Die (Finanz)Strategie der Angelsachsen
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Führungssystem ÖBH
NAC
Strategische Führung
BMLVS
OHQ
Militärstrategische Führung
Operative Führung SKFüKdo FHQ
obere Div
Terr Fü Taktische Führung mittlere Brig/Rgt/
untere Rgt/Baon/Gschw
Kp/Zg/Grp
Gefechtstechnische FührungDer Begriff Strategie • Aus dem Alt- Griechisch – Stratos: das Heer – Ago: tun, führen • Strategos: der Heerführer
BANK OF ENGLAND
• 1688 Wilhelm III wird König von
England
– Geld- und Kreditwesen zerrüttet
– öffentlichen Finanzen befanden sich in
einer schwierigen Lage
• 1694:
– 1268 Gläubiger gewähren der
Regierung eine Anleihe
– Gründung der „Bank Of England“
– 1,2 Mill. Pfund Startkapital als
Darlehen an die Regierung (8%
Verzinsung)BANK OF ENGLAND • Englische Krone kommt unter Druck die Zinsen für die Kredite durch Expansion/Kolonialisierung zu verdienen • 1756-1763: Krieg mit Frankreich in den nordamerikan. Kolonien, Staatsverschuldung steigt dadurch dramatisch • Um Staatseinnahmen zu erhöhen werden Steuererhöhungen in den Kolonien durchgeführt
Benjamin Franklin
(1706-1790)
• 1763: Bank of England fragt warum
die amerikanischen Kolonien
wirtschaftlich einen so gewaltigen
Erfolg hatten.
• Seine Antwort lautete: „Das ist
einfach. In den Kolonien verwenden
wir unser eigenes Geld. Es nennt
sich Colonial Script. Wir geben es in
einem den Anforderungen des
Handels und der Industrie
entsprechenden Verhältnis heraus,
damit die Produkte leicht von den
Produzenten zum Verbraucher
weitergereicht werden können. Auf
diese Art schaffen wir unser eigenes
Papiergeld, wir kontrollieren seine
Kaufkraft und müssen niemanden
Zinsen darauf bezahlen.“1764: Currency Act • amerikanischen Kolonien angewiesen Drucken von eigenem Geld einzustellen und im Verhältnis 2:1 gegen Geldscheine der BOE einzutauschen • B. F.: „Innerhalb eines Jahres hatten sich die Bedingungen so verkehrt, dass die Ära des wirtschaftlichen Wohlergehens endete und sich eine Depression einstellte, die ein solches Ausmaß annahm, dass die Straßen der Kolonien voll von Arbeitslosen waren.“
• B. F.: „Die Kolonien hätten liebend gerne ein wenig Steuern auf
Tee und andere Dinge bezahlt, hätte England den Kolonien nicht
ihr Geld genommen, was zu Arbeitslosigkeit und Unzufriedenheit
führte. Die Unfähigkeit der Kolonisten sich bei George III. und den
internationalen Bankern die Befugnisse der Herausgabe ihres
eigenen Geldes zu verschaffen, war der Hauptgrund für den
Unabhängigkeitskrieg.“Amerikanische Verfassung • 1787 Verfassungskonvent • Artikel 1, Abschnitt 10: kein Einzelstaat darf etwas anderes als Gold- und Silbermünzen zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklären: Papiergeld ist verfassungswidrig!
Thomas Jefferson (1743-1826) • 3. Präsident der USA (1801-1809) • "Eine private Zentralbank, die Zahlungsmittel ausgibt, ist für die Freiheiten der Menschen eine größere Gefahr als eine stehende Armee."
Nach Tod Benjamin Franklins 1790 • Finanzminister Alexander Hamilton (1757-1804) • Außenminister Thomas Jefferson (1743-1826) • 25. Februar 1791 Gründung der „First Bank of the United States“ Konzession auf 20 Jahre, laut Statuten zu 80% im Privatbesitz (Londoner Banken!)
