April: Jede Stimme zählt! - Innsbruck Informiert
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AUSGABE APRIL 2018 | WWW.IBKINFO.AT
ÖSTERREICHISCHE POST AG | 3112 ST. PÖLTEN | RM 00A020002 K | RETOUREN AN: POSTFACH 555 1008 WIEN
22. April:
Jede Stimme zählt!
Lebensraum Lebensraum Stadtleben
Von A(usweis) Die Ausgangslage Wählen in
bis Z(eitpunkt) im Detail „Leichter Sprache“
Seite 6 Seite 16 Seite 40Deine Treue
wird belohnt
1 0 x einkaufen
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Kaufhaus tyrol | 3. Obergeschoss | Maria-Theresien-str. 31
Innsbruck | +43 512 90 11 33 | www.kidsworld-tyrol.atEditorial
Am 22. April gemeinsam für ein stabiles,
starkes und selbstbewusstes Innsbruck!
Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker!
Als Bürgermeisterin bitte ich Sie, bei der kommenden Wahl in der Landes-
hauptstadt von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen – dadurch sorgen Sie für
politische Stabilität, für eine starke städtische Vertrauensbasis und eine gute
Zukunftsentwicklung! Gerade in bewegten Zeiten wie diesen ist ein sicherer und
verlässlicher Weg in der Innsbrucker Stadtpolitik für das soziale Miteinander und eine
gesunde Zukunft bedeutender denn je.
NER
ERK AICH
Wie vermeintlich einfache Lösungen und falsche Versprechungen von Populist-
© FOTOW
Innen und OpportunistInnen den sozialen Frieden gefährden, sehen wir bei den
Krisen und Konflikten in anderen Regionen auf der ganzen Welt.
Sozialer Zusammenhalt, großes Engagement der Beschäftigten und der Wirt-
schaft, gegenseitiges Verständnis und mutige Entscheidungen – Wir in Innsbruck
sind dankbar und stolz auf unsere lebenswerte Stadt, auf ein würdevolles Miteinander
der Generationen und den sozialen Frieden.
Eine verlässliche Politik, Stabilität und eine Politik aus der Mitte der Gesellschaft
sind für mich als Innsbrucker Bürgermeisterin enorm wichtig, damit die Inns-
bruckerinnen und Innsbrucker weiterhin gut und gerne in Innsbruck leben.
Liebe Innsbruckerinnen und Innsbrucker, ich bedanke mich bei Ihnen, dass Sie den
sicheren Innsbrucker Weg mit gestalten und wünsche Ihnen einen angenehmen
Frühling in Innsbruck.
Ihre
Mag.a Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck
Lebensraum Stadtleben Rathausmitteilungen
Themen des Monats . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4 Veranstaltungskalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Geburten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Gemeinderatswahl auf einen Blick . . . . . . . . . . .6 Ausstellungskalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Eheschließungen/Verpartnerungen . . . . . . . . 49
Beantragung von Wahlkarten . . . . . . . . . . . . . 12 Theater & Konzerte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 Sterbefälle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Wählen ohne Barrieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Fotowettbewerb #INNstablick . . . . . . . . . . . . . 38 Kundmachung zur Wahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
2012: Innsbruck hat gewählt . . . . . . . . . . . . . . 16 Wahlinformation in „Leichter Sprache“ . . . . 40
Bilanz der aktuellen Stadtregierung . . . . . . . 18 Stadtquiz: Gemeinderatswahlen . . . . . . . . . . . 42 Stadtgeschichte
Innsbrucker Sozialpolitik 1931–1937 . . . . . . 58
Politik & Stadtverwaltung Innsbruck gratuliert Innsbruck vor 100 Jahren . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Aus dem Stadtsenat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Paare mit Jubelhochzeit gesucht . . . . . . . . . . 46
Standpunkte & Fraktionen . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Sportliche Ehrungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Not- & Wochenenddienste . . . . . . . . . . . . . . . . 62
INNSBRUCK INFORMIERT 3Lebensraum Innsbruck
© SHUTTERSTOCK.COM
Eröffnung …
… des
Ob Fragen zu Computer, Smartphone oder Kamera – die Computeria
im ISD-Stadtteilzentrum Wilten hilft SeniorInnen, sich Schritt für
Schritt im digitalen Bereich zurechtzufinden. Dem eigenen Tempo
entsprechend werden Interessierte dort bei ihrer Auseinander
setzung mit der Welt der IT unterstützt. Die offizielle Eröffnungsfeier
findet am Freitag, 27. April, um 13:00 Uhr im ISD-Stadtteilzentrum
Wilten (Leopoldstraße 33a) statt.
Bilanz …
Ende Februar sorgten Temperaturen
im zweistelligen Minusbereich für He-
rausforderungen: Gemeinsam mit der
Caritas und den Tiroler Sozialen Diens-
ten (TSD) richtete die Stadt Innsbruck Gute Tat ...
kurzfristig ein sogenanntes Kältete- Die Arzler Alm ist als beliebtes Ausflugsziel bekannt. Weniger
lefon ein. Rund 70 Mal nutzten Per- bekannt ist, dass damit auch ein arbeitsintensiver Almbe-
sonen, die entweder Hilfe benötig- trieb verbunden ist. NaturliebhaberInnen ab 18 Jahren bie-
ten oder Menschen in Not sahen, die tet sich am Samstag, 28. April, die Gelegenheit, einen Tag bei
Notfall-Nummer. Die Mobile Über- der Almpflege mitzuhelfen. Von 07:45 bis 17:00 Uhr werden
wachungsgruppe fungierte dabei als gemeinsam Weidezäune hergerichtet und Steine aus den
Schnittstelle. DH Weideflächen entfernt. Für Werkzeug und Verpflegung wird
gesorgt. Festes Schuhwerk, Regenkleidung und Arbeits-
handschuhe sind mitzubringen. Anmeldeschluss ist
der 20. April. Details sind unter www.karwendel.org/
almpflege-arzler-alm2018 zusammengefasst.
4 INNSBRUCK INFORMIERTErleichterung …
Die Stadt Innsbruck setzt auch bei
Sprache auf Barrierefreiheit. Alle
Informationen zum Ablauf von
Wahlen sind im Internet unter
ls.innsbruck.gv.at/buerger/wahlen
abrufbar. Auf Seite 40 finden Sie
Informationen zu den Wahlen in
„Leichter Sprache”.
Köpfe ...
Ivana Andric
Dass das Engagement vom Team des
Referates „Melde- und Einwohnerwesen,
Passangelegenheiten“ über die Dienstzeit
hinausgeht, stellte kürzlich Ivana Andric un-
Monats
ter Beweis. Am Faschingsdienstag überreichte
sie zwei Reisepässe außerhalb der offiziellen
Öffnungszeiten und rettete zwei Personen damit
ihren Urlaub. Für Andric, die seit 2005 für den
Stadtmagistrat arbeitet, ist es selbstverständlich,
LEITNER
den BürgerInnen entgegenzukommen, wenn es
© A. AIST
machbar ist. AA
Rückblick …
Im April vor 30 Jahren fand
der Österreichische Städte- Andreas Lackner
tag in der Landeshauptstadt Trompetenlehrer Andreas Lackner an der Musik-
Innsbruck statt. Mehr als schule der Stadt Innsbruck und am Landeskon-
700 Delegierte aus dem gan- servatorium hat mit zwei Ensembles beim Prima la
Musica-Landeswettbewerb jeweils einen 1. Preis mit
zen Land nahmen an der
Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erzielt. Außer-
mehrtägigen Veranstaltung
dem leitet er die „Catch Basin Brass Band" der Musik-
MY
teil, die von Bürgermeister
ANDACADE
schule Innsbruck bei der Jugend-Europameisterschaft im
Romuald Niescher feierlich Mai in Utrecht/Holland. Die Brass Band vertritt Österreich
© BRASSB
eröffnet wurde. Auch der da- bei diesem europäischen Wettbewerb.
malige Bundespräsident, Dr.
Kurt Waldheim, kam zur Er-
öffnungsfeier. Heuer findet
der Städtetag bereits zum
68. Mal statt, Gastgeberin Du?
ist die Stadt Feldkirch. DH Im September findet in Innsbruck und Umgebung
die UCI Straßenrad WM statt. Alle jene, die Teil der
Veranstaltung sein möchten, haben noch bis 15. April
die Möglichkeit, sich als Volunteer zu melden.
