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AUS G A BE 6 / 2 015
postfrisch
DA S PH I L AT E L I E -JOU R NA L
Weihnachtsmarke »Stille Nacht«
TR ADITION
zum Fest
E L I SA B E T H I I . I ST D I E N STÄ LT E ST E KÖ N I G I N
Gratulationen für die QueenE DI T OR I A L
4 A K TU ELL
Weihnachtsmärkte, festliche Lie-
der, Geschenke, Beisammensein –
Oliver Brandes, die Weihnachtszeit macht Freude.
Leiter Philatelie
Liebe Abonnentin, lieber Abonnent,
es gibt wundervolle Lieder zur Advents- und Weih-
nachtszeit. Gemeinsam zu singen, gehört für viele
Menschen zur schönsten Zeit des Jahres einfach dazu. A K TU ELL
Passend zu dieser schönen Tradition würdigt die 4 Festliche Lieder –
aktuelle Weihnachtsmarke das weltberühmte Lied Wundervolle Weihnachtszeit
»Stille Nacht«. Lesen Sie mehr zu diesem musikali-
schen Thema auf den Seiten 4 und 5. Dass sich für 6 Mit Briefmarken helfen –
Freunde von Briefmarken in dieser Zeit viele postali- Kleines »Plus« mit großer Wirkung
sche Möglichkeiten wie Weihnachtsstempel und Briefe 9 Eine schöne Tradition –
an Christkind, Nikolaus oder Weihnachtsmann bieten, Geschichte der Weihnachtsbescherung
sehen Sie auf der Seite 8.
10 Wunder der Mikrowelt –
Neue Briefmarkenserie »Mikrowelten«
Neue Serie zeigt erstmals Mikrowelt
Auch heute, 175 Jahre nach Einführung der Brief- 12 Schatzsuche tief im Fels –
marke, gibt es noch immer Themen, die noch nicht auf 250 Jahre Universität Bergakademie Freiberg
Briefmarken präsentiert wurden. Dies zeigt die neue
Briefmarkenserie »Mikrowelten«, die erstmals den
24 Meisterwerk spätgotischer Malerei –
Martin Schongauers berühmtestes Gemälde
Blick auf mikroskopisch kleine Dinge lenkt. Erfahren
Sie mehr darüber auf den Seiten 10 und 11. 29 Virtuose der Formen –
Das Jahr 2016 wird interessante Münzausgaben Neuausgabe ehrt Paul Klee
bieten. Das beliebte Sammelgebiet der deutschen
Gedenkmünzen wird mit 20-Euro-Münzen aus edlem HISTOR IE
Sterlingsilber weitergeführt und somit aufgewertet.
Näheres dazu erfahren Sie auf der Seite 22. 14 Auf Trojas Spuren –
125. Todestag von Heinrich Schliemann
Beim Lesen Ihrer postfrisch wünsche ich Ihnen viel 16 Die teuerste Marke der Welt –
Freude. Der Klassiker »One Cent British Guiana«
Ihr
26 Ein Bündnis für den Frieden –
70 Jahre Vereinte Nationen (UNO)
28 Royaler Rekord –
Elisabeth II. regiert am längsten
N EUAUSGA BEN
18 Von der Ausgabe »Stille Nacht« bis zu Paul Klees
»Himmelsblüten über dem gelben Haus«
2 postfrisch 6/2015I N H A LT
28 HISTOR IE
14 HISTOR IE
Troja und das Trojanische Pferd
Die Queen regiert so lang wie niemand galten lange als Mythos – bis Heinrich
vor ihr – nun wird sie gefeiert. Schliemann die Stadt 1873 fand.
SERV ICE
8 T IPP: Festliche Grüße –
18 N EUAUSGA BEN
Weihnachtliche Angebote der Post »Himmels-
blüten über dem
22 VORSCHAU: Faszinierende Ausgaben – gelben Haus«
Gedenkmünzen des Jahres 2016 von Paul Klee
23 L ESETIPPS: »Michel-Katalog UNO-Spezial 2016«
und »Euro-Münzkatalog 2015«
30 N ACHRICHTEN: Ankündigung der Münzenmesse
World Money Fair, neue selbstklebende Briefmarken uvm.
34 T ERMINE: Ausstellungen der Museen für
Kommunikation; Tauschtage und Stempel
36 L ESERBRIEFE: Ihre Meinungen, Fragen,
Anregungen und Kritik sind uns wichtig; Impressum
SHOP
17 Filme, Stars, Briefmarken –
40 SHOP Eindrucksvolle Sammlung histo-
rischer deutscher Goldmünzen
Internationale Briefmarken zu Filmthemen
25 35 Jahre Versandzentrum Weiden –
Feiern Sie mit uns und sparen Sie jetzt bis zu 35 %
33 Begehrte Münzen aus Österreich –
Faszinierende Ausgaben zu großartigen Themen
38 Interessantes für den Sammler –
Zusammenstellung beliebter Angebote
40 Das Gold des Kaiserreichs –
Klassische Kostbarkeiten Deutschlands
Informationen auch im Internet unter
www.deutschepost.de/philatelie
6/2015 postfrisch 3Die Weihnachtsmarke 2015 ist
ab dem 2. November erhältlich.
Wundervolle Weihnachtszeit
FESTLICHE Lieder
Ob beim gemeinsamen Singen in der Kirche, in fröhlicher Runde bei Punsch und Plätzchen
oder beim Bummel über den Weihnachtsmarkt: Weihnachtslieder wecken Vorfreude auf das
Fest der Liebe. Die besinnlichen Stücke werden von Menschen in aller
Welt gesungen – ein Brauch, der auch auf Briefmarken gewürdigt wird.
