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angekreuzt. Gemeindebrief der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Nr. 47 . Juni bis August 2019 Ausstellung zu Diakonie-Workshop . Seiten 10 + 11 Auf gegenseitigen Respekt kommt es an Neue Kita in Rheda . Seite 12 „Bunte Welt“ bekommt Zuwachs Sommerlicher Freiluftgottesdienst . Seite 7 Jesus grillt. Brot und Fische an der „Tiefe“
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EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDEEDITORIAL 3
… als wären wir nicht alle Europäer
Liebe Leserin, lieber Leser, Vor zwei Jahren ist die Kirche
einer befreundeten Pfarrerin
als ich diese Zeilen schreibe, in Helmstedt ausgebrannt.
ist der verheerende Brand in Im letzten Jahr konnte ich
der Pariser Kathedrale „Notre mir die verrußte Kirche an-
Dame“ gerade ein paar Tage sehen und von den Wieder-
her. Überall ist er Thema: Im aufbauplänen hören. An die-
Fernsehen, im Radio, in den sem Ostersonntag konnte
Tageszeitungen. Aber auch die Gemeinde das erste Mal
bei vielen Menschen, die wieder in ihrer Kirche Got-
ich treffe, ist Betroffenheit tesdienst feiern und taufen.
spürbar. Viele Erwachsene In einer E-Mail schrieb meine
kennen das Gotteshaus per- Freundin: „Alles ist sehr auf-
sönlich von einem Besuch in Paris. Kinder kennen die regend. Hier ist jeden Tag
Kirche aus Disneys Zeichentrickfilm „Der Glöckner von was neues Schönes in der
Notre Dame“. Manch Jugendlicher hat Victor Hugos Kirche vollbracht, hurra! Es
Roman gar selbst in der Schule gelesen. wird!“ Wünschen wir den
Franzosen, wünschen wir „Notre Dame“ – Sinnbild für eine gotische
Und immer wieder in diesen Tagen wird mir deutlich: uns allen als Europäern, dass Kathedrale Europas. (Foto: Martin Amberg)
„Notre Dame“ ist nicht nur eine französische Kirche – nein, wir das möglichst bald auch
sie ist eine europäische Kirche. Alle gotischen Kathedralen von „Notre Dame“ sagen können!
Europas sind (architektonisch) miteinander verbunden
und stehen somit stellvertretend für das gemeinsame Und nun wünsche ich Ihnen allen – wie immer – viel Freu-
Erbe. Die britische Zeitung „The Guardian“ schreibt: „Wie de beim Lesen dieser 47. Ausgabe von „angekreuzt“.
dumm es doch in einem Moment wie diesem erscheint,
so zu tun, als wären wir nicht alle Europäer.“ Wenn dieser Im Namen der gesamten Redaktion,
Kirchen-Brand überhaupt etwas Gutes hat, dann ist es, zu
erleben, wie sich Menschen über Ländergrenzen hinweg
mit Frankreich verbunden fühlen. Ihr Marco Beuermann
Unterstützung Neue Presbyterin
im Gemeindebüro im Bezirk Herzebrock-Clarholz
Vor allem im Bezirk Herzebrock-Clarholz ist Doris McGibbon wird im Gottesdienst am Pfingstsonntag
sie bekannt – als „Gesicht“ des Begegnungs- (9. Juni) in Clarholz um 9.30 Uhr eingeführt als Presbyterin der
cafés, als Ehrenamtskoordinatorin oder als Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda- Wieden-
Teamerin in der Konfi-Arbeit: Deniz Zan. Nun brück. Die Kirchengemeinde sowie die Gemeindeglieder im Be-
werden auch Gemeindeglieder aus anderen zirk Herzbrock-Clarholz sind dank-
Bezirken sie immer mal wieder treffen. Seit bar, dass Frau McGibbon bereit ist,
April ist sie nämlich als Verstärkung im Ge- die verantwortliche Aufgabe in der
meindebüro tätig. Unsere Gemeindesekretä- Gemeindeleitung zu übernehmen.
rin Martina Fischer macht seit dem Frühjahr Für ihren Dienst wünschen wir ihr
eine qualifizierende Weiterbildung und ist Weisheit, Kraft und Weitsicht. Damit
dabei wochenweise nicht vor Ort. Um im Büro ist die Vakanz im Presbyterium nach
keine Lücken entstehen zu lassen, hat das dem Ausscheiden von Herrn Presby-
Presbyterium beschlossen, dass in diesen Zei- ter Detlef Nippert nun wieder been-
ten Deniz Zan die Vertretung übernimmt. Wir det. (Achim Heckel)
freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit
auch an dieser neuen Stelle! (-beu)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE4 ANDACHT
Von Mäusen und Machern
Neulich sah ich einen umherwandernden Menschen lernen kann, der versucht,
Bericht über Verhaltens- seinem Umfeld wahres Menschsein vorzuleben. Seine Strate-
forschung, in dem Mäuse gien stehen all den Managerregeln von Spencer Johnson
als Beobachtungsobjekte konträr gegenüber. Seine Botschaft lautet eher: „Wenn ihr in
eine wichtige Rolle spiel- eurem Leben das Gefühl habt, wie in einem Hamsterrad zu
ten. Und in dem Moment laufen und vergessen habt, was oben und unten, was wichtig
musste ich wieder an und unwichtig ist, dann ruht euch erst mal aus.“ Jesus sagt:
meine Schulzeit denken, „Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet
genauer: an meine Bio- seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden. Nehmt das Joch auf
AG. Dort wollten wir in euch, das ich euch gebe. Lernt von mir: Ich meine es gut mit
einem Projekt die Intelli- euch und sehe auf niemanden herab. Dann wird eure Seele
genz und Lernfähigkeit Ruhe finden.“ (Matthäus 11,28f, Übersetzung Basis Bibel)
von Wüstenrennmäusen
anschaulich in einem Wer aus diesen Geschichten und Erlebnissen Jesu Strategien
Film aufzeigen. Den klei- für sein persönliches „Lebens-Labyrinth“ ziehen wollen wür-
nen possierlichen Tieren de, der käme meines Erachtens eher zu folgenden Schlüssen:
wurden in einem Labyrinth verschiedene unterschiedliche 1. Renne nicht jedem Käse in deinem Leben hinterher. Ent-
Hindernisse präsentiert, die sie von ihrem geliebten Ziel, scheide dich, für welche Ziele du Kraft und vor allem Lebens-
ihrem Futter, fern hielten. Kaum in ihren Hindernis-Parcours zeit investieren möchtest. Und wenn du es erreicht hast, dann
gesetzt, machten sie ihrem Namen auch schon alle Ehre, sie genieße es bewusst.
rannten los, als gäbe es kein Morgen mehr und meisterten 2. Schaffe dir Pausen und Freiräume. Das Leben ist kein Ham-
Hindernis um Hindernis, räumten die Nahrungsschublade sterrad, brich ganz bewusst aus der täglichen Geschäftigkeit
aus und wetzten ohne Pause weiter, obwohl es nur eine und der damit verbundenen Unrast heraus.
