Ausgabe 2 /2008 Glaubensgestalten - Maria, eine biblische Erscheinung Aktion Weih-nachtskiste
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Ausgabe 2 /2008 Glaubensgestalten Maria, eine biblische Erscheinung Aktion Weih- nachtskiste Jedem Menschen geben was er braucht Chronik 40 Jahre PGR in Neun- kirchen Kalender Termine im Pfarrver- band
EDITORIAL 3
Editorial
s zieht sich wie ein roter Faden durch fast alle Gremien, Institutionen und Ver-
E eine. Und es liest sich immer häufiger so: „Es fehlt der Nachwuchs“, „Kommen
Sie zu uns: Keiner ist zu jung, niemand ist zu alt“ und „Probieren geht über Stu-
dieren und kostet nichts“.
Wir brauchen Sie, die Aktiven, die Kümmerer, die Ehrenamtlichen. Das Ehren-
amt..., es klingt etwas verstaubt. Die Engländer nennen diesen „Dienst“ Volun-
teers. Es gibt „Freiwillige“, die die Kirche mittragen und ihr ein freundliches
Gesicht geben. Man kann es auch so nennen: Ehrenamtliche sind „auf Sendung“!
Sie nehmen teil an der Sendung der Kirche. Zu keinem Zeitpunkt wurde ihnen
mehr zugetraut und zugemutet; zu keiner Zeit waren die Aufgaben in unseren
Gemeinden differenzierter und vielfältiger. So manche Dienste geschehen im
Blickpunkt der Öffentlichkeit, manche fast unsichtbar, aber genauso unverzicht-
bar. Man sieht es ihnen an: Glaube ist keine „verdammte Pflicht und Schuldig-
keit“, die Gott uns abverlangt, sondern eine Energie, die freudig begeistert und
bewegt. Denn Kirche ist keine Einrichtung, sondern ein pulsierender Leib, den
unser Einsatz mit belebt. Wir haben allen Grund, Dank zu sagen für die Verläss-
lichkeit und Geduld der Ehrenamtlichen und Aktiven, für ihren langen Atem und
ihre Begabung, die sie allen zur Verfügung stellen. Sie geben Glauben weiter, in
Wort und Tat, in der Mitgestaltung der Gottesdienste, in den Gremien und Verei-
nen, auch die „Praktiker“ und „Aktiven“ in der Pfarrfestgestaltung und diejenigen,
die sich für nichts zu schade sind! Ehrenamtlichen bläst der Wind ins Gesicht. Wir
alle kennen die Stimmen, die ihnen ins Ohr flüstern: Warum der ganze Einsatz?
Was bringt dir das? Tu dir das doch bitte nicht an! Nutze deine Zeit anders!
Ehrenamtliche schenken Lebenszeit und investieren sie. Das kostbarste Kapital.
Sie haben sich dazu entschieden, nicht gezwungen und verkrampft, sondern frei-
willig und voller Tatkraft. Und da es sie gibt, können wir auch darauf vertrauen:
Der Organismus unserer drei Gemeinden ist gesund und vital, trotz aller Einbrü-
che und Rückgänge.
Damit das aber auch so bleibt, rufen wir Ihnen beherzt zu: Kommen Sie zu uns.
Wir freuen uns auf Sie. Wir brauchen Sie. Welche Möglichkeiten sich für Sie in den
verschiedenen Gremien, Ausschüssen und Vereinen ergeben, entnehmen Sie bitte
dem Innenleben des Pfarrbriefs.
Viel Spaß beim Lesen dieser Weihnachtsausgabe wünschen Ihnen für die Redak-
tion der „Brücke“.
Klaus-Jürgen Böhnert und Bruno von Berg
Der nächste Redaktionsschluss ist der 27. Februar 2009.4 INHALT & IMPRESSUM
GEISTLICHES WORT . . . . . . . . . . . . . . .5
PFARRVERBAND
Glaubensgestalten . . . . . . . . . . . . . 6
Gottesdienstordnung . . . . . . . . . . . 8
Aktion Weihnachtskiste . . . . . . . . . .9
Sternsinger . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 IMPRESSUM
Priesterjubiläum Pater N. Häck . . . 12
Ferienfreizeit Altenmark . . . . . . . .18 Herausgeber:
ST. ANNA Pfarrverband Neunkirchen-
Bericht aus dem PGR . . . . . . . . . .23 Seelscheid
Kinder- und Jugendchor . . . . . . . .25 Redaktion:
Fenstersingen im Advent . . . . . . . 26 Beate von Berg,
Kirchenchor Cäcilia . . . . . . . . . . . 27 Sylvia Franken,
Domwallfahrt der kfd . . . . . . . . . .28 Klaus-Jürgen Böhnert,
Pfarrchronik . . . . . . . . . . . . . . . . .30 Bruno von Berg
Ehrung von Senioren . . . . . . . . . .31
ST. GEORG Layout & Gestaltung:
Wechsel im Vorstand PGR . . . . . . 32 Leo Schragmann
Kindergarten- und Pfarrfest . . . . . .33 Druck:
Kunstausstellung im Kindergarten .35 Druckerei Oberhäuser,
Erntedankfest . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Neunkirchen
20 Jahre fairer Handel . . . . . . . . . .37
Pfarrbesuchsdienst . . . . . . . . . . . .38
Seelscheider Krippe . . . . . . . . . . . .38
Auflage: 5500
Cursillo – Glauben erfahren . . . . .39
Caritas Neunkirchen-Seelscheid . .40 Der Pfarrbrief „Brücke“ erscheint
KÖB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .42 zweimal pro Jahr und wird kos-
Pfarrchronik . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 tenlos verteilt.
ST. MARGARETA
Zertifizierung als Familienentrum .45 Die Redaktion freut sich über ein-
KÖB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .46 gehende Beiträge, behält sich
Ev. Gospelchor . . . . . . . . . . . . . . .48 aber redaktionelle Änderungen
Kirchenchor . . . . . . . . . . . . . . . . .51 vor.
Freundeskreis der Älteren . . . . . . .52 Namentlich gekennzeichnete Bei-
Ausflugsfahrt kfd . . . . . . . . . . . . . .54 träge geben nicht unbedingt die
Kolpingfamilie . . . . . . . . . . . . . . . .55 Meinung der Redaktion und
Krippenausstellung . . . . . . . . . . . .56 der Herausgeber wieder.
Chronik: 40 Jahre PGR . . . . . . . . .57
Pfarrchronik . . . . . . . . . . . . . . . . .61 Nachdruck bei Angabe der Quelle
TERMINE gestattet; bitte Belegexemplar
Termine Dezember bis März . . . . 63 an die Redaktion.
Gottesdienstordnung . . . . . . . . . . .67GEISTLICHES WORT 5
Gott, unser Vater,
du hast, als du uns schufst,
einem jeden seine eigenen Gaben zugeteilt,
sodass keiner dem andern gleich ist.
Gib uns Geduld, dass wir einander ertragen;
Langmut, dass wir aufeinander hören.
Lass deine Liebe in uns leuchten,
damit durch unser gemeinsames Streben ein
jeder werde, wie du ihn willst,
und seine Gaben zur Vollendung bringe.
iebe Pfarrgemeinden St. Anna, St. Georg und St. Margareta!
L Es ist mir nicht der Verfasser dieses Gebetes (s.o.) bekannt, aber diese Worte
treffen doch in vieler Hinsicht auf unsere Situation in den Gemeinden zu. Die vie-
len Änderungen in unseren Strukturen (Aufbau und Verwaltung unserer Pfarreien,
Kompetenzänderungen in unseren Gremien, Finanzverwaltung, Kindergärten
und Familienzentrum u.a.) haben eine Menge Kraft, Zeit und Einsatzbereitschaft
gekostet, so dass viele amtliche und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter aufs äußers-
te belastet und angespannt waren. Enttäuschungen und Unverständnis über und
für viele Entscheidungen und Beschlüsse der Gremien und der Diözese haben
gezeigt, wie sehr man in unseren Gemeinden mitlebt, hofft und bangt. Ich bedan-
ke mich ganz herzlich bei allen, die nicht aufgegeben haben und auch weiterhin
nicht aufgeben. Wir bauen darauf, dass es doch der Geist Gottes ist, der unsere Kir-
che lenkt und hütet. Es war auch viel Freude zu erleben, wie man Vorurteile ableg-
te oder beiseite schob, um miteinander bessere Möglichkeiten zu entdecken. Ein
ganz besonders großes Dankeschön möchte ich Ihnen und allen Helfern ausspre-
chen für das großartige Fest meines 40jährigen Priesterjubiläums. Das war einma-
lig und hat mir den Atem verschlagen. Auch für alle Spenden und Geschenke
bedanke ich mich herzlich. Ich hoffe, dass dieses Fest dazu beigetragen hat, dass
wir alle immer mehr miteinander hoffen, glauben und leben!
