Blick punkt - Gemeinde Horw
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GZA 6048 Horw
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blick punkt
INFORMATIONEN DER GEMEINDE HORW
G E M E I N D E
NR. 25 FREITAG, 27.03.2009
Seiten 4 und 5 Seite 7 Seite 8
STARKE STADTREGION JAHRESPROGRAMM NATUR IM
LUZERN 2009 SIEDLUNGSRAUM
Weichen für die Ehrgeizige Ziele für Horw Kostenlos Wildsträucher
Zukunft stellen bestellen2 blickpunkt EDITORIAL NR. 25 FREITAG, 27.03.2009
In dieser Ausgabe
Zurzeit benützen rund 550 Kinder und
Jugendliche das Angebot der Musik-
Die Musikschule 3 schule. Zusätzlich kommen alle Schüle-
Starke Stadtregion Luzern 4-5 rinnen und Schüler der ersten Primar-
Einwohnerratssitzung vom 19. März 6 Markus Hool klasse seit dem Schuljahr 2007/2008 in
Gemeindepräsident den Genuss der musikalischen Grund-
Aktueller Vorstoss 6
schule. Sie werden von über 40 gut aus-
Freiwilligenpreis 6 gebildeten Musikschul-Lehrpersonen
Sportlerehrung 6 Ende Januar schlenderte ich abends unterrichtet.
Jahresprogramm des Gemeinderates 7 vom Gemeindehaus Richtung Schul-
Natur im Siedlungsraum 8 haus Allmend. Aus dem Musikschul- Die Musikschule ist nicht zum Nulltarif
Schmetterlingsportrait «Kleiner Fuchs» 9 Pavillon ertönten wunderschöne zu haben. Der Aufwand beträgt rund 1.5
Klavierklänge. Auf dem Weiterweg wur- Millionen Franken pro Jahr. Die Einnah-
Baumpflege 10
den diese abgelöst von einem Chorge- men aus Schulgeldern decken knapp
Abfallstatistik 2008 10 sang, der aus der Aula des Oberstu- vierzig Prozent davon. Bei einer solchen
Papiersammlung 10 fenzentrums drang. Ein paar Schritte Situation wird oft die Frage nach der
Wuhraufsicht 2008 11 später holten mich schon die schrillen Notwendigkeit und dem Nutzen einer
Mittagstisch in Burkina Faso 11 Töne der Rasselbandi ein, die im Sing- Musikschule gestellt. Um Antworten
Kanalisation- und Werkleitungsbau 12 saal des Allmendschulhauses schränzte muss einem nicht bange werden.
was das Zeug hielt. Auf eine Länge von
Entlastungskanal Allmend 12-13
dreihundert Metern erlebte ich eine Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass
Kastanienbaumstrasse 13 beeindruckende Vielfalt und die wohl- das Musikspielen die Gehirntätigkeit
St. Niklausenstrasse 14 tuende Wirkung der Musik. aktiviert, die Konzentration fördert
Bauen im Dorfkern 14 sowie die Mathematik- und Sprach-
Aktion «Horwer hälfed enand» 15 Ein wichtiger und guter Nährboden für kompetenz steigert. Zudem wird auch
Wasserzähler ablesen 15 die musikalischen Aktivitäten in unserer das soziale Verhalten nachhaltig positiv
Gemeinde bildet die Musikschule. Seit beeinflusst. Musikmachen ist also auch
Pensionierung Martin Eiholzer 16
bald vier Jahrzehnten wird hier bei vie- Prävention. Und last but not least: Musik
Infos für Hundehalter 17 len Kindern und Jugendlichen das Ver- ist ein wichtiger Teil unserer Kultur.
Ev.-Ref. Kirchgemeinde 18 ständnis für die Musik in all ihren Formen
Horw zählt 13‘000 Einwohner 18 und mit all ihren Möglichkeiten geweckt Tragen wir also Sorge zu unserer Musik-
Bevölkerungsstatistik 18 und ihnen den Umgang mit verschiede- schule – wegen der vielfältigen und
Neuzuzügerabend 18 nen Instrumenten beigebracht. wohltuenden Wirkung.
Kindergartenkinder im Theater 19
Leseförderung mit «Antolin» 20
Spielgruppe 2009/10 20
Baubewilligungen 21 GEMEINDEBIBLIOTHEK
Handänderungen 21 Oberstufenschulhaus, www.bvl.ch G E M E I N D E
Zivilstandsnachrichten 22
Angebot:
Gratulationen 22
Bücher, Hörbücher, Zeitschriften, DVDs, CDs, Kassetten
Personelles 22 Öffnungszeiten:
Leserbriefe 23-25 Mo, Mi, Do 15.00 – 18.00
Parteien 26-28 Di, Fr 18.00 – 20.00
Vereine 28-31 Sa 09.00 – 12.00
Veranstaltungskalender 32 Schulferien: Freitag und Samstag
Kommen Sie vorbei, ein breites und Interessantes Medienangebot erwartet Sie!
Impressum
Nächste Ausgabe Blickpunkt – Informationen der Gemeinde Horw
Mitglieder der Redaktionskommission Redaktionelle Mitarbeit
blickpunkt Markus Hool (Gemeindepräsident; Vorsitz)
Ruth Bühlmann (Rektorat)
Sibylle Lehmann
Produktion
Daniel Hunn (Gemeindeschreiber)
Eicher Druck AG, Horw
NR. 26 FREITAG, 24.04.2009 Urs Strebel (Tiefbau, Fotos)
Brigitte Thalmann (Soziale Beratungsdienste) Auflage
Fabienne Vogel (Gemeindekanzlei) 7125 ExemplareG E M E I N D E
MUSIKSCHULE blickpunkt 3
sein. Ausser man entdeckt es rechtzeitig und
steigt um.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie einige
Kinder sehr genau auf ihr gewünschtes Instru-
ment zugehen. Manchmal ist es etwas schwie-
riger, weil vielleicht zwei Instrumente in Frage
kommen. Viele Kinder brauchen noch etwas
Zeit. Für diejenigen ist die Elementarschu-
le genau das Richtige. Dort werden sie als
2. und 3. Klässler im Gruppenunterricht in die
Welt der Instrumente, Töne und Rhythmen
eingeführt. Sie machen bereits Musik, lernen
das Zusammenspiel kennen und haben Zeit,
bis sie sich für ein Instrument entscheiden
müssen. Im Elementarunterricht haben die
Kinder die Wahl zwischen Blockflöte, ORFF-
Xylophon und afrikanischen Trommeln.
Wobei die Blockflöte immer noch ein Renner
ist und als Instrument bis zur Musik-Matura
Die Musikschule nung so. Sie sind Sportler, Bastler, Sammler führen kann. Auch den Xylophon-Unterricht
oder etwas anderes Wertvolles. Schade ist kann man jetzt ab der 4. Klasse mit dem Kon-
Selten hat ein Erziehungsfach solche Hochs es, wenn Talent, Instrument und Unterricht zert-Xylophon weiterführen.
und Tiefs erlebt wie das Fach Musik, gesamt- vorhanden sind, aber der Wille zum Üben
haft aber auch eine unglaubliche Entwick- fehlt. Wie im Sport oder anderswo wird
lung durchgemacht. Dazu hat sich das Fach nichts daraus werden. Ein Gespräch mit der Life-Konzerte der besonderen Art
selbst als Lehrgebiet kaum verändert, trotz Lehrperson oder dem Musikschulleiter kann Die Musikschulen in unserem Land sind der
Einbeziehen von neuer Musik. manchmal helfen. grösste Konzertveranstalter der Schweiz.
