Bilder und Geschichten - alpenverein.de/buecherberg - Auslese - Deutscher Alpenverein

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alpenverein.de/buecherberg – Auslese

Bilder und Geschichten

Romantische                    Beste Bilder                    Harte Arbeit                  Zeitepoche                     Technik
Beziehung                      machen                          „Transhumanz“, die            eingefangen                    in der Natur
Wälder sind die deutsche       Iris Kürschner und Dieter       Migration des Weide-          „D’Wealt isch groß, hots       „Die Alpen“, so heißt es
Sehnsuchtslandschaft           Haas, ein starkes Team          viehs, gibt es seit 6000      Weible g’sait, se goht bis     in diesem Buch, „sind
schlechthin. Auch für die      für Bergfotografie, haben       Jahren. Am Beispiel die-      weit unterhalb Kempte          schon lange keine Natur-
zwei Fotografen und Au-        mit diesem Buch fast ein        ser Wanderwirtschaft          na.“ In den 1950er Jahren      landschaft mehr, son-
toren dieses großforma-        neues Genre erfunden.           zwischen Süd- und Nord-       mussten sich die Men-          dern eine von Technik
tigen National-Geogra-         „Fotoreiseführer“ steht         tirol hat sich der Fotograf   schen „oberhalb Kemp-          in hohem Maß geprägte
phic-Bildbandes – eine         auf dem Titel, ein Wort,        Mauro Gambicorti dem          ten“ in dieser Welt neu        Landschaft.“ Das ist den
gelungene Hommage an           das man unterschiedlich         Thema gewidmet, das           orientieren. Nach Krieg        meisten Skifahrern und
Wälder und ihre Bewoh-         betonen kann: Foto-             Buch ist weit mehr als ein    und Not wurde das All-         Bergsteigern gar nicht
ner. Kilian Schönberger        Reiseführer, also ein           opulenter Bilderbogen.        gäu zur Tourismusdesti-        bewusst. Dabei beginnt
zeigt Aufnahmen aus den        Bildband zu lohnenden           Man darf sich durch die       nation, Skilifte und Fabri-    es schon bei den Straßen
vier Jahreszeiten: Baum-       (Berg-)Urlaubszielen –          Fülle oft ähnlicher Fotos     ken entstanden, Autos          und geht bis zu mit mo-
stämme in grafischer           oder Fotoreise-Führer,          nicht abhalten lassen,        verdrängten die Pferde-        dernster Technik ausge-
Ordnung, undurchdringli-       also eine Anleitung, wie        Gambicorti und den un-        fuhrwerke, zu alten Tra­       statteten Bergbahnen
che Moos- und Farnwild-        man aus dem Bergurlaub          verzichtbaren Texten der      ditionen gesellten sich        oder zu Skipisten, die
nis, lichtdurchstrahlter       beste Bilder nach Hause         Kulturanthropologin Anja      neue Bräuche. Die Chefs        von ausgeklügelten Fahr-
Blätterhimmel, Herbst-         bringt. Beides leistet          Salzer zu folgen. Dann        des Sonthofener Fotoge-        zeugen bearbeitet und
laub auf grünen Brocken        dieses Buch. Von den            wird bald klar, dass die      schäfts Heimhuber foto-        mit komplexen Schnee-
im Bach, nebelumwogte          Ammergauer Alpen bis            Transhumanz von Rin-          grafierten unermüdlich         kanonen beschneit
Weiten, schneebemützte         ins Gesäuse spannt sich         dern, Schafen und Ziegen      alles, was sich beim           werden. Die Autoren be-
Tannen im Abendlicht.          der Bogen, zu 14 alpinen        mit Romantik nichts zu        Übergang von den               schreiben anhand zahl-
Andreas Kieling hat di-        Regionen. Die Autoren           tun hat. Harte Arbeit wird    Nachkriegs- zu den Wirt-       reicher Zeichnungen
verse Waldbewohner in          erzählen anregende und          bis heute geleistet. Gam-     schaftswunderjahren            und Fotos leicht und ver-
ihren Lebensräumen be-         amüsante Hintergründe,          bicortis subtiler Blick ga-   abspielte: die Zugdurch-       ständlich in kurzen Tex-
lauscht und festgehalten:      beschreiben im Reporta-         rantiert ein sehr schönes     fahrt der Fußballwelt-         ten, wie das alles funkti-
Steinbock, Murmeltier,         gestil ihre Erlebnisse und      Werk, das Tiere und           meister 1954, Wäscheauf-       oniert, was der Mensch
Salamander und den             geben Tipps zu den bes-         Hirten nahebringt. Wohl       hängen und Schulunter-         da so in die Landschaft
„Problembären“ Bruno           ten Foto-Standorten, zu         kaum zufällig zeigt die       richt; das Leben auf der       stellt, von Zahnradbah-
im Bergwald; Luchs und         Bildgestaltung und Tech-        erste Doppelseite zwei        Alm und die Arbeit in Fa-      nen und deren Antrieben
Wildkatze im Bayerischen       nik, oft in praktische Käs-     stille Motive im noch         briken; Touristen in der       bis hin zu Bauten zum
Wald; Wisente im Rot­          ten verpackt. Sie zeigen        weitgehend heilen Milieu,     „Sommerfrische“. Die All-      Schutz vor Lawinen und
haargebirge, die nord-         Berge, Kultur, Landwirt-        während das letzte Bild       gäuer Journalisten Ingrid      Steinschlag. Bei der Fülle
deutschen Wälder mit           schaft, Menschen und            (Kuh vor geparktem            Grohe und Klaus-Peter          der Themen bleiben die
ihren Wölfen. Ergebnisse       Tiere – so vielfältig wie       Blech) den Kontrapunkt        Mayr liefern dazu intel­       Erklärungen manchmal
jahrelanger Leidenschaft,      die Welt der Berge, und         setzt. Treffer!       nbr     ligente, hintergründige        etwas oberflächlich. Sie
die zum Träumen einla-         in jeder Hinsicht anre-         Mauro Gambicorti/Anja         und erklärende Texte und       genügen aber, um einen
den.                    red   gend.                    red   Salzer: Über Gletscher und    Bildunterschriften.     red   Eindruck von den ver-
                                                               Grenzen. Edition Raetia,
Andreas Kieling, Kilian        Iris Kürschner, Dieter Haas:                                  Eugen und Fritz Heimhuber,     schiedenen Techniken zu
                                                               256 S., € 28,-
Schönberger: Sehnsucht         Fotografieren in den                                          Klaus-Peter Mayr, Ingrid       bekommen.               jb
Wald, National Geographic      Alpen, Rheinwerk Foto­                                        Grohe: Heimat, Heu &
                                                                                                                            Elfi Fritsche, Johanna Put-
Verlag, 2016, 240 S., € 50,-   grafie, 2017, 411 S., € 39,90                                 Haferlschuh. Das Allgäu in
                                                                                                                            zer, Josef Putzer: Technik
                                                                                             den 1950er Jahren, J. Berg
                                                                                                                            in den Alpen, Folio Verlag,
                                                                                             Verlag, 2017, 192 S.,
                                                                                                                            2016, 128 S., € 19,90
                                                                                             € 39,99

