Innsbrucks Straßen und Gassen erklingen - Innsbruck Informiert
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AUSGABE AUGUST 2017 | WWW.IBKINFO.AT
ÖSTERREICHISCHE POST AG | 3112 ST. PÖLTEN | RM 00A020002 K | RETOUREN AN: POSTFACH 555 1008 WIEN
Lebensraum
Eine musikalische
Heimat wächst
Seite 6
Innsbrucks Stadtleben
Olympische Spiele:
Straßen und Studie präsentiert
Seite 44
Gassen erklingen
Stadtgeschichte
Sammler aus
Leidenschaft
Seite 5820%
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5.000 Dienstleister für Ihre Anliegen und
tägliche Versorgung im Einsatz
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Visitenkarten des Stadtmagistrats und
der städtischen Beteiligungsgesellschaften! 1.583 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitar-
beiter sind im Magistrat für verschiedenste Fragen und Anliegen quer durch alle Lebensfelder
für Sie tätig. Für die täglichen Versorgungsleistungen – wie beispielsweise die Wasser- und
Stromversorgung, die Betreuung unserer älteren MitbürgerInnen in Wohn- und Pflegehei-
men, die Schaffung von Wohnraum, die Sanierung von Schulen, Kindergärten und Tageshor-
ten, die Abwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs und vieles mehr – zeichnen über
NER
3.500 MitarbeiterInnen in den Beteiligungsgesellschaften verantwortlich. Sie geben täglich
ERK AICH
ihr Bestes für die Lebensqualität der Innsbrucker Bevölkerung.
© FOTOW
106 MitarbeiterInnen mit Behinderung sind ein wertvoller Teil unseres Magistrats-
teams. Wir wollen auch in Zukunft diese vorbildliche Praxis bei der Einstellung von Menschen
mit Behinderung fortführen.
90 Ferialkräfte und 20 Lehrlinge sind zudem in unserem „Ausbildungsbetrieb“ tätig.
Die Stadt Innsbruck darf sich „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“ nennen.
Danke – Ich bedanke mich bei den MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck und der Beteiligungs-
gesellschaften. Ich gebe die Zufriedenheit mit dem städtischen Service, das von den BürgerInnen
bei den Stadtteiltagen kommuniziert wurde, gerne an unsere „Dienstleister“ weiter.
Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, Ihnen danke ich für die viele positiven
Rückmeldungen und wünsche Ihnen einen schönen August in Innsbruck!
Ihre
Mag.a Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck
Lebensraum Innsbruck Stadtleben Rathausmitteilungen
Themen des Monats . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Veranstaltungskalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Geburten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Entwicklung der Kulturbaustelle . . . . . . . . . . . . .6 Ausstellungskalender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Eheschließungen/Verpartnerungen . . . . . . . . 53
Mehr Platz für Sport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Festwochen der Alten Musik . . . . . . . . . . . . . . 34 Sterbefälle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Wettbewerbe der Architektur . . . . . . . . . . . . . . 16 Schulstarthilfe und Kindergeld Plus . . . . . . . . 40 Bebauungspläne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
Wandern zwischen Bäumen . . . . . . . . . . . . . . . 18 Stadtquiz: Olympische Spiele . . . . . . . . . . . . . 42
Vernissage der (Hobby-)KünstlerInnen . . . . . 22 Olympische Spiele 2026 . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Stadtgeschichte
Blitzlichter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 Erzherzog Ferdinand II. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 58
Politik & Stadtverwaltung Innsbruck vor 100 Jahren . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Aus dem Stadtsenat . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Innsbruck gratuliert
Standpunkte & Fraktionen . . . . . . . . . . . . . . . . 25 Hochzeitsjubiläen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48 Not- & Wochenenddienste . . . . . . . . . . . . . . . . 62
INNSBRUCK INFORMIERT 3Lebensraum
Gartenbau …
Sechs Lehrlinge der Stadt Innsbruck zeigen ihr Können: Sie ab-
solvieren derzeit ihre Ausbildung in den Lehrberufen Gartenbau-
GärtnerIn sowie Garten- und GrünflächengestalterIn mit Schwer-
punkt LandschaftsgärtnerIn. Bei der Lehrbaustelle am Gelände
der städtischen Gärtnerei in der Trientlgasse bewiesen sie in den
vergangenen Wochen ihre planerisch-kreativen Fähigkeiten und
ihr handwerkliches Geschick. Unter der Anleitung des städtischen
© STADT INNSBRUCK
Gärtnermeisters und Lehrlingsausbildners Robert Mair und des
Landschaftsarchitekten Ricardo Leuschel boten sie fachgerechten
Gartenbau auf höchstem Niveau. AS
Freizeittipps …
Mit „Innsbruck informiert“ durch den August: Ein prall gefüllter Som-
merkalender verrät auf unserer Facebook-Seite, was den Sommer
in Innsbruck noch schöner macht. Von Veranstaltungstipps über
sportliche Vergnügungen für Jung, Alt und Familien bis hin zu Wis-
senswertem zum Thema Sommer – unser Kalender hält jede Menge
Überraschungen und manch tolle Preise bereit:
… des
www.facebook.com/ibkinfo LI
© A. AISTLEITNER
© MORITZ LIEBHABER/KVÖ
Technik …
Sauberkeit wird in Innsbruck großgeschrie-
ben. Damit die Stadt zukünftig noch sauberer
ist, wurden insgesamt zwölf „smarte“ Müll Sportveranstaltung …
kübel angeschafft. Der Abfall wird darin durch
eine integrierte Presse auf ein Siebtel reduziert, Vom 30. August bis zum 10. September finden in Inns-
die benötigte Energie gewinnen die Container bruck die Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften
aus Solarenergie. Vizebürgermeister Christoph im Lead, Bouldern, Speed sowie erstmals im olym-
Kaufmann und Josef Mühlmann, Vorstand des pischen Kombinationsmodus statt. Alle österreichi-
Amts für Straßenbetrieb, präsentierten im Juli schen Nachwuchshoffnungen freuen sich auf ihr
gemeinsam die neuen, intelligenten Müllkübel Heimspiel im neuen Kletterzentrum Innsbruck. Dort
in der Maria-Theresien-Straße. DH können bis zu 2.000 ZuschauerInnen dabei sein.
Der Eintritt ist bei allen Wettkämpfen frei. Mehr
dazu: ywch.austriaclimbing.com
4 INNSBRUCK INFORMIERTIdee …
Helga Toetsch gab der „Innsbruck
informiert“-Redaktion den Tipp für
das aktuelle Titelfoto. Umgesetzt wurde er
von unserer Redakteurin Veronika Lercher.
Ideen und Vorschläge für die Gestaltung der
Titelseite können gerne per E-Mail an
post.kommunikation.medien@innsbruck.gv.at
eingebracht werden.
Köpfe ...
Mag.a Christina Krenmayr
Mit 01. September 2017 übernimmt
Christina Krenmayr die Leitung des
Monats
Referats Stadtbücherei. Sie arbeitet seit
1998 in der Stadtbücherei und war als
stellvertretende Leiterin maßgeblich an
der Planung der neuen Stadtbibliothek be-
teiligt. Diese wird Ende 2018 in der Amraser
Straße eröffnet. Am neuen Standort soll ein
modernes Bibliothekskonzept umgesetzt
MAYR
werden. Die künftige Leiterin freut sich auf
© C. KREN
diese spannenden neuen Aufgaben.
Ranking … Mag. Wolfgang Laubichler
Ab September übernimmt Wolfgang
Innsbruck ist ein beliebter Laubichler die Leitung des Hauses der
Standort für Unternehmen. Musik Innsbruck. Der gebürtige Salzburger
Jedes Jahr erscheint ein Ran- wurde im Mai als Leiter des Kulturbaus
king der „Top 500“-Betriebe in ausgewählt. Er studierte am Mozarteum
Tirol vom Wirtschaftsmagazin in Salzburg sowie an der Universität Linz.