Konzerte der Musikschule Horw sind nicht
Woran mag dies liegen? Sicher zum Teil Andere Schülerinnen und Schüler, welche sich nur die jährlichen Vortragsübungen der Schü-
daran, dass die Musik eine Kunst ist, die sich der Musik, dem Unterricht und dem Üben lerinnen und Schüler, welche hauptsächlich
mit sehr feinen Wellen kundtut − auch wenn hingeben, werden ein tolles Hobby erhalten. für die Schüler, ihre Klassen und ihre Angehö-
das bei einem werdenden Violine- oder Einigen wird der Unterricht den Weg zum rigen durchgeführt werden. Es gibt auch Kon-
Schlagzeugspieler kaum nachempfunden Beruf oder gar zur Berufung weisen. zerte, an welche die Bevölkerung und andere
werden kann… Musik kann nur unter Ein- Interessierte eingeladen sind. Sie sind auch
bezug von Verstand, Hand und Herz erlernt Was immer diese Jugendlichen machen, ein Dankeschön, dass es die Musikschule gibt
werden. Wie Pestalozzi schon sagte, es Musik wird ihr Leben bereichern, wird über und zeigen, wie die Musikschule arbeitet.
braucht alle drei, damit Musik entsteht. Bei manche Schwierigkeit führen und manches
ihm galt dies für alle Lehrgebiete. Und doch Leid erträglicher machen. Denn Musik tippt Die nächsten Konzerte und Veranstaltungen
scheint die Musik neben anderen Fächern Saiten an, welche irgendwie quer zu unserer der Musikschule Horw sind:
etwas Besonderes zu sein. materialistischen Zeit stehen und diese ein UÊ *> } Ì]Ê->ÃÌ>}]ʣȰÊ>]Ê>LʣȰääÊÊ1 À]Ê
wenig relativieren. In diesem Sinne − will- Aula Allmend, ORST-Aula und ORST-Pavil-
Forschungen in den letzten Jahren haben kommen in der Musikschule Horw! lon: Zum dritten Mal findet die Piano-Night
gezeigt, dass das Erlernen eines Instru- mit unseren Tasten-Stars und -Sternchen
mentes sowohl den Verstand − sichtbar am statt. Diese konzertieren an verschiedenen
Gehirn −, wie das allgemeine Verstehen und Instrumenten-Parcours Orten zu verschiedenen Themen. Nach
die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Am Samstag, 4. April, von 9.30 bis 12.00 Uhr einem gemeinsamen Spaghetti-Essen gip-
Schüler sehr stark fördert. Stärker als das bei findet im Oberstufenschulhaus wie jedes felt das Konzert dann in einem Vortrag
anderen Fächern ersichtlich wäre. Dies kann Jahr der Instrumenten-Parcours statt. In unserer Besten und einigen Lehrpersonen
man zwar auch ohne Hirnforschung beob- einem kleinen Konzert werden von Schüle- in der ORST-Aula.
achten, doch sichtbaren Beweisen der Wis- rinnen, Schülern und Lehrpersonen die ver- UÊ i ÀiÀÉiâiÀÌ]Ê ÌÌÜV ]Ê Óä°Ê >]Ê
senschaft glaubt man heute lieber. schiedenen Instrumente vorgeführt. Danach 20.00 Uhr, ORST-Aula: Konzert unter dem
haben Kinder und Eltern Zeit, im ganzen Namen «Modern Times». Lehrpersonen
Demzufolge ist es sehr zu begrüssen, wenn Schulhaus alle Instrumente zu begutachten, spielen Melodien aus Jazz, Pop, Rock und
wir in Horw eine starke und zeitgemässe zu spielen, zu erleben, Fragen zu stellen und Folk auf hohem Niveau.
Musikschule führen. Vielfältig, mit engagier- zu vergleichen. UÊ -âiÀÌÊ iëi]Ê ÌÌÜV ]Ê
ten Lehrkräften und mit gut geführten Ensem- 3. Juni, 19.30 Uhr, Pfarreizentrum: Bei die-
bles, in denen das Gelernte vertieft und das Warum ist dies der wichtigste Anlass der ser Veranstaltung kommt unser Thema
gemeinsame Musizieren geübt wird. Musikschule? Weil die richtige Instrumen- «Zusammen Spielen» voll zur Geltung.
tenwahl das Wichtigste für die musikalische Verschiedene Ensembles und Instrumen-
Einige Schülerinnen oder Schüler haben mit Laufbahn eines Kindes ist. Bei der falschen ten-Kombinationen der unterschiedlichs-
Musik nicht viel am Hut. Das ist auch in Ord- Instrumentenwahl wird die Karriere sehr kurz ten Art kommen zum Zuge.4 blickpunkt STARKE STADTREGION NR. 25 FREITAG, 27.03.2009
die oben dargestellten Ziele erreicht werden
sollen, ist offen. Verschiedene Varianten und
Kombinationen werden unbefangen gleich-
wertig geprüft.
Der Inhalt der Abklärungsphase
Die erste Phase heisst «Abklärungsphase». In
dieser werden wichtige Grundlagen erarbeitet.
Dazu zählen zum Beispiel:
UÊ iÊ ÀÕ`ÃÌÀ>Ìi}iÊ vØÀÊ `iÊ iÀv}ÀiV iÊ
Marktauftritt, aber auch für die Positionierung
gegenüber der Metropolitanregion Zürich.
UÊ iÊ -ÌÀ>Ìi}iÊ Ê `iÊ iâiiÊ *Ìvi-
dern (Siedlung, Verkehr, Bildung, Sozialwe-
sen, Finanzen, Steuern usw.).
UÊ iÊiÃÌÕ}iÊ`iÀÊvviÌV iÊ>`°Ê
UÊ iÊÛiÀÃV i`iiÊ}V iÊi>À-
Starke Stadtregion Luzern beitsformen.
UÊ iÊ LÃV BÌâÕ}Ê `iÀÊ ÕvÜ>`iÀë>ÀÃÊ
durch eine verbesserte Zusammenarbeit.
Der Gemeinderat und der Einwohnerrat wol- den Wettbewerbsfaktor. Damit verbunden UÊ >ÃÊ Õvâi}iÊ `iÀÊ ÃiµÕiâiÊ >ÕvÊ `iÊ
len den Beitritt zum Projekt «Starke Stadt- sind hohe Anforderungen an die Stadtre- Entwicklung der Steuererträge.
region Luzern». Die Bevölkerung wird am gion als Wissens- und Forschungsstandort UÊ Ê vÕ`iÀÌiÀÊ 6iÀ}iV Ê âÜÃV iÊ `iÊ Li-
17. Mai darüber entscheiden können. Eine mit Universität und Fachhochschule sowie den Varianten «Kooperation» und «Fusion».
breite politische Diskussion läuft an. Dieser als Wohnstandort mit Qualitäten im Kultur-
Beitrag soll offene Fragen beantworten und und Freizeitangebot. Der Sonderfall Meggen
zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit UÊ iÊÃÌ>ÀiÊ-ÌiÕiÀÕÀÀiâÊÛÊ>ÌiÊ Im Jahr 2006 liessen der Kanton Luzern und
dem Thema führen. in der Zentralschweiz führt in der Stadtre- die Stadt Luzern durch die Firma Ernst Basler
gion Luzern zu einem Handlungsdruck. + Partner AG eine Grundlagenstudie «Star-
Der Grund für das Projekt Damit der Finanzhaushalt nicht in Schiefla- ke Stadtregion Luzern» erarbeiten. In dieser
Die Stadtregion steht künftigen Herausforde- ge gerät, sind die öffentlichen Leistungen wurden die Szenarien «Weiterführung des
rungen gegenüber, deren Bewältigung gemein- künftig effizienter zu erbringen. heutigen Zustandes» und die «Fusion der Ge-
sam abgeklärt und angegangen werden muss. meinden» miteinander verglichen. Die Vari-
Die wichtigsten Herausforderungen: Das Ziel: die Stadtregion fit machen ante «Kooperation» wurde nicht untersucht.
