AUFSTRAHLENDES LICHT - PFARRBRIEF ADVENT 2018

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AUFSTRAHLENDES LICHT PFARRBRIEF ADVENT 2018

AUFSTRAHLENDES LICHT - PFARRBRIEF ADVENT 2018

2 Mariä Himmelfahrt Prien Liebe Leserin, lieber Leser, I m Advent taucht eine Person immer wieder auf: Johannes der Täufer. Mit ihm schließt auch am Sonntag nach dem 6. Januar, dem Fest Erscheinung des Herrn, bei der Taufe Jesu am Jordan die Weihnachtszeit ab. In diesem Jahr haben wir die längst mögliche Weihnachtszeit. Doch für viele ist Weihnachten schon früher vorbei. Aber für die Botscha rei- chen ein kurzer wohliger Moment und etwas schöne Stimmung nicht aus. Da- mit wird man dem Zeichen, das Gott mit seiner Menschwerdung setzt, nicht ge- recht.

Es ist auch nicht nur ein Ereignis aus längst vergangen Tagen, das als schö- ne Geschichte alle Jahre wieder erzählt wird. Das Handeln Gottes wirkt sich auf unsere Zeit aus. Die Klammer bildet Jo- hannes der Täufer, denn er hält Ausschau nach dem, der kommt. Mit offenen Au- gen und Sinnen schaut er sich um, sucht Himmel und Erde nach Zeichen für Got- tes Kommen in unsere Welt, in das Le- ben ab. Er sieht, was allen gilt: Gott ist da.

Der Weg Johannes des Täufers zeigt das deutlich. Da ist der Glaube, der vorwärts drängt, und da sind die Zweifel, die läh- men. Er ist ein Fragender, der Gewissheit haben möchte. Obwohl er der Wegberei- ter ist und Jesus bei der Taufe im Jordan erlebt hat, will er Sicherheit haben. Dar- um lässt er ihn fragen, ob er wirklich der Messias sei. Die Situation Johannes des Täufers ist nur allzu verständ- lich. So wie er möchten auch wir keine fal- schen Ge- wissheiten und keine zurechtge- bogenen Wahrheiten haben.

Vielleicht überzeugt das, was Jesus den Jüngern des Johannes geantwortet hat: „Geht und berichtet Johannes, was ihr gese- hen und gehört habt“(LK 7, 22).

Darum sind auch wir aufgefordert: „Schau selbs , was passiert!“ Überzeuge dich selbst und set- ze dich mit dem auseinander, welchen Weg Gott mit uns geht. Das beinhalten auch die biblischen Tex- te an Weihnachten, weil ganz unter- schiedliche Personen kommen und das Geschehen sehen. Neben dem Moment des Sehens bleibt vielmehr etwas Inner- liches, das sie von der Begegnung mit- nehmen.

Darum dürfen wir mit Weihnachten nicht so schnell fertig sein, weil das Fest PIXABAY, CC

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3 Pfarrbrief Advent 2018 deutlich macht, dass Gott in unserer Zeit ist. Nicht alles hat mit der Geburt Jesu neu begonnen, denn die Zeit geht weiter. Aber Gottes Gnade, seine Zuneigung, wird für uns Menschen neu grei ar. Gott kann mit uns etwas anfangen und darum beginnt immer wieder eine neue Zeit! Umso passender ist es, dass auch der Beginn des neuen Jahres in die Weih- nachtszeit fällt. Wie o schreiben wir im Lauf eines Jahres Jahreszahlen? Die Ge- burt Jesu gilt als Ausgangspunkt für die kalendarische Rechnung.

Wir denken wohl kaum daran, dass jedes Datum uns an Gottes Geschichte mit uns Menschen erinnern soll. Der Lobpreis des Zachari- as, dem Vater Johannes des Täufers, bringt das zum Ausdruck: „Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Hö- he, um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, und unse- re Schritte zu lenken auf den Weg des Frie- dens.“(LK 1, 78-79) Wie auf dem Titelbild Licht einfällt, ist Gott bei uns Menschen, und wenn wir uns darauf einlassen, kann et- was von diesem Frieden sichtbar werden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen des gesamten Seelsorgeteams ei- ne gesegnete Advents- und Weihnachts- zeit!

Stefan Leitenbacher Pfarrvikar Advents- und Weihnachtsgrüße Liebe LeserInnen, von Herzen wünschen Ihnen das gesamte Seelsorgeteam, alle Angestellten der Kirchensti ung und die Mitglieder von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung eine ruhige Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest. DER SEGEN GO ES SEI MIT IHNEN UND ALL IHREN LIEBEN. P. Joshy W. Hofmann PIXABAY, CC

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4 Mariä Himmelfahrt Prien Geschätzte Mitglieder der Chöre und Ensembles, See Verantwortliche in den Vereinen und Gremien, liebe verehrte Pfarrgemeinde! E s ist mir eine große Ehre, für die Nachfolge von Kirchenmusiker Rainer Schütz ausgewählt worden zu sein.

Ich freue mich außerordentlich auf die neuen beruflichen Aufgaben als Kirchenmusiker in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Prien am Chiemsee und danke Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen in meine Person und ualifikation! Seit meiner Zeit im Kindergarten St. Ir- mengard in Prien haben mich die vor- bildliche Liturgie und die herausragende Kirchenmusik an der katholischen Pfarr- kirche Prien in ihren Bann gezogen. Die Erlebnisse als Sänger in der »Capella Vo- cale« und als Orgelschüler und Assistent von Rainer Schütz während der Schul- zeit prägten mich so sehr, dass ich mich für die Kirchenmusik als Beruf ent- schied.

So studierte ich an den Musikhochschu- len in München und Stuttgart die Fächer Orgel, Kirchenmusik (A Diplom) und Chorleitung (Master). Besonders wert- voll für mein Verständnis von Liturgie und Musik waren auch die fünf Jahre als Stellvertreter des Domorganisten an der Münchner Frauenkirche. Noch vor Abschluss meiner musikali- schen Studien wurde ich als Chordirek- tor und Organist an die katholische Stadtpfarrkirche St. Nikolaus Altstätten im schweizerischen Bistum St. Gallen ge- wählt. In den vergangenen sieben, sehr erfüllenden Jahren, dur e ich dort eine vielseitige Kirchenmusik vom Kinder- chor bis zum Konzertchor etablieren und als Lehrer in den Fächern Orgel und Li- PRANKL

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5 Pfarrbrief Advent 2018 elsorgerinnen, Seelsorger, Mitarbeitende, Freundinnen und Freunde der Kirchenmusik, turgiegesang zahlreiche Kinder und Er- wachsene für die Musik begeistern. Als neuer kirchenmusikalischer Leiter in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Prien kehre ich nicht nur in meine Heimat zu- rück, sondern auch in eine der musika- lisch bedeutendsten Pfarreien im Erzbistum München und Freising. Ich Ausschüsse und Sachthemen Der neue Pfarrgemeinderat hat die Arbeit aufgenommen B ereits acht Monate sind ver- gangen, seit der neu gewählte Pfarrgemeinderat (PGR) die Ar- beit aufgenommen hat.

Nachdem der Vorstand, die Beau ragten und Aus- schussmitglieder gewählt waren, ging es schnell um Entscheidungen zu drängen- den Sachthemen und um Schwerpunkte, die sich der Pfarrgemeinderat für die kommenden vier Jahre vornimmt. Eines dieser drängenden Sachthemen war die Sommergottesdienstordnung 2018 für die beiden Pfarrverbände Westliches Chiemseeufer und Bad Endorf. Es zeigte sich, dass in der Urlaubszeit der Priester und pastoralen Mitarbeiter in Prien und Greimharting viele Gottesdienste aus- fallen sollten. Der Pfarrgemeinderat be- schloss, statt Gottesdienstzeiten in Prien am Samstagabend und Sonntag ausfallen freue mich sehr darauf, mit den zahlrei- chen hoch engagierten und bestens ge- schulten Sängerinnen und Sängern und Musikerinnen und Musikern zum Lob- preis Gottes und zur Freude der Men- schen singen und musizieren zu dürfen.

Bartholomäus Josef Prankl

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6 Mariä Himmelfahrt Prien zu lassen, Wort-Gottes-Feiern zu halten. Den ehrenamtlichen Wortgottesdienst- leitern, die dies ermöglichten, gilt großer Dank, weil nur durch dieses Engagement niemand zur gewohnten Gottesdienst- zeit in diesem Sommer am Wochenende vor verschlossener Kirchentür stehen musste. Im intensiven Gespräch in einer weiteren Sitzung wurden nicht nur die Rahmen- bedingungen für eine fruchtbare Arbeit im PGR in den kommenden vier Jahren diskutiert, sondern auch inhaltliche Schwerpunkte festgelegt, von denen die PGR Mitglieder denken, dass sie für vie- le Pfarrangehörige von großer Bedeutung sind: GO ESDIENSTORDNUNG: Wie kann kün ig die Gestaltung bei möglicher reduzierter Anzahl der Priester ausschauen?

