    mafreundlichen und ökologisch-ökonomisch-so-
aus dem Regenwald. Kleine und größere nut-
                                                    zial verträglichen Lebensstil braucht. Wir kennen
zungsbedingte „Wunden“ in den Ökosystemen
                                                    einige Wege, die uns dorthin bringen. Wann,
finden sich aber auch vor der Haustür. Um nur
                                                    wenn nicht jetzt, setzen wir einen Schritt nach
zwei Beispiele zu nennen: In manchen Ecken der
                                                    dem anderen in diese Richtung?
heimischen Naturparks bleiben unübersehbare
                                                    Gesundheitsdienlichen Abstand halten, Mitein-
Spuren von der Holzbringung. Auf vielen land-
                                                    ander losgehen, mit wachsamen Sinnen aufneh-
wirtschaftlich intensiv genutzten Flächen wie
                                                    men, was sich an Gutem tut und für die je eigene
auch in privaten Gärten werden üppig(st) Dünger
                                                    Situation adaptieren lässt. Nachahmenswerte
und Pestizide ausgebracht. Wald und Flur werden
                                                    gute Beispiele in Land- und Forstwirtschaft, im
wie „üblich“ genutzt und dafür z.T. Bodenerosion
                                                    Tourismus, in Dienstleistungs- und Gewerbebe-
und Artenrückgang in Kauf genommen. Hinge-
                                                    trieben gibt es genug. Und Gott sei Dank auch in
gen sind lebensfördernde, schonende Methoden
                                                    der Kirche. Eine diözesane Nachhaltigkeitsstra-
in manchen Köpfen und Subventionen noch
                                                    tegie oder Klimabündnisbetriebe/-pfarren etwa.
immer als „alternativ“ gespeichert. Sollte nicht
                                                    Oder werfen Sie mal einen Blick auf die Home-
spätestens Corona auch in der breiten Masse
                                                    page der Umweltbeauftragten der Katholischen
ein Umdenken und langfristig lebensdienliches
                                                    und Evangelischen Kirche Österreichs: www.
Handeln für Mitmensch und Mitgeschöpf lokal
                                                    schoepfung.at. In der Schöpfungszeit finden Sie
und global bewirkt haben? Maßnahmen können
                                                    dort täglich vorbildliche Beispiele aus Pfarrge-
von heute auf morgen verordnet und Verhaltens-
                                                    meinden, die zum ebenfalls AKTIV WERDEN
muster durchbrochen werden, wenn der Hut
                                                    anregen und motivieren.
(bzw. die „Krone“) brennt. Bevor wir nur mehr
                                                    Just do it because there is no planet B.
reagieren können und von heute auf morgen was
                                                    Auf geht’s, denn es gibt nur eine Erde.
tun müssen, ergreifen wir doch die Chance und
agieren wir selber, um Konsummuster und damit
einhergehende Produktionsmuster zu wandeln.
Ökologische Umkehr als Heilmittel gegen die
Übernutzungs- und Profitseuche darf reichlich
angewendet werden.
                                                                       Daniela SOIER
Können sich in unserer Konsumgesellschaft                              Fachreferat für
verantwortungsvolle, sparsame Ressourcennut-                           Schöpfungsverantwortung
zungen durchsetzen wie Pflanzen inmitten von                           Diözesane Umweltbeauftragte

                                                                                                        SEPTEMBER
                                                                                                        OKTOBER

                                                                                                        5
HAUSDERBEGEGNUNG

 01.09.           Gemeinsames Gebet für Mutter Erde
                  Schöpfungslob im Rahmen der „Schöpfungszeit“ – 1. September bis 4. Oktober

     { Luzernar   Am Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung kommen VertreterInnen verschiedener
    und Vesper    christlicher Konfessionen zusammen und beten gemeinsam für einen verantwortungsvollen
(Lichtfeier und   Umgang mit der Schöpfung. Die Klimakrise, der jede nachhaltige Nutzung übersteigende
 Abendgebet) }    Ressourcenverbrauch, der Rückgang der Artenvielfalt sind nur drei Beispiele dafür, dass unser
                  „gemeinsames Haus“ brennt. Beten, innehalten und aktiv werden für eine lebensfördernde Welt.

        Termin    Dienstag, 1. September 2020, 18 Uhr
           Ort    Jesuitenkirche, Karl-Rahner-Platz, Innsbruck

 11.09.           #digitalekirche
    { Herbst­     Ein Tag zu virtuell vernetzter Kirche und der Rede von Gott mit folgenden Schwerpunktthemen:
 symposium }      VERNETZT und VIRTUELL – Digitalisierung verändert Gesellschaft
                  Die Digitalisierung verändert den Menschen in seinem Habitus, im Kommunikations- und
                  Informationsverhalten und in seinen Arbeitsprozessen. Sie ist damit Motor eines gesellschaftlichen
                  Transformationsprozesses, der auch auf Kirche, Religion und Theologie Auswirkungen hat.
                  Künstliche Intelligenz stellt Menschen und Gottesbild in Frage. Virtuelle Realitäten stehen in
                  Konkurrenz zum Transzendenzanspruch des Glaubens. Nicht zuletzt durch die Corona-Krise haben
                  sich die Theologie und Kirche den Herausforderungen der digitalen Kommunikation stellen müssen.
                  Digitalität eröffnet neue Zugänge zur Öffentlichkeit. Die sozialen Medien bereiten den Weg von der
                  Einbahnkommunikation zur religiösen Interaktion und sind Räume für Begegnung auf Augenhöhe.
                  Gott 2.0 – Social Media und die Rede von Gott
                  Auch wenn Social Media als Jugendphänomen gilt, ist dort viel von Gott die Rede. Gott begegnet
                  uns auf Facebook, Twitter und Co. – in Bibelzitaten, frommen Sprüchen, in Bildern aber auch in in
                  der direkten Rede als ein in der ersten Person zu seinen Followern sprechender Gott. Wie sind diese
                  verschiedenen Phänomene der Gottesrede einzuordnen? Wer steckt hinter den vielen Gott-Profilen
                  der digitalen Welt und welche Absichten verfolgen diese Akteure?

  ReferentInnen   Karl PEBÖCK MA, Hochschullehrer an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, Schwerpunkt: Mediendidaktik und
                  Medienpädagogik
                  Dr.in Judith KLAIBER, Assistenzprofessorin an der Katholischen Privatuniversität Linz
                  Paula NOWAK, Studienleiterin für Religionspädagogik im Bereich Mediendidaktik im Amt für kirchliche Dienste Berlin
                  der EKBO
                  Dr.in Claudia PAGANINI, Universitätsassistentin an der Katholischen Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck
       Termin     Freitag, 11. September 2020, 9 – 16.30 Uhr
       Beitrag    Eintritt frei, das Mittagessen kann zu Beginn der Tagung bezahlt werden
    Anmeldung     bis Montag, 6. Juli 2020 über die PH Edith Stein (PH-Online, irpb@kph-es.at oder Anmeldekarte im Veranstaltungsfolder)
                  Bitte beachten: Aufgrund der derzeit geltenden Corona-Vorsichtsmaßnahmen ist die Raumkapazität auf 100 Personen
                  beschränkt, wenn ein Mund-Nasen-Schutz getragen wird.
     Zielgruppe   Lehrpersonen und pastorale MitarbeiterInnen

      SEPTEMBER
        OKTOBER
                                                    i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!