Nahrungsschublade pro Lauf gab. 3. Nutze das Gebet, das Gespräch mit Gott für dich als eine
Quelle der Kraft. Denn es kann dir helfen, dein Leben zu be-
Was die Hindernisse betraf, war die Lernfähigkeit deutlich zu wältigen und schenkt dir immer wieder Zuversicht für deine
erkennen, die gleichen Hindernisse des Parcours wurden auch Zukunft.
an veränderten Orten immer schneller überwunden. Aber die
Lernfähigkeit in Bezug auf die Belohnung blieb aus. Nach dem Die Sommer- und Urlaubszeit ist vielleicht genau die richtige
Ausräumen der Nahrungsschublade, dem Erreichen des Ziels Zeit, um diese Strategien zu üben und für sich selbst zu nut-
wurde weiter gehetzt und gerannt. zen. Dass solche Lebensstrategien wirklich wichtig, ja, sogar
überlebenswichtig sein können, hat mir eine andere Maus
Scheinbar legen Mäuse und Menschen in mancher Beziehung schon in meiner Kindergarten-Zeit beigebracht: Frederick, die
doch ähnliche Verhaltensmuster an den Tag. Vermutlich hat kleine Feldmaus in dem Bilderbuch von Leo Lionni. Während
das auch Spencer Johnson dazu bewegt, seinen Bestseller alle anderen Mäuse hetzen und rennen, um Nahrung für den
„Die Mäusestrategie für Manager“ in Fabelform aus der Sicht Winter zu sammeln, genießt Frederick die Sonne und legt sich
zweier cleverer Mäuse zu erzählen. In diesem Buch versucht er einen Vorrat an Farben und Sonnenstrahlen für die kalte und
die Antwort auf die Frage zu finden: „Was können erfolgs- graue Winterzeit an. So kann er den anderen Mäusen helfen,
hungrige Menschen von Mäusen lernen?“ Und er beantwor- nachdem die Nahrung zur Neige gegangen ist, indem er ihnen
tet die Frage mit einer knappen Formel: „Wenn dir der Käse Licht, Farbe und Wärme in den kalten Winteralltag bringt.
weggenommen wird – Tu was!“ Haben die Mäuse in der Denn auch die fleißigen Mäuse merken, dass Nahrung allein
Geschichte ein Käselager leer geknabbert, rennen sie sofort nicht zum Über-Leben reicht.
los und suchen ein neues. Zwischendurch werden neue
Mäusestrategien als Formeln kurz zusammengefasst, zum „Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch abmüht und belastet
Beispiel: „Je schneller du den alten Käse loslässt, desto schnel- seid! Bei mir werdet ihr Ruhe finden.“
ler wirst du den neuen Käse finden.“ Oder: „Wenn ich mir
vorstelle, wie es sein wird, den neuen Käse zu genießen,
werde ich ihn sicher finden.“ Hetzen, rennen, dem Erfolg
nachjagen ...
In einem anderen, viel bekannteren Bestseller liest so manch Ihr Pfarrer Artur Töws
eine gestresste „Kirchenmaus“, was sie von einem ruhig
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDEANDACHT 5
Jesus sagt:
„Kommt zu mir, ihr alle,
die ihr euch abmüht und belastet seid!
Bei mir werdet ihr Ruhe finden.
Nehmt das Joch auf euch, das ich euch gebe.
Lernt von mir:
Ich meine es gut mit euch
und sehe auf niemanden herab.
Dann wird eure Seele Ruhe finden.“
(Matthäus 11,28f, Übersetzung Basis Bibel)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE6 JUGEND
Zum 20-jährigen Jubiläum wurde ein spektakuläres Konzert geboten.
TOP Secret: Geheimnis gelüftet!
Am 16. März hat TEN SING Rheda- Aufwendige Lieder, Tanz- und Theater-
Wiedenbrück Geburtstag gefeiert. Seit sequenzen ließen die Zuschauer Teil der
20 Jahren ist TEN SING Teil der Jugend- Geschichte werden. Der eigene Schlag-
Die Tanzeinlagen sind immer einer der Höhepunkte bei arbeit der Evangelischen Versöhnungs- zeugkäfig, ein Dank dafür an die Osthus-
den TEN-SING-Konzerten. Kirchengemeinde. In diesem Jahr über- henrich-Stiftung, kam auch direkt zum
zeugten die Jugendlichen durch eine Einsatz und feierte seine Showpremiere.
spannende Agentengeschichte. Die Etwa drei Stunden später ist das Ge-
Agenten, dargestellt durch Macey und heimnis gelüftet: PLÖRRE! Der selbstge-
Jugendtreff Leander, versuchten, das Geheimnis der mischte Eistee verhilft den TEN SINGern,
Gruppe zu lüften. Angesetzt wurden sie die sich selbst als Laune der Natur be-
Jugendliche im Alter von 13 bis 18 sind
auf die Gruppe von ihrem Boss Lea, schrieben haben, zu ihrer Kreativität.
herzlich zu Spiel, Spaß und Abenteuer
die die Agenten kurzerhand entführen
eingeladen:
ließ, um die Basis des Unternehmens 286 Zuschauer bejubelten die Jugend-
11. Juni / 3. Juli / 7. August / 11. Sept.
geheim zu halten. Der Auftrag: Schleust lichen, die sich nach der Show glücklich
9. Oktober / 13. Nov. / 11. Dezember
euch bei TEN SING ein und lüftet das feierten. Ein besonderes Highlight des
Gemeindehaus Rheda, Jugendraum Geheimnis der Jugendlichen! Jubiläumskonzerts, neben den zahlrei-
18 - 20 Uhr chen beweglichen Kopflampen, waren in
diesem Jahr zwei große LED-Wände, auf
denen, neben den Videos für das Thea-
terstück, verschiedenste Sequenzen
eingeblendet werden konnten. Die TEN
SINGer möchten allen Sponsoren und
Unterstützern für dieses wunderbare
Konzert danken und freuen sich auf die
nächste Show im Jahr 2020.
Die Wieden-
brücker Wir freuen uns außerdem auf viele neue
Kreuzkirche Gesichter: Kommt doch einfach diens-
war zum Kon- tags um 18.30 Uhr im Gemeindehaus
zert ordentlich vorbei. Voraussetzung um TEN SINGer zu
umgebaut und sein? Du bist mindestens 12 Jahre alt
ausgeleuchtet und hast Spaß an Kreativität, Musik,
worden. (Fotos: Tanz oder Theater! Wir freuen uns auf
TEN SING) Dich. (Jana Nolding)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDEGOTTESDIENSTE 7
Jesus grillt. Brot und Fische an der „Tiefe“
Der Bezirk Wiedenbrück lädt zu einem besonderen Sommer-
gottesdienst ein: Auf der Wiese an der „Tiefe“ (hinter dem
Wiedenbrücker Kreishaus) läuten wir am Freitag, 12. Juli,
ab 19.00 Uhr den Sommer ein. In einem Freiluft-Gottesdienst
für Groß und Klein erinnern die Pfarrer Artur Töws und Marco
Beuermann an das Brot- und Fischwunder Jesu am See
Genezareth. Anschließend soll auf offenem Feuer Steckerlfisch
und Stockbrot gegrillt werden.
Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden wir Grillkohle aus
Kokosnuss-Schalen verwenden. Um Müll zu vermeiden, ist das
Mitbringen eines eigenen Trinkgefäßes (Glas, Becher, …) sowie
eines Tellers und Besteck hilfreich. Angeboten werden Wein,
Bier und Wasser. Mit einem zünftigen Lagerfeuer-Singen soll
der Abend ausklingen. Ein Gottesdienst mal anders – mit Jesus
am Grill ist noch keiner verhungert … (-beu) Zu einem Gottesdienst mit Steckerlfisch und Stockbrot lädt die Gemeinde im Juli ein.
(Foto: Archiv)
Für alles gute Zeit: Kirchentags-
Arbeiten – Ruhen – Feiern Gottesdienst
Der kommende 18/20-Gottesdienst findet am Freitag, dem 30. Au- live übertragen
gust um 18.20 Uhr in der Gnadenkirche in Clarholz statt. Es ist ein Ter-
min nur kurz nach den Sommerferien. Auch und besonders unsere Der Abschlussgottesdienst zum Deutschen
Konfis und ihre Familien sollen sich angesprochen fühlen. Denn gera- Evangelischen Kirchentag am Sonntag, 23. Juni, wird
de in Familien muss der Alltag nach Urlaub und Sommerferien gut or- live in die Wiedenbrücker Kreuzkirche übertragen.
ganisiert sein, damit kein unnötiger Stress entsteht. Ab 10.00 Uhr sind alle Interessierten eingeladen,
etwas vom Kirchentags-Flair auch an der Ems mit-
Darum erarbeitet zuerleben. Der Gottesdienst wird im Stadion von
das Gottesdienst- Borussia Dortmund gefeiert. Im größten Fußball-
werkstatt-Team ei- stadion Deutschlands werden mehrere Zehntau-
nen Gottesdienst, send Menschen erwartet. Vor Ort in der Kreuzkirche
bei dem es mit Hil- wird Pfarrer Beuermann den Gottesdienst mit-
fe des Glaubens begleiten und mit der Gemeinde das Heilige Abend-
und in Anlehnung mahl feiern. Aus Anlass dieses Zentralgottesdien-
an das Buch Predi- stes finden in den übrigen Bezirken keine
ger, Kapitel 3 um die Gottesdienste statt.
richtige Balance von
Arbeiten – Ruhen – Fei- Erstmals seit 18 Jahren, 2001 in Frankfurt am Main,
ern geht. Die Werkstatt- wird wieder ein Kirchentagsabschluss in einem
gottesdienste charakterisiert Stadion begangen. Kirchentagspastor Arnd Schome-
eine offene Atmosphäre, Musik rus, der den Stadiongottesdienst leiten wird, erklärt:
Der nächste jenseits des Üblichen, eine schlanke „Choräle als Fangesang, Predigt als Stadionansage.
18/20-Gottesdienst steht unter Liturgie und Mitmachbereiche, um Glaubensfragen und Stadionrituale begegnen sich.“
dem Thema der rechten Zeit. das jeweilige Thema erlebbar zu ma- Das sei ein immer wieder geäußerter Wunsch von
(Foto: Schaefer) chen. Kirchentagsgästen, „den wir endlich wieder erfüllen
können.“ (-beu)
Ab 18 Uhr gibt es ein Vorprogramm. Willkommen sind alle Gemeinde-
mitglieder und Interessierte. (Lothar Schäfer)
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EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDEWEGE ZUR SPIRITUALITÄT 9
Kleine Marktmusik Die Seele nähren
mit Ansgar Brockamp } Mittwoch, 12. Juni: „Reisen“
Seniorenpark „Carpe diem“ / 15.00 – 16.30 Uhr
Klavierwerke der Klassik und Romantik stehen auf } Mittwoch, 10. Juli: „Ruhe“
dem Programm der „Kleinen Marktmusik“ am Samstag, Seniorenpark „Carpe diem“ / 15.00 – 16.30 Uhr
dem 1. Juni, um 11 Uhr in der Stadtkirche Rheda. Der Pianist
Ansgar Brockamp präsentiert als Solist am Flügel Kompo- Zeit für die Seele
sitionen quer durch die Jahrhunderte. Darunter Werke von „Die Seele nährt sich an dem, woran sie sich freut“, so sagt
Joseph Haydn, Frédéric Chopin, Serge Prokofiew, Alexander es der Kirchenvater Augustinus. In der „Zeit für die Seele“
Skrjabin und Peter Tschaikowsky. Der Eintritt ist frei. Am wollen wir unsere Seele nähren durch Geschichten und
Ausgang wird eine Türkollekte erbeten. Gedichte, Lieder und Musik, durch Nachdenkliches und
Humorvolles ebenso wie durch Stille und Gespräch. Alles
rund um ein Thema. Mit Kaffeetrinken. Alles, was der Seele
gut tut! Für Senioren und andere Interessierte.
Gestaltung: Pfarrer Rainer Moritz
Weitere Termine für das 2. Halbjahr:
} Mittwoch, 9. Oktober: „Wahrheit“
Seniorenpark „Carpe diem“
} Mittwoch, 13. November: „Kinder“
Haus im Fichtenbusch
} Mittwoch, 18. Dezember: „Schenken“
Seniorenpark „Carpe diem“
Die Tür öffnen – und eintreten in die Atmosphäre von Taizé. (Foto: Moritz) Erkunden Sie die Farbpalette religiöser Empfindungen in einem
meditativen Abendgottesdienst. (Foto: Archiv)
Laudate dominum
Die Farben meiner Seele
} Mittwoch, 3. Juli / 18.00 bis 18.30 Uhr
Stadtkirche Rheda } Sonntag, 28. Juli / 18.00 Uhr
Stadtkirche Rheda
Taizé-Gebet
Ein Abendgebet, orientiert an den Tageszeitgebeten der Meditativer Abendgottesdienst
Taizé-Bruderschaft in Burgund, mit meditativen Gesängen, Gefühle bestimmen unser Leben und berühren uns im
biblischen Impulsen und einer Zeit der Stille. Innersten. Viele Gefühle haben auch eine spirituelle Quali-
tät, zum Beispiel Sehnsucht, Dankbarkeit, Vertrauen,
Gestaltung: Dorothea Großmann, Ergriffenheit oder Liebe. Der Gottesdienst lädt ein, die
Pfarrer Rainer Moritz Farbpalette religiöser Empfindungen durch Texte, Lieder,
Musik und Stille zu erkunden.
Gestaltung: Pfarrer Rainer Moritz
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDEDIAKONIE 11
Workshop-Fazit:
„Auf gegenseitigen Respekt kommt es an“
Welche gesellschaftlichen Normen und Werte gelten in Deutschland? Was verstehen wir unter Gleichberechtigung und Part-
nerschaft? Und wie unterscheiden sich zwischenmenschliche Beziehungen hier und im Herkunftsland? Um solche und andere
Themen, die zentral für eine gelungene Integration sind, ging es in der Workshop-Reihe „Wertevermittlung und Vielfalt“.