UÊ >ÃÊ ii`i}ivØ}iÊ Ê >ÌÊ ÕâiÀÊ Die Stadtregion Luzern soll für die Zukunft Die Grundlagenstudie machte bezüglich dem
besteht seit 1831. Die sieben Gemeinden fit gemacht und gestärkt werden. Im Vorder- «Sonderfall» Meggen folgende Aussagen:
Adligenswil, Ebikon, Emmen, Kriens, Horw, grund stehen drei Ziele: «Bei einer Vereinigung von Gemeinden muss
Littau und Luzern hatten zusammen rund 1. Gesamtschweizerisch starke Marktposition: aus Gründen der politischen Akzeptanz der
13‘000 Einwohner. Heute sind es 160‘000. fokussierter Auftritt gegenüber dem Bund Steuerfuss auf dem Niveau der steuergüns-
Das Zusammenwachsen der Siedlungs- und anderen Agglomerationen und ein tigsten Gemeinde festgesetzt werden. Meg-
räume und die stetige Verkehrszunahme verlässlicher Partner für die Unternehmen. gen hat den mit Abstand tiefsten Steuerfuss
erfordern eine zunehmende Koordination 2. Effiziente Abwicklung interkommunaler unter den Gemeinden der Stadtregion Luzern.
unter den Gemeinden. Projekte sowie schnelle und gemeinsame Würde der Steuerfuss einer fusionierten Stadt-
UÊ iÊ-Ì>`ÌÀi}ÊÕâiÀÊÃÌi ÌÊÊiiÊÜ>V - Lösung der zahlreichen ähnlichen Prob- region auf demjenigen Niveau von Meggen
senden Wettbewerb mit anderen Agglo- leme in den Gemeinden. festgelegt, würde dies Mindereinnahmen in
merationen in der Schweiz. Ihre Interessen 3. Einsparung von Kosten bzw. Nutzung der der Grössenordnung von 200 Millionen Fran-
gegenüber dem Bund müssen gebündelt vorhandenen Synergiepotenziale. ken pro Jahr ausmachen. Dies wäre finanziell
vertreten werden. Beispiele: Für die Rea- nicht verkraftbar. Kommt dazu, dass Meggen
lisierung von dringend notwendigen Inf- Was heisst ergebnisoffen? mit dem sehr tiefen Steuerfuss im Kanton
rastrukturbauten wie Doppelspurausbau Der Prozess ist ergebnisoffen. Er gliedert Luzern die besten Voraussetzungen bietet,
Rotsee bzw. Tiefbahnhof Luzern oder die sich in verschiedene Phasen, an deren Ende gute Steuerzahler zu halten und gegebenen-
Autobahnumfahrung Luzern − den so ge- Meilensteine mit Entscheidungs- und Aus- falls neue anzusiedeln. Eine «Einnivellierung»
nannten Bypass − braucht es Bundesgelder. stiegsmöglichkeiten bestehen. Bei jedem auf ein mittleres Steuerniveau in der Stadtregi-
UÊ ÕâiÀÊ ÃÌÊ Ê `iÊ iÌÀ«Ì>Ài}Ê À`- Meilenstein haben die Stimmbürgerinnen on Luzern würde sich negativ auf den Finanz-
schweiz (Grossregion Basel−Zürich) einge- und Stimmbürger der Gemeinden die Mög- haushalt des Kantons auswirken. Eine Partner-
bettet. Eine eigenständige Positionierung im lichkeit, sich mit den erarbeiteten Resultaten schaft zwischen der «Vereinigten Stadtregion
Standortwettbewerb innerhalb dieses Gross- auseinanderzusetzen. Sie können sich nach Luzern» und Meggen ist dennoch anzustreben.
raums wird notwendig. Die spezifischen jeder Phase entscheiden, ob sie im Prozess Die Partnerschaft basiert auf einem gegensei-
Qualitäten und Potenziale der Stadtregion weitermachen wollen oder nicht. tigen Beitrag für eine positive Entwicklung der
Luzern müssen herausgearbeitet werden. Stadtregion und des Kantons.»
UÊ ÊLÀiÌiÃÊ}iLÌÊ>Ê V ʵÕ>wâiÀÌiÊ Auf der anderen Seite gibt es auch eine inhalt-
Arbeitskräften wird zu einem entscheiden- liche Ergebnisoffenheit: Der Weg, mit dem Fortsetzung auf Seite 5G E M E I N D E
STARKE STADTREGION blickpunkt 5
Fortsetzung von Seite 4 Stimmbürger der einzelnen Gemeinden in dürfte politisch kaum die nötige Akzeptanz
der im Jahr 2011 vorgesehenen Abstimmung finden.
Ja sagen und zusätzlich der Kanton solche UÊ iÊ ÌÊ `iÊ *ÀiÌÊ -Ì>ÀiÊ -Ì>`ÌÀi}Ê
Die fünf Gemeinden Adligenswil, Ebikon, Fusionen finanziell unterstützt. Im Moment Luzern» verfolgten Ziele können zu einem
Emmen, Horw und Kriens machten sich laufen im Kanton die Vorbereitungsarbei- grossen Teil auch im Rahmen einer institu-
danach erfolgreich für die Ausweitung der ten für einen Gesetzesentwurf. Diese finan- tionalisierten, verstärkten Zusammenarbeit
Abklärungen Richtung «vertiefte Kooperati- zielle Unterstützung soll den Ertragsausfall erreicht werden. Zudem stellen sich bei die-
on» stark. In diesem Zusammenhang wurde in den ersten Jahren nach einer allfälligen ser Variante die positiven Effekte früher ein.
auch versucht, Meggen wieder ins Boot zu Fusion teilweise kompensieren, der durch UÊ ÀÜÊÛiÀvØ}ÌÊØLiÀÊiiÊ}iÃÕ`iÊ>â-
holen. Leider blieben diese Bemühungen die Steuerfusssenkung (Nivellierung auf den haushalt, über eine gute Durchmischung der
erfolglos. Steuerfuss der steuergünstigsten Gemeinde) Bevölkerung und über eine zukunftsgerich-
entstehen wird. Im Falle einer Fusion von tete und nachhaltige Siedlungs- und Raum-
Adligenswil, Ebikon, Emmen und Kriens mit planungspolitik.
Denkbare Zusammenarbeitsmodelle Luzern würde ein solcher Ertragsausfall bei UÊ ÌÊ `iÊ iÕÌ}iÊ iÌÃÃÌ>`Ê ØLiÀÜi
In der Abklärungsphase werden die Vor- und rund 30 Millionen Franken pro Jahr zu liegen gen für die Gemeinde Horw klar die Vorteile
Nachteile der Varianten «Kooperation» und kommen. Unter Einbezug von Horw käme der Variante Kooperation gegenüber der
«Fusion» untersucht und beurteilt. Dabei dieser Betrag auf eine Höhe von jährlich 70 Variante Fusion.
wird unter Kooperation eine verbindliche, Millionen Franken (Basis: Steuerfüsse 2008,
institutionalisierte Form der Zusammenar- Steuerkraft 2007).
beit in sämtlichen massgeblichen Politikfel-
dern verstanden. Nutzen ziehen aus Abklärungen
Wieso soll Horw dem Projekt beitreten?