L
ustige Schlittenfahrten, rieselnde Schneeflo- dulci jubilo – Nun singet und
cken, rotnasige Rentiere und Gaben bringende seid froh«, das ursprünglich
Weihnachtsmänner: Sie alle begegnen uns heute aus dem 14. Jh. stammt. Be-
in beliebten Liedern rund um die Weihnachtszeit. Das sonders viele Weihnachtslie- Australien MiNr. 1072
war jedoch nicht immer so – denn im ursprünglichen der in deutscher Sprache ent-
Sinne versteht man unter Weihnachtsliedern christli- standen im Zuge der Reformation. So übersetzte der
che Stücke, in denen die Geburt Jesu besungen wird. Reformator Martin Luther lateinische Hymnen ins
Bei den Ältesten handelt es sich um lateinische Deutsche und verband außerdem populäre Volkswei-
Hymnen, die in der Messe gesungen wurden. sen mit geistlichen Texten. Eine seiner bekanntesten
Schon im Mittelalter verband man sie mit Schöpfungen ist sicherlich das Stück »Vom Himmel
deutschen Liedern, wodurch Mischformen ent- hoch, da komm ich her«.
standen. Sie haben sich in einigen Weihnachts- Im 19. Jh. wurden Weihnachtslieder auch in den
liedern erhalten – so etwa im Kirchenlied »In Stuben des Bürgertums beliebt. Neben Stücken für
Jersey MiNr. 1319 die häusliche Andacht wurden nun auch Winterlie-
der gesungen, in denen nicht von Jesu Geburt die
Rede war – darunter »O Tannenbaum« oder »Mor-
H E I L I G E D R E I KÖ N I G E SHOP gen kommt der Weihnachtsmann«. Heute begleiten
uns viele Weihnachtslieder. Von klassisch bis poppig
WELT WEI T N U R
ist für jeden Geschmack etwas dabei. Traditionelle
1. 20 0 E XEM PL A RE Stücke stehen in der Gunst der Deutschen jedoch
nach wie vor ganz weit oben: Für fast ein Viertel ist
»Stille Nacht« das liebste Weihnachtslied.
Weihnachts-
marke
»Sternsinger«
von 1983
mit Ersttags-
Die Überreichung von Gaben durch die Heiligen Drei Könige stempel (Bund
an das Jesuskind ist eine der berühmtesten Szenen der Bibel. MiNr. 1196)
Mit offiziellem Etui des Fürstentums Andorra.
25-Dinar-Goldmünze | Andorra 2013 | Gold (999,9/1000)
6 g | 26 mm | PP
Best.-Nr. 002832 498, – €* 15STILLE NAC HT, HE ILIG E NAC HT AKTUELL
Am Heiligen Abend des Jahres 1818 feierte im österreichischen
Oberndorf in der Kirche St. Nicola das Lied »Stille Nacht« Premiere.
Das festliche Stück hatte der Hilfspfarrer Joseph Mohr gedichtet
SHOP W E I H N AC H T S M Ü N Z E N
und gemeinsam mit dem Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber vertont.
1825 kam der Orgelbauer Karl Mauracher nach St. Nicola. Als er das Lied
hörte, war er so begeistert, dass er es aufschrieb.
In seiner Heimatstadt Fügen gab er die Abschrift
einer Sängergruppe, die weit herumkam und das
Stück bekannt machte. Heute gilt »Stille Nacht,
heilige Nacht« als das bekannteste Weihnachtslied
der Welt und wurde in mehr als 300 Sprachen und
Dialekte übersetzt. In Österreich gehört es zum
Österr. MiNr. 3113 immateriellen Kulturerbe.
O DU FRÖHLIC HE Z AUB ERHAF TE
WE I H N AC HT S -
5 Schillinge MOT I VE
Das Stück »O du fröhliche« entstand in den »Magna Mater Austriae«
Zeiten der Napoleonischen Kriege. 1813 Österreich | Silber (835/1000) | 15 g
verlor der Weimarer Beamte Johannes Daniel 30 mm | ss/vz
Falk vier seiner sieben Kinder an Typhus, 69,90 Euro*
er selbst überlebte nur knapp. »Gott schenkt Best.-Nr. 002154 16
dir das Leben, weil er weiß, dass Du ein
Herz voll Mitempfindung und Liebe hast«, Großbritannien
I N KLEI NER
notierte er. »Das sollst Du nun den Kindern MiNr. 1302 AUFL AG E
zuwenden, die Waisen geworden sind.« Falk kümmerte sich um verwahr- G EPR ÄGT
loste Kinder. 1816 dichtete er für seine Schützlinge auf die Melodie
eines sizilianischen Fischerliedes das Stück »O du fröhliche«, dessen Text
Heinrich Holzschuher seine bekannte Form gab.
O TAN N E N BAU M
Schon aus dem 16. Jh. sind Berichte über das Aufstellen von Weihnachts-
bäumen bekannt. Populär wurde der Brauch aber im 19. Jh., als er sich
von Deutschland aus verbreitete. Aus dieser Zeit stammt das Lied »O Tan-
nenbaum«, das der Leipziger Lehrer Ernst Anschütz
100 Schillinge
im Jahr 1824 dichtete. Hierfür übernahm er die erste
»Magna Mater Austriae«
Strophe aus einem gleichnamigen, traurigen Liebeslied,
Österreich | Gold
in dem der Tannenbaum als Sinnbild der Treue dient.
(900/1000) | 23,52 g
In der Fassung von Ernst Anschütz wurde »O Tannen-
33 mm | st
baum« zum Weihnachtslied – und damit wohl das
erste Stück, in dem der immergrüne Nadelbaum mit 3.850,– Euro*
Weihnachten verknüpft wurde. Best.-Nr. 001971 17
Bund MiNr. 3039
SHOP W E I H N AC H T S M A R K E N AU S 4 L Ä N D E R N
14 MA RKEN
Die Postorganisationen Deutschlands, Liechten- P OSTFR ISC H
steins, Österreichs und der Schweiz arbeiten
seit Jahren eng zusammen. Dies findet auch 2015
wieder Ausdruck in einem Gemeinschaftsprojekt:
Das Gedenkset »Weihnachten 2015 – Multilate-
rale« vereint die neuen Weihnachtsmarken,
die in den vier Ländern erscheinen.