             6
HAUSDERBEGEGNUNG

                          Unser Essen in unseren Händen – einst und jetzt:                                              12.09.
                                          eine gemeinsame Spurensuche
Innsbrucker Radtour zum Wandel im Rahmen der Erlebnisausstellung „Wir essen die Welt!“

                   Bei einer Radtour entdecken wir schon verwischte und noch sichtbare Spuren der                       { Geführte
           Lebensmittelversorgung in der Stadt. Wir besuchen aber auch Orte, an denen Menschen                          Radtour }
            das Grundbedürfnis Ernährung mit seinen vielseitigen Facetten jetzt in den Mittelpunkt
     nachhaltigen Lebens stellen. Begleiten wird die Frage, was es bei uns und global bedeuten kann,
                  ernährungssouverän zu sein – entscheidungsmächtig über ein gutes Essen für alle.

        Dr.in Ute AMMERING, AG Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung am Institut für Geographie/Universität        Referentin
                                                        Innsbruck und Obfrau der Initiative Ernährungsrat Innsbruck
                                                                            Samstag, 12. September 2020, 10 – 13 Uhr    Termin
                                          Treffpunkt vor der Stadtbibliothek Innsbruck, Amraser Straße 2, Innsbruck     Ort
             Geführte Radtour mit Stationen und im Anschluss kulinarischer Ausklang gegen Wertschätzungsbeitrag         Beitrag
                                                                       erforderlich bis Montag, bis 7. September 2020   Anmeldung
                                              „fahrradfahrende Neugierige und Wandelwillige“, gerne auch Familien       Zielgruppe

Gemeinsam mit dem Welthaus der Diözese Innsbruck und Transition Tirol im Rahmen der Reihe „Stadtspaziergänge
                                    zum Wandel" und im Rahmen der Erlebnisausstellung „Wir essen die Welt!“
                                                                           Gefördert durch die Stadt Innsbruck

                                      Zuviel Fett, zuviel Zucker, aber wenig Geld.                                      15.09.
                                           Ist zuviel Gewicht ein Hinweis auf Armut oder Wohlstand?

               Der Wohlstandsbauch war in den Nachkriegsjahren das Symbol für den Aufschwung.                           { Sozialstamm-
 Hat sich das verändert? Wie prägen kleine Budgets das Essverhalten? Was wissen wir übers Kochen                        tisch }
und gesunde Ernährung? Macht Zucker süchtig? Welche Versprechen stehen hinter den glitzernden
      Verpackungen? Kritische Reflexionen über gesunde Ernährung, Bildung und gesellschaftliche
                                                                                     Schieflagen.

                                                                      Maria LERCHBAUMER, Ernährungspädagogin            Referentin
                                                                      Dienstag, 15. September 2020, 19.30 – 21 Uhr      Termin
                                                                                                freiwillige Spende      Treffpunkt

                 Auch auf Facebook finden Sie Veranstaltungshinweise, Neuigkeiten aus dem
                 Haus und Eindrücke von Begegnungen. Ihr „Gefällt mir“ freut uns – aber noch
                 mehr freuen wir uns über die wirklichen, die persönlichen Begegnungen mit Ihnen.

i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!                                      SEPTEMBER
                                                                                                                        OKTOBER

                                                                                                                        7
HAUSDERBEGEGNUNG

  20.09.            Kaffee – Croissant – Theater
                    Playbacktheater-Café

      { Theater }   Sie erzählen, wir spielen!
                    Anekdoten und Erlebnisse, Lustiges und Heiteres, Erfolge und Missgeschicke ... wo geht das besser,
                    als bei einem schönen gemütlichen Sonntagsfrühstück mit einer Theaterdarbietung?
                    Wir laden ein, zu einer ganz besonderen Art des Frühstücks: dem Playbacktheater-Frühstück. Und im
                    Mittelpunkt stehen Sie und Ihre Geschichten.
                    Details zum Playbacktheater unter www.playbacktheater-endorphine.at

          Termin    jeweils 10 Uhr am Sonntag, 20. September und 15. November 2020
          Beitrag   EUR 10,– (inklusiv 1 Kaffee oder Tee und 1 Croissant)

  24.09.            Was junge Männer von erfahreneren Männern brauchen?
                    Von Männern für Männer

 { Impulsreferat    Eigenständigkeit und Unabhängigkeit sind sehr erstrebenswerte Ziele von jungen Männern. Welche
mit Erfahrungs-     Bedeutung dabei der Dialog der Generationen hat und wie sich Männer unterschiedlichen Alters
     austausch}     gegenseitig unterstützen können, soll Inhalt an diesem Abend sein.

       Referent     Thomas BUCHNER, Körper- und Energiearbeit
        Termin      Donnerstag, 24. September 2020, 19 Uhr
        Beitrag     EUR 5,–
     Anmeldung      erforderlich bis Freitag, 11. September 2020 über maennerreferat@dibk.at oder Tel. 0512 / 2230-4301

                    Gemeinsam mit dem Männerreferat der Diözese Innsbruck

  28.09.            Trauerspaziergänge
                    Trauerwandern – Trauerwandeln

                    Wenn nichts mehr geht, dann geh!
                    Gehen ist eine wunderbare Möglichkeit mit sich, seinen Gefühlen, der Natur und mit anderen
                    Menschen in Begegnung und Verbindung zu kommen.
                    Ein Spaziergang vom Haus der Begegnung zum nahen Hofgarten: Bewegung, Luft, Licht, Impulse,
                    Gespräche und kleine Rituale für Menschen, die trauern.

      Begleitung    haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft und der Klinikseelsorge
        Termine     Montag, 28. September 2020, 15 – ca.16.30 Uhr
      Treffpunkt    Eingang Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
                    Bei jeder Witterung, bitte keine Hunde mitnehmen! Für Unfälle wird keine Haftung übernommen.
          Beitrag   Eintritt frei

 Nächster Termin    Montag, 23. November 2020, 15 – ca. 16.30 Uhr

                    Eine Initiative der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft in Kooperation mit dem Haus der Begegnung und der Klinikseelsorge

        SEPTEMBER
          OKTOBER
                                                     i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!

               8
HAUSDERBEGEGNUNG

                                                                                           Die Mutprobe               29.09.
                                                    Was, wenn wir es mit der Angst zu tun bekommen?

       Die Angst geht um. Auf Buchtiteln, im Internet, als Gesprächsthema vom Familientisch bis zur                   { Forumtheater-
                         Parlamentsdebatte. „Wir müssen die Ängste der Menschen ernst nehmen!“                        Premiere }
                                                                  Aber müssen wir sie auch schüren?
           Und dann ist da noch der Mut, den es braucht, um die Herausforderungen der Gegenwart
          anzunehmen. Manchmal braucht es dazu als ersten Schritt den Mut, einander (wieder?) zu
     begegnen. Diesen Mut wollen wir in unseren Aufführungen finden. So schnell wollen wir uns der
                                                                               Angst nicht ergeben.

                                                                     Armin STAFFLER, Theaterpädagoge, Politologe      Leitung
                                                                           Dienstag, 29. September 2020, 19.30 Uhr    Termin
                                                                                                freiwillige Spende    Beitrag
                                                                                                       erforderlich   Anmeldung

                                        Gottesdienst mit Bischof Hermann Glettler                                     30.09.
                                                                                Den Alltag gestärkt beginnen

                                  Warum den Alltag oder Arbeitstag nicht einmal anders beginnen?                      { Gottesdienst
Bischof Hermann lädt Sie zur gemeinsamen Morgenmesse mit anschließendem Frühstück ins Haus                            mit an­schlie­
der Begegnung ein. Jesus hat uns selbst zugesagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt                       ßendem
                                                               sind, da bin ich mitten unter ihnen.“                  Frühstück }
          In diesem Sinne wollen wir gemeinsam mit Bischof Hermann Glettler in den Tag starten.
   Im Anschluss sind alle TeilnehmerInnen zu einem gemeinsamen Frühstück mit unserem Bischof
                                                                                        eingeladen.