Im Weiteren ist eine Kombination dieser Vari- Die Stadtregion Luzern ist nicht nur wirt- Der Gemeinderat ist sich einig: Koope-
anten denkbar: einige Gemeinden entschei- schaftlicher Motor des Kantons, sondern ration ja − und Nutzen ziehen aus
den sich für eine Fusion mit der Stadt Luzern, auch ein eng verflochtener Lebensraum. Die Abklärungen:
die eigenständig verbleibenden Gemeinden Gemeinde Horw ist Teil dieser Stadtregion UÊ ØÀÊ `iÊ iÜBÌ}Õ}Ê `iÀÊ ØvÌ}iÊ
kooperieren mit der vergrösserten Stadt und soll sie strategisch und wirtschaftlich Herausforderungen ist eine «starke
Luzern. Würden sich alle Gemeinden ausser aktiv mitgestalten und nutzen. Stadtregion Luzern» erforderlich.
z.B. Horw für eine Fusion mit der Stadt Luzern UÊ iÊ }iV }iÜV Ì}iÊ ÛiÀÌivÌiÊ
entscheiden, könnte allenfalls für Horw eine Abklärung der Variante «Koopera-
Partnerschaft mit der «Vereinigten Stadtregi- Was bedeutet ein Nein am 17. Mai? tion» und «Fusion» wird als sinnvoll
on Luzern» in Frage kommen, wie es in der Ein Nein bedeutet, dass die Gemeinde Horw und notwendig erachtet.
Grundlagenstudie 2006 von Ernst Basler + nicht in den Prozess des Projekts «Starke UÊ iÊ ii`iÊ ÀÜÊ ÜÊ Ê B V Ê
Partner AG für Meggen angedacht wurde. Stadtregion Luzern» involviert wird. Die Hor- wie die Gemeinde Meggen − einen
werinnen und Horwer könnten künftig die Sonderstatus anstreben: Deshalb
Entwicklungen im Prozess nicht aktiv mitge- wird für Horw eine Fusion nicht
Die Stimmbürger entscheiden 2011 stalten. Ein Nein kommt einem Alleingang befürwortet. Der Gemeinderat setzt
Die Stimmbürger entscheiden 2011 über gleich, der die Zusammenarbeit mit ande- sich mit aller Kraft für die Variante
künftige Zusammenarbeitsmodelle. Die ren Gemeinden erschwert und die Verhand- Kooperation ein.
Abklärungsphase dauert bis Ende 2010. lungspositionen schwächt. UÊ Ê ,> iÊ `iÀÊ LBÀÕ}ë >ÃiÊ
Dann liegen die Entscheidungsgrundlagen soll auch die Kombination beider
für die Gemeinden vor. Im ersten Halbjahr Varianten geprüft werden: Einige
2011 finden dann in den einzelnen Gemein- Gemeinderat ist gegen Fusion Gemeinden entscheiden sich für
den die politischen Diskussionen statt und Der Gemeinderat ist gegen eine Fusion, aber eine Fusion mit der Stadt Luzern,
die Bevölkerung wird abstimmen können. für nutzbringende Abklärungen: die eigenständig verbleibenden
Zur Auswahl werden die «Weiterführung UÊ ÀÜÊ «ÀwÌiÀÌÊ LiÊ iiÀÊ >vB}iÊ ÕÃÊ Gemeinden kooperieren mit der so
des heutigen Zustandes» (Status quo), die nicht von einer Steuersenkung. Es besteht vergrösserten Stadt Luzern.
«Kooperation» und die «Fusion» stehen. sogar ein gewisses Risiko, dass der durch UÊ ØÀÊ`iÊ ÀâiÕ}ÊiiÃÊLiÀiÌÃÊÕÀâÊ
eine Vereinigung aller Gemeinden entste- und mittelfristigen Effekts soll bereits
hende Steuerertragsausfall von rund 70 für die Übergangsphase 2010 bis
Kooperation und Fusion Millionen Franken pro Jahr nicht verkraft- 2016 eine geeignete Zusammenar-
Bei den vorgesehenen Abklärungen geht bar wäre und in der Folge der Steuerfuss beits-Plattform realisiert werden.
es gleichwertig um Kooperation und Fusi- in einer «Vereinigten Stadtregion Luzern» UÊ ÌÊ`iÊ*ÀiÌÊ-Ì>ÀiÊ-Ì>`ÌÀi}Ê
on. Die sieben Gemeinden und der Kanton erhöht werden müsste. Luzern» soll der Wohlstand in diesem
haben sich in der Grundsatzvereinbarung UÊ Ê LiâÕ}ÊÛÊÀÜÊÊiiÊ6iÀi}ÌiÊ Lebensraum langfristig sichergestellt
verpflichtet, die Variante «Kooperation» und Stadtregion Luzern» würde auf kantonaler werden.
die Variante «Fusion» genau gleich detail- Ebene 80 bis 100 Millionen Franken mehr UÊ iÊÀÜiÀiÊÕ`ÊÀÜiÀÊÃiÊ>Ê
liert zu prüfen. Diese Prüfung erfolgt in der an Kompensationsbeiträgen bedingen diesem Projekt mitgestalten können.
Abklärungsphase. (Finanzierungsannahmen gemäss Entwurf UÊÊÕvÊ`iÊ7i}ÊâÕÊ6 blickpunkt VERMISCHTES NR. 25 FREITAG, 27.03.2009
vorgesehenen Tempo 30-Zone Rigiblick-
Einwohnerrat strasse bis zum Parkplatz Grämliswald Aktueller Vorstoss
befürwortet.
UÊ ÌÊ £n\Ê -ÌiÊ ÜÀ`Ê `iÊ iiÀÕ}Ê Interpellation Robert Odermatt,
Sitzung vom 19. März 2009 angebracht, von der geplanten Tempo SVP, und Mitunterzeichnende:
30-Zone Oberrüti die Kastanienbaumstras- Feuerwehrnetz Region Luzern
Bauabrechnungen se auszunehmen. Die Feuerwehren von Luzern und Littau
Der Einwohnerrat genehmigt die Bauab- UÊ ÌÊ£Ó\nÊ-ÌiÊÃÌÊLiÊÕÃÃ}B}iÀØLiÀ- werden zusammengeführt. Die dezentralen
rechnungen Ausbau Wasserleitung in Enne- gang Felmis eine Mittelinsel vorzusehen. Standorte von Fahrzeugen und Gerätschaf-
thorw, Transportleitung Reservoir Grämlis - UÊ ÌÊ £Î\ÈÊ -ÌiÊ LiiÀÌ]Ê `>ÃÃÊ >Ê `iÀÊ ten blieben nur soweit erhalten, wie dies für
St. Niklausenstrasse und Seewasserwerk. Stirnrütistrasse im Bereich Eingang Wald das Einhalten der im Einsatzfall notwendi-
duch geeignete Massnahmen die Sicher- gen Reaktionszeiten unbedingt notwendig
heit für Fussgängerinnen und Fussgänger ist. Die neue Organisation ist so aufgebaut,
Initiative «Begegnungszone im Zentrum» zu erhöhen ist. dass sie in das zukünftige «Feuerwehrnetz
Der Einwohnerrat sieht bei der Kantons- Region Luzern» passt. Das Projekt «Feuer-
strasse im Zentrum Handlungsbedarf, da Der Einwohnerrat nimmt mit 25:0 Stimmen wehrnetz Region Luzern» startet ab 2009. Im
mit Tempo 30, Parkierung im Mittelstreifen, vom Planungsbericht Kenntnis. Das Postulat Zusammenhang mit diesem Projekt wird der
fehlenden Fussgängerstreifen usw. teilweise Nr. 601/2008 von Roger Jenni, FDP, wird als Gemeinderat ersucht, verschiedene Fragen
gefährliche Situationen für Fussgängerinnen erledigt abgeschrieben. zu beantworten.