L I EC H T E N S T E I N : 4 Briefmarken
S C H W E I Z : 4 Briefmarken
Ö S T E R R E I C H : 4 Briefmarken
D E U T S C H L A N D : 2 Briefmarken
Best.-Nr. 009747 12 ,95 €* 18
Bestellen Sie die Angebote mit der Postkar te am Hef tende! * Endpreis inkl. gesetzl. USt., ggf. zzgl. Versandkosten 6/2015 postfrisch 5AKTUELL Mit Briefmarken helfen
KLEINES »PLUS«
mit großer Wirkung
Briefmarken kaufen und Gutes tun: Die Briefmarkenserien mit Ein Kreuz aus fünf
Punkten kennzeich-
dem »Plus« machen es möglich. Schon vor über 65 Jahren net die Gemein-
nützigkeit. Darüber
wurden hierzulande die ersten Wohlfahrtsmarken ausgegeben, der Portowert und
mit deren Hilfe bis heute Spenden für den guten Zweck daneben der zu-
sätzliche Betrag, der
gesammelt werden und an vielen Stellen Hilfe möglich machen. hilft zu helfen.
I
m Deutschland der Nachkriegszeit war Geld für Wohlfahrtsbriefmarken« hieß es am 14. Dezember 1949,
wohltätige Zwecke knapp. Wie also konnte Not lei- als der erste Markensatz »Helfer der Menschheit« an die
denden Menschen geholfen werden? Kuno Joerger, Postschalter kam. Bereits zwei Jahre später wurde aus
damaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasver- den Wohlfahrtsmarken eine jährlich erscheinende Serie,
bandes und begeisterter Philatelist, hatte einen großarti- die seit 1969 durch die zusätzlich erscheinenden Weih-
gen Einfall: Warum nicht über den Verkauf von Brief- nachtsmarken ergänzt wird.
marken Spenden sammeln? Die Idee überzeugte auch die
Deutsche Bundespost: »Helft und schenkt Freude, kauft Unterstützung für vielfältige Hilfsprojekte
Wer Weihnachts- und Wohlfahrtsmarken kauft, zahlt
neben dem normalen Postentgelt noch einen geringen
»Plus«-Betrag. Die Erlöse fließen in die wichtige soziale
Arbeit der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas, des Paritäti-
schen Wohlfahrtsverbands, des Deutschen Roten Kreu-
zes, der Diakonie und der Zentralwohlfahrtsstelle der
Juden in Deutschland, die in der Bundesarbeits-
Drei der ersten Wohlfahrtsmarken: Ausgaben der Serie gemeinschaft der Freien Wohlfahrtspf lege organisiert
»Helfer der Menschheit« (Bund MiNr. 117, 119 und 144) sind und mehr als 3,6 Millionen Menschen in nahezu
W E ITE RE SE RIE N MIT DE M »PLUS« WISSEN
Neben den Wohlfahrts- und den Weihnachtsmarken gibt es noch weitere
Briefmarkenserien mit dem »Plus«, die jährlich bzw. jedes zweite Jahr herausge-
geben werden. Auch ihre Erlöse unterstützen die Arbeit gemeinnütziger Vereine
und Initiativen – allerdings in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.
Serie »Für den Serie »Für den
Umweltschutz« Sport« (hier
(hier MiNr. 3067) MiNr. 3149)
Unterstützt Um- Unterstützt
weltschutzprojekte, die Stiftung
die vom Bundes- Deutsche
UNTERSTÜTZT DURCH DAS »PLUS«: Das
umweltministerium Sporthilfe
Projekt »b.kunst« wurde 2011 im Rahmen
gefördert werden.
der Caritas-Kampagne »Kein Mensch ist
perfekt« ins Leben gerufen. Es zeigt, dass
Serie »Für Serie »Tag der Kunst verbindet: Hier begegnen sich Men-
die Jugend« Briefmarke« schen mit und ohne Behinderung, um
(hier MiNr. 3169) (hier MiNr. 3173) gemeinsam künstlerisch zu arbeiten. Von
Unterstützt Unterstützt Anfang an dabei ist die Heimstatt Röder-
die Stiftung die Stiftung hof nahe Hildesheim mit Aktionen und
Deutsche Jugend- Philatelie und Ausstellungen, bei denen die Künstler
marke Postgeschichte ihre Werke und ihre ganz eigene Sicht der
Dinge präsentieren.
6 postfrisch 6/2015AKTUELL
SHOP E R S T TAG S B R I E F M I T D E M » P L U S «
»Ersttagsbrief mit dem Plus« zur aktuellen Weihnachts-
marke mit einem Paar der Neuausgabe »Stille Nacht« inklu-
sive Bogenrandstücken und dem Ersttagsstempel »Bonn«
(2. November 2015). Mit 60 Cent des Kaufpreises unterstüt-
zen Sie die Arbeit, der in der Bundesarbeitsgemeinschaft
der freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen Ver-
bände: Arbeiterwohlfahrt (AWO), Deutscher Caritasverband,
Der Paritätische Gesamtverband, Deutsches Rotes Kreuz,
Diakonie Deutschland und Zentralwohlfahrtsstelle der Juden
in Deutschland.
Best.-Nr. 012570
3,50 €* 26
100.000 bundesweiten Einrichtungen betreuen. Das Spektrum ihrer SE T E RST TAGSBRIE FE
MIT DE M PLUS 2015
Aufgaben ist breit gefächert: Es reicht von Projekten für Jugendli- SHOP
che, Alte und Menschen mit Behinderung sowie Gesundheits- und
Familienhilfe über soziale Maßnahmen für Arbeitslose, Flüchtlinge
und Suchtkranke bis hin zur internationalen Katastrophenhilfe.
Es zählt also jeder Cent – und tatsächlich zeigt das kleine »Plus«
große Wirkung: Mehr als 650 Millionen Euro Spendengelder konn-
ten bis heute durch den Verkauf der Serien »Weihnachten« und
»Für die Wohlfahrt« gesammelt werden. Mit den farbenfrohen
Postwertzeichen lässt sich aber noch auf andere Weise Freude
schenken: Ob zauberhafte Märchenszenen, blühende Bäume oder
stimmungsvolle Weihnachtsmarken – mit den Motiven der Plus-
marken liebevoll gestaltete Post zaubert jedem Empfänger ein
Lächeln ins Gesicht.
