03/18 MÖWI-ZYTIG - GEMEINDE-NACHRICHTEN BADI-ZELTNACHT LEHRPERSONEN BIBLIOTHEK CHOO KULTUR SCHNIDER AG PORTRÄT MARIO THÜRIG - GEMEINDE ...
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03/18 MöWi-Zytig Gemeinde-Nachrichten 2 Badi-Zeltnacht 5 Lehrpersonen 14 Bibliothek 22 Choo 27 Kultur ab 29 Schnider AG 40 Porträt Mario Thürig 43
Gemeinde
Aus dem Gemeinderat
Legislaturziele auf der Homepage er- Gemeindeversammlungsthemen für Wiehnachtsmärt auf dem Schloss
sichtlich 19.11.2018 Wildegg
An dieser Stelle weist der Gemeinderat Die nächste Gemeindeversammlung fin- Der Wiehnachtsmärt findet dieses Jahr
gerne nochmals auf seine Legislaturziele det am Montag, 19.11.2018 statt. Wel- am 7. und 8. Dezember 2018 wieder
2018-2021 hin, welche auf der Home- che Themen, nebst den üblichen Trak- in der bezaubernden Atmosphäre von
page ersichtlich sind. Am letzten MöWi- tanden Protokoll und Budget, vorgelegt Schloss Wildegg statt. Traditionsgemäss
Samstag vom 22.09.2018 wurde über werden, wird der Gemeinderat nach den werden die Tore am Freitag um 17 Uhr
diese Absichtserklärung des Ratskollegi- Herbstferien definitiv festlegen. Anfangs geöffnet. Alle Einwohnerinnen und Ein-
ums ausführlich informiert. Nehmen Sie November werden die Botschaftsbüch- wohner sind zum vorweihnachtlichen
sich Zeit, die Legislaturziele durchzule- lein den Stimmbürgerinnen und Stimm- Treff auf dem Schloss Wildegg mit vielen
sen und diskutieren Sie mit! bürgern zugestellt. Lichtern, Düften und weihnächtlichen
Klängen ganz herzlich eingeladen. Be-
Richtlinien für die ökologische Umge- Erfolgreiche Lernende achten Sie das Programm, welches in
bungsgestaltung beachten Vanessa Gut hat Mitte August ihre drei- alle Haushaltungen zugestellt wird.
Bei einer Baugesuchseingabe sind die jährige kaufmännische Ausbildung er-
neuen Richtlinien für die ökologische folgreich abgeschlossen. Sie wird noch
Umgebungsgestaltung zu beachten. bis Ende Jahr auf der Gemeindeverwal-
Gärten und Grünanlagen stehen in ei- tung tätig sein. Seit Anfangs August hat
ner engen Wechselbeziehung mit Ge- Cedric Hänni, Lenzburg, seine Ausbil-
bäuden und bestimmen massgeblich dung begonnen.
den Charakter und die Wohnqualität
eines Grundstücks und eines Quartiers. Neue Mitarbeiterin gewählt
Sie übernehmen darüber hinaus wich- Als Nachfolgerin von Antonela Bubalo-
tige Funktionen des ökologischen Aus- vic hat der Gemeinderat als neue Stell-
gleichs. Die Umgebungsgestaltung wird vertreterin der Leiterin Steuern Sandra
bei Bauvorhaben leider oft vernachläs- Moor, Vordemwald, gewählt. Sie wird
sigt. Deshalb wurden in den §§ 69 bis ihre Stelle am 01.11.2018 antreten.
72 der neuen Bau- und Nutzungsord- HERBSTSAMMLUNG
nung die Anforderungen daran erhöht. Kurzfilmwettbewerb für Jugendliche PRO SENECTUTE 2018
So sind Strassenräume mit Grünflächen Die Stiftung PRO SENECTUTE enga-
Was macht Möriken-Wildegg für dich
und Bäumen zu gestalten. Bevorzugt giert sich mit unermüdlichem Enga-
aus? Welcher Ort gefällt dir am besten
werden einheimische Gehölze mit öko- gement um die Bedürfnisse von Men-
im Dorf? Welches Thema in der Gemein-
logischer Qualität. Für die Auslegung schen im Alter. Damit diese Instituti-
de beschäftigt dich am meisten? Diese
und als Hilfestellung für Bauherrschaften on die vielfältigen Dienstleistungen
Fragen gilt es zu beantworten, wenn
und Projektierende hat der Gemeinderat erfüllen kann, ist sie unter anderem
im Rahmen des Unicef-Labels „Kinder-
jetzt Richtlinien erlassen, welche auf der auf Spenden aus der Bevölkerung an-
freundliche Gemeinde“ ein Kurzfilm-
Gemeindehomepage ersichtlich sind. gewiesen.
wettbewerb für Jugendliche durchge-
führt wird. Unter der Leitung von Tatjana In Möriken und Wildegg wird die
Impressum Steinbichl, Choo-Leiterin, wurden bis Herbstsammlung immer noch persön-
28.09.2018 alle Jugendlichen zum Mit- lich und von Tür zu Tür durchgeführt,
Herausgeber: Gemeinderat,
machen animiert. Die Filme dürfen ma- ganz nach dem Motto jeder Batzen
5103 Möriken-Wildegg
ximal 1 Minute lang sein. Gefilmt wird zählt. Ein Team von mehr als 20 frei-
Redaktionsteam: mit dem Handy oder anderen digitalen willigen SammlerInnen wird von Mitte
Chioru Pascal, Christen Markus, Kameras. Ein Teil der Resultate wird der September bis Ende Oktober bei Ihnen
Degiampietro Silvio, Frey Marc, Öffentlichkeit präsentiert. anklopfen und um einen Beitrag bitten.
Schenk Beat PRO SENECTUTE Aargau verwendet
Anschrift der Redaktion: Abonnement all diese Beiträge vollumfänglich zu
Gemeindekanzlei, Gunsten der Sozialarbeit in unserem
5103 Möriken-Wildegg Auswärtigen Interessenten und Bezirk.
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Telefax 062 887 11 55 wird die Dorfzeitung zum güns- Jahr die traditionelle Sammlung un-
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Auflage: 2200 Exemplare Susanne Schaad und Ruth Looser für
Ausgabe 4/2018: 20.12.2018 Möriken-Wildegg gerne Möriken
Redaktionsschluss: 09.11.2018 entgegen. Lilo Hunkeler für Wildegg
2Gemeinde
Aus dem Gemeindehaus
Verkauf von Birnel Häckseldienst Verwenden Sie bitte für die Bezahlung
Seit 1915 vertreibt die Winterhilfe Birnel Für diejenigen Einwohner von Möriken- der Steuern 2018 nur die dafür ab-
und finanziert mit dem Nettoerlös einen Wildegg, die das Baum- und Strauch- gegebenen Einzahlungsscheine. Wir
Teil ihrer Tätigkeiten. Die Gemeinde schnittmaterial im eigenen Garten danken Ihnen, dass Sie die Kantons-
Möriken-Wildegg unterstützt diese Akti- wiederverwenden möchten, stellt die und Gemeindesteuern 2018 bis zum
on seit Jahren. Birnel ist ein reines Natur- Gemeinde einen Häckseldienst zur Ver- 31.10.2018 begleichen.
produkt ohne Konservierungsstoffe und fügung. Das Häckselgut muss in jedem
ist beinahe unbeschränkt haltbar. Der Fall zurückgenommen werden. Es sind Steuern
Winterhilfe-Birnel wird zu 100 Prozent dafür genügend grosse Behälter bereit- Vielen Dank für die eingereichten Steu-
aus Schweizer Mostbirnen gewonnen, zustellen. ererklärungen 2017.
die auf Hochstammbäumen wachsen. Der Häckseldienst findet statt am Don- Sobald die Steuererklärungen 2017 vor-
Diese Hochstammbäume sind gefährdet, nerstag, 1. November 2018, ab 07.30 lagen, wurden die provisorischen Steu-
weil sie nicht mehr rentabel bewirtschaf- Uhr. erfaktoren 2017 überprüft und allenfalls
tet werden können. Da sie den wichtigen angepasst. Die provisorische Steuer-
Anmeldungen für diesen Häckseldienst
Lebensraum für verschiedene Vogelarten rechnung 2018 jedoch nicht. Wenn
sind bis Dienstag, 30. Oktober 2018,
bieten, trägt dieses Birnel auch das Bird- sich im Jahr 2018 massive Änderungen
12.00 Uhr, an die Regionalen Techni-
Life-Zertifikat. im Einkommen ergeben, bitten wir um
schen Betriebe, Hardring 12, 5103 Wil-
degg, Telefon 062 887 80 60, zu rich- Mitteilung per Post oder per Mail (steu-
BIRNEL kann in folgenden Einheiten be- ern@moeriken-wildegg.ag.ch). Die An-
ten. Das Häckselgut ist an einem für die
zogen werden: passungen können bis anfangs Novem-
Maschine gut zugänglichen Platz an der
Rein natürliches Birnel Strasse zu deponieren. Nach Möglichkeit ber 2018 noch vorgenommen werden.