und Fussgängern entstehen würden. Mit
der Umgestaltung der Kantonsstrasse habe
man jedoch an Lebensqualität gewonnen. Vorstösse Freiwilligenpreis
Eine Problematik sei auch, dass die Tempo- UÊ iÊ ÌiÀ«i>ÌÊ À°Ê xÈxÉÓääÊ ÛÊ >À-
limite nicht eingehalten werde. Aus formal- kus Bachmann, SVP, und Mitunterzeich- Eingaben aus der Bevölkerung für den Frei-
iuristischen Gründen müsse die Initiative für nenden: Kommunikation wohin? wird als willigenpreis nimmt Familie plus, Telefon
ungültig erklärt werden, da nicht in die Kom- dringlich erklärt. Die Behandlung erfolgt 041 349 12 48, peter.hruza@horw.ch, bis
petenz der Exekutive eingegriffen werden am 14. Mai 2009. Ende März entgegen Die Vergabe des
könne. Bis Herbst 2009 würden die Resultate UÊ >ÃÊ *ÃÌÕ>ÌÊ À°Ê ÈäÇÉÓäänÊ ÛÊ i>ÌÀViÊ Preises erfolgt am Samstag, 16. Mai, am
der Erfolgskontrolle zur umgestalteten Kan- Heeb-Wagner, L2O, und Mitunterzeich- Frühlingsmarkt.
tonsstrasse vorliegen. Je nach Resultat seien nenden: Teilnahme der Gemeinde Horw
Massnahmen zu ergriffen. am Pilotprojekt Betreuungsgutscheine
wird zur Prüfung überwiesen.
Sportlerehrung
Der Einwohnerrat erklärt mit 21:5 Stimmen UÊ >ÃÊ*ÃÌÕ>ÌÊ À°ÊÈäÉÓäänÊÛÊ,}iÀÊ V - Herzliche Einladung
die Initiative für ungültig. Mit 20:4 Stimmen mann, CVP, und Mitunterzeichnende: Feri- Bereits zum fünften Mal laden der
wird beschlossen, dass nach Vorliegen des enfahrplan Buslinie 21 wird zur Prüfung Gemeinderat und die Sportkommis-
Schlussberichts allfällige Optimierungs- entgegen genommen und gleichzeitig als sion die Horwer Bevölkerung zur
massnahmen an der Kantonsstrasse und erledigt abgeschrieben. Sportlerehrung ein. Im vergangenen
den angrenzenden Strassen dem Einwoh- Jahr haben mehrere Horwerinnen
nerrat in einem Planungsbericht unterbrei- und Horwer hervorragende Leistun-
tet werden. Interpellationen und Petitionen gen erbracht. Diese Sportlerinnen und
Der Gemeinderat beantwortet die Sportler werden am Mittwoch, 1. April,
Planungsbericht Tempo 20/30 UÊ ÌiÀ«i>ÌÊ À°ÊxxÉÓäänÊÛÊ>Ã,Õi- um 19.00 Uhr im Foyer der Horwerhal-
Der Einwohnerrat bemerkt zum Gesamtkon- di Jung, CVP: Neues Kindes- und Erwach- le vom Gemeinderat und der Sport-
zept Zonensignalisation Tempo 20/30: senenschutzrecht kommission geehrt.
UÊ ÌiÀ«i>ÌÊ À°Ê xÈäÉÓäänÊ ÛÊ ,ÕÌ Ê
UÊ ÌÊ £{\£ÎÊ -ÌiÊ ÜÀ`Ê iÊ 6iÀâV ÌÊ >ÕvÊ Strässle, FDP, und Mitunterzeichnenden:
die Einführung einer Tempo 30-Zone auf Ausreichende Strassenbeleuchtung
der Technikumstrasse abgelehnt. UÊ ÌiÀ«i>ÌÊ À°ÊxÈ£ÉÓäänÊÛÊ,Ì>Ê-- Raiffeisenbank
UÊ ÌÊÓx\äÊ-ÌiÊÜÀ`Ê}ÕÌ}i iÃÃi]Ê`>ÃÃÊ merhalder, CVP: Wirtschaftsförderung
Tempo 30 auf der Seestrasse erst vorzuse- UÊ ÌiÀ«i>ÌÊ À°ÊxÈÎÉÓäänÊÛÊ1iÊ ÕÃÃ- Neuer Vorsitzender
hen ist, wenn das geplante Betriebs- und baum, FDP: Beschädigung Beleuchtungs- Der 44-jährige Stephan Koch wird per
Gestaltungskonzept vorliegt. masten in der Begegnungszone 1. September 2009 neuer Vorsitzender der
UÊ ÌÊ£x\£äÊ-ÌiÊÃÊ>ÕvÊ`iÊ vØ ÀÕ}Ê Bankleitung der Raiffeisenbank Horw. Der in
von Tempo 30 auf der Ebenaustrasse ver- Buchrain wohnhafte Stephan Koch ist eidge-
zichtet werden. Der Einwohnerrat nimmt Stellung zur nössisch diplomierter Bankfachmann und
UÊ ÌÀB}i]Ê `iÊ ÛÀ}iÃi iiÊ /i«Ê UÊ *iÌÌÊ À°Ê Ó£Ê ÛÊ `iÀÊ ÀÕ«iÊ *̵ÕiÊ seit vielen Jahren in verschiedenen Banken-
30-Zonen in Kastanienbaum zu verkleinern 60 plus, Ortsgruppe Horw: Seezugang bei Kaderpositionen tätig, zuletzt als Vorsitzender
bzw. sogar auszuweiten, werden abge- Grundstücken der Gemeinde der Raiffeisenbank Eschenbach-Inwil-Ballwil.
lehnt. Die vom Gemeinderat vorgesehene UÊ *iÌÌÊ À°ÊÓÓÉÓäänÊÛÊ6iÀiÊ*ÀÊ>L- Thomas Suppiger, langjähriges Mitglied der
Tempo 30-Zone wird mit 19:9 Stimmen insel Horw: Regelung des Aussichtsschut- Bankleitung, übernimmt interimistisch die
gutgeheissen. zes im revidierten BZR operative Leitung der Raiffeisenbank.
UÊ ÌÊÓÓ\äÊ-ÌiÊÜÀ`Ê`iÊÕÃÜiÌÕ}Ê`iÀÊG E M E I N D E
GEMEINDERAT blickpunkt 7
sprochen. Die Projekte Kanalisation Zihlmatt
Jahresprogramm des Gemeinderates und Entlastungskanal Allmend sind realisiert.
Der Einwohnerrat hat über die Delegation
der Abfallwirtschaft an den Gemeindever-
Der Einwohnerrat nimmt jeweils mit dem Jugend und Familie band REAL entschieden.
Budget das vom Gemeinderat vorgelegte Das Pilotprojekt «Kinderbetreuung Horw,
Jahresprogramm zur Kenntnis. Folgende zweite Phase» ist ausgewertet und der
Ziele sollen 2009 verfolgt werden. Bericht und Antrag ist im Einwohnerrat Raumordnung, Energie
behandelt worden. Die Massnahmen zur För- Die öffentliche Auflage der Ortsplanung und
derung der Integration von fremdsprachigen die Beschlussfassung sind abgeschlossen.