UGEND: Wie kann Kirche und speziell un- sere Pfarrei für Jugend attraktiv bleiben bzw. werden? ÖKUMENE: Der Schwung vom Glaubens- fest 2018 soll nicht verebben sondern Ökumene weiter belebt werden. PASTORALKONZEPT: Wie können wir län- gerfristige Ziele und Leitbilder erarbei- ten und dabei mit kurzfristigen personel- len Veränderungen umgehen? VERÄNDERUNGEN: Diese werden nicht aus- bleiben. Wir wollen sie aktiv mitgestal- ten und nicht nur darauf reagieren. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie ein ema oder eine Frage beschä igt, Sie einen Vorschlag haben oder Kritik an- bringen möchten.

In der nebenstehenden Aufstellung fin- den Sie die Aufgabenverteilung und alle Ansprechpartner: Mitglieder des P arrgemeinderates Prien.

Nicht im Bild d

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7 Pfarrbrief Advent 2018 1. VORSITZENDER: Nicolas Koschorz 2. VORSITZENDE: Regina Seipel SCHRIFTFÜHRER: Markus Möderl DELEGIERTE IN DEN PFA RVERBANDSRAT: Nicolas Koschorz, Elisabeth Kotter, Konrad Möderl, Anton Stein, Josef Stephan DELEGIERTE IN DEN PV.-LITURGIEAUSSCHUSS: Nicolas Koschorz, Konrad Möderl DELEGIERTE IN DEN DEKANATSRAT: Claudia Nowotny, Rosi Hell DELEGIERT IN DIE KIRCHENVERWALTUNG: Nicolas Koschorz (satzungsgemäß der 1. Vorsitzende) DELEGIERTE I. D. EVANG. KIRCHENVORSTAND: Claudia Nowotny, Regina Seipel ARBEITSKREIS LITURGIE: Nicolas Koschorz, Helena Wappmannsberger, Regina Seipel ARBEITSKREIS FAMILIE: Birgit Krumrey ARBEITSKREIS FESTE UND FEIERN: Rosi Hell, Elisabeth Kotter AK.

KOORDINATION UND KOMMUNIKATION: Nicolas Koschorz, Markus Möderl ARBEITSKREIS AUSSENDARSTELLUNG: omas Ganter, Markus Möderl AK. SOZIALES, INTEGRATION, INKLUSION: Christa Barhainski, Claudia Nowotny, Regina Seipel, omas Ganter BEAUFTRAGTE FÜR CARITAS UND SOZIALES: Regina Seipel BEAUFTRAGTER F. D. ÖKUM. SOZIALSTATION: omas Ganter UMWELTBEAUFTRAGTER: Anton Stein ERWACHSENENBILDUNGSBEAUFTRAGTE: Claudia Nowotny Darüber hinaus haben sich dankenswer- terweise fast alle Kandidatinnen und Kandidaten, die nicht gewählt wurden zur Mitarbeit in den Arbeitskreisen be- reit erklärt!

Regina Seipel Stellvertretende Vorsitzende Zuständigkeiten im Pfarrgemeinderat FOTO BERGER.COM die beiden Jugendvertreterinnen und P arrer Hofstetter.

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8 Mariä Himmelfahrt Prien „Denn ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekom Den Menschen Würde zusprechen – Herausforderung und Vo » Kurz darf ich mich Ihnen vorstellen: Mein Name ist Heiner Vogl und seit Sep- tember bin ich katholischer Seelsorger in der VA Bernau. Ich bin verheiratet und Vater von zwei inzwischen erwachsenen Töchtern. Nach einer langen Zeit als Bauingenieur und Sachgebietsleiter im Stadtbauamt Traunstein habe ich mich entschlossen, den Weg zum Ständigen Diakonat einzuschlagen.

Neben der diözesanen Ausbildung konn- te ich in Rom und Salzburg eologie studieren, seit fünf Jahren bin ich nun als hauptberuflicher Diakon tätig. Es ist mir nicht leicht gefallen meine bis- herige Seelsorgetätigkeit in der Stadtkir- che Traunstein aufzugeben. Dort war ich auch schon die letzten beiden Jahre im Untersuchungsgefängnis im Einsatz. So habe ich also schon ein wenig „Gefäng- nislu schnuppern“ dürfen. Diese Erfah- rungen haben mich schließlich motiviert, meinen weiteren Weg in diese Richtung einzuschlagen und mich für den Dienst in der VA Bernau zur Verfügung zu stellen. Was tut ein Diakon im Gefängnis? Wie verstehe ich Seelsorge an diesem beson- deren Ort? Hier ein kleiner Einblick in mein Tätigkeitsfeld: Die Sonne scheint durch das kleine Fens- ter der Sprechzelle in der Justizvollzugs- anstalt Bernau.

Eine weiße Decke ist über den Tisch gebreitet, auf ihn habe ich ei- ne Kerze gestellt und angezündet. Ich warte auf einen Gefangenen, der sich zum Seelsorgegespräch angemeldet hat. Vorsichtig klop es an der Tür. Nach meiner Aufforderung, hereinzukommen, betritt ein Mann mittleren Alters den Raum. Sein Kopf ist gesenkt. Ich begrü- ße ihn freundlich und reiche ihm die Hand. Zagha erwidert er meinen Blick mit einem leisen Lächeln. Ich biete ihm an, sich zu mir an den Tisch zu setzen. Sein Blick geht zum Licht der Kerze, dann fällt er auf mich. Mit einer aufmun- ternden Geste spreche ich ihn an: „Herr D., ich bin jetzt für Sie da, wir haben Zeit! Was kann ich für Sie tun?“ Im „Justizvollzug“ werden wir mit den Kehrseiten unserer Gesellscha konfron- tiert, mit den abgründigen und ent- setzlichen Möglichkeiten PIXABAY, CC

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9 Pfarrbrief Advent 2018 mmen.“ (Mt 25,36) oraussetzung für ein gelingendes Leben menschlicher Freiheit. Hier verdichten sich eine ganze Reihe von Grundfragen unseres Menschseins und gleichzeitig steht die Würde unseres Menschseins als Geschöpf Gottes in Frage: Was ist der Mensch, wenn er nicht „an- ständig“ und angepasst lebt, nicht schön und erfolgreich? Was ist er, wenn er auf Irrwege abgleitet und versagt? Und wie gehen wir mit all den Tragödien, mit den Abgründen unseres Denkens, Fühlens und Handelns um? Kennen, ja bekennen wir noch Schuld? Oder geht es am Ende auch bei uns vor allem um Erklärungen und um Ausflüchte? Macht Strafe Sinn? Und wenn ja, kann sie Menschen verän- dern, - Täter, die nicht selten auch Op- fer unsäglicher Verhältnisse und Prägungen geworden sind? Was ist und was wird mit ihrer Schuld? Gibt es Ver- söhnung und Neubeginn? Und wo ist Gott? Wie kann ich sein Gesicht sehen, was ist mit seiner Gerechtigkeit? Wo bleiben seine Zuwendung und Gnade? Diese Fragen zeigen die Herausforderun- gen auf, denen sich Seelsorger im Ge- fängnis stellen müssen.

Sie helfen aber auch, dem Menschen zu begegnen, der Mensch im Vollbesitz seiner Würde bleibt und der zuallererst einmal ein ge- liebtes Geschöpf Gottes ist. Wege dazu können sein: • In seiner Not und Bedür igkeit, um derentwillen er zu mir kommt, schätze ich seine Schuld oder Un- schuld nicht ab, verurteile ich ihn nicht ein zweites Mal.

• Ich bin da und höre zu. Ich versuche, meinem Gegenüber eine Begegnung auf Augenhöhe zu ermöglichen, ihn in der Vielschichtigkeit seiner Le- bensgeschichte anzunehmen, auch in seinem Scheitern und Versagen. VOGL

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10 Mariä Himmelfahrt Prien • Ich ermuntere ihn, sich mit der eige- nen Schuld auseinanderzusetzen. • Ich ermutige ihn, Vergebung auf der Ebene von Mensch zu Mensch auszu- sprechen und (mit mir) Wege zu er- kunden, sich auf die Vergebung durch und mit Gott einzulassen. • Ich begleite Menschen auf dem schweren Weg, sich selbst zu verge- ben. • Ich zeige ihnen die Möglichkeit für eine real gelebte und innere Umkehr.

So kann ich versuchen, die Menschen in ihrer besonderen Situation von Unge- wissheit und Einsamkeit, von Selbstzwei- fel und Depression zu unterstützen, ihr Selbstwertgefühl zu stärken, ihnen ihre Würde als Menschen zu erhalten und zu- rückzugeben. Die anerkannte Würde je- des Menschen ist Voraussetzung dafür, die Vergebung Gottes anzunehmen. Die- ser Gott nimmt die Menschen ganz in den Blick, ermöglicht Wege der Umkehr und des Neuanfangs.

Herzlich wünsche ich Ihnen allen eine friedvolle und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit. Auch möchte ich Sie bitten, mein Engagement in meinem Dienst mit Ihrem Gebet zu begleiten. Heiner Vogl Diakon Erstkommunion und Firmung nächstes Jahr D emnächst beginnt die Vorberei- tung auf die Erstkommunion mit den Startgottesdiensten im Janu- ar. Die Feier der Erstkommunion ist dann in Prien am Sammelergebnisse I m zurückliegenden Kirchenjahr wa- ren die Ergebnisse der Kirchensamm- lungen annähernd 50 Tausend Euro: ADVENIAT € STERNSINGER € MISEREOR € RENOVABIS € CARITAS FRÜH AHRSSAMMLUNG € CARITAS HERBSTSAMMLUNG € Unser recht herzlicher Dank und unser Vergelt’s Gott gilt allen Spenderinnen und Spendern! ⬛ Sonntag, 12.