„eco.nova“, in dem sich auch in Wertvolle praktische Erfahrungen konnte er
diesem Jahr wieder städtische bereits bei der Salzburger Biennale sowie als
HLER
Betriebe finden. Zwei Betei- Intendant des Stuttgarter Kammerorchesters
© LAUBIC
ligungen der Stadt Innsbruck sammeln. DH
haben es sogar unter die ers-
ten 100 geschafft: Die Inns-
brucker Kommunalbetriebe
AG (IKB) belegen den 37. Platz,
die Neue Heimat Tirol (NHT) Selina Strassegger, Manuel
den 55. Insgesamt haben es Schwaiger und Manuel Kiefer
neun städtische Beteiligungen Drei Lehrlinge des Stadtmagistrats
in das Ranking geschafft. DH hatten vor Kurzem Grund zur Freude: Sie
erbrachten beim Landes-Lehrlingswettbe-
ER
werb für Büro ausgezeichnete Leistungen
K/ERHART
und erhielten Abzeichen. Selina Strassegger
INNSBRUC
und Manuel Schwaiger (M.) durften jeweils
eines in Gold mit nach Hause nehmen, Manuel
© STADT
Kiefer eines in Silber. DHHaus der Musik Innsbruck:
Innsbrucks zukunftsträchtigstes
Kulturprojekt
Innsbruck ist Tirols Kulturhauptstadt. Zehn Jahre nach den ersten Ideen
wird das Haus der Musik Innsbruck, das im Herbst 2018 seine Pforten öffnet,
das Angebot auf dem Kultursektor nochmals wesentlich erweitern.
I
m Quartier zwischen Landestheater cker Architekten Erich Strolz geplantes schaften, Mozarteum und ein gemein-
und Hofburg schafft die Innsbrucker modernes Haus für Musik und Theater sames Kompaktarchiv bekommen ihren
Immobiliengesellschaft (IIG) mit Mit- verwirklicht. Ein großer Veranstaltungs- Platz. Zusätzlich stehen Räume für das
teln der Stadt Innsbruck, des Landes Tirol und Probesaal für rund 550 Personen für Tiroler Landeskonservatorium und das
und des Bundes ein Zentrum für Musik, das Tiroler Symphonieorchester sowie Institut für Musikwissenschaft sowie die
das unterschiedliche musikalische Initia- kleinere Säle und Verwaltungs-, Übungs- Landesvereine Sängerbund, Volksmusik
tiven unter einem Dach zusammenführt. räume bzw. ein Instrumentendepot ent- verein und Blasmusikverband bereit.
Insgesamt zehn verschiedene NutzerIn- stehen dort.
nen (inklusive Gastronomie) werden in Für die Kammerspiele des Tiroler Lan Haus der Musik Innsbruck
das Haus der Musik einziehen. destheaters sind eine Bühne mit Zu- im Zeitplan
Mit einem Auftragsvolumen von ca. 58 schauerraum, ein Bühnenturm, eine Black Die Kammerspiele sind die ersten Nut-
Mio. Euro wird am Standort der ehema- Box, Garderoben und Werkstätten ge- zer, die ins Haus der Musik einziehen
ligen Stadtsäle in direkter Nachbarschaft plant. Auch eine Gemeinschaftsbibliothek dürfen. Die IIG geht davon aus, dass die
zu historischen Bauten ein vom Innsbru- für Landeskonservatorium, Musikwissen- ausführenden Firmen für die Bühnen-
6 INNSBRUCK INFORMIERTBaum wird entfernt – im Gegenteil, es sönlichen Gesprächen stand auch ein ge-
sollen weitere hinzukommen. meinsamer Rundgang durch die Baustel-
le des Hauses der Musik Innsbruck auf
Leitung festgelegt: Wolfgang dem Programm.
Laubichler wird Direktor Laubichler zeigte sich dabei von Inns-
Ende Juni hatten nicht nur Landeshaupt- bruck und seiner künftigen Arbeitsstätte
mann Günther Platter, Kulturlandesrätin begeistert: „Das Projekt Haus der Musik
Dr.in Beate Palfrader und Bürgermeiste- Innsbruck ist für mich etwas Einmali-
rin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, son- ges. Ich bin gewohnt mit unterschiedli-
dern auch die zukünftigen NutzerInnen chen Nutzer- und Nutzerinnengruppen
die Gelegenheit, den im Mai ausgewähl- zu arbeiten und sehe große Potenziale.
ten neuen Leiter des Kulturbaus, Mag. Für die Vision eines Miteinanders in die-
© V. LERCHER
Wolfgang Laubichler, kennenzulernen. sem Haus werde ich mich sehr engagie-
Gastgeber war das Tiroler Landesthea- ren. Das Haus der Musik soll etwas sein,
ter mit Intendant Johannes Reitmeier auf das die Menschen in Innsbruck stolz
Landeshauptmann Platter und Bürgermeisterin und Direktor Dr. Markus Lutz. Neben per- sind“, betonte er. KR
Oppitz-Plörer besichtigten mit dem neuen Di-
rektor Laubichler, Landesrätin Palfrader und den
NutzerInnen den Baufortschritt.
maschinerie und Stahlbau bis April 2018
ihre Arbeiten abschließen können und
Drei Fragen an ...
NER
ERK AICH
bis zu diesem Zeitpunkt der Probebe-
trieb aufgenommen werden kann. Die
© FOTOW
Eröffnung des Hauses der Musik Inns- Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer
bruck wird Anfang Oktober 2018 statt-
finden. Im Rahmen des traditionellen
Theaterfestes des Tiroler Landesthea- 1. Innsbruck ist eine Stadt der Kultur. Welche Argumente
fallen Ihnen spontan dazu ein?
ters wird das Haus der Musik einen „Tag Ich möchte die vielen kleinen Kulturangebote zahlreicher Veran-
der offenen Tür“ erleben. stalterInnen hervorheben, die das Kulturleben bereichern. Auch
Auch in Sachen Vorplatzgestaltung geht das Haus der Musik Innsbruck, das die kulturelle Infrastruktur
es voran. Nach einem Workshop mit dem in der Landeshauptstadt zusätzlich beleben wird. Neu ist das
Innsbrucker Gestaltungsbeirat, bei dem Konzept, dass sich viele NutzerInnen eine Heimat teilen und damit
die städtebaulichen Anforderungen de- automatisch Synergien entstehen.
finiert wurden, wird vom städtischen
Tiefbauamt nun die Detailplanung wei-
tergeführt. Fest steht, dass am Platz die
2. Wie ist der Kulturbegriff in der Landeshauptstadt
angelegt?
Das Kulturamt der Stadt Innsbruck ist Partner für alle Kulturver-
technischen Voraussetzungen geschaf- eine und Institutionen. Als Kulturreferentin geht es mir darum,
fen werden, um auch Außenveranstal- einen breiten Kulturbegriff zuzulassen. Schon allein dieser Ansatz
tungen zuzulassen. Neben Strom- wird zeugt für mich von Kultur. Aus meiner Erfahrung kann ich den oft
es auch Wasseranschlüsse geben. zitierten Satz „Kultur als Kitt der Gesellschaft“ nur unterschreiben.