250 g Dispenser zu CHF 4.20 ist das Material nach der Dicke der Äste Spätere Rückmeldungen werden aus
500 g Glas zu CHF 6.50 aufzuteilen, da dies die Arbeit erleichtert. buchhalterischen Gründen nicht mehr
1 kg-Glas zu CHF 10.60 Bei regnerischem Wetter ist das Materi- berücksichtigt.
5 kg-Kessel zu CHF 46.00 al etwas abzudecken. Die Bevölkerung Bitte beachten Sie: Lehrabgänger 2017
12.5 kg-Kessel zu CHF 105.00 wird eingeladen, von dieser Dienstleis- haben meistens im 2018 ein volles Er-
Die Bestellungen sind bis Mittwoch, 31. tung regen Gebrauch zu machen. werbseinkommen. Die provisorische
Oktober 2018, an das Gemeindebüro Steuerrechnung 2018 basiert jedoch auf
Möriken-Wildegg, 5103 Möriken, Tel. Finanzen dem Lehrlingseinkommen. Um keine
062 887 11 11, kanzlei@moeriken-wil- Im September erhalten Sie die Verfall- unliebsame Überraschung bei den defi-
degg.ag.ch, zu richten. Die gewünschte anzeige für die provisorischen Kantons- nitiven Steuern zu erleben, bitten wir um
Menge kann nach Eingang der Lieferung und Gemeindesteuern des laufenden Mitteilung des aktuellen Erwerbseinkom-
gegen Barbezahlung auf der Gemein- Jahres. Es wird Ihnen angezeigt, was Sie mens 2018. So kann die provisorische
dekanzlei abgeholt werden. bereits bezahlt haben oder was Ihrem Steuerrechnung 2018 angepasst werden.
Konto gutgeschrieben wurde. Der Rest- Danke für Ihre Mithilfe.
Trottenbetrieb geöffnet betrag ist per 31. Oktober 2018 zu be-
Der Trottenbetrieb an der gleichen.
Zehntengasse 14 in Möri- Eine fristgerechte Bezahlung lohnt sich,
ken wurde am Samstag, 18. denn ab dem 1. November 2018 wird
August 2018, bereits wie- auf dem noch offenen Betrag ein Ver-
der eröffnet. Anmeldungen zugszins von 5,1 % berechnet. Offene
zum Pressen nimmt Trot- Steuern werden im November gemahnt.
tenmeister Walter Bürki unter Tel. 062 Besteht im Januar 2019 noch ein Aus-
893 32 14 oder Natel 079 657 74 23 stand, kann die Forderung ohne weitere
gerne entgegen. Geöffnet ist die Trotte Vorankündigung betrieben werden.
jeweils samstags von 9.00 bis 17.00 Uhr. Zu viel bezahlte Steuern werden mit der
Dann gibt es auch frischen Most sowie Veranlagung und definitiven Abrech-
pasteurisierten Saft zu kaufen. nung mit Zins zurückbezahlt oder an
eine andere Steuerforderung angerech-
Aktion Saubere Aareufer Aarau-Brugg net. Der Zins für Überzahlungen ist im
Am 20. Oktober 2018 findet die Akti- Jahr 2018 noch 0,1 %.
on Saubere Aareufer Aarau-Brugg statt. Ist eine gänzliche Bezahlung der offenen
Treffpunkt ist um 8.45 Uhr beim Park- Steuern bis Ende Oktober 2018 nicht
platz der ARA Wildegg. Verschiedene möglich, wenden Sie sich an das Per-
Fischerclubs führen diese Aktion zum sonal der Abteilung Finanzen. Auf diese
Wohle der Gewässer durch. Helfer sind Weise kann in der Regel eine Lösung ge-
willkommen. funden werden.
3Gemeinde
Erteilte Baubewilligungen vom 15. Mai bis 27. August
Wipf Hans-Peter, Gloor Marcel, Flammorama Immobilien AG,
Lägernstrasse 4, 8162 Steinmaur Winterleweg 8, Möriken Bruneggerstrasse 29 A, Möriken
Parz. 474, Lindibodenweg 3 Parz. 1473, Winterleweg 8 Parz. 661, Bruneggerstrasse 29 A
Anbau Garage, Umnutzung Poolhaus Anbau Unterstand, Verlängerung Schopf Lukarne, Kamin, 2 Dachfenster, Fenster
bei Giebel
Hesse Frederic und Natalie, Gehren AG / Melu AG,
Schürlimattring 64, Wildegg Hübelweg 17 / Bruneggerstrasse 45, Gross Andreas und Astrid,
Parz. 2366, Schürlimattring 64 Möriken Tannhübel 7, Möriken
Aufstockung Einfamilienhaus Parz. 730 /731, Alpweg 2 / Brunegger- Parz. 2433, Tannhübel 7
strasse 45 Pool, Wärmepumpe, Gartenänderung
MRT-Immobilien AG, Rückbau alte Kranhalle
Bannhaldenweg 25, Lenzburg Jura-Cement-Fabriken AG,
Parz. 1508, Zurlindenstrasse 8 Baumgartner Urs und Barbara, Talstrasse 13, Wildegg
Aussen- und Innendämmung Birchweg 10 A, Möriken Parz. 1163, Fabrikareal
Parz. 2086, Birchweg 10 A Ersatz Personenlift an Rohmaterialhalle,
Kuse Martin und Kühni Kuse Ursula, Balkonverglasung einseitig Geb. Nr. 975
Unteräschstrasse 27, Möriken
Parz. 1347, Winterleweg 6 Kilchenmann Marc und Andrea, Grossmann Markus und Marita,
Einfamilienhaus, Carport Bergackerstrasse 3, Möriken Altstrasse 21, Möriken
Parz. 1890, Bergackerstrasse 3 Parz. 2306, Altstrasse 21
Bryner-Gerber Martha, Dachlukarne, Naturstein-Palisaden, Gartenmauer
Lindibodenweg 2, Möriken Sichtschutz, Sitzplatzvergrösserung, mit
Parz. 472, Lindibodenweg 2 Natursteinmauer, Geländeterrassierung Heimvorteil AG,
Unterstand Seehalde 21, 6243 Egolzwil
Printzen Gert, Parz. 2495, Oberäschstrasse 10
Schärer-Weber Ulrich, Klausenweg 1, Möriken Sichtschutzwand
Züriacker 1 A, Möriken Parz. 206, Klausenweg 1
Parz. 1912, Balkonverglasung unbeheizt Beton-Fertiggarage
Egger-Umbricht André und Martina, Landis Bruno,
Chriesirain 5, Möriken Othmarsingerstrasse 32, Möriken
Parz. 2234, Chriesirain 5 Parz. 991, Othmarsingerstrasse 32
Wintergarten Wärmepumpe
Gehren AG, Fuchs Thomas und Jeannette,
Hübelweg 17, Möriken Unteräschstrasse 28, Möriken
Parz. 731, Alpweg 2 Parz. 1265, Unteräschstrasse 28
Einstellhalle für LKW Dachfenster, Spielturm
MALERGESCHÄFT BRYNER AG
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ACKERWEG 10 | 5103 MÖRIKEN FAX 062 893 46 66 WWW.BRYNERAG.CH
4Gemeinde
Zeltnacht am 10. August in der Badi
An einem der kühlsten Abende dieser Sommerferien versammelten sich kleine und grosse Zeltnachtfans in der Badi und ver-
wandelten das Gelände in einen bunten Campingplatz.