8      DAV                2/2018
Bilder und Geschichten - alpenverein.de/buecherberg - Auslese - Deutscher Alpenverein
Berg & Tal

                                                                                    Trekking ins Base Camp
                                Expedkader Frauen: Eiskletterwoche
                                                                                    Berge und
                                MIT ODER                                            Begegnung
                                OHNE SAHNE
                                                                                    Schon zum achten Mal organisiert Andi Neu-
                                Ende Januar ging es für die Mädels                  hauser eine Reise für Jugendliche zwischen 13
                                vom Expedkader zum Eisklettern ins                  und 19 Jahren ins Everest Base Camp. Höchster
                                bewährte Durancetal. Warme Tem-                     Punkt ist der technisch einfache Aussichtsgip-
                                peraturen (T-Shirt und kurze Hose                   fel Kala Pattar (ca. 5640 m), Höhepunkte aber
                                im Auto bei der Anfahrt) und größe-                 ergeben sich aus der Begegnung mit den ein-
Abschieds-                      rer Andrang an den wenigen gut                      heimischen Guides und nepalesischen und
besuche                         gewachsenen Eisfällen machten die                   tibetischen Jugendlichen, die die Gruppe be-
„Besuchen Sie die Glet-         Auswahl nicht gerade einfach. Doch                  gleiten. Zu Anfang geht es zu den nationalen
scher, solang es sie noch       fanden sie, gut gecoacht und moti-                  Heiligtümern von Kathmandu, dann, nach dem
gibt!“ Eine Art Abschieds-­
                                viert von den Trainerinnen Dörte                    spektakulären Flug nach Lukla, über Namche
Hommage im Zeichen
des Klimawandels ist
                                Pietron und Charly Gild, genug Eis                  Bazar in die Berge. Am Ende sollte noch Zeit
dieses Buch der Schwei-         für jede im Team – ob an den Fällen                                          bleiben für das le-
zer Journalistin Caroline       von Freissinières, Escreins, Ceillac                                         gendäre Pokhara.  red
Fink, und eine Mischung         und Les Orres oder beim Nachtisch                                            mountain-action.de,
aus Bildband und Wan-
                                im Quartier. Schließlich hatten fran-                                        vimeo.com/113742311
derführer. Aus den Fotos
spricht die leidenschaft-                                                                                     Die Jugendreise
liche Faszination, die sie                                                                                    bringt Einblicke in
für diese Landschaften                                                                                        Nepals Kultur.
empfindet – auch wenn
sie nur gelegentlich
künstlerische Qualität
erreichen. Und zu jedem
der zwanzig vorgestellten
Gletscher beschreibt sie
Wanderungen, auf denen