UNTERSTÜT ZT DU RC H DAS »PLUS«: UNTERSTÜTZT DURCH DAS »PLUS«:
Der »kindzentrierten Elternbildung« Seit über 40 Jahren setzt sich der
gilt das Engagement des Eltern-Kind- Martinsclub Bremen e. V. dafür ein,
Programm e. V. im bayerischen Stock- dass Menschen mit Behinderung Die ETBs mit dem »Plus« setzen die helfenden
dorf. Seit 1987 bietet der gemein- ihren Alltag eigenverantwortlich Briefmarken in den Fokus. Das Set beinhaltet alle
nützige Verein Familien in schwieri- und selbstbestimmt führen können. 5 ETBs mit dem Plus des Jahres 2015. Der Preis
gen Lebenssituationen die Mög- Mehr als 600 hauptamtliche und beinhaltet zusätzliche Beträge in Höhe von insge-
lichkeit zu gemeinsamen Unterneh- etwa 300 freiberufliche Mitarbeiter samt 4,95 €, die gemeinnützigen Hilfsprojekten
mungen und zum Erfahrungsaus- sowie viele Hundert ehrenamtliche zugute kommen.
tausch. Neben Beratung und Weiter- Helfer betreuen und assistieren
bildung kommt aber auch der Spaß den Menschen mit Behinderung wo Best.-Nr. 012571 28, – €* 27
nicht zu kurz. es nötig ist.
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T I PP Helfer in der Weihnachts-
postfiliale Engelskirchen
TEAMS »ERLEBNIS: BRIEFMARKEN«
AUF WEIHNACHTSMÄRK TEN
19.11.–23.12.2015
Weihnachtsmarkt Essen
24.11.–22.12.2015 Weihnachtliche Angebote der Post
FESTLICHE Grüße
Weihnachstmarkt Erfurt
26.11.–24.12.2015
Dresdner Striezelmarkt
27.11.–29.11.2015
Barmstedter Weihnachtsmarkt Die weihnachtlichen Briefmarken und Poststempel dieses Jah-
27.11.–24.12.2015
Nürnberger Christkindlesmarkt res bieten viele Möglichkeiten, festliche Post zur schönsten Zeit
des Jahres zu gestalten. Interessant – nicht nur für Sammler!
BRIEFE AN CHRISTKIND, NIKOL AUS
N
UND WEIHNACHTSMANN utzen Sie die Advents- und Weihnachtszeit, um lieben Menschen per-
sönliche Grüße zu senden und faszinierende Belege zu gestalten.
An das Christkind
21709 Himmelpforten
Gleich zwei weihnachtliche Neuausgaben erscheinen Anfang Novem-
ber – unterschiedlich in Motiv und Stil bieten sie für jeden Geschmack etwas.
An das Christkind
51777 Engelskirchen
An das Christkind
Weihnachtspost von »höchster Stelle«
97267 Himmelstadt Besuchen Sie die Teams »Erlebnis: Briefmarken«, die
An den Weihnachtsmann auf Weihnachtsmärkten in ganz Deutschland zu
16798 Himmelpfort Gast sein werden. Mit den dort geführten Weih-
An den Weihnachtsmann nachtsstempeln können Sie festliche postalische Erin-
31137 Himmelsthür nerungsstücke gestalten. Traditionell können Kinder
An den Nikolaus auch Briefe an Christkind, Nikolaus und Weihnachts-
49681 Nikolausdorf mann richten, die in den Weihnachtspostfilialen von Aktueller
An den Nikolaus einem der »himmlischen Vertreter« schriftlich und Weihnachtsstempel
66351 St. Nikolaus mit postalischem Stempel beantwortet werden. Wer (s. dazu S. 35)
lediglich an Weihnachtsstempeln interessiert ist, kann
sich an die Stempelstellen wenden (s. S. 35).
GESC HEN K-
E DLE R KUG E LSC HRE IBE R VON PARKE R SHOP
IDEE
Der stilvolle Kugelschreiber »IM Premium Dark Gun Metal« bietet
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8 postfrisch 6/2015 Frohe Weihnachten! Best.-Nr. 021392 33, – €* 19Geschichte der Weihnachtsbescherung AKTUELL
EINE SCHÖNE
Tradition
Seinen Lieben etwas zu schenken, gehört zum Weih-
Die Briefmarke »Freude schenken« nachtsfest. Doch woher stammt der Brauch, sich
erscheint am 2. November 2015.
zu diesem Fest schenkend eine Freude zu machen?
S
chon im Mittelalter machte man Kindern Zeit wurde es sogar in katholischen Regionen über-
am Gedenktag des heiligen Nikolaus kleine nommen. Im 19. Jh. entwickelte sich das häus-
Geschenke. Doch im 16. Jh. verlegte Martin liche Weihnachtsfest mit Weihnachtsliedern und
Luther, der die Heiligenverehrung ablehnte, das Bescherung unter dem Christbaum. Die Gaben
Schenken auf Weihnachten. Den Nikolaus ersetzte brachte das Christkind – oder der Weihnachts-
er durch den »Heiligen Christ«, den man sich bald mann, der im deutschen Raum schon im Bieder-
als niedliches Christkind vorstellte. Im Laufe der meier populär war und dies noch heute ist.
SHOP »D E R K L E I N E P R I N Z« I N G O L D U N D S I L B E R
»Der Kleine Prinz« »Der Kleine Prinz –
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®Die Serie »Mikrowelten« startet mit den
Briefmarken »Kieselalge« und »Blüte Oder-
mennig«. Erstausgabe: 3. Dezember 2015.
Neue Briefmarkenserie »Mikrowelten«
WUNDER DER
Mikrowelt
Die Beobachtung ferner Sterne und gigantischer Galaxien ist faszi-
nierend. Doch ebenso interessant ist die Umkehrung des Blicks.
Mit zwei Neuausgaben startet die neue Seire »Mikrowelten in die
fantastischen Sphären der allerkleinsten Dinge.
S
eltsame kugelförmige Wesen schweben vorüber,
fremdartige Geschöpfe fließen zu ständig neuen For-
men, leuchtend grüne Polypen greifen mit ihren Fang-
armen nach Beute – der niederländische Forscher Antoni
van Leeuwenhoek staunte nicht schlecht, als er im späten
17. Jh. beim Blick durch ein Mikroskop erstmals das wim- Bund MiNr. 1092
melnde Leben in einem Wassertropfen entdeckte. Die ver-
meintlich fremde Welt war aber kein Szenario aus einem Science-Fiction-Film,
sondern eine Welt, die uns viel näher ist als gedacht: Sie befindet sich etwa in ei-
ner Regentonne oder im Gartenteich.