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6Gemeinde
Jugendfest 2019: Und das Motto ist ...
90 Mottovorschläge für das nächste Jugendfest hat die Ju-
gendfestkommission gesammelt. Die Abstimmung über das
Gewinnermotto gestaltete sich als Kopf-an-Kopf-Rennen.
Zwei Wochen lang sammelte die Jugendfestkommission im
April Vorschläge für das Motto des kommenden Jugendfestes
der Kreisschule Chestenberg, das vom 28. bis 30. Juni 2019
stattfinden wird. Und wie sich gezeigt hat, liessen die Einwoh-
nerinnen und Einwohner der Gemeinden Brunegg, Holder-
bank und Möriken-Wildegg ihrer Kreativität freien Lauf. Genau
90 Mottovorschläge gingen ein. Darunter viele sportliche wie
«Turnen» oder «Wir bewegen uns», zukunftsbewusste wie «In
the Year of 2525», aber auch ganz selbstlose wie «Europapark
Ticket für jeden».
«Es hat uns sehr gefreut, dass sich die drei Gemeinden so rege
an der Mottofindung beteiligt haben», sagt Roland Lustenber-
ger, der Präsident der Jugendfestkommission. «Nie hätten wir
mit so vielen Vorschlägen gerechnet.»
Aus 90 mach 7
Aus den 90 Mottovorschlägen wählte die Jugendfestkommis- Zuerst wird dieses aber gewissermassen weitergereicht an Pas-
sion sodann 7 aus und machte sich mit diesen auf den Weg cal Riederer. Er ist Fachlehrer für Bildnerisches Gestalten und
an die Gemeindeversammlungen in Brunegg, Holderbank und Werken an der Kreisschule Chestenberg und wird mit seinen
Möriken-Wildegg. Denn nun war es an den Gemeindebevöl- Klassen ein zum Motto passendes Sujet gestalten. Dieses wird
kerungen, eine Mottowahl durchzuführen. «Die Jugendfest- der Bevölkerung voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres
kommission wurde an allen Gemeindeversammlungen herz- vorgestellt werden.
lich empfangen», sagt Roland Lustenberger. «Das Engagement Auch für die Jugendfestkommission geht die Arbeit unterbruch-
der Kommission und die Einbindung der Bevölkerung in die los weiter. «Die Ausarbeitung des Sicherheitskonzeptes steht
Gestaltung des Festes werden geschätzt. So war unser Ein- nun auf dem Plan», sagt Roland Lustenberger. «Noch vor drei
druck.» Jahren hatte dieses auf einem A4-Blatt Platz gefunden. Doch
Einzelne Teilnehmer der Gemeindeversammlungen hätten im das ist vorbei. Unter anderem Katastrophenerfahrungen haben
Gespräch gar weitergehende Unterstützung angeboten. «So die Sicherheitsauflagen stark wachsen lassen.»
werden wir etwa aus Brunegg eine alte Kanone erhalten, um
die Böllerschüsse abzufeuern», freut sich der Kommissionsprä- Noch eine Überraschung vor dem Fest
sident. Doch nicht nur das Sicherheitskonzept wächst, sondern auch
Ebenfalls abstimmen über die 7 verbleibenden Mottovorschlä- das Jugendfest selbst. Mit der Gründung der Kreisschule Ches-
ge konnten die Lehrer und die Klassen der Kreisschule Ches- tenberg werden rund 200 Schülerinnen und Schüler mehr als
tenberg. Und die Abstimmung gestaltete sich als wahres Kopf- noch vor drei Jahren am Jugendfest teilnehmen. Die Gemein-
an-Kopf-Rennen zwischen dem Motto «In drei Tagen um den den Brunegg und Holderbank sollen mit ihren Vereinen je eine
Chestenberg» und dem schliesslichen Gewinner – Trommel- eigene Festbeiz betreiben auf dem Festplatz an der Unteräsch-
wirbel – «Verkehrte Welt». strasse in Möriken-Wildegg.
Bereits bekannt ist ebenfalls, dass das Samstagabendprogramm
A4-Blatt reicht nicht mehr ganz im Zeichen der Musikschule stehen wird. Verschiedene
Am Jugendfest 2019 wird also die Welt für drei Tage auf den Ensembles sowie Bands, die aus der Musikschule hervorgegan-
Kopf gestellt. Das Motto wird den Leitfaden bilden für das Ju- gen sind, werden die Festgäste während des gesamten Abends
gendfest und insbesondere die samstägliche Morgenfeier. Auch unterhalten.
die Vereine und Beizenbetreiber können sich bei ihrer Dekora- Bereits im Vorfeld des Festwochenendes werden Schüler und
tion vom Jugendfestmotto inspirieren lassen. Schülerinnen als Festreporter oder Festreporterinnen tätig sein.
Und ebenfalls einige Wochen vor dem Zapfenstreich
veranstaltet die Jugendfestkommission die Aktion
Profitieren Sie von einem Kennenlern-Rabatt von CHF 10 Festfieber. «Der Aktion liegt quasi der olympische
Termin nach Vereinbarung Gedanke zu Grunde. Wir wollen das Feuer in der
Bevölkerung für das Fest entfachen», so Roland Lus-
tenberger. Mehr will er noch nicht verraten. «Das gibt
eine Überraschung.»
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8Schule
Arbeitseinsatz der 3.Sek am 4. und 5. Juni
Am Montag, 4. Juni trafen sich
21 Schülerinnen und Schüler
der 3. Sek mit ihrem Klassen-
lehrer Beat Bucher um 8 Uhr
bei der Kläranlage in Wildegg.
Alle Knaben und Mädchen
waren ausgerüstet mit Ar-
beitshosen, dicken Handschu-
hen sowie robusten Wander-
schuhen. Infolge der warmen
Temperaturen gehörten auch
Sonnenschutzmittel und ge-
nug zu trinken in den Ruck-
sack.
nenplatz in Möriken. Diesmal wurde erstes ihren Körper nach Zecken absuch-
Nachdem der stellvertretende Forstwart,
im Wald jede Menge Wald-Schachtel- ten – zwei Schülerinnen zogen sogar
Silvan Meier, die Gruppe begrüsst und
halm ausgerissen, während andere im fünf Zecken aus ihrer Haut.
instruiert hatte, ging es los mit dem an-
Auffangbecken für Regenwasser mit Obwohl die beiden Tage sehr anstren-
strengenden Roden eines Waldabschnit-
grossem Effort Bäume rausfischten und gend gewesen waren, fanden es die
tes etwa 500m Richtung Holderbank.
dabei ein Schüler fast ins Wasserbecken meisten Schülerinnen und Schüler eine
Um 12 Uhr erfolgte eine einstündige gefallen wäre. Brötli und Schoggistengeli lohnenswerte Erfahrung, etwas ausser-
Mittagspause an der Feuerstelle nahe zum Znüni verhalfen den Knaben und halb des Schulzimmers in der Natur ver-
der Kläranlage, bevor nochmals bis um Mädchen zu neuen Kräften. richtet zu haben.