                                                                                                                                              Fotos: Andi Neuhauser, Ralf Dujmovits, Dörte Pietron
auch bergerfahrene Al-                                                      Sie war für viele Expeditionsbergsteiger als „Mama Hima­
pintouristen diese Faszi-                                                   laya“ eine wichtige Bezugsperson in Kathmandu; für Chro-
nation hautnah erleben
                                                                            nisten ist unschätzbar wertvoll, was Elizabeth Hawley
können. Spaziergänge,           Zackiges Vergnügen im Eis der Dauphiné
                                                                            (*9.11.1923) über Jahrzehnte aufgebaut hat.
Bergwege, Gletscherbe-
gehungen – für jeden et-                                                    1960 wanderte die weitgereiste Journalistin und studierte
                                zösische Bergführeranwärter ihnen
was also, 36 Tipps insge-                                                   Historikerin nach Nepal aus; als Korrespondentin für Time
                                erklärt, zu Schokolade dürfe man
samt. Besonders interes-                                                    und Reuters berichtete sie viel über
sant wird das Buch durch
                                niemals Nein sagen. Dass die star-
                                                                            Expeditionen. Daraus entwickelte
die gehaltvollen Texte,         ken Damen sportliche wie kulinari-
                                                                            sich die „Himalayan Database“ mit
die viele Fakten und Hin-       sche Genüsse gleich zu schätzen
tergründe über Gletscher                                                    detaillierten Informationen zu mitt­
                                wissen, belegt ihr Motto: „Glace,
und die Menschen um                                                         lerweile 9600 Expeditionen und
                                glace, glace / das macht uns Spaß. /
sie herum unterhaltsam                                                      70.000 Bergsteigern; die Leitung
und lebensnah präsen-
                                Das Vanilleeis zum Nachtisch war
                                                                            gab sie vor einigen Jahren ab. Als
tieren.                 red    auch ganz gut, / aber so richtiges
                                                                            Nichtbergsteigerin, aber profunde
Caroline Fink: Welten aus       Wasserfalleis c’est mieux, / das
Eis, AT Verlag, 2016, 192 S.,
                                                                            Expertin, entlarvte sie durch hart-
                                macht uns chanceux“. Trotz unter-
€ 49,90                                                                     näckiges Nachfragen diverse Falschaussagen von Alpinis-
                                schiedlicher Ausgangsniveaus
                                                                            ten. Ihre Arbeit wurde mit dem Albert Mountain Award
                                fanden so einige hochkarätige               geehrt, außerdem war sie Generalkonsul für Neuseeland
                                Eisklettereien den Weg in die               in Nepal. Am 26. Januar ist die „Miss Marple von Kathman-
                                Tourenbücher.                     red
                                                                            du“ gestorben.                                             red

                                                                                                      DAV                 2/2018    9
Bilder und Geschichten - alpenverein.de/buecherberg - Auslese - Deutscher Alpenverein
Berg & Tal

PODIUM

Petra Pinzler/Günther Wessel: Klimaschutz im Selbstversuch

Dranbleiben! Versuchen! Lernen!

