VISION 2038 - Region Aachen
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INHALTSVERZEICHNIS
EINFÜHRUNG 6 • RVK Wasserstoff / Bio-Erdgas 69
• Rheinisches Radverkehrsrevier 70
Vision 2038 7
• Fahrradverleihsystem im Kreis Euskirchen 72
Das Rheinische Revier 10
• Fahrradfreundlicher Kreis Euskirchen 74
Region Aachen 13
• Aus- und Weiterbildungszentrum für
Das Rheinische Revier und die Region Aachen 19
klimaneutrale und digitale Mobilität 76
Das Strukturstärkungsgesetz 22
Das Kohleausstiegsgesetz 23
ENERGIE 78
Projekte in unserer Region 24
Projekte im Bereich Energie 82
• Brainergy Park Jülich 84
MOBILITÄT 26 • Helmholtz-Cluster für nachhaltige und
Projekte im Bereich Mobilität 32 infrastrukturkompatible Wasserstoffwirtschaft (HC-H2) 86
• Mobilität der Zukunft für den ländlichen Raum 34 • Industriedrehkreuz Weisweiler 90
• Future Mobility Park Aldenhoven mit Center for Vertical Mobility 37 • EnergiePark Herzogenrath 92
• tripleM – Modell Merzbrück Mobil – Integrative Standortentwicklung 40 • Energiekompetenzzentrum Eifel 96
• ECO2AIR Economic Ecosystem for Air Transport 42 • Regionale Energiepartnerschaft 98
• Aachen – Düsseldorf, Korridor für neue Mobilität 45 • Ausbau regenerativer Energien (Photovoltaik)
• Raumerschließung durch zusätzlichen ÖPNV 48 im Kreis Euskirchen/ Rheinisches Revier 101
• Euregio Railport 53
• E-Mobilitätsstandort Düren 55 GESUNDHEIT 104
• Brennstoffzellenfahrzeuge im SPNV-Netz Düren 57 Projekte im Bereich Gesundheit 108
• Euregio-H2-Center 58 • Digitale Gesundheitsplattform 111
• H2Revier 61 • Reinventing Hospital 113
• Brennstoffzellenfertigung.NRW 65 • digital health innovation #zukunftsrevier 116INHALTSVERZEICHNIS GRÜNDUNG 118 WEITERE PROJEKTE 162 Projekte im Bereich Gründung 122 Projekte in der Region 164 • New Business Factory 124 • Primesite Rhine Region 166 • GründerHUB – Digitale Plattform für Entrepreneure • OPAL – Open Access Pilotlinie & Anwenderzentrum in der GründerRegion Aachen 126 für extremen metallischen Leichtbau 168 • Start-up Zentrum im Ökosystem Campus 129 • Tourismusakademie – Tourismus Campus Rhein-Eifel 172 • Innovation Center Düren 132 • Hybrid-Campus Euskirchen 134 IMPRESSUM 173 AGROBUSINESS + RESSOURCENEFFIZIENZ 136 Projekte im Bereich Agrobusiness + Ressourceneffizienz 140 • BioökonomieREVIER Rheinland 142 • Kompetenzzentrum Transfer der Land- und Ernährungswirtschaft 148 • Future Site InWest 149 • Faktor X 150 • Holzbaucampus Nettersheim 153 • Modellfabrik Papier 154 DIGITALE TRANSFORMATION 156 Projekte im Bereich Digitale Transformation 158 • Aufbau eines Hubs für digitale Geschäftsmodelle mit dem Starterbaustein Reallabor Blockchain 160
EINFÜHRUNG REGION AACHEN – UNSERE VISION 6 7 EINFÜHRUNG VISION 2038
Im Zusammenschluss des Region Aachen Zweckverband als regionale Ent-
ZUKUNFTSVISION FÜR DIE wicklungsgesellschaft haben wir uns gemeinsam mit unseren Mitglieds-
REGION AACHEN 2038 kommunen und den Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft frühzeitig
die Frage gestellt, welchen Beitrag wir leisten können, um den Struktur-
wandel erfolgreich zu gestalten?
WIR GESTALTEN VERÄNDERUNGEN & ENT-
WICKELN INNOVATIONEN – SO WERDEN „Wir gestalten Veränderungen und entwickeln Innovationen – so werden
wir den anstehenden Strukturwandel erfolgreich bewältigen. Dabei werden
WIR DEN ANSTEHENDEN STRUKTURWANDEL wir unsere Versorgung mit bezahlbarer Energie sichern, das Klima schützen
ERFOLGREICH BEWÄLTIGEN. und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze schaffen. All unsere Kräfte wer-
den wir bündeln, um dieses Ziel in der Gemeinschaft der regionalen Akteure
zu erhalten“. Hierauf haben sich die Kreise Düren, Heinsberg und Euskirchen,
DABEI WERDEN WIR UNSERE VERSORGUNG Stadt und StädteRegion Aachen als Region Aachen verständigt. Die Region
Aachen bildet einen zentralen Teil des Rheinischen Braunkohlereviers.
MIT BEZAHLBARER ENERGIE SICHERN, DAS
KLIMA SCHÜTZEN UND QUALITATIV HOCH- Gemeinsam mit unseren Partnern im Rheinischen Revier verfolgen wir die
Ziele, adäquaten Ersatz für Wertschöpfung und Beschäftigung in der Braun-
WERTIGE ARBEITSPLÄTZE SCHAFFEN. kohlewirtschaft zu schaffen, eine neue Lebensqualität durch neue Ordnung
des Raumes für eine klimagerechte Zukunft zu bieten und europaweit rich-
tungsweisend für die Energieversorgungs- und Ressourcensicherheit der
REGIONALE UND ÜBERREGIONALE AKTEURE Zukunft durch die nachhaltige Weiterentwicklung der industriellen Wert-
ARBEITEN DARAN ZUSAMMEN. schöpfungsketten zu werden.EINFÜHRUNG VISION 2038 8 9 EINFÜHRUNG VISION 2038
Wir sind der Überzeugung, dass wir Akteure über kommunale Grenzen Sie zeigen in den Zukunftsfeldern Unsere Projektansätze zeigen:
als Region Aachen auf zwei Feldern hinweg. Der in den achtziger und beispielhaft, wie wirtschaftlicher | die Innovationspotenziale und
über besondere Stärken verfügen, neunziger Jahren des vergangen- und räumlicher Wandel gelingen Branchenkompetenzen der
die zentral dazu beitragen werden, en Jahrhunderts bewältigte Struk- kann. Region Aachen
den Transformationsprozess erfolg- turwandel mit dem Ende der Stein- | wie wir in Kooperation von
reich zu gestalten: kohleförderung hat uns gelehrt, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik
dass wirtschaftliche Dynamik für ZUKUNFTSFELDER: und Zivilgesellschaft Lösungen
1. Die Region Aachen ist eine starke eine Region im Wandel nur in Ko- für wirtschaftliche Dynamik
Forschungs- und Wissenschafts- operation von Wirtschaft, Wissen- schaffen können, die von inter-
region, die ihre Kompetenzen in schaft, Politik und Zivilgesellschaft 1. MOBILITÄT kommunaler bzw. regionaler
Zukunft noch stärker nutzen zu gestalten ist. Die Abstimmung Bedeutung sind
wird. Wir werden anwendungs- über strategisch bedeutende Pro-
2. ENERGIE | Perspektiven für eine Realisierung,
bezogene Erkenntnisse aus den jekte und die Herbeiführung eines 3. GESUNDHEIT da ihre Entwicklung schon weit
Hochschulen und Forschungs- „regionalen Konsenses“ praktizie- fortgeschritten ist
einrichtungen in Wertschöpfung ren wir in der Region Aachen seit
4. GRÜNDUNG | dass sie strukturwirksam sind,
und Arbeitsplätze transferieren. mehr als 30 Jahren und bringen 5. AGROBUSINESS UND d. h. vor allem einen Beitrag zur