Wir stehen vor einem neuen Jahr. Was wird die Zukunft bringen? Vieles haben
wir selbst in der Hand, aber ohne die Hilfe Gottes hätten wir wohl nur geringe gute
Chancen. So wünsche ich uns allen, dass Gott uns die Bitten des obigen Gebetes
erfüllt. Besonders die letzte: Lass deine Liebe in uns leuchten, damit durch unser
gemeinsames Streben ein jeder werde, wie du ihn willst, und seine Gaben zur Voll-
endung bringe.
Für unsere Zukunft
ein fröhliches, herzliches und vertrauensvolles Miteinander!
Das wünscht Ihnen das gesamte Seelsorgeteam und die Mitbrüder des Antonius-
kollegs. P. Häck6 PFARRVERBAND
M .H. OLBERTZ Jüdin.Eine unscheinbare junge Frau ist
schwanger vom Heiligen Geist, und ihr
Glaubens- Josef schaut schweigend zu. Ein Ereig-
nis am Rande der Welt mit allen Anzei-
gestalten chen der Schande. Sie wird nächtelang
geweint haben, die junge jüdische
MARIA – EINE BIBLISCHE
Maria. Ihr einziger schwacher Trost
ERKUNDUNG mag Josef gewesen sein, der bei ihr
blieb. Maria, die junge jüdische
Schwangere, hat schon mit siebzehn
Jahren ein ungeheuerlich schweres
Leben. Eine schwere Geburt im Stall.
Josef hilft. Die überstürzte Flucht nach
Ägypten; Mutter sein in der Fremde.
Jesus wird schnell erwachsen und
eigensinnig.
Vermutlich ist Maria schon eine eher
arme Witwe, als Jesus eine öffentliche
Person wird. Maria ist knapp fünfzig
Jahre alt und vom anstrengenden Mut-
tersein verbraucht. Es kommt vor, dass
ihr Sohn sie öffentlich zurechtweist:
Was geht’s dich an, Frau, was ich Tue?
Ihr Leben ist unscheinbar, und es ist ein
ungeheuerlich schweres Leben. Es ist
vielleicht noch schwerer, weil dem
Leben der Mutter Maria vom sech-
zehnten Lebensjahr an eine Verhei-
ßung der Nähe Gottes beigegeben ist,
die schwer zu verstehen und noch
enig wissen wir über die Gottes-
W mutter. Nicht viel berichtet die
Bibel über sie. Vieles ist zwischen den
schwerer zu sehen ist – vom Glauben
einmal ganz zu schweigen. Zu allem
Überfluss sieht Maria ihren Sohn dann
Zeilen verborgen.Wie war das mit der auch noch sterben, in Schimpf und
Verheißung, als der Engel Gabriel zur Schande. Die Verheißung ihres Lebens
Maria kam und ihr sagte, sie werde das hängt am Kreuz.
Kind des Höchsten zur Welt bringen? War es das schon, das Leben des jüdi-
Maria war eine Heranwachsende, viel- schen Mädchens, der jüdischen Mut-
leicht sechzehn oder siebzehn Jahre ter? Ist das Leben nur das Leben? Nein,
alt. Sie war verlobt, könnte man sagen, ist es nicht. Das Leben der Mutter
mit dem Zimmermann Josef. Sie war Maria ist auch alles, was wir nicht wis-PFARRVERBAND 7 sen: Die vielen Übungen des Glaubens; die Liebe des Mannes, unzählige Gebe- te. Und, vor allem, wissen wir eines nicht, so lange wir nur auf Tatsachen schauen: Wo ist ihr Gott, der Vater ihres Kindes? Wir können sagen: Gott ist in ihrem Kind, von Anfang an, vom Stall über das Kreuz bis zum immer- währenden Aufgang der Sonne am Ostermorgen in Jerusalem. Das können wir so sagen und bekennen. Aber hätte Maria das gesagt? Vermutlich nicht. Was hätte Maria gesagt, wo Gott ist. Ich weiß nicht, ob sie überhaupt so gefragt hat. Ihr Glaube ist die Selbstver- ständlichkeit Gottes. Ihr wirklicher Heiligenschein ist die Fraglosigkeit Got- tes. Gott ist ihr so sehr gegenwärtig, dass sich ihr schon die Frage nach ihm verbot. Ihr Glaube ist das Hinnehmen, nein, mehr das Annehmen des Gegebe- nen, egal wie schwer es ist. Ich stelle mir vor: Ihr Glaube ist ein immer hof- fender Blick auf alles, was hoffnungslos aussieht. Glaube ist immer genau der Abstand zu den Dingen, der sie anders erscheinen lässt. In diesem hoffenden Blick ist ihr Gott, auch wenn rundhe- rum nur Zwielicht ist. Auch in ihrem manchmal verzweifelt hoffenden Blick ist ihr Gott; der Gott Israels, der Vater Jesu Christi. Ein hoffender Blick sieht das Licht im Zwielicht. Immer. Überall. Sogar am Kreuz. Ein hoffender Blick weiß um das Licht und sucht es, bis es gefunden ist. Es gibt eine Verheißung für die Welt und jedes einzelne Leben. Also muss auch Licht sein. Unser Licht kam mit und in der Krippe.
8 PFARRVERBAND
Gottesdienstordnung Weihnachten 2008 bis Neujahr 2009
St. Anna St. Georg St. Margareta
Heiligabend 24. Dezember 2008
15:00 Uhr Kleinkinder- 15:30 Uhr Krippenfeier 16:00 Uhr Weih-
wortgottesdienst 18:00 Uhr Christmesse nachtsgottesdienst für
22:00 Uhr Christmette unter Mitwirkung des Kinder
Kirchenchores 18:00 Uhr Erste Weih-
22:00 Uhr Christmette nachtsmesse
21:45 Uhr musikalische
Einstimmung
22:00 Uhr Christmette
mit Krippenweihe
1. Weihnachtstag 25. Dezember 2008
9:30 Uhr Heilige Messe 10:00 Uhr Feierliches 9:00 Uhr Heilige Messe
unter Mitwirkung des Hochamt 10:30 Uhr Feierliches
Kirchenchores Hochamt
15:00 Uhr Weihnachts-
vesper mit sakramen-
talem Segen
2. Weihnachtstag 26. Dezember 2008
9:30 Uhr Heilige Messe 10:00 Uhr Familienmes- 9:00 Uhr Heilige Messe
mit Aussendung der se mit anschließender 10:30 Uhr Gottes-
Sternsinger Kindersegnung dienst mit Aussen-
dung der Sternsinger
Sonntag 28. Dezember 2008
9:30 Uhr Heilige Messe,
im Anschluss (ca.10:15
Uhr) Kindersegnung
Silvester 31. Dezember 2008
18:00 Uhr Jahresab- 17:30 Uhr Jahresab- 18:00 Uhr Jahresab-
schlussmesse schlussmesse schlussmesse
Neujahr 1. Januar 2009
10:00 Uhr Feierliches 10.30 Uhr Heilige Messe
Hochamt 15.00 Uhr Andacht und
Segnung der Kinder
Wir laden alle Gemeindemitglieder und Pfarrverbandsangehörige zu den Neujahrsempfängen
ein. Sie finden in St. Georg am 04.01.2009 nach der Familienmesse um 10.00 Uhr im Pfarrheim
und in St. Margareta am 18.01.2009 um 11.30 Uhr in der Aula des Antoniuskollegs statt.PFARRVERBAND 9
Neunkirchen-Seelscheider Tafel
Aktion Weihnachtskiste in Zusammen-
arbeit mit der Lokalzeit Bonn des WDR
er WDR Studio Bonn sendet vom
D 24. 11. 2008 bis Weihnachten in
der Lokalzeit um 19:30 Uhr verstärkt
Themen, die sich mit der Armut in
unserer Region beschäftigen. Grundsätzlich ist alles geeignet, was im
In diesem Zusammenhang wird der Laden außerhalb der Kühlung angebo-
WDR dafür werben, dass Bürger unse- ten wird. Beispiele für Lebensmittel:
rer Städte und Gemeinden Lebensmit- Rotkohl im Glas, Erbsen und Möhren
tel für bedürftige Familien packen. in Dose, Fisch- Wurstkonserven, Klöße
Für Menschen, die Hilfe bei den in Packung, Reis, Nudeln Mehl,
Tafeln suchen, ist es am Ende eines Zucker, Margarine, Mandeln Nüsse,
Monats eng – auch im Dezember. Lei- Rosinen, Kaffee, Tee, Kakao, auch H
der können wir Tafeln dann nicht die Milch, Schokolade, Kekse, Pralinen,
Menge und Art von Lebensmitteln Lebkuchen, etc., Würstchen im Glas,
anbieten, wie wir es uns für die anste- Schinken, Käse vakuumverpackt, Servi-
henden Festtage wünschen würden. etten, Körperpflegemittel.