                                                                                                                                               Fotos: privat
                                                                           Als Berliner hat’s die
Ohne massive Beschleunigung der Politik        Das Gespräch schwankte      Familie Pinzler/Wes-       sel verführerisch. Ein Trick: Gün-
ist das Klima nicht zu retten. Das darf aber   zwischen Ratlosigkeit,      sel nicht leicht, ihre     ther kaufte sich eine Regenhose
                                                                           Leidenschaft für Ber-
keine Ausrede sein, privat untätig zu blei-    Relativieren, guten Vor-    ge klimagerecht zu         zum Radeln, und die war so teuer,
ben. Eine Berliner Familie hat ein Jahr lang   sätzen, schlechtem Ge-      leben. Ihre Erfahrun-      dass sie regelmäßig benutzt wer-
versucht, ihren CO2-Ausstoß zu reduzieren.     wissen und Seufzen. Als     gen haben sie in ei-       den muss.
                                                                           nem Buch dokumen-
Unserer Tochter Franziska verdanken wir,       die Teller in die Spül­                                Alternativen finden, über kleine
                                                                           tiert, erschienen bei
dass wir es genau wissen wollten. Sie kam      maschine wanderten,         Droemer-Knaur.             Fehlschläge lachen können und
eines Tages aus der Schule, setze sich an      waren wir bereit für die                               das Gefühl, gemeinsam etwas zu
den Computer und öffnete den Klimabi-          letzte Stufe: das Verdrängen. Plötzlich aber   schaffen: Das war am Ende unser Erfolgs-
lanzrechner des WWF. Der rechnet aus, wie      sagte Jakob: „Ich will es wissen. Was könn-    rezept. Und das regelmäßige Nachrech-
sehr das ganz normale Leben zum Klima-         ten wir tun, ohne dass es albern wird?“ Und    nen. Denn das machte uns stolz: Wir haben
wandel beiträgt. Gemeinsam mit ihrem Va-       damit stand die Idee im Raum: Wir versu-       abgespeckt. Petra und Günther durch das
ter Günther füllte Franziska einen Fragebo-    chen uns als Klimaretter. Wir werden unser     dauernde Radfahren, die ganze Familie bei
gen aus, trug die Reisen, die Einkäufe und     Leben zwölf Monate lang prüfen: Wo wir nur     der CO2-Bilanz: fast 31 Prozent. Auf 29 Ton-
die Größe unseres Hauses ein. Und war          scheinbar grün leben, aber in Wirklichkeit     nen CO2, 13 Tonnen weniger als im Vorjahr.
vom Ergebnis schockiert: Unsere vierköp-       lächerliche Dinge tun. Was wir ändern kön-     Das ist immer noch zu viel. Aber manches
fige Familie war für 42 Tonnen Treibhaus-      nen. Und welche Fallen es gibt.                konnten wir nicht ändern: Wie viel CO2 pro
gas im Jahr verantwortlich. Das ist zwar       Die ersten Wochen waren einfach: Im Kühl-      Kilowattstunde genutzter Fernwärme ent-
knapp besser als der deutsche Durch-           schrank die Temperatur auf 7 Grad hoch         steht, bestimmt der Kraftwerksbetreiber.
schnitt (11 Tonnen pro Person), aber immer     stellen, nur noch mit 30 Grad waschen, kür-    Gelernt haben wir in dem Jahr viel: Es reg-
noch viel zu viel. Denn es bedeutet, dass      zer duschen, kaputte Glühbirnen durch          net seltener, als man denkt – das merkt
wir ganz persönlich zur Klimakatastrophe       LEDs ersetzen. Komplizierter wurde schon:      man beim täglichen Fahrradfahren. Nach
beitragen. Dabei hatten wir uns doch für       Fenster abdichten, weniger Auto fahren         einer Weile ändern sich Gewohnheiten. Am
ziemlich umweltbewusst gehalten.               und viel mehr Rad. Richtig schwierig wurde     wichtigsten aber war die Erkenntnis: Wir
Beim Abendessen dachten wir laut nach:         aber für jeden etwas anderes: Jakob fand       müssen uns politisch stärker einmischen,
Kann man in Deutschland so leben, dass         den Gedanken schwer, in Zukunft nicht          wenn wir wollen, dass auch die Schulen
es dem Klima nicht schadet? Was müssten        mehr fliegen zu dürfen. Petra haderte mit      gedämmt und die Energie anders erzeugt
wir, Petra, Günther, Jakob und Franziska       dem Wissen, dass noch mehr Klamotten           werden. Nur, dass die Politik hier so lahm
dafür ändern? Jakob ist strikter Vegetarier.   dem Klima schaden.                             ist, darf uns nicht davon abhalten, das Kli-
Isst er besser, rein klimatechnisch? Wie       Bald spürten wir auch: Der Innere Schwei-      maretten privat weiter zu versuchen. Dabei
sieht es mit dem Urlaub aus: Sind die Al-      nehund lauert überall. Von November bis        zu scheitern. Zu fluchen. Zu lachen. Zu strei-
pen oder Griechenland per Flugzeug noch        März kann es in Berlin oft fies kalt und       ten. Und es erneut versuchen. Denn es
erlaubt?                                       nass sein, da ist der Griff zum Autoschlüs-    macht Spaß. Und schlauer.

10     DAV             2/2018
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Bergsteckbrief                                                        Zugspitze
                                                                      Über schwindenden
Wie wär’s?                                                            Gletschern
Die normale Route: Die erste Besteigung gelang einer Vermes-            Der höchste Berg Deutschlands, ein weltweit bekannter Besucher-
sungsexpedition durch das Reintal – ein langer, dafür weniger           magnet, ist charakteristisch für Garmisch-Partenkirchen. Im Schnee-
begangener Anstieg in einem weiten Bogen. Per MTB verkürzt              fernerhaus werden drei der fünf deutschen Gletscher und der Kli-
man den Zustieg zur Reintalangerhütte um zwei Stunden. Am               mawandel erforscht – Höllentalferner, Südlicher und Nördlicher
felsigen Schlussaufstieg zum Gipfel helfen einige Drahtseile. –         Schneeferner. 2017 wurde nach zweieinhalb Jahren Bauzeit die neue
Eine 2006 entdeckte alte Karte befeuerte Spekulationen, dass            Zugspitzbahn eröffnet; starke Bergsteiger klettern auf historischen
die Erstbesteigung bereits Mitte des 17. Jahrhunderts gelungen          Pfaden über die „Eisenzeit“ (IV) durch die Nordwand.                  nr
sein könnte. Eindeutige Beweise fehlen jedoch.
Die schöne Route: Der Anstieg durchs Höllental (schwarz, T4, KS
C, 7-8 Stunden; 2200 Hm) ist die beliebteste und anspruchs-
vollste Normalroute. Am Höllentalferner können Steigeisen nötig sein, der durchwegs steile Kletter-

