Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)

Die Seite wird erstellt Rafael Rausch
 
WEITER LESEN
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier
     Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020
          (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Ausgangsituation

Das Rheinische Revier ist ein Landschaftsraum in Bewegung. Dies gilt in
besonderer Weise für die Tagebauentwicklung im Süden der Stadt Elsdorf,
deren städtische Gesamtfläche zu einem Drittel im heutigen Abbaufeld des
Tagebaus Hambach liegt. Aufgrund der Beeinträchtigung durch die
Tagebautätigkeit orientierte sich die Stadtentwicklung Elsdorf über Jahrzehnte
hinweg mit dem Rücken zur Tagebaukante.

Perspektivisch wird Elsdorf an Deutschlands größtem künstlichen See liegen.
Die großen Landschaftsveränderungen im Kontext des Tagebaus Hambach
bieten kurz- bis mittelfristig die einmalige Chance, diese nicht nur für ein
zusammenhängendes Freiraumsystem hoher regionaler Wertschöpfung
sondern auch für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung zu nutzen.

Im Zuge des REGIONALE 2010-Projektes :terra nova und der damit im
Zusammenhang stehenden Landschaftsraum-gestaltung vom Forum :terra
nova bis hin zum Speedway auf der ehemaligen Fernbandtrasse erfolgte
erstmals eine bewusste Neuorientierung hin zum Tagebau und dessen
landschaftlicher Inszenierung. Darauf aufbauend ergibt sich die einmalige
                                                                                 Lage der Stadt Elsdorf unmittelbar am Rand des Tagebaus
Gelegenheit einer vorausschauenden Gestaltung des Tagebaurandes in               Hambach (Quelle Luftbild: Rhein-Erft-Kreis Datenlizenz
Verbindung mit einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung der Stadt Elsdorf.         Deutschland- Zero-Version 2.0)
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Planungsdialog Strukturwandel
ISEK und Masterplan Tagebauumfeld

Vor dem Hintergrund der dargestellten Ausgangssituation der
avisierten Strukturwandelgestaltung im Rheinischen Zukunftsrevier,
der übergeordneten strategischen Entwicklungskonzepte und des in
2019 erarbeiteten Impulskonzept der Stadt Elsdorf, hat die Stadt sich
dazu entschieden, umgehend eine tragfähige Strategie für eine
zukunftsfähige Stadtentwicklung auf den Weg zu bringen. Dabei ist
Ziel, sich konzeptionell so aufzustellen, dass der mittel- bis
längerfristige Strukturwandelprozess im Kontext des „Rheinischen
Zukunftsreviers“    mit seinem        erstellten Wirtschafts- und
Strukturprogramm(WSP) und seinen definierten Handlungsfeldern und
Revierknoten - unter anderem mit der avisierten „Internationalen
Bau- und Technologieausstellung“ auch seitens der Stadt Elsdorf
offensiv und zukunftsorientiert mitgestaltet werden kann.
Im Rahmen eines offenen Dialog- und Planungsprozesses wurde Ende
2019 die gemeinsame Erarbeitung mehrerer Fachkonzepte parallel auf
den Weg gebracht. Seitdem werden diese strategischen Konzepte in
enger Kooperation mit lokalen und regionalen Schlüsselakteuren sowie
vor allem der Bürgerschaft vor Ort erarbeitet, aufeinander abgestimmt
und im Sinne einer Gesamtplanung für die Stadt Elsdorf
zusammengeführt.

Dabei geht es darum, vor dem Hintergrund des anstehenden
Strukturwandels historisch gewachsene Stadtstrukturen zu stärken, zu
attraktivieren und ihre Neuausrichtung zum zukünftigen See
dahingehend vorzubereiten, dass bereits kurz- bis mittelfristigen den
nächsten Jahren deutliche Mehrwerte für das Wohnen, Leben und
Arbeiten in sowie nachhaltige Impulse für die Wirtschaft entstehen.
Alle Konzepte werden parallel erarbeitet und fließen in das Integrierte
Städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK ein, dass am 30.09.20 bei
der Bezirksregierung eingereicht werden soll.
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Masterplan Tagebauumfeld und Einbindung in den Raum