Die freiwilligen HelferInnen erhalten die Chance, einen
einzigartigen Blick hinter die Kulissen eines inter-
nationalen Mega-Events zu werfen und in der ersten
Reihe hautnah dabei zu sein. Mehr Infos unter:
R
© D. HOFE
innsbruck-tirol2018.com/volunteers. DH
INNSBRUCK INFORMIERT 5Lebensraum Innsbruck
Jede Stimme zählt!
Am Sonntag, 22. April, stehen in der Landeshauptstadt gleich
zwei Wahlen auf dem Programm: Einerseits wird ein neuer Gemeinderat
gewählt, andererseits findet eine BürgermeisterIn-Direktwahl statt.
Die wichtigsten Informationen dazu finden sich auf diesen Seiten.
Wo kann ich meine Stimme abgeben? Die Antwort
auf diese Frage ist zum einen in den Wohnhäusern
angeschlagen, zum anderen sind die Wahllokale unter
www.innsbruck.gv.at (BürgerInnen | Politik , Wahlen |
Volksbefragung) aufgelistet.
In Innsbruck gibt es mehr als
150 Wahlsprengel, in denen All jene, die am Wahltag verhindert sind bzw. kein
sich die Wahllokale befinden. Wahllokal besuchen können, haben die Möglich-
Diese haben am 22. April von keit via Wahlkarte zu wählen. Diese kann entweder
08:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. beim Stadtmagistrat oder per Handysignatur online
angefordert werden (siehe Seite 12). Die Wahlkarten
werden in der Regel per Post versendet oder
persönlich abgeholt.
Stadtteilausschüsse
Neben der BürgermeisterIn-Direktwahl und der
Gemeinderatswahl findet auch die Wahl der Mitglieder
in den Stadtteilausschuss Igls sowie in den
Stadtteilausschuss Vill am Sonntag, 22. April 2018,
jeweils von 08:00 bis 17:00 Uhr statt. Als Wahllokal
Wahlberechtigt sind alle UnionsbürgerInnen, für die direkt zu wählenden zehn Mitglieder in Vill
die spätestens am Stichtag (23. Jänner 2018) dient das Gasthaus Turmbichl, für jene in Igls die
das 16. Lebensjahr vollendet haben. Außer- dortige Volksschule.
dem dürfen sie nicht vom Wahlrecht ausge- In der Landeshauptstadt gibt es neun Katastral
schlossen sein und müssen ihren Hauptwohn- gemeinden, jede bildet einen Stadtteil und hat die
sitz in Innsbruck haben. Möglichkeit, einen Stadtteilausschuss einzurich-
ten. Zweck ist es, Angelegenheiten, die für den
© ILLUSTRATIONEN: JK
betreffenden Stadtteil von wesentlicher Bedeu-
tung sind, vorzuberaten und entsprechende
Anträge zur Beschlussfassung an den Gemein-
derat bzw. den Stadtsenat zu stellen.
6 INNSBRUCK INFORMIERTBei der Gemeinderatswahl
muss kein Kleinkind drau-
ßen bleiben. Es ist kein
Problem, Kinder für die
Stimmabgabe in die Kabine Gemeinderat
mitzunehmen. Der Innsbrucker Gemeinderat
besteht aus 40 Mitgliedern und
Es ist notwendig, sich bei der wird alle sechs Jahre gewählt. Er
Wahl auszuweisen. Ein amt- ist in den Angelegenheiten des
licher Lichtbildausweis, wie eigenen Wirkungsbereichs das
zum Beispiel Reisepass, Perso- oberste beschließende Organ
nalausweis oder Führerschein, der Stadt. Den Vorsitz führt die/
muss vorgezeigt werden. Nur der BürgermeisterIn.
so kann sichergestellt werden,
dass das Wahlrecht persönlich
ausgeführt wird.
Fotografieren in Wahl-
lokalen bzw. des Stimm-
zettels ist aus rechtlichen
Gründen verboten.
Personen, die in Innsbruck ihren Hauptwohnsitz haben, Stadtsenat
sich aber im Ausland befinden, haben die Möglichkeit mittels Der Stadtsenat besteht aus
Briefwahl zu wählen. Dabei ist jedoch die Dauer des Post- der Stadtregierung und berät
wegs zu beachten, da die Wahlkarte spätestens am Freitag, Themen des Gemeinderats vor,
20. April, um 14:00 Uhr wieder im Rathaus einlangen muss. soweit dafür nicht besondere
Ausschüsse bestellt sind oder
der Gemeinderat die Ange-
legenheit nicht gleich selbst
behandelt. Zudem fasst er in
verschiedenen Agenden des
eigenen Wirkungsbereiches
Beschlüsse.
Die Ergebnisse der beiden Wahlen ste-
hen am Abend nach Auszählung aller
Stimmen fest (ca. 19:00 Uhr). Aufgrund Ge- Weitere Informationen
setzesänderungen nach der wiederholten finden sich unter
Bundespräsidentschaftswahl 2016 wer- www.innsbruck.gv.at
den – wie bereits bei der Tiroler Landtags- , BürgerInnen | Politik
wahl im Februar – keine einzelnen Spren- , Wahlen | Volksbefragung
gelergebnisse, sondern ein Gesamtergeb-
nis veröffentlicht.
INNSBRUCK INFORMIERT 7Lebensraum Innsbruck
Amtlicher Stimmzettel
für die Wahl des Gemeinderates
am … in der Stadt Innsbruck
Nummer Für den
des gewählten Allfällige Kurz-
Wahlvorschlag Vorzugsstimme
Wahlvor- Bezeichnung der Wählergruppe bezeichnung der
im Kreis ein für
schlages Wählergruppe
X einsetzen
1 ! WÄHLERGRUPPE A A
2 ! WÄHLERGRUPPE B B Die Wahlvorschläge
werden von der Wahl-
behörde am Dienstag,
3 ! WÄHLERGRUPPE C C 03. April, beschlossen.
Sie werden auf
der Amtstafel kund-
4 ! WÄHLERGRUPPE D D
gemacht.
5 ! WÄHLERGRUPPE E E
6 !
7 !
8 !
9 !
Die Wahlvorschläge mit den Nummern … und ……. sind gekoppelt.
Wichtige Fristen für die Wahlen
Di., 23. Jänner Fr., 23. März Mi., 18. April Fr., 20. April
All jene Personen, die Bis längstens 17:00 Uhr Bis zu diesem Tag Sollte jemand sein Wahlrecht vor einer
bis einschließlich dieses an diesem Tag konnten ist es möglich, einen Sonderwahlbehörde ausüben wollen,
Stichtages ihr 16. Lebens- Wahlvorschläge sowohl schriftlichen Antrag gilt es bis 14:00 Uhr an diesem Tag einen
jahr vollendet haben und für die Gemeinderats- für eine Wahlkarte zu Antrag (schriftlich/mündlich) zu stellen.
EU-BürgerInnen sind, dürfen als auch für die Bür- stellen. Für BriefwählerInnen ist der 20. April der
wählen. Außerdem müssen germeisterIn-Wahl bei letzte Tag, an dem die Wahlkarte münd-
sie ihren Hauptwohnsitz in der Hauptwahlbehörde lich beantragt werden kann bzw. Wahlkar-
Innsbruck haben und dürfen eingebracht werden. ten auf dem Post- oder sonstigem Weg in
nicht vom Wahlrecht ausge- der Gemeinde einlangen müssen. Beides
schlossen sein. muss bis 14:00 Uhr geschehen.
8 INNSBRUCK INFORMIERTSo., 22. April Fr., 04. Mai So., 06. Mai
Wahltag: Sowohl der Gemeinderat als Wie am 20. April wiederho- Engere Wahl: Den WählerInnen stehen
auch die/der BürgermeisterIn sowie die len sich die Fristen bzgl. der in der Stichwahl zwei KandidatInnen,
Stadtteilausschüsse Igls und Vill werden Wahlkarten sowie der Sonder- die für die Funktion des Innsbrucker
gewählt. Das Ergebnis der ersten beiden wahlbehörde zwei Tage vor der Stadtoberhaupts antreten, zur Wahl.
Wahlen steht noch am selben Tag fest, Stichwahl. Das Ergebnis wird noch am selben Tag
jenes der Ausschüsse in den darauffolgen- bekannt gegeben.
den Tagen. Falls an diesem Tag keine/r der
KandidatInnen für das BürgermeisterIn-
Amt eine Mehrheit von über 50 Prozent
erreicht, kommt es zur Stichwahl.