16 Uhr unter glühender Hitze gerodet
Um 16 Uhr war Feierabend. Erledigt von
wurde.
den zwei Arbeitstagen kehrten die Schü-
Am Dienstagmorgen traf sich die Klasse lerinnen und Schüler heim, wo sie als
um 8 Uhr mit Silvan Meier beim Tan-
Römertag
Am letzten Maiwochenende sah man die Lateinschüler Obwohl sie 70 Brötchen hergestellt hatten, waren diese bereits
der 1. Bez von Frau Kistner weder in der Badi noch Latein- nach eineinhalb Stunden vergriffen und sie hatten genügend
wörter pauken, sondern fleissig römische Mostbrötchen Zeit, noch die anderen Stände zu besuchen. Die Kantonsar-
backen. Diese “Mustacei” genannten Brötchen stellten sie chäologen zeigten in einem riesigen Tauchbecken wie Unter-
am Samstag nach einem überlieferten Rezept von Marcus wasserarchäologie funktioniert und die Schüler konnten mit ei-
Porcius Cato Censorius her. ner virtual reality Brille die Tauchgänge nacherleben. Mit Gips
Zusammen mit den Lateinlehrern von den anderen Bezirks- wurde ein Relief von Achilles gegossen, das Vindonissamuse-
schulen hatten sie einen Stand am Römerfest in Brugg, an um erkundet und vieles mehr. Auf einmal wurde die Welt der
dem sie ihre Brötchen tags darauf verkauften. An diesem Stand Römer mit ih-
wurde auch aufgezeigt, in wie vielen Worten auch heute noch rer Sprache
Latein enthalten ist und dass mit Hilfe von sehr kreativen Spie- Latein wieder
len Grammatik üben Spass machen kann. Als die Schüler dann lebendig und
bloss zum Vergnügen eine Lateinprüfung vorgelegt bekamen, spannend.
hörte zwar dieser Spass dann doch auf und ohne schlechtes
Gewissen landete diese im Abfall.
Nach römischem Rezept produziert: Ein Teil der Lateinschüler am Römertag in
Mustacei (Süssweinbrötchen) Windisch
9Schule
Reisebericht über den Besuch im Konzentrationslager Natzweiler-Struthof – Klassen Bez 3a/3b
Am 23. Juni um 7.30 Uhr fuhren wir, (Michael, Yasare, Noah, Alisha) Kraft, die Welt zu verändern und zu be-
die Klassen 3a & 3b der Bezirksschule Durch den Besuch in Natzweiler-Strut- einflussen. Ob rassistische Kommentare
Möriken-Wildegg, mit dem Car nach hof ist uns klar geworden, dass wir diese auf sozialen Medien zu melden oder
Frankreich ins Konzentrationslager Ausgrenzungen nicht zulassen dürfen. sich an Demonstrationen zu beteiligen,
Natzweiler-Struthof. Wir bedanken uns herzlich, dass wir die- irgendwie muss alles beginnen.
Dort machten wir uns auf den Weg zur se Erfahrungen sammeln durften. Ignorieren ist aussichtslos, es ist wichtig
ehemaligen Gaskammer und befassten einzugreifen und zu verhindern, dass
(Alissa, Emea, Linda, Julia)
uns mit den Schicksalen der Opfer. An- sich Fehler nicht wiederholen. Wir alle
müssen dazu beitragen, die Zukunft bes-
Wie kann man mit den
ser zu gestalten als die Vergangenheit.
Gefahren von Rassis-
Gemeinsam!
mus, Antisemitismus
und Fremdenfeind- (Elena, Céline, Noëlle und Hannah)
lichkeit umgehen und
was kann man tun, um Wie kann man mit den Gefahren von
gegen diese Gefahren Rassismus, Antisemitismus und Frem-
einzuwirken? denfeindlichkeit umgehen und was kann
man tun, um gegen diese Gefahren ein-
Heutzutage ist es sehr
zuwirken?
einfach, rassistische
und fremdenfeindli- Antisemitismus bezeichnet die Ableh-
che Kommentare oder nung und Bekämpfung der Menschen
Ansichten zu veröf- jüdischen Glaubens. Rassismus findet
fentlichen und zu ver- dann statt, wenn eine Person in herabset-
breiten. Jeder hat die zender Weise behandelt wird und wenn
diese Diskriminierung aufgrund von
schliessend besuchten wir das eigentli-
che Lager und wurden von Frau Iani, ei-
ner 74-jährigen Dame, geführt. Frau Iani
erzählte uns während der Führung viele
interessante Geschichten. Die Führung
begann im Gefängnis, ging zum Krema-
torium und bis zum Eingang in ein Muse-
um, in dem wir viele Bilder und ein altes
Bettgestell sahen. Nach dem Rundgang
besprachen wir in Gruppen anhand ver-
schiedener Zeichnungen eines Überle-
benden, Henri Gayot, seine Erlebnisse,
die das Lagerleben betrafen. Um 15.45
Uhr fuhren wir alle erschöpft und emoti-
onal berührt zurück nach Hause.
(Lia, Joana, Susanne, Marija)
Bei diesem Besuch haben wir gesehen,
zu was für schrecklichen Dingen Men-
schen fähig sind und dass man aufpassen
muss, dass so etwas nicht mehr wieder
passieren kann. Henri Gayot (1904-1981), in Struthof interniert.
VERSTEHEN
VERBINDET.
kromer.ch/print
10Schule
gruppenbezogenen Merkmalen geschieht. Was nehmt ihr mit und was habt ihr gelernt für eure persön-
Fremdenfeindlichkeit ist die Ablehnung aufgrund der subjektiv liche Zukunft?
empfundenen Fremdheit von Personen anderer Herkunft. Obwohl Struthof nur ein kleines Konzentrationslager ist, neh-
Auch heute begegnen wir dem Antisemitismus und seinen Ge- men wir einiges für unsere Zukunft mit. Der Besuch im Struthof
fahren. Vor allem in den Nachrichten hört man momentan im- zeigte uns, dass jeder Mensch zu schlimmen Taten fähig ist.
mer häufiger den Gebrauch von Unsere Aufgabe ist somit, die Wiederholung eines
antisemitischen Aussagen/Belei- solchen Schreckens zu verhindern. Dies kann man
digungen. Ein aktuelles Beispiel nur erreichen, wenn alle Bürger ihre politischen
gibt Farid Bangs und Kollegahs Rechte nutzen, und man sich getraut offen über ge-
neues Lied „0815“, in dem er sellschaftliche Probleme zu sprechen. Auch wenn
den Massenmord in Auschwitz man nicht die gleiche Hautfarbe, Religion oder
zur Sprache bringt: „Mein Kör- Nationalität hat, muss das ganze Volk zusammen-
per definierter als von Auschwit- halten. Ebenfalls sollte man vermehrt darauf ach-
zinsassen.“ Seine antisemitische ten, wie man sich äussert und über was man sich
Haltung beeinflusst viele Jugend- lustig macht. Man sollte auch über die Landesgren-
liche, die sich die beiden als Vor- zen hinaus auf Probleme aufmerksam machen und
bild nehmen. Wichtig ist dabei, dementsprechend mit allen Mitteln handeln, auch
dass die Eltern und die Schule wenn man persönlich auf etwas verzichten muss,
darauf achten, dass eine Gegen- denn wenn wir in dieser Lage wären, würden wir
wirkung stattfindet. Im Unterricht über jede Hilfe erfreut sein. Abschliessend lässt sich
die Themen behandeln und die sagen, dass wir all die oben genannten Fakten ken-
Kinder von den Gefahren fern- nen, aber die Augen davor verschliessen.
halten, die sie beeinflussen.
(Lara, Basil, Melvin, Fabrice)
(Milica, Feydha, Jessica, Jonas)
Die Reise konnte finanziert werden durch einen
kleinen Elternbeitrag und durch die grosszügige
Unterstützung der GRA (Stiftung gegen Rassismus
und Antisemitismus) und der Augustin-Keller-Loge in Zürich,
wofür wir sehr dankbar sind.