Hierbei ist uns die Zusammenar- unsere Erfahrungen mit der Ge- Realisierung von Wertschöpfung,
beit und gemeinsame Entwicklung staltung dieser Kooperationspro-
RESSOURCENEFFIZIENZ Arbeitsplätzen und nachhaltigem
mit unseren Nachbarländern ein zesse ein. 6. DIGITALE Klimaschutz leisten
wichtiges Anliegen. | dass sie einen entscheidenden
MIT „VISION 2038 – PROJEKTE FÜR EIN-
TRANSFORMATION Beitrag zur Erreichung der Ziele
2. In der Region Aachen ist es jahr- EN ERFOLGREICHEN STRUKTURWANDEL“ 7. WEITERE PROJEKTE des „Wirtschafts- und Struktur-
zehntelang gelebte Praxis der PRÄSENTIEREN WIR 45 PROJEKTE AUS programms“ für das Rheinische
Zusammenarbeit verschiedener DER REGION AACHEN. Zukunftsrevier leistenEINFÜHRUNG DAS RHEINISCHE REVIER 10 11 EINFÜHRUNG DAS RHEINISCHE REVIER
Daten und Fakten – Wirtschaftsleistung Daten und Fakten – Tagebaue
| Größtes Braunkohlerevier Europas | Direkte und indirekte Arbeitsplätze | Tagebau Inden
durch den Braunkohle-Abbau: • Genehmigtes Abbaufeld:
| Fläche des Reviers: 20.000 Arbeitsplätze 4.500 ha
ca. 5.000 km2 Neuss
• Aktives Abbaufeld:
Mönchen-
15 % von NRW | Jährlich erzeugte Brutto- gladbach 1.681 ha
Lohn-/Gehaltssumme durch
| Einwohner im Revier: den Braunkohle-Abbau: Heinsberg
Tagebau
Garzweiler
Frimmersdorf
Neurath
RHEIN
| Tagebau Hambach
ca. 2,4 Mio. 700 Mio. € Niederaußem
• Genehmigtes Abbaufeld:
14 % von NRW 8.500 ha
| Auftragsvolumen durch den Tagebau
Hambach
Bergheim • Aktives Abbaufeld:
| Installierte Kraftwerksleistung: Braunkohle-Abbau in der Region: NIEDERLANDE
Tagebau 4.300 ha
10.111 MW 800 Mio. €
Inden
Weißweiler
(RWE an 3.400 Betriebe) Düren | Tagebau Garzweiler
Aachen
• Genehmigtes Abbaufeld:
Euskirchen 11.000 ha
• Aktives Abbaufeld:
3.100 ha
BELGIEN
Rheinisches Revier
Kraftwerke
Region Aachen
0 10 20 30 40 km
Tagebaue im Rheinischen RevierEINFÜHRUNG RHEINISCHES BRAUNKOHLEREVIER 12 13 EINFÜHRUNG REGION AACHEN
Zweckverband
Vom Braunkohlebergbau in Der Region Aachen Zweckverband ist eine von neun Regionalentwicklungsge-
Anspruch genommene Flächen
sellschaften in NRW und ist die regionale Entwicklungsgesellschaft der Kreise
rekultiviert (mit Hochkippe)
derzeitige Betriebsfläche Kreis
Heinsberg
Düren, Euskirchen und Heinsberg, der Stadt Aachen sowie der StädteRegion
zukünftige Betriebsfläche
Aachen mit dem Ziel durch eine enge Kooperation die Entwicklung der Region
Abbaufelder
voranzutreiben.
Großtagebau
Großtagebau in Betrieb Kreis Düren
(genehmigte Betriebsdauer) Stadt
Ehemaliger (Groß-)Tagebau / Aachen Hier wird die Zusammenarbeit der Partner organisiert und für 1,3 Millionen
Grube († Jahr der letzten
Förderung) StädteRegion Einwohner*innen eine gemeinsame Strukturentwicklung für Wirtschaft und
Aachen
Braunkohlenutzung Fachkräfte, Bildung und Kultur, Gesundheit und Infrastruktur gestaltet.
Braunkohlekraftwerk zur
Stromerzeugung
Braunkohlekraftwerk zur Kreis
Fernwärmeversorgung Euskirchen
Braunkohlekraftwerk in
Sicherheitsbereitschaft
Kohleveredelungsbetrieb
Umsiedlungen
umgesiedelter Ort / Siedlung
ehemalige Ortslage
(† Jahr der Abbaggerung)
Ort vor der Abbaggerung
46
Städte & Gemeinden
1,3
Verkehr
Autobahn
ehemalige Autobahn
(abgebaggert)
Autobahn geplant / in Bau Millionen Menschen
Bundes-/Landes-/Kreisstraße
Grubenanschlussbahn
(Nord-Süd-Bahn /
Hambachbahn)
Eisenbahn
© Thomas Römer, Stand 08 / 2018EINFÜHRUNG REGION AACHEN – WIRTSCHAFT 14 15 EINFÜHRUNG REGION AACHEN – WIRTSCHAFT
Leitmärkte der Region Aachen
Textilien Die Region Aachen zeichnet 2,5 % der Bruttowertschöpfung
Hardware Papier und Pappe
Telekommunikation
sich durch hohe F&E-Aufwen-
Chemie, Gummi
Software und IT und Kunststoff dungen der Wirtschaft und 2,0
Glas und Keramik
Handel und Reparatur einen hohen F&E-Personal-
Hochschulen Metall
Forschung und Entwicklung Produktionstechnik
anteil aus. 1,5
Wissenschaftliche und INFORMATIONS- & Reparatur und
technische Dienstleistungen KOMMUNIKATIONS- Installation von
WIRTSCHAFT Maschinen 1,0
Weiterbildung und
Bildungsorganisationen und Ausrüstung
TE
PR HNIK OFF
C ST
OD & E
HU &
NG
0,5
RSC G
UK W
FO LDUN
TIO ER
NS K-
BI
-
0,0
LEITMÄRKTE DER 2007 2009 2011 2013 2015 2017
REGION AACHEN 8,0 F&E-Vollzeitäquivalente je 1.000 Erwerbstätige
GE IRTS SCIE
7,0
W IFE
GIS T &
SU CH NC
L
LO ILITÄ
TIK
NG AF E
6,0
HE T &
B
ITS
MO
Stationäre und Automotive
-
ambulante Versorgung 5,0
Personenbeförderung und
Versicherung Diestleistungen für den
und Verwaltung ENERGIE-, Personenverkehr 4,0
WASSER- & ABFALL-
Herstellung von WIRTSCHAFT Logistik
pharmazeutischen, medizin- 3,0
(techn)ischen Produkten Großhandel
F&E-Aufwendungen der Wirtschaft 2,0
Handel Energieerzeugung und -versorgung Handel, Instandhaltung
Wasserver- und -entsorgung und Reparatur von Kfz
Region Aachen 1,0
Abfallentsorgung und -recycling NRW
0,0
© Eigene Darstellung nach Region Aachen © Eigene Darstellung nach Region Aachen 2007 2009 2011 2013 2015 2017EINFÜHRUNG REGION AACHEN – WIRTSCHAFT 16 17 EINFÜHRUNG REGION AACHEN – WIRTSCHAFT
Prozentuale Veränderung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Anteil der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe (B–C) nach WZ-KLassifikation 2008
zwischen Juni 2009 und Juni 2018 im September 2018
60 in % WZ-Klassifikation 2018 Verarbeitendes 100 in % Reparatur und Installation von
5,1 5,5 Maschinen und Ausrüstung
Gewerbe stark geprägt von:
A Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 3,0 2,7 Herstellung von sonstigen Waren
50 90
2,5 2,9
B;C Bergbau, Verarbeitendes Gewerbe • Maschinenbau (17,5%) 17,5 3,0
Herstellung von Möbeln
D Energieversorgung 14,9 Herstellung von Kraftwagen und -teilen,
40 • Herstellung v. Metall- Fahrzeugbau
E Wasserversorgung, Abwasser- und erzeugnissen (13,2%)
80
Abfallentsorgung und Beseitigung von Maschinenbau
Umweltverschmutzungen • Gummi- und Kunststoff-
30 Herstellung von elektrischer Ausrüstung
F Baugewerbe warenproduktion (10,2%) 70
4,0 4,8 Herstellung von DV-Geräten, elekronischen
G Handel; Instandhaltung und Reparatur und optischen Erzeugnissen
20 • Nahrungs- und Getränke- 4,1 2,9
von Kraftfahrzeugen
industrie (9,4%) 60 13,2 19,8 Herstellung von Metallerzeugnissen
H Verkehr und Lagerei
Metallerzeugung und Metallbearbeitung
I Gastgewerbe • Herstellung von Glaswaren,
10
Keramik, Verarbeitung von Herstellung von Glas, -waren, Keramik,