INNSBRUCK INFORMIERT 9Das Team des Refe-
rats steht täglich im
direkten Kontakt mit
den BürgerInnen.
NER
© A. AISTLEIT
Außergewöhnlicher Andrang,
schnellstmöglicher Service
Das Referat „Melde- und Einwohnerwesen, Passangelegenheiten“ war in den
vergangenen Wochen so gut besucht wie noch nie. Die MitarbeiterInnen
nehmen nicht nur Unterstützungserklärungen entgegen, auch das Pass- und
Meldewesen liegt in ihrer Zuständigkeit.
D
as Jahr 2017 war für das städti- der sechste Reisepass ab. Damit waren es Oktober der stärkste Anlauf und auch im
sche Referat „Melde- und Einwoh- mehr als doppelt so viele auszustellende März war mehr los, denn da beginnen die
nerwesen, Passangelegenheiten“ Dokumente wie in einem durchschnittli- Semester an der Universität.“ Die Mitarbei-
ein besonderes. Unter anderem war die chen Jahr. „Im Vergleich zum ohnehin ar- terInnen behalten jedoch stets den Ser-
Rede vom Superpassjahr. Nachdem der beitsintensiven Jahr 2017 haben wir aber vice im Fokus und versuchen die Warte-
biometrische Pass mit kontaktlosem Chip heuer bereits einen Zuwachs von Parteien zeiten so gering wie möglich zu halten.
zehn Jahre zuvor eingeführt wurde, lief je- in Höhe von knapp 50 Prozent“, berichtet Troger hat gleich noch einen Tipp parat:
Amtsvorstand Markus Troger, MSc, der das „Montage und Freitage sind die stärksten
Referat leitet. Diese Steigerung ist schnell Tage und auch in der Zeit von 10:00 bis
erklärt: „Das Interesse an den Volksbegeh- 12:15 Uhr ist der Andrang am stärksten.“
ren war bisher sehr groß. Zudem gibt es
bei Volksbegehren eine neue Regelung – Grundlagen für Wahlen
seit 01. Jänner 2018 ist die örtliche Zu- Durch das 2012 eingeführte System mit
HER
ständigkeit gefallen und jede bzw. jeder Wartemarken gibt es auch keine Unge-
© V. LERC
kann, unabhängig von seiner Heimatge- rechtigkeiten beim Warten. Die Anlage
„Melde- und Einwohnerwesen, meinde, unterschreiben“, betont Troger. unterscheidet die Bereiche „Meldewe-
Passangelegenheiten“ sen/Registrierung“, „Pass/Personalaus-
Amtsleitung: Markus Troger, MSc Moderate Wartezeiten weis“ sowie „Unterstützungserklärungen/
Maria-Theresien-Straße 18, 1. Stock Für das 14-köpfige Team sind Unter- Wählerevidenz“. Letztere waren nicht zu-
Tel.: +43 512 5360 1219 stützungserklärungen derzeit ein großes letzt wegen der aktuellen Volksbegehren
post.meldewesen@innsbruck.gv.at Thema im Arbeitsalltag, abseits davon ist sehr gefragt. Auch bei der Landtags- so-
statistisch gesehen der Bereich des Mel- wie der Gemeinderats- und Bürgermeis-
Zahlen und Fakten dewesens das größte. 2017 lag die Kunde- terwahl übernimmt das Team wichti-
,1
4 MitarbeiterInnen, davon zehn
frequenz dort bei 60.000, vergleichswei- ge Aufgaben. Es werden das Wählerver-
im Frontoffice
se war sie im Passwesen bei 12.000. Der zeichnis aufgelegt, Einsprüche dagegen
,A
mtszeiten: montags bis
starke Parteienverkehr in den vergange- entgegengenommen und Hauskundma-
donnerstags, 08:00 bis 15:00 Uhr,
freitags, 08:00 bis 12:00 Uhr nen zwei Monaten ist außergewöhnlich, chungen erstellt. „Wir sind zuständig für
,7 2.727 Wartemarken im Jahr 2017 wie Troger beim Blick in die Statistik be- die Grundlagen von Wahlen – immer in
ausgegeben schreibt: „Innsbruck ist allgemein eine enger Abstimmung mit dem zuständigen
, J änner/Februar 2018: 17.318 Personen, Stadt des Zuzugs. Bisher war immer im Amt“, erläutert Troger. SAKU
die eine Wartemarke gezogen haben
,1
2.000 Mails pro JahrSommer 2018 Möchten Sie ein Stück Sommer? Amsterdam Kalamata Menorca Brac Kefalonia Preveza/Lefkas Chalkidiki Korfu Rhodos Dubrovnik Kos Sardinien Frankfurt Kreta Wien Girona London Zadar Helsinki Madeira Zakynthos Kalabrien Mallorca www.innsbruck-airport.com
Lebensraum Innsbruck
Mittels Handysignatur kann die Wahlkarte
online beantragt werden. Eine Aktivierung ist
im Bürgerservice möglich.
Wahlkarten: Tipps
zur Beantragung
Ein Wahlkarten-Antrag kann persönlich, online oder per Post
eingebracht werden. Die Handy-Signatur spart Zeit und Geld.
A
m Sonntag, 22. April, sind in Inns- per Post, Fax oder persönlich im Magis- steht ein Formular bereit, über das eine
bruck die wahlberechtigten Bür- trat beantragt werden. Wahlkarte online beantragt werden kann.
gerInnen aufgefordert, zwei Mal Dieses ist ausgefüllt inklusive einer hoch-
ihre Stimme abzugeben – bei der Wahl Online und offline geladenen Kopie des gültigen Lichtbild-
des neuen Gemeinderats sowie der Bür- Ab Montag, 09. April, werden die Wahl- ausweises zu übermitteln. Auch posta-
germeisterIn-Direktwahl. Viele BürgerIn- karten ausgestellt, eine Beantragung ist lisch oder per Fax besteht diese Möglich-
nen tun dies mittels Wahlkarte. Um Zeit bereits möglich. Dies kann zum Beispiel keit. Details unter: www.innsbruck.gv.at ,
für Amts- sowie Postwege zu sparen, kann persönlich unter Vorlage eines gültigen BürgerInnen | Politik, Wahlen | Volksbe-
die Wahlkarte mittels Handy-Signatur mit Lichtbildausweises im Wahlkartenbüro fragung , Wahlkarte | Gemeinderatswahl.
nur wenigen Klicks bis spätestens Mitt- (RathausGalerien, 6. Stock, Zimmer 6102)
woch, 18. April, beantragt werden. montags bis donnerstags, zwischen 08:00 Win-Win-Situation
Eine Aktivierung der Signatur ist im Bür- und 17:00 Uhr sowie freitags, von 08:00 bis durch Handysignatur
gerservice in den RathausGalerien mög- 12:00 Uhr, erfolgen. Schnell und unbürokratisch kommen Bür-
lich. Wahlkarten können außerdem on- Der Weg ins Rathaus ist allerdings nicht gerInnen mittels Handy-Signatur an die
line mit Hilfe eines Lichtbildausweises, zwingend: Auf der städtischen Website Wahlkarte. Diese Signatur ist eine rechts-
12 INNSBRUCK INFORMIERTRathausGalerien (Mo.–Do., 08:00–17:30 lagen vorliegen, werden die angeforder-
Uhr, Fr. 08:00–12:00 Uhr) möglich. Ein gül- ten Wahlkarten rund drei Wochen vor der
tiger Lichtbildausweis sowie das Handy Wahl versendet.
sind mitzubringen. Online (www.handy-
signatur.at) ist eine Aktivierung rund um Eine detaillierte Anleitung zum gül-
die Uhr möglich. Dort finden sich auch zu- tigen Wählen befindet sich direkt auf
sätzliche Informationen sowie eine Auf- den Wahlkarten. DH
listung der aktivierenden Stellen.