Mai um 10:00 Uhr, und in Greimharting am Sonntag, 19. Mai um 10:00 Uhr. Die Firmvorbereitung läu bereits, wir feiern die Firmung in Prien am Samstag, 18. Mai um 14:30 Uhr. ⬛

11 Pfarrbrief Advent 2018 „Sternenweg“ Ökumenischer Impuls am Christkindlmarkt D as ökumenische Projekt „Ster- nenweg“ der Evangelisch-Luthe- rischen, Katholischen und Neu- apostolischen Gemeinden ist inzwischen zu einer guten Tradition am Christkindl- markt in Prien geworden. Der „Sternen- weg“ will auch in diesem Jahr wieder al- len BesucherInnen den Inhalt des Ad- vents und den Sinn von Weihnachten näherbringen. So finden sie vor dem Christbaum mitten am Marktplatz un- sere große Impulslaterne mit Texten zum Innehalten und Nachdenken.

Das Sternenzelt erstreckt sich in diesem Jahr im ganzen Innenraum der Tau a- pelle.

Ein Sternenhimmel erfüllt dort das Gewölbe der Kapelle und durch die Pra- xisklasse der Franziska-Hager-Mittel- schule eigens angefertigte Holzstühle laden ein, für ein paar Minuten dem All- täglichen zu entfliehen. Textimpulse tau- chen am Sternenhimmel auf und wollen uns erheben über die Kleinlichkeiten des Lebens. Als Pfarrei schaffen wir so eine Möglich- keit, Stille und Ruhe zu finden. Wie jedes Jahr kann man seinen Wün- schen und Sehnsüchten auf Sternen Ausdruck zu verleihen. Diese Sehn- suchtssterne werden dann bei der Ab- schlussandacht verbrannt und dem Aller- höchsten anvertraut.

Werner Hofmann für den Arbeitskreis „Sternenweg“ des PGR BAUMGÄRTNER VODERHOLZER

12 Mariä Himmelfahrt Prien Die Kirche ist im Werden Ja, Herr Pfarrer, was schreibn’s denn da?“ kann ich mir als Reaktion auf diese Überschri vorstellen. So ging es mir selber beim Lesen eines Impulspa- piers der Deutschen Bischöfe, in dem es um die Erneuerung der Pastoral geht. Sie laden ein, die Kra der Taufe und Fir- mung in allen Christen neu zu sehen und werben für eine „Kirche im Werden“. Als ob wir nicht schon längst, ja seit 2000 Jahren Kirche wären. Und wie viele Jahr- hunderte und Jahrzehnte haben allein die Pfarr- und Kuratiegemeinden in unseren beiden Pfarrverbänden Westliches Chiemseeufer und Bad Endorf auf dem Buckel…!

In einem zweiten Moment dachte ich mir: Grad weil die Kirche schon so alt ist und viele Höhen und Tiefen überstanden hat, bedarf sie der ständigen Erneuerung, wie es das II. Vatikanische Konzil formu- lierte, und muss immer neu den Men- schen in der jeweiligen Zeit die Frohe Botscha verkünden. Es ist also kein Sta- tus uo, sondern ein immer neues Wer- den. Davon sind auch wir heute nicht befreit. Uns ist doch allen bewusst, dass das gerade in unserer Zeit eine Heraus- forderung ist. Und Kirche ist eben – al- len Unkenrufen zum Trotz – nicht am absteigenden Ast, sondern im Werden! Erfahrungen in unseren Gemeinden er- mutigen mich.

Zwei mag ich kurz erwäh- nen. Bei der Jahresversammlung der Kath. Jugend Prien vor kurzem haben für jeden Posten im Vorstand mehrere Ju- gendliche kandidiert. Junge Menschen, die sich in der Kirche engagieren wollen! In Bad Endorf lud der Pfarrgemeinderat im Oktober zum 2. PfarrForum ein. Ein Ort, bei dem eine/e jede/r Impulse geben darf, wie es mit Glaube und Gemeinde weiter gehen kann und woraus Konkre- tes erwächst.

Ich hab Geschmack gefunden an dem „Kirche werden“, denn auch ich als Pfar- rer bin (hoffentlich) nie fertig mit dem Glauben und der Gemeinscha im Glauben, der Kirche. Heute lade ich Sie, zusammen mit dem Seelsorgeteam und den beiden Vorstän- den der Pfarrverbandsräte, explizit dazu ein, sich mit auf den Weg zu machen, Kirche zu werden! Dem wollen wir uns stellen – dem müssen wir uns stellen. Die Diözese erwartet, dass jeder Pfarrverband ein „Pastorales Konzept“ erstellt. Die, die „

13 Pfarrbrief Advent 2018 das schon gemacht haben, sagen: der Weg dorthin ist wertvoller als das Ergebnis am Ende.

Wir hier wollen uns zunächst un- serem christlichen Glauben stellen, uns darin vergewissern, Neugierige und Su- chende mit hinein nehmen und in „Glau- bensWerkstätten“ unseren Glauben vertiefen, erneuern, gemeinscha licher leben. Wir werden Sie auf dem Laufen- den halten, wir wollen Sie heute schon mitnehmen! Wenn ich Sie neugierig ge- macht habe, sprechen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir!

Wir dürfen uns in guter Tradition wis- sen mit dem Volk Israel. Wir alle kennen die Erzählung vom Auszug aus Ägypten in das gelobte Land. Im Buch Numeri, dem vierten Buch unserer Bibel, wird uns berichtet, dass Mose und Aaron Kund- scha er vorausschickten. Nach 40 Tagen kommen sie zurück zur ganzen Gemein- de in die Wüste. Sie berichteten ihnen und zeigten ihnen Früchte des Landes, die sie mitbrachten. Und es dauerte nicht lange, bis die ersten die Erfahrungen der Kundscha er schlechtredeten und fal- sche Gerüchte verbreiteten. Und so wur- den Stimmen laut, die sagten: „Wären wir doch in Ägypten geblieben!“.

Zum Glück sind Mose und das Volk damals aufge- brochen! Ein Meditieren dieser Bibelstel- le im Buch Numeri, Kapitel 13 und 14 lohnt sich.

Auch wir als Volk Gottes heute, müssen uns immer wieder neu aufmachen. Schon ö er hat Papst Franziskus uns zugerufen, dass wir als Christinnen und Christen nicht auf dem be uemen Sofa sitzen blei- ben dürfen. Warum ist mir der Glaube wertvoll und warum möchte ich ihn weiter geben? Was ist mir in der Kirche wichtig? Was macht unsere Gemeinde aus? Welche Krä e ha- ben wir und welche können wir noch fördern? Das sind einige der Fragen, de- nen wir uns ab Frühjahr 2019 gemeinsam stellen, um Kirche zu werden.

Klaus Hofstetter Pfarrer Zwei erste Angebote an GlaubensWerkstätten: Mittwoch, 9.

Januar, 20 Uhr ICH GLAUBE?! Eine Auseinandersetzung mit dem Glaubensbekenntnis, Pfarrheim Prien Mittwoch, 6. März bis Sonn ag, 10. März PFA RHAUS WG für junge Christen ab der Firmung, Pfarrheim Prien PIXABAY, CC

14 Mariä Himmelfahrt Prien AD MAIOREM DEI GLORIAM Ausstellung um Geschichte, Kunst und Kirchliches Leben der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Prien I m Jahr 2017/2018 jährte sich – doku- mentiert durch einen stattlichen Marmorgedenkstein an der Priener Kapelle St. Johannes der Täufer – die Vollendung des Umbaus der spätgoti- schen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Prien zum 500. Mal. Am 11. April 1518 wurde diese gotische Kirche durch den bedeutenden Bischof von Chiemsee, Berthold Pürstinger, ei- ner der wenigen kirchlichen Erneuerer seiner Zeit, neu geweiht. Dieser große „Umbau“ (vermutlich handelte es sich um eine Neuwölbung) der Pfarrkirche ist deshalb so wichtig, da beim Kirchenneu- bau 1735 bis 1738, der Kirchengrundriss sowie die Seitenmauern der gotischen Kirche bis in eine Höhe von rund 2 Me- tern beibehalten wurde.

Wer heute den Chor der Priener Pfarrkirche von Osten betrachtet, glaubt darin einen gotischen Bau zu erkennen.

Anlässlich dieses Jubiläums und des Ab- schlusses der jüngsten Kirchenrenovie- MUSEUM PRIEN

15 Pfarrbrief Advent 2018 rung zeigte die Kirchensti ung Mariä Himmelfahrt Prien in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Prien eine Son- derausstellung zur Geschichte und Kunst der Pfarrei Prien und ihrer kunsthisto- risch einzigartigen Pfarrkirche, die von einem Arbeitskreis unter Leitung von Pfarrer Klaus Hofstetter und Kreishei- matpfleger Karl J. Aß, erarbeitet wurde. Neben selten gezeigten Ausstattungs- und Schatzkammerstücken, wie der be- deutenden Silberfigur der Immaculata des Rosenheimer Goldschmieds Adam Schneider von 1736, standen die au - sehenerregende Priener Turmverschie- bung des Jahres 1736, sowie erstmals die, bisher kaum bekannten, Erweiterungs- pläne der Kirche in neubarockem Stil von 1905, als der gesamte Chor abgebro- chen werden sollte, sowie die gemäßigte- ren Pläne von 1916, die durch Baumodelle dokumentiert werden, im Mittelpunkt.