Verwaltung Kindern in der Vorschule liegen vor. Weite- Der kommunale Energierichtplan ist ausge-
Es wird ein aussagekräftiges Controlling auf- re Massnahmen des Berichtes Kinder- und arbeitet. Der Bebauungsplan Südbahnhof
gebaut. Die vom Bund vorgegebene Einfüh- Jugendförderung werden umgesetzt. ist vom Einwohnerrat erlassen worden, der
rung der Registerharmonisierung als Grund- Bebauungsplan Ortskern wurde für Alters-
lage für die Volkszählung 2010 ist umgesetzt. wohnraum im Zentrum angepasst. Die Frei-
Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden der Immobilien raumstudie «Zentrum Nord bis Krienserstras-
Gemeinde wird erhoben. Dem Einwohnerrat werden Berichte und An- se» ist abgeschlossen.
träge für die Sanierung Kleinschwimmhalle
Spitz und des Gemeindehauses vorgelegt.
Bildung Die Sanierung und Umgestaltung des See- Natur- und Umwelt
Die Schulsozialarbeit auf der Primarstufe ist bads wird umgesetzt. Das Weiterführungskonzept des Vernetzungs-
auf das Schuljahr 2009/2010 für die dreijäh- projekts wurde dem Parlament vorgelegt.
rige Versuchsphase eingeführt. Das Konzept
für Begleitmassnahmen betreffend Schule Verkehr
Biregg ist erarbeitet und die erforderlichen Die Sanierung der St. Niklausenstrasse im Sicherheit
Massnahmen sind initialisiert. Die Organi- Abschnitt Post Kastanienbaum – Utohorn Die Sanierung und Erweiterung Feuerwehr-
sationsentwicklung Schulführung ist auf das sowie der Kantonsstrasse im Abschnitt Krei- gebäude ist abgeschlossen. Das neue WK-
Schuljahr 2009/2010 abgeschlossen und die sel Merkur – Riedmattstrasse ist abgeschlos- Konzept des Zivilschutzes ist gemäss neuer
Massnahmen sind umgesetzt. Die Entschei- sen. Gesetzgebung umgesetzt.
dungsgrundlagen betreffend integrativer
versus separativer Förderung in den Zent-
rumsschulhäusern sind aufbereitet und die Ver- und Entsorgung Standortmarketing
Entscheidungsorgane haben den Entscheid Der Einwohnerrat hat das neue Wasserversor- Zusammen mit der «Luzerner Wirtschaftsför-
getroffen. gungs- sowie das Siedlungsentwässerungs- derung» werden drei neue KMU-Betriebe in
Reglement beschlossen. Das Gesamtkonzept Horw angesiedelt.
Der Einwohnerrat hat den Entscheid zur zu den Abwasserpumpwerken ist dem Parla-
Sanierung des Oberstufenschulhauses gefällt, ment zur Kenntnis gebracht worden und der
das Detailprojekt ist ausgearbeitet. Ausbaukredit für drei Pumpwerke wurde ge-
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Referent:
PD Dr. med. I. Schipper, Leiter Refraktive Chirurgie
Augenklinik Luzern
Während des Apéro, im Anschluss an den Vortrag,
beantwortet der Referent gerne Ihre Fragen.
Um Voranmeldung wird gebeten unter:
Tel. 041 205 34 10 / Fax. 041 205 33 61 oder unter TOP NISSAN ANGEBOTE!
www.augenlaser.ch GÜNSTIGE JAHR- UND VORFÜHRWAGEN8 blickpunkt NATUR UND UMWELT NR. 25 FREITAG, 27.03.2009
UÊ ÕÀÃ\Ê -V iÌÌiÀ}Ã*>À>`iÃ]Ê ÕvÜiÀ
Natur im Siedlungsraum tung von Rasen für Schmetterlinge
Dienstag, 28. April, 17.00 bis 20.00 Uhr
Treffpunkt: Betagtenzentrum Eichhof,
Farbtupfer im Siedlungsraum sen vorgestellt sowie deren Bedeutung für Luzern
Schmetterlinge sind ein Sinnbild für Lebens- die Schmetterlinge aufgezeigt. Anmeldung bis 22. April im öko-forum
freude. Selbst im städtischen Raum flattert UÊ ÝÕÀÃÊ ]Ê -V >À>vvi>`Ê vØÀÊ -V iÌ
uns mit etwas Glück ab und zu ein Sommer- Wer sich vertiefter mit den Schmetterlin- terlinge
vogel vor die Augen. Damit dies so bleibt, gen befassen will, erhält am 27. Mai und am Mittwoch, 27. Mai 2009, 14.30 bis 17.00 Uhr
benötigen diese farbenfrohen Flieger Blu- 2. September Gelegenheit dazu. Auf zwei Treffpunkt: Bushaltestelle Schlösslihalde
menwiesen, einheimische Sträucher und Exkursionen kann mit etwas Glück die eine (vbl-Bus 14, 26)
Kräuter sowie geeignete Winterquartiere. oder andere Art beobachtet werden. Auf UÊ ÝÕÀÃÊ ]Ê -V >À>vvi>`Ê vØÀÊ -V iÌ
Brennnesseln zählen in unseren Gärten zwei- den rund zweistündigen Streifzügen am terlinge
fellos zu den unbeliebten Pflanzen. Ganz Stadtrand von Luzern werden die wichtigs- Mittwoch, 2. September 2009, 14.00 bis
anders sehen das Schmetterlinge wie das ten Arten des Siedlungsraumes vorgestellt. 16.00 Uhr
Tagpfauenauge oder der Kleine Fuchs: Die Zudem wird gezeigt, wie man diese im eige- Treffpunkt: Bushaltestelle Hubelmatt (vbl-
Raupen beider Arten sind auf Brennnesseln nen Garten fördern kann. Bus 4)
als Futterpflanze angewiesen. Wieso nicht an UÊ />}iÃÕÀÃ\Ê >ÕiÊÛÊ/ÀViÃÌi>ÕiÀ
wenig genutzten Stellen im Garten Brennnes- Neben Futterpflanzen sind für Schmetterlin- Samstag, 24. Oktober 2009, 9.00 bis 16.00
seln stehen lassen? Dies wird das Tagpfau- ge gut besonnte und warme Stellen wich- Uhr
enauge und den Kleinen Fuchs freuen. Auch tig. Trockensteinmauern bieten dazu einen Ort: Friedental (hinter dem Krematorium),
andere Schmetterlinge schätzen Wildstauden wertvollen Lebensraum, der auch für viele Luzern
entlang von Hecken, Wegrändern oder Haus- andere Arten interessant ist. Mit Naturstei- Anmeldung bis 16. Oktober 2009 im öko-
mauern − Strukturen, die meist dem mensch- nen ohne Mörtel, Zement oder Beton eine forum
lichen Ordnungssinn zum Opfer fallen. stabile Mauer zu bauen, ist ein altes Hand-
werk und will gelernt sein. Ein Tageskurs am Bestellung von Wildsträuchern
24. Oktober vermittelt das Grundwissen und Wildsträucher bieten Schmetterlingen Nek-
Kurse und Exkursionen bietet Gelegenheit, im Rahmen eines ökolo- tar, Futter für Raupen, Verstecke vor Feinden
Ein kurz geschnittener Rasen beherbergt nur gischen Aufwertungsprojektes den Bau einer und vieles mehr. Auch dieses Jahr können
wenige Pflanzenarten. Entsprechend karg ist Trockensteinmauer selbst zu üben. bei der Gemeinde wieder gratis Wildsträu-
das Angebot für Schmetterlingsraupen und cher bestellt werden. Bestellformulare finden
Falter. In einer artenreichen Blumenwiese Sie unten stehend oder unter www.horw.
finden sie dagegen ein Schlaraffenland. Wie Veranstaltungen im Überblick ch (Online-Schalter). Kurzportraits mit Fotos
man einen Rasen für Schmetterlinge aufwer- Anmeldung und Informationen beim öko- zu allen Wildsträuchern sind unter www.
ten kann, zeigt ein Kurs am 28. April. Es wer- forum, Telefon 041 412 32 32: luzerngruent.ch zu finden. Bestellungen nimmt
den verschiedene Typen von Rasen und Wie- die Gemeinde bis am 14. Oktober entgegen.