J Information und Kommunikation
Steinen und Erden (7,8%) 50 Verarbeitung von Steinen und Erden
K Erbringung von Finanz- und 2,5
0 7,8 Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren
Versicherungsdienstleistungen • Papierherstellung (6,7%)
L Grundstücks- und Wohnungswesen 40 4,3 Herstellung von pharmazeutischen
Erzeugnissen
10,2 5,7
-10 M Erbringung von freiberuflichen, wissenschaft-
lichen und technischen Dienstleistungen Herstellung von chemischen Erzeugnissen
A B;C D E F G H I J K L M N O P Q R;S T;U 7,7
30 Kokerei und Mineralölverarbeitung
N Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen
Dienstleistungen 4,6
Herstellung von Druckerzeugnissen,
O Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; 4,6 Vervielfältigung von Ton-, Bild-, Datenträger
2,1
20
Sozialversicherung 6,7
2,8 Herstellung v. Papier, Pappe und Waren daraus
P Erziehung und Unterricht 2,1
Hohe Dynamik in der regionalen 2,1 Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb-
Beschäftigungsentwicklung Q Gesundheits- und Sozialwesen 2,5 und Korkwaren (ohne Möbel)
10 3,7
R;S Kunst, Unterhaltung; Erholung, 10,8
Region Aachen 9,4 Herstellung von Leder, Lederwaren und
sonstige Dienstleistungen Schuhen
NRW
T;U Private Haushalte, Exterritoriale 0 Textil und Bekleidung
Organisationen
© Eigene Darstellung nach NRW.BANK © Eigene Darstellung nach NRW.BANK Region Aachen Nordrhein-Westfalen Nahrung, Getränke, TabakwarenEINFÜHRUNG REGION AACHEN – UNSER BEITRAG ZUM STRUKTURWANDEL 18 19 EINFÜHRUNG DAS RHEINISCHE REVIER UND DIE REGION AACHEN
Der Strukturwandel
| Wirtschaftsstudie Region Aachen
im Jahr 2017
| Projekterfassung, -entwicklung
und -vernetzung seit 2018
| Leitlinien 1.0 für einen erfolg-
reichen Strukturwandel in der
Region Aachen im Oktober 2018
| Leitlinien 2.0 für einen erfolg-
reichen Strukturwandel in der
VISION 2038
Leitlinien für einen erfolgreichen
Region Aachen im April 2019
Strukturwandel 2.0
| Fachbeitrag der Region Aachen
zum Regionalplan Köln im Juni
regionaachen.de
2019
© Region Aachen | Erstellung des Teilkonzeptes
„Innovation und Bildung“ für
das Wirtschafts- und Struktur-
programm (WSP) im November
2019
| Vorsitz des Revierknotens
„Innovation und Bildung“ durch
die Geschäftsführerin der Region
Aachen:
Frau Prof. Dr. Christiane VaeßenEINFÜHRUNG DAS RHEINISCHE REVIER UND DIE REGION AACHEN 20 21 EINFÜHRUNG DAS RHEINISCHE REVIER UND DIE REGION AACHEN
Das Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP) Das Wirtschafts- und Strukturprogramm (WSP)
| Ziele: | Revierknoten: | Zukunftsfelder Energie | Zukunftsfeld Ressourcen | Zukunftsfeld Innovation
• Erhalt von Arbeitsplätzen und • Energie und Industrie und Industrie: und Agrobusiness: und Bildung:
adäquater Ersatz für Wert- Dr. Andreas Ziolek (Energie), • Transformation der • Aufbau eines regionalen, • Entwicklung neuer Wirt-
schöpfung und Beschäftigung Dr. Ron Brinitzer (Industrie) Energie- und Industrieregion intelligenten Ressourcen- schafts- und Technologie-
• Europäische Modellregion für • Agrobusiness und Ressource • Erhalt der Wettbewerbs- systems, das die besonderen strukturen, Technologien
Energieversorgungs- und Res- Jens Bröker fähigkeit Spezifika des Rheinischen und klimafreundlicher
sourcensicherheit durch die • Innovation und Bildung • Ausbau erneuerbarer Reviers und seiner Begabun- Wertschöpfungspfade
nachhaltige Weiterentwicklung Prof. Dr. Christiane Vaeßen Energien, nachhaltiger gen für den Aufbau neuer • Förderung von Forschung,
der industriellen Wertschöp- • Raum Kapazitäten und Speicher Wertschöpfungen nutzt Innovation und Transfer
fungsketten Prof. Christa Reicher, • Aufbau eines regionalen • Neue industrielle Kerne,
• Neue Lebensqualität durch Ralph Sterck Energiemanagement- | Zukunftsfeld Raum und Piloten und Demonstratoren
neue Ordnung des Raums • Infrastruktur und Mobilität systems, Erhöhung der Infrastruktur: • Ausbau der Gründungsinfra-
Dirk Brügge Effizienz und Flexibilisie- • Zukunftsfähige räumliche struktur
• Internationale Bau- und rungsoptionen Transformation des Rhei- • Entwicklung neuer Bildungs-
© Region Aachen Technologieausstellung (IBTA) nischen Reviers inklusive formate und Weiterentwick-
Dr. Reimar Molitor der Infrastruktur vor dem lung der Bildungsinhalte
Jens Grisar Hintergrund der größten
Konversions- und Transfor-
mationsaufgabe in Europa
und drängender Herausfor-
derungen in Klimaschutz
und KlimaanpassungEINFÜHRUNG DAS STRUKTURSTÄRKUNGSGESETZ 22 23 EINFÜHRUNG DAS KOHLEAUSSTIEGSGESETZ
| Beschluss des Deutschen Bundestags
und Bundesrats vom 03.07.2020
| Regelungen zur:
• Beendigung der Braunkohleverstromung
und Reduzierung der Steinkohleverstro-
mung
• Löschung freiwerdender CO2-Zertifikate
• Kompensation für Stromverbraucher im
Fall eines Strompreisanstiegs durch den
Kohleausstieg
• Zahlung eines Anpassungsgeldes an
ältere Beschäftigte im Kohlesektor, um
ihnen den Übergang in den Ruhestand
zu erleichtern
• Verlängerung und Weiterentwicklung des
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, um die
Umrüstung von Kohle auf flexible und
klimafreundlichere Stromerzeugung
zu fördern
© Eigene Darstellung
nach MWIDE,
A. Landsberg,
Auftaktkonferenz,
06.09.2019EINFÜHRUNG PROJEKTE IN UNSERER REGION – THEMEN 24 25 EINFÜHRUNG PROJEKTE IN UNSERER REGION – THEMEN
MOBILITÄT ENERGIE GESUNDHEIT WEITERE
PROJEKTE
Heinsberg
33
34
6 19
5
20
1 2
22 12
7
13 36
3
Düren 11
4 10
21 35 31 14
Aachen 26
30 29
28 9 27
8
Euskirchen 25
AGROBUSINESS GRÜNDUNG DIGITALE
24
32
17 UND RESSOURCEN- TRANSFORMATION
15
16
EFFIZIENZ
23
18
37
Region Aachen
0 10 20 30 40 km © Eigene Darstellung
nach Region Aachen26 27
MOBILITÄT WIR GESTALTEN
VERÄNDERUNGEN
Auf dem Weg zu einer zukunftsorientierten Verkehrsinfra-
struktur und Formen neuer Mobilität soll im Rheinischen
UND ENTWICKELN Revier eine weitgehend klimaneutrale, digital vernetzte
INNOVATIONEN – Verkehrsinfrastruktur geschaffen werden. Diese muss in der
SO WERDEN WIR Lage sein, aufeinander abgestimmte multimodale Mobilitäts-
DEN ANSTEHENDEN dienste bedarfsgerecht anzubieten. Es geht darum, innova-
STRUKTURWANDEL tive und intelligente Lösungen für die urbane und ländliche
ERFOLGREICH BE- Mobilität der Zukunft im Rheinischen Revier zu erforschen,
WÄLTIGEN. zu entwickeln, zu demonstrieren und zu produzieren.