Veranstaltet hat sie die Flüchtlingsberatung der Diakonie Gütersloh e.V. in Rheda-Wiedenbrück. Knapp 30 junge Menschen aus
13 Ländern nutzten das neu entwickelte Angebot.
Das Projekt wurde mit einer öffentlichen Abschlussfeier been- Außerdem stellten die Kolleginnen und Kollegen der Schwan-
det und mit einer Ausstellung in den Räumen der Flüchtlings- gerschaftsberatung und der Familienberatung der Diakonie
beratung in Rheda-Wiedenbrück, Hauptstraße 90, gestartet. Gütersloh sich und ihre Hilfsmöglichkeiten vor und sprachen
Es werden Collagen mit Eindrücken und Ergebnissen aus dem mit den Workshop-Teilnehmern beispielsweise über Ver-
Workshop gezeigt. Die Ausstellung ist ab Juni außerhalb der hütung und familiäre Konflikte. Fatma Aydin-Cangülec hatte
Schulferien zu sehen, und zwar immer donnerstags zwischen zudem einen Transgender-Gast eingeladen sowie einen Mann
12 und 15 Uhr. mit Migrationshintergrund, der seit 30 Jahren in Deutschland
lebt.
Im Vorfeld des Workshops hatten Sozialverbände und das
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration Das Fazit aus dem Workshop: Auf gegenseitigen Respekt
des Landes NRW einen Aufruf gestartet, um neue „Projekte zur und Selbstbestimmung kommt es an. Denn: „Vorurteile sind
Integration junger Menschen mit Fluchterfahrung zu den der einfachere und der falsche Weg“, so eine Teilnehmerin.
Themen Prävention sexualisierter Gewalt, sexuelle Bildung (Diakonie)
und Wertevermittlung“ zu initiieren. Die Flüchtlingsbera-
tungsstelle der Diakonie Gütersloh in Rheda-Wiedenbrück
entwickelte ein niedrigschwelliges Angebot für junge Geflüch-
tete und Menschen mit Migrationshintergrund. Finanziert
wurde es vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und
Integration des Landes NRW.
An neun Terminen traf sich eine Gruppe von bis zu 28 jungen
Menschen zwischen 17 und 27 Jahren aus dem Iran, dem Irak,
Somalia, Armenien, Syrien, Eritrea, Guinea, Pakistan, dem
Kongo, Afghanistan, Bangladesch, Nigeria und Angola. „Wir
haben mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen über
Themen wie Partnerschaft, Sexualität und Gleichberichtigung
gesprochen, nicht belehrend, sondern wertschätzend und auf
Augenhöhe“, erläutert Flüchtlingsberaterin Fatma Aydin-
Cangülec. Damit ein reger Dialog möglich war, unterstützten
Übersetzer in den Sprachen Persisch, Arabisch, Englisch und
Französisch die Gruppe.
Vorurteile offen angesprochen
„Gefühle und Bedürfnisse waren ein großes Thema“, so Aydin-
Cangülec. „Liebe und verliebt sein, die Unterschiede und
Gemeinsamkeiten zwischenmenschlicher Beziehungen in
Deutschland und dem Herkunftsland, Gleichberechtigung,
Grundgesetz, sexuelle Vielfalt, Verhütung und Schutz vor
sexuellen Krankheiten, geschlechtliche Rollenbilder aber auch
Vorurteile und Rassismus.“ Einer der Übersetzer stammt aus
Syrien und ist Gynäkologe. So konnte er in zweifacher Hinsicht
zum Gespräch beitragen. Die Malerin Barbara Körkemeier über-
setzte nicht nur, sondern berichtete davon, was sich seit den
60er Jahren in Deutschland in puncto Moral, Sexualität und Die Flüchtlingsbeauftragte Fatma Aydin-Cangülec leitete die Workshop-Reihe „Werte-
Sexualerziehung sowie bei der Gleichberechtigung getan hat. vermittlung und Vielfalt“. (Foto: Diakonie)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE12 KITAS
Biblische Geschichten hautnah erlebt
Der Sand knirscht unter unseren Schu- lehem… da wurde Jesus doch geboren! Zuerst besuchen wir das Haus eines
hen, während wir ein altes Stadttor aus Und in Nazareth hat er gelebt, als er selbst reichen Zöllners, dann das einer gewöhn-
Lehm passieren. Dahinter ragen Hütten noch ein Kind war. lichen Familie zu jener Zeit und zuletzt ein
aus Lehmziegeln auf. Die Kinder staunen Nomadenzelt.
und blicken gebannt auf die altertümli- Das schönste am Bibeldorf ist, dass wir
chen Gebäude. Nein, wir befinden uns das Leben zu jener Zeit nicht nur betrach- Zum Abschluss treffen wir uns in der
nicht in Galiläa zur Zeit Jesu, sondern mit- ten, sondern auch hautnah erleben kön- Synagoge. Hier bekommen wir als
ten in Deutschland. In Rietberg, um genau nen! So geht es als nächstes durch das Abschiedsgeschenk ein kleines Holzkreuz
zu sein. Hier, im Bibeldorf, einem religi- Dorf, welches eine detailgetreue Nach- aus Israel. Unser besonderer Dank geht an
onspädagogischen Lernort und Museum baute eines Dorfes aus der damaligen Zeit die Stiftung „Via Nova“, welche uns diese
zur Umwelt der Bibel, sind wir die jüng- ist. Auf dem Weg sehen wir eine Schul- kleine Zeitreise erst ermöglicht hat. Die
sten Besucher. „Wir“, das sind die ange- klasse, die mit kleinen Mühlsteinen Kinder und Erzieherinnen der evangeli-
henden Schulkinder der evangelischen Körner zu Mehl verarbeitet. Das schaut schen Kita Krumholz! (Marvin Knaak)
Tageseinrichtung „Krumholz“ aus Wie- ganz schön anstrengend aus!
denbrück.
Nach einem Picknick auf der Wiese vor
dem Bibeldorf erhalten wir also gegen
10.00 Uhr Einlass in die Welt, wie sie zu
Jesu Lebzeiten war. Als erstes werden wir
ins Museum geführt. Hier finden sich
verschiedene Ausstellungsstücke aus der
damaligen Zeit. Die Kinder schauen in alle
Vitrinen. Dort liegen und stehen Gegen-
stände, die gänzlich anders sind als das,
was man heutzutage im Haus hat.
Was uns im Museum sofort ins Auge fällt,
ist eine riesige, dreidimensionale Landkar-
te von Israel, wie es zur Zeit der Bibel war.
Eine Mitarbeiterin des Bibeldorfs erzählt
uns von den Menschen und den Lebens-
umständen zur damaligen Zeit. Autos gab
es nicht. Die Menschen mussten viele
Wege zu Fuß zurücklegen. Nun erkennen
die Kinder auch einige Orte wieder. Beth- Die angehenden Schulkinder besuchten das Bibeldorf in Rietberg. (Foto: Kita)
Kita „Bunte Welt“ bekommt Zuwachs
„Wir werden immer größer, jeden Tag der Fontainestraße. In den ehemaligen eine Kita mit zwei Standorten bringt viele
ein Stück …“; Ganz so schnell wie in dem Verwaltungsräumen der früheren Ernst- neue Herausforderungen mit sich, aber
bekannten Kinderlied geht es dann doch Barlach-Realschule entstehen in den ich blicke mit einem guten Team im Rük-
nicht, aber im Kern stimmt die Sache. Die nächsten Monaten Räume für 44 Kinder, ken und toller Unterstützung von Herrn
Evangelische Kita „Bunte Welt“, die erst die in zwei Gruppen des Gruppentyps III, Manche und Frau Westerbeck zuversicht-
letztes Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum feier- das sind Kinder von drei bis sechs Jahren, lich nach vorne.“
te, wird sich vergrößern. Nachdem die untergebracht werden.