Deshalb bitten wir, dass Sie sich Jeder gibt was er kann, sollte das
an der Aktion beteiligen und eine Motto sein.
Weihnachtskiste packen.
Als Kiste werden Kartons empfohlen,
Abgabetag:
die stabil genug sind und sich gut tra-
Mittwoch 17. 12. 2008
gen lassen. Diese Kiste sollte weih-
Abgabezeit:
nachtlich verpackt werden.
10:00 – 17:00 Uhr
Die Tafelmitarbeiter sollten anhand
Abgabeort:
einer auf dem Paket befestigten Inhalts-
liste auf einen Blick erkennen, für wel- in Neunkirchen:
che Familiengröße, Alter etc. dieses Hauptschule
Paket geeignet ist. Die Ware im Paket in Seelscheid:
muss bis Weihnachten haltbar sein. Teestube im Ev. Gemeindehaus
Mit dem Inhalt soll im weitesten Sin-
ne ein Weihnachtsessen zubereitet
bzw. die Küche über Weihnachten ein Jedem Menschen geben was er
wenig bereichert werden. braucht. Ein Stück Brot, ein
Bitte unbedingt nur ungekühlt halt- Lächeln, ein offenes Herz. JETZT –
bare Artikel in die Kiste packen. nicht irgendwann.10 PFARRVERBAND
Bärbel Hess und vom Bund der Deutschen Katholi-
Sternsinger aus schen Jugend (BDKJ). Jährlich können
mit den Mitteln aus der Aktion rund
Neunkirchen, Seelscheid 3.000 Projekte für Not leidende Kinder
und Hermerath unter- in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozea-
nien und Osteuropa unterstützt wer-
wegs für Kinder in Not den.
Mit dem Leitwort ,,Kinder suchen
rächtige Gewänder, funkelnde Kro-
P nen und leuchtende Sterne: Vom
26. 12. 2008 bis 10. 1. 2009 sind die
Frieden“ woIlen die Mädchen und Jun-
gen deutlich machen, dass in über 40
Ländern der Erde insbesondere Kinder
Sternsinger der Pfarrgemeinden Neun- und Jugendliche unter den Folgen von
kirchen, Seelscheid und Hermerath Kriegen und kriegerischen Auseinan-
wieder in den Straßen unterwegs. Mit dersetzungen leiden. Auch in Kolum-
dem Kreidezeichen ,,20 + C + M + B + bien, dem Beispielland der 51. Aktion,
09“ bringen sie als die Heiligen Drei sind versteckte und offene Gewalt
Könige den Segen ,,Christus segne die- immer wieder hautnah spürbar. Nach
ses Haus“ zu den Menschen mehr als 40 Jahren Bürger-
und sammeln für Not leiden- krieg gibt es dort nieman-
de Kinder in aller Welt. Wer den mehr, der nicht Gewalt
den Besuch der Sternsinger und Tod in der eigenen
wünscht, kann sich unter Familie zu beklagen hätte.
der Rufnummer 02247/ Immer stärker wächst der
2333 im Pfarrbüro der Wunsch, diese Spirale von
Gemeinde St. Margareta, St. Gewalt und Gegengewalt,
Georg 02247 / 6133 oder die immer nur wieder neue
St. Anna 02247/2477 bitte mit Vor- Gewalt hervorbringt, zu durchbre-
und Zuname sowie die Strasse mit chen. Unterstützt auch durch die Akti-
Hausnummer und evtl. Telefonnum- on Dreikönigssingen gibt es in Kolum-
mer anmelden. Wegen der Größe des bien viele Initiativen und Projekte die
Pfarrgebietes schaffen die Stemsinger Hoffnung machen. Kinder und Jugend-
es nicht, während der Aktion alle Haus- liche schließen sich zusammen und set-
halte zu besuchen. zen sich gemeinsam für ihre Rechte
Bundesweit beteiligen sich die Stern- und für ein friedlicheres Lebensumfeld
singer in diesem Jahr an der 51. Aktion ein, in ihren Familien, in der Schule, in
Dreikönigssingen. 1959 wurde die Ak- ihren Wohnvierteln. Sie organisieren
tion erstmals gestartet, die inzwischen ihre Aktivitäten selbst bestimmt und
die weltweit größte Solidaritätsaktion werden dabei von Pädagoginnen und
ist, bei der sich Kinder für Kinder in Pädagogen begleitet. Gemeinsam
Not engagieren. Sie wird getragen vom beschreiten sie alternative Wege, um
Kindermissionswerk ,,Die Sternsinger“ ihre Idee vom Frieden WirklichkeitPFARRVERBAND 11 werden zu lassen. In Musik- und Thea- In St. Anna, Hermerath treffen ter-Workshops, oder auch mit einer sich alle an der Sternsinger-Aktion Werkstatt für den Druck eigener T- 2009 interessierte Kinder, Jugendliche Shirts bringen die Kinder und Jugendli- und Erwachsene zur Besprechung und che ihre Vision einer friedlichen üben der Lieder am 2. Adventssonntag, Lebenswelt zum Ausdruck. dem 7. 12. 2008 im Anschluss an die Doch nicht nur die Kinder in den Messe um ca. 10.30 Uhr im Pfarrheim. Projekten in Kolumbien profitieren Die diesjährige Aktion beginnt am vom Einsatz der kleinen Könige in 26. 12. 2008 um 9.30 Uhr mit der Aus- Deutschland. Straßenkinder, Aids-Wai- sendungsmesse. Die Abschlussmesse sen, Kindersoldaten, Mädchen und findet am So. 11. 1. 2009 um 9.30 Uhr Jungen, die nicht zur Schule gehen statt. Anschließend sind alle an der können, denen Wasser, Nahrung und Aktion Beteiligten zu einem Frühstück medizinische Versorgung fehlen, die in ins Pfarrheim eingeladen. Es wäre Kriegs- und Krisengebieten, in Flücht- schön, wenn wieder viele mitmachen lingslagern oder ohne ein festes Dach und wir für jedes unserer Dörfer eine über dem Kopf aufwachsen – Kinder in Gruppe zusammen bekommen könn- gut 100 Ländern der Welt werden ten. Ansprechpartner: Sylvia Franken jedes Jahr in Projekten versorgt, die aus (Tel. 8314). den Mitteln der Aktion unterstützt In Seelscheid findet das Dreikönigs- werden. Gemeinsam mit ihren jugend- singen auch als ökumenische Aktion lichen und erwachsenen Begleitern statt. Wir rufen alle Kinder, auch die, haben sich auch die Sternsinger auf die schon in den vergangenen Jahren ihre Aufgabe vorbereitet. Sie kennen mitgegangen sind, und viele Erwachse- die Nöte und Sorgen von Kindern rund ne, die die Gruppen begleiten können, um den Globus und sorgen mit ihrem auf, sich zu beteiligen, damit wir mög- Engagement für Linderung von Not. lichst viele Ortsteile von Seelscheid In Neunkirchen begann die öku- erreichen können. Ein erstes Vorberei- menische Aktion mit dem Kronenbas- tungstreffen findet am Montag, dem teln am 21. 11. 08. Die Liedproben fin- 15. 12. 2008 um 16:00 Uhr im Pfarr- den am 28. 11. und 05. 12. jeweils um heim St. Georg statt. Hier wollen wir 15:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Marga- Kronen basteln, Lieder einüben und die reta statt. Beim ersten Treffen wollen Bezirke aufteilen. Am Montag, dem wir auch die Gruppeneinteilung vor- 29. 12. 2008 ist um 11:00 Uhr die Aus- nehmen und die Gewänder ausgeben. sendungsfeier in der Kirche, am 09. 1. Die Aussendungsfeier wird am 26. 12. 2009 treffen wir uns um 16:00 Uhr im 2008 um 10:30 Uhr in der Pfarrkirche Pfarrheim, um uns bei allen Kindern zu sein, dazu treffen wir uns bereits um bedanken. Anmeldungen für die dies- 10:00 Uhr in den unteren Räumen. jährige Sternsingeraktion nimmt als Ansprechpartner für das ganze Stern- Ansprechpartner Herr Piechowski singerteam ist Bärbel Hess. (Tel.: 74 58 59) entgegen.