Die Region Aachen wird mit ihren Projekten im Sektor „Mobi-
lität“ den entscheidenden Beitrag dazu leisten, dies für das
Rheinische Revier zu realisieren. In Verbindung von Forschung,
verfügbaren Flächen und der Fähigkeit, interkommunale Lö-
sungen zu realisieren, finden sich in der Region Aachen Raum,
Intelligenz und Spirit für die mobile Zukunft.MOBILITÄT EINFÜHRUNG 28 29 MOBILITÄT EINFÜHRUNG
| RWTH Aachen und Kreis Düren entwickeln gemeinsam den Future Mo- | Zusammen mit dem Projekt tripleM wird in dem Projekt ECO2AIR das ge-
bility Park Aldenhoven und erforschen dort MOBILITÄT DER ZUKUNFT samte Luftfahrt-Ökosystem in Merzbrück und der gesamten StädteRegion
FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM. Rund um das „Aldenhoven Testing Center“ Aachen entwickelt und als zukunftsweisende Industrie sowie die Überfüh-
werden ein interkommunales Gewerbegebiet zur Ansiedlung innovativer rung von Innovationen und Start-ups in die Marktreife unterstützt.
Unternehmen geschaffen und Modellprojekte für die Mobilität der Zu-
kunft im ländlichen Raum in Verbindung zu urbanen Räumen und den | Das Projekt AACHEN–DÜSSELDORF, KORRIDOR FÜR NEUE MOBILITÄT
Forschungsstandorten der Region realisiert. ist ein Forschungsprojekt zur Erforschung und Erprobung von automati-
sierten und vernetzten Fahrzeugen in ländlichen und städtischen Gebieten.
| Das Center for Vertical Mobility im Projekt VERTIKALE MOBILITÄT @
FUTURE MOBILITY PARK ALDENHOVEN wird ein bundesweit einmaliges | Das Projekt BRAIN-TRAIN wird die Wissenschaftsregionen Aachen, Alden-
Kompetenz- und Testzentrum rund um das Thema Vertikale Mobilität und hoven und Jülich durch autonomen Schienenverkehr verbinden, neue,
personentragende und unbemannte Luftfahrzeuge erforschen. emissionsfreie Antriebskonzepte auf Basis von innovativen Wasserstoff-
technologien entwickeln und in der Praxis anwenden.
| Im Projekt tripleM – MODELL MERZBRÜCK MOBIL wird der Flugplatz
Merzbrück zum Forschungsflugplatz, luftfahrtaffinem Gewerbegebiet | Der LÜCKENSCHLUSS ZWISCHEN LINNICH UND BAAL wird die Vernetzung
und multimodalem Mobilitätsknoten. Flächen für Forschungsbauten, die der Kreise Heinsberg und Düren stärken und die Anbindung an das überre-
Ansiedlung von forschungstreibenden Unternehmen und ein modulares gionale Netz ermöglichen.
Technologiezentrum zur Ansiedlung von Start-up- und Spin-off-Unterneh-
men aus der Luftfahrt werden reserviert. Das „Silent Air Taxi“ zum Bei- | Bis zu 60.000 Pendler aus dem Norden der StädteRegion werden mit der
spiel, ein Kleinflugzeug für den Luftverkehr zwischen regionalen Flughä- REGIO-TRAM an die Stadt Aachen angeschlossen – damit leisten wir einen
fen, wird hier entstehen. elementaren Beitrag zur Senkung der Schadstoffemissionen in der Stadt.MOBILITÄT EINFÜHRUNG 30 31 MOBILITÄT EINFÜHRUNG
| Die VOLLREAKTIVIERUNG DER BÖRDEBAHN zwischen Düren und Eus- | Die Projekte H2REVIER und BRENNSTOFFZELLENFERTIGUNG.NRW ent-
kirchen ermöglicht eine Querverbindung zwischen den Hauptstrecken wickeln in Zusammenarbeit eine ganze Wertschöpfungskette von der
Köln–Aachen und Köln–Trier. Herstellung der Brennstoffzellen bis zur Endmontage von Wasserstoff-
fahrzeugen.
| Der EUREGIO RAILPORT wird der zentrale Standort für den Umschlag von
Containern aus den ZARA-Häfen und somit wegweisend für die Logistik | Auch in Euskirchen werden im ÖPNV neue Antriebstechnologien genutzt.
in unserer Region. So wird im Projekt RVK WASSERSTOFF / BIO-ERDGAS die gesamte Fahrzeug-
flotte bis zum Jahr 2030 mit klimaneutralen Antrieben ausgestattet.
| Düren wird zum E-MOBILITÄTSTANDORT. Der Ausbau der Ladeinfrastruk-
tur, die Ansiedlung von Produktionsstätten und weitere Infrastrukturmaß- | Auch die Fahrradfreundlichkeit wird im gesamten Rheinischen Revier durch
nahmen ermöglichen eine zukunftsweisende, nachhaltige und klimaneut- das Projekt RHEINISCHES RADVERKEHRSREVIER verbessert und die An-
rale Mobilitätsorientierung. und Verbindung mittels gut ausgebauter Fahrradinfrastruktur verbessert.
| Auch im schienengebundenen Verkehr stellt sich der Kreis Düren kli- | Der Kreis Euskirchen verfolgt seit langer Zeit das Ziel, sich zum FAHRRAD-
maneutral durch die Nutzung von BRENNSTOFFZELLENFAHRZEUGEN IM FREUNDLICHEN KREIS EUSKIRCHEN zu entwickeln. Ein Teilschritt dafür ist
SPNV-NETZ DÜREN auf und setzt in Zukunft auf den Betrieb der Flotte die Etablierung eines FAHRRADVERLEIHSYSTEMS, sodass v. a. im ländlichen
mit Wasserstoff. Raum, wie der Eifel, keine Notwendigkeit eines MIV für die individuelle
Fortbewegung besteht.
| Das EUREGIO-H2-CENTER wird in Aldenhoven zu einem neuartigen Zent-
rum zur Entwicklung und Produktion von Prüftechnik sowie der Entwick- | Das AUS- UND WEITERBILDUNGSZENTRUM FÜR KLIMANEUTRALE UND
lung und Validierung wasserstoffbasierter Mobilitätskonzepte. DIGITALE MOBILITÄT wird uns die Fachkräfte für die Zukunft der Mobilität
bringen und mit zukunftsweisenden Fähigkeiten für Entwicklung und Um-
setzung neuer Mobilitätskonzepte ausstatten.MOBILITÄT PROJEKTE IM BEREICH MOBILITÄT 32 33 MOBILITÄT PROJEKTE IM BEREICH MOBILITÄT
1. Mobilität der Zukunft für 13. H2Revier – Aufbau einer
den ländlichen Raum Brennstoffzellen-Produktion
2. Future Mobility Park im Rahmen einer wasserstoff-
Aldenhoven mit Center basierten Wertschöpfungskette
Heinsberg
for Vertical Mobility in NRW
6
3. tripleM – Modell Merzbrück 14. Brennstoffzellenfertigung.NRW
5
Mobil – integrative Stand- 15. RVK Wasserstoff / Bio-Erdgas
1
16. Fahrradverleihsystem
2
12 ortentwicklung
7
4. ECO2AIR Economic im Kreis Euskirchen
3
Düren
11
Ecosystem for Air Transport 17. Fahrradfreundlicher Kreis
5. Brain Train
4
Aachen
13 10
Euskirchen
14
9 6. Lückenschluss Linnich–Baal 18. Aus- und Weiterbildungs-
7. Regio-Tram
8
zentrum für klimaneutrale
Euskirchen
8. Vollreaktivierung der und digitale Mobilität
15
17 Bördebahn
16
9. Euregio Railport Gesamtregionaler Bezug
10. E-Mobilitätsstandort Düren | Rheinisches Radverkehrsrevier
18 11. Brennstoffzellenfahrzeuge | Aachen–Düsseldorf, Korridor
im SPNV-Netz Düren für neue Mobilität
12. Euregio-H2-Center
Region Aachen
0 10 20 30 40 km © Eigene Darstellung
nach Region AachenMOBILITÄT MOBILITÄT DER ZUKUNFT FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM 34 35 MOBILITÄT MOBILITÄT DER ZUKUNFT FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM
Automotive-Standort für Spitzentechnologie Automotive-Standort für Spitzentechnologie
| Ansiedlung von Forschungsein- | Leitprojekt eines „Mobilitäts-
richtungen, Automobilherstellern reviers der Zukunft“ im Future
und Zulieferern Mobility Park Aldenhoven
| Schaffung von bis zu | Etablierung einer Modellregion
4.700 Arbeitsplätzen für autonome und ländliche
Mobilität auf dem ehemaligen
| Durchführungsort: Zechengelände Emil Mayrisch
Kreis Düren – Future Mobility und der damit verbundenen
Park Aldenhoven Fläche des Steinkohlekraftwerks
in Siersdorf (40 ha)
| Zeitraum:
06/2020 – 05/2035 | Langfristiges Flächenpotenzial
© Future Mobility Park GmbH bis zu 140 ha
© Future Mobility Park GmbH | Kosten:
120 Mio. € | Interkommunales Gewerbege-
biet der Kommunen Baesweiler,
| Projektpartner: Aldenhoven, Alsdorf und Linnich
• Kreis Düren
• Future Mobility Park GmbH
• RWTH Aachen
Weitere Informationen:
www.campus-aldenhoven.deMOBILITÄT MOBILITÄT DER ZUKUNFT FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM 36 37 MOBILITÄT FUTURE MOBILITY PARK ALDENHOVEN MIT CENTER FOR VERTICAL MOBILITY
Automotive-Standort für Spitzentechnologie Center for Vertical Mobility
| Im Jahr 2014 Eröffnung des | Durchführungsort: | Projektpartner:
Aldenhoven Testing Centers Kreis Düren – Future Mobility • CAE Elektronik GmbH
Park Aldenhoven • Vodafone
| Joint Venture des Kreises Düren • Airbus S.A.S
und der RWTH Aachen | Zeitraum: • FEV Europe
06/2020 – 05/2035 • ATC GmbH
| Testzentrum für Mobilitätsfragen (in drei Phasen) • DocsinClouds GmbH
mit modernen Technologien • fka GmbH
(5G, Galileo) | Bis zu 510 Arbeitsplätze in unter- • DroniQ
schiedlichen Bereichen, zusätz- • Liebherr-Aerospace GmbH
lich ca. 500 im sekundären und
tertiären Umfeld
| Projektantragsteller:
• RWTH Aachen –
Institut für Flugsystemdynamik
© Aldenhoven Testing Center
(außerdem: Institut für Regelungs-
technik, Institut für Kraftfahrzeuge,
Institut für Informatik 11, Institute
for Communication Technologies
and Embedded Systems)
• Future Mobility Park GmbH
• flyXdrive GmbHMOBILITÄT FUTURE MOBILITY PARK ALDENHOVEN MIT CENTER FOR VERTICAL MOBILITY 38 39 MOBILITÄT FUTURE MOBILITY PARK ALDENHOVEN MIT CENTER FOR VERTICAL MOBILITY
Center for Vertical Mobility Center for Vertical Mobility
| Bundesweit einmaliges Kompe- | Anwendungen:
tenz- und Testzentrum rund um • Vertikalstartfähige unbemannte
das Thema vertikale Mobilität Luftfahrzeuge (UAV)
• Hybride UAV für die Unterstüt-
| Personentragende und unbe- zung von Rettungskräften über
© FSD|RWTH Aachen / Kippflügler UAV Neo mannte Luftfahrzeuge von der große Entfernungen
medizinischen Drohne bis zum • Datengewinnung /
Lufttaxi, die vertikalstartfähig Digitale Produktion (Verkehrs-/
sind und einen hohen Automati- Infrastrukturmonitoring)
sierungsgrad aufweisen • Transport von eiligen Gütern © Eigene Darstellung nach FSD|RWTH Aachen
Kompetenzfelder / Industrieanlagen
• Vertikalstartfähige Lufttaxis
| Fokus: (u. a. Test- und Zertifizierungs-
Automatisierte vernetzte Mobilität zentrum, Dubai)
© Deutsche Post AG / Paketkopter • Höhenwindenergieanlagen
| Reallabore und Testfelder für 5G, (Airborne Wind Energy AWE)
Galileo, EMV, AirTaxi und U-Space
(U-Space: Sichere Integration von
unbemannten und bemannten
Luftfahrzeugen in einen gemein-
sam genutzten Luftraum)
© FSD|RWTH Aachen / Volocopter VC200
© FSD|RWTH Aachen / Komponenten AWE AnlageMOBILITÄT TRIPLEM – MODELL MERZBRÜCK MOBIL – INTEGRATIVE STANDORTENTWICKLUNG 40 41 MOBILITÄT TRIPLEM – MODELL MERZBRÜCK MOBIL – INTEGRATIVE STANDORTENTWICKLUNG
Wir vernetzen Luftfahrtforschung und Mobilität Wir vernetzen Luftfahrtforschung und Mobilität
| Projektpartner: | Ansiedlung von mittelständischen Luft-
• FAM GmbH fahrtbetrieben im Umfeld
• Wirtschaft und Wissenschaft
| Betrieb und Entwicklung des Verkehrs-
| Durchführungsort: landeplatz
Verkehrslande- und Forschungs-
flugplatz Merzbrück | Beauftragung eines Masterplans
| Zeitraum: 06/2020 – 05/2030 | Modellregion der regionalen Mobilitäts-
wende durch die Verbindung und Durch-
| Kosten: 50 Mio. € lässigkeit von Schiene, Straße und Luft
| Gesamtentwicklung des Stand- | Zentrale Forschungsthemen:
ortes Aachen-Merzbrück: • Geräusch- und emissionsarmes Fliegen
• Forschungsflugplatz © StädteRegion Aachen • Urban Air Mobility
• luftfahrtaffines Gewerbegebiet • Autonomes und elektrisches Fliegen
© StädteRegion Aachen • multimodaler Mobilitätsknoten • Flugsicherheit
• …
| Kooperation der Lehrstühle für
Luft- und Raumfahrttechnik der | Eröffnung der 1.160 m langen Start-
RWTH Aachen und der FH Aachen und Landebahn am 05.09.2020
| 80 ha Fläche für Wertschöpfung
und ArbeitsplätzeMOBILITÄT ECO²AIR – ECONOMIC ECOSYSTEM FOR AIR TRANSPORT 42 43 MOBILITÄT ECO²AIR – ECONOMIC ECOSYSTEM FOR AIR TRANSPORT
Das Inkubator-Ökosystem für die neue Luftfahrt im Rheinischen Revier Das Inkubator-Ökosystem für die neue Luftfahrt im Rheinischen Revier
| Warum ECO2AIR Economic Eco- • Mobilität der Zukunft ist ohne | Wie unterstützt ECO2AIR die neue prädestiniert, ein maßgeblicher
system for Air Transport? Luftfahrt nicht vorstellbar Luftfahrt im Rheinischen Revier? Luftfahrtstandort der Zukunft
• Luftgestützte Mobilität wird sogar Das Rheinische Revier ist durch sei- zu werden. Es gilt die einmalige
massiv an Bedeutung zunehmen ne exzellenten wissenschaftlichen Chance zu nutzen, ein verzahntes
und gänzlich neue Anwendungs- und wirtschaftlichen Kompetenzen und zukunftsgerichtetes Wirt-
felder, z. B. in Transport und schaftsökosystem ECO2AIR mit
Verkehr oder Gesundheit und mehr als 4.500 Industriearbeits-
Sicherheit erschließen plätzen (sowie weiteren 7.000 in-
• Die Branche steht vor einem direkten und induzierten Arbeits-
umfassenden Wandel und deut- plätzen) aufzubauen, durch:
lichen technologischen Umbrü- • den Aufbau zukunftsrelevanter
chen. Einerseits hin zu nachhal- Produktions-, Entwicklungs-, Test-
tigerem Luftverkehr z. B. durch und Zulassungsinfrastruktur
die Reduzierung des CO2-Foot- • die Koordination und Vernetzung
prints und Lärmemissionen (z. B. der Marktteilnehmer zur gemein-
Elektrifizierung, Hybridantriebe, samen Forschung, Entwicklung,
Wasserstoff, E-Fuels) und ander- Herstellung, Vertrieb und Be-