Evangelische Versöhnungs-Kirchenge- Viele Familien werden von den neuen
meinde von Verwaltung und Politik den „Wir zeigen hier als Kirchengemeinde, Plätzen profitieren, und das Team der
Zuschlag für die Übernahme der Träger- dass uns unsere Schwerpunkte, die Kin- Bunten Welt hofft, dass sich dort an der
schaft erhalten hatte, wurde es amtlich. der- und Jugendarbeit wichtig sind und Fontainestraße schnell alle genauso wohl
Ab voraussichtlich September 2019 be- uns am Herzen liegen“, sagt Susanne fühlen werden wie Am Rott. „Wir werden
kommt die Bunte Welt zwei Gruppen hin- Fabian und weiter: „In der nächsten Zeit immer größer, was für ein Glück!“
zu, und zwar an einem anderen Standort, gibt es viel zu planen und umzusetzen; (Susanne Fabian)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDEKITAS 13
Familien der Kita „Sonnenschein“
probierten pikante Waffeln
Einmal im Monat bietet die Kita Son- konnten die Eltern sich informie-
nenschein an einem Mittwochmorgen ein ren und einiges über dieses be-
leckeres und ausgewogenes Frühstücks- sondere Ereignis erfahren.
buffet an. Bei einer Vielzahl von Lebens-
mitteln wie Vollkornbrot, Käse, Wurst, Der Duft der frischgebackenen
Obst, Gemüse, selbstgemachter Joghurt, Waffeln zog durch die Kita, so
Müsli und Milch ist für alle Sonnenschein- ein herzhaftes Waffelrezept war
familien etwas dabei. Dieses Angebot vielen Eltern unbekannt. Gern
wird von den Eltern sehr gerne angenom- probierten die Kinder und Er-
men, denn an diesem Morgen haben wachsenen die neuen Waffeln
Eltern die Möglichkeit, mit ihrem Kind die und stellten fest, dass die pikante
Angebote des Buffets zu genießen, finden Variante eine interessante Ab-
Zeit für Gespräche mit anderen Eltern und wechslung zu den süßen Waffeln
können sich besser kennen lernen. darstellt. Wir wünschen uns, dass
diese pikanten Waffeln den
Zu einem Familienfrühstücksbuffet wur- Kirchentagsbesuchern genauso
den die pikanten Waffeln gebacken, die gut schmecken wie den Kindern
beim Kirchentag in Dortmund angeboten und Eltern im Sonnenschein. Frau Pläster und ihre Tochter Luzie probieren die pikanten Waffeln.
werden. Mit verschiedenen Flyern und (Heidi Altenhofer) (Foto: Heidi Altenhofer)
Aushängen vom Kirchentag im Sommer
Rheda erblüht und die Kita „Sonnenschein“ ist mit dabei
Zu Beginn des Frühlings lud die Initia- sich durch die Straße, und die Schlange Hand-in-Hand-Arbeiten mit dem Förder-
tive Rheda zum bekannten verkaufsoffe- bei den selbstgemachten Waffeln wurde verein und der Kita. Die eingenommene
nen Sonntag ein. Getreu der Kita „Son- immer länger. Summe kommt den Kindern der Kita zu-
nenschein“ strahlte die Sonne an diesem gute. Gesammelt wurde für die Sonnen-
Tag mit den Kindern, den engagierten Viele Familien, ehemalige Familien und segel für die neue „Pferdewiese“ mit Blick
Eltern und pädagogischen Fachkräften Bekannte besuchten den Stand der Kita auf das Gemeindehaus, welche noch ein
um die Wette. Der Förderverein „Schritt Sonnenschein. Gegen eine kleine Spende wenig Schatten für den Sommer benötigt.
für Schritt“ und das Team der Kita „Son- konnten sich die Kinder schminken lassen (Marlen Harre)
nenschein“ nutzten diesen tollen Tag, um und Jung und Alt versuchten am Sonnen-
mitzuwirken. Der Duft von Popcorn zog schein-Glücksrad ihre Chancen. Es war ein
Ein Kind
testete seine
Chancen am
Glücksrad.
Herr Stratmann,
Frau Fandrich und
Frau Kreuser sorgten
für frisches Popcorn.
(Fotos: Marlen Harre)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE14 REZENSION
„Kaffee und Zigaretten“
vorgestellt von Anita Schönbeck
Der 1964 in München geborene fahrkarte nach Hause. Er nimmt keinen
Rechtsanwalt, Schriftsteller und Dra- Koffer mit, weil ihm nichts einfällt, was
matiker Ferdinand von Schirach ist er einpacken könnte. Nur ein Buch hat er
einer der erfolgreichsten deutschspra- dabei, das Lesezeichen zwischen den
chigen Autoren der Gegenwart. Die Seiten ist die Postkarte aus Manila.“
Bände mit Kurzgeschichten, in denen
Schirach Fälle aus seiner eigenen An- Der Ton ist – typisch für von Schirach –
waltskanzlei erzählt, verkaufen sich in unaufgeregt, fast sachlich. Die Ge-
Millionenauflagen. Schirach begann schichte nimmt einen sofort gefangen.
erst mit 45 Jahren zu schreiben. Seine Der Protagonist, hinter dem man den
bekannten Bücher wie „Der Fall Collini“, Autor vermuten muss, versucht sich zu
„Verbrechen“, „Tabu“ „Schuld“, „Strafe.“ trösten mit einem Text von Kleist und
sind in 40 Ländern erschienen. mit Whisky.
„Kaffee und Zigaretten“ ist sein neue- „Er nimmt den schwarzen Lauf des Ge-
stes Werk, im März 2019 erschienen. Es wehrs in den Mund, er ist eigenartig kalt
ist eine Autobiografie des Schriftstellers auf der Zunge. Dann drückt er ab. Am
und sein bisheriges persönlichstes Werk nächsten Morgen finden ihn die Gärtner
geworden. In 48 Kurzgeschichten er- in seinem Erbrochenen, die Schrotflinte
zählt er von seiner Herkunft, von prä- liegt in seinem Arm. Er war so betrunken,
genden Begegnungen und Ereignissen Schirach selbst zu seinem Buch: „Wir dass er keine Patrone eingelegt hatte. Er
in seinem Leben. Privates und Allgemei- müssen verstehen, wie wir wurden, wer spricht mit niemandem über diese
nes berühren und verknüpfen sich mit- wir sind. Und was wir wieder verlieren Nacht, in der er sich selbst gesehen hat.“
einander. Es geht um flüchtige Momen- können. Als sich unser Bewusstsein ent-
te des Glücks, um Einsamkeit und wickelte, sprach ja nichts dafür, dass wir Dass der Junge in seinem Zustand ver-
Melancholie, um Entwurzelung und einmal nach anderen Prinzipien han- gessen hatte, das Gewehr zu laden, be-
Sehnsucht nach Heimat. Aber auch um deln würden als unsere Vorfahren. Aber trachtet auch er im Nachhinein als
die großen Lebensthemen des Autors: wir gaben uns selbst Gesetze, wir er- glückliche Wendung.