Die Sonderausstellung wurde insbeson- dere von den Mitgliedern der Pfarrei und der Pfarrverbände gut besucht und gab einen neuen Einblick in die reiche His- torie der Priener Pfarrei und deren Kunstschätze.

Karl Aß Museumsleiter, Kreisheimatpfleger Die Vorbereitungsgruppe zusammen mit dem zweiten Bürgermeister Hans-Jürgen Schuster (links) bei der Eröffnung der Ausstellung HÖTZELSPERGER

16 Mariä Himmelfahrt Prien SUMMERER ( X) Greimhartinger Tradition E ine schöne Tradition ist es in Greimharting, dass die Ministran- ten am Vortag zum Erntedankfest beim Schmücken der Kirche helfen. Zusammen mit unserer Mesnerin Elisa- beth Prankl und Anja Kluge, legen wir Minis jedes Jahr mit Hand an, dass wir in einer schön geschmückten Kirche Ern- tedank feiern können. Jeder bringt aus dem heimischen Garten, Blumen, Obst oder Gemüse mit zum Dekorieren.

O laufen wir auch noch durch Greimhar- ting, um von den umliegenden Spendern die Gaben einzusammeln oder noch et- was zum Schmücken zu finden. Nach ge- taner Arbeit oder auch zur Zwischenstärkung spendiert uns dann unsere Mesnerin noch Leberkäse- oder Schnitzelsemmeln. Nach unserem Deko- vormittag, wurde am Tag darauf beim Erntedankgottesdienst unsere neue Ministrantin Rosalie Pflüger, durch Pfar- rer Hofstetter in den Kreis der Minis- tranten aufgenommen. Nach dem Segensgebet wurde ihr von unserern Oberminis ein kleines Geschenk über- reicht. Wir wünschen Rosalie Gottes Se- gen und viel Freude für ihren Dienst am Altar, und heißen sie in unserer Mitte herzlich willkommen!

Michael Summerer, Katharina Perl Oberministranten von Greimharting

17 Pfarrbrief Advent 2018 M it dem Motto: „Segen bringen – Segen sein. Wir gehören zusam- men – in Peru und weltweit!“ zie- hen die Kinder in den ersten Tagen des neuen Jahres von Haus zu Haus um Got- tes Segen zu verbreiten. » Prien: am 4. und 5. Januar 1. VORTREFFEN: 24. November um 16:30 Uhr im katholi- schen Pfarrheim Prien/Jugendräumen » Greimharting: am 5. Januar 1. VORTREFFEN: 15. Dezember um 9:00 Uhr im Gemeindehaus Greimharting Der gemeinsame Dankgottesdienst fin- det am 6. Januar um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche Prien statt.

Alle Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf Euch! Julia Palk für die Koordinationsgruppe

18 Mariä Himmelfahrt Prien Neues aus der KJP » Gruppenstunden Nach den Sommerferien begannen wie- der die regelmäßigen Gruppenstunden jeden zweiten Freitag von 17 bis 19 Uhr. Im Herbst gingen wir auf die Frasdorfer- Hütte, kochten Kürbissuppe und waren – wie jedes Jahr – Kirtahutschn. Im Ad- vent geht es weihnachtlich weiter mit Kerzenziehen und Plätzchenbacken. Mehr Infos gibt es wie immer unter http://www.kath-jugend-prien.de/ » Minibrot-Aktion Am 6. und 7. Oktober verkau en wir nach den Gottesdiensten Minibrote, der Erlös wird nach Indien, in die Heimat von Pater Joshy gespendet, da dort im Moment große Überschwemmungen sind.

Nach der 10-Uhr-Messe am Sonn- tag verbanden wir den Minibrotverkauf mit einer Aktion des Pfarrgemeinderats. Es wurden Getränke verteilt und die Möglichkeit geboten, gemeinsam ins Ge- spräch zu kommen. Insgesamt war die Pilot-Aktion sehr gelungen. Wir freuen uns auf eine baldige Wiederholung! » Vollversammlung und Vorstandswahlen Die Vollversammlung war dieses Jahr am 26. Oktober. Erstmals luden wir auch Vertreter anderer Jugendverbände ein. Nach einem sehr schönen und ausführli- chen Jahresrückblick wählten wir eine neue Vorstandscha .

Gewählt wurden: Simon Wappmanns- berger (1. Vorstand), Helena Wapp- mannsberger (2.Vorstand), Julia Palk (Kassier), Anna Ganter (Schri führerin), Lukas Wappmannsberger (Raumwart), Felicia Wappmannsberger (Ministranten- Vertreterin) und Lea Palk, Georg Rappel, Valentin Huber und Jakob Rappel als WAPPMANNSBERGER GANTER

19 Pfarrbrief Advent 2018 Aus dem Chorsaal – Kirchenmusik bis Epiphanie G erade sind die Priener Kirchen- musiktage 2018 zu Ende gegangen – mit Händels Oratorium Messi- as, mit Workshop und musikalischem Figurentheater für Kinder, mit alpenlän- dischen Saitenwegen, mit Himmlischen Klängen von Flöte, Harfe und Posaunen, und Bachs musikalischem Vermächtnis, der h-Moll-Messe.

Schon eine Woche danach gehen wir auf die Reise – in den Stall von Bethlehem, mitten unter Hirten und Engel und al- lerlei Tiere… Der Kinderchor reist nach Bad Aibling, er ist eingeladen worden, am 4. Dezem- ber in der Wendelstein-Klinik ein Kon- zert zum Nikolaustag zu singen. Trom- meln und Triangel und Flöte haben die Kinder und Rainer Schütz natürlich auch dabei – und viele vertraute und neue Lie- der.

Am Hl. Abend singt in der Kinderkrip- penfeier um 15:30 Uhr der Kinderchor Weihnachtslieder. Vor der Christmette um 23:00 Uhr singt die Capella Vocale ei- ne halbe Stunde lang Weihnachtsmotet- ten. Im Festgottesdienst am 1. Weihnachts- feiertag wird die Chorgemeinscha die Nicolai-Messe von Joseph Haydn singen. Zur feierlichen Vesper am 1. Weihnachts- feiertag musizieren die Capella Vocale und die Grassauer Blechbläser die Weih- nachtsvesper von Max Eham. An Silvester erklingt in der Jahresschlus- sandacht das Weihnachtskonzert von Ar- cangelo Corelli. Die Chorgemeinscha singt an Neujahr Mozarts Spatzenmesse und an Erscheinung des Herrn u.

a. Om- nes de Saba venient von Eybler. Am Freitag, den 28. Dezember, wird um 19:00 Uhr (!) in der Pfarrkirche das Weihnachts-Oratorium (Kan aten I III) von J. S. Bach aufgeführt. Es musizieren Jenavieve Moore (Sopran), Okka von der Damerau (Alt), Michael Mogl (Tenor), omas Schütz (Bass), die Chorgemein- scha , die Capella Vocale und das Colle- gium Musicum – ein letztes Mal unter der Leitung von Rainer Schütz. Bettina Kranzbühler Beisitzer. Geistlicher Beirat ist wieder Pfarrer Klaus Hofstetter.

Vielen Dank an die alte Vorstandscha , vor allem an unseren 3-jährigen 1. Vor- stand Elias Dreikorn für seine Arbeit und sein Großes Engagement! Helena Wappmannsberger 2. Vorsitzende

20 Mariä Himmelfahrt Prien W eihnachten ist eines der gro- ßen Feste für uns Christen. Als Seelsorgerinnen und Seelsor- ger freuen wir uns, dass viele zum Got- tesdienst kommen. Warum schreibe ich das dieses Jahr so explizit? Sie sind gewohnt, dass in Prien um 23 Uhr die Christmette als Eucharistie gefeiert wird. Und nicht nur in Prien, sondern auch an vielen anderen Orten in unseren beiden Pfarrverbänden.

Dieses Jahr wird die nächtliche Christmette in Prien als Wort-Gottes-Feier gefeiert. Mir ist bewusst, dass dies einen Einschnitt bedeutet.

Es ist uns nicht möglich, an allen Orten eine Eucharistie zu gewährleisten. Ich bitte Sie: Lassen Sie sich darauf ein. Die Wort-Gottes-Feier ist auch ein feierlicher Weihnachtsgottesdienst und erfüllt die sog. Sonntagspflicht. Wenn Sie eine Eu- charistiefeier wünschen, muss ich Sie bit- ten, auszuweichen: um 17 Uhr in die sog. „Christmette für ältere Mitbürger“ in der Priener Pfarrkirche oder in die Christ- mette in einen der Nachbarorte. Wir konnten in den letzten Jahren gute Erfahrungen mit den Wort-Gottes-Fei- ern sammeln. Ich danke den Ehrenamt- lichen und meinen Kolleg/innen im Seelsorgeteam, die Gottesdienste an Weihnachten und das ganze Jahr über in schöner und würdiger Weise gestalten.