(Ursula Jakob, Dagmar Kistner und Lisa Zeltner)
Die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus setzt
sich für die Menschenrechte und die Erhaltung der Demokra-
Die AKL
tie schweizerischer Prägung ein. Die GRA steht für Toleranz
und gegen jegliche Art der rassistisch motivierten Diskrimi- Die Augustin Keller-Loge verbindet seit 1909 engagierte jüdi-
nierung. sche Männer der Region Zürich und Umgebung. Die AKL un-
Ihre Aufgaben bestehen in der Durchführung von eige- terstützt im Sinne ihrer Statuten kulturelle und gesellschaftlich
nen Projekten und in der Unterstützung von Personen und wertvolle Projekte, sei es mit persönlicher, fachlicher und/
Institutionen, die sich für Toleranz und Verständnis und oder finanzieller Hilfe.
gegen rassistisch motivierte Diskriminierung einsetzen. http://www.akl.ch/
Die GRA Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus ist
eine in Zürich registrierte Stiftung im Sinne von Art. 80ff. ZGB.
Die Tätigkeitsfelder der Stiftung sind vielfältig. Sie beinhalten
Öffentlichkeitsarbeit sowie die Durchführung und Unterstüt-
zung von Projekten in den Bereichen Bildung und Erziehung,
Politik und Recht.
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11Schule
Bergschullager «Morgenrot»
Morgenrot – ein Wort das viele mit Harmonie und Ruhe giebige Zmorge mit dem selbstgemachten Brot genossen. Nach
verbinden. Für die Lagerteilnehmer und ihre Leiter aber hat der Stärkung wurden die Lagerteilnehmer in die verschiedenen
dieses Wort nach der Lagerwoche wohl eine ganz andere Gestaltungsprojekte eingeführt und von hier an galt die Devise:
Assoziation erhalten. «Zeichnen was das Zeug hält!»
Für den Anreisetag waren die Zeitplaner gnädig gestimmt und Am Nachmittag ging es ab nach draussen in den Seilpark
so musste sich die Lagergesellschaft erst um Viertel vor zehn Baschweri, wo die wagemutigen Kletterer ihre wiedergewon-
Uhr am Bahnhof Wildegg einfinden. Von da aus ging es mit nene Energie wieder verbrauchen konnten.
dem Zug über Olten nach Bern, wo es einen Zwischenstopp Am Abend kam es dann, nach der bestandenen Einweihung,
gab und wir den Fuchs verfolgten. Aufgeteilt in zwei Gruppen zum Härtetest des Grills – Calzone auf dem Grill backen – wel-
wurde jeweils ein Foxtrail absolviert und so die Stadt Bern und chen er mit Bravour bestand und so konnte die ganze Lager-
Umgebung erkundet. gesellschaft zusammen mit Sepp Oswald ihre selbstbelegten
Nachdem die Gruppen den Fuchs gefunden hatten, nahmen Calzonepizzen geniessen.
sie gemeinsam ihren Lunch auf der Bundeshausterrasse ein Am Dienstagmorgen ging es ans Eingemachte und die Gruppe
und genossen das Panorama bei blauem Himmel und Son- machte sich um halb fünf auf, um ein richtiges Morgenrot zu
nenschein. Danach ging es weiter mit dem Zug über Brig zur erleben. Die Route führte die Jugendlichen und ihre Leiter am
Bettentalstation und mit der Gondel hoch auf die Bettmeralp.
Am Abend wurde dann der neue Grill festlich eingeweiht, der
von Sepp Oswald erbaut mit Hilfe von Thomas Gebhard plat-
ziert wurde. Zusammen mit den Erbauern liess die Lagergesell-
schaft den Abend gemütlich am Feuer ausklingen. Als sich die
Sonne langsam schlafen legte und die Temperaturen sanken,
entschied sich die lebhafte Truppe dazu, eine Runde zu «Wer-
wölfeln» - später kristallisierte sich das Spiel ganz klar als Lieb-
lingslagerspiel der jungen Leute heraus. Irgendwann gelang es
der Müdigkeit auch, das Lagerhaus und seine Bewohner einzu-
nehmen, und so wurde es langsam dunkel im Haus.
Am ersten Morgen wurde die Priorität vor allem auf Gemüt-
lichkeit gesetzt. Zusammen mit Sepp Oswald wurde das aus-
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12Schule
Bettmersee vorbei zu dem höher gelegenen
Blausee. Für den Aufstieg – der besonders
durch die leeren Mägen anspruchsvoll ge-
macht wurde - benötigte die Gruppe knapp
eine Stunde. An der Blausee-Feuerstelle
kochten die sehr verschlafenen Frühauf-
steher ein «American Breakfast», das vor
allem aus Brot, Rösti, Speck und Rührei
bestand, womit endlich die leeren Mägen
gefüllt werden konnten. Tatsächlich konn-
te man ein wenig Morgenrot bewundern
und alle genossen das wunderbare Panora-
ma. Nachdem die Mägen gefüllt wurden,
trieben die eher kühlen Temperaturen die
jungen Wanderer recht schnell zurück ins
Lagerhaus, wo viele noch einmal ihrem Bett
einen Besuch abstatteten.
Nach dem Mittagessen ging es zwar etwas
ruhiger zu und her als am Morgen, trotzdem
wurde viel gestaltet und gezeichnet und so
nahm das Projekt der Umdekorierung des
Lagerhauses, langsam aber sicher, immer
Wer Lust hatte, durfte am Nachmittag nochmals
mehr Form an.
an den Bettmersee und dort die Seele etwas bau-
Auch am Mittwoch meinte es das Wetter gut meln lassen, das Wasser und das Panorama ge-
und so konnte die grosse Wanderung bei niessen.
angenehmen Temperaturen angetreten wer-
Am Abend wurde der Grill noch ein letztes Mal
den. Die Wanderung führte die motivierte
getestet und auch den «Hamburgertest» bestand
Truppe an drei Seen – Löffelsee, Blausee
er ohne weiteres.
und Bettmersee – vorbei. Mit dem mitge-
brachten Lunch konnte sie sich bei wunder- Nach dem Abendessen zogen die Kühe auf der
schöner Sicht auf den Aletschgletscher stär- Wiese neben dem Lagerhaus ein und wurden
ken, etwas später gab es dann im Chüüestall von vielen Lagerteilnehmern gespannt beobach-
Riederalp noch ein «Stärkungsglacé» und tet.
um das Ganze abzurunden, durften sich die Den letzten Abend liess die Lagergesellschaft mit
Mutigen im kühlen Nass des Bettmersees vielen Runden «Werwölflen» ausklingen.
eine Abkühlung gönnen. Freitag – der letzte Tag der Woche und auch der
Am Abend ging man verschiedenen Aktivi- letzte Tag des Lagers. Alle halfen fleissig beim
täten nach, wie Zeichnen und Volleyballspielen, aber eines der Aufräumen und Putzen mit. Kurz vor der Abreise mochte man
Highlights war wohl das WM-Halbfinalspiel England-Kroatien, meinen, dass die Lagergesellschaft nie hier gewesen war, wenn
welches die Gemüter der Zuschauer, die sich auf der Couch in da nicht die vielen neuen Bilder wären, die die Wände nun
ihre Schlafsäcke und Decken gekuschelt hatten, nur so kochen schmücken. Bei der Heimreise kam etwas Wehmut auf, wel-
liess. che aber schnell wieder durch das «Werwölflen» vertrieben
Am Donnerstag galt es dann, die Projekte fertigzustellen und wurde.
die Verewigung an der Kellerwand wurde gemalt, in der Hoff- In Wildegg angekommen,
nung, dass sie weitergeführt werden wird und der Keller so ir- waren zwar alle froh, jetzt
gendwann ganz bunt ist. zu Hause zu sein, aber
auch alle waren froh, im
Lager Morgenrot gewesen
zu sein, und möchten die-
se Erfahrung keinesfalls
missen.
Morgenrot bedeutet: Ge-
meinschaft, Wandern,
Natur, Kreativität, Zeich-
nen und Freude– all die-
se Nuancen haben das
Lager geprägt und es zu
dem schönen Erlebnis ge-
macht, das es war.
