Vernetzungsprozesse und Strategien in der Region: Kooperationspartner des Regionalbeirates - Regionalkonferenz, 07.05.2015

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Vernetzungsprozesse und Strategien in der Region: Kooperationspartner des Regionalbeirates - Regionalkonferenz, 07.05.2015
5. Vernetzungsprozesse und Strategien in der Region:
Kooperationspartner des Regionalbeirates

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Vernetzungsprozesse und Strategien in der Region: Kooperationspartner des Regionalbeirates - Regionalkonferenz, 07.05.2015
Das Verhältnis des RHK zu anderen
    regional bedeutsamen Prozessen

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Das Regionale Entwicklungskonzept MSE

    Gesund! Leben                         Zukunftsfähig! Wirtschaften

                                Leitbild Natürlich!
                                        MSE

                                                Sozial/Chancengleich!
     Europäisch! Denken                                     Teilhaben

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REK MSE

  Regionales Entwicklungskonzept
  Mecklenburgische Seenplatte

  Herr Christoph von Kaufmann
  Leiter des Amtes für Raumordnung und Landesplanung
  Mecklenburgische Seenplatte / Leiter der Geschäftsstelle des
  Regionalen Planungsverbandes Mecklenburgische Seenplatte

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REK MSE

  Regionales Entwicklungskonzept
  Mecklenburgische Seenplatte

  Auftraggeber: Regionaler Planungsverband
  Mecklenburgische Seenplatte
  in Kooperation mit Landkreis Mecklenburgische
  Seenplatte
  Bearbeiter: complan Kommunalberatung GmbH
  Fertigstellung: Juni 2015

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REK MSE

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REK Mecklenburgische Seenplatte – SWOT-Analyse
Handlungsfeld „Wirtschaft-Wissenschaft-Fachkräfte“

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Leitbild

   Entwicklungsziele

   Handlungsfelder
   Ziele

   Teilziele

    Leitprojekte

REK MSE                8
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REK MSE

REK Mecklenburgische Seenplatte – Modul 1: Zusammenfassende SWOT-Analyse
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REK MSE

5 Handlungsfelder

HF 1: Natur, Landschaft und Landnutzung
HF 2: Tourismus und Kultur
HF 3: Siedlungsstruktur, Leistungen der Daseinsvorsorge, Mobilität
HF 4: Wirtschaft, Fachkräfte, Energie
HF 5: Kooperation und Identifikation

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REK MSE
Ziel 1
Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Region
Teilziele
≡ Nachhaltige Sicherung und raumverträgliche Weiterentwicklung der
  regionstypischen Wirtschaftszweige Landwirtschaft und Ernährungsgewerbe
≡ Verbesserung der Agrarstruktur und Förderung der Landeskultur und der
  Landesentwicklung im ländlichen Raum
≡ Stabilisierung und Stärkung der global agierenden Wirtschaftsbetriebe und
  Spitzentechnologien
≡ Erhalt und Weiterentwicklung regionaler Wirtschafts-, Stoff- und Energieketten
≡ Förderung der Veredelungsindustrie und des Verarbeitungsgewerbes
≡ Förderung einer umwelt- und tierartengerechten Erzeugung von
  landwirtschaftlichen Produkten

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REK MSE
Ziel 2
Stärkung der Wirtschaftskraft entlang der regionalen Wertschöpfungskette
Teilziele
≡ Verbesserung der Rahmenbedingungen für Klein- und Mittelunternehmen,
   Förderung von Klein- und Mittelunternehmen
≡ Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen
≡ Qualitätsorientierte Weiterentwicklung und Stärkung regionaler Produkte
≡ Entwicklung und Verbesserung von Vermarktungs- und Imagestrategien zur
   Verbesserung der Auslastung von Gewerbeflächen und -standorten
≡ Förderung des Innen- und Außenmarketings zur Verbesserung des regionalen
   Images als Wirtschaftsstandort
≡ Bedarfsorientierter und flächendeckender Ausbau der Kommunikationsnetze
   und –einrichtungen, Vervollständigung der Breitbandversorgung
≡ Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und einer
   familienfreundlichen Unternehmenskultur
≡ Gewinnung und Sicherung von Fachkräften und Unternehmensnachfolgen
≡ Erhöhung der Ausbildungs- und Berufsschulabsolventenquoten
≡ Förderung von lebenslangem Lernen und Weiterqualifizierungen
≡ Förderung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft zur Erhöhung
   der technologieorientierten
  Regionalkonferenz, 07.05.2015 Innovationskraft                          12
REK MSE
Ziel 3
Energieeinsparung, Stärkung der Erneuerbaren Energien sowie Erhöhung
der Energieeffizienz
Teilziele
≡ Behutsamer Ausbau erneuerbarer Energien unter Berücksichtigung der
  Belange des Natur- und Freiraumschutzes, der Landschaftspflege, der
  Tourismuswirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft und der ansässigen
  Bevölkerung
≡ Aufbau effizienter Energiesysteme (bspw. Kraft-Wärme-Kopplung, effiziente
  Heizungsanlagen)
≡ Steigerung der Akzeptanz und der Mitwirkungsbereitschaft der betroffenen
  und beteiligten Akteure