Klaus Hofstetter Pfarrer Die Priener Christmette als LITURGISCHES INSTITUT DER DEUTSCHSPRACHIGEN SCHWEIZ Mittelseite: Kalender zum Herausnehmen

21 Pfarrbrief Advent 2018 S eit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten in der Geburtsgrot- te Jesu entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht nach Europa und wird über den ganzen Kontinent verteilt. In München findet am 3. Adventssonn- tag, den 16. Dezember um 15:30 Uhr im Liebfrauendom die diözesanweite Aus- sendungsfeier statt. Von dort bringen es Jugendliche aus unserem Pfarrverband in einer ökumenischen Aktion am 16. De- zember um ca. 19:40 Uhr auf den Markt- platz in Prien und in die Eucharistiefei- er um 19 Uhr nach Bernau.

In Prien steht vom 16.

Dezember bis 24. Dezember eine Laterne in der Tau apelle, von der sich jeder das Frie- denslicht nach Hause holen kann. Es wäre schön, wenn in vielen Häusern unseres Pfarrverbandes das Friedenslicht brennt. So können wir gemeinsam ein Zeichen des Friedens für unsere Welt set- zen! Werner Hofmann Gemeindereferent, Gemeindeleitung OLIVER HALLMANN FROM GERMANY

22 Mariä Himmelfahrt Prien Zeit-VerschenkerInnen gesucht ! Familienpaten Chiemgau und Patenschaften für geflüchte- te Familien bieten Einsatzmöglichkeiten „maßgeschneidert“ GÖTZ HUBER D er SkF e. V. Südostbayern setzt seit 1985 als gemeinnützige selb- ständige Organisation an den Ressourcen der Menschen an und wirkt daran mit, positive Lebensbedingungen für Kinder, Frauen und Familien zu schaffen. Schwangerscha und Geburt bringen in allen Kulturen große Veränderungen für die persönliche Situation und die gesam- te Familie mit sich, besonders in unserer Gesellscha stellen sie auch große be- rufliche und finanzielle Herausforderun- gen dar.

Um besonders alleinerziehende Frauen oder Familien mit keinem oder wenig tragfähigem familiären Hintergrund zu unterstützen, hat der SkF e. V. Südost- bayern ehrenamtliche Familienpaten- scha en in der Region Chiemgau – unabhängig von Konfession und Natio- nalität- ins Leben gerufen. „Unsere Familienpatin ist unsere Ersatzoma, sie ist uns eine große Hilfe, auf die Treffen freuen wir uns jede Woche – Spielzeit für die Kinder, Atempause für mich !“ (Mama von 3 Kindern) „Ich habe eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit gefunden, die mir viel Spaß macht!“ (Hilde, Patin, 67 J.) „Am An ang mussten wir uns erst kennenler- nen.

Jetzt merke ich, wie wichtig es für mich is , jemanden zu haben, wenn ich nicht mehr weiter weiß…“ ( Mama aus Eritrea, 22 J., ein Baby) Wir suchen dringend interessierte Men- schen, Frauen und Männer jeden Alters, die sich als Patin/Pate ca. 3 Stunden in der Woche in einer für sie passend aus-

23 Pfarrbrief Advent 2018 Impressum / Pflichtangaben Erscheinen: Zum Advent, zu Ostern und im Herbst. Herausgeber: kath. Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Prien. Verantwortlich i. S. d. P.: Pfarrer Klaus Hofstetter. Redaktion: G . Ganter, H. & M. Möderl. Kontakt/Feedback: Bitte an pfarrbrief-prien@pwcu.de. Redaktionsschluss Ostern: vrsl. So., 17. März 2019. Beiträge: Wir freuen uns über jeden Beitrag aus ei- ner kirchelichen Gruppierung. Damit wir die kom- mende Ausgabe planen können bitten wir idealerweise um eine Vorankündigung bis zum 17. Februar 2019. Auflage: 5.000 Exemplare, verteilt an alle Haushalte.

Druck & Fertigung: Gemeindebrief-Druckerei.de. Kinderbibeltag A m 30. März findet von 10:00 bis 16:30 Uhr ein ökumenischer Kinderbibeltag für alle Kinder von 5 bis 11 Jahren statt. Die weitere Information erfolgt rechtzei- tig über unsere Pfarrnachrichten, die In- ternetseite der Pfarrei, das Priener Marktblatt, und eventuell einen Flyer. Cornelia Gaiser Gemeindereferentin Pfarrfest 2019 B itte tragen Sie sich diesen Termin schon einmal ein: Der Pfarrge- meinderat hat das Pfarrfest im kommenden Jahr auf den 21. Juli festge- legt. Nähere Informationen erfolgen im Osterpfarrbrief. ⬛ Einfühlungsvermögen, aber auch die Fä- higkeit, Grenzen setzen zu können.

Sprechen Sie uns an!

Eva Götz-Huber & Julia Bahnsen Skf e.V. Südostbayern Schulstr. 8, Prien a. Ch. Tel: 08051/ 62110 gewählten Familie engagieren möchten. Die Koordinatorinnen bereiten Sie vor, begleiten Sie, bieten Patentreffen und Fortbildungen. Der SkF erstattet natür- lich alle Auslagen. Interessierte sollten ein offenes Ohr und Herz mitbringen sowie Toleranz und „Man lernt die Menschen und ihre Schicksale kennen und sieht dann, in wie vielen Fällen von subjektiver Schuld gar keine Rede sein kann.“ – Agnes Neuhaus, Begründerin des SkF

24 Mariä Himmelfahrt Prien Weltgebetsta- ges ist: „in- formiert beten – be- tend handeln“.

Mit der Kol- lekte des Got- tesdienstes werden Frau- enprojekte weltweit un- terstützt. In diesen Projekten geht es um gesellscha - liche und politische Teilhabe, Frauenge- sundheit, Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, Bildung, wirtscha liche Eigen- ständigkeit und Frauenperspektiven in Kirchen, Ökumene und interreligiösem Dialog. Der Weltgebetstag ist die größte ökumenische Basisbewegung weltweit. Es geht darum, Brücken zwischen Län- dern und Menschen zu bauen und Ver- ständigung zu suchen. Weltgebetstag heißt: Frauen aller Kon- fessionen laden ein, sie laden Frauen und Männer herzlich ein, gemeinsam Gottes- dienst zu feiern.

Am 1. März 2019 ist es wieder soweit. Frauen aus Slowenien be- reiten die Gebetsordnung vor. Die genau- en Zeiten der Gottesdienste sind im PfarrAktuell oder in den Pfarrnachrich- ten zu finden.

Edith Heindl Pastoralreferentin Weltgebetstag – nur für Frauen? Jeden ersten Freitag im März ist es so- weit: Wir feiern Weltgebetstag. In 120 Ländern und 113 Sprachen wird 24 Stunden lang über die ganze Erde ver- teilt Gottesdienst gefeiert. Jedes Jahr wird in einem Land von christlichen Frauen ein Gottesdienst für die ganze Welt vorbereitet. Texte, Gebete und Lie- der werden ausgesucht, eine Gebetsord- nung wird erstellt. Frauen ergreifen das Wort und erzählen von ihrem Alltag und ihrer Sehnsucht nach einem Leben in Frieden und Glück. Die Realität der Frauen ist o düster und wir hören und lesen von Armut, Gewalt gegen Frauen, ungerechten Strukturen in Politik und Wirtscha und von Unterdrückung.

Aber wir erfahren auch die Hoffnung, die diese Frauen trägt und die Freude, wenn andere Anteil nehmen. Und das tun Viele – geschätzte 2 Millionen Men- schen feiern am ersten Freitag in März weltweit den Weltgebetstag mit. Begonnen hat diese Bewegung vor 130 Jahren in Nordamerika. Christliche Frau- en haben sich zusammengeschlossen und miteinander begonnen, für die Anliegen von Frauen und Männern zu beten. Heu- te gibt es in jedem beteiligten Land ein Weltgebetstags-Komitee, das die Vorbe- reitung und Durchführung des Weltge- betstages plant und organisiert. In Deutschland sind 12 Frauenverbände aus 9 Konfessionen beteiligt.

Ein Motto des

25 Pfarrbrief Advent 2018 Die Welt ins Gebet nehmen Das 40-stündige Gebet I n jedem Gottesdienst, bei den Für- bitten, nehmen wir die Welt ins Ge- bet – im wahrsten Sinne des Wortes. Und viele tun das auch im persönlichen Beten. Das 40-stündige Gebet, das in Prien seit 1751 gepflegt wird, ist gleich- sam eine gemeinscha liche Verdichtung dieses Betens. Und wir dürfen Impulse empfangen aus den 5 thematischen Predigten. Zu Redak- tionsschluss standen ema und Predi- ger noch nicht fest. Doch schon heute möchte ich auch im Namen des Pfarrge- meinderates ganz herzlich einladen, die Welt ins Gebet zu nehmen.

Am Wochen- ende des 2. Fastensonntags, Freitag 15. bis Sonntag, 17. März 2019. Das 40-stündige Gebet wird den vertrauten Rahmen und die gewohnten Zeiten haben. Rechtzei- tig werden die Gottesdienste mit den Predigten sowie die Gebetsstunden be- kannt gegeben werden.