Toleranzpatent von Josef II
• 2. Jänner 1782:
– Aufhebung der Juden-
häuser (Ghettos)
– Aufhebung der
Leibmaut (Kopfsteuer)
– Gewerbefreiheit
wurde allen jüdischen
Bürgern zugestandenAmschel Mayer (1744-1812) • Ab 1764 arbeitete er als Münz- und Wechselhändler • 1770 Heirat • 1771-1792: 20 Kinder, davon überleben 5 Söhne u. 5 Töchter • Ab 1790 Wechsel ins Bankgeschäft
Namensänderung • Mayer als Familienname zu simpel • Wohnen in Haus mit rotem (Tür)Schild • Daraus wird: „Mayer- Rothschild“
Amschel Mayer Rothschild
(1773-1855)
• Ältester Sohn
• Leitet Bankhaus in
Frankfurt
• Mutterhaus aller
RothschildbankenSalomon Rothschild (1774-1855) • Gründer der „öster- reichischen Linie“: 1820 Bankgründung • Gute Beziehung zu Staatskanzler Metternich • 1822 Freiherr • 1835 Konzession zur Errichtung der Kaiser Ferdinand Nordbahn • Ab 1855: „Creditanstalt“
Nathan Mayer Rothschild
(1777-1836)
• 1799 als Textilkaufmann
nach Manchester
• 1808: Gründung der Bank
„N.M. Rothschild & Sons“
• 1814 Gründung eines
Fonds zur Unterstützung
der brit. Truppen im
Kampf gegen Napoleon
• „Gebt mir die Kontrolle
über die Währung einer
Nation, dann ist es für
mich gleichgültig, wer die
Gesetze macht“.Kalman Rothschild (1788-1855) • 1821 im Auftrag Salomon R. nach Neapel: Überwachung der Finanzen der österr. Truppen • Bankeröffnung (besteht bis 1863)
Jakob Rothschild (1792-1868) • 1812 nach Paris • Bankengründung • Finanz Berater von Napoleon III • Finanzierung des Eisenbahnbaus sowie Bergwerke
Vermächtnis des
Amschel Mayer Rothschild
• „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation und
es ist mir gleichgültig, wer ihre Gesetze macht!“
Amschel Mayer Rothschild (1743-1812)
• Alle Schlüsselpositionen sind mit Familienmitgliedern zu
besetzen.
• An Geschäften dürfen nur männliche Familienmitglieder
teilnehmen.
• Der älteste Sohn des ältesten Sohnes soll
Familienoberhaupt sein, soweit die Mehrheit der Familie
nicht anders entscheidet.
• Es soll keine juristische Bestandsaufnahme und keine
Veröffentlichung des Vermögens geben.Kommunikation der Rothschilds • Eigenes Netzwerk durch Kuriere, Schiffe und Brieftauben • Innerhalb der Familie in Jiddisch zu andere Vertrauenspersonen auf Deutsch, Französisch, ab 1830 auch Englisch • Geheimhaltung durch Codes und Verschlüsselungen • Bis zur Einführung des Telegraphen
Ende der „First Bank of the United States“ • In den ersten fünf Jahren der First Bank of the United States lieh sich die US-Regierung 8,2 Millionen $, während die Preise um 72% anstiegen. • 1798 Thomas Jefferson: „Ich wünschte, es wäre möglich, einen einzelnen Nachtrag zu unserer Verfassung zu erhalten – welcher der Bundesregierung die Befugnis entzieht sich Geld zu leihen.“ • 1811 läuft Konzession aus, Kongress stimmt gegen eine Erneuerung • Nathan Mayer-Rothschild: „Entweder wird die Erlaubnis zur Verlängerung gegeben, oder die Vereinigten Staaten werden sich in einem verheerenden Krieg wiederfinden.“ ... „Lehrt diesen frechen Amerikanern eine Lektion! Versetzt sie in den kolonialen Status zurück!“
Britisch-amerikanischer Krieg
(1812-1815)
• Endet nach 30
Monaten
unentschieden
• Generalmajor Andrew
Jackson populär
• Staatsverschuldung
der USA stark
gestiegen„Second Bank of the United States“
• 1816: Motivation für die Gründung war die Stabilisierung der
Amerikanischen Währung
• Erneut Lizenz für 20 Jahre
• Vorwurf der Korruption u. Fälschungen
• 1828: Andrew Jackson wird Präsident u. beginnt Entmachtung der
Bank
• Präsident Jackson fängt an, die Einlagen der Regierung von der
Rothschild-kontrollierten Second Bank of the United States
herauszunehmen und sie anstatt dessen bei demokratischen
Banken anzulegen
• 1835: Staatsverschuldung der USA komplett zurückbezahlt
• 1835: versuchtes Attentat auf Jackson
• 1836: Lizenz läuft aus u. wird nicht verlängert