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Bestelltalon für Wildsträucher
Ich bestelle gratis folgende Wildsträucher (bitte gewünschte Anzahl eintragen): G E M E I N D E
__ Besenginster __ Feldahorn __ Strauchwicke
Bestellungen bis spätestens
__ Rote Heckenkirsche __ Gemeine Berberitze __ Pfaffenhütchen 14. Oktober an:
__ Weinrose __ Gewöhnlicher Schneeball __ Feldrose Umweltschutzstelle Horw
Gemeindehausplatz 16
__ Faulbaum __ Hundsrose __ Roter Holunder 6048 Horw
gwen.bessire@horw.ch
__ Buschrose __ Schwarzer Holunder __ Schwarzdorn
Telefon 041 349 12 37
Fax 041 349 14 85
__ Hasel __ Kreuzdorn __ Purpurweide
__ Gemeiner Liguster __ Korbweide __ Wolliger Schneeball
Wir behalten uns das Recht vor, grössere
__ Salweide __ Roter Hartriegel __ Stechpalme Bestellmengen anzupassen. Die bestellten
Wildpflanzen können Anfang November
__ Kornelkirsche __ Traubenkirsche __ Vogelbeere abgeholt werden. Weitere Informationen fol-
gen schriftlich.
Vorname, Name:
Diese Aktion gilt nur für Einwohnerinnen und Ein-
Adresse, Telefon: wohner von Horw. Wir danken für Ihr Verständnis.G E M E I N D E
NATUR UND UMWELT blickpunkt 9
während eines Sommers gezählt. Besonders
beliebt sind Huflattich, Wilde Karde, Kratz-
distel, Brombeere und Traubenkirsche.
Jahreszeitliches Auftreten
Der Kleine Fuchs fliegt im Flachland in zwei
bis drei Generationen, die sich besonders
im Sommer recht stark überschneiden kön-
nen. Der Kleine Fuchs überwintert als Falter
und sucht dazu kühle, frostfreie Quartiere im
Siedlungsraum, beispielsweise in Baum- und
Felshöhlen, Schuppen, Dachstöcken, Kellern,
unter Vordächern usw. Bereits warme Tage
im Februar und März treiben den Falter aus
seinem Versteck.
Verbreitung und Gefährdung
Der «Kleine Fuchs» stellt sich vor Der Kleine Fuchs ist wohl derjenige mit der
weitesten Verbreitung in der Schweiz. Er
steigt im Sommer ohne weiteres bis auf über
Wissen Sie, welcher Schmetterling welche fehlen. Deshalb besonders wertvoll sind 3000 Meter über Meer und ist manchmal
Vorlieben und Ansprüche hat? Hochstaudenfluren, Heckenkrautsäume und sogar auf Gletschern anzutreffen.
andere Randstrukturen. Im Garten finden wir
ihn vorwiegend an «ungepflegten» Rand- In dicht besiedelten Gebieten mit intensiver
Der Kleine Fuchs strukturen − auch weil in intensiver genutz- Bewirtschaftung des Bodens und fehlenden
Der Kleine Fuchs gehört zu den bekanntes- ten Flächen Brennnesseln aus verständlichen Brennnesselbeständen findet der Kleine Fuchs
ten Tagfaltern. Er ist orangebraun gemustert Gründen keinen Platz haben. keine geeigneten Lebensräume mehr. Wegen
und hat an allen Flügeln blaue Flecken in der der grossen Wanderfreudigkeit des Falters
Randzone. Der Grosse Fuchs, seine «Schwes- fällt dies jedoch oft nicht besonders auf.
terart», ist deutlich grösser. Futterpflanzen
Die Raupen leben bis zur letzten Häutung
Auffälligstes Merkmal der kräftig gezeich- gesellig auf einem Gespinst, das sie auf Schutz- und Fördermassnahmen
neten Raupen ist die leuchtend gelbe Dop- Brennnesseln − ihrer einzigen Futterpflan- Folgende Massnahmen fördern den Kleinen
pellinie auf dem Rücken. An den Seiten sind ze − an sonnigen, trockenen Standorten Fuchs:
ebenfalls gelbe Linien vorhanden. anfertigen. Selbst kleinste, mit Brennnesseln UÊ ÀiiÃÃiÊ>ÊÃ}iÊ-ÌiiÊÕ`ÊiÌ-
bewachsene Stellen (ab 0,1 Quadratmeter) lang von Feldwegen stehen lassen;
werden angenommen. UÊ ÀiiÃÃiÊÊiÀLÃÌÊÃÌi iÊ>ÃÃiÊÕ`Ê
Lebensraum im Frühling nicht mähen, aus Rücksicht vor
Den Kleinen Fuchs finden wir als guten Der Kleine Fuchs ist im Gegensatz zum Gros- überwinternden Faltern;
Flieger und Wanderfalter ziemlich überall. sen Fuchs ein eifriger Blütenbesucher. Sein UÊ ÀiiÃÃiÊ ÃÌiiÜiÃiÊ `iÊ >É
Brennnesseln und nektarreiche Pflanzen dür- Spektrum ist riesig. Bis zu 55 verschiedene Anfang Juni mähen, um Austrieb zu för-
fen im Fortpflanzungslebensraum aber nicht Blütenarten (Wild- und Kulturformen) wurden dern, denn junge Brennnesseln sind bei
den Raupen besonders beliebt;
UÊ ÀiiÃÃiÊÊ>ÀÌiÊ«y>âiÆ
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stehen lassen.
KITA Waldfee Spezielles
TAG DER OFFENEN TÜR Sobald in den Alpen an Südhängen erste
Samstag 28. März – 10.00 bis 15.00 Uhr apere Stellen vorhanden sind, tummeln sich
Wir laden Sie und Ihre Angehörigen herzlich ein, die neue die ersten Kleinen Füchse an warmen Spät-
Horwer Kindertagesstätte "Waldfee" zu besichtigen. wintertagen auf diesen schneefreien Fle-
Ihre Kinder können unsere Tagesstätte gleich selbst cken, während der Talboden noch tief unter
ausprobieren und nach Herzenslust mit uns spielen.
dem Schnee liegt.
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Brändistrasse 18
6048 Horw
www.kita-waldfee.ch Hauptagentur Th. Bucher, Horw10 blickpunkt NATUR UND UMWELT NR. 25 FREITAG, 27.03.2009
nahme erhält die Baumform und steuert das
Wachstum der Bäume. So können Bäume im Papiersammlung
Frühling wieder ihre volle Pracht entwickeln.