Festgelegt ist nun auch der Standplatz Ein wichtiger Ansatzpunkt dabei ist das breit angelegte Fördern
des Leopoldsbrunnens. Er wird nicht von jungen Künstlerinnen und Künstlern.
weit entfernt vom früheren Standort in
der Nähe der Blutbuche seinen optima-
len Standplatz vor dem Haus der Musik
3. Dies alles geht natürlich nicht ohne finanzielle Mittel.
Wie ist die Stadt im Kulturbereich aufgestellt?
wiederfinden. Die Wiederaufstellung des Im Subventionsbereich hat das Kulturamt freie Mittel in der Höhe
renovierten Brunnens erfolgt im Herbst von 2,46 Millionen Euro zur Verfügung. Inkludiert sind darin unter
anderem die Förderungen für öffentliche Privatbüchereien, der
2017. Die Oberfläche wird im Frühjahr
Innsbrucker Kultursommer, das Volkshaus Innsbruck, die Förder-
und Sommer 2018 gestaltet. Eines kann
vereinbarungen oder auch die stadt_potenziale. Dazu kommen
aber bereits heute berichtet werden: Kein noch die Mittel für die Musikschule, die Festwochen der Alten
Musik sowie für das Tiroler Landestheater.Lebensraum Innsbruck
Welches Sommerangebot in
Innsbruck schätzen Sie?
„Innsbruck hat einen wunderschönen, histo-
rischen Altstadtkern und wird belebt durch
Veranstaltungen wie Konzerte und Märkte.
Jahrhunderte alte Häuser werden mit neuen
„Mit dem Kulturangebot
Einflüssen in Einklang gebracht.“
von Innsbruck bin ich noch
Rudolf Loferer, 29
nicht sehr vertraut, aber
die Stadt hat wunderschöne
Kirchen zum Bewundern.“
Petra Dallagiovanna, 19
„Nicht nur Kinos und Pubs hat
Innsbruck zu bieten. Am besten ge-
fallen mir die Sehenswürdigkeiten,
womit die Stadt glänzen kann.“ „Obwohl die Stadt vieles zu bieten
Simon Scherl, 26 hat, gefallen mir die Konzerte im
Congress am besten.“
Sabrina Stocker, 27
Haben Sie Lust auf Kultur?
Der Innsbrucker Kultursommer und weitere Veranstaltungen haben
heuer wieder Historisches, Buntes und Internationales zu bieten.
Weitere Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten 29 bis 37 sowie
© KHM-MUSEUMSVERBAND, SALCHER, DANIEL JAROSCH, STADT INNSBRUCK, JUGENDLAND
im Veranstaltungskalender und online unter www.altemusik.at
oder www.kultur-sommer.at.
01. und 08. August 10. August 13. August
Ambraser Eröffnung der Festwochen Festtag für Ferdinand II.
Schlosskonzerte der Alten Musik
8 INNSBRUCK INFORMIERT6 Karten
vergibt „Innsbruck informiert“ heuer wieder beim Gewinnspiel
zu den Innsbrucker Festwochen. Die ersten drei AnruferInnen,
die am Mittwoch, 02. August, von 11:00 bis 11:15 Uhr unter der
Hotline +43 512 5360 4327 durchkommen und die Gewinn-
frage richtig beantworten, erhalten je zwei Karten für die
Eröffnung der Festwochen der Alten Musik am 10. August um
10:30 Uhr auf Schloss Ambras.
Die Gewinnfrage lautet:
Welcher einflussreiche Komponist wurde vor 450 Jahren
geboren, führte die von den Florentinern kurz vor der Jahr-
hundertwende als neue musikalische Form entwickelte
Oper zu ihrem ersten Höhepunkt und komponierte unter
anderem „Il ritorno d’Ulisse in patria“?
„Die Nordkettenbahn ist das
Tollste in Innsbruck. Oben kann
man sich jeden Tag auf eine andere
Weise sportlich betätigen.“
Giulietta Constantini, 25
„Hier findet man reichlich
Outdoor-Angebote. Skifahren
ist nicht mein Fall. Mir persönlich
gefallen die Klettermöglichkeiten
am besten.“ „Da ich sehr sportlich bin,
Johanna Lerchbaumer, 24 gefällt mir vor allem das
Outdoor-Programm. Meine
BL (7)
Favoriten sind die Kletterhalle
/A. WAI
und die Skigebiete.“
© J. KÖLL
Nelly Hoppe, 22
15. August 11., 17. und 25. August 27. August bis 03. September
Renaissance-Fest Lunchkonzerte Musical der Open Air Kino
auf Schloss Ambras im Hofgarten Jugendland-Künstler- im Zeughaus
(Eintritt frei) (Eintritt frei) kinder (Ferienzug)
INNSBRUCK INFORMIERT 9© J. KÖLL
In den Innsbrucker Schulen wird auch in den Ferien fleißig gearbeitet:
Es werden die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr getroffen.
Im Sommer herrscht Hochbetrieb
in Innsbrucker Schulen
In den Innsbrucker Pflichtschulen werden derzeit rund 6.400 SchülerInnen betreut.
Während diese die Sommerferien genießen, haben die MitarbeiterInnen des Amts Schule
und Bildung mit Amtsvorstand Werner Leithmayer alle Hände voll zu tun.
Z
urzeit verschwenden Innsbrucks raturen und Neueinrichtungen erledigen tail: „Die Stadt Innsbruck ist als Schuler-
SchülerInnen wohl kaum einen Ge- wir mithilfe unserer Systempartnerin, der halterin verantwortlich für die Gebäude
danken an die Schule, doch die Mit- Innsbrucker Immobiliengesellschaft“, be- und die Einrichtung, aber nicht für das pä-
arbeiterInnen des Amts für Schule und Bil- schreibt Leithmayer die gute Zusammen- dagogische Personal. Das Land Tirol wie-
dung bereiten sich schon wieder auf den arbeit. Auch die Innsbrucker Kommunal- derum ist für die Software zuständig, also
bevorstehenden Schulbeginn im Herbst betriebe (IKB) AG ist eine verlässliche für die Schulleiterinnen und -leiter sowie
vor. „Wir haben ein vielfältiges und gro- Partnerin. die Pädagoginnen und Pädagogen.“
ßes Aufgabengebiet. Die schulfreien Mo- Das städtische Schulamt ist laufend im
nate werden genutzt, um beispielsweise Ganztägige Versorgung täglichen Kontakt mit den SchulleiterIn-
die Schulgebäude von Grund auf zu reini- Die Einrichtungs- und Investitionsmaß- nen, die das Bindeglied zu Eltern und Leh-
gen“, zählt Leithmayer auf. nahmen sowie die Koordination des nicht rerInnen sind. SAKU
Besonders die Schulwarte und das Reini- pädagogischen Personals und die Über-
gungspersonal, organisiert von der Inns- wachung der Schulobjekte beschäftigen
brucker Immobiliengesellschaft, sind im das Amt nicht nur in den Sommermona-
Juli und August gefordert, denn dafür ten. Vielmehr halten diese Themenberei-
müssen unter anderem alle beweglichen che sowie die Infrastrukturausstattungen,
Möbel aus sämtlichen Zimmern geräumt Budgetorganisation und Schulveranstal-
HER
© V. LERC
werden. „Je nach Größe des Gebäudes tungen ganzjährig Aufgaben für das Team
dauert dieser ‚Sommerputz‘ drei bis fünf vom Referat Schulverwaltung bereit.
Amt für Schule und Bildung
Wochen“, betont der Amtsleiter. Das zweite Referat – Nachmittagsbetreu-
Leitung: Werner Leithmayer
ung – organisiert Innsbrucks Tagesheim- Maria-Theresien-Straße 18
Gut in Schuss schulen. „Von den 34 Pflichtschulen wer- Tel.: +43 512 5360 4205
Ebenfalls in den Sommer fallen der Groß- den 30 als Tagesheimschulen geführt“, post.schule.bildung@innsbruck.gv.at
teil der Instandsetzungen und Umbau- erläutert Leithmayer. 2.100 SchülerInnen
maßnahmen. Dazu zählen nicht nur die werden derzeit in der schulischen Tages- Zahlen und Fakten
Überprüfungen und eventuelle Sanie- betreuung betreut. Die FreizeitpädagogIn- , Von 77 MitarbeiterInnen arbeiten
rungen von Sanitäreinrichtungen, Brand- nen stellt die Stadt Innsbruck als Schu- 71 außerhalb des Rathauses.
schutz und Fluchtwegen, sondern auch lerhalterin. „Abgesehen davon sind wir , Gesamtbudget: 15 Millionen Euro
Malarbeiten in den Schulräumlichkeiten für die Hardware zuständig“, bringt es der , Rund 6.400 SchülerInnen werden in
und die Kontrolle aller Turngeräte. „Repa- Amtsleiter auf den Punkt und geht ins De- 34 Pflichtschulen betreut.