• 1845: Jackson stirbt, Inschrift auf Grabstein: „I killed the bank“Vorabend des Bürgerkriegs • Nordstaaten: höhere Schutzzölle gegen Importe aus dem Ausland (GB) • Südstaaten: enge Geschäftsbeziehung zwischen den Aristokraten, die Baumwolle anpflanzen, und den Baumwollmanufakturen in England. Freihandelspolitik • Rothschild erkennt seine Chance und stachelt den Süden zu Sezession auf • 6. November 1860: Abraham Lincoln wird zum 16. Präsidenten gewählt
Otto von Bismarck
• „Die Teilung der Vereinigten Staaten in
Föderationen von gleicher Stärke wurde schon
lange vor dem Bürgerkrieg durch die hohen
Finanzmächte in Europa entschieden. Diese
Bankiers hatten Angst davor, dass die Vereinigten
Staaten wirtschaftliche und finanzielle
Unabhängigkeit erreichen könnten, wenn sie ein
Block und eine Nation bleiben würden, was zu
einer Gefährdung der finanziellen Dominanz der
Finanzmächte führen würde. Die Stimme der
Rothschilds überwog. Sie sahen eine große Beute
für sich selbst voraus, wenn es ihnen gelänge,
anstatt einer selbstversorgenden, souveränen
lebenstüchtigen Republik zwei schwache
Demokratien zu bilden, welche an die Bankiers
verschuldet waren. Deshalb schickten sie ihre
Abgesandten, um die Frage der Sklaverei
dahingehend auszunutzen, einen Graben
zwischen den zwei Hälften der Republik zu bilden.“Bürgerkrieg (1861-1865) • Kredite mit 24-36% Verzinsung angeboten • 1862: legal tender act der es der Regierung ab sofort gestattete, Papiergeld auszuge- ben. Lincolns "Green- back" war durch nichts anderes als die Regier- ungsversprechen gedeckt.
Leitartikel in der Londoner Times
als Reaktion auf Lincolns
greenbacks von 1862
• „Wenn diese bösartige Finanzpolitik, welche ihren
Ursprung in der nordamerikanischen Republik hat, sich zu
einem festen Bestandteil verhärten sollte, dann wird sich
diese Regierung ihr eigenes Geld ohne Kosten schaffen.
Sie wird ihre Schulden abbezahlen und ohne Schulden
sein. Sie wird über alles Geld verfügen, das sie brauchen
wird, um ihren Handel auszuführen. Sie wird
wohlhabender werden als jede Regierung zuvor in der
Geschichte der Zivilisierten Regierungen in der Welt. Die
Intelligenz und der Reichtum aller Länder werden nach
Nordamerika gehen. Diese Regierung muss zerstört
werden, oder sie wird jede Monarchie auf dem Planeten
zerstören.“Zitate von Abraham Lincoln • 1862: „Geld wird aufhören der Meister zu sein und zum Diener der Menschheit werden.“ • 1864: „Die Geldmacht macht Jagd auf die Nationen in Friedenszeiten und verschwört sich gegen sie in Zeiten der Feindschaft. Die Geldmacht ist despotischer als Monarchie, unverschämter als Selbstherrschaft und eigennütziger als Bürokratie.“ • 1865; „Ich habe zwei große Feinde, die Armee des Südens vor mir und die finanziellen Institutionen in meinem Rücken. Von den beiden ist die in meinem Rücken mein größtes Hindernis.“
April 1865 • 9. April: General Lee ergibt sich General Grant • 14. April: Präsident Lincoln im Theater ermordet, „Einzeltäter“ John Wilkes Booth von Judah Benjamin angeheuert, dieser flieht nach London
James Abram Garfield
(1831-1881)
• „Wer die Geldmenge
kontrolliert, ist in jedem Land
der absolute Herr über die
gesamte Industrie und den
Handel [und die Politik]. Und
wenn man sieht, wie das
gesamte System auf die eine
oder andere Weise ganz leicht
von nur wenigen mächtigen
Männern an der Spitze
kontrolliert werden kann, dann
braucht einem niemand zu
erzählen, wie Zeiten von
Inflation und Deflation
entstehen“.22. Dezember 1913 • Kongress stimmt für den Federal Reserve Act: Gründung der Federal Reserve Bank eine private Zentralbank zu schaffen mit dem Recht eigenes Geld auszugeben • 16. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung: der Regierung ist es ab diesem Zeitpunkt möglich das persönliche Einkommen der US Bürger zu besteuern • Wird sofort von Präsident Wilson bestätigt
wichtigsten Aktienbesitzer der FED: • Die Rothschildbanken in Paris und London • Lazard Brothers Bank in Paris • Israel Moses Seif Bank in Italien • Warburg Bank in Amsterdam und Hamburg • Lehmann Bank in New York • Kuhn Loeb & Co. Bank in New York • Rockefellers Chase Manhatten Bank in New York • Goldman Sachs Bank in New York.