Das erste Elektronenmikroskop baute
Ernst Ruska 1931 zusammen mit Max
Die Geburtsstunde des Mikroskops
Knoll. Analog zur Glaslinse bei Licht-
strahlen wird ein Magnetfeld als Elektro-
Schon Ende des 16. Jh. hatten niederländische Brillenmacher festgestellt, dass
nenlinse benutzt. Moderne Raster zwei in einem bestimmten Abstand hintereinander gehaltene Vergrößerungslin-
elektronenmikroskop erzeugen heute sen ihre Wirkung vervielfachen – es war die Geburtsstunde des Mikroskops.
Bilder von enorm hoher Schärfentiefe. Manchen Wissenschaftlern galten die Vergrößerungsgeräte, die vor allem bei hö-
ME ILE NSTE IN E DE R MIKROSKOPIE
AB 1590 1670 AB 1670
ERSTE MIKROSKOPE HUYGENS - OKUL AR LEEUWENHOEK-MIKROSKOP
Niederländische Brillenmacher Der Niederländer Christiaan Eine bis zu 270-fache Vergröße-
haben die ersten zusammengesetz- Huygens entwickelte ein zwei- rung erreichte der Nieder-
ten Mikroskope linsiges Okular, länder Antoni van
erfunden. Auch das Farbfehler Leeuwenhoek mit
Galileo Galilei verringerte und einfachen Mikros-
entwickelte um bis heute in ein- kopen, die nur über
1609 ein solches fachen Mikros- eine kleine, kugel-
Gerät, das kopen verwendet förmige Linse ver-
»Occhiolino«. wird. Niederlande fügten. Niederlande
Italien MiNr. 1157 MiNr. 221 MiNr. 307AKTUELL
WISSEN LE BE NSRE T TE R MIKROSKOPIE
Der Blick in die Welt der Bakterien machte entscheidende
Entdeckungen möglich, die in der Folge Millionen Men-
schenleben retteten. So nutzte Robert Koch (1843–1910)
Mikroskope für seine bakteriologischen Untersuchungen.
1882 entdeckte er den Erreger der Tuberkulose, die
damals als Volksseuche berüchtigt war und viele Men-
schen das Leben kostete. 1905 erhielt er in Anerkennung
seiner Entdeckungen auf dem Gebiet der Tuberkulose
den Nobelpreis. Ab 1904 leitete Koch ein Institut für
Infektionskrankheiten. Das noch heute arbeitende Nach-
folgeinstitut des Bundes in Berlin heißt ihm zu Ehren Kaiman-Inseln
Robert Koch-Institut. MiNr. 487
herer Vergrößerung schlechte Ergeb- führten zu wegweisenden Erkenntnissen in Biologie und
nisse lieferten, aber eher als Spielzeug. Medizin. So halfen sie etwa Robert Koch, die Erreger der
Für Antoni van Leeuwenhoek war es Tuberkulose zu entdecken. Koch war dementsprechend be-
ein faszinierendes Forschungsinstru- geistert von diesen »ausgezeichneten Mikroskopen«.
ment. Der wohlhabende Tuchmacher Doch auch das beste Mikroskop hat seine Grenzen:
war vom Blick ins Mikroskop faszi- Nach Berechnungen Ernst Abbes liegt die maximale Auflö-
niert und baute seine eigenen Geräte. sung, die mit einem klassischen Lichtmikroskop erreicht
In seiner Freizeit schliff er Linsen von DDR MiNr. 1715 werden kann, bei 0,2 Mikrometern. Ist eine Struktur klei-
so außergewöhnlicher Qualität, dass er ner als die Wellenlänge des Lichts, kann man sie mit
damit winzige Objekte bis zu einer 270-fachen Vergröße- Lichtstrahlen nicht mehr sichtbar machen. Man benötigt
rung sichtbar machen konnte. So dokumentierte er 1668 dafür Strahlen aus Teilchen mit kleinerer Wellenlänge –
die Zirkulation roter Blutkörperchen in kleinsten Gefäßen zum Beispiel Elektronen. Das erkannten auch die deut-
und beobachtete 1675 erstmals Bakterien und Protozoen, schen Forscher Ernst Ruska und Max Knoll, die Anfang der
die er »Animalculae« (lat. »kleine Tiere«) nannte. Seine Er- 1930er-Jahre das erste Elektronenmikroskop bauten. Ihre
kenntnisse versetzten die Fachwelt in Erstaunen, die sich Erfindung wurde seither stetig weiterentwickelt und er-
nun zunehmend für die Mikroskopie interessierte. möglichte bahnbrechende Beobachtungen: Erstmals war es
möglich, das Innere einer Zelle zu untersuchen und Viren
Wegweisende Erkenntnisse zu betrachten, die bis zu 1.000 Mal kleiner sind als Bakte-
Noch bis Mitte des 19. Jh. war der Bau von Mikroskopen rien. Heutige Elektronenmikroskope können sogar ein-
von Versuch und Irrtum geprägt: Bei der Herstellung des zelne Atome sichtbar machen.
Objektivs musste mühsam probiert werden, welche Linsen Die faszinierenden Bilder aus der Welt des Allerkleinsten
am besten zusammenpassten. Gute sind aber nicht nur wissenschaft-
Ergebnisse waren kaum wieder- lich bedeutend, sondern auch
holbar. Doch um 1873 gelang in der wunderschön – das beweisen die
optischen Werkstatt von Carl Zeiß Ausgaben der neuen Briefmar-
in Jena der Durchbruch: Der For- kenserie »Mikrowel-
scher Ernst Abbe erarbeitete dort ten«. Sie gewähren
physikalische Grundlagen zum Bau von nun an jedes Jahr S H O P
und zur Reproduktion besserer neue Einblicke in ge-
Objektive. Die nach Abbes Berech- heimnisvolle Spären,
nungen gebauten Mikroskope bo- die unseren Augen
ten deutlich bessere optische Mög- normalerweise ver-
Bund MiNr. 548 lichkeiten als ihre Vorgänger und borgen bleiben.