Wahlkarten beantragen
© A. AISTLEITNER
Hinweis:
Die Wahlkarten können dann online
Wahlkarte im richtigen
unter www.wahlkartenantrag.at ange-
Wahllokal abgeben!
fordert werden. Dort gilt es, im ersten
Auch mit einer Wahlkarte kann in
Schritt die Heimatgemeinde einzutra-
einem Wahllokal gewählt werden.
gen. Wird im nächsten Schritt die Option
Aufgrund einer Gesetzesänderung
„Bürgerkarte/Handy-Signatur“ gewählt,
der Innsbrucker Wahlordnung
gilt der Antrag am Ende als offiziell un-
(IWO) ist dies allerdings nicht
terschrieben. Deshalb können die Wahl-
mehr überall, sondern nur noch
karten auf dem herkömmlichen Postweg
in jenem Wahllokal möglich, in
versendet werden.
dessen Wahlsprengel die Wäh-
Ein eingeschriebener Brief ist nicht not-
lerin/der Wähler in das Wähler-
gültige elektronische Unterschrift. Sie wendig, da die Identität bereits beim Ab-
verzeichnis eingetragen ist.
ist der handgeschriebenen Unterschrift senden des Antrags festgestellt werden
gleichgestellt. Das Mobiltelefon dient da- konnte. Sobald alle erforderlichen Unter-
bei als Ausweis, mit dem Dokumente und
Rechnungen digital unterschrieben wer-
den können.
Die Aktivierung und Verwendung der Han-
dy-Signatur ist kostenlos. Wahlkarten kön-
nen mithilfe von wenigen Klicks online be-
antragt werden, eine eingeschriebene Zu-
stellung ist nicht mehr notwendig.
Eine Wahlkarte, die eingeschrieben ver-
sendet wird, kann durch die Wahlberech-
Der faire Credit der TeamBank Österreich.
tigten nur persönlich entgegengenom-
men werden. Wenn diese nicht zu Hause
sind, muss das Einschreiben persönlich
am Postamt abgeholt werden. Das ist für
die BürgerInnen immer mit einem gewis-
sen Aufwand verbunden. Für die Gemein-
de andererseits schlägt jede Wahlkarte
mittels eingeschriebener Briefsendung
ZUSAMMEN
#WAHRGEMACHT
mit 3,80 Euro zu Buche. ZERTIFIZIERT
SERVICE- UND BERATUNGSQUALITÄT
Durch die Online-Beantragung können ZERTIFIKAT NR. TA 290 112006676
TÜV AUSTRIA CERT GMBH
sich also beide Seiten Zeit bzw. Geld spa-
In ausgewählten Raiffeisenbanken
ren. Eine Beantragung ist während der www.raiffeisen.derfairecredit.at
Öffnungszeiten des Bürgerservices in den
RaibaAT_Tirol_Innsbruck informiert_98x98
INNSBRUCK INFORMIERT 13Lebensraum Innsbruck
Barrierefreies
Wählen
Ohne Hürden und frei von Hindernissen
zur Wahl – die Stadt Innsbruck setzt
weitreichende Maßnahmen für einen
barrierefreien Zugang.
Erreichbarkeit von Wahllokalen
Bei der bevorstehenden Gemeinderats- und BürgermeisterInwahl gibt
es 153 Wahlsprengel an 43 Standorten im gesamten Stadtgebiet. Be-
reits Anfang dieses Jahres wurde eine Begehung mit der Arbeitsgruppe
„Barrierefreiheit“ unternommen, dabei konnten Maßnahmen zur Ver-
besserung der Barrierefreiheit formuliert werden. Jene, die organisato-
risch umzusetzen sind, werden bis Sonntag, 22. April, durchgeführt.
Bauliche Maßnahmen bedürfen mehr Zeit, zumal Gebäude oft un-
ter Denkmalschutz stehen. Von den 43 Standorten sind 26 barriere-
frei. Fünf davon sind dank der Unterstützung von Assistenzkräften
oder HausmeisterInnen erreichbar bzw. zugänglich. Bei den restlichen
Standorten müssen bauliche Maßnahmen gesetzt bzw. auch eventu-
ell Änderungen von Räumlichkeiten überlegt werden. Eine Liste aller
Wahllokale ist online unter www.innsbruck.gv.at (BürgerInnen | Politik
, Wahlen | Volksbefragung) abrufbar. Sonderwahlbehörde
WählerInnen, die am 22. April krankheits-
oder altersbedingt im Bett bleiben müs-
sen und nicht in ihren Wahlsprengel ge-
hen können, haben die Möglichkeit, einen
Antrag auf Besuch durch eine Sonder-
wahlbehörde zu stellen. Diese kommt am
Aufbau der Sprengel Wahltag in der Zeit von 08:00 bis 16:00
Ein Team der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) baut Uhr zum Aufenthaltsort.
in den Tagen vor dem Urnengang pro Wahlsprengel zwei Das erforderliche Formular findet sich
Doppelkabinen auf, ausgenommen davon sind mobile online unter www.innsbruck.gv.at (Bür-
Wahllokale und die Sonderwahlbehörde. Insgesamt 16 Mit- gerInnen | Politik , Wahlen | Volksbe-
arbeiter der IIG sind von 18. April bis zwei bzw. drei Tage fragung , Wahlen | Gemeinderatswahl).
nach der Wahl mit dem Auf- und Abbau beschäftigt. Die- Dort kann auch eine Wahlkarte beantragt
se müssen genauso wie die Tische für WahlbeisitzerInnen werden. Alle angeführten Anträge müssen
und -helferInnen aufgestellt werden. Besonders die Brei- schriftlich bis 18. April bzw. mündlich bis
te der Kabinen sowie die Schreibhöhe sind so konzeptio- 20. April im Stadtmagistrat einlangen.
niert, dass sie für Menschen mit Behinderungen gut zu-
gänglich sind. Sie übernehmen zudem die Wahlurnen im
Magistrat und verteilen sie in den Sprengeln. Unterstüt-
zung bekommen die Männer der IIG von Schulwarten und
Hausmeistern, die beim Anliefern sowie dem Auf- und
Abbau mitarbeiten.
14 INNSBRUCK INFORMIERT© V. LERCHER
Die Wahlkabinen sind für Menschen ohne und
mit Behinderungen gut zugänglich. (Sujetfoto)
Wohnungsräumung
schnell und günstig
(incl. Warenverrechnung
und Entrümpelung)
Lesehilfen und Vertrauenspersonen
WählerInnen, denen es schwerfällt die Wahl alleine durchzuführen,
bleibt die Möglichkeit, eine Vertrauensperson mit in die Kabine zu
nehmen. Dazu ist es notwendig, dass der/dem WahlleiterIn persön-
lich bestätigt wird, wer diese Person ist. Es ist kein schriftliches An-
suchen erforderlich. Sehbehinderten und blinden Menschen wer-
den als Hilfestellung – wie auch bei vergangenen Wahlen üblich –
Stimmzettel-Schablonen zur Verfügung stehen. Diese geben die
jeweiligen Wahlkommissionen vor Ort aus.
Leichte Sprache
Die Stadt Innsbruck setzt auch bei Sprache auf Barrierefreiheit.
Alle Informationen zu Wahlkarten, barrierefreien Wahllokalen tirolantik.com
und dem Ablauf von Wahlen sind im Internet unter Professionelle Beratung
ls.innsbruck.gv.at/buerger/wahlen abrufbar. Lesen Sie auf Norbert Bogensberger
Seite 40 Informationen zu den Wahlen in „Leichter Sprache“. SAKU
0676 / 49 48 142
INNSBRUCK INFORMIERT 15Lebensraum Innsbruck
4 % Piraten
(Pirat)
Partei Tirol
KPÖ – Liste Josef Stingl
(KPÖ) 1%
21 %
Tiroler Seniorenbund –
Helmut Kritzinger 3% Christine Oppitz-Plörer –
Für Innsbruck (FI)
Freiheitliche Partei
Österreichs (FPÖ)
8% Gemeinde
14 %
ratswahl Sozialdemokratische Partei
2012
Liste Rudi Federspiel
(Rudi) 8% Österreichs – Dr. Marie-Luise
Pokorny-Reitter (SPÖ)
Team Dr. Platzgummer-Gruber –
22 %
Innsbrucker Volkspartei (ÖVP)
19 % Die Innsbrucker Grünen
(Grüne)
Wie hat Innsbruck 2012
gewählt? Ein Rückblick
Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck besteht aus
40 Mitgliedern. Alle sechs Jahre wird er von der Innsbrucker Wahlbevölkerung
ebenso neu gewählt wie das Stadtoberhaupt.