                                                                                Mittwoch, 30. September 2020, 7 Uhr   Termin

    Langer Tag der Flucht – Grenze(n)
    Beginnend mit dem Langen Tag der Flucht wird heuer eine Initiativgruppe zum von der UNHCR Österreich
    seit 2012 jährlich ausgerufenen „Langen Tag der Flucht“ eine Veranstaltungsreihe zum gemeinsamen
    Thema „Grenzen“ gestalten. Die Reihe startet mit einer Intervention im öffentlichen Raum am
    Freitag, 2. Oktober 2020 und wird dann fortgesetzt bis Mai 2021 mit verschiedenen Veranstaltungen
    unterschiedlichen Zuschnitts zum Themenschwerpunkt.
    Das Ende der Reihe markiert das Fest der Vielfalt am Samstag, 5. Juni 2021.
    Detailfolder erhältlich zeitnah und siehe www.hausderbegegnung.com

i    Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!                                   SEPTEMBER
                                                                                                                      OKTOBER

                                                                                                                      9
HAUSDERBEGEGNUNG

02.10.            Umgang mit Vielfalt am Lebensende
                  Wer sorgt sich um die Seele und wie?

{ Fachtagung }    Wenn es in belastenden Situationen am Lebensende nicht nur für den Leib, sondern auch seelisch-
                  geistig „prekär“ wird, drängen sich verschiedene Fragen auf: Auf welchen unterschiedlichen
                  spirituellen Hintergründen beruht die Begleitung? Welche Menschenbilder sprechen dadurch?
                  Welche Formen des Umgangs mit Sterben, Tod, Trauer, Leid und Schmerz werden aktualisiert?
                  Können diese neu verhandelt und weiterentwickelt werden? Welche Rolle spielen kulturell-religiöse
                  Prägungen und gewachsene Traditionen und wie können sie thematisiert werden von Seiten der
                  Betroffenen und aus der Perspektive der professionellen Akteur*innen?
                  Der Hauptvortrag (Prof.in Dr.in Ulrike Kluge) wird psycho- und gruppenanalytische Resonanzräume
                  im Migrationsbezug eröffnen. Expert*innen laden zu einem multiperspektivischen Dialog ein. Die
                  Workshops am Nachmittag sind mit den Dimensionen der Palliative Care in ihrer Vielschichtigkeit
                  befasst und widmen sich sowohl Theorie- als auch Praxisbezügen.

 ReferentInnen    Dr. phil. Mahmoud ABDALLAH, Senior Scientist am Institut für Islamische Theologie und Religionspädagogik
                  der Universität Innsbruck,
                  Dipl. Päd. Sabine EGG, Psychotherapeutin, Traumatherapeutin und geprüfte Gebärdensprach-Dolmetscherin
                  Dipl. Päd.in Hülya EKINCI, islamische Religionslehrerin und Ansprechpartnerin für Leichenwaschung nach islamischer
                  Tradition und Sterbebegleitung
                  Sylvia JÖBSTL, Dipl. Gesundheits- und Krankenpflegerin, Projektkoordinatorin Hospizkultur und Palliative Care im
                  Pflegeheim (HPCPH)
                  Prof.in Dr.in Ulrike KLUGE, Dipl. Psych.in, Professorin an der Charité Berlin. Leiterin des Zentrums für Interkulturelle
                  Psychiatrie und Psychotherapie (ZIPP), Berlin Institute for Integration and Migration Research (BIM)
                  Mag. Alexander LEGNITI, Referat Friedhöfe des Stadtmagistrats Innsbruck
                  Mag. Klaus NIEDERWIMMER, evangelischer Theologe und Pfarrer, Klinik- und Gefängnisseelsorger
                  Dr. theol. Stefan SCHLAGER, katholischer Theologe, Lyriker, Leiter des Referats „Theologische Erwachsenenbildung
                  und Weltreligionen“ / Diözese Linz,
                  Dr. phil. Patrick SCHUCHTER MPH, stellv. Leiter des Bereichs Hospiz, Palliative Care und Demenz im Kardinal König
                  Haus, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Graz, Philosoph, Gesundheitswissenschaftler und Dipl.
                  Gesundheits- und Krankenpfleger.
                  Mag. Christian SINT, katholischer Theologe, Ausbildung in Spiritual Care, Klinische Seelsorge Ausbildung (KSA),
                  Seelsorger der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
                  Mag.a Christa SOMMERER, MAS, katholische Klinikseelsorgerin und Psychotherapeutin
                  Dr.in med. Birgit TRAICHEL, Palliativmedizinerin und Leitende Ärztin der Palliative-Care-Station am Kantonsspital
                  Münsterlingen (CH)
       Leitung    Mag.a Verena KLAUNZER, PhD, Leiterin der Akademie der Tiroler Hospiz-Gemeinschaft
                  Mag.a Magdalena MODLER-EL ABDAOUI, Fachreferentin für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog im Haus der
                  Begegnung
                  Dr. Patrick SCHUCHTER MPH, stellvertr. Leiter des Bereichs Hospiz, Palliative Care und Demenz am Kardinal König
                  Haus
         Termin   Freitag, 2. Oktober 2020, 9 – 17 Uhr
        Beitrag   EUR 120,– (Ermäßigung für Studierende etc. möglich)
   Anmeldung      erforderlich bis Freitag, 18. September 2020 inkl. des gewünschten Workshops (Details dazu auf unserer Homepage)
 Detailprospekt   erhältlich auf unserer Homepage
    Zielgruppe    Fachpublikum, d.h. Ärzt*innen, Pflegekräfte, Therapeut*innen, Seelsorger*innen, Sozialarbeiter*innen, ehrenamtliche
                  Hospiz-Begleiter*innen u.a.

                  Gemeinsam mit Kardinal König Haus, Tiroler Hospiz-Gemeinschaft

                  Als Fortbildung für Lebens- und SozialberaterInnen im Rahmen der jährlich 16-stündigen
                  Weiterbildungsverpflichtung anerkannt und von der Berufsgruppe LSB der Wirtschaftskammer Tirol empfohlen.

      SEPTEMBER
        OKTOBER
                                                    i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!