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stellten den Mikroskop- für Physik.
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schaftliche Grundlage. MiNr. 5433
DDR MiNr. 545 6/2015 postfrisch 11AKTUELL
Studierende der Bergakademie
sammeln Praxiserfahrung im
Lehr- und Forschungsbergwerk
»Himmelfahrt Fundgrube«.
Die Briefmarke zum Akademie-Jubiläum
erscheint am 3. Dezember 2015. Sie
zeigt ein Mineral aus der geologischen
Sammlung der Universität.
Das Lehrbergwerk der
Bergakademie Freiberg
250 Jahre Technische Universität Bergakademie Freiberg
SCHATZSUCHE tief im Fels
Die älteste Lehranstalt der Welt, die sich speziell der Gewinnung und Verarbeitung von
Bodenschätzen widmet, befindet sich im erzgebirgischen Freiberg. Seit 250 Jahren wird
dort das Wissen um die Geologie und die Kunst des Bergbaus vermehrt und gelehrt.
W
as im 19. Jahrhundert das Goldfieber in Berga kademie Freiberg steht in dieser Tradition.
Kalifornien war, hatte einige Hundert Ihre Gründung war allerdings die Reaktion auf
Jahre zuvor ähnlich bereits in Sachsen eine Krise. Als Sachsen am Ende des Siebenjähri-
Lockensilber, bei
dem das Edelme-
stattgefunden: Im Jahre 1168 war im heutigen Frei- gen Kriegs (1763) wirtschaftlich am Boden lag und
tall in Form von berg (Erzgebirge) erstmals Silber gefunden worden. die Silberförderung ihren Höhepunkt bereits über-
Fäden aus gedie- Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. schritten hatte, versprach man sich von einer Meh-
genem (reinem) Glücksritter, Bergleute, Handwerker und Händler rung des metallurgischen und chemischen Wissens
Silber vorliegt kamen in Scharen auf der Suche nach dem schnel- eine bessere Förderung und Weiterverarbeitung
(DDR MiNr. 1473). len Glück. Als »Berggeschrey« ging diese Zeit in die von Rohstoffen aller Art – und damit einen wirt-
Geschichte ein. schaftlichen Aufschwung.
Der Silberreichtum
und die Einrichtung Spitze in Forschung und Ausbildung
von Münzprägestät- Intensive Forschung und die Ausbildung von Fach-
ten in Freiberg und kräften für das Berg- und Hüttenwesen machten
dem nahen Mulden- die Bergakademie bald zu einer international
hütten machten Sach- renommierten Bildungs-
sen mächtig. Auch die einrichtung und ersten
1765 auf die Initiative Adresse für naturwissen-
des sächsischen Ge- schaftliche Studien. Als
neralbergkommissars bedeutendste historische
von Heynitz und des Lehrer der Akademie gel-
Oberberghauptmanns ten Abraham Gottlob
Brief mit DDR MiNr. 1142–1145 von Oppel gegründete Werner (1749–1817), der DDR MiNr. 2958
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Christian-Albrechts-Universit
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ad quo testet aut aut quam sunt arcid modis as Loriam est, corese
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niminto te nisit modis im dolo cuptatiist voluptis nobisi verum aut lab is volecaboriam eos
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frisch in Klemm-
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Der Jubiläumsbrief mit 3 Neuausg aben
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Prof. André Heers,
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Universität Bergakadem
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Ausgabetag ie Freiberg
Entwurf: Prof. Annette : 3. Dezember 2015
Stahmer und Prof.
André Heers,
Berlin
als »Vater der Geologie« gilt, sowie Wilhelm August Lampadius (1772–1842), der
den Schwefelkohlenstoff entdeckte und das erste chemisch-metallurg ische Labor SE LTE N E AUSBEUTE TALE R
der Welt einrichtete. Außerdem entwickelte er die Gasbeleuchtung weiter, sodass
Im 19. Jahrhundert würdig-
diese auch in Industrieanlagen g enutzt werden konnte. Zwei che- SHOP ten einige Fürsten den Berg-
mische Elemente wurden an der Bergakademie entdeckt: Die bau ihres Landes mit Aus-
Chemiker und Mineralogen Ferdinand Reich und Theodor Rich- beutemünzen. Die Münzen zeigen an,
ter entdeckten dort 1863 das Indium, Clemens Winkler 1886 das woher sie kommen und woraus sie
Germanium. Berühmte Absolventen der Bergakademie waren der bestehen. Oft wurden diese beonderen
Dichter Novalis (1772–1801), der Dramatiker Theodor Körner Münzen nur in kleiner Auflage geprägt.
(1791–1813) und der Naturforscher und Universalgelehrte Al-
exander von Humboldt (1769–1859); sogar J ohann Wolfgang von
Bund MiNr. 309 Goethe kam gelegentlich zu Besuch.
Ressourcennutzung mit Vernunft
Heute studieren in Freiberg 5.600 Studenten. Mit Fächern wie Geoökologie,
Umwelt-Engineering und Angewandter Naturwissenschaft versteht sich die Berg
akademie als »deutsche Ressourcenuniversität« für nachhaltige Rohstoffsicherung
und Energiewirtschaft. Damit leistet die Freiberger Universität einen wichtigen »Friedrich August II. von Sachsen«
Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Rohstoff- und Energieversorgung. Die For- Taler | Sachsen 1854 | Silber (800/1000) | 22,27 g
derung, dass die Nutzung von Rohstoffen nachhaltig sein müsse, wurde in Freiberg Ø 34 mm | ss/vz | Auflage: nur 8.820 Münzen
bereits 1713 formuliert. Sie geht zurück auf Hans Carl von Carlowitz (1645–1714), Auf den Tod des Königs nur in diesem Jahr
Oberberghauptmann aus Freiberg, der als Erster formulierte, dass immer nur so geprägt. Randumschrift: »ER SÆETE
GERECHTIGKEIT UND ERNTETE LIEBE«
viel Holz geschlagen werden sollte, wie durch planmäßige Aufforstung, durch Säen Randinschrift: »SEGEN DES BERGBAUS«
und Pflanzen nachwachsen könne.