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Arbeits- und Ausbildungsmarkt

        Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, die Agentur für Arbeit Neubrandenburg und die
        Jobcenter MSE Nord und Süd erarbeiten seit 2013, erstmals für 2014, ein gemeinsames
        Arbeitsmarktprogramm (gAMP), welches jährlich aktualisiert und fortgeschrieben wird. Das gAMP
        bildet, bezogen auf zielgruppenspezifische Handlungsansätze, in diesem Regionalen
        Handlungskonzept eine der wichtigen Grundlagen. Im Umkehrschluss beeinflusst das Regionale
        Handlungskonzept das gAMP.

                    Regionales                                   Gemeinsames
                 Handlungskonzept                                Arbeitsmarkt-
                        des                                    programm des LK
                  Regionalbeirates                             MSE der Agentur
                 Mecklenburgische                             für Arbeit sowie der
                    Seenplatte                                  JC Nord und Süd

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Gemeinsames Arbeitsmarktprogramm des Land-
kreises MSE, der Bundesagentur für Arbeit und
der Jobcenter Nord und Süd:

Frau Kornelia Gruel, Geschäftsführerin Operativ
der Agentur für Arbeit Neubrandenburg

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Neubrandenburg, 07.05.2015

Regionalkonferenz

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                                                   GSt Demmin

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    Logo für die Besonderen Dienststellen und RDn:
                                         GSt Malchin     GSt Altentreptow

                                                                 GSt Neubrandenburg Umland
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                               GSt Waren                           HA Neubrandenburg

                                        LK MecklenburgischeSeenplatte
                                     LK Mecklenburgische    Seenplatte

                             GSt Röbel                 GSt Neustrelitz
Gemeinsames Arbeitsmarktprogramm
Rahmenbedingung → transparentes Handeln → regionale Handlungsschwerpunkte

                     effizientes abgestimmtes Handeln der Akteure

Jugendliche               Bildung             Fachkräfte-           soziale Teilhabe
                                              sicherung

Regionales Handlungskonzept Mecklenburgische Seenplatte

Jugendarbeits-             Wirtschafts-       Fachkräfte-           soziale Teilhabe
losigkeit senken           kraft stärken      sicherung

                                                                                       Seite 17
1. Marktanalyse
           Nachfrage nach Arbeitskräften ist geprägt von:

       •        „Leitbranchen“, die den Beschäftigungsaufbau maßgeblich tragen
       •        zunehmend demografisch bedingte Ersatzbedarfe
                 •   Delta Beschäftigte im Alter von 55 – 65 Jahren zu 15 – 25-Jährigen ca. 12.863

                                                                            Leitbranchen                     sv-pflichtig Beschäftigte

-2.615 (-34%)                                                               Öffentliche Verwaltung                          7.707

                                 -1.181 (-19%)                              Verkehr und Lagerei                             6.142

                                  -1.167 (-8%)                              Gesundheits- und Sozialwesen 14.486

                                                      -577 (-11%)           Baugewerbe                                      5.039

                                     -1.061 (-8%)                           Handel                                          12.399

                                        -983 (-13%)                         sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen       7.201

                                                               -252 (-5%)   Gastgewerbe                                     4.843

                                                                                                                                     Seite 18
1. Marktanalyse
          Nachfrage nach Arbeitskräften ist geprägt von:

      •       Zuwachs gemeldeter offener Stellen von 6.436 auf 8.002
      •       überwiegender Bedarf an Fachkräften
                 •         Anteil „Helferstellen“ am Zugang ca. 15 %
                 •         Anteil Beschäftigter in Un-
                           bzw. Angelerntentätigkeit ca. 13 %

Stellenzugänge in den Leitbranchen

                                      2013       2014      Veränderung zum
                                                              Vorjahr %        Anteil Helferstellen am Gesamtzugang sozialversicherungspflichtiger
                                     Anzahl     Anzahl                         Stellen m Zeitraum Juni 2013 bis Mai 2014

Baugewerbe                                560        640              14,3

Handel                                    691        830              20,1

Verkehr und Lagerei                       297        367              23,2

Gastgewerbe                               702        936              33,3

sonstige wirtschaftl. DL                1.840      2.917              47,9

öffentliche Verwaltung                    151        165               9,3

Gesundheits- u. Sozialwesen               779        748               -3,9

                                                                                                                                        Seite 19
JugendService Mecklenburgische Seenplatte

Ziele:
1.   Jugendarbeitslosigkeit innerhalb von 5 Jahren halbieren
     Stand 12/2013 - 1.459
     12/2019           750

2.   keine Maßnahmen ohne Anschluss (Trägerübergreifend)

3.   alle Jugendlichen und junge Erwachsene erhalten eine adäquate
     Ansprache

                                                                     Seite 20
Strategien für lokale Entwicklung (SLE) –
      ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren,
      insbesondere den LEADER Aktionsgruppen

      Es liegt im originären Interesse des Beirates, die Zusammenarbeit zwischen Beirat und LEADER,
      insbesondere in der Phase der Strategiebestimmung, aber auch darüber hinaus, aktiv und
      ergebnisorientiert zu gestalten. Das Interesse besteht insbesondere darin, regionale und lokale
      Schwerpunktsetzungen als gemeinsamen Prozess zu betrachten und entsprechend zielorientiert zu
      fördern.
      Dazu wurde die Kooperation zwischen Beirat und den folgenden LEADER-Aktionsgruppen (LAG)
      der MSE bzw. deren LEADER-Managerinnen 2014 bereits intensiviert:

                                                  Demminer Land
                           in der MSE
                  LEADER

                                                Mecklenburg Strelitz

                                        Mecklenburgische Seenplatte - Müritz

      Ziel ist es, den in der Vergangenheit eher informellen Austausch verbindlicher und kontinuierlicher
      zu gestalten.

Regionalkonferenz, 07.05.2015                                                                        21
LEADER

                                 Fördertatbestand des OP                    Schnittstellen zu LEADER–Projekten (vorr.
                                 Ausgewählte inhaltliche Ansätze            investive Maßnahmen und Konzepte;
                                                                            Einzelfallbezogen auch Personalkostenförderung
                                                                            möglich)

                                 Strukturentwicklungsmaßnahmen

                                 Tourismusmarketing/Regionalentwicklung     Vernetzung und Konzeptentwicklung in
                                                                            ausgewählten Tourismusräumen (angelehnt an

    Für den Beirat ist
                                                                            LEADER-Regionen)

                                 touristische Produktentwicklung und        Kleinstunternehmensförderung
                                 Vernetzung
                                                                            strategisch wichtige Objekte

    insbesondere die Frage von   Berufsorientierung/Verringerung
                                 Ausbildungsabbrüche
                                                                            Berufsorientierendes Kabinett in der Schule oder bei
                                                                            einem Träger

                                 Kunst als Wirtschaftsfaktor, insbes. in    Einrichtung Verkaufsraum, Verkaufsstände,

    Bedeutung, welcher Beitrag   Verbindung mit Tourismus

                                 Entwicklung barrierefreier Angebote
                                                                            Marketingauftritt

                                                                            Ausbildungskabinett eines Bildungsträgers zum
                                                                            Thema Blinde/Sehschwache, Anschaffung von
                                                                            behindertengerechten Fahrrädern

    im Rahmen des LEADER-        Gesundheitswirtschaft                      Gesundheits- oder multifunktionale Häuser

                                 nachhaltiges Wirtschaften                  Energielehrpfad, energetische Sanierungen

    Programms zum                Integrationsprojekte

                                 Steigerung Sozialkompetenzen - Einbinden   Begegnungsstätten, Schulen, Kitas, Vereinshäuser,
                                 in ehrenamtliche lokal aktive Strukturen   Gemeindezentren