                                                                                                                              Foto: DAV-Archiv
steig fordert alpine Erfahrung, Schwindelfreiheit und Ausrüstung. Auf einem Drittel Strecke liegt die
Höllentalangerhütte. – Beim Zugspitz-Extremberglauf (von Ehrwald übers Gatterl) legen die Läufer
gut 2200 Höhenmeter und knapp 18 km zurück; 2008 starben zwei Läufer im Schneesturm.
Die berühmte Route: Der Jubiläumsgrat (6-8 Std. für den Grat; III-; KS D) ist eine der spektakulärsten
Gratklettereien der Ostalpen – eine Klettertour, kein Klettersteig! Auf 8,1 Kilometern zwischen Zug-
spitze und Alpspitze überwindet man in stets ausgesetztem Gelände mehrere Gipfel; etwa in der
Mitte steht für Notfälle eine Biwakschachtel. – Zum 25-jährigen Bestehen der DAV-Sektion München
1894 spendeten Gründungsmitglieder 900 Mark für den Bau des umstrittenen „Jubiläumswegs“; aus              Der Mensch am Berg
Protest spaltete sich die Sektion Bayerland ab.                                                            Der Meteorologe, Bergsteiger und Mit-
                                                                                                           begründer des Akademischen Alpen-
Daten und Fakten                                   Charaktercheck                                          Vereins München Josef Enzensperger
Höhe:            2962 m                            Erschließung                                            (1873-1903) überwinterte im Jahr 1900
Prominenz:       1746 m (-> Fernpass)              Touristen                       Bergsteiger            als erster Beobachter auf der meteo-
Dominanz:        25,8 km (-> Zwölferkogel)         Anspruch                                                rologischen Hochstation Zugspitze.
Erstbesteigung:	27. August 1820; Josef Naus,      Genießer                        Stresser               Drei Jahre später starb er während der
                 Johann Georg Tauschl,                                                                     ersten deutschen Südpolexpedition.
                                                 Einsamkeit
           Messgehilfe Maier                     Singletreffer                 Eremiten
Normalweg:	
           Reintal-Route (rot, T3), 8-10
                                                 Renommee
           Std. von Garmisch-Parten­
                                                 Facebooker                    schweigende Kenner
           kirchen (700 m)
Hütten:	  Münchner Haus (2957 m),
           Höllentalangerhütte (1381 m),                                                                  „Der s
                                                                                                       spiz ist ogenante Zug-
           Reintalangerhütte (1366 m),                                                                bürgt audas höchste ge
           Knorrhütte (2051 m)                                                                        auch stef welches man -
                                                                                                                 igen (…)      n
                                                                                                                                                 Foto: Wikimedia/ETH-BIB, Werner Friedli
                                                                                                                          kann“:
                                                                                                  Zitat vom
                                                                                                             Freis
                                                                                                     von Sedlm inger Hofkanzler
                                                                                                               ayr                  Joseph
                                                                                                      ner Zugsp aus dem Protoko
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Berg & Tal

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                                                     Menschen starben 2017 in Österreichs Bergen, etwas weniger als im
Auf den Kopf gestellt Die Faszination               Schnitt der letzten zehn Jahre (295). Rund 200 kamen bei klassischen
der Berge will die Ausstellung „Der Berg             Bergsportdisziplinen um – auch Verkehr (9), Arbeit (10) und Suizid (23)
ruft“ im Gasometer Oberhausen vermit-                zählen zur Statistik. 86 % der Bergtoten waren Männer; 77 Menschen
teln: mit Filmen, Fotos, Installationen –            starben durch Herz-Kreislauf-Versagen, die Altersgruppen ab 50 stellten
und einem kopfüber von der Decke hän-                62 % der Toten. Bemerkenswert: 31 % der Notrufe erfolgten durch
genden Riesen-Matterhorn. Vom 16.3.-                 Unverletzte; damit liegt „Blockierung“, meist durch Selbstüberschätzung
30.12.                    gasometer.de              oder Überforderung, auch in Österreich im Trend.