12 PFARRVERBAND
Ein wichtiger Mann für acht Gemeinden
Gottesdienst und Feiern zum 40-jährigen Priesterjubiläum
von Pater Norbert Häck
So kräftig ist der der Gesang in der Pfarrkirche St. Margareta vielleicht noch nie
gewesen. Lange jedenfalls nicht mehr. Denn so lange sich Annette Koch, die Vor-
sitzende des Pfarrgemeinderats St. Margareta erinnern kann, haben hier die
Chöre der Nachbargemeinden noch nie gemeinsam musiziert. Die Chöre St.
Cäcilia aus Neunkirchen und Hermerath und die Chorgemeinschaft St. Georg
aus Seelscheid, sie zogen fast symbolhaft in die große Kirche ein, als wollten sie
bildhaft zeigen, wie viele Menschen Pater Norbert Häck in dieser Region
betreut. Seit acht Jahren ist er für die drei Gemeinden zuständig; zuvor schon
war er in den Jahren 1962 und 1963 einmal am Antoniuskolleg tätig gewesen.
Mit seinem 40-jährigen Priesterjubiläum kann Norbert Häck zugleich auf ein so
langes wie abwechslungsreiches Berufsleben zurückblicken.
Als Erzieher im Jugendheim Kemperhof in Bendorf begann der junge Priester
und Salesianer Don Boscos. Über Stationen in Essen, Köln-Mülheim, wieder
Bendorf und Velbert kam er schließlich nach Berlin, wo er bis zum Jahr 2000 dasPFARRVERBAND 13 Don-Bosco-Heim in Berlin-Wannsee leitete. Längst aber ist er nun für Neunkir- chen-Seelscheid ein wichtiger Mann geworden. Was während der großen, von den Gemeinden ausgerichteten Jubiläumsfeier nicht zu übersehen war. Nicht bei dem überaus gut besuchten Hochamt, dessen Predigt Weihbischof Dr. Heiner Koch gehalten hatte. Und auch nicht, als die Feuerwehr den Pfarrer zu den Räumlichkeiten des weltlichen Festteils geleitete. Zur Hauptschulaula, die Schulleiterin Anita Pütz mit sehr viel „Manpower“ ihrer Schüler gerne zur Ver- fügung gestellt hatte. Mit einer Kuchentafel, die ihresgleichen suchte, warteten die Frauen aller drei Gemeinden hier auf, in Nebenräumen standen schon die Platten mit geschätzten 900 Schnittchen für den deftigeren Teil der Feier bereit. Kelch und Kirchturm aus Marzipan hatte die Hermerather Küsterin Sylvia Fran- ken zur Tortendekoration geformt. Reichlich Kölsch wie auch Antialkoholisches servierten die „Alten Tollitäten“, Ex-Prinzen und ihre Frauen, die ihrem Regi- mentspfarrer einen Hubschrauberflug über seine drei Gemeinden spendieren. Zu den Klängen der Big Band des Antoniuskollegs wollte das Glückwunsch-Defi- lée, zu dem auch Vize-Landrätin Uta Gräfin Strachwitz gekommen war, kein Ende nehmen. Text aus RHEIN-SIEG-RUNDSCHAU, S. 35, Nr. 140, 18. Juni 2008 Bilddokumentation: Foto-Studio Wölfer
14 PFARRVERBAND
PFARRVERBAND 15
16 PFARRVERBAND
PFARRVERBAND 17
18 PFARRVERBAND
Zorbonauten, Kletterer, Fußballer und
Radler im Pongau
Über die Ferienfreizeit in Altenmark/Österreich
erienfreizeit in Altenmarkt. Am 27. Sep-
F tember 2008 machten sich 53 Jungen und
Mädchen mit 12 Betreuern auf nach Alten-
markt im Pongau (Österreich ) zu einer ein-
wöchigen Ferienfreizeit. Ziel war das Haus
Veronika (www.jugendferienhof.at).
1. Tag – Samstag, 27. 9. 2008
Nachtwanderung
Gegen 18:15 Uhr waren wir am Ziel. Die Kof-
fer wurden schnell in die Zimmer geräumt,
danach gab es das Abendessen. Das erste Fuß-
ballspiel und das erste Tischtennismatch wur-
den zwischenzeitlich ausgetragen. Um 20:30 geplant. Der Weg sollte auch für unseren sehr
Uhr fand eine einstündige Nachtwanderung großen Bus geeignet sein und so entschieden
in das Dorf Altenmarkt statt. wir uns, mit dem Bus dorthin zu fahren und
zu Fuß zum Haus zurückzuwandern. Der
Weg war dann doch nicht ganz so geeignet für
unseren Bus, so dass wir unterwegs ausstie-
gen und unser Bus kehrte um. Dieter fuhr
mit, um den Busfahrer zu unterstützen. Wir
machten uns an den für Wanderer völlig
gefahrlosen, wenn auch anstrengenden,
Anstieg. Um 16:15 Uhr erreichten wir den
„Roßbrand“ und wurden mit einer großarti-
gen Aussicht belohnt. Viele Fotos wurden
geschossen und donnernde Schlachtrufe hal-
ten über die Berge. Nach einer knappen Drei-
viertelstunde mussten wir leider bereits wie-
der aufbrechen, um noch vor Einbruch der
Dunkelheit zurück zu sein.
2. Tag – Sonntag, 28. 9. 2008 Zurück ging es durch den Bergwald zur
Wanderung zum „Roßbrand“ „Jausenstation Habersatt“. Dort wartete Die-
Nach dem Frühstück konnten es unsere Kin- ter mit einem kleinen Bus, der uns zurück
der kaum erwarten, nach draußen in die Son- nach Altenmarkt brachte. Im Bus war die
ne zu kommen. Es war zwar noch frisch, aber Müdigkeit bei unseren Kids sofort wie wegge-
die Sonne schien. Basketball wurde gespielt, blasen, der Bus wackelte erneut von den
Einrad gefahren, Federball und natürlich Fuß- Schlachtrufen. Im Haus Veronika wartete
ball gespielt. unsere Hausmutter bereits mit einer Riesen-
Am Sonntag war in Altenmarkt ein wun- portion Kaiserschmarrn auf uns. Eigentlich für
derschöner Tag mit großen Fernsichten auf doppelt so viele hungrige Mägen gemacht,
und in die Bergwelt. Daher wurde kurzfristig blieb nichts übrig. Die Köchin strahlte - Berg-
ein Ausflug zum „Roßbrand“ (1.770 m) wandern macht offensichtlich großen Hunger.PFARRVERBAND 19
3. Tag – Montag, 29. 9. 2008 eine steile Felswand zu durchklettern. Für die
Action, Action, Action „Großen“ sicher ein Höhepunkt. Entspre-
Auch für den heutigen Montag war für Alten- chend stolz waren alle nach dieser tollen Leis-
markt ein wunderschöner Tag angesagt, was tung. Das Ganze sah von unten sehr viel
sich auch bestätigte. Viel Sonne war auch die gefährlicher aus, als es war, denn alle „Berg-
Voraussetzung für das sportliche Programm. steiger“ waren natürlich entsprechend gesi-
Nach dem Frühstück wurde die Gruppe chert.
geteilt. Für die Kinder/die Jüngeren gab es am Auch für die „Jüngeren“ stand eine Heraus-
Vormittag Spiele, Spiele, Spiele. Für die „Gro- forderung auf dem Programm. Im Hochseil-
ßen“ galt es heute die Fahrradtour durchzu- garten wurde auch von ihnen Kraft, Mut und
führen. Erst gab es für jeden einen Fahrrad- Geschicklichkeit gefordert. Vier Sportlehrer
helm, anschl. wurden die Fahrräder aus dem sorgten dafür, dass im Hochseilgarten die
Schuppen geholt. Zur großen Freude der Kids Gruppe fachkundig angeleitet und die „Klette-
waren es sehr ordentliche und gut gepflegte rer“ entsprechend gesichert waren. Auch die
Räder. Die Sättel wurden eingestellt, die Rei- „Kleinen“ haben ihren Parcours mit Bravour
fen noch mal aufgepumpt und los ging’s auf gemeistert und kamen entsprechend stolz
den Enns-Radweg bis Radstadt und zurück in zurück.