, Knapp 200.000 Essen gibt das städ-
tische Personal in Tagesheimschulen
10 INNSBRUCK INFORMIERT an 2.100 SchülerInnen aus.Eine von 33
3
Eismasch
inen
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berater oder unter www.bausparen.at
Impressum: Medieninhaber: Raiffeisen Bausparkasse Gesellschaft m. b .H., FN 116309v, Mooslackengasse 12, 1190 Wien, Verlagsort: Wien„Anpruggen
leise“ ist eine
Straßenveran-
staltung, die in
der Adventzeit
stattfindet. Viele
Kerzen säumen
die Straßen in
St. Nikolaus und
Mariahilf.
Traditionsvereine,
wie Musikkapellen,
Schützen und Trachten-
gruppen, nützen die
Straßen von Innsbruck
beispielsweise für
Prozessionen oder, wie
hier im Bild, für die
Marschmusikbewer-
tung, bei der alle Inns-
brucker Musikkapellen
teilnahmen.
Auch Sportveranstaltungen gehören zum Straßenbild in
Innsbruck: 2016 waren mehr als 10.000 TeilnehmerInnen
beim „Happy Nightskate“ dabei und sorgten für eine tolle
Stimmung beim Skate durch die Stadt.
Kunst und Kultur auf die Straße
Innsbruck ist von jeher eine Stadt der Künste. Schon Kaiser Maximilian I.
schätzte, förderte und forcierte das breite Kulturangebot in Innsbruck.
D
urch viel Engagement der jeweiligen Stadt- en auf ihre Kosten. „Kunst und Kultur muss für alle
regierung konnte sich die Alpenhauptstadt zugänglich sein“, ist Vizebürgermeisterin Mag.a Son-
über die Jahrhunderte als Kulturstadt etab- ja Pitscheider überzeugt: „Bei diversen Festivitäten
lieren und so pulsiert Innsbruck auch heute noch mit werden auch die Straßen gesperrt. Das ist für man-
ihrem Kulturreichtum das ganze Jahr über inmitten che Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer läs-
einer herrlichen alpin-urbanen Kulisse. tig, doch gehören genau solche Veranstaltungen in
Genau diese herrliche Kulisse sorgt für eine beson- eine Stadt und sorgen für Leben und Vielfältigkeit,
dere Stimmung bei Veranstaltungen, die auf den die uns wichtig ist.“ Jährlich werden in Innsbruck
Straßen und Gassen Innsbrucks stattfinden. In der fast 800 Veranstaltungen angemeldet, von denen
Landeshauptstadt kommen Kunst- und Kulturlieb- nur ein Bruchteil den öffentlichen Verkehr beein-
haber nämlich nicht nur in Konzertsälen und Muse- trächtigt. VL
12 INNSBRUCK INFORMIERTViele BesucherInnen bei den Stadt-
teilfesten in Pradl und Wilten: Neben
musikalischer Unterhaltung kamen auch
Kultur, Sport und Spaß nicht zu kurz.
Das Interkulturelle Musik- und
Tanzfest des Verbands Neuarzl/
Olympisches Dorf findet am 23.
September zum siebten Mal
statt und hat sich über die Jahre
zu einem richtigen Stadtteilfest
entwickelt.
VIC (2)
Das Stadtteilfest in Anpruggen erfreut sich äußerst OL (3), HAZIM
KARAHASANO
V. LERCHER (2), WK TIR
großer Beliebtheit und zahlreiche Musik- und Tanz- , ALEXANDER TOLMO,
UGGEN AKTIV
gruppen sorgen für beste Unterhaltung. ATE (2), ANPR
AUER, HAPPY NIGHTSK
© BERND HOFB
„In Innsbruck werden pro Woche fast 15 Veran-
staltungen angemeldet, die für jede und jeden
Information:
etwas zu bieten haben. Die Vielfalt, Buntheit und
Veranstaltungen auf Straßen (Konzerte, Theater,
Energie gehört zu einer pulsierenden und leben-
usw.) benötigen eine Bewilligung nach § 82
digen Stadt wie Innsbruck. Auch, dass Kunst und
Straßenverkehrsordnung (für die Nutzung der
NER
Kultur auf der Straße stattfinden darf und soll – für
ERK AICH
Straße zu „verkehrsfremden Zwecken“). Das
alle Interessierten erlebbar und frei zugänglich.“
© FOTOW
gilt auch für Fitness-Veranstaltungen, nicht für
Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider
die Abhaltung sportlicher Wettbewerbe (mit
Zeitnehmung udgl.), die bei der Landespolizei-
direktion beantragen werden müssen (bei über
Innsbruck hinausgehenden Strecken bei der
Tiroler Landesregierung).
Vorab wird empfohlen, mit dem/der jeweils
Kontakt: Verfügungsberechtigten zu klären, ob die pri-
Allgemeine Sicherheit vatrechtliche Zustimmung zur Verwendung der
Museumstraße 3, 4. Stock Straßenfläche erteilt wird. Wenn es sich – wie bei
Tel.: +43 512 5360 4400 den meisten Straßen – um eine Gemeindestraße
post.sicherheit@innsbruck.gv.at handelt, ist dies die Stadt Innsbruck als Verwalte-
rin des „öffentlichen Guts“.
Wirtschaft und Tourismus
Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock Sollte daher eine Veranstaltung auf Grundflächen,
Tel.: +43 512 5360 2116 Plätzen oder Straßen der Stadt Innsbruck stattfin-
post.wirtschaftsfoerderung@innsbruck.gv.at den, wird ersucht, rechtzeitig mit dem zuständigen
Referat Wirtschaft und Tourismus sowie Straßen-
Straßenverkehr und Straßenrecht und Verkehrsrecht Kontakt aufzunehmen bzw. ein
Maria-Theresien-Straße 18, 1. Stock formloses Ansuchen an dieses zu richten.
Tel.: +43 512 5360 1112
post.verkehrsrecht@innsbruck.gv.atEine neue sportliche
Hochburg entsteht
LiebhaberInnen des Beachvolleyballs kommen nahe der Autobahn-
auffahrt „Innsbruck Mitte“ bald auf ihre Kosten. Dort entsteht ebenfalls
eine neue Heimat für viele TennisspielerInnen.
B
is kommenden März soll sie fer- biliengesellschaft (IIG), die als Bauherrin ringern, werden die Plätze in einer spe-
tig sein – die neue Tennis- und auftritt, sowie Vereinen waren beim Bau- ziellen Ausführung errichtet. Der Belag
Beachvolleyballanlage in der start versammelt. Neben den Sportein- sorgt außerdem dafür, dass die Spielsai-
Wiesengasse. Am Areal zwischen dem richtungen komplettieren ein Vereins- son verlängert und die Bewirtschaftungs-
Paschbergweg, der Wiesengasse und der haus mit Büroräumlichkeiten, diverse kosten reduziert werden können.