    Fachkräftethema geleistet    Familiencoach

                                 Steigerung Sozialkompetenzen - Einbinden   Begegnungsstätten, Schulen, Kitas, Vereinshäuser,
                                 in ehrenamtliche lokal aktive Strukturen   Gemeindezentren

    werden kann.                 Kleinprojekte

                                 lokale Beteiligungsprozesse, um            Begegnungsstätten, Schulen, Kitas, Vereinshäuser,
                                 Kompetenzen und Potenziale zu ermitteln,   Gemeindezentren
                                 zivilgesellschaftliches Engagement,
                                 Demokratie und Toleranz

                                 Gesundheitsförderung von Arbeitslosen      Sportstättenausbau, Sicherung/Sanierung baulicher
                                 und deren Familien                         Anlagen

                                 Flüchtlinge und Migranten                  Begegnungsstätte mit Ausstattung

                                 Einwohner als Gastgeber, Ranger –          Aussichtspunkte, Eingangstore, touristische
                                 Naturtourismus erlebbar machen –           Wegenetze, Lehrpfade
                                 Naturführungen, Klettertouren

Regionalkonferenz, 07.05.2015                                                                                   22
LEADER

Strategien für lokale Entwicklung (SLE):

Frau Juliane Henke, Regionalmanagerin
LEADER Aktionsgruppe „Demminer Land“

Regionalkonferenz, 07.05.2015              23
LEADER 5.0
                  in der Mecklenburgischen Seenplatte

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LEADER stellt einen bedeutenden Bestandteil der EU-Politik zur Förderung und
Entwicklung ländlicher Räume dar, in dessen Rahmen innovative Projekte zur
nachhaltigen Entwicklung ländlicher Regionen umgesetzt werden können.
LEADER steht dabei für „Liaison entre actions de dévelopement de l’économie
rurale“ - „Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“.
LEADER ist Teil des Europäischen Förderprogramms für den ländlichen Raum und
wird auch in der Förderperiode 2014 bis 2020 aus Mitteln des Europäischen
Landwirtschaftsfonds (ELER) finanziert.
Die Erarbeitung einer auf die Bedürfnisse der Region zugeschnittenen Strategie
für lokale Entwicklung (SLE) ist Aufgabe der regionalen Akteure. Diese arbeiten
in „Lokalen Aktionsgruppen“ (LAG) fachübergreifend zusammen.

  Regionalkonferenz, 07.05.2015                                               25
Lokale Aktionsgruppe
         Mecklenburg - Strelitz

         Lokale Aktionsgruppe
         Mecklenburgische Seenplatte - Müritz

         Lokale Aktionsgruppe
         „Demminer Land“

Regionalkonferenz, 07.05.2015                   26
In der Förderperiode 2014 – 2020 ist LEADER wieder ein Bestandteil des
Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
(ELER). LEADER 5.0 unterscheidet sich von Mainstream-Programmen durch
seine Flexibilität und die Empfindlichkeit für die lokalen (regionalen) Bedürfnisse.

 Maximal 15 LEADER-Regionen in M-V, flächendeckende Umsetzung
  angestrebt (vorbehaltlich der abschließenden Auswahl durch das LU M-V)
 Kulisse: Land M-V, ausgenommen der Gebiete der Städte Rostock, Schwerin,
  Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund und Wismar
 ELER-Mittel: rd. 79 Mio. Euro
 Landesmittel: 3 Mio. Euro (nationale Kofinanzierung zu den ELER-Mitteln bei
  Vorhaben „Privater“)

  Regionalkonferenz, 07.05.2015                                                27
LEADER 2014 - 2020 in M-V: Merkmale gemäß Artikel 32 (2) ESI-VO
„Von der örtlichen Bevölkerung betriebene Maßnahmen zur lokalen Entwicklung:
     konzentrieren sich auf bestimmte Regionen, nachgeordnete Gebiete,
     werden durch lokale Aktionsgruppen, die sich aus Vertretern lokaler
      öffentlicher und privater sozioökonomischer Interessen zusammensetzen,
      betrieben …,
     sind so konzipiert, dass lokalen Bedürfnissen und lokal vorhandenem
      Potenzial Rechnung getragen wird, und umfassen – je nach lokalen
      Verhältnissen – innovative Merkmale, Vernetzung und gegebenenfalls
      Zusammenarbeit,
     werden auf Gebietsebene mit integrierten und multisektoralen Strategien für
      lokale Entwicklung umgesetzt.“