Richtung Altenmarkt. Bei dem herrlichen
Sonnenschein ein schönes Event. 4. Tag – Dienstag, 30. 9. 2008
Nachmittags wurde die Gruppe erneut in Zorbing
„Große“ und „Jüngere“ aufgeteilt. Die „Gro- Unsere „kleinen“ Fahrradfahrer machten sich
ßen“ machten erste „Bergerfahrungen“ an um 10 Uhr auf den Weg. Über den Enns-Rad-
einem Klettersteig. Unter fach- und sachkun- weg ging es nach Flachau. Ein bei einem Sturz
diger Führung durch vier Bergsteiger galt es aufgeschlagenes Knie wurde durch Matthias20 PFARRVERBAND
fachmännisch versorgt und weiter ging’s. Nachdem Kai und Daniel als erste Zorbo-
Währenddessen hatten unsere „Großen“ viel nauten die Strecke getestet hatten, hatten die
Spaß mit den durch die Betreuercrew organi- anderen einen Heidenspaß. Skeptische, und
sierten Spielen. manchmal auch ein wenig ängstliche Blicke,
Im Laufe des Vormittags besserte sich das trafen den Zorb bevor unsere Zorbonauten
Wetter und die Sonne kam durch. Um 13 Uhr ihren Zorb bestiegen, besser gesagt: enterten.
waren wir bereits auf dem Weg mit unserem
Bus ins nahe Flachau. Dort wartete Zorbing 5./6. Tag –
auf uns. Was ist Zorbing: Zorbing ist eine Frei- Mittwoch/Donnerstag 1./2. 10. 2008
zeitaktivität bei der ein Mensch im Inneren Hüttenübernachtung und Besuch der
einer aufblasbaren, transparenten, doppelhül- Eisriesenwelt
ligen Kugel aus PVC einen Abhang hinunter Am Mittwochvormittag stand ein Fußballtur-
rollt. Das Zorb genannte Gerät besteht aus nier auf dem Programm. Fünf Mannschaften
zwei Kugeln, wobei sich eine kleinere mit kämpften um die Meisterschaft. Es gab
1,80 Meter Durchmesser in einer größeren packende und spannende Spiele. Die Endspie-
mit 3,20 Meter Durchmesser befindet. Der le stehen noch aus, sie sollen morgen vor
Zwischenraum wird mit ca. 14 Kubikmetern unserer Fahrt nach Salzburg stattfinden.
Luft gefüllt und mehr als tausend kurze Seile Nach dem Mittagessen starteten wir unser
halten die Kugeln in konstantem Abstand Hüttenabenteuer in der Skiregion Dachstein –
zueinander. Der Einstieg erfolgt durch einen West. Der Anstieg zur Stuhlalm (1.467) bzw.
etwas taillierten Tunnel. Unser Zorb hatte im zur Theodor-Körner-Hütte (1.458 m) dauerte
Inneren Griffe und Gurte, an denen sich unse- nahezu zwei Stunden – unser Bergführer
re Zorbonauten - so werden die Insassen braucht normalerweise 18 Minuten – aller-
genannt - festhalten konnten. dings trägt er dann auch keinen Rucksack.PFARRVERBAND 21
Der Ausblick von unseren Hütten entschädig- bahnfahrt der Weg zum Eingang der Höhle.
te allerdings für die Anstrengung. Karbitlampen wurden ausgegeben und die
Auf der Hütte angekommen wurden erst Führung durch den Gletscher der Eisriesen-
einmal die Schuhe ausgezogen und die Mat- welt begann. Beeindruckende Eisformationen
ratzenlager bezogen. Danach ging es zum glichen die Anstrengungen des Treppenstei-
Abendessen, das auf der jeweiligen Hütte ein- gens über 1.400 Stufen (ca. 200 Höhenmeter)
genommen wurde. aus. Dabei bekamen wir nur 1 Kilometer der
Es folgte für die auf der Theodor-Körner- gut 41 Kilometer langen Höhle gezeigt. Ein
Hütte untergebrachten „Jüngeren“ und ihre tolles Erlebnis.
Betreuercrew die Nachtwanderung zur Stuh- Nach dem Abendessen begann um 20:00
lalm (5 min). Dort packte P. Häck, der kurz Uhr ein Karaoke-Abend, der unsere Kids noch
vor der Abfahrt in Altenmarkt eingetroffen einmal in Hochform brachte. Jetzt kehrt Ruhe
im Haus ein, die kurze Nacht und der anstren-
gende Tag fordern ihren Tribut.
7. Tag – Freitag 3. 10. 2008
Fußballturnier, Salzburg und Abschluss-
abend
Nach dem Frühstück standen zunächst –
bei mäßigem bis kräftigen Regen - die beiden
Endspiele auf dem Programm. Angefeuert von
ihren jeweiligen Fans und fachkundig kom-
mentiert von Pater Häck wurden die beiden
Endspiele um den dritten Platz bzw. um den
Turniersieg ausgespielt.
Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach
war die Zitter aus und unser Hüttenabend
Salzburg. In kleinen Gruppen von mindestens
begann. Gegen 21:30 Uhr ging es zurück,
drei Kindern erkundete die Gruppe die Stadt.
denn auf unseren Hütten beginnt die Bettru-
Dom, Getreidegasse und McDonalds galt es
he. Lediglich die Betreuercrews tauschten
zu besichtigen. Nebenbei oder in der Haupt-
sich noch eine zeitlang über den Tag aus.
sache wurden Geschäfte gestürmt und Souve-
Die Kinder hatten derweil viel Spaß im gro-
nirs eingekauft. Gegen 17 Uhr kehrten wir
ßen Bettlager und es dauerte noch eine Zeit-
nach Altenmarkt zurück.
lang, bis wirklich Ruhe einkehrte. Die Jünge-
Vor und nach dem Abendessen wurde der
ren schliefen naturgemäß sehr viel früher ein,
Abschlussabend vorbereitet. Um 20 Uhr war
als die „Großen“. Um 6:30 Uhr war die Nacht
es dann soweit. Die Gruppe und ihre Betreu-
vorbei. Es wurde gefrühstückt und der Rück-
er trafen sich im großen Kellerraum und es
marsch zum Bus begann. Pünktlich zum Mit-
begann ein gut zweieinhalbstündiges Pro-
tagessen waren wir wieder in Altenmarkt. Die
Hüttennacht wird unseren Kids noch lange in
Erinnerung bleiben.
Nach dem Mittagessen waren ursprünglich
die Endspiele unseres Fußballturniers geplant.
Nach einem kurzen Telefonanruf in der Eis-
riesenwelt wurde unsere Abfahrt vorverlegt.
Auf dem großen Busparkplatz an der Salzach
wurde unser Bus abgestellt und auf zwei klei-
ne Busse umgestiegen, die uns zum oberen
Parkplatz brachten. Es folgte ein 20-minütiger
Fußmarsch zur Seilbahn und nach der Seil-22 PFARRVERBAND
gramm, das die einzelnen Zimmer und natür-
lich auch die Betreuercrew vorbereitet hat-
ten. Begonnen wurde mit der Siegehrung für
das Fußballturnier. Anschließend gab es Lied-
beiträge und viele Sketsche, in denen insbe-
sondere die Betreuercrew gehörig aufs Korn
genommen wurde.
Beendet wurde der Abend mit einem Dis-
coteil, bei dem sich unsere Kids noch einmal
kräftig ausrocken konnten. Nach dem Aufräu-
men fielen die meisten Kids ziemlich schnell
in den Schlaf. Einige packten noch Ihre Koffer
für die Rückreise.
Zusammenfassend und rückblickend gese-
8. Tag – Samstag 4. 10. 2008, hen war es für Kinder und Ihre Betreuer eine
Rückreise, Resümee wunderschöne Woche. Der Wettergott spielte
Nach dem Frühstück hieß es endgültig mit. Herrliche Bergblicke, Felsenklettern bzw.
Abschied nehmen von Altenmarkt, um 10 Klettern im Hochseilgarten, Zorbing und eine
Uhr begann die Rückfahrt. Es begann eine Hüttenübernachtung waren Höhepunkte
ziemlich ruhige Rückfahrt. Wer nicht schlief, einer ereignisreichen Woche, die unsere Kids
schaute sich Teil 1 und Teil 2 der Harry Potter sichtlich genossen.