Der Masterplan legt die räumlichen Strukturen des Gebietes für
die nächsten Jahrzehnte fest und benutzt kurzfristige und
mittelfristige räumliche Entwicklungen als Trittsteine für die
langfristige Perspektive. Langfristig wird der Hambacher Tagebau
sich in einen See verwandeln. Ein wichtiger Ausgangspunkt des
Masterplans ist, dass die Stadt Elsdorf ihre einzigartige
Standortqualität maximal ausnutzt: sie wird die einzige Stadt sein,
die sich direkt am See präsentieren kann. Im regionalen Kontext
betrachtet, wird sie von der Rheinschiene aus, die erste Stadt am
See sein. Damit wird der Tagebaurand bei Elsdorf zukünftig eine
regionale Bedeutung haben. Das Leitbild „Elsdorf Stadt am See“
wurde schon im Rahmen der Raumperspektive Hambach
festgelegt und bildet eine wichtige Grundlage für den Masterplan.

Der Tagebau hat viele räumliche Hauptstrukturen im Gebiet
durchschnitten. Der Masterplan verzahnt das Gebiet wieder mit
wichtigen, schon vorhandenen Achsen auf lokaler Ebene und
neuen landschaftlichen und infrastrukturellen Raumstrukturen auf
regionaler Ebene.

Die Fokusräume Forum :terra nova, der Speedway sowie die
Siedlungsräume entlang der historischen Verkehrsachsen sind
räumliche Anknüpfungspunkte für eine weitergehende
zukunftsfähige Stadt- und Landschaftsraumentwicklung entlang
des heutigen Tagebaurandes. Ziel ist die Entwicklung sogenannter
„Zukunftsterrassen“, die Forschung und Innovation, Arbeiten und
Wohnen, Freizeit und Tourismus miteinander verknüpfen und
daraus vor dem Hintergrund der besonderen Topographie der
Tagebaukante einen einzigartigen regionalen Siedlungs- und
Landschaftsraum gestalten.
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Perlenkette von Stadträumen
und Impulsprojekten

Die drei Städte Bergheim, Bedburg und Elsdorf haben
im    Jahr    2020     mit  der    interkommunalen
Kooperationsvereinbarung „KRAFTRAUM :terra nova“
die Voraussetzung für die gemeinsame Entwicklung
eines Modellraums innerhalb des Rheinischen
Zukunftsrevier geschaffen.

Im KRAFTRAUM :terra nova sollen ausgewählte
Impulsprojekte synergetisch zusammenwirken und
dabei eine wichtige und notwendige Funktion für den
Gesamtraum übernehmen. Für das Elsdorfer
Stadtgebiet wurden neben dem „FoodCampus“ und
dem „Forum :terra nova“ das „Forum Heppendorf“ als
wichtige Impulsprojekte benannt, die für Elsdorf, aber
auch für den interkommunalen Modellraum und das
Rheinische Zukunftsrevier insgesamt von Bedeutung
sind. Es bildet sich eine „Perlenkette“ impulsgebender
Innovationsstandorte, die sich von Heppendorf aus mit
dem Forum Heppendorf über das Forum :terra nova,
die neu entstehenden Zukunftsterrassen entlang des
nördlichen Tagebaurands bis zum Food Campus und
dann weiter über das „Grüne Band“ bis in die
Innenstadt Elsdorf und dann weiter in Richtung
Bergheim und Bedburg erstreckt.
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Entwicklungsphasen

Die erste Phase fokussiert sich auf eine Stärkung der
bestehenden Qualitäten, wie die historischen Kerne und
Baustrukturen.        Die       Weiterentwicklung         des
Zuckerfabrikgeländes als „Food Campus“ spielt dabei eine
zentrale Rolle: hier können neue Impulse für Wohnen und
Wirtschaft gesetzt werden. Diese Entwicklung wird den
Ortskern Elsdorf stärken und bietet gleichzeitig einen
wichtigen städtebaulichen Trittstein für die Entwicklung zum
zukünftigen Ufer. Am Tagebaurand wird :terra nova als
regional bedeutsamer Tourismusstandort gestärkt.