    Regionalkonferenz, 07.05.2015                                            28
Am 11. August 2014 startete der LEADER Wettbewerb in Mecklenburg -
Vorpommern zur Beteiligung an der Auswahl für LEADER Gruppen durch das
Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Es waren alle
LEADER Aktionsgruppen, alle Akteure und Interessierte in den Regionen aufgerufen,
sich an der Weiterentwicklung der Entwicklungsstrategien aktiv zu beteiligen und die
fortgeschriebenen Entwicklungskonzepte bis zum 31.03.2015 beim Ministerium für
Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz M-V einzureichen.
Im Juli 2015 soll dann nach erfolgter Prüfung der eingereichten Konzepte die
Bestätigung der Aktionsgruppen für den Förderzeitraum 2014 – 2020 erfolgen.
Die fortgeschriebenen Strategien für lokale Entwicklung stellen die Grundlage für die
Entwicklung der LEADER-Regionen dar und bilden die Basis zur Beurteilung neuer
Projektideen für den Förderzeitraum 2014 - 2020.

   Regionalkonferenz, 07.05.2015                                               29
Auch die Lokalen Aktionsgruppen in der Mecklenburgischen Seenplatte haben
sich beteiligt und ihre weiterentwickelten Strategien am 27. März 2015 in
Schwerin eingereicht.

 Regionalkonferenz, 07.05.2015                                       30
Vorausgegangen waren:
 Evaluierung     der     Umsetzung       der   gebietsbezogenen       lokalen
  Entwicklungsstrategien für die LEADER Regionen und die Erarbeitung von
  Handlungsempfehlungen für die Regionalen Entwicklungskonzepte 2014 –
  2020 als Grundlage für die Ausrichtung der neuen Entwicklungsstrategien und
  der zukünftigen Arbeit der Aktionsgruppen,
 umfassende öffentliche Beteiligungsprozesse,
 Abstimmung mit anderen für die SLE Erstellung relevanten, übergeordneten
  und ergänzenden Planungen,
 Ableitung der Handlungsbedarfe und Formulierung der Entwicklungsziele unter
  Beachtung der übergeordneten Planungen und der Ergebnisse aus den
  Stärken-Schwächen, Chancen-Risiken Analysen,
 Projektideenaufrufe in den LEADER Regionen.

  Regionalkonferenz, 07.05.2015                                           31
Entwicklungsziele in den LEADER Regionen u. a.:
 Aktiver Umgang mit den Herausforderungen der demografischen Entwicklung
 Nachhaltige Entwicklung der Region als attraktives Lebens- und Arbeitsumfeld
 Sicherung des Arbeitskräfteangebotes und Unterstützung der vorhandenen
  Wirtschaftsstrukturen
 Erhaltung und angepasster Ausbau der sozialen Infrastruktur
 Stärkung des Selbstbewusstseins und der Identifikation der Einwohner mit ihrer
  Region
 Regionale Vernetzung und gebietsübergreifende Zusammenarbeit
 Förderung des Kultur- und Naturerbes
 Entwicklung der touristischen Potenziale

  Regionalkonferenz, 07.05.2015                                             32
Handlungsfelder in den LEADER Regionen

 Tourismus                         Lebensqualität im            Lebensqualität im
                                     ländlichen Raum /             demografischen Wandel
 Daseinsvorsorge
                                     Demografie
                                                                  touristische Infrastruktur
 Kunst & Kultur
                                    Naturraum und                 & touristische Angebote
 Regionale                          nachhaltige
                                                                  Kultur, kulturelles &
  Wertschöpfung                      Bewirtschaftung
                                                                   natürliches Erbe
 kulturelles Erbe,                 Kultur & kulturelles Erbe
  Naturerbe und
                                    Wirtschaft im ländlichen
  Kulturlandschaft
                                     Raum /
                                     Humanressourcen

   Regionalkonferenz, 07.05.2015                                                           33
übergeordnete Ziele für die LEADER Regionen in der Mecklenburgischen Seenplatte:

 „Stärkung der ländlichen Orte       „Steigerung der touristischen     „Bewahrung der kulturellen &
 als Lebens- und Arbeitsraum“                Attraktivität“               natürlichen Vielfalt zur
                                                                       Identitäts- und Imagebildung“
   - Vereinbarkeit von Beruf und     - Lückenschlüsse/Wegeausbau,      - Denkmalpflege, Bewahrung des
   Familie, soziale Infrastruktur,   Inwertsetzung des touristischen   natürlichen Erbes, Sicherung des
     Mehrgenerationenansatz,              Angebotes, Natur- und         baukulturellen Erbes, Stärkung
         Daseinsvorsorge/            Kulturtourismus, Rad-, Wasser-     der kulturellen Vielfalt, Qualität,
  Grundversorgung, medizinische      und Wandertourismus, Qualität,    Kooperationen, Unterstützung der
    Versorgung, Erreichbarkeit/              Kooperationen -                   lokalen Initiativen -
        Mobilität, regionale
     Wertschöpfung, regionale
      Produkte/Vermarktung,
          Kooperationen -

          vielfältige Anknüpfungspunkte und Synergieeffekte zu den prioritären
          Handlungsfeldern und Instrumenten des Regionalen Handlungskonzeptes
          „Nachhaltig! STARK in der Mecklenburgischen Seenplatte (MSE)“

    Regionalkonferenz, 07.05.2015                                                                   34
Für weiterführende Informationen und Fragen nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf, wir
beraten Sie gerne!
                                    Lokale Aktionsgruppe Mecklenburg - Strelitz
                                    Regionalmanagerin Frau Bettina Wilhelm-Wiehle
                                    Regionalstandort Neubrandenburg
                                    Telefon: 0395 57087 3425
                                    E-Mail: bettina.wilhelm-wiehle@lk-seenplatte.de

                                    Lokale Aktionsgruppe Mecklenburgische Seenplatte - Müritz
                                    Regionalmanagerin Frau Dagmar Wilisch
                                    Regionalstandort Waren (Müritz)
                                    Telefon: 0395 57087 2207
                                    E-Mail: dagmar.wilisch@lk-seenplatte.de

                                    Lokale Aktionsgruppe „Demminer Land“
                                    Regionalmanagerin Frau Juliane Henke
                                    Regionalstandort Hansestadt Demmin
                                    Telefon: 03998 434 4351
                                    E-Mail: juliane.henke@lk-seenplatte.de

Weitere Informationen auch unter: http://leader.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/

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Querschnittsziele/horizontale
             Prinzipien

                  Gleichstellung von Frauen und Männern

              Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung

                         Nachhaltige Entwicklung

Regionalkonferenz, 07.05.2015                              36
Leitfaden zur Umsetzung von Gleichstellung
  von Frauen und Männern in der MSE

  Frau Elke-Anette Schmidt, Landesfrauenrat

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Leitfaden
        zur Umsetzung von
           Gleichstellung
          von Frauen und
          Männern in der
        Mecklenburgischen
            Seenplatte

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Vision

              Wahlmöglichkeiten für Lebensentwürfe
    Frauen und Männer können für ihren Lebensunterhalt selbst
                               sorgen
                      eigene soziale Sicherung
       berufliche Qualifikationen und Kompetenzen werden
                     gleichermaßen entgolten
    Vereinbarkeit von Erwerbs- und Privatleben ist gewährleistet
     Erwerbsleben orientiert sich mit Rahmenbedingungen am
                           Lebensverlauf

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Mehrwert
  • Optimale Nutzung aller Potenziale
  • verschiedene Sichtweisen
    bereichern/verbessern das Ergebnis
  • bedarfsgerechtere Konzepte –
    Zielgruppenschärfung
  • mehr Alltagstauglichkeit durch ganzheitliche
    Sicht
  • Soziale Sicherheit und Gerechtigkeit
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Inhalt
 1. Arbeitswelt
 2. Bildung, Erziehung, Berufsorientierung,
    Berufswahl
 3. Geschlechtsspezifische Gewalt
 4. Gesundheit
 5. Gesellschaftliche Beteiligung
 6. Regionalentwicklung
 7. Mediale Präsenz
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Aufbau

 •       Unterthemen
 •       Rechtsgrundlagen
 •       Quellenangaben
 •       Handlungsbedarf
 •       Zielstellung
 •       Maßnahmen

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6. Zeit für Gespräche bei einem kleinen Imbiss

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