Klaus Hofstetter Pfarrer HÖTZELSPERGER

26 Mariä Himmelfahrt Prien Ehe.Wir.Heiraten Ehevorbereitungskurs in Bernau I n unseren beiden Pfarrverbänden ha- ben sich schon viele Brautpaare ge- meldet, um den Termin für die kirchliche Trauung im Jahr 2019 zu ver- einbaren. Wenn auch Sie dazu gehören, haben wir im Februar 2019 ein besonde- res Angebot, einen Tag zur Vorbereitung auf die Ehe: am Samstag, 16. Februar 2019 von 9 bis 17 Uhr im Pfarrheim in Ber- nau. Referent/innen sind: Ehepaar Cornelia und Tobias Gaiser (beide Gemeinderefe- rent/innen) sowie Pfarrer Klaus Hofstet- ter.

Wir nehmen uns einen Tag Zeit, um die Ehe auf ein gutes Fundament zu stel- len: Zeit füreinander, Was ist uns wichtig in der Ehe und Familie? Was bedeutet das Sakrament Ehe? Kommunikation... Bei Nachfragen können Sie sich gern an uns wenden. Anmeldung bis spätestens 14 Tage vorher online unter www.ehevorbereitung-muenchen.de. Klaus Hofstetter Pfarrer PIXABAY, CC

27 Pfarrbrief Advent 2018 SEIPEL Herbstfest in Valdagno Kolpingsfamilie Prien trägt zur Städtepartnerschaft bei S eit 22 Jahren bereichert die Kol- pingsfamilie Prien mit Bayeri- schen Spezialitäten und Bier im Rahmen der Städtepartnerscha das Herbstfest in Valdagno. In dieser Zeit sind nicht nur unzählige Liter Bier aus- geschenkt worden und rund 20.000 Paar Schweinswürstl auf dem Holzkohlengrill gelandet sondern auch viele wertvolle Freundscha en entstanden wie mit dem Verein ProValdagno, der Gruppo Alpini Castello, der Gruppo Alpini Novale und vielen Privatpersonen.

Eine besondere Freude ist es deshalb, dass es in der Kolpingsfamilie Prien ge- lungen ist, die Verantwortung und die Mitarbeit für diese anspruchsvolle Akti- on in jüngere Hände zu legen und damit das Fortbestehen zu sichern.

Heuer zeichnete Alex Rehm zum ersten Mal für die Gesamtorganisation und reibungslo- se Logistik verantwortlich und Stefan Huber für die Leitung der Delegation. Ein herzlicher Dank gilt Sigi Lang und Paul Mehlhart, die bisher für diese Auf- gaben gesorgt haben und immer noch in besonderem Maß die Freundscha en pflegen. Mit Alessandra Panato ist die deutsch-italienische sprachliche Verstän- digung sichergestellt, sodass es auch für Margarita Reuther kün ig etwas gemüt- licher zugehen kann.

Selbstverständlich bleibt der Erlös aus dem Verkauf der Bayerischen Schman- kerl Jahr für Jahr in Valdagno für soziale Zwecke, so wie es auch in Prien guter Brauch ist, wenn die Freunde aus Valda- gno auf dem Christkindlmarkt ihre ita- lienischen Spezialitäten anbieten. Heuer werden sie bereits am ersten Adventwo- chenende erwartet. Regina Seipel Vorsitzende der Kolpingsfamilie

28 Mariä Himmelfahrt Prien ! Die KINDERGARTENEINSCHREIBUNG für das Jahr 2019/2020 findet statt: 15.–17. Januar, jeweils von 14–16 Uhr im Kindergarten. SCHLEUNING SCHLEUNING Dankbarkeit für Alltägliches A m 4.

Oktober 2018 feierte der ka- tholische Kindergarten St. Irmen- gard in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ein großes Erntedankfest. Ein jedes Kind brachte anläßlich dessen sein Körbchen voller verschiedener Ge- müse- und Obstsorten mit: Trauben, Kürbisse, Nüsse und viele andere Gaben verwandelten den Altar in ein buntes Feld als Symbol für ein ertragreiches Jahr.

In familiärer, friedvoller Atmosphäre lauschten die Kindergartenkinder ge- meinsam mit Omas, Opas, Mamas, Pa- pas und Geschwistern dem Gottesdienst. Dabei galt es nicht nur, die Ernte des Jahres an sich zu sehen, sondern auch den scheinbar ganz alltäglichen Dingen auf unserer Erde mit Aufmerksamkeit und Dankbarkeit zu begegnen: dem Regen, der Sonne, dem Erdboden – ohne all das gäbe es kein Leben auf der Welt. Dafür trugen die Vorschulkinder kleine Dan- kessprüche vor, die sie gemeinsam mit ihren Erzieherinnen einstudiert hatten. Am Ende verabschiedete sich die Ge- meinscha in einen sonnigen Tag mit der Erinnerung daran, dass das Gute, was uns die Erde darbietet, ein großes Geschenk und keine Selbstverständlichkeit ist.

Anabel Schleuning Elternbeirat

29 Pfarrbrief Advent 2018 15 Vermittler zwischen Eltern und Kindergarten Neuer Elternbeirat des katholischen Kindergarten St. Irmengard Z u Beginn des Kindergartenjahres 2018/2019 wurde im Oktober der neue Elternbeirat im katholischen Kindergarten St. Irmengard gewählt. Ins- gesamt 15 Mamas und Papas haben sich gefunden, um für die Interessen des Kin- dergartens einzustehen, um als Vermit- tler zwischen Eltern und Kindergarten aufzutreten und um die vielen Veranstal- tungen der Einrichtung mitzugestalten und zu begleiten.

1. Vorsitzende ist Nadine Fischer, 2. Vor- sitzende sind Goce Andonov und Barba- ra Fischer.

Des Weiteren unterstützen Andrea Almer, Aiko Blank, Markus Cle- mens, Marianne Fischer, Monika Gorno- wicz, Regina Hösl, Nadtaya Liebhardt, Anna Maar, Kathrin Pothast, Monika Tiefenthaler, Michaela Wruk und Ma y De Natris als Beiratsmitglieder und hel- fen bei der Organisation des Ski-, Tennis- und Schwimmkurses, des Prie- ner Kindersommers und vielen anderen Aktivitäten des Kindergartens. Am 24. Oktober fand bereits die erste Elternbeiratssitzung statt: Auf der Tages- ordnung standen nun vorrangig der St. Martins-Umzug im November und das alljährlich vorweihnachtliche Päck- chen-Packen für bedür ige Kinder in Rumänien.

Anabel Schleuning Elternbeirat

30 Mariä Himmelfahrt Prien HOFMANN Seniorenrunde feiert 30-jähriges Bestehen S eit September 1988 tri sich die Seniorenrunde, anfangs noch Al- tenclub genannt, wöchentlich am Donnerstagnachmittag im katholischen Pfarrheim. Dieses 30-jährige Bestehen wurde nun gebührend gefeiert. Die Seni- orenrunde kommt zu Kaffee und Gesel- ligkeit zusammen. Spiele, Gedächtnistraining, Senioren-Gymnas- tik, Meditationen, Gottesdienste, Tipps für die verschiedensten Lebenslagen im Alter, Singstunden und Vorträge stehen genauso auf dem Programm wie die Zeit zum Plaudern und Ausflüge.

Hilde Grosse hat die Leitung der Senio- renrunde bereits vor 30 Jahren übernom- men. Der damalige Altenclub musste sich zu dieser Zeit nach einjähriger Pause neu formieren. Davor hatte Regina Moosbau- er 20 Jahre lang die Treffen organisiert. Waren die wöchentlichen Treffen an- fangs noch von ca. 80 Teilnehmern be- sucht, gibt es heute noch eine Stamm- gruppe von ca. 20 Senioren. Seit Beginn ist die Seniorenrunde ökumenisch ausge- richtet. Auch ältere Menschen mit wenig Bindung an die Kirche sind hier will- kommen. Neue Interessenten können einfach donnerstags um 14:00 Uhr ins Pfarrheim kommen.

Mit abnehmender Teilnehmerzahl hat sich auch die Helfer- gruppe verringert. Früher zählte Sr. Ra- dolpha, dann Sr. Sigtraud, Irmgard Grutsch und Anni Perl dazu. Heute sind mit Hilde Grosse noch Erna Weiser und Christa Barhainski im Team. Ihnen galt der große Dank für ihr ehrenamtliches Engagement, der im Namen der Pfarrei von Pater Joshy, Gemeindereferent Wer- ner Hofmann, Altenseelsorgerin Sr. Juli- ana und stellvertretender Pfarrgemeindratsvorsitzender Regina Seipel überbracht wurde. Regina Seipel P. Joshy, Erna Weiser, Chris a Barhainski, Regina Seipel, Hilde Grosse, Sr. Juliana

31 Pfarrbrief Advent 2018 Wir haben eine neue Kirchenverwaltung Annähernd 7,5 Prozent Wahlbeteiligung bei Wahlen A m 17. und 18. November haben die allgemeinen Wahlen zur Kir- chenverwaltung in unserer Erzdi- özese stattgefunden. Für Prien haben sich 8 Pfarreiangehöri- ge zur Kandidatur für dieses wichtige Ehrenamt bereit erklärt, aus denen 6 zu wählen waren. Gewählt wurden: Peter FISCHER, Josef FRIEDRICH, omas GEISLER, Gunther KRAUS, Paul MEHLHART, Gerhard WAPPMANNSBERGER (in alphabetischer Reihenfolge) Ein recht herzlicher Dank gilt allen Kan- didaten für ihre Bereitscha in die Verantwortung für die Finanzen und Ge- bäude unserer Pfarrei einzutreten.