D
ie letzte Gemeinderatswahl in Ihre Stimme gaben bei der Wahl letzt- von 69,2 Prozent war das Ungleichgewicht
Innsbruck fand am 15. April 2012 endlich 50.684 Männer und Frauen ab. von weiblichen und männlichen Wähler-
statt. 96.861 Personen waren da- Die Wahlbeteiligung inklusive Briefwäh- Innen in der Altersgruppe „80 Jahre und
mals wahlberechtigt. Der Kreis der Wahl- lerInnen belief sich auf 52,3 Prozent. mehr“ besonders markant.
berechtigten setzte sich aus 87.228 ös- Eine niedrigere Wahlbeteiligung hat es
terreichischen Staatsangehörigen und bei keiner Gemeinderatswahl seit 1945 Wahlwerbende Gruppen
9.633 UnionsbürgerInnen zusammen. Die gegeben. Neun Wählergruppen, um zwei weniger
Frauenquote betrug 53,2 Prozent. Gegen- als 2006, waren zur Gemeinderatswahl
über der Gemeinderatswahl 2006 wuchs Detaillierter Blick 2012 angetreten. An erster Stelle auf
die Zahl der Wahlberechtigten damit um Über die meisten WählerInnen verfügte dem Stimmzettel stand die Wählergruppe
14,7 Prozent bzw. 12.379 Personen. Aus- bei den Gemeinderatswahlen 2012 die Al- „Christine Oppitz-Plörer – Für Innsbruck“.
schlaggebend für diesen Anstieg waren terskategorie „20 bis 29 Jahre“. Ihr Anteil Bei dieser, laut Eigendefinition, parteiun-
zwei Faktoren: Einerseits die Senkung des an der Gesamtzahl der Wahlberechtigten abhängigen Bürgerbewegung, handelt es
Wahlalters auf 16 Jahre, andererseits die belief sich auf 19,4 Prozent. Lediglich in sich um eine Abspaltung der Österreichi-
Aufnahme aller mit Hauptwohnsitz ge- zwei Alterskategorien – jener „bis 19 Jah- schen Volkspartei. Sie wurde von Ex-Bür-
meldeten UnionsbürgerInnen in die Ge- re“ und „30 bis 39 Jahre“ – waren Männer germeister Herwig van Staa aus der Taufe
meindewählerevidenz. in der Überzahl. Mit einem Frauenanteil gehoben und hatte bereits bei ihrem ers-
16 INNSBRUCK INFORMIERTErgebnis der BürgermeisterInwahl
vom 15. April 2012
BürgermeisterIn-Direktwahl
Mag.a Christine Oppitz-Plörer (FI) 31,3 %
Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter (SPÖ) 14 %
Mag.a Sonja Pitscheider (Grüne) 10 %
Dr. Christoph Platzgummer (ÖVP) 28 %
Rudi Federspiel (Rudi) 8,7 %
August Penz (FPÖ) 4,9 %
BürgermeisterIn-Stichwahl
Josef Stingl (KPÖ) 1%
Alexander Ofer (Pirat) 2,1 %
Dr. Christoph
Platzgummer Mag.a Oppitz-Plörer
QUELLE: STATISTIK UND BERICHTSWESEN (ÖVP)
44,2 % 55,8 % Christine (FI)
18.724 23.643
Stimmen Stimmen
ten Antreten 1994 hinter den Sozialdemo- mit Ausnahme des Tiroler Seniorenbun-
kraten die zweite Stelle erreicht. Seit da- des alle kandidierenden Gruppierungen
mals stellt „Für Innsbruck“ den bzw. die eine Person auf. Da keine bzw. kein Wahl-
BürgermeisterIn. werberIn mehr als die Hälfte der abge-
Als Wahlvorschlag Nummer zwei war gebenen gültigen Stimmen erreichte,
die „Sozialdemokratische Partei Öster- fand zwischen den beiden mit den meis-
reichs – Dr. Marie-Luise Pokorny-Reit- ten gültigen Stimmen ein zweiter Wahl-
ter“ (SPÖ) am Stimmzettel angeführt. Es gang statt. Die engere Wahl wurde zwi-
folgten „Die Innsbrucker Grünen“ (Grüne) schen Mag.a Christine Oppitz-Plörer und
und das „Team Dr. Platzgummer-Gruber Dr. Christoph Platzgummer ausgetragen.
– Innsbrucker Volkspartei“ (ÖVP). Außer-
dem warben die Wählergruppen „Liste Stichwahl im Detail hste
Rudi Federspiel“ (RUDI), die „Freiheitliche Bei der Stichwahl am 29. April 2012 ga- Näc se:
Kur pril
Partei Österreichs“ (FPÖ) und der „Tiroler ben 43.131 Personen ihre Stimme ab. A
07. uni
J
Seniorenbund – Helmut Kritzinger“ um Dies entspricht einer Wahlbeteiligung 02.
Stimmen und Mandate. Die für eine Kan- von 44,53 Prozent. Von den 42.367 gülti- RAUS IN DIE NATUR.
didatur notwendigen Unterstützungser- gen Stimmen entfielen 23.643 auf Oppitz- Sicher unterwegs mit einem
klärungen konnte auch die „KPÖ – Liste Plörer, 18.724 auf Platzgummer. Innerhalb
Erste Hilfe Outdoor Kurs.
Josef Stingl“ (KPÖ) und die „Piraten Par- des Stadtgebietes ließen sich große Diffe-
tei Tirol“ (Pirat) vorweisen. Letztere war renzen ausmachen: Die Beteiligung streu- Jetzt anmelden:
die einzige Wählergruppe, die gegenüber te zwischen 29,2 Prozent in der Innen- www.roteskreuz-innsbruck.at/kalender
2006 neu dazukam. stadt und 56,9 Prozent in Vill.
Eingeführte Neuerung
Eine Premiere war die BürgermeisterIn-
Quelle: Kurzanalyse 2012, Referat Statistik und Berichtswesen
wahl durch die Bevölkerung. Für die Di- Weitere Infos: www.innsbruck.gv.at , Amt | Verwaltung
rektwahl des Stadtoberhauptes stellten , Statistiken | Zahlen , Wahlen
INNSBRUCK INFORMIERT 17Bei der Pressekonferenz zur Regierungsbilanz 2016/17: Klubobmann Franz
Hitzl, Stadtrat Gerhard Fritz, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Stadtrat
Ernst Pechlaner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stadtrat Franz X.
Gruber, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Klubobmann Lucas Krackl,
Stadtrat Andreas Wanker, Klubobfrau Uschi Schwarzl (v. l.)
Gemeinsam
viel vorangebracht
Einen Monat vor der Gemeinderatswahl bilanzierte
die Innsbrucker Stadtregierung über die gemeinsamen
Arbeitsjahre. Seit 16. Mai 2012 arbeitete sie in der
aktuellen Periode zusammen.
18 INNSBRUCK INFORMIERTInnsbruck in den vergangenen Jahren vo-
rangetrieben bzw. abgeschlossen hat. So
wurden z. B. die Straßen- und Regional-
bahn, die größte Wohnbauoffensive seit
den Olympischen Spielen, der Masterplan
für das Areal Campagne Reichenau, die
neue Kletterhalle am Sillside, der Ausbau
der Kinderbetreuung, eine SeniorInnen-
wohnheimoffensive, die neue Patscher-
kofelbahn, das Haus der Musik Innsbruck
und die Stadtbibliothek in der Amraser
Straße auf den Weg gebracht.
Die Leistungsbilanz kann sich sehen las-
sen: Nimmt man allein die Anzahl der Sit-
zungen, kommt die Innsbrucker Stadtre-
gierung seit 2012 auf 239 Stadtsenats-
und 69 Gemeinderatssitzungen. Sehr
intensiv war die Arbeit im Stadtsenat im
Jahr 2016: 47 Sitzungen, inklusive der er-
weiterten Stadtsenatssitzungen, waren
am Ende des Jahres die Bilanz. Auch im
Gemeinderat, dem im eigenen Wirkungs-
© V. LERCHER
bereich obersten beschließenden Organ
der Landeshauptstadt, gab es ein beson-
ders intensives Jahr: 2013 fanden insge-
samt 16 Sitzungen, davon fünf Sondersit-
zungen, statt. Darunter befand sich auch
S
die Sitzung zur „Investitionsstrategie und
eit Ende 2015 besteht die Stadt- der teils sehr unterschiedlichen Positio- dem Masterplan Bergbahnen Innsbruck“.
regierung aus sieben Mitglie- nen der regierenden Fraktionen konnten „Die gute Zusammenarbeit spiegelte sich
dern und einer Koalition aus rund 90 Prozent aller Beschlüsse einstim- auch bei Entscheidungen außerhalb des ,
„Für Innsbruck“, Grünen, SPÖ mig gefasst werden“, betonte Bürgermeis-
und ÖVP. Die Basis aller Entscheidungen terin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.
und Beschlüsse bildete das 2012 festge- In der Präambel des Arbeitsübereinkom-
legte Arbeitsübereinkommen, das abge- mens legte sich die Innsbrucker Stadtre-
arbeitet wurde. gierung 2012 darauf fest, die Zusammen-
arbeit stets am Wohl der InnsbruckerIn-
Bürgermeisterin nen zu orientieren. Einig war man sich
Mag.a Christine Oppitz-Plörer außerdem darin, wechselseitige Weltan-
„Gemeinsam Verantwortung für die Tiroler schauungen zu akzeptieren, im Bewusst-
Landeshauptstadt zu übernehmen sowie sein der Verantwortung für Gemeinwe-
aktiv an der Gestaltung des Lebensrau- sen und Kommune zu handeln sowie das
mes für die Innsbruckerinnen und Inns- vorhandene Steuergeld gewissenhaft und
NER
brucker mitzuarbeiten, ist eine schöne sorgfältig zu verwalten und einzusetzen.