Auf dem Weg zum 1. Weltkrieg • 1853/54: Österreich neutral im Krimkrieg • 1888: 3 Kaiserjahr in Deutschland • 1890: Bismarck tritt zurück • 1892: Rückversicherungsvertrag mit Rußland wird nicht verlängert, Frankreich schließt Vertrag mit Rußland • 1898: Wilhelm II will DL einen „Platz an der Sonne sichern“: Flottenaufbauprogramm
Auf dem Weg zum 1. Weltkrieg • 1904: Entente Cordiale zw. GB u. F • 1907: Allianz mit zaristischem Rußland • Ziel: militärische Einkreisung DR – Dynamisches Wachstum D: „made in Germ.“ – Bau der Berlin-Bagdad Bahn – DR 30% Weltmarktanteil chem. Industrie • 1910: Besuch Th Roosevelt bei Kaiser Franz Josef: „ich muss meine Völker vor Politikern wie sie beschützen!“
Die Rolle des Bankhauses
JP Morgan
• 1914: UK weder finanziell noch industriell
fähig zur Kriegsführung
• Oktober 1914: Delegation nach
Washington: Lieferung militärischer Güter
durch private US Firmen
• USA bis 1917 neutral, daher wird JP
Morgan Einkäufer von Kriegsmaterial
• Mittelsmann, Finanzvertreter der brit.
Regierung1. Weltkrieg
• 1914 mehr als 30% aller US Staatsbürger
Einwanderer (Irl., I u. D: 8 Mill. Deutsch-
Amerikaner),
• Präsidentenwahl 1916: Slogan von Woodrow
Wilson: „He kept us out of war!“
• überwiegende Anzahl der Amerikaner will nicht
in einen „europäischen“ Krieg hineingezogen
werden
– US Bürger müssen erst „Kriegsbereit“ gemacht
werdenCommittee on Public Information
• Das Komitee sollte die Amerikaner, die am Sinn
einer Einmischung in einen europäischen Krieg
zweifelten, auf das blutige Engagement
vorbereiten
• Edward L. Bernays: Public Relations Counselor
– Pionier in der Anwendung von
Forschungsergebnissen der noch jungen Psychologie
und Sozialwissenschaften in der angewandten
Öffentlichkeitsarbeit.
– entwickelte seine Kampagnen zur Meinungsmache
auf Basis damals aktueller Erkenntnisse von
MassenpsychologieEdward L. Bernays
1891-1995
• “Make the world safe for democracy"
• „Die bewusste und intelligente Mani-
pulation der organisierten Gewohn-
heiten und Meinungen der Massen ist
ein wichtiges Element in der demokra-
tischen Gesellschaft. Wer die unge-
sehenen Gesellschaftsmechanismen
manipuliert, bildet eine unsichtbare
Regierung, welche die wahre Herr-
schermacht unseres Landes ist (aus
„Propaganda“1928)
• „Wenn wir den Mechanismus und die
Motive des Gruppen-Denkens verste-
hen, ist es jetzt möglich die Massen,
ohne deren Wissen, nach unserem
Willen zu kontrollieren und zu steuern“Der Vater der Verdrehung • Neffe von Sigmund Freud • nimmt Ideen seines berühmten Onkels auf und wendete sie auf die sich bildende Wissenschaft der Massenbeeinflussung an • einzige Unterschied war anstatt diese Prinzipien zu verwenden, um verborgene Motive im menschlichen Unterbewusstsein aufzudecken, wie es die Freud'sche Psychologie macht, Bernays dieselben Ideen verwendete, um Absichten zu verkleiden und Illusionen zu schaffen, die aus Marketingzwecken betrügen und verfälscht darstellen.