um merkwürdige Rechtsfälle und Bege- schufen eine Ethik, die nicht den Stärke-
benheiten, um die Idee des Rechts und ren bevorzugt, sondern den Schwäche- Kaffee und Zigaretten – das sind die
die Würde des Menschen, und um das, ren schützt. Das ist es, was uns im einzigen beiden Laster, die sich Ferdi-
was den Menschen erst eigentlich zum höchsten Sinn menschlich macht: Die nand von Schirach gönnt. Alkohol trinkt
Menschen macht. Achtung vor unserem Nebenmen- er nicht, seitdem er Anfang 20 ist. Auch
schen“. andere Drogen lehnt er ab. Beim Schrei-
Das Buch ist sachlich geschrieben und ben nährt es sich nur von diesen beiden
manipuliert den Leser nicht. Der Autor „Kaffee und Zigaretten" beginnt mit der Suchtmitteln. Dieses Buch ist ein ab-
sagt, was er sagen möchte und über- Kindheit – das erste Trauma ist das solutes Genussmittel – wie Kaffee und
lässt es dann dem Leser, wie man sich Jesuiteninternat, dort kommt er mit Zigaretten. Die meisten Kapitel zu lesen
dazu positioniert und was man daraus 10 Jahren hin, das zweite Trauma ist der dauert keine Zigarette. Ein paar wenige
für sich zieht. Trotzdem – oder gerade Tod des Vaters. reichen für einen Becher Kaffee.
deswegen – bewirken die Geschichten
viel beim Leser. Man selbst entscheidet, Leseprobe: Fazit: Wahrscheinlich sollte man viel-
wieviel man in das Buch investiert und „Sein Vater stirbt, als er 15 Jahre alt ist. Er mehr im Augenblick leben, das Leben
somit, was man für sich herausziehen hatte ihn schon viele Jahre nicht mehr genießen und sich nicht immer über
kann – denn es gibt viele Anspielungen gesehen, die Eltern trennten sich früh. Dinge grämen, die man eh nicht beein-
und Geheimnisse. Besonders im Fokus Sein Vater schickte Postkarten ins Inter- flussen kann. Ein empfehlenswertes
stehen die Fähigkeiten des Autors, mit nat, Straßenansichten aus Lugano, Paris Buch. (Anita Schönbeck)
wenigen Worten ganz viel im Kopf des und Lissabon. Einmal kam eine Karte aus
Lesers zu bewirken. Die Geschichten Manila, vor dem weißen Malacañang- = „Kaffee und Zigaretten“
bieten viele Fragen, Gedanken, Anstöße, Palast stand ein Mann in hellem Leinen- von Ferdinand von Schirach
die das Potential haben, dass man sich anzug. Er stellt sich vor, dass sein Vater 192 Seiten, Preis: 20,– Euro
selbst, seine Werte und Ansichten hin- aussah wie dieser Mann. Der Direktor Verlag: Luchterhand
terfragt. des Internats gibt ihm Geld für die Zug- ISBN: 978-3-630-87610-8
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDEGEMEINDEBEZIRK HERZEBROCK-CLARHOLZ 15
Frauen Kreativ
Die Gruppe „Frauen kreativ“ trifft sich am
17. Juni um 18 Uhr am Gemeindehaus in Herze-
brock an der Bolandstraße. Wir starten mit dem
Fahrrad zu einer Rundtour von etwa einer Stunde
und stärken uns anschließend mit Pellkartoffeln
und Kräuterquark am Ausgangspunkt. Kalte
Getränke stehen ebenfalls bereit.
In den Sommerferien finden keine Treffen statt.
Am 16. September geht es weiter: Wir bereiten
gemeinsam besondere Marmeladen zu.
(Ingrid Schäfer)
Pfingsten:
Ökumenischer Die Hospizgruppe freut sich, auf 20 Jahre Tätigkeit in Herzebrock-Clarholz zurück-
blicken zu können. (Foto: privat)
Freiluft-Gottesdienst
mit Taufen Feier zum 20-jährigen
Am Pfingstmontag werden wie jedes Jahr die Bestehen der Hospizgruppe
evangelischen und katholischen Christen in
Herzebrock-Clarholz gemeinsam einen Gottes- Vor 20 Jahren wurde die Hospizgruppe Herzebrock-Clarholz als
dient feiern: Die Anlage im Klosterhof Herzebrock eigenständiger Verein gegründet, um für Sterbende und deren
lädt ein, in der Atmosphäre der alten Gemäuer und Angehörige da zu sein. Aus diesem Anlass laden die erste Vor-
der blühenden Natur innezuhalten und dem Wir- sitzende Monika Brinkmann und ihr Team alle Interessierten zu
ken Gottes nachzuspüren. einer Feierstunde am 31. August 2019 in die Kreuzkirche und das
In diesem Jahr werden zwei Taufen gefeiert. Das anliegende Gemeindehaus in Herzebrock ein.
Team des ökumenischen Arbeitskreises bereitet
den Gottesdienst vor und lädt herzlich ein, ge- Der Geburtstag beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen
meinsam auf Gottes Wort zu hören und die Geist- Impuls in der Kirche. Danach finden sich die Festgäste im Gemein-
kraft Gottes zu erleben und für sie zu singen. dehaus ein zu einem Rückblick auf die letzten 20 Jahre Hospiz-
(Achim Heckel) arbeit.
Ein besonderes Geburtstagsgeschenk hat sich der Verein mit
finanzieller Unterstützung der Bürgerstiftung selbst gemacht
Mitarbeiter- und den bekannten Pantomimen Christoph Gilsbach aus Münster
engagiert. Sein Stück „Das Leben – eine lebendige Begegnung mit
Dankeschön dem Tod“ wurde bereits vielfach mit großem Erfolg aufgeführt
und beschäftigt sich ohne viele Worte mit Tod und Trauer, gibt
Am Sonntag, 25. August, lädt die Kirchenge- Trost und Hilfe in schweren Zeiten und passt so hervorragend zur
meinde alle Mitarbeitenden im Bezirk Herzebrock- Arbeit des Hospizvereins.
Clarholz ein, gemeinsam Gottesdienst zu feiern
und im Anschluss gemütlich beieinander zu sitzen Nach dieser Aufführung besteht bei einem kleinen Imbiss und
und sich bei Essen und Trinken zu unterhalten. einem Glas Sekt die Gelegenheit, sich zwanglos über das Gesehe-
Die Pfarrer Artur Töws und Achim Heckel sowie die ne und auch über die Arbeit der Hospizgruppe auszutauschen.
Ehrenamtskoordinatorin Deniz Zan bereiten vor
und laden herzlich ein, um 10.45 Uhr in die Kreuz- Der Hospizverein bedankt sich für die Unterstützung durch
kirche Herzebrock zu kommen. Dieser Gottes- Pfarrer Achim Heckel und die Bürgerstiftung Herzebrock-Clarholz
dienst wird zentral gefeiert im Bezirk, sodass um und freut sich sehr, wenn viele Interessierte der Einladung folgen.