ERK AICH
und herausfordernde Aufgabe. Das Rin- Die Themen Nachhaltigkeit und Nutzen
© FOTOW
gen um gute Lösungen stand dabei immer für kommende Generationen standen bei
im Vordergrund, dennoch bedeutete das allen auf den Weg gebrachten Projekten
Bürgermeisterin
gemeinschaftliche Abarbeiten der großen sowie Initiativen im Vordergrund.
Themenstellungen wie Wohnen, Bildung Im Zentrum vieler Entscheidungen stan- Mag.a Christine Oppitz-Plörer
kulturelle Infrastruktur und Mobilität für den gemeinsam mit dem Bund und dem
alle eine große Kraftanstrengung. Trotz Land Tirol Großprojekte, welche die Stadt
INNSBRUCK INFORMIERT 19Lebensraum Innsbruck
koalitionsfreien Raums wider. Die Alpen-
stadt Innsbruck ist heute mit einer viel-
fältigen, über alle Lebensbereiche hinweg
bestehenden und gut ausgebauten Infra-
struktur aufgestellt. Ein städtisches In-
vestitionsbudget von 95 Millionen Euro
im Jahr 2018, von dem abermals rund 95
Prozent in der Stadt bzw. Region bleiben
und Arbeitsplätze sichern, ist ein Index für
die Schlagkraft eines starken Wirtschafts-
standorts mit 100.000 Arbeitnehmerin- Vizebürgermeisterin
nen und Arbeitnehmern“, zeigt sich die
Mag.a Sonja Pitscheider
NER
Bürgermeisterin und Finanzreferentin
ERK AICH
vom eingeschlagenen Innsbrucker Weg
© FOTOW
überzeugt: „Zudem können wir im Bereich
der Beteiligungen auf eine Nettoinvestiti-
onssumme von 261 Millionen sowie einen
Umsatz von 582 Millionen Euro und damit Vizebürgermeisterin Diverse Platzgestaltungen sind fertigge-
eine 3,1 prozentige Steigerung zum Vor- Mag.a Sonja Pitscheider stellt bzw. in Arbeit. In Kooperation mit
jahr verweisen.“ Der Ausbau der Straßen- und Regional- den Pfarren Guter Hirte (Höttinger Au)
Neben dem Ausbau der Infrastruktur und bahn, das Elektromobilitätsprogramm und Wilten West wurden und werden
der positiven wirtschaftlichen Bilanz wur- der Stadt Innsbruck, geht in die letzte neue Begegnungsräume für Menschen
de das Thema Sicherheit für die Bürge- Etappe. 2017 konnte der Westast eröff- geschaffen. Ein großer Schritt ist auch
rInnen zunehmend relevant. Die Stadt net werden, die neue Brücke zwischen beim Kulturquartier am Rennweg/Univer-
Innsbruck hat sich in ihrem Zuständig- Reichenau und O-Dorf wurde errich- sitätsstraße gelungen. Dort werden nach
keitsbereich gemeinsam mit der Polizei tet und dient zukünftig FußgängerIn- der Fertigstellung des Hauses der Musik
mit Initiativen wie „Gemeinsam sicher in nen, RadfahrerInnen und den NutzerIn- Innsbruck mehr Bäume gepflanzt als es
Innsbruck“ für die Stärkung des subjekti- nen des öffentlichen Verkehrs. Die Vorar- vor dem Neubau gab.
ven Sicherheitsgefühls bei EinwohnerIn- beiten für 2018 gingen in der Reichenau
nen eingesetzt. und im O-Dorf zügig voran und konnten Vizebürgermeister
Auch national wie international mach- mittlerweile fortgesetzt werden. Das EU- Christoph Kaufmann
te Innsbruck in der vergangenen Regie- Projekt SINFONIA ist ebenfalls am Lau- Am ehemaligen WUB-Areal, das inzwi-
rungsperiode von sich reden. Im Mai 2016 fen. Die ersten Schul-bzw. Wohngebäu- schen Sillside genannt wird, ist in der
fand der Österreichische Städtetag statt. de sind im Monitoring und der SINFONIA- ablaufenden Regierungsperiode gemein-
Dabei konnte sich die Alpenhauptstadt Partner Innsbrucker Kommunalbetriebe sam mit dem Bund und dem Land Tirol
von ihrer besten Seite zeigen und den (IKB) konnte die Klärschlammtrocknung eine sportliche Oase entstanden. Sie ist
gegenseitigen Austausch der Kommunen fertigstellen. Dies ist für Vizebürgermeis- für alle InnsbruckerInnen offen. Am Are-
untereinander intensivieren. Mit der Wahl terin Mag.a Sonja Pitscheider ein wesent- al haben die neue Kletter- sowie die Ska-
von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer in den licher Punkt: „Mit der Überschussabwär- te- und Leichtathletikhalle eine moderne
Vorsitz des Finanzausschusses des Rates me kann das Seerestaurant, ,deck47‘ am Heimat bekommen. Seit Mitte 2017 sind
der Gemeinden und Regionen (RGRE) im Baggersee und das Hallenbad Olympi- alle drei Anlagen in Betrieb und werden
Dezember 2016 übernahm Innsbrucks sches Dorf, das bisher mit Gas angetrie- gut angenommen.
Stadtoberhaupt zudem ein internationa- ben wurde, geheizt werden. Der Rest wird Ein weiterer Zuständigkeitsbereich von
les Engagement. ins Fernwärmenetz eingespeist.“ Vizebürgermeister Christoph Kaufmann
20 INNSBRUCK INFORMIERTStadtrat
Mag. Gerhard Fritz
ist die Jugend. Eines der Neuerungen der bene Projekt im Stadtteilzentrum Wilten
vergangenen sechs Jahre ist die Entwick- in der Liebeneggstraße ein besonders ge-
lung und Einführung der „MyInnsbruck lungenes Beispiel dar. Dort entstanden
JugendCard“. Seit Sommer 2017 gibt es in den Obergeschoßen 17 barrierefreie,
das Angebot für Jugendliche im Alter von wohnbaugeförderte 2-Zimmerwohnun-
14 bis 18 Jahren, welches acht Euro pro gen mit Loggia bzw. Balkon.
Jahr kostet und Vergünstigungen in und
rund um Innsbruck beinhaltet. Genutzt Stadtrat Mag. Gerhard Fritz
werden kann die Karte bei Bildungs- und In der Stadtentwicklung geht es nicht nur
Sportangeboten, Kinobesuchen und so- um Bauten, sondern vorrangig um Men-
NER
ERK AICH
gar beim Einkaufsbummel. „Die MyInns- schen und ihr Zusammenleben. Dieses
© FOTOW
bruck Jugendcard weitet das Angebot des Ressort ist eng verzahnt mit vielen Ar-
bisher auf die Ferienzeit beschränkten beitsbereichen der Stadtverwaltung. Ein
‚Innsbrucker TeenXpress‘ aus. Die Jugend- Beispiel dafür ist die Entwicklung des
card kann ganzjährig benutzt werden und „Quartiermanagements“ bzw. von Stadt-
enthält interessante Angebote und Ver- teilzentren, welche die Stadtteile beleben
günstigungen“, erläuterte Vizebürger- und den sozialen Zusammenhalt fördern. bleme gar nicht erst brisant werden. In
meister Christoph Kaufmann. Anzuführen sind Projekte in Wilten, der diesem Zusammenhang möchte ich mich
Dem „Wohnen im Alter“ kommt in der Ge- Höttinger Au, in der Campagne Reiche- für die gute Zusammenarbeit mit den Re-
sellschaft ebenso eine zentrale Bedeu- nau und jetzt neu in Dreiheiligen-Kohl- gierungskolleginnen und -kollegen, aber
tung zu. SeniorInnenwohnen ist eines statt. Dort wirkten das Referat Stadtent- auch für die ressortübergreifende Koope-
der großen Themen unserer Zeit. Für ak- wicklung, die Integrationsstelle, die Sozi- ration der verschiedenen Ämter und den
tive SeniorInnen ist die zentrale Lage ein alplanung und die Innsbrucker Sozialen ISD bedanken“, erklärte Stadtrat Mag. Ger-
wichtiger Parameter für die Wohn- und Dienste (ISD) zusammen. „Solche Einrich- hard Fritz.