seits die individuellere Luftfahrt triebs neuer Luftfahrtprodukte
z. B. mit unbemannten Luftfahrt- • die Bereitstellung von Kapital,
systemen, Flugtaxis und Drohnen Beratung und Zugang zu Kunden
• Der Wandel bringt große Heraus- für Start-ups
© e.SAT GmbH
forderungen für die Branche aber • die Aus- und Weiterbildung hoch-
auch enorme wirtschaftliche Chan- qualifizierten Personals
cen für das Rheinische Revier © NMWP Management GmbH / e.SAT GmbHMOBILITÄT ECO²AIR – ECONOMIC ECOSYSTEM FOR AIR TRANSPORT 44 45 MOBILITÄT AACHEN–DÜSSELDORF, KORRIDOR FÜR NEUE MOBILITÄT
Das Inkubator-Ökosystem für die neue Luftfahrt im Rheinischen Revier ACCorD
| Welche Zukunftsfelder adres- | Projektpartner:
siert ECO2AIR Economic Ecosys- • Institut für Kraftfahrzeuge (IKA) – RWTH
tem for Air Transport? Aachen University (Verbundkoordinator)
Zentraler Punkt im Projekt ist die • Institut für Straßenwesen (ISAC)
kontinuierliche Beurteilung von – RWTH Aachen University
Technologie- und Markttrends • e.GO MOOVE GmbH
durch die beteiligten Unterneh- • Ford-Werke GmbH
men und damit einhergehend • Landesbetrieb Straßenbau
eine stetige Neuausrichtung der Nordrhein-Westfalen
Themenschwerpunkte. • PTV Planung Transport Verkehr AG
Begonnen wird mit folgenden • Stadt Aachen
Zukunftsfeldern: • Vodafone GmbH
• Technologien für kleine • ZF Friedrichshafen AG
Luftfahrzeuge © L. Eckstein, 2019 (assoziierter Partner)
• Luftgestützte Mobilität
• Luftfahrtproduktion | Durchführungszeitraum:
• Nachhaltiger Luftverkehr 01/2020 – 09/2021
• Unbemannte Luftfahrtsysteme
(Unmanned Aircraft Systems UAS) | Durchführungsort:
• Luftfahrtsimulatoren • StädteRegion Aachen (50%)
© NMWP Management GmbH
• Test- und Zertifizierung • Kreis Düren (50%)
| Durchführungskosten:
11,11 Mio. €MOBILITÄT AACHEN–DÜSSELDORF, KORRIDOR FÜR NEUE MOBILITÄT 46 47 MOBILITÄT AACHEN–DÜSSELDORF, KORRIDOR FÜR NEUE MOBILITÄT
ACCorD Räumliche und technische Erweiterung des bestehenden Testfelds
| Forschungsprojekt zur Schaffung • Einrichtung einer zentralen | Erweiterung der aktu- | Geplante Projektpartner: | Durchführung:
einer integrierten Entwicklungs- Datenbank, in der alle erfassten ellen Ausbaustufe der • Institut für Kraftfahrzeuge (IKA) • Ausbau der Vernetzung von
umgebung, um automatisierte Daten verarbeitet und gespei- vernetzten Infrastruktur- – RWTH Aachen University Infrastruktursensorik und
und vernetzte Fahrzeuge in Inter- chert werden und für weitere sensorik des Forschungs- (Verbundkoordinator) automatisierten Forschungs-
aktion mit vernetzter Infrastruk- Forschungs- und Entwicklungs- projekts ACCorD um • ACCorD Projektpartner fahrzeugen mit Hilfe von 5G
tur systematisch zu testen und aktivitäten sowie für Simulatio- zentrale Komponenten • Weitere regionale Partner • Entwicklung von Hardwarebe-
abzusichern nen genutzt werden können werden im Zuge eines Förder- schleunigungs-Modulen (FPGAs)
• Konzeption und Implementie- wettbewerbs gefunden zur hocheffizienten infrastruktur-
| Durchführung: rung eines digitalen Zwillings des seitigen Datenverarbeitung
• Aufbau einer Testumgebung, Testfelds als virtuelles Abbild der | Geplanter Durchführungszeit- • Adaption der bisher erprobten
die mithilfe einer Referenzsen- drei Testfeldabschnitte für die raum: 01/2022 – 12/2025 Technologie in ACCorD für den
sorik Verkehrsteilnehmer und Durchführung von Tests in der Aufbau eines flächendeckenden
-umgebung auf den drei Testfeld- Simulation | Geplanter Durchführungsort: kommunalen digitalen Zwillings
abschnitten (Stadt, Land, Auto- • Nutzung der Testumgebung zur • StädteRegion Aachen (50%) • Erprobung automatisierter und
bahn) hochgenau erfasst Validierung und Weiterentwick- • Kreis Düren (50%) vernetzter Shuttles im Rheini-
• Vernetzung mit der Verkehrs- lung neuer Fahrfunktionen für • Weitere Gemeinden bzw. Kreise schen Revier unter Einsatz einer
infrastruktur durch virtuelle automatisierte und vernetzte Ver- kommen evtl. im Rahmen eines eigenen mobilen Leitstelle
Netzbeeinflussung und ver- suchsfahrzeuge öffentlichen Förderwettbewerbs • Erprobung der neuartigen Galileo-
netzte Lichtsignalanlagen zur räumlichen Erweiterung der Technologie (europäisches GNSS)
Testfelder hinzu für den Einsatz in automatisierten
und vernetzten Forschungsfahr-
| Geplante Durchführungskosten: zeugen im Korridor
20 Mio. €MOBILITÄT RAUMERSCHLIESSUNG DURCH ZUSÄTZLICHEN ÖPNV 48 49 MOBILITÄT RAUMERSCHLIESSUNG DURCH ZUSÄTZLICHEN ÖPNV
Brain Train und Lückenschluss Linnich–Baal Brain Train Lückenschluss Linnich–Baal
| Direkte Verbindung der beiden | Jahrelange Initiative der Kreise
Hochschulstädte Aachen und Heinsberg und Düren zur Reakti-
Jülich vierung der Eisenbahnstrecke von
Linnich bis Hückelhoven–Baal
| Anbindung bzw. Verknüpfung der
„Leuchtturmprojekte“ Campus | Bessere Anbindung der wissen-
Aldenhoven und Brainergy Park schaftlichen Einrichtungen, ins-
Jülich besondere in Jülich an die Haupt-
strecke Aachen–Mönchenglad-
| Verknüpfung der Kommunen bach/Düsseldorf + Ruhrgebiet
im Nordkreis Düren mit der
StädteRegion Aachen und dem | Die beiden Kreise sind bereit, die
Oberzentrum Aachen Vorfinanzierung der Finanzmittel
zur Erstellung der Vorplanung (Leis-
| Kosten: 45 Mio. € tungsphasen I–III) zu übernehmen
| Reaktivierung der alten Kreis- | Unterstützung durch den Nah-
bahnstrecke von Jülich nach verkehr Rheinland zur Vorge-
Puffendorf hensweise und über Aufnahme
in aktuellen ÖPNV-Bedarfsplan
| Anbindung nach Aldenhoven/ zur Refinanzierung kommunaler
Siersdorf und Alsdorf Vorleistungen
© Nahverkehr Rheinland GmbH verändert durch Kreis Düren | Kosten: ca. 25 Mio. €MOBILITÄT RAUMERSCHLIESSUNG DURCH ZUSÄTZLICHEN ÖPNV 50 51 MOBILITÄT RAUMERSCHLIESSUNG DURCH ZUSÄTZLICHEN ÖPNV
Regio-Tram Regio-Tram
| Schienengebundene Verbindung | Aktuell Erstellung einer Machbar-
der Kommunen im Aachener keitsstudie durch den AVV
Nordkreis mit der Aachener
Innenstadt | Kosten für Machbarkeitsstudie:
1 Mio. €
| Nutzung bestehender bzw. noch
vorhandener Gleisinfrastrukturen | Aufbau der Machbarkeitsstudie:
auf mehreren Abschnitten möglich • Voranalyse
• Stufe 1 der Machbarkeitsstudie
| Beitrag zur Luftreinhaltung („Quick-Scan“)
• Stufe 2 der Machbarkeitsstudie
| Ergänzung der Euregiobahn (Detaillierung)