            10
HAUSDERBEGEGNUNG

                                                                              FRAUSEIN IN TIROL 2020                      06.10.
 Ein Barcamp ist eine „Nicht-Konferenz“, die aus der Idee entstanden ist, Menschen in einer offenen                       { BARCAMP }
    Umgebung die Möglichkeit zum Austausch zu bieten. Offene Workshops erlauben eine intensive
  Auseinandersetzung in Gesprächen, Diskussionen und Präsentationen. Expertinnen sind dabei die
    Teilnehmerinnen selbst, die zu Beginn bestimmen, welche Themen zu ihrem Programm werden.
  Die Atmosphäre? Locker, kein Dresscode und alle sind per du: das sind die klassischen „Unregeln“
  von Barcamps. Das kreative Miteinander bietet die einmalige Gelegenheit zu netzwerken, Ideen zu
                                                               spinnen und „out of the box“ zu denken.
                                                   Das Ziel? Frausein in Tirol 2020 sichtbar zu machen.
   Die Teilnehmerinnen: sind die Wichtigsten! Wissensdurstige, interessierte, diskussionsmotivierte,
 neugierige, kritische, innovative Frauen, die das Leben und den Alltag von Frauen sichtbar machen
wollen. Diskutiert wird mit offiziellen Vertreterinnen der Politik, von Frauenorganisationen und eben
                                                                                                Frauen.
 Die Themen: kommen von den Teilnehmerinnen selbst, denn sie alle sind Expertinnen. Womit sind
 Frauen in Tirol aktuell konfrontiert? Welchen Herausforderungen müssen sich besonders Frauen in
           Krisenzeiten stellen? Worauf wird noch nicht hinreichend gesehen? Was wünschst du dir?
                                                      Wie läuft das Barcamp Frausein in Tirol 2020 ab?
    Am Beginn werden die Themen gemeinsam festgelegt. Jede Teilnehmerin hat die Möglichkeit ihr
      eigenes Thema, ihre Frage, ihre Anregung einzureichen. Im Anschluss finden Sessions zu je 50
                                           Minuten statt. Insgesamt sind rund 12 Sessions vorgesehen.
                                                                                Dienstag, 6. Oktober 2020, 9 – 16 Uhr     Termin
     Die Anmeldung erfolgt über Frauen im Brennpunkt: info@fib.at oder Tel. 0512 / 58 76 08. In deiner kostenfreien       Anmeldung
   Anmeldung sind Pausenverpflegung und der Lunch inkludiert. Du investierst deine Zeit, deine Erfahrung und dein
Wissen. Aus diesem Grund bitten wir dich, im Fall, dass du es doch nicht schaffen solltest, rechtzeitig abzusagen, um
                                                               damit anderen Frauen die Teilnahme zu ermöglichen.
                                                                                                             erhältlich   Detailprospekt
                                                    Du möchtest dein Kind während des Barcamps betreuen lassen?           Kinderbetreuung
                                             Dann setze dich direkt mit Lisa Knospe l.knospe@fib.at in Verbindung.

                         Eine Veranstaltung von Frauen im Brennpunkt in Kooperation mit dem Haus der Begegnung
                                                   Gefördert von Bundeskanzleramt, Land Tirol und Stadt Innsbruck

                          Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

 Newsletter

 Unsere Veranstaltungstipps gibt es auch in Form eines Newsletters, der Ihnen regelmäßig auf Ihre
 E-Mail-Adresse zugeschickt wird.
 Newsletter-Programmhinweise
 Unter www.hausderbegegnung.com finden Sie die Newsletter-Anmeldebox.
 März und April 2017

iLiebe  Freundinnen und Freunde des Hauses der Begegnung,
    Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!
 Wir leben in einer Zeit des Wandels: Werte und Gesellschaft sind in Bewegung: Unsere kommenden                           SEPTEMBER
                                                                                                                          OKTOBER
 Veranstaltungen bieten Einblicke in regionale Produktion, in die Veränderungen unseres Wertesystems
 und die Folgen des „Brexit“ auf Europa. Auch Alternativen wollen wir aufzeigen: im Großen                                11
 (Welthandel) und im Kleinen (Kommunikation)… aus dem wieder Großes entstehen kann. Lassen Sie
 sich inspirieren!
HAUSDERBEGEGNUNG

08.10.          Verblüffend kreativ
{ Workshop }    Innovative Lösungen – egal ob im Beruf oder Alltag – sind gefragt. Entdecken Sie deshalb, wie
                Sie ihr eigenes Repertoire an originellen Ideen auffüllen können. Kreativität ist längst nicht mehr
                nur dem Bereich der Künstlerinnen und Künstler zuzuordnen, sondern bezeichnet eine Strategie
                zur erfolgreichen Problemlösung inmitten einer vielfältigen Umwelt. Doch bei so manchen
                Herausforderungen sprudelt es keine kreativen Lösungsideen, sondern eine große Leere. In
                diesem Workshop werden Sie erfahren, wie Sie ihr kreatives Potenzial steigern können und
                Herausforderungen im Beruf oder Alltag mit mehr Leichtigkeit begegnen können. Sie werden
                entdecken, welche Chancen einem Wechsel der Perspektive entspringen können und wie verblüffend
                schnell sich durch bestimmte Techniken neue Wege auftun. Inhalte sind: Von Natur aus kreativ;
                Denkblockaden überwinden; Schemataverstoß als Chance; Wie gute Ideen in den Kopf kommen,
                Erfolgreich Problemlösungen finden; Neueste Studien und spannende Erkenntnisse; Techniken zur
                Förderung der Kreativität.

   Referentin   Julia STRAUHAL, Rhetorik und Kommunikationstrainerin
      Termin    Donnerstag, 8. Oktober 2020, 14 – 18 Uhr
      Beitrag   EUR 45,–
  Anmeldung     erforderlich bis Donnerstag, 24. September 2020

13.10.          Neuland unter den Sandalen
                Ein Benediktiner auf dem Jakobsweg

 { Vortrags-    Obwohl im bekannten Wallfahrtskloster Einsiedeln beheimatet, kam es Benediktinermönch
   veransta-    Christoph Müller nie in den Sinn, selbst eine Pilgerreise zu unternehmen. Bis er nach Vézelay, einer
       tung }   bekannten französischen Station am Jakobsweg, kommt. Von diesem Tag an steht sein Vorhaben
                fest: Per Fahrrad über Genf-Lyon-Le Puy quer durch das französische Zentralmassiv und über die
                Pyrenäen bis nach Puente la Reina. Von dort auf Schusters Rappen bis Santiago de Compostela. Der
                bisher an die Gemeinschaft des Klosters gewöhnte Ordensmann erfährt nun die Freuden und Leiden
                eines der Natur ausgesetzten Pilgerlebens. Doch seine gute Beobachtungsgabe, gepaart mit einer
                gehörigen Portion Humor, und eine tiefe Spiritualität begleiten ihn auf seinem Weg. Pater Christoph
                Müller wird Sie an diesem Abend in die Faszination des Jakobsweges eintauchen lassen.

    Referent    Pater Christoph MÜLLER OSB, Benediktinerpater im Kloster Einsiedeln war lange Zeit als Lehrer und Präfekt an der
                Stiftsschule Einsiedeln tätig. Daneben war er dort auch Novizenmeister. Zur Zeit betreut er die Pfarreien Thüringer-
                berg, St. Gerold und Blons im Großen Walsertal.
      Termin    Dienstag, 13. Oktober 2020, 19 Uhr
      Beitrag   EUR 7,–

                   Ihr persönliches Dankeschön!
                   Bitte verwenden Sie den beiliegenden Erlagschein nach eigenem Gutdünken. Wir decken mit Ihrem Beitrag
                   einen Teil unserer Druckkosten für diese Programmzeitung ab.
                                                                                                                           Danke!

    SEPTEMBER
      OKTOBER
                                                 i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!

          12
HAUSDERBEGEGNUNG

                                               Arbeitswelt im Brennglas von Corona                                     14.10.
  Die Krise der letzten Wochen und Monate hat verschiedene Aspekte unserer Arbeitswelt besonders                       { Tagung }
          scharf hervortreten lassen. Um nur einige aktuelle Themen zu nennen, denken wir dabei an
    SystemerhalterInnen, die chronisch schlecht bezahlte Arbeit auch im Krisenmodus weitertragen,
Entgrenzungen zwischen Erwerbs- und Care-Arbeit oder prekäre Arbeitsbedingungen im Bereich der
                            Lebensmittelproduktion, die nicht zuletzt zum Gesundheitsrisiko werden.
         Ziel dieser Tagung ist es, durch das „Brennglas Corona“ Blicke auf die Arbeitswelt zu werfen
     und festzustellen, was verschiedenen AkteurInnen jetzt unter den Nägeln brennt. Was möchten
          ArbeitgeberInnen im Blick behalten? Was können ArbeitnehmerInnen in die „Zeit danach“
  mitnehmen? Welche Erfahrungen möchten politische Verantwortliche weitertragen? Welche soll es
   so nicht mehr geben, wenn wir die Werte der Soziallehre mitdenken? Und welche Schritte können
                                                      wir gemeinsam in die richtige Richtung setzen?
  Nachmittags sammeln wir über Impulse der Referentinnen und im Austausch miteinander wichtige
 Fragen und Themen, abends bündeln wir in einer Podiumsdiskussion die Blickwinkel verschiedener
     AkteurInnen und wagen einen Ausblick auf den weiteren gemeinsamen Weg in der Arbeitswelt.
                         Dr.in Magdalena HOLZTRATTNER, Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs          ReferentInnen
                                 FH-Prof. Mag.a Dr.in Eva FLEISCHER, Professorin am Department für Soziale Arbeit
                                                                 am Management Center Innsbruck unter anderen:
                                                             Simon MEINSCHAD, Geschäftsführer der Firma HOLLU          Gäste im Podium
                                                                                        Ein/e Vertreter/in des ÖGB
                                                                                       Ein/e VertreterIn der Politik
                         Mag. Michael SCHALLNER, Wirtschaftswissenschafter, Leiter des Bischofsbüros Innsbruck         Moderation
                                                                           Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15 – 21 Uhr     Termin
                                                                                                            EUR 35,–   Beitrag
                                                                           erforderlich bis Freitag, 2. Oktober 2020   Anmeldung