Helblingstraße werden insgesamt neun Lagerräume und rund 30 Autoabstell- Auch für AnrainerInnen macht sich die-
Tennisplätze im Freien, eine Zweifach- plätze das Projekt. ser Boden positiv bemerkbar. Zudem sor-
Tennishalle sowie vier Beachvolleyball- Geplant wurde es vom Architekturbü- gen beispielsweise eine Glaswand bei der
plätze errichtet. Der Spatenstich fand Mit- ro „beaufort architekten ZG GmbH“ aus Terrasse und geschlossene Fensterfron-
te Juli statt. Mit der Fertigstellung ist im Innsbruck. Dieses setzte sich in einem of- ten der Gastronomie nach Westen für zu-
kommenden Frühjahr zu rechnen. fenen Wettbewerb mit sechs geladenen sätzlichen Lärmschutz.
TeilnehmerInnen in zwei Jury-Durchgän-
Vorfreude auf Anlage gen durch. Gemeinsame Investition
Beim feierlichen Spatenstich war die Die Errichtungskosten für das Projekt be-
Vorfreude auf das fertige Objekt deut- Besondere Ausstattung tragen in Summe rund 5,9 Millionen Euro.
lich zu spüren: VertreterInnen aus Politik Bei den Tennisfreiplätzen wird in die Diese trägt zum größten Teil die IIG. Von
und Verwaltung, der Innsbrucker Immo- Trickkiste gegriffen: Um Sandflug zu ver- der Sportunion werden rund 430.000
14 INNSBRUCK INFORMIERTBei der Spatenstichfeier in
der Wiesengasse (v. l.): Girar-
di (Vizepräsident Sportunion
Tirol), Ludescher (Beirat
Sportunion Tirol), GR Stoll, GR
„Durch die neue Tennis- und Beachvolley-
Krackl, Vizebürgermeisterin ballanlage im Süden der Stadt finden
Pitscheider, Bürgermeis- viele Sportlerinnen und Sportler zukünftig
terin Oppitz-Plörer, Pichler eine neue, moderne Heimat. Der ehemalige
(Obmann Turnerschaft Inns-
ERLANDER
bruck), Vizebürgermeister
Standort in der Reichenau wird außerdem
sinnvoll für neue Wohnflächen genutzt.“
© T. CAMM
Kaufmann, die Architekten
Lamprecht und Schneider, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann
IIG-GF Danler und Stadtrat
Wanker.
jekt „Campagne Reichenau“ auf Hochtou- von Mitgliedern der Turnerschaft Inns-
ren. Es sollen dort rund 1.100 Wohnungen bruck, einem Mitglied der Sportunion.
entstehen. Die bestehende Tennisanlage
in der Radetzkystraße macht dafür Platz. Sportinfrastruktur wächst
„Als Ersatz dafür wird nun in Abstimmung Erst vor wenigen Wochen wurde das Klet-
mit allen Beteiligten die neue Anlage in der terzentrum am Sillside offiziell eröffnet.
© V. LERCHER
Wiesengasse errichtet“, erklärt Vizebürger- Mit der neuen Tennis- und Beachvolley-
meister Christoph Kaufmann und führt ballanlage in der Wiesengasse und dem
weiter aus: „Die Übersiedlung der Sport- geplanten Footballzentrum in direk-
Euro für die Errichtung der Büro- und La- einrichtungen an den neuen Standort ist ter Nachbarschaft wird die städtische
gerräumlichkeiten investiert. eine wesentliche Voraussetzung für die Sportinfrastruktur erneut aufgewertet.
Entwicklungsmöglichkeiten am Campagne „Innsbruck ist als internationale Sport-
Platz für Wohnraum Reichenau.“ stadt bekannt – dafür sind auch unsere
Der Neubau der Anlage in der Wiesengasse Wie bisher wird die neue Anlage an die modernen Anlagen verantwortlich, in de-
steht in engem Zusammenhang mit dem Sportunion Tirol vermietet, die dort auch ren Instandhaltung, Betrieb und Errich-
stetig wachsenden Wohnbau in Innsbruck: ihre Bürozentrale einrichten wird. Ge- tung wir laufend investieren“, erläutert
Aktuell laufen die Planungen für das Pro- nutzt werden die Plätze hauptsächlich Kaufmann. DH
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Vorbildrolle durch
Wettbewerbe
Das Innsbrucker Stadtbild zeugt von hoher
Qualität. Mitverantwortlich dafür ist die Austra-
gung von Architekturwettbewerben, die oftmals
ungeahnte Potenziale hervorbringen.
D
© A. AISTLEITNER
as Projekt „Campagne Reichenau“,
die Gestaltung der Mariahilfstraße
und der Neubau des Management
Centers Innsbruck (MCI) am Fennerareal
sind nur einige Beispiele der Projekte, bei
denen in der Vergangenheit Architektur-
wettbewerbe durchgeführt wurden. „Diese „Obwohl in Innsbruck der Bauplatz begrenzt
sind ein wichtiges Instrument zur Siche- ist, wird der Qualität der Architektur, aber
rung der Qualität und Transparenz beim natürlich auch der Grünräume dazwischen,
Planen und Bauen. In Innsbruck fanden in eine große Bedeutung beigemessen. Durch
NER
ERK AICH
den vergangenen 20 Jahren mehr als 200 die Durchführung von Wettbewerben kann das
größtmögliche Potenzial ausgeschöpft werden.“
© FOTOW
solcher Wettbewerbe statt“, erläutert der
Stadtrat Mag. Gerhard Fritz
für die Stadtplanung zuständige Stadtrat
Mag. Gerhard Fritz.
Wettbewerbe fördern Kreativität ger müssen Wettbewerbe ausschreiben, für eine Umsetzung erfüllt. Es entsteht also
Die Bauflächen in Innsbruck sind aufgrund sondern auch private. Dies stößt zu Be- eine Win-Win-Situation“, erläutert Fritz und
der geografischen Lage begrenzt. Verdich- ginn zwar nicht immer auf Begeisterung, führt weiter aus: „Ein weiteres Ziel dieser
tung ist deshalb notwendig – dies schließt hat sich aber bestens etabliert“, geht Fritz Vorgehensweise ist das Bestmögliche aus
qualitätvollen Städtebau jedoch nicht aus: ins Detail. den Projekten heraus zuholen – sowohl
„In den unterschiedlichen Jurysitzungen Neben den oftmals ungeahnten Potenzi- für das öffentliche Interesse als auch die
sind wir oftmals überrascht, welch krea- alen, die Architekturwettbewerbe zu Tage jeweilige Bauträgerin bzw. den jeweiligen
tive Lösungen präsentiert werden. Wett- fördern, bringt diese Vorgehensweise einen Bauträger.“
bewerbe fördern eindeutig die Kreativität weiteren Vorteil: Nach der Durchführung
der Planerinnen und Planer“, erklärt Stadt- eines Wettbewerbs und der Entscheidung Enge Zusammenarbeit
rat Fritz. Sowohl die öffentliche Hand als für ein Projekt, kann sich die Bauherrin Auch die Innsbrucker Immobiliengesell-
auch private InvestorInnen können mit bzw. der Bauherr sicher sein, dass es in der schaft (IIG), die 100-Prozentige Immobili-
Wettbewerbs verfahren meist die best- beschlossenen Form umgesetzt werden entochter der Stadt, setzt auf Architektur-
möglichen Lösungen finden. „Nicht nur kann. „Es wird ein für das Stadtbild passen- wettbewerbe und verfolgt damit das Ziel,
öffentliche Bauträgerinnen und Bauträ- des Projekt ausgewählt, das allen Kriterien eine zeitgemäße und kostenoptimier-
16 INNSBRUCK INFORMIERTAuch für das Aufstockungsprojekt in der Gutenbergstraße wurde ein Architektur-
wettbewerb durchgeführt: Stadtrat Fritz, Architekt Wucherer, IIG-Geschäftsführer
Danler, Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, Pegger (Vorsitzender des IIG-Aufsichtsrats)
und Stadtrat Wanker präsentieren die Pläne des Siegerprojekts.