Die zweite Phase sieht eine Entwicklung von Elsdorf
hinsichtlich eines Bevölkerungszuwachses vor. Zwischen dem
bestehenden Ortsrand und dem Tagebaurand entstehen neue
Siedlungsflächen als städtebaulicher Übergang zwischen den
bestehende Siedlungsflächen und dem zukünftigen Seeufer.
Diese basieren auf dem städtebaulichen Konzept des „grünen
Landstädtchens“. Kern des Konzeptes ist die Verzahnung
zwischen      neuer    kompakter    Bebauung     und    der
Bestandsbebauung sowie neuen Landschaftsstrukturen. Die
Bautypologien werden dabei passend zur Struktur von Elsdorf
gedacht: gerade die geschlossene Bebauung und Höfe können
neu interpretiert werden.
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Die dritte Phase blickt auf die Befüllung der Tagebaugrube
und die Entwicklung von Elsdorf als Stadt am See. In den fünf
Jahren nach Ende des Tagebaus wird der See sich schnell zur
Hälfte füllen. Danach braucht es voraussichtlich noch vierzig
Jahre, bis der See sein Endstadium erreicht. Für den unteren
Teil der Terrassenlandschaft ist daher eine Zwischennutzung
mit zum Beispiel Solarenergieanalgen vorgesehen. Der obere
Teil der Terrassen bietet Raum für innovative Landwirtschaft,
Weinfelder, Strände und neue Aufforstungen.
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Im Herzen des Gebietes wird das
Seequartier entstehen: ein einzigartiges
Stadtviertel am See mit Raum für
Wohnen, Hotels, Restaurants, Cafés und
einem      Hafen.    Dies     kann   auf
unterschiedlichste Art und Weise verfolgt
werden, zum Beispiel mit einem Quartier,
welches die Ortskerne Elsdorf und
Giesendorf miteinander verbindet - oder
mit einer Hafeninsel, welche mit Wasser
vom heutigen Landgebiet getrennt wird.
Beide Varianten müssen schon vor der
reellen Phase geplant und vorbereitet
werden, da die Uferkante bereits in den
nächsten Jahren gestaltet wird.

Die zukünftige regionale Bedeutung des
Gebietes erfordert eine gute regionale
Anbindung. Für den Autoverkehr ist diese
Anbindung        schon        weitgehend
gewährleistet. Für den ÖPNV / SPNV ist
ein Qualitätssprung notwendig. Daher
schlägt der Masterplan vor, einen S-Bahn-
Anschluss bis zum Seequartier zu führen.
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Die Klammer: Zukunftsterrassen Elsdorf
Projektanmeldung im Aufruf Entlastungspaket Kernrevier Termin zur Weiterqualifizierung am 21.08.2020 (ergänzte Fassung vom 27.08.2020)
Die Klammer: Zukunftsterrassen Elsdorf
Die Klammer: Zukunftsterrassen Elsdorf
Vielfältige Potenziale für neue Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten:
 Natur- und Artenschutz
 Klimawandelvorsorge
 Landwirtschaft
 Energieerzeugung
 Landschaftserlebnis und Tourismus
 …
Die Klammer: Zukunftsterrassen Elsdorf
Die Klammer: Zukunftsterrassen Elsdorf
Die Klammer: Zukunftsterrassen Elsdorf
Die Klammer: Zukunftsterrassen Elsdorf
Die Klammer: Zukunftsterrassen Elsdorf
Sofortmaßnahmen (ab 2020)

Maßnahme                                                        Kosten/€ Priorität

Machbarkeitsstudie und Umsetzungskonzept für die (Zwischen-)      250.000         2
Flächennutzung der „Zukunftsterrassen“ unter Einbindung aller
potenziellen Nutzungsoptionen und Aufgaben

Maßnahmen mittel- und langfristig (ab 2024)
Maßnahme                                                        Kosten/€