13Schule
Pensionierungen
Hanni Zeman, seit 12.8.2002, Pen- Dorette Tschamper, seit 1.8.2008,
sionierung Pensionierung
Frau Zeman stiess im August 2002 Frau Tschamper stiess im August
zu uns. Sie war bis zur Umstellung 2008 zu uns an die Primarschule
auf 6 Jahre Primarschule Lehre- Wildegg. Nachdem sie viele Jahre
rin für die 3.-5. Klassen. Ab 2014 an der Primarschule in Schinznach
unterrichtete sie an der Mittelstufe Dorf unterrichtet hatte, wollte sie
I, also 3. und 4. Klassen. Für Frau als Heilpädagogin ihr Fachwissen
Zeman war es immer wichtig, dass gezielt in einer integrativen Schule
die Kinder sich im Unterricht auch bewegen konnten. Mit einsetzen. In Wildegg schloss man eben zu diesem Zeit-
Balancieren und Wippen sollte sich das Einmaleins buch- punkt die Kleinklasse und stellte auf integrative Schulung
stäblich in die Köpfe hinein schaukeln. Besonders liebte um. Frau Tschamper begleitete den Umstellungsprozess von
Frau Zeman auch den Realienunterricht, vor allem dann, Anfang an und dies stets im Wissen um die Komplexität des
wenn die Kinder dabei etwas entdecken und erforschen Prozesses und mit einem feinen Gespür für das im Moment
konnten. So sah man ihre Klassen immer wieder sich mit Machbare.
verschiedensten Versuchen beschäftigen und mit viel Freude In den vergangenen zehn Jahren begleitete Frau Tschamper
experimentieren. In regelmässigen Klassenlagern führte Frau in Wildegg unzählige Kinder. Mit ihrer freundlichen und un-
Zeman ihre 5. Klassen in das Berghaus auf der Bettmeralp, terstützenden Haltung gelang es ihr immer wieder, Kinder
wo es ihr immer wieder gelang, die Kinder für die Walliser zu stärken und zu neuen Leistungen zu motivieren.
Bergwelt zu begeistern. Die integrative ist eine sehr anspruchsvolle Schulungsform.
Frau Zeman sah ihren Auftrag als Klassenlehrerin umfas- Die Primarschule Wildegg hat in den letzten zehn Jahren,
send. Die ganzheitliche Bildung der Kinder stand im Zent- trotz nicht immer förderlicher Rahmenbedingungen, auch
rum; das zeigte auch das legendäre, mit ihren Klassen regel- dank dem unermüdlichen Einsatz von Frau Tschamper, ein
mässig durchgeführte «Geschäftsessen» immer wieder. sehr beachtliches Stück Weg in Richtung gelingender Integ-
Frau Zeman wird das nächste Geschäftsessen wohl mit ih- ration zurücklegen können.
ren Enkelkindern durchführen. Wir wünschen ihr dazu von Die Pavillonschule Wildegg dankt Frau Tschamper herzlich
Herzen gutes Gelingen. Die Pavillonschule Wildegg dankt und wünscht ihr für den neuen Lebensabschnitt von Herzen
Frau Zeman für die vergangenen Jahre und wünscht ihr von alles Gute.
Herzen alles Gute für die Zukunft.
Beat Bucher, seit 1.8.2011,
Pensionierung
Jürg Hochweber, Pensionierung Beat Bucher kam im August 2011
Jürg Hochweber hat im Juni seinen als Klassenlehrer an unsere Sekun-
67. Geburtstag gefeiert. Während darschule nach Wildegg. Vielseitig
11 Jahren hat er viele Schülerinnen interessiert, unterrichtete er einer-
und Schüler an der akustischen Gi- seits oft mehrere Klassen in Fran-
tarre ausgebildet. Nun hat er sich zösisch, andererseits aber auch im
entschlossen, in den wohlverdien- technischen Bereich, in Physik und
ten Ruhestand zu treten. Physik-Praktikum. Mit praktischem Arbeiten in der Physik
Eine 2. Klässlerin hat auf die Frage, war manches einfacher zu begreifen. Praktisches Arbeiten
was sie am Unterricht von Jürg Hochweber schätze, geant- und Anpacken war aber auch bei den wiederholten Arbeits-
wortet: „Herr Hochweber spielt die Lieder vor und ich kann einsätzen im Wald, an der Bünz oder auf der Bettmeralp
sie so gut lernen. Ich spiele auch gerne mit ihm zusammen.“ gefragt. Der Bezug zur Natur, aber auch zur Arbeitswelt liess
Die Mutter ergänzte, dass sie es sehr schätze, dass ihre Toch- sich so immer wieder vortrefflich dar- und herstellen.
ter bereits als Anfängerin mit andern Kindern zusammen Dass die Schülerinnen und Schüler ihren Lehrer, Herr Buch-
spielen konnte und dass es nach kurzer Zeit schon nach et- er, sehr schätzten und mochten, zeigte sich für jedermann
was tönte. Die Tochter gehe auch gerne in den Unterricht. ersichtlich spätestens an jenem Tag, als von einer Abschluss-
Jürg Hochweber hatte seinen Unterricht mit seinen eigenen klasse alle Schülerinnen und Schüler als kleine Bucherlis
Stücken bereichert und einen Theoriekurs für die mCheck- verkleidet, in hübschen, frisch gebügelten karierten Hem-
Absolventen angeboten. den in die Schule kamen. Ein unvergesslicher, witziger und
Die Kinder machten gern Musik mit Jürg Hochweber. Jürg herrlicher Auftritt!
sagte dazu: Rhythmus sei ihm wichtig und dass er mit den Diesen Herbst trat Herr Bucher in den Ruhestand. Wer ihn
Kindern in diesen gemeinsamen Rhythmus eintauchen kön- kennt, weiss, dass es ihm sicher nicht langweilig werden
ne. wird.
Wir danken Jürg Hochweber herzlich für seinen Einsatz und Die Pavillonschule Wildegg dankt Herrn Bucher für den gro-
wünschen ihm alles Gute und dass ihn die Freude an der ssen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft von Herzen
Musik weiterhin jung hält. alles Gute.
14Schule
Jubiläen
Dagmar Kistner, 20 Jahre Hans Binder, 25 Jahre
Seit zwanzig Jahren arbeitet Dag- Als Hans Binder seine Stel-
mar Kistner an unserer Bezirksschu- le als Musikschulleiter vor 25
le. Sie erteilt die Fächer Deutsch, Jahren antrat, wurde das Un-
Geschichte und Latein. Frau Kist- tergeschoss im Schulhaus Hell-
ners ehemalige Schülerinnen und matt vom Hochwasser geflutet.
Schüler sind sich einig: Bei ihr lernt Es hatte etwas Gutes dran: So kam
man sehr viel. Ihr extrem gut struk- die Musikschule zu neuer Infra-
turierter Unterricht zusammen mit struktur in den Musikkojen.
ihrer menschlichen Wärme und zuvorkommenden Art bie- Hans Binder kann auf innovative Zeiten zurückblicken. Sei-
ten eine ideale Mischung und dadurch beste Bedingungen ne Musikschule war in den Anfangsphasen des M-Checks,
für eine solide Grundausbildung unserer Jugendlichen. bei der Begabungsförderung und bei den Poolstunden mit
Frau Kistner ist eine integrative Person. Sie wird von allen viel Engagement dabei und die Bläserklasse war ebenfalls
Mitarbeitenden an unserer Schule geschätzt und bereichert ein gelungener Pilotversuch.
mit ihrem Humor und ihrer positiven Lebenshaltung jede Die Erarbeitung und Einführung des neuen Musikschulre-
Sitzung und jedes Tischgespräch. Mit ihrem Blick auf das glements der Kreismusikschule Chestenberg brauchte viel
Ganze ist sie immer wieder eine grosse Hilfe. Wenn es um Ausdauer und fundierte Kenntnisse der komplexen Materie.
kulturelle Veranstaltungen, Ausflüge für Lehrpersonen oder Die Kreisschule Chestenberg kann sich dank dem Einsatz
Schülerinnen und Schüler geht, hat sie immer eine Idee be- von Hans Binder über ein zeitgemässes Musikschulregle-
reit. Dank ihrer Initiative haben zum Beispiel unsere Neunt- ment freuen.