                                                                                         Mit Unterstützung des ÖGB

                                                                           Übergang zur Pension                        14.10.
                                                                                     Von Männern für Männer

             Der Übergang zur Pension ist für viele Männer eine spannende Zeit. Erwartungen oder                       { Impulsreferat
 Befürchtungen, Vorfreude oder Unsicherheit, Planungen oder Gelassenheit sind Begleiter in diesem                      mit Erfahrungs-
     Lebensabschnitt. Es lohnt sich, sich rechtzeitig und achtsam auf die Zeit nach dem Arbeitsleben                   austausch }
    vorzubereiten. Dabei ist es besonders interessant zu erfahren, wie es anderen Männern in dieser
                                                      Phase erging und was wir daraus lernen können.

                                                    Gabriel KERBER, Wirtschaftswissenschaftler und Gerontologe         Referent
                                                                               Mittwoch, 14. Oktober 2020, 19 Uhr      Termin
                                                                                                            EUR 5,–    Beitrag
                        über maennerreferat@dibk.at oder 0512 / 2230-4301 erforderlich bis Freitag, 9. Oktober 2020    Anmeldung

                                                  Ein weiterer Abend aus der Reihe: „Von Männern für Männer“:          Nächster Termin
Mittwoch, 11. November 2020 um 19 Uhr mit Emmerich BENEDER, Ständiger Diakon. Thema: „Das Geheimnis der Le-
                                                                             bendigkeit im vorgerückten Alter“

                                                         Gemeinsam mit dem Männerreferat der Diözese Innsbruck

i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!                                     SEPTEMBER
                                                                                                                       OKTOBER

                                                                                                                       13
HAUSDERBEGEGNUNG

                                     September 2020
             Termin             Veranstaltung
             Di,   1.   18.00   Gemeinsames Gebet für Mutter Erde
             Fr, 11.    9.00    #digitalekirche (Karl PEBÖCK, Judith KLAIBER, Paula NOWAK, Claudia PAGANINI)
             Sa, 12.    10.00   Unser Essen in unseren Händen – einst und jetzt: eine gemeinsame Spurensuche (Ute AMMERING)
             Di, 15.    19.30   Zuviel Fett, zuviel Zucker, aber wenig Geld (Maria LERCHBAUMER)
             So. 20.    10.00   Kaffee – Croissant – Theater
             Do, 24.    19.00   Was junge Männer von erfahreneren Männern brauchen? (Thomas BUCHNER)
             Mo, 28.    15.00   Trauerspaziergänge
             Di, 29.    19.30   Die Mutprobe (Armin STAFFLER)
             Mi, 30.    7.00    Gottesdienst mit Bischof Hermann Glettler

                                                                                  Vorschau
             Klimawandel
             Mit Dr. Sebastian SEEBAUER, JOANNEUM RESEARCH LIFE – Zentrum für Klima, Energie und
             Gesellschaft, Umweltpsychologe

             Workshop „Klimawandel                beherrscht die Schlagzeilen“
             am Montag, 9. November 2020, 15 – 17 Uhr
             Anmeldung erforderlich

             und Vortrag „Ich    würde ja gerne, aber …“
             am Montag, 9. November 2020, 19 Uhr
             Anmeldung erforderlich

             Details zu beiden Veranstaltungen auf unserer Homepage
             www.hausderbegegnung.com

             Im Rahmen der Aktion Autofasten-Heilsam in Bewegung kommen

SEPTEMBER
  OKTOBER
                                              i    Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!

      14
HAUSDERBEGEGNUNG

                                      Oktober 2020
    Termin             Veranstaltung
    Fr,   2.   9.00	Umgang mit Vielfalt am Lebensende (Mahmoud ABDALLAH, Sabine EGG, Hülya EKINCI,
                       Sylvia JÖBSTL, Ulrike KLUGE, Alexander LEGNITI, Klaus NIEDERWIMMER, Stefan SCHLAGER,
                       Patrick SCHUCHTER, Christian SINT, Christa SOMMERER, Birgit TRAICHEL)
    Fr,   2.		         Langer Tag der Flucht
    Mo, 5.     18.30   Enkeltauglich leben – Infoabend (Waltraud DIETRICH)
    Di,   6.   9.00    FRAUSEIN IN TIROL 2020
    Do,   8.   14.00   Verblüffend kreativ (Julia STRAUHAL)
    Di, 13.    19.00   Neuland unter den Sandalen (Christoph MÜLLER)
    Mi, 14.    15.00   Arbeitswelt im Brennglas von Corona (Magdalena HOLZTRATTNER, Eva FLEISCHER)
    Mi, 14.    19.00   Übergang zur Pension (Gabriel KERBER)
    Do, 15.    19.00   Globo-Dinner (Josef NUSSBAUMER, Andreas EXENBERGER, Stefan NEUNER)
    Mo, 19.    18.30   bis 12. April 2021 Enkeltauglich leben (Waltraud DIETRICH)
    Do, 22.    15.00	Wege der Vielfalt (Studierende des BA-Studienganges Europäische Ethnologie
                       der Leopold-Franzens-Universität)
    Fr, 23.    14.00   Gestärkt: Heute gönne ich mir und anderen etwas Gutes (Felicitas KARLINGER)
    Sa, 24.    9.00    Zivilcourage am Arbeitsplatz (Markus HAUSER)
    Mi, 28.    19.00   Globo – Eine neue Welt mit 100 Menschen (Andreas EXENBERGER)
    Do, 29.    20.30   Echos der Vielfalt

    Basisgemeinde Micha
    katholisch.anders
    Wir sind eine Gruppe von Frauen und Männern, die
    sich am Evangelium orientieren und versuchen,
    Gottesdienst und Menschendienst, Werktag und
    Sonntag, Glauben und Politik in unserem Leben
    bewusst zu gestalten und nicht zu trennen. Wir
    verstehen uns als Teil der katholischen Kirche und
    sind ökumenisch offen.
    Von Mitte September bis Anfang Juli feiern wir immer am Samstag um 18 Uhr in der Kapelle des Hauses
    der Begegnung unsere Gottesdienste. Jeden ersten Sonntag im Monat feiern wir um 11 Uhr (dann kein
    Treffen am Samstag).
    Nähere Informationen: http://www.basisgemeinde-micha.at/home
    Wir freuen uns, wenn Sie mit uns mitfeiern.

i    Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!                           SEPTEMBER
                                                                                                              OKTOBER

                                                                                                              15
HAUSDERBEGEGNUNG

    15.10.           Globo-Dinner
{ Vollwertkost für   Stellen Sie sich vor, die gesamte Weltbevölkerung ist auf ein Dorf mit 100 Menschen geschrumpft.
 Leib und Seele }    Was sich in diesem fiktiven kleinen Dorf „Globo“ hinsichtlich so grundlegender Fragen wie
                     Ernährung, Gesundheit oder Sicherheit abspielt, gibt sehr zu denken. „Tischlein deck dich“, ist
                     beispielsweise für viele GlobodorfbewohnerInnen ein unerfüllbarer Wunsch. "Unser kleines Dorf"
                     ist ein Buch, in dem die Autoren Josef Nussbaumer, Andreas Exenberger und Stefan Neuner globale
                     Ungerechtigkeiten anschaulich zeigen. Sie bieten in einprägsamer Weise Gelegenheit, die weltweite
                     Verteilungslage in einem „Globo-Dinner“ zu erleben. Das Globo-Dinner ist Vollwertkost für Leib und
                     Seele – eine lehrreiche Erfahrung, die durch den Magen geht.