Best.-Nr. 011727 349, – €* 30
»Friedrich Wilhelm III. von Preußen« »Friedrich Wilhelm IV. von Preußen« »Johann von Sachsen«
Taler | Preußen 1829 –1840 | Silber Taler | Preußen 1841 | Silber (900/1000) Taler | Sachsen 1858 –1871 | Silber
(900/1000) | 22,27 g | Ø 34 mm | ss/vz 22,27 g | Ø 34 mm | ss/vz (800/1000) | 22,27 g | Ø 34 mm | ss/vz
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* Endpreis inkl. gesetzl. USt., ggf. zzgl. VersandkostenDie Trojaner ziehen
das hölzerne Pferd
H IST OR I E in die Stadt. Szene
aus dem Kinofilm
»Troja« (2004).
125. Todestag von
Heinrich Schliemann
AUF
TROJAS
Spuren
1873 versetzte das Foto einer
schönen Griechin die Welt
der Archäologie in Aufregung:
Die junge Frau, das ernste
Gesicht von kostbarem antikem Goldschmuck umrahmt, war niemand Geringeres als Sophia, die
Ehefrau des berühmten Altertumsforschers Heinrich Schliemann. Mit diesem Bild verkündete er der
Welt: »Ich habe den Schatz des Priamos gehoben – das Gold des Königs von Troja!«
V
iele Experten waren skeptisch, mann eröffnete sein eigenes Handelshaus und ver-
ob der Selfmade-Archäologe mit diente ein Millionenvermögen.
seinem Sensationsfund tatsäch-
lich die Existenz jener mythischen Stadt Erfüllung eines Traums
bewiesen hatte, deren Untergang der Mit seinem Geld erfüllte er sich seinen Traum:
griechische Dichter Homer in seinen 1864 löste er sein Unternehmen auf und studierte
Epen »Ilias« und »Odyssee« schilderte. Sprachen, Literatur und Altertumskunde in Paris.
Schon früh war der am 6. Januar 1822 Begeistert von Homer bereiste er 1868 Korfu und
im mecklenburgischen Neubukow ge- Ithaka auf der Suche nach Spuren der mythischen
borene Heinrich Schliemann von den Orte und Personen. Schliemann glaubte fest an
Sagen des Altertums fasziniert. Ein Bild einen wahren Kern der Epen. Als der Brite Frank
des brennenden Troja hatte ihn begeistert. Calvert ihm von seiner Vermutung erzählte, dass
Der Junge glaubte aber nicht, dass diese sich auf dem Hügel von Hisarlik an der Westküste
Stadt spurlos verschwunden sein könnte, und Anatoliens die Überreste des legendären Troja
so fasste den Entschluss, dass er »dereinst Troja befänden, war Schliemann in heller Aufregung.
Das Foto, das ausgraben sollte.«
um die Welt ging: Zunächst sah es aber nicht so aus, dass
Sophia Schliemann sich sein Traum jemals erfüllen würde:
präsentierte den
Für den Besuch des Gymnasiums reichte
königlichen Gold-
schmuck, den ihr
das Geld nicht, seine Lehre zum Handels-
Mann Heinrich in gehilfen brach Heinrich ab. Auf Umwe-
Troja gefunden gen gelangte er in ein Handelshaus in
hatte. Amsterdam. Neben kaufmännischem Ge
schick besaß er eine enorme Sprachbe-
gabung. Schnell lernte er Russisch und
wurde nach St. Petersburg geschickt. Von
da an ging es für ihn steil bergauf: Schlie-
Ersttagsbrief Griechenland mit drei Marken des Fünfer-
14 postfrisch 6/2015 satzes »Troja« (Griechenland MiNr. 1253, 1255 und 1257)SHOP SILBER DER ANTIKEN GRIECHEN
1870 begann er mit ersten Grabungen, ließ über Jahre ver- Diese Münzen der griechischen Antike wurden ÜBER 2.000
in der Zeit des Königs Azes II. geprägt, der JA H R E A LT
schüttete Mauern freilegen. Dann, am 31. Mai 1873, die Sensa-
tion: Vasen und Kelche, Dolche und Speerspitzen, Diademe, sich hoch zu Ross darstellen ließ. Die Bildseiten
zeigen verschiedene Gottheiten des griechischen Olymp.
Armreife und Ohrringe – über 8.000 Gegenstände umfasste
der Fund, der als »Schatz des Priamos« Berühmtheit erlangte.
Schliemann schenkte ihn 1881 »dem Deutschen Volke« und
»Göttervater Zeus«
ließ ihn in Berlin ausstellen. Von dort verschwand er nach Tetradrachme | 30 –5 v. Chr.
dem Zweiten Weltkrieg und tauchte erst 1993 in Russland Silber | ca. Ø 24 mm | ss
wieder auf. Best.-Nr. 001668
198,– €* 34
Begeisterung für die archäologische Suche
Untersuchungen ergaben, dass der »Schatz des Priamos« nicht
aus der Zeit von Homers Ilias stammen kann: Die Sied-
lungsschicht, in der er gefunden wurde, ist etwa tausend »Gott des Meeres
Poseidon«
Jahre älter als von Schliemann angenommen. Oft ist Tetradrachme | 30 –20 v. Chr.