| 60.000 Pendelnde täglich | Ergebnisse der Stufe 1 bis
Mitte des Jahres 2020 erwartet
| Verbindung aus dem Aachener
Zentrum über Würselen und
Alsdorf nach Herzogenrath und
Baesweiler
© ACBahn / CC BY-SA
(https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)MOBILITÄT RAUMERSCHLIESSUNG DURCH ZUSÄTZLICHEN ÖPNV 52 53 MOBILITÄT EUREGIO RAILPORT
Vollreaktivierung der Bördebahn Rheinisches Revier als Hinterland für ZARA-Häfen
| Verbindung zwischen Euskirchen und | Projektpartner: | Güterverteilzentrum im
Düren EVS EUREGIO Verkehrs- Industriedrehkreuz
schienennetz GmbH Weisweiler–Inden–Stolberg
| Querverbindung zwischen den Haupt-
strecken „Köln–Aachen“ und „Köln–Trier“ | Durchführungsort: | Machbarkeitsstudie im Jahr 2017
Hauptbahnhof Stolberg
| Seit 15.12.2019 Vorlaufbetrieb | Gesamtfläche von 43,6 ha
(2-Stunden-Takt werktags neben | Kosten:
WE-Betrieb) ca. 50 Mio. €
| Nächster Schritt: Vollreaktivierung | Laufzeit:
01/2022 – 12/2027
| Zuwendungsfähige Kosten für den
Vollausbau: ca. 25 Mio. €
© Kreis Euskirchen
© NRW UrbanMOBILITÄT EUREGIO RAILPORT 54 55 MOBILITÄT E-MOBILITÄTSSTANDORT DÜREN
Rheinisches Revier als Hinterland für ZARA-Häfen Mit E-Mobilität zur zukunftsfähigen Produktionsstätte
Weitere Informationen: | Unterteilung in zwei Phasen | Gemeinsame Strategie
www.evs-online.com der Stadt Düren und der
| Symbiose von fünf Bahnhofs- Gemeinden Kreuzau,
und Gewerbeflächen im Umfeld Merzenich und Niederzier
des Stolberger Hauptbahnhofs
| Kosten:
| Schaffung von bis zu 30 Mio. €
1.700 Arbeitsplätzen
| Standort:
Suchraum „Düren Südost
an der B56n“
© StreetScooter GmbH
© NRW UrbanMOBILITÄT E-MOBILITÄTSSTANDORT DÜREN 56 57 MOBILITÄT BRENNSTOFFZELLENFAHRZEUGE IM SPNV-NETZ DÜREN
Mit E-Mobilität zur zukunftsfähigen Produktionsstätte Modellregion Wasserstoff Kreis Düren
| Erste Maßnahmen: | Entwicklung eines Smarten | Projektpartner: | Ablösung der Dieselzüge durch
• Automobilzulieferer Neapco E-Parkhaus • Kreis Düren wasserstoffbetriebene Züge der
erhöht das Engagement im • Rurtalbahn GmbH (RTB) Firma Alstom
Geschäftsfeld Elektromobilität | Entwicklung, Bau und Betrieb • Beteiligungsgesellschaft
• CAT Recontec als Dienstleister eines Pendlerparkhauses am Kreis Düren mbH (BTG) | Am zentralen Standort am
der Automobillogistik vorhanden Bahnhof Düren • Nahverkehr Dürener Nordbahnhof:
mit einer Fläche von 17 ha und Rheinland GmbH (NVR) • Planung und Verstandortung
Lagerfläche von max. 6.000 Fahr- | Verbindung von Valet Parking, © Kreis Düren • Alstom Transport einer H2-Tankstelleninfrastruktur
zeugen E-Mobilität, eCar-Sharing und Deutschland GmbH • Anschaffung der Tankstellen-
• Elektrisierung des MIV + Lade- innovativen digitalen Handels- infrastrukur
infrastruktur als Maßnahme und Servicemodellen | Durchführungszeitraum: • Anschaffung von dreis Wasser-
im „Green City Plan“ 10/2020 – 09/2033 stoffzügen der Firma Alstom der
• Bereits 240 Ladesäulen bei | Energiebereitstellung durch neuesten Generation
30 Unternehmen vorhanden Photovoltaik-Anlagen auf dem | Kosten: • Betrieb der Wasserstoffzüge
• Aufbau von E-Mobilitätsstationen Dach und an den Fassaden ca. 45,75 Mio. €
an SPNV-Haltestellen | Erste Fahrt eines Wasserstoff-
| Ziel: | Standort: zuges im Kreis am 18.02.2020
Senkung der NOx-Belastung Kreis Düren
in Düren durch Reduzierung
des MIV der Pendler
| Kosten:
10 Mio. €MOBILITÄT EUREGIO-H2-CENTER 58 59 MOBILITÄT EUREGIO-H2-CENTER
| Projektpartner: | Entwicklung und Errichtung eines • Konzeptionierung und Aufbau
• FEV Europe GmbH neuartigen Zentrums zur Entwick- einer Tankstellenanlage mit öf-
• FEV STS GmbH lung und Produktion von Prüf- fentlichem Zugang, Versorgung
• RWTH Aachen technik sowie der Entwicklung für Versuchsfahrzeuge, Einrich-
• Weitere Partner und Validierung wasserstoff- tungen zum Test von neuen
basierter Mobilitätskonzepte Hard-/Softwarekomponenten
| Durchführungsort: • Aufbau eines Prototypen-Brenn- im Tankvorgang
Aldenhoven stoffzellentestsystems als Ent- • Entwurf und Aufbau einer Prüf-
wicklungswerkzeug für Mess- und halle mit Komponenten und
| Zeitraum: Prüftechnikproduktion sowie Systemprüfständen:
01/2021 – 12/2026 „Proof of Concept“ für das ge- BZ-Einzelzellen, -Stack, -System,
plante Entwicklungszentrum BOP-Komponenten, Batterien,
| Kosten: • Auslegung und Aufbau einer DC/DC-, DC/AC-Wandler, E-Moto-
90 Mio. € (70 Mio. € Förderung) Wasserstoffversorgung: Netz- ren und H2-Verbrennungsmotoren
nach aktuellem Planungsstand dienliche, regenerative Wasser- • Auslegung eines Fahrzeugrollen-
stofferzeugung und Speicherung prüfstandes sowie einer Werk-
| Ansprechpartner: am Standort statt zum Aufbau von Prototypen
Dr. Thorsten Schnorbus, (Wind, PV – Elektrolyse – Druck- und zur Messvorbereitung sowie
Dimos Gatidis M.A. speicher – Rückverstromung) für Kleinserien zur Unterstützung
• Projektierung und Aufbau für des Markthochlaufs
Prüfeinrichtungen für wesent-
liche Infrastrukturkomponenten
wie Druckspeicher und Elektro-
lyseureMOBILITÄT EUREGIO-H2-CENTER 60 61 MOBILITÄT H2REVIER
Aufbau einer Brennstoffzellen-Produktion im Rahmen einer
wasserstoffbasierten Wertschöpfungskette in NRW
| Center Concept: | Targets: | Durchführungsort:
Euregio H2-Center • Service center for the • Düren
automotive industry
| Scope: • Training center for | Durchführungszeitraum:
• H2-production from H2-technologies and handling • 03/2021 – 02/2024
renewable energy sources • Multiplier for the expansion (in Planung)
• Integration of energy storage of H2- technologies
systems for electricity and H2 | Ansprechpartner:
• Fuel cell development and testing • Peter Ayvaz
• Fuel cell component testing
• Test system development and | Projektpartner:
production • Production Engineering of
E-Mobility Components (PEM)
der RWTH Aachen
• Zentrum für Brennstoffzellen-
Technik (ZBT) GmbH
• Alternative Energy driven
solutions GmbH
• PEM Aachen GmbH
• Neapco Europe GmbH
© FEV Europe GmbHMOBILITÄT H2REVIER 62 63 MOBILITÄT H2REVIER
Aufbau einer Brennstoffzellen-Produktion im Rahmen einer Aufbau einer Brennstoffzellen-Produktion im Rahmen einer
wasserstoffbasierten Wertschöpfungskette in NRW wasserstoffbasierten Wertschöpfungskette in NRW
| Aufbau einer Produktion für | Starke Senkung der Kosten
Brennstoffzellen-Gesamtsysteme pro Einheit durch Aufbau der