Auch den nicht gewählten Kandidaten danken wir nochmals ausdrücklich, gleichzeitig möchten wir der neuen Kir- chenverwaltung zur Wahl gratulieren. Über die konstituierende Sitzung und die Aufgabenverteilung berichten wir im Osternpfarrbrief.

Thomas Ganter für die Pfarrbrief-Redaktion vorne: J. Friedrich, P. Mehlhar , P. Fischer, T. Geisler • hinten: G. Wappmannsberger ,G. Kraus GANTER

32 Mariä Himmelfahrt Prien BOLZ ( X) Ökumenische Sozialstation ist nun eine gemeinnützige GmbH S eit Juli 2018 hat die Ökumeni- schen Sozialstation Prien eine neue Geschä sform. Die seit 30 Jahren bestehende Kooperation der Caritas und des Diakonievereins ist nun aufgegangen in eine gemeinnützige GmbH. Träger bleiben in bewährter Weise Caritas und Diakonieverein Prien. Damit hat die Sozialstation weiterhin gute Ressourcen zur ganzheitli- chen Versorgung der Patienten, ohne nur auf die Finanzierung der Kassen ange- wiesen zu sein.

Individualität wird vom Pflegeteam großgeschrieben und Wün- sche sind, soweit möglich, für uns Auf- gabe.

Der langjährige Geschä sführer Peter Selensky hat sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Neue Ge- schä sführerin ist Beate Bolz: Ich bin seit 30 Jahren in der Pflege tätig. 1992 habe ich mein Examen als Krankenschwes- ter in Rosenheim abgelegt und wurde ein Jahr später Stationsleitung einer in- ternen Station im Klinikum Rosenheim. In dieser Zeit war mir schon sehr wich- tig, Abläufe so zu gestalten, dass Patien- ten und Personal davon profitieren. Zugleich haben wir auch Aromatherapie und Massagen in die Pflege integriert, weil wir bemerkt haben, dass Patienten das sehr gut tut und sich auch Medika- mente vermeiden ließen.

2000 und 2002 wurden mir zwei Töchter geschenkt. Seitdem habe ich geringfügig im Senio- renheim und seit 4 Jahren in der ökume- nischen Sozialstation gepflegt und zusätzlich eine eigene Praxis als Heil- praktikerin geführt. Als die Stelle für die Sozialstation ausgeschrieben wurde, habe ich überlegt, ob ich nicht wieder mehr in meinem Ursprungsberuf arbeiten will. Weil: losgelassen hat mich die Pflege ja die ganze Zeit nicht. Zusätzlich habe ich mich die vergangenen 18 Jahre im Kir- chenvorstand, im Elternbeirat und an an- deren Stellen immer wieder in Gruppen engagiert und mit diesen Aufgaben ge- meinsam kreativ gelöst.

Diese Dinge darf ich nun wieder beruflich tun, was mich sehr freut.

Beate Bolz Geschäftsführerin Ökumenische Sozialstation gGmbH Die Ökumenische Sozials ation finden Sie in der Schulstraße 3 und unter 08051-6886-0.

33 Pfarrbrief Advent 2018 Ökumenische Jugend unterstützt Sozialstation E rfreulicherweise hat die Sozialsta- tion mehr oder weniger zum Ge- burtstag (siehe vorherige Seite) „neue“ Schränke für ihre Büroräume ge- spendet bekommen. Diese waren in Rosenheim abzuholen und dann in Prien wieder aufzubauen – selbstverständlich konnte das Büro hier- für nicht geschlossen werden und die Pflegekrä e werden für die Patientenver- sorgung benötigt.

Durch den persönlichen Kontakt zur evangelischen Jugend und deren neue Ju- gendreferenten Felix Dettelbach und Si- mon Kraus, sowie zur katholischen Jugend war schnell tatkrä ige, ökumeni- sche Unterstützung gefunden. Am Sams- tag, 22.September fanden sich sieben Ju- gendliche der E BAP und drei Jugendli- che der katholischen Jugend in der Sozialstation ein, um Schränke aus- und einzuräumen, zu transportieren und auf- zubauen. Innerhalb von sechs Stunden war alles wieder halbwegs an seinem Platz und die Jugendlichen stärkten sich mit Pizza und Spezi.

Ein herzliches Dankeschön von der Öku- menischen Sozialstation gGmbH an die Jugend für diese 60 geleisteten, wertvol- len Stunden für unsere Station! Alleine hätten wir das nicht gescha ! Beate Bolz Geschäftsführerin Ökumenische Sozialstation gGmbH

34 Mariä Himmelfahrt Prien M it diesen Alltagsexerzitien ver- gegenwärtigen wir uns die Zeit des Neuen Testaments. Mit un- serer Vorstellungskra und allen Sinnen, die uns dabei helfen können, lassen wir sie heute lebendig und aktuell für uns werden. Dabei treffen wir in acht ver- schiedenen Erzählungen auf Männer und Frauen, die Jesus begegnen und mit ihm in Beziehung treten: Wir sind dabei, wenn sie ihn suchen, ihn bitten, fragen, wenn sie zweifeln, wenn er ihnen Hoffnung gibt, wenn er sie ein- lädt. Wir erleben hautnah mit, was dabei geschieht und bringen all dies mit unse- rem eigenen Leben, unserem persönli- chen Fragen, Suchen, Glauben in eine lebendige Verbindung.

Auch für uns heu- te ereignen sich auf diesem Übungsweg Jesuskontakte, die Hoffnung geben und unseren Glauben vertiefen können. Exerzitien im Alltag sind Übungen, um im alltäglichen Leben die Gegenwart Gottes und sein Wirken zu entdecken, um das konkrete Leben auf ihn hin zu ordnen, von ihm verwandeln zu lassen - auf das unser Herz weit wird…. Für die Exerzitien im Alltag werden schri liche Übungshilfen bereitgestellt. Nötig ist die Bereitscha für eine tägli- che Zeit des Betens, Meditierens und der Besinnung (ca. 15–30 Min., in der Regel zu Hause) und zu wöchentlichen Treffen mit allen Teilnehmer/innen und den Be- gleiter/innen der Exerzitien im Alltag.

Herzliche Einladung!

35 Pfarrbrief Advent 2018 Unsere bewährten Exerzitienbegleiterin- nen Monika Freund und Carola Hoop la- den Sie zu fünf Abenden auf diesen Übungsweg ein. Bei Fragen zu den Exer- zitien rufen Sie bitte Gemeindereferent Werner Hofmann (08051/6097420) an. Die 5 Treffen finden mittwochs vom 13. März bis 10. April 2019 jeweils von 19.30 Vielerlei Länder Speisen Auch dieses Jahr Stand auf dem Christkindlmarkt A uch dieses Jahr werden Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern zusammen mit dem ökumenischen Begleiterkreis am 2. Adventswochenende einen Stand auf dem Priener Christkindlmarkt haben. Das Programm ist vielfältig, lassen Sie sich überraschen, aber lassen Sie es sich nicht entgehen.

Claudia Nowotny ökumenischer Begleiterkreis Uhr bis 21 Uhr im katholischen Pfarr- heim in Prien statt. Um Anmeldung bis zum 22. Februar 2019 im katholischen oder evangelischen Pfarrbüro in Prien wird gebeten. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen be- grenzt. Werner Hofmann Gemeindereferent und Gemeindeleitung NOWOTNY ( X)

36 Mariä Himmelfahrt Prien I m fairen Handel wird auch geteilt, nur wird es hier für uns nicht so sichtbar. Die Priener Initiative für EINE WELT bietet zu diesem ema ein Projekt im Weltladen an, bei welchem die Teilnehmer verstehen lernen wie es bei der Produktion von Schokolade zu Gewinnern und Verlierern kommen kann.

Kakaobohnen als Rohstoff, der in unse- rem Klima nicht gedeiht, aber für Scho- kolade die Grundzutat bildet werden von Kakaobauern erarbeitet und auf dem Weltmarkt o zu wenig entlohnt. Der Was haben Advent, Weihnachten und Sankt Martin mit dem Fairen Handel zu tun?

Faire Handel jedoch garantiert gerechte Löhne für die Kakaobauern, weshalb der Käufer der Schokolade dafür etwas mehr bezahlt. Auf diese Weise verhält er sich fair zu Menschen in ärmeren Ländern. Wie wird Schololade her- gestellt? Im Weltladen er- fährt das jeder der Teilnehmer, stellt selber Pralinen her und nimmt sie anschließend mit nach Hause! Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne können Sie sich unter der Telefon- nummer 08051-9614966 bei uns melden. Bei der Besorgung von Ni- kolauspackerln und Weih- nachtsgeschenken kann man teilen indem man Backzutaten und Weihnachtsgeschenke aus Fairem Handel kau , der immer et- was ganz Besonderes bietet! An den Adventssamstagen sind wir bis 16:00 Uhr für Sie da! Almuth von Königslöw Priener Initiative für EINE WELT e.