te Architektur in Innsbruck zu schaffen. und gibt gegebenenfalls Hinweise und cker Stadtbilds: Der Sieger des Architek-
Geschäftsführer Dr. Franz Danler erklärt Kriterien zur Weiterentwicklung und Ver- turwettbewerbs für das Baufeld 1 am
in diesem Zusammenhang: „Architek- besserung. Auch an Architekturwettbe- Campagne Reichenau steht fest. In ei-
turwettbewerbe sind grundsätzlich eine werben der Stadt ist der IGB beteiligt. In nem offenen, anonymen und einstufigen
sehr gute Möglichkeit, im Spannungsver- besonderen Fällen gibt er beispielsweise Wettbewerb setzte sich das Büro „bogen-
hältnis Architektur, Stadtplanung, Nutz- zu städteplanerischen Fragen eine Stel- feld ARCHITEKTUR“ aus Linz durch. „Bei
erzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit lungnahme ab. diesem Großprojekt hat sich wieder ge-
die beste Lösung zu finden.“ zeigt, welchen Mehrwert Wettbewerbe
Meilenstein bei haben. Es ist gelungen ein Siegerprojekt
Gestaltungsbeirat für Qualität „Campagne Reichenau” auszuwählen, das einen positiven Beitrag
Seit 2013 gibt es den Innsbrucker Gestal- Anfang Juni fiel eine wichtige Entschei- zu Innsbrucks Stadtentwicklung leistet“,
tungsbeirat (IGB). Dieses Gremium aus dung für die Entwicklung des Innsbru- betont Fritz. DH
ExpertInnen beurteilt Projekte hinsicht-
lich Architektur, Stadtplanung, Städtebau
und Stadtentwicklung und schafft da-
durch ein intensives Verständnis für die-
se Themen bei allen an Planung und Bau
Beteiligten sowie den NutzerInnen. Projekte mit Architekturwettbewerben
Der Beirat unterstützt und berät die po- (Stand 2017):
litischen EntscheidungsträgerInnen der ,B aulücke Salurnerstraße
Stadt Innsbruck sowie die stadtplane- ,W ohnbebauung Anna-Dengel-Straße
rischen Amtssachverständigen. Er prüft ,W ohnbebauung Höttinger Au 74
die ihm vorgelegten Projekte auf Quali- , F ootballzentrum Tivoli
tät, hinsichtlich Architektur, Stadtgestal- , S icherheitszentrum
tung, Städtebau und Stadtentwicklung, ,G ehörlosenheim Ing.-Etzel-Straße
,P ema 3 am Bahnhof
,A
ufstockung GutenbergsstraßeAm Baumhausweg auf
Schatzsuche mit Zwerg Bardin
Erst ein Erholungsheim für Mütter, dann eine Jausenstation, nun eine familiäre
Gastwirtschaft – die Fronebenalm hatte schon viele Funktionen. Gemeinsam
mit den weiteren fünf städtischen Almen unterstreicht sie den alpin-urbanen
Charakter der Landeshauptstadt – auch über die Stadtgrenzen hinaus.
D
ie Fronebenalm liegt idyllisch auf wurde sie als Erholungsheim von Müt- Sonnenterrasse mit einem wunderba-
1.306 Metern Seehöhe im Gebiet tern genutzt und erhielt, nachdem das ren Ausblick in die Stubaier Bergwelt.
der Schlick 2000. Bereits im 14. Heim nach Westendorf übersiedelt war, In den Sommermonaten kümmert sich
Jahrhundert wurde die Fronebenalm im eine Jausenstation. Inzwischen hat sich die Pächterfamilie Bacher um etwa 40
Stubaital zum ersten Mal urkundlich er- diese in eine qualitätvolle Gastwirtschaft Stück Rinder, von denen ca. 20 Milchkü-
wähnt. Im Jahr 1916 erwarb die Stadtge- entwickelt. he sind. Erstpächter Ökonomierat Otto
meinde Innsbruck die Alm von Dr. Josef Heutzutage wird die Fronebenalm im Bacher war als hervorragender Viehzüch-
Riehl, dem Erbauer der Mittenwald- und Sommer wie Winter bewirtschaftet, hat ter bekannt. Sein Sohn Bertl, derzeitiger
Stubaitalbahn. Bis in die 1960er Jahre eine einladende Gaststube und eine Pächter, und dessen Neffe, Lukas Rasin-
18 INNSBRUCK INFORMIERT„Unsere Almen sind beliebte Ausflugs-
ziele, wir bekennen uns zudem auch zu
ihrem ursprünglichen und eigentlichen
Zweck: der Almwirtschaft und damit der
CHNER
Pflege und Sicherung unserer alpinen
WERK AI
Kulturlandschaft.“
© FOTO
Stadtrat Franz X. Gruber
gentauglichen Weg werden knapp 100 te Abenteuerwelt zwischen Waldboden
Höhenmeter bewältigt. Hinzu kom- und Baumwipfeln.
men noch mehr, wenn man das Bestei- Zu dem Erlebnisweg gehört neben zahl-
gen der fünf spektakulären Baumhäuser reichen Möglichkeiten zum Spielen, To-
am Weg dazuzählt. Das zweite Baum- ben und Klettern auch eine Schatzsuche.
© TVB STUBAI
haus, die Zwergenschatzkammer, wur- Denn Zwerg Bardin hat in jedem seiner
de auf Initiative des Forstamts der Stadt Baumhäuser ein magisches Symbol ver-
Innsbruck errichtet und steht auf städ- steckt, das es zu finden gilt. Im Alpen-
tischem Grund in Sichtweite der Frone- gasthof Vergör, der Bruggeralm, der
benalm. Fronebenalm und an der Talstation
Jedes der Baumhäuser ist einem anderen der Schlick 2000 kann die ausgefüllte
Thema rund um die Zwergenwohnung ge- Schatzkarte zum Schluss gegen eine klei-
widmet. Die heimische Erlebniswerkstatt ne Überraschung aus Bardins Schatztru-
„naturidea“ setzte das Konzept mit Liebe he eingetauscht werden. VL
ger, führen die almwirtschaftliche Tradi- zum Detail um. Herausgekommen ist da-
tion mit viel Herzblut und Liebe zum De- bei, in Kooperation von Tourismusverband
tail fort. „Die Weiterentwicklung unserer Stubai Tirol, Gemeinde Fulpmes, Stadt
städtischen Almen ist wichtig“, ist der res- Innsbruck und der Schlick 2000, eine bun-
sortzuständige Stadtrat Franz X. Gruber
überzeugt: „Sie sind beliebte Ausflugszie-
le und Einkehrmöglichkeiten für Einhei-
mische und Gäste. Zudem bekennen wir
uns auch zu ihrem ursprünglichen und
eigentlichen Zweck: der Almwirtschaft
und damit der Pflege und Sicherung un- Ing. Josef Riehl …
serer alpinen Kulturlandschaft.“ … wurde am 31. August 1842 in Bozen geboren. Nach seiner
Schulzeit studierte er an der Technischen Hochschule in
Karlsruhe und später in München. Seine ersten beruflichen
Bunte Abenteuerwelt zwischen Erfahrungen gewann er 1864 beim Bau der Brennerbahn.
Waldboden und Baumwipfeln Im Jahr 1870 gründete er ein Unternehmen für Straßen-
Seit Mitte Juli haben BesucherInnen die und Eisenbahnbau, welches unter anderem am Bau der
Möglichkeit, auf knapp 5.000 Quadrat- Dolomitenstraße, der Mittenwald-, der Stubaital- und der
metern Waldfläche in fünf Baumhäu- Hungerburgbahn sowie der Rittner Bahn beteiligt war.
sern auf Entdeckungsreise in der Hei- Deshalb bekam er den Beinamen „Eisenbahnvater von
mat von Zwerg Bardin zu gehen. Von Tirol“. Auch auf dem Wasserbausektor wurde Riehl tätig.
ihm werden sie direkt an der Mittelsta- So führte er Flußregulierungsarbeiten durch und erbaute
tion der Kreuzjochbahn empfangen. Bei mehrere Wasserkraftanlagen. Darunter das Sillwerk,
der etwa zweistündigen Wanderung auf das später die Stubaitalbahn mit Strom versorgte. Riehl
dem leicht begehbaren und kinderwa- starb im Dezember 1917 in Innsbruck.Genossen den Tag im Grünen: Die SchülerInnen der integrativen
Sommerbetreuung im Garten der Volksschule Reichenau mit Stadtrat
Pechlaner (stehend 2. v. l.) und ihren BetreuerInnen.