Lebensqualität. In diesem Zusammen- tungen kosten natürlich auch etwas, aber Die Bearbeitung der vielen Stellungnah-
hang stellt das im Februar 2017 überge- es ist gut investiertes Geld, damit Pro- men zum ÖROKO 2.0. ist weit fortgeschrit-
ten. „Die Stadtplanung wird dem neuen
Gemeinderat gleich nach der Wahl we-
sentliche Entscheidungsgrundlagen für
die Finalisierung des zweiten Entwurfs
vorlegen, dann wird der neue Stadtent-
wicklungsausschuss in einer Klausurta-
gung ‚den Sack zu machen‘ können“ warf
Stadtrat Fritz einen Blick in die Zukunft
und führte weiter aus: „Wir haben in den
vergangenen sechs Jahren viele städti-
sche Grünanlagen ‚renoviert‘ und neu be-
Vizebürgermeister lebt – das ist die wesentliche Ergänzung
zur Schaffung von leistbarem Wohnraum
Christoph Kaufmann
ER
und eine Investition in Lebensqualität.“
MERLAND
Heuer wird der Gänsepark erneuert und
© T. CAM
die Planungen für die Grüngestaltung
rund um das Zeughaus und entlang der
Andechsstraße sind im Laufen. ,
INNSBRUCK INFORMIERT 21Lebensraum Innsbruck
nige Schulstandorte haben ganztägigen
verschränkten Unterricht. Einheitliche
Qualitätsstandards konnten in den Kin-
derbetreuungseinrichtungen eingeführt
werden. Die Schulsozialarbeit sowie der
„Breakfast-Club“, eine Initiative für gesun-
de Ernährung für Volksschulkinder, haben
sich etabliert.
Stadtrat Viele Kindergärten und Schulgebäude
Franz X. Gruber
CHNER
sind mittlerweile generalsaniert bzw.
WERK AI
modernisiert, die Polytechnische Schu-
© FOTO
le übersiedelte nach Hötting-West und
das Sonderpädagogische Zentrum in die
Schule am Inn, in der nun auch eine neue
Volksschule untergebracht ist. Die Förde-
Stadtrat Franz Xaver Gruber Hier haben wir durchgängig Projekte zur rungen für private Kinder-Betreuungsein-
Im Tourismus wurden in den letzten Umsetzung des Gefahrenzonenplans. Wir richtungen wurden mehr als vervierfacht
Jahren Rekordergebnisse erzielt: Allein investieren laufend in unsere städtischen und die Innsbrucker Bildungsstrategie auf
im Jahr 2017 verzeichnete Innsbruck Almen, um den Naherholungswert in und Schiene gebracht.
1.640.443 Nächtigungen mit einem Ge- um Innsbruck zu stärken. In Zukunft set- Doch nicht nur für die Jüngsten erreichte
samtumsatz von 502 Millionen Euro. Der zen wir auf ‚Plan i' – eine städtische Ko- die Regierung in der Vergangenheit eini-
Tourismus ist für unsere Stadt unverzicht- ordinationsstelle – um infrastrukturelle ges. Für die ältere Generation stehen neue
bar und Garant für Wertschöpfung und Überlegungen im Erholungs- und Natur- Wohn- und Pflegeheime (O-Dorf) zur Ver-
Arbeit. Durch konsequentes und behut- raum gemeinschaftlich zu steuern.“ fügung und die bestehenden (Pradl) wur-
sames Weiterentwickeln der alpin-urba- den saniert. Der Vorsorgeplan für ältere
nen Marke Innsbruck wird die Attraktivität Stadtrat Ernst Pechlaner Menschen ist erarbeitet und viele Emp-
gesichert und gestärkt. Großevents wa- In der Kinderbetreuung, der schulischen fehlungen sind bereits umgesetzt. Die in
ren unter anderem der Air & Style Contest, Nachmittags- sowie der Ferienbetreu- Österreich einmalige Pflegestation für
Crankworx und die Kletter-WM. Touristi- ung wurde viel bewegt. Der Gratiskin- Obdachlose wurde errichtet. Zahlreiche
sches Highlight in diesem Jahr ist sicher- dergarten wurde eingeführt, neue Kin- Sozialvereine haben nunmehr indexan-
lich die UCI Straßenrad-WM. dergärten und Krippen eröffnet. Fast alle gepasste Dreijahresverträge und im So-
„Mit dem monatlichen Sicherheits-Jour- Pflichtschulen verfügen über ein Tages- zialamt die Kundenfreundlichkeit durch
Fixe, der Verlängerung des Sicherheitspa- heim, ein flächendeckendes Mittagstisch- Umbauten und einen Personalausbau
kets und der Intensivierung unseres Pro- Angebot ist vorhanden und in allen Feri- erhöht. „Die Sozialplanung mit einer Ko-
jekts ‚Miteinander in Innsbruck‘ im Be- enzeiten wird Betreuung angeboten. Ei- ordinationsstelle für Sozial- und Gesell-
reich der Rechts- und Wertevermittlung
für AsylwerberInnen wurden zentrale und
notwendige Maßnahmen weitergeführt.
Die Anzahl der Flüchtlinge hat zudem
stark abgenommen und sich die Situa-
tion im Allgemeinen beruhigt. Wir müs-
sen aber auch in Zukunft dafür Sorge tra-
gen, dass ein geordnetes Zusammenle-
ben stattfindet und die Akzeptanz unserer
Werte eingefordert wird“, erklärte Stadtrat
Franz Xaver Gruber und führt weiter aus:
„Die Schutzwaldbewirtschaftung ist ne-
Stadtrat
ben der ständigen Wegesanierung im Be- Ernst Pechlaner
NER
ERK AICH
reich Naturraum und Forst aktueller denn
© FOTOW
je, um die Sicherheit in unseren Wäldern
und auf unseren Bergen zu gewährleisten.
22 INNSBRUCK INFORMIERTheiten geschaffen wurden. Durch Bau-
projekte in der Premstraße sowie dem
Sillblock entstanden weitere 194 neue
Wohnungen – um nur einige der umge-
Stadtrat setzten Projekte zu nennen.
Andreas Wanker Damit man mit dem großen Wachstum
NER
ERK AICH
der Landeshauptstadt Innsbruck zuran-
© FOTOW
de kommt, werden auch in Zukunft zahl-
reiche Wohnbauprojekte umgesetzt. „Mit
der Planung sowie den bereits im Bau
befindlichen Projekten wurde Vorsor-
schaftsprojekte wurde eingerichtet und gierung in der vergangenen Funktionspe- ge geleistet, dass die Wohnbauoffensive
Innsbruck entwickelte sich zur ersten RO- riode nicht nur erreichen, sondern sogar auch in der nächsten Funktionsperiode
MACT-Stadt Österreichs“, ist Stadtrat Ernst übertreffen“, zeigte sich Wohnungsstadt- auf Hochtouren weitergeht. Ein solcher
Pechlaner besonders stolz. rat Andreas Wanker zufrieden. Kraftakt ist bzw. war erforderlich, um das
Als ein erfolgreicher Teil dieser Wohn- leistbare Wohnen in Innsbruck weiterhin
Stadtrat Andreas Wanker bauoffensive kann das neue Stadtteil- zu garantieren“, betonte Stadtrat Andre-
„Dank der größten Wohnbauoffensive zentrum St. Paulus genannt werden. Dort as Wanker. Beispiele dafür sind der zwei-
seit den Olympischen Spielen konnten wurden seitens der Neuen Heimat Tirol 70 te Bauabschnitt Pradl Ost, das Zeughaus-
wir mit rund 2.250 umgesetzten sowie in Mietwohnungen errichtet. Ein Meilenstein areal sowie Campagne Reichenau. Allein
Bau bzw. Planung befindlichen geförder- der bisherigen Wohnbauoffensive war der durch die Realisierung des letztgenann-
ten Wohnungen die Zielvorgabe gemäß erste Bauabschnitt in Pradl-Ost, mit des- ten Projekts sollen knapp 1.000 zusätzli-
dem Arbeitsübereinkommen der Stadtre- sen Umsetzung insgesamt 145 Wohnein- che Wohnungen entstehen. KR
w a-d
i-h
w i.
e
w at
.
sehr, sehr, sehr lång!