Bilder im Bauernhof Charly Wehrle, le-
gendärer Hüttenwirt, macht seinen Hof
                                             Preis für Aletsch Arena
bei Leutkirch zur Galerie: Die Ausstellung
„Klang des Universums“ ist jeden Freitag
zwischen 17.3. und 28.4. und nach Ab-
                                             Hochalpen ohne Barrieren
sprache zu sehen.  charly-wehrle.de
                                             Mit dem Innovationspreis der Deutschen Stiftung für Querschnittsläh-
Wandern als Kunst „ Wanderlust“ heißt       mung wurde die Aletsch Arena im Wallis für ihre Bemühungen um
eine Ausstellung in der Alten Nationalga-    Inklusion geehrt; damit ging diese Auszeichnung erstmals an eine
lerie Berlin (10.5.-16.9.), mit Werken von   Tourismusregion. Die autofreien Bergdörfer Bettmeralp, Riederalp       Inklusion im
Caspar David Friedrichs „Wanderer über                                                                              Schnee: In der
                                             und Fiescheralp über dem oberen Rhonetal, in der UNESCO-Welterbe­      Aletsch Arena
dem Nebelmeer“ bis zu Hodler, Gauguin
                                             region Jungfrau-Aletsch, setzen auf Barrierefreiheit rundum.           ist‘s möglich.
und Renoir.
                                             Das beginnt mit der Anbindung
smb.museum -> ausstellungen -> Vor-

                                                                                                                                     Fotos: Skischule Riederalp, Andi Dick (2)
                                             von Bahnhof und Parkplatz an
schau -> Wanderlust
                                             die Zubringerseilbahnen, inklusi-
Segantini im Allgäu Himmel, Berge und       ve Gepäckservice und Schneeta-
Licht hat Giovanni Segantini eingefangen,
                                             xi. Das Erlebnis Gleiten im Schnee
der als Maler vor allem der südlichen
                                             vermitteln extra geschulte Ski-
Alpen bekannt wurde und im Engadin
                                             lehrer ihren behinderten Gästen
starb. Am 20./21.4. wird er in Markt­
oberdorf mit Vorträgen, Musik und Kino       beispielsweise auf Dual- oder
geehrt. kulturwelt-marktoberdorf.de         Monoski. Auch für den Sommer
                                             sind Bergbahnen, Zufahrten und
Klettern für die Psyche Seinen 13. Aus-
                                             einige Wege behindertengerecht
bildungskurs „Klettern in der Psychothe-
                                             gestaltet, bis hin zu rollstuhltauglichen Aussichtsplattformen oder
rapie, Indoor“ veranstaltet der Münchner
                                             Kletterparcours – oder einem Tandem-Gleitschirmflug.            red
Arzt Dr. Thomas Lukowski vom 12.-14.10.
in Simbach am Inn.                           aletscharena.ch/destination/barrierefrei
praxis@dr-lukowski.com

Studie zur Höhenkrankheit M    enschen,
die schon einmal ein Höhen-Lungen­
ödem hatten, sucht Dr. Marc Moritz Berger
aus Salzburg für höhenmedizinische
Studien, zum Beispiel auf der Margherita-
hütte am Monte Rosa.
ma.berger@salk.at

Wandern und Genießen D        as ist das
Schwerpunktthema des Jahresmagazins
„Wanderbares Deutschland“, das seit
März im Buchhandel und an Kiosken zu
haben ist (€ 5,90) – 212 Seiten Tipps und
Hintergründe.
                                                                        WARTEZEITEN                         ZARTE WEITEN
wanderbares-deutschland.de

14      DAV                2/2018
Bilder und Geschichten - alpenverein.de/buecherberg - Auslese - Deutscher Alpenverein
Berg & Tal

                                                                  Messner, Habeler und der Hidden Peak (1975)

                                          Das Ende des Chefprinzips
                                          So schwer wie die Eiger-Nordwand, aber der Gipfel über achttausend Meter hoch – als Zweierseilschaft auf Augen-
                                          höhe setzten die zwei Spitzen-Alpinisten neue Maßstäbe.
                                          Als Reinhold Messner und Peter Habeler zum Hidden Peak (8080 m) aufbrachen, trommelte man für einen Achttau-
                                          sender immer noch die besten und erfahrensten Bergsteiger eines Landes zusammen, dann Träger, Fixseile, Hochla-
                                          ger, das volle Programm. Die Heere für Großbritannien führte Chris Bonington ins Feld, für Italien hatte im Vormon­sun
                                          1975 an der Lhotse-Südwand der große Riccardo Cassin das Kommando inne. Mit von der Partie: Reinhold Messner.
                                          Frustriert von dieser gescheiterten Großexpedition, schlug Messner seinem Seilpartner Peter Habeler einen Achttau-
                                          sender zu zweit vor, eben den Hidden Peak. Kaum dass er zurück in Südtirol war, wollte er starten, sofort, noch im
                                          selben Sommer! Mit so wenig Gepäck, dass es auch nicht so teuer sein würde wie eine normale Expedition. Sie kauf-
                                          ten zwei Tickets nach Pakistan, heuerten für ihre lächerlichen 200 Kilo Gepäck zwölf Träger an, marschierten ins Ba-
                                          sislager und stiegen am 9. August in die gut 2000 Meter hohe Nordwestwand ein. Im Vorjahr waren sie in unfassbaren
                                          zehn Stunden durch die Eiger-Nordwand gestürmt. Natürlich hatte auf diese Art noch nie jemand einen Achttausen-
                                          der versucht, aber: wer, wenn nicht diese beiden?
                                          Die Route am Hidden Peak war neu, steil und anspruchsvoll, sie erreichten den Gipfel als erst zweite (!!!) Partie in der
                                          Geschichte dieses Berges und veränderten damit das Himalayabergsteigen für immer. Sie trieben natürlich die sport-
                                          liche Entwicklung dramatisch voran zu kleineren Teams, die im Alpinstil agierten, klar, aber noch mehr: Sie waren
                                          gleichzeitig Vorreiter für ein neues Miteinander am Berg.