im Rheinischen Revier mit dem Serienproduktion
Fokus auf der Endmontage und
Fahrzeugintegration | Aufbau von fünf Prototypen-
Gesamtsystemen sowie
| Verbundprojekt für die anwen- Integration in Fahrzeuge
dungsnahe Produktionsforschung
bis hin zu einer Brennstoffzellen-
gesamtsystemproduktion im
Rheinischen Revier
| Planung einer nachhaltigen, ska-
lierbaren Produktionsserie, die in
NRW wirtschaftlich arbeiten kann
und mit einer Produktion von
bis zu 2.000 Fahrzeugen pro Jahr
ausgebaut werden soll
© PEM RWTH AachenMOBILITÄT H2REVIER 64 65 MOBILITÄT BRENNSTOFFZELLENFERTIGUNG.NRW
Aufbau einer Brennstoffzellen-Produktion im Rahmen einer Projektübersicht
wasserstoffbasierten Wertschöpfungskette in NRW
| Ansprechpartner:
• Dr. Christoph Baum
| Durchführungsort:
• Düren
| Durchführungszeitraum:
• 06/2020 – 05/2025
| Projektpartner:
• Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnologie IPT
• Forschungszentrum Jülich
• Zentrum für Brennstoffzellen-
Technik ZBT GmbH
© PEM RWTH Aachen
• WIN.DN Wirtschafts- und
Innovationsnetzwerk Düren
• Werkzeugmaschinenlabor (WZL)
RWTH AachenMOBILITÄT BRENNSTOFFZELLENFERTIGUNG.NRW 66 67 MOBILITÄT BRENNSTOFFZELLENFERTIGUNG.NRW
Projektinhalte Ergänzung des Projekts H2Revier
Projektverlauf: 2020 – 2025
| Planung einer durchgän- | Realisierung der Wertschöpfungs- | Stetige und effiziente Weiter-
gigen Wertschöpfungs- kette durch den Aufbau einer entwicklung der eingesetzten
kette zur Produktion von Versuchslinie zur Herstellung von Produktionstechnologien sowie
Brennstoffzellenstacks Brennstoffzellenstacks die Umsetzung neuer System-
unter Beachtung aller • Beschaffung der benötigten konzepte
qualitäts- und kostenre- Produktionsanlagen • Identifikation von
levanten Schritte • Aufbau der Versuchslinie Innovationspotentialen
• Produktdesign des am Standort Düren • Entwicklung neuer
Brennstoffzellenstacks • Ramp-Up und Produktion Produktionstechnologien
• Auswahl und Verkettung der Brennstoffzellenstacks • Übertragung der
geeigneter Produktions- Innovationen in die
technologien Versuchslinie
• Fabrikplanung
© Fraunhofer IPT / WZL der RWTH Aachen
© Eigene Darstellung nach Fraunhofer IPT / WZL der RWTH AachenMOBILITÄT BRENNSTOFFZELLENFERTIGUNG.NRW 68 69 MOBILITÄT RVK WASSERSTOFF / BIO-ERDGAS
Scope des Projekts
| Umfang und Ziele: | Pilotlinie: | Im Jahr 2020 werden insgesamt 37 hoch-
• Durchführungszeitraum: • Planung und Simulation moderne Brennstoffzellenbusse in Betrieb
2020 – 2025 der Pilotlinie genommen
• Schaffung von Arbeitsplätzen • Betrieb und Weiterentwicklung
• F&E in Kooperation mit Unter- • Inbetriebnahme der Pilotlinie | Damit verfügt die RVK über die größte
nehmen aus der Region • Ökonomische Bewertung der Brennstoffzellenbusflotte in Europa
Pilotlinie
| Konzeption Brennstoffzelle: | Zusätzlich werden zwei Wasserstofftank-
• Konstruktion einer Referenzzelle | Industrielle Kompetenzträger stellen auf Betriebshöfen der RVK errichtet
• Auswahl und Verkettung von der Region:
Produktionstechnologien • Neapco Europe GmbH | Unternehmensziel:
• Beschaffung von Materialien • e.GO REX GmbH Ab 2030 nur noch klimaneutrale
• Ableitung von Anforderungen • Center Fuel Cell Industrialization Fahrzeuge im Einsatz
• Coatema Coating
| Produktionsanlagen: Machinery GmbH | Die RVK setzt derzeit 23 Bio-Erdgas Busse
• Innovative Weiterentwicklung • Precors GmbH im Kreis Euskirchen ein
der Produktionsanlagen • polyscale GmbH & Co. KG
• Digitalisierung der • Gräbener Maschinentechnik | Zur Betankung wurde eigens dafür eine
Produktionsanlagen GmbH & Co. KG Erdgas-Tankstelle auf dem RVK-Betriebs-
• Beschaffung der Produktions- © Regionalverkehr Köln GmbH hof in Euskirchen errichtet
anlagen
| Geplant ist bis 2023 die komplette Um-
stellung der Bus-Flotte in Euskirchen auf
ErdgasbusseMOBILITÄT RHEINISCHES RADVERKEHRSREVIER 70 71 MOBILITÄT RHEINISCHES RADVERKEHRSREVIER
| Projektpartner: | Kosten: • Entwicklung „schneller“ Rad-
• Zweckverband LANDFOLGE Schätzung für Gesamtprojekt wegeverbindungen z. B. für
Garzweiler ca. 400.000.000 € Pendler*innen
• Alle Gebietskörperschaften • Projektphase 1 • Anbindung des Radverkehrs
des Rheinischen Reviers ca. 200.000 € an Mobilitätsknoten (Mobil-
• Kooperationen mit weiteren rele- • Projektphase 2 stationen), z. B. als Zubringer
vanten Partnern (z. B. touristische ca. 122.000.000 € u. a. zum ÖV
Organisationen, Baulastträger) • Projektphase 3 • Schaffung und Wiederherstellung
ca. 280.000.000 € von Radwegen rund um Tage-
| Durchführungsort: baue/Anbindung neuer Standorte
Gesamtes Rheinisches Revier | Stärkung des Radverkehrs (Fokus
Alltagsverkehre, Synergien mit | Senkung von Emissionen als
| Zeitraum: touristischen Verkehren) als regionaler Beitrag zum Klima-
Gesamtprojekt 2020 – 2040 Beitrag für ein zukunftsfähiges und Umweltschutz
• Projektphase 1 Mobilitätssystem mit folgenden
„Konzeptionierung“ Schwerpunkten: | Beitrag zur Attraktivitätssteige-
04/2020 – 06/2021 • Aufbau eines gesamtregionalen rung des Rheinisches Reviers für
© Region Aachen/Fabian Müller-Lutz
• Projektphase 2 Radverkehrsnetzes (als Start- Privatpersonen/Arbeitnehmer*in-
„Netzwerkmanagement & projekt im Sofortprogramm) nen und Unternehmen durch
Umsetzung“ • Entwicklung geeigneter, inno- verbesserte Regionserschließung
07/2021 – 12/2026 vativer, komfortsteigernder
• Folgephase 3 Radverkehrsangebote für das | Verbesserung öffentlicher Ver-
„weitere Umsetzung & Ausbau“ Rheinische Revier kehrsinfrastruktur als Beitrag für
2027 – 2040 eine zukunftsfähige RegionMOBILITÄT FAHRRADVERLEIHSYSTEM IM KREIS EUSKIRCHEN 72 73 MOBILITÄT FAHRRADVERLEIHSYSTEM IM KREIS EUSKIRCHEN
„Eifel-E-Bike“
| Idee: | Überlegungen zur
Ausweitung des RVK-E-Bike Ausweitung auf die Region
Projektes auf den übrigen Kreis
| Kosten:
| Projektskizze eingereicht beim ca. 1,3 Mio. €
Landeswettbewerb „Modell-
vorhaben innovativer ÖPNV im
ländlichen Raum“
| Innovative Ansätze:
• „Dorfräder“ (nicht nur Stationen
an SPNV-Halten, sondern virtuelle
Stationen in den Dörfern; Nutzung
im Dorf)
• Verknüpfung mit Thematik
Mobilstationen
• Verweis auf Gutachten
„Einrichtung eines touristischen
Fahrradverleihsystems“ © Regionalverkehr Köln GmbH
(Spiekermann/DKC, Endbericht
Februar 2019, Auftraggeber:
Nahverkehr Rheinland GmbH)Sie können auch lesen