Filme an. An der Ratsstätte Holledau wurde Allen Betreuerinnen und Betreuern aber
der Burgerking für eine gute halbe Stunde auch unseren lieben Kids „Danke“ und „Auf
durch die Bestellung von 64 Hamburgern und Wiedersehn“! Ein ganz besonderes Danke-
Cheesburgern lahmgelegt. schön gilt auch dem „Studio 242“ und na-
Gegen 20:40 Uhr erreichten wir Neunkir- mentlich Herrn Christof Schmoll, ohne des-
chen. Im Pfarrheim Sankt Margareta warteten sen tatkräftige Unterstützung die Bilder nicht
die Eltern mit Kuchen, Gebäck o.ä. auf uns. hätten veröffentlicht werden können. Alle Bil-
Allen, die bei der Vorbereitung geholfen der unter www.ferien-nks.de.
haben, noch mal ein herzliches „Vergelt’s Euer Jungendteam des kath. Pfarrverbands
Gott“! Nach einem kurzen Liedbeitrag hieß es Neunkirchen-Seelscheid
dann endgültig Abschied nehmen.ST. ANNA 23
Sylvia Franken
Bericht aus dem Pfarrgemeinderat
Aktivitäten in unserer Gemeinde
ußer den vielfältigen Planungen Im Juli feierten wir in der Hermerat-
A innerhalb des PGR`s bzw. des Pfarr-
verbandes gab es auch wieder ein paar
her Mühle wieder die schon fast zur
Tradition gewordene Familienmesse
schöne Feste vorzubereiten. mit Fahrzeugsegnung. Am letzten
Im Juni feierten wir zusammen im Sonntag vor den Sommerferien kamen
Pfarrverband in Neunkirchen das wieder zahlreiche Messbesucher mit
40jährige Priesterjubiläum von Pater ihren Fahrzeugen und im Anschluss
Häck. Es war sicherlich ein gelungenes wurde noch ein Frühschoppen im Bier-
Fest, an dem die Beteiligung aller drei garten der Hermerather Mühle gehal-
Pfarrgemeinden sehr groß war, was ten. Im Anschluss fuhren alle mit ihren
man auch an der großen Zahl der Mess- gesegneten Fahrzeugen wieder nach
diener sehen konnte. Wenn auch der Hause und bereiteten sich auf die
größte Einsatz aus der ausführenden beginnenden Ferien vor.
Pfarrgemeinde Neunkirchen kam, so Im August stand die Familienmesse
konnte sich der Einsatz von Seelscheid unter dem Motto „Kräuter und ihre
und vor allem auch aus Hermerath, der Heilkraft“
kleinsten Pfarrgemeinde sicherlich Pater Häck erzählte uns einiges über
sehen lassen. Allen Helfern, ohne die es die heimischen Kräuter und ihre Ver-
bei so einem Fest nicht geht, von hier- wendung. Im Anschluss konnte jeder
aus vielen Dank. Messbesucher ein gesegnetes Kräuter-24 ST. ANNA
sträußchen mit nach Hause nehmen,
die vorher zahlreich von Mitgliedern
des Familienmesskreises gesammelt
und gebunden wurden.
Im Herbst gab es in der Kirche wie-
der unser traditionelles Erntedankfest
mit anschließendem Brunch im Pfarr-
heim.
Ein schön hergerichteter Erntetisch
im Altarraum zeigte uns wie zahlreich
unsere Ernte ist und war. Es wurde
eine Familienmesse gefeiert, die sich
besonders mit dem Danken beschäftig-
te. Denn Danken kann man sicherlich
nie genug. einem absoluten Höhepunkt des Vor-
Ferner starteten wir eine Aktion für mittages. So kamen insgesamt 118
die Tafel. Es wurden Lebensmittel EURO für den Kürbis zusammen, die
gesammelt, die durch die Tafel an zusätzlich zu den Sachspenden auch
Bedürftige in unserer Gemeinde weiter der Tafel zu Gute kommen. Allen Spen-
geleitet werden. Dabei konnte man dern auch im Namen der Tafel noch-
erkennen wie die Pfarrangehörigen von mals einen herzlichen Dank.
St. Anna nicht nur an sich, sondern Und nun neigt sich das Jahr schon
auch an diejenigen denken, denen es wieder, die Blätter fallen und die dunk-
nicht so gut geht. Ihre Spendenbereit- le Jahreszeit beginnt.
schaft übertraf unsere Vorstellung in Da kommen uns dann im Advent die
erheblichem Maße. So kamen über Lichter in den Bäumen und Häusern-
neun Körbe voll Lebensmittel zusam- ganz recht. So machen wir uns auf den
men. Im Anschluss ging es zum Brunch Weg, die Geburt Jesu zu feiern. Denn
ins Pfarrheim. Auch dort war wieder zu Jesus sagte: „Ich bin das Licht der Welt.
sehen, wie alle mit ihren mitgebrach- Wer mir folgt, tappt nicht mehr im
ten Köstlichkeiten zum Gelingen des Dunkeln, sondern hat das Licht und
Festes beitrugen. Ganz spontan wurde mit ihm das Leben“.
ein mit Blumen schön geschmückter Und auch unsere Kommunionkinder
Kürbis versteigert. Die englische Ver- machen sich mit dem Licht auf den
steigerung, der Einsatz jeweils 1 Weg zu Ihrem größten Tag, der Erst-
EURO, wurde dank der spannenden kommunion.
Aufforderungen von Stefan Kröschel, Im Namen aller Pfarrgemeinderats-
dem schnellen Einsatz von Winfried mitglieder wünsche ich allen unseren
Vogel und nicht zuletzt durch das aus- Pfarrangehörigen und Lesern ein frohes
dauernde Halten und Anpreisen des und gesegnetes Weihnachtsfest und ein
Kürbises durch Pater Urselmans zu gutes Neues Jahr 2009.ST. ANNA 25
Christa Kröschel texteten Lied. Die Kinder und ihre
Chorleiterin freuten sich auch auf
Kinder- und die Erfahrung mit einem anderen
Jugendchor Chor gemeinsam aufzutreten. Ger-
ne gestalteten sie auch die Messe
St. Anna anlässlich einer Goldhochzeit mit.
Hermerath Wie jedes Jahr lassen es sich die
Kinder nicht nehmen die Älteren
eute möchte ich unseren Kin-
H der- und Jugendchor St. Anna
Hermerath vorstellen.
unserer Gemeinde auf der Senioren-
adventsfeier mit Weihnachts- und
Adventsliedern zu erfreuen.
Unser nächstes großes Ereignis ist
Seit dem Jahr 2004 singen zurzeit das Advents- und Weihnachtskon-
15 engagierte Mädchen und Jungen zert, das gemeinsam mit dem Kir-
unter der fachkundigen Leitung von chenchor am 3. Adventsonntag
Frau Brita Recker mit viel Spaß und (14.12.08) stattfinden wird und zu
Engagement zusammen. Ihr Reper- dem wir ganz herzlich einladen.
toire: ein- und mehrstimmiges geist- Bei einem gemeinsamen Wochen-
liches und weltliches Liedgut. ende in der Jugendherberge Mors-
Geprobt wird donnerstags von bach wurde eifrigst für das Weih-
17.00 – 18.00 Uhr im Pfarrheim in nachtskonzert geprobt.
Hermerath.
Das vergangene Jahr war sehr Selbstverständlich suchen auch
abwechslungsreich für den Chor. wir immer wieder Verstärkung.
Neben Familienmessen (z.B. Ernte- Interessierte Kinder ab Grund-
dankmesse) gestaltete der Kinder- schulalter laden wir herzlichst
chor dieses Jahr eine Erstkommuni- ein, donnerstags an einer Probe
onfeier mit. Ihr weltliches Reper- teilzunehmen. Bitte meldet euch
toire konnten die Kinder und bei der Chorleiterin Brita Recker
Jugendlichen bei der Jubiläumsfeier Tel. 922330 oder schaut einfach
der Firma Harich, Eischeid, vorstel- mal rein.