klässler jedes Jahr die Gelegenheit ins Theater zu gehen und Mit den Teamanlässen, den gemeinsamen Sitzun-
mit der Exkursion in das ehemalige KZ Natzweiler-Struthof, gen und dem individuellen Kontakt zu den Lehrperso-
Geschichte hautnah zu erleben. Beide traditionellen Veran- nen gelingt es Hans Binder, die Zugehörigkeit der Ins-
staltungen werden im Unterricht selbstverständlich gründ- trumentallehrpersonen zur Kreisschule zu entwickeln.
lich vorbereitet und gehören zu den absoluten Highlights Die Finanzierung der Musiklektionen mit Elternbeiträgen,
jeder Schülerkarriere. Beiträgen von Kanton und Gemeinde und den unterschied-
Dagmar Kistner lässt sich von einer bewundernswerten lichen Lektionszeiten ist sehr komplex! Wir sind froh, hat
Neugier gegenüber pädagogischen, historischen, kulturel- Hans Binder mit der Schulverwaltung den Durchblick und
len und sozialen Themen leiten und verkörpert den Grund- die Kosten im Griff!
satz des lebenslangen Lernens modellhaft. Wir hoffen, dass Wir wünschen Hans Binder, dass seine Innovation weiterhin
sie auch lebenslang bei uns Lehren wird – wenigstens noch belohnt wird. Sie kommt unsern Kindern und Jugendlichen
die nächsten paar Jährchen. zugute. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und
dass die Kreismusikschule weiter gedeiht!
Regula Fretz, 20 Jahre
Frau Fretz ist in Wildegg eine ei-
gentliche Institution. Generatio-
nen von Knaben und Mädchen
hat sie mit grosser Geduld in die
Geheimnisse des textilen Werkens
eingeführt. Von herrlich strahlen-
den Plüschtieren über hipe Sport-
taschen, von gekonnten Sitzsäcken
Samstag 1. Dezember 2018 über stabile Boxsäcke: die Palette der gefertigten Arbei-
ten könnte grösser nicht sein. Die sehr grossen fachlichen
im Gemeindehaus Möriken Kenntnisse von Frau Fretz ermöglichten auch nicht wenigen
11.00 bis 15.00 Uhr Schülerinnen, im letzten Schuljahr ein kunstvolles, ganz
persönliches Ballkleid zu nähen.
Frau Fretz hat auch für Jugend- und Schulfeste immer alle
Hände voll zu tun. Unzählige Umzugssujets trugen ihre
Handschrift und für fast jedes Anliegen findet sie eine Lö-
sung und dann auch gleich noch das dazu notwendige Ma-
terial.
Die Pavillonschule dankt Frau Fretz ganz herzlich für die
Ø Unterstützung von Schulen im Kongo mission 21
wertvolle Unterstützung in den vergangenen zwanzig Jah-
Ø Wirksame Projekte für die Schwächsten der Gesellschaft, Kenia COMUNDO
Ø Kinderheim Hogar Cristo te salva, Riberalta-Beni, Bolivien
ren und wünscht ihr weiterhin viel Freude in ihrem Beruf.
Ø Sanierung Kirchgemeindehaus Schuders (Graubünden)
Ø Rüebliträff Wildegg
15Schule
Neue Lehrpersonen
Beat Kyburz Cipriano Nugara
Ursprünglich habe ich die kauf- Ich bin in der Gemeinde Birr (AG)
männische Ausbildung abge- aufgewachsen. Um mir über mei-
schlossen. Beruflich nahm ich mir nen Berufsentscheid sicher zu sein,
öfters Auszeiten, in welchen ich arbeitete ich während meines Zi-
auf längeren Reisen viele interes- vildiensteinsatzes insgesamt 200
sante Länder und unterschiedliche Tage als Schulassistenz in der Pri-
Kulturen kennenlernte. marschule Schwerzenbach (ZH).
In meiner Freizeit bin ich oft mit Die dort gesammelten Erfahrungen
dem Velo unterwegs oder wandere in den Bergen. Meine bestätigten mir, dass der LehrerInnenberuf der richtige für
Lieblingsbeschäftigung ist aber immer noch das Klettern. mich ist, weshalb ich im Herbst 2015 mein Studium als Pri-
Wenn ich mich nicht gerade mit Studiumslektüren befasse, marschullehrperson an der pädagogischen Hochschule im
lese ich gerne interessante Bücher. Campus Brugg-Windisch antrat.
Zurzeit studiere ich als Quereinsteiger an der PH Brugg. Die Nun habe ich das Bachelorstudium erfolgreich abgeschlos-
Chance, als Berufserfahrener in den Lehrerberuf einzustei- sen. Am 13. August 2018 werde ich mit grosser Freude und
gen, habe ich gerne genutzt, da dies schon immer ein Ziel Neugier in der Pavillonschule von Möriken-Wildegg als
von mir war. Im letzten Schuljahr durfte ich diverse Stellver- Stellenpartner von Frau Rita Rohr starten. Ich werde der P6b
tretungen auf verschiedenen Stufen übernehmen. Ich freue die Fächer Werken, Mathematik und Französisch erteilen.
mich, in Möriken, im Teilzeitpensum an der 3. Klasse Eng- Mittwochnachmittags bin ich für die Werkstatt zuständig.
lisch, Deutsch und Mathematik zu unterrichten. Generell bin ich ein humorvoller, zielstrebiger und sportli-
cher Typ. Ich schwimme gerne und übe jegliche Ballsportar-
ten aus. Fussball ist meine Lieblingssportart.
Tamara Fierz
Kindergartenlehrerin aus Egliswil.
Im Juni 2018 konnte ich mein Studi-
um zur Kindergarten-/Unterstufen- Monika Füglister
lehrperson an der Fachhochschule Nach vielen Jahren der Unter-
Brugg erfolgreich abschliessen. richtstätigkeit im Kanton Zürich
Von März bis Juni 2018 habe ich zieht es mich beruflich nun in
eine Teilzeitstelle im Kindergarten den Kanton Aargau, in welchem
in Entfelden angenommen, wo- ich auch aufgewachsen bin und
durch ich wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. wohne. Ich freue mich sehr, nach
Im Abschlusspraktikum im Januar 2018 hatte ich das den Sommerferien das Pensum
Glück, während 4 Wochen im Kindergarten Möriken 1 ar- für Begabtenförderung an der Pri-
beiten zu dürfen. Dies gab mir die Möglichkeit, das Um- marschule Möriken-Wildegg übernehmen zu dürfen.
feld, die Kinder und den Kindergartenalltag schon etwas Bereits während meines Biologiestudiums arbeitete ich an
näher kennenzulernen. Meine Begeisterung für diesen verschiedenen Schulgemeinden in der Begabtenförderung.
Beruf besteht schon seit meiner eigenen Kindergarten- Diese Arbeit hat mich auch nach dem Studium (Biologie
zeit und ich freue mich nun auf meine neue Herausforde- und Lehramt) nicht mehr losgelassen und mich an viele
rung als Kindergartenlehrerin im Kindergarten Möriken 1. spannende Arbeitsstellen und nun auch nach Möriken-Wil-
Meine Freizeit verbringe ich gerne am Hallwilersee mit degg geführt.
Freunden. Beim Inlineskaten, Skifahren oder beim Walken Ich wohne mit meiner Familie in Aarau und bin privat beim
und Spazierengehen im Wald finde ich den Ausgleich und Tangotanzen, Lesen, Gärtnern oder auf Familienausflügen
ich kann dabei neue Lebenskraft für den Alltag tanken. anzutreffen.