Schliemann für solche Fehleinschätzungen und auch sein Silber | ca. Ø 24 mm | vz
anfangs unvorsichtiges Vorgehen bei Grabungen kritisiert Best.-Nr. 001671
198,– €* 35
worden. Dabei wird übersehen, dass Schliemann ein Pio-
nier auf dem Gebiet der Feldarchäologie war und For-
schungsmethoden einführte, die noch heute angewendet wer-
den. Bis zu seinem Tod am 26. Dezember 1890 reiste und
»Göttin der Weisheit
forschte er, grub in Mykene, Orchomenos, Ithaka und Tyrins. Pallas Athene«
Mit bahnbrechenden Funden wie der »Goldmaske des Aga- Tetradrachme | 20 –1 v. Chr.
memnon« und Büchern warb er für die Archäologie. Silber | ca. Ø 24 mm | vz
Best.-Nr. 001672
Doch ist es wirklich Troja? Die meisten Fachleute sind heute 198,– €* 36
davon überzeugt. Auf dem Hisarlik fanden Forscher Spuren
einer mindestens 3.500-jährigen Siedlungsgeschichte und Hin-
weise darauf, dass dort gekämpft wurde. Ohne Schliemann
wäre die archäologische Stätte vielleicht nie entdeckt worden – 3er-Set »Silber der antiken Griechen«
Alle 3 oben präsentierten griechischen Tetra Best.-Nr. 001674
oder wie es sein Freund Rudolf Virchow formulierte: »Noch
drachmen (vierfache Drachmen) im Set.
heute würde die gebrannte Stadt in der Verborgenheit der Erde Ein Schmuck für jede Münzensammlung!
499, – €* 37
ruhen, wenn nicht die Phantasie den Spaten geleitet hätte.«
»HE IN RIC H SC HLIE MAN N« – THE MA BE DEUTE N DE R DEUTSC HE R MARKE N VON 19 9 0
Zum 100. Todestag
Schliemanns gaben
die Bundesrepublik
Deutschland und
Griechenland eine
Gem einschafts-
ausgabe aus (Bund
MiNr. 1480 und
GR MiNr. 1772).
Die erste deutsche
Gemeinschafts-
Die beiden DDR-Briefmarken »100 Todestag Heinrich ausgabe nach der
Schliemann« (DDR MiNr. 3364 und 3365) sind die letzten Wiedervereini-
Ausgaben des Sammelgebiets Deutsche Demokratische gung erschien am
Rep ublik. Sie erschienen am 2. Oktober 1990 – einen Tag 11. Oktober 1990.
vor der Wiedervereinigung.
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Die teuerste Briefmarke der Welt: Die
»One Cent British Guiana«, die lange Zeit
als Unikat gehandelt wurde. Das Segel-
schiff im Markenbild stammte aus einem
2014 wurde
älteren Druck-Klischee der Druckerei
die »One Cent«
Baum & Dallas. Außerdem abgebildet sind
für 9,48 Mio.
der Wahlspruch der Kronkolonie »Damus
US-Dollar ver-
Petimus Que Vicissim« (»Wir geben und
steigert.
nehmen im Wechsel«), der Schriftzug »Post-
age British Guiana« sowie der Nennwert.
Der Klassiker »One Cent British Guiana«
EIGENTÜMER DER
»ONE CENT BRITISH GUIANA«
1873 LOUIS V. VAUGHAN
DIE TEUERSTE
1873
für sechs Schilling an
N. R. MCKINNON
für 120 Pfund an
Marke der Welt
Klein, rot, schmucklos – auf den ersten Blick wirkt die »One Cent
1878 THOMAS RIDPATH British Guiana« unscheinbar. Doch sie ist eine einzigartige Rarität
für 750 Dollar an
und aktuell die teuerste Briefmarke der Welt.
I
1878 BARON PHILIPP m Jahr 1856 war die Postverwaltung im südamerikanischen British Guiana
VON FERRARY
in Sorge: Die Briefmarkenvorräte der britischen Kolonie gingen zur Neige –
für 36.000 Dollar an
und von dem Schiff, das Nachschub aus London bringen sollte, war weit
und breit nichts zu sehen. Doch der Leiter der Postverwaltung wurde initiativ
1922 ARTHUR HIND und beauftragte die Zeitungsdruckerei Baum & Dallas mit dem Druck von
SEINE WITWE
Aushilfsmarken. So entstanden Exemplare zu einem Cent auf karminrotem
für 40.000 Dollar an
und zu vier Cent auf karminrotem und dunkelblauem Papier. Um Fälschungen
zu verhindern, musste jede Marke vor dem Verkauf vom diensthabenden Post-
1940 FREDERICK
beamten signiert werden.
TROUTON SMALL
für 280.000 Dollar an
Fund einer unbekannten Briefmarke
17 Jahre später entdeckte der Schüler Louis Vince Vaughan eine rote Cent-
1970 INDUSTRIELLENGRUPPE
marke inmitten alter Familienpapiere. Der Junge hatte solch ein Postwertzei-
AUS PENNSYLVANIA
für 935.000 Dollar an
chen noch nie zuvor gesehen. Er brachte die Marke zu einem Sammler, der sie
für ein paar Schillinge kaufte. Wenn Vaughan nur geahnt hätte, welche Kost-
barkeit er aus den Händen gab! Immer wieder wechselte die Marke den Besitzer
1980 JOHN E. DU PONT
und wurde dabei teurer und teurer. Namhafte Sammler legten schwindelerre-
für 9,48 Millionen
Dollar an gende Summen auf den Tisch, um die Rarität zu bekommen – denn es gab bloß
dieses eine Exemplar. Nur für kurze Zeit und wohl nur zum Frankieren von
selten verschickten Drucksachen verwendet, waren alle Schwestern der »One
2014 STUART WEITZMAN
Cent British Guiana« im Nirgendwo verschwunden.
Rätsel um zweite Marke
1999 tauchte ein zweites Exemplar der berühmten Marke auf. Doch ist diese
Verpackt in eine Papiertüte einer Apo- Marke wirklich echt? Darüber rätseln
theke aus dem russischen Samara (r.), soll Experten bis heute. Prüfer kamen bis-
die zweite »One Cent« nach Deutschland lang zu keinem eindeutigen Ergebnis.
gekommen sein. Die Briefmarke tauchte Doch ob Einzelstück oder nicht – den
erst 1999 auf. Papier und Druckbild spre-
Rekord der teuersten Einzelmarke der
chen nach Aussagen von Gutachtern für
ihre Echtheit. Da aber der allerletzte
Welt hält die »One Cent British Gui-
Beweis bis heute nicht erbracht werden ana«. Zuletzt wurde sie 2014 von dem
konnte, wird sie von Experten auch das amerikanischen Designer Stuart Weitz-
»Turiner Grabtuch der Philatelie« genannt. man für 9,48 Mio. US-Dollar ersteigert.
16 postfrisch 6/2015Sie können auch lesen