9.30 Uhr kein Gottesdienst in der Gnadenkirche (Gündel-Huster)
stattfinden wird. (Achim Heckel)
GEMEINDEBEZIRK HERZEBROCK-CLARHOLZ16 GEMEINDEBEZIRK LANGENBERG
Save the date – Ehrenamtsfest in Langenberg
Gemeindebrief-Verteiler, Glühbirnen- samem Essen, Trinken, Lachen und Feiern! seren Planung wird eine Anmeldung bis
Austauscher, Küster, Überall-wo-es- Merken Sie sich diesen Termin schon ein- zum 28. Juni bei Pfarrerin Pilz oder Ehren-
nötig-ist-Zupacker, Lektorinnen, Bastel- mal vor; alle Ehrenamtlichen erhalten amtskoordinatorin Ria Storck erbeten.
kreis-Mitglieder, Mitdenker, Konfi- noch eine persönliche Einladung. Zur bes- (G. Nuphaus)
Teamerinnen, Bezirksausschuss-Mitglie-
der, Weihnachtsbaum-Aufsteller, gute
Seelen des Besuchsdiensts, Hinhörer:
Lang und wahrscheinlich unvollständig
ist die Liste der Menschen, die sich ehren-
amtlich im Bezirk Langenberg engagie-
ren.
Und weil wir viel zusammen bewegen,
wollen wir auch zusammen feiern: Nach-
dem im letzten Jahr ein im wahrsten
Sinne des Wortes märchenhaftes gesamt-
gemeindliches Ehrenamtsfest in der
Kreuzkirche stattgefunden hat, möchten
wir nun im Bezirk Langenberg allen Enga-
gierten – Frauen und Männern, Jung und
Alt – Danke sagen:
Am Freitag, dem 5. Juli, steigt ab 18 Uhr
im Kirchgarten ein Fest unter dem Motto
„Ein Sommernachtstraum“. Herzliche Ein-
ladung an alle Ehrenamtlichen im Bezirk
zu einem magischen Abend mit gemein-
Hofgottesdienst in Benteler
Sie sind auf dem besten Weg, zu einer Gemeinsam mit unseren katholischen Vier Generationen leben unter dem Dach
schönen Tradition in unserem Bezirk zu Geschwistern im Gemeindeteil St. Antoni- des vor einigen Jahren aufwändig restau-
werden: Gottesdienste unter freiem Him- us der Pfarrei St. Margareta Wadersloh rierten Haupthauses aus dem Jahr 1721.
mel in besonderer Umgebung. In diesem laden wir am Sonntag, dem 16.Juni, ein Erhalten ist die Giebelinschrift mit dem
Jahr feiern wir einen Hofgottesdienst zum auf den Hof der Familie Askemper/Fre- Vers aus Psalm 127 „Wenn der Herr das
Sommerbeginn im Ortsteil Benteler: rich, Stukendamm 83. Haus nicht bauet, so arbeiten vergeblich,
die daran bauen“. Pfarrerin Kerstin Pilz
Vor der Kulisse und Pastor Frank Weilke gestalten ab
des restaurierten 10.30 Uhr den ökumenischen Freiluftgot-
Haupthauses auf tesdienst zum Thema „Heimat – Eine
dem Hof Askemper Sehnsucht“.
wird am 16. Juni ein
ökumenischer Anschließend sind alle Gottesdienstbesu-
Freiluftgottesdienst cher eingeladen, bei Kaffee und Kuchen zu
gefeiert. (Nuphaus) verweilen und miteinander ins Gespräch
zu kommen. Herzliche Einladung zu
diesem besonderen Gottesdienst bei
hoffentlich strahlendem Sonnenschein!
Sollte das Wetter nicht mitspielen, kann in
die Scheune ausgewichen werden.
(G. Nuphaus)
GEMEINDEBEZIRK LANGENBERGGEMEINDEBZIRK RHEDA 17
Erweiterte Öffnungszeiten der Stadtkirche
Das Offene-Kirche-Team der Stadtkir-
che startet in die Sommersaison. Bis No-
vember sind die Türen des Gotteshauses
am Rathausplatz in Rheda auch am Nach-
mittag geöffnet. Die aktuellen Öffnungs-
zeiten: An den Marktagen Mittwoch und
Samstag ist die Kirche von 10 bis 12 Uhr
zur Besinnung und Besichtigung geöff-
net, am Dienstag und Donnerstag jeweils
von 15 bis 17 Uhr.
Damit die Öffnungszeiten gewährleistet
und bei Bedarf auch ausgeweitet werden
können, sucht das Aufsichtsteam Ver-
stärkung. Wer mitmachen möchte, kann
sich bei Pfarrer Rainer Moritz (Telefon
05242/42417) melden. Es geht darum, die
Kirche auf- und abzuschließen sowie den
Schutz des Raumes zu gewährleisten.
Viele Ehrenamtliche genießen die Zeit in
der Kirche auch als willkommene Auszeit
für sich. (mo) Ermöglicht die Kirchenöffnung: das Präsenzteam der Stadtkirche. (Foto: mo)
Jubiläumskonfirmationen in Rheda
„Weißt Du noch?“, so hieß es immer Anwesenden wie vor 50 bzw. 60 Jahren digt immer wieder Bezüge zu den heuti-
wieder. 40 Jubilare feierten im Bezirk unter den festlichen Klängen des CVJM- gen Konfirmanden her. Mit Pfarrer Rainer
Rheda das Fest der Goldenen und Dia- Posaunenchores in die Stadtkirche ein. Moritz zusammen segnete sie alle Jubi-
manten Konfirmation. Feierlich zogen alle Pfarrerin Sarah Töws stellte in ihrer Pre- läumskonfirmanden erneut ein.
Auch zwei Gnadenkonfirmanden gesell-
ten sich dazu. Sie hatten ihre Konfirmati-
on vor 70 Jahren. Nach dem Festgottes-
dienst, der von Doris Kathöfer an der
Orgel musikalisch mitgestaltet wurde,
trafen sich alle Gäste im neuen Rhedaer
Gemeindehaus zum Mittagessen. Viele
Fotos machten die Runde. Erinnerungen
aus der Jugendzeit lebten auf. Gesellige
Stunden im Schnitkerhaus wurden eben-
so lebendig wie unvergessliche Gruppen-
übernachtungen im Kuhstall oder in
einem Steinbruch im Teutoburger Wald.
(Moritz)
40 Männer und Frauen feierten
ihre Jubelkonfirmation in der
Stadtkirche Rheda. (Foto: privat)
GEMEINDEBEZIRK RHEDA18 GEMEINDEBEZIRK WIEDENBRÜCK
Einladung zum biblischen Krimi-Dinner
Sie essen gerne in Gemeinschaft? Sie Da die Teilnehmerzahl auf 13 beschränkt Nachfrage sehr groß sein, werden wir im
haben Spaß am Lösen von kriminalisti- ist, ist eine zügige Anmeldung von Vorteil. November einen weiteren Termin anbie-
schen Rätseln? Dann sind Sie bei unserem Bitte im Gemeindebüro anmelden und ten. Wir freuen uns auf einen kriminalis-
Bibel-Krimi-Dinner genau richtig. Bei dort die 15 Euro bar bezahlen. Sollte die tischen Abend mit Ihnen! (-beu)
einem gemeinsamen Essen lösen alle
Teilnehmenden einen spannenden Mord-
fall aus der Bibel. Das Besondere: Bei
diesem Verbrechen schlüpfen alle Gäste
jeweils in die vorbereiteten Rollen einer
biblischen Figur. Jeder Spieler hat seine
dunklen Geheimnisse, die er am liebsten
für sich behalten würde. Doch nur im Aus-
tausch untereinander und miteinander
wird den Spielern klar, wer am Tisch das
Opfer und wer der Täter ist.