                                                                                                                                                 1975
Fotos: DAV-Archiv, Wikipedia/I_OLderman

                                                                                                                                                                          Deine Karriere-Leiter ist dir zu
                                                                                                                                                                                  langweilig?

                                                                                                                                                                           DANN MACH DEIN
                                                                                                                                                                          HOBBY ZUM BERUF!
                                          Durch die für die damalige Zeit ungewöhnlich steile und schwierige Nordwand stiegen Reinhold

                                                                                                                                                                          TÜFTLER
                                          Messner und Peter Habeler 1975 direkt zum Gipfel des Hidden Peak – als Partner.

                                          Die alten Helden wie Hermann Buhl und Walter Bonatti waren mit ihren Seilzweiten im Grunde wie Ritter und Knap-
                                          pe unterwegs gewesen, einer war immer der Chef, so war das eben. Die ganze Geschichte am Hidden Peak nun war
                                          Messners genialer, visionärer Plan, aber in der Wand hätte sich der bärenstarke Habeler eine Bevormundung niemals                  &
                                          gefallen lassen. Natürlich wusste Mastermind Messner dabei, dass ein Team von zwei gleich Starken in Summe stär-
                                          ker war. Ich unterstelle ihm aber, dass er den Partner auf Augenhöhe auch deswegen suchte, weil er das Chefprinzip
                                          altmodisch fand. Und gemeinsam mit Habeler dieses daraus resultierende andere, gemeinsamere Erlebnis Berg ge-
                                                                                                                                                                           TESTER
                                          sucht hat.
                                          Ausgerechnet der später so legendär ich-bezogene Messner als Protagonist für ein antiautoritäres Bergsteigen? Ja,
                                                                                                                                                                          GESUCHT
                                          genau. Messner war ein echtes Genie seinerzeit, und Genies sind eben widersprüchlich. Mit dem Hidden Peak hatte
                                          er jetzt drei Achttausender bestiegen, damals als erster Bergsteiger der Welt – in Anbetracht der Folgen dieser Expe-           Wir suchen aktuell Ingenieure
                                          dition und der Geniestreiche, die noch kommen sollten, wohl der unwichtigste aller seiner Rekorde.                               für Konstruktion und Test
                                                                                                                                                                           unserer Bindungen, die die
                                                       Malte Roeper (*1962), Bergsteiger,                                                                                  Zukunft im Skitourensport
                                                       Autor und Filmemacher, skizziert
                                                       in seiner Kolumne „Wendepunkte“
                                                                                                                                                                                  mitgestalten!
                                                       Besteigungen, die den Alpinismus
                                                                                                                                                                          Alle Stellenausschreibungen
                                                       verändert haben.
                                                                                                                                                                                findest du unter:
                                          Nächster Wendepunkt: Bigwall im Himalaya.
                                                                                                                                                                                www.oberalp.com
                                          Changabang: hoch und richtig schwierig (1976)

                                                                                                                                  DAV                 2/2018         15
Bilder und Geschichten - alpenverein.de/buecherberg - Auslese - Deutscher Alpenverein
Berg & Tal