Speziell in der kommenden warmen Jahres- Die nächste Papiersammlung findet am
zeit werden Mensch und Tier diese Schatten- Samstag, 4. April, statt. Sie wird von der
spender besonders schätzen. Pfadi Horw organisiert. Bei Unklarheiten
während der Papiersammlung erteilt
Telefon 041 349 13 60 bis 15.00 Uhr
Arbeiten bereits abgeschlossen Auskunft. Damit die Papiersammlung
Baumpflege Praktisch alle Baumschnittarbeiten wer- speditiv durchgeführt werden kann,
den durch private Gartenbaufirmen in der muss das gebündelte Papier bis 7.00
Sämtliche Laubbäume auf gemeindeeige- Zeit von Januar bis Ende März ausgeführt. Uhr an der Sammelroute der Kehricht-
nen Grundstücken entlang von Strassen und Die Mitarbeiter der Werkdienste häckseln abfuhr deponiert werden, also dort, wo
Wegen sowie auf allen Rast- und Ruheplätzen die abgeschnittenen Äste mit der eigenen jeweils die Abfallsäcke oder Container
werden jährlich gepflegt. Bei vielen Bäumen Maschine und erledigen auch den Transport. zur Abfuhr bereitgestellt werden.
handelt es sich um Platanen. Diese Baumart Das Häckselgut kann zum Teil in öffentlichen
erweist sich in unserem Klima gegenüber Anlagen wieder verwendet werden. Keine Couverts ins Altpapier
verschiedenster Umwelteinflüsse als äusserst Couverts und andere mit Klebestoffen
widerstandsfähig. Dank günstiger Wetterlage konnten die beschichtete Papiere wie Etiketten füh-
Baumpflegearbeiten 2009 früher als üblich ren bei der Produktion von Recycling-
Bei den Unterhaltsarbeiten werden die begonnen werden und sind praktisch abge- papier zu Papierabrissen, Maschinen-
neuen Triebe zurückgeschnitten. Diese Mass- schlossen. stillständen und Löchern im Neupapier.
Unnötige Kosten sind die Folge. Cou-
verts und andere Papiere können der
Kartonsammlung mitgeben werden.
Abfallstatistik 2008 Altpapier und Karton gehören nicht in
den Kehricht. Jedem ersten Samstag
Mehr Abfälle, viel Recycling Rest Recycling
im Monat gibt es eine separate Papier-
Im vergangenen Jahr wurden in Horw inklu- 4% und Kartonsammlung.
sive Ökihof und Werkdienste 7‘040 Tonnen Glas
6%
Abfälle aller Art gesammelt. Pro Person ent- Entsorgungsmerkblatt
standen 542 kg Abfall (davon 211 kg Keh- Kehricht Die Sammeldaten und viele weitere
Papier und Karton: 39%
richt), dies sind sieben Prozent mehr als im 23% wertvolle Tipps rund ums Altpapier-
Vorjahr. Der Recyclinganteil betrug wie im entsorgen stehen im Entsorgungs-
Jahr 2007 wiederum 60 Prozent. merkblatt. Weitere Merkblätter sind
kostenlos beim Informationsschalter
Die grössten Anteile: im Gemeindehaus erhältlich.
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VERMISCHTES blickpunkt 11
Bachläufe repariert werden:
Wuhraufsicht 2008 UÊ V Ü>ÃÃiÀÀØV >ÌiLiViÊ-ÌiL>V \ÊÊ Mittagstisch in
156 Kubikmeter
Für die Wuhraufsicht in der Gemeinde Horw UÊ ÀÃ}iL>V \Ê£ÓÊÕLiÌiÀ Burkina Faso
sind Peter Gauch, Leiter Werkdienste, und UÊ ÀiâL>V \ÊnÊÕLiÌiÀ
Christof Bünter, Förster, zuständig. Christof UÊ -V ÜiÃÌiÀLiÀ}L>V \ÊÓäÊÕLiÌiÀ Auch im afrikanischen Dorf Lattou betreibt
Bünter betreut das Gebiet westlich der Auto- UÊ v>ÌÌL>V \ÊÓäÊÕLiÌiÀ die öffentliche Schule einen Mittagstisch.
bahn A2, Peter Gauch das restliche Gemein- Dieser wird von vielen Kindern aus dem
degebiet. nahen Waisenhaus besucht. Die Kinder
Dorfbach bekommen dort täglich einen Becher voll
Unterhaltsarbeiten wie Beseitigung von An verschiedenen Stellen wurden die zum Reis. Da das Waisenhaus von der Schwei-
angeschwemmtem Unrat, Treibgut und Teil verlandeten Bachsohlen gereinigt und zer Zoodo-Stiftung geführt wird, wurde die
Auflandungen sowie das Ausräumen von die Grasdecke entfernt. Die verfaulten Höl- Leiterin des Mittagstischs Kastanienbaum
Geschiebesammlern erfolgen periodisch. zer der Hochwasserschutzmassnahmen im darauf aufmerksam. Nach einem sehr ein-
Nach länger andauernden Regenfällen wer- Bereich Kantonsstrasse bis Ausserrank sind drücklichen Film über den Mittagstisch ent-
den alle Bäche kontrolliert und Geschiebe- im Januar 2009 ersetzt worden. schlossen sich die Teams des Mittagstischs
sammler wo notwendig geleert. Kastanienbaum, des Schülerhorts Kids-Treff
und die Kinder zu einer interkontinentalen
Schwesternbergbach Solidaritätsaktion. An mehreren Mittagen
Rechen und Sperren ersetzt Zwischen Rämsiweg und Seeblickstrasse wurde in Absprache mit den Eltern ein einfa-
Die Werkdienste haben defekte Holzrechen wurden die Böschungsmauern arg in Mitlei- ches afrikanisches Essen gekocht. Meist gab
und Sperren an folgenden Bächen ersetzt: denschaft gezogen. Im Verlauf des Jahres es Reis mit einer Sauce. Das Essen schmeckte
UÊ ÀÃ}iL>V ÊLiÊ ÕÀV >ÃÃÊÊ,> wurden die erforderlichen Reparaturarbeiten nicht wie Schnitzel-Pommes, dafür konnten
UÊ Ì vL>V Ê erledigt und defekte Sperren ersetzt. die Kinder mit den Händen essen, was sie
UÊ `iL>V ÊLiÊ7i natürlich toll fanden. Das eingesparte Geld
UÊ 7i iÀ>ÌÌL>V ÊÊ->` für das einfache Essen wurde der Stiftung
UÊ v>ÌÌL>V ÊLiÊ`iÀÊiV i >i Steinibach überwiesen. Dank weiteren spontanen Spen-
Im Januar wurde der Geschiebesammler den von verschiedenen Eltern kam so die
Dabei wurden insgesamt knapp 150 Lauf- beim Kreisel Steinibach mit grossen Bauma- stolze Summe von 370 Franken zusammen.
meter Rundholz eingebaut. Diese Hölzer schinen entleert. 156 Kubikmeter Schlamm, Im Sinne der globalen Familienförderung
wurden von der Korporation Horw aus den Sand und übriges Geschiebe wurden aus- dankt die Gemeinde Horw allen Beteiligten
Horwer Wäldern angeliefert. gebaggert und in Deponien abgeführt. Die für ihre Solidarität und die Offenheit, über
Hälfte dieser Kosten wurde gemäss Verein- den eigenen Suppenteller hinaus zu sehen.
barung der Gemeinde Kriens belastet.
Heftiges Gewitter
Ein heftiges Gewitter entlud sich am Don- Schäden melden!
nerstag, 3. Juli 2008 über Horw. An folgen- Meldungen über Schäden an Bächen oder
den Bächen mussten die Geschiebesammler deren Einrichtungen nehmen die zuständi-
geleert und gereinigt sowie teilweise die gen Wuhraufseher gerne entgegen.
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Fusion stoppen Horw ist eine Gemeinde mit Zukunft
Horw ist:
x aufgeschlossen und kooperativ
x stark und selbstbewusst
x gesund und entwicklungsfähig
Deshalb:
für ein eigenständiges
zum Fusions-Projekt
IGHORW
www.ighorw.ch NEIN „Stadtregion Luzern“ am 17. MaiSie können auch lesen