       Referenten    ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Josef NUSSBAUMER, Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte an der Universität
                     Innsbruck;
                     Ass.Prof. Dr. Andreas EXENBERGER, Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte an der Universität Inns-
                     bruck und Dr. Stefan NEUNER, Sozial- und Wirtschaftshistoriker; alle drei Referenten sind Mitautoren und -initiatoren
                     von „Unser kleines Dorf“, www.teamglobo.net
          Termin     Donnerstag, 15. Oktober 2020, 19 – 21 Uhr
          Beitrag    EUR 20,– (Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie auch ein gemeinnütziges Projekt des teamGlobo)
       Anmeldung     erforderlich bis Mittwoch, 30. September 2020 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)

                     Gemeinsam mit dem teamGlobo, dem Verein unicum:mensch, dem Welthaus der Diözese Innsbruck und Jugend Eine
                     Welt.

    19.10.           Enkeltauglich leben
                     Das Spiel, das Ihr Leben verändert

    { Workshop }     Egal ob Sie Enkel haben oder nicht – wenn Sie einen persönlichen Beitrag zur positiven Entwicklung
                     in dieser Welt leisten wollen, sind Sie richtig im Kurs „Enkeltauglich Leben“. Wenn Sie sich fragen,
                     was Sie tun können, um die Umwelt zu schonen, keinen Müll zu produzieren oder Menschen in
                     Armut oder in Not zu helfen, nützen Sie diesen Kurs, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, die
                     nicht nur darüber reden, sondern auch etwas tun wollen. Die Gruppe trifft sich einmal im Monat,
                     um sich mit Themen wie Menschenwürde, Solidarität, Demokratie, ökologische Nachhaltigkeit
                     und Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. JedeR TeilnehmerIn überlegt sich eine Aktion zum
                     vorgegebenen Thema, die er oder sie persönlich bis zum nächsten Treffen umsetzen will.

        Referentin   Waltraud DIETRICH, ausgebildete Leiterin von „Enkeltauglich leben“
          Termine    6-teiliger Workshop jeweils Montag von 18.30 – 21 Uhr
                     am 19. Oktober, 16. November 2020, 11. Jänner, 8. Feber, 8. März und 12. April 2021
          Beitrag    EUR 70,–
       Anmeldung     erforderlich bis Montag, 5. Oktober 2020

                     Gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk

          Hinweis    Infoabend zu dieser Workshopreihe am Montag, 5. Oktober 2020, 18.30 Uhr, Eintritt frei

                                  Bei Vorlage Ihrer        -Kundenkarte erhalten Sie
                                  50% Ermäßigung auf den Beitrag zu unseren Vorträgen.

         SEPTEMBER
           OKTOBER
                                                       i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!

               16
HAUSDERBEGEGNUNG

                                                                                       Wege der Vielfalt                  22.10.
                                                                                 religiöse DiverCITY Innsbruck

     Neben Gebets- und Versammlungsorten gibt es in jeder Stadt auch Orte alltäglicher Religiosität,                      { Fortbildung
 die darauf hinweisen, dass Vielfalt in einer pluralen Gesellschaft über Fragen der Herkunft oder des                     und Stadt­
   Lebensstils hinausgehen. Auf diese Orte machen seit Jänner 2020 zwei virtuelle Stadtspaziergänge                       spaziergang }
      aufmerksam, die von Studierenden der Universität Innsbruck (Fach „Europäische Ethnologie“)
gemeinsam mit dem Haus der Begegnung und der Stadt Innsbruck erarbeitet wurden. Die einzelnen
          Stationen können natürlich auch für den Religionsunterricht oder interreligiöse Projekte an
       Schulen fruchtbar gemacht werden. Erkunden Sie ausgewählte Orte im Stadtraum gemeinsam
    mit Studierenden, erfahren Sie bisher vielleicht überraschende Hintergründe und lassen Sie sich
  inspirieren für den eigenen Unterricht! Multireligiöse Spaziergänge können SchülerInnen die Stadt
ganz neu zugänglich machen und zu vertiefenden Gesprächen über eigene Orte und Verortungen im
                                      Zusammenhang mit religiösen Prägungen und Praxen einladen.

                        Studierende des BA-Studienganges Europäische Ethnologie der Leopold-Franzens-Universität          ReferentInnen
               Mag.a Magdalena MODLER-EL ABDAOUI, Fachreferentin für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog,         Leitung
    Haus der Begegnung der Diözese Innsbruck; Mag.a Ingrid JEHLE PhD, katholische Religionslehrerin, Mitarbeiterin
    am Institut für Religionspädagogische Bildung, KPH-Edith Stein; Samir REDZEPOVIC MA Imam, Fachinspektor für
         islamische Religion; Mag.a Katharina WALTER, Leiterin Besucherkommunikation der Tiroler Landesmuseen
                                                                          Donnerstag, 22. Oktober 2020, 15 – 17.30 Uhr    Termin
                                      Treffpunkt: Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Museumstraße 15, Innsbruck           Ort
                             erforderlich bis Montag, 19. Oktober 2020 unter Tel 0512 / 587869 oder hdb.kurse@dibk.at;    Anmeldung
                      LehrerInnen melden sich bitte direkt bei Mag.a Ingrid Jehle PhD über: ingrid.jehle@kph-es.at an.

         Gemeinsam mit der KPH Edith Stein, dem islamischen Fachinspektorat Tirol und den Tiroler Landesmuseen

                  Gestärkt: Heute gönne ich mir und anderen was Gutes                                                     23.10.
       Impulse für einen gesunden Lebensstil von Hildegard von Bingen und Papst Franziskus

   Die Sorge für das gemeinsame Haus schließt auch den achtsamen Blick auf sich selber ein. In einer                      { Workshop mit
kranken Welt, kann man nicht gesund bleiben, sagte Papst Franziskus Ende März sinngemäß. Tue ich                          Kurzlesungen,
mir und anderen mit meinem Lebensstil was Gutes? Ist z.B. meine Ernährungsweise gesund, auch im                           Impulsvortrag
  Sinn von andere Lebewesen nicht schädigend? Was kann ich in Zeiten von Epidemien für mich und                           und Übungen }
   andere tun neben den Schutzmaßnahmen wie Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen und auf
   Hygiene achten? Wie kann ich z.B. mein Immunsystem stärken? Die Hildegardmedizinspezialistin
          und erfahrene Fastenseminarbegleiterin Felicitas Karlinger stellt wertvolle Anregungen und
  Meditationsübungen von Hildegard vor. Diese sind eine hilfreiche Unterstützung für alle, die einen
        gesunden Lebensstil anstreben und ökologisch umkehren wollen. Ausgewählte Zitate aus der
    Enzyklika Laudato ‘Si von Papst Franziskus bieten ebenfalls Denkanstöße, die Gutes für mich und
  andere bewirken können und für den Alltag stärken. Gesundheit als geistliche Aufgabe im Einklang
                                                                                        mit der Natur.