                                    Spendenwanderung auf dem E3

                                    Quer durch Europa –
                                    für gute Taten                                                                                        HELIBIKING
                                                                                                                                        Wem das Bergmotorrad (E-MTB)
                                    Auf dem französischen Teil des GR5 entwickelten Jan Kozlowski und Eva
                                                                                                                                        nicht stark genug ist, der kann sich
                                    Kaznelson Begeisterung fürs Weitwandern. Und eine Idee: den kompletten                              nun per Heli zum Downhill-Start
                                    E3 zu begehen, rund 7200 Kilometer vom Schwarzen Meer bis nach Gali­-                               fliegen lassen: Gemeinsam mit dem
                                    zien – aber damit auch Gutes zu bewirken. Ein Jahr lang wollen sie unter-                           Unternehmen Heli-Alpes AG bietet
                                    wegs sein, übernachten im Zelt, in Hüt-                                                             der Schweizer MTB-Veranstalter
                                    ten oder per Couchsurfing. Dabei wollen                                                             Bed’n’Ride Hubschrauberflüge an,
                                                                                                                                        bei denen im Außenrack sechs
                                    sie regionale Hilfsprojekte besuchen, die
                                                                                                                                        Mountainbikes auf den Berg mit-
                                    sich um Kinder, Behinderte, Flüchtlinge                                                             kommen – „100 % Adrenalin“, ab
                                    oder Natur kümmern, sie dann auf ihrer                                                              330,- Schweizer Franken. Die Alpen-
                                    Website vorstellen und dort eine Spen-                                                              schutzorganisation Mountain Wil-
                                    denmöglichkeit einrichten. Außerdem                                                                 derness beklagt neben dem CO2-
                                                                                                                                        Ausstoß, dass nun auch im Sommer
                                    können Sponsoren die Tour unterstüt-
                                                                                                                                        der Lärm in einsamen Tälern zuneh-
                                    zen. Und man kann die beiden bei sich                                                               men kann – unterhalb 1100 Metern
                                    übernachten lassen oder einfach ein Von Ost nach West: Spenden-Weitwandern                          bestünden „praktisch keine Regulie-
                                                                                vom Schwarzen Meer nach Galizien.
                                    Stück mitmarschieren. Im Web, auf Face-                                                             rungen“ für Landungen.
                                    book und einem Youtubekanal lässt sich der Fortschritt des Projektes ver-
                                    folgen. Nach dem Motto: „Jeder Schritt zählt“.                          red
                                    adventureland-europe.com

                                                                                                    Weitere „So schmecken die Berge-Rezepte“ gibt es auf:
                                                                                                    alpenverein.de/soschmeckendieberge

                                    Mit Genuss in den Frühling
                                    Ostern: Der Schnee ist geschmolzen, Narzissen und die Seele blühen auf, die Vorfreude auf den (Berg-)Sommer wächst – wie wäre es,
                                    sie zu füttern mit einem alpinen Vorgeschmack? „Biete dem Leib etwas Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“; das ist das
                                    Motto von Kathrin und Florian Mittermayer, den Wirten der Freiburger Hütte im Lechquellengebirge. 2015 wurde der Standort der
                                    Hütte zum schönsten Ort Österreichs gewählt, nun wurde das gastronomisch-kulinarische Bemühen des Wirtspaars gewürdigt: Sie
                                    gewannen den Hauptpreis in der Kategorie Gastronomie beim Landwirtschaftlichen Zukunftspreis „I luag druf“ des Landes Vorarlberg.
                                    Kochen Sie den Geschmack der Berge nach – bescheiden wie zur Fastenzeit passend, geschmacklich auf Osterniveau!

                                             HAUPTGERICHT              Dinkelnudeln mit Walnusspesto und Ziegenkäse
                                                                       von der Freiburger Hütte (Lechquellengebirge)
                                                                       Kernig, knackig, frisch und kräftig
                                                                                                                                                            250 g Dinkelnudeln
                                                                       Nudeln gar kochen. Für das Pesto Walnüsse, Basilikum, Knoblauchzehen und             (z.B. Fusilli)
Fotos: privat, Florian Mittermayr

                                                                       Walnussöl zu einer homogenen Masse mixen, zu den abgegossenen Nudeln                 40 g Basilikum
                                                                       geben und gründlich untermengen. Mit getrockneten Tomaten und Ziegenkä-              25 g Walnüsse
                                                                                                                                                            2 Knoblauchzehen
                                                                       se garnieren. Der Weintipp: Hier passt ein unkomplizierter, guter Wein für
                                                                                                                                                            100 ml Walnussöl
                                                                       jeden Tag, etwa ein kräftiger Weißburgunder oder ein mittelgewichtiger Roter.        (evtl. gemischt mit
                                                                       Zum Beispiel der Lauffener Katzenbeißer Schwarzriesling „Poet“ 2014 mit              Olivenöl)
                                                                                                                                                            Zum Garnieren:
                                                                       Pflaumenduft und vollfruchtigen, fast rauchigen Aromen, den man auch nach            getrock. Tomaten
                                                                       dem Essen weitertrinken kann. wg-lauffen.de                                          Ziegenkäse

                                    16     DAV             2/2018
Bilder und Geschichten - alpenverein.de/buecherberg - Auslese - Deutscher Alpenverein
E S G E  BEN                                                   mt, holt
                       ALL         R  STIL
                                                                       s d ra u f ankom sich raus.
                                                                                            us
                                                                Wenn e Meul alles a ist Mitglied
                               S E                                                         in

                       IST UN ls olympisch seinze. n.
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                                                                                  Meiste
                                                                    n a
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                                                                Die De okusteam für
                                                                        -F
                                                                im DAV
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