Aufbau einer PR-Kampagne
nach Edward L. Bernays (father of spins)
• Definiere Deine Ziele
• Führe Forschungen durch
• Verändere Deine Ziele auf Basis deiner
Forschungen
• Lege eine Strategie fest
• Erstelle Themengebiete, Symbole und Anreize
• Rufe eine Organisation ins Leben, um deine
Strategie auszuführen
• Entscheide über das Timing und Taktik
• Führe deine Pläne ausKosten des 1. Weltkriegs
(Quelle: „Der Untergang des Dollarimperiums“, Seite 94ff)
• Alle Teilnehmer: 186 Milliarden US $
• Deutschland: 39 Milliarden US $
• Alliierten: 123 Milliarden US $
• USA ab 1917: 22 Milliarden US $
• GB (inkl. Commonwealth) 54 Milliarden US $:
36% Steuerzahler, 64% Kredit
• USA von Schuldnernation zur größten
Gläubigernation
• New York löst London als wichtigstes
weltweites Finanzzentrum abWährungsreform in Deutschland • 1923-25: Hyperinflation • 1 Billion Mark für 1 Reichsmark!
„Schwarzer Freitag“: 24. Oktober 1929
EXECUTIVE ORDER 6102 • 5. April 1933: FDR lässt alles Gold in Besitz privater Bürger beschlagnahmen • Je Feinunze Gold bekommt jeder Bürger 20,67 $ • Danach Neubewertung auf 35 $ je Feinunze • Die Bürger verloren, der Staat profitierte! • Erst 1975 auf Druck des Kongresses wieder aufgehoben! (195 $ je Feinunze)
Bretton Woods
• 1. bis 22. Juli 1944
• 44 Nationen
• Fester Wechselkurs zw.
Gold u. US-$:
– 1 Feinunze Gold (31,104
Gramm)=35$
– FED verpflichtet sich diese
durch Goldkäufe bzw. –
Verkäufe zu sichern
– FED verpflichtet, die
Dollarreserven jedes
Mitgliedslandes zum
vereinbarten Kurs in Gold
umzutauschenJohn F. Kennedy • 4. Juni 1963 "executive order number 11110" ermächtigte den Präsidenten der USA, die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückzubringen! • "United States Notes"
Dallas, 22. November 1963
15. August 1971 • Aufkündigung des Abkommens von Bretton Woods • Zuvor wollte Frankreich seine Dollardevisen gegen Gold tauschen
Geburt des Petrodollars • 1973: OPEC handelt Öl nur mehr in US $ • Oktober 1973: Yom- Kippur Krieg treibt Ölpreis in die Höhe und verursacht 1974 Wirtschaftskrise und weltweite Rezession • USA werten US $ je nach eigenen (Wirtschafts) Interessen auf oder ab
Glass-Steagall Act • 1933: alle Banken, die in den USA tätig sind, dürfen ent- weder das Einlagegeschäft betreiben oder aber sich dem Wertpapiergeschäft widmen • sollte verhindert werden, dass die Banken Kunden- einlagen nutzen könnten, um gescheiterte Investment- geschäfte zu kompensieren oder gar mit diesem Geld selbst spekulieren.
Glass-Steagall Act • klar festlegte, dass wer spekulieren möchte, dies von seinem eigenen Geld tun solle und nicht mit dem Geld anderer oder gar mit Kundeneinlagen, • Der Zugriff auf den großen Topf mit Kundengeldern war das Ziel der Wall Street, denn man wollte durch deutlich höhere Einsätze am Spieltisch viel mehr Gewinne im großen Spielsalon machen.
Gramm-Leach-
Bliley Acts
• Robert Rubin & Allen
Greenspan
• entsprechende Lobbyarbeit
die Zukunft der
Finanzindustrie liege in der
Kombination des
traditionellen Bankwesens
mit Investmentbanking zum
"Wohle" der Kunden
• Trennlinie zw. Investment-,
Handels- u. Privatbank
verschwanddas große
Hypothekencasino
• Immer mehr Leuten wurde nun die Möglichkeit
gegeben, ihr "eigenes" Heim zu besitzen.
• Musste man früher sein Haus jahrelang
verdienen und ersparen, wurden nun
Hypotheken großzügig und immer lockerer
vergeben, natürlich auch in immer mehr Fällen,
in denen dies früher nie erfolgt wäre.