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16Schule
Oliver Metzger Rafaella Bär
Nach langjähriger Lehrertätigkeit Ich bin 25 Jahre alt und wer-
an der Mittelstufe in Möhlin hat de im Herbstsemester 2019/20
mich das Leben nach Wildegg mein Studium zur Oberstufen-
geführt. Nun unterrichte ich am lehrerin an der Pädagogischen
Bünzschulhaus die 3. Klasse. Ne- Hochschule FHNW abschlie-
ben dem Unterrichten lebe ich mit ssen. Während meines Studi-
meinen beiden Töchtern in Aarau. ums durfte ich an verschiede-
In meiner Freizeit lese ich viel oder nen Schulen in den Kantonen Aargau und Solothurn prakti-
spiele gerne verschiedene Brett- und Kartenspiele. Diese sche Erfahrungen gewinnen, unter anderem ein halbes Jahr
Lese- und Spielfreude gebe ich gerne an andere weiter. Im als Englischstellvertretung an der Bezirksschule Möriken-
Spiel lernt man unglaublich viel. Wildegg. Diese Schule hat es mir besonders angetan, wes-
Jetzt freue ich mich auf die Arbeit mit meinen motivierten halb ich mich sehr darauf freue, ab Oktober 2018 eine Stelle
Schülerinnen und Schülern. als Klassenlehrperson der ersten Sek anzutreten.
In meiner Freizeit bereise ich gerne die Welt, treibe Sport
und betätige mich kreativ in der Küche.
Sarah Leder Ich freue mich sehr auf eine offene, erfolgreiche Zusammen-
Ich bin 39 Jahre alt und unterrichte arbeit mit Schülern, Eltern und dem Lehrerkollegium.
seit 2001 in unterschiedlichen Pen-
sen als Kindergarten- und DaZ-Lehr-
person. Als Teamteaching-Partnerin Ylenia Monteduro
von Tamara Fierz werde ich ab Au-
Ab Sommer 2018 werde ich in Wilde-
gust 2018 am Kindergarten Möriken
gg als Schulische Heilpädagogin unter-
tätig sein.
richten. Mir liegen die Bedürfnisse der
Mit meiner Familie lebe ich in
Kinder sehr am Herzen und ich freue
Buchs. In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit in der
mich daher darauf, einige Kinder inten-
Natur, das Gärtnern sowie Musizieren gehören zu meinen
siver auf ihrem Weg zu begleiten. Die
Leidenschaften.
Zusammenarbeit mit dem Lehrerteam
Auf das neue Schuljahr, das Kennenlernen der Kinder und
und die neuen Aufgaben sind eine
die Begegnungen mit den Eltern freue ich mich.
spannende Herausforderung für mich.
Aufgewachsen bin ich in Langenthal (BE), daher spreche
ich immer noch Berndeutsch und werde es nach so vielen
Jahren nicht mehr los. Seit mehreren Jahren arbeite ich an
der Kreisschule Chestenberg und war bereits als Kindergar-
tenlehrerin tätig. Ich wohne in Buchs und in meiner Freizeit
Wir feiern – mit Ihnen. zieht es mich immer wieder in die Ferne. Kochen, backen
10 Jahre Raiffeisenbank Wildegg und kulturelle Anlässe gehören ebenfalls zu meinen Hob-
bies. Ich freue mich auf meine Arbeit in Wildegg.
Ylenia Monteduro
Oktoberfest
Bier, Brezel
& Weisswürste
Fabrice Sauthier
Lebkuchenherzen malen Ich bin 27 Jahre alt und studiere
für Kinder derzeit noch an der Pädagogischen
Hochschule in Brugg. Im nächsten
Musikgesellschaft Sommer werde ich meine Ausbil-
Möriken-Wildegg
Konzert 12.00 & 14.00 Uhr
dung mit den Schwerpunktfächern
Englisch, Geografie und Mathema-
Spannender Postenlauf
tik abschliessen. Viele Eindrücke
durch die Bank und Erfahrungen durfte ich bereits
durch Stellvertretungen unter anderem hier in Wildegg sam-
Samstag, 27.10.18 Raiffeisenbank Wildegg meln. Nach den Herbstferien werde ich hier auf der Realstu-
11.00 – 17.00 Uhr Bruggerstrasse 3, 5103 Wildegg fe sowie an der IBK unterrichten.
In meiner Freizeit begeistere ich mich für das Mountainbi-
ken und ich spiele auch regelmässig Volleyball in einem
Verein, sofern ich nicht durch mein anderes «Hobby», der
Feuerwehr, davon abgehalten werde.
Ich freue mich auf ein spannendes Jahr mit vielen neuen
Herausforderungen!
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18Schule
Offenes Weihnachtssingen
Zum wiederholten Mal fand im De- Meistens wähle ich ca.
zember 2017 am Weihnachtsmarkt fünf Weihnachtslieder
auf dem Schloss Wildegg ein Weih- und ein Lied aus dem
nachtssingen von Schülerinnen und Schulmusikrepertoire.
Schülern der Oberstufe Wildegg unter Bei der Wahl der Lieder
der Leitung von Andreas Wildi, Musik- lasse ich oft auch die
lehrer, statt. Schüler mitbestimmen.
Herr Wildi, seit wie vielen Jahren findet Ich versuche, Wieder-
das Weihnachtssingen statt? holungen zu vermeiden,
jedoch kann es, wie die-
Nun, dieses Jahr ist es das fünfte Mal,
ses Jahr auch, einmal
dass ich singbegeisterte Schüler der Pavil-
vorkommen, dass auf
lonschule aufs Schloss mitnehme. 2013
dringenden Wunsch
war sozusagen die Idee, mit einem Chor
hin ein Lied zweimal
am Samstag des Wildegger Schlossmark-
hintereinander einstu-
tes aufzutreten, geboren.
diert wird. In der Regel
Wie hat es Ihnen diesmal gefallen, was kommen auch immer
war besonders? dem Balkon auf. Da hat es Bänke, Ver-
mal neue Lieder dazu. Da bleiben die
pflegung und es ist warm.
Wie jedes Jahr gefiel mir besonders, dass Vorführungen auch für eingefleischte
sogar ehemalige Lernende teilgenom- Wiederholungstäter abwechslungsreich. Denken Sie, dass es 2018 wieder ein
men haben. Zwei von ihnen kamen so- Weihnachtssingen in dieser Form geben
Wie motivieren Sie die Schülerinnen und
gar spontan noch dazu. wird?
Schüler zum Mitmachen beim Weih-
Nach welchen Kriterien wählen Sie die nachtssingen? Auf jeden Fall werde ich wieder mit
Lieder aus? Sind es jedes Jahr dieselben? Jugendlichen der Pavillonschule ein
Das ist schwierig zu sagen. Wahrschein-
Weihnachtssingen veranstalten. Ob
lich reicht der Gedanke, gemeinsam et-
dies erneut auf dem Schloss stattfindet,
was zu erschaffen und dies vor einem Pu-
bleibt abzuwarten, wäre aber denkbar.
blikum zeigen zu dürfen. Eine Erfahrung,
Jedenfalls habe ich bereits wieder Anfra-
die, wie ich finde, jeder einmal machen
gen erhalten von Interessierten an einer
sollte. Und natürlich helfen auch gute,
weiteren Teilnahme.
eingängige Lieder.
Sophie Müller, 2.Sek
Gefällt Ihnen das Ambiente auf dem
Schloss Wildegg?
Hinweis auf das offene Weihnachtssin-
Ja. Es brauchte aber drei Jahre, bis ich auf gen 2018 in der Stadtkirche Lenzburg:
dem Schloss den geeigneten Platz für die
3. Adventssonntag,
Darbietungen gefunden habe. Anfangs
16.12.2018, 17.00 Uhr
war ich draussen auf der Hoftreppe, da
war es zwar schön von der Aussicht her, Oberstufenchöre Möriken-Wildegg und
aber ohne technische Hilfsmittel hörte Lenzburg
man den Chor kaum. Ein Jahr später fan- Leitung Andreas Zweifel
den wir uns im Schlossfoyer ein. Dieses
hatte zwar eine grosse Fensterfront mit
einer schönen Aussicht und die Musik
kam rüber, doch waren wir nicht gut
erreichbar für die Zuschauer. Seit drei
Jahren treten wir nun in der Scheune auf
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19Sie können auch lesen