V. CHAVAROCHE

37 Pfarrbrief Advent 2018 „Heute beten wir besonders für…“ Zur Herkunft und zum Verständnis von Mess-Intentionen S eit alters her brachten die Gläubi- gen zur Feier der Eucharistie Ga- ben mit: Brot und Wein für die Feier selbst, weitere Gaben für den Un- terhalt der Kirche und für die Armen. Dieses Sinnen- und Zeichenha e hat sich im Lauf der Jahrhunderte verflüchtigt; deutlich wird es heute noch, wenn eine große Gabenprozession durch die Kirche zum Altar vollzogen wird oder wenn bei der Gabenbereitung die Sammelkörb- chen durch die Reihen gereicht werden und jede/r einen Beitrag zum Leben der Pfarrgemeinde gibt.

Ein weiteres Element, das bis heute ge- pflegt wird und aus der Zeit des Mittel- alters stammt, ist das sogenannte „Mess-Stipendium“: eine Gabe an den Priester, damit er die Messe in einem be- stimmten Anliegen (Intention) feiert. Darum sagt man auch gerne „Mess-Inten- tion“ oder umgangssprachlich „ich möch- te gern eine Messe lesen lassen“. Lange Zeit bildete dieses Mess-Stipendium ei- nen wichtigen Beitrag zum Lebensunter- halt der Priester, als es noch kein festes Gehalt gab. In Ländern, in denen die Kirche bis heute kein geregeltes Gehalt PIXABAY, CC

38 Mariä Himmelfahrt Prien für Priester bieten kann, ist das heute noch so.

Durch solch ein Stipendium tra- gen die Gläubigen bei zum Leben der Kirche. Doch leider führte die Praxis der Mess-Stipendien im Lauf der Kirchenge- schichte auch zu Missverständnissen und zu Missbräuchen. Darum muss betont werden: das ist kein Handel mit der Mes- se, denn eine Messe kostet nichts, sie ist Geschenk! Da Gebet und Gnade nicht an einen be- stimmten Ort gebunden sind, kann einer Intention überall gedacht werden. Der zelebrierende Priester ist im Gebet mit der Person verbunden, welche um ein Anliegen gebeten hat. Wenn in einem Gottesdienst mehr als eine Intention an- gegeben ist, wird jede weitere Intention sowie der Betrag dafür weiter gegeben an Orte, wo sie dem Lebensunterhalt der Priester dienen.

So entsteht ein weltwei- tes Gebetsnetz über die Grenzen von Raum und Zeit. Jede Weiterleitung wird sorgfältig von der Abteilung Weltkirche Tauftermine in den kommenden 4 Monaten Samstag 1. Dezember 15:00 Uhr Sonntag 13. Januar 11:00 Uhr Sonntag 10. Februar 11:00 Uhr Samstag 23. Februar 15:00 Uhr Samstag 9. März 15:00 Uhr Sonntag 24. März 11:00 Uhr Neben den angegebenen Terminen zu Tauffeiern gibt es weitere Termine in den anderen Pfarreien des Seelsorge- raums.

Auch ist eine Taufe in einem Sonntags- gottesdienst immer gerne möglich. ⬛ im Erzb. Ordinariat München geprü . So unterstützen Mess-Intentionen auch den Gedanken der Weltkirche als Soli- dar- und Gebetsgemeinscha und der ur- sprüngliche Sinn, Gaben auch für die Armen zu bringen, wird wieder konkre- ter. Für die Praxis im Erzbistum München und Freising bedeutet das konkret: In- tentionen können angegeben werden für Eucharistiefeiern und Wort-Gottes-Fei- ern. Die Intentionen werden erwähnt in der Gottesdienstordnung (mit denjeni- gen, die die Intention in Au rag gegeben haben). In der Feier des Gottesdienstes werden die Intentionen erwähnt in den Fürbitten beim Gebet für die Verstorbe- nen, und da jeweils mit Vor- und Nach- namen (vgl.

Handreichung für P arreien: Mess-Stipendienpraxis in der Erzdiözese München und Freising, 2018). Klaus Hofstetter Pfarrer

39 Pfarrbrief Advent 2018 Aus den Matrikelbüchern von 13. August bis 14. November 2018 Vitus Georg SCHUSTER uirin Benedikt Tassilo BRUCHHÄUSER Ivie FISCHER James LINDNER Leonard Konstantin KREISCHE Markus Alexander RIEGER Vitus RIEPERTINGER Julian PFÜNDL Samuel PFÜNDL Vinzenz SCHALLER Leonie TAUBER Rebecca SCHWAIGER omas ALTMANN Alma Guadalupe WETH Justus Alexander RITZINGER Benedikt Matthias GRAF VON BENTZEL ZU STERNAU UND HOHENAU Philipp Josef FALLENDER Maximilian Peter FALLENDER Lukas Peter AKOBI Magdalena STROHMAYER Christopher Pumpfer & Stefanie Ullmann Sebastian Aringer & Monika Johanna Bauer Tobias Valentin Knott & Ines Viktoria Huff Michael Stephan & Maria Monika Wimmer Peter aurer & Elisabeth Anna Utz Beerdigungen in Prien Friedrich Trautwein 77 Jahre Rupert Hofmeister 86 Jahre Erich Alberti 58 Jahre Anton Tatzel 83 Jahre Edmund Maier 85 Jahre Paul Wallner 89 Jahre Hedwig Pelzl 83 Jahre Johann Wallner 93 Jahre Margot Eifertinger 93 Jahre Siegfried Fesl 89 Jahre Irmingard Erhard 86 Jahre Horst Werner Hegenbarth 78 Jahre Beerdigungen in Greimharting Konrad Schneider 82 Jahre Beerdigungen in St.

Salvator Georg Josef Gartner 82 Jahre Michael Ernst Zalien 67 Jahre Katharina Friedrich 95 Jahre Taufen Eheschließungen

» Pfarrbüro – Öffnungszeiten Montag 8:30 - 12:00 Uhr Dienstag, Donnerstag 8:30 - 12:00 Uhr und 14:00 - 17:00 Uhr Freitag 8:30 - 12:00 Uhr und 13:00 - 15:00 Uhr Am Mittwoch ist das P arrbüro geschlossen. » Gottesdienste für Familien Familien sehen wir immer gerne im Gottesdienst, aber ganz besonders am: 1.12. 19:00 PK, 2.12. 8:30 G, 9.12. 10:00 PH, 16.12 10:00 PH, 24.12. 15:30 PH, 24.12. 15:30 PK, 6.1. 10:00 PK, 13.1. 10:00 PK, 13.1. 8:30 G, 10.2. 10:00 PK, 6.3. 16 PK, 17.3. 10:00 PK, 30.3. 10:00 KINDERBIBELTAG, 7.4. 10:00 PK PK – P arrkirche | PH - P arrheim | G – Greimharting » Bankverbindungen Liga Bank München: GENO DE F1 M05 DE47 7509 0300 0002 1670 34 Sparkasse Prien: BYLA DE M1 ROS DE39 7115 0000 0000 2550 00 » Seelsorger & Mitarbeiter Klaus Hofstetter (Pfarrer, Leiter des PV) P.

Joshy George Vadakkekara OCarm (Kaplan, PRIEN) Werner Hofmann (Gem.ref., PRIEN) Stefan Leitenbacher (Kaplan) Edith Heindl (Pastoralreferentin) Cornelia Gaiser (Gemeindereferentin) Ursula Stacheder (Gemeindereferentin) Sr. Juliana Michaelsamy (Pastorale Mitarbeiterin) Caroline Auer (Praktikantin) Peter Bergmaier (Klinikseelsorger) Matthias Wicha (Verwaltungsleiter) Rainer Schütz (Kirchenmusiker, bis 1.2.19) Bartholomäus Prankl (K.-Mus., ab 1.2.19) Pius Grannesberger (Mesner) Patricia Herzinger (Sekretariat) Barbara Huber (Sekretariat) Stephanie Mix (Sekretariat) Valentina Fechtel (Hausmeister) Alexander Fechtel (Hausmeister) Katholische Pfarrgemeinde Mariä Himmelfahrt Prien » Anschrift Kath.

Pfarramt Mariä Himmelfahrt Alte Rathausstraße 1a 83209 Prien a. Chiemsee Telefon: 08051/1010 • Telefax: 08051/3844 mariae-himmelfahrt.prien @erzbistum-muenchen.de https://pwcu.de/pfarrverband/prien » Wir feiern Eucharistie Prien: Sa 19:00 Uhr • So 10:00 Uhr Do 19:00 Uhr Greimharting: 14-tgl. So 8:30 Uhr Mi 19:00 Uhr Urschalling: mtl. 2. Fr 19:00 Uhr St. Salvator: mtl. letzter Fr 19:00 Uhr H I N W E I S : Termine können sich aus aktuellem Anlass ändern. Alle Termine und Änderungen werden in den Pfarrverbandsnachrichten veröffentlicht, die regelmäßig in den Kirchen ausliegen.

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