Inszenierung der Zukunftsterrassen im Rahmen einer IBTA         Schätzung nicht
                                                                möglich
Fokus 1: Forum :terra nova 2.0
Fokus 1: Forum :terra nova 2.0
Fokus 1: Forum :terra nova 2.0
Situation heute
 Attraktiver, regional einzigartiger
  Tagebauaussichtspunkt
 Gute Erreichbarkeit für Besucher aus
  dem Kölner Raum
 Gebäude mit sehr hoher
  Gestaltungsqualität
 Professionelle Gastronomie
 Spielplatz
 Informationstafeln im Außenbereich
 Benachbartes Angebot „Fußballgolf“
 Laufend steigende Besucherzahlen
Fokus 1: Forum :terra nova 2.0
Situation heute
 Unzureichende Anbindung für den Rad-
  und Fußverkehr
 Infrastruktur unterdimensioniert (z.B.
  aktuelle Containerlösung für Toiletten)
 Kein Indoor-Angebot für Information,
  Bildung und Erlebnis (Räumlichkeiten
  nicht geeignet/ausreichend)
 Unzureichendes Zielgruppenkonzept
  (Schulklassen, Familien, barrierefreies
  Angebot)
 Komplementärangebote zur
  Aufenthaltsverlängerung fehlen im
  Umfeld
Fokus 1: Forum :terra nova 2.0
Zielsetzung
 Weiterentwicklung des Forums in
  Verbindung mit den POIs entlang der
  Tagebaukante zum touristischen Portal
  für den Raum :terra nova, das
  Tagebauumfeld Hambach und das
  Rheinische Revier insgesamt
 Präsentations- und Bildungsort zur
  Transformation und zur Zukunft des
  Rheinischen Reviers
 Neues touristisches Kernangebot zur
  Schaffung von Wertschöpfung und
  Ersatzarbeitsplätzen in Elsdorf
 Nukleus einer IBTA im Rheinischen Revier
Beispiel: Nationalpark-Tor Rurberg

                         Quelle: www.nationalpark-eifel.de
Fokus 1: Forum :terra nova 2.0
Sofortmaßnahmen (ab 2020)

Maßnahme                                                           Kosten/€ Priorität

Konzept mit Raumprogramm sowie weitere Qualifizierung zur           400.000      1
Erweiterung des Forum :terra nova einschl. Wettbewerbsverfahren
und Entwurfsplanung

Vertiefung des Freiraum- und Tourismuskonzeptes in Bezug auf den    200.000      1
Fokusraum (USP, Markt, Zielgruppen, Zielausstattung am Standort
und im Umfeld, Produkte, Wirtschaftlichkeit, Netzwerke und
Synergien, kurz- und langfristige Maßnahmen)

Kurzfristige Ausstattungsergänzung auf dem Gelände und an den       800.000      1
Aussichtspunkten entlang der Tagebaukante (Barrierefreiheit,
Aufenthaltsinfrastruktur, Informationsmedien, etc.); Planung und
Umsetzung
Fokus 1: Forum :terra nova 2.0

Maßnahmen mittel- und langfristig (ab 2024)

Maßnahme                                      Kosten/€

Bauliche Erweiterung Forum :terra nova        Schätzung nicht
                                              möglich
Fokus 2: Neues Wohnen am See
Neue Wohnbauflächen zwischen Giesendorf und Berrendorf
(Plankonzept der Bezirksregierung Köln im Erarbeitungsverfahren zum Regionalplan)
Fokus 2: Neues Wohnen am See
Ausgangslage

• Die attraktive Gestaltung des zukünftigen
  Tagebau-/Seerandes bietet Chancen für
  zukunftsfähige, neuartige Wohnmodelle

 Großer Bedarf nach ländlichem Wohnen
  mit Angeboten jenseits klassischer
  freistehender Einfamilien- und
  Doppelhäuser
Fokus 2: Neues Wohnen am See
Fokus 2: Neues Wohnen am See
Fokus 2: Neues Wohnen am See
Sofortmaßnahmen (ab 2020)

Maßnahme                                                          Kosten/€ Priorität

Konzept und Vorbereitung des weiteren Qualifizierungsverfahrens    150.000      2

Durchführung eines Planungswettbewerbs                             150.000      2
Fokus 3: Neue Mobilitätsachsen
Anbindung des Tagebaurandes
 Tagebaurand derzeit durch die
  Grubendrandstraße (RWE-Werksstraße)
  und die darauf zulaufenden, gekappten
  Straßenverbindungen erschlossen (rein
  funktional, provisorische Erscheinung)
 Bisherige Erschließung vor dem
  Hintergrund der Siedlungsentwicklung in
  Richtung Tagebau sowie der zukünftigen
  Funktionen und Nutzungen des
  Tagebaurandes unzureichend
 Erschließung nicht für erwartete
  Verschiebungen im Modal Split
  (Radverkehr, ÖPNV) und für neue
  Mobilitätslösungen geeignet
Fokus 3: Neue Mobilitätsachsen
Fokus 3: Neue Mobilitätsachsen
Fokus 3: Neue Mobilitätsachsen

 => Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes vom Büro Planersocietät als
    wirtschaftlichste Lösung für eine vertiefte Prüfung empfohlen
Fokus 3: Neue Mobilitätsachsen
Sofortmaßnahmen (ab 2020)
Maßnahme                                                           Kosten/€ Priorität

Verkehrsmittelübergreifendes Verkehrsgutachten zur Anbindung        150.000      1
des Tagebaurandes einschl. Prognosemodell
Machbarkeitsstudie zur Anbindung des Tagebaurandes an die Erft-     150.000      2
S-Bahn; Berücksichtigung vorübergehender Lösungen bis zur
Wiederanbindung
Lückenschlüsse in der Radwegeverbindung auf der ehemaligen         1.500.000     2
Bahntrasse Elsdorf-Bedburg, anknüpfend an „Alleenradweg“ des
Rhein-Erft-Kreises und „Grünes Band“ in ISEK sowie Projekt „Food
Campus“ (Sofortprogramm)
Optimierung von Wegeverbindungen (Rad-/Fußwege) zu den             1.200.000     2
Ortslagen und zu POIs entlang der Tagebaukante

Machbarkeitsstudie zu einer Seilbahnverbindung in Richtung          100.000      3
Sophienhöhe/westl. Tagebaurand
Fokus 3: Neue Mobilitätsachsen
Maßnahmen mittel- bis langfristig (ab 2024)

Maßnahme                                            Kosten/€

Bauliche Anpassung des Straßennetzes                Schätzung nicht
                                                    möglich
Realisierung der Schienenanbindung                  Schätzung nicht
                                                    möglich
Realisierung einer Seilbahnverbindung in Richtung   Schätzung nicht
Sophienhöhe/westl. Tagebaurand                      möglich
Aufwand Projektbegleitung
Sofortmaßnahmen (ab 2020)

Maßnahme                                                      Kosten/€    Priorität

Zwei Personalstellen für Projektleitung und -entwicklung (4     800.000       1
Jahre, EG 12 TVöD, Architekt/in, Stadtplaner/in)
Übersicht zeitl. Priorisierung und Mittelbedarf
Maßnahme                                                 2021          2022             2023           2024           2025 ff.

Projektleitung und -entwicklung                            100.000 €     100.000 €        200.000 €      200.000 €       200.000 €
Konzept/Qualifizierung Erweiterung Forum :terra nova       200.000 €     200.000 €
Touristisches Konzept Tagebaurand                           50.000 €     150.000 €
Verkehrsmittelübergreifendes Verkehrsgutachten              75.000 €      75.000 €
Touristische Sofortmaßnahmen Forum und Tagebaurand         100.000 €     300.000 €        400.000 €
Machbarkeitsstudie zur Anbindung an die Erft-S-Bahn                       75.000 €         75.000 €
Rad-/Fußwegeverbindungen Forum :terra nova                                                600.000 €      600.000 €
Lückenschlüsse Bahntrassenradweg                                                          750.000 €      750.000 €
Qualifizierung „Neues Wohnen am See“                                                      150.000 €      150.000 €
Studie (Zwischen-)Flächennutzung Zukunftsterrassen                                        125.000 €      125.000 €
Machbarkeitsstudie zu einer Seilbahnverbindung                                            100.000 €
Bauliche Erweiterung Forum :terra nova                                 Zu ermitteln     Zu ermitteln   Zu ermitteln
Inszenierung Zukunftsterrassen in IBTA                                                                                Zu ermitteln
Bauliche Anpassung Straßennetz                                                                                        Zu ermitteln
Realisierung der Schienenanbindung                                                                                    Zu ermitteln
Realisierung Seilbahnanbindung                                                                                        Zu ermitteln
                                                 Summe     525.000 €     900.000 €      2.400.000 €    1.825.000 €       200.000 €
                                                                         ggf. zzgl. X        zzgl. X        zzgl. X         zzgl. X
Sie können auch lesen