    Dr.in Felicitas KARLINGER, praktische Ärztin i.R., langjährige Erfahrung mit Therapien nach Hildegard von Bingen      Referentin
                                                                                 und Begleiterin von Fastenseminaren
                                                                                 Freitag, 23. Oktober 2020, 14 – 17 Uhr   Termin
                                                                                                              EUR 21,–    Beitrag
                                      erforderlich bis Donnerstag, 15. Oktober 2020 (begrenzte TeilnehmerInnenzahl)       Anmeldung

i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!                                        SEPTEMBER
                                                                                                                          OKTOBER

                                                                                                                          17
HAUSDERBEGEGNUNG

24.10.            Zivilcourage am Arbeitsplatz
 { Workshop }     Viele verbringen den Großteil des Tages am Arbeitsplatz: ein enormes Übungsfeld für engagiertes
                  demokratisches Verhalten in unterschiedlichsten Situationen. Schlagworte wie Partizipation,
                  Konfliktfähigkeit und Solidarität am Arbeitsplatz werden zwar oft in den Mund genommen, aber
                  selten gelebt und gefördert.
                  In diesem Workshop arbeiten Sie daran:
                  • Ihre Anliegen wirkungsvoll zu vertreten
                  • gewaltfrei zu konfrontieren
                  • sich mutig in Besprechungen einzubringen.

      Referent    Mag. Markus HAUSER, M.A., Wirtschaftspsychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut, Mitarbeiter der Katho-
                  lischen Sozialakademie Österreichs (ksoe)
      Termin      Samstag, 24. Oktober 2020, 9 – 17 Uhr
      Beitrag     EUR 150,–
   Anmeldung      erforderlich bis Montag, 28. September 2020

                  Als Fortbildung für Lebens- und SozialberaterInnen im Rahmen der jährlich 16-stündigen Weiterbildungsverpflich-
                  tung anerkannt und von der Berufsgruppe LSB der Wirtschaftskammer Tirol empfohlen.

28.10.            Globo – Eine neue Welt mit 100 Menschen
                  Nachhaltige Entwicklung ist wichtiger denn je

      { Buch­     Was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit 100 Menschen wäre? Dann würde man vieles sicher anders
präsentation }    sehen und die gewaltigen Zahlen der realen Welt würden uns nicht mehr so überwältigen. Um das
                  möglich zu machen, haben wir zahlreiche Informationen über unseren Planeten umgerechnet,
                  sodass sie jetzt in ein kleines Dorf namens „Globo“ passen. Dort lebten im Jahr 2015 insgesamt nur
                  100 Menschen, als sich auch das Dorf aufmachte, siebzehn „nachhaltige“ Entwicklungsziele zu
                  verfolgen. Warum sie das tun, wie sie es machen und wer diese Menschen eigentlich sind, dem geht
                  dieses neue Buch nach.

      Referent    Ass.Prof. Dr. Andreas EXENBERGER, Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte an der Universität, Mitau-
                  tor und -initiator von „Unser kleines Dorf“, www.teamglobo.net
       Termin     Mittwoch, 28. Oktober 2020, 19 Uhr

                  Gemeinsam mit dem teamGlobo

                     Familien- bzw. Kulturpass
                     Um ein Zeichen zu setzen gegen Bildungsarmut und Ausgrenzung können InhaberInnen des Kulturpasses
                     unsere Vorträge kostenfrei besuchen!
                     InhaberInnen des Familienpasses (auch Oma/Opa) erhalten 50% Ermäßigung bei unseren Vorträgen.
                     Kommen und Weitersagen!

                                                                                                                                           (
      SEPTEMBER
        OKTOBER

            18
HAUSDERBEGEGNUNG

                                                                                     Echos der Vielfalt                 22.10.
                                                                                     Musik der Welten in Tirol

        Musik ist ein grundlegendes, verbindendes und bereicherndes Element in jeder Kultur. Sie ist                    { Konzert }
     Teil der Identität von Menschen, vermittelt Heimat und wird in vielen Lebenszusammenhängen
     gebraucht. Angehörige von Minderheiten und MitbürgerInnen mit Migrationsgeschichte weisen
  ihrer Musik einen besonderen Stellenwert zu. Sie repräsentiert ihre Herkunft aus der „Fremde“ und
    dient zugleich dem Ziel, ihre Heimat dem Lebensumfeld vertraut zu machen, das Leben besser zu
  bewältigen und schöner zu gestalten. In Tirol leben viele musikalische Menschen aus aller Welt und
                                                      stehen für eine bereichernde, kulturelle Vielfalt.
            Details zu den KünstlerInnen und der Veranstaltung unter http://www.echos.at/gruppen

  Mag. Michael HAUPT, Initiative Minderheiten Tirol; Ao. Univ.-Prof. Dr. Thomas NUSZBAUMER, Universität Mozarteum       Leitung
                              Salzburg / Innsbruck und Mag.a Magdalena MODLER-EL ABDAOUI, Haus der Begegnung
                                                                              Donnerstag, 29. Oktober 2020, 20.30 Uhr   Termin
                                                                                               wird bekannt gegeben     Ort
                                                                                                   freiwillige Spende   Beitrag

                                                    (Neuer) Antisemitismus
              Wer hätte es vor einigen Jahren für möglich gehalten? Doch wir müssen leider feststellen:                 { Veranstal-
       Antisemitische Handlungen und Äußerungen sind in vielen gesellschaftlichen Bereichen wieder                      tungsreihe }
     festzustellen, ja teilweise Normalität geworden. Auch die Schule macht davon keine Ausnahmen –
     im Gegenteil, auf Schulhöfen und in Pausengesprächen sind antisemitische Redewendungen und
        Beschimpfungen durchaus an der Tagesordnung. Wir wollen uns dem Thema in verschiedenen
                          Veranstaltungen und Formaten nähern: Was bedeutet „Antisemitismus“ heute?
        Welche Gegenwartsformen finden sich in unserer Gesellschaft? Wo liegen die Wurzeln und wie
  zeigen sich aktuelle Formen eines christlich motivierten Antisemitismus? Wie können wir persönlich
                                                damit umgehen und sie im Klassenzimmer adressieren?

                                              Dr. Mag. Hanno LOEWY, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems             ReferentInnen
   Dr. Meron MENDEL, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank / Zentrum für politische Bildung und Beratung, Hessen
                   MMag.a Angelika PURIN, Leiterin der Vermittlungsabteilung des Jüdischen Museums Hohenems
                 Prof. Dr. Roman SIEBENROCK, Systematische Theologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck,
                                        Sprecher des Lokalkomittees für jüdisch-christliche Zusammenarbeit Tirol
                Ass.-Prof. Noam ZADOFF, BA MA PhD, Universitätsassistent PostDoc am Institut für Zeitgeschichte,
                                                                                   Universität Innsbruck (angefragt)
                                                                  verschiedene, Start voraussichtlich Oktober 2020      Termine

                                     Gemeinsam mit dem Lokalkomitee für jüdisch-christliche Zusammenarbeit Tirol

(Neuer) Antisemetismus
                                                                                                                        SEPTEMBER
                                                                                                                        OKTOBER

                                                                                                                        19
HAUSDERBEGEGNUNG

02.11.          Erinnerungsarbeit im jüdischen Museum Hohenems
                Gespräch über geteilte Werte in einer (vielstimmigen) Gegenwart