Im Sommer
rundum gut betreut
Berufstätige Eltern müssen sich während der schulfreien Zeit keine Sorgen
um ihre Sprösslinge machen. Rund 1.200 Kinder werden heuer im Sommer betreut.
In der Volksschule Reichenau bietet die Stadt auch eine integrative Betreuung.
W ährend der ersten sieben Fe-
rienwochen (von 10. Juli bis
25. August) haben folgende
neun Kindergärten der Stadt Innsbruck
straße, Lönsstraße, Peergründe, St. Niko-
laus, Kinder am Tivoli, Walderkammweg,
Mitterweg und Reichenau-Süd. Zusätz-
lich sind drei Kinderkrippen der Innsbru-
im Sommer geöffnet. Alle Einrichtungen
bieten einen Mittagstisch an.
Im derzeitigen Sommer sind rund 540
Kindergartenkinder und rund 700 Schul-
in der Zeit von 07:00 bis 17:00 Uhr ge- cker Sozialen Dienste (Heiliggeiststraße, kinder in Betreuung. „Mit unserem aktu-
öffnet: Bachlechnerstraße, Innerkofler- Schneeburggasse und Ampfererstraße) ellen Angebot in den Ferien ist der Bedarf
20 INNSBRUCK INFORMIERT„Innsbrucks Kindergarten- und Schulkinder
sind auch im Sommer rundum gut betreut.
Unser Angebot ist qualitativ hochwertig,
leistbar und wird kontinuierlich weiterent
wickelt. Für eine entspannte Vereinbarkeit
NER
von Beruf und Familie ist die Betreuung wäh-
ERK AICH
rend der schulfreien Zeit unverzichtbar.“
© FOTOW
Stadtrat Ernst Pechlaner
fügung. In der Volksschule Reichenau ve Werke, die den Eltern und Großeltern
(Wörndlestraße 3) bietet die Stadt Inns- beim Sommerfest im Juni präsentiert
bruck eine integrative Sommerbetreuung wurden. Die Wandteppiche in der Inns-
an. Diese wird vom Verein Kinderfreunde brucker Hofburg beflügelten die Fantasie
Tirol in Kooperation mit der Schule am der Kinder, ihre eigenen Stoffbilder und
Inn organisiert. Die Kinder und Jugendli- Collagen zu erschaffen. AS
chen fühlen sich in der großen Grünanla-
ge mit Spielbereich wohl. „Ich freue mich,
© A. STEINACKER
dass sich die Kinder offensichtlich so gut
betreut fühlen“, betont Stadtrat Ernst
Pechlaner.
Kulturvermittlung:
Hofburg statt Hüpfburg Weil ich
Seit 2002 nehmen mehrere städtische
Kindergärten und Schülerhorte während
einzigartig
derzeit gedeckt. Wir behalten die Bedürf- des Schul- und Kindergartenjahrs regel- bin
nisse der Familien im Auge und sind für mäßig an den museumspädagogischen
allfällige weitere zukünftige Öffnungen Programmen der Gruppe „Kinder im Mu-
im Sommer laufend in der Planung“, er- seum“ (KiM) teil. Der Verein hat seit 1987
klärt Stadtrat Ernst Pechlaner: „Denn wir zum Ziel, Spaß an Kultur und Kunst zu
wissen: Die Sommerbetreuung der Kinder vermitteln, die Schwellenangst vor dem
und Jugendlichen während der schulfrei- Museum abzubauen und die Kreativität
en Zeit ist eine unverzichtbare Unterstüt- von Kindern zu fördern.
zung für berufstätige Eltern.“ Vor Ort – etwa im Museum Goldenes
Dachl, im Stadtarchiv/Stadtmuseum oder
Betreuung für SchülerInnen in der Archäologischen Sammlung der
Für Innsbrucks PflichtschülerInnen hal- Universität Innsbruck – werden Bilder,
Jetzt Bürobrillen Aktion:
ten bis 25. August insgesamt vier Schü- Skulpturen und anderes entdeckt. Kin- 2 Qualitätsgläser
lerhorte (Angergasse, Domanigweg, Kay- der diskutieren vor den Originalen über
sergarten und Kinder am Tivoli) und zwei deren Inhalt, Aussage und Technik und
komplett € 199,00
Volksschulen (Innere Stadt und Reichen- vergleichen Kunstwerke miteinander. Im
au) von 07:00 bis 18:00 Uhr mit Mittags- Anschluss darf das Gesehene kreativ um-
tisch geöffnet. In beiden Schulen stehen gesetzt und nach Herzenslust gezeichnet,
durch die Tagesheimbetreuung während gemalt und gebastelt werden. Im Kinder- GAERTNER OPTIK
Leopoldstraße 16 • 6020 Innsbruck
des Schuljahrs entsprechend großzü- garten Sieglanger entstanden nach den Tel: 0512/57 59 74
gig ausgebaute Räumlichkeiten zur Ver- Museumsbesuchen noch einige kreati-
55x123_Inserat_Gaertner.indd 1 11.08.2016 21
INNSBRUCK INFORMIERT 12:25:46Lebensraum Innsbruck
Kunst im
Mittelpunkt
Eine Kunstausstellung von Mieterinnen und
Mietern geht in die zweite Runde. Bereits 2015
erzielte die Innsbrucker Immobiliengesellschaft
mit der Veranstaltung einen vollen Erfolg.
I
nsgesamt zählt die Innsbrucker Im- sehen gibt.“ Diese können auch, wenn es Dr.in Elisabeth Meze, die als Nachhaltig-
mobiliengesellschaft (IIG) mehr als die Künstlerin bzw. der Künstler möchte, keitsbeauftragte der IIG bereits ähnliche
15.000 BewohnerInnen in ihren zum Verkauf angeboten werden. Sollten Projekte realisiert hat.
Wohnanlagen. Infolgedessen ist es nicht MusikerInnen unter den BewohnerInnen
verwunderlich, dass sich darunter un- sein, ist auch eine musikalische Unter- Gelungene Initiative
zählige Talente in unterschiedlichen Be- malung der Veranstaltung willkommen. „Hallo Nachbar“
reichen befinden. Um diese vor den Vor- Die Vernissage findet am Mittwoch, 15. Die IIG setzt nicht nur mit diesem Projekt
hang zu holen, veranstaltet die IIG kom- November um 17:30 Uhr im Festsaal der Maßnahmen für ein gutes Zusammenle-
menden Herbst erneut eine Vernissage. Volksschule Siegmair statt. ben ihrer MieterInnen: Seit 2014 läuft die
(Hobby-)KünstlerInnen haben dabei die Initiative „Hallo Nachbar“, bei der vor al-
Möglichkeit, ihre Werke zu präsentieren. 2015: ein voller Erfolg lem die Mitarbeit der BewohnerInnen ge-
Auch MusikerInnen wird eine Bühne ge- Das Kunstprojekt der IIG findet heuer be- fragt ist. So startete zum Beispiel 2015
boten. „Veranstaltungen wie diese sind na- reits zum zweiten Mal statt: 2015 traten die Aktion „Hallo Nachbar – Teilen statt
türlich etwas Besonderes und haben nicht 28 HobbykünstlerInnen, darunter bei-
nur einen Mehrwert: Während sich die spielsweise MalerInnen, BildhauerInnen,
Mieterinnen und Mieter besser kennen- SchnitzerInnen und KrippenbauerInnen,
lernen, haben alle die Möglichkeit, einen vor den Vorhang. „Der Erfolg der ersten
ansprechenden Abend ganz im Zeichen Auflage unserer Vernissage gibt dem Pro-
der Kunst und Kultur zu verbringen“, zeigt jekt Recht. Deshalb haben wir nicht gezö- Infos:
sich Wohnungsstadtrat Andreas Wanker gert und eine Neuauflage organisiert. Ich Wer Interesse hat, bei der
vom Projekt überzeugt. freue mich, auch diesen Herbst wieder Vernissage seine Werke auszustel-
„Mitmachen können bei diesem Projekt beeindruckende Werke unserer Mieterin- len, kann sich mit Dr.in Elisabeth
alle Mieterinnen und Mieter der IIG“, er- nen und Mieter bestaunen zu können“, Meze, Nachhaltigkeitsbeauftragte
der IIG, in Verbindung setzen.