Am Samstag, 28. September, findet das
nächste biblische Krimi-Dinner in der
Wiedenbrücker Kreuzkirche statt. Der Kri-
mi-Abend beginnt um 17 Uhr – und dauert
mit Essen und Mordfall-Lösen etwa vier
Stunden. Für 15 Euro Teilnahmegebühr
erwartet Sie ein Drei-Gänge-Menü (inklu-
sive Getränke) und ein spannender Abend
in Gemeinschaft. Die Teilnehmenden des
ersten Bibel-Krimi-Abends in Januar Die Teilnehmenden des ersten Bibel-Krimi-Dinners hatten viel Spaß beim Lösen eines biblischen Mordfalles.
waren jedenfalls alle begeistert dabei! (Foto: -beu)
Jubel-Konfirmation
in Wiedenbrück
Wegen der vermehrten Nachfragen hat der Bezirksausschuss Wieden-
brück beschlossen, künftig neben der Goldenen auch weitere Jubelkon-
firmationen anzubieten. Am Sonntag, 13. Oktober, sind alle Männer und
Frauen eingeladen, die in diesem Jahr Diamantene (60 Jahre) oder Eiserne
(65 Jahre) Konfirmation feiern. Die Konfirmationsjubiläen werden künftig
im jährlichen Wechsel gefeiert – 2020 also wieder Goldene Konfirmation.
Der Jubeltag in diesem Jahr beginnt um 11.00 Uhr mit einem Festgottes-
dienst in der Kreuzkirche. Anschließend sind die Jubilare eingeladen zum
Mittagessen und anschließendem Kaffee, wo es reichlich Gelegenheit zu
Rückblick und persönlichem Austausch geben wird. Die Pfarrer Artur Töws
und Marco Beuermann werden diesen Festtag gestalten.
= Anmeldungen bitte im Gemeindebüro unter Telefon: 05242/98391-0.
(-beu)
Zur Jubelkonfirmation lädt der Bezirk Wiedenbrück im Oktober ein.
(Foto: epd bild/Bertold Fernkorn)
GEMEINDEBEZIRK WIEDENBRÜCKIMPRESSIONEN 19
Ingrid Runneck und Anke Hübner auf Mördersuche beim ersten Im Oster-Familiengottesdienst in der Langenberger Friedens-
Bibel-Krimi-Dinner. (Foto: -beu) kirche boten die Kinder ein Osterspiel dar. (Foto: Deus)
Das Flöten-Ensemble „Pfiffikus“ begeisterte bei der letzten Jugendliche aus der gesamten Versöhnungs-Kirchengemeinde
Marktmusik in der Stadtkirche. (Foto: privat) besuchten die Synagoge „Beit Tikwa“ in Bielefeld. (Foto: -beu)
AUS DEM GEMEINDELEBEN
Die Wiedenbrücker Konfis lassen als Höhepunkt ihres Vorstellungs-Gottesdienstes Ballons steigen. (Foto: -beu)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE20 THEATER
Von einem Traum, der alles
überstieg
Es war ein sehr eindringliches Passi- mit Rat zur Seite steht. Bei einem an-
onsgeschehen, das Friederike von Kro- deren Tempel-Besuch trifft Claudia auf
sigk, Hannah Vongries, Hubertus von einen Juden namens Jeschua. Eine sehr
Krosigk und Thomas Zieler vom Ensem- bewegende Begegnung, die Claudia bis
ble „Theatrum“ in der Wiedenbrücker in ihre Träume verfolgen sollte.
Kreuzkirche in 14 Szenen und Bilder
setzten. Mit etlichen Passagen aus der Nach einer Passage aus Rilkes „Christus-
Passionsgeschichte, verwoben mit Lyrik Vision“ und einer Erzählung der Haupt-
von Rainer Maria Rilke, mehrstimmi- akteurin von einem „Traum, der alles
gem A-Cappella-Gesang, beeindrucken- überstieg“ kommt es zur bekannten
den Bühnenbildern und effektvoller Verurteilungsszene Jesu vor Pilatus.
Lichttechnik, schafften die Protagonis- Jeschua vergibt seinem Richter, Pilatus
ten eine teils atemberaubende Dichte. ist zerrissen und wütet über diese
unverständlichen Juden. Im achten Bild
Das künstlerische Zuhause dieser krea- erkennt Claudia, dass ihr Traum bereits
tiven Theatertruppe ist das Schloss wahr wird und schreibt Pilatus einen
Hohenerxleben im sächsisch-anhaltini- warnenden Brief, den dieser verwirft.
schen Straßfurt, südlich von Magde- „Wir sehen die Anderen nie so, wie sie
burg. Dort ist auch dieses beeindruk- wirklich sind“, quält sich der Statthalter Friederike von Krosigk (l.), Hannah Vongries
kende Gesamtkunstwerk „Claudia mit dem Prozess und versucht sich (im Hintergrund), Hubertus von Krosigk und
Procula“ entstanden. Verwirrend und gleichzeitig zu besänftigen, indem er Thomas Zieler inszenierten die Geschichte der
damit für neue Sehweisen aufgebro- „nur einen Gefangenen sieht, den er „Claudia Procula“. (Fotos: Christiane Gerner)
chen die scheinbar bekannte Geschich- verurteilen sollte.“ Jeschua spricht da-
te der Passion Jesu: Aus dem Blickwin- von, dass sein Reich nicht von dieser
kel der Ehefrau des Statthalters von Welt sei und dass er von der Wahrheit zur Kreuzigung. Im zwölften Bild „Die
Jerusalem, Pontius Pilatus, der Seherin predige. Augen des Fremden sind ihr nicht
Claudia Procula. fremd“ verweben sich erneut Passagen
Wieder zuhause bringt Pilatus seiner aus Rilkes Christus-Vision „Der Narr“
Schon das erste Bild entführt in den Frau einen Kelch. Sie erkennt ihn aus mit der biblischen Erzählung. In der
Tempel der Isis, deren Priesterin Claudia dem Traum wieder und folgt Jeschua Schlussszene „Fürchte dich nicht“ be-
schreibt Claudia erneut einen Traum
von Jeschua und trifft ihren Mann wie-
der.
Die Einbettung in den religionsge-
schichtlichen Kontext zwischen mono-
theistischem Judentum und einem
opulent gefüllten hellenistisch-römi-
schen Götterpantheon sowie dem Wis-
sen, dass gerade Frauen im gesamten
Imperium dem Isis-Kult huldigten,
taucht vieles in spektrale Farben und
lässt die visionäre Botschaft Jesu noch
deutlicher strahlen.
Ein beeindruckendes Experiment, das
nach 75 Minuten einen großartigen
Applaus aus einer gut gefüllten Kreuz-
kirche erntete. Eine Türkollekte am Aus-
gang wurde zu Gunsten der Gemeinde-
stiftung „Via Nova“ eingesammelt.
Mit prägnanten, aber zurückgenommenen Mitteln bot das Ensemble Theatrum dichte Szenen und Bilder. (Christiane Gerner)
EVANGELISCHE VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDESie können auch lesen