len. Dort zeigten sie einmal mehr
ihre Sangesfreude und ihr Tempera- Interessierte kleinere Kinder
ment. Ein Höhepunkt war der Auf- sind eingeladen freitags um
tritt auf dem Empfang anlässlich des 15.45 Uhr mitzusingen. Für die
40jährigen Priesterjubiläums „ihres“ Jüngeren (ab 4) wurde im Som-
Pater Häcks. Gemeinsam mit dem mer eine Gruppe mit dem
Seelscheider JuKi-Chor brachten sie Schwerpunkt musikalische
ihm ein Ständchen mit einem umge- Früherziehung eingerichtet.26 ST. ANNA
Christa Kröschel kurz vor 18,00 Uhr um die Ecke kom-
Fenstersingen im men „Geöffnet“: Lieder erklingen (es
gibt ein von den Teilnehmern im laufe
Advent oder „der der Jahre gestaltetes Liederheft), oft
etwas andere unterstützt durch Gitarren- oder Flö-
tenklänge. Geschichten werden
Adventskalender“ erzählt, Gedichte vorgetragen und
gelesen, Spiele gespielt… und und
Auch wenn die Eingeweihten und, der Fantasie sind keine Grenzen
unter den Lesern- und Leserinnen gesetzt. Immer wieder stehen Engel
sagen, „ja ja wissen wir schon“ und Sterne im Mittelpunkt der kleinen
und sich „ihren“ Termin bereits viertelstündigen Adventsfeier. Und ehe
gesichert haben möchte ich doch man auseinander geht unterhält man
noch mal unsere Pfarrgemeindeak- sich noch eine Weile und wärmt sich
tion „Fenstersingen im Advent“ an einer Tasse Kakao oder einem Glas
vorstellen und dazu einladen. Glühwein. Traditionell eröffnen wir die
Bereits zum 7. mal gestalten wir in Aktion am 1. Dezember in der Pfarrkir-
unserer Pfarrei diesen etwas anderen che und dort findet auch der Abschluss
Adventskalender. Wir treffen uns in der mit dem Kleinkinderweihnachtsgottes-
Adventszeit jeden Tag um 18.oo Uhr dienst am 24.Dezember statt. Weitere
vor einem anderen, zunächst verhüll- Termine kann man Kalendern entneh-
ten „Fenster“ eines Hauses unserer men, die in der Kirche, im Schaukasten
Pfarrei St. Anna Hermerath zu einer und im Pfarrheim aushängen und als
kleinen Adventsfeier. Bei der Enthül- Flyer in der Kirche ausliegend den Weg
lung des Fensters kommen viele schö- von Haus zu Haus weisen.
ne, besinnliche und fröhliche Dinge Vielleicht schauen Sie mal vorbei und
zum Vorschein. Was man sich darunter nehmen eine kleine Auszeit im vor-
vorstellen kann? Ein Fenster wird weihnachtlichen Stress auch wenn Sie
geschmückt und verhängt und gemein- nicht direkt zur Pfarrgemeinde St.
sam mit anderen Menschen, die so Anna in Hermerath gehören sollten.ST. ANNA 27
messe. Natürlich stehen auch weltliche
Lieder auf dem Programm, z.B. für ein
Frühlingskonzert oder Geburtstagsfei-
ern oder diverse Jubiläen.
Es ist also für jeden etwas dabei.
Das Feiern kommt natürlich auch nicht
zu kurz. Wir machen jedes Jahr einen
Ausflug, immer im Wechsel, einmal
eine Tagestour und im kommenden
Jahr mit einer oder zwei Übernachtun-
n keiner Gemeinschaft sind Alt gen. Einmal im Jahr ist unsere Jahres-
I und Jung so miteinander verbun-
den, wie in einem Chor. Singen
hauptversammlung. Auch da verstehen
wir es, nach der „Arbeit“ gemütlich zu
macht allen Generationen Spaß, es feiern. Mit dem JGV Hermerath
verbindet und macht einfach glück- gemeinsam veranstalten wir die „ Her-
lich. merather Rötsch “.
Singen macht Freude!
Wenn man für ein besonderes Konzert Vielleicht fasst der ein oder andere
probt, ist das erst harte Arbeit und jeder sich ein Herz und kommt mal unver-
zweite denkt: „Das schaffen wir nie!“ bindlich zu einer Probe, immer freitags
Doch siehe da, die Probenbesuche sind um 20.15Uhr. Da läuten wir sozusagen
regelmäßig, jeder möchte es doch das Wochenende ein.
schaffen und die Gemeinschaft wächst Bei uns ist jeder willkommen und
noch stärker zusammen und dann ist wird sofort herzlich in der Gemein-
der große Tag da... Erst Herzklopfen schaft aufgenommen. Fragen zum
und Lampenfieber, dann alles geben Chor kann jeder Sänger bzw. Sängerin
und dann der Applaus. Geschafft! beantworten.
Ein Gefühl, das man nicht beschrei- Es wäre doch wirklich schade, wenn
ben kann. Man muss es erleben! wir zur aussterbenden Spezies gehören
Und das ist ja noch nicht alles. Da würden.
gibt es noch die Messen, die feierlich Also, nichts wie hin zum Kir-
gestaltet werden, sei es mit modernen chenchor Hermerath!
Kirchenliedern oder z.B. einer Mozart-28 ST. ANNA
Liesel Ostendarp
Domwallfahrt der kfd Hermerath
am Samstag, den 27. 9. 2008 zum 90jährigen Jubiläum
kfd Diözesanverband Köln
in munteres „Völkchen“ von 38 fen wir auf viele Frauen aus dem Rhein
E Frauen aus Hermerath, Neunkir-
chen, Ruppichteroth und Schönenberg
Sieg Kreis.
Um 13.oo Uhr begann die Andacht,
machte sich am Morgen mit einem die das Thema hatte: “Maria – Spiegel
Schulbus auf zum Wallfahrtstag der der Gerechtigkeit Gottes “ .
Frauen im Rahmen der diesjährigen Wir alle bekamen einen Taschenspie-
Domwallfahrt zum Kölner Dom. Bärbel gel der kfd und konnten uns während
der Andacht mal in Ruhe betrachten –
Spiegelmeditation –. Dazu wurde ge-
sungen und gebetet. Nach einer Pro-
zession durch die Kirche, vorbei an der
„Apfelmadonna“, Mailänder Madonna,
Plektrudis und Ida machten wir uns
gemeinsam auf den Weg zum Dom.
Sander hatte wieder mal alles gut orga- Zur Stärkung nahm sich im Vorbeige-
nisiert, damit wir alle gemeinsam nach hen jede einen Apfel aus den bereitge-
Köln kamen. stellten Kisten (siehe „Apfelmadonna“)
Die Kölner kfd hatte alle Frauenge- als Wegzehrung mit.
meinschaften aus der Diözese eingela- Die Polizei sperrte die Cäcilienstraße
den, sich mit allen auf eine Sternwall- und die anderen Straßen in Köln kurz-
fahrt zu begeben. Deshalb gingen wir fristig, damit wir ohne auf den Verkehr
gemeinsam auf diesen Weg und begeg- zu achten, unseren Weg zum Dom fan-
neten in der Stadt Köln Heiligen, die den.
ihren Weg uns vorausgegangen sind. Die Sternwallfahrt ging von den Kir-
Ihren Spuren sind wir gestern gefolgt. chen St. Ursula im Norden, Thema:
Wir alle wollten konkrete und sinnen- „Maria von Magdala, Verkünderin des
hafte Erfahrungen machen, die Men- Glaubens“; St. Gereon im Westen, The-
schen seit alters her gemacht haben: ma: „Versöhnung und Frieden, Edith
Sich gemeinsam auf den Weg begeben! Stein“; in Deutz von St. Heribert im
In Köln angekommen, ließ uns die Osten, Thema: „Die Schöpfung bewah-
Busfahrerin vor dem Maritim Hotel am ren“ und wir kamen von St. Maria im
Heumarkt raus und wir gingen den kur- Kapitol, im Süden „Thema – Spiegel
zen Weg zur Kirche St. Maria im Kapi- der Gerechtigkeit Gottes“, aus.