klärt Andreas Wanker: „Ich bin gespannt, erklärt Dr. Franz Danler, Geschäftsführer
Tel.: +43 512 4004 162
welche unterschiedlichen Arbeiten es zu der IIG. Hauptorganisatorin der Aktion ist
Mail: e.meze@iig.at
22 INNSBRUCK INFORMIERT© IIG
Bereits 2015 veranstaltete die IIG eine Vernissage mit Kunstwerken
ihrer MieterInnen. Die Ausstellung war ein voller Erfolg.
Haben“. Mit bunten, von der IIG zur Ver-
fügung gestellten Stickern symbolisieren
die BewohnerInnen auf ihren Briefkästen, „Kultur verbindet und liefert Ge-
was sie ihren NachbarInnen gerne leihen sprächsthemen. Die Vernissage der IIG
können: Werkzeuge, Freizeitartikel oder ist eine sehr spannende Möglichkeit für
spezielle, nur selten benötigte Küchenge- die Mieterinnen und Mieter, miteinander
NER
in Kontakt zu kommen und sich gegen
ERK AICH
räte, aber auch Dienstleistungen wie Ba-
bysitten, Radreparaturen oder Nachhil- seitig besser kennenzulernen.“
© FOTOW
fe. Gleichzeitig können Geld gespart und Stadtrat Andreas Wanker
Ressourcen geschont werden.
Auch ein Kalender, gefüllt mit Ideen, wie
Nachbarschaft gepflegt werden kann,
wird von der IIG seit einigen Jahren an-
geboten. Ebenso werden wiederholt
nachbarschaftliche Beteiligungsprozes- LICHTSPIELE –
se zur Neugestaltung und Begrünung SOMMERKINO IM RIESEN
von Außenräumen durchgeführt. Bei ge- AUSSERGEWÖHNLICHES
nügend Interesse bekommen MieterIn- FILMVERGNÜGEN UNTERM
KRISTALLHIMMEL
nen etwa die Möglichkeit, Hochbeete zu
bepflanzen. Diese erweitern das private 1. bis 31. August 2017, täglich Kinderfilm um
15:30 Uhr, Abendfilm um 20:15 Uhr
Wohnzimmer, da sich NachbarInnen –
KRISTALLWELTEN.COM/LICHTSPIELE
statt alleine vor dem Fernseher zu sitzen
– nun gemeinsam im Innenhof über Ba-
silikum und Paprikastauden unterhalten
können. DH
INNSBRUCK INFORMIERT 23Lebensraum
R
© V. LERCHE
Die Innsbrucker Stadtregierung (v. l.): Stadtrat Wanker, Stadtrat Fritz,
Vizebürgermeister Kaufmann, Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, Stadtrat
Gruber, Vizebürgermeisterin Pitscheider und Stadtrat Pechlaner.
Stadtkoalition stellt Weichen
für letztes Arbeitsjahr
I
m Herbst geht die Innsbrucker Stadt- Vizebürgermeisterin tails zum Arzler Alm Trail, der konsequenten
regierung in das letzte ihrer insge- Mag.a Sonja Pitscheider Schutzwaldsanierung, dem Sicherheitspa-
samt sechs gemeinsamen Arbeitsjah- Die Vizebürgermeisterin präsentierte drei ket sowie der Rechts- und Wertevermitt-
re. Im Juli stellten sich die Stadtsenats- aktuelle Projekte: die Parkraumbewirt- lung im Flüchtlingswesen vor.
mitglieder wie in den vergangenen Jahren schaftung in Mühlau, die Verbesserung
nach der letzten Gemeinderatssitzung vor der Verkehrssicherheit durch Geschwin- Stadtrat Ernst Pechlaner
der Sommerpause den Fragen der Journa- digkeitskontrollen sowie die Umstellung Der Ausbau der Kinderbetreuung so-
listInnen. In guter Tradition wurde Bilanz der Wertstoffsammlung. wie die ab Herbst bereitstehenden acht
über das abgelaufene Gemeinderatsjahr städtischen Kinderkrippengruppen be-
gezogen und ein Ausblick über zentrale Vizebürgermeister tonte Stadtrat Pechlaner. Zudem ging er
Projekte aus jedem Ressort gegeben. Christoph Kaufmann auf den Neubau des Pflegeheims in Pradl
Seit 16. Mai 2012 arbeitet der Gemeinde- In das Zentrum des Interesses rückte Vize- und die Einrichtung der Stelle eines Sozi-
rat in der aktuellen Periode zusammen. bürgermeister Kaufmann neben der neu alkoordinators im Stadtmagistrat ein.
Seit Ende 2015 besteht die Stadtregierung entstehenden Tennisanlage der Sport
aus sieben Mitgliedern und einer Koalition union in der Wiesengasse auch das kos- Stadtrat Andreas Wanker
aus Für Innsbruck, Grüne, SPÖ und ÖVP. Die tenlose Bewegungsangebot „Bewegt im Wohnungsstadtrat Wanker fokussierte
Basis aller Entscheidungen und Beschlüs- Park“ sowie die MyInnsbruck Jugendcard. sich auf leistbares Wohnen, die Wohn-
se bildet das 2012 festgelegte Arbeits- raumoffensive, welche etwa am Areal
übereinkommen. Stadtrat Mag. Gerhard Fritz Campagne Reichenau realisiert wird, so-
Stadtrat Fritz legte den Fokus auf das Ört- wie die Mobilisierung von leerstehenden
Bürgermeisterin liche Raumordnungskonzept (ÖROKO), Wohnungen. KR
Mag.a Christine Oppitz-Plörer das Renovierungsprogramm im Bereich
In ihrer Präsentation rückte die Bürger- der Grünanlagen sowie die Zusammenar-
meisterin unter anderem die Finanzkraft beit mit den Landesmuseen im Integrati-
des Wirtschaftsstandorts Innsbruck in onsbereich.
Weitere Informationen
den Fokus. Weiters ging sie auf das Haus
Ein ausführlicher Artikel zur Bilanz
der Musik Innsbruck, die neue Stadtbib- Stadtrat Franz X. Gruber der Stadtkoalition sowie
liothek, die neue Patscherkofelbahn, Si- Auf die herausragende Stellung der Touris- Details zu den erwähnten Projekten
cherheit in der Landeshauptstadt sowie musstadt Innsbruck und anstehende Groß- und Themen sind online unter
Bürgerservice und -kommunikation als veranstaltungen ging Stadtrat Gruber näher www.ibkinfo.at/regierungsbilanz1617
Schnittstelle zur Verwaltung ein. ein. Ebenso stellte er unter anderem De- abrufbar.
24 INNSBRUCK INFORMIERTSie können auch lesen