{ Exkursion }   Das jüdische Museum Hohenems ist die zu Tirol wohl am nächsten gelegene jüdische
                Erinnerungsstätte und befindet sich zudem nahe eines deutschsprachigen Drei-Länderecks. Diese
                regionale Prägung eröffnet Fragen des europäischen Zusammenseins und wird zum Treffpunkt
                von drei unterschiedlichen Erinnerungskulturen, die BesucherInnen ins Museum und seine Arbeit
                mitbringen. Das Museum verfolgt einen sehr gegenwartsbezogenen und zukunftsoffenen Ansatz
                von Erinnerungsarbeit und hat dementsprechend z.B. ein sehr lebendiges Diasporaprojekt mit
                der Nachkommenschaft von ursprünglich Hohenemser jüdischen Familien weltweit aufgebaut,
                es bringt sich aktiv als Teil der Stadtgesellschaft vor Ort ein und thematisiert mit seinem
                Ausstellungsprogramm immer wieder neu historische und gegenwärtige Blicke, Debatten und
                Diskurse zu Judentum und jüdischen Themen. Das Museum gibt dabei auch wichtige Impulse
                und Anregungen mit Blick auf politische Bildung: Wie muss museale Sammlungsgeschichte, wie
                sollten Geschichtsnarrative und Vermittlungswege in zeitgenössischen Museen reflektiert werden,
                die sich mit der eigenen Geschichte, dem Umgang mit kollektiven Erinnerungskulturen und dem
                Geschichtsbild ihrer Umwelt auseinandersetzen müssen? Wie bilden sich gemeinsame Werte
                heraus, wie kommen wir ins Gespräch darüber und wo stehen wir für sie ein? Wir laden Sie ein, sich
                der Exkursion anzuschließen, um in ein gemeinsames Nachdenken und Diskutieren zu kommen:
                Ein Spaziergang im jüdischen Viertel, Dauerausstellung und Sonderausstellung „Die letzten
                Europäer. Jüdische Perspektiven auf die Krisen einer Idee. Die Familie Brunner. Ein Nachlass“, der
                jüdische Friedhof und persönliche Gespräche mit dem Direktor des Hauses sowie der Leiterin der
                Vermittlungsarbeit werden unsere Stationen des gemeinsamen Lernens.

ReferentInnen   Dr. Mag. Hanno LOEWY, Direktor des jüdischen Museums Hohenems
                MMag.a Angelika PURIN, Leiterin der Vermittlungsabteilung
                Prof. Dr. Roman SIEBENROCK, Systematische Theologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck,
                Sprecher des Lokalkomittees für jüdisch-christliche Zusammenarbeit Tirol
      Termin    Montag, 2. November 2020
                8 Uhr Abfahrt mit dem Bus (Natterer-Reisen) in Innsbruck, Rückkunft ca. 18 Uhr
        Preis   inkludiert ist Hin- und Rückfahrt sowie das gesamte Tagesprogramm
                EUR 70,– Erwachsene
                EUR 60,– SeniorInnen
                EUR 50,– Studierende
  Anmeldung     erforderlich bis Mittwoch, 14. Oktober 2020
   Zielgruppe   Interessierte, Studierende der (Lehramts-)Fächer Geschichte, Theologie, europäische Ethnologie u.a.,
                Interessierte am jüdisch-christlichen Dialog

                Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „(Neuer) Antisemitismus“

                Gemeinsam mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith Stein und dem Komitee
                für jüdisch-christliche Zusammenarbeit Tirol

    SEPTEMBER
      OKTOBER
                                                 i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!

          20
HAUSDERBEGEGNUNG

                                                                                                                 Vorschau
Neuer) Antisemetismus

                                                                                    Tabu Suizid – Wir reden darüber                                   07.11.
                                                                                            Vorträge – Arbeitskreise – Begegnungen

                               Täglich sterben in Österreich mehr als drei Menschen durch Suizid. Das sind im Jahr mehr als                           { Fachtagung }
                             doppelt so viele Menschen wie bei Verkehrsunfällen. Extreme Hoffnungslosigkeit findet sich bei
                        vielen Menschen, die sich zum Suizid entschließen. Verwandte, der Freundeskreis, KollegInnen und
                         Betreuungspersonen haben gemeinsam mit ihnen gekämpft, gerungen, haben sie unterstützt, Hilfe
                             organisiert und alles getan, um „das Äußerste“ zu verhindern. Das gelingt oft, aber nicht immer.
                                                          Dann ist von einem Tag auf den anderen nichts mehr so, wie es war.
                          Hilflos bleiben die Hinterbliebenen zurück mit der Frage nach dem WARUM, sie leiden unter dem
                                                           Verlassen-Sein und kämpfen manchmal auch mit Schuldgefühlen.
                         Die Tabuisierung der „Selbsttötung“ und das damit verbundene Schweigen machen die Last für die
                                                                                          Hinterbliebenen noch drückender.
                         Die 7. Innsbrucker Fachtagung dient dem Informations- und Erfahrungsaustausch und bietet einen
                                          Begegnungsraum für Hinterbliebene und professionelle Helfer. Wir reden über die
                                         Themen Suizid, Krisen, Trauer und psychische Krankheit und durchbrechen so den
                                                                                     Kreislauf Tabu – Einsamkeit – Schmerz.
                                                            Dr.in Mag.a phil. Mag.a theol. Hildegard ANEGG, Leiterin der Krankenhausseelsorge         ReferentInnen
                                                       Dr. rer. nat. Markus FELDER, Klinischer und Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut
                                                        Bernd FETZER, Pfarrer, Supervisor, Organisationsberater, Aus- und Fortbildungen in
                                                                                                             Gestalt- und systemischer Therapie
                                                                   Mag.a Chiona GEHMACHER, Tanztherapeutin, Translationswissenschaftlerin
                                                                                      Ulrike LÄNGLE, Lebens- und Sozialberaterin, Ritualleiterin
                        Chris PAUL, Soziale Verhaltenswissenschaftlerin, Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Trauer-
                        beratung, Leiterin des TrauerInstituts Deutschland, Trainerin und Fachautorin (u.a. Fach- und Selbsthilfebuch „War-
                                          um hast du uns das angetan?“), beratendes Mitglied des Vereins AGUS (Angehörige um Suizid) e.V.
                                   Mag.a Dr.in Regina SEIBL, Pädagogin, pro mente tirol, Kontaktperson der Selbsthilfegruppe Hinterbliebene
                                                                                                                           nach Suizid Innsbruck
                                Sabrina R. STEIN M.A., UNESCO Lehrstuhl für Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Innsbruck,
                                                                                                                                Wildnispädagogin
                                                                                                    Samstag, 7. November 2020, 9.00 – 17.15 Uhr       Termin
                                         EUR 90,– inkl. Mittagessen (Hauptspeise mit Salat, Suppe oder Dessert), Kaffeepause am Vormittag.            Beitrag
                                                                                                              Ermäßigung auf Anfrage möglich!
                                                                                                       erforderlich bis Freitag, 23. Oktober 2020.    Anmeldung
                        Bitte geben Sie uns bekannt, an welchem Arbeitskreis Sie teilnehmen möchten, siehe www.hausderbegegnung.com
                                                                                                                                         erhältlich   Detailprospekt

                                                                                                                 Gemeinsam mit pro mente tirol

                                            Haus der Begegnung – Ticketvorverkaufsstelle der IVB.
                                                       Kommen Sie gut nach Hause!

                        i   Für alle Veranstaltungen gelten die jeweils aktuellen Sicherheitsvorschriften!                                            SEPTEMBER
                                                                                                                                                      OKTOBER

                                                                                                                                                      21
Sie können auch lesen