tol, im Süden Kölns, welche die größte Uns voran wurde ein Kreuz, welches
romanische Kirche in Köln ist. Dort tra- mit einem blauen und grünen TuchST. ANNA 29 geschmückten Spiegel dekoriert war, künden. Wir fassten uns beim „Vater getragen. Schweigend gingen wir zum unser“ auch über den Mittelgang Dom. hinaus an den Händen und beteten Die Autofahrer nahmen es teils gelas- gemeinsam. Danach wurde der Kanon: sen auf und man fragte uns, was denn „Lobet und preise ihr Völker den eine Demonstration von so vielen Frau- Herrn“ unter der Leitung von Barbara en auf sich hätte. Bannasch gesungen sowie getanzt von Eigentlich können wir stolz darauf den Lektorinnen. Als Schlusslied san- sein, dass sich so viele Frauen aus der gen wir : „Großer Gott wir loben dich“. Kölner Erzdiözese auf die Wallfahrt Nach Schluss der Andacht ließen wir zum Kölner Dom machten. Im festlich uns, wie die Weisen von Bethlehem am geschmückten Dom wurden wir schon Ende des Wallfahrtstages von ihnen, von vielen Frauen empfangen und wir unter dem Schrein der hl. Drei Könige hatten Mühe, im großen Dom noch herziehend, aussenden in den Alltag, einen Sitzplatz zu ergattern. als pilgernde Menschen, auf einen Bei der um 15.oo Uhr beginnenden anderen Weg heim in ihr Land, in unse- Andacht trugen die einzelnen Stern- re Heimat. wallfahrerinnen ihre schon in den Wir sind anders zurückgekommen in jeweiligen Kirchen begonnenen Anre- unseren Alltag als wir am Morgen auf- gungen vor. gebrochen sind. Begrüßt wurden wir von Diözesan- Um 17.oo Uhr ging die Fahrt vom präses Msgr. Kleine. Breslauer Platz/hinter dem Haupt- Unseren Dank und unsere Bitten bahnhof in Köln mit teils knurrendem haben wir zusammengefasst im Gebet Magen, wieder zurück nach Herme- Jesu, der uns auch heute wieder beauf- rath. tragt hat, hinauszugehen und seine fro- (Auszüge aus dem Andachtsheft der kfm Köln ent- he Botschaft der ganzen Welt zu ver- nommen)
30 ST. ANNA
Daten und Fakten
Taufen in Hermerath im Jahr 2008 Leoni Duven 04.05.2008
Bennett Elias Gaisch 25.05.2008
Maria Schalk 22.06.2008
Ida Sophie Nonnenbruch 24.08.2008
Robin Julius Geiger 03.10.2008
Trauungen 2008 Andrea Knippenberg und
Oliver Wickendick 24.05.2008
Kay Solscheid und
Ralf Arnolds 31.05.2008
Martina Fielenbach und
Andreas Koch 06.06.2008
Sarah Steimel und
Frank Wirges 08.08.2008
Verstorbene in Hermerath
im Jahr 2008 (ab März, nach dem Osterpfarrbrief)
Johann Friedrich Lutz 01.03.2008
Heinrich Schumacher 16.04.2008
Wilhelm Köchner 24.07.2008
Angelika Schultze 26.09.2008
Hubert Franken 16.10.2008
Anna Mäurer 21.10.2008ST. ANNA 31
Ehrung von Senioren
Die Pfarrgemeinde hat auch in diesem Jahr wieder an die älteren Gemeindemit-
glieder gedacht. Neben der Adventsfeier für Senioren, die der Pfarrgemeinderat
seit Jahren gestaltet, hat Frau Irene Steimel den folgenden Jubilaren zu ihrem 80.,
85., 90. Geburtstag gratuliert.
Jubilare 2008
80. Geburtstag: Katharina Pasch 04.02.1928
Johanne Lore Höger 08.03.1928
Anna Tokloth 22.03.1928
Josefine Schäfer 25.04.1928
Josef Schäfer 17.05.1928
Paula Gräf 30.10.1928
Helmut Dobelke 04.11.1928
Martin Göbel 11.11.1928
85. Geburtstag: Lieselotte Küster 19.01.1923
Elisabeth Funken 29.01.1923
Ernst Siegmann 14.03.1923
Wilhelm Blum 13.06.1923
Margarete Fielenbach 20.07.1923
92. Geburtstag: Anton Blum 23.08.1916
94. Geburtstag: Anna Mäurer 23.01.1914
Gertrud Franken 22.04.191432 ST. GEORG
Roland Heckenlauer für neu zugezogene Bürger, lagen Beate
Wechsel im Vor- von Berg sehr am Herzen. Damit war
aber ihr Engagement noch nicht
stand des Pfarrge- erschöpft. Die Gestaltung der Krippen-
meinderates St. bilder in der Vorweihnachtszeit, ihr
Lektorenamt und zunächst viele Jahre
Georg Seelscheid als Stellvertretende Vorsitzende des
PGR waren weitere Schwerpunkte
ihrer Arbeit.
2005 wurde sie erneut in den PGR
gewählt und auch Vorsitzende des Gre-
miums. In dieser Zeit war sie auch bei
den Verhandlungen mit den PGR
Neunkirchen und Hermerath zum The-
ma „Zukunft heute“ dabei. Sie gehörte
als Vorsitzende des PGR auch der Pfarr-
verbandskonferenz und dem Dekanats-
rat an. „Das langsame Voranschreiten
im Gemeindealltag, hier und da kleine
Begebenheiten, die mir die Menschen
Die langjährige Vorsitzende des in St. Georg immer vertrauter werden
Seelscheider Pfarrgemeinderates ließen“, hat Beate von Berg am besten
(PGR), Beate von Berg, hat ihr Amt gefallen.
niedergelegt. Sie übernimmt die Pater Norbert Häck dankte der schei-
Koordination eines Projektes, das denden Vorsitzenden für ihr stets
im Rahmen der Regionale 2010 zuverlässiges und herausragendes
entwickelt wird. Engagement im Namen der Kirchenge-
1997 wurde von Berg erstmals in meinde.
den PGR gewählt und hat sich dort u.a. Ganz wird sie aber nicht aufhören.
bei den Kleinkindergottesdiensten und Ihr Engagement beschränkt sich aber
Kinderbibeltagen engagiert. Bis heute auf bestimmte Projekte, die sie zeitlich
werden noch die Kleinkindergottes- nicht mehr so in Anspruch nehmen
dienste angeboten. Ihr besonderer werden. Als Lektorin werden wir sie in
Schwerpunkt war die Liturgie. Neben der Kirche hören, und im Redaktions-
der Vorbereitung von Gottesdiensten ausschuss wird sie mitarbeiten. Auch
leitete Sie auch den Liturgieausschuss, beim jährlichen Weltgebetstag der
organisierte die Fortbildung der Lekto- Frauen wird sie im Team der katholi-
ren und die Erstkommunionkatechese. schen und evangelischen Frauen dabei
Die Mitarbeit im Redaktionsausschuss sein. Zur neuen Vorsitzenden des PGR
für das „Echo“ und jetzt die „Brücke“, wurde Sieglinde Kißener gewählt, die
ihr Engagement im Pfarrbesuchsdienst auch schon viele Jahre im PGR ist.ST. GEORG 33
Kindergartenfest und Pfarrfest der kath.
Kirchengemeinde St. Georg
um gemeinsamen Pfarr- und Kinder- wurde von den Pfadfindern durch ein
Z gartenfest Sankt Georg waren am
Sonntag, den 20.04.2008 viele Eltern
Seil gesichert wieder zu Boden gelas-
sen. Unter anderem konnten die Fuß-
mit ihren Kindern bei strahlendem Son- ballbegeisterten unter den Kindern,
nenschein gekommen. ihre Geschicklichkeit im Torwand-
Pastor Norbert Häck hielt zuerst schiessen unter Beweis stellen.
einen Familiengottesdienst zum Fest-
tag des Namenspatrons der Kirche,
dem Heiligen Sankt Georg. Dann
zogen alle mit einer Prozession zurück
zum Kindergarten. Dort wurde dann
von Pastor Häck die neue Sandbaustel-
le eingeweiht. Die Deutsche Bank
spendete dafür 1.000 Euro. Den Rest
steuerten der Kirchenvorstand und der
Elternrat bei. An dieser Stelle einen
herzlichen Dank an die Eltern, die bei
den Verkaufsaktionen mitgeholfen
haben.
Danach war das Gelände am Kinder-
garten und Pfarrheim fest in der Hand
aller Kinder. Für alle Mädchen war Im Pfarrheim präsentierte sich der
Schminken ein großes Highlight. Mal „Eine Welt Laden“ mit vielfältigen
waren sie Schmetterlinge, Käfer oder Waren. Die Katholische Öffentliche
sie waren mit schönen Blumen bemalt. Bücherei war mit einem großen
Die mutigen unter den Kindern woll- Bücherstand vertreten.
ten hoch hinaus. Wer schafft es, auf Dann gab es da noch ein Luftballon-
möglichst viele gestapelte leere Geträn- steigen und eine vom Elternrat organi-
kekisten hoch zu klettern? Das alles sierte Tombola. Die Preise wurden
ohne Hilfe. Wer die doch sehr wackeli- gesponsert von: Blumen Lindenberg,
ge Mutprobe bestand, konnte sich Familie Kötter Rewe-Markt, Stümper
oben aus dem kleinen Eimer, der mit Baustoffe, Bäckerei Mock, Friseur Nol-
Süßigkeiten gefüllt war, selbst für sei- den, Mundorf Tankstelle, Schreibwa-
nen Mut belohnen. Dazu war sehr viel ren Schnüttgen-Bruns, Restaurant Del-
Gleichgewicht und Geschick notwen- phi, Eiscafé Formen, Raiffeisenbank,
dig. Wenn der Turm einstürzte, dann Optik Euler, Heinen, Forellenapotheke,
fiel man nicht zu Boden, sondern man Vitaminkorb, Nicolin, Blumen Wees-Sie können auch lesen