• ein trügerischer, falscher Aufschwung, gebaut
auf Treibsand und zahlreichen Lügen.das große Hypothekencasino • Wall Street kaufte alle Hypothekardarlehen auf und verpackt sie in Wertpapiere • AAA Bewertung durch Ratingagenturen S&P, Moodys u. Finch • Weltweiter Verkauf (Japan, Europa,…) • Zinsen für die Hypotheken konnten seitens der amerikanischen Hausbesitzer nicht mehr beglichen werden • 2007 begreifen Banken: diese „subprime“ Papiere sind wertlos, Abschreibung in Bilanzen • Beginn der Finanzkrise, Höhepunkt Sept. 2008
Der US Arbeitsmarkt 2011
Niedergang der Städte • Cleveland, Ohio
Niedergang der Städte
• DetroitNiedergang der (Vor)Städte
• New OrleansNikolai Dmitrijewitsch Kondratjew
Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew
Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew
• Zyklus (1780-1850): Die
Dampfmaschine als
Basisinnovation,
Frühmechanisierung,
Industrialisierung in Deutschland
-> Kraft
• Zyklus (1850-1890): Eisenbahn
und Dampfschiffe, zweite
industrielle Revolution ->
Transport
• Zyklus (1890-1940):
Elektrotechnik- und
Schwermaschinen, Chemie ->
Verarbeitung
• Zyklus (1940-1990): Integrierter
Schaltkreis, Kernenergie,
Transistor -> Automatisierung
• Zyklus (1990): Informations- und
Kommunikations-Technik ->
IntegrationDer Weg der USA in die
Verschuldung
• 2001: Staatsschulden< 6 Billionen $
• August 2011: Staatsschulden 14,3
Billionen Dollar
• Militärausgaben im „Krieg gegen den
Terror“
– US Soldaten in 130 Staaten stationiert
– Mehr als 700 Stützpunkte im Ausland
– 46,5% aller Rüstungsausgaben weltweit
– 35% der Staatsschulden weltweitBudgetdefizit der USA
Budgetdefizit der USA
Gedanken über die USA
• Krieg zentrale Erfahrung
• fester Bestandteil amerikanischer „Kultur“
• tief in Geostrategie der USA verwurzelt
• USA historisch betrachtet kriegerische Nation:
– Seit Gründung 10% der Zeit im Kriegszustand (1812-
1815, 1840er Jahre, 1861-1865, 1898, 1917-1918,
1941-1945, 1950-1953, 1965-1975,…)
– Seit 2001 ununterbrochen im Krieg: Afghanistan, Irak,
Libyen,…Monroe-Doktrin • James MONROE (1758-1831) • 2. Dezember 1823 Rede zur Lage der Nation: „irreversible Unabhängigkeit der amerikanischen Staaten von den europäischen Mächten“
US-Strategie Im Zentrum ist Amerika, Bild 2
Gegenküstenmodell • Admiral Alfred Thayer Mahan (1840-1914) • Konteradmiral der US Navy, Marineschrift- steller und –stratege • 1890: „The Influence of Sea Power upon History“
„Strategie beinhaltet nicht notwendigerweise Kriege. Sie beinhaltet vielmehr alles, was die Position
einer Nation erhält und festigt. Doch im Falle der Vereinigten Staaten beinhaltet die übergreifende
Strategie — mehr als bei anderen Ländern — sehr wohl Krieg, beziehungsweise eine Wechselwirkung
von Krieg und Wirtschaft.“ George Friedman
1867
1945
1949
1917
1846
1945 1848
1887
1902 1898 1903
1950
Strategische Ziele der USA
1. Vollständige Kontrolle über den nordamerikanischen Kontinent
2. Vollständige Beherrschung der WeltmeereKERNLANDTHEORIE
• Sir Halford John
Mackinder (1861-1947)
• Geograph, später Wirtschafts-
u. Politikwissenschaften
– Mitbegründer der London
School of Economics
– Lektor für Geografie
Universität Oxford
– Mitgründer der
Geographical AssociationKERNLANDTHEORIE • „Wer Mitteleuropa beherrscht, gebietet über das Kernland; • Wer das Kernland beherrscht, gebietet über die Welt-Insel; • Wer die Welt-Insel beherrscht, kontrolliert die Welt.“
Strategische Ziele der USA 1. Vollständige Kontrolle über den nordamerikanischen Kontinent 2. Vollständige Beherrschung der Weltmeere 3. Sicherung der weltweiten Seemacht gegen Konkurrenten
US Kommandobereiche bis 31. Dezember 2007
US Kommandobereiche ab 1. Jänner 2008
John Adams (1735-1826) • 1. Vizepräsident (1789-1797), bis 1801 2. Präsident der USA • „ Es gibt zwei Arten ein Land in Besitz zu nehmen und auszubeuten: mit dem Schwert oder durch Schulden!“
Strategisch entscheidende Räume der USA
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