BATTERIEAKTION
FÜR HÖRGERÄTE
NIMM 3
ZAHL 2
Tiroler Familienbetrieb Innsbruck · Hall · Telfs · Imst · Schwaz · Wörgl
SEIT ÜBER 30 JAHREN IHR TIROLER HÖR AKUSTIK-SPEZIALISTNSBRUCK
© STADT IN
Neuerungen des Parkraumkonzeptes
A
m 05. Mai 2014 trat mit der 90-Mi- Preise sollen langfristig das Stadtgebiet zehn Anwohnerparkkarten 42 Stellplät-
nuten-Zone in der Innsbrucker In- entlasten. Seither wird das Konzept jähr- ze für BesucherInnen zur Verfügung. Die
nenstadt die erste Regelung des lich von ExpertInnen der Stadt Innsbruck Parkraumbewirtschaftung wird in dieser
vom Innsbrucker Gemeinderat beschlos- evaluiert. Dies ist ein sinnvolles Instru- Parkzone täglich von 09:00 bis 19:00 Uhr
senen neuen Parkraumkonzepts in Kraft. ment, um die Parkraumbewirtschaftung gelten. Die Höhe der Parkabgabe beträgt
Vereinfachte Zonen und einheitliche nachträglich zu optimieren. 70 Cent pro halber Stunde Parkdauer,
maximal sieben Euro pro Kalendertag.
Wasserstoff-Fahrzeuge von
Parkabgabepflicht befreit Änderung der Zonengrenzen
Seit 15. März 2018 sind in Innsbruck In der bestehenden Parkzone R ändern
neben den bereits schon von der Park- sich ab 02. Mai die Zonengrenzen und
abgabepflicht befreiten Fahrzeugen mit in den folgenden Straßenabschnitten
rein elektrischem Antrieb (Batterie-Elek- findet keine Parkraumbewirtschaftung
trofahrzeuge) auch Fahrzeuge mit Was- mehr statt: Der Lange Weg (Abschnitt
serstoff-Brennstoffzellenantrieb von der zwischen der Andechsstraße und der
Parkgebühr befreit. In den Innsbrucker Valiergasse) sowie die Andechsstraße
Kurzparkzonen unterliegen Elektro- und (Abschnitt zwischen der Gumppstraße
Wasserstofffahrzeuge aber weiterhin der und dem Langen Weg). Der Bewirtschaf-
verordneten Höchstparkdauer (entweder tungszeitraum, werktags, Montag bis
90 oder 180 Minuten), sodass beim Par- Freitag von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr und
ken in Kurzparkzonen zum Nachweis die die Höhe der Parkabgabe bleiben in der
Anbringung einer Parkuhr im Fahrzeug Zone R unverändert.
erforderlich ist.
Medi Trans Tirol Parkraumbewirtschaftung
Neuerungen beim Tivoli
Ab 01. September wird der Bewirtschaf-
Pflegehilfsmittelverleih
beim Schloss Ambras tungszeitraum in der Parkzone N (Tivoli,
Infos: 0810 100 144 Die Parkzone W (Zufahrtsstraße zum Olympiaworld) geändert. Vom 01. Sep-
Schloss Ambras) wird ab 03. April ana- tember bis 30. April jeden Jahres gilt die
log zu den bereits bewirtschafteten neue Regelung nur werktags, Montag bis
Gebieten im Nahbereich von Freizeit- Freitag von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr (70
einrichtungen, wie dem Alpenzoo und Cent pro halber Stunde Parkdauer, ma-
dem Schwimmbad Tivoli, eingeführt. ximal sieben Euro pro Kalendertag). Von
Insgesamt stehen nach Einführung der 01. Mai bis 31. August jedes Jahres ist die
Regelung und abzüglich der möglichen Gebühr täglich zu entrichten. MF
24 INNSBRUCK INFORMIERTDie Fraktionen im Gemeinderat
D ie Themenvorgabe erfolgt durch die Gemeinde-
ratsfraktionen nach dem Muster der „Aktuellen
Stunde“. Dabei wird ein vorgeschlagenes Thema von
stadtpolitischer Bedeutung debattiert. Lesen Sie in
dieser Ausgabe die Meinungen der Fraktionen zum
Thema „Cash macht fesch? Organisieren wir Jobs, die
sich lohnen, fair aufgestellt im leistbaren Wohnen!!“.
Die Themenwahl erfolgte durch PIRAT für die Ge-
meinderatssitzung am Donnerstag, 22. März 2018.
Seien Sie beim nächsten Gemeinderat am Donners-
tag, 26. April 2018, ab 15:00 Uhr, im Plenarsaal (Rat-
haus 6. Stock) dabei. Die „Aktuelle Stunde“ wird ab
© V. LERCHER
ca. 15:00 Uhr live auf FREIRAD (105,9 MHz im Groß-
raum Innsbruck) übertragen.
ÖVP INNSBRUCK
Junge müssen sich in Innsbruck eine Existenz aufbauen können
W ohnen muss in Innsbruck wieder
leistbar werden – in Eigentum und
Miete. Viele junge Innsbrucker Familien
men umsetzen, die dem stark überhitzen
Wohnungsmarkt entgegenwirken. Dazu
gehören vor allem auch neue Studenten-
ziehen aus der Stadt weg, weil es oft nicht heimplätze und ein neuer Wohncampus.
mehr möglich ist, sich in der Landeshaupt- Wir müssen ein ausreichendes Angebot für
stadt etwas aufzubauen. Die Volkspartei alle unterschiedlichen Wohnbedürfnisse
wird mit einem neuen Schwerpunkt auf ge- schaffen. Eines steht völlig außer Diskussi-
fördertes Eigentum gezielt der Stadtflucht on: In Innsbruck darf es keine Spekulation Ihr
des Mittelstandes entgegenwirken. mit dem Grundbedürfnis Wohnen geben. Stadtrat Franz X. Gruber
Zugleich müssen wir aber auch weiterhin ÖVP-Stadtparteiobmann
neuen Wohnraum für die Innsbruckerin- www.innsbrucker-vp.at
nen und Innsbrucker schaffen – aber mit
Augenmaß! Und wir werden alle Maßnah-
CHRISTINE OPPITZ-PLÖRER – FÜR INNSBRUCK
Innsbruck steht auf solidem Fundament!
G esunde Finanzen und nachhaltige In-
vestitionen sind das Fundament für un-
sere gute Stadtentwicklung. Innsbruck hat
nen Arbeitsplatz finden. Unsere Stadt ist da-
mit „Arbeitsplatz-Kaiser“ in Österreich und
sichert so maßgeblich den sozialen Frieden
die niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung in Ös- in der Region.
terreich und das bei zahlreichen Infrastruk-
turprojekten die in der vergangenen Perio- Weiter denken als eine Partei
de mit Land und Bund abgewickelt wurden. Gemeinsam wollen wir mit allen konstruk-
Intensive Phasen öffentlicher Investitionen tiven Kräften am sicheren und erfolgrei- Herzlichst Ihre
Christine Oppitz-Plörer
durch die Stadt und ihrer Beteiligungen tra- chen Weg für Innsbruck weiterbauen. Unter
Bürgermeisterin der
gen so wie die privaten Investitionen zu ei- dem Motto „Innsbruck leben“ wollen wir die Landeshauptstadt Innsbruck
nem florierenden Wirtschaftsstandort bei. nächsten sechs Jahre vor allem dazu nutzen, Liste FÜR INNSBRUCK
Erstmals in der Geschichte werden 100.000 die hohe Lebensqualität unserer schönen
Beschäftigte in der Landeshauptstadt ei- Landeshauptstadt weiter auszubauen.
INNSBRUCK INFORMIERT 25Sie können auch lesen